Alte Messe
Schweizer Manifest für die Alte Messe
53 Katholiken aus der Schweiz haben sich Ende Januar an Papst Benedikt XVI. gewandt und ihn gebeten, die Alte Messe freizugeben. Die Namen.
Im Alten Ritus hat die Vorfastenzeit mit dem Sonntag Septuagesima am 4. Februar begonnen
Im Alten Ritus hat die Vorfastenzeit mit dem Sonntag Septuagesima am 4. Februar begonnen
© juventutem.blogspot.com
Laufenburg, den 27. Januar 2007

Für die Freigabe des alten Meßritus

Ihre Heiligkeit

Mit großem Interesse verfolgen wir die Diskussionen und Arbeiten zur Frage der Freigabe oder besseren Verankerung des alten Ritus in der Liturgie der Katholischen Kirche.

Vielen Gläubigen in der Schweiz ist es ein tiefes Bedürfnis, daß dieser Ritus in der Kirche seinen unbestreitbaren und von unnötigen administrativen Hürden befreiten Platz behaupten kann, nachdem er während Jahrhunderten die Ausbreitung des Evangeliums über Europa und die übrigen Teile der Welt begleitet hat.

Der Ritus beginnt mit dem einzigartig erhebenden Vers:

Introibo ad altare Dei:
Ad Deum, qui laetificat juventutem meam.

Es scheint, daß gerade dieser Vers zu erklären vermag, warum der alte Ritus seine jugendliche Kraft für die Gläubigen und das Fortschreiten der Kirche in der Zeit bewahrt hat.

Er wird daher auch in Zukunft seine Jugendlichkeit bewahren und weiter entfalten können.

Davon sind jedenfalls die nachstehend aufgeführten katholischen Männer und Frauen aus der Schweiz überzeugt.

Sie freuen sich daher, daß der alte Ritus zu einem Thema Ihres Pontifikates geworden ist, und wünschen sich sehnlichst seine Bestätigung als unverzichtbares Erbe der von Jesus Christus gestifteten Kirche, zu dem alle Gläubigen und die Priester freien Zugang haben sollen. Wir danken Ihnen für Ihre Anstrengungen und bleiben mit Ihnen verbunden im Gebet um den Heiligen Geist.

Mit der gläubigen und demütigen Bitte um Ihren apostolischen Segen grüßen wir Sie herzlich.

Martha Andereggen, Luzern
Rosemarie Arquint, Kauffrau, Schwyz
Erwin Auf der Maur, Beringen
Lic. rer. pol. Theo Biedermann, Senior consultant, Cham
Norbert und Maria Biffiger, Unternehmer, Dietikon
Dr. phil. Adolph und Josefine Bucher-Giger, Lostorf
Dr. rer. pol. Peter Burkhardt, Luzern
Rudolf Bruhin, Eidg. Orgelexperte, Basel
Dr. phil. Theodor Brunner, Thalwil
Dr. iur. Lukas Brühwiler-Frésey, Rechtsanwalt, Amriswil
Prof. Dr. iur. Louis Carlen, Brig
Dr. phil. Gerd Dönni, Naters
Christof Dörig, Bäch
Dr. iur. et lic. oec. Walter Düggelin, Advokat, Basel
Lic. phil. Christoph Ebnöther, Baden
Rita Gervais-Weibel, Burg
Arnold Guillet, Verleger, Stein am Rhein
Wolfgang Grabscheid, Ing. Chem., Rheinfelden
Lic. iur. et theol. Niklaus Herzog, Winterthur
Hermann Imboden, alt Bundesgerichtsschreiber, Prilly
Emil Iten, Heilpädagoge, Würenlingen
Jörg Laurenz Kaufmann, alt Botschafter, Luzern
Josef Lingenhöle, Arzt, Ennetmoos
Lic. iur. Herbert Meier, Verleger, Lengnau
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Charles Probst, Neurochirurg, Laufenburg
Dr. med. Cécile Probst, Laufenburg
Dr. phil. Carlo Regazzoni, Therwil
Dr. med. Margrit Reck, Altstätten
Dr. med. vet. Kurt und Frieda Regli, Willisau
Dr. med. Elisabeth Reinle, Baden
Paul O. Schenker, Redaktor, Verleger und Informatiker, Appenzell
Claude Schlatter, ehemaliger Gewerkschaftssekretär, Zofingen
Dr. med. Franz Schmid, Ausserberg
Josef Schmid-Fehr, Verleger, Goldach
Dr. med. Bartholome Simeon, Chirurg, Lantsch
Gerhard Schreiber, Kleinunternehmer, Wegenstetten
Heribert Strupp, Dipl. Ing., Baden
Piroska Strupp, dipl. Ing. ETH, Baden
Dr. rer. nat. Detlef Symietz, Physiker, Wangen
Heinz Vogel, eidg. dipl. Steuerexperte, Einsiedeln
Traugott Voegeli-Tschirky, Konsul i.R., Leibstadt
Hans-Viktor von Sury, dipl. Ing. ETH, Solothurn
Dr. iur. Franz Xaver von Weber, Schwyz
Dr. rer. pol. Gerd Weisensee, Geschäftsführer, Bern
Trudi Walser, Weesen
Dr. med. Albert Wick, Innere Medizin FMH, Frauenfeld
Dr. med. Hanspeter Wick, Wädenswil
Dr. phil. Magnus Wolfensberger, Zürich
Francesco und Magdalena Zanetti, alt Bezirkstierarzt, Sarmensdorf
Irma Zenklusen, Sion
      
74 Lesermeinungen
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#75   Hermann der Lahme   21:36:15 | Mittwoch, 14. Februar 2007
landorganist: zum angeblichen Schisma
[kursiv]M. W. haben die Pius-Brüder keinen Rekurs eingelegt…[kursiv]
Richtig, da Rom den einem Erzbischof zustehenden kanonischen Prozess trotz häufiger Aufforderung seitens des Erzbischofs bis heute nicht eröffnet hat. Ergo; der Vatikan verweigert das ihm und seinen Nachfolgern zustehende Recht einer kanonischen Definition.
Wie lange wollen Sie dies noch ignorieren ?H-d-L
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#74   Dr. Christoph Heger   15:29:07 | Dienstag, 13. Februar 2007
@sacerdos helveticus: „Haltet den Dieb!“
ist eine beliebte Tour, die anscheinend auch unser Schweizerpriester liebt – diesmal gegen den Dichter Hansjürgen Bertram angewandt. Wenn hier einer ein „calumniator“ ist, dann nicht Bertram, sondern „sacerdos helveticus“.
Bin Ihrem Link gefolgt
Ich hatte keinen Link angegeben.
und habe dabei festgestellt, dass dieser Herr Bertram Herausgeber eines unter einem Pseudonym erschienen Werkes „Vaticinia Vaticana“ ist… Es wurde vor mehr als 10 Jahren von sedisvakantistischer Seite herausgegeben
Was Sie nicht sagen!
und enthält in lateinischer Sprache und deutscher Übersetzung sehr üble Schmähungen Papst Johannes Pauls II. und auch des damaligen Kardinals Ratzinger.
Was immer auch da stehen soll – man kennt das, Kritik an den „heiligen Kühen“ ist immer „Schmähung“, sogar „üble Schmähung“. Bertram ist so wenig schizophren oder schismatisch oder sonstwas wie das Dante mit seiner Papstkritik („In vesta di pastor lupi rapaci“) war.
Nun soll derselbe Bertram nach Ratzingers Wahl zum Papst diesem eine lateinische Huldigungsode gesandt haben.
Tja, und der Vatikan hat sogar eine Druckfassung von ihr hergestellt! Hier der Anfang der Ode:
AD S.S. PAPAM BENEDICTUM XVIUM
EX BAVARIA REDUCEM
DE MISSA TRANSLATICIA RESTITUENDA
PETITIO
Aestate flacca ver oritur novum,
caelique nostri tristia nubila
Phoebus Iove aufert annuente
Ausoniis comitatus auris.
Dum tangis urbes, candide pontifex,
Nostrae petitas et patriae tuae,
arvum Ratisbonense ridet,
plebs ovat et Monachensis aula.
