Eines
ist ihr klar. In einem Land wie Deutschland, das Richtung Bildungsnotstand und demographische Katastrophe
segelt, möchte sie ihre Kinder nicht aufwachsen lassen.
Sie hat in den USA fünfzig Cousinen oder Cousins
und bisher schon zwanzig Nichten oder Neffen.
Wie war das doch noch einmal? „Die Hand, welche die Wiege
bewegt, bewegt die Welt!“
Seit der Geburt unserer ersten Enkelin ist unsere Schwiegertochter nicht mehr
berufstätig. Die Kinder werden zuhause unterrichtet.
Die siebenjährige Veronica liest bereits Bücher –
ein Ergebnis von Homeschooling durch ihre Mutter.
Die älteste Schwester unserer Schwiegertochter hat
acht zuhause unterrichtete Kinder. Die Ältesten lehren bereits die Jüngsten.
Freunde dieser Familie
haben zehn Kinder, die auf gleiche Weise auf Erfolgskurs sind.
Dagegen steht Deutschland vor dem Versagen
des staatlichen Schulerziehungsmonopols. Zugleich werden die Bedürfnisse der pluralistischen Gesellschaft
vernachlässigt.
Das Versagen des Staates betrifft auch die Christen, die auf eine christliche Erziehung
ihrer Kinder Wert legen. Darauf hätten sie laut Grundgesetz einen Anspruch – nur einklagen können sie
ihn nicht.
Christen beginnt es mehr und mehr zu dämmern, wie sie vom Staat und ihren Parteien bevormundet
werden.
Das erleben sie etwa beim schulischen Sexualkundeunterricht. Dieser ist oft ein Animierunterricht
für frühe sexuelle Unzucht samt folgerichtiger Aufklärung über Empfängnisverhütung.
TV-Medien und
staatlich zugelassene Internet-Pornographie sorgen für eine verbreitete Bindungsunfähigkeit großer
Bevölkerungsteile, die außerdem ohne Nachkommen sterben.
Die Antworten von CSU und CDU auf das Problem
reflektieren eine große Hilflosigkeit. Gern lügt man sich in die eigene Tasche: „So schlimm wird es
doch wohl noch nicht kommen.“
Unsere Söhne sind in die USA abgewandert.
Mehr und mehr raten verantwortungsbewußte
Eltern ihren Kindern, von der vergreisenden und sterbenden deutschen Gesellschaft Abschied zu nehmen.
Sie wollen ihre Nachkommen nicht in einem gleichmachenden, dämlich bürokratischen Sozialismus verkommen
sehen.
Die schiefe Ebene dieses Materialismus mündet immer im Sumpf einer stumpfsinnigen, sterilen Menge,
die sich mit dem Neid-Argument zur Mehrheit manipulieren läßt – und sich schließlich selber zugrunderichtet.
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Wolf: unser bisheriger Austausch Herzlichen Dank für Ihren Hinweis. Darf ich hier den unterbrochenen
Faden in Sachen Religion wieder aufnehmen? Es ist völlig klar: Sie vergleichen die Ihnen bekannte gelebte
Praxis des Christentums mit der kodifizierte Lehre Buddas. So schneidet die kodifiziert Wirklichkeit stets
besser ab, das ist doch klar. Im Übrigen konnte der bis zum Alter 20 (oder früher endende) erteilte
Religionsunterricht nicht die Fragen klären, die sich uns als Erewachsene stellen. Wenn Sie die gewünschten
Antworten in einer anderen Religion finden, schneidet diese verständlicherweise besser ab! Auch unter
den Jüngern Buddas gibt es die Auffassung, alle Religionen seien letztlich eine Religion (großer Wagen)
und die, nachdem die Anhänger seiner Lehr das Heil für sich gepachtet haben (kleiner Wagen). Daß Budda
nichts über (einen persönlichen) Gott sagt, bedeutet noch lange keine Leugnung Gottes. Auch in der ostsyrischen
Kirche (1248 durch Dschingis Khan weitestgehend ausgelöscht) hat es eine eigenständige christliche Philosophie
gegeben, die den Personenbegriff nicht gekannt hat. Im Übrigen ist das Christentum (u. a. lt Galaterbrief)
die Religion der Freiheit: selbst die Religionsfreiheit ist in der Schöpfung grundgelegt, wie ich in
anderem Zusammenhang ausgeführt habe. Es hat sich leider im Spätmittelalter die vom letzten Konzil verurteilte
Meinung breit gemacht, die Kirche müsse unter Ausschaltung jeglicher Freiheit die Leute auch gegen ihren
Widerstand in den Himmel karren. Forts. folgt.
@ Guttenberger Heute eben nicht mehr. Wenn Sie heute den Qualifizierenden Hauptschulabschluß haben, dann
können Sie binnen eines Jahres völlig problemlos die Mittlere Reife nachmachen. Wenn Sie aber Realschüler
sind, dann bleibt Ihnen im Prinzip (in Bayern!) nur die Fachoberschule. Damit haben Sie dann Fachhohschulreife,
was ja ganz schön ist, womit Sie aber eben nur Ingenieur oder Betriebswirt werden können. An eine Uni
können Sie damit nicht. Damit Sie an eine Uni können, müssen Sie in einem Jahr eine zweite Fremdsprache
(bspw. Franz. oder Latein) auf Oberstufenniveau beherrschen. Ich persönlich finde das weder durchlässig
noch gerecht!
Wolf: Schule Freut mich, daß wir einer Meinung sind. Daß man als Realschulabgänger innerhalb eines
Jahres eine 2. Fremdsprache pauken muß zwecks Anschluß an die gymnasiale Oberstufe empfinde ich allerding
auch als Zumutung. Das sollte man durch entsprechende Lehrpläne der Realschule berichtigen. Der Unterschied
zwischen Mittelschule und Realschule ist mir neu. Zu meiner Zeit waren das (zumindest in NRW) deckungsgleiche
Begriffe.
@ Guttenberger Dann sind wir ja einer Meinung! Ich finde es einfach ungerecht wenn man in Bayern nach
dem Qualifizierenden Hauptschulabschluß völlig problemlos binnen eines Jahres die Mittlere Reife machen
kann, als Reaschulabgänger aber erstmal eine zweite Fremdsprache binnen eines Jahres pauken und dann
auf Oberstufenniveau beherrschen können soll. Was spricht denn dagegen entsprechende Kurse schon auf
der Realschule anzubieten? Von 0 auf 100 innerhalb eines Jahres: wirklich fair ist das nicht! Ich hatte
eine 3 in Französisch im Abitur. Genausogut hätte es eine vier oder fünf sein können.
Wolf: Euphemismus ist das sicher nicht. Ich bin Ende der 7. Gymnasialklasse abgegangen und habe eine Versicherungslehre
absolviert mit dem bereits beschriebenen Anschlußstudium bis zum Versicherungsbetriebswirt (DVA), weiß
also, wovon ich rede! Daß es nicht einfach ist, seinen Beruf zu wechseln, gebe ich gerne zu. Aber vielfach
kann man im erlenten Beruf weiter kommen, Banken und zum Teil die Industrie bieten ähnliche Studienprogramme
an. Wenn man, wie Sie, Geschiche studieren will und ohne Abitur keine Einstiegsmöglichkeit in das Fach
hat, wird es bitter, das kann ich Ihnen nachfühlen. Vieleicht wäre der Buchhandel oder eine Archivarausbildung
die geeignetere Vorbereitung gewesen. Ein durchlässiges Schulsystem ist sicher sinnvoll, gerade, weil
manche erst spät ihre eigentliche Begabung entdecken.
@ Guttenberger Fehlentscheidungen der Pädagogen sind korrigierbar. Das ist ein Euphemismus! Es gehört
schon was dazu, nach einer Ausbildung zu sagen: Ich schmeiß’ das jetzt hin und studiere noch mal! Mal
ganz abgesehen davon, daß die Realschule nicht mehr der früheren Mittelschule entspricht. Meine Tante
zum Bsp. besuchte in Bayern eine sogenannte Mittelschule. Dort lernte sie Französisch als zweite Fremdsprache.
