Bildung
Die Hand, welche die Wiege bewegt, bewegt die Welt
Christen beginnt es mehr und mehr zu dämmern, wie sie vom Staat und ihren Parteien bevormundet werden. Von Dipl.Ing. Leonhard Hoffmann, Hamburg.
Familie Busekros beim Schwimmen.
Familie Busekros beim Schwimmen.
(kreuz.net) Soeben habe ich ein Email unserer Schwiegertochter aus den USA gelesen.

Sie war Lehrerin und in Kamerun und Frankreich sozial tätig. Dann diplomierte sie in Pastoraltheologie.

Weil sie mit einem Deutschen verheiratet ist und selber deutsche Vorfahren besitzt, interessiert sie sich für Nachrichten aus Deutschland.

Die sogar in den USA verbreiteten Hiobsbotschaften über die vom Jugendamt bedrängte Familie Busekros nahm sie mit größter Verwunderung zur Kenntnis.

Melissa im Kreis ihrer Familie
Im Sommer 2005 schaffte Melissa Busekros wegen ungenügender Leistungen in Mathematik und Latein die Versetzung in die achte Klasse nicht.Um das Mädchen individuell zu fördern und vor der Wiederholung in einer sehr problematischen Klasse zu bewahren, erhielt Melissa Unterricht zu Hause.Das musisch begabte Mädchen nahm auf ihren Wunsch hin noch am Musikunterricht und im Chor ihrer Schule teil.

Eines ist ihr klar. In einem Land wie Deutschland, das Richtung Bildungsnotstand und demographische Katastrophe segelt, möchte sie ihre Kinder nicht aufwachsen lassen.

Sie hat in den USA fünfzig Cousinen oder Cousins und bisher schon zwanzig Nichten oder Neffen.

Wie war das doch noch einmal? „Die Hand, welche die Wiege bewegt, bewegt die Welt!“

Seit der Geburt unserer ersten Enkelin ist unsere Schwiegertochter nicht mehr berufstätig. Die Kinder werden zuhause unterrichtet.

Die siebenjährige Veronica liest bereits Bücher – ein Ergebnis von Homeschooling durch ihre Mutter.

Die älteste Schwester unserer Schwiegertochter hat acht zuhause unterrichtete Kinder. Die Ältesten lehren bereits die Jüngsten.

Freunde dieser Familie haben zehn Kinder, die auf gleiche Weise auf Erfolgskurs sind.

Dagegen steht Deutschland vor dem Versagen des staatlichen Schulerziehungsmonopols. Zugleich werden die Bedürfnisse der pluralistischen Gesellschaft vernachlässigt.

Das Versagen des Staates betrifft auch die Christen, die auf eine christliche Erziehung ihrer Kinder Wert legen. Darauf hätten sie laut Grundgesetz einen Anspruch – nur einklagen können sie ihn nicht.

Christen beginnt es mehr und mehr zu dämmern, wie sie vom Staat und ihren Parteien bevormundet werden.

Das erleben sie etwa beim schulischen Sexualkundeunterricht. Dieser ist oft ein Animierunterricht für frühe sexuelle Unzucht samt folgerichtiger Aufklärung über Empfängnisverhütung.

TV-Medien und staatlich zugelassene Internet-Pornographie sorgen für eine verbreitete Bindungsunfähigkeit großer Bevölkerungsteile, die außerdem ohne Nachkommen sterben.

Die Antworten von CSU und CDU auf das Problem reflektieren eine große Hilflosigkeit. Gern lügt man sich in die eigene Tasche: „So schlimm wird es doch wohl noch nicht kommen.“

Unsere Söhne sind in die USA abgewandert.

Mehr und mehr raten verantwortungsbewußte Eltern ihren Kindern, von der vergreisenden und sterbenden deutschen Gesellschaft Abschied zu nehmen.

Sie wollen ihre Nachkommen nicht in einem gleichmachenden, dämlich bürokratischen Sozialismus verkommen sehen.

Die schiefe Ebene dieses Materialismus mündet immer im Sumpf einer stumpfsinnigen, sterilen Menge, die sich mit dem Neid-Argument zur Mehrheit manipulieren läßt – und sich schließlich selber zugrunderichtet.
      
