Ernennungen
Rücktritt angenommen
Der Bischof von Speyer hat sich während seiner Amtszeit vor allem um eine „lebendige Diözese“ bemüht. Er hofft, daß sie in Zukunft „noch lebendiger“ wird.
Links: Bischof Anton Schlembach Rechts: Bischofsweihe im Jahr 1983
Links: Bischof Anton Schlembach
Rechts: Bischofsweihe im Jahr 1983
© Bistum Speyer
(kreuz.net, Speyer) Heute Mittwoch vollendete der Bischof von Speyer, Mons. Anton Schlembach, sein 75. Lebensjahr.

Am kommenden Samstag wird er im Rahmen eines Pontifikalamts verabschiedet. Bei der Messe werden der Apostolische Nuntius, Mons. Erwin Ender, sowie weitere 20 Bischöfe und Weihbischöfe im Speyerer Dom konzelebrieren.

Zu seinem 75. Geburtstag überreichte das Domkapitel dem Bischof eine holzgeschnitzte Nachbildung der „Patrona Spirensis“ – des Madonnenbildes im Speyerer Dom.

Der deutsche Bundespräsident Horst Köhler dankte Bischof Schlembach in einem Glückwunschschreiben besonders für dessen „Engagement für die Menschen in Afrika“.

Rückblick und Ausblick

Mons. Schlembach nannte der diözesanen Webseite drei unvergeßliche Ereignisse:

* den Tag seiner Bischofsweihe am 16. Oktober 1983
* den Besuch von Papst Johannes Paul II. in Speyer am 4. Mai 1987
* die Seligsprechung des Pfälzer Priesters Paul Nardini († 1862) am 22. Oktober 2006

Das Fazit seiner Amtszeit: „Wir haben das kirchliche Leben unserer Diözese lebendig gehalten. Wir haben neue Initiativen für eine Verlebendigung des Bistums gefunden und auf den Weg gebracht und können von daher mit großer Zuversicht auch in die Zukunft schauen.“

Seine Diözese solle dort, wo das kirchliche Leben lebendig läuft, gut weitergeführt oder sogar noch lebendiger werden.

Defizite sollten ausgeglichen werden: „Ich wünsche mir auch für die Zukunft ein lebendiges Bistum.“

Der Bischof selber hat offenbar noch keine offiziellen Pläne für die Zukunft. Er wolle die Zeit auf sich zukommen lassen: „Ich sehe neuen Lebensabschnitten mit einer großen Gelassenheit und Offenheit entgegen.“

Bischof Schlembach regierte das Bistum Speyer 23 Jahre lang. Er war der 95. Bischof von Speyer und folgte auf den nach München berufenen Kardinal Friedrich Wetter.

Derzeit sind mit Speyer neben München, Limburg und Görlitz vier deutsche Bischofssitze vakant.
      
