08:45:35 | Samstag, 10. Februar 2007
Verletzte Familie + Päpstliche Sorgenfalten + Schweine-Hochzeit + Schon im Mutterleib gefoltert + Krisenvokabular
Verletzte FamilieVatikan. Papst Benedikt XVI. warnte in einem Artikel vor Gesetzen, welche die Weitergabe
und Verteidigung des Lebens, die Identität der Familie und den Respekt der Ehe verachten. Der Beitrag
erschien in der gestrigen Ausgabe der vatikanischen Tageszeitung ‘L’Osservatore Romano’ unter dem Titel
„Die verletzte Familie“. Die italienische Regierung hatte am Donnerstag ein Gesetz gebilligt, das wilde
Ehen und Homo-Konkubinate staatlich anerkennt.
Päpstliche SorgenfaltenVatikan. Papst Benedikt XVI.
empfing gestern den neuen kolumbianischen Botschafter beim Heiligen Stuhl. Laut ‘Radio Vatikan’ kritisierte
der Heilige Vater dabei „stirnrunzelnd“ Gesetze in Kolumbien, welche die Ehe, die Familie und die Lebensrechte
bedrohen. Das oberste Gericht des Landes entschied erst diese Woche, Homo-Paarungen in Erbschaftsfragen
den Eheleuten gleichzustellen.
Schweine-HochzeitTaiwan. In einer Kleinstadt im Nordosten Taiwans haben
zwei Zwergschweine in maßgeschneiderten Hochzeitskostümen eine Ehezeremonie über sich ergehen lassen
müssen. Laut der Nachrichtenagentur ‘Reuters’ soll angeblich ein katholischer Priester die Schweine gesegnet
haben. Rund 400 Schaulustige bezahlten umgerechnet je drei Euro, um das Spektakel zu sehen. Der Erlös
soll einem Projekt für behinderte Kinder zugute kommen.
Schon im Mutterleib gefoltertBrasilien. Der
Staat Brasilien anerkannte, daß Joao Grabois (34) bereits im Mutterleib Opfer von Folter geworden ist.
Seine mit ihm schwangere Mutter wurde 1972 als Regimegegnerin verhaftet und mißhandelt. Jetzt erhielt
auch der Sohn den Status eines politischen Häftlings und Folteropfers. Ferner bekommt er eine Entschädigung
in der Höhe von umgerechnet 8.200 Euro. Grabois erklärt, bis zu seinem zehnten Lebensjahr jede Nacht
von Alpträumen gequält worden zu sein.
Krisenvokabular„Im letzten Jahr ist das Impulspapier der ‘Evangelischen
Kirche in Deutschland’ (EKD) »Kirche der Freiheit« erschienen. Die Zukunft der EKD ist grau, immer weniger
Mitglieder tauchen auf, immer weniger Gelder fließen. In Wittenberg wollte man darüber diskutieren,
was da nun zu tun sei. Man lobte rechtzeitig sich selbst, lobte die »Hochform und Dichte protestantischer
Diskussionskultur«, deren Lieblingswörter sind: Aufbruch, Umbruch, Prozeß, Struktur, Impuls und dergleichen.
So redet man, wenn man ins Schwimmen geraten ist.“
Eberhard Rathgeb in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’
vom 29. Januar 2007 unter dem Titel: „Herzen aus Papier: Ein Zukunftskongreß in Wittenberg“.
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#8
the.catholic 00:54:26 | Mittwoch, 21. Februar 2007
#7
Jörg Guttenberger, Köln 15:16:52 | Montag, 12. Februar 2007
#6
Bonjour 08:32:54 | Sonntag, 11. Februar 2007
#5
Jörg Guttenberger, Köln 00:10:56 | Sonntag, 11. Februar 2007
#4
möchtegern-kathole 13:33:29 | Samstag, 10. Februar 2007
#3
Alucard † 13:17:13 | Samstag, 10. Februar 2007
#2
Romulus 11:50:08 | Samstag, 10. Februar 2007
#1
Aragorn 11:42:20 | Samstag, 10. Februar 2007