Vor Weihnachten vertrieb er noch drei verdiente Ordenspriester aus seiner Diözese. Gestern empfing er dafür eine Abordnung des örtlichen Faschingsvereins.
(kreuz.net, Fulda) Vorgestern Nachmittag fand im historischen Saal des Bischofshauses von Fulda ein Gipfeltreffen
statt.
Das berichtete das Nachrichtenportal ‘osthessen-news’.
Der Bischof von Fulda, Mons. Heinz Josef
Algermissen, empfing mit aufgesetztem, rot-goldenem Narrenhut, den amtierenden Fastnachtsprinzen Sören
Metallicus der LXVI. samt Gefolge.
Nach Angaben von ‘osthessen-news’ ist es eine langjährige „Tradition“,
daß die Karnevalisten auf dem Höhepunkt ihrer Aktivitäten dem „Nachbarn“ einen Besuch abstatten und
den Fuldaer Bischof zur nächsten Fremdensitzung einladen.
Bischof Algermissen empfing die Narren in
Anwesenheit seines Kaplans, des Chauffeurs, der Ordensschwester Margarita und seiner Mutter Mathilde Algermissen.
Narren-Prinz Sören und seine Begleiter zeigten sich beeindruckt vom Palast des Bischofs.
Nach Angaben
von ‘osthessen-news’ ging es „artig“ zu: „Ein zartes Küßchen auf die Wange, nein, keine Berührungsängste,
der Bischof und seine Mutter kennen das und haben es schon viele Male mitgemacht.“
Da einer der Karnevalisten
gerade Geburtstag hatte, gab es eine bischöfliche Extra-Umarmung und ein spontanes „Happy Birthday, dear
Günther“.
Bischof Algermissen führte die Karnevalisten auch durch das Haus. Dabei entpuppte er sich
als unterhaltsamer und gut informierter Hausherr.
Für Bischof Algermissen sind solche Begegnungen –
so ‘osthessen-news’ – mehr als nur Pflichttermine.
Man spüre des Bischofs Freude „an der Begegnung mit
den Menschen“.
Heute wird Bischof Algermissen mit Mutter Mathilde zur komplett ausverkauften sechsstündigen
Faschingssitzung „rüber in den Stadtsaal“ erwartet.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Stopp! Ganz gewiss wird Bischof Heinz Josef Algermissen die Gremien der drei betroffnen Gemeinden entfangen,
er bereitet sich darauf nur gründlich vor! Zu der Sache mit den Patres kann ich nur noch einmal sagen,
dass sie die Entscheidungen, die Bischof Algermissen und die ganze Bistumsleitung getroffen haben, nicht
aber auch wirklich nicht mitgetragen und das Vertrauen gegenüber dem Bischof verletzt haben. Und es sind
noch andere Dinge da vorgefallen, die ich hier nicht erwähnen werde, da sie mir im Vertrauen gesagen
worden sind. Außerdem verstehen hier einige immer noch nicht, um was es geht beim Pastoralen Prozess!
Es geht darum, dass wenn ein Priester ausfällt, sei es nun weil er gestorben ist oder in den Ruhestand
gegangen ist, dass die betreffende Gemeinde auch weiterhin seelsorgerisch betreut wird und nicht ganz
alleine darsteht. Wer das versteht, versteht auch den Pastoralen Prozess und seine Hintergründe!!!! Und
da haben die drei Patres einfach nicht mit gemacht und deswegen mussten sie gehen. Das ist eine ganz normale
Sache, die im Kirchenrecht so vorgesehen ist.
Algermissen ! Algermissen ist eine Witzfigur. Die Karnevalisten empfängt er,(kann er von mir aus) aber
die Gremien aus Eckweisbach und Schwarzbach nicht.Stattdessen versucht er sich jetzt bei den Gläubigen
„beliebt“ zu machen. Man bekommt da Sachen zu hören,„UNGLAUBLICH“. Pfarrer Etzel soll jetzt die Karre
aus dem Dreck ziehen.Mit einer RUNDUMVERSORGUNG. ALGERMISSEN IST TOTAL UNGLAUBWÜRDIG ! Egal was er den
Gläubigen für Lügen auftischt,fast niemand glaubt ihm.(nur wenige Naive) Herr Bischof Sie können nicht
alle für dumm verkaufen! Der Dumme sind am Ende SIE !
#55 Regina 1961 08:10:14 | Montag, 5. Februar 2007
@Benedikt Danke für die Information. Habe aber selbst noch nie so etwas erlebt. Im Gegenteil. Bei uns
werden oft lateinische Gesänge gesungen und die Gottesdienstbesucher genießen das sichtlich. Und nicht
nur die Älteren. Ich habe, so glaube ich jedenfalls, das große Glück, in einer Gemeinde aktiv sein
zu können, wo alt und neu nebeneinander leben können. Und wenn das so ist, daß man wegen der Alten
Messe solche Ungerechtigkeiten zuläßt wie von Dir beschrieben, ist das auch eine Sauerei. LG Regina
1961
@ Alexandra Ich kann mich auch in die Lage von den Bischöfe versetzen. Sie kommen möglicherweise aus
einer fremden Diözese und haben nun einen sperrigen Apparat und widerspenstige Alteingesessene vor sich.
Dazu kommt das Problem der Ausbildung, was sich ja auch nicht so ohne weiteres lösen lässt, zumal der
Bischof als Vertreter der „bösen Amtskirche“ grundsätzlich bei allen Disziplinarmaßnahmen die organisierte
Basis und die Medien gegen sich hat. Da muss man sich wirklich gut überlegen, was man tut. Einfach alle
rauszuwerfen – wie gern gefordert – wird nicht funktionieren. Es geht hier schließlich nicht um ein paar
Postenbesitzer – es geht vermutlich um die Mehrzahl aller, die in der Diözese eine hauptamtliche Stellung
bekleiden. Das sind Zahlen, die man mit Rauswurf nicht mehr in den Griff bekommen kann. Man kann es dennoch
versuchen, oder Exempel statuieren. Dann wird man von der traditionell progressistischen Presse sofort
niedergemacht. Ruf und Ansehen sind in kürzester Zeit erledigt. Zudem schaltet die organisierte Basis
auf stur. Konsequenz: Der Bischof erreicht nichts. Was aber dann? Einfach ignorieren wird dem Bischofsamt
nicht gerecht. Vermutlich ist es wirklich so, dass der Bischof ein Schlitzohr sein muss – er muss die
Schaltstellen frei bekommen und mit seinen Leuten besetzen, ohne das es Aufsehen erregt. Das dauert alles.
