Hat ein bekannter Verleumder von Papst Pius XII. als williger Agent und verlängerter Arm des sowjetischen Geheimdienstes gearbeitet? Der Beschuldigte antwortet mit Schimpftiraden.
Szene aus dem Theaterstück „Der Stellvertreter“
(kreuz.net, Berlin) Der in die Enge getriebene Berliner Schriftsteller Rolf Hochhuth (75) beteuert seine
Unschuld.
Das Werk hatte zum Ziel, das Andenken von Pius XII. († 1958) zu beschmutzen und den Papst als Kollaborateur
von Reichskanzler Adolf Hitler († 1945) hinzustellen.
Während des Zweiten Weltkrieges wurden weit über
100.000 Juden auf direktes Einwirken von Pius XII. von dem nationalsozialistischen Völkermord gerettet.
Kürzlich hat ein Ex-General des rumänischen Geheimdienstes aufgedeckt, daß sich Hochhuth vom sowjetischen
Geheimdienst mit gezielten Falschinformationen über Pius XII. versorgen ließ.
Hochhuth verwendete das
Material als Grundlage und Rechtfertigung für sein verleumderisches Theaterstück.
Nach dieser spektakulären
Enthüllung forderte der deutsche CSU-Bundestagsabgeordnete Norbert Geis (68) von Hochhuth eine Stellungnahme
zu den „schweren Vorwürfen“.
Hochhuth müsse klarstellen, ob sein 1963 in Berlin aufgeführtes Theaterstück
ein Teil der „Machenschaften des KGB gegen den Vatikan“ gewesen sei.
„Vollkommen idiotisch“
Anfang Februar
antwortete Hochhuth mit Beschimpfungen. Vor der ‘Deutschen Presse Agentur’ bezeichnete er die Enthüllungen
von Pacepa als „vollkommen idiotisch“.
Sein „christliches Trauerspiel“ basiere nicht auf einem Dokument,
sondern darauf, daß der – von den nationalsozialistischen Truppen eingekreiste – Papst Pius XII. angeblich
„während des ganzen Krieges mit keinem Wort gegen den Holocaust protestiert“ habe.
Das angebliche „Schweigen des Vatikan“ solle der KGB verschuldet haben „oder wie?“ – schimpft
der in die Enge getriebene Hochhuth. Das sei doch „vollkommener Blödsinn“.
Hochhuth greift auch den
Bundestagsabgeordneten Geis an:
Geis habe nicht versucht, ihn zu kontaktieren, bevor er seine „Verleumdungen“
lanciert habe, obwohl er seit der Wende im Berliner Telefonbuch stehe.
Die Union sei wohl immer noch
gegen ihn – so Hochhuth.
Er erinnerte daran, daß sich Bundeskanzler Helmut Kohl im Jahr 1986 öffentlich
beim Vatikan dafür entschuldigt hatte, daß Pius XII. „durch einen Schriftsteller deutscher Zunge Unrecht
geschehen ist“.
Der Bundestagsabgeordnete Geis ist von Hochhuths Verteidigungsversuchen nicht beeindruckt.
Am Dienstag forderte er erneut eine „umfassende Aufklärung“.
Der Verlag weicht aus
Auch der Rowohlt-Verlag,
der den ‘Stellvertreter’ damals verlegt hat, weicht den Vorwürfen aus:
Das Stück sei „ja inzwischen
in den Kanon der wichtigsten deutschen Dramen des 20. Jahrhunderts aufgenommen“ und nun schon „mehr als
vierzig Jahre alt“ – erklärte die Pressestelle des Verlags vor der deutschen Zeitung ‘Tagespost’.
Deshalb
äußere sich der Verlag nicht zu neuen Erkenntnissen.
Der Verdacht gegen Hochhuth erhärtet sich
Auch
der renommierte Historiker Pater Peter Gumpel SJ kommentierte die Enthüllungen über Rolf Hochhuth.
Vor der römischen Nachrichtenagentur ‘Zenit’ erklärte er, daß die Aussagen des Ex-Geheimdienstlers
Pacepa echt und überprüfbar seien.
Pater Gumpel erwähnt auch, daß Hochhuths Theaterstück ein integraler
Bestandteil der antikirchlichen kommunistischen Propagandamaschinerie war und in den Ländern des Sowjetbereiches
jährlich aufgeführt werden mußte.
Das Moskauer Regime habe dem Papst des Zweiten Weltkrieges seine
eindeutige antikommunistische Haltung nie verziehen.
Email-Adressen der Empfänger
57 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Pinchas Lapide---ein jüdischer Historiker zur Unschuld des Vatikans und des Papstes… …die nachweislich
historisch zahllosen Juden das Leben retteten. www.sjm-congregation.org/…ii-und-die-juden.pdf Pinchas
E. Lapide: „Rom und die Juden“ Dieses Buch des bekannten jüdischen Theologen und Historikers Pinchas
E. Lapide konnte nach langer Pause in einer zweiten Auflage erscheinen und vermag die gezielten Verleumdungen
Pius’ XII. durch Hochhuths „Stellvertreter“ und dessen Epigonen durch überzeugende Fakten zu entkräften.
Dabei ist dieses Werk keineswegs eine Liebeserklärung an die katholische Kirche. Aber der im vergangenen
Oktober verstorbene Autor hat den Willen zur Gerechtigkeit und historischen Wahrheit. Während Hochhuth
keinen Zugang zu den Archiven des Vatikans erhielt und dafür seiner ausschweifenden Phantasie die Zügel
schießen ließ, stützt sich Lapide neben den kirchlichen Dokumenten vorwiegend auf jüdische Archive,
die gewiß nicht im Verdacht stehen, pro-katholisch eingestellt zu sein. In einem Interview kurz vor seinem
Tod bezeichnet Lapide die seit Hochhuth gegen Papst Pius XII. erhobenen schweren Vorwürfe als Verleumdung.
Hierbei machte er auch darauf aufmerksam, daß die jüdische Kritik an Pius XII. erst mit Hochhuth, also
nach dem Tod des Papstes, einsetzte. Golda Meir, die damalige israelische Außenministerin, schrieb noch
am Tag nach dem Tod Pius’, daß Hunderttausende von todgeweihten Juden ihr Überleben den direkten oder
indirekten Interventionen dieses Papstes verdankten… www.jf-archiv.de/archiv98/358aa13.htm
#56 Lutheraner 15:05:56 | Donnerstag, 29. März 2007
Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen Sein „christliches Trauerspiel“ basiere nicht auf einem Dokument,
sondern darauf, daß der – von den nationalsozialistischen Truppen eingekreiste – Papst Pius XII. angeblich
„während des ganzen Krieges mit keinem Wort gegen den Holocaust protestiert“ habe. Hochhuth ist wie alle
Verfechter der „deutschen Schuld“ Anhänger eines Pauschalurteils, das mit der Unterstellung beginnt:
die Öffentlichkeit war „während des ganzen Krieges“ über die Judenausrottung informiert gewesen. Daraus
folgert er, also muß auch Pius XII. informiert gewesen sein. Die Öffentlichkeit war über den Judenmord
aber weder befragt worden, noch über das Vorhaben nie informiert gewesen. Wie die Mächtigen politisch
verfahren, machte Egon Bahr im Interview auf N-TV gestern deutlich. Auf die Frage, wie es zu Kriegseinsätzen
wie im Irak kommen konnte, wenn doch die Bevölkerung in USA und England mehrheitlich dagegen war, sagte
Bahr: Sie machen es einfach! SS-Chef Himmler sprach 1943 das erste Mal von den geheimen Absichten der
SS vor einer Offiziersauswahl: „Wir werden nie in der Öffentlichkeit darüber reden … ich meine …
über die Judenausrottung.“ Die Kirche erweist sich einen Bärendienst, wenn sie die „deutsche Schuld“
widerspruchslos akzeptiert. Den eigenen Kopf retten und den der anderen opfern, funktioniert nicht: dann
nämlich sollte auch Pius XII. informiert gewesen sein. Das Gute ist, daß diese armselige Einstellung
Pius nicht weißwaschen kann. Der Fleck ist hartnäckig und bleibt.
