Kardinal Castrillón
„Ich weiß, daß der Heilige Vater den Alten Ritus liebt“
„Die Bischöfe, Priester und Gläubigen der Priesterbruderschaft Pius X. sind keine Schismatiker“ – wiederholt Kardinal Castrillón regelmäßig. Doch Liberale und Neokonservative wollen den Kardinal nicht hören.
Kardinal Joseph Ratzinger zelebriert in Weimar ein Pontifikalamt, 1999
Kardinal Joseph Ratzinger zelebriert in Weimar ein Pontifikalamt, 1999
© Pro-Missa-Tridentina: Bildgalerie der Pontifikalmesse in Weimar
(kreuz.net) Der Papst besitzt ein enormes Feingefühl für „liturgische Spiritualität“.

Das erklärte Darío Kardinal Castrillón Hoyos heute vor der katholischen Zeitung ‘Tagespost’.

Kardinal Castrillón ist der Präsident der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’.

„Der Papst möchte einen Schatz der Kirche erhalten – nicht für das Museum, sondern als ein lebendiges Erbe für die Gemeinschaft“ – so der Kardinal.

Kardinal Castrillón
Kardinal Castrillón
Menschen, die ein Gespür für Tradition haben, sollten in den Genuß dieses Reichtums kommen.

Kardinal Castrillón zeigt sich überrascht, daß auch junge Menschen – die den alten Ritus zuvor nicht kannten – die Ruhe und das Mysterium der Alten Messe entdecken.

Es komme darauf an, beide Riten nicht gegeneinander auszuspielen, sondern in beiden die Schönheit und Heiligkeit zu sehen.

Nach Angaben des Kardinals hat der Papst die Absicht, den traditionalistischen Gläubigen entgegenzukommen.

Er gebe aber keinem äußeren Druck nach – auch nicht Unterschriftenlisten.

Der Kardinal kommentiert auch die rigoristische Politik einiger Bischöfe bezüglich der Indultmessen.

Kardinal Castrillòn will seinen bischöflichen
Johannes Paul II. in ‘Ecclesia Dei’:
„Es muß überall das Empfinden derer geachtet werden, die sich der Tradition der lateinischen Liturgie verbunden fühlen, indem die Richtlinien zum Gebrauch des Römischen Meßbuchs in der Editio typica vom Jahr 1962 weit und großzügig angewandt werden“
Mitbrüdern – von denen sich manche gegen die Forderungen des Päpstlichen Motu proprios ‘Ecclesia Dei’ „sträuben“ – nicht mit Härte begegnen.

Manche Bischöfe hätten zuwenig Priester für die Sonntagsmessen in den Pfarreien und täten sich deswegen schwer, Messen für kleine Gruppen zu genehmigen – rechtfertigt der Kardinal.

Der Kardinal ist sich im klaren, daß manche eine liturgische Spaltung fürchten:

„Aber der Heilige Vater hat schon als Mitglied der Kommission ‘Ecclesia Dei’ klargestellt, daß die Alte Messe weder schlecht ist noch spaltet, sondern für die Vielfalt des Guten steht.“

Über die Frage, warum Benedikt XVI. seit seiner Wahl zum Papst nicht mehr öffentlich im Alten Ritus zelebriert hat, will der Kirchenfürst nicht spekulieren: „Ich weiß, daß der Heilige Vater den Alten Ritus liebt.“

Den Begriff einer „Ökumene nach innen“ lehnt Kardinal Castrillón ab: „Die Bischöfe, Priester und Gläubigen der Priesterbruderschaft Pius X. sind keine Schismatiker.“

Erzbischof Marcel Lefèbvre († 1991) habe mit der unerlaubten Bischofsweihe eine schismatische Handlung vollzogen.

Daher seien die von ihm geweihten Bischöfe suspendiert und exkommuniziert. Die Priester und Gläubigen der Bruderschaft seien nicht exkommuniziert: „Sie sind keine Häretiker.“

Dabei teilt der Kardinal die Furcht des Heiligen Hieronymus († 420), daß Häresie zum Schisma führt und umgekehrt.

Die Gefahr eines Schismas sei groß: etwa durch systematischen Ungehorsam gegenüber dem Heiligen Vater oder durch Leugnen seiner Autorität.

Der Kardinal hofft, daß die Piusbruderschaft zur vollen Gemeinschaft mit dem Heiligen Vater gelangen wird und „die Heiligkeit der Neuen Messe anerkennt“.
      