Nach ihrem Abschluss dort (Mittlere Reife) hätte sie problemlos ein Gymnasium besuchen können. Heute
gibt es in Bayern nur noch Realschulen, keine Mittelschulen mehr. Wenn sie sich für die Realschule entschieden
haben, müssen sie binnen eines Jahres eine zweite Fremdsprache erlernen. Glauben Sie das ist ein Vergnügen?
Es ist reine (ideologisch begründetete!) Schikane! Dagegen wehre ich mich! Ein Schulsystem muß so organisiert
sein, daß es allein auf die Leistung ankommt und ein Wechsel in eine andere Schulform ohne Zeitverlust
und problemlos möglich ist. In Bayern ist das im Moment mit Sicherheit nicht der Fall!
Wolf: Ideologie, Schule Ihren Ausführungen zur Schulpraxis stimme ich zu. Hinzu kommt noch persönliche
Zu- und Abneigung des beurteilenden Lehrers. Sie sehen aber aus meinen Ausführungen, Fehlentscheidungen
der Pädagogen sind korrigierbar. Sehen Sie Ihre Ausbildug um Informatiker nicht als verlorene Zeit. Sie
haben auch allgemeingültiges dabei gelernt. Die beste Schule ist immer noch das Leben selbst. Zur Ideologie:
Hoffentlich verheben Sie sich nicht. Ich bringe immerhin 90 Kilo auf die Waage! Aber im Ernst: haben Sie
Identitätsprobleme? Daß ich alle Forumseilnehmer für Ideologen halte, hätten Sie wohl gerne! Sie folgen
hier wieder der 68er-Praxis: denen geht es nicht darum, Wahrheiten zu vermitteln, sondern Wirkung zu erzielen.
Die höchste Wirklichkeit sind (für die 68er) die eigenen Wünsche! Damit bildet gerade diese Ideologie
die geistige Grundlage für das, was man zuweilen als Ellenbogengesellschaft bezeichnet. Wenn Sie tatsächlich
Geschichte studieren: hoffentlich lernen Sie daraus!
@ Guttenberger Das Problem ist, daß Eltern aus (sagen wir mal) einfacheren Schichten dazu neigen auf
das zu hören was der Lehrer als Tip abgibt. Meine Eltern haben das gemacht was der Grundschullehrer nach
der vierten Klasse empfohlen hat: Realschule. Ehrgeizige Eltern, bzw. Eltern aus der oberen Mittelschicht
dürften dazu neigen auf die Meinung des Lehrers nicht allzuviel zu geben: „Das Kind kommt auf’s Gymnasium,
basta!“. Was hat ein solches Verfahren mit Gerechtigkeit zu tun? Ein Kind von 10 Jahren kann nicht allein
entscheiden. Noch viel weniger aber kann ein überarbeiteter und möglicherweise desinteressierter Lehrer
entscheiden wozu ein Mensch geeignet ist und wozu nicht. Wir reden hier immerhin über eine der wichtigsten
Entscheidungen im Leben eines Menschen! Ich verlange nur eine durchlässigeres und damit gerechteres Schulsystem.
Das ist in Bayern (wo ich lebe) nicht der Fall. Wollen Sie mich auf die Schüppe nehmen? Natürlich! Sie
erklären Ihre Diskussionspartner doch andauernd zu Ideologen! „Wie zu beweisen war!“
Wolf: Ideologie Wollen Sie mich auf die Schüppe nehmen? Schlielich reden Sie doch der 68er Ideologie
das Wort und nicht ich! Ich habe keineswegs die schulische Fremdbestimmung über den einzuschlagenden
Bildungsweg befürwortet, sodern lediglich auf spätere Korrekurmöglichkeiten durch Abendgymnasium usw.
hingewiesen! Zu meiner Zeit haben die Eltern alleine enschieden, ob sie ihr Kind zur Aufnameprüfung auf
Realschule oder Gymnasium anmelden wollten. Damit war Pädagogenwilkür weitgehend ausgeschaltet. Inwieweit
sich die Fremdbestimmungsmöglichkeit der Pädagogen erweitert hat, ist mir nicht bekannt. Wie soll ein
Kind von 10 Jahren alleine entscheiden?
@ Heinrich Hab’ ich was anderes behauptet? Nur warum wollen Sie ein Schulsystem unterstützen das den
Sohn eines Handwerkers wiederum zu einem Handwerker ausbildet? Warum soll der Sohn des Handwerkers von
der Gnade eines Grundschullehrers abhängig sein? Es ist einfach unrealistisch zu meinen daß ein kleiner
Grundschullehrer in der Lage ist verantwortungsvoll über Glück oder Unglück eines 9-jährigen Kindes
entscheiden zu können. Die Chance daß es schief geht ist gewaltig. Derjenige der es dann (möglicherweise
sein Leben lang) ausbaden muß ist der Sohn des Handwerkers, den der Grundschullehrer bspw. in einem Anflug
von Überheblichkeit falsch eingeschätzt hat.
Nein lieber Wolf, ich habe heute durch Zufall Haus und Werkstatt eines Mannes besichtigt, der eine kleine
Schreinerei hatte und sich nun mit ca. 70 Jahren zur Ruhe setzt und seine Immobilien verkauft (Er hat
längst ein schönes Wohnhaus in einem sog. besseren Stadtviertel). Nun ja sagt er, fleißig war ich schon
und wenn die Frau das Büro nicht gemacht hätte, dann wäre es nicht umgegangen. Er hatte immerhin 12
Mitarbeiter und entsprechenden Umsatz. Und der Sohn ist zu faul weiterzumachen. Der geht lieber in ein
Büro, weil man sich da nicht dreckig machen muß. Das meinte ich. Verachten Sie der Hände Arbeit nicht
so. Die Apostel waren alle Handwerker. Und Geschichtsprofessoren, die sich nur als Legitimatoren der Mächtigen
sehen, die gibt es auch. Vor allem sollten wir Akademiker (da zähl ich mich auch zu) nicht auf die Handwerker
herabsehen, die meisten können was was wir nicht können. (Und umgekehrt natürlich auch)
Lieber Wolf, tut mir traurig um das Mißverständnis. Aber ich hatte in der letzten Zeile „sie“ absichtlich
klein geschrieben, aber ansonsten etwas nachlässig formuliert. Dass Sie nur als Geschichtsprofessor glücklich
werden können habe ich gleich gemerkt!
@ Heinrich Ich habe meinen Realschulabschluss als Klassenbester mit einem Durchschnitt von 1,4 gemacht.
Dann eine Ausbildung als Informatikkaufmann, zwischendurch Zivildienst. Dann Abitur mit einem Durchschnit
von 1,5 (eine 1 in Deutsch und Mathe, eine 2 in Physik und Englisch). Im Moment studiere ich Geschichte.
Nein, ich glaube nicht daß ich als Handwerker glücklicher geworden wäre. Das war das Geschwätz meines
Grundschullehrers („Warum ein Risiko eingehen? Ein glücklicher Handwerker ist besser dran ein unglücklicher
Akademiker blablabla…“). Dummes Geseiere!
Uns Sie lieber Wolf, argumentieren weltfremd. Wenn die Eltern und die zugegeben oft desinteressierten
Lehrer die Prognose schon falsch stellen, dann wird man selbst mit 10 Jahren kaum in der Lage sein, Sie
richtig zu stellen. Es ist nun mal systembedingt, dass alle wichtigen Entscheidungen zu einem Zeitpunkt
getroffen werden müssen, zu dem sie noch nicht seriös getroffen werden können. Z.B. die Entscheidung
wen man heiratet, die wäre nach 50 Ehejahren seriöser zu treffen, aber das geht halt nicht. Und ich
kenne auch unglückliche Akademiker. Vielleicht wären sie als Handwerker glücklicher und teilweise auch
erfolgreicher.
