Wo die Heiligen vorüberzieh’n
Wer zur Heiligen Kommunion hintritt, soll aufpassen, daß er dadurch nicht zu einer Beute des Todes wird. Vom Heiligen Johannes Chrysostomus.
1998 empfing der Baptist Bill Clinton als amtierenden US-Präsident in Johannesburg die Kommunion
1998 empfing der Baptist Bill Clinton als amtierenden US-Präsident in Johannesburg die Kommunion
(kreuz.net) „Es prüfe sich der Mensch“ – spricht Paulus:

„Dann erst esse er von diesem Brote und trinke aus diesem Kelch“ (1 Kor 11, 28).

Nicht so, wie wir es jetzt machen, indem wir uns mehr durch die Zeit als durch den frommen Sinn bestimmen lassen, die Heilige Kommunion zu empfangen.

Denn wir sind nicht darauf bedacht, gut vorbereitet, von Sünden gereinigt und mit zerknirschtem Herzen zu kommunizieren, sondern wir begnügen uns, die Kommunion nur an Festtagen zu empfangen, wenn alle hingehen.

Hl. Johannes Chrysostomus
Hl. Johannes Chrysostomus
So lautet der Befehl des Heiligen Paulus nicht.

Er kennt nur eine einzige günstige Zeit zu kommunizieren – wenn man ein reines Gewissen hat.

Wenn wir mit Fieber und bösen Säften behaftet sind, nehmen wir an keinem Gastmahl teil, um nicht eine Beute des Todes zu werden.

Ein um so größerer Frevel ist es, das heilige Mahl der Eucharistie zu berühren, wenn wir voll böser Gelüste sind, die gefährlicher sind als Fieber.

Wenn ich von bösen Gelüsten rede, so meine ich: Fleischeslust, Geldsucht, Zornwut, Rachsucht – kurz alles Schlechte.

Wer das heilige Opfer zu berühren gedenkt, muß sich davon gelöst haben.

Er darf sich nicht nachlässig und elend von einem Festtag bestimmen lassen, zur Kommunion zu gehen.

Andererseits sollte er sich – wenn er reumütig und vorbereitet ist – von der Heiligen Eucharistie nicht fernhalten, auch wenn gerade kein Festtag ist.

Denn das Fest besteht in der Ausübung guter Werke, der Frömmigkeit der Seele und der Reinheit des Lebenswandels.

Besitzest du diese, kannst du immer Festtag haben und zur Kommunion hinzutreten.

Darum heißt es: Jeder prüfe sich selbst und dann erst trete er hinzu.

Aus der Predigt des Heiligen Kirchenlehrers Johanens Chrysostomus zum Ersten Korintherbrief 28,1.
      