79 Lesermeinungen
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#79   Sektenbeauftragter   12:37:05 | Mittwoch, 21. März 2007
Was sagen die Kirchenrechtler?
„Die oft zu hörende Behauptung, die Weihe eines oder mehrerer Bischöfe ohne päpstlichen Auftrag ziehe automatisch die Exkommunikation nach sich und führe damit zum Schisma, ist falsch. Aufgrund des Wortlautes der einschlägigen Gesetze kann im hier in Frage stehenden Fall die Exkommunikation weder durch die Tat selber noch durch Richterspruch eintreten.“ Dr. Rudolf Kaschewsky (Una Voce, Mai-Juni 1988)
„Der Tatbestand der Konsekration eines Bischofs ohne päpstliche Erlaubnis ist in sich keine schismatische Handlung“. Kardinal Castillo Lara, Doktor des Kirchenrechts und Präsident der päpstlichen Kommission für die autenthentische Auslegung des Kirchenrechtes (La Republika, 07.10.1988)
„Die Situation der Mitglieder dieser Bruderschaft ist eine interne Angelegenheit der katholischen Kirche. Die Bruderschaft ist nicht eine andere Kirche oder kirchliche Kommunität… Selbstverständlich sind die von den Priestern der Bruderschaft gefeierten Messen und Sakramente gültig. Die Bischöfe sind gültig, aber unerlaubt geweiht.“ Kardinal Edward Cassidy, Präsident des päpstlichen Rates für die Einheit der Christen (Brief vom 03.05.1994)
„Er muss mehr tun. Hätte er z. B. seine eigene Hierarchie aufgebaut, dann wäre es ein schismatischer Akt gewesen. Tatsache ist, dass Erzbischof Lefebvre einfach gesagt hat: ‘Ich weihe Bischöfe, damit meine Weihegewalt erhalten bleibt. Sie nehmen nicht den Platz anderer ein, ich schaffe keine Parallelkirche.’ Daher war diese Handlung in sich nicht schismatisch…
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#78   Gotthard   17:25:26 | Samstag, 10. Februar 2007
@Heinrich…
weil die „Volk-Gottes-Theologie“ inzwischen die Norm geworden ist
Welchen Fehler unterstellst Du der „Volk-Gottes-Theologie“?
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#77   Hermann der Lahme   13:07:45 | Samstag, 10. Februar 2007
Zwobbel: Bitte genauer lesen, nachdenken und „Schnellschüsse“ vermeiden.
Die nach wie vor bestehende Notlage bezeugen folgende Fakten:
-bischöflich approbierte Sexualkunde-Unterricht,welcher unsere Jugend verdirbt (ausführliche Dokumentationen beim Freundeskreis Maria Goretti, München)
-bischöflich finanzierter Medienkonzern Weltbild vertreibt eindeutig (nicht nur, jedoch auch) antichristliche Bücher
-bischöflich sanktionierte bzw. geduldete unkatholische Verhaltensweisen in Massen (siehe monatliche ausführliche Dokumentation von pro sancta ecclesia)
– diese Litanei könnte endlos fortgesetzt werden.
Einem Notstand muss spätestens dann wehren, wenn er bewusst wird. Erzb. Lefebvre hat nach jahrelangen (ver- öffentlichten) Schriftwechsel mit Rom erkannt, dass eine katholischer Priesterbildung angesichts der falschen Ecclesiologie Roms weltweit nicht mehr stattfindet und konsequenterweise kurzfristig gehandelt. Speziell dieser Notstand ist unverändert existent, weil die „Volk-Gottes-Theologie“ inzwischen die Norm geworden ist und somit die authentisch katholische Ecclesiologie ausserhalb der FSSPX-Seminare nicht mehr vorhanden ist.
Notstand macht sich an praktischen Dingen und Fakten fest, nicht an theoretischen, obgleich der geistige Notstand von Hundertausenden eine starke Prüfung darstellt.
H-d-L
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#76   Defensor Fidei   00:08:53 | Samstag, 10. Februar 2007
@ Sirilio
Bitte weichen Sie nicht aus!
Ich kenne die FSSPX und ihre Positionen relativ gut. Ich kenne offizielle Positionen, ich kenne inoffizielle Meinungen einzelner, ich kenne viele Ansichten von Laien, die der FSSPX wohlgesonnen sind. Die Bandbreite ist groß.
Das alles hat aber nichts mit dem zu tun, was ich Sie gefragt habe. Lesen Sie meine Frage noch einmal in Ruhe durch. Meistens spreche ich Sie persönlich an.
Ich frage nach Ihren Quellen, frage nach Ihrer Meinung zu Problemen grundsätzlicher Art und möchte von Ihnen wissen, wie Sie den einen oder anderen Begriff verstehen, um ausschließen zu können, daß wir aneinander vorbeireden.
Da Sie im Forum auf diese Fragen nicht geantwortet haben, hat es für mich keinen Sinn dort stundenlang zu lesen, was ich bereits weiß.
Also: Meine Fragen bleiben aktuell und sind an Sie persönlich gerichtet. Scheuen Sie die Antwort nicht!!
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#75   Sirilo   23:06:59 | Freitag, 9. Februar 2007
@Defensor Fidei
Lesen bitte die gesammelten Texte auf der Website Kreuzforum.net. Wenn Sie das getan haben, können wir weiterdiskutieren.
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#74   Seminarist   15:01:10 | Freitag, 9. Februar 2007
FSSPX – Eine reaktionäre Vereinigung?
Das würde ja für sie sprechen.
„Am Ende einer Sackgasse besteht weiterer Fortschritt einzig im Einlegen des Rückwärtsganges.“
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#73   thaumaturgos   12:10:09 | Freitag, 9. Februar 2007

