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Samstag, 3. Februar 2007 10:15
Die österreichischen Kinderabtreiber können sich auf den Erzbischof von Wien verlassen. Sie erhalten von ihm eine diskrete und zuverlässige Rückendeckung. Hat sich Eminenz selber exkommuniziert? Ein Kommentar.
Zurück zum Artikel 45 Lesermeinungen:
Montag, 5. Februar 2007 18:29
teofil: Der Schreiber von obigen Artikel ist selber ein hassender bellender Hund nach freikirchlerart
Ich ( bete fast regelmässig Rosenkranz und versuche ein demütiger „liebender Katholik“ zu sein), habe mir erlaubt den obigen Artikel, wie schon öfters, an 4 Adressaten zu schicken, um ihnen gute Gedanken zu vermitteln zB:
1. Sasa (28), meinen Sohn, der nicht betet und nicht in die Kirche geht. Ich zwinge ihn zu nichts, tue nur beten für ihn und schicke ihm ab und zu passende E-mails,auch von kreuz.net
2. Gerhard (60), ehmaliger Spiritist, aus der KK ausgetreten und noch nicht eingetreten, weil er noch immer seinen freikirchlerischen Freunden ( die haben 100% hl. Geist), bezüglich Marienverehrung und Jesu nur Gottessohnschaft mehr Glauben schenkt als unserem Papst
3. Hans (45) noch immer ein aktiver Mitglied der Moon-Vereinigungskirche, mit dem ich aber trotzdem zusammen im Rahmen der KHG beim Papstbegräbnis in Rom war
4. Gottfried (63), gescheiterter Medizinstudent (habe ihm in meiner Info- Greissler auch ein Artikel gewidmet) Mitglied von „United Church of Gott“, hält die kath. Kirche für die schlimmste Sekte und glaubt ihr kein Wort. (seine Meinung: Wenn der Papst nur ein bischen hl. Geist und Anstand hätte, würde er alle kath. Kirchen zusperren und zurücktreten. Je kleiner eine Sekte, desto mehr h. Geist kann sie haben. Die kath. Kirche ist außerdem die Hure von Babilon…) fogenden Text:
Der obige Text zeigt doch nur wie in der KK menschelt. Diese Herschaften können einen Kard. Schönborn genau so hassen wie damals Luther den Papst. (siehe Kreuz.net) Beten wir lieber [fett]…
Montag, 5. Februar 2007 08:58
Laurentius2: Gott segne und schütze …
… unseren Weihbischof Laun. Gäbe es keinen Bischof mehr wie diesen oder Weihbischof Pieschl oder Altbischof Zieglbauer, Dick und andere (wenige !), wir wären gänzlich ohne Hirten.
Montag, 5. Februar 2007 07:56
HeinrichvonOfterdingen: Schönborn-Sprech
Lugner müsse sich aber die „Gewissensfrage“ stellen, ob Leben und Tod auf diese Weise banalisiert werden dürfen, „selbst wenn er sagt, keinen Einfluss auf eine Schließung dieser Praxis nehmen zu können“, so Schönborn. aus orf.at
Mord als Banalisierung von Leben und Tod? Selbst das 2.Vatikanum nannte Abtreibung ein abscheuliches Verbrechen!
Montag, 5. Februar 2007 01:33
Christian Hüller: Zeichen setzen
>>Kardinal Schönborn selbst erklärte am Sonntagabend im Telefongespräch mit KATH.NET, er habe bereits vor einiger Zeit mit Lugner geredet. Er habe ihn darum gebeten, den Vertrag mit der Abtreibungsklinik nicht zu unterzeichen.<<
(zitiert aus kath.net).

Okay. Wenn er ihn jetzt aber doch unterzeichnet hat, MUSS Schönborn handeln und Zeichen setzen… sich zumindest noch mal mit Lugner zusammensetzen und ihm den Ernst der Sache darlegen.