Stück absetzen Bis zu einer Klärung sollte das Stück zunächst einmal nicht aufgeführt werden. Der
Schreiber wird wohl auch in der Lage sein, die Vorwürfe zu entkräften, wenn sie sich nicht halten lassen.
#54 methusalix † 18:31:31 | Montag, 19. Februar 2007
Hallo Heinrich,… HeinrichvonOfterdingen: Lieber Methusalix, nur nochmal in der leidigen Angelegenheit.
Darf ich Sie mal an so unangenehme Dinge wie das „Täuferreich“ von Münster, eigentlich ein Mörderreich,
die Hexenverfolgung vor allem in protestantischen Gegenden,… …wollen Sie mir in Ihrer unnachahmlichen
katholisch-relativistischen Weltsicht jetzt mit Hiweis auf die Fehler der Anderen sagen: „Schau nur genau
hin, die waren viel schlimmer als wir römischen Katholiken!“ Also zu diesem echt katholischen Relativismuskann
ich nur erwiedern: Ein jeder kehre vor seiner eigenen Türe! Wir Katholiken haben jede Menge Dreck vor
unserer Türe, der sich im Laufe der Geschichte da angesammelt hat, aber Sie zeigen mit spitzem Finger
auf den Kehricht vor der protestantischen und anglikanischen Haustüre. Echt katholisch, diese Haltung.
Das hat auch Jesus so gesehen; Sie wissen schon, das Gleichnis mit dem Balken. PS Der letzte Papst war
nicht so ganz nach Ihrem Geschmack mit seinen Entschuldigungen, Heinrich? Oder liege ich mit dieser Einschätzung
falsch? Würde mich freuen!
Lieber Methusalix, nur nochmal in der leidigen Angelegenheit. Darf ich Sie mal an so unangenehme Dinge
wie das „Täuferreich“ von Münster, eigentlich ein Mörderreich, die Hexenverfolgung vor allem in protestantischen
Gegenden, den Mörder und Gründer der Anglikanischen Kirche Heinrich VIII. Um nur einige Dinge zu erwähnen,
die Liste ließe sich fast bis ins Unendliche fortsetzen. Aber das haben Sie ja alles ausgeblendet in
Ihrer ideologischen Haltung.
#52 Malachias † 14:57:51 | Sonntag, 18. Februar 2007
@R. B. Stadler Was sagen Sie denn dann zu den von mir angeführten Zitaten der Jüdin Ruth Lapide und
der Katholikin Mary B. Martínez? (Falls Sie des Englischen mächtig sind, empfehle ich Ihnen dringend,
den verlinkten Auszug ihres Buches komplett zu lesen.) Alles nur „Schund aus den Gehirnen satanischer
Fantasten“…? Gehen Sie doch bitte erst einmal auf die in diesen Quellen erwähnten Dinge konkret ein,
bevor Sie hier solche Pauschalverurteilungen absetzen! Oder gilt für Sie etwa die Maxime „Es kann nicht
sein, was nicht sein darf“…?!
#51 R.B.Stadler 14:38:09 | Sonntag, 18. Februar 2007
@alle Pius XII. hat keine „Taufbescheinigungen“ austellen lassen. Ich selbst habe Kontakt zu „Juden“ ,
deren Familie aus Juden und Christen besteht, diese haben das vom Vatikan ausgestellte Papier erhalten,
als Sie auf der Flucht von Frankreich nach Spanien waren. Das Papier war nur eine diplomatische Note (Schutzbrief),
damit wurde den Inhabern völlige Bewegungsfreiheit garantiert, auch in besetzen Gebieten. Jeder Schund,
der über Pius XII. ausgekippt wird, entspringt nur den Gehirnen von satanischen Fantasten. In Christo,
RBS
#50 methusalix † 01:51:09 | Sonntag, 18. Februar 2007
Oh wie schrecklich Malachias! Lernen Sie erst mal lesen, bevor Sie hier anfangen Unsinn zu schreiben!
Da ich aber die Formulierung verwendet habe, die Sie zitiert haben,… aber ist ja OK, wenn Sie nur mit
mir einer Meinung sind, dass diese Bekehrungen mit Feuer und Schwert eben nicht bei den Sachsen (oder
dort auch?), sondern ein paar Doonerstage später in Amerika stattfanden. War das in Ihren Augen eigentlich
nur ein „Betriebsunfall“ in der Geschichte der römisch-katholischen Missionsarbeit? @Heinrich Sie können
gerne bei Ihrer Sicht auf die Geschichte durch die schwarze katholische Brille bleiben. Bluttaten seitens
der Katholiken, die durch ein Übermass an Glauben motiviert waren, gab es ja nicht nur im dreissigjähren
Krieg zuhauf. Denken Sie nur an die Pariser Bluthochzeit, auch Bartholomäusnacht genannt. Upps ich vergass,
die Protestanten haben sich ja alle selbst in die katholischen Messer gestürzt. Diese bösen Suizidanten.
Aber wie haben das die kleinen Kinder gemacht? Oh ja, das waren die Eltern. Die haben sie auf die Schwertspitzen
des katholischen friedliebenden Mobs geworfen, um deren Seelen zu retten. Oder doch nicht? Können Kinder
Ketzer sein? Limbus oder Hölle? Na doch eher Hölle. Waren ja schliesslich doch Ketzer. Zwar Kinder aber
Ketzer.
Lieber Methusalix, die Geschichtsklitterung ist auf Ihrer Seite. Die Protestanten hatten systematisch
auf den Krieg hingearbeitet. In der Zeit als Kaiser Rudolf II durch die Türkenkriege geschwächt war,
trotzten sie ihm den Majestätsbrief ab, durch den illegalen Kirchbau auf den Besitzungen der katholischen
Stifter, – diese gehörten in Böhmen nicht zu den Ständen, ob sie als königliche Kammergüter anzusehen
seien war daher zumindest umstritten – heizten sie die Lage weiter an. Die Zerstörung der illegal errichteten
Kirche in Klostergrab durch die Katholiken war dann die direkte Ursache für den so genannten 2. Prager
Fenstersturz, d.h. der versuchten Ermordung der kaiserlichen Statthalter und der Beginn des Aufstandes
der böhmischen protestantischen Adeligen.
