07:56:28 | Montag, 5. März 2007
Leben oder Tod + Besser umstritten als irrelevant + Abtreiber raus aus dem Bildungshaus + Schweres Attentat in Spanien + Ziel verfehlt
Leben oder TodVatikan. Beim gestrigen ‘Engel des Herrn’ auf dem Petersplatz sprach Papst Benedikt XVI.
auch über das Gebet. Beten bedeute für einen Christen nicht, vor der Realität und ihrer Verantwortung
zu flüchten, sondern sie anzunehmen. Das Gebet sei kein „kleiner Zusatz im Leben, sondern eine Frage
von Leben und Tod“. Nur wer bete, habe Zugang zum Ewigen Leben.
Besser umstritten als irrelevantItalien.
Der scheidende Vorsitzende der italienischen Bischofskonferenz, Camillo Kardinal Ruini, hat erklärt,
daß es für den italienischen Katholizismus besser sei, „umstritten zu sein, als irrelevant zu werden“.
Im Gespräch mit der italienischen Tageszeitung ‘Corriere della Serra’ erklärte der Kardinal: „Wenn wir
Christen uns damit bescheiden, eine Art Subkultur zu sein, dann rettet uns nichts.“
Abtreiber raus aus
dem BildungshausÖsterreich. Der Erzbischof von Salzburg, Mons. Alois Kothgasser, hat eine im Bildungshaus
seines Bistums angekündigte Abtreibungsveranstaltung untersagt. Laut dem ‘Österreichischen Rundfunk’
sollte der berüchtigte
Wiener Kinderabtreiber Christian Fiala im Bildungshaus einen Vortrag halten. Die
Veranstalter der Tagung – die ‘Österreichische Gesellschaft für Familienplanung’ – zeigten sich nach
dem Entscheid des Erzbischofs verwundert. Ein ähnlicher Anlaß sei im Bildungshaus der Erzdiözese Salzburg
bereits vor einigen Jahren durchgeführt worden. Damals sei das noch kein Problem gewesen. Die ‘Österreichische
Gesellschaft für Familienplanung’ wurde 1966 gegründet, um der Antikinder-Pille in Österreich zum Durchbruch
zu verhelfen.
Schweres Attentat in SpanienSpanien. Die Regionalregierung von Andalusien im Süden Spaniens
stimmte am Donnerstag dem Begehren einer 51jährige Frau zu, ihre künstliche Beatmung abzuschalten. Das
berichtete ‘Radio Vatikan’. Die Frau leidet an Muskelschwund und lebt seit neun Jahren in einer offiziell
katholischen Klinik in Granada. Der Vizepräsident der spanischen Bischofskonferenz, Antonio Kardinal
Canizares, bezeichnete das Gerichtsurteil als „Attentat gegen die Menschenwürde“.
Ziel verfehlt„Was
in den kontemplativen Frauenklöstern des Bistums Münster geschieht, dient nicht persönlicher Heiligung
oder ähnlichem.“
Aus der Homepage ‘kontemplativ.de’ der beschaulichen Frauenklöster im Bistum Münster
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#5
Beobachterin 15:09:50 | Montag, 5. März 2007
#4
wsxyz 13:35:12 | Montag, 5. März 2007
#3
Navon 13:10:11 | Montag, 5. März 2007
#2
FioreGraz 11:08:15 | Montag, 5. März 2007
#1
Bruder Theophil 10:34:25 | Montag, 5. März 2007