24 Lesermeinungen
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#24   wickerl   22:10:48 | Dienstag, 27. Februar 2007
2. Gebot
Ich finde es sehr geschmacklos den sündigen Kommunionempfang von Clinton auszustellen, ein Verstoß gegen das Gebot der Nächstenliebe nach so vielen Jahren, aber auch gegen das 2. Gebot, denn der abgebildete Leib Christi wird zu Belustigung missbraucht.
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#23   Copertino   22:58:42 | Montag, 26. Februar 2007
@nonnobisdomine: Entschuldige!
Ich hatte meinen Beitrag, der weiter unten steht, einfach von dort einkopiert. Tatsächlich funktioniert der Link dabei nicht mehr; aber weiter unten bei meinem ersten Kommentar geht’s und kommt der Clinton, und nicht nur er, auch seine nicht weniger nichtkatholische Gattin, die heutige Präsidentschaftskandidatin, die bei der Gelegenheit aus röm.- kath. Priesterhand die Hl. Kommunion gereicht bekam.
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#22   nonnobisdomine   20:05:47 | Montag, 26. Februar 2007
@ copertino
Der von Ihnen gebrachte Link brachte kein Ergebnis – nur mein System wurde zum Absturz gebracht.
Schade.
Bleib’ ich halt dumm.
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#21   Che Guevara   18:22:06 | Montag, 26. Februar 2007
Der Unterschied zwischen Gott und er Kirche.
Gott ist die WEISHEIT.
Gott ist die LIEBE.
Gott ist immer UNFEHLBAR.
hlvs
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#20   Horst Metzker   18:05:38 | Montag, 26. Februar 2007
Der Unterschied zwischen Gott und er Kirche.
Genau dieser Artikel dokumentiert den Unterschied zwischen Gott und der Kirche. Paulus befiehlt, und seine Kirche versucht dies bis heute. Gott sagt aber: Du sollst nicht. Gott ist barmherzig, weil er weis, das keiner nach dem Gesetz geheiligt werden kann. Die Kirche hat längst Gott, als höchstes Ziel verloren.
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#19   nonnobisdomine   15:42:31 | Montag, 26. Februar 2007
Danke, copertino
für diesen Hinweis. – Leider lese ich vermutlich noch nicht lange genug hier auf kreuz.net, um Ihren Hinweis verinnerlicht zu haben.
GsJC
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#18   Copertino   14:38:01 | Montag, 26. Februar 2007
@nonnobisdomine
Die damalige missbräuchliche Kommunionspendung in einer römisch-katholischen Messe an Clinton provozierte einen handfesten Skandal, wie z.B. hier dokumentiert ist für den, welcher der englischen Sprache mächtig ist:
www.encyclopedia.com/doc/1G1-2…47574.html
Das bin ich hier schon mal losgeworden.
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#17   nonnobisdomine   12:13:19 | Montag, 26. Februar 2007
Wer ist denn der schwarze Priester?
Ist er überhaupt ein r.-k. Priester oder einer der anglikanischen Sekten?
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#16   Copertino   01:59:50 | Montag, 26. Februar 2007
@Gotthard, die gewünschte Information…
…stand in der Bildlegende, und zwar mit Ort und Jahrzahl, was wollen Sie mehr? Hätten Sie in „Spiegel“ oder „FAZ“ mehr erwartet? Vielleicht noch eine handschriftliche Bestätigung des Präsidenten himself? Sie vergessen: Gotthard war jener, der die Legende in Zweifel zog und dann herummäkelt, ein Nachrichtenportal solle informieren.
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#15   Gotthard   23:46:33 | Sonntag, 25. Februar 2007
@copertino
könnte… hätte…
Bitte kein Wunschdenken, sondern sich informieren!
Umgekehrt wird ein Schuh draus: ein Nachrichtenportal sollteinformieren … Meinungen können wir Leser anschließend posten.
Nachrichten und handfeste Informationen sollte die Redaktion hier bringen …
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#14   Graf von Galen   23:46:09 | Sonntag, 25. Februar 2007
Wider VII, @ monti
Das habe ich auch nicht behauptet. Jedenfalls begehen
solche Leute objektiv ein Sakrileg, wobei die Priester und
Bischöfe mitschuldig sind, da in Regel in VII- Kirchen
nicht mehr vor dem unwürdigen Kommunionempfang
gewarnt wird.
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#13   Aurelius   23:35:50 | Sonntag, 25. Februar 2007
@VirFortis @Copertino
@VirFortis
Gut, Sie können es also nicht belegen.
Sie vermuten also, daß Mr. Clinton „Hochgradfreimaurer“ ist. Sie wissen es aber nicht.
Wenn Sie vermuten, daß Ihr Nachbar im Supermarkt Äpfel klaut, es aber nicht wissen oder es nicht belegen können, posaunen Sie dann auch in der Öffentlichkeit rum, daß Ihr Nachbar Äpfel klaut?
@Copertino
