Home-Schooling-Opfer
Cool, das Polizeipräsidium wollte ich schon immer mal von innen sehen!
Das aus ihrer Familie herausgerissene Mädchen Melissa Busekros (15) befindet sich weiterhin an unbekanntem Ort. Am Freitag soll eine Gerichtsverhandlung stattfinden. Melissas persönliches Protokoll.
Melissa Busekros (15)
Melissa Busekros (15)
(kreuz.net, Erlangen) Der nachfolgende Text wurde von Melissa direkt nach der ersten Einvernehmung Ende Januar erstellt.

Am 30. Januar 2007 wurde das Kind frühmorgens von der zuständigen Sachbearbeiterin im Jugendamt der Stadt Erlangen, Frau Monika Muzenhardt, und mehreren Polizisten zuhause abgeholt.

Noch im elterlichen Haus wurde Melissa von der Sachbearbeiterin alleine befragt:

Frau Muzenhardt: Hallo, du bist also die Melissa?

Melissa: Ja .

Frau Muzenhardt: Kommst du bitte mit uns? Wir bringen dich ins Klinikum Nürnberg, daß wir – die Familienrichterin Frau Frank-Daufine, ein Psychologe und ich – mit dir reden können.

Melissa: Und wenn ich nicht mitkommen will?

Frau Muzenhardt: Dann müssen wir dich leider trotzdem mitnehmen.

Melissa: Okay, aber ich esse jetzt erst noch mein Frühstück auf und putze die Zähne.

Dann fahre ich in Begleitung von Frau Muzenhardt und einem halben Dutzend Polizisten in drei Zivil-Polizeiautos ins Erlanger Polizeipräsidium.

Melissa im Kreis ihrer Familie
Im Sommer 2005 schaffte Melissa Busekros wegen ungenügender Leistungen in Mathematik und Latein die Versetzung in die achte Klasse nicht.Um das Mädchen individuell zu fördern und vor der Wiederholung in einer sehr problematischen Klasse zu bewahren, erhielt Melissa Unterricht zu Hause.Das musisch begabte Mädchen nahm auf ihren Wunsch hin noch am Musikunterricht und im Chor ihrer Schule teil.

Unterwegs mit Frau Muzenhardt:

Melissa: Warum brauchen Sie fünfzehn Polizisten, um ein Mädchen abzuholen?

Frau Muzenhardt: Fünfzehn ist ein bißchen übertrieben… An wen war die Frage gestellt? – (lacht) – ich weiß es nicht genau.

Bei den nächsten Fragen, weiß ich nicht mehr die Reihenfolge und habe sicher ein paar vergessen.

Frau Muzenhardt: Wann bist du heute morgen aufgestanden?

Melissa: Um halb sechs.

Frau Muzenhardt: …? Schon sooo früh? Das ist ja eine Stunde vor meinen Kindern. Dann sind wir ja heute ungefähr zur gleichen Zeit aufgestanden. Stehst du immer so früh auf?

Melissa: Nein, nur wenn ich dusche. Sonst um sechs. Manchmal auch erst um halb sieben.

Frau Muzenhardt: Halb sieben ist eine gute Uhrzeit. Da steh ich sonst auch immer auf.

Was machst du eigentlich immer, wenn die anderen Kinder in die Schule gehen?

Melissa: ??? Ich mache auch Schule. Hausschule.

Frau Muzenhardt: Aha! Das ist ja interessant. Und was machst du da so?

Melissa: Ich besuche zum Beispiel Volkshochschulkurse in Englisch und Französisch.

In Englisch gehe ich in den Advanced English Course für Cambridge.

Frau Muzenhardt: Aha. das ist ja toll. Und was machst du so in deiner Freizeit?

Melissa: Ich gehe einmal die Woche schwimmen und treffe mich öfters mit Freundinnen.

Frau Muzenhardt: Toll! Möchten deine Geschwister denn jetzt nicht auch Hausschule machen, wenn sie sehen, wie schön das ist?

Melissa:… Mhmmm…- (gut überlegen, was du sagst, es könnte ja eine Falle sein). Naja, es ist ja auch schwierig, sich dazu anzutreiben, weiterzulernen und nicht abgelenkt zu werden.

Frau Muzenhardt: Und das sehen deine Geschwister auch?

Melissa: Ja.

Frau Muzenhardt: Ihr wohnt über einer Gemeinde. Seid ihr Baptisten?

