Was soll ein Ehebrecher über eheliche Treue sagen?
Der Erzbischof von Köln kann sich keinen Ehebrecher als Vorsitzenden der bayerischen Christlichsozialen vorstellen. Der gegenwärtige Landwirtschafsminister gehöre eher zum Arzt – nicht auf den Sessel eines Parteichefs.
Joachim Kardinal Meisner
(kreuz.net, Köln) Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hat klare Worte zur Kandidatur von Horst Seehofer
(57) für den CSU-Parteivorsitz gefunden.
Der Kirchenfürst sprach mit der Kölner Boulevardzeitung ‘Express’.
Seehofer ist gegenwärtig deutscher Landwirtschaftsminister. Er ist mit Ehefrau Karin (48) verheiratet
und hat drei Kinder (20, 18, 15).
Mitte Januar berichtete die deutsche Boulevardzeitung ‘Bild’, daß
eine 32jährige Konkubine von Seehofer im fünften Monat schwanger sei.
Wenn der Bericht wahr ist, dann
hat der Kölner Kardinal moralische Vorbehalte gegen eine Wahl von Seehofer zum CSU-Vorsitzenden.
Horst Seehofer
„Wie
will er denn Vorsitzender einer christlichen Partei werden? Wie weit sind wir eigentlich gekommen?“ –
fragt der Kardinal.
Die Vermittlung von Werten durch die Politik erfordere ein vorbildliches persönliches
Verhalten der Politiker. Ein Politiker als Person des öffentlichen Lebens müsse sich gegebenenfalls
auch nach seinem persönlichen Lebensstil beurteilen lassen.
Wenn ein Politiker permanent „ein Desaster
nach dem anderen“ in seiner Familie erlebt, heiße es gemeinhin: „Blendet das Private aus! In der Politik
geht es um etwas ganz anderes.“
Darauf erwidert Kardinal Meisner: „Haben wir es denn bei ihm mit zwei
verschiedenen Menschen zu tun? Oder ist er eine gespaltene Persönlichkeit? Dann ist er schizophren und
gehört zum Arzt, aber nicht auf einen Ministersessel.“
Wenn man über Wertevermittlung rede, müsse
man an das private Leben öffentlicher Personen besondere Ansprüche stellen dürfen.
„Was soll denn
ein mehrfach geschiedener Politiker über eheliche Treue sagen?“
„Da lachen doch alle.“
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80 Lesermeinungen
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Genovefa: Werte, Seehofer Werte, die gegen die Gebote des Herrn ausgespielt werden, sind Unwerte! Gerne
gebe ich aber zu, daß das Wort „Wert“ heute weitgehend in einem verflachenden Sinn gebraucht wird. Seehofers
Informationsverhalten wäre in Ordnung, wenn er nicht für eine christliche Partei anträte und dort auch
noch Vorsitzender werden wollte! Die Öffentlichkeit hat einen Anspruch darauf, zu wissen, wie es ein
solcher Kandidat mit seinem Christentum hält! Zwar ist richtig, ein Fehltritt besagt noch nichts über
seine Grundeinstellung zum Gebot des Herrn. Aber gerade deswegen wäre nun eine entsprechende Erklärung
dringend erforderlich. Die Öffentlichkeit hat einen Anspruch darauf, zu wissen, ob ein Kandidat sich
zu diesem Zweck nur ein christliches Mäntelchen umhängt und sonst für 68er Ideen steht, oder ob er
öffentlich und privat rückhaltslos christliche Grundhaltung vertritt! Für einen Christen gibt es keine
zweigeteilte Persönlichkeit: entweder er ist immer Christ oder nie! Das u. a. unterscheidet uns ja gerade
positiv von den Vertretern von Ideologien.
Mensch, ist da immer noch kein Ende! Es handelt sich wohl um einen kleinen Formfehler. Seehofer hat seine
Ehe nicht rechtzeitig in Rom scheiden (bzw. annullieren, so der dortige euphemistische Wortgebrauch) lassen.
Vielleicht war er aber auch noch gar nicht kirchlich verheiratet, hat also noch alle Optionen offen. Wer
weiß das? Und nun hat er eine gut katholische Juristin entdeckt und will endlich mit ihr eine christliche
Ehe schließen und da kommen diese moralinsauren Bösredner daher.
Gerade hier gefunden… …in einem Akt oberster Hirtensorge hat uns unser geliebter Papst dieses Wort
geschenkt: „Die Sünde ist nicht in den anderen – in Institutionen oder wichtigen Funktionsträgern –,
sondern bei sich selber zu suchen. Dadurch wächst die Tugend der Demut.“ Wer die Unschuld sucht, braucht
in dieser Welt nicht zu fahnden.