Man vergleiche hierzu den äußerst lesenswerten Kommentar von „Manuel“ [Zu Lugner/Laun in der Leserzeitung].
Sonntag, 4. Februar 2007 13:22
Agathenon †: Die nächste Exkommunikation…
dürfte bereits anstehen! Bestätigung durch kreuz.net natürlich vorbehalten.
Sonntag, 4. Februar 2007 01:25
methusalix †: Die neueste Lüge von Pünktchen:
Pünktchen: Straffreiheit für Mord und TotschlagAlles andere wäre „Masochismus“(Das Methusal)

Also wenn Sie Straffreiheit für Mord und Totschlag haben wollen, dann werde ich (und nicht nur ich, dessen können Sie sicher sein!) dagegen kämpfen, mit allen Möglichkeiten, die uns die freiheitlich verfasste Demokratie mit ihrer Gewaltenteilung zur Verfügung stellt.

Dass ein Schwangerschaftsabbruch wie ein Mord (oder meinten Sie Totschlag, Pünktchen? Da sieht unser Rechtssystem einen deutlichen Unterschied, aber Sie sind ja auf dem Gebiet blind) bestraft werden muss, ist die Privatmeinung einiger katholischer Mullahs und Taliban.

Dass diese einen ausgeprägten Hang zu Masochismus haben, zeigt schon die „Grossdemo“ vor der Lugner-City. Dass die auch ein Händchen für Sadismus haben, zeigt die virtuelle Heiligsprechung katholischen Mordgesindels wie Franco, Pinochet und Kumpane, einschliesslich des „fast Heiligen“ Dollfuß.
Samstag, 3. Februar 2007 23:51
silesius: Sehr guter Artikel!
Bin selber ein Wiener und habe den Eindruck, dass die einzigen kinderfreundlichen Bürger dieser Stadt nur noch die hier lebenden Moslems sind. Diese Frauen treiben nicht ab! Das merkt man auch täglich auf den Straßen.
Die Abtreibung ist ein Tabu-Thema- auch in den meisten Wiener Kirchen. Überhaupt ist ein Thema „Sünde“ kein Thema mehr. Die hier Leute bräuchten aber jemanden, der Ihnen den Weg zeigt!
Dieser Kardinal scheint seiner Aufgabe nicht gewachsen zu sein. Durch seine private Kuschelkirche, die nicht mehr gut von böse unterscheiden kann werden in Wien noch viele Babys sterben müssen. Leider.
Samstag, 3. Februar 2007 23:16
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Bonifaz,
wahrscheinlich kann man den Sumpf gar nicht trockenlegen! Christus kann ihn trockenlegen und er wird ihn trockenlegen. Jedenfalls ist der Sumpf nicht trockenlegbar indem die Guten die Bösen bestrafen, sondern indem sich die Bösen bekehren. Und ich will gar nicht wissen, was für Ereignisse es braucht, dass dies geschieht. Jedenfalls tut jeder gut daran sich jetzt schon zu bekehren, denn den Tag und die Stunde des persönlichen Gerichts weiß keiner von uns.
Samstag, 3. Februar 2007 23:10
bonifatius: @vir fortis & catharina: replik
„Um die Institutionen zu retten, wirft der modrne Klerus die Botschaft über Bord“ (Nicolas Gomez Davila).

Schlußfolgerung: Man kann den Sumüpf nur trocken legen, wenn man die Kirchensteuer aufhebt. Dann trennt sich Spreu vom Weizen.
Samstag, 3. Februar 2007 23:08
Konrad: Anderer Name für Wien:
LUGNER CITY
Samstag, 3. Februar 2007 20:10
Pünktchen: Straffreiheit für Mord und Totschlag
Alles andere wäre „Masochismus“(Das Methusal)
Samstag, 3. Februar 2007 20:08
obelix †: Na klar,Sünde und Strafe war schon immer im Mittelpunkt des katholischen Glaubens!
sacerdos helveticus: Es braucht auch das Strafrecht!

