Opus Dei
Das Opus Dei eröffnet in Innsbruck ein neues Zentrum
Die linksextremen „Grünen“ sorgen sich um den angeblichen Geheimbund – dessen Telephonnummer Sachkundige über die öffentlichen Verzeichnisse ausfindig machen können. Von Johannes Auer.
Homepage des Opus Dei in Österreich
Homepage des Opus Dei in Österreich
(kreuz.net, Innsbruck) Im kommenden August eröffnet die katholische Personalprälatur Opus Dei am Rennweg in Innsbruck ein neues Bildungszentrum.

Das Haus umfaßt auch ein Studentenheim. Es wird behindertengerecht ausgebaut und besteht aus insgesamt zwölf Zimmern.

Laut Hw. Christoph Tölg vom Informationsbüro des Opus Dei in Wien ist der wichtigste Ort des neuen Zentrums die Kapelle.

Die Gesamtkosten des Projektes werden auf eine Million Euro veranschlagt.

Die Hälfte der Kosten wurde bereits durch Spenden gedeckt.

Weitere 400.000 Euro stammen laut Hw. Tölg aus Subventionen. Der Rest von 10% ist noch nicht finanziert.

Der Prälat des Opus Dei, Bischof Javier Echevarria
Der Prälat des Opus Dei, Bischof Javier Echevarria
Der Bischof von Innsbruck, Mons. Manfred Scheuer, gilt als Befürworter des Neubaus.

Bisher war das Opus Dei in Innsbruck mit dem Bildungszentrum Sillgraben präsent. Es ist in den Räumlichkeiten einer Wohnung im Zentrum der Stadt angesiedelt.

In diesem Zentrum werden religiöse Bildungsveranstaltungen für männliche Laien angeboten. Dort leben insgesamt fünf männliche Numerarier – zölibatär lebende Mitglieder des Werkes. Einer davon ist Priester.

In einer vom Opus Dei herausgegebenen Broschüre findet sich auch eine wohlwollende Grußadresse der Innsbrucker Bürgermeisterin Hilde Zach und des Tiroler Landeshauptmanns, Herwig Van Staa – beide Politiker der christdemokratischen ÖVP.

Als harte Gegner der Personalprälatur profiliert sich in Innsbruck die radikale, linksextreme „Grüne Partei“.

Sie fordert „umgehende Aufklärung einer 400.000 Euro-Subvention für die Innsbrucker Zentrale des katholischen Geheimbundes Opus Dei“ – wie die ‘Tiroler Tageszeitung’ am 12. Februar berichtete.

Der Vorwurf, daß das Opus Dei in Innsbruck ein Geheimbund sei, dürfte allerdings etwas überzogen sein.

Der in Innsbruck ansässige Priester des Opus Dei hört in der Spitalskirche, die vom bekannten Innsbrucker Geistlichen, Mons. Josef Wolsegger, betreut wird, offiziell die Beichte.

Bildungsveranstaltungen des Opus Dei sind für jedermann offen. Das Zentrum steht auch im öffentlichen Telephonbuch.

Doch die „Grünen“ bleiben unbeirrt: Eine derart „autoritäre Gruppe“ dürfe keinesfalls mit Steuergeldern unterstützt werden.

Die Innsbrucker Bürgermeisterin Hilde Zach stellte jedoch klar, daß bei der Förderung des geplanten Studentenheimes die Gleichberechtigung gelten müsse.

Die Summe ist laut Frau Zach längst nicht so hoch, wie von den „Grünen“ angegeben.

Außerdem sei noch nichts beschlossen, hält sich die Bürgermeisterin ein Hintertürchen offen.
      
