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Sonntag, 11. Februar 2007 21:13
In Portugal scheinen die Lebensfeinde den Sieg davonzutragen. Doch für ein bindendes Ergebnis war die Wahlbeteiligung zu niedrig.

Das Ergebnis der Abstimmung:
Für die Legalisierung der Abtreibung: 59,25 %.
Für die Rechte der Kinder: 40,75 %.
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Mittwoch, 21. Februar 2007 22:09
Jörg Guttenberger, Köln: Wolf: Ideologie
Den Ausführungen Pünktchens und Anderer stimme ich vollinhaltlich zu!

Solchen Unsinn, Gott sei tot, zitiere ich natürlich nicht. Mit Gott bezeichnen wir u. a. den Urheber allen Seins. Wäre Gott tot, wäre Sie es auch!

Ideologie bedeutet die Sicht der gesamten Wirklichkeit unter dem Gesichtspunkt einer einzigen Idee, so sieht der Sozialismus alles durch die soziale Brille.

Umerziehungslager gibt es überall da, wo Ideologien ausreichend Macht haben, wie u.a der Sozialismus beweist. Den 68ern fehlt hierzu noch eine ausreichende Machtbasis.

Noch nie etwas von politischer Korrektheit gehört? Also von wegen, die 68er drängten ihre Meinung nicht auf! Und ohne den 68erbedingten Bewußtseinswandel hätte es die Freigabe der Abtreibung nie gegeben. Ideologien sind also lebensgefährlich!

Natürlich hat es immer sexuelle Ausschweifungen gegeben. Nur die 68er haben solchen Mißbrauch für in Ordnung erklärt. Zur Vermeidung unerwünschter Folgen war die Legalisierung der Abtreibung notwendig! Also auch die 68er gehen, wie jede Ideologie, die hierzu die Macht hat, über Leichen!

Die bürgerlichen Revolutionen (einschließlich 1989 in Ostdeutschland), den Arbeiteraufstand von 1953 in einem Atemzug mit der 68er Revolution zu nennen, ist geradezu blasphemisch, beleidigend für die bürgerlichen Revolutionen. Wieso ausgerechnet die 68er der Demokratie gut getan haben, bleibt Ihr Geheimnis. Sie bestätigen lediglich meine Auffassung, daß Ideologien Denkhilfen für Gehirnprothesengräger sind!
Mittwoch, 21. Februar 2007 01:17
Wolf: @ Sulpicius
Wer besitzt denn Ihrer Meinung nach die Deutungshoheit darüber, was man unter Freiheit zu verstehen hat. Etwa Sie?

Wer besitzt denn die Deutungshoheit darüber, was man unter „Katholischer Kirche“ verstehen muß? Etwa die SPD oder die Protestanten?
Mittwoch, 21. Februar 2007 01:00
Agathänon: das wölfchen
versteht unter Freiheit das was ihm in seiner Loge ins Gehirn getrichtert wurde, nämlich: „Tue was du willst“

Die französische schein – „Aufklärung“ ist ein bluttriefendes Monstrum. Die Entwicklung der Welt hin zu Gott kann aber auch von den Logen nicht langfristig aufgehalten werden. Zur Zeit erringen sie noch Schein und Pyrrhussiege aber die Zeit des Satans beginnt abzulaufen.
Mittwoch, 21. Februar 2007 00:55
Sulpicius: @Wolf
Wer besitzt denn Ihrer Meinung nach die Deutungshoheit darüber, was man unter Freiheit zu verstehen hat. Etwa Sie?
Mittwoch, 21. Februar 2007 00:51
Wolf: @ Pünktchen
Ich unterscheide mich von den Traditionalisten hier in kreuz.net insoweit, als ich das II. Vatikan. Konzil und die kathol. Soziallehre anerkenne

Deshalb wollten Sie wohl auch zum Sturm auf Bischof Algermissen aufrufen, richtig?

und auch die Tatsache, daß Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit natürlich eine Wurzel im Christentum hat.

Das ist schon mal ein Anfang. Die meisten Aufklärer wollten und wollen sich allerdings aus der Bervormundung durch die Kirche lösen. Wie gesagt, Ihnen geht es darum die Deutungshoheit über den Begriff „Aufklärung“ zu erlangen.

Aber übrigens sind diese Ideale auch im Sinne von: Vertierung, Vermassung, Kollektivierung pervertierungsfähig

Siehe den Punkt „Deutungshoheit“. Soweit kommts noch, daß die Kirche definiert was Aufklärung ist!

die „freie Liebe“ – flankiert von Pille und Abtreibung – galt als Schlüssel zum Lebensglück

Die Saint Simonisten bspw. kultivierten „Kommune 1“ und „Freie Liebe“ schon kurz nach 1789. So neu ist das also keineswegs.

hatte recht damit, den Freiheitsbegriff der Aufklärung von diesen Pervertierungen zu unterscheiden!

Wie gesagt, die Deutungshoheit darüber was man unter Freiheit zu verstehen hat, besitzt glücklicherweise nicht die Kirche. Sonst würde man demnächst wohl Ständestaat und Sklaverei zur „wahren Freiheit“ küren.

Ein Aufklärer wie kant z.B. kann ich mir gar nicht im Bordell vorstellen.

Und das obwohl er auf dem berüchtigten Index stand?
Dienstag, 20. Februar 2007 21:49
Pünktchen: Tja, Krokodil,
ich sehe nicht, was man an den Zitaten beanstanden könnte! Freilich könnten Sie die sinnentstellenden Kürzungen unterlassen! (Früher haben Sie sogar dreist Zitate von mir erfunden!) Für meine Analysen Ihres Argumentationsstils und des dahinterstehenden psychologischen und (womöglich pathogenen) Verdrängungsmechanismus ernte ich von zahlreichen Akademikern zustimmende mails! Sie dagegen, beste BHVB Kroko, blasen diffamierende und haltlose Behauptungen heraus, die keiner Überprüfung standhalten!
Dienstag, 20. Februar 2007 21:43
Arkanum †: Krokodil?
Geht E-Mail? Nur für eine kurze Nachricht. Dafür müßten Sie auf „Anmelden“ gehen und das entsprechende Kästchen markieren. Danach können Sie die Mailbox gerne wieder abschalten. Sie bleiben mir gegenüber anonym. Okay?
Dienstag, 20. Februar 2007 21:36
Krokodil †: Wenn man
an einen Gott glaubt, dann sicher. Aber manche glauben auch an die Macht einer Redaktion, die solche u. weitere Auswürfe von P. hier stehen lässt, während sie willkürlich Kommentare meinerseits entfernt:

„Leserin Kroko schändet auf diese Weise die Holocaustopfer durch Mißbrauch ihres Gedenkens für eigene unlautere Zwecke und schindet nur immer weiter die Ungeborenen, die von ihr wehrlos und schutzlos dem Edelstahlbesteck“

„Jemand, der die eigene Mitschuld am Babymord (durch propagandistische Unterstützung, ideologische Rechtfertigung und vermutlich auch durch eigene begangene und/oder angestiftete Abtreibungen) leugnet und von sich wegschiebt, zugleich aber die Hitlerschen Morde dazu mißbraucht, vom eigenen Versagen abzulenken! „

„Sie sind und bleiben für mich eine Babycaustleugnerin!“

„Bilder der von Kroko niederträchtig und frech geleugneten Morde und Massenverbrechen!“

„Kroko ist und bleibt reflexionsbeschädigt“

„Kroko wäre unter den Nazis ein 1a-Euthansie-Anstaltsleiter geworden!“

„Als gewissenloser und niederträchtiger, dabei argumentativ und intellektuell minderbemittelter Verharmloser und Leugner des Babycaust hat sich hier mehrfach betätigt“
Dienstag, 20. Februar 2007 20:33
Daniel Stöhr: @Krokodil:
Im weitesten Sinn ist alles Leid auf der Welt eine Strafe Gottes. Jedoch v.a. auch eine Medizinalstrafe!
Dienstag, 20. Februar 2007 20:29
Krokodil †: @ HeinrichvonOfterdingen:
„Aus Songtexten nehmen Sie ihre Lebensphilosophie. Darum ist sie so primitiv.
Wachen Sie auf!“


Ich schrieb lediglich, was hinter der satirischen Anspielung in diesem Zitat steckt.