Sind denn hier nur Sadisten und Masochisten versammelt?
Samstag, 3. Februar 2007 17:43
sacerdos helveticus: Es braucht auch das Strafrecht!
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen!
mit dem Artikel von kreuz.net bin ich nicht glücklich.
Den Kardinal als „Abtreibungskardinal“ zu titulieren, geht doch wohl zu weit.
Zu kritisieren ist jedoch, dass der Kardinal sich scheinbar von der kirchlichen Lehre (vgl. mein voriges Posting mit Zitat aus Katechismus) distanziert, wenn er sich zumindest höchst missverständlich ausdrückt und sich vom Strafrecht distanziert.
Die Kirche will nicht, dass der Staat auf den Schutz des Ungeborenen Lebens durch das Staatsrecht völlig verzichtet.
Dies heisst natürlich nicht, dass der Schutz durch das Strafrecht für die Kirche im Vordergrund stehe.
Ich sehe jedoch im Zitat des Kardinals die Tendenz, dass er den Eindruck erweckt, zumindest der abtreibenden Frau gegenüber bräuchte es kein Strafrecht.
Wenn ein stärkerer Schutz des Ungeborenen Lebens (durch Strafrecht und andere Massnahmen) zur Zeit politisch nicht durchsetzbar sein sollte, so müssste die Kirche wenigstens geeeint dastehen und sich nicht der Gefahr ausliefern, dass ihr Zeugnis nicht recht wahrgenommen ist.
Samstag, 3. Februar 2007 17:32
Aragorn: Totkrankes Europa
Die zunehmende Liberalisierung der Abtreibung und ihre Verharmlosung durch Politik und viele gesellschaftliche Gruppen zeigt im Grunde genommen nur, wie totkrank das einst christliche Europa im wahrsten Sinne des Wortes ist. Die Zukunft wird dem Islam und den diesen praktizierenden Völkern gehören; das ist so sicher, wie der in diesen Tagen angekündigte nicht mehr zu bremsende Klimawandel. Leider leider wollen auch viele Laien und Hauptamtliche in der Kirche diese Gefahr nicht sehen. Bleibt zu hoffen, dass es noch kleine Gruppen von Menschen gibt, die bewußt ihr christlich-europäisches Erbe leben und an ihre Kinder weitergeben.
Samstag, 3. Februar 2007 17:22
obelix †: Das ist eine sehr kühne Auslegung meines Textes, Heinrich
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Obelix,Sie behaupten also, dass – betont lasch formuliert – Blut an den Händen und eine rabenschwarze Seele das Fortkommen in der Kirche befördern?

Ich bin mir sicher, dass an den Schönborns Händen kein Blut klebt.

Was ich meinte ist, dass das Motto „nur ja keinen Streit vermeiden“ für eine politische Karriere, wie z. B. in der katholischen Hierarchie, weniger förderlich ist.

Alles auf einmal zu wollen und seine Position mit aller Härte zu vertreten hat die Kirche schon einmal die Hälfte ihrer Gläubigen gekostet, obwohl es auch anders gegangen wäre.

Im Klartext: Jede Abtreibung ist eine zu viel! Es gibt verschiedene Wege, unser gemeinsames Ziel (weniger, bis gar keine Abbrüche mehr) zu erreichen. Die brachiale Gewalt (des Strafgesetzbuches) ist bei diesem Problem, wie die Erfahrung lehrt, relativ wenig hilfreich.

Schönborn versucht sicher, die Zahl der Abbrüche zu senken. Dass er dies nicht nach der traditionalistischen Brecheisenmethode macht, ist seinem diplomatischen Geschick zuzuschreiben (das btw. G. W. Bush im Irak missen liess. Sie sehen wohin die Brecheisenmethode führen kann).

Ihm wegen Vermeidung der fundamentalistischen Brachialmethoden jetzt Blut an die Hände zu dichten, ist sicher eine Sünde. (Falsch Zeugnis, oder so?)

Zuletzt noch: die Brecheisenmethode der Katholiban verhindert keine einzige Schwangerschaftsunterbrechung, tut aber den geschundenen Seelen der einsamen Demonstranten um Laun sicher gut.
Samstag, 3. Februar 2007 16:48
Christian Hüller: Weihbischof handelte völlig korrekt
Wer Geld damit verdient, dass er Abtreibern Räume vermietet, macht sich an der Abtreibung mehr als nur indirekt schuldig.

Das ist ein Grad der Involviertheit, welcher vorliegend sicher ganz zu Recht von einem Mitglied der kirchlichen Hierarchie angeprangert wurde.