In der Zwischenzeit könnte der Bischof aber auch die anderen Strömungen im Katholizismus fördern. Das
wäre nur gerecht.
@ Alexandra Wie meinen Sie das? Leichter als das hüten der Priester durch die Bischöfe? Das mag sein.
Man muss das mal real betrachten. Die Pfarrer haben den Bischof praktisch in der Hand. Er ist zwar ihr
Vorgesetzter, aber er hat nicht die Mittel, auch nur 4 oder 5 abzusetzen. Ein Missbrauch, der von einer
großen Zahl begangen wird, kann daher kaum noch verfolgt werden. Dann müssten die Bischöfe aber so
kulant sein, und sich auch gegenüber konservativeren Gläubigen großzügig zeigen. Eine Quasi-Privatmesse
mit ein paar Gläubigen – wen hätte das gestört?
@ Regina Bezüglich der Verfolgung hat er nicht ganz unrecht. Es fällt leider auf, dass Bischöfe und
Ordinariate immer dann besonders aktiv werden, wenn es um die Verhinderung von altrituellen (um das jetzt
mal so zu nennen) Veranstaltungen – also auch Hl. Messen – geht. Das ist in so fern erstaunlich, als das
dieselben Ordinariate oft nichts tun, wenn sie Hilferufe aus den Gemeinden erreichen. Und ich spreche
hier keinesfalls von irgendwelchen Protesten von „konservativer Seite“ wegen einiger Marginalien. Eher
liberale Bekannte von meiner Familie haben es erlebt, wie ein Pfarrer die Gemeinde zerstört hat und sogar
gegen diese an die örtliche Presse ging. Vom Ordinariat (in dem Fall Mainz) kam nichts. Aber eine Messe
im alten Ritus, besucht von ein paar dutzend Gläubigen – da kam sofort das Fax mit dem Verbot. Wo ist
dieser Elan sonst? Da ist eine gewisse Bitterkeit zu verstehen.
#49 Regina 1961 22:47:39 | Sonntag, 4. Februar 2007
@marcel Und schon wieder Ungereimtheiten. Laut Februarheft der FSSPX ist der alte Ritus, die tridentinische
Messe, doch nie verboten worden. Warum schreiben Sie denn genau das Gegenteil? Wenn also etwas nie wirklich
verboten wurde, warum dann so ein Geschrei? Feiert doch einfach eine Messe nach dem tridentinischen Ritus,
und der Käse ist gegessen. Ist doch schlichtweg „einfach“. Oder? Und wo werden Tradis verfolgt? So etwas
habe ich ja nun wirklich noch nicht erlebt. Nennen Sie mir bitte genaue Fakten, aus denen hervorgeht,
daß Tradis um Leib und Leben fürchten müssen (mit Ausnahme von kreuz.net .) Aber bitte FAKTEN!!! Liebe
Grüße Regina 1961
@ Marcel Wer merkbefreit ist, wird sich noch zeigen. Stimmen Sie mir dabei zu, dass auch die Theologie
des Hl. Thomas von Aquin eine neue Art von Theologie war (weshalb man auch in augustinische und aquin’sche
Theologie unterscheidet). Die lesen „neue Theologie“ und beim Wort „neu“ aktivieren sich sofort Ihre Reflexe.
Es hat in der Kirche aber mehr Neues gegeben, als Sie sich vorstellen können. Es ist auch Unsinn anzunehmen,
alles Neue sei gleich falsch – dann hätte die Aquin’sche Theologie verworfen werden müssen, ebenso wie
die augustinische. Höchstens die paulinische wäre noch erlaubt. Falsch ist eine Theologie nicht, weil
sie neu ist, sondern wenn sie mit der Offenbarung der Kirche unvereinbar ist. Dass dies bei den Lehren
vieler Theologen der Fall ist, braucht hier nicht extra diskutiert zu werden. Nun aber alles abzulehnen,
nur weil es nach 1962 geschrieben wurde, ist Unsinn. Auch heute ist es möglich, Theologe zu sein, ohne
gleichzeitig Häretiker zu sein.
Bischof Algermissen – ein Mann mit zwei Gesichtern Wer den derzeitigen Bischof von Fulda und sein Handeln
verfolgt, wird eine gewisse Schizophrenie feststellen. Er kann sich einerseits so richtig katholisch darstellen,
vor allem bei denen, die katholisch sein wollen (z.B. beim Kongress „Freude am Glauben“). Andererseits
duldet er den „Fuldaer Kreis für eine offene Kirche“ www.kreuz.net/article.1393.html und vertraut deren
Repräsentanten sehr verantwortungsvolle Aufgaben im Bistum an. Seine „Volksnähe“ zu den Karnevalisten
einerseits und seine „Hartherzigkeit“ gegenüber den Teilnehmern der Mahnwachen www.kreuz.net/article.4266.html
andererseits ist ein weiterer Ausdruck dieser Zwiespältigkeit.
Ein schöner Fang: der sich offenlegende modernistische V.II-Diplomtheologe „Katholisch“ schrieb: es geht
nciht um die alte liturgie, sondern um eine neue theologie. Danke für die Offenlegung. Sie gehören immhin
zu den aufrichtigen Modernisten. Hut ab! Sie bestätigen schön, was ich die ganze Zeit sage. Im Gegensatz
zu den Merkbefreiten (Benedikt & Co.) kommen Ihre Worte aus diplomtheologischem V.II-Fachmannsmund: Es
geht um eine neue Theologie, um einen neuen Glauben, um ein neues Evangelium – um die neue V.II-Religion.