Aber ich kann Ihnen auch das hier anbieten, wenn Ihnen solche Artikel lieber sind:

Kann man mit Logik alles begründen?
Dienstag, 20. Februar 2007 20:22
Pünktchen: @ Heinrich:Witzig formuliert,
aber auch ein bißchen überpointiert. Ein Aufklärer wie kant z.B. kann ich mir gar nicht im Bordell vorstellen.

@Johann:
Das könnte natürlich sein. Vielleicht fragen wir Kroko, wo sie die Schulbank gedrückt hat! Dann könnte man eine Warnmeldung rausgeben!
Dienstag, 20. Februar 2007 20:19
Johann Orth: „auf die Schulbank zurückgeschickt werden!!??“
Genau da lernt man heute solchen Dünnpfiff.
Dienstag, 20. Februar 2007 20:14
HeinrichvonOfterdingen: Liebs Pünktchen,
Wer die große geistesgeschichtliche Strömung der „Aufklärung“ mit Sexualaufklärung gleichsetzt, der sollte vielleicht noch mal auf die Schulbank zurückgeschickt werden!!??Einerseits ja! Andererseits war es immer auch ein Anliegen der Aufklärer, dass sie sich nach dem Bordellbesuch nicht vor sich selbst schämen müssen. Irgendwo hatte jeder von denen den Punkt wo er sich von Gott lossagte. Und häufig war es dieser. Der Aufstand gegen Gott mit all seinen großen Worten und Thesen beginnt meistens in der Hose.
Dienstag, 20. Februar 2007 20:05
Pünktchen: Wer die große geistesgeschichtliche Strömung der
„Aufklärung“ mit Sexualaufklärung gleichsetzt, der sollte vielleicht noch mal auf die Schulbank zurückgeschickt werden!!??
Dienstag, 20. Februar 2007 19:57
HeinrichvonOfterdingen: Liebes Krokodil,
nun weiß ich es also. Aus Songtexten nehmen Sie ihre Lebensphilosophie. Darum ist sie so primitiv.
Wachen Sie auf!
Dienstag, 20. Februar 2007 19:53
Krokodil †: Aufklärung und Christentum
Das Christentum war stets bemüht, eine sexuelle Aufklärung zu verhindern.

Ein Zitat aus einem Text einer österreichischen Band:

„Wer schwul ist, ist des Todes, spricht der Herr Kaplan,
Das Virus ist der Teufel und ist im A… dahoam.“

Auch wenn es nur eine satirische Anspielung ist, so steckt dahinter doch die Wahrheit über die Einstellung so mancher religiöser Prediger. Noch heute gibt es zahlreiche Vertreter die behaupten, AIDS sei eine Strafe Gottes.

Ist das tatsächlich „Aufklärung“?

Das sei nur als Beispiel erwähnt. Das Christentum hat das „moralische“ Denken vor allem in Europa negativ geprägt, über Jahrhunderte hinweg. Heute entfernt man sich zunehmend von dieser „prüden“ Moral.

Weil heute Karneval ist, noch ein Zitat zum Schmunzeln aus dem gleichen Song wie oben:

„Der Pappa greift zum Grappa, erhebt sein Glas in Rom
Selig sei der Samen, verflucht sei das Kondom“

Das verfluchte Kondom, wäre es nur nicht gerissen…
Dienstag, 20. Februar 2007 18:48
Pünktchen: _Wolf
Ich weiß nicht, wen Sie als „HardcoreKatholiken“ betrachten wollen. Ich unterscheide mich von den Traditionalisten hier in kreuz.net insoweit, als ich das II. Vatikan. Konzil und die kathol. Soziallehre anerkenne und auch die Tatsache, daß Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit natürlich eine Wurzel im Christentum hat. Aber übrigens sind diese Ideale auch im Sinne von: Vertierung, Vermassung, Kollektivierung pervertierungsfähig, insbesondere dann, wenn sie keine Begrenzung durch sittliche Vernunft und natürliches Sittengesetz kennen.

Die 68er-Bewegung hatte sehr wohl Probleme mit diesen Tendenzen! Der Emanzipationsbegriff ging so weit, daß man sich von den biologischen Grundlagen der Existenz zu emanzipieren wähnte, die „freie Liebe“ – flankiert von Pille und Abtreibung – galt als Schlüssel zum Lebensglück (und bloß nicht die Ehe! „Wer einmal mit dem selben pennt, gehört schon zum Establishment“), die Rote Armee Fraktion als Endlösung der Kapitalistenfrage, usw. usf.

Herr Guttenberger hatte recht damit, den Freiheitsbegriff der Aufklärung von diesen Pervertierungen zu unterscheiden!
Dienstag, 20. Februar 2007 18:22
Wolf: @ Pünktchen
Was genau wollen Sie nun mit diesem Geschwurbel aussagen?
Soweit ich weiß, sind die 68er Studenten nicht auf die Straße gegangen um die Legalisierung der Abtreibung zu fordern, sondern aus anderen Gründen.
Es ist völlig abstrus wenn Hardcore Katholiken auf einmal 1789 als positives Ereignis verkaufen wollen. Hier geht es einfach nur um eine Vereinnahmung eines Begriffs mit dem Ziel die Deutungshoheit über diesen Begriff zu erlangen.
Metternich, Karlsbader Beschlüsse, Zensur, Heilige Allianz: das war die Reaktion der Konservativen und der Kirche auf 1789. Jetzt auf einmal tun Sie so als hätte die Kirche zur Avantgarde gehört.
Dienstag, 20. Februar 2007 18:02
Pünktchen: Viele verkennen, in welchem Maße die Aufklärung
auf christlicher Tradition fußte und sie – wenn auch mit einer Spitze gegen die Kirche – fortführte!
Dies gilt besonders für die antike Naturrechtslehre, die bei Thomas v. Aquin rezipiert und von den aufgeklärten Rechtsphilosophen aufgegriffen und entfaltet wurde.
Dienstag, 20. Februar 2007 17:16
Krokodil †: von Natur aus rechts?
„Naturrechtstradition fußenden und durch Christentum und Aufklärung gestützten Auffassung, daß Mensche“

Durch Christentum und Aufklärung – zwei Dinge die sich beißen
Dienstag, 20. Februar 2007 09:58
Pünktchen: „Freiheit“, „Revolution“
Sehr geehrter Herr Guttenberger,

es ist Ihnen zustimmen! Weder sind „Revolutionen“ an sich emanzipativ im Sinne der einzelnen (s. die Islamischen „Revolutionen“!), noch gibt es eine „Freiheitan sich! Freiheit ist ein Relationsbegriff, er bezeichnet die Abwesenheit von Zwang für a)jemanden von b)jemand oder etwas anderem. Der Freiheitsbegriff Ihres Diskussionspartners liest sich so:

Zitat Wolf: Ich kann nicht erkennen, daß 1968 großartig etwas anderes gefordert wurde als in den Revolutionen vorher? Freie Liebe und ähnliches gab es schon während und nach der Französischen Revolution. Was war das Ziel dieser Revolution wenn nicht die Befreiung des Einzelnen?

In der abendländischen, auf der antiken Naturrechtstradition fußenden und durch Christentum und Aufklärung gestützten Auffassung, daß Menschen bestimmte Rechte von Natur aus zukommen, hat der Freiheitsbegriff einen zentralen Platz. Freiheit bedeutet daher politisch Selbstbestimmung in den Grenzen, die von den legitimen Selbstbestimmungsansprüchen aller anderen gesetzt werden.

