Muselmanen
Nicht um jeden Preis
Der französische Rockerpriester Guy Gilbert ist über den Moschee-Besuch des Papstes immer noch entzückt. Eine Freigabe der Alten Messe würde diese Freude massiv trüben.
Benedikt XVI. betrat als zweiter Papst in der Geschichte eine Moschee
Benedikt XVI. betrat als zweiter Papst in der Geschichte eine Moschee
(kreuz.net) Kürzlich bestellte Hw. Guy Gilbert (71) dem Heiligen Vater „recht freundliche Grüße“ von Jussuf – einem jungen Türken.

Hw. Gilbert informierte darüber am 17. Januar in einem Interview mit der römischen Nachrichtenagentur ‘I Media’. Zuvor hatte der Priester an der wöchentlichen Generalaudienz des Papstes teilgenommen und mit diesem ein kurzes Gespräch geführt.

Der Straßenpriester wurde in den 70er Jahren für seine Arbeit unter Rockern und Hippies bekannt.

Der türkische Jugendliche Jussuf habe ihm Grüße an den Papst mitgegeben: „Weil es sehr schön war, was er in Istanbul gemacht hat.“

Hw. Gilbert sprach Mitte Januar bei einer Generalaudienz mit Benedikt XVI.
Hw. Gilbert sprach Mitte Januar bei einer Generalaudienz mit Benedikt XVI.
© Homepage von Hw. Gilbert – jean-yves.larbanet13.club.fr
Gemeint war der Aufenthalt von Benedikt XVI. in der Blauen Moschee in Istambul.

Hw. Gilbert empfindet diesen Besuch als „einzigartig“ und „prophetisch“.

Kritischer steht er der Papst-Rede in Regensburg gegenüber. Dort habe sich der Heilige Vater wie ein Professor verhalten und vielleicht einige Momente vergessen, daß er Papst ist.

Doch der „ungeschickte Satz“ sei perfekt berichtigt worden.

Die Türken in Frankreich seien von dem päpstlichen Besuch in Istanbul absolut entzückt gewesen.

„Ich denke, daß der Papst in der Moschee eine wahrhafte theologische Vorlesung gehalten hat – durch dieses fünfminütige Bild: aufrecht, nach Mekka gerichtet – nicht um dabei Muselman zu werden, aber um zu sagen: »Ich respektiere das, was Ihr respektiert.«“

Für Hw. Gilbert ist Benedikt XVI. mit diesem Schritt weiter gegangen als Johannes Paul II., der als Papst ebenfalls eine Moschee betrat.

Er habe Muselmanen gesehen, die vor dem Fernseher wie gebannt auf das Bild von Benedikt XVI. in der Blauen Moschee gestarrt hätten.

Warnung vor der Alten Messe

Mit wesentlich gekühlterer Begeisterung sprach Hw. Gilbert von einer möglichen Freigabe der Alten Messe. Das wäre ein „Rückschritt“.

„Wenn der Papst einen Riesenschritt auf die Muselmanen zugetan hat, hoffe ich, daß er keinen Schritt zurückgeht, auf diese berühmte Messe hin.“

Nachprimiz bei der Petrusbruderschaft in Wien, Advent 2006
Nachprimiz bei der Petrusbruderschaft in Wien, Advent 2006
© fssp.org
Man dürfe einer „winzigen Minderheit“, die in die Vergangenheit zurückkehren wolle, keine Nahrung geben.

Die Tradition schreite voran.

Mons. Marcel Lefebvre († 1991) habe seinen Bischofsstab in den Zement gestellt. Das sei nicht gut.

Zweifellos habe es nach dem Zweiten Vatikanum Fehler gegeben.

Aber seit vierzig Jahren sei das Volk Gottes in eine Liturgie eingetreten. Als „absolut glänzende“ Neuerung bezeichnet Hw. Gilbert die Konzelebration.

Auch die angebliche Zelebration mit dem „Rücken zum Volk“ sei für die „überwältigende Mehrheit“ undenkbar.

Benedikt XVI. wolle einen kircheninternen Bruch mit den Lefebvristen beenden. Das sei wichtig.

Gewiß müsse man die Kirche sammeln – aber nicht um jeden Preis.
      