Dieser neue Glaube ist unvereinbar mit dem apostolischen Glauben der hl. Kirche, deswegen werden die traditionellen
Katholiken verfolgt, bekämpft. Es ist der totale Bruch mit dem überlieferten Glauben, der von der hl.
tridentinischen Messe repräsentiert wird, und nur von ihr, daher der erbitterte Widerstand gegen die
Freigabe der „alten“ Messe. und über die herren, dei über allgermissen und lehmann und wie sie alle
heissen herzeihen. die herren haben mehr theologie im grossen zeh als sie in all ihren perversen hirnwindungen-
Die Herren Lehmann, Kamphaus (den Sie vorhin als Held erwähnten), usw., haben sehr viel neue Theologie
in jedem Zeh: häretische. sie haben ja keine ahnung von theologie. Ihre „neue Theologie“ und Ihre „Neue
Kirche“ interessiert uns römisch-katholische Christen nicht. Gehen Sie zu den Protestanten. ich habe
schließlich 6 jahre studiert- aber das zählt ja bei ihnen nicht, ich weiss, denn ich war ja auf universitäten
die von rom erlaubt sind. Ja, die Kirchenzerstörung ist flächendeckend, von unten bis oben.
#45 Regina 1961 21:48:07 | Sonntag, 4. Februar 2007
@marcel Lieber Marcel, unsauber lesen? Vielleicht schauen Sie sich einmal andere Threads im kreuz.net
an, dann werden Sie feststellen, daß das Wort „VII-Sekte“ keine Erfindung meinerseits ist, sondern durchweg
von vielen Tradis gebraucht wird. Sollte der Artikel „Priester raus-Narren rein“ allerdings ein Versuch
sein, nett im Internet zu werden,bzw auf kreuz.net, bitte, sehr gerne! Übrigens, Bischof Kamphaus geht
nach Aulhausen in den „Ruhestand“. Dort leben ca. 450 geistig behinderte Menschen. Er möchte dort Seelsorger
sein. Andere 75-Jährige suchen sich durchaus bequemere Altersruhesitze. Und: Eine unehrliche Modernistin
bin ich auch nicht. Sind Sie ein ehrlicher Tradi? Liebe Grüße Regina 1961
@ Katholisch nciht bei herrn ott und seiner dogmatik stehen zu bleiben. Naja, Ott ist schon praktisch –
sehr kurz und prägnant. Ich schau gerne rein. aber die meinung aht sich geändert. es geht nciht um die
alte liturgie, sondern um eine neue theologie. Nun, die Meinung ist ja durch die Änderung nicht veränderungsfest
geworden. Ich stimme ihnen zwar bezüglich dessen zu, aber gerade die neue Theologie ist offensichtlich
nicht so angenommen worden, wie man vielleicht mal gedacht hat. Auch diese kann sich wieder ändern.
#42 Katholisch 21:28:30 | Sonntag, 4. Februar 2007
zu marecl und konosrten also das wird mein letzter beitrag sein. scheinbar ist hopfen und malz hier verloren.
ich empfehle heir mal den herrschaften etwas theologie zu studieren udn nciht bei herrn ott und seiner
dogmatik stehen zu bleiben. im grunde hatte ich nichts gegen die alte messe – fand sie im grunde schöner
als die neue- aber die meinung aht sich geändert. es geht nciht um die alte liturgie, sondern um eine
neue theologie. und über die herren, dei über allgermissen und lehmann und wie sie alle heissen herzeihen.
die herren haben mehr theologie im grossen zeh als sie in all ihren perversen hirnwindungen- entschuldigung
für das harte wort, aber mich hat ein heiliger zorn gepackt. sie haben ja keine ahnung von theologie.
ich habe schließlich 6 jahre studiert- aber das zählt ja bei ihnen nicht, ich weiss, denn ich war ja
auf universitäten die von rom erlaubt sind. ich bin ja so, so dankbar für JP II und B XVI. die solchen
Spinnern wie hier vertreten sind nciht nachgeben. Entschuldiigung für die harten Worte, aber sie kommen
aus tiefstem Herzen
@ Agathenon Nee, P. Lingen lehnt Wert darauf, nicht zur katholischen Kirche zu gehören. Seine Weihe hat
er sich von einem Vagantenbischof irgendeiner in Sukzession stehenden Sondergemeinschaft erteilen lassen.
bischof= Narr ich kann es ja nicht fassen, was mal wieder für ein Müll hier zu lesen ist!!! Der bischof
von fulda hat das gleiche recht wie alle anderen menschen, auch er darf feiern. wenn man sich hier schon
lesen muss, was viele heir so gegen bischof algermissen schreiben, sollte man wenigstens seine mutter
und seine angestellten da raus lassen. das benehmen so vieler hier ist unserer kriche nicht würdig!!!!!!
bischof heinz josef algermissen ist es aber 100 %ig!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
#38 Agathenon † 17:22:00 | Sonntag, 4. Februar 2007
Nicht nur bei der FSSPX, Benedikt! Man denke nur an Herrn Lingen, der größten Wert darauf legt, von
der böhsen „V2-Sekte“ gültig zum Priester geweiht zu sein! Von einem Haufen Häretiker, wenn man seinen
sonstigen Lehren glaubt… Auf ein andermal!