MfG
Ch.H.
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#73   Agiafortuni   15:01:55 | Dienstag, 13. Februar 2007
Aurelius
wenn das Festhalten am unverfälschten katholischen Glauben für Sie Schisma bedeutet, will ich gerne ein Schismatiker genannt werden.
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#72   No Comment   14:23:31 | Dienstag, 13. Februar 2007
@Konrad
Warum zensiert die Red. denn jetzt auch Konrad?? Radikalisierungen?
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#71   Aurelius   14:08:47 | Dienstag, 13. Februar 2007
Danke, Herr Dr Regazzoni, dass Sie
zugegeben haben, im Schisma zu sein:
wäre es nicht endlich Zeit, dass man sich als Traditionalist ernsthaft überlegt, ob eine Rückkehr in die sogenannte Amtskirche
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#70   Agiafortuni   14:06:48 | Dienstag, 13. Februar 2007
Mariokin: endlich einmal klaren Wein einschenken
wäre es nicht endlich Zeit, dass man sich als Traditionalist ernsthaft überlegt, ob eine Rückkehr in die sogenannte Amtskirche bezw. Konzilssekte überhaupt möglich ist. Aus juristischen Überlegungen bin ich der Ansicht, dass dies so lange nicht der Fall sein wird, als Rom das Konzil als Glaubensnorm betrachtet und ohne es zu begründen behauptet, es habe damals keinen Bruch mit der Tradition gegeben. Ich bin selbstverständlich bereit meine Meinung zu revidieren, doch möge man mir hierfür den Beweis liefern und sich nicht mit der Erklärung zufrieden geben, Benedikt XVI habe erklärt, es widerspreche einer katholischen Einstellung im Konzil einen Bruch zu sehen
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#69   mariokin   13:48:47 | Dienstag, 13. Februar 2007
Lieber landorganist
Soweit ich weiß, hat Bischof Fellay laut eigener Aussage bis jetzt dreimal um Aufhebung in Rom ersucht. Diese wird von Rom auch angedacht, aber erst, wenn sozusagen „alles geklärt“ ist. Die Bruderschaft jedoch möchte als Zeichen des aufrichtigen, ernstaften Willens der Traditionsfamilie in der Kirche wieder eine Heimat zu geben neben der Freigabe des überlieferten Ritus die Aufhebung des Exkommunikationsdekretes vorher, sozusagen als Basis, auf dem eine wirkliche Übereinkunft möglich wird.
Das ist der Knackpunkt, um den im Augenblick gerungen wird & den Ernst der Lage zeigt z.B., wie schwer es für den Hl. Vater ist, die alterwürdige Liturgie wieder in den „Alltag“ der Kirche zu integrieren. Ich bin sicher, daß er es gut machen möchte und keinem Anstoß geben will. Aber es zeigt auch, wie schwer es durch die moderne liberale kollegiale Amtsausübung für den Papst heute im Vatikan ist, obwohl er als oberster Lehrer die höchste Amtsgewalt innehat, solche Leitungsakte zu setzen.
Genau deshalb wartet die FSSPX ab, denn es geht ihr nicht um sich selbst, sieht sie doch, wie schwer es andern Instituten der Traditionsfamilie innerhalb der Strukturen gemacht wird, daß sie von den meisten Bischöfen behindert, ihres Apostolats, ihrer Kraft beraubt, in eine Schmollecke abgeschoben werden.
Solange sich dieses Klima nicht grundlegend wandelt, wird die FSSPX nicht bereit sein, sich in amtskirchliche Strukturen so zu integrieren, daß sie davon völlig abhängt. Geht es doch um das Höchste Gut.
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#68   landorganist   10:21:54 | Dienstag, 13. Februar 2007
@mariokin
Sie erwähnen die Möglichkeit des Rekurses gegen das Motu Proprio. M. W. haben die Pius-Brüder keinen Rekurs eingelegt, weshalb die Aussagen Joh. Pauls II. unverändert heute gültig sind. Ich erspare mir die Wiedergabe des Inhalts, der dürfte bekannt sein.
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#67   Frasim   00:42:43 | Dienstag, 13. Februar 2007
Schade,…
…aber hätte ja sein können, vor allem Ihrem Stil nach. Nichts für ungut und gute Nacht!
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#66   sacerdos helveticus   00:38:12 | Dienstag, 13. Februar 2007
Augsburg
Es muss sich wohl um eine Verwechslung handeln. Trotzdem herzliche Grüsse nach Augusta Vindelicorum, die Stadt des heiligen Ulrich.
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#65   Frasim   00:31:45 | Dienstag, 13. Februar 2007
@sacerdos helveticus
Kann es sein, dass wir vor Weihnachten mehrmaligen Emailkontakt hatten, ich bei Ihnen 1 Büchlein bestellte und Sie mir daraufhin freundlicherweise 3 Exemplare zukommen ließen?
Viele Grüße aus
Augusta vindelicorum!
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#64   Rottenburg   23:19:20 | Montag, 12. Februar 2007
Dann bin ich ja gespannt,
wie schnell Sie und Ihre schismatischen Freunde aus dem Osten der Republik in „blühende religiöse Landschaften“ verwandeln!
Die FSSPX hat ja hier alle Möglichkeiten – meinen Sie!
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#63   sacerdos helveticus   23:13:54 | Montag, 12. Februar 2007
Poeta vel calumniator?
Lierber Herr Dr. Heger!
Vielen Dank für ihren Hinweis.
Leidet der von Ihnen genannte Herr Bertram etwa an Schizophrenie oder ist er sonst nicht zurechnungsfähig, wenngleich er die lateinische Metrik und Stilistik zu beherrschen scheint?
Bin Ihrem Link gefolgt und habe dabei festgestellt, dass dieser Herr Bertram Herausgeber eines unter einem Pseudonym erschienen Werkes „Vaticinia Vaticana“ ist.
Dieses Buch befindet sich in meiner Bibliothek. Es wurde vor mehr als 10 Jahren von sedisvakantistischer Seite herausgegeben und enthält in lateinischer Sprache und deutscher Übersetzung sehr üble Schmähungen Papst Johannes Pauls II. und auch des damaligen Kardinals Ratzinger.
Nun soll derselbe Bertram nach Ratzingers Wahl zum Papst diesem eine lateinische Huldigungsode gesandt haben.
Falls er sich nicht mittlerweile vom Sedisvakantismus bekehrt haben sollte (dann dürfte aber als Wiedergutmachung der der Kirche zugefügten Schmähungen zumindest dieses Buch nicht weiter vom Verfasser verbreitet werden), dann ist der Mann doch wohl schizophren, oder etwa nicht?
Oder ist „Huldigungsode“ auch nur ironisch gemeint und es handelt sich um weitere Schmähungen??
Vielleicht können, Herr Dr. Heger, mir diesbezüglich Auskunft geben!
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#62   Gotthard   23:06:41 | Montag, 12. Februar 2007
Bertram
Meinst Du diesen bekannten Schriftsteller?
www.amazon.de/…/028-6283042-7710962?ie=UTF8&s=book…
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#61   Dr. Christoph Heger   22:52:21 | Montag, 12. Februar 2007
@landorganist: Überraschung!
… Bittgesuch, von dem ich behaupte, dass sich der hl. Vater dafür nicht persönlich Zeit nimmt
Offenbar ist Papst Benedikt aufmerksamer, als sich das so manche Landpomeranze vorstellt.
Jedenfalls ist mir ein Fall bekannt, in dem ein (traditionalistischer) Dichter, nämlich Hansjürgen Bertram, Brohl-Lützing, seine Bitten in Form einer feierlichen lateinischen Ode zur Begrüßung des neuen Papstes nach Rom geschickt hatte. Darauf wurde ihm nicht nur im besten lateinischen Kurialstil der päpstliche Segen übermittelt. Inzwischen ist seine Ode auch von einer vatikanischen Druckerei zwischen zwei Pappdeckel gedruckt und versendet worden.
Tja, wat et nit all jitt!
MfG
Christoph Heger
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#60   mariokin   18:25:28 | Montag, 12. Februar 2007
Daniel
Im Gegensatz zu Ihnen, Daniel ist die Piusbruderschaft nicht der Meinung einer Sedisvakanz ganz gleich, ob in Rom oder sonstwo.