17 Lesermeinungen
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#17   r.ruhrgebietler   07:42:02 | Freitag, 9. Februar 2007
@Gotthard – so so so…
jetzt muss Grammatik her? Demnach dürfen also nur hochgebildete Menschen wie Sie und die OberIntelligenten der V-II-Sekte in den Himmel oder mit Jesus Christus per DU sein?? Warum wohl gab es ein hlg. Bernadette? Die Seherkinder von Garabandal oder Fatima? Weil die so klug waren wie SIE heute?
tz tz tz… Unverschämtheit!
Keine Argumente pro katholisch, aber -mitverlaub!- rumpupen. Niemand hat etwas anderes von Ihnen erwartet – don’t feed the troll called Gotthard!
Und noch ein kleiner Nachgang: ein rk. Priester hat sich Jesus Christus bis in den Tod verschrieben und nicht dem PGR oder der Frauengemeinschaft oder einer sonstigen charismatischen Bewegung. Seine Heimat ist der Beichtstuhl! Seine Kleidung das Skapulier. Sein Gürtel der Rosenkranz. Seine Mutter die Jungfrau Maria! Sein Knappe im kampfe gg. den Satan ist der hlg. Erzengel Michael! Sein Banner ist Jesus Christus im allerheiligsten Altarsakrament und auf den Prozessionen! Er ist unermüdlich um die Seelenrettung seiner Gemeinde bemüht, Tag und Nacht!
Kennen Sie (wenigstens einen!) solchen Priester?
Ich ja!
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#16   Gotthard   22:11:33 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@ruhrgebiet
In der Nachfolge Jesus Christus sind viele schon verleumdet worden und so fühle ich mich in bester Gesellschaft und gem. den Worte Jesus Christus auf gutem Wege gg. die Verunglimpfer des Herrn.
1… versuche Dich doch mal am Genetiv. Eine kleine Hilfestellung: der Genetiv (2. Fall) von Jesus Christus lautet „Jesu Christi“.
2. Deine Selbstmitleidstour ist schon lustig. Deine Selbstkritikunfähigkeit ist derb … und Deine Märtyrerrolle ist pervers.
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#15   bonifatius   21:21:32 | Donnerstag, 8. Februar 2007
landorgler: eigenartig,
daß gerade die Deutschenhasser, die Homos und sonstige die christlichen Werte in den Dreck Ziehenden sich in unserem leidgeprüften Heimatland so wohl fühlen. Ach , der deutsche steuerzahlende Michl ist ja diesbezüglich ein freigebiger Zipfel, der von der veröffentlichten Meinung nur dann gestreichelt wird, wenn er Milch gibt.
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#14   r.ruhrgebietler   19:45:14 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@Katholisch – heute muss man sich fast schon schämen
katholisch zu sein!
Ich verstehe Ihre Äußerung gut.
Wir werden dummerweise später aber nicht an der Menge Schickimicki gemessen, sondern ob und wie wir den Willen Jesus Christus erfüllt haben.
Die V-II’ler sind es nicht. In der Nachfolge Jesus Christus sind viele schon verleumdet worden und so fühle ich mich in bester Gesellschaft und gem. den Worte Jesus Christus auf gutem Wege gg. die Verunglimpfer des Herrn.
Die Sache mit der Beichte und dem In-Sich-gehen, möchte ich Ihnen warm an’s Herz legen. Ich verzeihe Ihnen Ihre Sünde gg. mich.
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#13   Benedikt   17:49:43 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Kritikastermentalität?
Die hier auftretenden Kritiken kan ich nicht nachvollziehen.
Bischof Schlembach blichte auf seine Zeit als Bischof zurück – das war nach seiner BIschofsweihe. Aus sowas schon eine Strafpredigt zu machen spricht für pure Lust am Übelmachen.
Zudem sei darauf hingewiesen, dass es völlig egal ist, für wen sich ein Bischof einsetzt. Es gibt – dies ist offensichtlich nicht klar – keine Nationalkirchen. Jeder Katholik außerhalb der Diözese Speyer (für die hat er besondere Verantwortung) ist für Schlembach gleich. Irgendein Nationenvorrang existiert nicht. Zudem handelt es sich bei Schlembach offenbar um einen Bischof der begriffen hat, dass es auf der Welt Menschen gibt, denen es schlechter geht als den Deutschen. Es ist wirklich besorgniserregend, wenn man sich jetzt schon dafür rechtfertigen muss, Menschen geholfen zu haben (Ähnlich wie schon bei Kamphaus: Dem unterstellte man einfach, er habe dies der Eitelkeit wegen getan).
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#12   Gunsenum   16:18:43 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Wissen Sie, was das Beste an 4 vakanten Bistümern ist?
Nun: Kein einziger Priester oder „Pseudobischof“ – sie sind nämlich kein Bischöfe der römisch-katholischen Kirche- werden auch nur eines dieser 4 Bistümer als Hirten übernehmnen. ist das nicht befriedigend!?
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#11   landorganist   15:55:09 | Donnerstag, 8. Februar 2007
thaumaturgos
Jaaa, springen Sie, springen Sie…
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#10   thaumaturgos   15:13:41 | Donnerstag, 8. Februar 2007
ich muss landorganist beispringen …
… wenn’s Ihnen hier nicht gefällt … wo gibts besseres brauntümelndes, sedisvakandistisch-hinterwälderisches kabarett?
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#9   landorganist   14:18:56 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@Burkhard