18 Lesermeinungen
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#18   Rudolfus   09:16:55 | Dienstag, 21. August 2007
Die politische Zusammenarbeit GRÜN-SPÖ-Kirche in Wien & GRÜN-Chef Van der Bellen
Das Opus-Dei-betreute Bildungszentrum wird „behindertenfreundlich“ gebaut.
Die Grünen müßten sich doch freuen darüber, da sie ja auch einige körperlich behinderte Parlamentsabgeordnete haben.
Außerdem arbeiten die Grünen sonst sehr gerne mit den Hilfsorganisationen der katholischen Kirche in Wien politisch zusammen.
Gehört die Prälatur Opus Dei auf einmal nicht mehr zu den von den Grünen in Wien so geschätzten Katholiken, mit denen sie mit der SPÖ gerne auf Diskussionen auftreten – unter Ausschluß der „bösen Ausländerfeinde von der FPÖ“?
Wieso dürfen eigentlich Behinderte in Österreich, als eines der wenigen Länder in Europa, bis kurz vor der Geburt „abgetrieben“ werden – seit „Straffreistellung“ der Abtreibung in Österreich durch die SPÖ-Parlamentsmehrheit 1971-1983, beschlossen 1974?
Der verantwortliche führende SPÖ-Parlamentsclubfunktionär 1974 ist seit 2004 Österreichs Staatschef, Präsident Heinz Fischer aus der Steiermark, ein Mitglied in Kuba- und Nordkorea-Freundschaftscommités, bis heute.
Seltsam, daß da die Grünen mit ihrem atheistischen Bundeschef Van der Bellen (aus Tirol) schweigen.
Tirols Landesregierungschef stellte fest, daß Van der Bellens Vater NSDAP-nahe war und deswegen aus dem Osten nach Tirol kam.
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#17   Arkanum †   22:39:04 | Freitag, 16. Februar 2007
Nur eine Stippvisite, freddie schenk
Eine Selbstdarstellung des Opus Dei findest du hier www.opusdei.org/,
eine kritische Seite (englisch) hingegen hier www.odan.org/.
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#16   freddie schenk   22:21:17 | Freitag, 16. Februar 2007
Theo, jetzt werd ich aber bald ärgerlich
Immer schreibst du so einen Stuss. Ich wollte nie ein Buch.
Seid ihr so nett und gebt uns mal nen Tipp, was da „objektives“ (!?) drin steht. Wie schätzt der Autor den opus ein? Würde mcih echt interessieren, ohne, dass ich gleich fast 50 Mark dafür ausgeben möchte. Schonmal vielen Dank für eure Mühen.
Ich dachte immer, du wärest wenigstens des Lesens mächtig.
Und hör doch einfach mal auf mit deinem Homowahn.
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#15   Bruder Theophil   22:16:08 | Freitag, 16. Februar 2007
@ freddie…
…was wollen Sie eigentlich wirklich hier ??? Erst wollen Sie ein Buch, dann wollen Sie es nicht. Erst mögen Sie keine Homosexualität, dann sind Sie der beste Freund der Homo-Ideologen in den entsprechenden Threads. Ich würde vorschlagen, Sie halten mal inne und hören in sich hinein. Vielleicht ist da ja jemand, der Ihnen sagen kann, wohin die Reise geht. Wenn nicht…dann stehlen Sie bitte dem Herrn und anderen Forumsteilnehmern nicht die Zeit. Vielen Dank im Voraus.
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#14   freddie schenk   21:27:53 | Freitag, 16. Februar 2007
Falsch verstanden
Ich will mir kein Buch über den Opus kaufen, auch kein Paperback. Ich dachte nur, hier könnte jemand mal ein paar Infos geben über diesen „Verein“. Also: Trotzdem Danke für eure Buchtipps.
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#13   methusalix †   19:58:44 | Freitag, 16. Februar 2007
12345
iustus: Mal was Gutes zum Lesen:
John Allen: „Opus Dei – Mythos und Realität – Ein Blick hinter die Kulissen“
Dank für den Tipp, justus! Audiatur et altera pars.