@ Guttenberger Das ändert nichts daran, daß es ungerecht ist daß andere Menschen über meine Zukunft
entscheiden dürfen/müssen/können. Ich selbst zum Bsp. habe Abitur erst auf dem zweiten Bildungsweg
gemacht und ärgere mich heute noch über die wertvolle Lebenszeit die ich aufgrund der falschen Einschätzung
eines Grundschullehrers vergeudet habe. Was glauben Sie denn wie groß das Interesse eines Grundschullehrers
an der Zukunft eines Kindes wirklich ist? Die Wahrheit ist: es ist ihm schnurzpiepegal. Und wenn man keine
ehrgeizigen Eltern hat (wie ich) und die Empfehlung lautet: „Also eigentlich wäre er wohl schon geeignet,
aber Sie wissen ja wie viele Kinder am Streß usw. zerbrechen und blablabla…“, dann landet man flugs
auf der Realschule. Die einmal eingeschlagene Bahn wieder zu verlassen ist auch nicht jedermanns Sache
und Zeit hat man so und so unnötig vergeudet. Im übrigen: Sie argumentieren ideologisch! Wären Sie
von Ihrer Ideologie nicht so verblendet, würden Sie einfach die pragmatischste und gerechteste Lösung
wählen. Und die lautet, daß jeder selbst darüber entscheidet, was aus einem werden soll!
Lieber Methusalix, Die ersten Auswirkungen dieses Mangels tauchen bereits in den Personalbüros unserer
Unternehmen auf. Händeringend werden Ingenieure und andere hochqualifizierte Mitarbeiterinnen gesucht.
Das ist auch kein Wunder, wenn ein Drittel jedes Jahrgangs getötet wird. Glauben Sie vielleicht, dass
früher alle Kinder erwünscht waren?
Merthusalix: Bildung Die Frage, wer auf das Gymnasium darf, hängt nicht vom sozialen Stand der Eltern
ab, es sei denn, seit meiner Schulzeit habe sich die Lage dermaßen geändert, daß die Entscheidung alleine
bei den Grundschullehrern liegt und diese nicht nach Begabung, sondern nach dem genannten Sozialstatus
der Eltern entscheiden. Bitte hierzu um Ihre Stellungnahme. Wer nicht auf das Gymnasium kommt, kann spätern
über das Abendgymnsaium oder die Begabtensonderprüfung zur Uni kommen. Den letztgenannten Weg hat ein
Kollege, heute Dipl.-Math, beschritten. Er hat sogar eine Zeit lang Studenten einer Fernuni betreut. Hinzu
kommt noch der „3. Bildungsweg“. Dieser Weg führt schulabschlußunabhängig über den Fachwirt zum Betriebswirt.
In der Versicherungsbranche ist Voraussetzung für die Prüfung entweder eine 6-jährige Berufspraxis
oder nach der Lehre zum Vers.-Kfm eine 2-jährige Berufspraxis. Da das Studium zum Vers.-Fachwirt 2 Jahre
(4 Semester) dauert, kann man sofort nach Lehrabschluß damit beginnen. Nach der Fachwirtprüfung sind
bis zum, 4-semestrigen Studium zum Vers.-Betriebswirt (DVA) 2 Jahre Praxis nachzuweisen. Neuerdings ist
ein Anschlußstudium zum „Bachelor of Insurence Practice (DVA)“ möglich, das inzwischen gestartet ist.
Von den bisherigen DVA-Absolvengen haben 20 % die Unternehmensspitze (Vorstand) geschafft, weitere 40 %
die 2. Führungsebene (Bereichsleiter). Die Aussichten sind also nicht schlechter, als für Uni-Absolventen.
Jörg Guttenberger Vers.-Bettriebswirt (DVA)
#46 methusalix † 02:00:05 | Donnerstag, 15. Februar 2007
Bleiben Sie Ihrer konservativ-katholischen Ideologie und Sie zerstören unsere Zukunft Diese Ideologie
zerstört die Zukunftschancen unseres Landes, weil sie uns vom wichtigsten Rohstoff abschneidet, den wir
benötigen: Bildung. Schon jetzt ist die Zahl unserer Hochschulabsolventen, im Vergleich zu den von Ihnen
so ungeliebten Ländern im Norden katastrophal niedrig. Die ersten Auswirkungen dieses Mangels tauchen
bereits in den Personalbüros unserer Unternehmen auf. Händeringend werden Ingenieure und andere hochqualifizierte
Mitarbeiterinnen gesucht. Die Regierung wird von der Industrielobby bestürmt den Zuzug von Fachkräften
zu fördern. Wir brauchen dringend ein leistungsfähiges Schulsystem, das die Kinder nach Begabung fördert
und nicht durch den sozialen Status der Eltern festlegt, welche neunjährige ins Gymnasium geht und wer
auf die Hauptschule. Genau das ist z. B. in Bayern der Fall. Das Schulsystem, das am wenigsten Chancen
bietet und für dritt- und viertklässler festlegt, ob sie uns als Fachärzte, Richter, Ingenieure oder
Hilfsarbeiter wieder begegnen. Nicht die Schwangerschaftsabbrüche, die niedrige Geburtenrate oder unser
Rentensystem bedrohen die Zukunft des Landes, sondern das absolut undurchlässige, ideologisch verhärtete
und ungerechte dreigliedrige Schulsystem, das Schüler nicht nach Begabung, sondern nach sozialem Stauts
fördert und in dem spätestens nach drei Jahren festgelegt ist, wer was wird. Längere Förderung der
Kinder, spätere Festlegung der weiteren Ausbildung lässt Begabungen besser erkennen und nutzen, im Gegensatz
zum jetzigen System.
#45 Defensor Fidei 20:03:10 | Mittwoch, 14. Februar 2007
@ obelix …die NL oder Dänemark als Vorbild? Nein, danke! Ich lehne eine GS aus Überzeugung ab. Sie
sagen nur was heute schlecht sei, aber nicht warum die GS besser ist. Studien & Lehrerverbände sagen
jedenfalls regelmäßig das Gegenteil. Warum können wir nicht den Erfolg der Skandinavier übernehmen
Wer sagt uns denn, daß wir mit der GS auch den gleichen „Erfolg“ haben wie die Skandinavier und nicht
den gleichen Mißerfolg wie die USA, GB oder Frankreich? Das Modell der GS hat sich bei uns nicht bewährt.
