Letzten Sonntag verschönerte der frühere Diakon im Rottenburger Dom die Heilige Messe mit männlicher Hexentunte, Geistern und Narrensamen. Von Annemarie Weck.
(kreuz.net, Schorndorf) Die Narren im Schwabenland durften sich am vergangenen Sonntag – trotz Abtreibungs-
referendums in Portugal – eine Auszeit nehmen.
Dazu erschien der Teufel – von dem man sonst in katholischen
Gottesdiensten wenig hört – höchstpersönlich in der katholischen Heilig-Geist-Pfarrei in Schorndorf –
der Geburtstadt Gottlieb Daimlers († 1900).
Schorndorf befindet sich etwa 25 km östlich von Stuttgart.
Historisch bestand der Sinn der Fastnacht in der Vertreibung dämonischer Mächte.
In Schorndorf geschah
das Gegenteil. Die dämonischen Geister aus den Fastnachtszünften wurden eingeladen und stellten sich
im Altarraum der Heilig-Geist-Kirche auf.
Vikar Hw. Timo Weber – zuvor Diakon im Rottenburger Dom – hatte
die Narren eigens aus der Bischofsstadt kommen lassen. In seiner Predigt entdeckte er Parallelen zwischen
ihnen und den Seligpreisungen des Lukasevangeliums.
Er stellte bei dieser Gelegenheit auch die einzelnen
Faschingsfiguren vor. Zu diesem Zweck präsentierten sich die Narren vor dem Volksaltar.
Folgende Fastnachtsfiguren
hatte der Vikar – der selber Zunftmitglied ist – in die Messe eingeladen:
Den „teuflischen Ahland“ mit
der „Saubolder“, seinen „finsteren Kumpanen Pompele“, eine männliche „Stadthexe“ und „Jägersleut’“.
Im Fastnachtsaufmarsch vor dem Altar befanden sich auch sogenannte „Narrensamen“ – als Narren verkleidete
kleine Kinder.
Passend zu diesem Bild rief Hw. Weber der frommen Gemeinde zu: „Laßt uns Jesus Christus
als Narren folgen“.
Der Vikar entdeckte sodann in den Narren ein Abbild des Handelns Jesu, der – etwa
bei der Frage der Ehebrecherin – wie die Narren den Menschen den Spiegel vorgehalten habe.
Die Heilige
Messe wurde folgerichtig nicht mit einem Salve Regina oder einer frommen Schnulze beendet.
Nein, zum
‘Ite missa est’ wurde der Rottenburger Narrenmarsch gespielt.
Der „teuflische Ahland“ und sein „finsterer
Kumpane Pompele“ hüpften dazu schellend durch die Kirche.
„Gehet hin in Frieden“? – Gar nicht so einfach
bei diesen äußeren Bedingungen.
Bis zum Ende der Heiligen Messe – nach Lumen Gentium 11 die „Quelle
und der Höhepunkt des christlichen Lebens“ – blieb unklar, was mit dem närrischen Treiben während der
Messe erreicht werden sollte.
Außenwerbung? Schorndorf gilt als eine der pietistischsten Städte in
ganz Württemberg. Die Fastnacht interessiert hier sehr wenige.
Das bemerkte Vikar Weber während der
Messe selber, als er das „mit Ausnahme unserer Hexen fast faschingsfreie Schorndorf“ beklagte.
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39 Lesermeinungen
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fasnet schorndorf … es ist schon sehr merkwürdig ( bericht schorndorf ) für was das internet inzwischen
herhalten muss: alle „intellektuell-europaweit-zurückgebliebenen“ mögen doch bitte in den usa bei sir
„däbbelyoubush“ einen antrag auf einwanderung und übernahme in seine fundamentalistische glaubensbruderschaften
stellen … dort werden an fasnet dann sicher keine hexen verbrannt, dafür aber freie liberale ansichten …
und das das ganze jahr über. o^/ ein bisserl irakerfahrung würde den einen oder andern „gebetsbruder“
evtl davon abhalten seine unreflektierte meinung hier zu verbreiten. letztendlich wird mit einem solchen
forum der katholischen kirche – in der ich gerne bin – ein bärendienst erwiesen …
Im Gegensatz zu kreuz.net hat so manche Kirchenzeitung Humor. In der neuesten Ausgabe des „Bonifatiusboten“
steht heute im „Wochenkalender“: Sonntag Fastnacht in den Kirchen: In manchen Pfarreien kommen kinder
verkleidet zur Messfeier. Eine Bitte an die jungen: Lasst die Schiesseisen zu Hause. Alaaf und Helau!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Tusch. Humtata.
