Der Brand ist offenbar unter Kontrolle. Denn die Feuerwehr hat Zeit für ein Konzert. Dabei ist vor allem der Konzertpartner von Interesse. Von Dr. med. Wolfgang B. Lindemann.
Morgenmesse in der Schule ‘Étoile du Matin’
(kreuz.net, Lembach) Am vorletzten Sonntag gab die Feuerwehr in Lembach im Nordelsaß ein Konzert.
Mit
von der Partie war auch die Piusbruderschaft. Sie entsandte den Schulchor ihres Jungengymnasiums „Étoile
du Matin“ – Morgenstern.
Das lefebvristische Gymnasium befindet sich in der Nähe der französischen
Ortschaft Bitsch – etwa vierzig Kilometer westlich von Pirmasens.
Austragungsort des Konzertes war die
100jährige Kirche Sankt Jakobus. Sie befindet sich unweit der deutschen Grenze.
Abwechselnd sangen
und musizierten Feuerwehrleute in Ausgehuniform und Knaben in dunklen Anzügen. Dirigent des Knabenchors
war ein Priester in Soutane.
Die Feuerwehr-Kapelle spielte die Hymne an Iphigenie in Tauris von Christoph
Willibald Gluck und eine Meßouverture von Guy Pruvost.
Die Knaben sangen das Alma redemptoris mater
und Stille Nacht auf Französisch.
Der Pater und der Dirigent des Feuerwehrorchesters gaben sich die
Einsätze. Manchmal begleitet die Feuerwehr auch den Knabenchor.
In der vollen Kirche befanden sich auch
Gläubige der Piusbruderschaft – dieses Mal waren die Traditionalisten keine Parias.
Das Programm zitierte
den Komponisten Ludwig van Beethoven: „Die Musik ist eine erhabenere Offenbarung als die Weisheit und
die Philosophie.“
Der Dirigent des Knabenchores, Pater Louis-Joseph
Vaillant, sagte im Vorfeld des Konzertes: „Wenn danach nur eine Person mehr zu uns in die Messe kommt,
hat sich das Konzert gelohnt“.
Dieses Beispiel für eine Integration der Integristen – wie das offizielle
Frankreich sie abqualifiziert – ist kein Einzelfall.
Im Oktober 2006 veranstaltete die Feuerwehr der
Ortschaft Bitsch in der Schule eine Großübung.
Der Direktor der Schule, Pater Patrick Verdet, hielt
im November 2006 auf Einladung eine Hubertusmesse in der Gemeinde Petitmont – sechzig Kilometer westlich
von Straßburg in den Vogesen.
Der Ortspfarrer der Gemeinde hatte diese Messe in den Vermeldungen angekündigt.
Anläßlich der Spekulationen über die Freigabe der Alten Messe produzierte der Fernseh-Sender ‘France
3 Lothringen’ kürzlich in der Kapelle der Piusbruderschaft in Nancy eine Reportage über den Unterschied
zwischen dem klassischem und dem modernen Meßritus.
Pater Verdet bezeichnete die Reportage als objektiv
und korrekt.
Die Kapelle wird von Pater Bruno France betreut, der auch in der Knabenschule von Bitsch
unterrichtet. Er gab während der Sendung auch ein Interview.
Nach eigenen Angaben beteten die Gläubigen
in Bitsch und den drei Filialgemeinden in Nancy, Epinal und Metz für die Freigabe der Alten Messe 19.703
Rosenkränze.
Die entsprechenden unterschriebenen Erklärungen der Beter wurden an den Französischen
Distrikt und von dort im Rahmen der Initiative „Eine Millionen Rosenkränze für die Messe“ an Papst Benedikt
XVI. weitergeleitet.
Dr. med. Wolfgang B. Lindemann ist niedergelassener Landarzt im nördlichen Elsaß.
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73 Lesermeinungen
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#73 landorganist 19:23:06 | Samstag, 10. Februar 2007
@excorde Sagen Sie mal, mein Lieber, woran haperts bei Ihnen? Mir werfen Sie Tatsachenverdrehung vor,
und Sie schreiben einen Mist zusammen, dass sich einem die Fingernägel kräuseln. Ich hab Ihnen „In Dir
ist Freude“ empfohlen, nicht umgekehrt. Ich kenne den „Song“. Was habe ich mit Karnevalsmessen, mit „Ins
Wasser fällt ein Stein“ u. a. zu tun? Wo habe ich mich dazu geäußert? Nirgends, mit keinem Wort. Meine
Lieblingskomponisten sind Tunder, Böhm, V. Lübeck, Buxtehude, etc. alles Norddeutsche, und natürlich
Bach. Mit Romantikern habe ich es weniger, weil meine Orgel sehr barock disponiert ist. So, ich denke
auch, dass es nun genug ist. Wahrscheinlich werden Sie mir nun wieder Tunder, Böhm, etc. ans Herz legen,
weil ich von denen noch nie was gehört habe, oder die sonstigen Tatsachen verdrehen. Sorry, excorde,
Sie taugen nicht mal zum Calcanten, allenfalls zum aufgeblasenen Windbeutel.
@ landörgelchen Nachdem Sie nicht in der Lage sind, auf nur ein Argument auch nur irgendwie logisch zu
antworten, sondern wie ein pubertärer Fratz nur immer inhaltlos rumpöbeln, werde ich meine Bemühungen
einstellen. Sie haben das letzte Wort (zum evangelischen Sonntag). Aber sollten Sie einmal einen Chorsatz
zu „In dir ist in Freude“ benötigen, kontaktieren Sie mich, es gibt eine Ausgabe im Druck. Vermutlich
aber klappt das nicht ganz. 1. Haben Sie wahrscheinlich keinen Chor. 2. Würden Sie ja nie einen Satz
aus meiner Edition machen. 3. Würde ich Ihnen auch keinen schicken, denn dann wüßten Sie ja auch, an
welchem Dom ich „diene“ (diene=Originalzitat). 4. Ist der Satz im Original fünstimmig! (Stichwort: Partiturspiel)
5. Eins ist übrigens jedenfalls sicher: mit „Mainz“ liegen Sie völlig daneben, denn da ist ja der komische
Modernisten-Kardinal (… Wie war doch gleich der Name? …) tätig! Zuletzt eine Frage: Wie kann man
als Organist, also als Mann, der in der Kirche traditionell Musik macht, solche progressistische Thesen
vertreten? Lieben Sie eigentlich Gospels, Orffsches Kindergeklimpere: Wie begleiten Sie „Ins Wasser fällt
ein Schwein“. oder „Die Sache Jesu braucht Begeisterte“ auf einer Orgel? Haben Sie da eine liturgische
Big-Band? Kann jemand, der nur einen Funken Sinn für qualitativ hochstehende Musik hat (wie z.B. Orgelbüchlein
oder Buxtehude) für Karnevalsmessen oder Bands sein. Das geht mir nicht ein. Ich habe kein Problem mit
moderner Unterhaltungsmusik, aber nicht im Gottesdienst
@ landorganist Aber Sie machen viel Wind, vielleicht sollten Sie sich mal am hohen Dom zu Mainz um eine
Calcantenstelle bewerben, Wer das dort könnte, der könnte im Leistungssport wohl viel Geld verdienen
.