Melissa: Nein.

Frau Muzenhardt: Nicht? Dachte ich jetzt. Was seid ihr denn dann?

Melissa: Wir gehören zur evangelisch reformierten Kirchengemeinde.

Frau Muzenhardt: Welche Kirche ist das denn in der Stadt?

Melissa: Die Hugenottenkirche.

Frau Muzenhardt: Ach so, die. Kannst du mir mal erklären, mit was sich die Baptistengemeinde unterscheidet?

Melissa: Ähm, sie taufen nur Erwachsene. Mehr weiß ich jetzt auch nicht.

Frau Muzenhardt: Aha.

Irgendwann, nach tausend roten Wellen kamen wir dann im Polizeipräsidium Erlangen an.

Melissa: Cool, das Polizeipräsidium wollte ich schon immer mal von innen sehen!

Leicht irritierter Blick von der Seite.

Frau Muzenhardt: Echt?

Dann strömte ich mit einem Schwall Polizisten an meiner Seite ins Gebäude.

Im Büro zweier meiner Bodiguards – die mich vermutlich vor meinen Eltern beschützen sollten, falls sie versuchen sollten, mich zurückzuholen – wartete ich ungefähr eine halbe Stunde mit Frau Muzenhardt, bis die Familienrichterin von zu Hause abgeholt wurde.

Ich hatte nicht nur auf den Kaffee – den ich sowieso nie trinke – keinen Appetit, sondern auch nicht auf sonstiges angebotenes Essen oder Trinken. Ich hatte doch gerade erst gegessen. Außerdem war mir nicht gerade sehr wohl zumute.

Die Polizisten waren eigentlich recht nett. Sie hatten an ihrer Pinnwand einige Urkunden von sich hängen, die sie mir zeigten: von Triathlons und Marathons und sogar eine Seepferdchenurkunde.

Ich glaube, die Polizisten fanden die Abwechslung durch mich eher positiv. Sie erzählten mir nämlich, daß sie sich zur Zeit mit einem Mädchen, bißchen älter als ich, herumärgern müßten, weil diese ständig betrunken ist und am Bahnhof Leute ärgert.

Endlich brachen wir nach Nürnberg zum Klinikum auf.
      