Das hätten Sie wohl gerne, sorry, den Gefallen tue ich Ihnen nicht! Selbst wenn, außer mir gibt es ja noch weitere Gleichgesinnte, die dafür sorgen, dass diese Seite nicht als ein offizielles Organ der römischen Kirche angesehen wird, sondern als das was es ist: Ein Sammelbecken für ewig gestrige Fundamentaltradis, Antisemiten, Homophobe, Neurotiker, und sonstige braun angehauchte Typen.
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#8   Katholisch   13:12:05 | Donnerstag, 8. Februar 2007
zu ruhrgebietler
wenn man ncoh kein V2-Anhänger ist so wird man es wenn man solche Lesermeinungen liest. Ich weiss nciht wer sie sind, aber eines weiss ich: Sie sind kein CHRIST! So was bitterböses hab ich ja noch nie gelesen. Glauben sie Christus hat gefallen an so jemandem wie ihnen?
Gehen sie in sich und beichten Sie! Das was sie da verzapft haben ist eine Sünde! Es ist einfach widerlich was manche Leute heir hinterlassen.
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#7   Burkhard   12:38:02 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Dem landorganisten scheints hier im Forum gut zu gefallen,
er hält sich ständig im Leserforum auf. Das erinnert einen an gewisse Fußballfans, die auf dem Spielfeld nichts taugen, aber auf der Zuschauertribüne eine große Klappe riskieren.
Ein Tip für den landorganisten: Hetzen Sie nicht gegen kreuz.net und verlassen Sie das Forum, wenn’s Ihnen hier nicht gefällt!
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#6   landorganist   08:55:34 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Die Hetznetforisten
erweitern ihre Abschussliste. Folgende Neuzugänge sind zu verzeichnen:
Bischof Schlembach
Bundespräsident Köhler
Hört, hört!
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#5   Johann Orth   08:24:05 | Donnerstag, 8. Februar 2007
„Was ist das überhaupt für ein Präsident?“
Das ist derselbe, der als damaliger Staatssekretär (falls ich mich an den Rang richtig erinnere) wegen der sachlich falschen Politik bzgl. der Ost-Renten verantwortlich ist für das Desaster in unseren Rentenkassen. Dafür also, dass wir bestenfalls minimale Renten in Sterbehilfe-Höhe bekommen werden.
Das Warnen vor „Rechtsextremismus“ und „Antisemitismus“ im Verein mit dem oben gesagten hat sich für ihn schon jetzt in Geldwert bezahlt gemacht.
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#4   Desperatus †   08:23:37 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@Zwobbel
Zum Thema Bundenpräsident empfehle ich die Lektüre von Artikel 54-61 GG (das Grundgesetz ist seit 1949 die Verfassung Deutschlands). Und was die Beschimpfung des Staatsoderhauptes anbelangt: Hier finden sich im StGB einschlägige Paragraphen.
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#3   zwobbel   08:09:01 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Afrikanischer Bundespräsident??? *kopfschüttel*
Der deutsche Bundespräsident Horst Köhler dankte Bischof Schlembach in einem Glückwunschschreiben besonders für dessen „Engagement für die Menschen in Afrika“.
Oh nein ich fasse es nicht.
Was ist denn das für ein „Bundespräsident“??? Ein afrikanischer? Um wen sorgt der sich?
Warum dankt ein deutscher Präsident nicht für den Einsatz für „Engagement“ für die „Menschen in Deutschland“??? Gab es diesen Einsatz nicht?
Das sich jemand für das „deutsche Volk“ einsetzt traut man sich ja schon nicht mehr zu sagen.
Erst recht scheint „klar“, daß kein deutscher Bischof sich für das deutsche Volk dem er entstammt einsetzen wird. Oder??? Sich als deutscher Bischof nebenbei auch für die Missionierung in Afrika einzusetzen ist ja kein Problem.
Wenn aber das „Engagement“ für die Afrikaner tatsächlich (wie Köhler hier suggeriert!) dasjenige für die Deutschen übertreffen sollte, dann wäre Schlemmbach wohl Bischof der falschen Diozese gewesen. Ich gehe eher davon aus, daß es sich um den falschen „Bundespräsidenten“ handelt.
Was ist das überhaupt für ein Präsident? Ich habe ihn nicht gewählt, auch nicht die Möglichkeit gehabt gegen ihn zu stimmen. Von wem hat er seine Legitimation?
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#2   Rüdesheim   07:35:14 | Donnerstag, 8. Februar 2007
r. ruhrgebietler
kreuzen Sie mal lieber die Hände für sich…
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#1   r.ruhrgebietler   07:30:05 | Donnerstag, 8. Februar 2007
bye bye my love
Das ist die unkatholischste selbstbeweihräucherung, von +.net bislang berichtet:
Mons. Schlembach nannte… drei unvergeßliche Ereignisse:
* den Tag seiner Bischofsweihe am 16. Oktober 1983
warum ist es nicht der Tag seiner PRIESTERWEIHE – dort hat er sich Jesus Christus gg. zur Nachfolge bis in den Tod verpflichtet!
* den Besuch von Papst Johannes Paul II. in Speyer am 4. Mai 1987
die logische Verlängerung zu erstgenannten: Eitelkeit in allen Belangen. Keine Spur davon, WIEVIEL SEELEN ER GERETTET HAT! Das war und IST SEIN AUFTRAG!
* die Seligsprechung des Pfälzer Priesters Paul Nardini († 1862) am 22. Oktober 2006
Wie überaus nebensächlich!
Fazit zu diesem Wunderknaben: bye bye my love.
Ein V-II Bischof weniger – dem leider noch schlimmere folgen werden. Satan wird’s freuen, die Engel des Himmels werden weinen, die liebende Gottesmutter Maria tief betrübt sein. Beteten wir also für dieses irrgeleitete und überaus eitele Bischofsschaf!
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