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Papst gegen Selbstmordhelfer und Kinderabtreiber + Habemus Papam? + Ist der Weihbischof das Problem? + Ein Bischof, der seine Herde anführt + Ernüchternde Bilanz
Papst gegen Selbstmordhelfer und Kinderabtreiber

Vatikan. Papst Benedikt XVI. wandte sich beim gestrigen Angelusgebet, gegen jeden Versuch, die sogenannte Sterbehilfe „mit dem Umhang menschlichen Mitleids zu maskieren“. Ein Mensch könne nicht über das Leben eines anderen Menschen verfügen. Gleiches gelte auch für die Kinderabtreibung: „Das Leben, das ein Werk Gottes ist, darf niemandem verwehrt werden – auch nicht dem kleinsten und schutzlosesten Ungeborenen.“

Habemus Papam?

Italien. Der Erzbischof von Taranto, Mons. Benigno Luigi Papa (71), wird als neuer Präsident der Italienischen Bischofskonferenz gehandelt. Das schrieb Andrea Tornielli am Sonntag in der Mailänder Tageszeitung ‘Il Giornale’. Mons. Papa ist Kapuziner, Bibelwissenschaftler und gegenwärtig Vizepräsident der Bischöfe Süditaliens. Er ist auch der Verfasser eines Kommentars zur Apostelgeschichte. Damit würde das Amt nicht mehr an einen Kardinal gehen. Mit der Nominierung von Mons. Papa könnte der Papst beabsichtigen, der Italienischen Bischofskonferenz eine „pastoralere“ und weniger politische Ausrichtung zu geben.

Ist der Weihbischof das Problem?

Österreich. Der Wiener Baumeister Richard Lugner – Hausherr eines Kinderschlachthofs – wird die angekündigte Klage gegen den Salzburger Weihbischof Andreas Laun nicht wahrmachen. Das erklärte Lugner vor der österreichischen Nachrichtenagentur ‘APA’. Er mache „dem »launigen« Bischof“ ein Friedensangebot: „Ich lade ihn zu einer Wallfahrt nach Mariazell ein.“ Der liebe Gott befehle, auch die andere Wange hinzuhalten: „Das sollte Laun auch beherzigen.“

Ein Bischof, der seine Herde anführt

Panama. Das Parlament des mittelamerikanischen Staates Panama debattiert gegenwärtig über die Leugnung des Lebensrechtes ungeborener Menschen. Erzbischof José Dimas Cedeño (73) von Panama-Stadt hat die Gläubigen deshalb aufgefordert, sich aktiv für die Rechte der Kinder einzusetzen. In einem gestern von allen Kanzeln verlesenen Hirtenbrief forderte er die Gläubigen auf, mit ihm heute vor dem Abgeordnetenhaus zu demonstrieren.

Ernüchternde Bilanz

„So war es nach der Wahl von Mons. Franz Kamphaus zum Bischof von Limburg im Frühjahr 1982 eine seiner größten Hoffnungen, nicht nur die Mitverantwortung der Laien in der Verkündigung des Glaubens und der Leitung der Kirche zu stärken, sondern auch viele junge Männer für den Weg der Nachfolge Jesu an der Seite der Armen zu begeistern. Ein Vierteljahrhundert später stellt der scheidende Bischof mit Bitterkeit in der Stimme fest, daß die Dinge einen anderen Lauf genommen haben. Die Zahl der Priester sinkt so schnell, daß eine alltagsnahe Seelsorge bald nur noch an wenigen Orten möglich sein wird. Zurückgegangen ist auch die Zahl der Katholiken. Weit mehr als 800.000 Gläubige zählte das Bistum Mitte der achtziger Jahre, mittlerweile ist die Marke von 700.000 längst unterschritten.“

Aus einem Artikel von Daniel Deckers in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ vom 2. Februar.
      