@JohannesD – Gottesmutter Könnten Sie bitte mal offenbaren, welcher Denomination Sie angehören? Katholisch
sind Sie jedenfalls nicht. Für die katholische Kirche gilt, was 431 das Konzil von Ephesus verkündet
hat: Maria ist „Theotokos“, also Gottesgebärerin. Sie hat den Gottmenschen Jesus Christus geboren, nicht
nur den Menschen Jesus. Wer Maria den Titel „Muttergottes“ abspricht, reduziert Jesus auf seine menschliche
Natur. Wenn ich mich recht erinnere, nennt man diese Irrlehre Arianismus. Sind Sie also ein (verspäteter)
Arianer?
JohannesD Nein, ich habe meine Meinung nicht relativiert. Nur Gott in seiner hl. Dreifaltigkeit ist Gott
und hl. Maria, die Gottesmutter ist „nur“ ein Mensch. Die hl. Jungfrau Maria glänzte gerade hier auf
der Erde in Gehorsam und Demut gegenüber Gott und im Himmel wird sie Gott auch nichts zwingen können,
aber Gott kann ihr fast nichts abschlagen. Gerade in der von ihnen zitierte Bibelstelle „Weib, was mir
und was dir?“ kann man die Größe Mariens erahnen, Jesus wollte den Leuten auf der Hochzeit von sich
aus nicht zu mehr Wein verhelfen. Jesus hatte auch bis dahin noch keine größere öffentliche Wunder
gewirkt. Die Fürsprache der Gottesmutter verhalf den Hochzeitsleuten zur helfenden Tat Jesu / Gottes.
Die Größe Mariens wird in so gut wie allen älteren christlichen Kirchen, die schon mehr als 1700 Jahre
von Rom getrennt sind hochgehalten, so das man sagen kann das das Urchristentum, marianisch war.
#34 Celebration 13:49:39 | Freitag, 16. Februar 2007
@Sozialkatholisch Das Jesus Christus dem Willen seiner Mutter unterworfen seien soll ist natürlich eine
Irrlehre, aber einen gewissen Einfluss auf ihren göttlichen Sohn wird Maria im Himmel schon haben. Na
das ist ja schon etwas, dass Sie Ihre Meinung relativeren. Wie dem auch sei: Gott als Gott hat keine Mutter,
und Jesus Christus als Gott hat keine Mutter, und die Braut des Hl. Geistes ist die Braut Jesu ist die
Gemeinde Jesu. Jesus hat sich von Seiten Marias zu seinen Erdenzeiten jede Einmischung in seine Geschäfte
verbeten („Weib, was mir und was dir?“), so ist nicht anzunehmen, dass Er nun im Himmel eine andere Position
vertritt. Das, was von Maria gesagt wird, hat keine biblische Grundlage, sondern sind Träume/Wünsche/Projektionen
von Menschen, die das Wort Gottes nicht/nicht gut genug kennen oder kennen wollen.
