‘Radio Vatikan’ hat mit Inkompetenz und Konzilsleugnungen viel weniger Probleme als mit der Freiheit für die Alte Messe. Ein Kommentar.
(kreuz.net, Vatikan) Im Kampf um die Alte Messe, die im Kern auf den Apostel Petrus zurückgeht, scheint
‘Radio Vatikan’ jedes Mittel recht zu sein.
So konnte man in einem Artikel, der Ende Januar auf der Webseite
des Radios publiziert wurde, folgendes lesen:
„Messen auf Latein – für alle? Abschied vom Friedensgruß,
von der Lesung durch Laien? Vorab: Nichts davon ist ernsthaft in Gefahr. Ohne Laien funktioniert heute
keine Messe.“
Dagegen erklärte das durch solche Formulierungen von ‘Radio Vatikan’ verleugnete Konzil
von Trient im sechsten Kapitel über die Lehre des Meßopfers:
„So verurteilt das hochheilige Konzil
jene Messen, in denen allein der Priester sakramental kommuniziert, nicht als privat und unerlaubt, sondern
billigt und empfiehlt sie. Denn auch diese Messen müssen als wahrhaft allgemein angesehen werden“ (Denzinger-Hühnermann
1747)
Zahlreiche Nachrichtenmedien und Weblogs berichteten über diese seltsame Meßtheologie von Radio
Vatikan.
Der Satz „Ohne Laien funktioniert heute keine Messe“ wurde zu einem späteren Zeitpunkt aus
dem publizierten Artikel entfernt – nicht aber aus dem dazugehörigen Hörtext.
Die anderen Irrtümer
hat ‘Radio Vatikan’ nicht geändert. Der Skandal-Artikel wurde ebenfalls nicht entfernt.
Er besteht im
wesentlichen aus Aussagen von Dr. Eberhard Amon, der das ‘Deutsche Liturgische Institut’ in Trier leitet.
Dessen Zitate sollten wohl die denkwürdige Aussage von ‘Radio Vatikan’ unterstreichen, daß heute ohne
Laien angeblich keine Messe mehr „funktioniert“.
Amon behauptet mit geschwellter Brust:
„Bei einer tridentinischen
Messe spielt es eigentlich keine Rolle, ob hinten in den Bänken jemand ist oder nicht. Bei der erneuerten
Liturgie durch das Zweite Vatikanum läßt sich aus pastoralliturgischer und pastoraltheologischer Sicht
ein Gottesdienst OHNE Beteiligung der Laien eigentlich nicht denken.“
So richtig tragisch-komisch wird
diese Aussage erst, wenn man die vollen Kirchen der alten Tage und des Alten Ritus mit den leeren Bänken
des Novus Ordo Missae in Beziehung setzt.
In Wahrheit erklärte das Konzil von Trient über die Alte
Messe:
„Das hochheilige Konzil wünscht, daß in den einzelnen Messen die anwesenden Gläubigen nicht
nur in geistigem Verlangen, sondern auch im sakramentalen Empfang der Eucharistie kommunizierten, damit
sich die Frucht dieses heiligsten Opfers noch reicher für sie erweise.“ (Denzinger-Hühnermann 1747).
Der Wunsch des Konzils ging in Erfüllung. Die Theorien des ‘Deutschen Liturgischen Instituts’ blieben
Wunschträume.