#78 Genoveva 10:20:43 | Dienstag, 20. Februar 2007
@Jörg: Sie verbiegen die Tatsachen … Host Seehofer hat seinen Fehltritt weder öffentlich bedauert
noch öffentlich gerechtfertigt. Er hat sich schlicht geweigert, diese Angelegenheit öffentlich zu diskutieren.
Das ist völlig korrekt und angemessen. Niemand hat das Recht, hieraus zu folgern, daß er sein Verhalten
als richtig ansieht. Ihnen sollte bekannt sein, daß Sündigen keineswegs identisch ist mit der Ablehnung
der Gebote Gottes – diesen Schluß ziehen Sie aber offensichtlich. Meine Polemik gegen den Begriff „Werte“
haben Sie nicht verstanden. „Wert“ ist in der allgemeinen Wahrnehmung ein soziologischer Begriff, der
typische Slogan lautet: „Wir müssen zu einem Wertekonsens kommen“. Die Güter der christlichen Moral
sind aber nichts, was wir im Konsens definieren, sondern sie sind uns vorgegeben. Sie können diesen unsauberen
Gebrauch des Begriffs „Werte“ allenthalben feststellen. „Toleranz“, „Gleichheit“ sind solche typischen
Werte in unserer Gesellschaft. Das ist zunächst ja nichts Negatives, sie haben allerdings die fatale
Tendenz, gegen die christlichen Gebote ausgespielt zu werden. Daher habe ich starke Aversionen gegen die
Übernahme dieses Neusprech. Die von Ihnen angesprochenen „geistlichen Werte“ sind übrigens ein schönes
Beispiel: Das letzte Ziel des geistlichen Lebens ist Gott, das höchste Gut des Menschen. Setzen Sie hier
„Wert“ ein und alles wird flach.
Genoveva: Werte „Werte werden an der Börse gehandelt“ Finden Sie nicht ein wenig arg oberflächlich?
Noch nie etwas von geistigen Werten gehört? Seehofer hat durch Ehebruch in unverantwortlicher Form gegen
menschliche Werte allgemein und christliche Werge insbesondere verstoßen. Wo soll das uneheliche Kind
seine menschliche und familiäre Heimat finden? Patchwork ist kein ernstzunehmender Ersatz. Der Gesetzgeber
hat lediglich für eine angemessene wirtschaftliche Grundlage Unehelicher gesorgt, zu allem anderen ist
er überfordert. Seehofer hat seinen Fehltritt, soweit bekannt, in keiner Weise bedauert oder sich von
ihm öffentlich distanziert. Damit ist klar, er hält sein Verhalten für in Ordnung. Somit ist die öffentliche
Kritik Meisners berechtigt. Man kann einen Menschen nicht trennen in privat und öffentlich, sondern mß
ihn in seiner Gesamtheit als ganzen Menschen sehen. Entweder er vertritt eine ernst zu nehmende Wertordnung,
dann tut er es öffentlich und privat. Tut er es nur öffentlich, ist er ein Schauspieler in ungutem Sinn.
Wir dürfen von uns erwachsenen Menschen ein Verhalten erwarten, das wir jederzeit gegenüber jedem verantworten
können! Andernfalls sind wir in unserer Eigenschaft als erwachsene Menschen nicht ernst zu nehmen. Ängstliche
Vertuscherei gehört in den Kindergarten.
Lieber Lorenz, ganz einer Meinung sind wir nicht Ein Christ soll natürlich den Sünder zurechtweisen,
darf ihn aber nicht verfolgen, schon gar nicht im Sinne kollektiver Verfolgung. Die Zurechtweisung des
Sünders gehört nicht in die Öffentlichkeit. Es sei denn, die Sünde wäre eine solche, die selbst Öffentlichkeitscharakter
hätte. Das ist hier aber nicht der Fall (auch nicht dadurch, daß dieser Sachverhalt aus der Privatsphäre
in die Öffentlichkeit gezerrt worden ist). Es ist sehr ärgerlich, daß der Kardinal sich an dieser Stelle
in einen mit unsauberen Mitteln geführten politischen Machtkampf hat einspannen lassen. Das ist nicht
nur nicht seine Aufgabe, sondern im Gegenteil: Das darf er nicht tun.
Sehr schön, Genoveva Ein Christ soll natürlich den Sünder zurechtweisen, darf ihn aber nicht verfolgen,
schon gar nicht im Sinne kollektiver Verfolgung. Es gilt immer nur die Sünde zu bekämpfen, nicht aber
den Sünder. Sollten die Äußerungen des geschätzten Kardinals eine kollektive Hetze gegen Seehofer
initiieren oder unterstützen, wäre es ratsam, Meißner ergriffe noch einmal das Wort und missbilligte
solche Wirkungen.
