Liturgie
Der Hexenmeister von Schorndorf
Letzten Sonntag verschönerte der frühere Diakon im Rottenburger Dom die Heilige Messe mit männlicher Hexentunte, Geistern und Narrensamen. Von Annemarie Weck.
Die dämonischen Geister aus den Fastnachtszünften wurden eingeladen und stellten sich im Altarraum der Heilig-Geist-Kirche auf.
Die dämonischen Geister aus den Fastnachtszünften wurden eingeladen und stellten sich im Altarraum der Heilig-Geist-Kirche auf.
© www.schorndorfer-nachrichten.de/
(kreuz.net, Schorndorf) Die Narren im Schwabenland durften sich am vergangenen Sonntag – trotz Abtreibungs- referendums in Portugal – eine Auszeit nehmen.

Dazu erschien der Teufel – von dem man sonst in katholischen Gottesdiensten wenig hört – höchstpersönlich in der katholischen Heilig-Geist-Pfarrei in Schorndorf – der Geburtstadt Gottlieb Daimlers († 1900).

Schorndorf befindet sich etwa 25 km östlich von Stuttgart.

Historisch bestand der Sinn der Fastnacht in der Vertreibung dämonischer Mächte.

In Schorndorf geschah das Gegenteil. Die dämonischen Geister aus den Fastnachtszünften wurden eingeladen und stellten sich im Altarraum der Heilig-Geist-Kirche auf.

Vikar Hw. Timo Weber – zuvor Diakon im Rottenburger Dom – hatte die Narren eigens aus der Bischofsstadt kommen lassen. In seiner Predigt entdeckte er Parallelen zwischen ihnen und den Seligpreisungen des Lukasevangeliums.

Er stellte bei dieser Gelegenheit auch die einzelnen Faschingsfiguren vor. Zu diesem Zweck präsentierten sich die Narren vor dem Volksaltar.

Folgende Fastnachtsfiguren hatte der Vikar – der selber Zunftmitglied ist – in die Messe eingeladen:

Den „teuflischen Ahland“ mit der „Saubolder“, seinen „finsteren Kumpanen Pompele“, eine männliche „Stadthexe“ und „Jägersleut’“.

Im Fastnachtsaufmarsch vor dem Altar befanden sich auch sogenannte „Narrensamen“ – als Narren verkleidete kleine Kinder.

Passend zu diesem Bild rief Hw. Weber der frommen Gemeinde zu: „Laßt uns Jesus Christus als Narren folgen“.

Der Vikar entdeckte sodann in den Narren ein Abbild des Handelns Jesu, der – etwa bei der Frage der Ehebrecherin – wie die Narren den Menschen den Spiegel vorgehalten habe.

Die Heilige Messe wurde folgerichtig nicht mit einem Salve Regina oder einer frommen Schnulze beendet.

Nein, zum ‘Ite missa est’ wurde der Rottenburger Narrenmarsch gespielt.

Der „teuflische Ahland“ und sein „finsterer Kumpane Pompele“ hüpften dazu schellend durch die Kirche.

„Gehet hin in Frieden“? – Gar nicht so einfach bei diesen äußeren Bedingungen.

Bis zum Ende der Heiligen Messe – nach Lumen Gentium 11 die „Quelle und der Höhepunkt des christlichen Lebens“ – blieb unklar, was mit dem närrischen Treiben während der Messe erreicht werden sollte.

Außenwerbung? Schorndorf gilt als eine der pietistischsten Städte in ganz Württemberg. Die Fastnacht interessiert hier sehr wenige.

Das bemerkte Vikar Weber während der Messe selber, als er das „mit Ausnahme unserer Hexen fast faschingsfreie Schorndorf“ beklagte.
      