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Immer wieder lustig die Artikel zur alten Messe So richtig tragisch-komisch wird diese Aussage erst, wenn
man die vollen Kirchen der alten Tage und des Alten Ritus mit den leeren Bänken des Novus Ordo Missae
in Beziehung setzt. Öhm…die alte Messe feiern in der katholischen Kirche vielleicht ein paar tausend
Leute. Dazu noch die Lefebvre-Sekte. Die neue Messe hingegen wird auf der ganzen Welt von Abermillionen
von Gläubigen gefeiert. Daher finde ich Aussagen in Artikeln von Kreutz.net. wie obige immer wieder zum
schießen
Weg vom Kult hin zur Liturgie Ehrlich gesagt kann ich die Aufregung nicht verstehen, eigentlich haben
wir doch zwei Formen, die nebeneinander bestehen sollen. In der erneuerten Liturgie – wohl gemerkt kein
Kult – wurden vielfältige Rollen für die Laien mit entsprechenden Rollenbüchern eingeführt, für den
Lektor das Lektionar, für den Kantor das Kantorale, für den Priester bzw. eig. Diakon das Evangeliar
und für die Gemeinde das Gotteslob. Die tätige Teilnahme hat einen äußerst großen Stellenwert, was
sich bereits darin zeigt, dass die erforderlichen Antworten nicht mehr vom Mesner bzw. von den Ministranten,
sondern vom Volk emporgehoben werden. So ist der neue Ritus ebenso wie der außerordentliche Ritus doch
in sich stimmig, auch wenn er eigentlich diese Rollen voraussetzt.
@athanasius1957 meist fällt das benedictus auch dem seligen vergessen anheim, da der II. Kanon genommen
und dieser auch noch „audibile voce“ gebetet oder gar gesungen wird. Das Benedictus entfällt nur dann,
wenn man diese Abart der tridentinischen Messe zu Grunde legt, bei der das Benedictus vom Sanktus abgetrennt
wurde und – völlig gegen alle Liturgie als „musikalischer Hintergrund dem Kanon nach dem Einsetzungsbericht
unterlegt wurde. In meinen Augen ein liturgischer Missbrauch allein zur Zeit-Reduzierung.
Wer sagt, die „Liturgie gehört zum Volk“ ist ein Häretiker: Canon 8 ueber das Allerheiligste Messopfer
DZ 955: „Wenn jemand sagt, dass die Messen, in denen der Priester alleine sakramental kommuniziert unerlaubt
sind oder abgeschafft gehoeren: lass einen solchen verflucht sein (ausgeschlossern sein) anathema sit.“
durch die schlechten … … Texte des NOM wird das Heilige Messopfer eher vor dem Volk verheimlicht –
mangelndes Verständnis ist das Ergebnis. Deshalb ist die alte Messe besser, weil sie die Dinge dem Volk
näherbringt und damit volksnäher ist.
@sacerdos helveticus: Völlig richtig. Oft bietet die Etymologie dennoch wichtige Klärungen und ist auch
für die Klärung der heutigen Bedeutung eines Wortes von nicht geringem Nutzen. Das ist natürlich völlig
richtig. Die Semantik wandelt sich selten sprunghaft. MfG Christoph Heger
Bedeutung und Grenzen der Etymologie Herrn Dr. Heger ist bezüglich der Bedeutung und der Grenzen des
„etymologischen Beweises“ grundsätzlich zuzustimmen. Oft bietet die Etymologie dennoch wichtige Klärungen
und ist auch für die Klärung der heutigen Bedeutung eines Wortes von nicht geringem Nutzen. Aber eben
nicht immer, da sich die Bedeutung von Worten eben entwickelt, das heisst zum Beispiel verengt oder verbreitert.
Die von Dr. Heger genannten Beispiele sind gut gewählt.
@Alanus ab Insulis: Das hat nichts mit Tradis zu tun. Daß man eine etymologische Worterklärung nicht
mit einer Klärung der Semantik dieses Wortes verwechseln darf, hat nun mit Tradis oder nicht Tradis überhaupt
nichts zu tun, ist vielmehr eine pure Selbstverständlichkei. Zum Beispiel ist ein „Priester“ nicht unbedingt
ein „älterer“ Mann, und ein „Marschall“ ist seit einiger Zeit auch kein „Pferdeknecht“ mehr. MfG Christoph
Heger
@ Heger: Ich als „Doctor Universalis“ kenne die „Etymologiae“ aus eigener Lektüre und kann guten Wissens
behaupten, daß der Titel nicht irreführend ist. Eine Ableitung nach der anderen, die auf das Wesen der
Sache gedeutet wird. So wurde es das gesamte MA gemacht. Wenn das vom MA falsch gemacht wurde: dann Pech
für Tradis.
