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Freitag, 9. Februar 2007 13:23
Was macht der Bischof von Mainz, wenn eine konservative Pfarrei seiner Diözese vakant wird? Er sucht einen tatkräftigen, liberalen Nachfolger.
Zurück zum Artikel 70 Lesermeinungen:
Mittwoch, 21. Februar 2007 00:52
the.catholic: An Alucard †:
Bist Du wie ich vermute,Bene**** Lilien***?
Dienstag, 13. Februar 2007 17:27
Benedikt: @ Maledica
Ist das eigentlich so schwer? Ich habe hauptsächlich ihre Art und Weise der Anschuldigung angegriffen. Niemals habe ich den Kardinal für einen unfehlbaren Superkleriker gehalten. Ich fühlte und fühle mich lediglich verpflichtet, gegen verzerrende Darstellungen auch mal einen Ton zu sagen.
Montag, 12. Februar 2007 11:00
Maledica: Fassenacht
@Benedikt
Möglicherweise, weil in Mainz ansonsten rigoros gegen die Erlaubnis einer einzigen(!) Messe im alten Ritus vorgegangen wird. Die Besorgnisse hinsichtlich einer einheitlichen Liturgie scheinen immer nur dann zu gelten, wenn es um die alte Messe geht. Gegen Degenerationen beim neuen Ritus sagt niemand was. Dies lässt die Verantwortlichen ehrlich gesagt in keinem sehr guten Licht erscheinen, was man auch sagen dürfen muss.
O haben Sie Die Scheuklappen von Ihren Augen genommen und sind nicht mehr feucht hinter den Ohren?
Haben Sie endlich die Lage begriffen, in welcher das Bistum Mainz ist und woran der Apostat Lehmensch sehr beteiligt ist!?
Es geschehen noch Zeichen und Wunder.
Benedikt beginnt langsam, sich von seiner kindlichen Naivität zu befreien…
Samstag, 10. Februar 2007 13:18
Alucard †: Zur Abwechslung…
gratulieren wir den Jungs von OOMPH! zu ihrem Sieg im Bundesvision Song Contest gestern Abend!!!
Samstag, 10. Februar 2007 10:58
Nólimon: Hinter verschlossenen Türen …
Wenn ich mir vorstelle, daß die Apostel sich am Ostertag mit Narrenkappen auf dem Kopf versammelten, kann ich viel besser verstehen, daß sie es hinter verschlossenen Türen taten.
Es heißt im Johannesevangelium, daß sie das aus Furcht vor den Juden taten. Bislang verstand ich das immer so, daß sie um ihr Leben fürchteten. Aber anscheinend fürchteten sie sich nur davor, sich absolut zum Löffel zu machen.

Man sollte solche Narrenmessen vielleicht auch hinter verschlossenen Türen feiern. Oder noch besser: in der geschlossenen Abteilung einer medizinischen Einrichtung …
Samstag, 10. Februar 2007 01:44
Unschuld: Idiotisch
Liebe Mitchristen,

anstatt in einen derartigen Gottesdienst zu gehen, schlafe ich lieber aus Das ganze ist doch reine Zeitverschwendung.
Freitag, 9. Februar 2007 22:57
Liborius: @Gotthard
das ist doch glatt gelogen! Nemen Sie mal einen Kathechismus zur Hand!!!
Freitag, 9. Februar 2007 22:55
Gotthard: @heggi
Deine Quack-Äußerung mußt Du nicht begründen.
Freitag, 9. Februar 2007 22:34
Heggi: Gotteslob 519
Von diesem Liederschrott finden sich eine Menge im Gotteslob. Nicht mal fürs Lagerfeuer taugt das. Da gibt es weit bessere.
Freitag, 9. Februar 2007 21:22
Gotthard: @liborius
und wir stehen bei jeder Messe vor dem leeren Grab und sind wie die Apostel hinter verschlossenen Türen versammelt, bei denen der Auferstandene erscheint … „Fürchtet euch nicht!“ …
und wir sind wie die Apostel Zeugen der Heimkehr zum Vater, denen gesagt wird: schaut nicht in den Himmel …

„Komm her, freu dich mit uns, tritt ein;
denn der Herr will unter uns sein,
er will unter den Menschen sein.

Komm her, öffne dem Herrn dein Herz;
deinem Nächsten öffne das Herz,
und erkenne in ihm den Herrn.

