Liturgie
Blasphemischer Kitzel
In einer Kölner Kirche wurde Ende Januar ein lustbetontes Spektakel organisiert, das der Veranstalter als „Gottesdienst für Ungläubige“ bezeichnete.
Basilika St. Aposteln in Köln
Basilika St. Aposteln in Köln
(kreuz.net, Köln) „Vor dem Altar lümmeln sich Dutzende junge Leute auf Kissen und Perserteppichen.“

Das berichtete die Tageszeitung ‘Kölner Stadt-Anzeiger’ am 25. Januar.

Die jungen Leute genossen dabei eine Mischung aus elektronischen Klangflächen und Lichteffekten, „die den Innenraum in ein Meer von Formen und Farben tauchen“.

Schauplatz: die katholische Kirche St. Aposteln im Zentrum von Köln am Neumarkt.

Beim „lustbetonten Spektakel“ in dem Gotteshaus handelte es sich um das Ambient-Festival „Zivilisation der Liebe“.

St. Aposteln in Köln
Die dreischiffige, romanische Basilika St. Aposteln liegt im Zentrum von KölnDie Gewölbemalereien von Hermann Gottfried sind bei Gläubigen und Künslern gleichermaßen umstritten.Kuppel der Kirche St. Aposteln.

Organisiert wurde es vom Kölner Disco-Veranstalter ‘E’ de Cologne’, der auf Technopartys spezialisiert ist.

„Ambient“ ist eine lose Definition für eine Musikrichtung, die verschiedene Stile aus Jazz, Elektronischer Musik, New Age, Rock and Roll, moderner klassischer Musik sowie Geräusche umfaßt.

Diese Musikrichtung verzichtet auf klassische Liedstrukturen und meist auch auf Schlagzeug und Rhythmus. Soundflächen, räumliche Effekte und Geräusche fließen ineinander.

Ambient ist innerhalb der elektronischen Szene ein Randgruppen-Phänomen geblieben.

Das Spektakel fand ab 22 Uhr an drei Tagen im Januar in St. Aposteln statt.

„Es ist wie ein Gottesdienst für Ungläubige“ – erklärt dazu der Chef der veranstaltenden Firma, Dietmar Saxler. Er hat das Festival schon zum dritten Mal organisiert.

Der Kirchenraum übe einen deutlichen Einfluß auf das Verhalten der Besucher aus. Sie würden leise reden und bewegten sich langsam.

Die Atmosphäre schwankt zwischen Besinnlichkeit und Hypnose. Das erzeugt eine Stimmung, von der manche Prediger – nach Angaben des ‘Kölner Stadt-Anzeigers’ – nur träumen können.

Der Gemeindepfarrer habe das Projekt stets unterstützt – so Saxler.

Vertreter der Kirchengemeinde sahen das Festival zunächst kritisch. Doch nach einem Besuch im letzten Jahr waren auch sie versöhnt.

Bei dem Festival war der Disc-Jockey – Plattenaufleger – Jo Saurbier im Einsatz.

Saurbier ist seit Jahren auf Partys in aller Welt unterwegs. Der Einsatz vor sakraler Kulisse ist für ihn etwas Besonderes:

„Sobald du hinterm Pult stehst, dauert es keine zehn Minuten, bis dich die Atmosphäre überwältigt.“

Der Stadt-Anzeiger befragt den Disc-Jockey auch nach dem „blasphemischen Kitzel“ eines solchen Anlasses.

Dessen Antwort: „Als ein Kollege eben sagte »Ich geh’ raus, einen Wodka trinken«, hatte ich so einen Anflug.“

Aber die Musik sei keinesfalls ein störender Fremdkörper an diesem Ort.