„Auch die Suspendierung kann eine Tatstrafe sein. Die Priester der FSSPX dürften jedenfalls nach Can. 1378 § 2 und Can. 1383 CIC (versuchte Absolutionserteilung ohne Fakultas; Weiheempfang ohne rechtmäßiges Weiheentlassschreiben des Ortsordinarius, d.h. ohne Inkardination) ohne weiteres von ihren Weihen suspendiert sein.“
DAS IST JA DER MODERNISTISCHE CIC, schhismatici hängen am CIC/1917, weil die kirche ja nur bis piusX das recht hatte, solche texte zu ändern
:-] :-] :-] :-] :-] :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#72   Adamah   11:33:12 | Freitag, 9. Februar 2007
Kardinal Castrillón hat recht!
„Es komme darauf an, beide Riten nicht gegeneinander auszuspielen, sondern in beiden die Schönheit und Heiligkeit zu sehen.“ o^/
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#71   Defensor Fidei   10:52:47 | Freitag, 9. Februar 2007
@ Sirilo…nun mal Butter bei die Fische
Die Forderung nach Wiederzulassung der Alten Liturgie ist nur die Spitze des Eisbergs. Liest Websites von Anhängern der FSSPX, dann findet man viele weitere Ziele dieser Bewegung
Aha, interessant, daß Sie auf die Aussagen von „Anhängern“ der FSSPX im Internet vertrauen, wenn Sie die Ziele der Bruderschaft herausfinden wollen.
– Abschaffung der Demokratie
Wo steht das genau? Was verstehen Sie unter Demokratie? Ist die Demokratie die einzige gottgewollte Staatsform? Lesen Sie mal einige interessante Überlegungen von Rudolf Burger nach, die er beim Deutschlandradio gemacht hat: [www.dradio.de/dkultur/sendungen/signale/540466/]
– Wiedereinführung der Monarchie
Wo wird diese Wiedereinführung gefordert? Was für eine Form der Monarchie wird angestrebt?
– Abschaffung der Religionsfreiheit
Was verstehen Sie unter Religionsfreiheit? Viele reden davon, aber nur die wenigsten wissen, was damit religionsphilosophisch gemeint ist.
– Abschaffung der Meinungsfreiheit, Abschaffung der Pressefreiheit
Abschaffung oder Einschränkung? Ist die Einschränkung bei uns absolut verboten?
– Abschaffung der Gleichberechtigung der Frau
Was verstehen Sie unter Gleichberechtigung? Meinen Sie nicht vielmehr Gleichmachung?
– Wiedereinführung der Todesstrafe
In welchem Rahmen wird die Wiedereinführung der Todesstrafe gefordert? Ist die Verhängung der Todesstrafe durch die staatliche Gewalt in der Bibel verboten worden? Was steht zur Todesstrafe im KKK? Schauen Sie mal im Sachverzeichnis.
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#70   zwobbel   10:51:57 | Freitag, 9. Februar 2007
Bitte genauer lesen, nachdenken und „Schnellschüsse“ vermeiden.
Herrmann der Lahme, Sie haben es nicht begriffen.
Es geht nicht um eine allgemeine Notlage und Mißstände oder eine Krise so schlimm das alles auch sein mag. Das hatte ich betont! Und die Mißstände leugne ich auch nicht. Aber es geht hier um einen schismatischen Akt, nämlich Bischofsweihen.
Es geht um diejenige konkrete Notlage die angegeben wurde warum es zwingend ist Bischöfe zu weihen. Warum es so wichtig war, hier Gott, der durch das Gewissen spricht, mehr zu gehorchen als der zuständigen Autorität, dem Papst.
Und diese konkrete Notlage hatte damit zu tun, daß sonst keine Priester mehr im und für den alten Ritus hätten geweiht werden können. Das war es was so schwer wog. Seit jenen Bischofsweihen sind jedoch hunderte von Priestern im und für den alten Ritus geweiht worden, ohne das einer der vier Weihbischöfe der FSSPX auch nur in der Nähe war.
Warum? Weil DIESE konkrete Notlage nicht fortdauert. (Falls es sie gab) Denn viele Kardinäle und Bischöfe an der Kurie und in den Diozesen sind dazu bereit.
Man darf eben nicht – nur um weiter sein eigenes Süppchen kochen zu können – jetzt die nächste Notlage herbei diskutieren um eine frühere Handlung – und damit das heutige Verharren – zu rechtfertigen.
Das alles bedeutet jedoch nicht so zu tun als ob die Kirchenkrise vorbei wäre. Auch die innerkirchliche Verfolgung hält an.
„Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen.“
„Wollt auch ihr gehen?“
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#69   Romano   10:02:23 | Freitag, 9. Februar 2007
@ Zwobbel
Auch die Suspendierung kann eine Tatstrafe sein. Die Priester der FSSPX dürften jedenfalls nach Can. 1378 § 2 und Can. 1383 CIC (versuchte Absolutionserteilung ohne Fakultas; Weiheempfang ohne rechtmäßiges Weiheentlassschreiben des Ortsordinarius, d.h. ohne Inkardination) ohne weiteres von ihren Weihen suspendiert sein.
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#68   Hermann der Lahme   09:53:36 | Freitag, 9. Februar 2007
Zwobbel:… so gibt es diese Notlage jetzt sicher nicht mehr.
Dass ich nicht lache; die täglichen NOM-Spektakel, an denen sogar Kardinäle und Bischöfe teilnehmen, sind der beste Gegenbeweis, dass „Greuel an heiliger Stätte“ zur Regel geworden sind, an denen Katholiken gemäss authentischer Moraltheologie (Wernz-Vidal et al) wegen ihrer Zweifelhaftigkeit bekanntlich nicht teilnehmen dürfen. Ein weiteres Beispiel sind die Sexspiele an sogenannten katholischen Bekenntnisschulen.
Gotthard: trotz hunderter gehörter Vorträge von FSSPX- Patres ist mir die von Ihnen vorgetragene Thematik nie zu Ohren gekommen. Wieviele Ansprachen haben Sie gehört und wo bleibt Ihre Dokumentation dieser Vorwürfe ?
H-d-L
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#67   zwobbel   09:09:36 | Freitag, 9. Februar 2007
Suspendierung ungleich Exkommunikation
Eine Exk. kann man sich durch die vollzogene Handlung zu gezogen haben. Ist hier nciht der Fall.
Eine Suspendierung kann man nur erleben wenn die von jemanden der zuständige Autorität ist ausgesprochen wird. Wer hat sie ausgesprochen? Wann? Wie? Warum? Was hindert ihn/sie diese Suspendierung aufzuheben? Objektive Gründe? Subjektive Gründe? (z.B. persönliche Befindlichkeiten, Politik, Angst o.ä.???)
Die Bischöfe haben bisher nicht mit der Susp. argumentiert sondern mit der Exk. !!!
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#66   thaumaturgos   08:13:20 | Freitag, 9. Februar 2007
@zwobbel
die patres des piusbruderschaft sind sehr wohl suspendiert, denn sie sind von exkommunizierten bischöfen geweiht, und das mit ausdrücklicher zustimmung des jeweiligen kandidaten für diakonat oder presbyterat. da kann nicht einfach ein bischof die fakultäten übertragen …
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#65   zwobbel   08:08:20 | Freitag, 9. Februar 2007
Notlage, Exkommunikation + Jurisdiktion
Wenn die Notlage vielleicht damals vorlag und subjektiv die Handelnden keine Schuld haben, so gibt es diese Notlage jetzt sicher nicht mehr. Habe ich schon oft ausgeführt. Gemeint ist diese konkrete Notlage die damals die Begründung für die Weihen war. Nicht irgendeine allgemeine Krise!