Komm her, freu dich mit uns, nimm teil,
an des Herrn Gemeinschaft nimm teil;
er will unter den Menschen sein.“
Gotteslob 519
Freitag, 9. Februar 2007 21:05
Liborius: Heilige Messe
Wer nicht versteht was die hl. Messe ist und um was es da geht, der kann auch nicht verstehen warum sowas gotteslästerlich ist (Wir stehen jedesmal bei der hl. Messe auf Golgota unter dem Kreuz, und sehen wie sich Christus, für uns wegen unserer Sünden, unter grössten Leiden und Todesqualen seinem Vater opfert!).
Arme Kirche!
Freitag, 9. Februar 2007 20:50
möchtegern-kathole: ein Priester …
… ist am Altar Christus selbst – er repräsentiert ihn dort.

Wenn ein Priester sich also am Altar die Narrenkappe aufsetzt, dann setzt er sie auch Christus auf, dem Christus, der sich am Kreuz für uns opfert?
Freitag, 9. Februar 2007 20:31
st.georg: aufregung um nichts…
Ein Christ im Zug der „tollen Tage“
ist ins Vergnügen eingetaucht.
Der Sinn des Treibens? – keine Frage:
„Drei Tage, die man jährlich braucht!“

Vom Ursprung will der Christ nichts hören:
Was „Fastnacht“ heißt, warum, wozu…
Denn zuviel Kenntnis würde stören!

Und irgendwie, man kann’s verstehen,
denn wüsste er des Faschings Sinn,
könnt’ seichter Spaß ihm schnell vergehen,
die Lust am Treiben wär’ dahin.

Er will den Spaß – und seine Ruh’!

Denn „Fastnacht“ heißt, wie manche wissen
(und für die Christen sowieso!):
„Wir müssen Spaß bis Ostern missen –
drum sind wir jetzt noch einmal froh!“

Und grad der Mittwoch, der am Ende,
erschiene gleich im andern Licht:
Er wäre radikale Wende,
von Völlerei zur Fastenpflicht!

Wer also ist, der nicht verstünde,
dass wer nichts weiß, auch gern so bleibt?
Denn bist du kundig, wird’s zur Sünde,
was einer nach dem Mittwoch treibt!

Warum mit Wissen sich belasten?
So denkt der Christ und lächelt breit:
Er weiß von „Kreuzweg“ nichts und „Fasten“ –
ihn int’ressiert davor die Zeit!

soviel zum thema…
Freitag, 9. Februar 2007 20:12
VirFortis: freddy
…der gesellschachftliche kontext sollte beachtet werden…
menschliche „gesellschaft“ und chrislicher glaube haben sehr wenig gemein. was ist eine messe ? eine veranstaltung in der man ein bischen relaxen kann wo vorne ein braver mensch als nikkolo verkleidet von solidarität spricht und dass wir uns alle lieb haben sollen ?
die anforderungen an einen priester sind ausserordentlich hoch – wirklich gläubige wollen priester zu den man aufsieht, die man liebt und ehrt und von denen man sich gut geführt weiß – keine sozialarbeiter die von gesellschaftlicher solidarität und dritte welt spenden plaudern. ich finde das wort gottes ist so klar, deutlich prägnant und zeitlos formuliert dass „interpretationsspielraum“ quasi kaum vorhanden ist.
würde, zeitlosigkeit, ewigkeit als gegengewicht zur postmodernen gesellschaftlichen gaukelei wollen gläubige in einer messe sehen…
Freitag, 9. Februar 2007 20:07
Benedikt: @ freddie schenk
Gebe aber zu bedenken – wobei das weniger dir als den Fundis hier gilt – dass das christliche Abendland wegen einer Narrenmesse auch nicht gleich untergeht.

Die einzige ist das nicht gerade. Aber es stimmt natürlich. Nur geht die Welt von vielen Dingen nicht unter, über die es sich trotzdem zu diskutieren lohnt.

Da bin ich mir nicht sicher. Es waren sehr barocke weihrauchgeschwängerte Riten.

Weihrauch kann man doch auch heute bei allen möglichen Sachen verwenden. Der Gebrauch ist faktisch nicht eingeschränkt worden, nur wird eben nicht mehr so oft Gebrauch gemacht. Ich glaube einfach, das Elemente wie das Stufengebet deutlich hervorheben, worum es nun gehen wird. Auch die Praxis der Kommunionausteilung ist überholungsbedürftig. Es wird einfach nicht deutlich genug, worum es sich handelt. Es sollten wieder deutlich mehr Sakramentalien gespendet werden. All das lässt sich leicht in den NOM übernehmen, die Bücher hierzu existieren und könnten jederzeit eingesetzt werden. Es macht halt nur niemand.

