Die Evolutionstheorien der Vergangenheit offenbaren vor allem das eine: die Evolution des Zeitgeistes. Von Christian L. Schutzer.
Wer findet die Bindeglieder zwischen den Arten?
(kreuz.net) Im Januar 2005 publizierte der damalige Kardinal Joseph Ratzinger einen Aufsatz unter dem
Titel „Recht – Natur – Vernunft“.
Darin stellte er fest, daß die traditionelle Sicht von Natur mit dem
Sieg der Evolutionstheorie Schiffbruch erlitten habe.
Das Naturrecht setze ein Ineinandergreifen von
Natur und Vernunft und somit die Vernünftigkeit der Natur voraus.
Die Evolutionstheorie, insbesondere
die „Philosophie der Evolution“ des französischen Evolutionsbiologen Jacques Monod († 1976) hätten gezeigt,
daß die Natur angeblich nicht vernünftig sei.
Monod hat erklärt, daß „der reine Zufall, nichts als
der Zufall, die absolute, blinde Freiheit“ das Grundprinzip aller evolutiven Weltveränderung sei.
Doch
inzwischen ist der Glaube an den absoluten Zufall als alleinige Triebkraft der Evolution unter die Räder
der Kritik gekommen.
Monods Gleichsetzung von Zufall und Freiheit zeigt, daß der Bio-Philosoph damit
keine naturwissenschaftliche Hypothese, sondern eine Weltanschauung verkündigt.
Das beweist auch seine
Sprache. Monod rutscht in die Ausdrucksweise der französischen Existentialphilosophie:
„Der Mensch ist
ein Zigeuner in der teilnahmslosen Unermeßlichkeit des Universums, allein, geworfen und frei. Sein Los
und auch seine Pflicht stehen nirgendwo geschrieben. Trotzdem muß er wählen zwischen dem Reich und der
Finsternis.“
Monod negiert alle Werte, Vernunftbindungen sowie Wesens- und Zielbestimmung des Menschen.
Er überträgt die totale Freiheit und Bindungslosigkeit, die von Jean-Paul Sartre († 1980) und Albert
Camus († 1960) propagiert wurden, auf die Natur.
Sein Naturbegriff ist ein existentialistisch-philosophisches
Konstrukt.
Auch Charles Darwin († 1882) entnahm die martialischen Grundbegriffe für Evolution – „Kampf
ums Dasein“ und „Überleben des Tüchtigsten“ – den Zeitgeistströmungen seiner Epoche.
Für Darwin waren
die „große Schlacht des Lebens“ und der „Krieg in der Natur“ der Motor der Evolution, wo „die Stärksten
siegen und die Schwächsten erliegen“.
Darwin beschreibt, wie er die Lehre des englischen Ökonomen und
Sozialphilosophen Robert Malthus († 1834) auf die Tierwelt übertragen hat.
Malthus glaubte, daß jedes
organische Leben sich immer so sehr vermehrt, daß es zu Überbevölkerung und zum Kampf um Nahrung und
Lebensraum kommt.
In Wahrheit spielen Kooperationen, soziale Mechanismen und hormonelle Selbstbegrenzungen
bei Tieren eine größere Rolle als der vermutete „ungehemmte Vermehrungsdrang“ mit eingebautem Verdrängungskrieg.
Damit liegt Malthus falsch und mit ihm Darwin, der dessen falsche Prinzipien auf die Natur übertrug.
Hundert Jahre vor Darwin betrachtete der Genfer Philosoph Jean Jacques Rousseau († 1778) die Natur noch
als Inbegriff des Wahren und Guten.
Rousseau glaubte, daß die Menschen im ursprünglichen Naturzustand
nach vernünftigen Prinzipien sowie in Freiheit und Gleichheit lebten. In jedem Menschen sei von Natur
aus das Gute und Wahre angelegt.
Alles Böse dieser Welt führte Rousseau auf gesellschaftliche Unterschiede
und zivilisatorische Regeln zurück.
Darum sah er nur einen Ausweg: Die Menschen müssen – unbeeinflußt
von Parteien und Propaganda – ihre ursprüngliche vernünftige Natur zum Ausdruck bringen.
Was aber –
so wurde Rousseau gefragt – wenn Menschen sich trotzdem nicht naturvernünftig verhalten würden?
Dann –
antwortete der Philosoph – dürften die Vernünftigen der Vernunft mit Erziehung und etwas Gewalt zum
Durchbruch verhelfen.
Das haben sich seine Jünger von Robbespiere († 1794) bis Lenin († 1924) nicht
zweimal sagen lassen.
Rousseaus Philosophie diente dem macht- und besitzhungrigen Bürgertum, um ihre
Aspirationen als naturgegeben zu betrachten.
Ein Jahrhundert vor Rousseau entdeckte der englische Schriftsteller
Thomas Hobbes († 1679) in der Natur des Menschen – und damit im gesellschaftlichen Naturzustand – nur
Egoismus und Böswilligkeit.
Von Natur aus sei der Mensch des Menschen Wolf. Deshalb ende die Menschheit
im Naturzustand unweigerlich im Krieg aller gegen alle.