Daß die Ermordung von ungeborenen Kindern, Bindungs- und Verantwortungslosigkeit, Drogenfreigabe, Pornographie, Pädophilie, und „freie Liebe“ auch unter den Begriff der „Freiheit“ fallen können, ist richtig! In diesem Sinne könnte nämlich ein Krebsgeschwür sagen, durch sein Wachstum „emanzipiere“ es sich vom Wirtsorgan, während wir alle doch wissen: durch sein Wachstum ruiniert der Krebs das Organ und geht mit diesem am Ende sogar selbst zugrunde.
Dienstag, 20. Februar 2007 01:47
Wolf: @ Guttenberger
Da die Religion Verbindung mit Gott bedeutet, Gott aber unsterblich ist, stirbt auch die Religion nicht.

Tolle Argumentation! Schon mal was von „Gott ist tot!“ gehört? Ich zum Bsp. glaube nicht an Gott. Es gibt heute dutzendweise Atheisten, deren Religion ist oftmals eine bestimmte Ideologie. So daß man umgekehrt sagen kann: die Ideologie der Religiösen ist ihre Religion.
Eine Diskussion mit Ihnen zu diesem Thema dürfte sinnlos sein. Für Sie ist das Wort „Ideologie“ einfach nur ein Kampfbegriff und Ihre ganze Argumentation besteht darin zu belegen daß etwas was Ihnen gefällt „nicht ideologisch“ ist, während alles andere „ideologisch“ ist. Solche Diskussionen sind sinnlos.

Die 1789er, 1830er und 1848er haben sich in Ablehnung der absoluten Fürstengewalt ausdrücklich oder zumindest inhaltlich für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit eingesetzt.

Der Arbeiteraufstand in der DDR, die 68er Studentenrevolte und schließlich die (erste geglückte) bürgerliche Revolution in Ostdeutschland, haben der Demokratie äußerst gut getan. Tun Sie doch nicht so als wäre die Katholische Kirche jemals auch nur ein entfernter Symphatisant von 1789 gewesen! Das ist so glaubwürdig wie ein Opus Dei Mitglied das Schiller zitiert!
Im übrigen haben die 68er niemandem ihre Meinung aufgezwungen. Es gibt einfach heute noch Menschen die bestimmte Ansichten haben. Die passen Ihnen nicht. Und nun? Müssen diese Leute nun in ein Umerziehungslager wo sie das Glaubensbekenntnis auswendig lernen müssen?
Montag, 19. Februar 2007 21:54
Jörg Guttenberger, Köln: Wolf: Ideologie
Die 1789er, 1830er und 1848er haben sich in Ablehnung der absoluten Fürstengewalt ausdrücklich oder zumindest inhaltlich für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit eingesetzt. Hierbei stehen Freiheit und Gleichheit in ähnlichem Spannungsverhältnis, wie die beiden Themen eines symphonischen Satzes: bei absoluter Gleichheit keine Freiheit und umgekehrt. Die Sozialisten ideologisieren die Gleichheit mit den bekannten fatalen Folgen, die 68er die Freiheit mit in etwa denselben Folgen: beide Ideologien gehen, wie jede zur Macht gekommene Ideologie, über Leichen. Bei den 68ern sind es die Leichen der abgetriebenen Kinder.

Bei Fortentwicklung der Tradition der genannten Jahre sind sowohl die Freiheit des Einzelnen, als auch die Gleichheit aller grundgesetzlich gesichert. Zwar geht Gemeinwohl vor Eigennutz, wenn es z.B. um die Enteignung von Grundstücken zum Straßenbau geht, aber der Zugriffsmöglichkeit in die Lebensgestaltung des
Einzelnen sind deutliche Grenzen gezogen.

Dem Tod der Religion folgt die Ideologie stimmt sicher nicht. Da die Religion Verbindung mit Gott bedeutet, Gott aber unsterblich ist, stirbt auch die Religion nicht. Vielmehr ist der Katholizismus die ideologische Ausgabe der Katholizität und vom Konzil überwunden, von Restbeständen wie den Piusbrüdern abgesehen.

Beim Vergleich der kodifizierten Wirklichkeit, hier einer fernöstlichen Religion, mit der gelebten Wirklichkeit, hier dem Christentum schneidet die eigene Religion immer schlechter ab. Forts. folgt
Sonntag, 18. Februar 2007 23:41
Wolf: @ Guttenberger
Der Unterschied liegt darin, daß die 1789er, 1830er und 1848er sich für eine ernst zu nehmende Wertordnung eingesetzt haben.

Geht das auch etwas genauer? Wofür haben sie sich denn eingesetzt?

Für die 68er hingegen ist der Wunsch des Einzelnen letzte Wirklichkeit und hierbei auch der Gang über Leichen gestattet, wie die Freigabe der Abtreibung zeigt.

Was ist denn ein 68er für Sie? Ich kann nicht erkennen, daß 1968 großartig etwas anderes gefordert wurde als in den Revolutionen vorher? Freie Liebe und ähnliches gab es schon während und nach der Französischen Revolution. Was war das Ziel dieser Revolution wenn nicht die Befreiung des Einzelnen? Leichen gab es bei allen Revolutionen genug und eine gewisse Freigabe (Fristenlösung) von Abtreibung gibt es selbst in erzkonservativen islamischen Ländern weil der
Mensch laut Koran erst nach einer gewissen Zeit eine Seele erhält.

Wenn Sie den Unterschied zwischen Religion und Ideologie tatsächlich nicht kennen, lassen Sie sich bitte Ihr Schulgeld wiedergeben!

Als die Religion starb, entstand die Ideologie.

Was wissen Sie überhaupt über die Lehre Buddas?

Genug um daraus die Hoffnung zu schöpfen die ich im Christentum leider nicht finden kann.
Sonntag, 18. Februar 2007 23:06
Jörg Guttenberger, Köln: Wolf: Ideologie
Der Unterschied liegt darin, daß die 1789er, 1830er und 1848er sich für eine ernst zu nehmende Wertordnung eingesetzt haben. Für die 68er hingegen ist der Wunsch des Einzelnen letzte Wirklichkeit und hierbei auch der Gang über Leichen gestattet, wie die Freigabe der Abtreibung zeigt.

Was haben die Dogmen der Kirche mit Ideologie zu tun?

Wenn Sie den Unterschied zwischen Religion und Ideologie tatsächlich nicht kennen, lassen Sie sich bitte Ihr Schulgeld wiedergeben!

Was wissen Sie überhaupt über die Lehre Buddas?
Sonntag, 18. Februar 2007 20:46
Lauschi: Absicht hatte ich auch nicht vermutet.
Vielleicht sehen wir uns ja mal drüben? Da braut sich wohl einiges zusammen…!
So, jetzt muß ich aber los, der sündige Karneval wartet…
Ihnen alles Gute!
Sonntag, 18. Februar 2007 20:44
Krokodil †: @ Lauschi
Oh Entschuldigung, mir ist vorhin das „u“ aus dem Namen gefallen bei der Anrede, war keine Absicht.

Danke für diesen Link, werde ich mir noch genauer ansehen.