39 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#39   nobb   11:11:37 | Montag, 5. März 2007
fasnet schorndorf
… es ist schon sehr merkwürdig ( bericht schorndorf ) für was das internet inzwischen herhalten muss:
alle „intellektuell-europaweit-zurückgebliebenen“ mögen doch bitte in den usa bei sir „däbbelyoubush“ einen antrag auf einwanderung und übernahme in seine fundamentalistische glaubensbruderschaften stellen …
dort werden an fasnet dann sicher keine hexen verbrannt, dafür aber freie liberale ansichten … und das das ganze jahr über. o^/
ein bisserl irakerfahrung würde den einen oder andern „gebetsbruder“ evtl davon abhalten seine unreflektierte meinung hier zu verbreiten.
letztendlich wird mit einem solchen forum der katholischen kirche – in der ich gerne bin – ein bärendienst erwiesen …
Redaktion benachrichtigen
#38   Celebration   14:13:14 | Samstag, 17. Februar 2007
@Sirilo
Ich bin ein Katholik auf der Suche nach der Wahrheit.
Und Die habe ich jetzt in Jesus Christus gefunden.
Redaktion benachrichtigen
#37   freddie schenk   21:42:44 | Freitag, 16. Februar 2007
Im Gegensatz
zu kreuz.net hat so manche Kirchenzeitung Humor. In der neuesten Ausgabe des „Bonifatiusboten“ steht heute im „Wochenkalender“:
Sonntag
Fastnacht in den Kirchen: In manchen Pfarreien kommen kinder verkleidet zur Messfeier. Eine Bitte an die jungen: Lasst die Schiesseisen zu Hause.
:-D Alaaf und Helau!!!!!!!!!!!!!!!!!! Tusch. Humtata.
Redaktion benachrichtigen
#36   Sirilo   16:29:30 | Freitag, 16. Februar 2007
@JohannesD – Gottesmutter
Könnten Sie bitte mal offenbaren, welcher Denomination Sie angehören? Katholisch sind Sie jedenfalls nicht. Für die katholische Kirche gilt, was 431 das Konzil von Ephesus verkündet hat: Maria ist „Theotokos“, also Gottesgebärerin. Sie hat den Gottmenschen Jesus Christus geboren, nicht nur den Menschen Jesus. Wer Maria den Titel „Muttergottes“ abspricht, reduziert Jesus auf seine menschliche Natur. Wenn ich mich recht erinnere, nennt man diese Irrlehre Arianismus. Sind Sie also ein (verspäteter) Arianer?
Redaktion benachrichtigen
#35   Sozialkatholisch   15:05:35 | Freitag, 16. Februar 2007
JohannesD
Nein, ich habe meine Meinung nicht relativiert. Nur Gott in seiner hl. Dreifaltigkeit ist Gott und hl. Maria, die Gottesmutter ist „nur“ ein Mensch. Die hl. Jungfrau Maria glänzte gerade hier auf der Erde in Gehorsam und Demut gegenüber Gott und im Himmel wird sie Gott auch nichts zwingen können, aber Gott kann ihr fast nichts abschlagen.
Gerade in der von ihnen zitierte Bibelstelle „Weib, was mir und was dir?“ kann man die Größe Mariens erahnen, Jesus wollte den Leuten auf der Hochzeit von sich aus nicht zu mehr Wein verhelfen. Jesus hatte auch bis dahin noch keine größere öffentliche Wunder gewirkt. Die Fürsprache der Gottesmutter verhalf den Hochzeitsleuten zur helfenden Tat Jesu / Gottes.
Die Größe Mariens wird in so gut wie allen älteren christlichen Kirchen, die schon mehr als 1700 Jahre von Rom getrennt sind hochgehalten, so das man sagen kann das das Urchristentum, marianisch war.
Redaktion benachrichtigen
#34   Celebration   13:49:39 | Freitag, 16. Februar 2007
@Sozialkatholisch
Das Jesus Christus dem Willen seiner Mutter unterworfen seien soll ist natürlich eine Irrlehre, aber einen gewissen Einfluss auf ihren göttlichen Sohn wird Maria im Himmel schon haben.
Na das ist ja schon etwas, dass Sie Ihre Meinung relativeren.
Wie dem auch sei: Gott als Gott hat keine Mutter, und Jesus Christus als Gott hat keine Mutter, und die Braut des Hl. Geistes ist die Braut Jesu ist die Gemeinde Jesu.