Die „alte“ Kirche und der Lehrbruch, Teil 2 „Katholik“ schrieb: Gott sei dank haben wir Bischöfe wie
Kamphaus, Lehmann usw. und Päpste wie JP II und Benedikt. Eine entlarvende Liste an Bischöfen. Kamphaus
hat schon wiederholt öffentlich Häresien vertreten, u.a. die protestantische „Ganztod“-Häresie in der
FAZ, wie u.a. Pro Sancta Ecclesia schön dokumentierte, und bei Lehmann sieht es nicht besser aus. Nur
ihre gemeinsame V.II-Basis mit den Päpsten verhindert noch, daß sie als formelle Häretiker deklariert
werden. Warten wir einfach ab, wenn die alte Messe freigegeben wird, dann wird eine erste Trennung einsetzen:
dann gehen die liberalen Modernisten (Lehmann) völlig auf die konservativen Modernisten (wie den Papst)
los. Solche Wölfe im Schafspelz auf Bischofssitzen sind also Ihre – und Reginas – Helden. Sie sind närrische
Spaßvögel! Materielle Häretiker als Vorbilder! Das zeigt gut, daß nicht wir es sind, die einen Deut
von der dogmatischen Lehre der hl. Kirche abgekommen sind, sondern Bilderbuch-Modernisten wie Sie. Im
übrigen die Kirche geht nciht unter, oder haben sie den WJT in Köln vergessen? Nur ein unwürdiges Massenspektakel,
die paar arglosen und gutgläubigen Alibikatholiken ausgenommen. Da wurde es selbst dem konservativen
Papst schlecht; ihn widerten diese Massenpsychosen schon unter JP2 an. Der unermüdliche Journalist John
Vennari hat eigens eine DVD www.cfnews.org/WYD-DVD.htm über den WJT zusammengestellt. Benedikt, suchen
Sie sich bitte einen Quatschkopf, den Sie vollsäuseln können. Ich stehe Ihnen leider nicht zur Verfügung.
Die „alte“ Kirche und der Lehrbruch was ist mit der „alten Kirche“ gemeint? Das Buch Weibischof Ziegelbauers:
„Die „alte“ Kirche ist mir lieber“, erklärt es ausführlicher, als in 1500 Zeichen möglich. Seit dem
V.II führen die, denen in der Kirche die Verantwortung übertragen wurde, die Seelen in jene Irrtümer,
die von den vorangegangenen Päpsten in Reihe verurteilt worden sind. In den Jansenismus, in den Protestantismus,
in den Modernismus. Man kann den Baum an seinen Früchten erkennen. Die Früchte sind jetzt schon alle
verdorrt oder verdorben. Deswegen muß man die hl. Überlieferung der Kirche bewahren. Dann gibt es auch
den Beistand des hl. Geistes. Aber ganz kann das ja auch nciht stimmen, denn schließlich haben ja alles
Papste seit Johannes XXIII. geirrt, nur So ist es. Ein Blick auf die hl. Überlieferung der Kirche zeigt
es. Entweder gehorcht man allen Päpsten der Kirche bis einschl. Pius XII., oder den V.II-Päpsten. Seit
V.II wird ein neue Lehre verkündet, die unvereinbar mit der „alten“ ist, mit der hl. Überlieferung,
mit dem apostolischen Glauben. Die überlieferte Lehre der „alten“ Päpste richtet das V.II und seine
Reformen, nicht wir. Es gibt ehrliche Modernisten, die es zugeben und sagen: „Ja, das V.II brachte den
völligen Lehrbruch. Endlich! Denn wir wollen diese alte Kirche nicht, wir sind froh, die neue zu haben.“
In der FAZ kamen solche Modernisten schon zu Wort. Hier leider nur selten, hier herrschen die unehrlichen
Modernisten vor. Ihre Liste an Bischöfen war entlarvend. Mehr evtl. später.
#32 Katholisch 12:12:08 | Sonntag, 4. Februar 2007
Marcel Lieber Bruder, ein kurze Rückfrage: was ist mit der „alten Kirche“ gemeint? Ein Blick in die Kirchen-
und Dogmengeschichte dürfte Ihnen zeigen, dass die Dogmen nciht vom Himmel fielen. Sie sind das Ergebnis
von hartem und machmal auch schlimmen Ringen in der kirche. Ein interessantes Beispiel ist der Kampf gegen
die Donatisten (wahrscheinlich wären sie auf deren Seite gewesen). Als Papst Zosimus dem heiligen Augustinus
recht gab in dessen Kampf gegen diese Irrlehre, prägte St. Augustin das schöne Wort „Roma locuta, causa
finita.) Als der nächste Papst wieder Augustinus widersprach, galt für Augustin dieses Wort gar nicht
mehr und er polemisierte gegen den Papst. Ja das ist Kirche. Sie ist lebendig und der Geist Gottes wirkt
in ihr. Bei manchem Beitrag den man hier liest dürfte man jedoch meinen der Geist Gottes habe seine Wirkmächtigkeit
auf dem 1. Vatikanum an den Papst übergeben und es käöme ncihts mehr Neues. Aber ganz kann das ja auch
nciht stimmen, denn schließlich haben ja alles Papste seit Johannes XXIII. geirrt, nur Marcel und seine
Kollegen sind im Besitz der alleinigen Wahrheit. Wie nennt man das auf Latein? „Superboss?“ Gott sei dank
haben wir Bischöfe wie Kamphaus, Lehmann usw. und Päpste wie JP II und Benedikt. Im übrigen die Kirche
geht nciht unter, oder haben sie den WJT in Köln vergessen? Einen gesegneten Sonntag.
Narren raus, Priester rein Den Begriff „Sekte“ nahmen in der ganzen Diskussion nur die zwei Benutzer Regina61
und „Katholisch“ in den Mund. Aber dann anderen, vornehmlich Traditionskatholiken, den Begriff manipulativ
in den Mund legen… … und ihnen absprechen, Glied der Kirche Christi zu sein. Es ist die schiere Unfähigkeit,
sauber zu lesen und wahrhaftig zu sprechen, gepaart mit der Weigerung, das Sterben der Kirche seit V.II
wahrzunehmen und vom dort begonnenen Irrweg abzulassen. Wer nicht hören will, muß fühlen. Man kann
den Kopf so tief in den Sand stecken, wie man will. Die Dinge nehmen ihren Lauf, und der Herr wird seine
vom Modernismus und Liberalismus entstellte Kirche wieder aufrichten – unter den größten Opfern unsererseits.