Dieses Wegfallen der Notlage müßten die Weihbischöfe der FSSPX jetzt eigentlich bei ihrem Vorgehen mit einbeziehen. Sonst handeln sie schuldhaft.
+ + + + + + +
Die Exkommunikation gilt also NUR für die Bischöfe. NICHT jedoch für die einfachen Patres. Da die Patres nicht exkommuniziert sind, entfällt für die Diozesanbischöfe auch die Ausrede, warum sie ihnen keine Jurisdiktion erteilen. Die Verweigerung der Jurisdiktion ist also eigentlich nicht gerechtfertigt. Sie leichfertig und willkürlich zu verweigern ist nicht richtig, sondern schuldhaft. Die Begründungen warum sie verweigert wird, verkommen immer mehr zu Allgemeinplätzen und Bla Bla gewürzt mit Messen mit zweierlei Maß!
Beide Seiten müssen sich bewegen.
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#64   Aragorn   07:55:27 | Freitag, 9. Februar 2007
Absterbenlassen der „Konzilskirche“
Der Ungehorsam in der Kirche ist tatsächlich ein großes Problem. Dabei findet sich diese ungute Haltung in allen Bereichen und auf allen Ebenen des kirchlichen Lebens. Betrachtet man nur einmal die Liturgie in der täglichen Praxis, so finden sich dort viele Formen von Ungehorsam dem Ritus – ich spreche jetzt vom reformierten Ritus – gegenüber. Es gibt keine einheitliche reformierte Messliturgie in der „Konzilskirche“ (Paul VI.); die Liturgie vor Ort ist zu einem Gutteil Laienhänden ausgeliefert, die ihre eigenen oder angelesene Ideen dort verwirklichen. Urgehorsam gibt es auch auf Seiten der Priester und Bischöfe, die römische Weisungen ignorieren oder gar lächerlich machen und ihre eigene Theologie verkündigen nach dem Motto: Wir wissen hier schon am besten, was das Richtige ist. All diese vielen Formen von Ungehorsam kamen nach dem V.II massiv zum Ausbruch. Das hat auch etwas mit einem selbstverschuldeten Autoritätsverlust Roms zu tun. Den „Ungehorsam“ der Piusbruderschaft bezeichne ich eher als Weigerung, sich am massiven (Selbst-)Zerstörungswerk der Kirche zu beteiligen. Ich komme auch immer mehr zu der Erkenntnis, dass die „Konzilskirche“ (Paul VI.) keine Selbstheilungskräfte mehr besitzt. Heilung ist nur durch eine konsequente Belebung der alten Liturgie und Disziplin und durch Absterbenlassen der „Konzilskirche“ (Paul VI.) möglich.
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#63   Rüdesheim   07:04:51 | Freitag, 9. Februar 2007
Daniel Stöhr
Fanden Sie das jetzt so unter der Gürtellinie?
Also, das was Sie hier schon seit Wochen betreiben, ist nicht viel besser!
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#62   VirFortis   01:12:18 | Freitag, 9. Februar 2007
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#61   freddie schenk   01:10:27 | Freitag, 9. Februar 2007
Löwengrube?
Ja, nachdem er nochmal kurz gebrüllt hat, schmollt er jetzt.
Ich geh dann auch mal im Bett :-)
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#60   VirFortis   01:08:43 | Freitag, 9. Februar 2007
der---
Daniel sitzt in einer sedi Löwengrube :-D
n8 Freddy und nix für ungut…
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#59   freddie schenk   01:03:52 | Freitag, 9. Februar 2007
Jetzt meldet der Dani sich gar nicht mehr
Da gibts wohl ne Stöhrung! ^-^
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#58   VirFortis   01:00:04 | Freitag, 9. Februar 2007
mensch dani
dich hat wohl der lingen hypnotisiert
hör auf den Heiligen Vater zu Beleidigen
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#57   freddie schenk   00:56:50 | Freitag, 9. Februar 2007
Okay Dani,
Vorschlag: Sag doch dem Wolfgang Huber mal bescheid, dass der Papst Protestant ist, dann kann der nämlich schonmal das Aufnahmeformular für die EKD zücken.
Und den Satanisten nimmste mal schnell wieder zurück.
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#56   Ydefix   00:54:53 | Freitag, 9. Februar 2007
Ich bin nicht mit Ihnen per Du,
Sie schäbiger Satanist.
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#55   freddie schenk   00:53:11 | Freitag, 9. Februar 2007
Auaaaaaaaaaaa
Mensch Daniel!
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#54   Ydefix   00:51:27 | Freitag, 9. Februar 2007
Zitat, Rüdesheim:
„Ratzinger…ist so ein genialer Kopf, da können Sie noch so wettern Herr Stöhr!!!
Der würde Sie innerhalb kürzester Zeit in einer Diskussion so rund machen, dass Sie zum Schluss nichr mehr wüssten, ob Sie Männlein oder Weiblein sind!!“
Das ist das einzige was Sie darauf zu antworten haben ? Dreckige, primitive Beleidigungen, mehr nicht. Das Ratzinger Protestant ist, wen kümmert’s schon ? Wer Ratzinger als Papst bezeichnet, ist selber Protestant und kein Katholik.
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#53   Heggi   00:10:01 | Freitag, 9. Februar 2007
Gotthard,
ich kenne Ihre Leier inzwischen zur Genüge.
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#52   Sirilo   23:52:06 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Nur die Spitze des Eisbergs…
Die Forderung nach Wiederzulassung der Alten Liturgie ist nur die Spitze des Eisbergs. Liest Websites von Anhängern der FSSPX, dann findet man viele weitere Ziele dieser Bewegung:
– Abschaffung der Demokratie
– Wiedereinführung der Monarchie
– Abschaffung der Religionsfreiheit
– Abschaffung der Meinungsfreiheit
– Abschaffung der Pressefreiheit
– Abschaffung der Gleichberechtigung der Frau
– Wiedereinführung der Todesstrafe
– Wiedereinführung der Prügelstrafe,
um nur die wichtigsten zu nennen. Deshalb stimme ich Gotthards Duagnose zu: „Der Pius-Verein ist eine reaktionäre politische Bewegung unter dem Deckmantel einer frommen Bruderschaft.“
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#51   Gotthard   23:21:56 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@heggi
Es ist Aufgabe Roms, alle Schafe wieder in Schafstall zurückzuführen, die ausgebüxt sind. Die kriegt man nicht mit dem Rohrstock in den Stall.
Das ist in der Tat die Aufgabe des obersten Pontifex. Allerdings nicht um den Preis, den Stall vorher umzubauen!
Allen Schalmeien-Klängen von Hoyos setzt der Pius-Verein doch permanent erhebliche Forderungen entgegen.
Dem Pius-Verein geht es doch nicht um die Liturgie. Die ist nur der Frass für Tante Emma und Onkel Erwin.
Es geht um eine ganz andere Positionierung der Kirche in unserer Welt. „Religionsfreiheit“ und „Ökumenismus“ sind die Anti-Schlagworte dafür… der Pius-Verein ist eine reaktionäre politische Bewegung unter dem Deckmantel einer frommen Bruderschaft.
Schaut Euch mal die Diskussionen um die Schulen dieses Vereins an… dort gibt es einen winzigen Einblick in das Innenleben dieser Bewegung.
Liturgie-Fragen sind doch wirklich nur für das dumme Volk gedacht.
Wenn in Schulen Kleiderfragen (Jeans ja oder nein) oder Musikstile (Rock ja oder nein) wichtig werden, ist absolute Vorsicht geboten!!!!!!!!