@Jörg Guttenberg, Sie verzerren die Tatsachen Ein Politiker, der christliche Werte ablehnt und das auch
noch durch seinen Lebenswandel zeigt, … Herr Seehofer lehnt keine christlichen Werte ab – er hat sich
einen persönlichen Fehltritt geleistet. Das sollte er mit seiner Frau, der involvierten Dame und seinem
Beichtvater abmachen. In keiner öffentlichen Stellungnahme hat Herr Seehofer sein Verhalten als richtig
und vorbildlich bezeichnet. Die erste und zentrale Feststellung der christlichen Lehre zum Thema Moral
lautet: Wir sind alle Sünder. Das sollte auch der Herr Kardinal in Köln wissen und nicht drauflosreden
wir ein Pharisäer. Es ist nicht die Aufgabe eines Bischofs, einen ertappten Sünder öffentlich noch
einen Tritt zu versetzen. Die Tatsache, daß die moralische Verfehlung eines Politikers öffentlich wird,
macht ihn nicht per se unglaubwürdig. Das wäre nur der Fall, wenn er vorher als „Moralapostel“ aufgetreten
wäre, was hier nicht der Fall ist. Ich kann dieses Werte-Gefasel nicht mehr hören. Der christliche Glaube
kennt das Gute und er kennt auch Güter – Werte werden an der Börse gehandelt. Was bei diesem Neusprech
herauskommt, kann man ihrem Beitrag entnehmen. Dort ist vom „Wert eines Menschen“ die Rede – denken Sie
einmal einige Minuten ruhig darüber nach.
Genoveva und andere Zum Thema ist grundsätzlich zu sagen, daß sich eine als christlich verkaufende Partei
kirchlicher Kritik stellen muß, will sie ihren christlichen Charakter ernst nehmen. Andernfalls sollte
sie auf das „C“ verzichten und sich sich einen ihrer geistigen Ausrichtung angemessenen anderen Namen
geben, statt Etikettenschwindel zu betreben. Das ist eine Frage der Glaubwürdigkeit. Damit ist die Kritik
Kardinal Meisners an Seehofer in Ordnung („Tretet auf, sei es gelegen oder ungelegen!“)! Man darf von
jedem erwachsenen Menschen Eintreten für eine ernstzunehmende, als richtig erkannte Wertordnung erwarten,
will er nicht bloßer Funtionär sein. Das gilt selbstverständlich auch für Politiker. Ein Politiker,
der christliche Werte ablehnt und das auch noch durch seinen Lebenswandel zeigt, ist in einer christlichen
Partei genauso fehl am Platz, wie ein Mitglied der sozialdemokratischen Partei, der mit sozialdemokratischen
Gedankengut nichts im Sinne hat oder ein FDP-Mitglied, der liberales Wertverständnis ablehnt! Das ist
eine Frage der persönlichen Glaubwürdigkeit. Mit seiner Glaubwürdigkeit steht und fällt der Wert eines
Menschen. Dem widerspricht nicht die Funktion der Politik als Kunst des Möglichen und die Notwendigkeit
angemessener Kompromisse.
#72 Graf von Galen 23:29:25 | Donnerstag, 15. Februar 2007
Für ein freies und heiliges Bayern, @ Sacerdos Helveticus Wasch mir den Pelz und mach mich nicht naß
!Wenn Sie auf politischer Ebene nur mit solchen Leuten zusammenarbeiten wollen, die die reine katholische
Lehre vertreten, können Sie es auch gleich lassen, da Sie damit in einer Demokratie beim heutigen Stand
der Säkularisierung keinerlei Einflußmöglichkeit mehr hätten. Hat Kardinal von Galen den Nationalkatholiken
Graf von Stauffenberg verurteilt, weil er mit Nichtkatholiken zusammen Widerstand gegen die Nationalsozialisten
geleistet hat ? Sie machen sich Ihre Sache zu einfach !
@„Graf von Galen“ Sie schrieben: Es geht um den Fortbestand Deutschlands und des deutschen Volkes. Ich
denke, da darf man in der Wahl seiner Verbündeten nicht allzu wählerisch sein. Dass ist Utilitarismus
pur und ziemlich reiner Machiavellismus und keinesfalls von der katholischen Moraltheologie gedeckte Handlungsnorm
Legen Sie Ihr Nick ab, mit dem Sie einen Seligen der Katholischen Kirche, der gegen braunen Staatsterror
aufstand, besudeln!