Hier von einer Tatexkommunikation zu sprechen, mag zwar vielleicht nicht ganz unumstritten in’s Kirchenrecht passen, hat in jedem Fall gewirkt:

Der Betroffene gibt sich entrüstet und greift in die Mottenkiste der Geschichte – als ob ein Vergehen aus der Vergangenheit Versagen in der Gegenwart kompensieren könnte.

Ich gehe davon aus, dass er wusste, an wen hier Räumlichkeiten vermietet werden sollten.

Damit hat er eine unabdingbare Voraussetzung für Abtreibungen geschaffen; sofern dort tatsächlich abgetrieben wird, hat er an der Abtreibung auch mitgewirkt, indem er die Räumlichkeiten hierfür gewinnbringend vermittelt hat.

Damit hätte er sich dann selbst exkommuniziert.

Der Weihbischof hat die Tragweite des Sachverhaltes völlig richtig erkannt:

Er muss nun sorgsam darauf achten und den Kardinal gegebenenfalls daran erinnern, das die Exkommunikation, falls es zu Abtreibungen kommt, auch offiziell von der Kirche ausgesprochen wird.
Samstag, 3. Februar 2007 14:15
Stimme aus Wien: sacerdos helveticus:
Die Antwort ist eindeutig: Ja

Jawohl: die Not dieser Frauen wird dadurch kleiner – wie Kurzsichtig – Gott sei Dank, es gibt auch andere Stimmen.
ottaviani:
in welchem punkt mangelt es mir an geschichtskenntnis

Z.B.: wie es möglich war in Österreich diese Regelung – Friestenlösung – in der Gesellschaft als eine, in der Gesellschaft selbstverständliche Art der Familienplanung zu Rechtfertigen.
Samstag, 3. Februar 2007 13:53
Stimme aus Wien schrieb:
„Wir plädieren nicht für das Bestrafen von Frauen in Not.“
(Zitat Schönborn)
Sollte man jetzt denken – nach kirchlicher Lehre wäre diese Strafe erforderlich?

Die Antwort ist eindeutig: Ja
Der Katechismus der Katholischen Kirche zitiert in Nr. 2273 ausführlich die Instruktion „Donum Vitae“ der Glaubenskongregation von 1987. Darin heisst es: „…Als Folge der Achtung und des Schutzes, die man dem Ungeborenen vom Augenblick seiner Empfängnis an zusichern muss, muss das Gesetz die geeigneten Strafmassnahmen für jede gewollte Verletzung seiner Rechte vorsehen“ (Donum Vitae 3)
Ein grundsätzlicher Verzicht auf Strafe bei Abtreibung widerspricht also klar der Katholischen Lehre.
Dass man bei einer Frau, die unter Druck gesetzt eine Abtreibung vornehmen lässt oder sich in einer ausweglosen Situation sieht, „mildernde Umstände“ gelten lässt, die zur Strafminderung oder sogar im Einzelfall zum Strafverzicht führen können, ist natürlich möglich.
Jedoch dürften andererseits natürlich jene nicht straflos ausgehen, die auf die Frau Druck ausüben (z.B. Vater des Kindes oder Eltern der Frau).
Dass der Staat sich nicht mit dem Strafrecht begnügen darf und auch zum Beispiel in der Familien- und Sozialpolitik für eine kinderfreundliche Gesellschaft zu sorgen hat, dürfte selbstverständlich sein.
Merkwürdig: Für den Katechismus von 1993 war hauptverantwortlich : Christoph Schönborn (zuerst als Prof. in Fribourg, dann WB in Wien).
Samstag, 3. Februar 2007 13:50
ottaviani: @STIMME AUS WIEN
in welchem punkt mangelt es mir an geschichtskenntnis
Samstag, 3. Februar 2007 13:32
Adamah: Schweigekloster irgendwo in Chile?
Das wäre aber nicht sehr freundlich den Chilenen gegenüber

Der Honni haben sie auch schon mal gehabt und das hat auch nichts gebracht
Samstag, 3. Februar 2007 13:14
Desperatus: Es ist doch immer wieder schön,
wie hier völlig ohne Polemik und Hass geschrieben und berichtet wird. Danke dafür. So stelle ich mir den katholischen Himmel vor.
Samstag, 3. Februar 2007 13:02
Stimme aus Wien: ottaviani
Es gab einen Bundeskanzler – rot natürlich – der einen Journalisten auf seine fehlende Geschichtskenntisse mit den Worten hinwies: „lernenen Sie Geschichte“.
Obwohl diese Worte aus einem „roten“ Mund stammern, würde ich sie Ihnen gerne ans Herz legen.