Wenn an unterschiedlichen Schulen dessselben Vereins immer wieder über körperliche Übergriffe berichtet wird, ist höchste Gefahr im Verzug!!!!!!!
Eine radikale Umkehr des Pius-Vereins ist Voraussetzung einer Versöhnung mit der katholischen Kirche.
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#50   Benedikt   23:21:49 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@ Heggi
Sie hacken reichlich viel auf den Thema „Notlage“ herum.
Ich habe damit nicht angefangen.
In Wirklichkeit interessiert das niemenden mehr in Rom, weil man auch in Rom die Realität sieht.
Genau. Ohne Rekurs ist das nämlich so oder so irrelevant.
Hoyos will die Scherben einsammeln, die dieser Papst als Kardinal vielleicht auch ein wenig mitzuverantworten hat.
Klar, Schuld sind immer die Anderen. Der Papst, die Modernisten, die Freimaurer, der NOM.
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#49   Sozialkatholisch   23:13:37 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@ Vampi
Das gibt Ärger, denn dann war ja noch Pfand drauf. ;-)
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#48   Dracul †   23:10:44 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@ sozi
Und wenn’s nur leere Bierflaschen waren, was?
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#47   Sozialkatholisch   23:09:50 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Auf den großen Scherbenhaufen
haben wir wohl alle was mit draufgeschmissen.
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#46   Heggi   23:07:09 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Das möchte
ich abwarten!
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#45   Rüdesheim   23:04:21 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Heggi
von wem denn?
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#44   Heggi   23:01:30 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Benedikt,
Sie hacken reichlich viel auf den Thema „Notlage“ herum. In Wirklichkeit interessiert das niemenden mehr in Rom, weil man auch in Rom die Realität sieht. Die Bischöfe sind geweiht; inzwischen sind das auch wieder fast 20 Jahre her; zu FSSPX gehen weltweit vielleicht einige hunderttausend Menschen. Dieser Realität es vernünftig Rechnung zu tragen. Ohne damit kokettieren zu wollen: Ich hatte die Gelegenheit, fast drei Stunden mit Kardinal Hoyos im kleinen Kreis darüber zu sprechen. Der Kardinals sieht das sehr realistisch. Es ist Aufgabe Roms, alle Schafe wieder in Schafstall zurückzuführen, die ausgebüxt sind. Die kriegt man nicht mit dem Rohrstock in den Stall. Ich hab’ in der Wirklichkeit oft erlebt (weil ich das Metier von Kindes Beinen an kenne), das auch der Schäfer (der Gute Hirt) vieles falsch machen kann. Leider hat der römische Hirt auch nicht gerade wenig in den letzten 40 Jahren in dieser Hinsicht falsch gemacht.
Bekanntlich ist, um ein anderes Bild zu gebrauchen, Scherben einsammeln immer ein mühseligeres Geschäft als Scherben machen. Hoyos will die Scherben einsammeln, die dieser Papst als Kardinal vielleicht auch ein wenig mitzuverantworten hat.
So, nach diesem letzten Satz werden ich wohl heftig „Prügel“ beziehen…
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#43   Sozialkatholisch   23:01:08 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@ Rüdesheim
Nicht nur, aber da besonders.
Eigendlich sind Leute mit wahrer Treue zum hl. Vater sehr selten geworden.
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#42   Rüdesheim   22:59:10 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Sozialkatholisch
Der oberste Hirt fehlt aber auch nur beim Hr. Stöhr
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#41   Sozialkatholisch   22:58:25 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@ Rüdesheim
Ich denke auch das der Herr Stöhr etwas zu sehr von sich überzeugt ist. Wenn der oberste Hirt fehlt geht schon mal was daneben.
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#40   Rüdesheim   22:56:11 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Sozialkatholisch
Da bin ich ganz Ihrer Meinung, aber diesem sog. Christen muss man auch mal zeigen, wo der Hammer hängt!!
Das ist ja unverschämt, was der von sich gibt!
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#39   Sozialkatholisch   22:54:31 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@ Rüdesheim
Nein, Papst Benedikt hat die Liebe und will für alle nur das Gute.
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#38   Rüdesheim   22:52:40 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Ratzinger…
ist so ein genialer Kopf, da können Sie noch so wettern Herr Stöhr!!!
Der würde Sie innerhalb kürzester Zeit in einer Diskussion so rund machen, dass Sie zum Schluss nichr mehr wüssten, ob Sie Männlein oder Weiblein sind!!
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#37   Ydefix   22:07:39 | Donnerstag, 8. Februar 2007
„It is obvious that the old category of ‘heresy’ is no longer of any value“:
…stholyfamilymonastery.com/…ian_brotherhood.html
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#36   Benedikt   22:03:37 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Auf die richtige
Fashion legt man bei der FSSPX allerdings gesteigerten Wert ;).
SNCR
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#35   Sektenbeauftragter   22:01:52 | Donnerstag, 8. Februar 2007
FSSPX
Da heute jeder nach seiner Fashion heilig werden kann-warum nicht auch bei der FSSPX? :-)
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#34   Ydefix   21:39:08 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@Alucard:
Suchen Sie mal in meinen Beiträgen von letzter Woche. Da finden Sie die ganz eindeutige Begründung, dass Ratzinger die Gottheit Christi von Ewigkeit her eindeutig leugnet. Er hat das nie widerrufen. Er hat auch seine sämtlichen Häresien in „Einführung in das Christentum“ nie widerrufen.
Schauen Sie ferner nach den letzten Beiträgen von P. Lingen und die Seite, die er dort verlinkt hat. Ratzinger behauptet ganz offen, dass der Protestantismus keine Häresie sei. Er sagt also ganz klar, dass alle möglichen Häresien, die das Konzil von Trient verurteilt hat in Wahrheit gar keine Häresien waren. Die Konzilsväter von Trient waren also allesamt Lügner und das Konzil von Trient hat sich geirrt!
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#33   Rüdesheim   21:31:37 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Warum…
regen sich denn alle über D. Stöhr auf, den kann man einfach nicht für voll nehmen!!!
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#32   möchtegern-kathole   21:23:03 | Donnerstag, 8. Februar 2007
eigentlich geht es um 3 Fragen:
1) Wurde die Exkommunikation ausgesprochen?