@ JohannesD Für uns Katholiken ist Maria nicht nur die Mutter Jesu sondern auch die Mutter Gottes, weil
die göttliche Natur und die menschliche Natur unseres Herrn Jesus Christus untrennbar miteinander verwoben
ist. Jesus Christus ist eben wahrer Mensch und wahrer Gott durch und durch. Die Bibelstelle die sie zitierten
war wohl dafür gedacht den Zuhörern die Größe zu erklären die die Gotteskindschaft mit beinhaltet,
und nicht um Maria zu degradieren. Als Gegenstelle könnte man das Magnifikat anführen Lukas 1, 46-55
welches ein Gebet der Gottesmutter beinhaltet. Das Jesus Christus dem Willen seiner Mutter unterworfen
seien soll ist natürlich eine Irrlehre, aber einen gewissen Einfluss auf ihren göttlichen Sohn wird
Maria im Himmel schon haben.
#32 Celebration 06:02:17 | Freitag, 16. Februar 2007
@Sozialkatholisch Wenn einer den lieben Gott gnädig stimmen kann dann ist es Maria, denn Maria ist die
Braut des hl. Geistes, die Tochter des Vaters und die Mutter des Sohnes. Da Gott in seiner hl. Dreifaltigkeit
eigentlich nicht trennbar ist und Gott alle Gebote hält, wird er auch das Gebot : „Du sollst Vater und
Mutter ehren“ halten. Da wird er sich doch von seiner Mutter in der einen oder anderen Sache, wenn sie
für uns bittet, erweichen lassen. Den Beweis für Ihren geistlichen Fehltritt werden Sie mir schuldig
bleiben müssen. Maria ist lediglich Mutter Jesu, also Mutter des Menschen Jesu, aber nicht Mutter des
Gottes Jesu. Wo also bitte haben Sie es her, dass der Gott Jesus der Mutter des Menschen Jesu in alle
Ewigkeit verpflichtet ist? In den Reden des Menschen Jesus war immer die Rede vom Vater, immer wies er
auf den Vater hin, und wenn er auf seine irdische Mutter hinwies, dann liest sich das so: „Wer ist meine
Mutter? Wer sind meine Brüder und Schwestern? – Und er streckte die Hand aus über seine Jünger und
sprach: Siehe da, das ist meine Mutter, und das sind meine Brüder! Denn wer den Willen tut meines Vaters
im Himmel, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.“ Den Willen des Vaters zu tun ist der Herr in
diese Welt gekommen, und es ist schier unerträglich, wie jetzt von Irrlehrern und Wort-Gottes-Verdrehern
behauptet wird, Jesus Christus sei nach seiner Auferstehung und Erhöhung im Himmel dem Willen der Mutter
des Menschen Jesu zu Gehorsam verpflichtet. DAS IST GOTTESLÄSTERUNG
@ JohannesD Wenn einer den lieben Gott gnädig stimmen kann dann ist es Maria, denn Maria ist die Braut
des hl. Geistes, die Tochter des Vaters und die Mutter des Sohnes. Da Gott in seiner hl. Dreifaltigkeit
eigentlich nicht trennbar ist und Gott alle Gebote hält, wird er auch das Gebot : „Du sollst Vater und
Mutter ehren“ halten. Da wird er sich doch von seiner Mutter in der einen oder anderen Sache, wenn sie
für uns bittet, erweichen lassen.
#30 Celebration 19:43:10 | Donnerstag, 15. Februar 2007
@Sozialkatholisch Wieso sollte „Maria“ Gott von seinem Strafgericht abhalten können? Gott ist der Souverän
und Er entscheidet, wann „Tag“ ist! Niemand kennt Tag und Stunde, wieso sollte „Maria“ diese kennen? Eine
solche Denkweise, nach der „Maria“ den „strafenden Arm“ Gottes zurückhält, ist Menschen“weisheit“, aber
bestimmt mit keinem Wort aus der Hl. Schrift zu belegen. !:)
@ JohannesD Gott kann Sünden schon auf dieser Erde strafen und die Fürsprache der Gottesmutter Maria
kann ihn davon abhalten. Was ist daran Gotteslästerlich?
#28 Celebration 11:38:02 | Donnerstag, 15. Februar 2007
@thaumaturgos … maria schützt uns vor gott??? welch gedanke? welch unerträglicher gedanke!!! …aber
wieso denn, schaun Sie nur mal das schutzmantelmotiv bei maria an … sie schützt vor den gottväterlichen
Rachepfeilen … Sie schreiben Gotteslästerliches!!!!!
