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Geld, Macht und Gefühlschaos + Tatkräftig + Altrituelle Laiengemeinschaft + Auch in Polen beginnt’s beim Klerus + Rassistische Abtreibung
Geld, Macht und Gefühlschaos

Vatikan. Der Heilige Vater empfing gestern den emeritierten Erzbischof von Paris, Jean-Marie Kardinal Lustiger, mit einer Delegation der Pariser Akademie für Moral- und Politikwissenschaften. Dabei warnte der Papst, daß Profitsucht, Machtstreben und Gefühlschaos den Menschen in Ketten legten. Bürger und Behörden müßten ein Zweifaches berücksichtigen: den Respekt vor dem Menschsein und die Suche nach dem allgemeinen Guten.

Tatkräftig

Kongo. Der Bischof der Diözese Mbujimayi, Mons. Tharcisse Tshibangu Tshishiku (73), hat fünf Priester „a divinis“ suspendiert. Die fünf sollen ihren Zölibat gebrochen und damit die Gläubigen verwirrt haben. Laut ‘Radio Vatikan’ wurden die fehlbaren Priester aufgefordert, zu ihren Familien zu ziehen.

Altrituelle Laiengemeinschaft

Deutschland. Die Priesterbruderschaft St. Petrus hat eine ‘Konfraternität’ gegründet. Es handelt sich um eine Vereinigung von Laien, die sich mit der Petrusbruderschaft verbunden fühlt. Die Mitglieder verpflichten sich, jeden Tag für die Heiligung der Priester der Bruderschaft und für deren Berufungen ein Geheimnis des Rosenkranzes und ein spezielles Gebet zu verrichten. Ferner lassen sie in diesem Anliegen jährlich eine Messe lesen.

Auch in Polen beginnt’s beim Klerus

Polen. Nur ein Drittel der vom Priesteramt abgefallenen, polnischen Kleriker sind wegen einer Frau davongelaufen. „Der Hauptgrund sind existenzielle Probleme und Ideale“ – sagte der Autor einer jüngsten Studie, Jozef Baniak, von der Universität Adam Mickiewicz in Posen. Baniak äußerte sich vor der katholischen Wochenzeitung ‘Tygodnik Powszechny’: „Zuerst kommt eine Krise in der Identität des Priesters. Erst dann sucht er jemanden, dem er sein Problem anvertrauen kann.“ Angeblich sprachen sich 60 Prozent der befragten polnischen Kleriker für die Priesterehe aus.

Rassistische Abtreibung

„Das spanische Institut für Familienpolitik machte dieser Tage darauf aufmerksam, daß inzwischen fast jede fünfte Schwangerschaft freiwillig abgebrochen werde. Von diesen Fällen betrifft etwa die Hälfte legale und illegale Zuwanderer. Ausländerinnen suchten im Durchschnitt fünfmal häufiger Abtreibungskliniken auf als Spanierinnen. Die Tendenz ist bei den inzwischen mehr als vier Millionen Einwanderern steigend.“

Aus einem Artikel von Leo Wieland in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ vom 9. Februar 2006.
      
