Die Grüne Familiensprecherin im österreichischen Parlament kritisiert den Familienbischof. Was ist daran so komisch? Ein Kommentar.
(kreuz.net) Eigentlich ist das eine nichtssagende Meldung. Die Grüne Frauensprecherin im österreichischen
Nationalrat, Sabine Mandak (48), hat – wie ihr grünes Amt es von ihr verlangt – die Kinderabtreibung
vor einem bischöflichen Wolf verteidigt und dem Kirchenmann gleichzeitig eine Ohrfeige geknallt.
Mit
den beschwörenden Worten „Hände weg von der Fristenlösung“ fegte Frau Mandak kürzlich Aussagen von
Bischof Küng zur Fristenregelung vom Tisch.
Bischof Küngs Worte würden „deutlich aufzeigen, daß er
eine künftige Bestrafung für Frauen, die einen Abbruch vornehmen lassen, nicht ausschließt“.
Dieses
Signal lasse in ihren Ohren „die Alarmglocken schrillen“, erklärte Frau Mandak mit zitternder Stimme
in einer Aussendung.
Sie forderte die Amtskirche auf, endlich eine „verantwortungsvolle“ Empfängnisverhütung
zu unterstützen.
Familienbischof Küng hatte in einem Interview – nicht ohne Wenn und Aber – gemeint,
daß eine Abschaffung der Fristenregelung „erstrebenswert“ sei.
Einen besonderen Reiz erhält die Geschichte
vom grünen Schneewittchen und dem bischöflichen Wolf, wenn man sich daran erinnert, daß beide, Bischof
Küng und Frau Mandak früher im schönen Vorarlberg für die gleiche Firma gearbeitet haben.
Der Wolf
war damals Chef und Schneewittchen die Untergebene.
Bis zu seiner Ernennung in Sankt Pölten war Mons.
Küng nämlich Bischof von Feldkirch.
Und Frau Sabine Mandak war von 1992 bis 1999 eine eifrige Mitarbeiterin
des katholischen Bildungswerkes in Vorarlberg und – offenbar – eine praktizierende Katholikin.
Frau Mandaks
jetzige politische Karriere war keine Bekehrung vom Heiligen Paulus zum christenverfolgenden Saulus.
Schon vor ihrer Zeit beim katholischen Bildungswerk war sie Aktivistin bei den ‘Grünen’, seit 1989 in
der grünen Bürgerliste „Feldkirch blüht“.
Im Jahre 1995 wurde sie grüne Stadträtin der Bezirksstadt
Feldkirch.
Die ‘Grünen’ sind eine lebensfeindliche und homofreundliche Extremisten-Partei.
Einfache
Katholiken an der Basis stellen sich die Frage, wie man die beim Vorarlberger Bildungswerk empfangene
katholische Prägung in einer Partei von Extremisten umsetzen kann.
Was ist mit der ‘Grünen Partei’
Österreichs los, daß sie auf Kaderleute ihres Erzfeindes, der rabenschwarzen katholischen Kirche, zurückgreifen
muß?
Ist die ‘Grüne Partei’ unter diesen Umständen politisch noch ernst zu nehmen?
Offenbar sind
bei den ‘Grünen’ die letzten Reste einer politischen Überzeugung dahingeschmolzen. Sie ist eine Partei
farbenblinder Chamäleonten, die den Unterschied zwischen grün und schwarz nicht mehr kennen.
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