65 Lesermeinungen
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#65   Jörg Guttenberger, Köln   22:11:21 | Samstag, 24. Februar 2007
Wolf: unser bisheriger Austausch
Herzlichen Dank für Ihren Hinweis. Darf ich hier den unterbrochenen Faden in Sachen Religion wieder aufnehmen?
Es ist völlig klar: Sie vergleichen die Ihnen bekannte gelebte Praxis des Christentums mit der kodifizierte Lehre Buddas. So schneidet die kodifiziert Wirklichkeit stets besser ab, das ist doch klar.
Im Übrigen konnte der bis zum Alter 20 (oder früher endende) erteilte Religionsunterricht nicht die Fragen klären, die sich uns als Erewachsene stellen. Wenn Sie die gewünschten Antworten in einer anderen Religion finden, schneidet diese verständlicherweise besser ab!
Auch unter den Jüngern Buddas gibt es die Auffassung, alle Religionen seien letztlich eine Religion (großer Wagen) und die, nachdem die Anhänger seiner Lehr das Heil für sich gepachtet haben (kleiner Wagen).
Daß Budda nichts über (einen persönlichen) Gott sagt, bedeutet noch lange keine Leugnung Gottes. Auch in der ostsyrischen Kirche (1248 durch Dschingis Khan weitestgehend ausgelöscht) hat es eine eigenständige christliche Philosophie gegeben, die den Personenbegriff nicht gekannt hat.
Im Übrigen ist das Christentum (u. a. lt Galaterbrief) die Religion der Freiheit: selbst die Religionsfreiheit ist in der Schöpfung grundgelegt, wie ich in anderem Zusammenhang ausgeführt habe. Es hat sich leider im Spätmittelalter die vom letzten Konzil verurteilte Meinung breit gemacht, die Kirche müsse unter Ausschaltung jeglicher Freiheit die Leute auch gegen ihren Widerstand in den Himmel karren. Forts. folgt.
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#64   Wolf   22:33:20 | Donnerstag, 22. Februar 2007
@ Guttenberger
Heute eben nicht mehr.
Wenn Sie heute den Qualifizierenden Hauptschulabschluß haben, dann können Sie binnen eines Jahres völlig problemlos die Mittlere Reife nachmachen.
Wenn Sie aber Realschüler sind, dann bleibt Ihnen im Prinzip (in Bayern!) nur die Fachoberschule. Damit haben Sie dann Fachhohschulreife, was ja ganz schön ist, womit Sie aber eben nur Ingenieur oder Betriebswirt werden können. An eine Uni können Sie damit nicht. Damit Sie an eine Uni können, müssen Sie in einem Jahr eine zweite Fremdsprache (bspw. Franz. oder Latein) auf Oberstufenniveau beherrschen. Ich persönlich finde das weder durchlässig noch gerecht!
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#63   Jörg Guttenberger, Köln   22:25:22 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Wolf: Schule
Freut mich, daß wir einer Meinung sind. Daß man als Realschulabgänger innerhalb eines Jahres eine 2. Fremdsprache pauken muß zwecks Anschluß an die gymnasiale Oberstufe empfinde ich allerding auch als Zumutung. Das sollte man durch entsprechende Lehrpläne der Realschule berichtigen.
Der Unterschied zwischen Mittelschule und Realschule ist mir neu. Zu meiner Zeit waren das (zumindest in NRW) deckungsgleiche Begriffe.
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#62   Wolf   22:10:02 | Donnerstag, 22. Februar 2007
@ Guttenberger
Dann sind wir ja einer Meinung!
Ich finde es einfach ungerecht wenn man in Bayern nach dem Qualifizierenden Hauptschulabschluß völlig problemlos binnen eines Jahres die Mittlere Reife machen kann, als Reaschulabgänger aber erstmal eine zweite Fremdsprache binnen eines Jahres pauken und dann auf Oberstufenniveau beherrschen können soll.
Was spricht denn dagegen entsprechende Kurse schon auf der Realschule anzubieten?
Von 0 auf 100 innerhalb eines Jahres: wirklich fair ist das nicht!
Ich hatte eine 3 in Französisch im Abitur. Genausogut hätte es eine vier oder fünf sein können.
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#61   Jörg Guttenberger, Köln   22:00:04 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Wolf: Euphemismus
ist das sicher nicht. Ich bin Ende der 7. Gymnasialklasse abgegangen und habe eine Versicherungslehre absolviert mit dem bereits beschriebenen Anschlußstudium bis zum Versicherungsbetriebswirt (DVA), weiß also, wovon ich rede!
Daß es nicht einfach ist, seinen Beruf zu wechseln, gebe ich gerne zu. Aber vielfach kann man im erlenten Beruf weiter kommen, Banken und zum Teil die Industrie bieten ähnliche Studienprogramme an. Wenn man, wie Sie, Geschiche studieren will und ohne Abitur keine Einstiegsmöglichkeit in das Fach hat, wird es bitter, das kann ich Ihnen nachfühlen. Vieleicht wäre der Buchhandel oder eine Archivarausbildung die geeignetere Vorbereitung gewesen.
Ein durchlässiges Schulsystem ist sicher sinnvoll, gerade, weil manche erst spät ihre eigentliche Begabung entdecken.
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#60   Wolf   21:36:53 | Donnerstag, 22. Februar 2007
@ Guttenberger
Fehlentscheidungen der Pädagogen sind korrigierbar.
Das ist ein Euphemismus! Es gehört schon was dazu, nach einer Ausbildung zu sagen: Ich schmeiß’ das jetzt hin und studiere noch mal!
Mal ganz abgesehen davon, daß die Realschule nicht mehr der früheren Mittelschule entspricht.
Meine Tante zum Bsp. besuchte in Bayern eine sogenannte Mittelschule. Dort lernte sie Französisch als zweite Fremdsprache. Nach ihrem Abschluss dort (Mittlere Reife) hätte sie problemlos ein Gymnasium besuchen können.
Heute gibt es in Bayern nur noch Realschulen, keine Mittelschulen mehr. Wenn sie sich für die Realschule entschieden haben, müssen sie binnen eines Jahres eine zweite Fremdsprache erlernen.
Glauben Sie das ist ein Vergnügen? Es ist reine (ideologisch begründetete!) Schikane!
Dagegen wehre ich mich!
Ein Schulsystem muß so organisiert sein, daß es allein auf die Leistung ankommt und ein Wechsel in eine andere Schulform ohne Zeitverlust und problemlos möglich ist.
In Bayern ist das im Moment mit Sicherheit nicht der Fall!
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#59   Jörg Guttenberger, Köln   21:28:46 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Wolf: Ideologie, Schule
Ihren Ausführungen zur Schulpraxis stimme ich zu. Hinzu kommt noch persönliche Zu- und Abneigung des beurteilenden Lehrers. Sie sehen aber aus meinen Ausführungen, Fehlentscheidungen der Pädagogen sind korrigierbar.
Sehen Sie Ihre Ausbildug um Informatiker nicht als verlorene Zeit. Sie haben auch allgemeingültiges dabei gelernt. Die beste Schule ist immer noch das Leben selbst.
Zur Ideologie: Hoffentlich verheben Sie sich nicht. Ich bringe immerhin 90 Kilo auf die Waage! Aber im Ernst: haben Sie Identitätsprobleme? Daß ich alle Forumseilnehmer für Ideologen halte, hätten Sie wohl gerne!
Sie folgen hier wieder der 68er-Praxis: denen geht es nicht darum, Wahrheiten zu vermitteln, sondern Wirkung zu erzielen. Die höchste Wirklichkeit sind (für die 68er) die eigenen Wünsche! Damit bildet gerade diese Ideologie die geistige Grundlage für das, was man zuweilen als Ellenbogengesellschaft bezeichnet.
Wenn Sie tatsächlich Geschichte studieren: hoffentlich lernen Sie daraus!
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#58   Wolf   21:12:12 | Donnerstag, 22. Februar 2007
@ Guttenberger
Das Problem ist, daß Eltern aus (sagen wir mal) einfacheren Schichten dazu neigen auf das zu hören was der Lehrer als Tip abgibt. Meine Eltern haben das gemacht was der Grundschullehrer nach der vierten Klasse empfohlen hat: Realschule.
Ehrgeizige Eltern, bzw. Eltern aus der oberen Mittelschicht dürften dazu neigen auf die Meinung des Lehrers nicht allzuviel zu geben: „Das Kind kommt auf’s Gymnasium, basta!“.
Was hat ein solches Verfahren mit Gerechtigkeit zu tun?
Ein Kind von 10 Jahren kann nicht allein entscheiden. Noch viel weniger aber kann ein überarbeiteter und möglicherweise desinteressierter Lehrer entscheiden wozu ein Mensch geeignet ist und wozu nicht. Wir reden hier immerhin über eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben eines Menschen!