#68 landorganist 10:55:25 | Freitag, 9. Februar 2007
Lieber Excorde, zunächst muss ich mich bei Ihnen entschuldigen. In meinem letzten Posting habe ich Sie
erheblich überschätzt, mit der Vorstellung, dass Sie einmal Domorganist sein könnten. Aber Sie machen
viel Wind, vielleicht sollten Sie sich mal am hohen Dom zu Mainz um eine Calcantenstelle bewerben, falls
dort mal der Strom ausfällt. Ich frage weiter, ob Sie vielleicht an mangelnder Anerkennung oder einem
gestörten Selbstvergefühl leiden. Wie sonst ist zu erklären, dass Sie sich hier als großer Examinator
aufspielen und meinen, mir irgendwelche Fragen stellen zu müssen? Sie sind doch garnicht in einer solchen
Position. Oder wollen Sie auf diesem Wege eigene Defizite ausgleichen? Sie glauben doch wohl nicht, dass
ich Ihnen jetzt das Parodieverfahren erkläre! Aber einen Tipp habe ich für Sie. Erforschen Sie mal die
Geschichte zu dem bekannten Lied „In dir ist Freude, in allem Leide“. Dann werden Sie sicher darauf kommen,
was es damit auf sich hat. Aber wer weiß, vielleicht sind Sie selber ja auch das Ergebnis eines Parodieverfahrens…
„In dir ist Freude“ finden Sie auch in Bachs Orgelbüchlein. Allerdings wird immer nur das Kopfmotiv verarbeitet.
#67 excorde 18:42:24 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@ dorftruhenorgel Verdrehen Sie schon wieder einmal Dinge (das scheint eine Lieblingsbeschäftigung von
Ihnen zu sein)? Nachdem Sie vor Weihnachten großmaulig das Thema „Stimmungen“ in diese Runde geworfen
haben (und sich jetzt plötzlich gar nicht mehr richtig erinnern können), habe ich Sie jüngst aufgefordert,
über bestimmte Themen Stellung zu nehmen (das Thema „des-Moll“ ist für mich der evidente Beweis – die
Nagelprobe sozusagen – , daß Sie keine Ahnung haben, denn dazu finden Sie nämlich nichts in der Literatur,
und Sie werden vermutlich auch so schnell keinen finden, der in da unter die Arme greifen kann… Da braucht
es schon eine Portion Ahnung und Hirn…). Ich lese seit längerer Zeit schon die Anmerkungen zu dieser
homepage, und bin (glauben Sie es oder nicht) sehr neutral. Auch wollte ich selbst nie eine Anmerkung
schreiben, aber Ihr Stil, Ihre Unkenntnis (die sich ja jetzt auf musikalischen Gebiet zeigt) provoziert
mich fast so wie ein gewisser Gotthard (der es aber meiner Meinung nach aber noch besser kann [das Provozieren]).
Noch kurz zum letzten Thema „Feuerwehr“: da mußte ich ja bis 09:44 Uhr drauf warten, daß Sie mich „erlösen“:
(im übrigen ist für mich der „Orff“ mit Triangel auch keine Kirchenmusik) wissen Sie (jetzt mal ausnahmsweise
ehrlich, ohne irgendwo zu spicken, was man unter „Parodieverfahren versteht“?). Schauen Sie ruhig nach,
und Sie werden sehen, daß es dabei um ein Musik geht, bei der das Weltliche durch einen erhabenen, „geistlichen
Anspruch“, geheiligt wird?… nicht…
#66 landorganist 09:44:12 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Liebe Eskorte, oder so ähnlich, es tut mir sehr leid, dass Sie die Stimmungssysteme nicht verstehen.
Ich habe mich damals wirklich bemüht, Ihnen das mit einfachen Worten zu erklären. Aber lassen wir das,
Sie würden es auch heute nicht verstehen. Vielleicht beschäftigen Sie sich jetzt mal mit Buxtehude,
wäre doch passend im Jubiläumsjahr. Oder muss ich Sie darüber auch noch aufklären? Was in „Ihrem“
Dom aufgeführt wird, ich denke es ist der Mainzer, steht hier nicht in Rede. Ich kann mich nicht erinnern,
dazu etwas geschrieben zu haben. Egal, ich sehe es Ihnen nach. Sie schieben die Verantwortung für das
Programm also auf den Dirigenten, der wohl keine Ahnung hatte! Na klar, so einfach geht das. Ein Feuerwehrmann
der keine Ahnung hat (sicher einer von den „V2lern). Ich weiß nicht wo Sie leben, aber normalerweise
werden Programme vorher mit den Verantwortlichen abgesprochen, warum hat der Herr in Soutane nichts unternommen?
Aber das haben Pius-Musikanten vielleicht nicht nötig, wenn sie vom Selbstherrlichkeitsbazillus befallen
sind, so wie Sie, liebe Eskorte, oder Excorde, oder was auch immer. Danke das Sie mich auf den Priesterchor
aufmerksam machen. Das macht die Sache noch schlimmer, ein heidnischer Priesterchor in einem Piuskonzertchen
in einer Kirche. Tze, tz, tz. Abschließend kann ich Ihnen nur empfehlen, nehmen Sie Ihr Orff’sches Instrumentarium
zur Hand und üben Sie fleißig. Wer weiß, vielleicht haben Sie, im Gegensatz zu mir, das Talent zum
Domorganisten. Sie Künstler!