„Für mich ist das unsere Klassik.“
      
30 Lesermeinungen
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#30   thaumaturgos   15:59:44 | Montag, 12. Februar 2007
@st.georg
er mag scho plemplem gewesen sein, unser mystisch-ekstatischer sprachwissenschaftler, (s. stichwort glossolalie)
der unterhaltungswert seiner visiones ist nicht mit kinokarten oder einladungen zum villacher fasching aufzuwiegen :-)
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#29   r.ruhrgebietler   10:20:20 | Montag, 12. Februar 2007
@Gotthard – Recht haben Sie!
zu Sonntag, 11. Februar 2007 22:37
ich kann keinen Unterschied erkennen zwischen der Aufführung „barocker Kammermusik“ und diesem Event.
Gültig geweihte Kirchen sind keine Veranstaltungsorte für Musikevents jeglicher Art! Ich stimme Ihnen vollstens zu! Danke! Kurz, knapp und präzise ausgedrückt!
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#28   Reflektor   22:48:32 | Sonntag, 11. Februar 2007
Die Drexel’sche Lektüre…
…scheint dann doch nicht jedem zu bekommen. Erstaunlich, wie so manche Schrift visionäre Dämonen in anfällige Gehirne pflanzen kann. Gaaaar nicht gut, das ist gaaaar nicht gut!!!
:-(
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#27   gunther maria michel   22:42:21 | Sonntag, 11. Februar 2007
An Gotthard.
Es ist schon recht, daß Sie sich gegen selbstgerechte Besserwisser wehren, aber Priester Albert Drexel war ein unbescholtener Priester, traditionsverbunden, aber nicht traditionalistisch, und es ist nicht recht, schlecht über ihn zu reden. Ich habe von ihm die Bücher Gott-Erlösung-Ewigkeit und Religion-Glaube-Kirche gelesen und fand darin nichts Verkehrtes. Zwar ist meine Meinung unmaßgeblich, ich erwähne es trotzdem, weil ich nicht schweigen will, wenn ein frommer Priester ungerecht angegriffen wird.
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#26   Gotthard   22:37:10 | Sonntag, 11. Februar 2007
@all …
ich kann keinen Unterschied erkennen zwischen der Aufführung „barocker Kammermusik“ und diesem Event.
Ich denke mal, diese „Barocke Kammermusik“ wird nicht mehr zur höheren Ehre Gottes gespielt worden sein wie die Darbietungen in dieser Musiknacht.
Oder gibt es inhaltlich andere Meinungen?
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#25   st.georg   22:22:50 | Sonntag, 11. Februar 2007
@quis
wahrheit ? wer bestimmt die – sie ? oder okkulte, ausserhalb der kirche stehende, psychologisch abnormale menschen ?
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#24   Gotthard   22:21:48 | Sonntag, 11. Februar 2007
@QUIS UT DEUS
bitte, verschone uns doch mit diesen Traktätchen …
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#23   QUIS UT DEUS   22:16:28 | Sonntag, 11. Februar 2007
@st.georg Wahrheit was ist das bei Ihnen?
…oh mein gott, jetzt wird schon wieder dieser geisteskranke pseudomystiker bemüht – das ist blasphemie
Ich denke Sie sollten ein wenig überlegen bevor Sie schreiben!!
!:)
Prof. Albert Drexler 1889-1977 dreifacher Doktor;Östereichischer Sprachwissenschaftler und Völkerkundler aus Hohenems/ Voralberg.
Dritter unter 5!! Priesterbrüder , 1914 Priesterweihe 1932 Privataudienz bei Pius XI, Dozent an der Päpstlichen Missionshochschule,später auch Experte für Rassenfragen am Vatikan! ;-)
DER GLAUBE IST MEHR ALS GEHORSAM
(Born Verlag CH-4601 Olten)
Lesen Sie doch bitte mal das Buch und dan schreiben Sie mir wieder ok? :-]
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#22   st.georg   21:51:37 | Sonntag, 11. Februar 2007
@quis…
…oh mein gott, jetzt wird schon wieder dieser geisteskranke pseudomystiker bemüht – das ist blasphemie
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#21   QUIS UT DEUS   21:17:56 | Sonntag, 11. Februar 2007
Worte des Heilandes in der Nacht zum 2.Jan 1976!!Von Prof. Albert Drexel 1889 -1977
Daniel Stöhr kein Problem wegen des Namens! ;-)
DER GLAUBE IST MEHR ALS GEHORSAM (Born Verlag CH-4601 Olten)
2.Jan. 1976
