„Ich weiß, daß der Heilige Vater den Alten Ritus liebt“
„Die Bischöfe, Priester und Gläubigen der Priesterbruderschaft Pius X. sind keine Schismatiker“ – wiederholt Kardinal Castrillón regelmäßig. Doch Liberale und Neokonservative wollen den Kardinal nicht hören.
(kreuz.net) Der Papst besitzt ein enormes Feingefühl für „liturgische Spiritualität“.
Das erklärte
Darío Kardinal Castrillón Hoyos heute vor der katholischen Zeitung ‘Tagespost’.
Kardinal Castrillón
ist der Präsident der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’.
„Der Papst möchte einen Schatz der Kirche
erhalten – nicht für das Museum, sondern als ein lebendiges Erbe für die Gemeinschaft“ – so der Kardinal.
Kardinal Castrillón
Menschen, die ein Gespür für Tradition haben, sollten in den Genuß dieses Reichtums kommen.
Kardinal
Castrillón zeigt sich überrascht, daß auch junge Menschen – die den alten Ritus zuvor nicht kannten –
die Ruhe und das Mysterium der Alten Messe entdecken.
Es komme darauf an, beide Riten nicht gegeneinander
auszuspielen, sondern in beiden die Schönheit und Heiligkeit zu sehen.
Nach Angaben des Kardinals hat
der Papst die Absicht, den traditionalistischen Gläubigen entgegenzukommen.
Der Kardinal kommentiert auch die rigoristische Politik
einiger Bischöfe bezüglich der Indultmessen.
Kardinal Castrillòn will seinen bischöflichen
Johannes
Paul II. in ‘Ecclesia Dei’:
„Es muß überall das Empfinden derer geachtet werden, die sich der Tradition
der lateinischen Liturgie verbunden fühlen, indem die Richtlinien zum Gebrauch des Römischen Meßbuchs
in der Editio typica vom Jahr 1962 weit und großzügig angewandt werden“
Mitbrüdern – von denen sich
manche gegen die Forderungen des Päpstlichen Motu proprios ‘Ecclesia Dei’ „sträuben“ – nicht mit Härte
begegnen.
Manche Bischöfe hätten zuwenig Priester für die Sonntagsmessen in den Pfarreien und täten
sich deswegen schwer, Messen für kleine Gruppen zu genehmigen – rechtfertigt der Kardinal.
Der Kardinal
ist sich im klaren, daß manche eine liturgische Spaltung fürchten:
„Aber der Heilige Vater hat schon
als Mitglied der Kommission ‘Ecclesia Dei’ klargestellt, daß die Alte Messe weder schlecht ist noch spaltet,
sondern für die Vielfalt des Guten steht.“
Über die Frage, warum Benedikt XVI. seit seiner Wahl zum
Papst nicht mehr öffentlich im Alten Ritus zelebriert hat, will der Kirchenfürst nicht spekulieren:
„Ich weiß, daß der Heilige Vater den Alten Ritus liebt.“
Den Begriff einer „Ökumene nach innen“ lehnt
Kardinal Castrillón ab: „Die Bischöfe, Priester und Gläubigen der Priesterbruderschaft Pius X. sind
keine Schismatiker.“
Erzbischof Marcel Lefèbvre († 1991) habe mit der unerlaubten Bischofsweihe eine
schismatische Handlung vollzogen.
Daher seien die von ihm geweihten Bischöfe suspendiert und exkommuniziert.
Die Priester und Gläubigen der Bruderschaft seien nicht exkommuniziert: „Sie sind keine Häretiker.“
Dabei teilt der Kardinal die Furcht des Heiligen Hieronymus († 420), daß Häresie zum Schisma führt
und umgekehrt.
Die Gefahr eines Schismas sei groß: etwa durch systematischen Ungehorsam gegenüber dem
Heiligen Vater oder durch Leugnen seiner Autorität.
Der Kardinal hofft, daß die Piusbruderschaft zur
vollen Gemeinschaft mit dem Heiligen Vater gelangen wird und „die Heiligkeit der Neuen Messe anerkennt“.
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Was sagen die Kirchenrechtler? „Die oft zu hörende Behauptung, die Weihe eines oder mehrerer Bischöfe
ohne päpstlichen Auftrag ziehe automatisch die Exkommunikation nach sich und führe damit zum Schisma,
ist falsch. Aufgrund des Wortlautes der einschlägigen Gesetze kann im hier in Frage stehenden Fall die
Exkommunikation weder durch die Tat selber noch durch Richterspruch eintreten.“ Dr. Rudolf Kaschewsky
(Una Voce, Mai-Juni 1988) „Der Tatbestand der Konsekration eines Bischofs ohne päpstliche Erlaubnis ist
in sich keine schismatische Handlung“. Kardinal Castillo Lara, Doktor des Kirchenrechts und Präsident
der päpstlichen Kommission für die autenthentische Auslegung des Kirchenrechtes (La Republika, 07.10.1988)
„Die Situation der Mitglieder dieser Bruderschaft ist eine interne Angelegenheit der katholischen Kirche.