Der heute durchschnittlich geprägte Katholik, zu denen ich mich zählen würde, erlebt seinen Glauben doch heute in einem ganz anderen gesellschaftlichen Kontext. Unser Glaube ist nicht mehr selbstverständlich.

Ja natürlich. Das ist allerdings ein anderes Thema, welches deutlich die zur Verfügung stehende Zeichanzahl überschreiten würde.
Freitag, 9. Februar 2007 19:41
Beteilige dich bitte konstruktiv am Bespräch oder halt einfach die Klappe, wenn Erwachsene sich unterhalten.
Freitag, 9. Februar 2007 19:39
r.ruhrgebietler: @Genoveva – war das anders zu erwarten?
er blickt es nicht! und steht davor…
Freitag, 9. Februar 2007 19:29
freddie schenk: @ Benedikt
… wage ich mal die Behauptung, dass die Kirche sich auch ohne Büttenreden in der Messe verständlich machen kann.

Ich stimme dir zu. Gebe aber zu bedenken – wobei das weniger dir als den Fundis hier gilt – dass das christliche Abendland wegen einer Narrenmesse auch nicht gleich untergeht.

Gewisse Riten hätten aber, wären sie bebehalten worden, die Mysterien den Gläubigen deutlicher ausgedrückt.

Da bin ich mir nicht sicher. Es waren sehr barocke weihrauchgeschwängerte Riten. Als Messdiener habe ich in meiner Pfarrei oft lateinische Hochämter gedient. Aber wirklich näher gebracht haben die mir wenig. In Erinnerungen schwelgend finde ich sie aber heute schön.

Ich würde da auch nicht zuviel Soziologisches hineindenken. Die aufgezählten Aspekte haben viele Gründe, die mit Ritus + Kirche nichts zu tun haben. Eine Freigabe der alten Bücher wäre dementsprechend auch kein gesellschaftlicher Rückschritt.

Ja sicher haben die aufgezählten Gründe viele Aspekte, von denen ich aber denke, dass sie im Kontext gesehen werden müssen. Der heute durchschnittlich geprägte Katholik, zu denen ich mich zählen würde, erlebt seinen Glauben doch heute in einem ganz anderen gesellschaftlichen Kontext. Unser Glaube ist nicht mehr selbstverständlich. Aus dem katholisch tradierten Rheinland kommend, erlebe ich das jetzt in der kath. Diaspora sehr stark. Das macht mich doch auch reicher, weil es mich mit Überzeugungen anderer konfrontiert, die ich vorher gar nicht kannte.
Freitag, 9. Februar 2007 19:26
ultimo: Sprache im Kontext der jeweiligen Zeit
Hört endlich auf mit diesem Schmarrn, diesen ewigen Floskeln!!Wenn man dieses Bild sieht, dann könnte man wirklich verzweifeln an dieser Kirche: ein Narrenverein, kurz vor dem Bankrott, dem jeder Maßstab abhanden gekommen ist.
Freitag, 9. Februar 2007 19:08
Benedikt: @ freddie schenk
Grundsätzlicher finde ich die Frage, ob Kirche nicht immer auch eine Sprache finden muss, die im Kontext der jeweiligen Zeit und Gesellschaft auch verstanden wird.

Ja natürlich muss sie das. Das bestreite ich auch nicht. Nur wage ich mal die Behauptung, dass die Kirche sich auch ohne Büttenreden in der Messe verständlich machen kann.

Der Beweis, dass die Beibehaltung der alten Sprache (alte Messe) dazu geführt hätte, dass die Kirchen heute genauso voll wie „zu alten Glanzzeiten“ wären, ist nicht zu führen.

Der Meinung bin ich auch. Gewisse Riten hätten aber, wären sie bebehalten worden, die Mysterien den Gläubigen deutlicher ausgedrückt. Eine Messe, die Karnevalistisches in den Vordergrund stellt, muss notwendigerweise anderes zurückstellen. Das halte ich für problematisch.

Die Menschen sind heute andere als noch vor 100 Jahren. Sie sind in Freiheit erzogen.

Mit Freiheit hat das nicht viel zu tun. Es geht um das liturgische Bewusstsein und auch um Fehlentwicklungen, die es in der Liturgie gegeben hat und die auch von vorkonziliaren Päpsten nicht bestritten wurden. Ob man die Reform so machen musste, wie sie geschehen ist sei aber mal dahingestellt. ME hat man das Kind doch sehr mit dem Bade ausgeschüttet.