das ist leicht zu beantworten – ja
2) ist die Exkommunikation gerechtfertigt?
da kann man natürlich 2 Meinungen haben – wer welche Meinung hat ist ziemlich klar.
3) Ist die Exkommunikation durch ihre offizielle Verkündung tatsächlich eingetreten?
Hier sagen die Lefebvrianer: nein, da ohne Strafe bleibt, gemäß dem Canon, den ‘Credo’ zitiert hat. Die Gegner Lefebvres sagen natürlich: ja
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#31   Benedikt   21:21:43 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@ Credo
Ich zB, weil ich Mgr. Lefebvre ncht für dumm halte. Wäre er ohne Schuld von einer Notlage ausgegangen, dann müsste ich mir schon einige Fragen stellen.
Lefebvre weihte für eine Bruderschaft, die kanonisch nicht existent war gleich vier Bischöfe. Seine Motive waren allein auf den seiner Ansicht nach notwenigen Erhalt der Piusbruderschaft gerichtet. Dass der Vatikan von dieser Notwendigkeit nicht überzeugt war, hätte er der Aufhebung und dem Schreiben „Cum te“ relativ leicht entnehmen müssen. Die Bischofsweihen waren allein aus Sicht der FSSPX notwendig. Die Kirche würde auch noch bestehen, wenn dies nicht erfolgt wäre, es gab auch nie auch nur die Gefahr, dass die Kirche ohne diesen Akt untergehen würde.
Es mag sein, dass Lefebvre glaubte, die FSSPX sei für die Rettung der Kirche zuständig, aber das war eben nur die Rettung der Kirche, wie sie nach Auffassung von Mgr Lefebvre zu sein hatte. Dies ist mE kein trifftiger Grund. Mit derselben Begründung könnte jetzt jeder Bischof hier irgendwelche vermuteten urkirchlichen Bräuche wiederbeleben und zu deren erhalt ebenfalls Nachfolger zum Bischof weihen. Eine solche Einstellung wäre wohl eher verderblich. Zudem ist die Einwirkung der FSSPX auf die Kirche doch sehr begrenzt um es mal freundlich zu sagen.
Alles in allem fällt es mir daher schwer, von einem Glauben an eine Notlage auszugehen. Es ging ihm einfach um die Rettung seiner Priesterbruderschaft. Nachvollziehbar, aber wohl kaum ein Notstand.
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#30   Romano   21:20:50 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@credo
Zur letztverbindlichen Anwendung des CIC sind Sie und ich aber ebenso wenig berufen wie die Bischöfe der FSSPX. Ob also eine solche Notlage bestand oder nicht, hätten die Betroffenen überprüfen lassen können. Der Vatikan sah eine solche Notlage jedenfalls nicht. Für einen Katholiken gilt damit bis auf weiteres: die Notlage bestand auch nicht.
Da sich die Täter nicht zum Rekurs durchringen konnten, sind die Exkommunikationen heute in der Welt. Sich erst nicht dagegen wehren (um den Traum der Straflosigkeit weiter träumen zu können), um nun laut „Nichtigkeit“ der Strafe zu rufen, das geht nicht: weder in einem geordneten Staatswesen, noch in der römischen Kirche.
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#29   Credo   21:07:12 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@ Exkommunikation
Notlage hin Notlage her mir ging es Vorher eigentlich nur darum.
can. 1323 legt zudem fest, daß der Betreffende auch dann ohne Strafe bleibt, wenn er
● Nr. 7 „ohne Schuld geglaubt hat“, eine solche Notlage würde vorliegen.
Heute ist man bei allem und jedem bemüht den „guten Willen“ hinter einer auch noch so zweifelhaften Tat zu sehen.
Warum setzt man diesen Maßstab nicht auch bei Exzellenz Marcel Lefebvre an???
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#28   Benedikt   20:46:59 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@ athanasius1957
1988 war Lefebvre mE Oberer einer seit über 10 Jahren offiziell aufgelösten Gemeinschaft. Im übrigen ist das Recht für alle da.
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#27   st.georg   20:41:29 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@athanasius 1957
…wenn der herr prälat so weise und intelligent war, dann wusste er ja auch, dass- vom papst nicht genehmigte bischofsweihen- automatisch – nach can.recht – die tatstrafe der exkommunizierung nach sich ziehen
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#26   athanasius1957   20:36:18 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Exkommunikation – unerlaubte Bischofsweihen
Unerlaubte Bischofsweihen hat es immer gegeben.
Denken Sie nur an die Sukzession der Altkatholischen Geistliche oder Bischöfe durch jansenitische Bischöfe in Holland oder jene lutherische Pastoren, welche das selbe tun und taten, um wirklich das unblutige Kreuzesopfer bei der Wandlung zu vollziehen. Gegen diese wurde jedoch nie die Strafe Exkommunikation ausgesprochen.
Unter die Strafe der Exkommunikation wurden unerlaubte Bischofsweihen jedoch erst nach dem Zweiten Weltkrieg und der Machtübernahme durch Mao Tse Tung in Peking gestellt.
Dies geschah wahrscheinlich, weil auch klar war, daß eine Priester- oder Bischofsweihe seitens eines gefolterten Bischofs erzwungen werden konnte, da auch die Kommunisten sehr wohl um den Wert der apostolischen Sukzession wußten und wissen.
Dass jedoch diese Strafe einmal gegen einen rechtgläubigen, hohen, seiner Sinne mächtigen Prälaten sowie Oberen eines der damals größten Missionsorden angewandt und ausgesprochen werden sollte, wäre den vatikanischen Juristen Ende 1940 Anfang 1950 nie in den Sinn gekommen.
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#25   Benedikt   20:31:42 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@ möchtegern kathole
Etliche hier schreibende FSSPX Anhänger haben das Dokument mehrmals für null und nichtig erklärt. Die finden nicht die Verhängung der Exkommunikation falsch, sondern bestreiten, dass jemals eine wirksame Exkommunikation eingetreten ist.
Dass man über eine eingetretene Exkommunikation, die man für falsch hält reden kann, ist klar.
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#24   Alucard †   20:29:40 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@ Daniel
Wenn sie den Papst schon kritisieren und Anschuldigungen gegen ihn vorbringen, dann bitte liefern sie auch Begründungen. Der Papst ist der Papst, wenn ich hier ausnamsweise Musolini zitieren darf. @ vir fortis: Danke!
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#23   VirFortis   20:25:27 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@Daniel
zieh hier nicht über den Heiligen Vater her du Nuss
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#22   Alucard †   20:23:06 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Endlich Ruhe
(Ufff… ein Artikel ohne Schimpfkommentare.)