#48 Malachias † 20:41:04 | Samstag, 17. Februar 2007
@methusalix Malachias: @Kurt K. „Bekehrung“ mit Feuer und Schwert (in Sachsen…) Wenn Sie damit den Mythos
„Karl den Großen“ meinen,… Nein Sie Legastheniker, den meinte ich nicht! Ich meinte diese hier: …ist
nach der „Bekehrung“ durch Feuer und Schwert kaum noch jemand übrig, der katholisch bleiben könnte (Siehe
Süd- und Mittelamerika). Ich habe meine Antwort an „Kurt K.“ (was auch dem Inhalt der Klammern entnommen
werden könnte) gerichtet und nicht an Sie (Legastheniker)!!! Lernen Sie erst mal lesen, bevor Sie hier
anfangen Unsinn zu schreiben!
#47 methusalix † 19:57:52 | Samstag, 17. Februar 2007
@Malachias und Athanasius Malachias: „Bekehrung“ mit Feuer und Schwert (in Sachsen…) Wenn Sie damit
den Mythos „Karl den Großen“ meinen,… Nein Sie Legastheniker, den meinte ich nicht! Ich meinte diese
hier: …ist nach der „Bekehrung“ durch Feuer und Schwert kaum noch jemand übrig, der katholisch bleiben
könnte (Siehe Süd- und Mittelamerika). Lernen Sie erst mal lesen, bevor Sie anfangen Unsinn zu schreiben.
Athanasius: @methusalix: Ihr Hass gegen die römisch-katholische Kirche ist so deutlich. Woher stammt
er? Wieso Hass gegen die römisch-katholische Kirche? Woher haben Sie diesen Unsinn und warum saugen Sie
sich immer solche Lügen aus den Fingern? Was mich umtreibt sind solche Geschichtsklitterer wie Sie, die
zuerst schauen, was der Hierarchie „nützt“ und was ihr „schaden“ könnte und dann die Tatsachen so zurechtbiegen
und auch fälschen, dass ein „schönes“ Bild der Geschichte der römisch-katholischen Kirche entsteht.
Wenn dann jemand die Fakten gerade rückt, stellen Sie den gleich in die „kommunistische“ Ecke. Lassen
Sie sich das ein für allemal gesgt sein. Die Geschichte der römisch-katholischen Kirche ist die Geschichte
von Menschen. Von den Menschen, die diese Kirche über zwei Jahrtausende „gemacht“ haben. Menschen sind
fehlbar und besonders fehlbar sind Menschen, die sich, wie die katholische Hierarchie, im Alleinbesitz
der göttlichen Wahrheit wähnen. Das einzige was uns bleibt ist, es selbst besser zu machen. Deswegen
mein ständiger Kampf gegen Euch Hau-drauf-Katholiken.
#46 Malachias † 18:47:01 | Samstag, 17. Februar 2007
@Daniel Stöhr Haben Sie dazu konkrete Quellen? Wenn ja, stammen diese Quellen aus „Konzils“-Sektierer-Kreisen?
Wenn Sie mit „pius ii.“ und „juden“ oder dgl. googlen, können Sie einiges finden…! Z.B. die Aussage
von Ruth Lapide in einem Artikel der Tagespost vom 29.10.02 www.die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=1963:
„Ruth Lapide erinnerte an den Besuch ihres Mannes beim damaligen Patriarchen von Venedig, Giuseppe Roncalli,
dem späteren Papst Johannes XXIII. Roncalli habe Lapide empfangen und ihm unter anderem von seiner Zeit
als Apostolischer Legat für die Türkei und Griechenland während des Zweiten Weltkriegs erzählt. Jüdischen
Bitten entsprechend habe er damals mehrere tausend Blanko-Taufscheine ausgehändigt, um verfolgte Juden
damit zu retten. Diese erfolgreiche Aktion habe später den irreführenden Namen „Unternehmen Taufe“ erhalten,
wobei jedoch kein einziger Jude getauft wurde.“ Aber auch, wenn Sie das aufschlußreiche Buch der langjährigen
Vatikankorrepondentin Mary Ball Martínez Die Unterminierung der Kirche (Originaltitel: The Undermining
of the Church), erschienen 1992 im Anton-Schmid-Verlag, Durach …ww.verlag-anton-schmid.de/…_glaubenskrise_2.htm
lesen. Dort ist auf S. 78 zu lesen, daß Pacelli/P12 bereits kurz nach der Eroberung Polens durch die
deutsche Wehrmacht den Nuntius in Polen, Paccini, beauftragt habe, zu ‘versuchen, die Überfahrt polnischer
Juden nach Palästina zu organisieren’. Roncalli habe – wie Kard.-Staatssekretär Maglione – sogar gegen
das verlangte Fälschen von Taufbescheinigungen protestiert. Wohl vergeblich… Das betreffende Kapitel
auf englisch. www.marynet.com/piusxii.html
@Malachias: „Die Fälschung von Taufbesch. unter P12 ist so gut wie sicher!“ Haben Sie dazu konkrete Quellen ?
Wenn ja, stammen diese Quellen aus „Konzils“-Sektierer-Kreisen ?
#44 Athanasius 15:56:13 | Samstag, 17. Februar 2007
Verschwörungstheoretiker Wollen bitte die Herren Verschwörungtheoretiker, die gerne neuheidnische Schriftsteller
wie Rosenberg und vor allem Ludendorff anführen, hier bitte mal schweigen? Ja, bitte? @methusalix: Ihr
Hass gegen die römisch-katholische Kirche ist so deutlich. Woher stammt er? Es ist Tatsache, dass Pius
XII. und die Stellvertreter des Hl. Stuhls in Europa ab 1940 schwerste Proteste gegen die Behandlung von
Juden in Polen (Generalgouvernement) geäussert haben, vor allem auch gegen die Zwangsverschleppung der
katholischen Polen selbst aus dem „Wartheland“ und „Raum Litzmannstadt“. Der niederländische Episkopat
hat direkt auf Anweisung – so Kardinal de Jong (verst. 1954) – Pius’ XII. die Judendeportationen verurteilt.
Darauf antwortete die nationalsozialistische Besatzungsmacht aber mit der Verschleppung hunderter Katholiken
jüdischer Herkunft, der Schliessung katholischer Schulen und Universitäten, der Versprengung katholischer
Klöster in Nimwegen, und die KZ-Internierung (und Erschiessung) vieler Priester, der bekannteste ist
Pater Titus Brandsma O.Carm. Die Verurteilung kostete Schwester Theresa Benedicta a Cruce (Edith Stein)
das Leben. Danach (n. 1941) hat der Hl. Stuhl es vorgezogen im stillen hunderttausende von Juden in Ungarn,
Vichy-Frankreich und Belgien zu schützen, bzw. zusammen mit Franco-Spanien die Ausreise ins sichere neutrale
Spanien zu arrangieren – nach 1942 auch illegal (ohne Erlaubnis der Deutschen). Das ist alles Tatsache.