Ihnen auch noch einen schönen Abend.
Sonntag, 18. Februar 2007 20:33
Lauschi: Ja, das ist wirklich heftig.
Meinen wohl, sie könnten etwas erreichen, indem sie eine Socke auf den Namen dessen, den sie fürchten, anmelden. Dabei braucht man bloß mal die Rechtschreibung dieser Leute anzusehen und den Inhalt zu vergleichen – das genaue Gegenteil von dem, was der echte WK schreibt.
P.S.: sagt Ihnen kreuts.net etwas? Kein Rechtschreibfehler. Das Forum dort ist schon in Betrieb…
Schönen Abend noch!
Sonntag, 18. Februar 2007 20:27
Krokodil †: Ist denen
auch zu peinlich, verkriechen sich und tauchen dann mit Kläffereien zwischendurch auf

Hallo Laschi,

ja, ich habe es schon mitbekommen. Manche registrieren sich ausschließlich, um zu provozieren und Diskussionen systematisch zu zerstören. Orth scheint das nur Recht zu sein, daher auch sein Schweigen bei den Störfaktoren aber Pöbeln bei der Abwehr. Dazu gehören Trolle oder jene, die Angst davor haben, dass man ihr eingeschränktes Weltbild zerstört. Bruder Thermophil, der sich unter einer virtuellen Kutte versteckt, möchte in seiner Hasspredigt jedoch etwas über mich suggerieren: Hass auf Araber, Sinti und Roma, was ich jedoch mit meiner Gegenantwort widerlege. Mein Kommentar, auf den ich mich dabei beziehe, steht in diesem Thema

Den Holocaust hat es nie gegeben
Sonntag, 18. Februar 2007 20:12
Arkanum †: Und nicht einmal dementieren,
wenn sie sich verraten haben. Das ist das Schönste.
Sonntag, 18. Februar 2007 20:05
Krokodil †: Nichts sachliches anzubieten haben
aber das Maul aufreissen. Bei Hasspredigten und trollartigen Kindergartenkram jedoch in Schweigen vertiefen.

So kennt man Figuren wie Orth usw.
Sonntag, 18. Februar 2007 19:45
Johann Orth: Mönsch, Kroko,
jetzt falten Sie sich mal wieder zur Handtasche zusammen und halten Sie endlich die viel zu große Klappe!
Sonntag, 18. Februar 2007 19:37
Lauschi: @ Krokodil
Schon gelesen, was ich über die neueste Provokationssocke gepostet habe? Segelt unter falscher Flagge. Einfach ignorieren scheint mir das beste zu sein.
Sonntag, 18. Februar 2007 19:35
Krokodil †: Wo Bruder Thermophils Hasspredigten zu lesen sind, meine Antwort darauf:
„besonders aber die arabischen Teufel,
außerdem Sinti und Roma,“


Ihre verlogene und erstunkene Hasspredigt, die Sie als „Evangelium“ meinerseits verkaufen wollen, stinkt bis zum Himmel. Vielleich hat Gott auch eine Nase und kann es riechen. Dabei vergessen Sie doch glatt u. a. die Jenischen in Ihrer Aufzählung hinter Sinti und Roma.

Ich wiederhole einen Kommentar meinerseits:

„Durch den Einsatz u. a. der Politiker wurde zwar etwas positives erreicht, das Holocaustmahnmal, aber leider auch etwas negatives, vielleicht auch nicht beabsichtigt: eine Klassifizierung der Opfergruppen. Andere Opfergruppen wie z. B. Sinti, Roma und Jenische rücken durch diese Politik in den Hintergrund, werden vernachlässigt. Einerseits wird die Anzahl dafür verantwortlich gemacht, andererseits macht es keinen Unterschied bei den Opfern selbst. Auch an diesen Menschen wurde ein Genozid begangen, nicht weniger qualvoll, nicht weniger schmerzhaft für die Angehörigen und deren Nachfahren.“

Nun predigen Sie von mir aus weiter Ihre frei erfundenen „Evangelien“ von Ihrer virtuellen Kanzel. Leider kann der aus Ihrem Maul triefende Speichel nicht den Boden dieser Kanzel unter Ihren Füßen aufweichen, da diese nur eine virtuelle ist, ich würde nämlich zu gerne zusehen, wie Sie herunterplumpsen.

Nicole mit ihrem kindischen Gehabe muss natürlich auch wieder ihren Kindergarten-Müll hier anbringen. Aber von Forentrollen kennt man ja nichts besseres.
Sonntag, 18. Februar 2007 12:17
Nicole: schni… schna… Schnappi

Ich bin Schnappi, das kleine Krokodil
Ich schnappe gern, das ist mein Lieblingsspiel
Ich schleich’ mich an die Mama ran
Und zeig’ ihr wie ich schnappen kann

Schni schna schnappi – schnappi schnappi schnapp
Schni schna schnappi – schnappi schnappi schnapp

Ich bin Schnappi, das kleine Krokodil
Und vom schnappen, da krieg’ ich nicht zu viel
Liedertext Ich beiß dem Papi kurz in’s Bein
Und dann, dann schlaf’ ich einfach ein

Schni schna schnappi – schnappi schnappi schnapp (schnap)
Schni schna schnappi (ja) – schnappi schnappi schnapp (schnap)
Schnappi Schni schna schnappi – schnappi schnappi schnapp (jap)
Schni schna schnappi – schnappi schnappi schnapp

Sonntag, 18. Februar 2007 12:04
freddie schenk: Gebetsmühlenartig
Och Thermophil; denkste, dass dein Traktat durch gebetsmühlenartige Wiederholung besser wird? Oder sollen wirs stereo oder sogar quadro lesen können?
Sonntag, 18. Februar 2007 12:02
Bruder Thermophil: EVANGELIUM nach KROKODILUS
Im Anfang war die Holokuh
Und die Holokuh gilt uns als göttlich,
ja, manche sagen: sie ist Gott!
In ihr war das Leben,
und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht scheint in der Finsternis,
und die Finsternis hat’s nicht ergriffen.

Sie kam in ihr Eigentum;
aber die ihren nahmen sie nicht auf.
Die sie aber aufnahmen,
denen gab sie Macht,
Richter über alle zu sein,
die Holokuhs Göttlichkeit anzweifeln:
die warmen Brüder,
die eiskalten katholischen Schwestern,
die Völker der Erde,
besonders aber die arabischen Teufel,
außerdem Sinti und Roma,
und all die vielen Menschen bösen Willens,
die noch nicht ihre Knie beugen
vor der Holokuh, die da lebt und herrscht
über allen Himmeln und weit weit jenseits
allen menschlichen Begreifens und Vergleichens
von Ewigkeit zu Ewigkeit
Sonntag, 18. Februar 2007 10:12
VirFortis: krokodil
ist nicht des dialoges würdig

offensichtlich eine linke emanze die selber schon 10 mal abgetrieben hat – aus diesem grund stammt ihre motivation hier leute zu beschimpfen zu beleidugen, die abtreibung zu verharmlosen.

Außerdem macht sie hier dauernd Propagande für ihre kommunistische Ideologie – der Webmaster sollte das unterbinden…
Sonntag, 18. Februar 2007 02:47
Krokodil †: Hallo methusalix
Ja, dieser alemannische Dialekt klingt auch sehr nach diesem „schwyzerdütsch“. Dieses „gsi“ ist zum Beispiel ganz typisch. Soweit ich weiß, hat sich das Schwäbische teilweise aus dem Alemannischen abgekapselt, so etwa ab dem 13. oder 14. Jahrhundert, bin aber nicht ganz sicher.

Und ja, es gibt mehrere Amtssprachen in Österreich, dazu noch weitere anerkannte und geschützte Sprachen ethnischer Minderheiten.
Sonntag, 18. Februar 2007 01:56
methusalix †: Hallo Krok!
„dütschsprachiga Östriicher“, das sind deutschsprachige Österreicher

Also so wie Sie das schreiben ist es beinahe schon der nordöstlichen Schweiz (nördlich von Grischun) zuzuordnen; aber doch alemannischer Sprachraum, insofern richtig zitiert.

Was mich besonders freut ist dass Sie die deutschsprachigen Österreicher speziell erwähnen, da es ja in Österreich neben Deutsch eben auch noch einige andere Amtssprachen gibt. Chapeau!
Samstag, 17. Februar 2007 13:38
Krokodil †: Vielen Dank Sniper
Sie reden mich in Ihrer Überschrift mit Geko an. Das finde ich sehr nett von Ihnen, denn damit bestätigen Sie mir Ihren Respekt vor mir und wissen über meine Kompetenz bescheid:

Geko vermittelt Wissen und Handlungskompetenz in Fragen der Chancengleichheit. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie werden (neue) gleichstellungspolitische Konzepte reflektiert und implementiert?