Da hilft auch kein Hofnarr nicht, nur das Festhalten am apostolischen Glauben der Kirche. Christus wird
auch diesesmal siegen.
Bischof Algermissen sollte besser die Menschen, die er unaufhörlich vor den Kopf stößt, im Bischofshaus
empfangen. Für die Pfarreiräte aus der Rhön hat er angeblich keine Zeit. Aber auf einer sechsstündigen
Karnevalssitzung Menschennähe vorzuspielen, das kann er. Das beweist die Zwiespältigkeit dieses Menschen!
Was für ein Bischof?
#29 Regina 1961 22:03:46 | Samstag, 3. Februar 2007
@katholisch Ich möchte Ihnen VOLL und GANZ zustimmen. Was Sie schreiben habe ich auch schon öfter geschrieben.
Und mir tut es echt gut, daß sich jetzt vermehrt Menschen wie Sie melden, die auch mal unsere doch so
böse „VII“-Sekte loben. Was müssen wir uns eigentlich noch alles bieten lassen? Ich bin unserem Herrn
unendlich dankbar, daß er mich in einem Bistum wie Limburg unter Bischof Kamphaus hat leben lassen und
leben läßt. Hoffentlich hält sein Nachfolger diese Linie, die dieser Bischof aufgezeigt hat, bei. Vielleicht
sollten wir römisch-katholischen Christen uns aus diesem Forum zurückziehen, damit die wirklich bösartigen
Tradis n ihrem Sumpf vermodern. Tut mir zwar leid für einige nette leute hier, aber der Ton ist sehr
oft einfach böse. Oder aber man sollte „drin“ bleiben, und nicht aufhören, Gottes Wort zu verkünden.
In der Hoffnung, daß auch diese armen Seelen einst wieder den Weg in den Schoß der Mutter Kirche zurück
finden. Muß mal überlegen.
Die Narren sind noch los „Katholisch“ plapperte: Katholisch sind sie ja nicht. Als V.II-Fan dürfen Sie
glauben, was Sie wollen. Ausserdem veribetet es sich, wie sie hier über Bischöfe der katholischen Kirche
herziehen. Katholische Kritik ist in Ordnung. www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=12&pid=774 (Nicht,
daß das in 1.500 Zeichen ginge; da bleibt dann nur das würzige Konzentrat übrig). Die privaten Sünden
eines Hirten interessieren nicht, aber die Worte und Taten der Kleriker, die zu doktrinären Fehlern führen,
die müssen verurteilt werden, von jedem. Potential en masse. Leider. Was aber geschieht, wenn der [Oberste]
Hirte in Glaubensfragen zweideutig wird? www.fsspx.info/…ne/pdf/mb-2007-2.pdf Wenn er etwas verkündet,
was nicht dem katholischen Glauben entspricht? Dann könnte selbst ein Kind den Papst auf einen Irrtum
hinweisen, der dem in der Schule unterrichteten römisch-katholischen Katechismus widerspricht. Nehme
man den Römischen Katechismus des hl. Pius X. und vergleiche ihn mit den Thesen der modernistischen Hirten.
Man bekommt in den seltensten Fällen eine Deckung hin. Macht eure eigene Kirche auf, mit tridentischer
Messer, dem teheologischen Erknenntnisstand von Quanta cura mit dem Syllabus und Pascendi Kein Bedarf:
wir sind mit der „alten“ Kirche, der ewigen, vollauf zufrieden, mit allen Dogmen, und mit allen Päpsten,
die hinter allen diesen Dogmen stehen. Die Wahrheit ändert sich bekanntlich nicht. Die alte Kirche wird
wieder erblühen, sobald die sie im Würgegriff habenden modernistischen Hirten abgedankt haben. Das kommt
schneller, als Sie wünschen. Prost!
Helau – Alaaf Karneval ist absolut traditions-katholisch. Karneval ist ein untrügliches Unterscheidungsmerkmal
zwischen katholisch und evangelisch – ein besseres als Fronleichnam. Allen Sauertopf-Katholiken empfehle
ich ein 72-stündiges Bussgebet während der 3 tollen Tage… … und ein levitiertes Pontifikalamt am
Karnevals-Sonntag – aber bitte den Over-Dress nicht mit Karneval verwechseln.
@katholisch danke für ihre zeilen : bei vielen stossen sie damit hier auf taube ohren und verschlossenen
herzen… das scheint die kehrseite von traditionalismus zu sein…
#25 Katholisch 19:03:47 | Samstag, 3. Februar 2007
zu Marcell Bescheidene Frage: Welcher Konfession gehören Sie an? Katholisch sind sie ja nicht. Also ich
bin römisch katholisch getauft und hänge dieser Kirche auch mit ganzem Herzen an. Was sie da von sich
geben, strotzt ja nur so von Bosheit und Überheblichkeit. Wenn Kreuz net WebSeite einer anderen Konfessio,
bzw Kirche ist, so soll sie bitte das Attribut römisch katholisch meiden und sich stattdessen vielleicht
levefebristisch oder schismatisch-katholisch, oder was auch immer nennen. Ich stelle fest, dass ich ich
als Katholik in Gemeinschaft mit dem Papst hinter dem 2. Vatikanischen Konzil stehe. Ich bin nicht Angehöriger
einer V2- Sekte! Ausserdem veribetet es sich, wie sie hier über Bischöfe der katholischen Kirche herziehen.
Es hat mich schon letztens der Zorn gepackt als ich auf einer Seite las, wie der Kardinal Groer (nihil
nisi bene) quasi in den Rang eines Seligen versetzt wurde (über das „Unsagbare“ möchte ich hier nicht
schreiben) und ein verdienter Bischof von Limburg quasi in die Hölle katapultiert wird. Macht eure eigene
Kirche auf, mit tridentischer Messer, dem teheologischen Erknenntnisstand von Quanta cura mit dem Syllabus
und Pascendi – hört aber bei Mysticis corporis (1942) und Mediator dei (1946) auf, denn da war Papst
Pius XII. für euch schon häretisch. Gott Sei Dank, haben Leute wie Sie in der Kirche (die eine, heilige,
katholische und apostolische) nichts zu sagen. Dafür werde ich morgen früh in der Eucharitiefeier danksagen.