Geschichte ist halt so eine Sache – entweder kennt man sie, oder – man verteufelt alle was nicht in die eigene Weltsicht passt – ohne Kenntnis der Geschichte.
Samstag, 3. Februar 2007 12:54
Kurti: K.Schönborn
Zeitgeistbischöfe, die kein bißchen von dem haben, was man von den Aposteln kennt.
Samstag, 3. Februar 2007 12:39
VirFortis: nur--
gesindel unterwegs in wien
Samstag, 3. Februar 2007 12:36
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Obelix,
Sie behaupten also, dass – betont lasch formuliert – Blut an den Händen und eine rabenschwarze Seele das Fortkommen in der Kirche befördern?
Samstag, 3. Februar 2007 12:29
ottaviani: der wiener beschwichtigungshofrat und sein amtsdiener
1, der Wiener Kardinal b zeigt wieder mal seinen charakter in aller pracht und herrlichkeit ein er ist einer der wenigen menschen dem ich nie die hand geben würde er ist eine schande für die erzdiözese wien seit seinem scherbengericht über em groer
herr leitenberger ist ein wahrer meister im phrasen dreschen

2. @Stimme aus Wien bei der berufung von Mgr. Laun war Nuntius Cagna bereits 10 jahre Tod aus ihnen spricht die typische Modernistische Halbbildung im überigen trifft der Bericht des Nutius Cagna ganz genau das Deaster in das Em. König die Österreichische Kirche gebracht hat
Samstag, 3. Februar 2007 12:25
Hypatia: @ Pünktchen – Zero Tolerance!
Eine Frau hat in der Tat ein Recht auf Selbstbestimmung. Sie kann, ja muß, sich gegen ihren Ehemann und für ihr Kind entscheiden, wenn Ersterer einen Schwangerschaftsabbruch von ihr verlangt. Da gibt es keinen Gehorsam. Oder springt die Frau auch von der Brücke, wenn mann es von ihr verlangt? Abtreibung, dieser destruktivste Akt unter Eheleuten ist nur als „package deal“ zu haben: ein Leben wird atomisiert – und die Ehe gleich mit!
Samstag, 3. Februar 2007 12:16
obelix †: Zustimmung Stimme!
Dieser Artikel über Schönborn ist ja beinahe schon ein Ritterschlag von den kreuz.nettern! Der Mann wurde ja schon bei der letzten Wahl als papabile angesehen und wird es noch weit bringen.
Samstag, 3. Februar 2007 12:11
Stimme aus Wien: Romulus:
Träumen Sie weiter –
der Weihbischof Laun ist der letzte Rest der Fehleinschätzung vom Nuntius Cagna, was die Kirche in Österreich betrifft.

Gott sei Dank.
Samstag, 3. Februar 2007 11:55
Romulus: Laun for cardinal!
Hl. Vater, Mons. Laun sollte zum Kardinal ernannt werden! Schicken Sie Kard. Schönborn in ein Schweigekloster irgendwo in Chile und setzen Sie Laun in Wien ein!
Samstag, 3. Februar 2007 11:49
Thaddäus: @marcel (03.02.07 11:10)
„Der Kardinal hat eindeutig zu wenig mit Kleinkindern zu tun!“

Das stimmt nur bedingt. Vor zwei Jahren hat Eminenz am Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria immerhin „Kinder gesegnet“.

Wo?

Im Einkaufszentrum „Lugner-City“, das an diesem in Österreich auch staatlichem Feiertag alle Geschäfte offen hatte, wie passend!

In den Rücken gefallen ist der Kardinal damit all jenen, die sich gegen eine Unterwanderung und Aushöhlung dieses Marien-Feiertages mit seiner gerade für Österreich besonderen Bedeutung einsetzen.