ottaviani: das buch
ist das objektivste was ich zu dem thema gelesen hab
Wenn otti so was schreibt dann schrillen bei mir alle Alarmglocken!
Wie wäre es damit, freddie? Kostet nur € 9,-
Ich verspreche euch den Himmel.
Geistlicher Anspruch, gesellschaftliche Ziele und kirchliche Bedeutung des Opus Dei (Broschiert)
von Peter Hertel, Broschiert: 212 Seiten
ISBN-10: 3491776325
ISBN-13: 978-3491776326
Besonders interessant sind die beiden vollkommen gegensätzlichen Kundenrezensionen www.amazon.de/…/302-6919564-6809635?ie=UTF8&s=book… bei amazon.
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#12   sacerdos helveticus   18:57:26 | Freitag, 16. Februar 2007
Legitimer Pluralismus in der Kirche
Freddie Schenk charakterisierte das Opus Dei ausgehend vom Klappentextes des Buches von Allen, den ich postete, wie folgt:
Mit anderen Worten: der opus is okay, kann man machen, ist aber nicht jedermanns Sache, weil stark eigenartig/-willig.
Eine zugegen etwas saloppe Zusammenfassung des schon recht plakativen Klappentextes (Vergleich des Opus Dei mit Guiness-Bier).
Ist aber gar nicht so falsch, da dies im Prinzip für alle Spiritualitäten, die kirchlich anerkannnt sind, gilt:
Niemand ist verpflichtet, z.B. die franziskanische, benediktinische oder salesianische Spiritualität anzunehmen. Es ist jeweils ein Angebot, für jene, denen es liegt, das heisst sich dadurch angesprochen fühlen.
Die kirchliche Anerkennung eines Ordens oder einer „Bewegung“ beeinhaltet keine Verpflichtung, diese Spiritualität anzunehmen.
Wohl aber darf man nach erfolgter Anerkennung einer Bewegung diese nicht als unkatholisch bezeichnen.
(Schliesst jedoch wohl Kritik an Einzelzügen und erst recht an Übertreibungen nicht aus.)
Etwas gelehrter drückt dies Hans Urs von Balthasar aus, der bezüglich der verschiedenen Spiritualitäten von einem „Fächer der Stile“ spricht.
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#11   Arkanum †   16:55:22 | Freitag, 16. Februar 2007
Ganz so ernst
:-) war der Vorschlag mit dem Sockenpuppenparanoiac nun doch nicht gemeint, daß man ihn gleich umsetzen muß. Auch wenn’s ulkig ist!
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#10   simandron   16:37:22 | Freitag, 16. Februar 2007
@Arkanum, Lauschi, Flauschi, Bauschi, Agathenon
Hallo Arkanum…,
da Du Deine Lebensaufgabe wohl darin siehst bzw. Deine Krankheit dadurch verarbeiten willst, das Engelwerk zu bekämpfen, bietet es sich bei diesem Thema hier (Opus Dei) an, Dein Pamphlet zu empfehlen.
Vermutlich bist Du zu dieser Transferleistung fähig. Nach Deiner Vorstellung von der Weltverschwörung, kannst Du Deine Theorien sicher auf das Opus Dei übertragen. Wenn Du möchtest, kannst Du auch auf Deine Homepage hinweisen, wie Du es gerne tust.
Du scheinst wirklich so krank zu sein, daß Du nicht merkst, daß man Dich nicht nur an Deinen verwirrten Gedanken sondern auch schlicht an Deinem Stil sehr leicht erkennen kann. Du versuchst nicht einmal, Dich zu verstellen.
Gute Besserung
wünscht Simandron
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#9   freddie schenk   13:30:36 | Freitag, 16. Februar 2007
@sacerdos helveticus
Mit anderen Worten: der opus is okay, kann man machen, ist aber nicht jedermanns Sache, weil stark eigenartig/-willig.
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#8   iustus   13:29:13 | Freitag, 16. Februar 2007
O, ich vergaß:
Paperback 9,80 €; auf Englisch 13,90 €.
www.die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=23009