Clinton sei […] ein DeMolay, also ein Mitglied der masonischen Jugendbewegung
Tja, da wird den Kids auf freimaurerisch-ritualisierte Weise beigebracht, ein guter Amerikaner zu sein.
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#12   monti   23:33:51 | Sonntag, 25. Februar 2007
@ Graf von Krakelen
Die Leute, die an Weihnachten und Ostern in die Kirche gehen, tun das aus einer liebgewonnenen Gewohnheit oder um des lieben Friedens mit ihren Eltern willen. Aber mit Sicherheit verbinden sie nichts mit dem Empfang der Kommunion.
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#11   VirFortis   23:27:52 | Sonntag, 25. Februar 2007
Aurelius:
Wie würden sie sich solche Beweise vorstellen:
Eine Mitgliederliste mit Mitgliedsnummer und Eintrittsdatum vielleicht.
Natürlich kann ich diese Aussage nicht „belegen“
Dementsprechen könnte ich auch nicht „beweisen“ dass Otto von Habsburg ein Monarchist ist…
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#10   Aurelius   23:05:10 | Sonntag, 25. Februar 2007
@VirFortis
Sie könnten genausogut fragen.„Woher wissen sie dass Fidel Castro Kommunist ist“
Das beantwortet meine Frage nicht.
Haben Sie irgendwelche Beweise, daß Clinton Freimaurer ist?
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#9   Graf von Galen   22:48:23 | Sonntag, 25. Februar 2007
Wider VII
Leider ist es gerade zu Weihnachten oder zu Ostern so,
daß auch die Leute, die sich das ganze Jahr nicht in
der Kirche blicken lassen, dann wie selbstverständlich
zur Kommunion laufen. Auch wenn man den Einzelfall
normalerweise nicht von außen beurteilen kann, so ist
doch in der Regel davon auszugehen, daß die vorherige
Beichte unterblieben ist, da die Anzahl der Beichtenden
weit unter der Zahl der Kommunizierenden liegt.
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#8   Krak des Chevaliers   22:41:40 | Sonntag, 25. Februar 2007
Clinton und die Mundkommunion
Immerhin hat Clinton die Mundkommunion empfangen, was ja noch von einem gewissen eucharistischen Feingefühl zeugt. Ich kenne viele Katholiken, die die Hl. Kommunion auf jede nur mögliche oder auch unmögliche Weise „entgegennehmen“ und diese sogar erst auf dem Rückweg oder erst am Platze konsumieren. Ich möchte nicht wissen, wie viele konsekrierte Hostien eingesteckt werden. Aber das juckt heute scheinbar niemanden mehr. Für die Bischöfe hat der Klimaschutz Vorrang.
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#7   Copertino   22:41:14 | Sonntag, 25. Februar 2007
@stöhr&Gotthard
könnte… hätte…
Bitte kein Wunschdenken, sondern sich informieren! Die damalige missbräuchliche Kommunionspendung in einer römisch-katholischen Messe an den provozierte einen handfesten Skandal, wie z.B. hier dokumentiert ist:
www.encyclopedia.com/…oc/1G1-20547574.html
Clinton sei laut untenstehendem Link ein DeMolay, also ein Mitglied der masonischen Jugendbewegung:
www.muellerscience.com/…_Freimaurer_sind.htm
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#6   VirFortis   22:36:09 | Sonntag, 25. Februar 2007
Aurelius
Sie könnten genausogut fragen.„Woher wissen sie dass Fidel Castro Kommunist ist“
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#5   Aurelius   22:31:21 | Sonntag, 25. Februar 2007
VirFortis: Hochgradfreimaurer?
Woher wissen Sie, daß Clinton Hochgradfreimaurer ist?
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#4   möchtegern-kathole   22:22:33 | Sonntag, 25. Februar 2007
damit ist …
… eine schöne Begründung geliefert, warum die Protestanten nicht zur Kommunion zugelassen sind: sie haben ihre Sünden behalten, da sie keine Beichte kennen – und das fortgesetze Schisma pflegen – und so manche Häresie weitersagen.
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#3   Ydefix   22:13:58 | Sonntag, 25. Februar 2007
Stimmt, das Foto
könnte in der Tat aus einer protestantischen „Denomination“ stammen. Zum Beispiel aus der V2-Sekte.
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#2   Gotthard   22:01:04 | Sonntag, 25. Februar 2007
keine aussage
dieses Bild sagt überhaupt nichts aus… dieser Kommunionempfang kann in vielen Denominationen gewesen sein …
Was deutet auf eine katholische Eucharistiefeier hin?
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#1   VirFortis   21:57:13 | Sonntag, 25. Februar 2007
Tolles Bild
Ein Hchgradfreimaurer empfängt die Hl Kommunium – Na wenn das nicht nach hinten los geht – Das muß ja höllisch brennen auf seiner Zunge…
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