Als Ausweg aus dieser Ur-Anarchie empfahl Hobbes
einen vernunftmotivierten Gesellschaftsvertrag. Durch ihn sollten alle Menschen ihre ursprünglichen Freiheiten
und Rechte einem absolutistischen Herrscher übertragen – einem „sterblichen Gott auf Erden“.
Diese Philosophie
sollte auch dazu dienen, die bürgerliche – wenn auch rechtlose – Gleichheit der Untertanen mittels eines
absolutistischen Herrschers zu etablieren. Damit wurden die Vorrechte des Adels zurückgedrängt.
In
die gleiche Richtung geht der politische Nutzen der Menschenlehre des deutschen Reformators Martin Luther
(† 1546):
Nach Luther ist der Mensch von Natur aus „total verderbt“ – zu nichts Gutem fähig.
Solche
Menschen bedurften natürlich der totalen politischen Lenkung durch die damals aufstrebenden Territorialfürsten.
Somit befreite der „Fürstenknecht“ Luther seine landesherrlichen Staatsoberen und das städtische Frühbürgertum
von den von unten andrängenden Bauernmassen und von den von oben kommenden kaiserlichen und päpstlichen
Ansprüchen.
Nach diesem Überblick über die ideologisch inspirierten Natur-Theorien der letzten 500
Jahre wird eines klar:
Der auch von Kardinal Ratzinger halb aufgegebene Begriff der vernunftdurchdrungenen
Natur, der in der klassischen aristotelischen Lehre ausformuliert wurde, ist immer noch wahr und realistisch:
Der Mensch und die Welt sind von Natur aus gut – als Geschöpfe und Schöpfung Gottes haben sie Anteil
an der göttlichen Vollkommenheit – analogia entis.
Sie sind somit auch vernunftdurchwirkt und durch
die Vernunft erkennbar.
Der vernunftbegabte Mensch hat über die übrigen Kreaturen hinaus Anteil an
dem vollkommenen Erkenntnislicht Gottes. Das disponiert ihn zum Herrscher und Verwalter der Schöpfung.
Das Böse und die Übel sind als Mangel des Vollkommenen und Guten zu verstehen.
Sie kamen durch den
Sündenfall der Ureltern über Mensch und Schöpfung.
Trotzdem ist die Natur des Menschen weiterhin zum
Guten bestimmt. Sie neigt aber zur Sünde, welche Vernunft- und Wahrheitsfähigkeit verdunkelt.
Durch
einen Menschen kamen Sünde und Tod auf die Welt.
Durch einen Menschen – Jesus Christus – kommen Erlösung,
Heil und Leben.
Bildquelle: Die Webseite ‘worth1000.com’ veranstaltet Wettbewerbe für Photoshop-Talente
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73 Lesermeinungen
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#73 Agathenon † 17:25:14 | Montag, 12. Februar 2007
Genau hier, Herr Stöhr, liegt ja das Problem! Die Mutation selbst ist eben keine Reaktion, sondern ein
zufälliger Vorgang – gerade deshalb die niedrige Trefferquote für wirklich sinnvolle Neuerwerbungen.
Da liegen wir bei einer Größenordnung von etwa 1:1000 für „intelligent design“ (bei Pflanzen-oder Tierzüchtern)
und 1:1000000 in der Natur. Entsprechend langsam verläuft auch die Evolution. Bei höheren Organismen
noch langsamer, da diese aufgrund ihrer Komplexität gegen nachteilige Mutationen empfindlicher sind als
einfache. Wer am Beweis in vitro zweifelt, halte sich mal vor Augen, wie viele Staphylokokkenstämme in
natura heute gegenüber 1950 gegen Betalactamase resistent sind! In Krankenhäusern, wo der Evolutionsdruck
auf die Erreger durch starken Antibiotikaeinsatz besonders stark sind, haben wir übrigens auch die meisten
Resistenzen (man spricht hier sogar von Nosokomialkeimen). Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Ich
bin weder Atheist noch versuche ich mittels der Evolution die Existenz Gottes zu widerlegen (dem war ja
Darwin selbst aufgesessen) – dafür eignet sie sich nicht! Ebenso kann sie Teil des Schöpfungskonzeptes
sein, wie Sirilo sehr richtig angemerkt hatte. Und nochmals: Die These von der Weiterentwicklung durch
Funktionsverluste ist schon deshalb nicht haltbar, weil dann a) die Formen immer primitiver werden müßten
und b) ein höchstentwickelter Urorganismus -nennen wir ihn Spaghettimonster oder wie auch immer- existiert
haben müßte. Für einen solchen gibt es freilich noch nicht einmal haltbare Indizien…
Wie gesagt: Evolutionstheoretiker behaupten, dass dies ein Beweis für die mit dem Mechanismus Mut. u.
Selektion verbundene Hochentwicklung ist. Es ist falsch eine „Reaktion“ (Mutation) des Organismus als
Beweis für Makro-Evolution darzutelle. Und genau darum geht es: Es wird überlall dies als ein Beweis
für Makro-Evolution dargestellt. Die Reaktion kann genausogut (und wohl plausibler) als angelegt in der
Schöpfungsordnung und der ihnen gegebenen Regeln betrachtet werden. Hören Sie also bitte mit ihrer Propaganda
auf (Darstellung als Evolutions-„Beweis“).
