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Geburtstag + Jetzt sind die Blöden dran + Vier Bischofssitze + Absolution + Verteufler
Geburtstag

Vatikan. Gestern veröffentlichte der Pressesaal des Vatikan das päpstliche Programm für die Fasten- und Osterzeit. Am 2. April – dem zweiten Todestag von Papst Johannes Paul II. – wird Benedikt XVI. im Petersdom ein Requiem für seinen Vorgänger zelebrieren. Am 15. April zelebriert Benedikt XVI. eine Messe anläßlich seines 80. Geburtstages am 16. April. Am Wochenende darauf pilgert er ans Grab des Heiligen Augustinus nach Pavia. Wie gewohnt zelebriert der Heilige Vater die Kar- und Ostertage im Petersdom.

Jetzt sind die Blöden dran

Schweiz. Sogenannte Ärzte dürfen in der Schweiz künftig auch psychisch kranken Menschen beim Selbstmord helfen. Das entschied das Schweizer Bundesgericht – das Oberste Gericht des Landes. Die Richter anerkannten ein angeblich „europäisch garantiertes Grundrecht“ jedes Menschen, über die Art und den Zeitpunkt des eigenen Todes zu bestimmen. Dieser „Anspruch“ komme auch psychisch Kranken zu, sofern sie urteilsfähig seien.

Vier Bischofssitze

Deutschland. Papst Benedikt XVI. steht in Deutschland vor wichtigen Personalentscheidungen. In den nächsten zwölf Monaten muß er vier der 27 Bischofsstühle des Landes neu besetzen. Am Mittwoch wird der Bischof von Speyer, Mons. Anton Schlembach, 75 Jahre alt. Es wird erwartet, daß der Papst seinen Rücktritt annimmt. Gestern nahm der Papst den Rücktritt von Kardinal Friedrich Wetter von München und Freising sowie von Bischof Franz Kamphaus von Limburg an. Das Bistum Görlitz wartet bereits seit Monaten auf einen neuen Bischof.

Absolution

Italien. Die Ärztekammer der norditalienischen Stadt Cremona absolvierte am Donnerstag einstimmig Mario Riccio, den Mörder des Euthanasie-Ideologen Piergiorgio Welby. Der Anästhesist hatte im Dezember Welbys Beatmungsgerät abgeschaltet. Die Ärztekammer kam zu Schluß, daß Riccio „einwandfrei“ gehandelt habe: „Es ist absolut notwendig, daß das Parlament ein Gesetz über die Sterbehilfe verabschiedet.“ Die römische Staatsanwaltschaft ermittelt noch gegen Riccio.

Verteufler

„Auch Christen haben die Idee der Menschenrechte lange Zeit bekämpft. Das Lehramt der katholischen Kirche zählte sie noch im 19. Jahrhundert zu den unseligen Irrtümern der Moderne. Es verteufelte nicht wenige Theologen, die Kirche und Moderne auszusöhnen versuchten, als »Modernisten« und entzog ihnen die Lehrerlaubnis.“

Aus einem Beitrag des emeritierten Limburger Bischofs, Mons. Franz Kamphaus, für die ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ vom 2. Februar.
      