Kein KGB’ler ändert daran etwas.
#43 Malachias † 14:09:10 | Samstag, 17. Februar 2007
@Kurt K., Daniel Stöhr @Kurt K. SOWAS lese ich aus Prinzip nicht. Und dennoch zitieren daraus? Sie scheinen
also Zugang zu den genannten Werken zu haben…?! Daß es unmittelbar vor Ausbruch des Weltkriegs eine
Unzahl von Morden in den europäischen Königshäusern gegeben hat, werden Sie wohl kaum bestreiten können
und daß die Rothschild-Fraktion (jüd. Hochfinanz) bis weit ins 20. Jahrhundert hinein immer beide Kriegsparteien
finanziert hat, auch nicht. „Bekehrung“ mit Feuer und Schwert (in Sachsen…) Wenn Sie damit den Mythos
„Karl den Großen“ meinen, sollten Sie erst einmal beweisen, daß dieser und insbesondere die gemeinte
gewalttätige Sachsenmission historisch sind. Es spricht sehr viel dafür, daß sie es nicht sind! Wenn
Sie wenigstens eines der – absolut sachlichen und plausiblen – Bücher von Heribert Illig www.lelarge.de/
gelesen hätten, wäre Ihnen das bekannt. Da Sie aber wohl prinzipiell nur das lesen, was Ihnen in den
politischen Kram passt, scheinen Sie unter Gesichtspunkten der histor. Wahrheitsfindung eher ein Rohrkrepierer
zu sein. @Daniel Stöhr ihre Spekulation bezgl. einer „Verschwörung“…, in die Pius XII. verstrickt
gewesen sein soll… Ich habe das nicht einfach „in die Welt posaunt“, sondern lediglich als eine Erklärungsmöglichkeit
zur Diskussion gestellt. Nachdem Pacelli/P12 dem gleichen „Nest“ (sozialistische Cabranica-Schule) wie
die Herren Roncalli/J23 und Montini/P6 entsprungen ist, liegt eine derartige Vermutung garnicht so fern!
Die Fälschung von Taufbesch. unter P12 ist so gut wie sicher!
#42 methusalix † 11:54:06 | Samstag, 17. Februar 2007
Katholische Gechichtsklitterung vom feinsten! HeinrichvonOfterdingen: Lieber Wolf, Hochgerechnet auf …
Allerdings wurde der Krieg von den Protestanten angezettelt, … Na dann war die Verletzung des Majestätsbriefes
des Kaisers Rudolf II. durch seine Statthalter Slawata und Martiniz gar keine? Die durften den Protestanten
ganz einfach verbriefte Rechte wieder entziehen und eine gewaltsame Rekatholisierung durchsetzen? Nach
dem Motto „Und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein!“ Eine zwar sehr gut
katholische Haltung, hält aber nicht allzu lange vor, wie der Lauf der Geschichte beweist. Überzeugungsarbeit
ist immer besser als befohlener Glaube, oder gar Missionierung per Gewalttaten. Mäglicherweise ist nach
der „Bekehrung“ durch Feuer und Schwert kaum noch jemand übrig, der katholisch bleiben könnte (Siehe
Süd- und Mittelamerika). Auch die Langzeitwirkungen (Dtl. brauchte zw. 100 und 200 Jahren um sich von
den Folgen des Krieges zu erholen) waren bedeutend größer. Weil der negative Einfluß des Protestantismus
blieb und sogar noch wuchs. Soso, der Protestantismus führt zu wirtschaftlichem Elend, während die katholische
Religion ein Volk auch wirtschaftlich blühen lässt. Na dann müssten ja alle katholischen Länder prosperieren
und im Wohlstand schwimmen, während alle protestantischen Länder am Hungertuche nagen. Da würden die
Skandinavier Sie aber ein wenig mitleidig anschauen, wenn Sie denen mit so einem Unsinn daher kommen.
Lieber Wolf, Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung hat dieser Religionskrieg damit weitaus mehr Menschenleben
gefordert als bspw. der Zweite Weltkrieg. Allerdings wurde der Krieg von den Protestanten angezettelt,
die sich damals, zusammen mit Schweden und Franzosen, also mit Feinden Deutschlands, erstmals stark genug
fühlten gegen die deutsche Nation vorzugehen. Auch die Langzeitwirkungen (Dtl. brauchte zw. 100 und 200
Jahren um sich von den Folgen des Krieges zu erholen) waren bedeutend größer. Weil der negative Einfluß
des Protestantismus blieb und sogar noch wuchs. Während bspw. die Teilung Dtls. in Ost und West bereits
nach 50 Jahren überwunden war, dauert die Teilung in Nord und Süd, Evangelisch und Katholisch, Preußen
und Östereich bzw. BRD und Östereich bis heute an. Ich würde mal hoffen, dass die Teilung Deutschlands
in 100 Jahren überwunden sein wird. Dass sie „beendet“ ist (ist sie das?), bedeutet ja nicht, dass sie
überwunden ist. Dass die kleindeutsche (ohne Österreich) Lösung derzeit so zementiert ist, ist ein
weiterer Punkt, der Deutschland schwächt und schächen soll. Der Protestantismus ist nach wie vor ein
Stachel im Fleisch. Es gibt also viel zu tun.
@wolf Sie sollten wissenschaftliche Bücher lesen, nicht irgendwelche Pamphlete; sonst ist eine Diskussion
mit Ihnen verlorene Zeit. Es sind noch nicht alle Aktivitäten des Papstes gegen die Judenverfolgung bekannt.
Die Archive sind erst vor einigen Jahren für die Öffentlichkeit freigegeben worden. Aber Hochhuth konnte
schon 1963 wissen, das Pius XII. ca. 860 000 Juden direkt oder indirekt das Leben gerettet hat – mehr
als jede andere Institution dieser Welt. Darum war seine Behauptung schon damals unhaltbar.
Kollaborationsthese Erstens gibt es ein Sprichwort: „Nur getroffene Hunde bellen“. Zum anderen würde
nach Hochhuth schon lange kein Hahn mehr krähen wenn hetzerische Seiten wie kreuz.net dieses Thema nicht
regelmäßig aufwärmen würden.
Totschlagargumente Tja, das sind sie wirklich, die Grausamkeiten, die sich „gute, christliche, römisch-katholische
Monarchen“ nannten. Diese stichhaltigen Argumente kann eben niemand leugnen und daher werden sie dann
als Totschlagargumente bezeichnet.
Quod erat demonstrandum … So läuft das immer: man weist auf die Unhaltbarkeit der „Kollaborations“-These
hin und bekommt … kein einziges stichhaltiges Gegenargument, sondern diffuse Totschlag-„Argumente“ wie
„Judenverfolgungen“, „Hexenverbrennungen“, „Kreuzzüge“, etc. entgegengehalten. ES bleibt dabei: Die ganze
„Stellvertreter“-Geschichte ist substanzlose, bösartige Meinungsmache.
