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Verletzte Familie + Päpstliche Sorgenfalten + Schweine-Hochzeit + Schon im Mutterleib gefoltert + Krisenvokabular
Verletzte Familie

Vatikan. Papst Benedikt XVI. warnte in einem Artikel vor Gesetzen, welche die Weitergabe und Verteidigung des Lebens, die Identität der Familie und den Respekt der Ehe verachten. Der Beitrag erschien in der gestrigen Ausgabe der vatikanischen Tageszeitung ‘L’Osservatore Romano’ unter dem Titel „Die verletzte Familie“. Die italienische Regierung hatte am Donnerstag ein Gesetz gebilligt, das wilde Ehen und Homo-Konkubinate staatlich anerkennt.

Päpstliche Sorgenfalten

Vatikan. Papst Benedikt XVI. empfing gestern den neuen kolumbianischen Botschafter beim Heiligen Stuhl. Laut ‘Radio Vatikan’ kritisierte der Heilige Vater dabei „stirnrunzelnd“ Gesetze in Kolumbien, welche die Ehe, die Familie und die Lebensrechte bedrohen. Das oberste Gericht des Landes entschied erst diese Woche, Homo-Paarungen in Erbschaftsfragen den Eheleuten gleichzustellen.

Schweine-Hochzeit

Taiwan. In einer Kleinstadt im Nordosten Taiwans haben zwei Zwergschweine in maßgeschneiderten Hochzeitskostümen eine Ehezeremonie über sich ergehen lassen müssen. Laut der Nachrichtenagentur ‘Reuters’ soll angeblich ein katholischer Priester die Schweine gesegnet haben. Rund 400 Schaulustige bezahlten umgerechnet je drei Euro, um das Spektakel zu sehen. Der Erlös soll einem Projekt für behinderte Kinder zugute kommen.

Schon im Mutterleib gefoltert

Brasilien. Der Staat Brasilien anerkannte, daß Joao Grabois (34) bereits im Mutterleib Opfer von Folter geworden ist. Seine mit ihm schwangere Mutter wurde 1972 als Regimegegnerin verhaftet und mißhandelt. Jetzt erhielt auch der Sohn den Status eines politischen Häftlings und Folteropfers. Ferner bekommt er eine Entschädigung in der Höhe von umgerechnet 8.200 Euro. Grabois erklärt, bis zu seinem zehnten Lebensjahr jede Nacht von Alpträumen gequält worden zu sein.

Krisenvokabular

„Im letzten Jahr ist das Impulspapier der ‘Evangelischen Kirche in Deutschland’ (EKD) »Kirche der Freiheit« erschienen. Die Zukunft der EKD ist grau, immer weniger Mitglieder tauchen auf, immer weniger Gelder fließen. In Wittenberg wollte man darüber diskutieren, was da nun zu tun sei. Man lobte rechtzeitig sich selbst, lobte die »Hochform und Dichte protestantischer Diskussionskultur«, deren Lieblingswörter sind: Aufbruch, Umbruch, Prozeß, Struktur, Impuls und dergleichen. So redet man, wenn man ins Schwimmen geraten ist.“

Eberhard Rathgeb in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ vom 29. Januar 2007 unter dem Titel: „Herzen aus Papier: Ein Zukunftskongreß in Wittenberg“.
      