Samstag, 17. Februar 2007 07:04
sniperhdk: Geko und sein altrömischer Differenzierungszwang
Wir nennen das im pseudophsychologischen Fachkreis den Romkomplex. Diese sahen bereits seltsame Unterschiede zwischen z.B.: den allemanischen, germanischen und/ oder den gallischen Kelten. Klar sind kulturelle Unterschiede vorhanden aber bedeutend mehr Gemeinsamkeiten, das ist schon immer so gewesen. Die Philologie geht von einer Ursprache und einen Volk aus, nur soviel zur Ihrer sprachlichen Differenzierung. Im übrigen ist die korrekte Definition von Ethnie relativiert. Die einzige Konstante ist das vorhandensein einer Gruppe ansonsten ist sie bedingungslos. Eine ethnische Gruppe muß weder von einem anderen Kulturkreis eingeschlossen sein, noch lässt sie sich durch Banalitäten wie z.B. Wiener Würstchen definieren.
Samstag, 17. Februar 2007 02:11
Krokodil †: @ sniperhdk
„Das sollten Sie nochmal ganz genau nachlesen, um nicht noch irgendwo zu differenzieren, wo man nicht sollte, weils da keinen Unterschied gibt. Das geht doch bestimmt noch besser.“

Oh doch, da kann man noch weiter differenzieren. Bleiben wir bei unserem hübschen Beispiel Schwaben, im schwäbischen Dialekt (alemannisch) „Schwoba“ genannt. Differenzieren wir dort zum Beispiel die „Donauschwaben“, ein kurzer Hinweis im alemanischen Dialekt:

Di Donauschwoba sind nit nu Schwoba gsi. Es sin oh an Hufa Rheinländer, Saxa, Bayern und dütschsprachiga Östriicher drunter gsi.

Ich übersetze ihnen das kurz:

* „Schwoba“ kennen Sie ja schon.

* „Hufa Rheinländer“ heißt: Haufen Rheinländer, also ein Kulturkreis im Rheinland, wo Karneval gefeiert wird.

* „Saxa“ das sind Sachsen

* „Bayern“, die hießen früher „Bajuwaren“

„dütschsprachiga Östriicher“, das sind deutschsprachige Österreicher

Vielleicht können Sie sich nun in etwa vorstellen, wieviele einzelne Kulturkreise alleine der Kulturkreis Schwaben hat. Dann können Sie sich sicher auch vorstellen, dass die Frage Ihrerseits, was eine ethnische Ethik über die Seele sage, nicht ohne genaue Differenzierung beantwortet werden kann.

Ich habe noch ein Zitat von Ihnen:

„Kroko schnappt den eigenen Schwanz“

Sehen Sie, das ist einer meiner Vorteile Ihnen gegenüber, denn da ich nicht christlich bin, darf ich das, ätsch
Samstag, 17. Februar 2007 01:44
Wolf: @ Guttenberger
Ihre Gleichsetzung von 68er Ideologie und Aufklärung macht auf mich den Eindruck, daß Sie selbst nicht nur linientreuer 68er, sondern ein regelrechter Hardliner sind.

Nö. Können Sie noch was anderes außer mit albernen Etikettierungen um sich zu schmeißen? Was unterscheidet denn einen 68er von einem 1848er? Oder einem 1789er? Oder einem 1830er? Oder einem Studenten auf dem Hambacher Fest usw.?

Was ist eine Ideologie, egal welche und welcher Farbe, schließlich anderes, als eine Denkhilfe für Gehinprothesenträger!

Das sagen ausgerechnet Sie? Was sind denn all ihre Dogmen, Gebote, Verbote und und und, anderes als „Denkhilfen für Gehirnprothesenträgern“?

Was hat im Übrigen die 68er Ideologie mit dem Mittelalter und der nachfolgenden Entgwicklung vor1968 zu tun?

Die herrschende Ideologie im Mittelalter war der katholische Glaube. Ich habe nur versucht die Errungenschaften dieser Zeit mit den Errungenschaften von Nach-1789 zu vergleichen.

Monothesmus als Irrweg der Menschheit: Witz?

Nein, die Wahrheit. Religionen wie der Buddhismus oder der Hinduismus sind meines Erachtens weit näher an der Wahrheit als die monotheistischen Religionen.
Samstag, 17. Februar 2007 00:38
sniperhdk: Nur weiter so.
Wie Sie sicherlich wissen, bezeichnet eine Ethnie eine Personengruppe innerhalb einer bestimmten Kultur.
Das sollten Sie nochmal ganz genau nachlesen, um nicht noch irgendwo zu differenzieren, wo man nicht sollte, weils da keinen Unterschied gibt. Das geht doch bestimmt noch besser.
Samstag, 17. Februar 2007 00:32
freddie schenk: Leev Krokodil
na denn: KÖLLE ALAAF!!!(oder bist du am ende etwa noch Düsseldoofer – sorry, is nicht bös jemeint, nur lokalkolorit).
Samstag, 17. Februar 2007 00:30
Krokodil †: @ Freddie Schenk
Ich stand nur ein wenig auf der Leitung. Liegt aber sicherlich am Karneval

Hier ist zur Zeit die Hölle los mit diesem Karneval, da wird heftig triumphiert.

So, musste ja endlich mal wieder etwas zum Thema schreiben

Gute Nacht Euch beiden,
Samstag, 17. Februar 2007 00:24
freddie schenk: @Krokodil
Bingo. Jetzt hastes. Willkommen im Club. ?:)
Samstag, 17. Februar 2007 00:21
Krokodil †: @ sniperhdk
In der Erstellung meines Frageformulars ist mir ein Fehler unterlaufen, es sind natürlich mehrere Themen von mir, nicht nur ein Thema. Ich hoffe, das hat Sie jetzt nicht zu sehr verwirrt.

Ich habe eben noch eine andere Frage Ihrerseits gelesen:

„ich würde gerne wissen, was ethnische Ethik über die Seele besagt, gibt es die und wenn ab welcher Woche?“

Nun, da Sie von einer „ethnischen Seele“ reden, ist nicht ganz klar, welche „ethnische“ Sie damit meinen. Wie Sie sicherlich wissen, bezeichnet eine Ethnie eine Personengruppe innerhalb einer bestimmten Kultur. Alleine in Deutschland gibt es zahlreiche solcher „Kulturkreise“, die in den einzelnen Bundesländern und Regionen zu finden sind. Nehmen wir als Beispiel die Region Schwaben. Wenn wir uns in diesem Kulturkreis bewegen und über Seelen diskutieren möchten, benötigen wir weder Ethik noch Biologie:

Schwäbische Seele

Es erübrigt sich hier auch die Frage, ab welcher Woche es sie gibt, sie ist jederzeit beim Bäcker erhältlich.
Samstag, 17. Februar 2007 00:21
Klasse, danke dir.

Da will ich schon seit ner viertel Stunde im Bett und jetzt kommen hier Schlag auf Schlag die interessanten Postings. Mist. Ich muss doch um halb sieben aufstehn. Nehmt Rücksicht auf mich, hört auf zu posten!!! Sofort.
Samstag, 17. Februar 2007 00:10
Arkanum †: Das mache ich gerne.
Wir wollen ja nicht, daß der/die Ärmste noch einem wildgewordenen Rudolfssohn über den Weg läuft, ohne sich vorher umgesehen zu haben. So etwas hat schon viele hoffnungsvolle und (wie ich vermute) aufgeschlossene Neuteilnehmer abgeschreckt. Wäre mir ja selber fast so ergangen. Gute Nacht, träum was Schönes, freddie.
Samstag, 17. Februar 2007 00:04
freddie schenk: Gute Nacht, Arkanum
Kümmerst du dich noch um cives_romanus? Würde mich ehrlich interessieren, wie er die Sache hier so einschätzt. Jedenfalls scheint er ganz vernünftig zu sein. Vielleicht verhilft er uns ja doch noch zu Gesprächen und Diskussionen, die zwar kontrovers, aber respektvoll sind!?
Freitag, 16. Februar 2007 23:59
Arkanum †: Gute Nacht
und bis morgen!
Freitag, 16. Februar 2007 23:52
freddie schenk: So, um 0 Uhr
geh ich im Bett. Ciao. Gute nacht.
Freitag, 16. Februar 2007 23:44
Krokodil †: Ach Sniper,
irgendwie tun Sie mir richtig leid. Nicht weil Sie hier pseudpsychologische Hühnerkacke über mich predigen, die sowieso keinen interessiert, nein, weil Sie verstehen wollen aber nicht verstehen können.