Die Bruderschaft ist nicht eine andere Kirche oder kirchliche Kommunität… Selbstverständlich sind
die von den Priestern der Bruderschaft gefeierten Messen und Sakramente gültig. Die Bischöfe sind gültig,
aber unerlaubt geweiht.“ Kardinal Edward Cassidy, Präsident des päpstlichen Rates für die Einheit der
Christen (Brief vom 03.05.1994) „Er muss mehr tun. Hätte er z. B. seine eigene Hierarchie aufgebaut,
dann wäre es ein schismatischer Akt gewesen. Tatsache ist, dass Erzbischof Lefebvre einfach gesagt hat:
‘Ich weihe Bischöfe, damit meine Weihegewalt erhalten bleibt. Sie nehmen nicht den Platz anderer ein,
ich schaffe keine Parallelkirche.’ Daher war diese Handlung in sich nicht schismatisch…
Zwobbel: Bitte genauer lesen, nachdenken und „Schnellschüsse“ vermeiden. Die nach wie vor bestehende
Notlage bezeugen folgende Fakten: -bischöflich approbierte Sexualkunde-Unterricht,welcher unsere Jugend
verdirbt (ausführliche Dokumentationen beim Freundeskreis Maria Goretti, München) -bischöflich finanzierter
Medienkonzern Weltbild vertreibt eindeutig (nicht nur, jedoch auch) antichristliche Bücher -bischöflich
sanktionierte bzw. geduldete unkatholische Verhaltensweisen in Massen (siehe monatliche ausführliche
Dokumentation von pro sancta ecclesia) – diese Litanei könnte endlos fortgesetzt werden. Einem Notstand
muss spätestens dann wehren, wenn er bewusst wird. Erzb. Lefebvre hat nach jahrelangen (ver- öffentlichten)
Schriftwechsel mit Rom erkannt, dass eine katholischer Priesterbildung angesichts der falschen Ecclesiologie
Roms weltweit nicht mehr stattfindet und konsequenterweise kurzfristig gehandelt. Speziell dieser Notstand
ist unverändert existent, weil die „Volk-Gottes-Theologie“ inzwischen die Norm geworden ist und somit
die authentisch katholische Ecclesiologie ausserhalb der FSSPX-Seminare nicht mehr vorhanden ist. Notstand
macht sich an praktischen Dingen und Fakten fest, nicht an theoretischen, obgleich der geistige Notstand
von Hundertausenden eine starke Prüfung darstellt. H-d-L
@ Sirilio Bitte weichen Sie nicht aus! Ich kenne die FSSPX und ihre Positionen relativ gut. Ich kenne
offizielle Positionen, ich kenne inoffizielle Meinungen einzelner, ich kenne viele Ansichten von Laien,
die der FSSPX wohlgesonnen sind. Die Bandbreite ist groß. Das alles hat aber nichts mit dem zu tun, was
ich Sie gefragt habe. Lesen Sie meine Frage noch einmal in Ruhe durch. Meistens spreche ich Sie persönlich
an. Ich frage nach Ihren Quellen, frage nach Ihrer Meinung zu Problemen grundsätzlicher Art und möchte
von Ihnen wissen, wie Sie den einen oder anderen Begriff verstehen, um ausschließen zu können, daß
wir aneinander vorbeireden. Da Sie im Forum auf diese Fragen nicht geantwortet haben, hat es für mich
keinen Sinn dort stundenlang zu lesen, was ich bereits weiß. Also: Meine Fragen bleiben aktuell und sind
an Sie persönlich gerichtet. Scheuen Sie die Antwort nicht!!
#74 Seminarist 15:01:10 | Freitag, 9. Februar 2007
FSSPX – Eine reaktionäre Vereinigung? Das würde ja für sie sprechen. „Am Ende einer Sackgasse besteht
weiterer Fortschritt einzig im Einlegen des Rückwärtsganges.“
#73 thaumaturgos 12:10:09 | Freitag, 9. Februar 2007
… „Auch die Suspendierung kann eine Tatstrafe sein. Die Priester der FSSPX dürften jedenfalls nach
Can. 1378 § 2 und Can. 1383 CIC (versuchte Absolutionserteilung ohne Fakultas; Weiheempfang ohne rechtmäßiges
Weiheentlassschreiben des Ortsordinarius, d.h. ohne Inkardination) ohne weiteres von ihren Weihen suspendiert
sein.“ DAS IST JA DER MODERNISTISCHE CIC, schhismatici hängen am CIC/1917, weil die kirche ja nur bis
piusX das recht hatte, solche texte zu ändern
Kardinal Castrillón hat recht! „Es komme darauf an, beide Riten nicht gegeneinander auszuspielen, sondern
in beiden die Schönheit und Heiligkeit zu sehen.“ o^/
@ Sirilo…nun mal Butter bei die Fische Die Forderung nach Wiederzulassung der Alten Liturgie ist nur
die Spitze des Eisbergs. Liest Websites von Anhängern der FSSPX, dann findet man viele weitere Ziele
dieser Bewegung Aha, interessant, daß Sie auf die Aussagen von „Anhängern“ der FSSPX im Internet vertrauen,
wenn Sie die Ziele der Bruderschaft herausfinden wollen. – Abschaffung der Demokratie Wo steht das genau?
Was verstehen Sie unter Demokratie? Ist die Demokratie die einzige gottgewollte Staatsform? Lesen Sie
mal einige interessante Überlegungen von Rudolf Burger nach, die er beim Deutschlandradio gemacht hat:
[www.dradio.de/dkultur/sendungen/signale/540466/] – Wiedereinführung der Monarchie Wo wird diese Wiedereinführung
gefordert? Was für eine Form der Monarchie wird angestrebt? – Abschaffung der Religionsfreiheit Was verstehen
Sie unter Religionsfreiheit? Viele reden davon, aber nur die wenigsten wissen, was damit religionsphilosophisch
gemeint ist. – Abschaffung der Meinungsfreiheit, Abschaffung der Pressefreiheit Abschaffung oder Einschränkung?