@ Genoveva Allein der gewaltsame Versuch einer Rekatholisierung Dtls. (übrigens mit Unterstützung päpstlicher
Truppen) während des Dreissigjährigen Kriegs hat nach Schätzungen von Historikern zwischen einem Drittel
und der Hälfte der dt. Bevölkerung das Leben gekostet. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung hat
dieser Religionskrieg damit weitaus mehr Menschenleben gefordert als bspw. der Zweite Weltkrieg. Auch
die Langzeitwirkungen (Dtl. brauchte zw. 100 und 200 Jahren um sich von den Folgen des Krieges zu erholen)
waren bedeutend größer. Während bspw. die Teilung Dtls. in Ost und West bereits nach 50 Jahren überwunden
war, dauert die Teilung in Nord und Süd, Evangelisch und Katholisch, Preußen und Östereich bzw. BRD
und Östereich bis heute an.
@ Genoveva: Ich werde jetzt keine Zahlen und Daten vorlegen, denn erstens dauerts mir zu lang und zweitens
kann man bei 1500 Zeichen nicht genug schreiben. Nur ein paar Stickpunkte: – Judenverfolgungen – Hexenverfolgungen
– grausamste Strafen (Rädern, Ausweiden…) – oft permanenter kriegszustand – tausendfacher Mord in Kriegen
(aus Rache Auslöschung der Bevölkerung ganzer Städte – z.B. lombardischer Städtebund) – „Ketzerverfolgungen“
vor allem Frankreich, was aber auch „katholisch war (Katharer) – „Bekehrung“ mit Feuer und Schwert (in
Sachsen, später dann in Pruzzen), ging dabei immer nur um Penunze. …
@Kurt: Was gibt es da zu lachen? Ungefähr so würde auch Herr Hochhuth seine Ablenkungsmanöver aufziehen.
Also noch einmal: aufgrund des Wahlverhaltens der deutschen Katholiken ist es eine TATSACHE, daß Hitler
in einem katholischen Deutschland nicht an die Macht gekommen wäre. Punkt. Nun lassen Sie uns bitte noch
an Ihren Geschichtskenntnissen teilhaben und sagen uns, welche katholische Monarchie in Deutschland verbrecherisch
gewesen sein soll? Da sind wir jetzt wirklich sehr gespannt.
@ Genoveva: Darf ich mal kurz lachen? In einem „katholischen Deutschland“ waren Jahrhunderte lang Diktaturen
möglich – nur nannte man sie da noch Monarchien. Und die haben genauso unchristliches, ja unmenschliches
Verhalten wie die Nazis an den Tag gelegt. Vielleicht nicht in diesem Ausmaß, aber dafür dauernd.
Es ist schon beschämend, … was hier für ein Blödsinn verzapft wird. Hochhuths Meinungsmache beruht
ja auf lauter unbewiesenen Annahmen und Assoziationen, z.B.: – Der Papst habe „geschwiegen“ – der Papst
hat unermüdlich die christliche Lehre verkündet, die in allen zentralen Punkten dem Nazismus diametral
entgegengesetzt war. – Der Papst hätte „öffentlichen“ Protest erheben sollen (was ist denn die deutsche
„Öffentlichkeit“ in den Jahren 1942/43?) – ein solcher Protest hätte irgendetwas bewirkt (was denn?
bei wem denn?) Auf diese Weise ist es ihm gelungen, die Schuld an den Verbrechen der Nazis in die Nähe
der Kath. Kirche und der deutschen Katholiken zu rücken und damit die Tatsache zu verdunkeln, dass es
in einem katholischen Deutschland eine Nazi-Diktatur nicht möglich gewesen wäre. Darum ging es ihm immer
und geht es ihm auch heute noch. Köstlich übrigens, als Kronzeugen für die „Kollaboration“ Pius XII.
ausgerechnet Herrn von Weizsäcker heranzuziehen – bis in die letzten Tage ein treuer Beamter des deutschen
Nazi-Staates.
@ zeitundewigkeit Nuntius Pacelli hat im Jahre 1931 als die NSDAP keineswegs eine Mehrheit hatte, bereits
die Regierungsbeteiligung der Nazis gefordert und war äußerst verstimmt, als es nicht dazu kam. und
der ehemalige deutsche Bundespräsident Richard von Weizsäcker, dessen Vater Botschafter am Vatikan während
des Krieges war, sagte: Der Vater selbst aber berichtete mit ziemlich deutlichen Worten wie der Papst
schwieg als Roms Juden abtransportiert wurden. Zitat: „…wiewohl er von seinem Fenster aus alles beobachten
konnte.“ Das Beispiel der Verhaftung von Edith Stein in Holland aufgrund eines öffentlichen Protestes
erschütterte den Papst und er hatte einen weiteren, bereits ausgearbeiteten öffentlichen Protest zerrissen.
Das ist ein immer wieder geschildeter Unsinn. Es gibt auch Beispiele wo ein Protest stattfand und die
Nazis sich dem Willen des Volkes beugten. Gerade im Krieg hätten die Nazis sich eine Auseinandersetzung
mit den deutschen Katholiken nicht leisten können. Abgesehen davon wurde Edith Stein nicht verhaftet
weil sie Katholikin war. verteidigte der Heilige Vater die Juden in Deutschland und Polen.“ Nach dem Überfall
der Nazis auf das katholische Polen fand der Papst öffentlich kein einziges Wort des Bedauerns über
diesen Vorgang!
@Malachias: Sie wissen doch ganz genau, dass ich damit ihre Spekulation bezgl. einer „Verschwörung“ meine,
in die Pius XII. verstrickt gewesen sein soll. Es ist schwere Sünde, so etwas ohne jeglichen Beweis in
die Welt zu posaunen. zu Taufschein Sache: Auch hier gilt, dass Sie in der Beweis-Pflicht sind. Es handelt
sich um eine Behauptung, nichts weiter. Immerhin wäre dies wohl als Apostasie zu bewerten. Pater Lingen
hat hierzu eine Predigt gehalten, die sie sicher kennen. Ich habe im Moment Schwierigkeiten sie zu verlinken,
würde das aber nicht unbedingt als Zeichen „von Oben“ verstehen (eher „von unten“).
@malachias Der nationalsozialistische Außenminister Joachim von Ribbentrop sagte während der Nürnberger
Kriegsverbrecherprozesse, dass man mit den Eingaben von Pius XII. bei der deutschen Reichsregierung „ganze
Registraturen füllen konnte“. oder Im Jahre 1940 gewährte Pius XII. dem deutschen Außenminister Joachim
von Ribbentrop eine Audienz. Der Außenminister warf dem Papst vor, auf der Seite der Alliierten zu stehen.
