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Unersetzlicher Beitrag + Der Papst ist ein Ketzer + Sie zittert + Interpretation statt Übersetzung + Ein echter Politiker
Unersetzlicher Beitrag

Vatikan. Am gestrigen Valentinstag schenkte Papst Benedikt XVI. bei der Mittwochsaudienz seine besondere Aufmerksamkeit den Frauen: „Wir wollen Gott für das Große danken, das er in der Kirche durch gläubige Frauen gewirkt hat und wirkt, besonders für die Weitergabe des Glaubens. Ich danke allen Frauen, die heute durch ihr Gebet und ihr christliches Zeugnis und Engagement einen unersetzlichen Beitrag zum Leben der Kirche leisten.“

Der Papst ist ein Ketzer

Bulgarien. Der bulgarische Bischof Nikolai (38) nannte den Papst diese Woche vor einem privaten Fernsehsender einen „Ketzer“. Nikolai ist der jüngste Bischof Bulgariens. Er wurde erst am Sonntag zum Bischof von Plowdiw gewählt. Plowdiw ist die zweite Stadt und die größte der 13 orthodoxen Diözesen des Landes. Sie befindet sich im Südwesten Bulgariens. Nach Angaben der bulgarischen Webseite ‘Novinite’ sagte Nikolai: „Wenn der Papst einen anderen Glauben als den orthodoxen bekennt, dann machen ihn die Canones der Kirche zu einem Häretiker.“ Nikolai genießt die Unterstützung des bulgarischen Patriarchen Maxim. Dieser gratulierte ihm auch letzten Sonntag als erster zu seiner einstimmigen Wahl zum Diözesanbischof.

Sie zittert

China. Laut der italienischen Nachrichtenagentur ‘asianews’ zittert die ‘Patriotische Vereinigung’ vor einem Brief, den Papst Benedikt XVI. an Chinas Katholiken schreiben will. Der Brief wird für Ostern erwartet. In ihm sollen erstmals öffentlich die Frage der Einheit der Kirche in China und die Beziehungen zwischen der Regierung und der „Patriotischen Vereinigung“ angesprochen werden.

Interpretation statt Übersetzung

Deutschland. Der Vorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland kritisierte gegenüber dem Berliner ‘Tagesspiegel’ die sogenannte Bibel in gerechter Sprache: „Daß eine Übersetzung immer auch Interpretation enthält, wird hier umgedreht: Die Interpretation wird als Übersetzung ausgegeben.“

Ein echter Politiker

„Der Horst war nie sonderlich ehrlich … Er hat nie ehrlich mit mir geredet, weder über politische Pläne noch über private Probleme. Ich ahnte ja längst, daß es eine andere Frau gab. Aber auf Fragen bekam ich nie Antworten.“

Christel S. (54) im Interview mit der ‘Bild-Zeitung’ über ihren geschiedenen Ehemann, den CSU-Vize und Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer.
      
