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Weihnachten nach dem alten Kalender + Vielleicht hat die katholische Kirche Recht + Flutkatastrophe: 21 Millionen für die Abtreibung der Überlebenden + Glaubenszweifel trotz „sola fide“ + Die Abtreibung schlachtet vor allem Mädchen
Weihnachten nach dem alten KalenderRußland. Am 6./7. Januar feierten jene Teile der orthodoxen Gemeinschaft das Weihnachtsfest, die sich an den alten julianischen Kalender halten. Zu ihnen gehören die orthodoxen Russen. In den russisch-orthodoxen Missionspfarreien von Südostasien wurden die Weihnachtsgottesdienste nach einem Bericht des Moskauer Radiosenders „Radio Mayak“ in „gedämpfter Atmosphäre“ zelebriert. In Betlehem versammelten sich mehr als 1.000 Orthodoxe zur Abendliturgie in der Geburtsbasilika. Der Ehrengast in der Geburtskirche von Bethlehem war der palästinensische Präsidentschaftskandidat Mahmud Abbas. Abbas ist ein Moslem. Er hatte bereits am 24. Dezember an der katholischen Christmette teilgenommen, die in der neben der orthodoxen Geburtsbasilika gelegenen Katharinenkirche zelebriert wurde. Ein Pflichttermin, so heißt es.
Vielleicht hat die katholische Kirche Recht
Deutschland. Nach einem Bericht der „Hamburger Morgenpost“ verglich der evangelische Pastor der St.-Michaelis-Kirche in Hamburg, Christian Rüß, in einer Andacht am vergangenen Mittwoch die Kinder, die in der südostasiatischen Flutwelle starben oder zu Waisen wurden, mit den Opfern der Kinderabtreibung: „Menschen fragen, wie Gott diese Flut zulassen konnte“, so Pastor Rüß während der Andacht, „aber vielleicht hat die katholische Kirche Recht, wenn sie sagt: ‘Was beschwert ihr euch?’ Denn bei uns werden jedes Jahr 200.000 Kinder abgetrieben.“ Deutschland könne sich daher nicht als besonders kinderfreundlich hinstellen. „Wie kann man Gott anklagen und gleichzeitig, wenn man selbst die Macht hat, Leben zu erhalten, sich gegen dieses Leben entscheiden?“
Flutkatastrophe: 21 Millionen für die Abtreibung der Überlebenden
Südostasien. Ein makabrer Spendenaufruf für Südostasien ist vom Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen „UNFPA“ (United Nations Populations Division) ausgegangen. Die „UNFPA“ bat am 6. Januar willige Spender um die milde Gabe von umgerechnet 21 Millionen Euro für die schwergeprüften Katastrophengebiete Südostasiens. Das Geld werde für den „Wiederaufbau der Fortpflanzungs-Gesundheitsdienste“ benötigt. US-amerikanische Lebensschutzorganisationen stellten klar, daß hier Geld für Kondome, frühabtreibende Präparate und mobile Abtreibungsstationen gesammelt wird.
Glaubenszweifel trotz „sola fide“
Deutschland. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, der evangelische Bischof Wolfgang Huber, hat wie schon früher der anglikanische Primas, Rowan Williams, Glaubenszweifel eingestanden. In der TV-Sendung „N24 – Studio Friedman“ meinte der Vorsteher der protestantischen Kirche in Deutschland angesichts der Flutkatastrophe: „Ja, ich zweifle auch an Gott.“ Der Protestant vertrat die Ansicht, daß es für das Unglück keine theologische Erklärung gebe.
Die Abtreibung schlachtet vor allem Mädchen
China. Die gezielte Abtreibung von Mädchen soll in China unter Strafe gestellt werden, um das gegenwärtige fatale Ungleichgewicht der Geschlechter zu korrigieren. Eine Kommission werde damit beginnen, eine Änderung des Strafgesetzes zu erarbeiten. Mit ihrem Vorstoß will die Regierung in Peking bis zum Jahr 2010 die Geschlechterverteilung in China wieder ausgleichen. Die gezielte Abtreibung von Mädchen ist in China zwar bereits verboten, wird aber nicht bestraft. 100 neugeborenen Mädchen stehen in China nach offiziellen Angaben 119 Buben gegenüber. Dieses schon seit Jahrzehnten bestehende Ungleichgewicht hat im Land bereits zu Frauenhandel und einem Ausufern der Prostitution geführt.