@landorgler Nachdem „Hetzer“ Gotthard jüngst nach „Inhalten“ schrie und dann auch noch für „st.georg“
in die Bresche springen mußte, nun zum Gesinnungsgenossen Landorg: Lieber LO, in Sachen Musik sollten
Sie sich doch etwas zurückhalten, blieben Sie mir bis heute noch die Musikstücke in des-Moll schuldig,
haben meine „Falle“ bezüglich der Stimmungen nicht erkannt, sind sich vielmehr in irgendwelchen abgekupferten
Webartikeln bezüglich Buxtehude ergangen… (Themaverfehlung ersten Ranges). (vermutlich spielen Sie
mehr „mißtönig“ als „mitteltönig!“) Als erstes darf ich Ihnen mitteilen, daß an „meinem“ Dom niemals
Opernmusik aufgeführt wird und ich diesen Mißgriff im Elsaß ausgesprochen bedaure. Aber seien Sie doch
mal realistisch, es wurden vier Musikstücke erwähnt, davon ist das „Alma“ und sogar die Edelschnulze
„Stille Nacht“ durchaus vertretbar. Beachten Sie gefälligst, daß das die Stücke sind, die von dem Herrn
in Soutane geleitet worden sind und mit Text (!) gesungen wurden!. Was die Feuerwehr brachte, ist zum
einen ein vermutlich geistlich ausgerichtetes Instrumentalstück (beachten Sie das Wort „Mess“-Ouverture),
der Gluck bleibt problematisch, aber nur mit Text: (Kennen Sie eigentlich den Originaltext? Es handelt
sich um einen Priesterchor. Also um eine sakrale – mir bewußt – nicht christliche – Sache). Aber ich
nehme an, daß der Dirigent der örtlichen Kapelle keine Ahnung von liturgischen Werken hat (wie leider
so häufig in unserer säkularisierten Welt) und der Priester vermutlich …
#64 landorganist 14:07:27 | Mittwoch, 7. Februar 2007
Fragen über Fragen, und die sonst so geschwätzigen Tradis hüllen sich in Schweigen. Los Tradistimme,
HeinrichvO, JohannO, und die restlichen Nullen, ich meinte O’s, was macht „weltliche“ Opernmusik in einer
Kirche? Die Stimme aus Tradilien hat, kraft der ihr innewohnenden göttlichen Vollmacht, inzwischen schnell
mal eine sog. Reizschwelle eingeführt. Könnten Sie mal erklären wie die funktioniert? Wurde die von
Levebrvre definiert? Oder von dessen Vasallen? Was hat eigentlich die Reichsgründung mit diesem Konzertchen
zu tun? Statt albern vom Thema abzulenken solltet Ihr die Fragen fachlich beantworten.
ach @evelin Angesichts der sonstigen Ausgrenzung finde ich es nachvollziehbar, wenn ein Chor einer Schule
der FSSPX hier mitwirkt. zur angeblichen Ausgrenzung habe ich an Evelin einige Fragen: * Hatte der zuständige
Pfarrer bisher den Schülern den Besuch der Hl. Messe in seiner Kirche untersagt? * Hatte der zuständige
Pfarrer bisher dem Chor eine Mitwirkung am Sonntagsgottesdienst untersagt? * Hat der zuständige Pfarrer
die Feier der Schulmesse für das Gymnasium in seiner Pfarrkirche untersagt? * Ist den Schülern des Gymnasiums
durch den Pfarrer verboten worden, am Pfarrleben teilzunehmen? Worin also besteht die Ausgrenzung?
@ Hudal Im deutschen Sprachraum gibt es eine gemeinsame Hochsprache und -kultur. Es ist mir unerfindlich,
wie Sie das herabsetzen können. Ich schon. Die kommt schließlich von Luther . @ Tradiland Andere Veranstaltungen
in Kirchen waren m.W. nie das Thema. Nein, nie . der das Allerheiligste in diesem Falle aus der Kirche
zu entfernen hat (gehabt hätte, darüber habe ich keine Informationen). Genau, wir werfen den Herrn mal
kurz aus seinem Haus, wenn wir es für andere Zwecke brauchen.
#61 landorganist 09:28:53 | Mittwoch, 7. Februar 2007
Evelin, oder deren Gatte beweist auf das Schönste, wie die Hetznet-Tradis sich Ihre Wahrheiten je nach
Wetterlage zusammenzimmern. Wunderbar! Einen besseren Beleg hätten Sie nicht liefern können! Die anderen
bleiben mal wieder die Antworten schuldig, wenn es um Inhalte geht, auch das kennen wir.
@evelin sondern des zuständigen Pfarrers, der das Allerheiligste in diesem Falle aus der Kirche zu entfernen
hat (gehabt hätte, darüber habe ich keine Informationen). da stellen sich Chorknaben einer Schule des
Pius-Vereins im Chorraum auf – mit dem Rücken zum Tabernakel … wahrscheinlich ohne Kniebeuge vorher –
und der verantwortliche Priester – der Chorleiter in Soutane – läßt das einfach so zu? Die Verantwortung
kannst du doch jetzt nicht einfach auf den Pfarrer abschieben. Der Chorleiter hatte die Verantwortung –
auch die seelsorgliche für seine Sänger in dieser Zeit.
Scheinheilige Modernisten auf diesem Forum Sirilo, Sie sind scheinheilig (gilt auch für einige andere!)!