Die Piusbruderschaft an sich ist meiner Ansicht nach nicht schismatisch, aber einige Ansichten einiger ihrer Priester scheinen doch sehr in diese Richtung zu laufen. Das ist andererseits verständlich da bei genauerer Betrachtung auffällt, dass das Existenzrecht der FSSPX darin begründet ist, dass sie Stellung gegen die zu modernistischen Strömungen in der Kirche bezieht. Daher wohl auch ein gewisser Romhass, der manche zu schismatischen Äußerungen veranlasst.
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#21   Ydefix   20:23:05 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Ratzinger
ist doch selbst exkommuniziert!!! Er ist Arianer!
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#20   Sozialkatholisch   20:07:49 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@ Romano
Natürlich hat die distanzierende Haltung der FSSPX nur seine Berechtigung wenn sich durch das V2 oder mit dem V2 Irrtümer in die Kirche eingeschlichen haben. Das der Papst und Darío Kardinal Castrillón Hoyos immer noch die Nähe zur FSSPX suchen ist für mich nicht nur ein Akt der Nächstenliebe sondern das die beiden auch gute Impulse von der FSSPX für die Kirche erwarten.
Wenn man bedenkt das die meisten Exkommunikationen nicht ausgesprochen werden gibt es heutzutage leider sehr, sehr viele Exkommunikationen.
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#19   Romano   19:59:42 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@credo @möchtegern…
So gut ist die Argumentation der FSSPX auch wieder nicht. Die Exkommunikationen sind nämlich durch Dekret vom Vatikan festgestellt worden. Einen formalen Rekurs hiergegen hat es seitens der Betroffenen nicht gegeben. Insofern gilt hier einmal wortwörtlich „Roma locuta, causa finita“.
Selbstverständlich ist jederzeit eine Aufhebung der Exkommunikationen möglich; aber derzeit sind diese Beugestrafen in der Welt und materiell wirksam, d.h.: grundsätzlich sind die Bischöfe von den innerhalb der römischen Kirche gespendeten Sakramenten ausgeschlossen. Ob ein Rechtfertigungsgrund oder ein Schuldausschließungsgrund vorliegt oder nicht, entscheidet eben nicht der „Täter“, sondern (letztlich) der Papst. Dazu hätte man sich auf das vorgesehene Verfahren zur Überprüfung der Exkommunikationen einlassen müssen (was man mit Bedacht nicht getan hat, um die Sache scheinbar offenzuhalten und in den eigenen Reihen schöne Illusionen zu wecken). Für die Zukunft aber, das sei betont, ist natürlich jederzeit möglich, das der Papst die Gemeinschaft mit den Bischöfen wieder herstellt. Eine „ex tunc“-Lösung ist ziemlich unwahrscheinlich, wäre aber in jedem Fall dem Papst vorbehalten.
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#18   Gotthard   19:50:54 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@stöhr
ein „Taufgespräch“ ? Findet die „Taufe“ in der V2-Sekte seit neuestem durch Besprechen statt ?
Stöhr, wenn Du doch keine Ahnung hast, musst Du das nicht auch noch lauthals kundtun.
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#17   Benedikt   19:44:46 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Notlage
Das Thema hatten wir hier schon dutzendmal. Eine solche Notlage ist schlicht nicht existent. Sie besteht nur in der Innensicht der FSSPX, nicht aber der Kirche, worauf es hier ankommt.
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#16   Credo   19:28:38 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@möchtegern-kathole
Ich bin Ihrer Meinung bzw. Einschätzung durchaus nicht abgeneigt. Ja mehr noch, ich denke Sie liegen da sehr richtig
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#15   möchtegern-kathole   19:19:47 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Credo
kaum jemand wird annehmen, dass Lefebvre absichtlich eine Notlage erfunden hat, um seine Launen auszuleben. Das Problem, dass nämlich die Weihegewalt für die Priesterseminarien in Gefahr war, ist offenkundig (die Begründung, warum 4 und nicht 1 Bischof, ist eine andere Diskussion).
Aber darum geht es den Gegenern nicht. sie wollen die PiusX halt beschädigen, und kehren deshalb die ausgesprochende Exkommunikation heraus- ohne die Notlage und damit die Nichtigkeit zu erwähnen – und erfinden deshalb das Schisma.
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#14   Credo   19:11:04 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@ Exkommunikation
Zumindest ist die Argumentation der P X. mal gar nicht schlecht
„Die einzige Exkommunikation, die jemals ausgesprochen wurde, war die
über Erzbischof Lefebvre und die von ihm geweihten Bischöfe.
Deren Gültigkeit wird aus gutem Grund angefochten.
Laut can. 1323 des Kirchenrechts tritt eine Kirchenstrafe wie die
Exkommunikation dann nicht ein, wenn jemand
● Nr. 4. „aufgrund einer Notlage oder erheblicher Beschwernis
gehandelt hat, sofern jedoch die Tat nicht in sich schlecht ist oder
zum Schaden der Seelen gereicht“
can. 1323 legt zudem fest, daß der Betreffende auch dann ohne Strafe
bleibt, wenn er
● Nr. 7 „ohne Schuld geglaubt hat“,
eine solche Notlage würde vorliegen.
Selbst wenn man keine Notlage anerkennen würde, so müßte man Mgr.
Lefebvre zugestehen, ohne Schuld geglaubt zu haben, eine solche
Notlage läge vor;
● damit ist eine „Exkommunikation“ aber bereits hinfällig.“
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#13   möchtegern-kathole   19:08:17 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@Benedikt
bitte nichts vermischen:
die formale Exkommunikation an sich ist ausgesprochen – der formale Vorgang wird kaum angezweifelt.
Nur die Berechtigung – also ob das gerechtfertigt war, die wird angezweifelt – und das ist an sich ein erlaubter Vorgang, das anzuzweifeln.
d.h. : formal ja, inhaltlich nichtig – das ist der Standpunkt.
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#12   Ydefix   19:07:52 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Ach, jetzt erinnere
ich mich: Bei meiner „Firmung“ gab es damals auch so ein Gespräch mit einem sich als Priester ausgebenden Laien. Der hat mir bei dieser Gelegenheit einen Wisch von Karl Rahner überreicht, wo es u.a. hieß, dass das Sakrament der Buße erst im Mittelalter von der Kirche eingeführt wurde…
Die „Firmung“ war dann auch ein Heiden-Spaß im wahrsten Sinne des Wortes: „Bischof“ und „Firmbewerber“ tanzten um den Novus-Ordo-Altar; bei der „Kommunion“ erlaubten sich die „Firmbewerber“ Witzchen mit dem Stück Brot, dass als „Leib Christi“ bezeichnet wurde. Und der „Bischof“ sagte in seiner „Predigt“, dass das Christentum in erster Linie verlange, dass man sich selbst liebt. Ein nettes Nebenprogramm gab’s auch, garniert mit ein paar Blasphemien wie „Der Heilige Geist ist wie ein bunter Vogel…“
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#11   Agathenon †   19:01:14 | Donnerstag, 8. Februar 2007
„Liberale und Neokonservative wollen den Kardinal nicht hören“
o^/ Ob es vielleicht daran www.fssp.org/de/eccldei.htm liegt? Siehe auch Absatz 4…