#70 Graf von Galen 16:13:05 | Donnerstag, 15. Februar 2007
Für ein freies und heiliges Bayern, @ Vir fortis Wenn ich mich recht entsinne, war der erste Vorsitzende
der u.g. Partei, von Thadden, ein Verfolgter des dritten Reiches. Von daher glaube ich nicht an Ihre Nachfolge-
parteitheorie. Es geht um den Fortbestand Deutschlands und des deutschen Volkes. Ich denke, da darf man
in der Wahl seiner Verbündeten nicht allzu wählerisch sein. Wenn es nicht bald gelingt, die Betondecke,
die die 68’er über Deutschland gelegt haben, zu sprengen, dann war es das.
Seehofers Ehen! Bisher nicht bekannt, war mir, dass Seehofer bereits geschieden war. Darauf stiess ich
erst durch Meldungen in der Presse von heute, wo sich seine erste Ehefrau zu Worte meldet. Das heisst:
Sollte die erste Ehe kirchlich gültig gewesen sein und auch nicht annuliert worden sein (wer weiss etwas
dazu?), so wäre ja bereits die Beziehung mit seiner „zweiten Ehefrau“ eigentlich kirchlich gesehen nur
ein Konkubinat und er hätte sich halt seit seiner neuesten Affäre eine zweite Konkubine zugelegt.
O.K. Leute… jetzt is schluss! Ich verzieh mich aus eurem Naziforum, damit ihr eure Ruhe habt. An alle
Pribruianer: ihr könnt mich mal! Many Kisses, euer Alucard PS: Redaktion, ihr macht mich nich fertig
und wenn ich gewollt hätte, hätte ich euer Forum noch Jahre lang zugespamt. Aber das ist mir wirklich
zu dumm. Gruß an alle Homos und andere Bösen!
#67 VirFortis 23:35:56 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Graf-- du weißt aber schon dass die NPD jene Partei ist deren Vorgängerexemplar nach Beendigung eines
siegreichen Krieges den Papst öffentlich am Petersplatz auf einem Laternenpfahl aufhängen wollte. Außerdem
ist dies eine Scheinopposition die aus taktischen und strategischen Gründen christliche werte heuchelt.
Der Zusammenbruch des freimaurerstaates kommt ohnehin irgendwann – da braucht es keine Nazis dazu.
@Sirilo wenn eine bekannte Person sündigt, und so sündigt dass es Bild weis – dann ist es öffentlich?
Natürlich wurde das nur aufgedeckt, um ihm zu schaden, weil er nicht „richtig“ gehandelt hat im Sinne
seiner Chefs. Trotzdem exculpiert das nicht. Und dass sich Meisner dafür einspannen lässt – eine traurige
Episode der deut. Kirche. Traurig, weil er das tut, was er normal tun muss, in einer Intention, die verboten
ist, nämlich einem zu schaden und nicht der Moral und ihm selbst auf die Sprünge zu helfen.
#65 Graf von Galen 23:23:55 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Für ein freies und heiliges Bayern, @ St. Georg Ihr Kommentar ist völlig unsachlich. Daß ein Protestant
keine katholische Politik machen wird, ist ja wohl klar und ein Kumpel von der u.g. Kotztüte sich nicht
für unser Volk und Vaterland einsetzen wird, ist ja wohl auch offensichtlich. Es stimmt allerdings, daß
ich ein Sympathisant der von Ihnen genannten Partei bin.
@möchtegern-kathole Wer hat hier bitte „öffentlich gesündigt“? BILD hat geschrieben, daß Herr Seehofer
und seine angebliche Geliebte nicht ein einziges Mal zusammen in der Öffentlichkeit gesehen wurden. Man
zerreißt sich also das Maul und weiß eigentlich nicht genau, worüber.
wer öffentlich sündigt … … wird auch öffentlich dafür einstehen müssen – er kann ja jederzeit
die sache beenden, das erlären und gut is. Aber andere Frage: was hat das den Huber gekostet? Und muss
das der Meisner versteuern???
An alle, die das Gewissen vor allem beim Blick in fremde Schlafzimmer entdecken: „Ich bin sechsunddreißig,
da finde ich zwei Abtreibungen auf ein lustvolles, knapp zwanzigjähriges Geschlechtsleben relativ wenig.“ –
Jutta Ditfurth, Cosmopolitan 8/88 Immerhin hat Seehofer 3 Kinder! Und in Neurom ist das mit der Ehe ja
wohl nur ein Formfehler. Annulliert wird sowieso alles, bei einem Politiker ohnehin. Also was solls. Frau
Merkel ist in zweiter Ehe „verheiratet“ und hat kein Kind.