Pius XII. antwortete, indem er ihm eine Liste von nationalsozialistischen Grausamkeiten vorlas. Die damals
angesehene Tageszeitung ‘The New York Times’ schrieb: „In den flammenden Worten, mit denen sich der Papst
an Herrn Ribbentrop richtete, verteidigte der Heilige Vater die Juden in Deutschland und Polen.“ und der
ehemalige deutsche Bundespräsident Richard von Weizsäcker, dessen Vater Botschafter am Vatikan während
des Krieges war, sagte: „Die ihn (scil. Pius XII.) näher gekannt haben, werden ihn nicht des mangelnden
Mutes bezichtigen“. Mut muss mit Klugheit gepaart sein. „Wie kann ich möglichst viele Juden retten, ohne
andere zu gefährden?“ Das war die Devise des Papstes. Das Beispiel der Verhaftung von Edith Stein in
Holland aufgrund eines öffentlichen Protestes erschütterte den Papst und er hatte einen weiteren, bereits
ausgearbeiteten öffentlichen Protest zerrissen. Vieraugengespräche schienen ihm offensichtlich erfolgversprechender.
Die Archive im Vatikan sind mittlerweile für die fragliche Zeit öffentlich zugänglich und das Wirken
von Pius XII. wird erforscht.
@ Malachias G.M. hat z.B. folgendes geschrieben. Hört sich irgendwie kryptisch an – jedenfalls nicht
nach irgendeiner seriösen Wissenschaft: „Einige der bedeutendsten Männer der Vereinigten Staaten, aus
den Bereichen Handel und Produktion, fürchten sich vor jemandem, vor etwas. Sie wissen, daß es irgendwo
eine Macht gibt, so organisiert, so subtil, so wachsam, so vernetzt, so durchdringend, daß sie besser
nur flüstern, wenn sie schlecht von ihr sprechen.“ Ich glaub, den muss man nicht lesen. Hab auch ma im
Netz geschaut. Der wird hauptsächlich auf braunen Seiten hochgelobt und auf anderen belächelt. Ludendorff
schrieb unter anderem auch folgende Werke: -Vernichtung der Freimaurerei durch Enthüllung ihrer Geheimnisse
-Die Judenmacht, ihr Wesen und Ende. -Weihnachten im Lichte der Rasseerkenntnis. -Deutsche Abwehr. Antisemitismus
gegen Antigojismus -Judengeständnis: Völkerzerstörung durch Christentum Gary Allen: Buchklappentext
„…enthüllt das geheime Zusammenspiel der westlichen Hochfinanz mit den Kommunisten…“ AHA! Klingt
streng LOLgisch. Des Griffin: …sie seien „der ‘weitreichende Masterplan’, mit dessen Hilfe diese vergleichsweise
kleine Gruppe von immens reichen, diabolisch mächtigen und extrem einflussreichen Männern (die jüdischen
Führer der Illuminaten) vorhaben… SOWAS lese ich aus Prinzip nicht. Hab da schon besseres zu tun. Z.B.
schlafen, fernsehen, mich langweilen. Is ja albern dass Sie mit solchen Gestalten irgendwas beweisen wollen.
LOL
#26 Malachias † 22:20:52 | Freitag, 16. Februar 2007
@Kurt K. Wie intensiv haben Sie sich denn schon mit den Ursachen des Zweiten Dreißigjährigen Krieges
(1914-1945) befasst? Ist Ihnen denn das Buch von Gerhard Müller Überstaatliche Machtpolitik im 20. Jahrhundert
(2. Aufl. 1976) bekannt? Oder haben Sie das Buch von General Erich Ludendorff über Kriegshetze und Völkermorden
in den letzten 150 Jahren (1935) gelesen? Oder wenigstens eines der Bücher von Des Griffin (Die Absteiger
oder Wer regiert die Welt?) oder Gary Allen (Die Insider)? Sollten Sie die letzten drei Fragen mit „Nein“
beantworten müssen, sind Sie für mich hinsichtlich des o.g. Themas kein ernst zu nehmender Gesprächspartner.
So leid es mir (dann) tut…!
@Malaria Brauner gehts immer: Und daß überstaatliche Mächte, sprich Internationales Judentum und Internationale
Freimaurerei, die eigentlich Verantwortlichen für den Ausbruch und Verlauf der beiden Weltkriege, bei
denen es ja sich letztlich nur um einen einzigen Krieg (gegen Deutschland) gehandelt hat, waren, ist allen
tiefer Blickenden auch schon längst klar
@ Malachius Sie schrieben: Und daß überstaatliche Mächte, sprich Internationales Judentum und Internationale
Freimaurerei, die eigentlich Verantwortlichen für den Ausbruch und Verlauf der beiden Weltkriege, bei
denen es ja sich letztlich nur um einen einzigen Krieg (gegen Deutschland) gehandelt hat, waren, ist allen
tiefer Blickenden auch schon längst klar und dürfte (hoffentlich!) auch bald von den Dächern gepfiffen,
d.h. Gemeingut der Geschichtsschreibung, werden…! Ja, stimmt. Und der Mond ist aus grünem Käse.
#23 Malachias † 22:06:08 | Freitag, 16. Februar 2007
@zeitundewigkeit Auch wenn ich, was das Nennen von Zahlen betrifft, inzwischen sehr vorsichtig/skeptisch
geworden bin, habe ich doch nichts anderes behauptet…! Die Rettungsanweisung von höchste Stelle hat
ja erwiesenermaßen Früchte getragen. Nicht umsonst ja auch der Dank, der Pacelli/P12 nach dem Krieg
von jüdischer Seite entgegenschlug…!
@malachias Lieber Malachias, eine kurze Leseprobe möge genügen. „Der Heilige Stuhl hat mehr getan, den
Juden zu helfen, als jede andere Organisation des Westens, einschliesslich des Roten Kreuzes. Pius XII
hat während des Krieges direkt oder indirekt das Leben von etwa 860.000 (in Worten: Achthundertsechzigtausend)
Juden gerettet.“ Pinnchas Lapide in seinem Werk „Rom und die Juden“
#21 Malachias † 21:43:07 | Freitag, 16. Februar 2007
@Daniel Stöhr „Herumspekulieren“, „eine schwerwiegende Anschuldigung“ Sie müssten mir erst einmal konkret
sagen, warum Sie meine Äußerungen für Spekulation bzw. eine Anschuldigung halten. Daß Pacelli/P12
so vorgegangen ist, wie von mir geschildert (Schweigen nach außen, strikte Rettungsanweisung intern),
wird Ihnen jeder einigermaßen serös arbeitende Geschichtswissen-schaftler bestätigen können. Und
daß überstaatliche Mächte, sprich Internationales Judentum und Internationale Freimaurerei, die eigentlich
Verantwortlichen für den Ausbruch und Verlauf der beiden Weltkriege, bei denen es ja sich letztlich nur
um einen einzigen Krieg (gegen Deutschland) gehandelt hat, waren, ist allen tiefer Blickenden auch schon
längst klar und dürfte (hoffentlich!) auch bald von den Dächern gepfiffen, d.h. Gemeingut der Geschichtsschreibung,
werden…!