Für alle Modernisten, die sich hier einer vermeintlich hoch-intellektuellen Pseudo-Argumentation befleisigen
gilt folgendes: „Zweideutigkeit annehmen, heißt, der Wahrheit benehmen wollen, dass sie allein Wahrheit
ist, und da die Wahrheit ein Name Gottes ist, neben Gott andere Götter haben wollen. Derjenige, der das
Verschiedenartige zusammenwirft, ist der Teufel (diabolos). Aber natürlich -das sagt die Hl. Schrift,
und Der, Der in ihr spricht, der Heilige Geist, ist einfältiger als diese gelehrten Theologen und gewieften
Politiker unserer Tage“ [aus einer Kath. Zeitschrift im Jahre 1971). Ihr Geist ist vollkommen verseucht.
Kehren Sie um, solange es noch Zeit ist.
@Alanus ab Insulis: Autoritätsbeweis? Liber Alanus redivivus, diesen drolligen Autoritätsbeweis mit
dem Buchtitel des hl. Isidor haben Sie doch wohl nicht ernstgemeint? Jedenfalls ist es – trotz Martin
Heidegger – schlicht so, daß die etymologische Erklärung eines Wortes nicht mit der Erklärung seiner
Semantik verwechselt werden darf. MfG Christoph Heger
missa sine populo – cum populo es ist schon bezeichnend, daß der introitus nur bei „Messen ohne Volk“
vom Zelebranten gelesen werden darf, soll, muss… außerdem versucht einmal, eine hl. messe in latein
vom pfarrer oder kaplan gelesen oder gar gesungen zu bekommen. im deutschsprachigen raum ein ding der
unmöglichkeit. hochämter zu den hochfesten, wo der kirchenchor doch noch eine messe aus der hochliteratur
singen darf, sind meist hybrid-messen. den terminus hybrid-messe hab ich aus dem englischsprachigen bereich
übernommen. der chor singt latein, der geistliche betet deutsch. meist fällt das benedictus auch dem
seligen vergessen anheim, da der II. Kanon genommen und dieser auch noch „audibile voce“ gebetet oder
gar gesungen wird. agnus dei und Communio dürfen vom chor auch nicht gesungen werden.
@ Heger: Das hat der hl. Isidor v. Sevilla nun wirklich nicht verdient, daß Sie ihn eines durchgehenden
logischen Fehlers zeihen. Es ist ein logischer Fehler, die (etymologische) Worterklärung für eine Erklärung
der Sache zu halten. Schließlich heißt sein bekanntestes Werk „Etymologiae“, quasi das Bertelsmann-Lexikon
des gesamten Mittelalters. Und da geht er genauso vor (wie der Titel ja schon vage andeutet…), wie Sie
es hier kritisieren. Das würde ja die gesamte mittelalterliche Weltsicht und Theologie…uiuiui…
Kern der Messe Messe, die im Kern auf den Apostel Petrus zurückgeht, Als einen echten V2 Katholiken interessiert
mich berennend – welcher Kern der Hl. Messe geht auf den Apostel Petrus zurück: – manipel – Messbuch
auf der rechten Seite zu Beginn der Messe – Barocke Messgewänder – Stufengebet – Hochaltar – Blickrichtung
des Priesters gegen Osten – … Ich bitte um Beweise und nicht um Meinungen. Oder handelt es sich um Gebete,
die der Apostel Petrus beim Ponitifikatlamt betete – auch hier bitte ich um Beweise und nicht um Vermutungen.
Wenn es aber keine Beweise gibt, dann bitte den Satz: „Messe, die im Kern auf den Apostel Petrus zurückgeht“
zu streichen.
missa sine populo Ohne Laien funktioniert heute keine Messe – dies also wird von Radio Vatican behauptet.
