Institut St. Philipp Neri
„Nichts hat sich geändert, aber alles ist anders“
Der Bischof von Trier hat zwei Seelsorger für die Gläubigen des Alten Ritus in seinem Bistum bestellt. Eine altrituelle Gemeinde gibt es in der Diözese Trier schon seit geraumer Zeit. Nur war der Bischof damit bisher nicht einverstanden.
St. Martinskirche
St. Martinskirche
© http://www.institut-philipp-neri.de
(kreuz.net, Köllerbach) Bischof Reinhard Marx von Trier hat zwei Priester des in Berlin ansässigen ‘Instituts St. Philipp Neri’ mit der Seelsorge einer bereits seit längerem bestehenden altrituellen Gemeinde beauftragt.

Ab dem kommenden ersten Fastensonntag wird die St. Martinskirche in Köllerbach von Pater Benedikt Ulitzka und Pater Daniel Bartels betreut.

Der fromme Pater Ulitzka ist schon seit längerem Hirte der altrituellen Gemeinde. Der ehemalige polnische Franziskaner arbeitete seit Anfang der 90er unabhängig von seiner Gemeinschaft und den Bischöfen.

Er war lose mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. verbunden und wirkte in Essen und Rheinhausen.

Rekonzilierungsbemühungen zwischen der traditionellen St. Martinskirche und dem Trierer Ordinariat gab es schon seit längerem. Die einzige Bedingung für die Gläubigen war die Beibehaltung der Alten Messe.

Die Geschichte der St. Martinskirche

Die St. Martinskirche war ursprünglich ein Bergwerksgebäude. Nach dem Krieg entstand daraus eine Notkirche. Nachdem im Ort eine neue Kirche gebaut worden war, wurde die Notkirche im Jahr 1973 verkauft und in eine Autowerkstätte verwandelt.

Als die Autowerkstätte ihre Arbeit einstellte, kam die Idee auf, dort wieder eine Kirche einzurichten – und zwar speziell für den alten Ritus. Zu diesem Zweck wurde der „Katholische Kirchbauverein St. Martins-Kirche“ gegründet.

Fronleichnamsprozession mit Pater Benedikt Ulitzka.
Fronleichnamsprozession mit Pater Benedikt Ulitzka.
Die Kirche wurde fertiggestellt. Der Bischof stellte jedoch keinen Priester für die Schar von Traditionalisten. Schließlich fand sich ein Geistlicher, der wegen seines Festhaltens am traditionellen Ritus aus der Gemeinschaft mit Bischof und Papst gefallen war.

Er war bereit, die Gemeinde auch ohne bischöflichen Auftrag zu betreuen. „Somit standen die Gläubigen der St. Martins-Kirche plötzlich außerhalb der regulären kirchlichen Ordnung“ – so die Darstellung auf der Homepage des ‘Instituts St. Philipp Neri’.

Durch den Beitritt von Pater Ulitzka zu dem Berliner Institut wird die irreguläre Situation beseitigt.

Das ‘Institut Philipp Neri’ resümiert:

„Nichts hat sich geändert, aber alles ist anders: Aus einer irregulären Situation, die für die Beteiligten mit vielerlei Mißlichkeiten und großer Gefahr für ihr Seelenheil verbunden war, wird eine Konstellation, die alle Voraussetzungen für eine ruhige und gedeihliche Entwicklung bietet.“
      