18 Lesermeinungen
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#18   cum te   13:55:14 | Montag, 12. März 2007
@Aurelius
Nicht „tecum“, sondern „Cum te“ (11.10.1976).
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#17   Aurelius   16:09:39 | Freitag, 16. Februar 2007
@ Benedikt @ No Comment
@ Benedikt
Danke für den Link.
@ No Comment
Es geht mir persönlich weniger um den Zugang zur Tradition, es geht mir darum, daß ich wenn ich zur Messe gehe, keine Überraschungen im Hochgebet erleben möchte. Aber Recht haben Sie natürlich.
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#16   No Comment   13:14:13 | Freitag, 16. Februar 2007
Ja…
Man bedenke aber, dass diese kreativen Bedürfnisse schon 1964/65 eruptionsartig ausbrachen… Das wird seitens der Kritiker der Reform nicht hinreichend erklärt! Wenn schon eine relativ fromme Kultur nur wenig liturgietreu sein konnte (wollte) um wieviel schwieriger ist dann die Gewinnung neuer Zugänge zur Tradition in wenig frommem Umfeld?
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#15   Aurelius   13:00:11 | Freitag, 16. Februar 2007
@ No Comment
Danke für die ausführliche Antwort.
Leider scheint das Selberbasteln von Hochgebeten auch hierzulande weitverbreitet zu sein.
Jedem Sonntag eine neue Überraschung…
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#14   No Comment   12:32:39 | Freitag, 16. Februar 2007
@Aurelius, Benedikt: Hochgebete
Wenn ich mich richtig an die Lektüre von Bugnini, Liturgiereform (dt. 1987) erinnere, dachte man zunächst an eine Modernisierung des Canon romanus (HG I), nämlich wohl an die Textfassung, die jetzt HG. III (Autor vermutl. Vagaggini) ist. Das hat Papst Paul VI. abgelehnt, HG I blieb unangetastet. Man sollte aber andere Texte in der Tradition suchen (HG II, der trad. apost. des Hl. Hippolyt nachempfunden, HG IV anknüpfend an die Basilius-Anaphora; Entwurf HG V, eine von Bugnini favorisierte „Mischung“ aus röm. und oriental. Elementen wurde von der Kongregation Ottavinianis zurückgewiesen). Zum Hl. Jahr 1975 wurden zwei Hochgebete geschaffen zum Thema Versöhnung (Thema des Hl. Jahres), von denen die DBK aber nur eins erlaubt hat, da ihr der Sprachduktus des andern zu französisch war. Die HG in besonderen Anliegen („Schweizer Hochgebete“), auch um 1975 entstanden, sind erst 2002 in den Anhang des MR gelangt, dazu 2 HG für Messen mit Kindern. Was die Entwicklung „neuer“ Hochgebete betrifft, würde es völlig genügen, mit jedem Hl. Jahr eines neu zu fassen und vielleicht auch ein älteres „neues“ wieder außer Gebrauch zu nehmen. Aber es kursierten ja allein in Holland und Belgien unmittelbar nach Inkrafftreten von Sacrosanctum Concilium an die Hundert frei erfundener Hochgebete!
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#13   Benedikt   12:04:30 | Freitag, 16. Februar 2007
@ Aurelius
Das „etc“ war eigentlich auf weitere Wahlmöglichkeiten gemünzt (etwa das „Betet Brüder…“, sonntägliches Asperges).
Allerdings gibt es noch mehr Hochgebete als die bekannten vier, nämlich die sogenannten „Hochgebete für besondere Anliegen“. Einen Überblick gibt es hier: www.kathpedia.com/index.php?title=Eucharis…
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#12   Aurelius   00:28:10 | Freitag, 16. Februar 2007
@ Benedikt: Hochgebete
Auch die Gewährung von Gestaltungsmöglichkeiten durch Wahlmöglichkeiten (Schuldbekenntnis Form A, B, C; Hochgebet I, II, III, IV etc) hat sich weithin als Rohrkrepierer erwiesen.
Mag sein, daß ich da nicht auf dem Laufendem bin, aber ich höre gelegentlich in einer bestimmten Kirche, die ich (notgedrungen) aufsuche andere Hochgebete als die im Gottelsob abgedruckten. Gibt es außer den Hochgebeten I, II, III, IV noch andere „offizielle“ (Sie schrieben „etc“)?
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#11   Benedikt   19:56:43 | Donnerstag, 15. Februar 2007
@ Franz von Sales
Warum glauben sie wurde die „neue“ Messe eingeführt?