Ich verlange nur eine durchlässigeres und damit gerechteres Schulsystem. Das ist in Bayern (wo ich lebe) nicht der Fall.
Wollen Sie mich auf die Schüppe nehmen?
Natürlich! Sie erklären Ihre Diskussionspartner doch andauernd zu Ideologen! „Wie zu beweisen war!“
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#57   Jörg Guttenberger, Köln   20:53:46 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Wolf: Ideologie
Wollen Sie mich auf die Schüppe nehmen? Schlielich reden Sie doch der 68er Ideologie das Wort und nicht ich!
Ich habe keineswegs die schulische Fremdbestimmung über den einzuschlagenden Bildungsweg befürwortet, sodern lediglich auf spätere Korrekurmöglichkeiten durch Abendgymnasium usw. hingewiesen!
Zu meiner Zeit haben die Eltern alleine enschieden, ob sie ihr Kind zur Aufnameprüfung auf Realschule oder Gymnasium anmelden wollten. Damit war Pädagogenwilkür weitgehend ausgeschaltet. Inwieweit sich die Fremdbestimmungsmöglichkeit der Pädagogen erweitert hat, ist mir nicht bekannt.
Wie soll ein Kind von 10 Jahren alleine entscheiden?
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#56   Wolf   20:48:09 | Donnerstag, 22. Februar 2007
@ Heinrich
Hab’ ich was anderes behauptet?
Nur warum wollen Sie ein Schulsystem unterstützen das den Sohn eines Handwerkers wiederum zu einem Handwerker ausbildet?
Warum soll der Sohn des Handwerkers von der Gnade eines Grundschullehrers abhängig sein?
Es ist einfach unrealistisch zu meinen daß ein kleiner Grundschullehrer in der Lage ist verantwortungsvoll über Glück oder Unglück eines 9-jährigen Kindes entscheiden zu können.
Die Chance daß es schief geht ist gewaltig. Derjenige der es dann (möglicherweise sein Leben lang) ausbaden muß ist der Sohn des Handwerkers, den der Grundschullehrer bspw. in einem Anflug von Überheblichkeit falsch eingeschätzt hat.
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#55   HeinrichvonOfterdingen   20:38:00 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Nein lieber Wolf,
ich habe heute durch Zufall Haus und Werkstatt eines Mannes besichtigt, der eine kleine Schreinerei hatte und sich nun mit ca. 70 Jahren zur Ruhe setzt und seine Immobilien verkauft (Er hat längst ein schönes Wohnhaus in einem sog. besseren Stadtviertel). Nun ja sagt er, fleißig war ich schon und wenn die Frau das Büro nicht gemacht hätte, dann wäre es nicht umgegangen. Er hatte immerhin 12 Mitarbeiter und entsprechenden Umsatz. Und der Sohn ist zu faul weiterzumachen. Der geht lieber in ein Büro, weil man sich da nicht dreckig machen muß. Das meinte ich. Verachten Sie der Hände Arbeit nicht so. Die Apostel waren alle Handwerker. Und Geschichtsprofessoren, die sich nur als Legitimatoren der Mächtigen sehen, die gibt es auch. Vor allem sollten wir Akademiker (da zähl ich mich auch zu) nicht auf die Handwerker herabsehen, die meisten können was was wir nicht können. (Und umgekehrt natürlich auch)
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#54   Wolf   20:24:47 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Lieber Heinrich
Ich wollte Sie bestimmt nicht kränken!
Kanalarbeiter ist sicherlich ein schöner und ehrbarer Beruf!
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#53   HeinrichvonOfterdingen   20:10:53 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Lieber Wolf,
tut mir traurig um das Mißverständnis. Aber ich hatte in der letzten Zeile „sie“ absichtlich klein geschrieben, aber ansonsten etwas nachlässig formuliert. Dass Sie nur als Geschichtsprofessor glücklich werden können habe ich gleich gemerkt!
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#52   Wolf   20:04:45 | Donnerstag, 22. Februar 2007
@ Heinrich
Ich habe meinen Realschulabschluss als Klassenbester mit einem Durchschnitt von 1,4 gemacht.
Dann eine Ausbildung als Informatikkaufmann, zwischendurch Zivildienst.
Dann Abitur mit einem Durchschnit von 1,5 (eine 1 in Deutsch und Mathe, eine 2 in Physik und Englisch).
Im Moment studiere ich Geschichte.
Nein, ich glaube nicht daß ich als Handwerker glücklicher geworden wäre. Das war das Geschwätz meines Grundschullehrers („Warum ein Risiko eingehen? Ein glücklicher Handwerker ist besser dran ein unglücklicher Akademiker blablabla…“). Dummes Geseiere!
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#51   HeinrichvonOfterdingen   19:58:43 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Uns Sie lieber Wolf,
argumentieren weltfremd. Wenn die Eltern und die zugegeben oft desinteressierten Lehrer die Prognose schon falsch stellen, dann wird man selbst mit 10 Jahren kaum in der Lage sein, Sie richtig zu stellen.
Es ist nun mal systembedingt, dass alle wichtigen Entscheidungen zu einem Zeitpunkt getroffen werden müssen, zu dem sie noch nicht seriös getroffen werden können. Z.B. die Entscheidung wen man heiratet, die wäre nach 50 Ehejahren seriöser zu treffen, aber das geht halt nicht. Und ich kenne auch unglückliche Akademiker. Vielleicht wären sie als Handwerker glücklicher und teilweise auch erfolgreicher.
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#50   Wolf   19:37:43 | Donnerstag, 22. Februar 2007
@ Guttenberger
Das ändert nichts daran, daß es ungerecht ist daß andere Menschen über meine Zukunft entscheiden dürfen/müssen/können.
Ich selbst zum Bsp. habe Abitur erst auf dem zweiten Bildungsweg gemacht und ärgere mich heute noch über die wertvolle Lebenszeit die ich aufgrund der falschen Einschätzung eines Grundschullehrers vergeudet habe.
Was glauben Sie denn wie groß das Interesse eines Grundschullehrers an der Zukunft eines Kindes wirklich ist?
Die Wahrheit ist: es ist ihm schnurzpiepegal. Und wenn man keine ehrgeizigen Eltern hat (wie ich) und die Empfehlung lautet: „Also eigentlich wäre er wohl schon geeignet, aber Sie wissen ja wie viele Kinder am Streß usw. zerbrechen und blablabla…“, dann landet man flugs auf der Realschule. Die einmal eingeschlagene Bahn wieder zu verlassen ist auch nicht jedermanns Sache und Zeit hat man so und so unnötig vergeudet.
Im übrigen: Sie argumentieren ideologisch! Wären Sie von Ihrer Ideologie nicht so verblendet, würden Sie einfach die pragmatischste und gerechteste Lösung wählen. Und die lautet, daß jeder selbst darüber entscheidet, was aus einem werden soll!
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#49   HeinrichvonOfterdingen   19:35:20 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Lieber Methusalix,
Die ersten Auswirkungen dieses Mangels tauchen bereits in den Personalbüros unserer Unternehmen auf. Händeringend werden Ingenieure und andere hochqualifizierte Mitarbeiterinnen gesucht.
Das ist auch kein Wunder, wenn ein Drittel jedes Jahrgangs getötet wird. Glauben Sie vielleicht, dass früher alle Kinder erwünscht waren?
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#48   Jörg Guttenberger, Köln   19:28:22 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Merthusalix: Bildung
Die Frage, wer auf das Gymnasium darf, hängt nicht vom sozialen Stand der Eltern ab, es sei denn, seit meiner Schulzeit habe sich die Lage dermaßen geändert, daß die Entscheidung alleine bei den Grundschullehrern liegt und diese nicht nach Begabung, sondern nach dem genannten Sozialstatus der Eltern entscheiden. Bitte hierzu um Ihre Stellungnahme.
Wer nicht auf das Gymnasium kommt, kann spätern über das Abendgymnsaium oder die Begabtensonderprüfung zur Uni kommen. Den letztgenannten Weg hat ein Kollege, heute Dipl.-Math, beschritten. Er hat sogar eine Zeit lang Studenten einer Fernuni betreut.