14-Stunden-Tag ist besonders … … dann sehr aufreibend, wenn man 2 Frauen hat Also ich finde es gut,
wenn die CSU den Seehofer wählt, weil diese Partei dadurch zugibt, nicht mehr christlich zu sein.
#58 Genoveva 15:13:56 | Mittwoch, 14. Februar 2007
@Meisner: Lesen bildet … Ein Blick ins Grungesetz hätte den Herrn Kardinal belehren können, daß sein
Satz: Die Vermittlung von Werten durch die Politik erfordere ein vorbildliches persönliches Verhalten
der Politiker. Nonsens ist. Es ist nicht Aufgabe der Politiker „Werte zu vermitteln“ (was immer dieses
merkwürdige Wort auch bedeuten mag). Es ist die Aufgabe der Politiker Politik zu machen. Ich persönlich
präferiere in dieser Position Menschen, die über ein geordnetes Familienleben verfügen. Letztlich ist
mir ein guter Finanzminister mit einer „Konkubine“ aber lieber als eine fachliche Flasche, bei der (zumindest
nach außen) das Familienleben in Ordnung ist. Man sollte sich auch klar machen, daß ein „geordnetes
Familienleben“ für einen Menschen mit einem 14-Stunden-Tag nicht leicht zu verwirklichen ist.
Lady Integra Ein Politiker muss natürlich natürlich nach seiner Überzeugung leben, um seiner Vobildfunktion
gerecht zu weden Ist das nicht eine quasiislamische Überschätzung unserer Möglichkeiten, die Sünde
zu besiegen. Wird ein Politiker durch seine Sünden disqualifiziert oder durch seinen Umgang mit seiner
Sündhaftigkeit? Über letzteren weiß ich freilich nichts.
Ein Politiker muss natürlich natürlich nach seiner Überzeugung leben um seiner Vobildfunktion gerecht
zu weden, was bei den CDU Politikern natürlich von vorne herein nicht erfüllt werden, kann, da sie nicht
einmal das „C“ aus dem Namen der Partei leben.
#55 bonifatius 13:31:34 | Mittwoch, 14. Februar 2007
der Mob kotzt Welch ein Aufschrei der Homos und Ehebrechersympathisanten Von Barmherzigkeit reden dann
noch einige. Die hat er schon dreimal missbraucht. Drei Frauen verschlissen und dann noch christlicher
Bannerträger werden. Nein danke. Eine Frage noch: was tun sie alle, die auf dem Ofen der sexuellen Lust
nur so köcheln, in diesem Forum? Wollen sie es etwa gar mit ihrem Sperrfeuer zu nicht machen? P.S. Der
Kardinal hat endlich Stellung bezog. Andere Würdenträger bekommen ja schon die Hosen voll, wenn sie
erinnert werden, Mut zu zeigen und Sünde Sünde nennen.
Sollen Ehebrecher schweigen? Der Meinung des geschätzen Kardinals ist entgegenzuhalten, dass es nicht
unbedingt vom Verhalten des Politikers, sondern vor allem von seiner Überzeugung abhängig ist, ob er
seiner Vorbildfunktion gerecht wird. Die Wahrheit bleibt doch die Wahrheit unabhängig vom Verhalten dessen,
der sie bezeugt. So kann ein Ehebrecher freilich Ehebruch geißeln, also politisch verantwortungsvoll
handeln.
Psychiatrie Nachhilfe Schizophrenie und gesplatene Persönlichkeitsstörung sind zwei unterschiedliche
Dinge. Natürlich kann es bei Schizophrenie auch zu Persönlichkeitsspaltung kommen. Dies ist aber in
der Praxis nur sehr selten der Fall. Wenn man schon solche Diagnosen als psychiatrischer Laie stellt dann
bitte unter dem Begriff „psychisch gestört“. Das Schizophrenie eine gespaltene Persönlichkeit bedeutet
ist eine psychiatrische Irrlehre. Heute spricht man überhaupt nicht mehr von gespaltener Persönlichkeit
sondern von disassoziativer Persönlichkeitsstörung.
#52 Desperatus † 09:50:28 | Mittwoch, 14. Februar 2007
@Heggi Ups, das tut mir jetzt aber unendlich leid, wenn ich Sie verärgert haben sollte. Ich bemühe mich
wirklich redlich, die Artikel hier ernst zu nehemn.
Deperatus Auch was, schwätzen Sie doch nicht so geschwollen daher. kreuz.net gibt Ihnen nur ein Forum,
und Sie nutzen es ja auch weidlich, um sich selbst in Szene zu setzen. Bei kath.net z.B. wären Sie längst
„vom Sender geflogen“. Freuen Sie sich doch darüber, daß Sie sich hier bis zur äußersten Schmerzgrenze
für andere ausmären können!