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#10   Benedikt   18:56:22 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@ Stöhr
Das Taufgespräch ist das Seelsorgegespräch des Pfarrers mit dem Täufling zuvor bzw dessen Eltern, wenn es sich um einen Säugling handelt. Tun Sie mal nicht so, als hätte man früher einfach am Pfarrhaus anklopfen müssen, um die Taufe gespendet zu bekommen.
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#9   VirFortis   18:51:08 | Donnerstag, 8. Februar 2007
–----III
erwarten sich die Pfarrgemeinderäte beim Besuch in Mariazell im September ein Signal. Hans Putz, Pfarrgemeinderatsreferent der Diözese Linz, spürt hier zu Lande schon positive Veränderungen. Die Gemeinderatsarbeit werde von den Bischöfen heute viel positiver aufgenommen. Auch Wolfgang Müller ortet „eine Klimaerwärmung der nicht bedrohli chen Art“.
Stargäste beim Papstbesuch
Zum Ausdruck kommt sie auch in der Verbindung von Pfarrgemeinderats- wahlen und Papstbesuch: Das Motto der PGR-Wahlen „Lebensräume gestalten – Glaubensräume öffnen“ – gilt auch für die Vorbereitung der Papstvisite, bei der die hervorgehobene Bedeutung der Pfarrgemeinderäte unübersehbar sein wird.
Pro Pfarre werden neben einem Jugendvertreter zwei Gemeinderäte eine fixe Eintrittskarte für die Papstmesse erhalten. Und die „Apostelge- schichte der Gegenwart“ wird in Mariazell ihre Fortsetzung finden: Die Pfarrgemeinderäte bekommen dort ein Buch, welches das Lukas-Evangelium, die „echte“ Apostelgeschichte – und dazwischen leere Seiten als Aufforderung zur Fortschreibung der pfarrlichen Apostelgeschichten enthält.
Für die rund 29.000 neu gewählten Pfarrgemeinderäte sieht Hans Putz darin den klaren Auftrag, ein Motto aktiv in die Gesellschaft zu tragen: „Lebensräume gestalten!“
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#8   Ydefix   18:48:57 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Was ist den bitte
ein „Taufgespräch“ ? Findet die „Taufe“ in der V2-Sekte seit neuestem durch Besprechen statt ?
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#7   VirFortis   18:41:55 | Donnerstag, 8. Februar 2007
–--II
Matthäus 28,20: „Wahrhaftig, er war bei uns alle Tage.“ Doch einer ist nicht mehr alle Tage da: Pfarrer Konrad Hörmanseder. Der hat weniger Zeit, seit er auch noch Pfarrprovisor in Pergkirchen sein muss. Das ist der Schuh, der nicht nur die Perger drückt. Und ihr Apostelbrief verschweigt das nicht, sondern formuliert die Not unverblümt: „Immer mehr spüren wir, dass manche Haupt- und Ehrenamtliche an ihre Grenzen gekommen sind oder ausbrennen“.
Es müssten neue Wege beschritten werden
Mir ist es darum gegangen, auch unsere Sorgen aufzuzeigen, sagt Pfarrgemeinderätin Christa Schabetsberger zum VOLKSBLATT. Es müssten neue Wege beschritten werden, findet sie, ohne gleich nach Frauenordination oder Streichung des Zölibats zu rufen. Aber Schritte in diese Richtung wünscht sie sich schon.
Auch Gisela Baumgartner, die gestern als eine von vier Pfarrgemeinderäten dem Papst die Apostelgeschichten in der Audienzhalle im Vatikan persönlich überreichen durfte, hat sol che, wie sie betont, langfristigen Wünsche in ihre Apostelgeschichte aus der Welser Pfarre Hl. Familie hineingeschrieben. Benedikt habe sich sehr interessiert gezeigt, die Bücher gleich durchgeblättert und sich mit einem Rosenkranz bedankt, schildert Baumgartner ergriffen den bewegenden Moment. Jetzt hofft sie, dass der Papst die Geschichten auch wirklich liest oder zumindest dafür sorgt, dass sie gelesen werden.
Auf jeden Fall wird sich die österreichische Pastoralkommission damit beschäftigen. Doch auch vom Papst erwar…
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#6   Benedikt   18:37:21 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@ möchtegern kathole
Natürlich wurde die angezweifelt. Man hat sie „nichtig“ genannt. Für die Piusbrüder ist diese Exkommunikation nicht existent.
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#5   VirFortis   18:31:02 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Heute im Oberösterreichischen Volksblatt:
Apostelgeschichten für den Papst
Pfarrgemeinderäte fühlen sich durch „Ad-Limina-Besuch“ im Vatikan ernst genommen
Aus dem Vatikan berichtet Manfred Maurer
Gut fünf Wochen vor den Pfarrgemeinderatswahlen am 18. März absolvierten 50 Pfarrgemeinderäte aus ganz Österreich gestern im Vatikan einen historischen Besuch. Sie taten, was sonst nur Bischöfe tun: dem Papst Bericht erstatten über die Kirche daheim. „Das ist einzigartig, gewissermaßen ein Ad-Limina-Besuch“, freut sich Wolfgang Müller, Sprecher der Pfarrgemeinderatsreferenten. Der Report der Laien-„Bi- schöfe“ steckt in vier Bänden gefüllt mit „Apostelgeschichten der Gegenwart“ aus 656 Pfarren. Sie sind ein „bunter Spiegel des Pfarrlebens“, so Müller, der es auch zu schätzen weiß, dass sich die Autoren von keinem der Oberen was dreinreden lassen mussten und die es auch gar nicht erst versucht hatten: „Es gab keine bischöfliche Zensur, die Bischöfe wussten selbst nicht, was in diesen Apostelgeschichten alles steht. Es ist keine objektive Analyse, aber ein interessantes Spiegelbild.“ Und sicher kein schöngefärbtes Zerrbild der Realität, wovon sich das VOLKSBLATT noch vor dem Heiligen Vater überzeugen konnte.
Papst bedankt sich mit einem Rosenkranz
So schildert zum Beispiel der Apostelbrief der Pfarre Perg die erfüllenden Aktivitäten vom Taufgespräch bis zur Sterbebegleitung, von Bibelrunden bis zum Pfarrball. Die Bilanz ist unterm Strich positiv: „Dankbar dürfen wir sagen“, heißt es da in Anlehnung an Matthäus 28,20: „Wah…
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#4   möchtegern-kathole   18:28:36 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Exkommunikation
die Exkommunikation hat niemand angezweifelt – nur die Berechtigung derselben
das ist ein kleiner Unterschied.
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#3   Gotthard   18:26:28 | Donnerstag, 8. Februar 2007
noch Fragen?
Daher seien die von ihm geweihten Bischöfe suspendiert und exkommuniziert.
Nach Fellay bestätigt nun auch der Kardinal die Exkommunikation… noch Fragen?
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#2   möchtegern-kathole   18:14:48 | Donnerstag, 8. Februar 2007
welches Schisma …
… ist wahrscheinlicher? Das mit PiusX wenn der Alte Ritus nicht freigegeben wird, oder das mit den Modernisten, wenn der Alte Ritus freigegeben wird?
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#1   Ydefix   18:13:36 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Nur noch lächerlich,
was sich die ganzen Pseudo-Päpstchen und Pseudo-Kardinälchen da zusammenfaseln.
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