28 Lesermeinungen
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#28   Christin   13:43:02 | Mittwoch, 7. Februar 2007
Papst gegen eine Kultur des Todes
Papst gegen Selbstmordhelfer und Kinderabtreiber
Vatikan. Papst Benedikt XVI. wandte sich beim gestrigen Angelusgebet, gegen jeden Versuch, die sogenannte Sterbehilfe „mit dem Umhang menschlichen Mitleids zu maskieren“. Ein Mensch könne nicht über das
Leben eines anderen Menschen verfügen.
vor
–--AW.Aber wir Christen dürfen uns dem Leben gegenüber nicht GLEICHGÜLTIG verhalten---und alles Verantwortung auf die Institutionen abschieben,sondern jedem einzelne Schicksal dem wir unmittelbar begegnen,dürfen wir nicht die Augen verschließen.
–---
Gleiches gelte auch für die Kinderabtreibung: „Das Leben, das ein Werk Gottes ist, darf niemandem verwehrt werden – auch nicht dem kleinsten und schutzlosesten Ungeborenen.“
–------------
AW.Das Leben ist ein Geschenk,ein Teil unserer innigen Vereinigung mit Der Liebe Gottes. Es darf nicht einem Mörderzeitgeist geopfert werden,dem das einzelne Schicksal so egal ist wie nur was
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#27   Benedikt   17:44:29 | Dienstag, 6. Februar 2007
Seelsorge = vorkonziliarer Terminus
Das muss ja ein ausgemachter ****kopf gewesen sein :-S.
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#26   Heggi   00:16:51 | Dienstag, 6. Februar 2007
Katharina L.
Auf den Unterschied von Pastoral und Seelsorge hat mich ein hoher Laienmitarbeiter einer bischöflichen Verwaltung hingewiesen. Seelsorge sei „vorkonziliar“. Pastoral sei mehr, sie umfasse den ganzen Menschen. Merkwürdigerweise nennt sich diese Abteilung in der bischöflichen Verwaltung auch „Pastorale Dienststelle“. Man lernt nicht aus, liebe Katharina.
Ihr weiteres Wortspiel in Ehren! Aber Gottesdienste sich nicht nur Messen oder Eucharistiefeiern (wie man das heute nennt), sondern auch Andachten in jeglicher Form, auch sog. Wortgottesfeiern. In so was bin ich aber noch nie gewesen. Da kennen Sie sich, liebe Katharina, gewiß besser aus.
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#25   Christian Hüller   23:22:49 | Montag, 5. Februar 2007
@ Desperatus
Wollen wir nun auch das wirklich Gute zu Wort kommen lassen, damit es nicht den Anschein hat, ich will wahre Verdienste in Abrede stellen:
>>Mit gleicher Sturheit verteidigte der Westfale das Recht auf Leben jedes Ungeborenen gegenüber sozialdemokratischen Politikern, die Abtreibung als Ausdruck weiblicher Selbstbestimmung befürworteten, bot christlichen Politikern die Stirn, die Asylbewerber als Schmarotzer bezeichneten, und erhob immer wieder seine Stimme gegenüber jenen, für die Menschen mit Behinderungen mehr und mehr vermeidbare Übel sind und die selbstbestimmtes Sterben als Ausdruck zivilisatorischen Fortschritts gutheißen.<<
Gegen Militärbischöfe ist nichts auszusetzen, solange der Krieg gerecht ist.
Den gerechten Krieg gibt es nach kath. Lehre – Katholiken sind keine >>Radikalpazifisten<<.
Frage:
Warum tragen sie eigentlich das Pseudonym >>desperatus<<?
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#24   Desperatus †   23:14:53 | Montag, 5. Februar 2007
@C.H.
„der PRINZIPIELLEN Tatsache stets bewusst bleibt“
Und genau dieser prinzipiellen Tatsache ist sich Bischof Kamphaus immer bewußt gewesen. er hat nie auch nur versucht, Abtreibung zu rechtfertigen
Mit dem analogen Argument müßten Sie dann auch jeden Militärpfarrer und natürlich auch jeden Militärbischof anklagen
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#23   Christian Hüller   23:06:57 | Montag, 5. Februar 2007
@ Desperatus
Wissen Sie, das behaupten viele, wobei ich es Bischof Kamphaus niemals absprechen würde.
Aber bei so komplexden Fragen wie Abtreibung ist langfristiges Denken gefragt, das sich u. a. der PRINZIPIELLEN Tatsache stets bewusst bleibt, dass ein gerettetes Kind ein unschuldig getötetes nicht und niemals ausgleichen oder >>rechtfertigen<< kann.
Und hier geht es nicht um banales Unrecht, sondern um Sein oder Nichtsein, Existenz oder Auslöschung.
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#22   Desperatus †   22:59:16 | Montag, 5. Februar 2007