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#7   sacerdos helveticus   13:25:37 | Freitag, 16. Februar 2007
Objektiver Zugang
Allen scheint einfach ohne Vorurteile an die Sache heranzugehen.
Weder Apologie noch Skandaljournalismus!
Aus dem Klappentext:
»Stellen Sie sich Opus Dei vor als das ‘Guinness Extra Stout’ – ein starkes Bier von sehr ausgeprägtem Geschmack, der eindeutig nicht jedem liegt«. Der Journalist John Allen wagt einen interessanten Vergleich. Für seine Recherchen durfte er uneingeschränkt hinter die Kulissen dieses mysteriösen Geheimbundes blicken: Er besuchte die Zentren von Opus Dei, sprach mit Führenden und Mitgliedern, aber auch mit Menschen, die Opus Dei den Rücken gekehrt haben. Das Ergebnis ist ein wohl erstmalig objektives, sachliches und differenziertes Bild einer Organisation, deren Mitglieder »Gott in der Arbeit und im täglichen Leben suchen«. »Scharfe Kritiker der Organisation und diejenigen, die dramatische Enthüllungen erwarten, werden vielleicht enttäuscht sein. Doch die Leserinnen und Leser, die mehr über diese oft mysteriöse Organisation wissen wollen, werden Allens Buch über »Das Werk Gottes« höchst informativ finden.«
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#6   No Comment   13:24:16 | Freitag, 16. Februar 2007
@Pünktchen
Die Tragweite der Innovation von 1950 (Appr. als Säkularinstitut) wird sich der Allgemeinheit erst allmählich verständlich machen. Msgr. Montini sagte damals: „Sie kommen 100 Jahre zu früh!“ (gemeint war das Ansinnen des Hl. Josefmaria, die Trennlinie zwischen Laien und Klerus auszuradieren; nicht funktionell, sondern „gnadenständisch“), so um 2050 wird die Allgemeinheit dann wohl kapieren, was für eine Wohltat das war. On verra.
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#5   freddie schenk   13:04:57 | Freitag, 16. Februar 2007
@ottaviani & iustus
Seid ihr so nett und gebt uns mal nen Tipp, was da „objektives“ (!?) drin steht. Wie schätzt der Autor den opus ein? Würde mcih echt interessieren, ohne, dass ich gleich fast 50 Mark dafür ausgeben möchte. Schonmal vielen Dank für eure Mühen.
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#4   ottaviani   13:02:27 | Freitag, 16. Februar 2007
das buch
ist das objektivste was ich zu dem thema gelesen hab
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#3   iustus   12:41:50 | Freitag, 16. Februar 2007
Mal was Gutes zum Lesen:
John Allen: „Opus Dei – Mythos und Realität – Ein Blick hinter die Kulissen“
ISBN : 978-3-579-06936-4
Gebunden; 24,95 Eur
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#2   Pünktchen   12:31:55 | Freitag, 16. Februar 2007
@Benedikt
Sie haben recht! Der Opus Dei ist so sehr ein Geheimbund wie Dan Browns Romane „historisch fundiert“ sind: nämlich gar nicht!
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#1   Benedikt   11:36:24 | Freitag, 16. Februar 2007
Katholischer Geheimbund?
Die Damen und Herren sollten wirklich weniger Krimis gucken.
Die Äußerungen zum Opus Dei sind doch eine fortgesetzte Bedienung eines Klischees. Gehemgesellschaften, finstere Machenschaften, Geheimwissen – das fasziniert den Menschen und damit werden gute Geschäfte gemacht.
Mit der Realität muss das deshalb noch lange nichts zu tun haben. Wenn man schon eine Geheimgesellschaft ist, wenn man die Presse nicht in jeden Winkel gucken lässt, dann gibts sehr viele solche Gesellschaften.
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