@ Daniel Stöhr Was für eine „Anschuldigung“ meinen sie denn? Dass der Papst öffentlich geschwiegen
hat ist eine unleugbare Tatsache. Oder können sie eine Rede auftreiben, in welcher der Papst etwas gegen
den Faschismus/Hitler gesagt hat? Es gibt dazu übrigens noch These d: Ich weiss nichtr was man von ihr
halten soll. Durch das Reichskonkordat, welches die Kurie mit den Nazis ausgehandelt hat, wurde die staatliche
kirchensteuer eingeführt… vll war der Papst Hitler „noch was schuldig“?
@Malachias: Ihnen ist hoffentlich klar, dass dieses wilde öffentliche herumspekulieren bezgl. Pius XII.
eine schwerwiegende Anschuldigung ist ?! Haben Sie auch nur einen Beweis für diese ungeheurliche Spekulation
?
malachias und Kurt K. Lesen sie bitte das Buch des jüdischen Professors: Pinchas E. Lapide, Rom und die
Juden, Papst Pius XII. und die Judenverfolgung, Gerhard Hess Verlag, Ulm, ( Postfach 2005, 89010 Ulm/D,
ISBN 3-87336-241-4 und die Wahrheit wird sie vom Irrtum befreien.
#16 Malachias † 20:39:52 | Freitag, 16. Februar 2007
„Der Stellvertreter“ von Rolf Hochhuth ist zwar Theater, enthält aber auch einen wahren Kern… …insofern
nämlich, als Pacelli/P12 eben nach außen hin tatsächlich geschweigen hat (gleichzeitig aber die Devise
ausgegeben hat, das natürliche (!) Leben der Juden müsse mit allen(!) Mitteln – ohne irgendwelche Einschränkung –
gerettet werden; selbst das Fälschen von Taufbescheinigungen war erlaubt/gewünscht!). Der einzige nennenswerte
Protest gegen den Nationalsozialismus und den damit verbundenen Rassismus und Antisemitismus scheint aus
der Zeit des Vorgängers von Pacelli/p12, Papst Pius XI., zu stammen: die Enzyklika „Mit brennender Sorge“
aus dem Jahr 1938. So gesehen gibt es m.E. auch keinen Grund, warum sich Hochhuth nun entschuldigen sollte…
Für das nicht von der Hand zu weisende Schweigen kann es dann allerdings unterschiedliche Gründe gegeben
haben: a) um die im Herrschaftsbereich Hitlers lebenden Katholikinnen und Katholiken vor Verfolgung zu
schützen, b) um sich selbst zu schützen, c) um die Pläne der geheimen jüdischen Oberen nicht zu stören.
Ich selbst neige zu Variante c); die Variante b) halte ich für die am wenigsten wahrscheinliche. Daß
die zionistische Union in Gestalt des Herrn Geis Protest erhebt, wundert mich nicht…!
methusalix Von „Verbieten“ war in meiner Darstellung keine Rede, wohl aber von den Kriterien echter Kunst.
Dass viele hochgejubelte Texte (auch klassische!) den strengen Kriterien echter Kunst nicht entsprechen,
ist eine Binsenweiheit.
Stimme des Papstes Hätte gerne Quellen, wo, wann und was genau der Papst gegen den Holocaust unternommen
hat. Dass er mal irgendwelche Juden bei einer Audienz deutschen Offizieren vorzog oder einem Juden gesagt
haben soll, er solle stolz auf seine Abstammung sein, kann ja nicht als Widerstand gegen Hitler gewertet
werden. Oder dass irgendwelche Leute (und mögen es auch wichtige Persönlichkeiten gewesen sein) zum
Christentum übertreten und dann des damaligen Papstes namen annehmen – nun ja… schön. Auch wenn die
Kurie 100.000 Juden tatsächlich gerettet haben sollte (Belege?) dann ist das trotzdem lächerlich wenig
im Vergleich zu den Millionen ermordeten… Damals waren noch viel mehr Menschen gläubig katholisch als
Heute, in Deutschland, gerade aber in Italien. Der Papst hätte sich DEUTLICH gegen den Faschismus stellen
müssen. Vielleicht hätte es was genutzt. Eines Jedenfalls hätte Hitler nicht tun können, nämlich
den Vatikan „platt zu machen“! Also hätte der Papst es relativ ungefährdet tun können.
#13 methusalix † 20:14:27 | Freitag, 16. Februar 2007
@zeitundewigkeit zeitundewigkeit: metusalixFreiheit der Kunst bedeutet nicht: Lügen verbreiten, jemanden
verleumden, usw. Na dann müssen Sie aber sofort alle deutschen und englischen Klassiker verbieten. Würde
Schillers Fritz aber im Grabe rotieren lassen, wenn Sie seinen Wallenstein plötzlich verbieten wollten.
Nein, Sie müssen schon was aushalten, so wie alle anderen auch. Nitsch produziert sicher keine, oder
nur sehr wenigen Menschen verständliche, „Kunst“. Trotzdem muss er die Freiheit haben das zu tun. Obwohl
sich viele beleidigt fühlen (die sind aber meist extrem schnell beleidigt). Versuchen Sie doch zu verinnerlichen,
was auf der Szession steht: Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit! Die Grenzen sind weit gezogen
bei der Freiheit der Kunst. Wenn es aber unerträglich eng wird, dessen können Sie sicher sein, dann
sorgen unsere Gerichte für Gerechtigkeit. Wie mit dem Urteils des Landgerichts Mannheim gegen Herrn Zündel.
Der hat beleidigt und verleumdet und sitzt jetzt fünf Jahre.
metusalix Freiheit der Kunst bedeutet nicht: Lügen verbreiten, jemanden verleumden, usw. Freiheit der
Kunst meint: Das Wahre, Gute und Schöne mit den persönlichen Geistesgaben darstellen zu können, zu
dürfen. Die Darstellung muss nicht in allem streng historisch sein, aber sie muss insgesamt der Wahrheit
entsprechen. Gemessen an dieser klassischen Definition von guter Literatur ist Hochhuth’s Drama wirklich
nur ein Pamphlet.
#11 Johann Orth 18:49:33 | Freitag, 16. Februar 2007
Gewisse uralte Dickerchen sind gegen Ende der 60er Jahre steckengeblieben und kommen nun nicht mehr frei.
Vierzig Jahre ohne Veränderung: das ist schon erstaunlich. Immer noch dieselben Parolen gegen immer noch
dieselben Pappkameraden. Die Funktionäre der Amtskirche haben die gleiche Erfahrung; die Quittung bekommen
sie jetzt. Man muss eben auf Veränderungen reagieren können! Und zwar, indem man nicht eine verkrustete
„Moderne“ krampfhaft per Apparatemedizin am „Leben“ erhält, sondern aus dem Wissen und Können der Vergangenheit
Lehren und Erfahrung zieht.