Ich sagte es bereits. GS ist teuer, leistungsschwächer und sozial nicht gerechter. Im Gegenteil. Die
BIJU-Studie zeigt es: Wenn für ein und denselben formalen Schulabschluß, für ein und dieselbe Berechtigung
ein so unterschiedlicher Leistungspreis gezahlt werden muß, so ist dies ungerecht. Ungerecht ist es auch,
daß Schüler der GS offenbar eindeutig schwächer gefördert und schlechter auf nachfolgende Bildungswege
vorbereitet werden. Schließlich dürfen wir nicht immer das föderale D mit andern (zentral.) Ländern
vergleichen. Beim Vergl. der BL trennt sich die Spreu v Weizen: Spiel, Satz und Sieg beim innerdeutschen
Schulvergleich für den Freistaat. Die bay. Schüler wurden bei PISA 2003 in allen vier Testkategorien
Spitzenreiter – mit deutlichem Abstand vor den 15 Rivalen. Auch die von Ihnen zitierte Studie zeigt es:
Bay hat die geringste relative Kinderarmut und folgt insgesamt auf Rang 2 im BL-Vergleich. Wie man daraus
den Schluß ziehen kann, daß Bay sich ein Beispiel an „Looser-Ländern“ nehmen sollte, ist mir absolut
schleierhaf
#44 methusalix † 18:18:28 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Teil II und Schluss Aber die Schweiz zeigt in sehr schöner Weise, daß nicht das System das Problem ist –
meine These! Unser Schulsystem funktioniert eben nicht wie in der Schweiz. Also warum müssen wir am Misserfolg
festhalten? Warum können wir nicht den Erfolg der Skandinavier übernehmen? Ich erwarte von allen, daß
sie sich ihrer Stellung in der Gesellschaft entsprechend benehmen. „…Sie sind die geistige Elite unseres
Landes. Hiermit sind Pflichten verbunden, denen Sie nachkommen müssen.“ Unsere „Eliten“ beherzigen das
nicht . Da geht es um Macht und Geld. Nicht um den Erfolg des Landes, durch unsere Kinder. Ihre sture,
durch nichts zu rechtfertigende Ablehnung eines modernen, leistungsfähigen und gerechten Schulsystems,
zugunsten eines schlechten, ungerechten Systems bestärkt mich darin, dass es den Eliten nicht um das
Allgemeinwohl, sondern um ihre eigenen Pfründe geht. Und jetzt schauen wir uns noch an, was Frau Wahlgren
über die Kinderhölle Schweden in kath.net erklärt: Frau Wahlgren schreibt in einem Brief an Deutschlands
Mütter: „Schweden ist kein kinderfreundliches Land! Unsere Kindertagesstätten entpuppen sich nach 25-jähriger
Erfahrung als das größte soziale und wirtschaftliche Desaster.“ www.kath.net/detail.php?id=15958 Und
als Kontrast dazu blicken wir auf die jüngste UNICEF Untersuchung, die die Kinderhölle in Schweden nicht
bestätigt; ganz im Gegenteil! [link][kursiv]In einem internationalen Vergleich landet die Bundesrepublik
auf Rang elf – weit hinter den führenden Ländern Niederlande und Schweden.[link]www.spie…
#43 Defensor Fidei 23:36:01 | Dienstag, 13. Februar 2007
@ obelix …Schauen Sie nach vorne und machen Sie die Augen auf Die Tatsache, daß im internationalen
Vergleich Länder mit Einheitsschulen gut abgeschnitten haben, sagt überhaupt nichts aus über das Leistungsvermögen
der GS in D. GS in D ist vielmehr „out“, das weiß sogar die SPD, bei der die Gesamtschule nicht einmal
mehr als Begriff in den Grundsatzpapieren des Jahres 2001 vorkommt. Auch die Empirie hat eindeutig nachgewiesen,
daß deutsche GS zu teuer und zu leistungsschwach ist. Die im Herbst 1998 aufgelegte BIJU-Studie des Max-Planck-Institut
weist eindeutig aus: Gesamtschule in NRW rangiert leistungsmäßig und auch hinsichtlich sozialen Lernens
um zwei Jahre hinter der Realschule, und zwar trotz vergleichbarer sozialer Provenienz der Schülerschaft
und trotz einer um 30 Prozent besseren personellen und sächlichen Ausstattung. Wenn linke Kräfte jetzt
erneut von der GS schwärmen, weil sie soziale Selektion vermeide, dann verschweigt sie, daß knallharte
soziale Selektion nach dem Geldbeutel der Eltern nicht in Deutschland, sondern in Ländern mit Gesamtschulen
stattfindet: In GB, Frankreich und in den USA laufen die Eltern der GS davon, wenn sie es sich leisten
können, ihr Kind für viel Geld in eine Privatschule zu schicken. Außerdem sollten wir uns nicht von
der Bequemlichkeit mancher Eltern verleiten lassen, die nach dem Motto denken: Für die Schule zahle ich
eine Menge Steuern, also möchte ich mein Kind auch um 7.30 Uhr dort abliefern und um 17 Uhr abholen können:
vokabelabgefragt, gefälligst konfliktgelöst und erkennbar abiturtauglich.
#42 obelix † 19:45:34 | Dienstag, 13. Februar 2007
@Defensor Fidei Teil I Defensor Fidei: @ obelix … Die Durchlässigkeit muß verbessert werden. Das habe
ich bereits mehrfach gesagt. Dies ist jedoch auch bei einem gegliederten Schulwesen möglich. Also das
höre ich, seit meine Tochter vor Jahren vor diesem Problem stand. Da hat sich nichts geändert und da
wird sich nichts ändern. Da können Sie wie ein Gesundbeter noch so oft die „Durchlässigkeit“ beschwören.
Die können Sie komplett den Hasen geben. Durchlässigkeit schließt aber nicht das Erfordernis einer
gewissen Stetigkeit aus. Es macht keinen Sinn, daß Schüler ständig zwischen zwei Stufen hin und her
wechseln. Und schon schreiben Sie höchstpersönlich die Begründung, warum es keine Durchlässigkeit
gibt und jemals geben wird. Schon heute kann jeder höhere Schulabschlüsse nachholen. Gerade für „Spätzünder“
ist dieser Weg oftmals gar nicht so schlecht. Sie wollen also den „nicht so schlechten Weg“ einem viel
besseren vorziehen, nur um ja nicht von Ihrem heissgeliebten, zutiefst ungerechten und für den Erfolg
unseres Volkes schädlichen Weg abgehen zu müssen. Warum halten Sie eigentlich am dreigliedrigen Schulsystem
fest, wie der Teufel an der armen Seele? Sachliche Argumente gibt es dafür nicht. Da muss doch was anderes
dahinter stecken. Raus mit der Sprache!
#41 Defensor Fidei 15:30:38 | Dienstag, 13. Februar 2007
@ obelix der gesamte weitere Lebensweg festgelegt wird, oder, wie besonders in Bayern der Fall, die soziale
Herkunft den Lebensweg betoniert Jörg Guttenberger hat es meines Erachtens sehr gut auf den Punkt gebracht.
Die Strukturen sind zweitrangig. Es kommt dagegen entscheidend auf den Inhalt an. Die Durchlässigkeit
muß verbessert werden. Das habe ich bereits mehrfach gesagt. Dies ist jedoch auch bei einem gegliederten
Schulwesen möglich. Durchlässigkeit schließt aber nicht das Erfordernis einer gewissen Stetigkeit aus.
Es macht keinen Sinn, daß Schüler ständig zwischen zwei Stufen hin und her wechseln. Schon heute kann
jeder höhere Schulabschlüsse nachholen. Gerade für „Spätzünder“ ist dieser Weg oftmals gar nicht
so schlecht. Besonders erfolgreich, wie in der Schweiz, waren wir ja mit diesem Schulsystem nicht Aber
die Schweiz zeigt in sehr schöner Weise, daß nicht das System das Problem ist – meine These! Haben Sie
Angst, daß zu viel Pöbel aus dem „Prekariat“ Ihnen Ihre schönen Gymnasien und Universitäten versaut?
Ich erwarte von allen, daß sie sich ihrer Stellung in der Gesellschaft entsprechend benehmen. Dass Ihre
Eliten nicht mehr elitär genug unter sich bleiben? Elite ist kein Schimpfwort. Mein Geschichtslehrer
(humanistisch-katholischer-Kommunist, wie er sich selber bezeichnete) sagte uns regelmäßig: „Seien Sie
sich Ihrer gesellschaftlichen Stellung bewußt. Sie sind die geistige Elite unseres Landes. Hiermit sind
Pflichten verbunden, denen Sie nachkommen müssen.“
Defensor fidei Wie Sie richtig festellen, kommt es nicht auf Striukturen, sondern auf deren Inhalt an.
Gerade der bereits erwähnte Karl Steinbuch hat bei den 68ern u. a. beanstandet, daß sie alle Pröbleme
ausschließlich durch Strukturänderung lösen wollen (meine persönliche Anmerkung: also auf der Oberfläche
hängen bleiben)!
Schön, Defensor Sie verteidigen also mit Zähnen und Klauen Ihr dreigliedriges, besonders ungerechtes
Schulsystem, in dem für zehnjährige Kidner der gesamte weitere Lebensweg festgelgt wird, oder, wie besonders
in Bayern der Fall, die soziale Herkunft den Lebensweg betoniert. Aufgrund welcher Ideologie tun Sie das?
Besonders erfolgreich, wie in der Schweiz, waren wir ja mit diesem Schulsystem nicht. Besonders gerecht
(eine sehr katholische Forderung übrigens, diese Gerechtigkeit) auch nicht. Haben Sie Angst, dass zu
viel Pöbel aus dem „Prekariat“ Ihnen Ihre schönen Gymnasien und Universitäten versaut? Dass Ihre Eliten
nicht mehr elitär genug unter sich bleiben? Was sollte uns daran hindern, unseren Kindern bessere Chancen
zur Entwicklung zu geben? Warum diese Extrem-Auslese ab der dritten Grundschulklasse? Ist es Ihre Urangst
vorm „Sozialismus“? Oder wollen Sie wirklich bestimmte Gruppen der Bevölkerung einfach aus den höheren
Schulen und Universitäten heraus halten?