Hinzu kommt noch der „3. Bildungsweg“. Dieser Weg führt schulabschlußunabhängig über den Fachwirt zum Betriebswirt. In der Versicherungsbranche ist Voraussetzung für die Prüfung entweder eine 6-jährige Berufspraxis oder nach der Lehre zum Vers.-Kfm eine 2-jährige Berufspraxis. Da das Studium zum Vers.-Fachwirt 2 Jahre (4 Semester) dauert, kann man sofort nach Lehrabschluß damit beginnen. Nach der Fachwirtprüfung sind bis zum, 4-semestrigen Studium zum Vers.-Betriebswirt (DVA) 2 Jahre Praxis nachzuweisen. Neuerdings ist ein Anschlußstudium zum „Bachelor of Insurence Practice (DVA)“ möglich, das inzwischen gestartet ist.
Von den bisherigen DVA-Absolvengen haben 20 % die Unternehmensspitze (Vorstand) geschafft, weitere 40 % die 2. Führungsebene (Bereichsleiter). Die Aussichten sind also nicht schlechter, als für Uni-Absolventen.
Jörg Guttenberger
Vers.-Bettriebswirt (DVA)
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#47   the.catholic   00:51:28 | Mittwoch, 21. Februar 2007
an:Alucard †:Bist Du wie ich vermute,Bene**** Lilien***?
Bist Du wie ich vermute,Bene**** Lilien***?
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#46   methusalix †   02:00:05 | Donnerstag, 15. Februar 2007
Bleiben Sie Ihrer konservativ-katholischen Ideologie und Sie zerstören unsere Zukunft
Diese Ideologie zerstört die Zukunftschancen unseres Landes, weil sie uns vom wichtigsten Rohstoff abschneidet, den wir benötigen: Bildung. Schon jetzt ist die Zahl unserer Hochschulabsolventen, im Vergleich zu den von Ihnen so ungeliebten Ländern im Norden katastrophal niedrig. Die ersten Auswirkungen dieses Mangels tauchen bereits in den Personalbüros unserer Unternehmen auf. Händeringend werden Ingenieure und andere hochqualifizierte Mitarbeiterinnen gesucht. Die Regierung wird von der Industrielobby bestürmt den Zuzug von Fachkräften zu fördern.
Wir brauchen dringend ein leistungsfähiges Schulsystem, das die Kinder nach Begabung fördert und nicht durch den sozialen Status der Eltern festlegt, welche neunjährige ins Gymnasium geht und wer auf die Hauptschule. Genau das ist z. B. in Bayern der Fall. Das Schulsystem, das am wenigsten Chancen bietet und für dritt- und viertklässler festlegt, ob sie uns als Fachärzte, Richter, Ingenieure oder Hilfsarbeiter wieder begegnen.
Nicht die Schwangerschaftsabbrüche, die niedrige Geburtenrate oder unser Rentensystem bedrohen die Zukunft des Landes, sondern das absolut undurchlässige, ideologisch verhärtete und ungerechte dreigliedrige Schulsystem, das Schüler nicht nach Begabung, sondern nach sozialem Stauts fördert und in dem spätestens nach drei Jahren festgelegt ist, wer was wird.
Längere Förderung der Kinder, spätere Festlegung der weiteren Ausbildung lässt Begabungen besser erkennen und nutzen, im Gegensatz zum jetzigen System.
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#45   Defensor Fidei   20:03:10 | Mittwoch, 14. Februar 2007
@ obelix …die NL oder Dänemark als Vorbild? Nein, danke!
Ich lehne eine GS aus Überzeugung ab. Sie sagen nur was heute schlecht sei, aber nicht warum die GS besser ist. Studien & Lehrerverbände sagen jedenfalls regelmäßig das Gegenteil.
Warum können wir nicht den Erfolg der Skandinavier übernehmen
Wer sagt uns denn, daß wir mit der GS auch den gleichen „Erfolg“ haben wie die Skandinavier und nicht den gleichen Mißerfolg wie die USA, GB oder Frankreich? Das Modell der GS hat sich bei uns nicht bewährt. Ich sagte es bereits. GS ist teuer, leistungsschwächer und sozial nicht gerechter.
Im Gegenteil. Die BIJU-Studie zeigt es:
Wenn für ein und denselben formalen Schulabschluß, für ein und dieselbe Berechtigung ein so unterschiedlicher Leistungspreis gezahlt werden muß, so ist dies ungerecht. Ungerecht ist es auch, daß Schüler der GS offenbar eindeutig schwächer gefördert und schlechter auf nachfolgende Bildungswege vorbereitet werden.
Schließlich dürfen wir nicht immer das föderale D mit andern (zentral.) Ländern vergleichen. Beim Vergl. der BL trennt sich die Spreu v Weizen: Spiel, Satz und Sieg beim innerdeutschen Schulvergleich für den Freistaat. Die bay. Schüler wurden bei PISA 2003 in allen vier Testkategorien Spitzenreiter – mit deutlichem Abstand vor den 15 Rivalen.
Auch die von Ihnen zitierte Studie zeigt es: Bay hat die geringste relative Kinderarmut und folgt insgesamt auf Rang 2 im BL-Vergleich. Wie man daraus den Schluß ziehen kann, daß Bay sich ein Beispiel an „Looser-Ländern“ nehmen sollte, ist mir absolut schleierhaf
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#44   methusalix †   18:18:28 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Teil II und Schluss
Aber die Schweiz zeigt in sehr schöner Weise, daß nicht das System das Problem ist – meine These!
Unser Schulsystem funktioniert eben nicht wie in der Schweiz. Also warum müssen wir am Misserfolg festhalten? Warum können wir nicht den Erfolg der Skandinavier übernehmen?
Ich erwarte von allen, daß sie sich ihrer Stellung in der Gesellschaft entsprechend benehmen.
„…Sie sind die geistige Elite unseres Landes. Hiermit sind Pflichten verbunden, denen Sie nachkommen müssen.“
Unsere „Eliten“ beherzigen das nicht . Da geht es um Macht und Geld. Nicht um den Erfolg des Landes, durch unsere Kinder. Ihre sture, durch nichts zu rechtfertigende Ablehnung eines modernen, leistungsfähigen und gerechten Schulsystems, zugunsten eines schlechten, ungerechten Systems bestärkt mich darin, dass es den Eliten nicht um das Allgemeinwohl, sondern um ihre eigenen Pfründe geht.
Und jetzt schauen wir uns noch an, was Frau Wahlgren über die Kinderhölle Schweden in kath.net erklärt:
Frau Wahlgren schreibt in einem Brief an Deutschlands Mütter: „Schweden ist kein kinderfreundliches Land! Unsere Kindertagesstätten entpuppen sich nach 25-jähriger Erfahrung als das größte soziale und wirtschaftliche Desaster.“ www.kath.net/detail.php?id=15958
Und als Kontrast dazu blicken wir auf die jüngste UNICEF Untersuchung, die die Kinderhölle in Schweden nicht bestätigt; ganz im Gegenteil!
[link][kursiv]In einem internationalen Vergleich landet die Bundesrepublik auf Rang elf – weit hinter den führenden Ländern Niederlande und Schweden.[link]www.spie…
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#43   Defensor Fidei   23:36:01 | Dienstag, 13. Februar 2007
@ obelix …Schauen Sie nach vorne und machen Sie die Augen auf
Die Tatsache, daß im internationalen Vergleich Länder mit Einheitsschulen gut abgeschnitten haben, sagt überhaupt nichts aus über das Leistungsvermögen der GS in D. GS in D ist vielmehr „out“, das weiß sogar die SPD, bei der die Gesamtschule nicht einmal mehr als Begriff in den Grundsatzpapieren des Jahres 2001 vorkommt. Auch die Empirie hat eindeutig nachgewiesen, daß deutsche GS zu teuer und zu leistungsschwach ist. Die im Herbst 1998 aufgelegte BIJU-Studie des Max-Planck-Institut weist eindeutig aus: Gesamtschule in NRW rangiert leistungsmäßig und auch hinsichtlich sozialen Lernens um zwei Jahre hinter der Realschule, und zwar trotz vergleichbarer sozialer Provenienz der Schülerschaft und trotz einer um 30 Prozent besseren personellen und sächlichen Ausstattung. Wenn linke Kräfte jetzt erneut von der GS schwärmen, weil sie soziale Selektion vermeide, dann verschweigt sie, daß knallharte soziale Selektion nach dem Geldbeutel der Eltern nicht in Deutschland, sondern in Ländern mit Gesamtschulen stattfindet: In GB, Frankreich und in den USA laufen die Eltern der GS davon, wenn sie es sich leisten können, ihr Kind für viel Geld in eine Privatschule zu schicken.
Außerdem sollten wir uns nicht von der Bequemlichkeit mancher Eltern verleiten lassen, die nach dem Motto denken: Für die Schule zahle ich eine Menge Steuern, also möchte ich mein Kind auch um 7.30 Uhr dort abliefern und um 17 Uhr abholen können: vokabelabgefragt, gefälligst konfliktgelöst und erkennbar abiturtauglich.
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#42   obelix †   19:45:34 | Dienstag, 13. Februar 2007
@Defensor Fidei Teil I
Defensor Fidei: @ obelix