#50 Desperatus † 09:30:21 | Mittwoch, 14. Februar 2007
@Zeitundewigkeit Das wird ja immer schlimmer. Haben sie immer noch nicht verstanden, daß es auf dieser
Seite weder um Journalismus geht noch um Nachrichten, sondern allein um die Selbstdarstellung einer sich
selbst für unfehlbar haltenden quantité négligable?
Da sich der Sache Seehofer inzwischen auch kath.net angenommen hat und sich im Bericht auf den „Müchener
Merkur“ stützt, der sich wieder auf den Kölner „Express“ beruft und der wiederum die Sache auf dem Hintergrund
der „Bild“-Berichterstattung am Kochen hält, ist ja alles paletti, oder??
@Desperatus andere verwünschen (verfluchen) – das lassen Sie bitte. Auf Grund eines Journalistenartikels
zu urteilen, ist sehr gewagt; daher: altera pars…
#45 FioreGraz 08:05:12 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Komisch und verlogen gerade für Tradis ist das ganze Theater. Nach solchen Massstäben müssten wir die
Mehrheit der Päpste und Kirchenfürsten der Tradition verdammen. Denn da ist es egal, sie verteidigten
den Glauben und die Lehre der katholischen Kirche dafür sind sie da, ob sie nun persönlich sündigten
wie der Teufel selbst und zu Zeiten der Pronolratie alles auf den Rücken legten was ihnen vor die Lunte
kam ist dann bedauerlich aber akzeptabel. Wasser predigen und Wein trinken, hier verlangt man von einem
Nichgweichten, was 90% der Gweichten nicht schaffen, auch im Leben ein Vorbild zu sein. Auserdem sagte
Christus selbst zu den Pharisäern und Schriftgelehrten „tut was sie euch sagen auf ihr handeln achtet
aber nicht.“ Solange er weis was richtig oder falsch ist und dieses Ideal auch in seiner Regierungstätigkeit
verwirklicht, gibt es nichts auszusetzen, Seine Privaten Sünden muß er mit Gott ausmachen. LG Fiore
#43 savonarola 03:15:45 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Da lacht doch… keiner Was kann ein am unteren Rand der Mittelmäßigkeit begabter Absolvent eines provinziellen
Ostzonenseminars eigentlich zur Theologie sagen? Was kann ein alter Mann, dem die Welt per se verdächtig
ist, jungen Menschen sagen, die ihren Weg darin suchen wollen (wollen) ? Was kann ein Mitglied des Bischofskollegiums
über Kollegialität sagen, der sich einen feuchten Schmutz um die Meinung der anderen kümmert ? Was
kann ein Mann, der sich permanent zum Enfanterible macht, Leuten sagen, die an ernsthaften Diskussionen
interessiert sind ? Da lacht doch… keiner
#42 freddie schenk 01:45:00 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Meisner muss pusten Wenn der Bericht wahr ist, dann hat der Kölner Kardinal moralische Vorbehalte gegen
eine Wahl von Seehofer zum CSU-Vorsitzenden. Könnte es sein, dass Meisner zu den Mitherausgebern dieses
internetten Pamphletes hier gehört? Da äußert der sich doch tatsächlich im „Express“ über eine Hören-Sagen-Geschichte
aus der „Bild“, die „kreuz.net“ selbstverständlich genüßlich weiter verbreitet. Der Herr Kardinal ist
wohl immer noch in seinem peinlichen Weltjugendtagstsaumel und die kreuz.net-Redaktion versorgt ihn vermutlich
mit Kölsch vom Fass. Prost! Hoffentlich kommt der bei der Rückfahrt von der „Express“-Redaktion ins
Bischofshaus in keine Verkehrskontrolle. Am Ende müsste er noch pusten.
#41 st.georg 00:00:01 | Mittwoch, 14. Februar 2007
@…v.galen sie sind eine schande ! für den chatnamen, den sie tragen… und stehen sie nicht der npd
nahe ? na sehen sie, dann können sie ja nicht katholisch sein – da hätte sicher ihr namenspatron etwas
dagegen…
#40 Graf von Galen 23:50:37 | Dienstag, 13. Februar 2007
Für ein freies und heiliges Bayern Schlimmer als ein Ehebrecher an der Spitze der CSU ist nach meiner
Meinung ein Protestant als Minister- präsident des ehemals katholischen Bayernlandes. Wobei bei Herrn
Beckstein verschärfend hinzu kommt, daß dieser ein Freund des Koksers, Hurenbockes und Antichristen
und Antideutschen Friedmanns ist.