@ obelix – Sie haben mich wieder falsch verstanden. Lesen Sie im letzten Artikel 2 Abs. weiter unten Beim
Deutschen Philologenverband handelt es sich um einen gewerkschaftlichen Zusammenschluß von Lehrern an
Schulen/Bildungseinrichtungen, die auf das Abitur vorbereiten und damit sicher nicht um ein Sprachrohr
der Kirche. Die Ergebnisse der neuen PISA-Studie zeigen, daß die Gymnasien besonders bei der Förderung
leistungsschwächerer Schüler Fortschritte verzeichnen. Diese Gruppe von Schülern hat bei PISA 2003
in Deu die größte Leistungssteigerung erreicht. Dies ist auch deshalb bemerkenswert, weil in der Vergangenheit
dem Gymnasium häufig vorgeworfen wurde, sich nicht genügend um Schüler mit Lernproblemen zu kümmern.
Absurd ist deshalb die Forderung nach Abschaffung des gegliederten Schulwesens. Das ungelöste Problem
der schulischen Förderung von Migrantenkindern, das hauptverantwortlich für das nur durchschnittliche
Abschneiden Deutschlands bei PISA 2003 ist, hat nichts mit der deutschen Schulstruktur zu tun. Die Schweiz,
die ebenfalls ein gegliedertes Schulwesen aufweist, hat bei der PISA-Studie hervorragend abgeschnitten.
Nicht die Vereinheitlichung von Bildungsgängen ist „die bessere Schule“. Wer dies heute immer noch behauptet,
negiert jahrzehntelange Negativerfahrungen, auch und insbesondere in der beruflichen Bildung. Die rechtzeitige
begabungs- und leistungsgerechte Differenzierung in verschiedenen Schularten in Verbindung mit Offenheit
und Durchlässigkeit zwischen den Schullaufbahnen ist der richtige Weg. Die meisten Lehrerverb. sehen
es auch so!
#37 methusalix † 18:18:11 | Sonntag, 11. Februar 2007
@Defensor Fidei Defensor Fidei: @ obelix @ Jörg GuttenbergerSowohl die Gemeinschafts- oder Gesamtschule
als auch die Orientierungsstufe sind Modelle, die in Deutschland bereits mehrfach gescheitert sind und
zwar sowohl leistungsmäßig als auch hinsichtlich der Akzeptanz durch Eltern und Schüler. Dies haben
nicht zuletzt die PISA-Ergebnisse in Deutschland drastisch aufgezeigt. Wenn ich diesen Absatz richtig
verstanden haben, so behaupten Sie (bzw. Ihre Quelle), dass die katastrophalen PISA-Ergebnisse hauptsächlich
durch Gesamtschulen in Deutschland zustande gekommen sind. Da war wohl die katholische Ideologie der Vater
des Gedankens, dass Deutschland „gesamtschulverseucht“ sei. Lassen Sie sich für Ihre ideologischen Mätzchen
doch wenigstens intelligentere Lügen einfallen. Bei so primitiven, wie Sie sie hier verwenden macht der
ganze Diskurs doch keinen Spass mehr.
@ obelix @ Jörg Guttenberger Sowohl die Gemeinschafts- oder Gesamtschule als auch die Orientierungsstufe
sind Modelle, die in Deutschland bereits mehrfach gescheitert sind und zwar sowohl leistungsmäßig als
auch hinsichtlich der Akzeptanz durch Eltern und Schüler. Dies haben nicht zuletzt die PISA-Ergebnisse
in Deutschland drastisch aufgezeigt. Nun soll das Gymnasium, das bei der PISA-Studie zur internationalen
Spitzengruppe gehörte, zerschlagen werden. Dies zeigt, daß es den Urhebern dieser Vorschläge nicht
um wirkliche Qualitätsverbesserung geht, sondern um die Durchsetzung ideologischer Ziele. Wir erleben
derzeit leider die Rückkehr der Ideologien in die Schulpolitik. Dabei hat PISA schonungslos aufgezeigt,
daß nicht die Struktur, sondern die Verbesserung der Unterrichtsqualität im Zentrum der Bemühungen
stehen muß. Seinen Erfolg bei PISA verdankt Finnland seinem herausragenden individuellen Förderprogramm
und nicht der Struktur, denn auch die fünf Staaten, die bei PISA am schlechtesten abgeschnitten haben,
besitzen integrierte Schulsysteme. Wollen wir uns dort einreihen? Fruchtlose Strukturdebatten lenken aus
Sicht des DPhV den Blick von den wirklich bedeutsamen inhaltlichen Fragen ab. Statt diese Debatten weiter
zu führen und damit die Zukunftschancen der Schüler aufs Spiel zu setzen, ist es dringlicher, die Qualität
des bestehenden Schulsystems zunehmend weiter zu verbessern. Quelle: Heinz-Peter Meidinger, Bundesvorsitzender
des Deutschen Philologenverbandes zu den SPD-PDS Schulreformplänen
#34 methusalix † 11:36:25 | Sonntag, 11. Februar 2007
als obelix @regina 1961, staphan und J. Guttenberger Aus dieser Integration von Unterricht als Wissensvermittlung,
laufender Integration in einen sozialen Kosmos, musischer und körperlicher „Ertüchtigung“ (das Wort
alleine sagt alles über unsere Einstellung zum Sportunterricht; man sollte es verbieten) gehen die guten
Leistungen Skandinaviens in der PISA Studie hervor. Diese sind mit einem dreigliedrigen Schulsystem, bei
dem Unterricht als hoheitlicher Akt gesehen wird (Stichwort: verbeamtete Lehrer!) absolut nicht zu erbringen.
Und hört bitte auf, die PISA Studie schlecht zu machen. Ihr macht Euch doch nur lächerlich. Herr Guttenberger
hält natürlich am altbösen Feindbild der „68er“ fest. Können wir uns, als Minimalkonses, darauf einigen,
dass die ach so bösen „68er“ wenigstens angefangen haben, die Prügel für Kinder in Familien und Schulen
zu beenden? Wenn sie schon sonst mit ihrem Freiheitsdrang auf allen Ebenen versagt haben; wenigstens aus
fundamentalkatholischer Sicht.
@Regina 1961 und stephan Regina 1961: Das alte, 3-gliedrige Schulsystem war und ist in sich gut. Vielleicht
müßte es durchlässiger sein. Sie waren mit der Bezeichnung „Katholiban“ sicher nicht gemeint, regina
1961! Zum dreigliedrigen Schulsystem, das Sie so hoch schätzen, geben Sie ja selbst den richtigen Weg
vor: Durchlässigkeit. Genau das ist das Hauptmerkmal einer gut funktionierenden Gesamtschule. Im dreigliedrigen
Schulsystem trennen sich die Wege der Kinder in die einzelnen „Glieder“ viel zu früh. Ein Wechsel danach
ist praktisch nur noch von „oben“ nach „unten“ möglich. Deswegen verstehe ich Ihre Einschätzung dieses
vollkommen veralteten Systems als „in sich gut“ überhaupt nicht. Einen sehr wichtigen Hinweis auf einen
weiteren Riesenvorteil der Gesamtschule gibt stephan: Vielleicht liegt das gute Abschneiden der skandinavischen
Länder ja nicht am Schulsystem sondern evtl. daran, daß z.B. in Schweden jeder Schüler ein Instrument
lernt? Die musische Erziehung wird, genauso wie der Sportunterricht, im deutschen Schulsystem in allen
Schulen sträflichst vernachlässigt! Wenn ich meine Cousinen in Schweden besuche, dann sehe ich an den
Nachmittagen neben jedem Schulzentrum grosse Sportplätze, die immer voll sind. Vielleicht haben die Skandinavier
ein System gefunden, den Kindern den Sport spielerisch nahe zu bringen. Bei uns geht es im Sportunterricht
viel zu oft noch zu, wie auf dem Kasernenhof unter dem Alten Fritz.