Die Durchlässigkeit muß verbessert werden. Das habe ich bereits mehrfach gesagt. Dies ist jedoch auch bei einem gegliederten Schulwesen möglich.
Also das höre ich, seit meine Tochter vor Jahren vor diesem Problem stand. Da hat sich nichts geändert und da wird sich nichts ändern. Da können Sie wie ein Gesundbeter noch so oft die „Durchlässigkeit“ beschwören. Die können Sie komplett den Hasen geben.
Durchlässigkeit schließt aber nicht das Erfordernis einer gewissen Stetigkeit aus. Es macht keinen Sinn, daß Schüler ständig zwischen zwei Stufen hin und her wechseln.
Und schon schreiben Sie höchstpersönlich die Begründung, warum es keine Durchlässigkeit gibt und jemals geben wird.
Schon heute kann jeder höhere Schulabschlüsse nachholen. Gerade für „Spätzünder“ ist dieser Weg oftmals gar nicht so schlecht.
Sie wollen also den „nicht so schlechten Weg“ einem viel besseren vorziehen, nur um ja nicht von Ihrem heissgeliebten, zutiefst ungerechten und für den Erfolg unseres Volkes schädlichen Weg abgehen zu müssen.
Warum halten Sie eigentlich am dreigliedrigen Schulsystem fest, wie der Teufel an der armen Seele? Sachliche Argumente gibt es dafür nicht.
Da muss doch was anderes dahinter stecken. Raus mit der Sprache!
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#41   Defensor Fidei   15:30:38 | Dienstag, 13. Februar 2007
@ obelix
der gesamte weitere Lebensweg festgelegt wird, oder, wie besonders in Bayern der Fall, die soziale Herkunft den Lebensweg betoniert
Jörg Guttenberger hat es meines Erachtens sehr gut auf den Punkt gebracht. Die Strukturen sind zweitrangig. Es kommt dagegen entscheidend auf den Inhalt an.
Die Durchlässigkeit muß verbessert werden. Das habe ich bereits mehrfach gesagt. Dies ist jedoch auch bei einem gegliederten Schulwesen möglich. Durchlässigkeit schließt aber nicht das Erfordernis einer gewissen Stetigkeit aus. Es macht keinen Sinn, daß Schüler ständig zwischen zwei Stufen hin und her wechseln. Schon heute kann jeder höhere Schulabschlüsse nachholen. Gerade für „Spätzünder“ ist dieser Weg oftmals gar nicht so schlecht.
Besonders erfolgreich, wie in der Schweiz, waren wir ja mit diesem Schulsystem nicht
Aber die Schweiz zeigt in sehr schöner Weise, daß nicht das System das Problem ist – meine These!
Haben Sie Angst, daß zu viel Pöbel aus dem „Prekariat“ Ihnen Ihre schönen Gymnasien und Universitäten versaut?
Ich erwarte von allen, daß sie sich ihrer Stellung in der Gesellschaft entsprechend benehmen.
Dass Ihre Eliten nicht mehr elitär genug unter sich bleiben?
Elite ist kein Schimpfwort. Mein Geschichtslehrer (humanistisch-katholischer-Kommunist, wie er sich selber bezeichnete) sagte uns regelmäßig: „Seien Sie sich Ihrer gesellschaftlichen Stellung bewußt. Sie sind die geistige Elite unseres Landes. Hiermit sind Pflichten verbunden, denen Sie nachkommen müssen.“
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#40   Jörg Guttenberger, Köln   15:03:27 | Montag, 12. Februar 2007
Defensor fidei
Wie Sie richtig festellen, kommt es nicht auf Striukturen, sondern auf deren Inhalt an.
Gerade der bereits erwähnte Karl Steinbuch hat bei den 68ern u. a. beanstandet, daß sie alle Pröbleme ausschließlich durch Strukturänderung lösen wollen (meine persönliche Anmerkung: also auf der Oberfläche hängen bleiben)!
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#39   obelix †   00:59:32 | Montag, 12. Februar 2007
Schön, Defensor
Sie verteidigen also mit Zähnen und Klauen Ihr dreigliedriges, besonders ungerechtes Schulsystem, in dem für zehnjährige Kidner der gesamte weitere Lebensweg festgelgt wird, oder, wie besonders in Bayern der Fall, die soziale Herkunft den Lebensweg betoniert.
Aufgrund welcher Ideologie tun Sie das?
Besonders erfolgreich, wie in der Schweiz, waren wir ja mit diesem Schulsystem nicht.
Besonders gerecht (eine sehr katholische Forderung übrigens, diese Gerechtigkeit) auch nicht.
Haben Sie Angst, dass zu viel Pöbel aus dem „Prekariat“ Ihnen Ihre schönen Gymnasien und Universitäten versaut? Dass Ihre Eliten nicht mehr elitär genug unter sich bleiben? Was sollte uns daran hindern, unseren Kindern bessere Chancen zur Entwicklung zu geben? Warum diese Extrem-Auslese ab der dritten Grundschulklasse? Ist es Ihre Urangst vorm „Sozialismus“? Oder wollen Sie wirklich bestimmte Gruppen der Bevölkerung einfach aus den höheren Schulen und Universitäten heraus halten?
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#38   Defensor Fidei   22:52:58 | Sonntag, 11. Februar 2007
@ obelix – Sie haben mich wieder falsch verstanden. Lesen Sie im letzten Artikel 2 Abs. weiter unten
Beim Deutschen Philologenverband handelt es sich um einen gewerkschaftlichen Zusammenschluß von Lehrern an Schulen/Bildungseinrichtungen, die auf das Abitur vorbereiten und damit sicher nicht um ein Sprachrohr der Kirche.
Die Ergebnisse der neuen PISA-Studie zeigen, daß die Gymnasien besonders bei der Förderung leistungsschwächerer Schüler Fortschritte verzeichnen. Diese Gruppe von Schülern hat bei PISA 2003 in Deu die größte Leistungssteigerung erreicht. Dies ist auch deshalb bemerkenswert, weil in der Vergangenheit dem Gymnasium häufig vorgeworfen wurde, sich nicht genügend um Schüler mit Lernproblemen zu kümmern.
Absurd ist deshalb die Forderung nach Abschaffung des gegliederten Schulwesens. Das ungelöste Problem der schulischen Förderung von Migrantenkindern, das hauptverantwortlich für das nur durchschnittliche Abschneiden Deutschlands bei PISA 2003 ist, hat nichts mit der deutschen Schulstruktur zu tun. Die Schweiz, die ebenfalls ein gegliedertes Schulwesen aufweist, hat bei der PISA-Studie hervorragend abgeschnitten.
Nicht die Vereinheitlichung von Bildungsgängen ist „die bessere Schule“. Wer dies heute immer noch behauptet, negiert jahrzehntelange Negativerfahrungen, auch und insbesondere in der beruflichen Bildung. Die rechtzeitige begabungs- und leistungsgerechte Differenzierung in verschiedenen Schularten in Verbindung mit Offenheit und Durchlässigkeit zwischen den Schullaufbahnen ist der richtige Weg.
Die meisten Lehrerverb. sehen es auch so!
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#37   methusalix †   18:18:11 | Sonntag, 11. Februar 2007
@Defensor Fidei
Defensor Fidei: @ obelix @ Jörg GuttenbergerSowohl die Gemeinschafts- oder Gesamtschule als auch die Orientierungsstufe sind Modelle, die in Deutschland bereits mehrfach gescheitert sind und zwar sowohl leistungsmäßig als auch hinsichtlich der Akzeptanz durch Eltern und Schüler. Dies haben nicht zuletzt die PISA-Ergebnisse in Deutschland drastisch aufgezeigt.
Wenn ich diesen Absatz richtig verstanden haben, so behaupten Sie (bzw. Ihre Quelle), dass die katastrophalen PISA-Ergebnisse hauptsächlich durch Gesamtschulen in Deutschland zustande gekommen sind.
Da war wohl die katholische Ideologie der Vater des Gedankens, dass Deutschland „gesamtschulverseucht“ sei. Lassen Sie sich für Ihre ideologischen Mätzchen doch wenigstens intelligentere Lügen einfallen. Bei so primitiven, wie Sie sie hier verwenden macht der ganze Diskurs doch keinen Spass mehr.
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#36   Defensor Fidei   17:54:59 | Sonntag, 11. Februar 2007
@ obelix @ Jörg Guttenberger
Sowohl die Gemeinschafts- oder Gesamtschule als auch die Orientierungsstufe sind Modelle, die in Deutschland bereits mehrfach gescheitert sind und zwar sowohl leistungsmäßig als auch hinsichtlich der Akzeptanz durch Eltern und Schüler. Dies haben nicht zuletzt die PISA-Ergebnisse in Deutschland drastisch aufgezeigt.
Nun soll das Gymnasium, das bei der PISA-Studie zur internationalen Spitzengruppe gehörte, zerschlagen werden. Dies zeigt, daß es den Urhebern dieser Vorschläge nicht um wirkliche Qualitätsverbesserung geht, sondern um die Durchsetzung ideologischer Ziele.
Wir erleben derzeit leider die Rückkehr der Ideologien in die Schulpolitik. Dabei hat PISA schonungslos aufgezeigt, daß nicht die Struktur, sondern die Verbesserung der Unterrichtsqualität im Zentrum der Bemühungen stehen muß. Seinen Erfolg bei PISA verdankt Finnland seinem herausragenden individuellen Förderprogramm und nicht der Struktur, denn auch die fünf Staaten, die bei PISA am schlechtesten abgeschnitten haben, besitzen integrierte Schulsysteme. Wollen wir uns dort einreihen?
Fruchtlose Strukturdebatten lenken aus Sicht des DPhV den Blick von den wirklich bedeutsamen inhaltlichen Fragen ab. Statt diese Debatten weiter zu führen und damit die Zukunftschancen der Schüler aufs Spiel zu setzen, ist es dringlicher, die Qualität des bestehenden Schulsystems zunehmend weiter zu verbessern.
Quelle: Heinz-Peter Meidinger, Bundesvorsitzender des Deutschen Philologenverbandes zu den SPD-PDS Schulreformplänen
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#35   Sirilo   13:39:32 | Sonntag, 11. Februar 2007
Ein paar weitere Infos über Melissa/Amina etc.