#39 Hoffnung 22:52:54 | Dienstag, 13. Februar 2007
Gutmensch Meisner Das eigentliche Problem liegt darin, dass Herr Meisner, wie viele andere auch, immer
noch glauben das die CSU eine Christlich aufgebaute Partei ist. Sie hoffiert den Mammon besser als andere
und bringt Ihm viele Opfer da. Das man Sie dennoch für „Christlich“ hält liegt daran, dass die Kirche
in Deutschland ebenso dem Mammon verfallen ist. Daher die Ähnlichkeiten
@ Graf von Galen Ich für meinen Teil bin vorsichtig mit den Begriffen von „links“ und „rechts“, aber
Deutschland benötigt eine Partei mit einer klaaren politischen Linie, in der Werte und Vorstellungen
des Christentums vertreten sind, das Land braucht einen Glauben, Freiheit und neue Hoffnung. In CDU und
SPD können wir all dies nicht finden.
#36 obelix † 22:50:11 | Dienstag, 13. Februar 2007
Gehört diese ganze Geschichte nicht eigentlich in den Beichtstuhl? Und das auch nur dann, wenn der Sünder
diesen aufsucht und um Absolution bittet? Und greift dann nicht auch das Beichtgeheiminis? Also welcher
Teufel reitet den Kardinal, die ganz privaten Sünden eines Menschen an die Öffentlichkeit zu zerren?
Versteht er das unter „Seelsorge“? Hofft er mit solchen Mätzchen seine Kirche wieder voller zu bekommen?
Ich fürchte sehr, dass diese erneute Eskapade des Herrn Kardinal eher abschreckende Wirkung auf die Schäfchen
haben wird. Leider nicht abschreckend in dem Sinn, den sich einige unserer hochgeschätzten Mitdiskutanten
hier wünschen. Abschreckend weiter zu sündigen. Eher abschreckend vor einem Besuch im Beichtstuhl. Und
in der heiligen Messe.
Schade um Seehofer Joachim Kardinal Meisner hat recht. Unter diesen Lebensumständen gehört Seehofer
nicht in die Politik. Von den politischen Ideen her wäre er der bessere Mann gewesen.
#34 Graf von Galen 22:43:47 | Dienstag, 13. Februar 2007
Für ein freies und heiliges Deutschland, @ Lady Hellsing Da kann man Ihnen nur zustimmen. Hoffentlich
kippt möglichst bald die Regierung und die Stimmung nach rechts.
CDU forever? Dass die CDU nichts mit dem Christentum zu tun hat, ist wohl auch dem letzten klargeworden,
abgesehen davon, dass die Kirche das Attribut „christlich“ im Namen einer Partei untersagt hat. Die CDU
als Partei hat weder eine klare Linie, noch unterscheidet sie sich wesentlich von ihrer großen Konkurenz,
der SPD. Wirklich, das letzte was dieses Land braucht, ist eine konservative Regierung. Konservativ ist
die CDU ja auch nicht, wie alle die nicht wissen, was zu tun ist ist sie genau in der Mitte und solange
das Volk satt ist und in Wohlstand lebt werden die Parteien, die eine am wenigsten klare politische Linie
haben, auch die stärksten sein. Ist das Volk aber unzufrieden, kann die Macht der CDU schnell schwinden
und wir können nur hoffen, dass dies schnell der Fall bald eintreten wird und die Stimmung in die richtige
Richtung kippt.
#31 Fragender 22:16:45 | Dienstag, 13. Februar 2007
eigentlich völlig egal… … denn die CSU ist keine christliche Partei. Konservativ ja, aber sonst rechts,
„law and order“-orientiert und frei von jeglicher Nächstenliebe… … mit Christentum hat das gar nix
zu tun…
#29 QUIS UT DEUS 22:01:49 | Dienstag, 13. Februar 2007
@Kardinal Meisner BRAVO! Einer der ganz wenigen der noch Mut hat,im Deutschen Sprachraum! :(3 :(3 :(3
Orate, fratres:ut meum ac vestrum sacrificium acceptabile fiat apud Deum Patrem omnipoténtem. Salve Regina
,mater misericordiae;vita, dulcedo et spes nostra,salve.Ad te clamamus éxsules filii Hevae.Ad te suspiramus
geméntes et flentes in hac lacrimarum valle.Eja ergo ,advocata nostra, illos tuos misericordes oculos
ad nos convérte.Et Jesum benedictum fructum ventris tui,nobis post hoc exsilium ostende.O clemens o pia
o dulcis Virgo Maria. Ora pro nobis,sancta Dei Genetrix. :(3 :(3 :(3 Ut digni efficiamur promissionibus
Christi. Sancte Michael Archangele, defende nos in praelio; contra nequitiam et insidias diaboli esto
praesidium. Imperet illi Deus supplices deprecamur: tuque, princeps militiae caeléstis, satanam aliosque
spiritus malignos, qui ad perditionem animarum pervagantur in mundo, divina virtute in inférnum detrude.