15 Lesermeinungen
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#15   freddie schenk   12:51:28 | Freitag, 16. Februar 2007
@Benedikt
Okay, entschuldige mich für die kleine Frotzelei.
Wollen Sie etwa eine Gemeindeleitung, die sich lediglich aus Karrieregründen in der Kirche engagiert? … Der Glaube ist nach meinem Empfinden auch nicht davon abhängig, ob mir persönlich irgendwelche Aufstiegschancen eingeräumt werden.
Nein – du hast Recht – ich will niemanden in Leitungsfunktionen der leitet um der Leitung bzw. der eigenen Karriere willen. In der Kirche nicht und auch sonst nirgendwo. Zur Leitung brauchs Kompetenz und Autorität.
Natürlivch ist der Glaube nicht von eingeräumten Aufstiegschancen abhängig. Aber wir Männer haben das in der Kirche leicht reden – wir können ja, wenn wir wollen, äh, berufen werden, Priester werden und in der kirchlichen Hierarchie nach oben klettern. Frauen ist das aber verwehrt (ich bemerke hier lediglich, dass das faktisch so ist, ohne das zu bewerten). Ob ich das als Frau, fernab meines Glaubens, so toll finden würde, weiß ich nicht. Wahrscheinlich nicht.
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#14   Benedikt   12:33:05 | Freitag, 16. Februar 2007
@ schenk
dann schon lieber die Frauen, die gern mit dem Feudel ihren Dienst tun, die Klappe halten und sich widerspruchslos unterordnen.
Keine Ahnung, was die Polemik soll, zumal ich mich geschlechtsneutral geäußert habe. Wollen Sie etwa eine Gemeindeleitung, die sich lediglich aus Karrieregründen in der Kirche engagiert? Ich für meinen Teil hätte da lieber eine, die dies aus Glaubensgründen tut. Der Glaube ist nach meinem Empfinden auch nicht davon abhängig, ob mir persönlich irgendwelche Aufstiegschancen eingeräumt werden.
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#13   freddie schenk   12:23:15 | Freitag, 16. Februar 2007
Genau Benedikt
dann schon lieber die Frauen, die gern mit dem Feudel ihren Dienst tun, die Klappe halten und sich widerspruchslos unterordnen. :-D
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#12   Benedikt   12:20:39 | Freitag, 16. Februar 2007
@ Bussmann
Dieser Schritt würde nicht nur die Frauen, auf die es heute ankommt, in die Kirche zurückführen,
Ui toll, wie überaus reizvoll. Leute, die nur wegen der Möglichkeit eines Leitungsamts in der Kirche sind als Gemeindevorsteher(in). Grandios.
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#11   Brigitte Bussmann   10:24:27 | Freitag, 16. Februar 2007
Unersetzlicher Beitrag
wunderschön, was der Hl. Vater bei der letzten Mittwochsaudienz sagte. Ein sehr wichtiges Wort aus seiner Ansprache ist, dass Thomas von Aquin Maria von Magdala „apostola apostolorum“ nannte. Sehr gut finde ich auch, dass er Paulus erwähnte, wo doch die Frauen in den Urgemeinden Gemeindevorsteherinnen waren. Katholische Kirche ist mit Papst Benedikt auf dem richtigen Weg, endlich die Frauen nicht nur anzuerkennen, dass es ohne sie, hier vor allem wegen Maria von Magdala, gar kein Christentum geben würde.
Aber wo, bleibt denn der letzte Schritt, die Frauen auch Anteil am Leitungsamt in der heutigen katholischen Kirche haben zu lassen. Dieser Schritt würde nicht nur die Frauen, auf die es heute ankommt, in die Kirche zurückführen, sondern auch deren Kinder, denn die Kirche braucht dringend, gerade hier in Europa, die Jugend. Lieber Hl. Vater gehen Sie diesen Weg weiter und vor allem, machen Sie dies auch den Bischöfen in Deutschland und Österreich klar, denn die Beschlüsse der Würzburger Synode sind mehr als je gefragt. o^/
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#10   Ydefix   03:37:05 | Freitag, 16. Februar 2007
Schwätzer Sozialkatholisch:
Weil ein „Orthodoxer“ nicht orthodox (voll im wahren Glauben stehend) ist, ist er ein „selbsternannter“. Basta. Genauso wie Sie als eingefleischter Sektierer kein Katholik sind.
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#9   freddie schenk   17:53:26 | Donnerstag, 15. Februar 2007
@sacerdos helveticus
Also ein Beweis dafür, dass es überall und zu allen Zeiten „menschelt“ und, dass es eine irrige Annahme es, alles könne besser sein wenn die rk Kirche nur schnell wieder vorkonzilliar werde. Danke für diese Erkenntnis sacerdos helveticus! :-]
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#8   sacerdos helveticus   12:18:22 | Donnerstag, 15. Februar 2007