@ Rottenburg
Wie andere traditionelle Gruppierungen ist die FSSPX eine der wenigen Gruppen, die sich das Vatikanum II, obwohl im Rang eines Pastoralkonzils, soweit es der Tradition entspricht zu eigen gemacht haben. Siehe Dekret über die Liturgie, über das Studium der Theologie mit der Thomistik, hinsichtlich der Klerusdisziplin…
Da aber einige Teile zweideutig sind und heute längst im Bruch mit der Vergangenheit überholt wurden, können Dinge wie Ökumenismus der einem Relativismus Tür und Tor öffnete sowie Indifferentismus und offener Ungehorsam nicht angenommen, wohl aber kommentiert werden.
Beschlüsse ändern oder überarbeiten, das weiss man bei der FSSPX auch, kann nur der Papst oder ein neues Konzil.
Übrigens ist VII ebenfalls zum fehlbaren Lehramt zu rechnen, da im Voraus und wärend des Konzils selber auf die Ausübung des unfehlbaren Lehramtes öffentlich verzichtet wurde (vgl. Eröffnungsrede Joh. XXIII. 1962, siehe auch Kardinal Ratzinger in verschiedenen seiner Büchern, müsste ich genau nachschlagen, hab ich grade nicht dabei, liefere ich aber nach).
Zum allgemeinen, ökumenischen Konzil gehört nämlich wesensmäßig das dogmatische Festhalten von Lehrentscheidungen und Verurteilen von Irrtümern.
Im Konzilskompendium über das VII steht auch im Vorwort, dass die Beschlüsse des VII nicht für die Gesamtkirche bindend seien.
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#59   Ydefix   18:13:01 | Montag, 12. Februar 2007
Das Problem der Piusbruderschaft
besteht darin, dass sich sich um solche „Lehrmeinungen“ überhaupt kümmert. Wäre es nicht an der Zeit, endlich die Wahrheit anzuerkennen: Im Okt. 1958 hat das Modernisten-Pack, das sich über 2 Jahrunderte in der Kirche Gottes eingenistet hatte, offen die Macht übernommen. Diese „Hirarchie“ ist nicht mehr katholisch und gibt sich nur noch betrügerisch als „römisch-katholische Kirche“ aus.
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#58   mariokin   18:09:56 | Montag, 12. Februar 2007
@Rottenburg
Ich kenne das Motu proprio auch.
Aber es handelt sich dabei nicht um das unfehlbare Lehramt und somit kann dagegen Rekurs eingelegt werden. Auch wenn den Hl. Stuhl niemand richtet, darf im Falle es fehlbaren Lehramtes über die Rechtmäßigkeit einer Entscheidung nachgedacht und Anfragen vorgebracht werden.
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#57   Rottenburg   18:04:58 | Montag, 12. Februar 2007
Lehrmeinung zur FSSPX
„Die Kirche Gottes hat mit großer Betrübnis von der unrechtmäßigen Bischofsweihe Kenntnis genommen, die Erzbischof Marcel Lefebvre am vergangenen 30. Juni vorgenommen hat. Dadurch wurden alle Anstrengungen zunichte gemacht, die in den letzten Jahren unternommen worden waren, um der von Msgr. Lefebvre gegründeten Priesterbruderschaft St. Pius X. die volle Gemeinschaft mit der Kirche sicherzustellen. In der Tat blieben alle, besonders in den letzten Monaten sehr intensiven, Bemühungen, in denen der Apostolische Stuhl Geduld und Nachsicht bis an die Grenzen des Möglichen gezeigt hat.“
Soviel zur Lehrmeinung.
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#56   mariokin   18:02:54 | Montag, 12. Februar 2007
letzter Teil
1. Wenn kein Schisma vorhanden ist, war die Handlung zwar unerlaubt, aber nicht schismatisch, denn sonst hätte sie ins Schisma geführt. Die Gefahr einer dauernden ungeregelten Situation kann also durch eine Übereinkunft und endgültige kirchenrechtliche Struktur gelöst werden.
2. Die Exkommunikation muß als nichtig betrachtet werden, denn trotz der von den römischen Behörden nach Kirchenrecht erfolgten Ermahnung, hat der Erzbischof, nach seiner Meinung zu Recht und schuldlos geglaubt, einer Notlage begegnen zu müssen, dabei aber die Verhältnismäßigkeit (keine Jurisdiktionsweitergabe) eingehalten; aus Sicht des Vatikan, der die Notlage nicht anerkennt, hat der Erzbischof schuldhaft, also irrtümlich geglaubt, eine solche Notlage läge vor und deshalb die „Straftat“ begangen. Doch auch hier tritt die Exkommunikation als Tatstrafe nicht ein. (vgl. Can 1324 §3)
Demnach fordert die Bruderschaft zu Recht und Bischof Fellay hat dreimal selber darum gebeten, das Exkommunikationsdekret aufzuheben!
Ich hoffe, weitergeholfen zu haben.
Mit freundl. Grüßen
Mariokin
@Rottenburg Staatsexamen
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#55   Rottenburg   17:59:27 | Montag, 12. Februar 2007
@mariokin
Mit meinem Eintrag will ich Ihnen mal die Möglichkeit geben, zu diesem Artikel nochmal was zu schreiben!
Aber sagen Sie doch mal, welchen Studienabschluß streben Sie denn an?
Oder schon bei der Habil – bei so einem profunden CIC-Wissen würde mich nichts wundern!
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#54   mariokin   17:49:38 | Montag, 12. Februar 2007
Antwort Teil 4
Somit ist aus seiner und der Bruderschaft, einiger Kardinäle wie auch einiger bedeutender Kirchenrechtler und Theologen Sicht die Strafe nicht eingetreten.
Wenn man wie die Bischofskommission, aber auch anderer Vertreter in Rom, den Umstand einer objektiven Notlage nicht anerkennt, müßte man aber nach geltendem Kirchenrecht die schuldhafte, wenn auch subjektive Einschätzung und „Einbildung“ einer Notlage anerkennen, nach der ebenfalls keine Strafe eintritt.
Hierzu schreibt das Kirchenrecht eindeutig vor: Can 1324 §1: „Der Straftäter bleibt nicht straffrei, aber die im Gesetz oder Verwaltungsbefehl festgesetzte Strafe muß gemildert werden oder an ihre Stelle muß eine Buße treten, wenn die Straftat begangen worden ist: Nr. 8 von jemandem, der irrtümlich, wenngleich schuldhaft geglaubt hat, es läge einer der in can 1323 nn. 4 oder 5 genannten Umstände (siehe oben) vor.
Und §3 des selben Canons bestimmt sogar noch: „Unter den im §1 aufgeführten Umständen trifft den Täter keine Tatstrafe.“
Da jedoch die Exkommunikation auf eine unerlaubte Bischofsweihe laut CIC eine automatisch eintretende Tatstrafe ist (vgl. Can 1382 CIC) kann die Exkommunikation gar nicht eingetreten sein!
Das ist der Streitpunkt. Es geht nicht um eine ins Schisma gemündete schismatische Handlung. Dies wird von den in Rom dafür zuständigen Stellen, wie vom Papst selber eindeutig sowohl im Falle der Bischöfe, wie der Bruderschaft verneint. Damit beißt sich die Katze aber selber in den Schwanz. Folgerung Teil5
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#53   r.ruhrgebietler   17:31:13 | Montag, 12. Februar 2007
@mariokin – Danke!
…auch wenn es Seelen gibt, denen Ihre Erläuterungen aufgrund ein Profilneurose nicht gefällt!
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#52   mariokin   17:28:31 | Montag, 12. Februar 2007
Antwort Teil 3
Warum gilt das Eintreten der Exkommunikation als zweifelhaft? Nun dazu noch einmal ein Blick ins Kirchenrecht. Das seit 1983 geltende Kirchenrecht im CIC verankert, betont, dass jemand straffrei bleibt, der aus folgender Situation heraus handelt. Can 1323 Nr.7 ohne Schuld geglaubt hat, eine unter Nr.4 oder 5 des gleichen Canons aufgeführten Umstände lägen vor.