Ich würde da auch nicht zuviel Soziologisches hineindenken. Die aufgezählten Aspekte haben viele Gründe, die mit Ritus + Kirche nichts zu tun haben. Eine Freigabe der alten Bücher wäre dementsprechend auch kein gesellschaftlicher Rückschritt.
Freitag, 9. Februar 2007 18:54
Genoveva: @Gotthard et al: Ich muß mich wohl klarer ausdrücken …
Mich stört an diesem Bild die Verbindung aus den eucharistischen Gaben auf dem Altar und der offensichtlichen allgemeinen Heiterkeit.
Freitag, 9. Februar 2007 18:50
Regina 1961: @Genoveva
Ist da vielleicht ein Fehler unterlaufen? Mich erinnert das Bild auch eher an die Heiligen Drei Könige als an Fasching. LG
Freitag, 9. Februar 2007 18:45
Aurelius: Genoveva
Der Priester trägt eine ziemlich hässliche Sackalbe oder ein Gewand, das irgendeine Mischung aus Sackalbe und Casel darstellt (also eine Sackalbe, deren Schnitt an eine Casel erinnert), darüber eine grüne Stola.

Also, ich schließe mich Gotthard da voll und ganz an. Ich sehe da nichts karnevalistisches am Priester. http://www.dioezese-linz.at/pfarren/thalheim-wels/c_2006/faschm06_img/Bild%205.JPG.html

Schön ist das allerdings auch nicht und meines Erachtens haben die Heiligen Drei Könige im Altarraum dann doch etwas verspätung, aber vielleicht bin ich auch nur ein wenig zu konservativ
Freitag, 9. Februar 2007 18:41
freddie schenk: @ Benedikt
Ich bin ja vollkommen bei dir, wenn du sagst, dass Kirche sich nicht anbiedern und dem Zeitgeist hinterher hecheln sondern authentisch sein soll. On es sich im hier geschilderten fall der Narrenmesse um Anbiederung handelt, kann ich aber nicht beurteilen. Bestenfalls vermuten, aber das tun ja andere hier immer schon ganz eifrig; annehmen, und das Angenommene als Faktum verkaufen.

Grundsätzlicher finde ich die Frage, ob Kirche nicht immer auch eine Sprache finden muss, die im Kontext der jeweiligen Zeit und Gesellschaft auch verstanden wird. es geht mir dabei um die Anpassung von Sprache, verbal wie nonverbal in Riten, nicht um den Inhalt. Hier wird diese Anpassung permanent komplett negiert. Der Beweis, dass die Beibehaltung der alten Sprache (alte Messe) dazu geführt hätte, dass die Kirchen heute genauso voll wie „zu alten Glanzzeiten“ wären, ist nicht zu führen. Bestenfalls hypothetisch. Glauben kann ich es nicht. Die Menschen sind heute andere als noch vor 100 Jahren. Sie sind in Freiheit erzogen. Ob das gut ist, sei dahin gestellt. Aber auch diese Freiheit ist es, die dazu beiträgt, dass heute niemand mehr eine Ehe führen muss, weil es sich so geziemt bzw. weil in Wirklichkeit wechselseitige Abhängigkeiten ökonomischer Natur dazu gezwungen haben. Frauen sind heute selbstverständlich berufstätig, Männer können Kochen und die Alterssicherung bedarf nicht mehr möglichst vieler eigener Kinder, sondern einer Versicherung. Der demographische Wandel wird dem eine Ende machen.
Freitag, 9. Februar 2007 18:41
Aragorn: Dreikönigsmesse oder Karneval?
Genoveva, salve! zuerst denkt man ja bei den Bildern, die Sie in Ihrem Posting haben, an eine Messe zum Dreikönigstag, weil da eben Kinder neben dem Priester stehen, die ganz offensichtlich als Dreikönige „verkleidet“ sind. Erst beim weiteren Durchschauen der Bilder kann man sich der Erkenntnis nicht mehr länger verschließen, dass es sich offentlichlich um eine „Karnevalsmesse“ handeln muss.
Freitag, 9. Februar 2007 18:23
Genoveva: Gotthard: Schade,
Sie verstehen es also nicht …
Freitag, 9. Februar 2007 18:14
Gotthard: Genoveva:
am Priester ist nun überhaupt nichts karnevalistisches zu sehen …
Freitag, 9. Februar 2007 18:04
Genoveva: Nein Gotthard, es geht nicht nur um die Predigt
Schauen Sie z.B. dieses Bild an, dann sehen Sie wahrscheinlich und verstehen Sie hoffentlich was ich meinte.
Freitag, 9. Februar 2007 18:01
Benedikt: @ freddie schenk
Die Annahme, dass die Kirchenkrise auch mit Zuständen wie diesem zu tun hat; Zuständen also, bei denen haupt- und nebenamtlichen Mitarbeitern nichts peinlich, abgedroschen oder sachfremd genug sein kann um es nicht doch irgendwie in der Messe zu platzieren. Begründet wird dies meist damit, dass man die Leute ansprechen müsste. Es stellt sich aber doch die Frage, warum dies mit so einem Etikettenschwindel geschehen muss. Ist das „Echte“ nicht gut genug? Es wird auch damit begründet, dass man die Leute abholen müsste, wo sie stehen. Wahrscheinlicher ist aber, dass man sie mit solchen Aktionen besucht – und nicht abholt.