Defensor fidei: 68er Der Hinweis auf die katastrophalen Folgen der 68er wird von keinem geringeren, als
Karl Steinbuch („Kurskorrektur“, „Programm 2000“ usw.) bestätigt, der Anfang der 70er schon festgestellt
hat, daß mit dieser Ideologie keine Probleme zu lösen sind! Die kritische Theorie befaßt sich ausschließlich
mit den Wünschen des Menschen ohne Rücksicht auf Erfüllbarkeit und mit dem kritischen Rationalismus
kann man allenfalls die kritische Theorie widerlegen. Die nachfolgende Entwicklung hat die Richtigkeit
von Steinbuchs Ausführungen voll bestätgt!
@obelix Aus meiner beruflichen Erfahrung (Erzieher, gebe zweimal die Woche Nachhilfeunterricht) würde
ich sagen, daß Gesamtschulen nichts verbessern und nichts verschlechtern würden. Bin selber in der DDR
zur Schule gegangen und stelle im Vergleich fest, daß heute bereits der Grundschulunterricht ein niedrigeres
inhaltliches Niveau hat als zu meiner Zeit. Ansonsten basiert das Lernen z.Zt. viel zu stark auf der reinen
Wissensvermittlung, ohne daß die Schüler ausreichend mit Lerntechniken/methoden vertraut gemacht werden
bzw. diese üben, was denken Sie wie viele Schüler auf Sekundarschulen nicht mehr in der Lage sind in
Mathematik eine Textaufgabe zu lösen, weil das sinnerfassende Lesen nicht mehr ausreichend geübt wird.
Und wenn es heute sog. „Förderschulen“ gibt, an denen niemand mehr sitzen bleibt, weil man den Kindern
die Freude am Lernen nicht durch „negative Erfolgserlebnisse“ vermiesen will, braucht sich niemand zu
wundern, wenn Schulabgänger nicht mehr ausreichend lesen und schreiben können. Ich kenne Analphabeten
die es bis in die 6. bzw. 8. Klasse geschafft haben. Vielleicht liegt das gute Abschneiden der skandinavischen
Länder ja nicht am Schulsystem sondern evtl. daran, daß z.B. in Schweden jeder Schüler ein Instrument
lernt? Die positive Wirkung von Musik auf das zentrale Nervensystem wird ja wohl niemand bestreiten.
#30 Regina 1961 19:46:42 | Samstag, 10. Februar 2007
Hoppla obelix!!! Nein, obelix, ich bin kein Katholiban. Auch kein Tradi und auch kein Freimaurer. Ich
gehöre zu der römisch-katholischen Kirche. Aber Tatsache ist, daß die Pisastudie ziemliche Schwächen
hat (Computerfehler, Unvergleichbarkeit verschiedener Schulformen und Sozialsysteme usw.) Und das Schlimmste
hier in deutschen Gefilden ist, daß zuviel bei den verschiedenen Schulformen rumexperimentiert wird.
Das alte, 3-gliedrige Schulsystem war und ist in sich gut. Vielleicht müßte es durchlässiger sein.
Tatsache ist nur, daß das Niveau der Schülerschaft (und mancherorts auch der Lehrerschaft) immer tiefer
sinkt. Wenn ich sehe, daß Abiturienten 15-seitige Referate zu einem Thema abgegeben haben, wo auf jeder
Seite mindestens 5 Rechtschreibefehler standen, dann sagt das doch wohl einiges aus. Leider gibt es ja
heute auf jedem Computer eine Rechtschreibehilfe…
@ obelix Wieder einmal ist den Katholiban der äußere Schein wichtiger, als die Zukunft unserer Kinder
Das hat niemand gesagt. Lesen Sie halt die Beiträge der Benutzer aufmerksamer durch! Der demographische
Wandel, den Sie als Chance anpreisen, hat eine Ursache: Eine egoistische, materialistische und lebensverneinende
Gesellschaft. Diese Ursachen gilt es zu bekämpfen. Wir dürfen uns mit den „neuen“ Verhältnissen nicht
einfach so abfinden und nur an den Folgen rumdoktern. Die gesellschaftlichen Verhältnisse der einzelnen
europ. Länder sind viel zu unterschiedlich, als das in allen europ. Ländern der gleiche Schultyp der
richtige wäre. Fakt ist vor allem auch, daß es nicht die Gesamtschule war, die als Sieger bei PISA hervorgegangen
ist. Der Verweis auf skandinavische Länder hinkt. Schauen wir doch bei uns vor der Haustür. Auch hier
gibt es BL mit vielen Gesamtschulen. Wie haben diese abgeschnitten? Sie waren alles andere als unsere
Spitzenreiter!! Die Formel „Mehr Abiturienten=gerechteres Schulsystem“ ist jedenfalls großer Schwachsinn.
Das Problem ist doch nicht die Hauptschule oder die Realschule an sich. Das Problem sind schlechte Schulen.
Das Ergebnis sozialistischer Schulpolitik war und ist, daß viele Firmen nur noch bereit sind, Abiturienten
oder gute Realschüler einzustellen. Ein vormals gesundes System wurde von der 68’ern auf dem Altar linken
Wunschdenkens (alle Menschen sind potentiell gleich) geopfert. Entstehen in diesen BL unsere Arbeitsplätze?
Nein!
@Defensor Fidei @Evelin Lieber ein ungerechtes Schulsystem, das die Zukunftsfähigkeit des ganzen Landes
bedroht unter dem Kreuz, als ein hocheffizientes aber „sozialistisches“ System? Das ist genau die Einstellung,
die den demografischen Wandel nicht als Chance, sondern als Bedrohung zeigt. Wieder einmal ist den Katholiban
der äussere Schein wichtiger, als die Zukunft unserer Kinder. Wenn Ihnen etwas nicht gefällt, erklären
Sie es zur Fälschung. Lassen Sie mich raten, Evelin; es waren die Freimaurer?
Die PISA-Studien sind ideologische Fälschungen @ Obelix: Wenn Sie ernsthaft behaupten, anhand der PISA-Studien
könnte man irgendwelche sachlichen Aussagen über die einzelnen Schulsysteme der verschiedenen europ.
Länder herauslesen, dann sind Sie echt krank! Beispiel: Bei der letzten österr. PISA-Studie hat man
eine Klasse der Berufsschule (das sind Lehrlinge, die nur zeitweise die Schule besuche, sonst arbeiten
bzw. lernen sie ja in den Betrieben) Mollardgasse in Wien herangezogen, die speziell aus solchen Schülern
gebildet wurde, welche aufgrund ihrer schlechten Sprachkenntnisse (also insb. Einwandererkinder) nicht
am Arbeitsmarkt vermittelbar waren. Diese besonders schwachen Schüler wurden also gezielt in die österr.
PISA-Studie einbezogen! Die PISA-Studien sind nichts als Furz mit Sahne, um in den letzten Länder mit
halbwegs intakten Bildungssystemen die Zerstörungsarbeit fortsetzen zu können! Der Gatte der Evelin
Das Jugendamt meldet sich zu Wort… In der heutigen EN ist ein Artikel erschienen, der über eine etwas
vage Stellungnahme des Jugendamts Erlangen zum Fall Amina/Melissa berichtet: …w.erlanger-nachrichten.de/artikel.asp?art=606774&kat…
@ obelix Besonders ausgeprägt im katholischsten aller Bundesländer. In Bayern, wo die Kruzifixe in den
Klassenzimmern wohl wichtiger sind, als Ganztagsschule und Gerechtigkeit. Da haben Sie doch nun endlich
einmal ein Diskussionsthema, das Ihnen gefallen dürfte. Und so wie man bei diesem Thema versucht, sachlich
zu bleiben, versuchen Sie es bitte auch bei der nächsten SSA-Diskussion. Ich gebe die Hoffnung nicht
auf. Nun noch kurz zur Lage in Bayern. Es geht nicht um ein „entweder oder“, sondern um ein „sowohl als
auch“. Nicht Kreuz oder Gerechtigkeit, sondern Kreuz und Gerechtigkeit. Selbst wenn es bei der Gerechtigkeit
fehlen sollte, wäre dies noch kein Grund, beim Kreuz zu diskutieren; frei nach dem Motto: Wenn schon
keine Gerechtigkeit, dann auch kein Kreuz in allen Klassenzimmern. Beim Kreuz würde ich keinen Millimeter
nachgeben. Fakt ist, daß Bayerns Schüler den Anschluß an die internationale Weltspitze geschafft haben.