Ist die Einschränkung bei uns absolut verboten? – Abschaffung der Gleichberechtigung der Frau Was verstehen
Sie unter Gleichberechtigung? Meinen Sie nicht vielmehr Gleichmachung? – Wiedereinführung der Todesstrafe
In welchem Rahmen wird die Wiedereinführung der Todesstrafe gefordert? Ist die Verhängung der Todesstrafe
durch die staatliche Gewalt in der Bibel verboten worden? Was steht zur Todesstrafe im KKK? Schauen Sie
mal im Sachverzeichnis.
Bitte genauer lesen, nachdenken und „Schnellschüsse“ vermeiden. Herrmann der Lahme, Sie haben es nicht
begriffen. Es geht nicht um eine allgemeine Notlage und Mißstände oder eine Krise so schlimm das alles
auch sein mag. Das hatte ich betont! Und die Mißstände leugne ich auch nicht. Aber es geht hier um einen
schismatischen Akt, nämlich Bischofsweihen. Es geht um diejenige konkrete Notlage die angegeben wurde
warum es zwingend ist Bischöfe zu weihen. Warum es so wichtig war, hier Gott, der durch das Gewissen
spricht, mehr zu gehorchen als der zuständigen Autorität, dem Papst. Und diese konkrete Notlage hatte
damit zu tun, daß sonst keine Priester mehr im und für den alten Ritus hätten geweiht werden können.
Das war es was so schwer wog. Seit jenen Bischofsweihen sind jedoch hunderte von Priestern im und für
den alten Ritus geweiht worden, ohne das einer der vier Weihbischöfe der FSSPX auch nur in der Nähe
war. Warum? Weil DIESE konkrete Notlage nicht fortdauert. (Falls es sie gab) Denn viele Kardinäle und
Bischöfe an der Kurie und in den Diozesen sind dazu bereit. Man darf eben nicht – nur um weiter sein
eigenes Süppchen kochen zu können – jetzt die nächste Notlage herbei diskutieren um eine frühere Handlung –
und damit das heutige Verharren – zu rechtfertigen. Das alles bedeutet jedoch nicht so zu tun als ob die
Kirchenkrise vorbei wäre. Auch die innerkirchliche Verfolgung hält an. „Wenn sie mich verfolgt haben,
werden sie auch euch verfolgen.“ „Wollt auch ihr gehen?“
@ Zwobbel Auch die Suspendierung kann eine Tatstrafe sein. Die Priester der FSSPX dürften jedenfalls
nach Can. 1378 § 2 und Can. 1383 CIC (versuchte Absolutionserteilung ohne Fakultas; Weiheempfang ohne
rechtmäßiges Weiheentlassschreiben des Ortsordinarius, d.h. ohne Inkardination) ohne weiteres von ihren
Weihen suspendiert sein.
Zwobbel:… so gibt es diese Notlage jetzt sicher nicht mehr. Dass ich nicht lache; die täglichen NOM-Spektakel,
an denen sogar Kardinäle und Bischöfe teilnehmen, sind der beste Gegenbeweis, dass „Greuel an heiliger
Stätte“ zur Regel geworden sind, an denen Katholiken gemäss authentischer Moraltheologie (Wernz-Vidal
et al) wegen ihrer Zweifelhaftigkeit bekanntlich nicht teilnehmen dürfen. Ein weiteres Beispiel sind
die Sexspiele an sogenannten katholischen Bekenntnisschulen. Gotthard: trotz hunderter gehörter Vorträge
von FSSPX- Patres ist mir die von Ihnen vorgetragene Thematik nie zu Ohren gekommen. Wieviele Ansprachen
haben Sie gehört und wo bleibt Ihre Dokumentation dieser Vorwürfe ? H-d-L
Suspendierung ungleich Exkommunikation Eine Exk. kann man sich durch die vollzogene Handlung zu gezogen
haben. Ist hier nciht der Fall. Eine Suspendierung kann man nur erleben wenn die von jemanden der zuständige
Autorität ist ausgesprochen wird. Wer hat sie ausgesprochen? Wann? Wie? Warum? Was hindert ihn/sie diese
Suspendierung aufzuheben? Objektive Gründe? Subjektive Gründe? (z.B. persönliche Befindlichkeiten,
Politik, Angst o.ä.???) Die Bischöfe haben bisher nicht mit der Susp. argumentiert sondern mit der Exk.
!!!
#66 thaumaturgos 08:13:20 | Freitag, 9. Februar 2007
@zwobbel die patres des piusbruderschaft sind sehr wohl suspendiert, denn sie sind von exkommunizierten
bischöfen geweiht, und das mit ausdrücklicher zustimmung des jeweiligen kandidaten für diakonat oder
presbyterat. da kann nicht einfach ein bischof die fakultäten übertragen …
Notlage, Exkommunikation + Jurisdiktion Wenn die Notlage vielleicht damals vorlag und subjektiv die Handelnden
keine Schuld haben, so gibt es diese Notlage jetzt sicher nicht mehr. Habe ich schon oft ausgeführt.
Gemeint ist diese konkrete Notlage die damals die Begründung für die Weihen war. Nicht irgendeine allgemeine
Krise! Dieses Wegfallen der Notlage müßten die Weihbischöfe der FSSPX jetzt eigentlich bei ihrem Vorgehen
mit einbeziehen. Sonst handeln sie schuldhaft. + + + + + + + Die Exkommunikation gilt also NUR für die
Bischöfe. NICHT jedoch für die einfachen Patres. Da die Patres nicht exkommuniziert sind, entfällt
für die Diozesanbischöfe auch die Ausrede, warum sie ihnen keine Jurisdiktion erteilen. Die Verweigerung
der Jurisdiktion ist also eigentlich nicht gerechtfertigt. Sie leichfertig und willkürlich zu verweigern
ist nicht richtig, sondern schuldhaft. Die Begründungen warum sie verweigert wird, verkommen immer mehr
zu Allgemeinplätzen und Bla Bla gewürzt mit Messen mit zweierlei Maß! Beide Seiten müssen sich bewegen.