Hochachtungsvoll
Narren-„Messen“, Narren-Pseudoglaube: alles vergänglich Gotthart: ja, er legte Zeugnis ab über die Notwendigkeit
einer intensiven medizinischen Behandlung … es ist unglaublich, dieses irre Zeug auch heute noch zu
propagieren und zu verteidigen. Vierzig Jahre lang systematische „Selbstzerstörung“ der „Konzilskirche“
(beides Ausdrücke von Papst Paul VI.), alles basierend auf dem „Superkonzil“ V.II. Obwohl die faulen
Früchte aus allen Landen stinken und die Kirche im Sterben liegt, maßen sich dennoch die meisten Ober-/Hirten
und noch mehr Laien an, „dieses irre Zeuge auch heute noch zu propagieren und zu verteidigen“. Je schlimmer
es wird, desto eiserner halten sie an der „Superwaffe“ V.II fest, gießen Feuer ins Öl und setzen immer
größere Narrenkappen auf. Das ist in der Tat unglaublich. Wer hier medizinische Behandlung notwendig
hat, sieht ein Blinder. Übernatürliche Medizin wohlgemerkt: die hl. tridentische Messe und den von ihr
nur repräsentierten ganzen apostolischen Glauben der Kirche, unvereinbar mit der Ökumenismussynode V.II.,
wie noch zuletzt mittels Quas Primas, Pascendi, Quanta Cura und vielen weiteren Lehrschreiben bewiesen –
jedem, der lesen kann. Sie und Ihre Revolutionskollegen glauben, die über 1900 Jahre alte Kirche durch
eine Räubersynode auslöschen zu können, aber Sie machen die Rechnung ohne den Herrn des Hauses. Daher
ist Ihr Tun umsonst: es baut auf modernistischen Treibsand, anstatt auf die unveränderliche Wahrheit
Gottes. Eine über vierzigjährige Narrei das – bis zum nahenden kirchlichen Aschermittwoch.
@marcel Der Erzbischof legt mit dieser scharfsinnigen Erkenntnis Zeugnis ab: ja, er legte Zeugnis ab über
die Notwendigkeit einer intensiven medizinischen Behandlung … es ist unglaublich, dieses irre Zeug auch
heute noch zu propagieren und zu verteidigen.
Närrisches an 365 Tagen im Jahr Gotthart, Sie haben meinen Rat nicht befolgt, den Absatz des Erzbischofs
vor dem Schlußsatz auch zu lesen. Im Zusammenhang schrieb er: […] Ob sie sich Rechenschaft gegeben
haben, alle die Konzilsväter, die Dignitatis humanae ihre Stimme gaben und mit Paul VI. die Religionsfreiheit
proklamierten, daß sie in Wirklichkeit Unseren Herrn Jesus Christus entkrönt, ihm die Krone seiner Königsherrschaft
über die Gesellschaft entrissen haben? Haben sie gemerkt, daß sie ganz konkret Unseren Herrn Jesus Christus
entthront, des Throns seiner Gottheit entsetzt haben? Haben sie begriffen, daß sie, den apostatischen
Völkern nachredend, diese abscheuliche Gotteslästerungen zu seinem Thron emporgesandt haben: „Wir wollen
nicht, daß dieser über uns herrsche!“ (Lk. 19, 14), „wir haben keinen anderen König als den Kaiser!“
(Joh. 19, 15)? Er aber lachte über das wirre Gemurmel, das von dieser Versammlung von Verrücktgewordenen
aufstieg, und entzog ihnen Seinen Geist. Der Erzbischof legt mit dieser scharfsinnigen Erkenntnis Zeugnis
ab: er ist einer von zweien, die einen klaren Geist behielten. Es ist unheimlich, man könnte sagen: apokalypstisch,
daß auf dieser Räubersynode fast alle Bischöfe dieser – und vielen anderen – Gotteslästerungen zugestimmt
haben: „Wir wollen nicht, daß dieser [=Gott] über uns herrsche!“ „Wir haben keinen anderen König als
den Kaiser!“ Ein Katholik, der solchem zuzustimmen wagt, kann nur ein Narr sein. Selbst ohne Kappe. Lesen
Sie bei St. Paulus nach. Der kennt Sie.
@marcel Erzbischof Lefebvre schrieb über das V.II : Gott »aber lachte über das wirre Gemurmel, das
von dieser Versammlung von Verrücktgewordenen aufstieg, und entzog ihnen Seinen Geist.« Mit einer solchen
Äußerung hat dieser Querkopf Spekulationen über seinen Geisteszustand Tür und Tor geöffnet … unglaublich!
Tragen nur die „wahren“ Modernisten Narrenkappen? Guiseppe, lernen Sie erst einmal Ihre eigenen V.II-Begrifflichkeiten.
Das Wort „Konzilskirche“ ist eine Definition Papst Pauls VI. und seiner Kardinäle für die neue V.II-Religion,
bewußt als Gegensatz eingesetzt zur von ihnen verabscheuten „alten“ Kirche! Seit 1965 verwenden diesen
Begriff Ihre modernistischen V.II-Ober-/Hirten, ganz offiell auch in diözesanen Dokumenten. Wir nicht.
Daher von mir in Anführungszeichen. In dieser „Konzilskirche“ ist seit 1965 alles möglich. Der Begriff
ist keinesfalls deckungsgleich mit der hl. Kirche Christi. Es handelt sich nur um unheilige Verirrte in
der Kirche (falls). Pauschales Herabsetzen ALLER kirchlicher Würdenträger, die das 2. Vat. Konzil angenommen
haben Zur Räubersynode V.II gehören Räuberpistolen. Wie bezeichnet man die Christus Entthronenden anders?