Da nicht nur viele Priester und Bischöfe versagen,ja Kardinäle versagen ja von der Treue zum Glauben, von der Liebe zur Kirche und zu helfern Satans werden!Das es immer mehr Priester gibt,die dieser Meiner heiligsten Mutter die Ehre verweigern,sogar zugeben,das Ihr Name und Ihre Würde geschändet werden,ist Fluch und Unheil.
Furchtbar werde ICH die Sünde an der Schwelle der Ewigkeit ,wenn sie nicht bereut wurde,bestrafen.Allen Gläubigen und Getreuen ist Maria der grosse Trost,die unversiegbare Quelle der Kraft und die leuchtende Freude.
Gott hat den Menschen Engel zum Schutze zur Mahnung und zur Führung gegeben.Diese Engel haben in der Tat eine grosse Macht,zumal in der gegenwärtigen und in der kommenden Zeit,in der Satan in meine Kirche eingebrochen ist.Sein Heiliger Widersacher ist der ERZENGEL MICHAEL!!
Betet, Brüder, das mein und euer Opfer wohlgefällig werde bei Gott dem allmächtigen Vater.
Sancte Michael Archangele, defende nos in praelio; contra nequitiam et insidias diaboli esto praesidium. Imperet illi Deus supplices deprecamur: tuque, princeps
militiae caeléstis, satanam aliosque spiritus malignos, qui ad perditionem
animarum pervagantur in mundo, divina virtute in inférnum detrude. Amen.
Cor Jesu sacritissimum,
Miserére nobis.
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#20   Gotthard   21:12:15 | Sonntag, 11. Februar 2007
@stöhr
[entschuldigen Sie die Verdrehung ihres Nick-Namens -bin des lateinischen nicht mächtig]
lesen und kopieren bzw abtippen klappt aber schon, oder?
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#19   Ydefix   21:06:38 | Sonntag, 11. Februar 2007
@Quis Ut Deus: Danke
[entschuldigen Sie die Verdrehung ihres Nick-Namens -bin des lateinischen nicht mächtig]
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#18   Gotthard   20:57:54 | Sonntag, 11. Februar 2007
Weissagung
Ich sage euch: Wehe den Menschen, die allein den Weg Gottes zu wissen meinen – sie werden mit Unkenntnis gestraft werden.
Wehe den Menschen, die meine Botschaft wie einen Besitz vor sich hertragen und damit angeben – sie haben keinen Lohn mehr zu erhalten.
Wehe den Menschen, die keinen Hunger nach göttlicher Erkenntnis und nach dem rechten Weg mehr haben – sie werden dereinst hungern.
Wehe den Menschen, die sich über alle kirchlichen Autoritäten erheben, ihnen wird es wie den falschen Propheten ergehen.
Selig sind die, die suchen und fragen und hungern nach dem Wort für unsere Zeit, sie werden meinen Leib jung und für die Menschen der Zeit anziehend erhalten. Siehe, ich mache alles neu; dass gilt auch für dich und für euch und für alle, die mich suchen.
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#17   QUIS UT DEUS   20:55:35 | Sonntag, 11. Februar 2007
@ALLE!! Worte des Heilandes in der Nacht zum 1. Februar 1974!!Von Prof. Albert Drexel 1889 -1977
DER GLAUBE IST MEHR ALS GEHORSAM
2. Teil
Auch steht in der Schrift:Mein ist dei Rache!Ich aber habe die Menschen belehrt:Meine Wege sind nicht die eure Wege!Die Strafe für die Feinde Gottes und für die Zerstörer und Verräter in der Meiner Kirche ist unendlich furchtbar,als es eine Katastrophe sein könnte!Die in der Weihegnade zu Meinen Nachfolgern berufen waren und diese Gnade weggeworfen und MICH dem Judas gleich- an die Welt verraten haben, werden in die tiefste Hölle fahren;denn furchtbar ist Gottes Gericht.
Unfassbar aber sind die Erbarmung und die Liebe, mit denen ICH am Tage des Gerichtes den Getreuen im Glauben und den Betern in der Not der Kirche begegnen werde, wie der hl.Seher,vom hl. Geist erleuchtet,es ausgesprochen hat: Kein Auge hat es gesehen…und in keines Menschen Herz ist es gedrungen,was Gott denen bereitet hat die IHN lieben!Ja gesegnet seien Sie die glauben und inmitten einer Welt von Unglauben und Sittenlosigkeit MIR, dem Erlöser die Treue bewahren; die ihres Schöpfers und Vaters gedenken und im Gebet und Opfer die Gnade und den Segen des hl. Geistes für sich und die Ihrigen herabrufen!
2.Jan. 1976