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Sonntag, 9. Januar 2005 14:55
Bruno-Maria Schulz: Da Gott nicht einschreitet gibts Ihn nicht?
http://www.kreuz.net/article.467.html
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, der evangelische Bischof Wolfgang Huber angesichts der Flutkatastrophe: „Ja, ich zweifle auch an Gott…keine theologische Erklärung.
Der anglikanische Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams, zweifelt angesichts der Flutkatastrophe in Südostasien an der Existenz Gottes.
Sie und Viele mit ihnen meinen also, Gott solle alles verhindern, was derartiges oder ähnliches Leid bringt.
Verhindert Er es nicht, so darf Er bezweifelt werden.
Welch einfältig, grotesk dummes Gottesbild. Sodom und Gomorrah, die Sintflut, der Völkermord an Kongonegern, Indianern, anderen Völkern und Juden. Das Sterben meines Kindes oder Enkels, Mord oder Kindesmissbrauch, Pleite oder Hauseinsturz, Scheidung, Unwetter.
Das alles geht auf Gottes Konto? Da Er’s nicht verhindert hat gibt’s Ihn nicht?
Wie tief können wir noch sinken bevor Er kommt und ein für allemal Seine Macht und Herrlichkeit etabliert und die Welt endgültig vernichtet?
Nur Wenige werden dann noch in Gott leben und in Sein Reich eingehen können Lk 13/24
Wir sind bereits am Bodensatz fast animalischen Unverstandes, wo nur unsere These des jetzt und hier und ich gilt. Darunter geht’s nicht.
Im einem Beitrag WARUM sagte ich und ich wiederhole es:
Der Sog der furchtbaren Frage – WARUM – ist ebenso erkennbar, wie ihre zerstörerische Wirkung.
Diese Frage nach einem uns immer verschlossen bleibenden Sinn des Geschehens nicht zu stellen, ist in jedem Fall für uns deshalb besser, weil jeder Versuch einer Antwort in die Irre führt. Daher bleibt die Frage nach dem WARUM ohne Ergebnis – wird somit besser nicht gestellt.
Sie wird aber selbst von Hirten die Wölfe im Schafspelz sind gestellt, und mit Zweifel an Gott beantwortet, auch wenn Unzählige dabei in seinsvernichtende Nähe des Satans kommen – oder bereits mittendrin sind.
Bruno-Maria Schulz
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, der evangelische Bischof Wolfgang Huber angesichts der Flutkatastrophe: „Ja, ich zweifle auch an Gott…keine theologische Erklärung.
Der anglikanische Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams, zweifelt angesichts der Flutkatastrophe in Südostasien an der Existenz Gottes.
Sie und Viele mit ihnen meinen also, Gott solle alles verhindern, was derartiges oder ähnliches Leid bringt.
Verhindert Er es nicht, so darf Er bezweifelt werden.
Welch einfältig, grotesk dummes Gottesbild. Sodom und Gomorrah, die Sintflut, der Völkermord an Kongonegern, Indianern, anderen Völkern und Juden. Das Sterben meines Kindes oder Enkels, Mord oder Kindesmissbrauch, Pleite oder Hauseinsturz, Scheidung, Unwetter.
Das alles geht auf Gottes Konto? Da Er’s nicht verhindert hat gibt’s Ihn nicht?
Wie tief können wir noch sinken bevor Er kommt und ein für allemal Seine Macht und Herrlichkeit etabliert und die Welt endgültig vernichtet?
Nur Wenige werden dann noch in Gott leben und in Sein Reich eingehen können Lk 13/24
Wir sind bereits am Bodensatz fast animalischen Unverstandes, wo nur unsere These des jetzt und hier und ich gilt. Darunter geht’s nicht.
Im einem Beitrag WARUM sagte ich und ich wiederhole es:
Der Sog der furchtbaren Frage – WARUM – ist ebenso erkennbar, wie ihre zerstörerische Wirkung.
Diese Frage nach einem uns immer verschlossen bleibenden Sinn des Geschehens nicht zu stellen, ist in jedem Fall für uns deshalb besser, weil jeder Versuch einer Antwort in die Irre führt. Daher bleibt die Frage nach dem WARUM ohne Ergebnis – wird somit besser nicht gestellt.
Sie wird aber selbst von Hirten die Wölfe im Schafspelz sind gestellt, und mit Zweifel an Gott beantwortet, auch wenn Unzählige dabei in seinsvernichtende Nähe des Satans kommen – oder bereits mittendrin sind.
Bruno-Maria Schulz
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