22 Lesermeinungen
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#22   Tridentinus   18:15:39 | Freitag, 16. Februar 2007
@Maledica
Sie benutzen „völlig katholisch“ auch sehr sektenhaft. P. Benedikt (Benedikt ist doch wohl sein franziskanischer Ordensname, wie heisst er jetzt eigentlich (wieder)?) muss erst einmal die korrekten tridentinischen Rubriken lernen und anwenden. Wie man übrigens den MBs der Priesterbruderschaft St. Pius X. entnehmen kann, war die Kath. Kulturgemeinschaft St. Pius X., die hinter St. Martin-Engelfangen steht, bis in die 80iger Jahre des vergangenenen Jahrhunderts mit der FSSPX verbunden. Mit der Kirche St. Martin kam spätestens die Trennung, denn diese schien nie unter den „Messzentren“ der FSSPX auf. Theologische Standpunkte sucht man in Köllerbach vergeblich. Sehr unschön seitens des Bistums Trier verliefen etwa die Trauerfeierlichkeiten für den sedisvakantistisch angehauchten Pfarrer Herman-Jossef Adam. Die beiden sedisvakantistischen Priester, die damit letztwillig betraut waren, wurden unter Vorspiegelung eines Auftrags an die FSSP, der höchstens als Gerücht existierte, in letztem Moment ausgeladen. (Ich halte zumindest jene Sedisvakantisten für tolerabel, die ihre Auffassung als theologische Meinung vortragen!) In dieser misslichen Lage, die schon aus Pietät hätte ehrlicher gelöst werden müssen, boten die Verantwortlichen von St. Martin ihre Kirche für das Requiem an und zwar den sedisvakantistischen Geistlichen, die Pfr. Adam gewünscht hatte. Das war vor einem Monat. Und jetzt folgt die VII-Rekonziliation rein auf der Grundlage liturgischer Zugeständnisse. Sehr solide…
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#21   Maledica   14:13:27 | Freitag, 16. Februar 2007
Denn wir gründen eine Sekte…
@Benedikt
Athanasius scheint ein wahrer Schismatiker zu sein, wenn er von der wahren, nicht mit der sich etablierenden Gegenkirche des Modernismus schreibt.
Bei solchen Zementköpfen hilft keine Diskussion weiter, da hilft nur noch beten denn gegen solche eine Verblendung hilft auch nicht die hellste Erleuchtung!
Selbst wenn Christus am Ende der Zeiten wiederkommt, wird er von Solchen als zu liberal abgelehnt.
Die Kirche ist nun mal nicht so, wie sich das einige Piusgeschwister und auch Medjugorianer, BDKJler, etc. vorstellen
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#20   Benedikt   12:45:20 | Freitag, 16. Februar 2007
@ Bernado
Danke. Also ist die Praxis in Trier die gleiche wie beim „Guten Hirten“. Die Mitglieder werden in ihre Gemeinschaften inkardiniert. Die Übernahme von pfarrlichen (allerdings territorial) Aufgaben gibt es ja bei vielen Orden (zumal etliche Klosterkirchen nur noch stehen, weil sie Pfarrkirchen wurden). Bleibt für mich rätselhaft, was Athanasius hier meint.
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#19   Bernado   12:37:22 | Freitag, 16. Februar 2007
@Benedikt
Sie schrieben: „Sind die Mitglieder des Instituts vom Guten Hirten nicht inkardiniert? Wurde nicht unlängst gemeldet, dass einer von ihnen dort eine Pfarrerstelle bekommt?“
Die Mitglieder von Bon Pasteur sind ebenso bei ihrem Präpositus inkardiniert wie die Mitgleider von St. Philipp Neri bei dem ihrem. Damit sind sie in einer regulären kirchlichen Struktur, haben aber, da keinem Bistum zugehörig, keinen über ihr Institut hinausreichenden Seelsorgeauftrag.
Wenn sie in der öffentlichen Seelsorge tätig werden wollen, brauchen sie dazu einen Auftrag des zuständigen Diözesanbischofs. In Bordeaux wurde das so geregelt, daß der Bischof eine nicht lokal definierte Personalgemeinde errichtet und ein Mitglied des Instituts nach Absprache mit dem Präpositus dort als Pfarrer eingesetzt hat. Diese Pfarrei führt eigene Kirchenbücher und untersteht wie andere Pfarreien der Verwaltungsaufsicht des Bistums.