DAS hier:

* Philosophie
* Ethik
* Moral

sind EURE Themen, Ja? Müsste soweit noch halbwegs nachvollziehbar sein.

So, nun überreiche ich Ihnen ein Formular, in dem Sie nur noch Kreuzchen machen müssen, Sie verstehen schon, multiple choice:

Krokos Thema ist:

[ ] Glockenläuten
[ ] Coca Cola
[ ] Toleranz gegenüber Andersdenkenden
[ ] Quiz-Show im Vatikan
[ ] Relativierung und Verharmlosung d. HC durch Vergleiche
[ ] Karneval
[ ] Tierschutz
[ ] Philophobie
[ ] Jesus

Wenn Sie dieses Formular richtig ausfüllen und das dann Euren Themen gegenüber stellen, erkennen Sie vielleicht auch die „Differenzen“ im Differentialgetriebe.

Wir können dann auch mal „philosophieren“, nur ist bis jetzt noch nicht die Zeit dafür.
Freitag, 16. Februar 2007 23:18
sniperhdk: Dr. Sobek sein Kreuz(.net)zug und sein ethischer Holocaust
Verschätzt haben sich wohl die meisten bereits in ihm. Der glorifizierte Einzug in die Holocaustdebatte feierte er mit einer ganzen Menge negierenden Geschrei und den passenden Link dazu. Schnell bezog er Stellung auf der richtigen Seite und will sich so unterbewußt auch gleich als jüdisch etablieren, ohne jedoch dazu zu stehen. So naturgesetzmäßig, wie er glaubt, unter die Decke des Humanismus geschlüpft, entfalltet er sein ganzes Potenzial. Seine Hauptziele hierbei sind Christen, Deutsche und seit kurzem auch die Moslems.(Zitat:Siehe auch Beispiel Islamismus, in dem auch dann ein Sieg gefeiert wird, obwohl sie kaum noch hecheln können.)
Sein Problem ist jedoch nicht die Differenzierung, denn das kann er sehr wohl. So kann er auch ganz klar menschliches Leben in Stufen differenzieren und eine chronologisch bedingte Wertigkeit zuordnen.
Desweiteren tritt er nochmal unbemerkt nach, da er durch das Leugnen methaphysicher Relevanzen dem Geistlichen jegliche Bedeutung aberkennt. Die Wirkung all dieser Ursachen, ist ein bedingtes Steuern durch Gefühle hin zum Antisemitismus, den er durch seine Hetze bewusst und gezielt erzeugen will. Seine permanent unpassenden Vergleiche, die immer auf die theologischen, ethischen und ethnischen Gefühle andere abzielen, verraten ihn als das, was er wirklich ist. Das Aberkennen philosophischer Relevanz ist jedoch nötig, um das Kartenhaus seines Pseudohumanismus nicht einstürzen zu lassen.
Bravo Schnappi, so macht man das!!!
Freitag, 16. Februar 2007 21:57
Krokodil †: Pünktchen
Pünni schrieb:

„Daß Sie jetzt eine gewisse Unsicherheit bzgl. des Unrechtscharakters von vorgeburtlichen Kindstötungen an den Tag legen, ja sogar den Begriff „Mord“ nicht kategorisch ausschließen, verbuche ich jetzt glatt als Erfolg!“

U. a. bereits am 11. Februar von mir geschrieben:

„dass man auch in dem von Ihnen genannten Fall nicht von einem Massenmord reden kann, sondern allenfalls, wenn man unbedingt von einem „Mord“ reden kann, von einem „Serienmord“:“

Ich habe hier also bereits das Wort „Mord“ nicht abgestritten.

Allerdings, und das ist nunmal Tatsache, wird die Abtreibung nicht als „Mord“ strafrechtlich verfolgt. Es ist eine Straftat, aber kein Mord, zumindest im juristischen Sinne. Die Unterstellung, ich würde „Morde“ leugnen ist daher so oder so eine Verleumdung, egal, ob man die Abtreibung als Mord deklarieren möchte oder nicht. Dazu weiter die Behauptung, ich würde „Massenverbrechen“ verleugnen. Davon könnte man erst dann reden, wenn ich die Abtreibungen verleugnen würde, was allerdings überhaupt nicht der Fall ist, es wird also damit die Verleumdung noch verschärft.

Aber wir können gerne weiter diskutieren, wenn sie Ihre Aggressivität zügeln und nicht mit solchen Methoden fortfahren, das muss auch für Sie möglich sein. Ich verspreche Ihnen dafür im Gegenzug, dass Sie am Ende sehr überrascht sein werden von mir, und zwar im positiven Sinne.
Freitag, 16. Februar 2007 21:29
Pünktchen: Kroko schließt nicht aus, daß die Abtreibung
ein „Mord“ sei! Wenn sie dies nicht ausschließen kann, frage ich mich:

Falls sich jemand des Beginns menschlichen Lebens nicht sicher ist und den mörderischen Charakter von Abtreibung nicht ausschließen kann, wie könnte der noch für eine Fristenregelung plädieren? Müßte er nicht sagen: angesichts der in Frage stehenden Rechtsgüter muß eine Abwägung im Zweifel dem Leben eines Menschen den Vorzug geben?

Und wieder Karin Struck:

Dabei muß keiner von uns, auch ich nicht, den Beweis antreten, daß das Kind im Mutterleib eine menschliche Person ist. Die das bestreiten, müssen den Beweis antreten.

Aber sie können es nicht! Je weniger sie es können, umso gröber, verbal gewalttätiger oder sophistisch hochgestochener argumentieren sie und rechtfertigen ihr Tun.
Freitag, 16. Februar 2007 21:14
Krokodil †: billig, lächerlich, armselig
„ist doch die Drohung mit dem Staatsanwalt“

Wir werden sehen, wie das der Staatsanwalt selbst sieht.
Freitag, 16. Februar 2007 21:13
Pünktchen: Krokolein,
Sie können diese Drohung gerne endlos wiederholen!

Sie sind und bleiben für mich eine Babycaustleugnerin!

Daß Sie jetzt eine gewisse Unsicherheit bzgl. des Unrechtscharakters von vorgeburtlichen Kindstötungen an den Tag legen, ja sogar den Begriff „Mord“ nicht kategorisch ausschließen, verbuche ich jetzt glatt als Erfolg!
Freitag, 16. Februar 2007 21:10
Ich habe geschrieben: „so gut wiein jedem System“ und nicht „in jedem System“ Voraussetzung ist natürlich eine ernst zu nehmende Rechtsordnung, in der die Kirche ihre Botschaft frei und ungehindert verkünden kann. Diese Voraussetzung erbringt die braune Diktatur nachweislich nicht, wie alleine die vielen im KZ-Toten beweisen!

Ihre Gleichsetzung von 68er Ideologie und Aufklärung macht auf mich den Eindruck, daß Sie selbst nicht nur linientreuer 68er, sondern ein regelrechter Hardliner sind.
Was ist eine Ideologie, egal welche und welcher Farbe, schließlich anderes, als eine Denkhilfe für Gehinprothesenträger!

Was hat im Übrigen die 68er Ideologie mit dem Mittelalter und der nachfolgenden Entgwicklung vor1968 zu tun?

Monothesmus als Irrweg der Menschheit: Witz?