Wörtlich: „ Straffrei bleibt, wer bei Übertretung eines Gesetzes oder Verwaltungsbefehls: (nach Nr.7) ohne Schuld geglaubt hat, einer in den nn. 4 oder 5 aufgeführten Umständen liege vor.
Nr. 4 aus schwerer Furcht, wenngleich nur relativ schwer, gezwungen oder aufgrund einer Notlage oder erheblicher Beschwernis gehandelt hat, sofern doch die Tat nicht in sich schlecht ist oder zum Schaden für die Seele gereicht; (meine Anmerkung: eine Bischofsweihe ist weder eine in sich schlechte Handlung, denn sie ist ein Sakrament, noch gereicht sie Seelen zum Schaden)
Nr. 5 aus Notwehr einen gegen sich oder einen anderen handelnden ungerechten Angreifer unter Beachtung der gebotenen Verhältnismäßigkeit abgewehrt hat; (meine Anmerkung: Bischof Lefebvre hat Gefahr von der Kirche und der Bruderschaft abwehren wollen und für diese Intention auch die Verhältnismäßigkeit gewahrt, da er einerseits das Priestertum und die Lehre der Kirche, die ihm anvertraute Verwaltung der Sakramente schützen, andererseits aber auch keine Kompetenzen streitigmachen und anderen ihren Platz wegnehmen wollen.) Fortsetzung folgt!
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#51   r.ruhrgebietler   16:45:55 | Montag, 12. Februar 2007
@landorganist – falls Sie es nicht bemerkt haben
bei Ihnen ist die Luft raus! Und eine Orgel ohne Luft gibt keine Töne mehr von sich!
daher also
STILL!
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#50   landorganist   15:01:05 | Montag, 12. Februar 2007
Viel geschrieben und trotzdem falsch!
Es gilt nicht die private Rechtsauffassung von Mariokin sondern ein päpstliche Motu-Proprio: „1. Die Kirche Gottes hat mit großer Betrübnis von der unrechtmäßigen Bischofsweihe Kenntnis genommen, die Erzbischof Marcel Lefebvre am vergangenen 30. Juni vorgenommen hat. Dadurch wurden alle Anstrengungen zunichte gemacht, die in den letzten Jahren unternommen worden waren, um der von Msgr. Lefebvre gegründeten Priesterbruderschaft St. Pius X. die volle Gemeinschaft mit der Kirche sicherzustellen. In der Tat blieben alle, besonders in den letzten Monaten sehr intensiven, Bemühungen, in denen der Apostolische Stuhl Geduld und Nachsicht bis an die Grenzen des Möglichen gezeigt hat(1), ohne Erfolg…
3. Die Tat als solche war Ungehorsam gegenüber dem Römischen Papst in einer sehr ernsten und für die Einheit der Kirche höchst bedeutsamen Sache, wie es die Weihe von Bischöfen ist, mit der die apostolische Suksession sakramental weitergegeben wird. Darum stellt dieser Ungehorsam, der eine wirkliche Ablehnung des Römischen Primats in sich schließt, einen schismatischen Akt(3) dar. Da sie diesen Akt trotz des offiziellen Monitums vollzogen, das ihnen durch den Kardinalpräfekten der Kongregation für die Bischöfe am vergangenen 17. Juni übermittelt wurde, sind Msgr. Lefebvre und die Priester Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galarreta der schweren Strafe der Exkommunikation verfallen, wie die kirchliche Disziplin vorsieht(4)“. (Motu Proprio Joh…
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#49   mariokin   13:25:31 | Montag, 12. Februar 2007
Antwort Teil 2
Das Eintreten der Exkommunikationsstrafe ist deshalb selbst bei nominierten und namenhaften Kirchenrechtlern von amtlicher Seite umstritten, da Erzbischof Lefebvre bei der Weihezeremonie ausdrücklich von einer schweren Notlage der Kirche im allgemeinen und seiner von der Kirche kanonisch errichteten Bruderschaft im besonderen gesprochen und seine Tat ausdrücklich als Hilfsmittel für die Kirche Gottes angesehen hat. Gegen ein Schisma spricht auch, daß der Erzbischof keine Jurisdiktionsvollmachten weitergegen, daher keine Parallelkirche errichtet und so Rom etwas weggenommen hat, so nach dem Motto, die Bischöfe sind nicht mehr tragfähig… ich setze jetzt Bischof xy als Bischof v. Regensburg ein. (Bsp. Luther Landesbischöfe). Er betonte, dass die vier Bischöfe Weihbischöfe seien, die nicht den Platz anderer einnehmen würden und zur Sakramentenverwaltung eingesetzt seien, für die Bruderschaft. Somit ist kein ausdrücklicher Trennungsakt vollzogen worden. Es gibt kein Schisma.
Was ist eine „schismatische“ Handlung? Das wäre normalerweise jede Handlung, die sich gegen die Unterordnung unter den Willen des Papstes und das kirchl. Lehramt richtet. Nur ist der Schweregrad unterschiedlich. Demnach setzten auch offiziell in d. Kirche wirkende Laien, Bischöfe und Priester solche Handlungen, wenn sie gegen geltendes Recht, z.B. willkürlich Änderungen am Meßritus, an der Kirchendisziplin etc. vornehmen oder dulden.
Warum d. Eintritt d. Exkommuniktion kirchenrechtlich umstritten ist inTeil3
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#48   Hermann der Lahme   12:41:05 | Montag, 12. Februar 2007
Marokin : zum angeblichen Schisma
das ist doch das Hauptproblem, dass sich Rom im eigenen Schlamassel (um nicht schlimmeres zu sagen) selbst nicht auskennt.
Ihre Einschätzung ist absolut richtig, dass eine canonisch korrekte Strafverkündigung nie ausgesprochen wurde, welche jedoch nötig wäre, um Klarheit zu schaffen.
Das wollen aber die „bellenden Hunde“ der ständigen
Schisma-Behauptung einfach nicht zur Kenntnis nehmen. Also haben wir es mit Ignoranten in Zehnerpotenz zu tun, die wir nicht ernst nehmen brauchen.
H-d-L
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#47   mariokin   12:07:02 | Montag, 12. Februar 2007
@Rottenburg Teil 1
Sie haben das Interwiev der Deutschen Tagespost mit d. Präfekten v. Ecclesia Dei nicht richtig gelesen. Hier wird Kardinal Hoyos eindeutig zitiert: „Die Bischöfe, Priester und Gläubigen der Priesterbruderschaft Pius X. sind keine Schismatiker.“. Das hat der Vatikan wiederholt eindeutig gesagt. Auch, daß es sich bei der FSSPX nicht um Häretiker handelt. Die vier Bischöfe der Bruderschaft sind von Erzbischof Lefebvre gültig, aber ohne päpstliches Monitum konsekriert. D.h. offiziell wird v. d. Kommission der Fall angenommen, das dadurch automatisch eine Exkommunikation eingetreten sei, weil die Weihehandlung nicht erlaubt stattgefunden hat (vgl. can 1382). Wenn Ihre Behauptung zuträfe, hätte sowohl im Motu proprio v. 2.7.1988 als auch in den laufenden Stellungnahmen der mit dieser Angelegenheit betrauten Kommission Ecclesia Dei die Exkommunikation ausgesprochen, d.h. verhängt werden müssen und zwar nach can 1364 bzw. 751 CIC (1983) aufgrund von Häresie bzw. Schisma. Das aber ist nicht der Fall. Kardinal Hoyos betont im Interwiev zu Recht die oben dargelegte Postition einer Beugestrafe wegen unerlaubt empfangener Weihe: „Erzbischof Marcel Lefèbvre († 1991) habe mit der unerlaubten Bischofsweihe eine schismatische Handlung vollzogen. Daher seien die von ihm geweihten Bischöfe suspendiert und exkommuniziert. Die Priester und Gläubigen der Bruderschaft seien nicht exkommuniziert: „Sie sind keine Häretiker.“ Ob d. Strafe tatsächlich eingetreten ist, ist selbst in Rom umstritten.