Den Tradis auf diesem Forum ging es immer um die Feststellung der Entweihung der göttlichen Liturgie
durch allerlei Schabernack von Karnevalsmessen bis zur „Jugendkirche Wien“ und durch die Herabwürdigung
des Meßopfers durch die Einführung des NOM und seiner Begleiterscheinungen überhaupt. Andere Veranstaltungen
in Kirchen waren m.W. nie das Thema. Zunächst einmal war es eine Veranstaltung der Feuerwehr (verantwortlich
auch für die Programmtexte) und liegt die liturgische Verantwortung für diese Kirche nicht in den Händen
der FSSPX, sondern des zuständigen Pfarrers, der das Allerheiligste in diesem Falle aus der Kirche zu
entfernen hat (gehabt hätte, darüber habe ich keine Informationen). Angesichts der sonstigen Ausgrenzung
finde ich es nachvollziehbar, wenn ein Chor einer Schule der FSSPX hier mitwirkt. Ich selbst bin ein Gegner
sogar von Konzerten geistl. Musik in Kirchen, muß aber festhalten, dass das ausschnittsweise angegebene
Programm um Dimensionen unter jener Reizschwelle der Entweihung eines Gotteshauses liegt, welche Rockmessen
allemal überspringen. Meines Wissens gab es aber auch schon vorsynodal andere Veranstaltungen in Kirchen,
wenn keine Gefahr der Entweihung gegeben war und das Allerheiligste entfernt war. Man müßte auch über
die lokalen Verhältnisse Bescheid wissen, ob es Alternativen für eine Räumlichkeit des Konzerts gab
und ähnliches. Der Gatte der Evelin
Man traut ja seinen Augen kaum… Die FSSPX-Leute, die sonst immer so sehr schimpfen, was für nichtsakrale
Musik in den Kirchen der „Konzilskirche“ aufgeführt wird, finden es toll, wenn ausgerechnet eine Feuerwehrkapelle
Opernmusik von C.W.Gluck in einer Kirche spielt… Ach so, der Zweck heiligt ja die Mittel: Ziel des Konzerts
ist es nämlich, neue Anhänger zu gewinnen. Na ja, dafür darf man schon mal die Kirche desakralisieren…
Und als man Beethovens Ausspruch, der die Musik über die Weisheit stellt, zu Motto der Veranstaltung
machte, ignorierte man völlig, was „Weisheit“ für einen Christen bedeutet: Sophia, Gottes Weisheit,
die aus den Weisheitsbüchern des AT spricht, z.B. so: „Ich ging hervor aus dem Munde des Allerhöchsten…
Von der Urzeit her, im Anfang ward ich erschaffen, und bis in Ewigkeit vergeh’ ich nicht.“ (Jesus Sirach,
24, 3/9). Vielleicht rückt Beethoven jetzt nach EB L. zum Kirchenlehrer der FSSPX auf?
@virFortis der tragischte historische kulminationspunkt war die reichsgründung 1870 1871, Ihr Superhistoriker.
Als Tag der Reichsgründung gilt der 18. Januar 1871 als König Wilhelm I. von Preußen zum Kaiser ausgerufen
wurde.
#54 Johann Orth 20:53:14 | Dienstag, 6. Februar 2007
Ganz ernsthaft, virfortis: völlige Zustimmung. Wir sollten in diesem Zusammenhang auch an den schrecklichen,
antikatholischen Bismarck („Kultur“kampf!!!) denken, der auf brutale Weise ein preussisch-protestantisches
Deutschland schaffen wollte, unter Ausschluss des Kaiserhauses, auf dem das Königsheil liegt. Ich gäbe
wer weiss was darum, hätte ich im Moment der „Reichsgründung“ hinter ihm stehen können. Ich hätte
ihm ins Ohr geflüstert: „Keine fünfzig Jahre wird es dauern, Dein ‘Reich’, keine fünfzig Jahre!“ Noch
mehr gäbe ich darum, hätte ich es verhindern können. Die Folgen waren – Sie schreiben es – entsetzlich.
Deshalb, mit melancholischer Begeisterung: AEIOU!
#53 VirFortis 20:44:49 | Dienstag, 6. Februar 2007
@alois die preussische inrigantenpolik hat doch immer wieder den habsburgern prügel in den weg gelegt.
sei es nun in der religionsfrage oder in der aussenpolitik. der tragischte historische kulminationspunkt
war die reichsgründung 1870 da habsburg legitimer nachfolger des HRRDN war und rechtmässig das hause
habsburg von brandenburg bis ungarn hätte herrschen sollen.
#51 VirFortis 20:33:07 | Dienstag, 6. Februar 2007
@alois also als oberösterreicher fühle ich mich eher als bajuwarisch denn als preissisch. wie sagte
doch dollfuß:„wir sind das bessere deutschland“ – nicht die piefkinesa
#50 Alois Hudal 20:25:26 | Dienstag, 6. Februar 2007
@Stimme aus dem Tradiland: Im deutschen Sprachraum gibt es eine gemeinsame Hochsprache und -kultur. Es
ist mir unerfindlich, wie Sie das herabsetzen können. Haben Sie als Österreicher Probleme mit Ihrer
nationalen Identität ? Woher rührt Ihre Abneigung gegen Preußen ? Nicht alles in der preußischen Geschichte
war gut. Und Österreich ? Weshalb verblieben nach den Türkenfeldzügen die nichtdeutschen Gebiete im
Südosten bei Habsburg ? Hat nicht diese multikulturelle Idee Leute wie Hitler erst zu ihren Untaten animiert ?
Meiner Meinung nach hat die falsche Politik Habsburgs erst viele Deutsche zugunsten Preußens eingenommen,
weil der nationale Gedanke besser vertreten wurde. Die Zerstörer der Monarchien waren die Westmächte
und jene, die dahinter standen. Ihre Österreich-Apologetik ist genauso ätzend wie umgekehrt jene der
Über-Preußen. Und: Wo ist die deutsche Sprache denn in Österreich bedeutsamer ? Ist doch überall dasselbe
heutzutage. @Aurelius: Sie erwarten nicht ernsthaft, daß ich auf Ihr geringes Niveau inhaltlich antworte
?
@ A.H. Kein ideologischer Schwachsinn, da die Südtiroler die soziokulturellen Aspekte durch Experten
haben prüfen lassen und im übrigen auch die Geschichte der Zwischenkriegszeit unter Mussolini in Südtirol
Ihre Argumente entkräften. Das sind nicht meine Argumente, sondern Erfahrungswerte aus der Sprachdidaktik
und Linguistik. Und ihr halb-braunes Geasülze entkräftigt gar nichts.
#47 VirFortis 19:41:58 | Dienstag, 6. Februar 2007
@landorganist also ich kann nur anmerken dass- wenn in unserem pfarrgemeinderat nicht wenigstens 4 leute
wären wie johann orth hätten wir jeden sonntag rock bzw gospelmessen. tatsache – und das ist keine sadt
sondern eine 4000 seelen gemeinde
#45 Johann Orth 19:34:53 | Dienstag, 6. Februar 2007
„landorganist: Katharina und ich“ Du meine Güte! Wenn das in Relativille herumgeht … und wenn Gotthard
das erfährt, macht er ein Fass auf! Der Rebbe trinkt sicher mit. Beim Imam ist das so eine Frage.
#44 landorganist 19:30:54 | Dienstag, 6. Februar 2007
Katharina und ich warten noch immer auf eine Antwort der Tradis, die sonst jedes Jota bemäkeln. Was hat
eine Feuerwehrkapelle mit weltlicher Musik in einem Konzert zu suchen, dass in einer Kirche stattfindet
und das wohl von den Pius-Brüdern mitverantwortet wird. Merkwürdig, dass die Katholiban so geflissentlich
über diesen Sachverhalt hinweglesen. Johanns dümmliche Geschichten helfen nicht wirklich. Sagen Sie
uns lieber, was Sie davon halten. Sie gehören doch auch zu den Hohenpriestern, zu den wahren Verteidigern
des Glaubens, also, nicht hinter Albernheiten verstecken, sondern Farbe bekennen!