In Berlin und künftig in Trier ist das meines Wissens etwas anderes geregelt. Das ISPN bzw. seine Ableger bilden keine Personalgemeinden und führen keine Kirchenbücher. Der Bischof überträgt den Priestern des Instituts für seinen Bereich bestimmte Aufträge und stellt sicher, daß die im Rahmen dieser Aufträge erfolgenden Amtshandlungen (Taufen, Firmungen, Eheschließuingen usw.) in den Kirchenbüchern der Heimatpfarreien der Gläubigen eingetragen werden.
Über die Bedeutung der rechtlichen Unterschiede mögen sich Juristen den Kopf zerbrechen – praktisch läuft das wohl aufs Gleiche hinaus.
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#18   Benedikt   12:08:29 | Freitag, 16. Februar 2007
@ Athanasius
Sind die Mitglieder des Instituts vom Guten Hirten nicht inkardiniert? Wurde nicht unlängst gemeldet, dass einer von ihnen dort eine Pfarrerstelle bekommt?
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#17   Maledica   10:18:21 | Freitag, 16. Februar 2007
FSSPX
@Monti
Und wenn es tausendmal kein eigentliches Schisma ist, was die Piusbrüder praktizieren : sektenähnliche Züge tragen die Bruderschaft und die ihr zugetanen Gläubigen auf jeden Fall !
Die Demut ist den Piushanseln völlig abgekommen.
Es bleiben die falschen Parolen, daß Hw. Benedikt Ulitzka „ausserhalb der Gemeinschaft der Bischöfe und des Papstes“ aus der er – so die Webseite von kath.net únd Institut Philipp Neri zu Berlin – gefallen wäre…
Solche Aussagen bestätigen nur die Verbissenheit der Piushanseln, da ja ALLE anderen böse sind!
Die Marktschreier Fellay und Williamson lassen grüßen!
Pater Ulitzka OFM ein „kleines Schisma“ und einen Gemeinschaftsabbruch mit der römisch-katholischen Kirche (der wahren, nicht mit der sich etablierenden Gegenkirche des Modernismus) zu unterstellen, ist höchst traurig und lügnerisch,
Es werden Zeiten kommen da niemand die Wahrheit verträgt.
20 Jahre Trennung von der Gemeinschaft unserer Heiligen Mutter Kirche bleiben nun nicht ohne Spuren und lassen fanatische Verbissenheit erkennen. Der Weg in die Sekte ist nicht mehr weit. Fellay und Williamson strengen sich ja mächtig dafür an
vor allem wenn aus ein dem Munde der – von mir nicht einmal direkt verurteilten und kritisierten – ‘Goeschisten’ aus Berlin kommt, die ja alle selbst einst der FSSPX angehörten.
Das ist Vergangenheit.
Diese haben sich bekehrt und sind nun völlig katholisch.
In die Betonhirne geht daß natürlich nicht rein.
Anstatt sich zu freuen, übelste Verleumdungen!
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#16   monti   22:59:14 | Donnerstag, 15. Februar 2007
@landorganist
Ich hätte es nie für möglich gehalten, aber ich kann mich den Ausführungen von Maledica voll anschließen.
Die „Piushanseln“ wollen nicht in die Kirche zurück, oh, Entschuldigung, in die volle Gemeinschaft mit der Kirche zurück, sie können es aber auch nicht, weil sie alles aufgeben müssten (ausser vielleicht der trid. Messe), wofür sie in der Vergangeheit alle Schmähungen ertragen haben.
Und wenn es tausendmal kein eigentliches Schisma ist, was die Piusbrüder praktizieren : sektenähnliche Züge tragen die Bruderschaft und die ihr zugetanen Gläubigen auf jeden Fall !
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#15   landorganist   19:52:02 | Donnerstag, 15. Februar 2007
Athanasius I-IV
worüber regen Sie sich auf? Ich hätte es nie für möglich gehalten, aber ich kann mich den Ausführungen von Maledica voll anschließen.