Derweil liegt die Feier des Kirchenjahres mit seinen Bräuchen und Festen ziemlich darnieder. Darum kümmert sich niemand mehr. Vielleicht sollte man aufhören, sich lächerlich zu machen, nur um Leute in die Kirche zu bringen. Vielleicht kommen auch nur noch so wenige, weil man sich dauernd lächerlich macht. Warum sollte man in eine Büttenmesse gehen? Jede Kappensitzung bietet ein reichhaltigeres Programm.

Mehr Authentizität, dass ist es, was man braucht, um glaubwürdig zu erscheinen. Die Implementierung gottesdienstfremder Elemente führt zu nichts. Ein Effekt dieser Aktionen ist nirgendwo ersichtlich, jedenfall nicht zahlenmäßig. Man erreicht allerdings, dass die Botschaft der Christen völlig überlagert wird.
Freitag, 9. Februar 2007 17:52
Gotthard: Kappe
Ich lasse mir eine Narrenkappe bei der Predigt ja noch eingehen
und genau darum ging es bei den Bildern auf der Seite der Pfarrei. Narrenkappe bei der Faschingspredigt. Sonst nichts …
Freitag, 9. Februar 2007 17:22
nonnobisdomine: Narrenmesse, was hat das mit Gottesdienst zu tun?
Zitat:

„Es handle sich nicht um eine Fastnachtssitzung in der Kirche. Die Messe soll „Gottesdienstcharakter“ besitzen – betont der Priester vor dem ‘Darmstätter Echo’. Er sei „in erster Linie“ Pfarrer.“

Ich finde, der Pfarrer, der derartiges von sich gibt, hat einiges nicht verstanden.

Da wird doch Gott zu Grabe getragen, die Pfarrei feiert sich selbst – und das noch in Narrenkostümen.

Pfui, Spinne.
Freitag, 9. Februar 2007 17:21
VirFortis: „Narrenmesse“
is ja ulkig. Wenns nicht so zum heulen wäre müßte man lachen. Nächste Bereicherung wird sein: „Erotikmesse“.
In Linz wird sich sicher ein „Priester“ finden der sowas zelebriert (vielleicht mit oben ohne MinistrantINNEN)
Freitag, 9. Februar 2007 16:53
PX33: freddie schenk:
Ich glaube Sie haben den Sinn einer hl Messe nicht ganz verstanden. Die hl. Messe ist die erneuerung des Kreuzesopfer Jesu Christi von Kalvaria. Das soll doch keine Spassgesellschaft sein. Und jeder der das nicht einsieht der sollte noch mal den Kathechismus durchgehen.
Freitag, 9. Februar 2007 16:42
maureen †: ok…sorry…
Freitag, 9. Februar 2007 16:25
st.georg: nur fortsetzung…
…der kampagne gegen den neuen pfarrer der pfarrei – erster artikel hierzu 31.8.2006… durchschaubar und helau!
Freitag, 9. Februar 2007 16:21
Aurelius: @Sulpicius
… das Photo findet sich hier auf der Pfarrseite:http://www.dioezese-linz.at/…arren/thalheim-wels/

unter links dem Link „Bilder“ oder so ähnlich. Nix Fälschung!


Na klar, Sie haben den Link ja zuerst gepostet. Haben Sie das Bild da nicht gesehen?
Freitag, 9. Februar 2007 15:54
freddie schenk: @Benedikt
Wenngleich ich mit dem alten Ritus wenig anzufangen weiß, gebe ich dir Recht, dass nicht mit zweierlei Maß gemessen werden darf. Ich für meinen Teil kann aber gelassen damit leben, wenn Anhänger dieses alten Ritus ihn auch feiern, wenn ihnen diese From von Spiritualität besser liegt. Diese gelassenheit im umgekehrten Fall vermisse ich hier aber doch sehr, wenn ewig gepöbelt wird, was das zeug hält.
Freitag, 9. Februar 2007 15:49
Benedikt: @ freddie schenk
Möglicherweise, weil in Mainz ansonsten rigoros gegen die Erlaubnis einer einzigen(!) Messe im alten Ritus vorgegangen wird. Die Besorgnisse hinsichtlich einer einheitlichen Liturgie scheinen immer nur dann zu gelten, wenn es um die alte Messe geht. Gegen Degenerationen beim neuen Ritus sagt niemand was. Dies lässt die Verantwortlichen ehrlich gesagt in keinem sehr guten Licht erscheinen, was man auch sagen dürfen muss.