#43 Johann Orth 19:29:41 | Dienstag, 6. Februar 2007
Das Leben, bester virfortis, übertrifft immer noch jede Satire! Danke für das Kompliment – ich darf
(ehrlich bescheiden und um der Sache willen) auf meine diesbezüglichen Beiträge vom 01.02., in verschiedenen
Strängen, verweisen. Übrigens habe ich gehört, Gotthard sei auf dem Pfarrkarneval des Pfarrverbandes
von St. Häresien Relativille als Ein-Mann-Kapelle für die musikalische Untermalung zuständig. St. Häresien
Relativille ist ein „Luxusverbund“: nur drei Gemeinden gehören dazu; sorgende, nicht versorgte Gemeinden
unter der Obhut eines Priesters (87) und dreier Gemeindereferentinnen (46, 54, 62), eine davon geschiedene
ehemalige Nonne, die so denn doch ihrer Berufung folgen kann. Landorganist kann nicht; er hält an jenem
Tag bzw. Abend einen Vortrag vor der Jugendgruppe der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands. Beide
Mädels (39 und 41 Jahre jung) wünschten sich das Thema: „Die Harfe stimmt nie, der Harfinist stimmt
immer“. Als Einleitung hat er sich überlegt, den kürzesten Musikerwitz zu erzählen: „Geht ein Musiker
an einer Kneipe vorbei …“. Er weiss noch nicht, dass die 41jährige die Tochter und einzige Erbin des
Wirtes von „Zum fröhlichen Kalvinisten“ ist. Ich erzähle dann, wie sie reagiert hat. Schönen Gruß
aus Relativille!
@ Katharina L. Das ist Schwachsinn. Das ist kein Argument. Warum ist das Schwachsinn? Alleine schon die
Tatsache, dass sie fliehen wollten, hätte einen verantwortungsbewussten Christen stutzig machen müssen.
Wer überhaupt auf die Idee kam, nach Kriegsende irgendwelchen dahergelaufenen Deutschen zur Flucht nach
Südamerika zu verhelfen, muss ein Nazi-Sympathisant gewesen sein. Anders ist ein solches Verhalten nicht
zu erklären. Ah, also auch die vom Roten Kreuz, die geholfen haben? Im übrigen ist das sehr wohl zu
erklären, nämlich mit der damals grassierenden Kommunismus-Paranoia. @St. Georg bischof hudal war sicher
nicht naiv … sein werk „grundlagen des nationalsozialismus“ hat er im vorwort adolf hitler ! Ich will
hier Hudal nicht mehr verteidigen, als er es vielleicht verdient und ich will auch nichts schönreden.
Aber offenbar hat Hudal ja die Lehren Rosenbergs vom Hl. Offizium indizieren lassen. Er befürwortete
einen Nationalsozialimus als Religionsersatz (sehr fraglich, wie ein Christ einen Religionsersatz befürworten
kann), ohne die Folgen dieser Forderung zu erkennen. Das hat für mich schon etwas Naives, um das Wörtchen
„dumm“ jetzt mal zu verteidigen.
#39 Johann Orth 19:02:36 | Dienstag, 6. Februar 2007
Neues aus Relativille: Das KatharinaL ist fraglos irgendwie mit Gotthard verbandelt. Bei einer solchen
Frau kann man nur bitter, ironisch und zynisch werden. Und das Katharina reagiert sich hier ab, weil Gotthard
ihr nicht mehr zuhört, sondern sich fluchtchartig immer öfter mit Landorganist im Liturgieausschuss
trifft. Und anschließend in der Dorfkneipe. Die heisst: „Zum fröhlichen Kalvinisten“. Katharina darf
nicht mit, auch deshalb, weil sie den Rebbe und den Imam total nervt. Rebbe und Imam sind nämlich der
Ansicht, dass Frauen zu schweigen haben. Katharina überlegt, ob vielleicht ein Seniorenstudiengang „Geschichte“
in Frage käme. Neulich hat der Imam ihr eine Burka geschenkt. Das fand Gotthard sehr anziehend, im Wortsinne.
Er hat den Imam dankbar umarmt, der ihm daraufhin einen Koran zum Küssen reichte. Gotthard solle doch
endlich zum Mohammedanismus konvertieren. Gotthard denkt noch nach. Landorganist übt fleissig den alten
Schlager „Saalem aleikum, Allah sei mir gnädig“. Den anderen, nämlich „Im Harem klagen zitternd die
Eunuchen – die Lieblingsfrau des Sultans ist entfloh’n“, den kann er schon ganz passabel. Das ist dann
interreligiöser Dialog, musikalisch. Über Relativille senkt sich ein friedlicher Abend herab. Was der
morgige Tag bringt, weiss noch keiner. Aber übermorgen, Donnerstag, da ist wieder Pfarrgemeinderatssitzung.
Es geht um ein interreligiöses Würstchengrillen, als Zeichen der Verständigung der Kulturen. Da wollen
sich alle ganz viel einbringen. Der Imam und der Rebbe haben allerdings abgesagt.
@benedikt bischof hudal war sicher nicht naiv … sein werk „grundlagen des nationalsozialismus“ hat er
im vorwort adolf hitler ! gewidmet ( 1936! ) er hat vielen kriegsverbrechern wissend ! zur flucht nach
süd-amerika verholfen, u.a. auch barbie
@Stimme Ach so. ich dachte es geht ihnen nicht um das erlernen dieser großen Sprache und um das Kennenlernen
der franz. Kultur und Geschichte, sondern um das Lesen der Schriften Msgr. Lefebvres? „Die Kinder können
ja auch rein französischsprachigen Unterricht erhalten. Dann können sie wenigstens Erzbischof Lefebvre
im Original lesen und hören. Das erscheint mir ein Vorteil zu sein.“ „Stimme aus dem Tradiland“; 6. Februar
2007 14:47
Schwachsinn Hudal verhalf ua Josef Mengele und Adolf Eichmann zur Flucht. Heute wissen wir, wer diese
Leute waren und was sie verbrochen haben. 1945 konnte das (fast) niemand wissen. Das ist Schwachsinn.
