14:22:02 | Freitag, 16. Februar 2007
Alte und kranke Menschen kosten viel Geld. Doch wenn man sie rechtzeitig vergiftet, kann man mit ihnen ein gutes Geschäft machen.

Nach der Karikatur „Wenn Du groß bist“ von Waldemar Mandzel
(kreuz.net, Münster) Die deutschen ‘Christdemokraten für das Leben’ warnen vor einer „Liberalisierung“
der Sterbehilfe
Noch vor Ostern soll sich der Bundestag mit der Bindungswirkung von Patientenverfügungen
befassen.
SPD-Bundesjustizministerin Brigitte Zypries will die Reichweite von Patientenverfügungen möglichst
wenig beschränken.
Selbstmord-Organisationen wie die
umstrittene Schweizer Firma ‘Dignitas’ jubeln bei
solchen Ankündigungen.
Sie fordern eine weitreichende „Autonomie“ bei Patientenverfügungen, um auch
in Deutschland ins Selbstmord-Geschäft einzusteigen.
In diesem Zusammenhang verdient nach Ansicht der
‘Christdemokraten für das Leben’ ein in der Schweiz bekannt gewordener Skandal große Aufmerksamkeit.
Die ehemalige Stellvertreterin von „Dignitas“-Gründer Ludwig Minelli erhebt mit anderen schwere
Vorwürfe
gegen die auch in Deutschland aktive Organisation.
Nach einem Bericht des Schweizer Fernsehens vom 7.
Februar werden ausländische Todeskandidaten noch am Tag ihrer Anreise mit Hilfe eines Selbstmordhelfers
umgebracht.
Die Beratung für die völlig fremde Person dauert dabei oft nur eine halbe Stunde.
Bereits
am 3. Februar berichtete die Züricher Tageszeitung ‘Tages-Anzeiger’ ausführlich über die finanziell
motivierte Durchführung des Selbstmord-Prozedere bei „Dignitas“.
Gegen Minelli und seine Organisation
werden zudem Bereicherungsvorwürfe erhoben.
Die
Internetseite der Selbstmord-Organissation informiert
detailliert über die beachtlichen Kosten, die Minelli seinen Selbstmordkunden in Rechnung stellt.
Minellis
Treiben wird durch die Schweizer Rechtslage und Akzeptanz der Selbstmordhilfe weitgehend gestützt.
Die
Bundesvorsitzende ‘Christdemokraten für das Leben’, Mechthild Löhr, warnt mit Blick auf die Vorkommnisse
in der Schweiz – aber auch in Holland und Belgien – vor einer drohenden Liberalisierung Richtung Sterbehilfe
in Deutschland:
„Der deutsche Gesetzgeber wäre gut beraten, jetzt nicht unter selbstgesetztem Zeitdruck
über diese elementaren Fragen von Leben und Tod zu entscheiden.“
Mit Hinweis auf den engen Zeitplan
der Diskussion zur Patientenverfügung sagte sie:
„Wir dürfen den bereits deutlich erkennbaren Irrwegen
einer Öffnung und Zulassung der Sterbehilfe oder des ärztlich assistierten Suizids, wie sie im Rahmen
der Diskussion jetzt erkennbar sind, nicht folgen.“
Gemeinsam mit Rainer Beckmann und Julia Schätzle
veröffentlichte die Vorsitzende der ‘Christdemokraten für das Leben’, Mechthild Löhr, zu diesem Thema
beim SINUS-Verlag in Krefeld das Buch „Sterben in Würde“.
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#9
Mens Sana 14:30:38 | Samstag, 17. Februar 2007
#8
sniperhdk 06:22:02 | Samstag, 17. Februar 2007
#7
freddie schenk 00:18:49 | Samstag, 17. Februar 2007
#6
sniperhdk 00:05:58 | Samstag, 17. Februar 2007
#5
rolf34 16:48:15 | Freitag, 16. Februar 2007
#4
Dr. Christoph Heger 16:33:44 | Freitag, 16. Februar 2007
#3
Sirilo 16:33:09 | Freitag, 16. Februar 2007
#2
Herward 16:07:39 | Freitag, 16. Februar 2007
#1
rolf34 15:38:40 | Freitag, 16. Februar 2007