Man könnte das mal auf den Punkt bringen.
Freitag, 9. Februar 2007 15:46
Genoveva: @Benedikt: Da hast Du einfach recht
Ich lasse mir eine Narrenkappe bei der Predigt ja noch eingehen (bei mancher Predigt denke ich sie mir ohnehin dazu), aber mit einer Narrenkappe auf dem Kopf das Hochgebet sprechen, ist einfach von der Sache her nicht möglich.

Der Grundgedanke des Karnevals – alles Menschliche ist vergänglich und kann daher auch humoristisch hinterfragt werden – ist ja nicht unchristlich. „Alles ist Windhauch“ sagt die Schrift dazu. Aber für die Eucharistie gilt das eben nicht, niemals und in keiner Weise.
Freitag, 9. Februar 2007 15:38
Sulpicius: Meine Güte,…
… das Photo findet sich hier auf der Pfarrseite:http://www.dioezese-linz.at/pfarren/thalheim-wels/

unter links dem Link „Bilder“ oder so ähnlich. Nix Fälschung!
Freitag, 9. Februar 2007 15:36
freddie schenk: @Benedikt
Deine Argumente kann ich nachvollziehen und respektiere sie. Für mich bleibt jedoch die frage, warum hier aus dieser Mücke mal wieder so ein Elefant gemacht wird!
Freitag, 9. Februar 2007 15:33
Genoveva: Adamah & maureen
Es handelt sich um keine Fotomontage. Die von Euch als Hinweis auf eine solche interpretierten Stellen im Bild sind sogenannte Artefakte, die immer dann entstehen, wenn man das Dateiformat JPEG mit hoher Kompression benutzt.
Freitag, 9. Februar 2007 15:32
Benedikt: Trotzdem…
Fastnacht ist gut und schön. In der Messe geht es aber um anderes. Wenn es ohnehin eine Pfarrfastnacht gibt, so kann man sein komödiantisches Talent dort unter Beweis stellen und muss dies nicht auch während der Messe tun. Es ist nicht schlecht, wenn der Gemeinde bewusst ist, dass die Messe von gewissen äußeren Einflüssen unbeeindruckt bleibt.
Freitag, 9. Februar 2007 15:31
freddie schenk: @maureen
Auch bei einer Vergrößerung auf 1200 prozent lässt sich nicht eindeutig sagen, dass das Bild eine Fälschung ist. Der Geistliche hat noch so Plastikpausbacken aufgesetzt. Dass das Bild „pixelig“ ist, liegt an der Komprimierung fürs Internet.

Es spräche ja auch nichts gegen eine Montage, die dann aber als solche gekennzeichnet sein müsste. Ist sie das nicht, so handelt es sich hier aber um Betrug, zumal in der Bildunterschrift behauptet wird, es handele sich um ein Originalfoto.

Ich verstehe jedoch das Problem einer solchen Narrenmesse nicht. Was soll denn bitteschön blasphemisch (wie hier behauptet wird) daran sein, wenn ein Priester einmal im jahr zur Predigt eine Narrenkappe aufsetzt und augenzwinkernd von der Kanzel spricht? Wem das nicht liegt, der kann doch einfach eine andere Messe besuchen.
Freitag, 9. Februar 2007 15:29
Aurelius: Adamah & maureen
Das Bild ist keine Fotomontage, es befindet sich genau so auf den Internetseiten der Pfarre Thalheim bei Wels. Hier ist der Link nochmal, dwen Sulpicius freundlicherweise rausgesucht hat:

http://www.dioezese-linz.at/pfarren/thalheim-wels/

Gehen Sie im linken Frame auf „Fotoalbum“, dann auf „Fotos 2004“ und dann sehen Sie auch schon die Bilder von der „Faschingsmesse“.
Freitag, 9. Februar 2007 15:23
Genoveva: Na klar,
und jeder vernünftige Mensch sieht sofort, daß die eine heilige, katholische und apostolische Kirche Jesu Christi im Jahre des Heils tweitausendundsieben aus Pater Lingen und Dani, dem Sedi besteht …
Freitag, 9. Februar 2007 15:22
maureen †: Fotomontage
@landorganist

Das Bild ist eine Fotomontage.