Absterbenlassen der „Konzilskirche“ Der Ungehorsam in der Kirche ist tatsächlich ein großes Problem.
Dabei findet sich diese ungute Haltung in allen Bereichen und auf allen Ebenen des kirchlichen Lebens.
Betrachtet man nur einmal die Liturgie in der täglichen Praxis, so finden sich dort viele Formen von
Ungehorsam dem Ritus – ich spreche jetzt vom reformierten Ritus – gegenüber. Es gibt keine einheitliche
reformierte Messliturgie in der „Konzilskirche“ (Paul VI.); die Liturgie vor Ort ist zu einem Gutteil
Laienhänden ausgeliefert, die ihre eigenen oder angelesene Ideen dort verwirklichen. Urgehorsam gibt
es auch auf Seiten der Priester und Bischöfe, die römische Weisungen ignorieren oder gar lächerlich
machen und ihre eigene Theologie verkündigen nach dem Motto: Wir wissen hier schon am besten, was das
Richtige ist. All diese vielen Formen von Ungehorsam kamen nach dem V.II massiv zum Ausbruch. Das hat
auch etwas mit einem selbstverschuldeten Autoritätsverlust Roms zu tun. Den „Ungehorsam“ der Piusbruderschaft
bezeichne ich eher als Weigerung, sich am massiven (Selbst-)Zerstörungswerk der Kirche zu beteiligen.
Ich komme auch immer mehr zu der Erkenntnis, dass die „Konzilskirche“ (Paul VI.) keine Selbstheilungskräfte
mehr besitzt. Heilung ist nur durch eine konsequente Belebung der alten Liturgie und Disziplin und durch
Absterbenlassen der „Konzilskirche“ (Paul VI.) möglich.
Okay Dani, Vorschlag: Sag doch dem Wolfgang Huber mal bescheid, dass der Papst Protestant ist, dann kann
der nämlich schonmal das Aufnahmeformular für die EKD zücken. Und den Satanisten nimmste mal schnell
wieder zurück.
Zitat, Rüdesheim: „Ratzinger…ist so ein genialer Kopf, da können Sie noch so wettern Herr Stöhr!!!
Der würde Sie innerhalb kürzester Zeit in einer Diskussion so rund machen, dass Sie zum Schluss nichr
mehr wüssten, ob Sie Männlein oder Weiblein sind!!“ Das ist das einzige was Sie darauf zu antworten
haben ? Dreckige, primitive Beleidigungen, mehr nicht. Das Ratzinger Protestant ist, wen kümmert’s schon ?
Wer Ratzinger als Papst bezeichnet, ist selber Protestant und kein Katholik.
Nur die Spitze des Eisbergs… Die Forderung nach Wiederzulassung der Alten Liturgie ist nur die Spitze
des Eisbergs. Liest Websites von Anhängern der FSSPX, dann findet man viele weitere Ziele dieser Bewegung:
– Abschaffung der Demokratie – Wiedereinführung der Monarchie – Abschaffung der Religionsfreiheit – Abschaffung
der Meinungsfreiheit – Abschaffung der Pressefreiheit – Abschaffung der Gleichberechtigung der Frau – Wiedereinführung
der Todesstrafe – Wiedereinführung der Prügelstrafe, um nur die wichtigsten zu nennen. Deshalb stimme
ich Gotthards Duagnose zu: „Der Pius-Verein ist eine reaktionäre politische Bewegung unter dem Deckmantel
einer frommen Bruderschaft.“
#51 Gotthard 23:21:56 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@heggi Es ist Aufgabe Roms, alle Schafe wieder in Schafstall zurückzuführen, die ausgebüxt sind. Die
kriegt man nicht mit dem Rohrstock in den Stall. Das ist in der Tat die Aufgabe des obersten Pontifex.
Allerdings nicht um den Preis, den Stall vorher umzubauen! Allen Schalmeien-Klängen von Hoyos setzt der
Pius-Verein doch permanent erhebliche Forderungen entgegen. Dem Pius-Verein geht es doch nicht um die
Liturgie. Die ist nur der Frass für Tante Emma und Onkel Erwin. Es geht um eine ganz andere Positionierung
der Kirche in unserer Welt. „Religionsfreiheit“ und „Ökumenismus“ sind die Anti-Schlagworte dafür…
der Pius-Verein ist eine reaktionäre politische Bewegung unter dem Deckmantel einer frommen Bruderschaft.
Schaut Euch mal die Diskussionen um die Schulen dieses Vereins an… dort gibt es einen winzigen Einblick
in das Innenleben dieser Bewegung. Liturgie-Fragen sind doch wirklich nur für das dumme Volk gedacht.
Wenn in Schulen Kleiderfragen (Jeans ja oder nein) oder Musikstile (Rock ja oder nein) wichtig werden,
ist absolute Vorsicht geboten!!!!!!!! Wenn an unterschiedlichen Schulen dessselben Vereins immer wieder
über körperliche Übergriffe berichtet wird, ist höchste Gefahr im Verzug!!!!!!! Eine radikale Umkehr
des Pius-Vereins ist Voraussetzung einer Versöhnung mit der katholischen Kirche.
#50 Benedikt 23:21:49 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@ Heggi Sie hacken reichlich viel auf den Thema „Notlage“ herum. Ich habe damit nicht angefangen. In Wirklichkeit
interessiert das niemenden mehr in Rom, weil man auch in Rom die Realität sieht. Genau. Ohne Rekurs ist
das nämlich so oder so irrelevant. Hoyos will die Scherben einsammeln, die dieser Papst als Kardinal
vielleicht auch ein wenig mitzuverantworten hat. Klar, Schuld sind immer die Anderen. Der Papst, die Modernisten,
die Freimaurer, der NOM.