Auch Kath.net hat berichtet:
www.kath.net/detail.php?id=15932
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#34   methusalix †   11:36:25 | Sonntag, 11. Februar 2007
als obelix @regina 1961, staphan und J. Guttenberger
Aus dieser Integration von Unterricht als Wissensvermittlung, laufender Integration in einen sozialen Kosmos, musischer und körperlicher „Ertüchtigung“ (das Wort alleine sagt alles über unsere Einstellung zum Sportunterricht; man sollte es verbieten) gehen die guten Leistungen Skandinaviens in der PISA Studie hervor.
Diese sind mit einem dreigliedrigen Schulsystem, bei dem Unterricht als hoheitlicher Akt gesehen wird (Stichwort: verbeamtete Lehrer!) absolut nicht zu erbringen.
Und hört bitte auf, die PISA Studie schlecht zu machen. Ihr macht Euch doch nur lächerlich.
Herr Guttenberger hält natürlich am altbösen Feindbild der „68er“ fest.
Können wir uns, als Minimalkonses, darauf einigen, dass die ach so bösen „68er“ wenigstens angefangen haben, die Prügel für Kinder in Familien und Schulen zu beenden? Wenn sie schon sonst mit ihrem Freiheitsdrang auf allen Ebenen versagt haben; wenigstens aus fundamentalkatholischer Sicht.
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#33   obelix †   11:34:43 | Sonntag, 11. Februar 2007
@Regina 1961 und stephan
Regina 1961:
Das alte, 3-gliedrige Schulsystem war und ist in sich gut. Vielleicht müßte es durchlässiger sein.
Sie waren mit der Bezeichnung „Katholiban“ sicher nicht gemeint, regina 1961!
Zum dreigliedrigen Schulsystem, das Sie so hoch schätzen, geben Sie ja selbst den richtigen Weg vor: Durchlässigkeit. Genau das ist das Hauptmerkmal einer gut funktionierenden Gesamtschule.
Im dreigliedrigen Schulsystem trennen sich die Wege der Kinder in die einzelnen „Glieder“ viel zu früh. Ein Wechsel danach ist praktisch nur noch von „oben“ nach „unten“ möglich. Deswegen verstehe ich Ihre Einschätzung dieses vollkommen veralteten Systems als „in sich gut“ überhaupt nicht.
Einen sehr wichtigen Hinweis auf einen weiteren Riesenvorteil der Gesamtschule gibt stephan:
Vielleicht liegt das gute Abschneiden der skandinavischen Länder ja nicht am Schulsystem sondern evtl. daran, daß z.B. in Schweden jeder Schüler ein Instrument lernt?
Die musische Erziehung wird, genauso wie der Sportunterricht, im deutschen Schulsystem in allen Schulen sträflichst vernachlässigt! Wenn ich meine Cousinen in Schweden besuche, dann sehe ich an den Nachmittagen neben jedem Schulzentrum grosse Sportplätze, die immer voll sind. Vielleicht haben die Skandinavier ein System gefunden, den Kindern den Sport spielerisch nahe zu bringen. Bei uns geht es im Sportunterricht viel zu oft noch zu, wie auf dem Kasernenhof unter dem Alten Fritz.
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#32   Jörg Guttenberger, Köln   00:30:17 | Sonntag, 11. Februar 2007
Defensor fidei: 68er
Der Hinweis auf die katastrophalen Folgen der 68er wird von keinem geringeren, als Karl Steinbuch („Kurskorrektur“, „Programm 2000“ usw.) bestätigt, der Anfang der 70er schon festgestellt hat, daß mit dieser Ideologie keine Probleme zu lösen sind!
Die kritische Theorie befaßt sich ausschließlich mit den Wünschen des Menschen ohne Rücksicht auf Erfüllbarkeit und mit dem kritischen Rationalismus kann man allenfalls die kritische Theorie widerlegen.
Die nachfolgende Entwicklung hat die Richtigkeit von Steinbuchs Ausführungen voll bestätgt!
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#31   stephan   20:53:33 | Samstag, 10. Februar 2007
@obelix
Aus meiner beruflichen Erfahrung (Erzieher, gebe zweimal die Woche Nachhilfeunterricht) würde ich sagen, daß Gesamtschulen nichts verbessern und nichts verschlechtern würden. Bin selber in der DDR zur Schule gegangen und stelle im Vergleich fest, daß heute bereits der Grundschulunterricht ein niedrigeres inhaltliches Niveau hat als zu meiner Zeit. Ansonsten basiert das Lernen z.Zt. viel zu stark auf der reinen Wissensvermittlung, ohne daß die Schüler ausreichend mit Lerntechniken/methoden vertraut gemacht werden bzw. diese üben, was denken Sie wie viele Schüler auf Sekundarschulen nicht mehr in der Lage sind in Mathematik eine Textaufgabe zu lösen, weil das sinnerfassende Lesen nicht mehr ausreichend geübt wird. Und wenn es heute sog. „Förderschulen“ gibt, an denen niemand mehr sitzen bleibt, weil man den Kindern die Freude am Lernen nicht durch „negative Erfolgserlebnisse“ vermiesen will, braucht sich niemand zu wundern, wenn Schulabgänger nicht mehr ausreichend lesen und schreiben können. Ich kenne Analphabeten die es bis in die 6. bzw. 8. Klasse geschafft haben.
Vielleicht liegt das gute Abschneiden der skandinavischen Länder ja nicht am Schulsystem sondern evtl. daran, daß z.B. in Schweden jeder Schüler ein Instrument lernt? Die positive Wirkung von Musik auf das zentrale Nervensystem wird ja wohl niemand bestreiten.
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#30   Regina 1961   19:46:42 | Samstag, 10. Februar 2007
Hoppla obelix!!!
Nein, obelix, ich bin kein Katholiban. Auch kein Tradi und auch kein Freimaurer. Ich gehöre zu der römisch-katholischen Kirche. Aber Tatsache ist, daß die Pisastudie ziemliche Schwächen hat (Computerfehler, Unvergleichbarkeit verschiedener Schulformen und Sozialsysteme usw.) Und das Schlimmste hier in deutschen Gefilden ist, daß zuviel bei den verschiedenen Schulformen rumexperimentiert wird. Das alte, 3-gliedrige Schulsystem war und ist in sich gut. Vielleicht müßte es durchlässiger sein. Tatsache ist nur, daß das Niveau der Schülerschaft (und mancherorts auch der Lehrerschaft) immer tiefer sinkt. Wenn ich sehe, daß Abiturienten 15-seitige Referate zu einem Thema abgegeben haben, wo auf jeder Seite mindestens 5 Rechtschreibefehler standen, dann sagt das doch wohl einiges aus. Leider gibt es ja heute auf jedem Computer eine Rechtschreibehilfe…
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#29   Gotthard   19:38:16 | Samstag, 10. Februar 2007
aus Austria
es gibt eine interessante Meldung aus Österreich:
Homeschooling wurde genehmigt www.netzeitung.de/…mischtes/528590.html
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#28   Defensor Fidei   14:46:18 | Samstag, 10. Februar 2007
@ obelix
Wieder einmal ist den Katholiban der äußere Schein wichtiger, als die Zukunft unserer Kinder
Das hat niemand gesagt. Lesen Sie halt die Beiträge der Benutzer aufmerksamer durch!
Der demographische Wandel, den Sie als Chance anpreisen, hat eine Ursache: Eine egoistische, materialistische und lebensverneinende Gesellschaft. Diese Ursachen gilt es zu bekämpfen. Wir dürfen uns mit den „neuen“ Verhältnissen nicht einfach so abfinden und nur an den Folgen rumdoktern.
Die gesellschaftlichen Verhältnisse der einzelnen europ. Länder sind viel zu unterschiedlich, als das in allen europ. Ländern der gleiche Schultyp der richtige wäre.
Fakt ist vor allem auch, daß es nicht die Gesamtschule war, die als Sieger bei PISA hervorgegangen ist. Der Verweis auf skandinavische Länder hinkt. Schauen wir doch bei uns vor der Haustür. Auch hier gibt es BL mit vielen Gesamtschulen. Wie haben diese abgeschnitten? Sie waren alles andere als unsere Spitzenreiter!!
Die Formel „Mehr Abiturienten=gerechteres Schulsystem“ ist jedenfalls großer Schwachsinn. Das Problem ist doch nicht die Hauptschule oder die Realschule an sich. Das Problem sind schlechte Schulen. Das Ergebnis sozialistischer Schulpolitik war und ist, daß viele Firmen nur noch bereit sind, Abiturienten oder gute Realschüler einzustellen. Ein vormals gesundes System wurde von der 68’ern auf dem Altar linken Wunschdenkens (alle Menschen sind potentiell gleich) geopfert. Entstehen in diesen BL unsere Arbeitsplätze? Nein!
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#27   obelix †   13:38:09 | Samstag, 10. Februar 2007
@Defensor Fidei @Evelin
Lieber ein ungerechtes Schulsystem, das die Zukunftsfähigkeit des ganzen Landes bedroht unter dem Kreuz, als ein hocheffizientes aber „sozialistisches“ System?
Das ist genau die Einstellung, die den demografischen Wandel nicht als Chance, sondern als Bedrohung zeigt.
Wieder einmal ist den Katholiban der äussere Schein wichtiger, als die Zukunft unserer Kinder.
Wenn Ihnen etwas nicht gefällt, erklären Sie es zur Fälschung. Lassen Sie mich raten, Evelin; es waren die Freimaurer?
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#26   Alucard †   13:21:36 | Samstag, 10. Februar 2007
Zur Abwechslung…
gratulieren wir den Jungs von OOMPH! zu ihrem Sieg im Bundesvision Song Contest gestern Abend!!!
:)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3
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#25   Evelin   12:38:58 | Samstag, 10. Februar 2007
Die PISA-Studien sind ideologische Fälschungen
@ Obelix: Wenn Sie ernsthaft behaupten, anhand der PISA-Studien könnte man irgendwelche sachlichen Aussagen über die einzelnen Schulsysteme der verschiedenen europ. Länder herauslesen, dann sind Sie echt krank!