@C.H.
Bischof Kamphaus hat sich immer an Gott und Gottes Wort orientiert. Wenn Ihnen das zu faktisch ist und zu wenig prinzipiell, dann verstehe ich die Welt und die Kirche nicht mehr.
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#21   Christian Hüller   22:53:24 | Montag, 5. Februar 2007
@ Desperatus
Franz Kamphaus war immer ehrlich bemüht und hat sein Bestes gegeben. Dabei hat er sich indessen vielleicht zu sehr am Faktischen orientiert, und zu wenig am Prinzipiellen. Beispiel Abtreibung: Wenn ermöglicht durch einen von einer kath. Beratungsstelle ausgestellten Schein auch nur ein Kind abgetrieben wird, hat sich die kath. Kirche daran mitschuldig gemacht. Das Leben unschuldiger Kinder ist nicht verhandelbar. Hier wäre es vielleicht angemessener gewesen, sich am Prinzipiellen zu orientieren, und sich eben nicht mit dem Gegebenen zu arrangieren, selbt wenn dieses Möglichkeit zum „guten Handeln“ eröffnen sollte.
Langfristig bewährt es sich in jedem Fall besser, sich am Prinzipiellen zu orientieren.
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#20   bebo   22:45:09 | Montag, 5. Februar 2007
Das Ende einer Schule: 2. Fortsetzung u. Ende
Pater Isenmann hatte extra das zweite Lehramts-Staatsexamen abgelegt, um vor dem Gesetz befähigt zu sein, die Schule zu leiten.
Doch seitens des inzwischen nicht mehr ganz so jungen Distriktoberen blieb der Groll gegen Schule und Lehrer.
Deshalb wurden Pläne zur Schließung und Neueröffnung der Schule an einem anderen Ort geschmiedet. Der Hintergedanke war, daß man bei dieser Gelegenheit auch neue Lehrer hätte einstellen können.
Dann wurde in Deutschland ein neuer Distriktoberer ernannt. Er bemühte sich mit dem Elan des Anfangs, die Situation zu bereinigen und Lehrer zu entlassen.
Erst kurz vor seiner Abberufung ins Generalhaus der Piusbruderschaft in der Schweiz im letzten Sommer ersetzte er Pater Weber durch Pater David Köchli.
Letzter ist bekannt als gehorsamer Ausführer der Befehle seiner Oberen. Doch in schulischen, pädagogischen und entwicklungspsychologischen Dingen fehlt ihm die notwendige Erfahrung.
Der neue Gesamtleiter hofft, die Schule noch bis 2008 weiterführen zu können.
Das dürfte allerdings schwierig sein. Viele Lehrer des Don-Bosco-Gymnasiums haben für das kommende Schuljahr bereits neue Stellen gefunden.
Die anderen sind – da die Existenz ihrer Familien davon abhängt – auf der Arbeitssuche.
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#19   Desperatus †   22:43:55 | Montag, 5. Februar 2007
@Bonifatius
Was ist daran verwerflich, seinem Gewissen zu folgen?
Wer Bischof Franz kennt, der weiss sehr gut, daß dieses „dem Gewissen folgen“ für ihn kein billiger Spruch ist, der weiß auch sehr gut, wie Franz Kamphaus gerade in der Beratungsfrage gerungen hat um den Weg, den er mit seinem Gewissen, mit seinem Glauben und mit seinem Amt vereinbaren kann.
Und jetzt will ich bitte nicht den Satz hören, daß das kirchliche Lehramt das Gewissen ersetze.
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#18   bonifatius   22:18:31 | Montag, 5. Februar 2007
Desperatus: Lobeshymnen auf Kamphaus?
Wo blieb die hochgelobte Demut eines Bischofs gegenüber den inständigen Bitten eines Papstes, aus der „staatlichen Abtreibungspraxis“ auszusteigen? Damals war Hochwürden noch rel. jung; es konnte also kein Altersstarrsinn sein. Und bitte als responsio nicht wieder den Utilitarismus bemühe! Bin auch keine Dreckschleuder, wenn ich mich der Lobhudelei enthalte.
Habe zuviel von und über Kamphaus gehört und gelesen, was in mir Unverständnis und wenig Achtung über Deutschen Bischöfe weckte.
P.S. und macht Widerspruchj gegenüber dem Papst gleich Charakter? (Konrad)
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#17   Konrad   19:23:18 | Montag, 5. Februar 2007
Wer behindert denn das