Jesus hat sich von Seiten Marias zu seinen Erdenzeiten jede Einmischung in seine Geschäfte verbeten („Weib, was mir und was dir?“), so ist nicht anzunehmen, dass Er nun im Himmel eine andere Position vertritt. Das, was von Maria gesagt wird, hat keine biblische Grundlage, sondern sind Träume/Wünsche/Projektionen von Menschen, die das Wort Gottes nicht/nicht gut genug kennen oder kennen wollen.
Redaktion benachrichtigen
#33   Sozialkatholisch   10:20:03 | Freitag, 16. Februar 2007
@ JohannesD
Für uns Katholiken ist Maria nicht nur die Mutter Jesu sondern auch die Mutter Gottes, weil die göttliche Natur und die menschliche Natur unseres Herrn Jesus Christus untrennbar miteinander verwoben ist. Jesus Christus ist eben wahrer Mensch und wahrer Gott durch und durch. Die Bibelstelle die sie zitierten war wohl dafür gedacht den Zuhörern die Größe zu erklären die die Gotteskindschaft mit beinhaltet, und nicht um Maria zu degradieren. Als Gegenstelle könnte man das Magnifikat anführen Lukas 1, 46-55 welches ein Gebet der Gottesmutter beinhaltet.
Das Jesus Christus dem Willen seiner Mutter unterworfen seien soll ist natürlich eine Irrlehre, aber einen gewissen Einfluss auf ihren göttlichen Sohn wird Maria im Himmel schon haben.
Redaktion benachrichtigen
#32   Celebration   06:02:17 | Freitag, 16. Februar 2007
@Sozialkatholisch
Wenn einer den lieben Gott gnädig stimmen kann dann ist es Maria, denn Maria ist die Braut des hl. Geistes, die Tochter des Vaters und die Mutter des Sohnes. Da Gott in seiner hl. Dreifaltigkeit eigentlich nicht trennbar ist und Gott alle Gebote hält, wird er auch das Gebot : „Du sollst Vater und Mutter ehren“ halten. Da wird er sich doch von seiner Mutter in der einen oder anderen Sache, wenn sie für uns bittet, erweichen lassen.
Den Beweis für Ihren geistlichen Fehltritt werden Sie mir schuldig bleiben müssen.
Maria ist lediglich Mutter Jesu, also Mutter des Menschen Jesu, aber nicht Mutter des Gottes Jesu. Wo also bitte haben Sie es her, dass der Gott Jesus der Mutter des Menschen Jesu in alle Ewigkeit verpflichtet ist? In den Reden des Menschen Jesus war immer die Rede vom Vater, immer wies er auf den Vater hin, und wenn er auf seine irdische Mutter hinwies, dann liest sich das so:
„Wer ist meine Mutter? Wer sind meine Brüder und Schwestern? – Und er streckte die Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe da, das ist meine Mutter, und das sind meine Brüder! Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.“
Den Willen des Vaters zu tun ist der Herr in diese Welt gekommen, und es ist schier unerträglich, wie jetzt von Irrlehrern und Wort-Gottes-Verdrehern behauptet wird, Jesus Christus sei nach seiner Auferstehung und Erhöhung im Himmel dem Willen der Mutter des Menschen Jesu zu Gehorsam verpflichtet.
DAS IST GOTTESLÄSTERUNG
Redaktion benachrichtigen
#31   Sozialkatholisch   23:12:45 | Donnerstag, 15. Februar 2007
@ JohannesD
Wenn einer den lieben Gott gnädig stimmen kann dann ist es Maria, denn Maria ist die Braut des hl. Geistes, die Tochter des Vaters und die Mutter des Sohnes. Da Gott in seiner hl. Dreifaltigkeit eigentlich nicht trennbar ist und Gott alle Gebote hält, wird er auch das Gebot : „Du sollst Vater und Mutter ehren“ halten. Da wird er sich doch von seiner Mutter in der einen oder anderen Sache, wenn sie für uns bittet, erweichen lassen.
Redaktion benachrichtigen
#30   Celebration   19:43:10 | Donnerstag, 15. Februar 2007
@Sozialkatholisch