Wenn Sie übrigens römisch-katholisch sind, dann bin ich der Kaiser von China, und Sie dürfen mich mit Majestät betiteln.
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#14   Athanasius   16:59:27 | Donnerstag, 15. Februar 2007
Es bleiben Parolen
Es bleiben die falschen Parolen, daß Hw. Benedikt Ulitzka „ausserhalb der Gemeinschaft der Bischöfe und des Papstes“ aus der er – so die Webseite von kath.net únd Institut Philipp Neri zu Berlin – gefallen wäre…
Pater Ulitzka OFM ein „kleines Schisma“ und einen Gemeinschaftsabbruch mit der römisch-katholischen Kirche (der wahren, nicht mit der sich etablierenden Gegenkirche des Modernismus) zu unterstellen, ist höchst traurig und lügnerisch, vor allem wenn aus ein dem Munde der – von mir nicht einmal direkt verurteilten und kritisierten – ‘Goeschisten’ aus Berlin kommt, die ja alle selbst einst der FSSPX angehörten. Nun, P. Ulitzka hat nichts weiteres getan als z.B. ein Pfarrer Leutenhegger oder so seinerzeit in Bayern und Tirol. Einfach den römisch-katholischen Glauben weitergetragen trotz der Zerstörung derselben Überzeugung und Lehre durch die „institutionelle“ offiziell „römisch-katholische“ Pfarrträger und Herdenverwalter.
Es gibt nichts zu vollenden, nur eine Inkardinierung zu vergeben. Die Formel die das Institut St. Philipp Neri auf Hw. Ulitzka (der wahrscheinlich wohl ursprünglich deutscher Oberschlesier war, dem Namen nach) anwendet, wurde nicht einmal vom heutigen Vatikan auf die „echten“ Lefebvristen Hw. Patres Laguérie, Aulagnier, Héry usw. des Institut du Bon Pasteur (Erzbistum Bordeaux) angewandt! Die intra-attackierende Polemik vieler „Indult“-„Tradis“ ist leider oft schlimmer als die Lügen moderner Prälaten.
Pax, tolerantia, sed semper fides!
Athanasius
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#13   Benedikt   16:22:30 | Donnerstag, 15. Februar 2007
@ thaumaturgos
„„Der ehemalige polnische Franziskaner arbeitete seit Anfang der 90er unabhängig von seiner Gemeinschaft und den Bischöfen““
bei solchen aussagen sehe ich die einheit der kirche wachsen und gedeihen!
Naja, dieser Zustand ist ja nunmehr beendet. Wo ist also noch ein Problem?
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#12   Alois Hudal   14:11:47 | Donnerstag, 15. Februar 2007
@Bernado:
In dem genannten Artikel des ISPN ist vom Bistum Trier an sich und in einem weiteren Satz von dem kleinen Wörtchen „dort“ die Rede. Daraus ergibt sich meines Erachtens, daß Pater Bartels Pater Benedikt an seinem Standort unterstützen soll. Die andere Messe wäre dann die zweite Messe, die davon unabhängig ist. Sie haben natürlich recht, daß die zusätzliche Inkardination von Pater Bartels im Bistum Trier draufhin weist, daß der Bischof der steigenden Nachfrage nach dem klassischen Ritus Rechnung trägt.
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#11   Bernado   13:30:11 | Donnerstag, 15. Februar 2007
@Alois Hudal
Sie schrieben: „Soweit ich weiß, wird bereits sonntags in Rehlingen die klassische römische Messe vom Institut Christus König zelebriert. Das wären dann schon zwei Messen im Bistum Trier.“
Die Sonntagsmesse in der Kirche der weissen Väter wurde bisher von verschiedenen Geistlichen zelebriert, die Koordination oblag im Auftrag von Bischof Marx Herrn Pfarrer i.R. Franz-Josef Biesel.
Wie auf der Website des ISPN ….institut-philipp-neri.de/neu/koellerbach.html zu erfahren ist, hat der Bischof jetzt mit Pater Bartels (geweiht 2006) einen weiteren Priester für die Seelsorge im alten Ritus ins Bistum geholt. Mit ihm und mit P. Ulitzka stehen im Bistum jetzt also 2 „hauptamtliche“ für diese Aufgabe zur Verfügung. Es sieht also so aus, als ob man sich an Saar und Mosel auf steigende und langfristige Nachfrage nach den traditionellen Formen der Liturgie und der Sakramentenspendung einstelen wollte.