#71 Agathenon † 15:16:50 | Montag, 12. Februar 2007
Auch wenn’s Google nicht gefunden hat… interessant! „The principal cause of bacterial resistance to
penicillin and other b-lactam antibiotics is the acquisition of plasmid-encoded b-lactamases, enzymes
that catalyze hydrolysis of the b-lactam bond and render these antibiotics inactive.“ :)3 „…der Erwerb
plasmidcodierter Betalactamase…“ – aha! Danke.
Dr. Lönnig: „Ihr Diskussionspartner hat Sie falsch informiert. Siehe zur Betalactamase www.weloennig.de/…Lederbergsche_I.html
„Und Bachmann et al. schreiben (1998, p. 9082): „The principal cause of bacterial resistance to penicillin
and other b-lactam antibiotics is the acquisition of plasmid-encoded b-lactamases, enzymes that catalyze
hydrolysis of the b-lactam bond and render these antibiotics inactive.““ Und www.weloennig.de/…rienresistenzen.html
„„In the 1980s, Hungary was extremely dependent on penicillin for treatment of ear and sinus infections,
very common childhood diseases. The antibiotic was cheap, readily available, and widely used. However,
the causative agent in most cases of these diseases, Streptococcus pneumoniae, became resistant to penicillin –
in the early 1980s, 50% of the diagnosed cases were caused by penicillin-resistant pneumococci…physicians
began to prescribe non-ß-lactam antibiotics to treat these diseases…“ Die Penicillinase ist übrigens
„a particular type of ß lactamase“ und der Begriff Penicillinase wurde fünf Mal in unterschiedlichen
Wortverbindungen in dem (ersten) oben genannten Beitrag erwähnt; außerdem auch in meinem Beitrag www.weloennig.de/AesV1.1.Resi.html
“
#69 Agathenon † 22:33:01 | Samstag, 10. Februar 2007
Im Grunde, Herr Stöhr, beantworten Sie die Fragen selbst. Nur die wenigsten Mutationen bieten tatsächlich
einen Vorteil und erhalten sich damit über die Generationen. Lange Vorderzähne bei Schlangen erleichtern
das Festhalten der Beute und sind insofern von Vorteil. Also erhalten sie sich. Gifteinsatz ist energiesparend
gegenüber Erwürgen, also erhalten sich die Giftdrüsen. Bei Schlangen, die sich vorwiegend von anderen
Schlangen ernähren (wie Korallenottern) wären dagegen lange Zähne nachteilig, weil sie beim Verschlucken
durch den engen Schlund stören würden. In diesem Fall, und das kann man nachmessen, erhalten sich kurze
Giftzähne – im konkreten Fall kaum 5 Millimeter lang. Eine andere Lösung wären lange, aber umklappbare
Giftzähne wie bei Vipern. Wie selten tatsächlich vorteilhafte Mutationen entstehen, können Sie am bisher
einzigen nachgewiesenen Fall von „intelligent design“, nämlich an der Tätigkeit von Pflanzen- und Tierzüchtern,
ablesen: Auf 1000 neue Varianten kommt eine, die wirklich einen Vorteil bieten (bitte legen Sie die Zahl
nicht auf die Goldwaage) – das sogar bei gezielten Neuzüchtungen. In der Natur, wo Mutationen ganz zufällig
entstehen, ist die Trefferquote noch weit darunter.
Probleme bereitet mir dabei trotzdem: Es geht ja darum, dass die Mutationen irgend einen Selektionsvorteil
haben müssen, um sich über die angenommenen (u.U sehr langen) Zeiträume erhalten zu können. Wenn man
jetzt mal davon ausgeht, dass sich bei den versch. Individuen in der Population auch ständig andere Mutationen
ereignen + die Lebensbedingungen sich über die langen Zeiträume teils schnell ändern können (Klima,
Feinde…), dann leuchtet mir nicht so recht ein, wie hier überhaupt ein Selektionseffekt erzielt werden
soll. Es bleibt ja dabei, dass die Zwischenstufen zum Giftzahn-Apparat über die langen Zeiträume hindurch
sich erhalten müssten. Wenn aber einmal ein verlängerter Zahn wegen der Umstände überhaupt nichts
„einbringt“, warum bleibt er dann erhalten, wenn es die Umstände eher erfordern würden, dass die Schlangen
z.B. kleinere Zähne hätten. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber wenn ich nicht auf dem Schlauch stehe,
dann liegt doch der Denkfehler darin, dass man das Endergebnis immer schon irgendwie im Hinterkopf hat
und darüber vergisst, dass auch die Zwischenschritte immer für sich genommen „nützlich“ sein müssen.
Und dann bleibt wohl der Einwand mit den Wahrscheinlichkeiten doch nicht ganz unberechtigt.
#66 Agathenon † 21:50:05 | Samstag, 10. Februar 2007
Der Giftzahl als Beispiel Die einzelnen Eigenschaften müssen sich auch nicht auf einmal entwickelt haben!
