08:01:57 | Sonntag, 11. Februar 2007
Geld, Macht und Gefühlschaos + Tatkräftig + Altrituelle Laiengemeinschaft + Auch in Polen beginnt’s beim Klerus + Rassistische Abtreibung
Geld, Macht und GefühlschaosVatikan. Der Heilige Vater empfing gestern den emeritierten Erzbischof
von Paris, Jean-Marie Kardinal Lustiger, mit einer Delegation der Pariser Akademie für Moral- und Politikwissenschaften.
Dabei warnte der Papst, daß Profitsucht, Machtstreben und Gefühlschaos den Menschen in Ketten legten.
Bürger und Behörden müßten ein Zweifaches berücksichtigen: den Respekt vor dem Menschsein und die
Suche nach dem allgemeinen Guten.
TatkräftigKongo. Der Bischof der Diözese Mbujimayi, Mons. Tharcisse
Tshibangu Tshishiku (73), hat fünf Priester „a divinis“ suspendiert. Die fünf sollen ihren Zölibat
gebrochen und damit die Gläubigen verwirrt haben. Laut ‘Radio Vatikan’ wurden die fehlbaren Priester
aufgefordert, zu ihren Familien zu ziehen.
Altrituelle LaiengemeinschaftDeutschland. Die Priesterbruderschaft
St. Petrus hat eine ‘
Konfraternität’ gegründet. Es handelt sich um eine Vereinigung von Laien, die sich
mit der Petrusbruderschaft verbunden fühlt. Die Mitglieder verpflichten sich, jeden Tag für die Heiligung
der Priester der Bruderschaft und für deren Berufungen ein Geheimnis des Rosenkranzes und ein spezielles
Gebet zu verrichten. Ferner lassen sie in diesem Anliegen jährlich eine Messe lesen.
Auch in Polen beginnt’s
beim KlerusPolen. Nur ein Drittel der vom Priesteramt abgefallenen, polnischen Kleriker sind wegen einer
Frau davongelaufen. „Der Hauptgrund sind existenzielle Probleme und Ideale“ – sagte der Autor einer jüngsten
Studie, Jozef Baniak, von der Universität Adam Mickiewicz in Posen. Baniak äußerte sich vor der katholischen
Wochenzeitung ‘Tygodnik Powszechny’: „Zuerst kommt eine Krise in der Identität des Priesters. Erst dann
sucht er jemanden, dem er sein Problem anvertrauen kann.“ Angeblich sprachen sich 60 Prozent der befragten
polnischen Kleriker für die Priesterehe aus.
Rassistische Abtreibung„Das spanische Institut für Familienpolitik
machte dieser Tage darauf aufmerksam, daß inzwischen fast jede fünfte Schwangerschaft freiwillig abgebrochen
werde. Von diesen Fällen betrifft etwa die Hälfte legale und illegale Zuwanderer. Ausländerinnen suchten
im Durchschnitt fünfmal häufiger Abtreibungskliniken auf als Spanierinnen. Die Tendenz ist bei den inzwischen
mehr als vier Millionen Einwanderern steigend.“
Aus einem Artikel von Leo Wieland in der ‘Frankfurter
Allgemeinen Zeitung’ vom 9. Februar 2006.
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Evelin 17:40:28 | Montag, 12. Februar 2007
#11
Stephanus 00:42:04 | Montag, 12. Februar 2007
#10
Karl Murx 17:35:53 | Sonntag, 11. Februar 2007
#9
Metzi 17:35:32 | Sonntag, 11. Februar 2007
#8
Spätmerker 17:32:40 | Sonntag, 11. Februar 2007
#7
Sulpicius 16:20:44 | Sonntag, 11. Februar 2007
#6
Karl Murx 16:18:13 | Sonntag, 11. Februar 2007
#5
freddie schenk 13:51:30 | Sonntag, 11. Februar 2007
#4
Bonjour 12:25:22 | Sonntag, 11. Februar 2007
#3
Spätmerker 11:40:44 | Sonntag, 11. Februar 2007
#2
Karl Murx 11:34:07 | Sonntag, 11. Februar 2007
#1
Bruder Theophil 11:19:32 | Sonntag, 11. Februar 2007