12 Lesermeinungen
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#12   Evelin   17:40:28 | Montag, 12. Februar 2007
@Karl Murx
Ich kenne die Familie Lethu nicht, bin Österreicherin.
Vielleicht schreiben Sie an das Generalhaus in Menzingen sowie an den Distriktsitz des französischen Distriktes.
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#11   Stephanus   00:42:04 | Montag, 12. Februar 2007
es ist also immer noch wahrheit: geld stinkt nicht!!!
wenn ich da an die zerlumpten gestalten rund um den heiligen franz denke.
auweia, da geraten die guten piuse aber ganz schnell in einen erklärungsnotstand, oder doch nicht???
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#10   Karl Murx   17:35:53 | Sonntag, 11. Februar 2007
Wenn mein ältester Sohn im Internat mit solchen Bildern ankäme, …
…dann würde er bei der FSSPX von der Schule fliegen.
Gleichzeitig nimmt man aber hin, daß eine immerhin stadtbekannte Familie solch eine Werbung unterstützt.
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#9   Metzi   17:35:32 | Sonntag, 11. Februar 2007
Konfraternität Sankt Petrus
Hier alle Infos:
www.fssp.org/de/confraternite.htm
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#8   Spätmerker   17:32:40 | Sonntag, 11. Februar 2007
Hallo Murx, dein Brief scheint die Runde zu machen
Ich habe ihn auch schon. home.arcor.de/…rid.stopka/lethu.rtf
Der Stein des Anstoßes ist dabei.
Übrigens, eine der Familien, welche die Dominikaner in Avrillé unterstützen, beherbergen in ihrem Schloss auch ab und zu die Bilderberger. Diese Familie hat eines der größten Schlösser in der Bretagne.
Toll!
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#7   Sulpicius   16:20:44 | Sonntag, 11. Februar 2007
Bonjour:…
… unser kleiner „Klugscheißer“ ohne konkretes Wissen…
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#6   Karl Murx   16:18:13 | Sonntag, 11. Februar 2007
„Bonjour“: leider keine Ahnung
In Zaitzkofen werden Seminaristen, die auf solch klerikalen Schnickschnack stehen, rigoros aussortiert.
Chorhemden sind aus normalem Leinen, ohne Verzierung. Priestern sind ein paar Spitzen erlaubt.
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#5   freddie schenk   13:51:30 | Sonntag, 11. Februar 2007
Rassistische Abtreibung
Was bitte ist eine „Rassistische Abtreibung“?
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#4   Bonjour   12:25:22 | Sonntag, 11. Februar 2007
@Murx
Wo sehen Sie einen Widerspruch oder gar ein Problem? Jeder Tradi – Sie doch auch – ist doch von Kindsbeinen an mit all diesen Spitzchen bestens vertraut.
Und im Gegensatz zum Priesterfummel passen Sie dort, wo Sie den Link gesetzt haben, auch hin.
:-D :-D
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#3   Spätmerker   11:40:44 | Sonntag, 11. Februar 2007
Versuch’s mal mit denen hier
Produktreklamen von Lise Charmel.
Wenn das in Nantes von Tradis finanziert wird, dann „Prost, Mahlzeit“:
images.google.fr/images?hl=fr&q=lise+c…
Und hier:
www.arcor.de/palb/album_popup.jsp?albumID=311247…
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#2   Karl Murx   11:34:07 | Sonntag, 11. Februar 2007
Das fällt mir zu „Geld, Macht und Gefühlschaos“ ein
Die FSSPX in Nantes hat dort ihr zweitgrößtes Priorat. dafür braucht es Wohltäter, um das zu finanzieren. Zum Beispiel die Familie Lethu, einst Fabrikanten von Reizwäsche, inzwischen aber auch normale Verkäufer von Produkten, wie LISE CHARMEL.
Derzeit läuft an allen Bushaltestellen in Nantes eine Reklameaktion, die zum Teil von den Lethu mit getragen wird, weswegen auch Name und Adresse ihres Geschäftes erscheinen:
www.arcor.de/…/album_popup_big.jsp?albumID=311247…
Ort: Bushaltestelle Val d’Or zwischen Nantes und Orvault, Richtung Orvault, heute um 10.00
Die Kinder der Lethu laufen natürlich nicht so herum und zwei erwachsene Sprößlinge des alten Fabrikanten, der selbst auch schon mit solcher Werbung Skandal erregt hatte, sind Priester der FSSPX.
Angenommen, ich bin durch eine rote Ampel, oder einen Bus gezwungen neben der Werbung zu halten, wenn ich meine Kinder aus der Schule der FSSPX abhole, was soll ich meinen Kindern sagen?
a) Schaut mal, die schönen Sachen der Lethu, das muß ich Mama kaufen.
b) Schaut nicht hin, Kinder, das ist eine Sünde!
c) Seit nett zu den Kindern der Lethu, wenn ihr mit ihnen in der Schule spielt, vielleicht bekommt Mama einen Sonderpreis.
d) Zu meiner 10jährigen Tochter: „Mache dich fein zurecht, es ist eine Ehre für so etwas werben zu dürfen.“
Ich bitte um weitere Vorschläge.
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#1   Bruder Theophil   11:19:32 | Sonntag, 11. Februar 2007
Zm Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Lukas 6, 17.20-26
In jener Zeit stieg Jesus mit den zwölf Aposteln den Berg hinab. In der Ebene blieb er mit einer großen Schar seiner Jünger stehen und viele Menschen aus ganz Judäa und Jerusalem und dem Küstengebiet von Tyrus und Sidon strömten herbei.
Jesus richtete seine Augen auf seine Jünger und sagte: Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes. Selig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet satt werden. Selig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen. Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und aus ihrer Gemeinschaft ausschließen, wenn sie euch beschimpfen und euch in Verruf bringen um des Menschensohnes willen. Freut euch und jauchzt an jenem Tag; euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn ebenso haben es ihre Väter mit den Propheten gemacht.
Aber weh euch, die ihr reich seid; denn ihr habt keinen Trost mehr zu erwarten. Weh euch, die ihr jetzt satt seid; denn ihr werdet hungern. Weh euch, die ihr jetzt lacht; denn ihr werdet klagen und weinen. Weh euch, wenn euch alle Menschen loben; denn ebenso haben es ihre Väter mit den falschen Propheten gemacht.
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