Benedikt, Sie hacken reichlich viel auf den Thema „Notlage“ herum. In Wirklichkeit interessiert das niemenden
mehr in Rom, weil man auch in Rom die Realität sieht. Die Bischöfe sind geweiht; inzwischen sind das
auch wieder fast 20 Jahre her; zu FSSPX gehen weltweit vielleicht einige hunderttausend Menschen. Dieser
Realität es vernünftig Rechnung zu tragen. Ohne damit kokettieren zu wollen: Ich hatte die Gelegenheit,
fast drei Stunden mit Kardinal Hoyos im kleinen Kreis darüber zu sprechen. Der Kardinals sieht das sehr
realistisch. Es ist Aufgabe Roms, alle Schafe wieder in Schafstall zurückzuführen, die ausgebüxt sind.
Die kriegt man nicht mit dem Rohrstock in den Stall. Ich hab’ in der Wirklichkeit oft erlebt (weil ich
das Metier von Kindes Beinen an kenne), das auch der Schäfer (der Gute Hirt) vieles falsch machen kann.
Leider hat der römische Hirt auch nicht gerade wenig in den letzten 40 Jahren in dieser Hinsicht falsch
gemacht. Bekanntlich ist, um ein anderes Bild zu gebrauchen, Scherben einsammeln immer ein mühseligeres
Geschäft als Scherben machen. Hoyos will die Scherben einsammeln, die dieser Papst als Kardinal vielleicht
auch ein wenig mitzuverantworten hat. So, nach diesem letzten Satz werden ich wohl heftig „Prügel“ beziehen…
#40 Rüdesheim 22:56:11 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Sozialkatholisch Da bin ich ganz Ihrer Meinung, aber diesem sog. Christen muss man auch mal zeigen, wo
der Hammer hängt!! Das ist ja unverschämt, was der von sich gibt!
#38 Rüdesheim 22:52:40 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Ratzinger… ist so ein genialer Kopf, da können Sie noch so wettern Herr Stöhr!!! Der würde Sie innerhalb
kürzester Zeit in einer Diskussion so rund machen, dass Sie zum Schluss nichr mehr wüssten, ob Sie Männlein
oder Weiblein sind!!
@Alucard: Suchen Sie mal in meinen Beiträgen von letzter Woche. Da finden Sie die ganz eindeutige Begründung,
dass Ratzinger die Gottheit Christi von Ewigkeit her eindeutig leugnet. Er hat das nie widerrufen. Er
hat auch seine sämtlichen Häresien in „Einführung in das Christentum“ nie widerrufen. Schauen Sie ferner
nach den letzten Beiträgen von P. Lingen und die Seite, die er dort verlinkt hat. Ratzinger behauptet
ganz offen, dass der Protestantismus keine Häresie sei. Er sagt also ganz klar, dass alle möglichen
Häresien, die das Konzil von Trient verurteilt hat in Wahrheit gar keine Häresien waren. Die Konzilsväter
von Trient waren also allesamt Lügner und das Konzil von Trient hat sich geirrt!
eigentlich geht es um 3 Fragen: 1) Wurde die Exkommunikation ausgesprochen? das ist leicht zu beantworten –
ja 2) ist die Exkommunikation gerechtfertigt? da kann man natürlich 2 Meinungen haben – wer welche Meinung
hat ist ziemlich klar. 3) Ist die Exkommunikation durch ihre offizielle Verkündung tatsächlich eingetreten?
Hier sagen die Lefebvrianer: nein, da ohne Strafe bleibt, gemäß dem Canon, den ‘Credo’ zitiert hat.
Die Gegner Lefebvres sagen natürlich: ja
#31 Benedikt 21:21:43 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@ Credo Ich zB, weil ich Mgr. Lefebvre ncht für dumm halte. Wäre er ohne Schuld von einer Notlage ausgegangen,
dann müsste ich mir schon einige Fragen stellen. Lefebvre weihte für eine Bruderschaft, die kanonisch
nicht existent war gleich vier Bischöfe. Seine Motive waren allein auf den seiner Ansicht nach notwenigen
Erhalt der Piusbruderschaft gerichtet. Dass der Vatikan von dieser Notwendigkeit nicht überzeugt war,
hätte er der Aufhebung und dem Schreiben „Cum te“ relativ leicht entnehmen müssen. Die Bischofsweihen
waren allein aus Sicht der FSSPX notwendig. Die Kirche würde auch noch bestehen, wenn dies nicht erfolgt
wäre, es gab auch nie auch nur die Gefahr, dass die Kirche ohne diesen Akt untergehen würde. Es mag
sein, dass Lefebvre glaubte, die FSSPX sei für die Rettung der Kirche zuständig, aber das war eben nur
die Rettung der Kirche, wie sie nach Auffassung von Mgr Lefebvre zu sein hatte. Dies ist mE kein trifftiger
Grund. Mit derselben Begründung könnte jetzt jeder Bischof hier irgendwelche vermuteten urkirchlichen
Bräuche wiederbeleben und zu deren erhalt ebenfalls Nachfolger zum Bischof weihen. Eine solche Einstellung
wäre wohl eher verderblich. Zudem ist die Einwirkung der FSSPX auf die Kirche doch sehr begrenzt um es
mal freundlich zu sagen. Alles in allem fällt es mir daher schwer, von einem Glauben an eine Notlage
auszugehen. Es ging ihm einfach um die Rettung seiner Priesterbruderschaft. Nachvollziehbar, aber wohl
kaum ein Notstand.