8 Lesermeinungen
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#8   the.catholic   00:54:26 | Mittwoch, 21. Februar 2007
An Alucard †:
An Alucard †:Bist Du wie ich vermute,Bene**** Lilien***?
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#7   Jörg Guttenberger, Köln   15:16:52 | Montag, 12. Februar 2007
Bonjour: Altersversorgung
Eine der drei Damen war eine ehemalige Klassenkameradin meiner Mutter, die 2004 selbst 92-jährig verstorben ist. Damit war es für den Beginn einer Altersversorgung bei meinem B erufseintritt schon zu spät!!!!
Im Übrigen zeigt doch die Tatsache, daß außereheliche Familiengemeinschaften keinen Anspruch auf gesetzliche Hinterbliebenenversorgung begründen, daß es ausschließlich um die Emanzipation außerfamiliärer Verbindungen geht. Der von mir angeführte Fall, für den es offenbar auch heute noch keine gesetzliche Regelung gibt, zeigt eindeutig, daß es um eine Diskriminierung der Familie geht.
Ihr Vorwurf hinsichtlich meiner Formulierung „versorungerelevante Kontaktpflege unter der Bettdecke“ greift viel zu kurz. Dem Gesetzgeber kommt es – zumindest in diesem Zusammenhang – eben nicht auf den Inhalt (von gegenseitiger Achtung getragene liebende Hingabe), sondern ausschließlich auf äußeren Vollzug an!
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#6   Bonjour   08:32:54 | Sonntag, 11. Februar 2007
Herr Guttenberger
Da leisten sich also zwei Jungfern – wohlgemerkt in „gehobener beruflicher Stellung“ – lebenslang den Luxus einer exklusiv für sie tätigen Haushälterin. SO muss man das doch sehen. Dass diese Dienstmagd deren ebenfalls jungfräuliche Schwester ist, spielt doch zunächst gar keine Rolle.
Wollen Sie dieses skurrile Beispiel jetzt ernsthaft als „Beleg für die Unseriosität“ der neuen gesetzlichen Regelungen anführen? Offenbar schon. Denn – typisch katholisch – scheint Ihnen gegenseitige körperliche Liebe ja nichts anderes als
eine ausreichend umfangreiche Pflege versorgungsrelevanter Kontakte unter der Bettdecke
zu sein. Fast schon zum Genießen. :-!
Ich frage mich da ob Ihrer Professionalität, Herr Guttenberger! Da Ihnen diese Damen doch persönlich bekannt sind bzw. waren, hätten Sie diese besser auf die Risiken ihrer sehr ausnahmehaften Lebensführung bzw. deren Folgen auf die Altersversorgung hingewiesen. Entsprechende Produkte Ihrer Branche waren doch zu Zeiten, als Sie noch berufstätig waren, längst im Markt!
Oder waren Sie auch darin echt katholisch und haben sie nach dem Motto „Dominus providebit“ gewähren lassen – dies ließe mich beinahe um Ihre Pension fürchten, Herr Guttenberger!
Trotzdem schönen Sonntag!
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#5   Jörg Guttenberger, Köln   00:10:56 | Sonntag, 11. Februar 2007
Homo-Paare und wilde Ehen
bei der für uns Christen selbstverständlich auf volles Unverständnis und ebensolche Mißbilligung stoßende Gleichsetzung mit einer ordentlichen Familie werden die sich zwingend ergebenden Folgen völlig übersehen:
Wie sieht es bei in einem gemeinsamen Haushalt lebenden Geschwistern aus? Hier schließt sich ebenfalls zwangsläufig die Frage an: müssen es immer zwei oder dürfen es auch mehr sein? Hierzu ein Beispiel aus dem Leben:
Drei (mir persönlich bekannte) leibliche Schwestern haben in einem gemeinsamen Haushalt zusammengelebt.
Eine war Postoberinspektorin, die zweite selbständige Schneidermeisterin und die dritte hat den beiden Anderen den Haushalt geführt. Der ursprünglich sehr gut laufende Handwerksbetrieb mit mehreren Mitarbeitern ging wegen Wegsterbens der Kunden zunehmend zurück, so daß die Inhaberin den Betrieb zum Schluß alleine geführt hat.
Ausgerechnet die Postoberinspektorin als inzwischen Haupternährerin starb. Die Einkünfte für beide Überlebende waren nur wenig über Sozialhilfenveau. Dann starb die Schneidermeisterin. Die überlebende haushaltführende Schwester stand ohne Einkunft da! Hier scheint mir die neue Regelung auch keine Lösung vorzusehen. Es scheint ausschließlich an Zweierbeziehungen gedacht, von denen man eine ausreichend umfangreiche Pflege versorgungsrelevanter Kontakte unter der Bettdecke erwartet, und die ist bei Geschwistern bekanntlich ausgeschlossen.
Hieraus ergibt sich zwangsläufig die Unseriösität der gesetzlichen Neuregelung!
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#4   möchtegern-kathole   13:33:29 | Samstag, 10. Februar 2007
was wird da eigentlich gesegnet, …
… in dem Segnungsgottesdienst? Die Ehe nicht, schliesslich müssen die Teilnehmer nicht verheiratet sein.
Ein Modernist wird die Realität vertuschen und sagen: natürlich die Verlobten, die keusch sich auf die Ehe freuen :-]
Der Realist wird sagen: das Konkubinat
Und der Weihbischof? der wird schon wissen, was er da segnet.
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#3   Alucard †   13:17:13 | Samstag, 10. Februar 2007
Zur Abwechslung…
gratulieren wir den Jungs von OOMPH! zu ihrem Sieg im Bundesvision Song Contest gestern Abend!!!
:)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3
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#2   Romulus   11:50:08 | Samstag, 10. Februar 2007
Verletzte Familie
Heiliger Vater, es ist schön, dass Sie appellieren. Prima! Aber hier können Sie etwas tun: Um das Sakrament der Ehe zwischen Mann und Frau sowie die christliche Familie vor der Diktatur des Relativismus zu schützen, sollten Sie die Unsitte der „Segnungsgottesdienste“ verbieten. Hier können nur Sie etwas tun.
Ein Beispiel aus dem Bistum Erfurt, wo dieser Unsinn noch vom Weihbischof mitgemacht wird:
„Segnungsgottesdienst am Valentinstag für alle, die partnerschaftlich unterwegs sind“, …
www.bistum-erfurt.de/seiten/1755.htm
Eine Relativierung und Verhöhnung des Sakramentes der Ehe! Handeln Sie!
Leute, macht Meldungen nach Rom bis die Drähte glühen. Beruft euch auf die Diktatur des Relativismus.
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#1   Aragorn   11:42:20 | Samstag, 10. Februar 2007
protestantisch-katholisches Krisenvokabular
Das protestantische Krisenvokabular taucht in den letzten Jahren auch vermehrt in der katholischen Kirche auf. Das sollte uns zu denken geben.
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