[ « 233 234 235 236 237 » ]
Freitag, 9. Februar 2007 19:18
„Besonders ergreifend“
Zum Valentinstag sind Sodomisten zur paarweisen Segnung in den Wiener Stephansdom eingeladen. Der dortige Dompfarrer versucht, den Skandal immerhin mit einer Lüge zu vertuschen. In der Schweiz ist man einen Schritt weiter.
Kann denn Sünde Liebe sein?
Kann denn Sünde Liebe sein?
(kreuz.net) Am Valentinstag werden alljährlich in vielen Pfarreien Segnungsgottesdienste für sogenannte Liebende angeboten.

An den meisten Orten sind die Einladungen dazu so formuliert, daß sich Homo-Paarungen durchaus eingeschlossen fühlen können.

Die Formulierungen sind allgemein gehalten: „Segen für alle (un-) glücklich Verliebten und solche, die es werden wollen“ oder „Für ‘junge’ und ‘alte’ Verliebte, Paare und Eheleute, Verrückte und Liebende“.

Homo-Paarungen im Wiener Stephansdom
Im Wiener Stephansdom sind Homo-Paarungen ausdrücklich eingeladen.

Sie erhalten am Valentinstag eine „Segnung der Liebenden“.

Homo-Ideologen präsentieren sich häufig obszön und jugendgefährdend
Homo-Ideologen präsentieren sich häufig obszön und jugendgefährdend
Wie im letzten Jahr feiert Dompfarrer Toni Faber dazu einen Gottesdienst.

Anfang Februar erklärte Hw. Faber vor der ‘Austria Presse Agentur’, daß im Vorjahr 60 bis 70 Prozent „normale“ katholische Ehepaare zum Gottesdienst gekommen seien:

„Der Rest waren Verliebte kurz vor der Hochzeit, geschiedene Wiederverheiratete und etwa zehn Prozent Homosexuelle.“

Dompfarrer Faber behauptete auch, daß letztes Jahr Homo-Paarungen nur einzeln gesegnet worden seien.

In Wahrheit wurden angetretene Homosexuelle paarweise bedient.

Laut der APA erinnerte sich Dompfarrer Faber „sichtlich begeistert“ an den angeblichen „Erfolg seiner Aktion“.

Paare, die schon Jahrzehnte zusammen leben sind für den Dompfarrer „besonders ergreifend“.

Als Beispiel nannte er zwei Frauen, die schon seit den 70er Jahren miteinander Unzucht treiben.

Bern: Kein Konflikt mit der Kirche?
Auch in der Schweizerischen Hauptstadt Bern sind Homo-Paarungen am Valentinstag ausdrücklich eingeladen.

Werbeplakat für eine "Segensfeier für mancherlei Liebende" in Bern
Werbeplakat für eine „Segensfeier für mancherlei Liebende“ in Bern
Die sogenannte „Segensfeier für mancherlei Liebende“ steht unter dem Titel „Herzwärts“.

Sie wird von einer Arbeitsgruppe „Rituale“ des Dekanats Region Bern organisiert.

Zu dem Dekanat gehören 15 Pfarreien, fünf verschiedensprachige Missionen und diverse Fach- und Beratungsstellen.

Die Feier findet in der Kirche Bruder-Klaus in Bern statt. Sie bietet „Paaren aller Art“ die Gelegenheit, „ihre Liebe“ unter Gottes Segen zu stellen.

Die Art der Partnerschaft spiele ebenso wenig eine Rolle wie die Konfession der Liebenden – erklärt eine Organisatorin und Diplomtheologin in einer Presseaussendung.

Mit der Umschreibung „mancherlei Liebende“ habe man bewußt eine offene Formulierung gewählt. Als Beispiel nennt die Diplomtheologin – Homo-Paarungen:

„Wir sehen uns damit nicht in einem Konflikt mit der katholischen Lehre.“ Gott spreche allen Menschen seinen Segen aus.

Werbeplakat für den Gottesdienst am Valentinstag in Bensheim
Werbeplakat für den Gottesdienst am Valentinstag in Bensheim
Wie Pilze

In den letzten Jahren führten sogar Landpfarreien sogenannte Segnungsfeiern durch.

Im Bistum Mainz wirbt die liberale Gemeinde St. Georg in Bensheim am Valentinstag zum „ökumenischen Gottesdienst neuer und anderer Art“.

Titel der Veranstaltung: „Marmor, Stein und Eisen bricht…“.

Der Pfarrer von Bensheim, Hw. Thomas Groß, nennt sich selber einen von drei „Moderatoren“ des Gottesdienstes.

Hw. Groß reist gelegentlich nach Frankfurt am Main, um dort Homo-Gottesdienste zu halten.

Im österreichischen Bistum Linz feiert allein der Linzer Ehe- und Familienseelsorger Hw. Franz Harant in den kommenden Tagen mehrere „Gottesdienste für Liebende“.

Hw. Harant fördert die Sünde Sodoms als Mitglied der umstrittenen Linzer „Arbeitsgruppe Homosexualität“.

Wo „Liebe und Partnerschaft“ sind, dort ist auch Gott – erklärte Hw. Harant vor der jüngsten Ausgabe der Linzer Kirchenzeitung:

„Gott ereignet sich in der Liebe.“

© Bilder: Flickr-Benützer „schizoo23“, Creative Commons Licence
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 165 Lesermeinungen:
Mittwoch, 21. Februar 2007 00:42
the.catholic: an:Alucard †:
Bist Du Bene**** Lilien***?
Donnerstag, 15. Februar 2007 17:03
Defensor Fidei: @ Giuseppecittadina
In seiner Ansprache fand Hw Faber sehr klare Worte zur Situation: Gehet nun hin und sündiget fortan nicht mehr!

Wir sind keine Tiere, sondern Menschen

Das will niemand bestreiten, aber der Begriff Sodomie bezeichnete im christlichen Mittelalter und der frühen Neuzeit eine ganze Reihe von sexuellen Praktiken, die nicht der Fortpflanzung dienten, insbesondere aber den Verkehr unter Männern.

Lediglich im heutigen umgangssprachlichen deutschen Sprachgebrauch wird unter Sodomie nur noch die sexuelle Handlung mit Tieren verstanden.
Donnerstag, 15. Februar 2007 16:20
Giuseppecittadina: Ich war gestern
und es war ein wunderschöner Gottesdienst mit Hw Faber. Es war sehr schlicht gehalten und sehr liebevoll und persönlich gestaltet. An den Herausgeber: Sodomisten treiben es mit Tieren. Wir sind keine Tiere, sondern Menschen die für andere Menschen da sind. Punkt.
Donnerstag, 15. Februar 2007 10:47
20mancro5 †: @fragender
die Sünder zu Gott kommen, wo das doch eigentlich nur den Gerechten zusteht, oder etwa nicht?
Ist Gott nicht für alle Menschen da?
Dienstag, 13. Februar 2007 19:14
Alucard †: @ Fragender
Ganz genau! Wir sollten Gott danken, dass wir nicht sind wie jene Sünder!
Montag, 12. Februar 2007 22:35
Fragender: Skandal: da läßt doch glatt einer…
… die Sünder zu Gott kommen, wo das doch eigentlich nur den Gerechten zusteht, oder etwa nicht?
Alle Lesermeinungen anzeigen 159 weitere Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net