Leider hat der Radiosender, wenn man auf die Praxis schaut, durchaus Recht: Es gibt nicht wenige Priester,
die ohne Gottesdienstgemeinde nicht zelebrieren. Das kann man sich bei der Neuen Messe, die ja nicht mehr
auf Gott, sondern auf die Menschen ausgerichtet ist, auch nicht wirklich vorstellen. Der Neue Messritus
lebt ja tatsächlich vom Dialog zwischen Priester und Volk. Die Alte Messe kann jederzeit zelebiert werden,
weil sie ja auf Gott hin ausgerichtet ist. Es ist natürlich wünschenswert, dass eine Gemeinde anwesend
ist. Ich würde die Rolle der Gemeinde darum nie abmindern. Der Priester ist schließlich aus der Gemeinde
genommen und steht für die Menschen vor Gott. Von daher soll man die Anwesenheit einer Gottesdienstgemeinde
auch nicht herabmindern. Es ist immer schöner und besser, eine Gemeinde hinter sich zu haben, für die
man betet und opfert. Allerdings sollte einen Priester das Fehlen der Gemeinde auch nicht daran hindern,
die Messe zu zelebrieren.
#23 Johann Orth 17:39:37 | Freitag, 16. Februar 2007
„Wann endlich hört das Verurteilen und Verdammen auf?“ Zitate Franz-Josef Klapdor: Die wahren Sektierer
sind die Pius-Vereins-Anhänger und Gefolgsleute, denen Äußerlichkeiten wie klerikale Spitzen-Reizwäsche
wichtiger ist als die Verkündigung, Rubrikenbefolgung heilsnotwendiger ist als persönlicher Glaube.
… gewisse Pius-Sektierer … … Berieselung mit althergebrachten Riten, Gesten und Rubriken und dem
ganzen Gesülze um „rite et recte“ … … ultra-hinterwäldlerischen Super-Tradis … Reicht das erstmal?
Leute wie Sie haben mich schon vor 26 Jahren sehr nachhaltig aus dem verdümpelnden Senioren- und Funktionärsverein
in die Arme der FSSPX vertrieben, einer – wie Sie wissen – pia unio innerhalb der römisch-katholischen
Kirche. Dafür bin ich sogar sehr, sehr dankbar, ist mir doch die bei Ihnen lt. Beiträgen sehr weit vorangeschrittene
Protestantisierung erspart geblieben. Und erspart geblieben sind mir auch die schweisshändigen „Friedensgrüße“.
Verschiedenes @Sirilo: Das Wort „Liturgie“ kommt von griechisch „leitourgia“ = „öffentlicher Dienst;
Werk des Volkes“. Es ist ein logischer Fehler, die (etymologische) Worterklärung für eine Erklärung
der Sache zu halten. @Franz-Josef Klapdor: Woher nehmen Sie die Sicherheit, mit der Sie mich als „halbgebildeten
Brüller“ beleidigen? Zu dieser Vermutung hatte Johann Orth aufgrund Ihres substanzlosen und beleidigenden
Diskussionsstils Grund. Lernen die Super-Tradis diese harte, unbarmherzige Sprache etwa aus der Heiligen
Schrift Das wäre zumindest möglich – sagen doch die Apostel zu Jesus Christus: „Deine Rede ist hart.
Wer kann sie hören?“ Warum disqualifizieren sie jeden, der anderer Meinung ist als sie als haeretisch?
Die zutreffende Feststellung, daß jemand häretische Behauptungen aufstellt, kann dem Feststellenden
nicht zum Vorwurf gemacht werden. MfG Christoph Heger
@ thaumaturgos: Oh, jetzt brennt schon der Scheiterhaufen für Sie, Sie pöser Schelm… Hier obwaltet
aber protestantische Strenge. Den Fastnachtsgedanken haben viele leider nicht verinnerlicht. Auf jeden
Fall überzeugende Persiflage auf als Wissen getarntes Wunschdenken.
Johann Orth Woher nehmen Sie die Sicherheit, mit der Sie mich als „halbgebildeten Brüller“ beleidigen?