Im Übrigen: Selbst dann gab es keinen Grund, ihnen zur Flucht zu verhelfen. Alleine schon die Tatsache,
dass sie fliehen wollten, hätte einen verantwortungsbewussten Christen stutzig machen müssen. Wer überhaupt
auf die Idee kam, nach Kriegsende irgendwelchen dahergelaufenen Deutschen zur Flucht nach Südamerika
zu verhelfen, muss ein Nazi-Sympathisant gewesen sein. Anders ist ein solches Verhalten nicht zu erklären.
#35 catharina 18:12:26 | Dienstag, 6. Februar 2007
Ungeklärt blieb trotz vieler Worte: – Was haben die Klänge einer Feuerwehrkapelle, mag sie auch Gluck
spielen, in einer Kirche zu suchen? – Ist eine profane Musikdarbietung an diesem Ort überhaupt angemessen?
– War das Sanctissimum wenigstens aus der Kirche entfernt, als diese Sängerscharen sich im Chorraum einfanden?
(Wie es scheint, ist es auf dem Seitenaltar untergebracht.) – Hält es die FSSPX für ein geeignetes missionarisches
Mittel , durch Beteiligung an derartigen Veranstaltungen auf sich aufmerksam zu machen?
Alois Hudal Bischof Hudal mag naiv gewesen sein, aber als Nazi oder Sympathisant kann er nicht so ohne
weiteres abqualifiziert werden. Hudal verhalf ua Josef Mengele und Adolf Eichmann zur Flucht. Heute wissen
wir, wer diese Leute waren und was sie verbrochen haben. 1945 konnte das (fast) niemand wissen. Mengele
war „Arzt“ an einem Ort, den die meisten Deutschen nicht kannten oder lieber nicht kennen wollten, Eichmann
irgendein Referatsleiter im Reichssicherheitshauptamt. Diese Leute spielten in der NS-Hierarchie keine
Rolle. Es war damals nicht möglich, sie zu identifizieren. Mengele war nicht mal tätowiert (obwohl Angehöriger
der SS). Die Rollen dieser Personen konnten erst im Rahmen der Aufbereitung der NS-Schreckensherrschaft
aufgeklärt werden. Dies sind Dinge, die bei einer Beschäftigung mit der Person Hudals auch beachtet
werden müssen.
@ Alois Hudal Ich glaube, dass Sie den Kulturbegriff viel zu stark auf die Sprache stützen. Denn es gibt
im deutschen Sprachraum riesige kulturelle Unterschiede, ebenso im englischen, französischen und italienischen
Sprachraum. Diese Unterschiede sind sogar sprachlich faßbar, wurden aber durch den Nationalismus seit
der französischen Revolution ignoriert, nivelliert und füsiliert. Beachten Sie z.B. die Unterschiede
in der weltlichen und sakralen Architektur. Noch stärker in der Eßkultur! Politische Geschichte, Heimatkunde:
Besonders in Norddeutschland geht es da stark um „Preußens Gloria“, mit der es nicht weit her ist. Entstanden
ist Ostpreußen durch „Selbst-Privatisierung“ (=Diebstahl) des letzten Großmeisters des deutschen Ordens –
womit er – abgesehen von den Folgen für das Seelenheil – Kirche und Orden massiv schädigte. Dann haben
sich die Preußen selbst eine Königskrone aufgesetzt (von Gottes Gnaden keine Spur) und haben durch zahlreiche
Kriege ihr Territorium ausgeweitet – gg. Recht und Gesetz im hl. Reich etc. Die Preußen sind die Zerstörer
des Katholizismus in ihrem Machtbereich (jedenfalls bis Mitte des 19. Jh.) und darüber hinaus, die Zerstörer
des hl. Reiches und mitverantwortlich für das Verschwinden der Monarchien in Mitteleuropa. Wird das so
in der norddeutschen Geschichtskunde berücksichtigt? Nochmals Kultur: Es gibt bei den nördl. u. östl.
Nachbarstaaten Österreichs durchaus kulturelle Gemeinsamkeiten, auch wenn Deutsch dort heute nicht mehr
sehr bedeutsam ist.
#32 Alois Hudal 17:48:23 | Dienstag, 6. Februar 2007
@Aurelius: Kein ideologischer Schwachsinn, da die Südtiroler die soziokulturellen Aspekte durch Experten
haben prüfen lassen und im übrigen auch die Geschichte der Zwischenkriegszeit unter Mussolini in Südtirol
Ihre Argumente entkräften. @Athanasius: Die Frage meines Nutzernamens hatten wir hier schon erörtert:
1. Woher wollen Sie wissen, wo er heute stünde ? Hans Barion war auch gegen VII. 2. Hudal war zwar streng
deutschnational, aber er war es, der beim Papst Rosenbergs Mythus auf den Index setzen ließ. Er kannte
also die Grenzen. 3. @KatharinaL: Er mag in Sachen Ausreise nach Südamerika Fehler gemacht haben, war
übrigens nur Dr. und ansonsten bitte ich Sie, sich wieder zu beruhigen !
@ Alois Hudal Nur sollte dies ab einem Alter von 10 oder 12 Jahren geschehen, wenn die Muttersprache und
die Heimatkultur gefestigt sind. Ideologischer Schwachsinn! Das Erlernen einer Fremdsprache setzt nicht
die „Festigung der Muttersprache und Heimatkultur“ voraus. Man kann nicht früh genug anfangen, ein Kind
in eine Fremdsprache einzuführen. Zum Teil wird ja schon Kindergarden Englisch „unterrichtet“, auf jeden
Fall in der Grundschule, und das ist auch gut so. Ich bin selber Lehrer für Englisch als Fremdsprache
(English as a foreign language) und ich kann Ihnen garantieren, je früher man anfängt, eine Fremdsprache
zu erlernen, desto besser.