Ist „Verrücktgewordene“ besser als Narren? Erzbischof Lefebvre schrieb über das V.II www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=13&pid=712… :
Gott »aber lachte über das wirre Gemurmel, das von dieser Versammlung von Verrücktgewordenen aufstieg,
und entzog ihnen Seinen Geist.« (Lesen Sie auch den Absatz vor dem würzigen Schlußsatz!) Warum kritisieren
sie nicht einzelne Bischöfe und deren Fehler/Verstöße? Ich kritisiere nicht die zwei Bischöfe, die
auf dem V.II als einzige den ganzen apostolischen Glauben bewahrten. arbeiten stattdessen mit Schlagwörtern
den wahren Modernisten geradezu in die Hände! Die Modernisten haben die Kirche seit 1958 in ihrem Würgegriff
und ihr Antlitz völlig enstellt. Noch. Der Herr wird sie aufrichten.
Seitensprung-Hochzeit Athanasius: Bin einer Meinung, aber feiern darf man schon. So ist es. Dabei Amt
und Würde und Maß wahrend. Ich habe noch nie humorvollere Würdenträger als bei der katholischen Tradition
erlebt. Aber man muß in den ernst Dingen des Lebens ernsthaft sein können, und humorvoll, wo es angemessen
ist. Nicht närrisch die ganze Zeit. Das Bild ist aber nicht gut gelungenen, so nahe ‘dran’. Das können
Sie laut sagen. Die Madame ist außerdem noch sichtlich begeistert, daß sie gleich vom Bischof abgeschmatzt
wird… Eine anständige katholische Frau läßt sich von fremden Männern generell keinen Kuß geben,
nicht nur von Würdenträgern nicht. Den Satz sage ich, weil er wahr ist und die Forumsnarren in Freudentaumel
versetzen wird. Aber das ganze Benehmen ist narrisch. Ein durchschnittlicher Gottesdienst der Konzilskirche
ist oft weniger strukturiert und rituell als das alljährige Karnevalsdefilé. … vielleicht fließt
aus der Abschaffung des Ritus die Sucht nach rituellen Ersatzbefriedigungen, wie närrischem Treiben und
Narren-„Messen“ der V.II-Ober-/Hirten? Bei uns werden schon seit einer Woche an vielen Orten sakrilegische
Narren-„Messen“ veranstaltet, wo die Gläubigen maskiert in die Kirche kommen (als Teufel, Hexen, Erdgeister,
etc pp), oft selbst die Ministrant“Innen“ maskiert um den „Volksaltar“ (Tisch) herumlümmelnd, manchmal
sogar der Priester. Nun kommt wieder die Zeit, in der die meisten Ehebrüche stattfinden. Ohne Glaube &
Moral kann das Volk nicht mehr normal fröhlich sein.
@Marcel (Lefebvre) Marcel: „in der lustigen „Konzilskirche“ ist eben alles möglich – und erlaubt.“ Bitte
verunglimpfen Sie nicht pauschal die Kirche Jesu Christi, nur weil es in ihr Missstände gibt! Bennen
Sie doch lieber konkret die Missstände! Marcel: „ den V.II-Hirten … V.II-Oberhirten in Rom … große
V.II-Närrei „ Pauschales Herabsetzen ALLER kirchlicher Würdenträger, die das 2. Vat. Konzil angenommen
haben, gehört also auch zu Ihrer Vorgehensweise. Warum kritisieren sie nicht einzelne Bischöfe und deren
Fehler/Verstöße? Warum ist für Sie offensichtlich alles schlecht am 2. Vat. Konzil? Das war es doch
für Lefebvre auch nicht? Lefebvre hat sich immerhin die Mühe gemacht, Gutes und Schlechtes voneinander
zu unterscheiden. Sie tun das (hier zumindest) nicht, arbeiten stattdessen mit Schlagwörtern den wahren
Modernisten geradezu in die Hände! Nennen Sie das Treue zum Papst und zu den Bischöfen, wie sie die
Piusbruderschaft immer wieder betont?
#13 Johann Orth 11:28:02 | Samstag, 3. Februar 2007
Bischof von Autun. Macht aber nichts. Nachdem man ihm Straßburg und Paris vor der Nase weggeschnappt
hatte, blieb nur dieses verträumte kleine Bistümchen, was die weiteren Taten dieses Bischofs ohne Berufung
erklärt.
#12 Athanasius 11:15:26 | Samstag, 3. Februar 2007
@Marcel Bin einer Meinung, aber feiern darf man schon. Auch ein Bischof oder Priester. Das Bild ist aber
nicht gut gelungenen, so nahe ‘dran’. Konstitutionsbischof De Talleyrand (zum Bischof von Chartres geweiht
1787) hat bestimmt noch viel näher mit seiner Frau getanzt. Aber das ganze Benehmen ist narrisch. Ein
durchschnittlicher Gottesdienst der Konzilskirche ist oft weniger strukturiert und rituell als das alljährige
Karnevalsdefilé.
#11 Johann Orth 11:08:54 | Samstag, 3. Februar 2007
Übrigens finde ich die subtile Rache der Journalisten für die erzwungene Hofberichterstattung (nämlich
die Veröffentlichung dieser Fotostrecke) ausgesprochen erheiternd und gelungen.