[www.km.bayern.de/km/aktuelles/03341/index.shtml] Fakt ist auch, daß es noch Schwächen gibt. Hier muß
ständig versucht werden, diese zu verringern. Ein gut organisiertes dreigliedriges Schulsystem hält
locker mit der Weltspitze mit und bietet Chancengerechtigkeit. Was bringt es, wenn 80% Abitur machen?
Der Schuß geht nur nach hinten los. Hierdurch werden die Menschen nicht schlauer, sondern man macht ihnen
was vor. Ich selber habe nicht in Bayern Abitur gemacht. Meine Erfahrung sagt mir, daß bei mir nichts
wirklich besser, aber dafür vieles schlechter war.
@Regina 1961 Regina 1961: @mö-ka…Was mir sehr am Herzen läge, wäre die Abschaffung der Ganztagsschule.
Ausgerechnet in Deutschland wird jetzt intensiv über die flächendeckende Einführung von Ganztagsschulen
nachgedacht. Warum? Weil die besten Schülerinnen und Schüler Europas in Ländern leben, die seit Jahrzehnten
ausschliesslich Ganztagsschulen kennen. Die Länder des Nordischen Rates. Ausserdem beginnt man zu begreifen,
dass eine integrierte Gesamtschule wohl doch kein sozialistischer Sündenfall ist und mitnichten alles
Übel der Welt zeitigt. Im Gegenteil. Das dreigliedrige deutsche Schulsystem, mit seiner Festlegung von
zehnjährigen Kindern auf den gesamten späteren Lebensweg, mitsamt allen, bzw. ohne alle Aufstiegsmöglichkeiten,
ist wohl einer der Hauptgründe für das miserable Abschneiden von deutschen Kindern im europäischen
und weltweiten Vergleich. Und die Ungerechtigkeit in Person. Besonders ausgeprägt im katholischsten aller
Bundesländer. In Bayern, wo die Kruzifixe in den Klassenzimmern wohl wichtiger sind, als Ganztagsschule
und Gerechtigkeit.
Hausunterricht in Österreich @ stephan: In Österreich ist generell Hausunterricht zugelassen, also keine
„Schulpflicht“, sondern „Unterrichtspflicht“. Nach der formlosen Anmeldung beim Bezirksschulrat bekommt
das Kind eine Schule außerhalb des eigentlich zuständigen Schulsprengels zugewiesen, wo am Ende des
Schuljahres die Prüfungen abzulegen sind. Diese dauern nach der 1. Klasse Volksschule ca. 2 Stunden,
nach der 4. Klasse ca. 4 Stunden. Die Leistungen der Kinder sind durchwegs sehr gut. Vom Religionsunterricht
kann man sich abmelden. Wir z.B. sorgen selbst für eine Katechese der Kinder, außerdem werden sie an
der Katechese des Priorats und der Erstkommunionvorbereitung dort teilnehmen. Derzeit schon macht unsere
Tochter Fernkatechismus der FSSPX (Schwestern der FSSPX, Göffingen in Baden-Würtemberg) und ist begeistert
davon. Außerdem erhalten die beiden ältesten Kinder auch Katechese in einer KPE-Wichtelgruppe (4-7 Jahre).
Insgesamt also deutlich mehr als sonst Religionsunterricht wäre und sowieso um Dimensionen besser. Auch
bei Hausunterricht besteht Anspruch auf die staatliche Gratis-Schulbuchaktion. Der Hausunterricht ist
jedenfalls auch für das Gymnasium möglich, also bis zur Matura. Die Anzahl der katholischen Eltern,
die Hausunterricht erteilen, ist noch sehr überschaubar, man kennt sich. Häufiger ist der Hausunterricht
bei kleinen christlichen Konfessionen wie den „7-Tages-Adventisten“ sowie bei behinderten Kindern. Der
Gatte der Evelin
@Jörg Guttenberger Genau so wird es in den wenigen Bundesländern, die Heimunterricht zulassen auch gehandhabt.
Zweimal im Jahr zum Zwischentest und die Abschlußprüfung wird in einer staatlichen Schule zusammen mit
den anderen des gleichen Jahrgangs abgenommen. Heimunterricht ist möglich bis zur Realschulreife, Unterricht
auf Gymnasialniveau ist nicht zulässig. Ansonsten ist Homeschooling eher was für Besserverdienende,
da man als unterrichtendes Elternteil jedes Jahr Unmengen an Unterrichtsvorbereitungsmaterial (es gibt
da entsprechende Listen, was verwendet werden muß) zu kaufen hat, daß den Lehrern in den Schulen kostenlos
zur Verfügung stehen würde. Neben der restriktiven Gangart einiger Bundesländer, ich hebe hier mal
Sachsen-Anhalt und Thüringen hervor, wo die Möglichkeit des Heimunterrichtes generell gar nicht vorgesehen
ist, ist der Kostenfaktor sicher auch ein Grund, warum sich die Zahl der zu Hause ausgebildeten Kinder
in ganz Deutschland nur im dreistelligen Bereich bewegt. Warum gehen die Kanwesenden Kritiker hier davon
aus, daß Mutti selbst den Heimunterricht leiten müßte? Das könnte genausogut Opa oder der pensionierte
Onkel Herbert machen, auch die Bildung eines Elternkreises wäre denkbar, wo dann eine geeignete Person
die Kinder mehrerer Familien unterrichtet. Damit könnte man pro Kind auch die hohen Materialkosten abfedern.
Heimunterricht wäre sicher eine ensthafte Möglichkeit, wenn die Kinder regelmäßig zu Prüfungen über
das Gelernte vorgeladen werden. Bei mangelhaften Leistungen würde der Schulzwang einsetzen.
#18 Regina 1961 21:41:19 | Freitag, 9. Februar 2007
@mö-ka Das wirklich Schwierige ist, daß es sowas wie eine Allgemeinbildung geben sollte. Ein Fundament,
auf das jedes Menschenkind ein Recht hat. Fängt man einmal mit Ausnahmeregelungen an, entwickelt sich
daraus schnell so etwas wie ein circlus viciosus. Dann sind es nicht nur katholische Mütter, die ihre
Kinder allein unterrichten wollen, sondern dann kommen auch bald die verschiedensten freien evangelikalen
Kreise, die Mormonen, die Zeugen Jehovas usw. Und dann wird die Sache ganz schnell unübersichtlich. Was
mir sehr am Herzen läge, wäre die Abschaffung der Ganztagsschule. Wozu habe ich meine Kinder überhaupt
in die Welt gestzt? Klar, dann kann auch noch die Mama ein paar Pfennige, sorry, Cent, verdienen und sich
im Beruf verwirklichen. Könnte ich meine Kinder wenigstens ab dem Mittagessen „unter meine Fittiche“
nehmen, wäre manche schulische Entgleisung zumindest Zuhause noch aufzufangen. Aber durch den Ganztagsschulbetrieb
ist mir auch diese Möglichkeit noch genommen. Nichts gegen berufstätige Mütter. Aber ich fordere auch
ein „Existenzrecht“ für Mütter, deren höchstes Gut nicht Job und Karriere sind. Und das wird von unserem
Staat immer mehr in den Hintergrund gedrängt.
grundsätzlich gebe ich Regina … … Recht. Schulpflicht ist notwendig, denn sonst würden viele gar
nichts lernen, noch nicht mal lesen und schreiben. Wenn sich allerdings das Jugendamt der Sache annimmt,
sollten die doch Ausnahmeregelungen machen können, wenn der Lernerfolg zuhause ok ist. Prinzipiell, wenn
die Eltern den Kindern das Schulzeug lehren, dann haben die mehr Recht das zu tun, als die anderen Menschen
(= der Staat).