#10 Arkanum † 18:45:37 | Freitag, 16. Februar 2007
Kunstfreiheit, methusalix, ist nur dann wohlgelitten, wenn Martin Humer mit dem Hitlergruß Gerichte
anpöbelt! Dann soll das plötzlich „Satire“ sein. So etwas dürfte sich Hochhuth, mit dem ich selber
meine Schwierigkeiten habe, nicht leisten…
#9 methusalix † 18:37:31 | Freitag, 16. Februar 2007
Hier wird ja so getan, als müsste ein historisierendes Theaterstück … … den Ansprüchen historischer
Forschung standhalten. Noch nie was von Freiheit der Kunst gehört? Ach ja, ich vergass; das Wort Freiheit
ist nicht wohlgelitten in diesem Hexenverbrennungsverein. Nehmt es gelassen; Hochhuth hat ein Pamphlet
geschrieben, so wie Joseph Conrad sein „Heart Of Darkness“ gegen den belgischen Kolonialismus. Einfach
nicht beachten ist da die beste Medizin! Sonst will am Ende noch jemand dieses Stück lesen oder gar sehen!
Hochhuth hat es versäumt, sich wissenschaftlich mit dem Wirken des Papstes Pius XII. auseinanderzusetzen.
Er hätte Zeitzeugen befragen und wissenschaftliche Literatur durcharbeiten müssen. Die frühere Außenministerin
und spätere Premierministerin Israels, Golda Meir, erklärte nach dem Tod des Heiligen Vaters Pius XII.
am 9. Oktober 1958: „Als in dem Jahrzehnt des nationalsozialistischen Terrors unser Volk ein schreckliches
Martyrium überkam, hat sich die Stimme des Papstes für die Opfer erhoben.“ Hochhuths Aussagen waren
schon lange vor der Zeit der Veröffentlichung des Dramas von der wissenschaftlichen Historie nicht gedeckt.
Nun wird möglicherweise klarer, woher er sein Informationsmaterial bezogen hat. Ein wesentliches Element
guter Literatur fehlt: das Wahre
#5 thaumaturgos 11:09:33 | Freitag, 16. Februar 2007
wenn alles echt und überprüfbar sei, wie der rettunglos voreingenommene P. Gumpel sagt, dann her mit
den Belegen und Hochhuth ist wiederlegt ansonsten würd ich Geheimdienstleutchen nicht trauen …
Welche Quellen Hochhuth genutzt hat und ob er – womöglich ohne es zu wissen – von der sowjet. Popaganda
mit „Informationen“ zweifelhafter Natur und Herkunft versorgt worden war ist selber eine rein historische
Frage! Zu Ihrer Klärung könnte Hochhuth durch Öffnung seiner „Archive“ beitragen. Es ist aber gewiß
nicht damit zu rechnen, daß er dies tun würde. Gesetzt den Fall, er fände bei sich lancierte „Dokumente“,
so darf man davon ausgehen, daß Hochhuth, dessen ganzes Lebenswerk mit diesem einen Theaterstück steht
und fällt, solche Belegstücke vernichten würde!
#3 Athanasius 09:48:05 | Freitag, 16. Februar 2007
Und mehr . Das Moskauer Regime habe dem Papst des Zweiten Weltkrieges seine eindeutige antikommunistische
Haltung nie verziehen. Stimmt. Und schon 1942 und vor allem direkt nach dem Juni 1944 hat Pius XII. sich
klar für die westlichen Demokratien, inklusive Irland und Großbritannien, ausgesprochen. Das verärgerte
der reichsdeutsche Botschaftler Ernst von Weiszäcker und die Nationalsozialistische Reichsregierung so
sehr, daß Hitler in eine Haßtirade – so die Goebbels-Tagebücher – verfiel als er die Reden Pius’ XII.
hörte. Zuvor hatten schon 1941 (also mehr als ein Jahr vor dem wirklichen großen Anfang der Zwangsverschleppung
jüdischer Zivilisten durch die NS-Kräfte) deutsche Offiziere beim Papst zum Teil sehr frech (oft Lutheraner
darunter) protestiert, weil Pius XII. einmal einen Juden wegen des Jüdischseins gesagt hatte: „Sei stolz
auf Deine Abstammung!“ und ein weiteres mal katholische italienische Juden (vor allem Geistliche) pontifikal
sogar deutschen bayrischen Offizieren vorgezogen hatte bei einer Generalaudienz. Auch hat er einmal den
katholischen Priester und Ordensmann Edgardo Mortara en.wikipedia.org/wiki/Edgardo_Mortara (verstorben
03-1940) gelobt und zitiert, wobei „jeder wusste das dieser Jude war“ (Mortara um Pius IX., die gleiche
Person). Nur die kurze Audienz an Ante Pavelic – auf Mediation von Kardinal Stepinac von Agram – konnte
die Deutschen damals wieder etwas milder stimmen. (Times – der ihn zuvor noch als Helden gegen den Antisemit.
gelobt hatte – sagte journaillisch: ‘Feigling’ später wieder ‘Held’)
#2 Agiafortuni 09:40:19 | Freitag, 16. Februar 2007
vorerst keine Bewertung ich möchte vorerst keine Bewertung abgeben, möchte jedoch festhalten, dass bis
zur Veröffentlichung von Hochhut’s Stellvertreter Papst Pius XII in den Augen namhafter Vertreter des
Judentums grosses Ansehen genoss. Dafür sprechen folgende Zeugnisse 1. der römische Oberrabbiner trat
nach dem Kriege unter dem Namen Eugenio Maria zum Katholizismus über. Eugenio Maria sind die Taufnahmen
Pius XII, 2. bei der ersten Europatournée des Israel Philharmonic Orchestra hat dieses Orchester als
Dank für das was dieser Papst während des Krieges für die Juden getan hat, den Wunsch geäussert in
seiner Gegenwart spielen zu dürfen, 3. unter den Persönlichkeiten, die das Werk des verstorbenen würdigten,
war auch Frau Gold Meir. Nicht unbeachtet möchte ich lassen, dass das Stück Hochhuts in einem Augenblick
seine Erstaufführung erlebte, als der Frevler Roncalli mit seiner skandalösen Eröffnungsrede zum Konzil
einen neuen Kurs ankündigte und er mit keinem Wort die Verteidigung seines Vorgängers ergriff. Montini
verhielt sich da viel loyaler
#1 verecundus 09:38:19 | Freitag, 16. Februar 2007
Gegenwartsliteraten und ihre Verlage Diese Leute sind einfach nur noch peinliche alte Opas (bzw. Omas),
die gar nicht merken, wie borniert sie sind. Vielleicht sind sie infolge ihres Alters schon aus rein organischen
Gründen nicht in der Lage dazu. Und wenn einem die Argumente ausgehen, dann schimpft und pöbelt man
halt son bißchen- ist ja auch so ‘ne Art von Reaktion, nicht wahr? Es paßt auch, daß die Verlage dieser
saturierten Wohlstandswanzen auf demselben senilen Niveau argumentieren wie ihre Schreiber. Diese würde
übrigens kein Mensch lesen, wenn man Schüler nicht dazu zwangsverpflichten würde.