Beispiel: Bei der letzten österr. PISA-Studie hat man eine Klasse der Berufsschule (das sind Lehrlinge, die nur zeitweise die Schule besuche, sonst arbeiten bzw. lernen sie ja in den Betrieben) Mollardgasse in Wien herangezogen, die speziell aus solchen Schülern gebildet wurde, welche aufgrund ihrer schlechten Sprachkenntnisse (also insb. Einwandererkinder) nicht am Arbeitsmarkt vermittelbar waren. Diese besonders schwachen Schüler wurden also gezielt in die österr. PISA-Studie einbezogen!
Die PISA-Studien sind nichts als Furz mit Sahne, um in den letzten Länder mit halbwegs intakten Bildungssystemen die Zerstörungsarbeit fortsetzen zu können!
Der Gatte der Evelin
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#24   Sirilo   07:53:19 | Samstag, 10. Februar 2007
Das Jugendamt meldet sich zu Wort…
In der heutigen EN ist ein Artikel erschienen, der über eine etwas vage Stellungnahme des Jugendamts Erlangen zum Fall Amina/Melissa berichtet:
…w.erlanger-nachrichten.de/artikel.asp?art=606774&kat…
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#23   Defensor Fidei   01:13:26 | Samstag, 10. Februar 2007
@ obelix
Besonders ausgeprägt im katholischsten aller Bundesländer. In Bayern, wo die Kruzifixe in den Klassenzimmern wohl wichtiger sind, als Ganztagsschule und Gerechtigkeit.
Da haben Sie doch nun endlich einmal ein Diskussionsthema, das Ihnen gefallen dürfte. Und so wie man bei diesem Thema versucht, sachlich zu bleiben, versuchen Sie es bitte auch bei der nächsten SSA-Diskussion. Ich gebe die Hoffnung nicht auf.
Nun noch kurz zur Lage in Bayern. Es geht nicht um ein „entweder oder“, sondern um ein „sowohl als auch“. Nicht Kreuz oder Gerechtigkeit, sondern Kreuz und Gerechtigkeit. Selbst wenn es bei der Gerechtigkeit fehlen sollte, wäre dies noch kein Grund, beim Kreuz zu diskutieren; frei nach dem Motto: Wenn schon keine Gerechtigkeit, dann auch kein Kreuz in allen Klassenzimmern. Beim Kreuz würde ich keinen Millimeter nachgeben.
Fakt ist, daß Bayerns Schüler den Anschluß an die internationale Weltspitze geschafft haben. [www.km.bayern.de/km/aktuelles/03341/index.shtml]
Fakt ist auch, daß es noch Schwächen gibt. Hier muß ständig versucht werden, diese zu verringern.
Ein gut organisiertes dreigliedriges Schulsystem hält locker mit der Weltspitze mit und bietet Chancengerechtigkeit.
Was bringt es, wenn 80% Abitur machen? Der Schuß geht nur nach hinten los. Hierdurch werden die Menschen nicht schlauer, sondern man macht ihnen was vor. Ich selber habe nicht in Bayern Abitur gemacht. Meine Erfahrung sagt mir, daß bei mir nichts wirklich besser, aber dafür vieles schlechter war.
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#22   obelix †   00:47:06 | Samstag, 10. Februar 2007
@Regina 1961
Regina 1961: @mö-ka…Was mir sehr am Herzen läge, wäre die Abschaffung der Ganztagsschule.
Ausgerechnet in Deutschland wird jetzt intensiv über die flächendeckende Einführung von Ganztagsschulen nachgedacht.
Warum? Weil die besten Schülerinnen und Schüler Europas in Ländern leben, die seit Jahrzehnten ausschliesslich Ganztagsschulen kennen. Die Länder des Nordischen Rates.
Ausserdem beginnt man zu begreifen, dass eine integrierte Gesamtschule wohl doch kein sozialistischer Sündenfall ist und mitnichten alles Übel der Welt zeitigt.
Im Gegenteil. Das dreigliedrige deutsche Schulsystem, mit seiner Festlegung von zehnjährigen Kindern auf den gesamten späteren Lebensweg, mitsamt allen, bzw. ohne alle Aufstiegsmöglichkeiten, ist wohl einer der Hauptgründe für das miserable Abschneiden von deutschen Kindern im europäischen und weltweiten Vergleich. Und die Ungerechtigkeit in Person. Besonders ausgeprägt im katholischsten aller Bundesländer. In Bayern, wo die Kruzifixe in den Klassenzimmern wohl wichtiger sind, als Ganztagsschule und Gerechtigkeit.
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#21   Evelin   22:53:52 | Freitag, 9. Februar 2007
Hausunterricht in Österreich
@ stephan: In Österreich ist generell Hausunterricht zugelassen, also keine „Schulpflicht“, sondern „Unterrichtspflicht“. Nach der formlosen Anmeldung beim Bezirksschulrat bekommt das Kind eine Schule außerhalb des eigentlich zuständigen Schulsprengels zugewiesen, wo am Ende des Schuljahres die Prüfungen abzulegen sind.
Diese dauern nach der 1. Klasse Volksschule ca. 2 Stunden, nach der 4. Klasse ca. 4 Stunden. Die Leistungen der Kinder sind durchwegs sehr gut. Vom Religionsunterricht kann man sich abmelden. Wir z.B. sorgen selbst für eine Katechese der Kinder, außerdem werden sie an der Katechese des Priorats und der Erstkommunionvorbereitung dort teilnehmen.
Derzeit schon macht unsere Tochter Fernkatechismus der FSSPX (Schwestern der FSSPX, Göffingen in Baden-Würtemberg) und ist begeistert davon.
Außerdem erhalten die beiden ältesten Kinder auch Katechese in einer KPE-Wichtelgruppe (4-7 Jahre). Insgesamt also deutlich mehr als sonst Religionsunterricht wäre und sowieso um Dimensionen besser.
Auch bei Hausunterricht besteht Anspruch auf die staatliche Gratis-Schulbuchaktion. Der Hausunterricht ist jedenfalls auch für das Gymnasium möglich, also bis zur Matura.
Die Anzahl der katholischen Eltern, die Hausunterricht erteilen, ist noch sehr überschaubar, man kennt sich. Häufiger ist der Hausunterricht bei kleinen christlichen Konfessionen wie den „7-Tages-Adventisten“ sowie bei behinderten Kindern.
Der Gatte der Evelin
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#20   stephan   22:02:04 | Freitag, 9. Februar 2007
@Jörg Guttenberger
Genau so wird es in den wenigen Bundesländern, die Heimunterricht zulassen auch gehandhabt. Zweimal im Jahr zum Zwischentest und die Abschlußprüfung wird in einer staatlichen Schule zusammen mit den anderen des gleichen Jahrgangs abgenommen. Heimunterricht ist möglich bis zur Realschulreife, Unterricht auf Gymnasialniveau ist nicht zulässig. Ansonsten ist Homeschooling eher was für Besserverdienende, da man als unterrichtendes Elternteil jedes Jahr Unmengen an Unterrichtsvorbereitungsmaterial (es gibt da entsprechende Listen, was verwendet werden muß) zu kaufen hat, daß den Lehrern in den Schulen kostenlos zur Verfügung stehen würde. Neben der restriktiven Gangart einiger Bundesländer, ich hebe hier mal Sachsen-Anhalt und Thüringen hervor, wo die Möglichkeit des Heimunterrichtes generell gar nicht vorgesehen ist, ist der Kostenfaktor sicher auch ein Grund, warum sich die Zahl der zu Hause ausgebildeten Kinder in ganz Deutschland nur im dreistelligen Bereich bewegt.
Warum gehen die Kanwesenden Kritiker hier davon aus, daß Mutti selbst den Heimunterricht leiten müßte? Das könnte genausogut Opa oder der pensionierte Onkel Herbert machen, auch die Bildung eines Elternkreises wäre denkbar, wo dann eine geeignete Person die Kinder mehrerer Familien unterrichtet. Damit könnte man pro Kind auch die hohen Materialkosten abfedern.
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#19   Jörg Guttenberger, Köln   21:46:40 | Freitag, 9. Februar 2007
Heimunterricht
wäre sicher eine ensthafte Möglichkeit, wenn die Kinder regelmäßig zu Prüfungen über das Gelernte vorgeladen werden. Bei mangelhaften Leistungen würde der Schulzwang einsetzen.
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#18   Regina 1961   21:41:19 | Freitag, 9. Februar 2007
@mö-ka
Das wirklich Schwierige ist, daß es sowas wie eine Allgemeinbildung geben sollte. Ein Fundament, auf das jedes Menschenkind ein Recht hat. Fängt man einmal mit Ausnahmeregelungen an, entwickelt sich daraus schnell so etwas wie ein circlus viciosus. Dann sind es nicht nur katholische Mütter, die ihre Kinder allein unterrichten wollen, sondern dann kommen auch bald die verschiedensten freien evangelikalen Kreise, die Mormonen, die Zeugen Jehovas usw. Und dann wird die Sache ganz schnell unübersichtlich. Was mir sehr am Herzen läge, wäre die Abschaffung der Ganztagsschule. Wozu habe ich meine Kinder überhaupt in die Welt gestzt? Klar, dann kann auch noch die Mama ein paar Pfennige, sorry, Cent, verdienen und sich im Beruf verwirklichen. Könnte ich meine Kinder wenigstens ab dem Mittagessen „unter meine Fittiche“ nehmen, wäre manche schulische Entgleisung zumindest Zuhause noch aufzufangen. Aber durch den Ganztagsschulbetrieb ist mir auch diese Möglichkeit noch genommen. Nichts gegen berufstätige Mütter. Aber ich fordere auch ein „Existenzrecht“ für Mütter, deren höchstes Gut nicht Job und Karriere sind. Und das wird von unserem Staat immer mehr in den Hintergrund gedrängt.
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#17   möchtegern-kathole   20:19:13 | Freitag, 9. Februar 2007
grundsätzlich gebe ich Regina …
… Recht. Schulpflicht ist notwendig, denn sonst würden viele gar nichts lernen, noch nicht mal lesen und schreiben.