28 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#28   Marina   20:34:25 | Sonntag, 4. März 2007
Marina sagt:
das ist teuflisch !!
hier liegt ein ganz perfider Schachzug des Satans vor, und solche Übergriffe könnten Schule machen! Denken wir an die Traditionalisten mit ihren eigenen Schulen, die auch schon in den Medien auftauchten, weil dort die Kinder anders erzogen werden als an den staatlich gelenkten Schulen. Der antichristliche Geist hat seine Vorreiter in den Ämtern und Behörden schon längstens manifestiert ohne dass die Leute es wahrnehmen. Wer hat dieses „freie“ Bildungssystem in die Welt gesetzt? Die Freisinningen, Sozialistischen und Demokratischen Systeme der Politik. Worauf stützt sich die Politik? Auf die Grundlagen der Revolution, und z.g.l. auf die Thesen der Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die Freimaurerei.
So, das ist es. Der Antichrist will sich eine Weltregierung und eine Weltreligion basteln und hat in vielen Ländern gute Knechte und Mägde, auch Schwule und Lesben sind schliesslich in den Parteien zu finden.
Redaktion benachrichtigen
#27   Christian Hahn   22:16:57 | Montag, 26. Februar 2007
Rückkehr von Melissa Busekros in ihr Zuhause
Wer es auch liest, bitte setzen Sie sich für die Rückkehr von Melissa Busekros in ihr Zuhause ein! Wir sind sehr empört über diese gewaltvolle und entrechtende Maßnahme mit Hilfe von Staatsgewalt! Der Staat hat kein primäres sondern nur sekundäres Recht in Bezug auf das Recht der Eltern für Bildung und Erziehung!
Wir haben den Eindruck, dass in Betracht der Erziehung und Bildung unserer Kinder und Jugendlichen ein geistiger Krieg gegen freiheitliches und eigenverantwortliches Denken geführt wird (Schulpflicht seit 1938). Das ist hoch bedenklich in unserem Land mit einer unheilvollen Geschichte!
Wir bitten Sie dringlichst Ihre Stimme gegen das menschenrechtswidrige Vorgehen deutscher Behörden zu erheben!
Mit freundlichen Grüßen, Anita Oczko und Christian Hahn, 2 Kinder (Brandenburg)
Redaktion benachrichtigen
#26   ruckizucki   18:08:09 | Samstag, 17. Februar 2007
Auf dem Weg in den Totalitarismus
Das „Netzwerk Bildungsfreiheit“ hat mittlerweile eine Sonderseite zu dem Fall eingerichtet und dort die wichtigesten Dokumente, die bisher vorliegen, veröffentlicht. Hier der link:
…zwerk-bildungsfreiheit.de/html/melissa.html
Lesenswert das psychiatrische Gutachten. Dieses Gutachten bestätigt jedes Vorurteil, das man der Psychiatrie gegenüber haben kann: wenn du in die Psychiatrie eingeliefert wirst, wirst du für verrückt erklärt, völlig egal, ob du gesund oder wirklich krankl bist, jede Aussage von dir wird als Beweis für den unterstellten problematischen Zustand gewertet. Solche Psychiater gab es bereits im 3. Reich. Dieses Mädchen ist nun dem selbstherrlichen Gebaren dieser „Halbgötter in Weiß“ vollkommen ausgeliefert.
Dieser Fall muss dringend vor einem unabhängigen Gericht geklärt werden. Wenn das in Deutschland nicht möglich ist, dann auf EU-Ebene. Die zuständigen gewählten Politiker sollten sofort aktiv werden.
Redaktion benachrichtigen
#25   Lina   10:29:00 | Freitag, 16. Februar 2007
skandalöses „Gutachten“ im Falle Melissa
Das komplette (skandalöse!!!) kinderpsych. Gutachten in Englisch hier:
gottsegnet.blogspot.com/…busekros-family.html
Man hatte Melissa in die Psych. verbracht zur Überprf. ihrer Lebensumstände und ihres Wohls.
Lest bitte, dass dieses Gutachten im Prinzip NICHTS über ihre Lebensumstände sagt, aber zu dem Schluss
„Abnormal conditions of upbringing“
kommt.
(zu dt.: abnorme Erziehungsbedingungen)
Keine körperliche Symptomatik. Keine IQ-Diagnostik (aber offenbar normale Intelligenz…), klar orientiert…, etwas eingeschüchtert (nachdem 15 Beamte sie gg. ihren Willen und ohne Ankündigung am frühen Morgen aus dem zuhause geholt hatten!!!)
Das „Urteil“ =>
6. Global judgment of psychosocial adjustment:
Serious and universal social impairment in the area of school adjustment and school related interests, pass times and the ability to cope with social situations .
(zu deutsch: Ernsthafte und durchgängige soziale Beeinträchtigung in den Bereichen der schulischen Anpassung und schulischen Interessen, der Freizeitbeschäftigung und der Bewältigung von sozialen Situationen )
Zu den Bereichen „Freizeitbeschäftigung und sozialen Situationen“ wird aber in dem „Gutachten“ nicht eine weitere Frage/Anmerkung o.ä. gemacht!
Es geht von vorn bis hinten NUR um die „schulische Situation“ bei einer fast 16jährigen, die nicht mehr der Vollzeitschulpflicht unterliegt!!! Entgegen der Presseerklärung des Jugendamtes. Lina
Redaktion benachrichtigen
#24   Sirilo   08:59:19 | Freitag, 16. Februar 2007
Die neueste Pressestimme zum Fall Amina Melissa
In den NN erschien heute folgender Artikel:
www.nn-online.de/artikel.asp?art=609034&kat…
Redaktion benachrichtigen
#23   Lina   10:48:29 | Donnerstag, 15. Februar 2007
FREE MELISSA B.
Am Freitag 16. Feb. 2007 um 11:00 Uhr findet im Sitzungssaal 4 im Gebäude der Mozartstraße 23 in Erlangen die Anhörung im Sorgerechtsverfahren um Amina Melissa Zalona Busekros statt.