Amen. Cor Jesu sacritissimum, Miserére nobis.
#27 Gotthard 21:55:20 | Dienstag, 13. Februar 2007
warum jetzt? Was treibt Meisner gerade jetzt zu diesem Angriff? Seit er in Köln ist, hätte er ganz viele
Gelegenheiten gehabt, gegen Spitzenpoliter der CDU und CSU in dieser Art und Weise anzugehen… Was treibt
ihn jetzt zu dieser Parteinahme?
#26 Gunsenum 21:43:28 | Dienstag, 13. Februar 2007
Dieser rotgewandete… …alberne Vogel aus Köln soll sich um die Verfehlungen seiner Priester kümmern.
(und ihr Piusbrüder könnt jetzt getrost den Schnabel halten, denn bei Euch gibt es sowas auch, auch
wenn ihrs nicht wahrhaben wollt!!!). Wo sind wir eigentlich, dass sich Kirchen“barone“ derart in die Politik
einmischen! Lächerlich!
#23 Gotthard 20:54:40 | Dienstag, 13. Februar 2007
@Heinrich… der Sohn vom Nazi-Staatsrechtler Ernst Rudolf Huber. Wer ist Dir denn durch welche Gehirnwindungen
gelaufen? In der römisch-katholischen Kirche ist es das Gleiche War da nicht auch ein Sohn von Martin
Bormann Priester? Heinrich, Du bist ein echt Lahmer – für’s Untergestell tut es mir leid … aber sonst…
Des Herrn Kardinal Denkfehler ist, dass er die CSU für eine christliche Partei hält. Wie will er denn
Vorsitzender einer christlichen Partei werden? Wie weit sind wir eigentlich gekommen? Ja wie weit sind
wir gekommen? In der römisch-katholischen Kirche ist es das Gleiche. Wie weit sind wir gekommen, wenn
Häretiker Bischöfe und Päpste werden? Vielleicht ist es ja auch ein Werbetrick der „C“SU, so nach dem
Motto auch der Herr Kardinal bestätigt uns, dass wir ach so christlich sind. Und wie war das mit Frau
Merkel, die ist auch geschieden wiederverheiratet. Ach ja protestantisch nicht christlich und, Herr Kardinal,
da ist ja der Bischof Huber von der anderen Fraktion zuständig, der Sohn vom Nazi-Staatsrechtler Ernst
Rudolf Huber. Der sieht das nicht so eng. Prost Mahlzeit!
@Sulpicius Sehe ich ganz genauso wie Du. Schön, dass der Kardinal die Entscheidungslinie für die CSU
vorgegeben hat. Ich denke, wir dürfen uns auf Huber freuen. Is auch besser so.
Was… … soll ein Eheloser über eheliche Treue sagen? Das ist, als würde ein Blinder sich über Farben
äußern (wobei man dem Blinden keinen Vorwurf wegen seiner Blindheit machen kann).
#10 Desperatus † 20:10:15 | Dienstag, 13. Februar 2007
Und weiter Wenn ein Politiker wegen eineseitensprunges – der übrigens einen künftigen rentenzahler hervorbringt –
nicht nmehr4 tzragbar ist, werden dann von Seiner Eminenz auch alle Priester vor die Tür gesetzt, die
irgendwann mal Sex hatten?
#7 Desperatus † 20:07:40 | Dienstag, 13. Februar 2007
Eheliche Treue Gehört eheliche Treue denn zum Parteiprogramm der CSU? Kontrolliert seine Eminenz jetzt
die Betten der Mandatsträger? Sind Geschiedene denn auch untragbar? Ist ein Seitensprung tolerierbar?
Welche Wirkung hat die Beichte? Wo ist die Grenze zwischen Seitensprung und Konkubinat?
Meisner und die Christdemokraten/-sozialen, Teil 3.546 Wenn unser Oberhirte nicht mindestens zwei Mal
pro Jahr was zur CDU bzw CSU sagen kann, scheinen ihn schlimme Blähungen zu quälen. Diemal kam der Kardinal
aber zur besten Jahreszeit. Wird der Kardinal denn jetzt endlich auch noch zum Rheinländer? Darauf ein
dreifaches KÖLLE ALAAAAAF! MEISNER ALAAAAAAAAAAAF!! SEEHOFER ALAAAAAAAAAAAAAAFF!