@credo Zur letztverbindlichen Anwendung des CIC sind Sie und ich aber ebenso wenig berufen wie die Bischöfe
der FSSPX. Ob also eine solche Notlage bestand oder nicht, hätten die Betroffenen überprüfen lassen
können. Der Vatikan sah eine solche Notlage jedenfalls nicht. Für einen Katholiken gilt damit bis auf
weiteres: die Notlage bestand auch nicht. Da sich die Täter nicht zum Rekurs durchringen konnten, sind
die Exkommunikationen heute in der Welt. Sich erst nicht dagegen wehren (um den Traum der Straflosigkeit
weiter träumen zu können), um nun laut „Nichtigkeit“ der Strafe zu rufen, das geht nicht: weder in einem
geordneten Staatswesen, noch in der römischen Kirche.
@ Exkommunikation Notlage hin Notlage her mir ging es Vorher eigentlich nur darum. can. 1323 legt zudem
fest, daß der Betreffende auch dann ohne Strafe bleibt, wenn er ● Nr. 7 „ohne Schuld geglaubt hat“,
eine solche Notlage würde vorliegen. Heute ist man bei allem und jedem bemüht den „guten Willen“ hinter
einer auch noch so zweifelhaften Tat zu sehen. Warum setzt man diesen Maßstab nicht auch bei Exzellenz
Marcel Lefebvre an???
#27 st.georg 20:41:29 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@athanasius 1957 …wenn der herr prälat so weise und intelligent war, dann wusste er ja auch, dass-
vom papst nicht genehmigte bischofsweihen- automatisch – nach can.recht – die tatstrafe der exkommunizierung
nach sich ziehen
#26 athanasius1957 20:36:18 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Exkommunikation – unerlaubte Bischofsweihen Unerlaubte Bischofsweihen hat es immer gegeben. Denken Sie
nur an die Sukzession der Altkatholischen Geistliche oder Bischöfe durch jansenitische Bischöfe in Holland
oder jene lutherische Pastoren, welche das selbe tun und taten, um wirklich das unblutige Kreuzesopfer
bei der Wandlung zu vollziehen. Gegen diese wurde jedoch nie die Strafe Exkommunikation ausgesprochen.
Unter die Strafe der Exkommunikation wurden unerlaubte Bischofsweihen jedoch erst nach dem Zweiten Weltkrieg
und der Machtübernahme durch Mao Tse Tung in Peking gestellt. Dies geschah wahrscheinlich, weil auch
klar war, daß eine Priester- oder Bischofsweihe seitens eines gefolterten Bischofs erzwungen werden konnte,
da auch die Kommunisten sehr wohl um den Wert der apostolischen Sukzession wußten und wissen. Dass jedoch
diese Strafe einmal gegen einen rechtgläubigen, hohen, seiner Sinne mächtigen Prälaten sowie Oberen
eines der damals größten Missionsorden angewandt und ausgesprochen werden sollte, wäre den vatikanischen
Juristen Ende 1940 Anfang 1950 nie in den Sinn gekommen.
#25 Benedikt 20:31:42 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@ möchtegern kathole Etliche hier schreibende FSSPX Anhänger haben das Dokument mehrmals für null und
nichtig erklärt. Die finden nicht die Verhängung der Exkommunikation falsch, sondern bestreiten, dass
jemals eine wirksame Exkommunikation eingetreten ist. Dass man über eine eingetretene Exkommunikation,
die man für falsch hält reden kann, ist klar.
#24 Alucard † 20:29:40 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@ Daniel Wenn sie den Papst schon kritisieren und Anschuldigungen gegen ihn vorbringen, dann bitte liefern
sie auch Begründungen. Der Papst ist der Papst, wenn ich hier ausnamsweise Musolini zitieren darf. @
vir fortis: Danke!
#22 Alucard † 20:23:06 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Endlich Ruhe (Ufff… ein Artikel ohne Schimpfkommentare.) Die Piusbruderschaft an sich ist meiner Ansicht
nach nicht schismatisch, aber einige Ansichten einiger ihrer Priester scheinen doch sehr in diese Richtung
zu laufen. Das ist andererseits verständlich da bei genauerer Betrachtung auffällt, dass das Existenzrecht
der FSSPX darin begründet ist, dass sie Stellung gegen die zu modernistischen Strömungen in der Kirche
bezieht. Daher wohl auch ein gewisser Romhass, der manche zu schismatischen Äußerungen veranlasst.
@ Romano Natürlich hat die distanzierende Haltung der FSSPX nur seine Berechtigung wenn sich durch das
V2 oder mit dem V2 Irrtümer in die Kirche eingeschlichen haben. Das der Papst und Darío Kardinal Castrillón
Hoyos immer noch die Nähe zur FSSPX suchen ist für mich nicht nur ein Akt der Nächstenliebe sondern
das die beiden auch gute Impulse von der FSSPX für die Kirche erwarten. Wenn man bedenkt das die meisten
Exkommunikationen nicht ausgesprochen werden gibt es heutzutage leider sehr, sehr viele Exkommunikationen.