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#46   landorganist   10:57:15 | Montag, 12. Februar 2007
Ich halte
die Bezeichnung „Deutsches Manifest“ für ein von 53 Leuten unterschriebenes Bittgesuch, von dem ich behaupte, dass sich der hl. Vater dafür nicht persönlich Zeit nimmt, für leicht :-( übertrieben. Erst recht, wenn „Geistesgrößen“ wie Ramazotti, sich dort verlogener Weise, verewigt haben.
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#45   Dr. Christoph Heger   09:50:43 | Montag, 12. Februar 2007
@Aragorn
Ich habe das deutsche Manifest auch unterschrieben, fand meinen Namen jedoch nicht auf der veröffentlichten Liste. Ich bin daher auch sicher, dass viele andere Namen unveröffentlicht geblieben sind oder bleiben mussten aus Platzmangel.
Das kann ich wenigstens für mich bestätigen. Ich habe unterschrieben und finde meinen Namen auch nicht auf den veröffentlichten Listen. So wie ich Herrn Dr. Barth kenne, hat das auch nichts mit Geringschätzung der Unterschreibenden zu tun.
MfG
Christoph Heger
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#44   Rottenburg   08:59:09 | Montag, 12. Februar 2007
10% Schismatiker?
Wie er sich die Situation vorstelle, falls Benedikt XVI. die Exkommunikationen der Bischöfe der Bruderschaft aufheben würde – wird der Bischof im Interview gefragt.
Also sind ist FSSPX doch eine schismatische Vereinigung? Oder warum sind sie denn sonst exkommuniziert? Vielleicht wegen ihrer Nähe zum Hl. Vater.
Naja und das mit den 1.000 bestellen DVDs: Klar, liegt die auch bei mir auf dem Schreibtisch. Ich geb zu, dass ich sie mir auch bestellt habe, wenn ich auch nicht beabsichtige, die Messe in diesem Ritus (mitzu)feiern! Und was sind bitte 1.000 Priester, wenn man 2/3 des deutschen Klerus angeschrieben hat. Schließlich gibt es über 10.000 Priester in Deutschland. Und ich nehme an, dei wenigsten davon sind SChismatiker, wie es die FSSPX gerne hätte! Also, liebe FSSPX, leider haben wir keine Schismatikerquote von 10% im deutschen Klerus – nur weil Ihr mit Spendengeldern eine DVD-Aktion (miss-)finanziert!
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#43   Frasim   21:11:13 | Sonntag, 11. Februar 2007
@athanasius1957
Wissen Sie auch, wo dieser Bericht Goethes über das miterlebte Hochamt zu finden ist?? Würde mich brennend interessieren.
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#42   Agathenon †   18:13:29 | Sonntag, 11. Februar 2007
Man hat ihn sogar alphabetisch als „Ramazotti“ eingeordnet, lieber Landorganist!
:-D Sonst müßte Regazzoni ja erst nach Reck eingetragen sein… wenn es kreuz.net nicht gäbe, jemand müßte es erfinden!
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#41   landorganist   18:07:40 | Sonntag, 11. Februar 2007
Was muss ich da lesen?
Dieser „Dr.“ Ramazotti hat auch unterschrieben, dieser Hetzer und Sedisvakantist übelster Sorte? Na dann ist das Manifest nicht das Papier wert, auf das es geschrieben steht. Was für Heuchler!
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#40   Artois †   10:39:25 | Sonntag, 11. Februar 2007
@Sirilo
Ich denke auch, daß zumindest Goethe und Nietzsche unterschrieben hätten. Goethe verfügte über erstaunliche theologische Kenntnisse und hat sich höchst sachkundig zu Liturgie, Dogmatik, Sakramentenlehr und anderem geäußert. Ich glaube auch, daß er sich der Kirche wieder angeschlossen hat. Das Freimaurertum (der damaligen Zeit) war eigentlich mit dem kirchlichen Glauben vereinbar, jedenfalls auf einer bestimmten Ebene.
Nietzsche hätte natürlich vor seiner Umnachtung unterschrieben müssen, sonst wärs ja nicht gültig gewesen … :-$
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#39   athanasius1957   10:21:56 | Sonntag, 11. Februar 2007
@ sirilio
goethe hätte unterschrieben, wie es nach ihm agatha christie und andere 1971 getan haben. lesen sie nur seinen bericht über ein hochamt, welches er selbst miterlebt hat.
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#38   Sozialkatholisch   08:24:08 | Sonntag, 11. Februar 2007
@ Konrad
Es ist hört sich wirklich schön an was sie geschrieben haben, nur warum wird sowas nur den traditionalisten gesagt und nicht den Ultra-NOM Anhängern?
Außerdem bin ich überzeugt das der hl. Vater über jede ehrliche und sachliche Stellungsnahme aus dem Kirchenvolk dankbar ist.
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#37   Konrad   08:01:22 | Sonntag, 11. Februar 2007
@ Schütell et alii
ein öffentliches Unterschriftenmanifest an den Hl. Vater ist eo ipso antihierarchisch und akatholisch. Mediendruck auf den Stellvertreter Christi auszuüben ist geschmacklos. So etwas hätten die von Schüttel zitierten Persönlichkeiten nie getan. Es ist beschämend, was hier derzeit abläuft. Die Lage ist dem Hl. Vater bekannt und er wird entscheiden, wie er es für richtig hält. Keineswegs wird er sich dem Druck der Straße und der Medien – ob von „rechts“ oder von „links“ beugen.
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#36   Sozialkatholisch   07:34:05 | Sonntag, 11. Februar 2007
@ Leblhuber
Warum junge Menschen immer seltener in einen NOM Gottesdienst gehen könnte die Beliebigkeit sein die dort gepredigt wird. Alles ist gleich, alles ist egal, ob katholisch oder evangelisch sowieso.
Warum junge Menschen nicht mehr in den NOM gehen könnte daran liegen weil keine gerade Linie mehr herrscht. Wenn sich jeder Priester/GemeindereferentIn seine Glaubenssätze oder Liturgie zurechtbastelt wie er es selber gerne hätte dann dürfen die jungen Leute das auch.
Allein der Gerechtigkeit zu Liebe sollte der „Alte Ritus“ seine Chance bekommen und vielleicht kann durch ihn nicht nur der NOM sondern auch die ganze Kirche gesunden.
Dann kann die Kirche den jungen Menschen nicht nur ein Event sein, sondern ein Leitfaden der durch das Leben trägt.
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#35   r.ruhrgebietler   07:09:27 | Sonntag, 11. Februar 2007
@Gotthard – hören Sie auf zu pöbeln
Ihr Posting, Samstag, 10. Februar 2007 20:37, zeigt überhaupt keinen Stil. Auch könnte ich mich daran erinnern mit Ihnen Schweine gehütet zu haben und hätte Ihnen dabei das DU angeboten. Wie hilflos müssen Sie sein?
Übrigens hat meine „Platte“ keine Macke – sie läuft traditionel rund!
Hinsichtlich Contenance wundert mich, daß Sie überhaupt wissen wie diese Wort geschrieben wird. Naja, vielleicht haben Sie eine BILDzeitung aus dem Altpapier gezogen und das Wort daraus abgeschrieben.
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#34   Schüttel   06:28:18 | Sonntag, 11. Februar 2007
@ Sirilio: wieso bizarr?
aus denselben Gründen, wie Hahn, Strauss und Mosebach unterschrieben haben, hätten diese von Ihnen unqualifiziert herabgesetzten Schriftsteller unterschrieben: weil sie Stil- und Kulturempfinden hatten!
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#33   Leblhuber   00:57:05 | Sonntag, 11. Februar 2007
@Sulpicius
Was soll das heißen, ich hätte nicht richtig erzogen?
Wollen Sie einen intellektuellen jungen Menschen zu Ihrer Einstellung prügeln?
Mein Sohn hat die Unterstufe des Gymnasiums von 10-14 Jahren in einer privaten kath. Schule verbracht. Das Ergebnis war mehr als kontraproduktiv. Indoktrinierung versagt, wenn eigenständiges Denken und Nachfragen nicht entsprechend befriedigt wird.
Dogmatische Antworten sind eben nicht genug.