Ein langer Zahn taugt besser zum Festhalten (1.Schritt). Eine Giftdrüse, entstanden aus einer Speicheldrüse,
verbessert das System weiter (2.Schritt), weiter geht es mit einem gefurchten oder hohlen Zahn (Schritte
3+4). Das ist natürlich stark vereinfacht, in der Praxis sind es weit mehr Schritte. Auch heute noch
findet man die verschiedenen Abstufungen, am konkreten Beispiel. Interessanterweise sind die Giftschlangenfossilien
jünger als die von ungiftigen, womit wir wieder beim Funktionserwerb wären…
Interssant ist auch, wie der aufrechte Gang auf der Basis bloßer richtungsloser Mutationen entstanden
sein soll. Damit beschäftige ich mich gerade (also mit den Theorien). Bisher hat mich im evolutionstischen
Sinn davon keine überzeugt. Solche Sachen wie der Giftzahn von Schlangen ist auch interessant: Es erfordert
schon viel Phantasie, wie das durch richtungslose Mutation enstanden sein soll. Man müsste also davon
ausgehen, dass irgendein Idividuum „zufällig“ eine Mutation hatte, dass zur Ausbildung des scharfen Zahns +
Giftproduktion + Kummulation dieser Dinge und genauester Anordnung des Apparates im Organismus entstanden
sei. Da wird dann gern eingewendet, dass das schließlich über lange Zeiträume sich „angesammelt“ hätte.
ABER: Die Sache ist doch die, dass diese „Erklärung“ nichts davon wegnimmt, dass sich dieser Apparat
genau in dem perfekten Zusammenspiel von Mutationen entwickelt haben muss. Da muss man dann wohl zu extremsten
Unwahrscheinlichkeiten kommen…
#62 Agathenon † 21:29:45 | Samstag, 10. Februar 2007
Darf ich? In der Ärchöologie stößt man auch z.T. auf seltsame Funde: Ein Hammer in Gesteinsschichten,
die auf ca. 140 Millionen Jahre geschätzt werden. Steine mit Abbildungen von Dinosauriern, die aus einer
Zeit stammten in der die Menscheit nach wissenschaftlicher Meinung ganz sicher noch nichts von Dinos wissen
konnten. Dass es reine Phantasiewesen sind könnte man einwänden, aber das verblüffende ist, dass sie
bestimmten Arten, die man heute rekonstruiert verblüffend ähneln. Es gab zwar auch Fälschungen solcher
Steine, aber das waren wohl eher „Trittbrettfahrer“, die Geld machen wollten. Einige Steine konnten auf
ca. 3000 Jahre datiert werden. Tja… – die Artenvielfalt älterer Fossilien ist geringer als die von
jüngeren, mit einzelnen Ausnahmen mit erkennbaren Gründen – etwa der „genetische Flaschenhals“ nach
der Toba-Eruption… – in Jahr(zehn)tausenden kann sich ein Werkzeug weit nach unten, in tiefere (=ältere)
Erdschichten bewegen, wenn spezifisch schwerer… – von Dinosaurierskeletten konnten Menschen damals schon
wissen, man nehme auch die Legenden über Drachen… und natürlich hatten jagende Menschen eine Vorstellung
vom Verhältnis Skelett zu Körper. Fazit: Es brauchen gar keine Fälschungen zu sein, nur widerlegt es
die Evolutionstheorie nicht!
Das wollte ich aber eigentlich damit gerade als Theorie in’s Spiel bringen: Die „einfacheren“ Lebewesen
und Pflanzen waren in viel, viel größerer Zahl am Anfang vorhanden. Gleichzeitig müssen wir uns vor
Augen halten, dass überhaupt nur 99% aller jemals auf der Erde lebenden Wesen fossiliert wurden (Fossilisation
ist ja eine Sache, die nur bei sehr glücklichen Zufällen vorkommt – v.a. Katastrophen). Wenn also von
den „einfachen“ von Anfang an derartig große Populationen vorhanden waren, dann war die Chance halt auch
viel größer, das die irgendwann mal fossiliert wurden. In der Ärchöologie stößt man auch z.T. auf
seltsame Funde: Ein Hammer in Gesteinsschichten, die auf ca. 140 Millionen Jahre geschätzt werden. Steine
mit Abbildungen von Dinosauriern, die aus einer Zeit stammten in der die Menscheit nach wissenschaftlicher
Meinung ganz sicher noch nichts von Dinos wissen konnten. Dass es reine Phantasiewesen sind könnte man
einwänden, aber das verblüffende ist, dass sie bestimmten Arten, die man heute rekonstruiert verblüffend
ähneln. Es gab zwar auch Fälschungen solcher Steine, aber das waren wohl eher „Trittbrettfahrer“, die
Geld machen wollten. Einige Steine konnten auf ca. 3000 Jahre datiert werden.
Alternative: In der Schöpfung gab es am Anfang viel mehr Pflanzen, Kleinstlebewesen etc. Das war notwendig,
um für Mensch und Tier überhaupt eine Möglichkeit (Natur) zu schaffen, in der er leben konnte. Logischerweise
wurden die auch eher fossiliert, als z.B. der Mensch, der eben am Anfang nur als ein Paar existiert hat.