Wieso sollte „Maria“ Gott von seinem Strafgericht abhalten können? Gott ist der Souverän und Er entscheidet, wann „Tag“ ist! Niemand kennt Tag und Stunde, wieso sollte „Maria“ diese kennen?
Eine solche Denkweise, nach der „Maria“ den „strafenden Arm“ Gottes zurückhält, ist Menschen“weisheit“, aber bestimmt mit keinem Wort aus der Hl. Schrift zu belegen.
!:)
Redaktion benachrichtigen
#29   Sozialkatholisch   11:48:18 | Donnerstag, 15. Februar 2007
@ JohannesD
Gott kann Sünden schon auf dieser Erde strafen und die Fürsprache der Gottesmutter Maria kann ihn davon abhalten. Was ist daran Gotteslästerlich?
Redaktion benachrichtigen
#28   Celebration   11:38:02 | Donnerstag, 15. Februar 2007
@thaumaturgos
… maria schützt uns vor gott??? welch gedanke? welch unerträglicher gedanke!!! …aber wieso denn, schaun Sie nur mal das schutzmantelmotiv bei maria an … sie schützt vor den gottväterlichen Rachepfeilen …
Sie schreiben Gotteslästerliches!!!!!
Redaktion benachrichtigen
#27   thaumaturgos   10:23:56 | Donnerstag, 15. Februar 2007
… maria schützt uns vor gott??? welch gedanke? welch unerträglicher gedanke!!! …
aber wieso denn, schaun Sie nur mal das schutzmantelmotiv bei maria an … sie schützt vor den gottväterlichen Rachepfeilen …
Redaktion benachrichtigen
#26   Maledica   09:39:07 | Donnerstag, 15. Februar 2007
Allmacht Gottes
@Athanasius1957
Gott läßt viel Leid und Ungerechtigkeit zu, ohne daß ein direktes Eingreifen von Ihm sichtbar wäre.
Vergleiche, wie das schwerste Erdbeben seit Jahren…
mit solchen Parolen wird die Allmacht Gottes der Lächerlichkeit preisgegeben- denn so groß war das Erdbeben nun auch nicht.
Ach und was so einen unbedeutenden Ort in Bosnien angeht, so grenzt es schon an eine Beleidigung der allerseligsten Jungfrau Maria, dieses Kaff mit Wallfahrtsorten in eine Reihe zu setzen und so eine plappernde Gospa mit der Muttergottes gleichzusetzen!
Redaktion benachrichtigen
#25   Celebration   07:42:34 | Donnerstag, 15. Februar 2007
@Athanasius 1957
Sie schreiben:
unser vater im himmel würde schon längst mit der faust hineinfahren, um uns mores zu lehren, würden ihn nicht die weinenden augen der himmelskönigin sowie ihre hände davor zurückhalten.
Ja, unser Vater im Himmel soll uns mores lehren, wenn wir noch weiterhin diesen Schwachsinn glauben sollten, dass die weinenende Augen einer „Himmelskönigin“ und deren Hände vom Gericht zurückhalten würden.
Wer so etwas glaubt und auch noch verbreitet, der betreibt Gotteslästerung!
Warum das Gericht Gottes noch nicht gekommen ist, liegt allein beim Ewigen selbst, denn wir wissen weder Tag noch Stunde …
Was diesen schwäbischen Fastelovendsjeck angeht, der diese Gestalten in seine Messe eingeladen hat:
Auch er wird sich dafür verantworten müssen, dass er diesem Treiben gehuldigt hat.
Denn ein Narr redet Narrheit, und sein Herz geht mit Unheil um, daß er Ruchloses anrichte und rede über den HERRN lauter Trug; dadurch läßt er hungrig die hungrigen Seelen und wehrt den Durstigen das Trinken. Jesaja 32,6
Beweis dafür, dass solche Leute auch schon in der Bibel stehen !:) !
Redaktion benachrichtigen
#24   Inderwld   07:31:27 | Donnerstag, 15. Februar 2007
Fasnet
Die Redaktion irrt, wenn sie behauptet die Fasnet sei ein Fest zum Dämonenaustreiben. Der Ursprung der Fastnacht liegt in der Fastenzeit. Bevor entweder die Adventsfastenzeit oder das Fasten vor Ostern begonnen hat, durfte noch einmal richtig gefeiert werden. Die Kostümierung kommt daher, dass man hinter den Masken nicht erkennen konnte, ob es sich um einen Adeligen oder Tagelöhner, einen Reichen oder Armen gehandelt hat. So konnte ein Tagelöhner später nicht bestraft werden, wenn er schlecht über einen Adeligen geredet hat.