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#32   Sirilo   00:42:39 | Sonntag, 11. Februar 2007
@Schüttel
Wie kommen Sie auf die bizarre Idee, daß Goethe (ein Freigeist und Freimaurer), Hölderlin (ein Protestand und Umnachteter) und Nietzsche (ein Gottesleugner und Umnachteter) das Manifest unterschrieben hätten?
(Damit Sie meine Frage nicht in den falschen Hals bekommen, merke ich an, daß ich das englische Manifest unterschrieben habe.)
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#31   Sulpicius   00:08:21 | Sonntag, 11. Februar 2007
@Lebl
Mein Sohn (24) und seine Freunde (Studenten und Akademiker) werden auch durch den tridentinischen Ritus nicht mehr in den Schoß der Kirche fallen. Sie stoßen sich an der übertriebenen Marienverehrung ( Gott hat keine Mutter), an der Inflation von Heiligen und Seligen, die sie hinterfragen, am Prozessionskarneval, an der Kirchengeschichte, an der Lehr-Infallibilität des Papstes, weil sie die Geschichte der Päpste kennen, usw. Das, was für ihn ein Engagement wert ist, ist die Caritas.
Na, da haben Sie sie ja richtig erzogen…
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#30   Leblhuber   23:50:46 | Samstag, 10. Februar 2007
@Fast alle:
Wir Katholiken entwickeln uns zu einem Haufen von Sektierern. Cui bono?
In diesem Forum wird man von den einen als Sedisvakantist, von den anderen als Mitglied der V2 Sekte und, und und… beschimpft.
Dabei handelt es sich bloß um eine unqualifizierte Schaumschlägerei und Theologisiererei, die Nebensächlichkeiten zu Kriegsschauplätzen hochstilisiert.
Einige wollen auf Biegen und Brechen zurück zu tradierten Formeln, weil sie sich, wie ich glaube, fürchten, wovor auch immer.
Ich liebe die lateinische Messe und verschwenderischen Gebrauch von Weihrauch, aber nur hin und wieder und im neuen Ritus.
Wie „pro multis“ übersetzt wird, ist mir egal.
Mein Sohn (24) und seine Freunde (Studenten und Akademiker) werden auch durch den tridentinischen Ritus nicht mehr in den Schoß der Kirche fallen. Sie stoßen sich an der übertriebenen Marienverehrung ( Gott hat keine Mutter), an der Inflation von Heiligen und Seligen, die sie hinterfragen, am Prozessionskarneval, an der Kirchengeschichte, an der Lehr-Infallibilität des Papstes, weil sie die Geschichte der Päpste kennen, usw. Das, was für ihn ein Engagement wert ist, ist die Caritas.
Wovon redet Ihr also, liebe Leute?
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#29   QUIS UT DEUS   23:49:45 | Samstag, 10. Februar 2007
@r.ruhrgebietler
Ich darf durch die unendliche Barmherzigkeit Jesus Christus auch ein paar von diesen heiligmässigen Priester kennen! :-) DEO GRATIAS :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3
FSSPX Priester und andere ganz ganz feine demütige Gottesfürchtige und Muttergottes :(3 :(3 :(3
verehrende Priester die für den HERRN kämpfen und bereit sind Ihr Leben für Gott den Allmächtigen zu geben,koste es was es wolle aber die Wahrheit vertreten diese
Diese müssen wir als Vorbilder und alle Heiligen Engel z.B
Erzengel Michael, :(3
Erzengel Gabriel :(3
,Erzengel Rafael ) :(3
und Heiligen
z.B hl Pater Pio, :(3
hl. Dominikus , :(3
hl. Bischof Patrick von Irland :(3
in diesem Chaos der Welt nehmen!
Ein rk. Priester hat sich Jesus Christus bis in den Tod verschrieben und nicht dem PGR oder der Frauengemeinschaft oder einer sonstigen charismatischen Bewegung. Seine Heimat ist der Beichtstuhl! Seine Wirkstädte der Altar, seine Arbeit die würdige Zelebrierung des hlg. Messopfers, seine Freizeitbeschäftigung ist das sammeln von Seelen für den Himmel, seine Kleidung das Skapulier. Sein Gürtel ist der Rosenkranz, seine Mutter ist die Jungfrau Maria! Sein Knappe im Kampfe gg. den Satan ist der hlg. Erzengel Michael! Sein Banner in den Wogen der Welt ist Jesus Christus im allerheiligsten Altarsakrament und auf den Prozessionen! Er ist unermüdlich um die Seelenrettung seiner Gemeinde bemüht,
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#28   Genoveva   23:40:14 | Samstag, 10. Februar 2007
@Bernardo: Punktlandung!
Mit dem Begriff „Diskontinuität“ haben Sie den wunden Punkt des ganzen Problems angesprochen. Das ist das Elend: Hüben wie drüben ist das Verständnis dafür verloren gegangen, daß es in der Kirche, die der lebendige Herr selbst ist, einen solchen Bruch gar nicht geben kann – und das II. Vatikanische Konzil ein solcher natürlich nicht war.
@Gotthard: Mit meinem Pfarrer (ca. 60 Jahre alt) könnte ich über diese Fragen auch nicht sprechen, weil er ein typischer Vertreter seiner Generation ist. Seine ganze priesterliche Existenz scheint mir manchmal auf der von Bernardo beschriebenen Diskontinuität aufzubauen: „Es ist jetzt alles anders“.
Daß große Teile der Gläubigen sich für liturgische Fragen gar nicht interessieren und sich an die ganz normale Flachheit der „gestalteten“ Gottesdienste gewöhnt haben, sollte niemanden mit Triumphgefühlen erfüllen.
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#27   Schüttel   23:14:40 | Samstag, 10. Februar 2007
Noch einige Namen, trotz Dr. C.Regazzoni:
Unterschreiben würden, wenn sie noch lebten, und das bestimmt BXVI. mehr als die derzeitigen „Manifeste“:
Johann Wolfgang von Goethe, Joseph von Eichendorff, Friedrich Hölderlin, Freiherr von Hardenberg (Novalis),
Ludwig von Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart, Friedrich Nietzsche, John Henry Newman, Antonio Rosmini, Johann Adam Möhler, Matthias Scheeben, Erich Przywara, Reinhold Schneider, Paul Claudel, G. K. Chesterton und viele mehr aus „vorkonziliarer Zeit“.
Nachkonziliar: Max Baumann, August Everding, Dietrich von Hildebrand, Josef Pieper, Paul Hacker, Erik Peterson, Heinrich Schlier, Ida Frederike Görres, Klaus Gamber, Wilhelm Nyssen, Julius Tyciak, Jacques Maritain, Alfredo Ottaviano, Sebastian Tromp,
Romano Amerio, Michael Davis, Reinhard Raffalt, Aloys Goergen und – ob es die Leser glauben oder nicht: Romano Guardini (wenn er heute, 2007, leben würde!).
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#26   catharina   22:39:03 | Samstag, 10. Februar 2007
Der konziliante Dr. R.
Ja, der allgemein geschätzte Dr. R. zeigt sich in realen Belangen dann doch sehr konziliant. Wer wollte es ihm verübeln? Das ist das typische Verhalten von Schreibtischtätern, die nach dem Grundsatz „Papier ist geduldig“ verfahren. Im wirklichen Leben aber sind sie oft ganz anders.
Im übrigen scheint mir das Schweizer Manifest klüger als das allzu kulturbeflissene aus Deutschland zu sein. Dr. R. und den anderen Unterzeichnern ist völlig zuzustimmen.
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#25   Bernado   22:23:02 | Samstag, 10. Februar 2007
Gotthard schrieb:
„Also lasst uns die Eucharistie feiern, wie wir es seit 40 Jahren gewohnt sind“
Das ist schon ein bemerkenswerter Satz, wenn man bedenkt, daß wir das Jahr 2007 schreben. Aber vielleicht empfehlen Sie uns ja demnächst auch den Übergang zu einer erneuerten Jahreszählung, die das Jahr 1965 oder 1969 zum Dreh- und Angelpunkt der Geschichte macht.