Analoges könnte man für die gesamte Tierwelt annehmen.
#58 Agathenon † 20:59:35 | Samstag, 10. Februar 2007
Und Dr.Lönnig scheint es auch nicht zu wissen. Nach dem postulierten System müßten ja jüngere Fossilien
gegenüber älteren immer primitiver werden – und das Gegenteil ist der Fall. Eben weil im Lauf der Zeit
durch Funktionsgewinn komplexere Formen entstehen. Eine logische Alternative hat bisher niemand auch nur
in der Theorie vorgelegt…
#56 Agathenon † 20:53:58 | Samstag, 10. Februar 2007
Und mit Sicherheit… hat Dr.Lönnig einige Milliarden Jahre lang experimentiert, denn nur dann wären
seine Resultate wirklich auf die Realität übertragbar. Also: Was, bitte, ist die Urform vor den „Funktionsverlusten“?
Seine Argumentation beruht darauf, dass man dann, wenn man 99% der Erbinformation konstant bleiben, man
nicht von neuen Bauplänen sprechen kann und damit *mitnichten* irgend ein „Beweis“ für Mutation+Selektion
vorliegt. Damit hat das auch ÜBERHAUPT nichts mit Makro-Evolution zu tun. Wieder mal die übliche suggestive
Masche halt (damit reden sich die Neo-Darwinisten wohl wirklich selbst etwas ein, weil sie gar nicht mehr
anders denken können…) Ja, das fliegende Spagetthi-Monster. Langsam wird es langweilig. Diese besonders
blöde Art von Gottesverspottung habe ich jetzt diese Woche wohl schon zum zehnten Mal gelesen. Aber ich
würde nicht dafür garantieren, dass man damit auch vor dem Richterthron Gottes bestehen kann…
#54 Agathenon † 20:26:45 | Samstag, 10. Februar 2007
Irrtum… die Ausnahme widerlegt die Allgemeingültigkeit der Regel. Außerdem ist das mit der Betalactamase
keineswegs die einzige Ausnahme, Beispiel: penicillinbindende Proteine, die häufigste Ursache für Resistenzen,
stellen nun mal einen Funktionsgewinn dar. Vielleicht können Sie oder Dr.Lönnig erläutern, was die
Urform vor den „Funktionsverlusten“ war? Aber bitte nicht das fliegende Spaghettimonster, sondern etwas
Belegbares! Danke sehr.
#47 Agathenon † 17:44:24 | Samstag, 10. Februar 2007
Danke! Damit ist die 3.Regel ebensowenig allgemeingültig wie die Behauptung, Bakterienresistenzen entstünden
durch Verluste von Funktionen. Ich hatte schon erwartet, daß Sie selbst dieses Beispiel bringen und damit
meine Angaben untermauern würden…
„3. mendelsche Regel muss deshalb eingeschränkt werde…“ „Die Gene für zum Beispiel die Wuchshöhe
und Fruchtform der Tomaten (A/a bzw. B/b) liegen auf dem gleichen Chromosom und werden deshalb gekoppelt
an die Keimzellen weitergegeben. Die Keimzellen können dann nur die Kombination AB oder ab enthalten,
nicht aber Ab oder aB. Die 3. mendelsche Regel muss deshalb eingeschränkt werden: Allele sind frei kombinierbar,
wenn die Gene auf verschiedenen Chromosomen liegen.“ de.wikipedia.org/…ki/Mendelsche_Regeln
Nehmen wir mal an, dass dieser Fall wirklich stimmt. Dann würde das wohl nicht bedeuten, dass Lönnigs
„Gesetz der rekurrenten Variation“ damit gefallen ist. Denn er scheint ja dann immer noch auf die Ergebnisse
der sonstigen Forschung stützen zu können, die sein Konzept bestätigen. Anders gesagt: Wenn wir da
tatsächlich eine Ausnahme von der Regel hätten (eben im Falle bestimmter Bakterien), dann heißt das
doch nicht, dass die Regel nicht existiert. Eine Kurzdefinition des „Gesetz der rekurrenten Variation“
findet man hier (unter R): …tische-naturgeschichte.de/Seiten/glossar.html Bei den mendelschen Regeln
gibt’s ja auch Ausnahmen.
#41 Agathenon † 16:22:28 | Samstag, 10. Februar 2007
Da braucht man gar nicht lange zu forschen, Herr Stöhr – es genügt völlig, seine Thesen mit dem Beipackzettel
von Oxacillin zu vergleichen. Wer behauptet, 2+3 sei 7, ist eben kein Mathematiker – und jeder Medizinstudent
im 2.Semester erkennt die Unlogik seiner Argumentation! Die Bildung von Betalactamase ist nun mal kein
Funktionsverlust! Wehe den Fakten, die nicht ins Weltbild passen – arbeitet so ein seriöser Wissenschaftler?