Redaktion benachrichtigen
#23   sacerdos helveticus   00:20:19 | Donnerstag, 15. Februar 2007
coecus-caecus: Debatte Aurelius-Athanasius
Betrifft lateinische Orthographie.
Bei Georges habe ich in der Tat „coecus“ nicht gefunden, wennngleich Georges auch spätlateinische und kirchliche Begriffe bringt.
„Coecus s. caecus“ habe ich jedoch bei Sleumer, kirchenlateinisches Wörterbuch (Limburg 1926; Nachdruck Hildesheim-Zürich-NewYork 1990), einem Standardwerk für kirchliches besonders auch liturgisches Latein gefunden.
Leider gibt Sleumer keine Belege an, hier müsste man wohl ausführlichere Werke konsultieren.
Also: in dubiis libertas, in omnibus caritas
Kehren wir nun zu wichtigeren Dingen zurück!
Redaktion benachrichtigen
#22   freddie schenk   22:36:25 | Mittwoch, 14. Februar 2007
@athanase
Wie schön, dass du dir da in allem sooooo sicher bist und dir deine eigene kleine Welt saber auch so richtig schön rund gebastelt hast. Bet du mal schön vor dich hin, der liebe Gott wird dich sicher hören. Aber halt dich einfach aus unseren Gebeten raus. Und wenn du der Welt schon unbedingt deine selbstgebastelten Heilslehren verkünden musst: an Speakers Corner wär sicher nochmal ein viertel Stündchen auf dem Söckelchen frei für dich. ^-^
Redaktion benachrichtigen
#21   Aurelius   21:42:37 | Mittwoch, 14. Februar 2007
@athanasius1957:
ae oder oe wird auch bei himmel coel- oder cael- wechselweise gebraucht.
Nun, bei caelum / coelum mag das ja der Fall sein, bei caecus/ coecus sind zumindest Lewis & Short www.perseus.org/cgi-bin/ptext?doc=Perseus%3A… anderer Meinung.
Redaktion benachrichtigen
#20   Hermann der Lahme   21:18:15 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Aragorn: Tanz auf dem Vulkan
angesichts der ständigen Greuel an Heiliger Stätte stimme ich Ihrer Beurteilung uneingeschränkt zu, denn die Hl. Schrift sagt uns einerseits. dass Gott langmütig ist, jedoch seiner nicht spotten lässt. Es wird sich zeigen, wer recht behält.
H-d-L
Redaktion benachrichtigen
#19   athanasius1957   21:17:13 | Mittwoch, 14. Februar 2007
caecus vel coecus
ae oder oe wird auch bei himmel coel- oder cael- wechselweise gebraucht.
bzgl maria:
sie schützt die ihr unter dem kreuz anbefohlenen kinder vor dem strengen vater.
und nebstnei: wie oft sind wir als kids vor dem „vater“ zur mutter „geflüchtet“?
außerdem nehmt die erscheinungen von lourdes oder fatima oder medjugorje oder …
überall die gleiche aufforderung:
betet betet betet. ich kann ihn nur mehr schwer vom gericht zurückhalten.
Redaktion benachrichtigen
#18   Aurelius   21:03:07 | Mittwoch, 14. Februar 2007
athanasius1957
alios coecos
Meinen Sie caecos?
Redaktion benachrichtigen
#17   landorganist   20:49:20 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Ja, genau,
Athanasius, Gott, der Allmächtige hätte schon längst mit der Faust dreingeschlagen, wenn ihr Tradis es ihm nur erlauben würdet.
Redaktion benachrichtigen
#16   ttoni   19:43:50 | Mittwoch, 14. Februar 2007
athanasius1957
maria schützt uns vor gott??? welch gedanke? welch unerträglicher gedanke!!!
Redaktion benachrichtigen
#15   athanasius1957   19:30:59 | Mittwoch, 14. Februar 2007
@ freddie schenk et alios coecos
treibt es nicht zu bunt mit eurem spott insbesondere du, freddie.
die aussage mit dem erdbeben ist mehr als geschmacklos, nachdem portugal nach der für die abtreibung leider positiv ausgegangenen volksabstimmung vom schwersten erdbeben seit jahren heimgesucht worden ist.