Freuen konnte sich higegen der clevere Baumeister Richard Lugner, der an den Fenstern seines Einkaustempels schon lange vor dem Ereignis plakatieren ließ „Kardinal Schönborn am 8. Dezember in der Lugner-City!“ und damit wohl für eine zusätzliche Belebung der Umsätze am Marienfeiertag gesorgt hat.
Samstag, 3. Februar 2007 11:39
„Wir plädieren nicht für das Bestrafen von Frauen in Not.“

Sollte man jetzt denken – nach kirchlicher Lehre wäre diese Strafe erforderlich?
Samstag, 3. Februar 2007 11:28
AthanasiusII: Wo waren die Ordensfrauen, wo die Priester?
Wo waren die sonstigen Priester der Stadt Wien? Wo die Klosterschwestern und Ordensbrüder? Wo haben die für das Leben dämonstriert? Oder mussten die noch zuerst die Tagesschau protokollieren oder ihre Zen-Meditation üben? Es scheint eine stoizinische Apathie zum Leid der ungeborenen bei vielen angeblichen katholischen Ordensgemeinschaften zu bestehen. Nicht umsonst sterben die aus.

Glücklicherweise waren die Brüder von Saint-Jean da, sowie der Weihbischof, und eine Hand voll mútiger Priester, u.a. der Priesterbruderschaft St. Pius X. Sehr gut.

Aber die Leere und die Stille (auch in Predigten?) der sonstigen Wiener Gottgeweihten ist sehr deutlich. Wird Kardinal Schönborn Leute verbieten hier einkaufen zu gehen? Warum nicht?

Die Verleihung von Auszeichnungen an pseudokatholischen Abtreibungsbefürworter ist ein Skandal.

So tief ist die Konzilskirche und ihre Hierarchie versunken.
Samstag, 3. Februar 2007 11:22
VirFortis: @wickerl
ich glaub die bischöfe machen deshalb soviel zugeständnisse weil die kirche sonst vom system und von den medien und von der öffentlichen hand gänzlich ausgesperrt wird. man fragt sich welcher weg ist nun gangbar für einen der sich bemüht den ansprüchen des katholischen Glaubens gerecht zu werden: sektiererei – ob nun „sedisvakanz“ oder „fsspx“ dh spaltungen helfen nur dem widersacher. imho kann nur innerhalb der großgemeinschaft was bewirkt werden. innerhalb der gemeinschaft sollten sich kreise aufbauen die zurück zu den wurzeln gehen und somit auf die masse einwirken…
Samstag, 3. Februar 2007 11:15
catharina: Wie schreibt doch Nicolas Gomez Davila einmal:
„Dieser Politiker redet daher wie irgendein x-beliebiger Bischof.“
Samstag, 3. Februar 2007 11:10
Marcel: Gut erkannt
Diesesmal ist der Kreuznet-Artikel gelungen: beim Kampf gegegen den Massenmord an den Ungeborenen ist auf Kreuznet doch Verlaß. Vergelts Gott dafür!

Obwohl außerhalb der Moraltheologie Weihbischof Laun meistens auch nur den typischen V.II-Modernismus-Unsinn verzapft, liegt er in diesem Falle eindeutig richtig. Unter den Blinden ist der Einäugige eben doch König.

Umso schändlicher, daß der Kardinal ihm in den Rücken fällt, bei einem Thema, das täglich den wehrlosesten Menschen der Schöpfung ihr Leben kostet.
Der Kardinal hat eindeutig zu wenig mit Kleinkindern zu tun! Könnte mal jemand eine Krabbel- oder Wichtel-Gruppe im Vorzimmer des Kardinals einrichten, bitteschön! Oder, da es den V.II-Katholiken oft an genug Kleinkindern fehlt, soll er mal die hl. Messe bei der FSSPX besuchen, da gibt es Kleinkinder jeden Alters „en masse“! Dann sieht er, wie „das“ sechs Monate später aussieht, „was“ unter seiner diese Mörder verharmlosenden bis schützenden Hand vernichtet wird!

Beim Kindsmord-Thema erkennt eigentlich jeder Mensch guten Willens die Lage sofort, egal ob katholisch oder nicht.
Nur der Kardinal und Ratzingerschüler nicht! Man möchte vor Scham in den Boden versinken, daß diese Menschen sich katholisch nennen.
Samstag, 3. Februar 2007 11:06
Athanasius: Schönborn ist wohl
zu beschäftigt mit seinen eigenen intimen Geschäften.