#39 Agathenon † 16:13:07 | Samstag, 10. Februar 2007
Auch wenn das stimmt, Herr Stöhr… es bleibt dabei: Dr.Lönnig umgeht bekannte Fakten, die nicht in
seine Theorie passen, diese sogar widerlegen! Damit mag er ein fähiger Prediger für die Zeugen Jehovas
sein, wissenschaftlich ist das nicht – und dann sollte er konsequenterweise nicht die Biologie bemühen,
die seine Thesen schon mit elementarster Logik widerlegt…
Kutschera ist mit seinen unsauberen Methoden (vgl. zum Beispiel sein suggestives Vorgehen in Lehrbuch
„Evolution“) selbst größtenteils ein unseriöser Pseudo-Wissenschaftler. Er ist halt radikaler Naturalist
und muss mit allen Mitteln seinen Atheismus verteidigen. Dazu ist ihm offensichtlich jedes Mittel (einschließlich
der Verleumdung) recht.
#37 Agathenon † 15:54:47 | Samstag, 10. Februar 2007
Natürlich, Herr Stöhr, steht Ihnen frei, die Kritiker von Dr.Lönnig zu beschimpfen… nur wird dadurch
dessen Pseudowissenschaft nicht richtiger! Es bleibt dabei: Wer beim Thema Resistenzentwicklung ihm unbequeme
Fakten einfach übergeht, handelt nicht wissenschaftlich!
Bei dem verlinkten Beitrag fällt zunächst mal der offen Anti-theistische -um nicht zu sagen Gotteslästerliche-
Ton auf. Und der paranoide Amokläufer Kutschera kommt natürlich auch zu Wort: Er muss angeblich die
„Wissenschaft“ gegen die pööhsen, pöhhsen ID-ler und Kreationisten verteidigen.
#35 Agathenon † 15:45:58 | Samstag, 10. Februar 2007
Aber nein, Herr Stöhr! Natürlich kann auch ein Zeuge Jehovas eine wissenschaftlich korrekte Aussage
machen. Bei Dr.Lönnig bleibt allerdings das Faktum, daß er sogar Trivia wie die hinzugewonnene Fähigkeit
von betalactamasebildenden Staphylokokken unterschlägt – und das ist eben keine Wissenschaft, sondern
glatte Manipulation. Siehe auch die Reaktion der Max-Planck-Gesellschaft auf seine „Forschung“… der
Zeit-Bericht ist unten verlinkt.
Was hat Agathenon denn für einen seltsamen Begriff von Logik: Wenn Herr A eine andere Religion bekennt
als Herr B, dann bedeutet dass zwangsläufig, dass Herr A und Herr B in jeder Frage unterschiedlicher
Meinung sein müssen. Ja, man kann daraus sogar folgendes schließen: Wenn Herr A eine Aussage macht und
Herr B dieselbe Aussage macht, dann ist dadurch ganz eindeutig bewiesen, dass die Aussage falsch ist!
Zeit-Geist Ich stimme dem Autor zu, es gibt eine Evolution des Zeitgeistes. Es fällt doch auf, dass gerade
die Bibel von Anfang bis Ende gelesen, eine Veränderung des Zeitgeistes beschreib. Der Geist stellt harte
Forderungen an Abraham, geht mit Hiob nicht gerade Zimperlich um und wird nach und nach immer sanftmütiger
und toleranter gegenüber Andersdenkenden. Jesus verlangt nicht mehr von der Prostituierten Maria Magdalena
ihre Profession aufzugeben, sondern beschützt sie vor den Wertungen des Mobs, welcher noch im alten Zeitgeist
verblieben ist und rettet Magdalena das Leben. Gott selbst unterwirft sich SEINEN evolutionären Prozess.
Ja, es gibt eine Evolution des Zeitgeistes. Unterschätzen Sie bitten nicht die Autoren u. Lektoren der
Bibel.
#31 Agathenon † 13:14:49 | Samstag, 10. Februar 2007
Upps… sollte ihm der sprichwörtliche Humor verloren gegangen sein? Das täte mir leid. Immerhin: Der
Lacherfolg (Hardcoresedi widerlegt die Evolution mit einem Zeugen Jehovas) hält noch locker bis Faschingsdienstag
vor. War auch nicht böse gemeint, ehrlich, aber da konnte ich einfach nicht widerstehen! Sorry, Herr
Stöhr. Und sorry, Zeugen Jehovas, sollte keine Diskriminierung sein. Ehrlich.
Das sehen Sie doch, freddie Dani ist heut gar nicht gut drauf. Nix mit „Liebe deinen Nächsten“ und so.
Heute fallen harte Worte. Vielleicht hat Dani keine Argumente mehr? Wäre gar nicht schön. Dann wäre
diese lustige Diskussion viel unlustiger.
#27 Agathenon † 00:38:27 | Samstag, 10. Februar 2007
Herr Stöhr, Sie haben wirklich Humor! Hut ab! Erklären hier Gott, die Welt und den Papst für exkommunizierte
Häretiker, um sich dann auf einen Zeugen Jehovas www.sektenausstieg.net/index.php?option=com_con… zu
berufen! Geil! Den Tag werde ich mir im Kalender anstreichen – herrlich! Sie sind wirklich Ihr Geld wert!