War es nicht vielleicht so, dass die Konstitution „Sacrosanctum Concilium“ die erste und scheinbar die vordergründigste Neuerung des Konzils darstellte? Gab es nicht schon im Vorfeld die verschiedensten Strömungen zur Erneuerung der alten Messe in unserer Kirche auf die man versuchte Antworten zu finden?
Das meiste der heutigen Gottesdienstpraxis lässt sich doch mit Sacrosanctum Concilium gar nicht rechtfertigen. Einer der zentralen Punkte von SC war zB die Erschließung der Schatzkammer der Hl. Schrift. Deshalb wurde eigens die ganze Leseordnung umgeworfen. Effekt: Null. Die extra vorgesehene zweite Lesung vor dem Evangelium an Sonntagen und Hochfesten wird praktisch immer ausgelassen.
Auch die Gewährung von Gestaltungsmöglichkeiten durch Wahlmöglichkeiten (Schuldbekenntnis Form A, B, C; Hochgebet I, II, III, IV etc) hat sich weithin als Rohrkrepierer erwiesen. Fakultative Einschübe werden meist einfach weggelassen, beim Rest nimmt man immer das, was am kürzesten ist. Das Ziel einer abwechslungsreicheren Gestaltung wurde mithin nicht erreicht.
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#10   Athanasius   19:19:16 | Donnerstag, 15. Februar 2007
@Franz von Sales
Erzbischof Marcel Lefebvre CSSp war einer der enthusiastesten Liturgiereformer unter den Bischöfen ausserhalb Deutschlands vor 1965. Er wollte aber – wie die Mehrheit der Konzilsväter 1962 noch – eine organische Reform, kein Bruch und Adieu für die überlieferte römische Liturgie! Als er bemerkte, daß die liturgische Bewegung völlig in Richtung Sekularen Humanismus und Neo-Protestantismus rutschte nach 1967 (vor allem ab 1969/1970), hat er aber den Stab in den Sand gesteckt und – mit Recht – nach dem Motto des Hl. Ignatius von Loyola („Bewahre in unruhigen Zeiten die Tradition!“) die tridentinische Hl. Messe in seiner völlig lateinischen Form beibehalten bzw. in Ecône nach 1973 wieder völlig zurück eingesetzt (mit Recht).
Es hat nichts mit Rigidität zu tun. In Deutschland war gerade aber das Betsing-getue typisch für die Passivität zum Geschehen auf dem Altar. Davor hat der hl. Pius X. auch gewarnt. Und heute kann man es sehen: von der participatio actuosa (cfr. Sacrosanctum Concilium; da steht nícht ‘activa’) ist nichts mehr übrig, oft ist man sehr passiv und vorne feiern sich einige Laien, Frauen, Kindergruppen, Greisen und „Vorsteher“ selbst. (cfr. Menschenkult der von Paul VI. vor der UNO angesagt und gelobt wurde, ein Bruch mit früher.)
Übrigens ist Guy Gilbert das Phänomen für nichtgläubige „Katholiken“. Schöner Gestalter. Aber echter Priester: theologisch ja (geweiht 1965 sogar), aber soziologisch kaum noch römisch-katholischer Sacerdos.
Deo gratias pro FSSPX e.a.
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#9   Franz von Sales   18:15:40 | Donnerstag, 15. Februar 2007
@Maledica
Die meisten Durchschnittsgläubigen wissen gar nicht, daß es eine solche tiefgreifende Messe gibt.
Dieser Schatz wurde den Menschen 1969 geraubt.
Abgesehen davon ist die Kirche keine Demokratie, die der Mehrheit hinterherrennt
In diesen Punkten haben sie Recht, aber…
1.
Warum glauben sie wurde die „neue“ Messe eingeführt?
War es nicht vielleicht so, dass die Konstitution „Sacrosanctum Concilium“ die erste und scheinbar die vordergründigste Neuerung des Konzils darstellte? Gab es nicht schon im Vorfeld die verschiedensten Strömungen zur Erneuerung der alten Messe in unserer Kirche auf die man versuchte Antworten zu finden?
Aber wenn Sie schon die Massen ansprechen, wo sind denn diese in der so glorreichen neuen Messe???
Sind sie Europäer?
Dann haben sie recht. Falls nicht haben sie Unrecht. Außerhalb von Europa hat unsere Kirche nämlich einen leichten Anstieg zu verzeichnen von 0,5%. Bei 1 Milliarde sind das knapp 10 Millionen Menschen pro Jahr mehr.
Dafür sieht es auf dem „alten“ Kontinent eher schlecht aus, so wie auch in allen anderen „zivilisierten“ Ländern.
Die neue Messe scheint ausschließlich ein Problem von Europa zu sein, überall anders ist es völlig in Ordnung das zu tun was Rom und der Papst sagen. In Europa scheinbar nicht…
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#8   r.ruhrgebietler   15:30:56 | Donnerstag, 15. Februar 2007
@Aurelius – Tä-Tääääääää