#27 thaumaturgos 10:23:56 | Donnerstag, 15. Februar 2007
… maria schützt uns vor gott??? welch gedanke? welch unerträglicher gedanke!!! … aber wieso denn,
schaun Sie nur mal das schutzmantelmotiv bei maria an … sie schützt vor den gottväterlichen Rachepfeilen
…
#26 Maledica 09:39:07 | Donnerstag, 15. Februar 2007
Allmacht Gottes @Athanasius1957 Gott läßt viel Leid und Ungerechtigkeit zu, ohne daß ein direktes Eingreifen
von Ihm sichtbar wäre. Vergleiche, wie das schwerste Erdbeben seit Jahren… mit solchen Parolen wird
die Allmacht Gottes der Lächerlichkeit preisgegeben- denn so groß war das Erdbeben nun auch nicht. Ach
und was so einen unbedeutenden Ort in Bosnien angeht, so grenzt es schon an eine Beleidigung der allerseligsten
Jungfrau Maria, dieses Kaff mit Wallfahrtsorten in eine Reihe zu setzen und so eine plappernde Gospa mit
der Muttergottes gleichzusetzen!
#25 Celebration 07:42:34 | Donnerstag, 15. Februar 2007
@Athanasius 1957 Sie schreiben: unser vater im himmel würde schon längst mit der faust hineinfahren,
um uns mores zu lehren, würden ihn nicht die weinenden augen der himmelskönigin sowie ihre hände davor
zurückhalten. Ja, unser Vater im Himmel soll uns mores lehren, wenn wir noch weiterhin diesen Schwachsinn
glauben sollten, dass die weinenende Augen einer „Himmelskönigin“ und deren Hände vom Gericht zurückhalten
würden. Wer so etwas glaubt und auch noch verbreitet, der betreibt Gotteslästerung! Warum das Gericht
Gottes noch nicht gekommen ist, liegt allein beim Ewigen selbst, denn wir wissen weder Tag noch Stunde …
Was diesen schwäbischen Fastelovendsjeck angeht, der diese Gestalten in seine Messe eingeladen hat: Auch
er wird sich dafür verantworten müssen, dass er diesem Treiben gehuldigt hat. Denn ein Narr redet Narrheit,
und sein Herz geht mit Unheil um, daß er Ruchloses anrichte und rede über den HERRN lauter Trug; dadurch
läßt er hungrig die hungrigen Seelen und wehrt den Durstigen das Trinken. Jesaja 32,6 Beweis dafür,
dass solche Leute auch schon in der Bibel stehen !:) !
#24 Inderwld 07:31:27 | Donnerstag, 15. Februar 2007
Fasnet Die Redaktion irrt, wenn sie behauptet die Fasnet sei ein Fest zum Dämonenaustreiben. Der Ursprung
der Fastnacht liegt in der Fastenzeit. Bevor entweder die Adventsfastenzeit oder das Fasten vor Ostern
begonnen hat, durfte noch einmal richtig gefeiert werden. Die Kostümierung kommt daher, dass man hinter
den Masken nicht erkennen konnte, ob es sich um einen Adeligen oder Tagelöhner, einen Reichen oder Armen
gehandelt hat. So konnte ein Tagelöhner später nicht bestraft werden, wenn er schlecht über einen Adeligen
geredet hat.
coecus-caecus: Debatte Aurelius-Athanasius Betrifft lateinische Orthographie. Bei Georges habe ich in
der Tat „coecus“ nicht gefunden, wennngleich Georges auch spätlateinische und kirchliche Begriffe bringt.
„Coecus s. caecus“ habe ich jedoch bei Sleumer, kirchenlateinisches Wörterbuch (Limburg 1926; Nachdruck
Hildesheim-Zürich-NewYork 1990), einem Standardwerk für kirchliches besonders auch liturgisches Latein
gefunden. Leider gibt Sleumer keine Belege an, hier müsste man wohl ausführlichere Werke konsultieren.