8 Lesermeinungen
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#8   Benedikt   14:03:27 | Sonntag, 4. Februar 2007
Athanasius
Athanasius behauptet zwar ob des Satzes von Bischof Kamphaus, dass dieser sie „nicht mehr alle habe“, schreibt dann aber:
Die Menschenrechte – wenn in Widerspruch zu Gottes Rechten – sind auch ein Irrtum.
und bestätigt damit den Bischof genau in der Aussage, die er zuvor als verrückt abqualifiziert hat. So eine Akkrobatik ist schon bemerkenswert. Bemerkenswert ist auch, dass Athanasius den Bischofstitel Kamphaus’ nach Art der Sedisvakantisten in Anführungszeichen setzt.
Betrachtet man die Leserbeiträge der hier schreibenden Traditionalisten über die Jahre, so wird deutlich, dass sie bei Ihrer Gratwanderung langsam Richtung Abgrund rutschen. Was früher derbe Kritik war, ist heute offen schismatisch.
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#7   Christin   12:02:41 | Sonntag, 4. Februar 2007
Geburtstag
Geburtstage zu feiern sollen uns auch daran erinnern,dass wir nicht abgetrieben wurden sondern gewollt und geliebt und gerufen sind zu einem Leben in Fülle wo jeder Tag ein Fest sein soll!
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#6   Elendester Sünder   14:05:04 | Samstag, 3. Februar 2007
Das Evangelium der Humanität
Die „Menschenrechte“, wie sie 1789 von der französischen Nationalversammlung erklärt worden sind, haben ihren Vorläufer in der nordamerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776. „Während man 1776 noch von einem „Schöpfer“ sprach, kannte die Humanität von 1789 nur mehr ein „höchstes Wesen“.“
„Und heute? Die Todten reiten schnell.“
„Die absolute Souveränität des Menschen“, wie sie sich aus den sogenannten Menschenrechten ergibt, erträgt keinen christlichen Glauben mehr. „Das Panier der Finsterniß wird Reichsfahne, das Kreuz in die Katakomben vergraben.“ In Europa zeichnet es sich bereits deutlich ab. Unser Trost wird sein, daß die Kirche dann vom Irrtum gereinigt sein wird.
Beten wir aber vor allem für die Priester und Laien, die dieser teuflischen Lehre anhängen. Das Evangelium der Humanität schmeichelt der Eigenliebe. Wer es einmal zu tief inhaliert hat, der wird schwer aus eigenem Antrieb wieder zu Christus zurückkehren können.
Der Götze der Humanität oder das Positive der Freimaurerei. Nach Dokumenten. G. M. Pachtler S. J., Freiburg im Breisgau. 1875.
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#5   obelix †   12:35:03 | Samstag, 3. Februar 2007
Athanasius hat gesprochen. Ex cathedra!
Kamphaus weiss wiederum nicht wovon er spricht. Eine Aussöhnung mit seiner liebsten Beschäftigung, nämlich dem Relativismus, darf und kann es nicht geben. Wer das tut, ist kein Katholik mehr. Die Kirche Jesu Christi ist dié Wahrheit und das Leben.
Jetz ist Kamphaus exkommuniziert! Eindeutig! Von Athansius! Der hat immer Recht! Und wenn er mal irrt? Dann hat er auch Recht!
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#4   Gotthard   11:31:16 | Samstag, 3. Februar 2007
gute Erklärung
Weihbischof Florian Kuntner 1988:
„Betroffen erinnert man sich als Katholik daran, daß die katholische Kirche im 18. und 19. Jahrhundert die Idee der Menschenrechte – ungeachtet ihrer zutiefst christlichen Wurzeln – als eine gefährliche Erfindung eines kirchenfeindlichen Liberalismus verworfen hat. Wie in so vielen Fragen, brachte auch in dieser Frage das II. Vatikanische Konzil einen Durchbruch zu einem neuen Denken, das sich nicht an vermeintlichen kirchlichen Interessen, sondern am Evangelium orientiert. Heute steht die Kirche weltweit an vorderster Front im Kampf für die Menschenrechte, und bei nicht wenigen Geistlichen, Ordensleuten und Laien ging dieser Kampf buchstäblich bis zum Martyrium.“
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#3   Athanasius   11:05:27 | Samstag, 3. Februar 2007
@Mons. Kamphaus
Der erzlinke und gefährliche ‘Bischof’ von Limburg, Franz Kamphaus, hat sie sicherlich nicht mehr alle. Der Begriff Modernismus wurde erst 1907 in Pascendi dominici gregis mit Recht genannt. Im 19. Jahrhundert wurden die liberalen Autoren und Priester so nicht genannt.
Kamphaus weiss wiederum nicht wovon er spricht und assoziiert sich lieber pauschal mit allen Irrenden bzw. Häretikern.
Die Menschenrechte – wenn in Widerspruch zu Gottes Rechten – sind auch ein Irrtum. Vor allem wenn eine moralische Religions- und Handlungsfreiheit daraus konkludiert wird. Natürlich sind die darin enthaltenen sozialen Freiheiten, z.B. von Druck seitens des Staates auf die Familie, gut. Aber gerade diese sozialen Freiheiten werden oft von „aufgeklärten“ ideologischen Gesellschaften seit 1789 bekämpft, von Robespierre bis heute in England (Kindererziehung), von Hitler bis Honecker.
Kamphaus weiss wiederum nicht wovon er spricht. Eine Aussöhnung mit seiner liebsten Beschäftigung, nämlich dem Relativismus, darf und kann es nicht geben. Wer das tut, ist kein Katholik mehr. Die Kirche Jesu Christi ist dié Wahrheit und das Leben.
Vielleicht kann Kamphaus sich mal für die Rechte der von ihm so oft verratenen Ungeborenen einsetzen und für die katholische Familie. Für das Überleben Deutschlands.
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#2   freddie schenk   10:41:16 | Samstag, 3. Februar 2007
Vermutlich
ist kreuz.net selbst betroffen, weil psychisch deformiert. :-]
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#1   Sirilo   08:58:13 | Samstag, 3. Februar 2007
Wes Geistes Kind…
…die Redaktion von Kreuz.net ist, hat sie mal wieder gezeigt, indem sie psychisch kranke Menschen als „Blöde“ verunglimpft…
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