Da nicht nur viele Priester und Bischöfe versagen,ja Kardinäle versagen ja von der Treue zum Glauben, von der Liebe zur Kirche und zu helfern Satans werden!Das es immer mehr Priester gibt,die dieser Meiner heiligsten Mutter die Ehre verweigern,sogar zugeben,das Ihr Name und Ihre Würde geschändet werden,ist Fluch und Unheil.Fortsetzung folgt!
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#16   Ydefix   20:30:29 | Sonntag, 11. Februar 2007
Qui et Deus:
Handelt es sich da um die Schriften des Priesters Albert Drexel ?
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#15   QUIS UT DEUS   20:21:32 | Sonntag, 11. Februar 2007
@ALLE!! Worte des Heilandes in der Nacht zum 1. Februar 1974!!
Nun hat der Urfeind Gottes, Satan mit Hilfe geweihter Priester und mit der Hilfe der vom Stolze erfüllten Theologen diese Meine Kirche in die schwerste Krise ihrer Geschichte gestürzt, und viele gute und treue Söhne und Töchter der Kirche hoffen, ja wünschen, das Gott in seiner Allmacht eingreife und durch Katastrophe die inneren und äusseren Feinde des Glaubens zum Schweigen bringe.Ja, es gibt Gläubige, die durch Gebet strafende Gerechtigkeit vom Himmel herabrufen möchten.Voreinst,da ICH noch sichtbar unter den Menschen wandelte, hat sogar der Jünger,den ICH liebhatte, Johannes, über die sittenlosen und verhärteten Bewohner der Stadt Feuer vom Himmel herabrufen wollen,und ICH musste ihn belehren, da Gott ein Gott der Ewigkeit ist, und seine Langmut nicht mit der Zeit der Menschen gemessen werden kann.Darum sage ICH allen, die immer wieder nach eigenem Ermessen und Empfinden Katastrophen voraussagen, ja selbst den Zeitpunkt angeben, und denen die daran glauben:[fett[fett]NUR DER VATER WEISS DEN TAG UND DIE STUNDE SEINER HEIMSUCHUNG:Auch steht in der Schrift:Mein ist dei Rache!Ich aber habe die Menschen belehrt:Meine Wege sind nicht die eure Wege!Die Strafe für die Feinde Gottes und für die Zerstörer und Verräter in der Meiner Kirche ist unendlich furchtbar,als es eine Katastrophe sein könnte!Die in der Weihegnade zu Meinen Nachfolgern berufen waren und diese Gnade weggeworfen und MICH dem Judas gleich- an die Welt verraten haben, werden in die tiefste Hölle fahren; …
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#14   Sirilo   20:20:39 | Sonntag, 11. Februar 2007
@Beobachterin
Sie machen mich staunen! Opernmusik soll also Kirchenmusik „im weitesten Sinne“ sein?
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#13   KISS †   20:20:25 | Sonntag, 11. Februar 2007
@ Gotthard
Ein Gotteshaus darf aber nicht zweckentfremdet werden! Was geschah ist Blasphemie!!!
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#12   Gotthard   20:16:13 | Sonntag, 11. Februar 2007
@beobachterin
es ist keinerlei gottesdienstähnliche Veranstaltung gewesen – sondern eine musikalische Nacht – unter dem Titel „Zivilisation der Liebe“.
Das Benehmen der Besucher erinnerte den Veranstalter an eine Art Gottesdienst… das Flair glich wohl eher dem eines Gottesdienstes wie dem einer Disko.
Das Spezifische eines Raumes – und besonders eines „heiligen Raumes“ kann wohl nicht übersehen werden und wirkt auch auf Ungläubige … ist doch wunderschön.
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#11   Beobachterin   19:45:44 | Sonntag, 11. Februar 2007
Kirchenmusik
Gotthard hat die Frage von Sirilo beantwortet. Gegen Kirchenmusik – auch im weitesten Sinne – ist nichts einzuwenden.
Aber gegen diskothekmäßige Gottesdienst-Ersatzhandlungen schon.
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#10   Gotthard   19:38:11 | Sonntag, 11. Februar 2007
Kirchenmusik an St. Aposteln
So. 11.2.2007 – 16.00 Uhr
SonntagsMusik – Sax + Piano
So. 11.2.2007 – 20.00 Uhr
Konzert in der Basilika
Festliche Musik für 2 Trompeten und Orgel
So. 18.2.2007 – 16.00 Uhr
Keine Sonntagsmusik wegen Karnevalssonntag!
So. 25.2.2007 – 16.00 Uhr
SonntagsMusik
Kammermusik des Barock
Ensemble „Sfizzi sonanti“, Köln
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#9   Sirilo   17:22:11 | Sonntag, 11. Februar 2007
@Beobachterin
Sie haben leider meine Frage von heute 15:58 noch nicht beantwortet!
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#8   Reflektor   17:06:40 | Sonntag, 11. Februar 2007