#16 Regina 1961 18:42:54 | Freitag, 9. Februar 2007
Bitte Sachlichkeit Gegen einen guten Privatunterricht seitens Mutti ist prinzipiell nichts einzuwenden.
Aber das gilt doch nur für eine winzigkleine Anzahl von Kindern. Stellt Euch doch einmal vor, man würde
den staatlich verordneten „Zwangsunterricht“ abschaffen. Ich bin mir sicher 90% der Bevölkerung hätte
nicht einen Funken Allgemeinbildung. Die meisten Frauen wären doch überfordert, ihre Kinder selbst zu
unterrichten. Und Amerika als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten? Mit Sicherheitsbeamten vor nicht
wenigen Schulen? Bewaffnete Schüler? Einem Sozialsystem, dem ich im Notfall lieber nicht ausgeliefert
sein möchte… Laßt doch die Kirche im Dorf. Geht lieber zu Elternabenden und Elternsprechtagen. Dort
könnte man den Mund aufmachen und laut werden. Aber wie sieht dann auch da die Realität aus? Es erscheint
oft nut 1/4 bis 1/3 der eingeladenen Eltern. Falls überhaupt noch jemand „aufkreuzt“…
Gunsenum Was dieser Beitrag von Hoffmann mit der Piusbruderschaft zu tun hat, ist Ihr Geheimnis. Sie müssen
von bodenlosem Haß erfüllt sein. Da ich Herrn Hoffmann persönlich kenne, kann ich nur versichern, daß
er nicht das geringste mit FSSPX zu tun hat. Wirklich, Ihr dummes Geschwätz und Ihre Dummheit mit dem
entsprechenden Haß vermischt ergibt jene unsägliche gefährliche Mixtur, vor der man zu anderen Zeiten
eine Riesenangst haben mußte.
#14 Agathenon † 17:12:08 | Freitag, 9. Februar 2007
Gegen vernünftig erteilten Heimunterricht wäre ja nichts einzuwenden, nur würde die Kontrolle ungleich
schwerer fallen als bei anerkannten Schulen, schon weil die zu überprüfenden Stellen weitaus zahlreicher
ausfallen würden – und ohne eine solche Kontrolle kann die Sache eben böse nach hinten www.faz.net/…common~Scontent.html
losgehen.
Zwangsbeglückung durch Schulzwang In deutschland besteht Schulpflicht. Basta. Wer seine Kinder in einer
besonderen christlichen Richtung, also etwa protestantiosch oder katholisch erzogen sehen möchte, dem
steht es frei, sein Kind an einer konfessionellen Schule gewünschter Coleur anzumelden. Es interessant,
wie sehr die angeblich „Liberalen“ die Maske fallen lassen, wenn es um die Kinderverderbung geht. Da werden
sie dann ganz totalitär. Ich empfehle den Deutschen, die die Kinder zu Hause unterrichten wollen, auszuwandern.
Vom Morgenthauplan über die Abtreibung bis zur Masseneinwanderung: Deutschland steht – aus rassistischen
Gründen („die bösen Deutschen“) auf der Abschußliste der Freimaurer. Das muß jedem klar sein. Das
masonische Urteil von 1943/44/45 wurde niemals aufgehoben, im Gegenteil: Neben der durch Luftkrieg, Aushungerung,
Mordvertreibung und Ungeborenenmord umfangreich zerstörten Bevölkerungsgrundlage wird Deutschland auch
noch jegliche Würde genommen. Dies durch die fortgesetzte Rolle als Zahlknecht, Watschenmann und Versorgungseinheit
für das europäische (und auch außereuropäische) Proletariat. „Gay Prides“, „CSD“, Konzerte von perversen
„Musikern“ udgl. geben den Ton an. Zum Dank wird man nach wie vor angepöbelt, wenn man im Ausland Deutsch
spricht. Alle im Bundestag vertretenen Parteien Deutschlands arbeiten daran, dass alles so schlecht bleibt
wie bisher.
@freddie Erstaunlicher Weise gelingt es Dir, den Verblödungsgrad in x-net noch nach unten zu bwegen.
Alle Achtung! Du bist ein Musterprodukt staatlicher Zwangserziehung! Auch dafür herzlichen Glückwunsch!
Der Herr Dipl. Ing. posatet hier seine Privatmeinung als Artikel. Super Leistung! Alle Achtung. Christenverfolgung?
Ich lach mich kaputt. Schulverdummungssystem! Aha. In deutschland besteht Schulpflicht. Basta. Wer seine
Kinder in einer besonderen christlichen Richtung, also etwa protestantiosch oder katholisch erzogen sehen
möchte, dem steht es frei, sein Kind an einer konfessionellen Schule gewünschter Coleur anzumelden.
Wie schon desöfteren hier gesagt: Es steht jedem frei, hier seine Meinung – und sei sie auch noch so
abwegig – kundzutun. Aber dann bitteschön als Meinung oder Kommentierung klar kenntlich machen und nicht
als „Artikel“ verbrämen. Nicht wahr, Herr Dipl. Ing. Hoffmann!
#6 thaumaturgos 13:15:53 | Freitag, 9. Februar 2007
@Thaddäus ach, sie jammere, das konnte wesentlich eloquenter vor Ihnen : J. Donoso Cortés Marqués de
Valdegamas, Über die Diktatur. Drei Reden aus den Jahren 1849/50 (Bibliothek der Reaktion). Hg., aus
dem Spanischen übertr. und komm. von G. Maschke. Wien – Leipzig 1996 Ders., Essay über den Katholizismus,
den Liberalismus und den Sozialismus und andere Schriften aus den Jahren 1851 bis 1853. Hg., ü-bers.
und komm. von G. Maschke (Werke 1 / Acta Humaniora). Weinheim 1989, 1-279. 2. Briefe an den Direktor des
Heraldo. In: Ebd. 292-299. 3. Schreiben an Seine Eminenz, Herrn Kardinal Fornari, über das Wesen und
den Ursprung der schwersten Irrtümer unserer Zeit. In:Ebd. 300-320. oder: Obras Completas de Juan Donoso-Cortés,
Marqués d
Man staunt… wie Herr Hoffmann die USA zum gelobten Land hochjubelt und insinuiert, Deutschland würde
die Internetpornographie dulden. Dabei wird der größte Teil der Internetpornographie in den USA produziert
und konsumiert (gern auch von evangelikalen Predigern, wie kürzlich wieder bekannt wurde); in Deutschland
und Österreich führt die Polizei immerhin einen konsequenten Kampf gegen die Kinderpornographie: erst
vor kurzem gelang der österreichischen Polizei ein großer Schlag; von den mehr als 2300 ermittelten
Benutzern stammte der größte Teil aus den USA…
Volksverdummung oder Neudeutsch Verbraucherverdummung Diese mit Hilfe der Ämter-und Dienstpostenvergabe,
sowie Preisverleihungen und Ehrungen, durchgesetzten Zustände werden durchgeführt um unsere Nachkommen
zu verdummen. Woher die Befehle dafür kommen, sollten sich jene die es noch interessiert selber einmal
Gedanken machen. Jedenfalls ist dies ein Verbrechen.
soso… ach wie…im staat ist Bevormundung also böse? Und die diktatur ihrer Piusbruderkaste in ihrer
PRK (das heißt Privat-Katholische Kirche!)ist gut? Hmm…da mus ich reflektieren…
Danke! Tut gut, diesen erfrischenden Beitrag zu lesen, der neben einer zutreffenden Diagnose auch Wege
für ein Therapie (bzw. für eine Prophylaxe, wofür es in Europa allerdings weitgehend zu spät scheint)
aufzeigt. :)3
…alle Achtung -lesenswert …sehr schön mal auch diese schulischen Entwicklungen zwischen Kirche und
Staat näher zu betrachten. Doch…es wird bleiben wie es ist-basta. Auch die Zustände in Amerkia haben
zu viele Schattenseiten. Sogar auf Island der Miniinsel bommt die Ponografie in den Schulen. Wir Christen
wissen doch dass es so kommen muss. Oder nicht?? Paulus sagte die vor 2000 Jahren voraus in 2. Tim. 3,Vers
1-5 besonders der 5. Vers sollte uns auffallen…