Ich frage mich, was Sie und andere, die sich so heftig gegen die Feier der Messe der Heiligen wenden („missa schismatica“) sagen werden, wenn der hl. Vater das Motu Proprio zur Festigung der Rechtsstellung des alten Ritus veröffentlicht haben wird. Zumal es ja bereits von einem anderen Papst ein Motu Proprio gibt, das unzweifelhaft klar macht, daß es legitim ist, wenn die Gläubigen es mit der Feier der Messe und den Inhalten des Glaubens so halten wollen, wie es in den Büchern von 1962 festgelegt und nie aufgehoben worden ist.
Mir scheint, hier stoßen zwei Haufen von Sektierern aufeinander: Die einen, die nichts von dem anerkennen wollen, was das 21. Konzil gesagt hat, und die anderen, die meinen, daß ihnen das, was in den 20 vorhergehenden Konzilien bestimmt wurde, nichts mehr zu sagen hätte. Gegner nach Außen hin, aber beide voll übereinstimmend in der Hermeneutik des Bruches und der Diskontinuität, und dabei gleich weit vom Leben der Kirche entfernt, die keine Brüche oder Revolutionen kennt.
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#24   Gotthard   21:45:22 | Samstag, 10. Februar 2007
außerhalb kein Interesse
die Typen wollen aber einfach hinter das Konzil zurück.
außerhalb dieser website wüßte doch von dem ganzen kaum jemand.
Außerhalb einiger weniger Mini-Zeitschriften wie Una Voce wüßte keiner was von solchen Bestrebungen.
In den Gemeinden ist davon Null-Komma-Nichts zu spüren …
ich kann mich an keinen Pfarrer erinnern, der über solches Gedankengut mal was gesagt hätte … und auch nicht von Leuten, die das erwartet hätten. Jedenfalls habe ich davon noch nie was gehört im konkreten Leben.
Also lasst uns die Eucharistie feiern, wie wir es seit 40 Jahren gewohnt sind…zur Ehre Gottes und zum Heil von uns Menschen.
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#23   Romulus   21:05:56 | Samstag, 10. Februar 2007
@Konrad Keine Angst vor dem Tradi-Tratsch
Ich kann Dich beruhigen. Der Hl. Vater läßt sich von keiner Seite unter Druck setzen. Auch er weiß, dass die Tridentina bzw. die Liturgie als trojanisches Pferd von manchen Typen mißbraucht wird. Es geht gar nicht um die Liturgie, es geht um die Theologie. Die Interpretation des Konzils im Lichte der Tradition ist die Linie des Papstes, die Typen wollen aber einfach hinter das Konzil zurück. Wie das konkret gehen soll, das fragen sie nicht. Wie die Diskussionen letzte Woche zeigten: Nicht mal eine Schule bekommen sie auf die Reihe. Wie dann die Weltkirche? Dieser Raggazoni unterschreibt unterwürfige Listen an den Papst und quatscht hier von „V2 Sekte“. Gotthard hatte darauf hingewiesen. Was soll man von solchen Leuten halten?
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#22   Konrad   20:40:57 | Samstag, 10. Februar 2007
Nachdem schon das Barth-Manifest aus Deutschland
daneben gegangen ist und ein „schuss ins Knie („Tagespost“) war (siehe auch den verständlichen Hohn der FAZ: Ulla Hahn und Botho Strauss haben nie unterschrieben, werden dennoch prahlerisch als Unterzeichner vorgeführt) hat nun das Schweizer Regazzoni-Manifest jeglicher evtl. erwogenen Freigabe der „alten Messe“ den Todesstoss versetzt. Man kann den Hl. Vater nur anflehen, diesen angeberischen und eitlen Unterschriftslisten gegenüber völlig immun zu bleiben! [v.d.Red.zens.]
Konrad tut es leid um den mutigen Martin Mosebach, dessen berechtigten Anliegen in Grund und Boden „unterschrieben“ wurde.
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#21   Gotthard   20:37:09 | Samstag, 10. Februar 2007
@ruhrgebiet
hat Deine Platte eine Macke oder läuft bei Dir ein Endlosband?
viele Postings klingen inhaltlich toll … doch bei genauerem Hinsehen entpuppen sie sich als leeres Gerede. Wenn das dann gesagt und gezeigt wird, verlieren manche die Contenance… schade eigentlich.
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#20   r.ruhrgebietler   19:54:01 | Samstag, 10. Februar 2007
@Gotthard – hier weitere unbelehrbare:
Gotthard
landorganist
thraumaturgos
Tip: auf +.net nicht mehr schreiben, in sich kehren, gut beichten, den Rosenkranz beten und noch einmal nachdenken über die Wesenszüge, die den guten römisch katholischen Priester kennzeichnen:
Ein rk. Priester hat sich Jesus Christus bis in den Tod verschrieben und nicht dem PGR oder der Frauengemeinschaft oder einer sonstigen charismatischen Bewegung. Seine Heimat ist der Beichtstuhl! Seine Wirkstädte der Altar, seine Arbeit die würdige Zelebrierung des hlg. Messopfers, seine Freizeitbeschäftigung ist das sammeln von Seelen für den Himmel, seine Kleidung das Skapulier. Sein Gürtel ist der Rosenkranz, seine Mutter ist die Jungfrau Maria! Sein Knappe im Kampfe gg. den Satan ist der hlg. Erzengel Michael! Sein Banner in den Wogen der Welt ist Jesus Christus im allerheiligsten Altarsakrament und auf den Prozessionen! Er ist unermüdlich um die Seelenrettung seiner Gemeinde bemüht, Tag und Nacht!
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#19   adoro te devote   19:53:28 | Samstag, 10. Februar 2007
Gotthard
Wenn Sie über Unbelehrbkeit sinieren, fällt mir nur die Sache mit dem Glashaus und den Steinen ein :-D
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#18   Gotthard   19:32:39 | Samstag, 10. Februar 2007
@mariokin
vor allem auch der mit der Materie vertrauten Intellektuellen und will dem Papst dadurch zeigen, das das Getöse von wegen „ewig gestrig, Für unbelehrbare Nostalgiker“ etc. nicht der Wahrheit entspricht.
warum sind diese Unterzeichner keine unbelehrbaren Nostalkiger?
ein Orgelexperte kann ein Unbelehrbarer sein…
ein Unternehmer kann ein Unbelehrbarer sein…
ein Rechtsanwalt kann ein Unbelehrbarer sein…
ein Advokat kann ein Unbelehrbarer sein…
ein Arzt kann ein Unbelehrbarer sein…
ein „alt Botschafter“ kann ein Unbelehrbarer sein…
ein Neurochirurg kann ein Unbelehrbarer sein…
ein Verleger kann ein Unbelehrbarer sein…
ein Konsul i.R. kann ein Unbelehrbarer sein…
ein Bezirkstierarzt kann ein Unbelehrbarer sein…
ein „alt Bundesgerichtsschreiber“ kann ein Unbelehrbarer sein…
also, diese Liste zeigt und sagt nichts aus im Sinne Deiner Ansicht.
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#17   landorganist   19:27:00 | Samstag, 10. Februar 2007
Ach so,
nach 53 Unterzeichnern war kein Platz mehr, he, he, he. Die Schweizer sollten ihre Petitionen an den Papst eben nicht auf Briefmarken schreiben.
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#16   mariokin   19:03:53 | Samstag, 10. Februar 2007
@möchtegern
genau: das ist wirklich zum :-D :-D :-D :-D
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#15   möchtegern-kathole   18:50:30 | Samstag, 10. Februar 2007
postvatikanische logik …
53 sind dafür …
„Was auch bedeutet, dass von den 7.459.128 Schweizern (Quelle wikipedia) 7.459.075 Schweizer gegen die Alte Messe sind.“
Logisch oder? :-D
Für Langsammerker: jeder, der nicht für die Alte Messe unterschrieben hat, ist automatisch gegen sie
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#14   Aragorn   18:46:20 | Samstag, 10. Februar 2007
ich habe auch unterschrieben!
Ich habe das deutsche Manifest auch unterschrieben, fand meinen Namen jedoch nicht auf der veröffentlichten Liste. Ich bin daher auch sicher, dass viele andere Namen unveröffentlicht geblieben sind oder bleiben mussten aus Platzmangel.