DUC IN ALTUM, von dem im gestrigen Sonntagsevangelium zu hören war? Sicher die VII- und PVI-Fundamentalisten, die sich gegen das „für viele“ und gegen die Freigabe der „tridentinischen“ Messe zusammentun. Wenn es innen nicht stimmt, kann es nach außen keinen großen Fischfang geben! Es muss deshalb um die Reinheit des Kerns der Kirche und des Glaubens gekämpft werden – und der ist nun mal in der Liturgie und auch in der rechten theologischen Lehre, die es sub Lehmanno (le Richelieu allemand) et sub Rahnero nicht gibt! Wir sollten („duc in altum“: versuchts doch mal auf dieser Seite mit dem Fischen!) z. B. zu Scheeben finden – das ist kein zurück, sondern ein nach vorn und in die Tiefe!!
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#16   Dr. Otterbeck   17:40:30 | Montag, 5. Februar 2007
@Konrad
Ein bisschen weniger Kircheninnenpolitik und ein bisschen mehr DUC IN ALTUM täte insgesamt gut.
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#15   Katharina L. †   14:57:18 | Montag, 5. Februar 2007
@Heggi
Seelsorge (nicht Pastoral!!)
?? Ist das sowas wie „Gottesdienst (nicht Liturgie!!)“ oder „Kauf (nicht Erwerb!!)“ oder „Bestimmung (nicht Gesetz!!)“ oder „Rasen (nicht Wiese!!)“?
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#14   st.georg   13:26:03 | Montag, 5. Februar 2007
@heggi
kann man aus der entfernung nur schwer beurteilen, aber was ich höre : ja – und defizite hat der – wie immer ehrliche – bischof ja selber eingeräumt…
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#13   Heggi   13:15:32 | Montag, 5. Februar 2007
St. Georg
Da ist z.B. die Priesterausbildung, auf die ein Bischof entscheidenden Einfluß nehmen kann. Da ist theologische Lehre an seinem Priesterseminar, die der Aufsicht des Bischofs unterliegt. Da z.B. ist die Ausgestaltung einer íntensiven Seelsorge (nicht Pastoral!!), die ein Bischof in die Hand nehmen muß. Da ist die sorgfältige Begleitung des hauptamtlichen Laienapostolats durch den Bischof. War das alles im Bistum Limburg unter Bischof Kamphaus in den besten Händen?
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#12   Benedikt   12:19:36 | Montag, 5. Februar 2007
@ Heggi
Die besondere persönliche Integrität von Bischof Kamphaus steht außer Frage. Aber das ändert nichts an den Zahlen. Und diese Zahlen nur unserer Zeit zuzuschieben, quasi als eine unabänderliche Entwicklung, wird zumindest dem Anspruch an den Nachfolger eines Apostels nicht gerecht.
Natürlich muss man sich fragen, ob man alles getan hat, was möglich ist. Nur handelt es sich hier ja nicht um eine Ausnahme. Im Prinzip ist es völlig egal, wie der Oberhirte ist: Die Zahlen schrumpfen überall, jedenfalls auf breiter Front. Zuwächse haben nur die geistlichen Bewegungen. Diese haben natürlich auch viele Konversionen aber ein Großteil dieser Leute sind auch Abgewanderte aus den Diözesen.
Gegen einen gesamtgesellschaftlichen Trend ist schwer anzukommen. Hierzu braucht es das Zeugnis aller Katholiken. Dass die Bischöfe hierzu nicht ermutigen, kann ihnen mE nicht vorgeworfen werden. Die Leute nicken, sagen „gute Predigt“ und vergessen den Inhalt beim Verlassen der Kirche.
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#11   Konrad   12:17:19 | Montag, 5. Februar 2007
„benedikt“, „regina 1961“ etc., nun hört mal alle her!
Ihr wollt den konrad hier zum bösewicht machen, der den armen bischof v. limburg mit dreck beschmeisst, obwohl k. kein urteil abgab, sondern nur dinge und zusammenhänge zu bedenken gab! aber nun letztmalig: kamphaus hat charakter, er ist glaubwürdiger als viele seiner kollegen, weil er wirklich im irrenden gewissen überzeugt war, die beratungsregelung mittragen zu müssen – so wie eb. dyba mit dem lehramt der kirche vom richtigen gegenteil überzeugt war und daher auch glaubwürdig. aber feige und opportunitisch die kardinäle wetter (der eb. dyba niederträchtig abkanzelte und bayern zur „donum vitae“-hochburg machen liess) und meisner (ein angsthase, der jahrelang am kindermorden indirekt mitwirken liess) , schließlich lehmann, der für seinen umfaller den kardinalshut bekam. nein, allen respekt vor der haltung des em. limburger bischofs, der dennoch gelegentlich einen versteckten hochmut durchblitzen lässt (konrad kennt ihn ein wenig persönlich).
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#10   st.georg   11:03:13 | Montag, 5. Februar 2007
@heggi
ihr erster satz : bravo! ihr zweiter richtig ! ihr dritter : was kann ein apostelnachfolger für den demografischen wandel in deutschland und eine globalisiert-laisierte gesellschaft?