Es könnte doch auch sein, dass ich gläubig-naiv sonntags meine Pflicht tue und und dem Kirchengebot
folge. Wann endlich hört das Verurteilen und Verdammen auf? Lernen die Super-Tradis diese harte, unbarmherzige
Sprache etwa aus der Heiligen Schrift oder der von ihnen heißgeliebten Tradition? Warum disqualifizieren
sie jeden, der anderer Meinung ist als sie als haeretisch? Sind alle anderen auf dem Irrweg und nur sie
selbst im Besitz der unfehlbaren Wahrheit?
Die „Freigabe“ der Hl. Messe in der Konzils-Sekte ist eine gefährliche Entwicklung: Damit wird bei vielen
Menschen die Illusion aufrechterhalten, dass es sich bei diesem Gebilde um die römisch-katholische Kirche
handelt. Ein besonders hinterhältiger Kniff Satans.
#18 Johann Orth 17:18:23 | Freitag, 16. Februar 2007
Nun ja, Klapdors Dreistigkeit geht sogar so weit, die Wandlung mit dem „Sprechen“ der „Einsetzungsworte“
gleichzusetzen. Solch profunde Unkenntnis des Charakters der hl. Messe ist natürlich nötig, um derartig
aufzutreten. Dreist ist es auch, bei nachweislich schwindendem Besuch der NOM-Messe zu behaupten, diese
werde von den Gläubigen „gerne angenommen“. Das würde bedeuten, dass der Gläubigen immer weniger werden
(was ich notfalls auch konzedieren würde: Grund wäre dann eben der NOM). Was Leute jenes Schlages bis
zum Anfall wütend werden lässt, ist eben die wachsende Bedeutung traditioneller Gemeinschaften und die
zweifelsohne bevorstehende „Freigabe“ der nie verbotenen Messe aller Zeiten. Den Klapdors schwimmen die
Felle weg, deswegen wird gezetert. Sei’s drum.
P. von Gemmingen Dessen schnoddrige Art sagt mir gar nicht zu. Nennt den Papst im TV cool „Ratzinger“,
macht überdies keinen sehr gebildeten Eindruck. Schlechtes, aber häufig anzutreffendes Abbild eines
zeitgenössischen Jesuiten.
Franz-Josef Klapdor: Die Toleranz der „Toleranten“ Getretene Hunde bellen! Genau Sie habe ich gemeint,
als ich von Gesülze sprach. Da ich in diesem Forum schon eine Weile pausiert habe – so daß ich mich
an Ihre Beteiligung an diesem Forum nicht erinnern konnte –, muß ich ja einen tiefen Eindruck hinterlassen
haben. Nun habe ich mir das Vergnügen gemacht, Ihre ein Dutzend Beiträge hier einmal zu überfliegen,
und finde nur substanzloses Geschimpfe über die angebliche Engstirnigkeit und Intoleranz der bösen Tradis.
Es sind aber Sie und Ihresgleichen, die nicht einmal die Toleranz aufbringen können, denen die alte Messe
zu gönnen, denen Ihr famoser NOM auf den Geist geht. MfG Christoph Heger
Was heißt „Liturgie“? Das Wort „Liturgie“ kommt von griechisch „leitourgia“ = „öffentlicher Dienst;
Werk des Volkes“. Somit kann es – vom Wortsinn her – kein Unfug sein, daß die Liturgie zum Volk gehört.
Aber ein „Werk des Volkes“ ohne Volk wäre ein ausgemachter Unfug…
@thaumaturgos – Blasphemie ist Ihr Handwerk oder nicht?! Darin sind Sie unschlagbar. Zu Zeiten der Inquisition
hätte das lodernde Feuer jedenfalls sofort Nahrung bekommen.
#13 Johann Orth 17:06:30 | Freitag, 16. Februar 2007
Danke, Dr. Heger! Gut, dass ich nachgeschaut habe, bevor ich meinen Entwurf postete. Dieser halbgebildete
Brüller nervt unheimlich. Am meisten mit der Behauptung, jetzt verstehe das Volk, was während der Messe,
während der Wandlung geschieht. Welche Anmaßung! Man weiss, was geschieht – aber wer kann es schon verstehen,
begreifen? Klapdor ist ein typischer V2-Dummschwätzer. Eben. Geschwätz ist dort allüberall.