die närrische Session hat also hier auch begonnen…
:-D :-D köstlich: „…Das Schwarze auf dem Bildschirm vor Ihrer Nase sind die Buchstaben.“ ^-^
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#7   Aurelius   14:19:36 | Donnerstag, 15. Februar 2007
@ Daniel Stöhr: Lesen…
Besonders deutlich kommt des zum Ausdruck, wenn er irgendwas von einem „Hl. Vater“ faselt, den es geben soll.
Lesen Sie eigentlich die Postings, auf die Sie antworten? Sollten Sie mal.
Ist ganz einfach.
Das Schwarze auf dem Bildschirm vor Ihrer Nase sind die Buchstaben.
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#6   monti   14:11:02 | Donnerstag, 15. Februar 2007
Kleiner dummer Daniel,
der Mann, der hier den Nick „Franz v. Sales“ trägt, hat den „hl. Vater“ mit keinem Wort erwähnt.
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#5   Ydefix   13:58:11 | Donnerstag, 15. Februar 2007
Der Mensch, der
den Namen des Hl. Franz von Sales missbraucht, erhebt das Mehrheitsprinzip zum (vermeintlichen) Prinzip der Kirche. Dogmen interessieren ihn nicht. Er scheint ganz bessesen zu sein vom Hass auf die Wahrheit. Besonders deutlich kommt des zum Ausdruck, wenn er irgendwas von einem „Hl. Vater“ faselt, den es geben soll. Mir ist nicht bekannt, dass es gelungen wäre, einen Papst zu wählen
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#4   Cyprian   13:50:52 | Donnerstag, 15. Februar 2007
Gemeinschaft Emmanuel
Guy Gilbert steht der charismatischen Gemeinschaft Emmanuel nahe und hält dort öfter Vorträge… Das erklärt vieles.
Fortis in fide!
Cyprian
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#3   freddie schenk   11:55:15 | Donnerstag, 15. Februar 2007
_Also
Nur, ums mal festzuhalten:
Wenn der Papst, die Bischöfe und das ganze Kirchenvolk das tun, was den Fundis, Tradis, Katholiban oder sonstwie vorkonziliar Gesonnenen in den Kram passt, dann sind sie allesamt wahrhaft katholisch. Tun sie das nicht, sind sie raus. So einfach geht das also. Und, dass der Hl. Vater einer anderen Religion den Respekt zollt, das ist also auch pfui.
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#2   Maledica   11:48:11 | Donnerstag, 15. Februar 2007
Massen
@Beleidigung des Hl. Franz
Wenn die Messe aller Zeiten unterdrückt wird, so kann diese auch kaum einer kennenlernen.
Die meisten Durchschnittsgläubigen wissen gar nicht, daß es eine solche tiefgreifende Messe gibt.
Dieser Schatz wurde den Menschen 1969 geraubt.
Abgesehen davon ist die Kirche keine Demokratie, die der Mehrheit hinterherrennt.
Das hat sie 1933 zum Glück auch nicht getan.
Über Wahrheit läßt sich nicht abstimmen.
Aber wenn Sie schon die Massen ansprechen, wo sind denn diese in der so glorreichen neuen Messe???
Alle weggelaufen
Tendenz steigend.
Bespaßung am Sonntag? Ne, da schlaf ich lieber aus.
Denkt der Normalbürger und läßt den Moderator an der Theke, die den Altar verdeckt rumtollen und die Band fetzige Lieder spielen.
Da geh ich lieber in die Disse- die machen das besser und haben nicht den Zustand von 1970 eingefroren
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#1   Franz von Sales   11:28:25 | Donnerstag, 15. Februar 2007
winzige Minderheit? – Stimmt
Man dürfe einer „winzigen Minderheit“, die in die Vergangenheit zurückkehren wolle, keine Nahrung geben.
Der Mann hat völlig Recht.
Wie viele Menschen (prozentual gesehen) wollen denn wirklich aktiv die tridentinische Messe wieder zurück?
Ich meine jetzt nicht die, die zwar laut schreiend die Messe zurückhaben wollen, aber selbst kaum mehr als 50 mal im Jahr zur Messe gehen…
Wie viele aktive Mitglieder gibt es denn die später einmal diese auch zelebrieren wollen, mal von der Pius-Bruderschaft und deren Anhänger abgesehen?
In meinem Diaspora-Umfeld hier in Deutschland scheint es 50% nicht zu interessieren, 25% lehnen diesen „Rückschritt“ ab, der Rest interessiert sich zwar dafür bzw hat es in schwammiger Erinnerung wie „toll“ es damals war, und mickrige 5% wollen das vielleicht tatsächlich.
Somit wäre bewiesen
Der gute „Rocker-Priester“ hat voll Recht . >:)
(Satire)
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