Er sollte sich bekehren. Basta.
Samstag, 3. Februar 2007 11:01
HeinrichvonOfterdingen: Und lieber freddie schenk, nicht in böser Absicht!
–----------------Nur um zu verdeutlichen, darauf will ich ausdrücklich hinweisen.
Samstag, 3. Februar 2007 10:57
freddie schenk: Ganz recht, Heinrich …
Sie haben dekonstruiert.
Samstag, 3. Februar 2007 10:54
HeinrichvonOfterdingen: Lieber freddie schenk, ich habe Ihren Text mal etwas dekonstruiert um den Unsinn, den Sie schreiben
deutlicher zu machen:

Adolf Bertram hat zum Glück das, was Dem geraden Weg und Konsorten leider fehlt: Augenmaß! Er tut gut daran zu erkennen, dass SS-Männer, die töten, sich in Not befinden. Statt sie pauschal als „Judenschlächter“ zu denunzieren, fordert er Hilfe und Unterstützung. Das scheint mir tausendmal hilfreicher im Kampf gegen den Antisemitismus als das alberne Kriegsgeschrei radikaler Gegner des Nationalsozialismus.

Kehren Sie um, erneuern Sie die Welt, statt mit Kriegsgeschrei zu denunzieren, zu spalten und Zwietracht zu provozieren!!!

Ich hoffe dass nun auch Sie erkennen, was Sie da für einen Unsinn von sich gegeben haben!
Samstag, 3. Februar 2007 10:52
wickerl: @virfortis
Welcher Bischof eckt denn sonst an, es will doch jeder dabei sein, Martyrium ist zum Fremdwort geworden. Bischof Scheuer propagierte schon öffentlich das Frauenpriestertum, Bischof Aichern machte es subtiler und nachhaltiger, Bischof Schwarz verändert absolut nichts und Bischof Schönborn ist mit dabei. „Die Herren sind zur moralischen Gewissheit gekommen dass die Vorwürfe nicht stimmen.“ Und die Päpste Johannes Paul und Benedikt XVI (taten und ) tun nichts dagegen, im Gegenteil sie ernennen durchwegs solche Bischöfe die für diesbezügliche Kontinuität sorgen.
Samstag, 3. Februar 2007 10:41
VirFortis: Schönborn
wäre besser Diplomat gweworden. Als ein Vertreter des Adels eckt er halt nicht gern an bei den wahren Mächtigen.
Samstag, 3. Februar 2007 10:32
Pünktchen: Ganz richtige Fragestellung:
.
Welches „Engagement“, Herr Kardinal?

Der Kardinal sendet in der Abtreibungsfrage nur „mixed messages“ aus und wird vonseiten der Abtreiber und ihrer Befürworter längst als einer der ihren wahrgenommen. ( Jeder Abtreibungsbefürworter beherrscht ja selber den elaborierten Code der vorgetäuschten Gewissensreinheit: Sie selber seien „natürlich“ gegen die Abtreibung, aber es gelte dennoch, die Errungenschaft eines „Entscheidungsrechtes der Frau“ – zum Babymord !!! – zu verteidigen …

Samstag, 3. Februar 2007 10:26
freddie schenk: Augenmaß
Kardinal Schönborn hat zum Glück das, was kreuz.net und Konsorten leider fehlt: Augenmaß! Er tut gut daran zu erkennen, dass Frauen, die abtreiben, sich in Not befinden. Statt sie pauschal als „Kinderschlächter“ zu denunzieren, fordert er Hilfe und Unterstützung. Das scheint mir tausendmal hilfreicher im Kampf gegen die Abtreibung als das alberne Kriegsgeschrei radikaler Abtreibungsgegner.

Kehren Sie um, erneuern Sie die Welt, statt mit Kriegsgeschrei zu denunzieren, zu spalten und Zwietracht zu provozieren!!!
Samstag, 3. Februar 2007 10:22
VirFortis: –----
laun der mutige
schönborn der hosensch…er
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