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#13   mariokin   18:31:10 | Samstag, 10. Februar 2007
@Navon, Gotthard, thraumaturgos
Wie naiv muss man eigentlich sein? Soll ich ernsthaft ihren Intellekt an diesen gemachten Aussagen messen?
Also ernst nehmen kann man so Sie nicht! Ich z.B. gehörte auch zu den Unterzeichnern des deutschen Manifestes und stand alsStudent trotzdem nicht auf der Liste.
Viele Gläubige und Interessenten des alten Ritus, der sehr wohl in seinen Ursprüngen bis ins 1. Jh. zurückreicht und organisch gewachsen ist, so dass Pius V. nur noch kanonisiert hat, haben keine Möglichkeit gehabt, dazu ihre Unterschrift zu geben. Darum geht es bei dem Manifest auh nicht. Er ist keine Statistik und kein Barometer, sondern er zeigt das große Interesse, vor allem auch der mit der Materie vertrauten Intellektuellen und will dem Papst dadurch zeigen, das das Getöse von wegen „ewig gestrig, Für unbelehrbare Nostalgiker“ etc. nicht der Wahrheit entspricht.
Ich will nicht bestreiten, dass die Zahl der Gläubigen, Interessenten… kleiner ist, als vielleicht die Masse, die dazu keine Meinung hat. Aber ich bin siche die Zahl ihrer „erklärten Gegner“ ist genauso klein und unbedeutend.
Und eines bin ich mir sicher: diese Ritus zieht an, vor allem junge Leute, die auf der Suche sind. Und das ist auch der Grund, warum eine bestimmte Lobby dagegen zetert und blockiert. Man fürchtet ein leeren der Kirchen und ein Abwandern zur alten Messe, wenn erst mal keine Einschränkung mehr da ist und die Leute, die sie jetzt nicht kennen, interessiert darauf zugehen und sich kundig machen. Zuviel Lärm um Belangloses!
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#12   Fabio   18:27:33 | Samstag, 10. Februar 2007
@Gotthard
Sie schreiben
===Präsident – ein toller Titel für eine 1-Mann-Partei===
Wieso 1-Mann-Partei? Wie meinen Sie das?
Die KVP ist eine Kleinpartei, die lt. meinen Informationen zwar unter 1000 Mitgliedern hat, es sind aber mit Sicherheit über 800.
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#11   Navon   18:02:38 | Samstag, 10. Februar 2007
53 Schweizer für die alte Messe
Was auch bedeutet, dass von den 7.459.128 Schweizern (Quelle wikipedia) 7.459.075 Schweizer gegen die Alte Messe sind. Also sind 99,999289% aller Schweizer gegen die Alte Messe. Wieso sollte man ernsthaft drüber nachdenken, die Alte Messe wieder einzuführen. Wenn sich die 53 Leute am Sonntag treffen, können sie ja ihre Form der Messe feiern, aber die Diskussion ist bei so wenigen Leuten wohl unsinnig.
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#9   r.ruhrgebietler   16:54:55 | Samstag, 10. Februar 2007
@Gotthard – Psst, bitte ganz leise sein!
Ihre unkontrollierten Äußerungen sind besonders nachteilig für Ihr Seelenleben – Sie wissen doch was einen guten Proiester ausmacht, oder?? Hier einmal, excl. für Sie was den guten römisch katholischen Priester kennzeichnet:
Ein rk. Priester hat sich Jesus Christus bis in den Tod verschrieben und nicht dem PGR oder der Frauengemeinschaft oder einer sonstigen charismatischen Bewegung. Seine Heimat ist der Beichtstuhl! Seine Wirkstädte der Altar, seine Arbeit die würdige Zelebrierung des hlg. Messopfers, seine Freizeitbeschäftigung ist das sammeln von Seelen für den Himmel, seine Kleidung das Skapulier. Sein Gürtel ist der Rosenkranz, seine Mutter ist die Jungfrau Maria! Sein Knappe im Kampfe gg. den Satan ist der hlg. Erzengel Michael! Sein Banner in den Wogen der Welt ist Jesus Christus im allerheiligsten Altarsakrament und auf den Prozessionen! Er ist unermüdlich um die Seelenrettung seiner Gemeinde bemüht, Tag und Nacht!
Kennen Sie (wenigstens einen!) solchen Priester?
Ich ja!
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#8   Gotthard   16:40:39 | Samstag, 10. Februar 2007
interessante Unterzeichner
Leute, die folgendes geschrieben haben, stehen auf der Liste:
„wer sich von der Wahl Ratzingers zum Oberhaupt der Konzilssekte“
* 25. Januar 2007, 9:33 Uhr *
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#7   thaumaturgos   16:36:37 | Samstag, 10. Februar 2007
ganze 53 …
was für ein riesenheer für die missa schismatica marcelli
die des hl. pius ist sie ja lange nicht mehrr, und aucgh petrus hat nicht nach der tridentina zelebriert, auch wenn sein bassgeigen-messkleid ja in andechs verehrt werden kann lol lol
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#6   Gotthard   16:16:23 | Samstag, 10. Februar 2007
Präsident
ein toller Titel für eine 1-Mann-Partei
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#5   Botschafter   16:02:49 | Samstag, 10. Februar 2007
Unbekannt…
Dr. iur. Lukas Brühwiler-Frésey ist immerhin Präsident der Katholischen Volkspartei der Schweiz.
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#4   QUIS UT DEUS   15:46:45 | Samstag, 10. Februar 2007
@ALLE lieben Katholiken guten willens betet und opfert bitte!
Orate, fratres:ut meum ac vestrum sacrificium acceptabile fiat apud Deum Patrem omnipoténtem.
Salve Regina ,mater misericordiae;vita, dulcedo et spes nostra,salve.Ad te clamamus éxsules filii Hevae.Ad te suspiramus geméntes et flentes in hac lacrimarum valle.Eja ergo ,advocata nostra, illos tuos misericordes oculos ad nos convérte.Et Jesum benedictum fructum ventris tui,nobis post hoc exsilium ostende.O clemens o pia o dulcis Virgo Maria.
Ora pro nobis,sancta Dei Genetrix. :(3 :(3 :(3
Ut digni efficiamur promissionibus Christi.
Sancte Michael Archangele, defende nos in praelio; contra nequitiam et insidias diaboli esto praesidium. Imperet illi Deus supplices deprecamur: tuque, princeps
militiae caeléstis, satanam aliosque spiritus malignos, qui ad perditionem
animarum pervagantur in mundo, divina virtute in inférnum detrude. Amen.
Cor Jesu sacritissimum,
Miserére nobis.
Bitte betet für den Papst Benedikt XVI!
hl. Scholastika (10.2.)hl. Benediktus hl. Bruder Klaus bittet an Gottes Tron für uns armeseligen Menschen hier im Tränental!
Helft uns bitte liebe Muttergottes und heiliger Erzengel Michael mit allen Heiligen und heiligen Engel bestürmt den ALLMAECHTIGEN EWIGEN GOTT er möge dem Papst Benedikt XVI den Mut und Kraft geben für die tridentinische hl. Messe! o^/ o^/ o^/
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#3   M. Kirschbaum   14:56:15 | Samstag, 10. Februar 2007
Fake oder nicht?
Jetzt warten wir nur noch darauf, dass wir erfahren, welche Unterschriften eigentlich gar niecht gegeben wurden, sondern eigenmächtig angefügt wurden …
Wobei: jemand in der katholischen Welt oder gar Theologie richtig Bekanntes ist da ja gar nicht dabei. Oder?
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#2   Bonjour   14:52:17 | Samstag, 10. Februar 2007
Dr. phil. Carlo Regazzoni, Therwil
Sieh an, sieh an:
„Mit der gläubigen und demütigen Bitte um Ihren apostolischen Segen grüßen wir Sie herzlich.“
Wieso plötzlich so katzbucklig vor einem „V2-Frevler“? (Hoffentlich liest das die Schwester).
:-D :-D :-D
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#1   Aragorn   14:34:52 | Samstag, 10. Februar 2007
Hoffentlich bald
Hoffentlich kommt die „Freigabe“ bald! o^/
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