Oh, si tacuisses…!
Freitag, 16. Februar 2007 21:06
Krokodil †: Zur Demonstration, um was es u. a. geht
kopiere ich folgendes auch hier herein:

„„der von Kroko niederträchtig und frech geleugneten Morde und Massenverbrechen!“

Jede einzelne dieser bösartigen Verleumdungen wäre ein Fall für den Staatsanwalt. Ich habe nichteinmal gesagt, dass es kein „Mord“ sei sondern dass man sich darüber streiten kann, in einem Kommentar schrieb ich sogar, man mag es als „Mord“ bezeichnen dürfen.

Gegen dieses kriminelle Treiben werde ich vorgehen, gegebenfalls auch mit rechtlichen Mitteln, denn anders sehe ich bald keine Möglichkeit mehr.

Man muss sich nicht alles bieten lassen, auch nicht im Internet.
Freitag, 16. Februar 2007 21:00
Pünktchen: „Wie armselig, wie billig, wie lächerlich“
ist doch die Drohung mit dem Staatsanwalt, Kroko-Schnappi. das hatten wir hier alles schon vor Jahren und in Kontexten, die eher ihr Zuhause sind. Die Leute haben sich sogar manchmal Prügel angedroht und wer weiß was noch alles …

Aber auf ihr Niveau kann ich gar nicht herabsinken, selbst wenn ich wollte, Kroko.

Da Sie mir aber eine so schöne Vorlage bieten, hier gleich noch einige Aussagen der deutschen Schriftstellerin und Exkommunistin [link]Karin Struck[link]http://www.human-life.ch/…ruck-karin.htm[link], einer wirklich mutigen und bewundernswerten Frau:


Frauen, auch oder gerade abtreibende Frauen wissen im tiefsten Inneren, daß ihr Kind immer und von Anfang an Mensch und Person ist. Sie wissen es selbst in ihren Verdrängungen und Negierungen, etwa wenn sie eine Adoption als Alternative ablehnen. Da wissen sie es ganz besonders, weil sie innerlich wissen, daß sie Adoption als Trennung von einem Menschen, einer Person erleben werden, und sie fürchten den Schmerz. Sie wissen, wenn sie abtreiben, daß ihr Kind ein Mensch mit all seiner Würde ist, auch da, wo ihr ungeborenes Kind Projektionsfeld des abgelehnten oder sie ablehnenden oder im Stich lassenden Kindsvaters ist, von dem sie sich durch den Akt der Abtreibung befreien zu können hoffen. Bei dieser fehlgeleiteten Hoffnung ist das Diktum, das Kind sei eine Unperson und noch kein Mensch, nur eine sehr, sehr kurze Surrogat-„Hilfe“. Die Frauen möchten es für einen kurzen Augenblick glauben, daß sie ein Niemand …
Freitag, 16. Februar 2007 20:43
Krokodil †: Abwechslung zum langweiligen Laierkasten
Jetzt hat Pünktchen überhaupt kein Pseudoargument mehr parat und muss gleich die Länge des gesamten Kommentars mit dem Text aus einer anderen Seite zukippen. Wie armselig, wie billig, wie lächerlich.
Freitag, 16. Februar 2007 20:30
Pünktchen: Statt des Gelabers von Kroko
Freitag, 16. Februar 2007 20:27
Krokodil †: Pünktchen
Sie haben überhaupt nicht mehr das Recht mit dem Moralfinger zu wedeln, denn durch Ihre kriminellen Äußerungen stellen Sie sich selbst mit anderen Verbrechern auf eine Stufe.

Überfordert? Mit was? Mit Ihren lächerlichen Pseudoargumenten? Oder Ihren Luftblasen? Es darf laut gelacht werden, nicht nur weil Fasching ist!

Spielen Sie im Sandkasten weiter, wenn Sie Unterhaltungen mit Erwachsenen nicht gewachsen sind!
Freitag, 16. Februar 2007 19:34
Pünktchen: Krokolein putzig:
>>Philosophisch-ethische und moralische Debatten sind in diesem Zusammen nicht wirklich mein Thema.<<

Sie sind nicht nur nicht ihr Thema, sie überfordern sie intellektuell bei weitem! Warum mischt sie sich dann in solche Debatten ein? Sie hat schließlich weder von naturwissenschaftlicher Seite noch von ethisch-philosophischer irgendetwas von eineinger Substanz beigetragen …???
Freitag, 16. Februar 2007 16:20
Krokodil †: Wie der Irrsinn seinen Lauf nimmt
Die ganze brüchige Argumentationsgrundlage der Abtreiber wird doch sehr schön sichtbar!

Nicht so durchsichtig wie das Lügengebilde selbsternannter Lebensretter, denen es gar nicht um Abtreibung sondern nur um die Instrumentalisierung dieser für persönliche Zwecke geht.

„„ist nicht wirklich mein Thema““

Wieder das typische Herausziehen eines einzelnen Zitates um es in einem falschen Kontext wieder zu geben. Meine Güte, dass ich auch fortlaufend bestätigt werden muss.

Nochmals zum Mitmeiseln:

Philosophisch-ethische und moralische Debatten sind in diesem Zusammen nicht wirklich mein Thema.

Ist das sooo schwer zu begreifen?

Stöhr:

„Befürwortung schwerster Verbrechen“

Alleine mit dieser Äußerung, machen Sie sich selbst strafbar. Aber genau das gehört zu den eigentlichen Punkten, um die es mir in dieser Sache geht: diese widerrechtlichen Verleumdungen gegen jene, die lediglich Gegendarstellungen untermauert mit Fakten bringen, die pauschale Kriminalisierung usw.

Sie werden keinen einzigen Kommentar von mir finden, in dem ich pauschal „ja“ zur Abtreibung sage. Falls doch, dann zeigen Sie mir das bitte. Sie können aber auch gerne versuchen, mich in wenigsten einem meiner Kommentare sachlich zu widerlegen. Können Sie nicht?

Nicole:

Was versprechen Sie sich mit Ihrem lachhaften Beitrag?

Haben Sie nichts zur Sache anzubieten?
Freitag, 16. Februar 2007 15:38
Pünktchen: D. Stöhr
Immerhin hat diese Diskussion was Erhellendes! Die ganze brüchige Argumentationsgrundlage der Abtreiber wird doch sehr schön sichtbar!
Freitag, 16. Februar 2007 15:34
Nicole: Schnappi, schnipp, schnapp!

Ich bin Schnappi, das kleine Krokodil.
Komm aus Ägypten, das liegt direkt am Nil.
Zuerst lag ich in einem Ei,
dann schni-,schna-,schnappte ich mich frei
Schni Schna Schnappi
Schnappi Schnappi Schnapp
Schni Schna Schnappi
Schnappi Schnappi Schnapp
Ich bin Schnappi, das kleine Krokodil,
hab scharfe Zähne, und davon ganz schön viel.
Ich schnapp mir was ich schnappen kann,
ja ich schnapp zu, weil ich das so gut kann.

Freitag, 16. Februar 2007 15:30
Daniel Stöhr: Auch hier die Frage an
das „katholische“ Kreuz.net: Warum ist Krokodil wegen seiner Verharmlosung bzw. Befürwortung schwerster Verbrechen nicht schon längst gesperrt worden ?
Freitag, 16. Februar 2007 15:29
Pünktchen: Kroko, das Schnappimonster,
Wissenschaft und philosophisches Gequatsche sind nunmal 2 Paar Stiefel

Und warum ist dann Schnappis „Argumentation“
sowohl

a) außerphilosophisch als auch:
b) außerwissenschaftlich?