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#9   Heggi   10:58:24 | Montag, 5. Februar 2007
Desperatus
Die besondere persönliche Integrität von Bischof Kamphaus steht außer Frage. Aber das ändert nichts an den Zahlen. Und diese Zahlen nur unserer Zeit zuzuschieben, quasi als eine unabänderliche Entwicklung, wird zumindest dem Anspruch an den Nachfolger eines Apostels nicht gerecht.
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#8   freddie schenk   10:54:51 | Montag, 5. Februar 2007
Servus, Franz Kamphaus
Ein guter Hirte geht … und die blökenden Schafe in kreuz.net bleiben meckernd zurück.
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#7   Gotthard   10:40:15 | Montag, 5. Februar 2007
ein echter Fels in der Brandung!
aus der FAZ:
Mit gleicher Sturheit verteidigte der Westfale das Recht auf Leben jedes Ungeborenen gegenüber sozialdemokratischen Politikern, die Abtreibung als Ausdruck weiblicher Selbstbestimmung befürworteten, bot christlichen Politikern die Stirn, die Asylbewerber als Schmarotzer bezeichneten, und erhob immer wieder seine Stimme gegenüber jenen, für die Menschen mit Behinderungen mehr und mehr vermeidbare Übel sind und die selbstbestimmtes Sterben als Ausdruck zivilisatorischen Fortschritts gutheißen.
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#6   Desperatus †   10:28:58 | Montag, 5. Februar 2007
Kamphaus
Lesen wir doch erst mal den ganzen Artikel von Deckers, anstatt uns uns vom Kreuz.net Steinbruch in die Irre führen zu lassen:
www.faz.net/…common~Scontent.html
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#5   Heggi   09:26:05 | Montag, 5. Februar 2007
Gunsenum
Können Sie nicht einmal ertragen, was Daniel Deckers schreibt?
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#4   Adamah   09:21:01 | Montag, 5. Februar 2007
Der Weihbischof ist nicht das Proble!
„ Der liebe Gott befehle, auch die andere Wange hinzuhalten: „Das sollte Laun auch beherzigen.“
Jetzt erteilt der Lu(ü)gner einen Bischof auch noch Katachesen! :-D
Zu Mt 5,38ff:
der Kontext dieser Perikope betrifft die persönliche Rache und Vergeltung, nicht die Verteidigung von Leben angesichts eines drohenden Mordes wie eine Abtreibung.
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#3   Desperatus †   09:19:38 | Montag, 5. Februar 2007
Kamphaus
Wohl alle, die am Fest der Darstellung der Hernn in Limburg dabei waren, konnten Folgendes erleben: Ein Bischof, der nicht sich feiern läßt, sondern der Gott feiert. Eine Diözese – der Klerus war nahezu komplett versammelt – die Gott in den Mittelpunkt stellt, eine Predigt, in deren Zentrum das Anliegen der Mission in unserem Land stand.
Das war und ist Bischof Franz Kamphaus. Er weiss auch, daß so manches, was er sich bei seinem Amtsantritt als Ziel gesetzt hat nicht erreicht wurde. Doch so wie auf dieser Seite permanemt mit Dreck beworfen zu werden, das hat dieser Mann und Bischof, ein glaubwürdiger und glaubensstarker Christ nicht verdient.
Jedem, der sich Christ, zumal Katholik nennt, stünde es gut an, ein wenig von der Demut dieses Bischofs zu lernen – und ich schließe mich als lernbedürftig dabei ausdrücklich ein.
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#2   möchtegern-kathole   08:41:54 | Montag, 5. Februar 2007
weniger als 700.000 statt …
… 800.000, das nennt sich dann Steinbruchpastoral …
In den Geschichtsbüchern wird stehen, dass Europa bis zum 20., regional bis ins 21. Jhd christlich war …
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#1   Gunsenum   08:37:58 | Montag, 5. Februar 2007
und schuld daran ist nur…
Bischof Kamphaus? Sicher nicht! Da wollen sie mal wieder – unter Aussparung der restlichen Artikels- Bischof Franz in die Pfanne hauen. Lassen sie es doch! Gegen ihre albernen „ich-trag-lieber-manipel-weil-das-würdiger-und-christlicher-ist“-Pfaffen kommt das Lebenswerk Kamphaus doch sogar noch im Schlaf an.
Ein mehr als schlechter Versuch.
Ichf rage mich bloß, wie sie nun nach der Emeritierung,das WEgbrachen eines Feindbildes journalistisch verkraften!
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