Frau Beobachterin…
So ein Wortspielchen (Gottesdienst für Ungläubige) kann doch Ihren Glauben nicht ernsthaft erschüttern?! Gehen Sie
doch mal etwas souveräner mit all diesen vermeintlichen „Bedrohungen“ um. Viel „gotteslästerlicher“ sind einige Statements auf dieser Seite, mit denen Sie sich offenbar prima anfreunden können. Also: Auch mal an die eigene Nase fassen und nicht gleich den Untergang des Abendlandes in jeder Aktion sehen, die einen kirchlich geprägten Rahmen hat und mit der Lehre nichts zu tun hat.
Und wenn Sie sich schon dauernd auf 1000jährige Tradition berufen: ich kenne Kirchen, da wird mit Verstärkern und künstlichem Licht gearbeitet!!! Das hätte man damals als Teufelswerk abgetan. Also: Stay Cool, get some tea and relax!!!!
:(3
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#7   Desperatus †   17:03:15 | Sonntag, 11. Februar 2007
Sakraler Raum
„Wenigstens die sakralen Räume sollen noch den Gläubigen vorbehalten bleiben.“
Also künftig eine Gewissens- uns Glaubensprüfung an jeder Kirchentür. Na bravo!
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#6   Beobachterin   16:57:42 | Sonntag, 11. Februar 2007
Kein Gottesdienst für Ungläubige in einer Kirche!
Ein Disco-Veranstalter hat in einer Kirche nichts zu suchen. Der soll seine Veranstaltungen in einer Disco machen.
Und ein „Gottesdienst für Ungläubige“ hat erst recht nichts in einer Kirche zu suchen. So wurde es ja von den Veranstaltern bezeichnet. Wenigstens die sakralen Räume sollen noch den Gläubigen vorbehalten bleiben.
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#5   Reflektor   16:55:30 | Sonntag, 11. Februar 2007
Baufällige Kirchen werden oftmals aus Steuermitteln restauriert
Deshalb ist es nur recht und billig, wenn darin auch „nicht kirchliche“ Treffen, Konzerte, Aufführungen etc, abgehalten werden. Ich habe selbst einmal den Umbau einer Kirche in ein Wellness-Paradies mitfinanziert, damit endlich mal wieder mehr Menschen in den alten Kasten gehen.
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#4   st.georg   16:38:04 | Sonntag, 11. Februar 2007
@beobachterin
falsch beobachtet! es war keine hl. messe oder wortfeier sondern ein meditatives konzert! wie andere – auch klassische konzerte – in kirchen überall auf der welt, also ohne liturgische handlungen… was solls
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#3   möchtegern-kathole   16:00:04 | Sonntag, 11. Februar 2007
Greuel an heiliger Stätte …
… schön wenn die deutschen Bischöfe der Pius-X immer wieder und regelmässig ihre Existenzberechtigung geben.
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#2   Sirilo   15:58:14 | Sonntag, 11. Februar 2007
@Beobachterin
Wie ist Ihre Meinung, wenn – wie kürzlich berichtet – eine Feuerwehrkapelle Opernmusik von C.W. Gluck in einer Kirche spielt? Musik einer Oper, die u.a. von heidnischen Priestern handelt?
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#1   Beobachterin   15:50:51 | Sonntag, 11. Februar 2007
von einem wirklich katholischen Geist geprägt
„Eine sorglose Feier ist Zeichen mangelnden Glaubens und von Oberflächlichkeit … Eine Feier, die nicht nach den Regeln der Kirche gefeiert wird, vermittelt den Eindruck, daß die Liturgie nach dem freien Willen gestaltet werden könne, von den persönlichen Vorlieben zu bestimmen wäre und sie keine essentiell kirchliche Handlung ist, dessen Struktur einer mehr als tausendjährigen Tradition entstammt und die erst die Gemeinschaft der Kirche zum Ausdruck bringt.
Die Feier muss immer von einem wirklich katholischen Geist geprägt sein und unter die Obhut der wahrhaft apostolischen Hirten gestellt sein, die vom Heiligen Geist berufen wurden, die Kirche zu behüten.“
Dies ist ein Auszug aus einer kürzlich von Kardinal Medina Estévez in München gehaltenen Rede. Der „Gottesdienst“, oder was immer es gewesen sein mag, das da in dieser Kirche in Köln stattfand, dürfte nicht diesen Regeln entsprochen haben.
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