#12 thaumaturgos 17:02:02 | Freitag, 16. Februar 2007
@Alanus ab Insulis selbstverständlich geht der Canon Romanus wenigstens auf St. Peter zurück: 1) im
Kloster Andechs wird das Messgewand des Hl. Petrus aufbewahrt ( = der Beweis nach der Tradition) es ist
a Bassgeig’n, aber klar 2) der Rumor, dass Petrus im Abendmahlsaale nach dem Gloria mit seiner eigenen
Messe am Seitenaltar begonnen hatte ( = zugl. Beweis für das klassische, so schöne Schindelamt-Messlesen)
sollte auch schon mal an Ihr ungläubiges Ohr gedrunggen sein. So hiltwen es die übrigen 10 dann auch …
3) ist die Messe aller Zeiten höchstwahrscheinlich in hebräischer Teilgestalt schon vom Melchisedeck
für Abraham zelebriert worde. Er trug dabei Spitzensuperpelliz (für Klasse 1 Messen) über der Alba
und als Pontifex das Rationale übern Messgewand (Bassgeige? oder doch ‘gotisch’?), und hat selbstverständlich
das hl. Brot nur per Mundkommunion gereicht 4) es ist nicht bekannt, aber sehr wohl anzunehmen, dass Petrus
mit seinem Tun beim letzten Abendopfer des Herr (Mahl mögen die tradis et schismaticis hier gar so ungern)
auch gleich bestimmte, dass die eucharistria von nun an bis zur Parusie so gelesen, niemal gefeiert (auch
so ein V“-Irrtum das das ganze Volk Gottes feiere)werden muss daraus folgt, dass die Ostkirchen wilde
Herätiker sind und im Übrigen, die Kirche kann die Liturgie nicht ändern, denn sie ist von Jesus tridentinisch
gewollt … siehe Beweis 1. gut dass es zZ Fasnacht isch o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/
@Franz-Josef Klapdor: „Gesülze“ „Die Liturgie gehört zum Volk.“ Diese These eines bedeutenden Löwener
Theologen Ich bin kein Theologe und schon gar kein „bedeutender“. Doch erkenne auch ich, daß das Unfug
ist. Die hl. Liturgie ist ein Gott dargebotener Kult. haben die Konzilsväter des 2. Vaticanums aufgenommen
So? Wo denn? und den NOM geschaffen. Das ist historischer Unfug. Der NOM ist später von Paul VI (bzw.
Bugnini) geschaffen worden. Der ist jetzt da und wird von den Gläubigen gern angenommen. Ein kümmerlicher
Rest im Vergleich zu denen, die früher den alten Ritus „gern angenommen“ hatten! Dazu gehört der Friedensgruß,
Dieses alberne Pfötchengeben wird doch selbst von denen praktisch abgelehnt, die sonst kritiklos sich
die neue Messe haben überstülpen lassen. … Niemand mehr muss sich in privater Rosenkrankfrömmigkeit
üben, Doch diejenigen, denen diese Quasselmessen auf die Nerven gehen und sich mit Rosenkranzbeten ihre
Andacht bewahren müssen! Der NOM kann doch jederzeit und überall in lateinischer Sprache gefeiert werden!