Mit Bitte um Präsenz von Beobachtern der Presse und von Menschenrechtsorganisationen.
Der Fall Melissa ist UNERTRÄGLICH für einen Rechtsstaat.
Behördenamtliche Zitate:
„Für Melissa besteht derzeit die Berufschulpflichtfort.“ (Aha, wenigstens Einverständnis in diesem Punkt… Anm.: Lina)
„Es besteht auch der dringende Verdacht, dass der Vater seine Drohungen(Ankündigungeines Umzugs ins Ausland, Anm. von Lina) wahr macht und versuchen wird, Melissa einem
„Zur Durchführung der Vorführanordnungwird gebeten, unmittelbar staatlichen Zugriff zu entziehen.„nach ErgreifenMelissas telefonisch Kontakt mit Herrn Dr … aufzunehmen(…) „
…und weitere sehr, sehr gruselige Details…

Schon mehrfach musste sich der auch jetzt im Fall MELISSA angerufene Europ. Gerichtshof f. Menschenrechte mit (unrechtmäßigen) Sorgerechtsentzügen befassen – die Begründungen in den jeweiligen Fällen taugen auch zur Hinterfragung der Rechtsstaatlichkeit im Falle MELISSA. (z.B. Fälle KUTZNER und HAASE).
Lina
Redaktion benachrichtigen
#22   Sirilo   05:21:10 | Donnerstag, 15. Februar 2007
Das Neueste zum Fall Amina/Melissa
Die NÜRNBERGER NACHRICHTEN meldet heute:
www.nn-online.de/artikel.asp?art=608617&kat…
Redaktion benachrichtigen
#21   deixter   22:42:04 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Ungerechtfertigte staatliche Entführung!
Gibt es nicht genügend andere, sozial viel kritischere Fälle, bei denen eine staatliche Hilfe für Familien angebrachter wäre.
In dieser fürsorglichen Familie fehlt Mellissa sicher nichts. In ihrem Protokoll über das Gespräch bei der staatlichen Entführung wirkt sie vollkommen normal. In Österreich und den USA ist der Unterricht zu Hause erlaubt und es gibt nicht solche grotesken Fälle des staatlichen Kindesentzugs aus gesunden Familienstrukturen. In Deutschland richtet der Staat viel Schaden durch solch ein massives Vorgehen gegen Kinderseelen an, auch wenn er es scheinbar nur „gut meint“.
Jedes Kind ist individuell und die Eltern haben die verantwortliche Entscheidung getroffen, dass Melissa zu Hause besser lernen kann. Die anderen Kinder der Familie gehen dagegen weiterhin in staatliche Schulen. Diese sorgfältige Entscheidung der Eltern sollte das Stadtjugendamt respektieren. Hier handelt es sich ja nicht um Fälle der Verwahrlosung.
In der Schule hat es nicht funktioniert, also gibt es für diesen Fall ausnahmsweise eine maßgeschneiderte individuelle Förderung zu Hause. Nicht jeder passt in den Standard.
Ich glaube das aufgrund einiger krasser Fälle der Vernachlässigung in jüngerer Zeit, die ein großes Echo in der Presse gefunden haben, jetzt maßlos übertrieben maßlos übertrieben wird: Aus Angst vor Vorwürfen greifen die zuständigen Ämter jetzt auch bei harmlosen Fällen zu aus dem Ruder laufenden Massnahmen ohne jegliche Verhältnismäßigkeit der Mittel.
Redaktion benachrichtigen
#20   ruckizucki   21:23:47 | Mittwoch, 14. Februar 2007
bayrische Groteske
Dieser Fall gehört dringend an die ganz große Glocke (BILD;
SPIEGEL oder STERN und TV natürlich), damit alle Bürger dieses Landes mitbekommen, wie der deutsche Staat Familien tyrannisiert. Wieso wird dieses Mädchen noch immer weggesperrt – sie hat doch niemandem etwas getan.
Und dieses Einsperren soll auch noch dem Wohl des Kindes dienen? „Arbeit macht frei“ fällt mir dazu ein. Mir sträuben sich die Haare
Redaktion benachrichtigen
#19   möchtegern-kathole   19:54:44 | Mittwoch, 14. Februar 2007
@Ludovico
das nützt nix.
Die Kinds-entführ-Gesetze sind sicher wasserdicht formuliert. Aber danke an kreuz.net, dass die über den Fall informieren.
Redaktion benachrichtigen
#18   freddie schenk   16:10:26 | Mittwoch, 14. Februar 2007
ruhrpott
Cool auch, dass sie ‘Essen und Trinken’ ablehnte!!