Also: in dubiis libertas, in omnibus caritas Kehren wir nun zu wichtigeren Dingen zurück!
#22 freddie schenk 22:36:25 | Mittwoch, 14. Februar 2007
@athanase Wie schön, dass du dir da in allem sooooo sicher bist und dir deine eigene kleine Welt saber
auch so richtig schön rund gebastelt hast. Bet du mal schön vor dich hin, der liebe Gott wird dich sicher
hören. Aber halt dich einfach aus unseren Gebeten raus. Und wenn du der Welt schon unbedingt deine selbstgebastelten
Heilslehren verkünden musst: an Speakers Corner wär sicher nochmal ein viertel Stündchen auf dem Söckelchen
frei für dich.
#21 Aurelius 21:42:37 | Mittwoch, 14. Februar 2007
@athanasius1957: ae oder oe wird auch bei himmel coel- oder cael- wechselweise gebraucht. Nun, bei caelum /
coelum mag das ja der Fall sein, bei caecus/ coecus sind zumindest Lewis & Short www.perseus.org/cgi-bin/ptext?doc=Perseus%3A…
anderer Meinung.
Aragorn: Tanz auf dem Vulkan angesichts der ständigen Greuel an Heiliger Stätte stimme ich Ihrer Beurteilung
uneingeschränkt zu, denn die Hl. Schrift sagt uns einerseits. dass Gott langmütig ist, jedoch seiner
nicht spotten lässt. Es wird sich zeigen, wer recht behält. H-d-L
#19 athanasius1957 21:17:13 | Mittwoch, 14. Februar 2007
caecus vel coecus ae oder oe wird auch bei himmel coel- oder cael- wechselweise gebraucht. bzgl maria:
sie schützt die ihr unter dem kreuz anbefohlenen kinder vor dem strengen vater. und nebstnei: wie oft
sind wir als kids vor dem „vater“ zur mutter „geflüchtet“? außerdem nehmt die erscheinungen von lourdes
oder fatima oder medjugorje oder … überall die gleiche aufforderung: betet betet betet. ich kann ihn
nur mehr schwer vom gericht zurückhalten.
#15 athanasius1957 19:30:59 | Mittwoch, 14. Februar 2007
@ freddie schenk et alios coecos treibt es nicht zu bunt mit eurem spott insbesondere du, freddie. die
aussage mit dem erdbeben ist mehr als geschmacklos, nachdem portugal nach der für die abtreibung leider
positiv ausgegangenen volksabstimmung vom schwersten erdbeben seit jahren heimgesucht worden ist. unser
vater im himmel würde schon längst mit der faust hineinfahren, um uns mores zu lehren, würden ihn nicht
die weinenden augen der himmelskönigin sowie ihre hände davor zurückhalten.
Erholt euch ruhig vom Lachanfall aber leider ist es nicht zum lachen. „katholisches Brauchtum“ – hier
wird auf einmal die Tradition als Argument hergenommen um Narren beim Altar zu rechtfertigen. Was den
Leuten fehlt, ist die einfachste religiöse d.i. katholische Bildung. Dann käme es nicht zu solchen lächerlichen
Veranstaltungen.Abgesehen davon dass es sowieso ein Witz ist wie die Deutschen ihre Fasnacht oder Fasching
oder was auch immer zelebrieren.
Annemarie Weck: Fasnachtsschreck! Mal wieder eine Klasse-Leistung auf „kreuz.net“! Allein die Bezeichnung
„Faching“ zeigt, dass die Schreiberin keine Ahnung hat vom (katholischen) Brauchtum, das im im schwäbisch-allemannischen
Raum „Fasnet“ oder „Fastnacht“ heißt. Und was soll die abwertende Kritik daran, dass ein Priester für
die Narren und mit ihnen einen Gottesdienst hält und Eucharistie feiert? Was soll daran verwerflich sein?