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#10   Alois Hudal   13:03:53 | Donnerstag, 15. Februar 2007
@Artikel:
Soweit ich weiß, wird bereits sonntags in Rehlingen die klassische römische Messe vom Institut Christus König zelebriert. Das wären dann schon zwei Messen im Bistum Trier.
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#9   ottaviani   11:06:31 | Donnerstag, 15. Februar 2007
So weit mir bekannt
war duiese gemeinde immer unabgängug von der FSSPX der gute P Benedikt hat nur in den Niederlassungen der Bruderschaft aushilfen übernommen wie das ja des öfteren befreundete Priester tun
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#8   thaumaturgos   10:28:30 | Donnerstag, 15. Februar 2007
… sondern auch die sichtbare Einheit
nicht nur die sichtbare, sondern die nach aussen erfahrbar durch Handeln ! und durch Reden bestätigte! ich gebe ihnen recht, die secta marcelli will und baut an einer eigenen (gegenkirche) wie einst die donatisten, katherer und andere häretiker
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#7   Maledica   09:47:10 | Donnerstag, 15. Februar 2007
Piushanseln
So Parolen wie die von Athanasius zeigen wieder, daß die Piushansels gar nicht in die Kirche zurückwollen.
Die können noch nicht mal lesen, was sie selber schreiben.
Außerhalb der vollen Gemeinschaft ist nicht gleich Schisma.
Aber es sind ja ALLE Verräter die dieser bösen V2 Konzilssekte auch nur den kleinen Finger reichen.
Und da müssen natürlich diejenigen Diffarmiert werden, welche nicht durch die Indoktrination von Fellay/Williamson etc. jeden Vertreter der Kirche in die Pfanne hauen.
Wer wahrhaft katholisch geworden ist und dies auch durch die demütige Haltung unter die Jurisdiktion der Kirche zeigt (zum katholisch sein gehört nicht alleine das Aussprechen der Dogmen, sondern auch die sichtbare Einheit) der ist in den Augen der Piusgeschwister böse, ganz ganz böse.
So hat ja wieder der Fellay letztens allen anderen Gemeinschaften, welche die Messe aller Zeiten, außer seiner eigenen- von Rom fernen- den katholischen Glauben abgesprochen und diese demnach wie Trachtenvereine abgestempelt.
Die Piusgeschwister wollen gar nicht in den Schoß der Kirche zurück!
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#6   thaumaturgos   08:24:57 | Donnerstag, 15. Februar 2007
katholischer gehts ja gar nicht mehr, …
oder irre ich mich?
„„Der ehemalige polnische Franziskaner arbeitete seit Anfang der 90er unabhängig von seiner Gemeinschaft und den Bischöfen““
bei solchen aussagen sehe ich die einheit der kirche wachsen und gedeihen!
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#5   Bernado   21:59:40 | Mittwoch, 14. Februar 2007
@Athanasius
Sie schrieben: „Schön dass das ‘Institut St. Philipp Neri’ aus Berlin auf ihrer Homepage auch noch behauptet, dass die röm.-kath. Gemeinde von P. Ulitzka OFM doch irgendwie im Schisma und ausserhalb der katholischen Kirche stand. Man hat auf institut-philipp-neri.de geschrieben:
Am 1. Fastensonntag (25. Februar) findet im Saarländischen Püttlingen die Rekonziliation (Versöhnung) einer bisher außerhalb der vollen Gemeinschaft mit der Kirche stehenden Ge meinde und ihres Priesters statt.“