Es ist eine zeitgemäße Art den Menschen ‘Mittelchen’ im deutschen Polizeistaat einzuflößen um sie gefügig zu machen, oder sonstwie Wahrheitsdrogen unterzujubeln!
Mädel Du bist echt gut d’rauf! Bleib so wie Du bist! Meine Stimme hast Du und Deine Eltern!
:-D Mensch ruhri, ist der gut!!! :-D Haste da Copyright drauf, oder darf ich den auch bringen? ;-)
Redaktion benachrichtigen
#17   Ludovico   15:33:28 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Strafanzeige
Hoffentlich haben die Eltern Strafanzeige wegen Kindesraub und Freiheitsberaubung bei der Staatsanwaltschaft gestellt!
Redaktion benachrichtigen
#16   Beobachterin   15:21:40 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Die Fürsorge des Staates
Die Behördens sollen sich lieber um die ganz gewöhnlichen notorischen Schulschwänzer kümmern.
Vielleicht könnten sie die einmal von Staats wegen entführen lassen und einer Unterrichtsanstalt zuführen?
Warum läßt unser Staat seine in diesem Fall in höchstem Maße fragwürdige Fürsorge ausgerechnet diesem 15-jährigen Mädchen zukommen?
Redaktion benachrichtigen
#15   r.ruhrgebietler   14:31:59 | Mittwoch, 14. Februar 2007
@stimme der vernunft – sind wir nicht!
„Mittwoch, 14. Februar 2007 12:52 Wir sind hier bei xnet…“ nein, sind wir nicht, denn das ist sicherlich wo anders! Hier ist +.net (oder für Seelen wie Sie: www.kreuz.net)
Sie sind wie gewohnt im falschen Forum!
Redaktion benachrichtigen
#14   Elendester Sünder   14:09:50 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Sauerteig der Heuchler
Frau Muzenhardt: Kommst du bitte mit uns? Wir bringen dich ins Klinikum Nürnberg, daß wir – die Familienrichterin Frau Frank-Daufine, ein Psychologe und ich – mit dir reden können.
Melissa: Und wenn ich nicht mitkommen will?
Frau Muzenhardt: Dann müssen wir dich leider trotzdem mitnehmen.
Warum fragt die Alte dann überhaupt?
„Gebt Acht, hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und dem Sauerteig des Herodes!“
Redaktion benachrichtigen
#13   PhilomenaWolkenstein   13:31:44 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Wohin
Wohin „homeschooling“ führen kann, sieht man hier: ooe.orf.at/stories/171569/
Abgesehen davon, daß kreuz.net sich jeder journalistischen Bemühungen standhaft widersetzt – warum wird das Mädel mit Bild und vollem Namen hierhergezerrt – Persönlichkeitsrechte – Fehlanzeige.
Und das Protokoll ist sowieso eine Fälschung …
Redaktion benachrichtigen
#12   VirFortis   12:55:11 | Mittwoch, 14. Februar 2007
@stimme
die wahrheit wird in dieser sache wohl in der mitte liegen.
sicherlich ist die kreuznet version der geschichte sehr tendenziös doch sollte man auch bei der offiziellen version der behörden etwas vorsichtig sein.
Redaktion benachrichtigen
#11   stimme der vernunft †   12:52:34 | Mittwoch, 14. Februar 2007
@inabikari
Was stimmt denn nun?
Wir sind hier bei xnet. Da stimmt im Zweifel erst mal gar nix, angefangen von der Behauptung katholisch zu sein, über die Behauptung Nachrichten zu verbreiten bis zum Inhalt der Artikel selbst.
In der Regel wird zu einem (meistens sehr belanglosen) Vorfall eine Märchengeschichte erfunden, mit der man die bekannten Vorurteilen der großteils geistig sehr beschränkten Unterstützer dieser Seite bedient.
Redaktion benachrichtigen
#10   Inabikari   12:28:05 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Diskrepanzen
Da ich in der Nähe von ER wohne, habe ich die Berichte über M. in der lokalen und regionalen Presse gelesen; deshalb fallen mir einige Ungereimtheiten an diesem „Protokoll“ auf:
1. In den bisherigen kreuz.net-Berichten war immer von 15 (!) Polizisten die Rede, die M. abholten; jetzt sind es auf einmal nur noch „mehrere Polizisten“ bzw. „ein halbes Dutzend“. Was stimmt denn nun?