Ich finde es schön und auch angemessen, wenn sich die Kirche mit ihrem Tun mitten unter die Leute begibt
und tagesaktuell in Gottesdienst und Predigt wirkt. Das ist bessere Seelsorge als das ewige Drohen mit
Strafen und Verdammen!
Tanz auf dem Vulkan Die „Konzilskirche“ (P. Paul VI.) tanzt auf dem Vulkan und ignoriert das Rumoren,
das dem drohenden Ausbruch vorangeht. Wie lange lässt Gott in seiner unendlichen Geduld mit uns Menschen
noch derartiges zu? Hexensabbat auf Golgatha. Der Teufel lacht sich eins ins Fäustchen und sieht das
drohende Gericht am Horizont aufziehen. Allein die Herren Bischöfe legen die Hände in den Schoß und
lassen alles so weiterlaufen wie bisher. Der Orkan Cyril hat nur ein paar Bäume umgeknickt und ein paar
Dächer abgedeckt. Der göttliche Zorn wird von dieser „Konzilskirche“ (P. Paul VI.) keinen Stein mehr
auf dem anderen lassen.
@ Bruder Theo Immer hübsch die Kirche im Dorf lassen… eben, und die ist in Schorndorf und Umgebung
in der Regel eh nicht katholisch. @ Pünktchen na irgendwem werden sie ja zugeordnet sein. Und der kann
sich dann angesprochen fühlen. Oder betreibt die Seite hier der Heilige Geist?
Also man kann über viel reden… …aber nicht über 10 Minuten. Vor allem nicht über Stumpfsinn, der
keinen religiösen Inhalt hat und vor allem weit überzogen ist. Werfen wir demnächst unsere Kinder in
den Kerker, weil Sie sich in einem konfessionellen Kindergarten als Harry Potter verkleidet haben ? Immer
hübsch die Kirche im Dorf lassen…
Skandalös Is ja wirklich und wahrhaftig skandalös, das Treiben da in dieser Kirche. Generationen frommer
Katholiken werden unablässig damit beschäftigt sein, den Flurschaden um Narren und Narrensamen wieder
gut zu machen. Betet sofort für die armen Sünder, die sich da am Altar so desavouiert haben. Der Pfarrer
gehört ja sowieso sofort in eine katholibanische Besserungsanstalt und die Kirche muss ob des furchtbaren
Altars und Altarraums sofort entkernt und mit tridentinischem Pomp und Hochaltar ausgestaltet werden.
Ansonsten meldet sich Gott sofort wieder und löst ein mittleres Erdbeben rund um die Region Stuttgart
aus! RETTET DEN ERDBALL!!!
Klasse Artikel! Nach dem ich mich jetzt allmählich von meinem Lachanfall erholt habe, habe ich diesen
Höhepunkt von kreuz.net an einen Freund gemailt, der Mitglied in einem Schorndorfer Faschingsverein ist.
Ich denke das lässt sich dort sicher noch in eine Büttenrede einbauen. Was für Drogen nehmen eigentlich
eure Redakteure?
#5 thaumaturgos 15:45:02 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Laßt uns Jesus Christus als Narren folgen preisfrage: welcher heilige hat sich als narr christi gesehen
und benannt … und das nach dem tridentinum und noch vor den bösen V2
Es ist unfassbar… Habt Ihr auf dieser Seite eigentlich keine anderen, viel wichtigeren Sorgen? Und wieder
hat man den Eindruck, dass hier einige nicht mehr alle Tassen im Schrank haben. Die wahren Hexen und Narren
sitzen ganz sicher nicht in Schorndorf sondern offenbar am Hebel dieser Seite…
@Aurelius: Wie kommen Sie dazu, von einem Raum zu sprechen? Die Verwendung des Begriffs „Raum“ setzt doch
in der Regel eine Art von Abgeschlossenheit voraus. Früher wurde dies meist durch die Kommunionbank und
ihre Einbindung in das architektonische Gesamtkonzept errreicht. Was man auf dem foto sieht, sollte man
wohl besser „Altarbereich“ nennen