Schnappi, gestern hattest Du die ganze Wahrheit über Deine Berufung zu dieser Debatte offenbart in den Worten:

„ist nicht wirklich mein Thema“
Jedes weitere Wort, das Schnappi hier hereinsetzt, validiert diese kurzzeitig aufgeblitzte, bittere Selbsterkenntnis von Schnappi, unserem kleinen Krokodil!
Freitag, 16. Februar 2007 15:11
Krokodil †: Profilisierungssucht und religiöser Fanatismus
Wissenschaft und philosophisches Gequatsche sind nunmal 2 Paar Stiefel, auch wenn das nicht in das auf ein Minimum eingeengte Blickfeld dieser Person passt. Da kann man schon „Hurra“ schreien, wenn man nicht fähig ist, über den eigenen Tellerrand zu sehen. Für religiöse Fanatiker ist es üblich bei einer Niederlage zu triumphieren. Siehe auch Beispiel Islamismus, in dem auch dann ein Sieg gefeiert wird, obwohl sie kaum noch hecheln können.

„Was ist die Wahrheit (in einem jew. Erkenntnis- und Wissensgebiet)?“

Wenn eine notorische Lügnerin von einer „Wahrheit“ spricht, kann das nur noch als zynischer Witz verstanden werden.

„Welches mögliche Ergebnis welcher wissenschaftlichen Disziplin liefert mir die Ergebnisse, die ich brauche!“

Diese Frage müsste aus der Sicht dieser Person anders lauten: wie kann ich Bestätigung für meine hochgradige Profilisierungssucht finden. Denn die gesamte Abtreibungsdebatte ist für sie nur zu einem Instrument speziell für diesen Zweck geworden. Eine sachliche Auseinandersetzung zu diesem Thema hat sie von Anfang an versucht, mit allen Mitteln zu verhindern. Dabei war sie es selbst, die mich mit diesem Schwachsinn namens „Babycaust“ bewarf und mich regelrecht damit anheulte, als es um nichts anderes ging, als um die Finkelstein-Debatte. Das sind die richtigen, andere Menschen wegen einer Sache anheulen aber eine weitere sachliche Auseindandersetzung zu dieser Sache verhindern wollen. So erkennt man die Fanatiker, die etwas nur instrumentalisieren.
Freitag, 16. Februar 2007 14:26
Pünktchen: Kroko sucht „brauchbare Ergebnisse“
Kroko, das kleine Schnappi-Monster, schnappt sich wieder Stückchen aus allen Wissensgebieten! Und das liest sich dann so:

>Philosophie in der Abtreibung ist ein Thema, über das stundenlang diskutiert werden kann aber wie bereits gesagt, zu keinem brauchbaren Ergebnis führt, auch dann nicht, wenn der Philosoph Kant zur Argumentation einbezogen wird.<

Hurra, Kroko konnte uns nicht zeigen, wie „die Wissenschaften“ (Zitat Kroko) zu einem „brauchbaren Ergebnis“ kommen und „die Philosophie“ leistet es also auch nicht!

Was ist ein brauchbares Ergebnis?

In den Wissenschaften und auch in der Philosophie gibt es zwar Ergebnisse, aber deren „Brauchbarkeit“ ist eine ganz andere und zumeist sogar außerwissenschaftliche Frage. Die Hauptfrage an Wissenschaft und menschliches Erkenntnisstreben allgemein ist dagegen:

Was ist ein zutreffendes und wirklichkeitsgerechtes Ergebnis? Was ist die Wahrheit (in einem jew. Erkenntnis- und Wissensgebiet)?

Kroko bestätigt damit den Verdacht, den auch sein Hin-und Herspringen zwischen verschiedenen konkurrierenden Begründungsmustern schon erwecken mußte, er sucht „Ergebnisse“ unter dem Gesichtspunkt der eigenen – unreflektierten – Interessen! In der Abtreibungsdebatte leitet ihn also nur die Frage:

Kroko, das Schnappi-monster:>Welches mögliche Ergebnis welcher wissenschaftlichen Disziplin liefert mir die Ergebnisse, die ich brauche! Ich brauche ein Ergebnis, das mich die Abtreibung rechtfertigen läßt, …
.
also dilettiere ich überall herum!…<
Freitag, 16. Februar 2007 13:55
Krokodil †: Blödsinn kennt keine Grenzen
Auf die ständigen Wiederholungen falscher Behauptungen dieser Pünktchen gehe ich an dieser Stelle nicht mehr ein, irgendwann wird es selbst mir zu blöde.

sniperhdk schrieb:

„Es ist auch dieser Dualismus, auf den sich jeder Philosoph wie Kant beruft.“

Es gibt nur einen Teilbereich in der Wissenschaft, der sich mit dem Dualismus beschäftigt: die Quantenphysik. Ansonsten ist es ein universeller Begriff, der in vielen Bereichen u. a. eben auch in der Philosophie Anwendung findet. Philosophie in der Abtreibung ist ein Thema, über das stundenlang diskutiert werden kann aber wie bereits gesagt, zu keinem brauchbaren Ergebnis führt, auch dann nicht, wenn der Philosoph Kant zur Argumentation einbezogen wird.

„Tja, was sagen sie denn dazu, Herr Dr., so als Pseudo-Nazijäger?“

Wer nicht weiß, was das Wort „Pseudo“ bedeutet, sollte einfach den Mund halten.

„Desweiteren Frage ich mich, welcher verwirrten Ideologie Sie nachhängen?“

„Verwirrt“ weil Sie wiedermal nichts begreifen.

„Jude sind Sie auch nicht, sonst müßten Ihre Volksgenossen sich wohl kaum mehr fragen, warum manche andere ethnischen Ethiker immer wieder behaupten, die Juden seien selbst schuld am Antisemitismus.“

Aha, es sind also „Ethiker“ die behaupten, Juden seien selbst Schuld am Antisemitismus. Dann war also auch z. B. Propagandaminister Goebbels ein „Ethiker“.

„Wer Jude ist, bestimme ich“ meinte u. a. auch Göring:

Hermann Göring

Die altbewährte Katalogisierung von Juden und Nichtjuden nach Klischees.
Freitag, 16. Februar 2007 09:21
Pünktchen: Reflexionsausfall und inhaltliche Unsicherheit sind keine „Differenziertheit“
Die Biologie gibt keine andere Auskunft als die, daß mit der Verschmelzung von menschlicher Ei- und Samenzelle die Lebensgeschichte eines Menschen beginnt, einer einzigartigen Person, deren menschliches (!) Wesen sich zu keinem Zeitpunkt verändern wird.

Eine ethische Reflexion betont, daß die Würde eines Menschen unabhängig vom Alter, der Größe, der Rasse usw. in seinem bloßen Menschsein (gleichursprünglich:) erkannt und anerkannt wird!

Krokos verzweifelte Rechtfertigungsversuche für die Abtreibung gründen in einer schlichten Vermischung der Ebenen und einer heillosen normativen Urteilsunsicherheit (diese als „Differenziertheit“ verkauft, in Wahrheit ein einfacher naturalist. Fehlschluß!). Dabei können eklatante Widersprüche nicht ausbleiben:

Zunächst berief sich Kroko nämlich auf die „Wissenschaften“ und glaubte darin den Gewährsmann für ein soz. „gestuftes“ Lebensrecht zu finden. Philosophische Reflexionen wurden mir angelastet! Kroko wörtlich:“Philosophisches Gequatsche wird als wissenschaftlicher Diskurs verkauft“ (14. Februar 2007 14:32), der Hinweis auf Kant wurde abgetan mit der Bemerkung: Kroko hielte sich an die Wissenschaften!

Nun muß er aber erkennen, daß diese in der Frage des Lebensbeginns keine ihm sympathische Auskunft geben und schon hat er eine neue Berufungsinstanz (15. Februar 2007 21:22):

das sind philosophisch-ethische Fragen, auf die die Wissenschaft keine Antwort geben kann.“

Aber die sollte es doch eben erst (s.o.) richten!
Freitag, 16. Februar 2007 09:20
Hypatia: @ sniper
Ihr heiteres Beruferaten ist doch mal eine nette Abwechslung. Ich hoffe, Sie verübeln es mir nicht, daß ich den gesuchten Beruf a