2. Befragt nach der Hausschule, sagte M., sie besuche die Volkshochschule. Seit wann ist die Volkshochschule eine Hausschule?
3.Das Gespräch mit der Familienrichterin wird in dem Protokoll völlig ausgeklammert. Welche Gründe gibt es dafür?
Im übrigen glaube ich, daß kreuz.net dem Mädchen einen Bärendienst erwiesen hat, indem man ihren kompletten Namen ohne jede Rücksicht auf Persönlichkeitsschutz veröffentlicht hat. Durch die Veröffentlichung in kreuz.net ist sie jetzt weltweit identifizierbar und lokalisierbar.
Die Kritiker des Behördenvorgehens möchte ich an einen Vorfall erinnern, der sich kürzlich in Österreich ereignet hat, wo eine Mutter jahrelang ihre Töchter zu Hause eingesperrt hat. Wenn ein Kind ein Jahr lang die Schule schwänzt und zu einem Gerichtstermin nicht erscheint, weil es angeblich in Australien ist, und die Eltern später immer noch behaupten, es sei in Australien, obwohl es in Wirklichkeit zu Hause ist – da ist es doch die Pflicht der Behörden zu klären, was dahinter steckt. Wenn sie es nicht tun und etas passiert, dann heißt es: „Warum hat das Jugendamt nichts unternommen?“
Redaktion benachrichtigen
#9   VirFortis   12:10:04 | Mittwoch, 14. Februar 2007
copertino
unterstützend zum gebet kann man auch ein kleines nettes email an die beamten im dienste des totalitarismus schreiben…
Stadtjugendamt
Leitung: Edeltraud Höllerer
Rathaus
Rathausplatz 1
91052 Erlangen
Tel. +49 (0) 9131 86-2844
Fax +49 (0) 9131 86-2438
Mail: edeltraud.hoellerer@stadt.erlangen.de
Oder stadtjugendamt@stadt.erlangen.de
Zuständige Sachbearbeiterin
Monika Muzenhardt
Mail: monika.muzenhardt@stadt.erlangen.de
Oberbürgermeister Erlangen
Dr. Siegfried Balleis
Rathausplatz 1
91052 Erlangen
Fon: +49 [0] 9131 86-0
Fax: +49 [0] 9131 86-26 92
Mail: ob@stadt.erlangen.de
Amtsgericht Erlangen
Familiengericht
Richterin Frank-Daupin
Mozartstraße 23
91052 Erlangen
Tel. +49 9131-782 01
Fax +49 9131/782-361
Justizministerin Bayern
Beate Merk
Prielmayerstr. 7
80335 München
Tel. +49 89 5597 1799
Fax +49 89 5597 3580
Email: beate.merk@stmj.bayern.de
Klinikum Nürnberg-Nord
Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1
90419 Nürnberg
Chefarzt: Prof. Jörg Wiesse
Email: joerg.wiesse@klinikum-nuernberg.de
Oberarzt Dr. Schanda
Tel: 0911-398-3877
Fax: 0911-398-3261
Email: KJP_B@klinikum-nuernberg.de
axel.froelich@klinikum-nuernberg.de
Redaktion benachrichtigen
#8   Neuevangelisation   11:56:46 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Umerziehungscamp
Wer noch nicht gleichgeschaltet ist wird in Zukunft die Staatsraison immer mehr zu spüren bekommen. An Hand dieses haarsträubenden Falles kann jeder, der noch nicht gemerkt hat von wem wir verwalt oder treffender gesagt beherrscht werden, erkennen was für Kadetten die nächste Diktatur aufbauen.
Auch den roten oder braunen Machthabern mangelte es niemals an passenden Gutachten ihrer Verwaltungsorgane, um Oppositionelle wegzusperren. In der ehemaligen Sowjetunion befand sich auch manch ein Priester oder auch Gläubige in der Irrenanstalt. Die Nazis hatten hierzu Schutzhaftprogramme, alles verwaltungsmäßig wasserdicht versehen, also amtlich !
Auch die Totenscheine waren in der Regel gefälscht. Tod durch Herzversagen, Embolie usw. wurden massenweise ausgestellt. Aber wer glaubt denn allen ernstes noch, dass unsere sogenannte rechtsstaatliche Demokratie, nachdem sie die gesetzliche Steigbügelhalterhilfe für die vorgeburtsliche Kindestötung
vollzog, sich anders als es mittlerweile zu erkennen ist entwickelt ?
Das ganze ist eine Frucht des verwüsteten Weinbergs.
Redaktion benachrichtigen
#7   Copertino   11:45:19 | Mittwoch, 14. Februar 2007
@VirFortis: Eine gute Idee!
Man unterschätzt so leicht die Macht des aufrichtigen und beständigen Gebets in einem bestimmten Anliegen.