@credo @möchtegern… So gut ist die Argumentation der FSSPX auch wieder nicht. Die Exkommunikationen
sind nämlich durch Dekret vom Vatikan festgestellt worden. Einen formalen Rekurs hiergegen hat es seitens
der Betroffenen nicht gegeben. Insofern gilt hier einmal wortwörtlich „Roma locuta, causa finita“. Selbstverständlich
ist jederzeit eine Aufhebung der Exkommunikationen möglich; aber derzeit sind diese Beugestrafen in der
Welt und materiell wirksam, d.h.: grundsätzlich sind die Bischöfe von den innerhalb der römischen Kirche
gespendeten Sakramenten ausgeschlossen. Ob ein Rechtfertigungsgrund oder ein Schuldausschließungsgrund
vorliegt oder nicht, entscheidet eben nicht der „Täter“, sondern (letztlich) der Papst. Dazu hätte man
sich auf das vorgesehene Verfahren zur Überprüfung der Exkommunikationen einlassen müssen (was man
mit Bedacht nicht getan hat, um die Sache scheinbar offenzuhalten und in den eigenen Reihen schöne Illusionen
zu wecken). Für die Zukunft aber, das sei betont, ist natürlich jederzeit möglich, das der Papst die
Gemeinschaft mit den Bischöfen wieder herstellt. Eine „ex tunc“-Lösung ist ziemlich unwahrscheinlich,
wäre aber in jedem Fall dem Papst vorbehalten.
#18 Gotthard 19:50:54 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@stöhr ein „Taufgespräch“ ? Findet die „Taufe“ in der V2-Sekte seit neuestem durch Besprechen statt ?
Stöhr, wenn Du doch keine Ahnung hast, musst Du das nicht auch noch lauthals kundtun.
#17 Benedikt 19:44:46 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Notlage Das Thema hatten wir hier schon dutzendmal. Eine solche Notlage ist schlicht nicht existent. Sie
besteht nur in der Innensicht der FSSPX, nicht aber der Kirche, worauf es hier ankommt.
Credo kaum jemand wird annehmen, dass Lefebvre absichtlich eine Notlage erfunden hat, um seine Launen
auszuleben. Das Problem, dass nämlich die Weihegewalt für die Priesterseminarien in Gefahr war, ist
offenkundig (die Begründung, warum 4 und nicht 1 Bischof, ist eine andere Diskussion). Aber darum geht
es den Gegenern nicht. sie wollen die PiusX halt beschädigen, und kehren deshalb die ausgesprochende
Exkommunikation heraus- ohne die Notlage und damit die Nichtigkeit zu erwähnen – und erfinden deshalb
das Schisma.
@ Exkommunikation Zumindest ist die Argumentation der P X. mal gar nicht schlecht „Die einzige Exkommunikation,
die jemals ausgesprochen wurde, war die über Erzbischof Lefebvre und die von ihm geweihten Bischöfe.
Deren Gültigkeit wird aus gutem Grund angefochten. Laut can. 1323 des Kirchenrechts tritt eine Kirchenstrafe
wie die Exkommunikation dann nicht ein, wenn jemand ● Nr. 4. „aufgrund einer Notlage oder erheblicher
Beschwernis gehandelt hat, sofern jedoch die Tat nicht in sich schlecht ist oder zum Schaden der Seelen
gereicht“ can. 1323 legt zudem fest, daß der Betreffende auch dann ohne Strafe bleibt, wenn er ● Nr.
7 „ohne Schuld geglaubt hat“, eine solche Notlage würde vorliegen. Selbst wenn man keine Notlage anerkennen
würde, so müßte man Mgr. Lefebvre zugestehen, ohne Schuld geglaubt zu haben, eine solche Notlage läge
vor; ● damit ist eine „Exkommunikation“ aber bereits hinfällig.“
@Benedikt bitte nichts vermischen: die formale Exkommunikation an sich ist ausgesprochen – der formale
Vorgang wird kaum angezweifelt. Nur die Berechtigung – also ob das gerechtfertigt war, die wird angezweifelt –
und das ist an sich ein erlaubter Vorgang, das anzuzweifeln. d.h. : formal ja, inhaltlich nichtig – das
ist der Standpunkt.
Ach, jetzt erinnere ich mich: Bei meiner „Firmung“ gab es damals auch so ein Gespräch mit einem sich
als Priester ausgebenden Laien. Der hat mir bei dieser Gelegenheit einen Wisch von Karl Rahner überreicht,
wo es u.a. hieß, dass das Sakrament der Buße erst im Mittelalter von der Kirche eingeführt wurde…
Die „Firmung“ war dann auch ein Heiden-Spaß im wahrsten Sinne des Wortes: „Bischof“ und „Firmbewerber“
tanzten um den Novus-Ordo-Altar; bei der „Kommunion“ erlaubten sich die „Firmbewerber“ Witzchen mit dem
Stück Brot, dass als „Leib Christi“ bezeichnet wurde. Und der „Bischof“ sagte in seiner „Predigt“, dass
das Christentum in erster Linie verlange, dass man sich selbst liebt. Ein nettes Nebenprogramm gab’s auch,
garniert mit ein paar Blasphemien wie „Der Heilige Geist ist wie ein bunter Vogel…“
#10 Benedikt 18:56:22 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@ Stöhr Das Taufgespräch ist das Seelsorgegespräch des Pfarrers mit dem Täufling zuvor bzw dessen
Eltern, wenn es sich um einen Säugling handelt. Tun Sie mal nicht so, als hätte man früher einfach
am Pfarrhaus anklopfen müssen, um die Taufe gespendet zu bekommen.