Die Kappe wurde ausgeschnitten und eingefügt.

Vergrößern Sie einfach das Bild…
Freitag, 9. Februar 2007 15:18
Halt mal den Ball schön flach – Blasphemie ist höchstens die Art und Weise, wie du und deinesgleichen hier ständig andere zu Narren erklären. Was regt ihr euch eigentlich ständig über solche Nebenkiregsschauplätze auf? Würdet ihr sonst etwa am Ende noch vor lauter Langeweile aussterben?
Freitag, 9. Februar 2007 15:12
PX33: Blasphemie!!!!!!!!!
Das ist nicht mehr katholich. Wenn so etwas in den Kirchen getan wird, brauch ich ja gar nicht mehr in eine Kirche rein gehen. Das ist eine beleidung Gottes, Jesus Christus ist doch nicht aus spass am Kreuz für uns gestorben. Die ganzen Qualen die er für uns aufgenommen hat und die verpotten ihn jetzt. Man kann gerne Karneval feiern, es muss aber an einem dafür geeigneten Ort sein und nicht in einer Kirche wo so etwas heiliges prakteziert wird. Jeder der so einen Narrengottesdienst besucht ist ein Narr und dumm.
Freitag, 9. Februar 2007 14:51
freddie schenk: Hallo Dani!
Na, wieder aus der Löwengrube raus? Herzlich willkommen!
Freitag, 9. Februar 2007 14:49
Daniel Stöhr: Die V2-Sekte, wie sie
leibt und lebt! Jeder vernünftige Mensch erkennt, dass das nicht die katholische Kirche ist.
Freitag, 9. Februar 2007 14:49
Sulpicius: @pünktchen
bei den Katholiken, da ist das obercool, etc.

Wieso? Stimmt doch für D… Etwas überspitzt, aber sehr gut!
Freitag, 9. Februar 2007 14:42
Pünktchen: Herr Muhler ist so froh, daß er nicht …

bei den Katholiken, da ist das obercool,
da sind die Pfarrer Polen, Inder oder schwul!



Sicher legen wir die Verse eines Karnevalsliedes nicht auf die Goldwaage, aber hier hat das gesunde Volksempfinden offenbar die Quadratur des Kreises erreicht: „wie vereinige ich Xenophobie, Homophobie und Klerikerschelte in einen einzigen Vers!“
Freitag, 9. Februar 2007 14:23
Adamah: Das liegt daran, daß das Photo verkleinert worden ist.
Freitag, 9. Februar 2007 14:22
Aurelius: Adamah
Die vielen wellenfömigen Umrisse und die Größe bzw. Neigung sind sehr Verdächtig.

Das liegt daran, daß das Photo verkleinert worden ist.
Freitag, 9. Februar 2007 14:19
Emil Muhler: Ich bin froh, dass ich nicht evangelisch bin …
So beginnt ein Karnevalslied in dieser Session. Und so solls auch bleiben. Hört Euch mal folgendes Lied an:

Karnevalslied
Freitag, 9. Februar 2007 14:15
Pünktchen: Humor ist gewiß nichts „Außerkatholisches“
und auch die karnevalistische Ansprache eines Geistlichen kann, wenn der Geistliche engagiert und talentiert ist, von pastoralem Nutzen sein! Daß aber „Karnevalssitzungen“ in der Kirche stattfinden und ihnen „Gottesdienstcharakter“ beigelegt wird, ist unerträglich!
Freitag, 9. Februar 2007 14:00
Sulpicius: Von wegen Photo-Montage
Freitag, 9. Februar 2007 14:00
Morgenrot: Die Evangelen
sind auch nicht besser:

Rosenmontag 2007

Ob die vorher auch eine Kerze im Dom für das jute jelingen anstecken?
Freitag, 9. Februar 2007 13:55
Adamah: das Foto eine Montage?
So wie ich bei 800 facher Vergrößerung sehen kann, ist der Kopf montiert.

Die vielen wellenfömigen Umrisse und die Größe bzw. Neigung sind sehr Verdächtig.