Redaktion benachrichtigen
#6   VirFortis   11:10:28 | Mittwoch, 14. Februar 2007
betet
für dieses wundervolle Mädchen.
Damit es die Kraft, Weisheit und Standhaftigkeit erhält dem Psychoterror standzuhalten…
Redaktion benachrichtigen
#5   Guiseppe   11:04:46 | Mittwoch, 14. Februar 2007
@Gunsenum
Gunsenum: „Wenn es das Original sein sollte, mache ich mir Gedanken über die PSyche der jungen Dame, die im gedächtnisprotokoll von Fallen spricht – vielleicht tut der Eingriff ja doch gut.“
Dieses Mädchen ist nicht gleichgeschaltet und sie denkt frei und eigenständig. Passt Ihnen das nicht?
Natürlich wendet eine geschulte Psychaterin auch Tricks (Fallen) an, um aus der befragten Person was Bestimmtes herauszukommen. Das kluge Mädchen hat die Fallen bemerkt. Sie würden es vielleicht nicht merken.
Gunsenum: „…es geht einfach nicht an, dass Jugendliche dem BIldungssektor entzogen werden.“
Bildungssektor? Sie Kollektivist kennen scheinbar nicht die Hintergründe, warum das Mädchen (im Gegensatz zu ihren fünf Geschwistern) nicht mehr in die Schule ging.
Für Sie sind Eltern, die sich über Jahrzehnte tagtäglich für ihre kinder aufopfern, offensichtlich zu blöde, um dem Kind was beizubribgen, sozusagen ungebildete Deppen und staatliche Melkkühe, die Sie nach Lust und Manier gesellschaftlich ausbeuten und bei Bedarf ausgrenzen können.
Sind Sie Sozialist oder Nationalsozialist?
Redaktion benachrichtigen
#4   r.ruhrgebietler   11:01:08 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Das Mädel ist
geistig jedenfall voll auf der Höhe!
Cool auch, dass sie ‘Essen und Trinken’ ablehnte!!
Es ist eine zeitgemäße Art den Menschen ‘Mittelchen’ im deutschen Polizeistaat einzuflößen um sie gefügig zu machen, oder sonstwie Wahrheitsdrogen unterzujubeln!
Mädel Du bist echt gut d’rauf! Bleib so wie Du bist! Meine Stimme hast Du und Deine Eltern!
Redaktion benachrichtigen
#3   Copertino   10:28:39 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Realsatire
Vor allem zeigt das Protokoll, wie normal das junge Mädchen offensichtlich ist, und ebenso entlarvt es das seltsame Brimborium, das um sie herum veranstaltet wird, welches an eine Realsatire grenzt.
Redaktion benachrichtigen
#2   Gunsenum   10:19:38 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Das it das Original?
Wenn es das Original sein sollte, mache ich mir Gedanken über die PSyche der jungen Dame, die im gedächtnisprotokoll von Fallen spricht – vielleicht tut der Eingriff ja doch gut.
es geht einfach nicht an, dass Jugendliche dem BIldungssektor entzogen werden. Da kann was weiß der Herr gelehrt werden. Sie würden auch schimpfen, wenn Muslime dieses tun würden!
Redaktion benachrichtigen
#1   freddie schenk   09:55:06 | Mittwoch, 14. Februar 2007
– Nett –
Klein melissa findets cool im Polizeipräsidium. Na und? Was will uns dieses „Protokoll“ noch sagen?
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
BildungDie Hand, welche die Wiege bewegt, bewegt die Welt Home-SchoolingDer Vater meldet sich zu Wort Home-Schooling„Notfalls durch Gewaltanwendung“ BildungRequiem für die Schulhorte im Bistum Essen BildungErbsünde und Erlösung? Die spielen keine Rolle Kreuze in SchulklassenGute Gefühle BildungNeue Opus-Dei Schule in Deutschland HomeschollingPolizeiliche Zwangszuführung Home-SchoolingDie verlorene Ehre der Katharina P. SchulverweigerungHamburger Homeschooling-Familie flüchtet vor Schulbehörde ReligionsunterrichtSchafft ein schlechter Religionsunterricht bessere Moslems? BildungSteht der Religionsunterricht an den Berliner Schulen vor dem Aus? BildungWas ist mit den Mißhandlungen an deutschen Schulen? BildungKirchliche Erwachsenenbildung BildungEhrgeizige Projekte
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net