#30 Alois Hudal 17:29:53 | Dienstag, 6. Februar 2007
@Stimme: Ich bin nicht gegen das Erlernen einer order zweier Fremdsprachen. Nur sollte dies ab einem Alter
von 10 oder 12 Jahren geschehen, wenn die Muttersprache und die Heimatkultur gefestigt sind. Das sehen
Sie also richtig. Meines Erachtens machen Sie aber in der Praxis einen Fehler, wenn Sie schreiben, daß
Ihre eigenen Kinder schon mit 6 bzw. 4,5 Jahren französisch als erste Fremdsprache lernen. Das genau
meinte ich vorhin, wenn ich das Beispiel Südtirol ansprach. Wenn Sie also für die Förderung deutscher
Kultur sind, sollten Sie dies berücksichtigen. Hier sehen Sie auch deutlich, daß dies nichts mit einem
Auseinanderdividieren zwischen Nord- und Süddeutschen zu tun hat, wie sie das annehmen. Setzen Sie sich
einfach für den gesamten deutschen Kulturraum ein und fangen Sie nicht an, hier auf die Preußen oder
gegen die Norddeutschen zu schimpfen (was einige andere hier leider auch tun), die angeblich Ihr Anliegen
nicht verstünden ! Ich fühle mich eher den Süddeutschen zugehörig, aber was ich hier von Ihnen lese,
ärgert mich ziemlich, wenn Sie hier die österreichische Geschichte und Heimatkunde von der deutschen
abkoppeln und mit der französischen vergleichen, bei der es sich um eine andere Sprache und Kultur handelt.
Fast falsch Bischof Prof. Dr. Hudal war einer, der den Kompromiß suchte mit der sekulären anti-monarchistischen
Politik (in casu: NS-Regime), Das stimmt, aber es verschweigt das Entscheidende: Dass Hudal nämlich noch
ohne jede Not und ohne jeden Drang zum Kompromiss nach Kriegsende massenhaft nationalsozialistischen Verbrechern
ermöglichte, sich der Strafverfolgung zu entziehen.
#28 Athanasius 17:14:47 | Dienstag, 6. Februar 2007
@Alois Hudal Entschuldigung, aber mit Ihrem Pseudonym kann man nur darauf warten daß alle traditionsverbundene
Katholiken als Braune beschimpft werden von Katharinchen. Bischof Prof. Dr. Hudal war einer, der den Kompromiß
suchte mit der sekulären anti-monarchistischen Politik (in casu: NS-Regime), kein Beispiel für „Tradis“
also. Gleich vielen heutigen Ortshirten die sich mit der Politik arrangiert haben und Politik und den
kontrollierten Massenmedien gefallen wollen. Heute wäre Hudal vielleicht ein Lehmann, ein Kamphaus, ein
Mahoney, ein Lustiger, ein König, ein Gaillot. Also kein Vorbild für uns. Sich mit ihm zu assoziieren,
auch wenn ein trotzdem ein Hirte war und kein Mörder wofür ihn die Bolschewisten und Kulturmarxisten
halten, bedeutet sich dem heutigen anti-braunen Regime zur Lächerlichkeit auszusetzen. Das ist gefährlich.
Wir sollte uns lieber von den Schriften eines Hw. Karl Leisners, eines bischofs Miguet (Dachau-Häftling),
eines Bertram, eines Von Galen, oder eines sehr konservativen aber antinazistischen Kardinals De Jong
(† 1954) von Utrecht, inspirieren lassen. Vor allem durch Von Galen. Hudal war zu politisiert. Auch wenn
ich für ihn bete und damals seinen Segen gefragt hätte und vor ihm gekniet wäre. Auch wenn ich als
Neutraler Denker seine Schriften im Rahmen der Zeitlichen Bedingungen und Lage und nicht mit liberalsozialistischen
bzw. bolschewistischen Augen lese. Wir sollten ihn nicht zum Helden machen. Das war er nicht. Wohl aber
ehrlicher Mensch.
@ Karl & Alois Hudal Was finden Sie schlecht daran, wenn zehnjährige Kinder – im besten Alter zum Erlernen
einer Fremdsprache – eine Fremdsprache perfekt lernen? Meine beiden Älteren (6 Jahre – Mädchen, 4,5
Jahre – Bub) lernen jetzt schon Französisch und nicht Englisch als Fremdsprache. Nachdem wir Österreicher
sind, ist mir prinzipiell egal, ob die Kinder in Deutschland die deutsche Geographie, Geschichte, Heimatkunde
oder in Frankreich die französische Geographie, Geschichte, Heimatkunde lernen, wenn es in beiden Fällen –
mangels eines FSSPX-Gymnasiums in Österreich – nicht die österreichische Geographie, Geschichte und
Heimatkunde ist. Norddeutsche können das vielleicht nicht richtig verstehen, aber schon den Süddeutschen
ist wohl ziemlich klar, was ich meine. Im übrigen bin ich durchaus für die Förderung deutscher Kultur
in Elsaß-Lothringen und für die Förderung Tiroler Kultur in Südtirol. Das hat mit dem von mir überlegten
Fall der Entsendung eines österreichischen Kindes nach Frankreich in die Schule nichts zu tun.
@ Karl Das ist nun nicht mehr Sektierertum, sondern schlichtwegrden abgedrehter Personenkult. Endlich
bringt das mal einer auf den Punkt hier. Danke, Karl!
Reif für die Anstalt Französisch lernen, um Lefebvre im Original zu lesen … ? Und das soll ein „Vorteil“
sein? Ihr habt sie doch nicht mehr alle … Der Alterzbischof von Tulle rotiert im Grab vor Lachen. Das
ist nun nicht mehr Sektierertum, sondern schlichtwegrden abgedrehter Personenkult. Lernt lieber Griechisch,
Hebräisch und Latein. In diesen Sprachen schrieben die Evengelisten, Propheten und Väter, dort findet
ihr das Wort Gottes.
#24 Alois Hudal 15:54:29 | Dienstag, 6. Februar 2007
@VirFortis: Mit dem Hedonismus gebe ich Ihnen recht. Ansonsten müssen Sie schon genau lesen, was ich
geschrieben habe. Ich habe nicht behauptet, daß das Christentum oder die christliche Lehre für die Multi-Kulti-Ideologie
eintritt, sondern das die beiden anderen von mir erwähnten Weltanschauungen das tun.
#23 VirFortis 15:51:26 | Dienstag, 6. Februar 2007
@Alois keineswegs ist das Christentum Instrument der mulitkulturellen Globalisierungsideologie. Aber das
Christentum sagt auch nicht dass jeder auf der Scholle bleiben muß die ihn hervorbrachte oder dass es
schlecht ist wenn sich der Neger mit der Norwegerin paart – was anscheinen vielen „völkischen“ nicht
gut gefällt. Nicht mulikulti ist schuld wenn die Deutschen immer weniger werden sondern unser Egoismus
unsere Hedonie und unsere materialistische Philosophie…
@ hudal zwecks kathL Nicht schön, mit ansehen zu müssen, welch peinliche Mixtur eine halbschlaue Gosche
und weibliche Monatsbeschwerden ergeben. KathL, gönnen Sie sich halt ein wenig Ruhe und ruhen Sie aus.