Wenn sich allerdings das Jugendamt der Sache annimmt, sollten die doch Ausnahmeregelungen machen können, wenn der Lernerfolg zuhause ok ist. Prinzipiell, wenn die Eltern den Kindern das Schulzeug lehren, dann haben die mehr Recht das zu tun, als die anderen Menschen (= der Staat).
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#16   Regina 1961   18:42:54 | Freitag, 9. Februar 2007
Bitte Sachlichkeit
Gegen einen guten Privatunterricht seitens Mutti ist prinzipiell nichts einzuwenden. Aber das gilt doch nur für eine winzigkleine Anzahl von Kindern. Stellt Euch doch einmal vor, man würde den staatlich verordneten „Zwangsunterricht“ abschaffen. Ich bin mir sicher 90% der Bevölkerung hätte nicht einen Funken Allgemeinbildung. Die meisten Frauen wären doch überfordert, ihre Kinder selbst zu unterrichten. Und Amerika als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten? Mit Sicherheitsbeamten vor nicht wenigen Schulen? Bewaffnete Schüler? Einem Sozialsystem, dem ich im Notfall lieber nicht ausgeliefert sein möchte…
Laßt doch die Kirche im Dorf. Geht lieber zu Elternabenden und Elternsprechtagen. Dort könnte man den Mund aufmachen und laut werden. Aber wie sieht dann auch da die Realität aus? Es erscheint oft nut 1/4 bis 1/3 der eingeladenen Eltern. Falls überhaupt noch jemand „aufkreuzt“…
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#15   Heggi   17:17:53 | Freitag, 9. Februar 2007
Gunsenum
Was dieser Beitrag von Hoffmann mit der Piusbruderschaft zu tun hat, ist Ihr Geheimnis. Sie müssen von bodenlosem Haß erfüllt sein. Da ich Herrn Hoffmann persönlich kenne, kann ich nur versichern, daß er nicht das geringste mit FSSPX zu tun hat. Wirklich, Ihr dummes Geschwätz und Ihre Dummheit mit dem entsprechenden Haß vermischt ergibt jene unsägliche gefährliche Mixtur, vor der man zu anderen Zeiten eine Riesenangst haben mußte.
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#14   Agathenon †   17:12:08 | Freitag, 9. Februar 2007
Gegen vernünftig erteilten Heimunterricht wäre ja nichts einzuwenden,
nur würde die Kontrolle ungleich schwerer fallen als bei anerkannten Schulen, schon weil die zu überprüfenden Stellen weitaus zahlreicher ausfallen würden – und ohne eine solche Kontrolle kann die Sache eben böse nach hinten www.faz.net/…common~Scontent.html losgehen.
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#13   Stimme aus dem Tradiland   14:41:46 | Freitag, 9. Februar 2007
Zwangsbeglückung durch Schulzwang
In deutschland besteht Schulpflicht. Basta. Wer seine Kinder in einer besonderen christlichen Richtung, also etwa protestantiosch oder katholisch erzogen sehen möchte, dem steht es frei, sein Kind an einer konfessionellen Schule gewünschter Coleur anzumelden.
Es interessant, wie sehr die angeblich „Liberalen“ die Maske fallen lassen, wenn es um die Kinderverderbung geht. Da werden sie dann ganz totalitär.
Ich empfehle den Deutschen, die die Kinder zu Hause unterrichten wollen, auszuwandern.
Vom Morgenthauplan über die Abtreibung bis zur Masseneinwanderung: Deutschland steht – aus rassistischen Gründen („die bösen Deutschen“) auf der Abschußliste der Freimaurer. Das muß jedem klar sein.
Das masonische Urteil von 1943/44/45 wurde niemals aufgehoben, im Gegenteil: Neben der durch Luftkrieg, Aushungerung, Mordvertreibung und Ungeborenenmord umfangreich zerstörten Bevölkerungsgrundlage wird Deutschland auch noch jegliche Würde genommen.
Dies durch die fortgesetzte Rolle als Zahlknecht, Watschenmann und Versorgungseinheit für das europäische (und auch außereuropäische) Proletariat. „Gay Prides“, „CSD“, Konzerte von perversen „Musikern“ udgl. geben den Ton an.
Zum Dank wird man nach wie vor angepöbelt, wenn man im Ausland Deutsch spricht.
Alle im Bundestag vertretenen Parteien Deutschlands arbeiten daran, dass alles so schlecht bleibt wie bisher.
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#12   freddie schenk   14:37:53 | Freitag, 9. Februar 2007
@Artois
Wieso bist du eigentlich so überheblich und aggressiv?
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#11   Artois †   14:00:43 | Freitag, 9. Februar 2007
@freddie
Fast alle Blödiane fühlen sich wohl in Ihrer Haut, da sind sie nicht der einzige !!!
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#10   freddie schenk   13:48:14 | Freitag, 9. Februar 2007
@Artois
Danke. Lieber staatlich „zwangserzogen“ als tridentinisch verkorkst.
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#9   Artois †   13:45:54 | Freitag, 9. Februar 2007
@freddie
Erstaunlicher Weise gelingt es Dir, den Verblödungsgrad in x-net noch nach unten zu bwegen. Alle Achtung! Du bist ein Musterprodukt staatlicher Zwangserziehung! Auch dafür herzlichen Glückwunsch!
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#8   freddie schenk   13:28:21 | Freitag, 9. Februar 2007
Der Herr Dipl. Ing.
posatet hier seine Privatmeinung als Artikel. Super Leistung! Alle Achtung.
Christenverfolgung? Ich lach mich kaputt. Schulverdummungssystem! Aha.
In deutschland besteht Schulpflicht. Basta. Wer seine Kinder in einer besonderen christlichen Richtung, also etwa protestantiosch oder katholisch erzogen sehen möchte, dem steht es frei, sein Kind an einer konfessionellen Schule gewünschter Coleur anzumelden.
Wie schon desöfteren hier gesagt: Es steht jedem frei, hier seine Meinung – und sei sie auch noch so abwegig – kundzutun. Aber dann bitteschön als Meinung oder Kommentierung klar kenntlich machen und nicht als „Artikel“ verbrämen. Nicht wahr, Herr Dipl. Ing. Hoffmann!
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#7   Aragorn   13:23:12 | Freitag, 9. Februar 2007
interessanter artikel
interessanter artikel
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#6   thaumaturgos   13:15:53 | Freitag, 9. Februar 2007
@Thaddäus
ach, sie jammere, das konnte wesentlich eloquenter vor Ihnen :
J. Donoso Cortés Marqués de Valdegamas, Über die Diktatur. Drei Reden aus den Jahren 1849/50 (Bibliothek der Reaktion). Hg., aus dem Spanischen übertr. und komm. von G. Maschke. Wien – Leipzig 1996
Ders., Essay über den Katholizismus, den Liberalismus und den Sozialismus und andere Schriften aus den Jahren 1851 bis 1853. Hg., ü-bers. und komm. von G. Maschke (Werke 1 / Acta Humaniora). Weinheim 1989, 1-279. 2. Briefe an den Direktor des Heraldo. In: Ebd. 292-299. 3. Schreiben an Seine Eminenz, Herrn Kardinal Fornari, über das Wesen und den Ursprung der schwersten Irrtümer unserer Zeit. In:Ebd. 300-320.
oder:
Obras Completas de Juan Donoso-Cortés, Marqués d
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#5   Sirilo   12:57:32 | Freitag, 9. Februar 2007
Man staunt…
wie Herr Hoffmann die USA zum gelobten Land hochjubelt und insinuiert, Deutschland würde die Internetpornographie dulden. Dabei wird der größte Teil der Internetpornographie in den USA produziert und konsumiert (gern auch von evangelikalen Predigern, wie kürzlich wieder bekannt wurde); in Deutschland und Österreich führt die Polizei immerhin einen konsequenten Kampf gegen die Kinderpornographie: erst vor kurzem gelang der österreichischen Polizei ein großer Schlag; von den mehr als 2300 ermittelten Benutzern stammte der größte Teil aus den USA…
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#4   kali   12:43:01 | Freitag, 9. Februar 2007
Volksverdummung oder Neudeutsch Verbraucherverdummung
Diese mit Hilfe der Ämter-und Dienstpostenvergabe, sowie Preisverleihungen und Ehrungen, durchgesetzten Zustände werden durchgeführt um unsere Nachkommen zu verdummen. Woher die Befehle dafür kommen, sollten sich jene die es noch interessiert selber einmal Gedanken machen. Jedenfalls ist dies ein Verbrechen.
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#3   Gunsenum   12:32:20 | Freitag, 9. Februar 2007
soso…
ach wie…im staat ist Bevormundung also böse? Und die diktatur ihrer Piusbruderkaste in ihrer PRK (das heißt Privat-Katholische Kirche!)ist gut? Hmm…da mus ich reflektieren…
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#2   Thaddäus   11:35:00 | Freitag, 9. Februar 2007
Danke!
Tut gut, diesen erfrischenden Beitrag zu lesen, der neben einer zutreffenden Diagnose auch Wege für ein Therapie (bzw. für eine Prophylaxe, wofür es in Europa allerdings weitgehend zu spät scheint) aufzeigt.
:)3
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#1   moorhans   11:34:47 | Freitag, 9. Februar 2007
…alle Achtung -lesenswert
…sehr schön mal auch diese schulischen Entwicklungen
zwischen Kirche und Staat näher zu betrachten.
Doch…es wird bleiben wie es ist-basta.
Auch die Zustände in Amerkia haben zu viele Schattenseiten. Sogar auf Island der Miniinsel bommt die Ponografie in den Schulen.
Wir Christen wissen doch dass es so kommen muss.
Oder nicht??
Paulus sagte die vor 2000 Jahren voraus
in 2. Tim. 3,Vers 1-5
besonders der 5. Vers sollte uns auffallen…
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