#23 Agathenon † 23:04:57 | Freitag, 9. Februar 2007
Wenn Sie mich unter „Gelehrte“ subsumieren, Sirilo, was ich sehr freundlich finde, habe ich damit keine
Probleme, kann aber nicht für meinen Kollegen sprechen… Die Sache mit der Betalactamase ist, nebenbei
bemerkt, so trivial, daß man sie sogar auf Wikipedia de.wikipedia.org/…taphylococcus_aureus nachlesen
kann. Nur der gelahrte Dr.Lönnig umschifft die Thematik wie eine schroffe Klippe…
#21 Agathenon † 22:57:43 | Freitag, 9. Februar 2007
Gerne, Herr Stöhr. Daß Herr Lönnig auf Resistenzentwicklungen bei Bakterien eingeht und als Ursache
Funktionsverluste postuliert, hatten Sie zuletzt selbst belegt, weshalb dieser Punkt wohl unstrittig ist.
Dummerweise beruht gerade der bekannteste Fall der Entwicklung von Resistenzen auf Betalactamasebildung,
also eindeutig auf einem Funktionszugewinn. Auf diesen Punkt geht er auf der ganzen Homepage nicht ein!
Beweis: Die Google-Suche www.google.com/search?q=betalactamas… nach Betalactamase auf seiner Homepage.
Resultat: Null komma gar nix! Der Herr erweist sich als kaum seriöser denn ein Historiker, der eine Geschichte
des Christentums verfaßt, ohne das Wort Katholizismus auch nur zu streifen. Es bleibt dabei: Zu Ihren
verborgenen Qualitäten, die hier viel zu selten thematisiert werden, gehört Humor…
@Agathenon: Nennen Sie ihren Fall für diese äußerst schwerwiegende Anschuldigung! Sie beschuldigen
einen Wissenschaftler, dass er bewusst Fakten verschweigt…
@ Daniel Stöhr Das stimmt. Unproblematisch ist die Evolutionstheorie auf keinen Fall (wobei es DIE Evolutionstheorie
sowieso nicht mehr gibt). Vollständig beweisen kann man sie ohnehin nicht. Etwas bewieseneres als Theorien
gibt es in den Naturwissenschaften, wie schon gesagt, nicht.
#18 Agathenon † 22:39:56 | Freitag, 9. Februar 2007
Mit Verlaub, Herr Stöhr – schon wieder Lönnig? Der beim Thema Resistenz die Betalactamase verschweigt, den ältesten überhaupt bekannten Fall zum Thema, weil das seine ganze Theorie vom Tisch fegen würde?
Har, har! Eins muß man Ihnen lassen. Sie haben Humor! Das wird Ihnen nur viel zu selten zugetraut…
Natürlich! Dennoch hat Papst Pius XII. von „allergrößter Vorsicht“ im Bezug auf die unkritische Übernahme
der Ev.-Theorie gesprochen. Er hat in humani generis genau das bemängelt, was heute auch noch an der
Tagesordnung ist: Nämlich die Behauptung, dass alles bewiesen sei. Das ist eben nicht der Fall: Sowohl
der angenommene Mechnismus Mutation u. Selektion ist eben nicht so unproblemtisch, wie das gemeinhin dargestellt
wird. Das hängt v.a. damit zusammen, dass, wie erwähnt, die allermeisten Mutationen im Hinblick auf
den Organismus entweder neutral sind oder direkt negativ, d.h. zu einer Abnahme von Komplexität führen!
Wenn man Zeit hat, kann man sich einmal die Seite des Genetikers Dr. Lönnig vornehmen, insbesondere diesen
Text: www.weloennig.de/…rente_Variation.html
@ Daniel Stöhr In das christliche Welt- und Gottesbild würde die Evolution unter den schon genannten
Bedingungen auch passen. Darüber wird man sich wohl ewig streiten. Zum Waal: Ich werde noch einmal nachfragen,
die Behauptung kommt nämlich nicht von mir sondern von einem Biologen aus meinem Bekanntenkreis. Darf
ich sie bis dahin auf eine Antwort vertrösten?
@Alucard: Sie könnten Ja mal ihr Beispiel Wal darlegen. Sie behaupten da -meines Erachtens voreilig-
dass das ein Tier gewesen sei, das zuvor auf dem Land gelebt habe. Wie wollen sie das anhand von Fossilien
beweisen ? Ein Wahl sieht doch auch nicht gerade so aus, dass er einmal auf dem Land herumgelaufen ist,
oder ? Dass er eine Art Lunge hat, weiß ich. Aber ist das ein Beweis für Makro- Evolution ? Ich weiß
natürlich auch, dass der Begriff von Darwin stammt. Nur: was ist es für ein Gottesbild, das impliziert,
dass sich der Schöpfer angeblich des brutalen Überlebenskampfes zur Schöpfung bedient ? Den brutal
ist dieser Kampf definitiv, wenn wir von dem ausgehen, was im Bereich des heute Beobachtbaren liegt! Es
gibt auch die Theorie (und Hinweise darauf) dass wir es nicht mit einer Evolution sondern einer Degenertaion
zu tun haben (Abnahme der Mutationsfähigkeit bzw. die tatsache, dass alle Mutationen sich zwar oft wiederholen
udn sehr vielfältig sein können, aber sich ab einem gewissen Punkt asympthotisch gegen Null bewegen).