Wir haben alle Verständnis dafür.
#18 Alois Hudal 15:39:07 | Dienstag, 6. Februar 2007
@VirFortis: Das Christentum als Überwinder der Völker und ihrer Eigenarten. Da täuschen Sie sich sehr,
das ist keine christliche Lehre, die Sie hier verbreiten, sondern die Lehre der Liberalisten und der Kommunisten,
die die Völker in einem multikulturellen Einheitsbrei zusammenrühren wollen, statt ihnen Kultur, Sprache
und Gebräuche zu lassen.
Was, bitte schön, soll… … dieser amatuerhaft geschriebene Artikel über ein Konzert, für das sich
eh keiner interessiert? Gibt’s heute keine Artikel gegen Sodomisten und deren Betrebungen, zusammen mit
Juden und Freimaurern, die Herrschaft über die Welt an sich zu reißen?
#16 VirFortis 15:34:49 | Dienstag, 6. Februar 2007
Alois der Volkstumskämpfer. Was ist unser Volkstum? – Erntekronen, durchs Feuer hüpfen, Sonnwendfeiern,
Schuhplattlern und Lederhosenschnalzen. Genau solch ein heidnischen Primitivbrauchtum versucht das Christentum
zu überwinden…
@Alois Hudal Von der Sprachproblematik Elsaß-Lothringens, d.h. von der Tatsache, daß immer weniger junge
Leute dort deutsch verstehen, will ich erst gar nicht sprechen. Ja, wenn damals die besten Freunde des
guten Alois Hudal ihre Ziele erreicht hätten, dann würde heute sofort jeder erschossen, der in Elsass-Lothringen
französisch spricht. So kann’s kommen. Heil Hudal!
#12 Alois Hudal 15:15:15 | Dienstag, 6. Februar 2007
@Stimme: Leider zeigen Sie, daß Sie für den Kampf zur Erhaltung des Volkstums nicht das geringste Verständnis
aufbringen. Schauen Sie sich in Südtirol um: Hier wehrt man sich vehement gegen den „Vorteil der Zweisprachigkeit“
schon in den unteren Altersstufen. Erst sollte den Kindern die Muttersprache und die heimische Kultur
gut vermittelt werden, bevor sie eine fremde Sprache lernen. Es kann also nicht darum gehen, den Erzbischof
im Orginal zu lesen. Das Niveau der Schriften des Erzbischofs ist übrigens dazu geeignet, diese erst
in der Oberstufe oder nach der Abitur- bzw. Maturaprüfung zu lesen. Von der Sprachproblematik Elsaß-Lothringens,
d.h. von der Tatsache, daß immer weniger junge Leute dort deutsch verstehen, will ich erst gar nicht
sprechen.
wirklich beachtenswert die Darbietungen des Schülerchores rufen nach mehr Chorproben … sonst sollte
dieses Konzert wohl unter der Rubrik „Kirchenpolitk des Pius-Vereins“ geführt … „wenn nur ein Mensch
mehr in unsere Messe kommt“ – so wurde das Ziel umschrieben.
Und was lernen wir aus der Bilderserie? Und was lernen wir aus der Bilderserie? Pius-Sekten-Mitglieder
sind verlottert: Rennen in der Kirche herum und knipsen mit ihren Kameras. Keinen Respekt und kein Benehmen
mehr.
@ Alois Hudal Wozu zweisprachig? Die Kinder können ja auch rein französischsprachigen Unterricht erhalten.
Dann können sie wenigstens Erzbischof Lefebvre im Original lesen und hören. Das erscheint mir ein Vorteil
zu sein. Deutsch sollten sie schon in der Grundschule (Volksschule) entsprechend lernen und in den Ferien
zu Hause.
#7 landorganist 14:41:11 | Dienstag, 6. Februar 2007
Hey, Pio, wenn Sie das Konzert gehört haben, könnten Sie, als scheinbarer Kenner der Materie doch mal
was schreiben. Allgemeinplätze, wie den Ihrigen gerade, nützen wenig. Was sagen Sie denn zu weltlicher
Musik in der Kirche? Die Tradis werfen doch den „NOM-Anhängern“ vor, täglich in den Gottesdiensten irgendwelche
Tänze u. a. Mätzchen etc. aufzuführen. Gibt es etwa einen Unterschied ob der Fuldaer Domchor „Hänschen
klein“ in der Kirche singt, oder ob es ein Pius-Schulchor aus Frankreich tut? Wenn ja, bitte ich um Aufklärung.
Ach ja, ich muss mich noch verbessern. Ich schrieb von einem anonymen Kritiker, weil ich davon ausgegangen
bin, das „Dr. med. Lindemann“ ein Pseudonym sei. Wenn dem nicht so ist, sollte der Herr Doktor sich um
seine Patienten kümmern, meinetwegen auch diese Konzertchen besuchen, aber besser nicht darüber schreiben.
#5 landorganist 14:29:28 | Dienstag, 6. Februar 2007
Das ist die fundierteste Musikkritik, die ich je gelesen habe!!! Der Priester trug eine Soutane, Wahnsinn!!!!
Da bleibt die Frage, ist die Soutane die Sensation, oder die Tatsache, dass sich ein Priester als Chorleiter
versucht. Die Knaben trugen dunkle Anzüge, toll!!!!! Ich frage mich nur, was Glucks weltliche Opernmusik
in der Kirche zu suchen hatte. Das müßte aber den Tradis sauer aufstoßen…bei mir gäbe es sowas jedenfalls
nicht. Eine Reszension der dargebrachten Stücke erfolgt, wahrscheinlich aus Unkenntnis seitens des anonymen
Verfassers, nicht. Da es sich aber um einen Chor einer traditionalisten Schule handelte, wäre ohnehin
alles wunderbar gewesen… Was dann der übliche Sermon über die Wiederzulassung der alten Messe in diesem
Artikel zu suchen hatte, bleibt dem geneigten Leser ein ewiges Geheimnis.
Sehen Sie, Sirilo kreuz.net schreibt eben über die Dinge, die nicht überall stehen. Mainstreammedien,
die alle das gleiche bringen, gibt es genug. Ein Dank an Dr. Lindemann für den schönen Bericht. Das
„Amateurkonzert“ klingt doch recht erbaulich.
Apropos Knabengymnasium der FSSPX in Bitsch im Elsaß Eine Alternative für Diestedde oder nicht? Sollte
in Deutschland gerade kein Gymnasium der FSSPX geöffnet sein…