unser vater im himmel würde schon längst mit der faust hineinfahren, um uns mores zu lehren, würden ihn nicht die weinenden augen der himmelskönigin sowie ihre hände davor zurückhalten.
Redaktion benachrichtigen
#14   ultimo   19:18:48 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Erholt euch ruhig vom Lachanfall
aber leider ist es nicht zum lachen. „katholisches Brauchtum“ – hier wird auf einmal die Tradition als Argument hergenommen um Narren beim Altar zu rechtfertigen. Was den Leuten fehlt, ist die einfachste religiöse d.i. katholische Bildung. Dann käme es nicht zu solchen lächerlichen Veranstaltungen.Abgesehen davon dass es sowieso ein Witz ist wie die Deutschen ihre Fasnacht oder Fasching oder was auch immer zelebrieren.
Redaktion benachrichtigen
#13   Franz-Josef Klapdor   18:47:11 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Annemarie Weck: Fasnachtsschreck!
Mal wieder eine Klasse-Leistung auf „kreuz.net“! Allein die Bezeichnung „Faching“ zeigt, dass die Schreiberin keine Ahnung hat vom (katholischen) Brauchtum, das im im schwäbisch-allemannischen Raum „Fasnet“ oder „Fastnacht“ heißt. Und was soll die abwertende Kritik daran, dass ein Priester für die Narren und mit ihnen einen Gottesdienst hält und Eucharistie feiert? Was soll daran verwerflich sein? Ich finde es schön und auch angemessen, wenn sich die Kirche mit ihrem Tun mitten unter die Leute begibt und tagesaktuell in Gottesdienst und Predigt wirkt. Das ist bessere Seelsorge als das ewige Drohen mit Strafen und Verdammen!
Redaktion benachrichtigen
#12   Aragorn   17:18:42 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Tanz auf dem Vulkan
Die „Konzilskirche“ (P. Paul VI.) tanzt auf dem Vulkan und ignoriert das Rumoren, das dem drohenden Ausbruch vorangeht. Wie lange lässt Gott in seiner unendlichen Geduld mit uns Menschen noch derartiges zu? Hexensabbat auf Golgatha. Der Teufel lacht sich eins ins Fäustchen und sieht das drohende Gericht am Horizont aufziehen. Allein die Herren Bischöfe legen die Hände in den Schoß und lassen alles so weiterlaufen wie bisher. Der Orkan Cyril hat nur ein paar Bäume umgeknickt und ein paar Dächer abgedeckt. Der göttliche Zorn wird von dieser „Konzilskirche“ (P. Paul VI.) keinen Stein mehr auf dem anderen lassen.
Redaktion benachrichtigen
#11   Flavius Iulianus   16:16:11 | Mittwoch, 14. Februar 2007
@ Bruder Theo
Immer hübsch die Kirche im Dorf lassen…
eben, und die ist in Schorndorf und Umgebung in der Regel eh nicht katholisch.
@ Pünktchen
na irgendwem werden sie ja zugeordnet sein. Und der kann sich dann angesprochen fühlen. Oder betreibt die Seite hier der Heilige Geist?
Redaktion benachrichtigen
#10   Bruder Theophil   16:07:25 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Also man kann über viel reden…
…aber nicht über 10 Minuten.
Vor allem nicht über Stumpfsinn, der keinen religiösen Inhalt hat und vor allem weit überzogen ist. Werfen wir demnächst unsere Kinder in den Kerker, weil Sie sich in einem konfessionellen Kindergarten als Harry Potter verkleidet haben ?
Immer hübsch die Kirche im Dorf lassen…
Redaktion benachrichtigen
#9   freddie schenk   16:07:09 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Skandalös