Narren Das paßt schon. Es heißt ja nicht umsonst: Narren. Und Narren-Kappen. Hofnarren. Wenn ich daran
denke, daß ein echter Ober-/Hirte – sagen wir einmal: St. Paulus, oder St. Bonifatius, oder ein neuerer
wie St… noch nicht, also nur: Lefebvre, oder Williamson – eine Narrenkappe tragen würde: das ist zum
Lachen. Dabei haben diese echten Hirten durchaus Humor (gehabt), wie jeder richtige Katholik, das ganze
Jahr hindurch. Ohne Narren-Kappe. Ein echter Stellvertreter Christi mit Narrenkappe? Unvorstellbar. Auch
unvorstellbar, daß ein echter Ober-/Hirte jemals einer Madame so nahetreten würde: Algermissen-Kußbild
www.angelstein-tv.de/…201_58_P1050301a.jpg. Aber: in der lustigen „Konzilskirche“ ist eben alles möglich –
und erlaubt. Noch. Irgendwann kommt der Aschermittwoch, und je mehr man sich an und mit der Welt besoffen
hat, desto größer der Kater. P.S. Tatsächlich hat das närrische Treiben nichts mit dem Rauswurf der
SJM-Priester zu tun. Es hat nur für denjenigen etwas damit zu tun, der glaubt, er würde von den V.II-Hirten
dafür belohnt, daß er dem V.II-Oberhirten in Rom besonders treu ist. Weil er noch nicht erkannt hat,
daß das alles zusammen nur eine große V.II-Närrei ist, und alle die Kappen tragen. Auch auf der Titanic
wurde gefeiert und gesoffen, bis der Eisberg kam. Es war ja der jetzige Papst, der sagte: das Schiff der
Kirche sinkt. Ja dann: Narrenkappe herunter, Herr Kapitän, die lahmen Matrosen ausrichten lassen – und
die Schotten dichtmachen, bevor die eindringende modernistische Flut alles absaufen läßt!
Lieber Herr Orth ich habe bereits riskiert; nämlich meinen Job bei der kath. Kirche, den ich unter einem
konservativen Erzbischof verloren habe, weil ich einem intriganten Priester im Weg war und der seine persönliche
Rache an mir nehmen wollte. Er wird sich dafür vor Gott verantworten müssen!
#7 Johann Orth 10:46:01 | Samstag, 3. Februar 2007
„weil sie sich offen gegen den Chef mukkieren“ mir ist durchaus unklar, was denn nun „sich mukkieren“
sein soll – aber offen gegen ihren Chef haben die beliebten Patres noch nicht einmal etwas unternommen,
als er sich selbst nicht nur durch den Hinauswurf selbst, sondern noch mehr durch die Art des Hinauswurfs
völlig desavouierte. Und, was auch immer „sich mukkieren“ bedeuten soll: Sie rikieren da sicher nichts,
oder?
Lieber freddie schenk, Ihre Argumentation ist irgendwo zwischen „Das geht seinen sozialistischen Gang“
und „das ist auch gut so“. Für Bischof Algermissen sind solche Begegnungen – so ‘osthessen-news’ – mehr
als nur Pflichttermine. So nach dem Motto: Die Lage ist hoffnungslos aber nicht ernst. Man spüre des
Bischofs Freude „an der Begegnung mit den Menschen“. Nun kommen einem aber die Tränen. Die drei verdienten
Ordenspriester sind wohl keine Menschen, denn der Begegnung mit ihnen und mit den betroffenen Gemeinden
ist der mutige Herr Bischof ja peinlichst aus dem Weg gegangen. Endlich wieder Menschen, die es verdienen
Menschen genannt zu werden! Raus aus dem katholischen Mief, mit beten und so, hier ist Leben hier ist
Freude, die eines Kirchenfürsten würdig ist. Und Mütterchen ist auch von der Partie. Heute wird Bischof
Algermissen mit Mutter Mathilde zur komplett ausverkauften sechsstündigen Faschingssitzung „rüber in
den Stadtsaal“ erwartet. Nun ja so ein Autodafé is eine mühsame Sache, da hat man sich schon ein bißchen
Vergnügen verdient.
#4 Johann Orth 10:41:28 | Samstag, 3. Februar 2007
„…in Fulda paramilitärisch aufmarschieren lassen.“ Eine genauso falsche wie verleumderische Behauptung,
ganz in der Tradition der altbekannten Verleumdungen und Verdrehungen seitens der Algi-Vertrauten und
ihrer Clique. Wie der Herr, so’s Gescherr.
Begegnung Ich bin Bischof Algermissen schon häufig persönlich begegnet. Sehr angenehm, kann ich nur
sagen. Und noch was: Leiharbeiter aus dem eigenen Laden zu entfernen, weil sie sich offen gegen den Chef
mukkieren, ist schlicht legitim. Auch, wenn kreuz.net Fotos von Protestlern veröffentlicht, die ihre
Kinder instrumentalisieren, indem sie die mit Transparenten „Wir haben unsre Patres gern“ in Fulda paramilitärisch
aufmarschieren lassen.
#2 Johann Orth 10:31:16 | Samstag, 3. Februar 2007
„Der Mann hat einfach Stil und Humor.“ Also – jemand, der den Scheitel zwecks Mängelverwaltung direkt
über dem Ohr trägt, hat keinen Stil. Und jemand, der grinsen kann, hat nicht automatisch Humor. Was
von diesem Herrn zu halten ist, zeigt der Rauswurf der SJM-Priester noch besser als diese dümmliche Show.
Und das ist die inhaltlich Verbindung, die die Überschrift anspricht. – Ich möchte ihm nicht begegnen
müssen.
kreuz.net hat Sinn für Humor Es ist ja wirklich lustig, wie die +.netten es immer wieder schaffen, Verbindungen
zu konstruieren, wo gar keine sind. Was hat denn bitteschön die vorzeitige Beendigung des Gestellungsvertrages
mit der SJM-Patres mit dem Besuch des Karnevalsprinzen im Bischofshaus zu tun? Ich erlaube mir eine Antwort:
NICHTS, aber auch rein gar NICHTS! Zwischen den Zeilen wird mehr als deutlich, dass die Redaktion den
Besuch bei unserem Bischof mal wieder irgendwie fragwürdig zu finden scheint. Hier sei der Hinweis erlaubt,
dass auch Erzbischof Dyba die Narren empfangen hat. Na und? Warum auch nicht? Am Schluß des Artikels
verlinkt +.net auf die Fotostrecke von osthessen-news, man könne den Bischof dort im Narrenkostüm betrachten.
Tja, mit der Wahrheitsliebe haben die internetten kreuzzügler es ja nicht so, denn Bischof Algermissen
hat überhaupt kein Kostüm an. Aber selbst wenn; na und? Der Mann hat einfach Stil und Humor. Davon kann
hier so mancher lernen.