Mir scheint, Sie haben im Eifer des Gefechtes nicht recht hingeschaut. Der Ausdruck „außerhalb der vollen Gemeinschaft“ sagt jedenfalls nichts von „Schisma“ und auch nichts von „außerhalb der Kirche“, sondern er sagt genau das, was er sagt, nämlich außerhalb der vollen Gemeinschaft. Es gab also offensichtlich eine Gemeinschaft und insoweit ein „innerhalb der Kirche“, aber diese Gemeinschaft war nicht vollständig – wie hätte sie vollständig sein können, wenn die Gemeinde sich außerhalb der diözesanen Ordnung einen eigenen, ebenfalls außerhalb dieser Ordnung stehenden Priester anstellte?
Genau dieser nicht ordnungsgemäße Zustand wird jetzt wieder in Ordnung gebracht – das ist doch schön, oder?
Manchmal denke ich, einige Leute haben sich so in ihre (und jetzt meine ich das Wort) schismatische Haltung verrannt und träumen so sehr vom Aufbau einer Gegenkirche, daß sie es nicht ertragen, wenn andere wieder in die volle Einheit zurückkehren.
Ubi Petrus, ibi ecclesia.
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#4   Hypatia   21:56:50 | Mittwoch, 14. Februar 2007
@ Herr Leblhuber
Was reißen Sie mich mit Ihrem plötzlich entwickelten Aktionismus aus meiner abendlichen Entspannung. Wollen Sie spielen oder wahrhaftigen „Krieg“? Gerne morgen wieder, ich bin bereits abgeschminkt und befinde mich jetzt in meinem Boudoir. Als Herr werden Sie mich hier wohl kaum stören wollen. Also, morgen stehe ich Ihnen gerne wieder für die eine oder andere Trolligkeit zur Verfügung, wenn Sie mich für heute entschuldigen wollen. Angenehme Nachtruhe!
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#3   Athanasius   21:35:05 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Schön, die Parolen sagen viel
Schön dass das ‘Institut St. Philipp Neri’ aus Berlin auf ihrer Homepage auch noch behauptet, dass die röm.-kath. Gemeinde von P. Ulitzka OFM doch irgendwie im Schisma und ausserhalb der katholischen Kirche stand. Man hat auf institut-philipp-neri.de geschrieben:
Am 1. Fastensonntag (25. Februar) findet im Saarländischen Püttlingen die Rekonziliation (Versöhnung) einer bisher außerhalb der vollen Gemeinschaft mit der Kirche stehenden Ge meinde und ihres Priesters statt.
Man ist nur ein Paar Jahre selbst pontifikalisiert und ‘in Einheit’, und schon übernimmt man die lügnerischen Parolen der Konzilskirche, dass die ‘Traditionalisten’ ausserhalb der katholischen Kirche und der Einheit stünden.
Traurig, dass man solche Parolen verbreitet nur um eine Stelle in einer Diözese zu bekommen. Für Hw. Ulitzka ist eine Bezeichnung dass er vorher ‘schismatisch’ war auch nicht wirklich ein Kompliment. Schade, dass St. Philipp Neri schon so fest eingebissen ist, dass man wirklich dem Märchen vom ‘Schisma’ der ‘traditionalistischen’ bzw. ‘integristischen’ Katholiken (Priester ob Gläubige) glaubt. Ich sehe da eine Wiederholung der Petrusbruderschaft. Wo z.B. ein Pater Desvilliers früher selbst ohne Fakultät Beichte hörte in Ecône, behauptet er jetzt, die FSSPX-Beichten und -Ehen usw. usw. seien ‘ungültig’. Blind für die kanonische u. ekklesiologisch-theologische Wahrheit, aber immer noch die leider unter ‘Tradis’ herrschenden Vergeltungspolemik…
Mir und jedem römischen Katholiken ists klar.
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#2   st.georg   21:34:44 | Mittwoch, 14. Februar 2007
@jolie
der von ihnen kursiv gestzte text aus kath.net ist inhaltlich doch völlig korrekt … wo ist ihr problem ?
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#1   jolie   21:15:50 | Mittwoch, 14. Februar 2007
kath.net schreibt:
„Allerdings waren viele Gemeindemitglieder in den letzten Jahren Anhänger der schismatischen Piusbruderschaft.“
da sieht man wieder mal, wo die neokonservativen info-dienste stehen und wie gut sie informiert sind.
seufz.
sind wir doch froh, dass es kreuz.net gibt
findet
euer
jolie
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