Is ja wirklich und wahrhaftig skandalös, das Treiben da in dieser Kirche. Generationen frommer Katholiken werden unablässig damit beschäftigt sein, den Flurschaden um Narren und Narrensamen wieder gut zu machen. Betet sofort für die armen Sünder, die sich da am Altar so desavouiert haben. Der Pfarrer gehört ja sowieso sofort in eine katholibanische Besserungsanstalt und die Kirche muss ob des furchtbaren Altars und Altarraums sofort entkernt und mit tridentinischem Pomp und Hochaltar ausgestaltet werden. Ansonsten meldet sich Gott sofort wieder und löst ein mittleres Erdbeben rund um die Region Stuttgart aus! RETTET DEN ERDBALL!!!
Redaktion benachrichtigen
#8   Pünktchen   16:06:39 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Falvius
„…eure Redakteure…“
Wen meinen Sie denn mit „eure“ …??? o.O
Redaktion benachrichtigen
#7   Flavius Iulianus   16:04:17 | Mittwoch, 14. Februar 2007
:-D :-D :-D :-D :-D
Klasse Artikel!
Nach dem ich mich jetzt allmählich von meinem Lachanfall erholt habe, habe ich diesen Höhepunkt von kreuz.net an einen Freund gemailt, der Mitglied in einem Schorndorfer Faschingsverein ist. Ich denke das lässt sich dort sicher noch in eine Büttenrede einbauen.
Was für Drogen nehmen eigentlich eure Redakteure?
Redaktion benachrichtigen
#6   Genoveva   15:51:30 | Mittwoch, 14. Februar 2007
@thaumaturgos: Welchen Narren meinst Du denn?
Es hat ja mehr als einen Heiligen gegeben, der sich so bezeichnet hat …
Redaktion benachrichtigen
#5   thaumaturgos   15:45:02 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Laßt uns Jesus Christus als Narren folgen
preisfrage: welcher heilige hat sich als narr christi gesehen und benannt … und das nach dem tridentinum und noch vor den bösen V2
Redaktion benachrichtigen
#4   PetrusX   15:36:02 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Es ist unfassbar…
Habt Ihr auf dieser Seite eigentlich
keine anderen, viel wichtigeren Sorgen?
Und wieder hat man den Eindruck, dass hier
einige nicht mehr alle Tassen im Schrank haben.
Die wahren Hexen und Narren sitzen ganz sicher
nicht in Schorndorf sondern offenbar am Hebel
dieser Seite…
Redaktion benachrichtigen
#3   Aurelius   15:29:10 | Mittwoch, 14. Februar 2007
@Genoveva
Gute Beobachtung.
Ich frage mich, ob man da nicht vielleicht schon von Bühne sprechen kann. So zur Selbstdarstellung.
Redaktion benachrichtigen
#2   Genoveva   15:20:48 | Mittwoch, 14. Februar 2007
@Aurelius: Wie kommen Sie dazu, von einem Raum zu sprechen?
Die Verwendung des Begriffs „Raum“ setzt doch in der Regel eine Art von Abgeschlossenheit voraus. Früher wurde dies meist durch die Kommunionbank und ihre Einbindung in das architektonische Gesamtkonzept errreicht.
Was man auf dem foto sieht, sollte man wohl besser „Altarbereich“ nennen ;-)
Redaktion benachrichtigen
#1   Aurelius   15:03:59 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Verschönerung des Altarraumens
Der Altarraum ist dermaßen hässlich, daß ihn die Hexen und Geister nur aufwerten.
:-!
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
LiturgieBlasphemischer Kitzel LiturgieNarrenmesse Spaemann über ‘pro multis’Unvermeidlich Protestantische LiturgieVerkehrte Welt LiturgieSpricht Christus bei der Konsekration vom Heilsangebot oder von der Heilswirksamkeit? pro multisGehen „viele“ oder „alle“ verloren? LiturgieAuch ein Faß Kölsch auf dem Altar Mons. Piero MariniVon besonderem Wert? Liturgie„Pro multis“ unter der Lupe des logischen Hausverstandes „pro multis – für viele“Der Teufelsschwanz in den Wandlungsworten LiturgieReligiöse Lieder gab es auch LiturgieDer Priester als Marktschreier am Mikrophon Päpstlicher ZeremoniarRichtungswechsel? „pro multis“ – „für viele“Sensation: Wandlungsworte zurückgewandelt LiturgieVielfältige Schlußfolgerung
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net