Trotzdem-----Narri Narro!!
Freitag, 9. Februar 2007 13:45
Na, wohl in den falschen Thread gerutscht. Macht nix.
Freitag, 9. Februar 2007 13:45
Adamah: Bei eis isscht dia Fasnet dot rnscht!!
Ohne Kirche, koi Fasnet

Der Franziskanerprediger Geiler von Kaysersberg (1445 – 1510) schrieb im mittelalterlichen Straßburg: „Jetzt ist die Fasnacht, eine Zeit zum Fröhlichsein. Gleich hernach folget die traurige Fasten. Die christliche catholische Kirche erlaubet ein ehrliche recreation und Wollustbarkeit, damit ihre geistlichen Kinder desto williger seyn, die heilige Fasten zu halten.“

„Fastnacht“, das bereits um 1200 als mhd. „vastnacht“ belegt ist, wird bei diesem Ansatz demnach ganz zweifellos als die Nacht bzw. im weiteren Sinne die sechs Tage vor Beginn der Fastenzeit gedeutet und in die Ordnung des Kirchenjahres eingebettet gesehen, auch wenn häufig durch Wegfall des „t“ aus Fastnacht „Fasnacht“ und schließlich im Dialekt „Fasnet“ oder „Fasent“ daraus geworden ist. Und so läßt sich auch erklären, dass sich die Fastnacht nur in katholischen Gegenden gehalten hat: ohne Fastenzeit wurde die Fastnacht in protestantischen Gebieten ihrer Funktion beraubt und gleichzeitig als katholische Unsitte und unchristliches Teufelswerk angeprangert
Freitag, 9. Februar 2007 13:43
r.ruhrgebietler: @stimme der vernuft – Sie haben Recht!
==== ==== ====
Als ein rk. Priester hat er sich Jesus Christus bis in den Tod verschrieben und nicht dem PGR oder der Frauengemeinschaft, sonstigen charismatischen Bewegungen oder gar idiotischen Karnevalsveranstaltungen! Seine Heimat ist der Beichtstuhl! Seine Kleidung das Skapulier. Sein Gürtel der Rosenkranz. Seine Mutter die Jungfrau Maria! Sein Knappe im kampfe gg. den Satan ist der hlg. Erzengel Michael! Sein Banner ist Jesus Christus im allerheiligsten Altarsakrament und auf den Prozessionen! Er ist unermüdlich um die Seelenrettung seiner Gemeinde bemüht, Tag und Nacht!

Aber das haben sie sicherlich NICHT GEMEINT – denn der polemischen Unterton war nicht zu überlesen, oder?? Und Jesus Christus hier zu verunglimpfen ist taktlos – die Hochzeit zu Kana war der Anfang SEINES Heilswirken und nicht die Startrakete für ihr Possenspiel!
Freitag, 9. Februar 2007 13:41
freddie schenk: Spaßbremsen
Wenn ihr Spaßbremsen hier im richtigen Leben nix zu lachen habt – müsst ihr euch dann deswegen permanent Menschen anprangern, die Spaß verstehen und wissen, dass Humor unendlich befreiend sein kann? Dafür, dass ihr das nicht begreifen könnt oder wollt, können die nämlich nix.
Freitag, 9. Februar 2007 13:41
landorganist: Könnte es sein,
dass das Foto mal wieder eine Montage ist? Vielleicht kann das mal einer prüfen, wäre ja nicht das erste Mal…
Freitag, 9. Februar 2007 13:35
stimme der vernunft: Entsetzlich!
Er hat sich schon zweimal an Fastnachtsveranstaltungen beteiligt!
Entsetzlich!
Und dabei Wein getrunken!
Was für ein Frevel!
Christus hat schliesslich in Kana das Wasser auch nur in Wein verwandelt um die Leute mit seiner Wundertätigkeit zu beeindrucken, anschliessend wurde der Wein in den Gulli gekippt.
Un getanzt wurde auf diser Hochzeit auch nicht, es ist erwiesen durch die Visionen der Seherin Irina Beschwipsowa dass die Hochzeitsgäste da nur den Rosenkranz beteten.
Freitag, 9. Februar 2007 13:32
thaumaturgos: um gottes willen …
wir haben im seminar auch fasching gefeiert, muss ich jetzt auch das amt aufgeben )))

ihr seid zu 90% sauertöpfe, wie im namen der rose, jorge von burgos ja mordete, weil „jesus hat nicht gelacht“

auf eine solche tradition verzichte ich … un, lest mittelalterliche chroniken, dort gab es in kathedralen schlimmeres als fasnachtsmessen (etwa bei raul glaber sind einschlägige stellen zu finden) … btw, fröhliches suchen
Freitag, 9. Februar 2007 13:31
freddie schenk: Der Mann passt zu kreuz.net
Die machen hier doch auch ständig Spaß.
Freitag, 9. Februar 2007 13:29
Morgenrot: Fragezeichen
Statt Schafe zu weiden werden Böcke belustigt???
Freitag, 9. Februar 2007 13:26
Aragorn: auf der Stelle entlassen
solche Priester gehören auf der Stelle entlassen und zwar ohne wenn und aber!
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