@ freddie schenk
Die Angelegenheit zeigt einfach nur, dass die Kritik Kardinal Meisners völlig gerechtfertigt ist.
Auch in Bayern gehen die Uhren nicht mehr viel anders.
Allerdings war auch früher wohl manches nur Fassade.
So wird auch von Affären von Franz Josef Strauss berichtet.
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#7   Sozialkatholisch   12:10:21 | Donnerstag, 15. Februar 2007
@ Daniel Stöhr
Ich habe mehrere orthodoxe Freunde aus verschiedenen Kirchen, die schismatische Haltung von ihnen führt zu Stolz und Überheblichkeit.
Bei ihnen kann ich auch Ansätze dieser negativen Eigenschaften feststellen, das wird wohl daran liegen dass ihnen auch der oberste irdische Hirt fehlt.
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#6   freddie schenk   12:09:39 | Donnerstag, 15. Februar 2007
@sacerdos helveticus
Und was sagt uns das jetzt, außer, dass das dann eine innerkirchliche bzw. private Angelegenheit des Herrn Seehofer Frage ist, die keinerlei Relevanz für seine politische Arbeit in einer politischen Partei hat, sofern Herr Seehofer sich hat Scheiden lassen. Und wenn er nicht geschieden wäre, wäre auch das einzig eine moralische Frage, die man unterschiedlich bewerten kann.
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#5   sacerdos helveticus   11:59:37 | Donnerstag, 15. Februar 2007
Seehofers „Ehen“!
Bisher nicht bekannt war mir, dass Seehofer bereits geschieden war.
Darauf stiess ich erst durch Meldungen in der Presse von heute, wo sich seine erste Ehefrau zu Worte meldet.
Das heisst: Sollte die erste Ehe kirchlich gültig gewesen sein und auch nicht annuliert worden sein (wer weiss etwas dazu?), so wäre ja bereits die Beziehung mit seiner „zweiten Ehefrau“ eigentlich kirchlich gesehen nur ein Konkubinat und er hätte sich halt seit seiner neuesten Affäre eine zweite Konkubine zugelegt.
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#4   Ydefix   11:58:04 | Donnerstag, 15. Februar 2007
Dass Ratzinger
ein Ketzer ist, liegt vor aller Welt klar und offen zutage. Da braucht die Welt keine Belehrungen eines selbsternannten „Orthodoxen“.
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#3   Heggi   09:23:21 | Donnerstag, 15. Februar 2007
Sirilo…
mit Ihnen gehen immer mehr die Pferde durch. Und auch das noch ohne Anführungszeichen!
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#2   Bruder Theophil   08:53:06 | Donnerstag, 15. Februar 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Markus 8, 27-33
In jener Zeit ging Jesus mit seinen Jüngern in die Dörfer bei Cäsarea Philippi. Unterwegs fragte er die Jünger: Für wen halten mich die Menschen? Sie sagten zu ihm: Einige für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für sonst einen von den Propheten.
Da fragte er sie: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete ihm: Du bist der Messias! Doch er verbot ihnen, mit jemand über ihn zu sprechen.
Dann begann er, sie darüber zu belehren, der Menschensohn müsse vieles erleiden und von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er werde getötet, aber nach drei Tagen werde er auferstehen. Und er redete ganz offen darüber.
Da nahm ihn Petrus beiseite und machte ihm Vorwürfe. Jesus wandte sich um, sah seine Jünger an und wies Petrus mit den Worten zurecht: Weg mit dir, Satan, geh mir aus den Augen! Denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen.
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#1   Sirilo   08:27:51 | Donnerstag, 15. Februar 2007
Der Papst ist ein Ketzer?
Wäre Kreuz.net wirklich katholisch und ein seriöses Nachrichtenorgan, dann hätte die Redaktion die Aussage des bulgarischen orthodoxen Bischofs in Anführungszeichen gebracht („Der Papst ist ein Ketzer“) und so als Aussage eines zitierten Sprechers gekennzeichnet, wie das korrekterweise bei anständigen Presseorganen gemacht wird.
Die Tatsache, daß im obigen Artikel die Anführungszeichen fehlen und sich Kreuz.net somit die Aussage des Bulgaren zu eigen macht, weist wieder einmal deutlich darauf hin, daß es sich bei Kreuz.net in Wirklichkeit um ein Kryptoorgan der FSPPX-Leute handelt, die auf einigen ihrer Websites kürzlich schon den Papst als Häretiker bezeichnet haben.
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