Und das würde doch genau in das chrsitliche Welt- und Gottesbild passen!
@------------ Ich habe hier vielleicht einen ganz interessanten Link Der widerlegte Darwinismus www.darwinismus.com/index.html
Die Seite Stammt von einem bekannten türkischen intellektuellen Muslimen Adnan Oktar.
@ Daniel Stöhr „Survival of the fittest“ ist ein von Darwin geprägter Ausdruck. Und über Darwin sind
die Evolutionsforscher schon hinaus. Selbst wenn wir den Ausdruck gelten lassen würde er den Menschen
nicht zum Monster machen. Der Satz ist nur dann monströs, wenn er auf das Überleben der stärksten Menschen
oder Völker angewendet wird (Sozialdarwinismus, Hitler). Die Kirche hat übrigens niemals diese Form
der Makroevolution ausgeschlossen, nur müsse man an ein erstes Menschenpaar und die Schöpfung des Alls
durch Gott glauben.
Eine Makro-Evolution als Hochentwicklung vom Einzeller bis zum Menschen ist mit dem Chrsitentum nicht
vereinbar. Das Leid und der Tod ist gemäß dem Glauben mit dem Sündenfall in die Welt gekommen. Der
Christ glaubt an einen Barmherzigen Gott und nicht an ein Ungeheuer, das sich zur Schöpfung des „survival
of the fittest“ bedient.
@ Credo Ach so ist es gemeint. Ich dachte sie sagten, es sei unwahrscheinlich, dass sich z.B. aus einem
Reptil ein Säugetier entwickeln könne. Man unterscheidet auch zwischen Mikro- und Makroevolution, daher
hatte ich sie nicht sofort verstanden. Leider muss ich ihnen wiedersprechen. Wir haben ja den Waal (mein
altes Beispiel). Land-Wasser.
@ –----------- Horizontale E. meint, dass sich aus einer z. B. Vogelart – Spatz eine Artverwandte Spatzenart
durch Anpassung an die vorzufindende Umwelt entwickelt. Vertikale E. meint, dass sich aus z. B. einem
Menschenaffen ein Mensch entwickelt hat. Diese zweite Art von Evolution ist sehr, sehr unwahrscheinlich
@ Credo Ich bin mir zwar sehr unsicher aber meiner Meinung nach könnte man das Auge (vom Wurm zum Menschen
oder wie auch immer) als Anhaltspunkt sehen.
@ –------------------ Eine horizontale Evolution = Artenvielfalt, ist wohl sicher Eine vertikale Evolution =
aus Einzeller wird Säugetier, dagegen ziemlich unwahrscheinlich
Alucard … … hat nicht Unrecht, in seinem letzten Beitrag. Grundsätzlich ist es möglich, dass es
Evolution gab, und Gott diese durch Eingriffe in die gewünschte Richtung lenkte. Diese Sicht ist weder
unkatholisch, noch aus Sicht der Naturwissenschaft schlecht, da diese über Gott keine Aussagen trifft
(ausser sie geht in Überheblichkeit über ihr Metier hinaus)
Evolution Niemand wird mehr ernstlich die Entstehung neuer Arten bestreiten. Ich habe auch nicht ex kathedra
gesprochen, das würde ich mir nie anmaßen. Über Kritik bin ich natürlich dankbar. Nein, z.B. ist anhand
von Fossilien der Weg des Waales vom Land ins Wasser belegt. Auch die Evolution des Auges ist durch Fossilienfunde
nachzuvollziehen. Ja, ich glaube an die Entstehung neuer Arten, allerdings habe ich nichts über die Mitwirkung
Gottes bei all dem gesagt, weder sie geleugnet noch bejaht.
#5 methusalix † 18:12:36 | Freitag, 9. Februar 2007
Das war nicht Alucard! Daniel Stöhr: Papst Alucard I.hat ex-cathedra gesprochen. Das waren viele Naturwissenschaftler
von Charles Darwin über Gregor Mendel, Tschermak, Correns, de Vries, Ernst Mayr bis hin zu Richard Dawkins
et alii. Da steht eine geballte Ladung von fast zwei Jahrhunderten Forschung dahinter, die die Erkenntnisse
der Menschen immer wieder verändert und weiter geführt hat. Ausserdem ist keine wissenschaftliche Erkenntnis
mit einem Dogma gleich zu setzen. Ein Dogma ist unbeweisbar und steht und fällt mit dem Glauben der Menschen.
Ein naturwissenschaftliches Papradigma muss falsifizierbar sein und steht und fällt mit besseren und
einfacheren Erklärungen für die Beobachtungen der Wissenschaft. Sie wissen schon, Occam’s Razor. Ich
weiss, ich weiss; Perlen …Aber man muss es eben immer wieder versuchen. Never ever give up!
www.horst-koch.de Zum Thema Evolutionismus bzw. Darwinismus möchte ich auf folgende Aufsatz von Wilder-Smith
hinnweisen, der sicher sehr lesenswert ist: www.horst-koch.de/joomla_new/index.php?option=com_con… Fortis
in fide! Cyprian