#9 VirFortis 18:51:08 | Donnerstag, 8. Februar 2007
–----III erwarten sich die Pfarrgemeinderäte beim Besuch in Mariazell im September ein Signal. Hans Putz,
Pfarrgemeinderatsreferent der Diözese Linz, spürt hier zu Lande schon positive Veränderungen. Die Gemeinderatsarbeit
werde von den Bischöfen heute viel positiver aufgenommen. Auch Wolfgang Müller ortet „eine Klimaerwärmung
der nicht bedrohli chen Art“. Stargäste beim Papstbesuch Zum Ausdruck kommt sie auch in der Verbindung
von Pfarrgemeinderats- wahlen und Papstbesuch: Das Motto der PGR-Wahlen „Lebensräume gestalten – Glaubensräume
öffnen“ – gilt auch für die Vorbereitung der Papstvisite, bei der die hervorgehobene Bedeutung der Pfarrgemeinderäte
unübersehbar sein wird. Pro Pfarre werden neben einem Jugendvertreter zwei Gemeinderäte eine fixe Eintrittskarte
für die Papstmesse erhalten. Und die „Apostelge- schichte der Gegenwart“ wird in Mariazell ihre Fortsetzung
finden: Die Pfarrgemeinderäte bekommen dort ein Buch, welches das Lukas-Evangelium, die „echte“ Apostelgeschichte –
und dazwischen leere Seiten als Aufforderung zur Fortschreibung der pfarrlichen Apostelgeschichten enthält.
Für die rund 29.000 neu gewählten Pfarrgemeinderäte sieht Hans Putz darin den klaren Auftrag, ein Motto
aktiv in die Gesellschaft zu tragen: „Lebensräume gestalten!“
#7 VirFortis 18:41:55 | Donnerstag, 8. Februar 2007
–--II Matthäus 28,20: „Wahrhaftig, er war bei uns alle Tage.“ Doch einer ist nicht mehr alle Tage da:
Pfarrer Konrad Hörmanseder. Der hat weniger Zeit, seit er auch noch Pfarrprovisor in Pergkirchen sein
muss. Das ist der Schuh, der nicht nur die Perger drückt. Und ihr Apostelbrief verschweigt das nicht,
sondern formuliert die Not unverblümt: „Immer mehr spüren wir, dass manche Haupt- und Ehrenamtliche
an ihre Grenzen gekommen sind oder ausbrennen“. Es müssten neue Wege beschritten werden Mir ist es darum
gegangen, auch unsere Sorgen aufzuzeigen, sagt Pfarrgemeinderätin Christa Schabetsberger zum VOLKSBLATT.
Es müssten neue Wege beschritten werden, findet sie, ohne gleich nach Frauenordination oder Streichung
des Zölibats zu rufen. Aber Schritte in diese Richtung wünscht sie sich schon. Auch Gisela Baumgartner,
die gestern als eine von vier Pfarrgemeinderäten dem Papst die Apostelgeschichten in der Audienzhalle
im Vatikan persönlich überreichen durfte, hat sol che, wie sie betont, langfristigen Wünsche in ihre
Apostelgeschichte aus der Welser Pfarre Hl. Familie hineingeschrieben. Benedikt habe sich sehr interessiert
gezeigt, die Bücher gleich durchgeblättert und sich mit einem Rosenkranz bedankt, schildert Baumgartner
ergriffen den bewegenden Moment. Jetzt hofft sie, dass der Papst die Geschichten auch wirklich liest oder
zumindest dafür sorgt, dass sie gelesen werden. Auf jeden Fall wird sich die österreichische Pastoralkommission
damit beschäftigen. Doch auch vom Papst erwar…
#5 VirFortis 18:31:02 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Heute im Oberösterreichischen Volksblatt: Apostelgeschichten für den Papst Pfarrgemeinderäte fühlen
sich durch „Ad-Limina-Besuch“ im Vatikan ernst genommen Aus dem Vatikan berichtet Manfred Maurer Gut fünf
Wochen vor den Pfarrgemeinderatswahlen am 18. März absolvierten 50 Pfarrgemeinderäte aus ganz Österreich
gestern im Vatikan einen historischen Besuch. Sie taten, was sonst nur Bischöfe tun: dem Papst Bericht
erstatten über die Kirche daheim. „Das ist einzigartig, gewissermaßen ein Ad-Limina-Besuch“, freut sich
Wolfgang Müller, Sprecher der Pfarrgemeinderatsreferenten. Der Report der Laien-„Bi- schöfe“ steckt
in vier Bänden gefüllt mit „Apostelgeschichten der Gegenwart“ aus 656 Pfarren. Sie sind ein „bunter
Spiegel des Pfarrlebens“, so Müller, der es auch zu schätzen weiß, dass sich die Autoren von keinem
der Oberen was dreinreden lassen mussten und die es auch gar nicht erst versucht hatten: „Es gab keine
bischöfliche Zensur, die Bischöfe wussten selbst nicht, was in diesen Apostelgeschichten alles steht.
Es ist keine objektive Analyse, aber ein interessantes Spiegelbild.“ Und sicher kein schöngefärbtes
Zerrbild der Realität, wovon sich das VOLKSBLATT noch vor dem Heiligen Vater überzeugen konnte. Papst
bedankt sich mit einem Rosenkranz So schildert zum Beispiel der Apostelbrief der Pfarre Perg die erfüllenden
Aktivitäten vom Taufgespräch bis zur Sterbebegleitung, von Bibelrunden bis zum Pfarrball. Die Bilanz
ist unterm Strich positiv: „Dankbar dürfen wir sagen“, heißt es da in Anlehnung an Matthäus 28,20:
„Wah…
#3 Gotthard 18:26:28 | Donnerstag, 8. Februar 2007
noch Fragen? Daher seien die von ihm geweihten Bischöfe suspendiert und exkommuniziert. Nach Fellay bestätigt
nun auch der Kardinal die Exkommunikation… noch Fragen?
welches Schisma … … ist wahrscheinlicher? Das mit PiusX wenn der Alte Ritus nicht freigegeben wird,
oder das mit den Modernisten, wenn der Alte Ritus freigegeben wird?