Nein, danke! Die Quasselei ist auch lateinisch unerträglich. …, nicht nur für ein paar unverbesserliche
Tradis ujd Pius-Brüder, deren Gesülze mir langsam auf den Keks geht Weil das Gesülze der Modernisten
den Gläubigen schon lange „auf den Keks“ gegangen ist, waren sie – weit über die eigentlichen Anhänger
der Pius-Bruderschaft hinaus – dankbar für die Hilfe des Erzbischofs Lefèbvre. MfG Christoph Heger
Die Liturgie gehört zum Volk Diese These eines bedeutenden Löwener Theologen haben die Konzilsväter
des 2. Vaticanums aufgenommen und den NOM geschaffen. Der ist jetzt da und wird von den Gläubigen gern
angenommen. Sie verstehen, was sich vor ihnen abspielt und sind beteiligt. Dazu gehört der Friedensgruß,
dazu gehören die (von Laien vorgetragenen) Lesungen. Niemand mehr wird nur durch ein Klingelzeichen auf
die Höhepunkte aufmerksam gemacht, jeder weiß und erkennt, wann der Priester die Einsetzungsworte laut
und vernehmlich spricht. Niemand mehr muss sich in privater Rosenkrankfrömmigkeit üben, während vorn,
dem Volk abgewandt, ein Priester seine Privatmesse „liest“. Was eigentlich bezweckt kreuz.net mit solchen
Artikeln? Sollen wir die Uhren um 400 Jahre und länger zurückstellen? Der NOM kann doch jederzeit und
überall in lateinischer Sprache gefeiert werden! Und zwar unter Beteiligung und Einbeziehung der Teilnehmer.
Kirche ist für alle da und Christus starb für alle, nicht nur für ein paar unverbesserliche Tradis
ujd Pius-Brüder, deren Gesülze mir langsam auf den Keks geht.
Alte Messe geht im Kern auf Petrus zurück? Reine Behauptung. Woher will man das denn wissen? Man weiß
von Petrus fast nichts, was historischer Überprüfung standhält. Aber daß die Messe auf ihn im Kern
zurückgehe, weiß man? Bin mal gespannt, ob hier jemand eine überzeugende Beweisführung (Quellen etc.)
vorbringen kann. Nur weil der Gedanke so anheimelnd ist, sollte man keinen Quatsch erzählen.
es ist bekannt daß sich Radio Vatikan deutsche Abteilung unter Hw. P. von Gemmingen eher als sprachrohr
des deutschen Katholizismus in Rom sieht als als Sprachrohr des Papstes im deutschen Sprachraum
Leere Bänke? Wie im obigen Artikel ist bei Kreuz.net immer wieder von den leeren Bänken im Novus Ordo
Missae die Rede. Ich wüßte gerne, wo die zu finden sind. In unserer Pfarrkirche (Erzbistum Bamberg,
Diaspora) sind jeden Sonntag bei allen drei Messen alle Bänke proppenvoll. Dasselbe gilt für alle anderen
7 Kirchen in unserer Stadt. – Auf Reisen (auch in Österreich und Italien) bin ich noch an keinem Sonntag
auf eine Kirche gestoßen, die während der Messe leer war. Die leeren NOM-Kirchen halte ich somit für
ein Gerücht. @Beobachterin: Im Himmel werden Sie sich bestimmt auch ganz abseits und allein setzen, damit
Sie nicht den wildfremden Menschen begegnen, mit denen Sie den Himmel teilen müssen…
Friede mit Dir, Beobachterin! Ein bißchen Frieden, ein bißchen Sonne Für diese Erde auf der wir wohnen
Ein bißchen Frieden, ein bißchen Freude Ein bißchen Wärme, das wünsch’ ich mir Ein bißchen Frieden,
ein bißchen Träumen Und daß die Menschen nicht so oft weinen Ein bißchen Frieden, ein bißchen Liebe
Daß ich die Hoffnung nie mehr verlier’
#1 Beobachterin 15:43:14 | Freitag, 16. Februar 2007
Friedensgruß Ist der Friedensgruß diese komische Sache, wo einem auf einmal wildfremde Leute während
der Meßfeier die Hand reichen wollen und einen dabei duzen? Ich mag das nicht. Wenn möglich, setze ich
mich immer so weit weg, daß die Bank vor mir und hinter mir frei bleibt und daß auch neben mir keiner
sitzt. Manche stehen dann auf und gehen ein Stück, um mir trotzdem die Hand zu reichen. Ich wäre froh,
wenn diese Handreichungen während der Meßfeier wieder abgeschafft würden.