(kreuz.net) Von Mai bis Dezember 2006 wurde die Kirche St. Klara in Birkenfeld im Dekanat Calw umgebaut.
Das Gotteshaus gehört zum Bistum Rottenburg-Stuttgart. Birkenfeld befindet sich 45 Kilometer westlich
von Stuttgart.
Über den fast vollendeten Umbau berichtete das Bistumsblatt unter dem Titel: Lichtspiele
in großem Kirchenraum.
Der Artikel kommt zum Schluß, daß St. Klara nach der siebenmonatigen An- und
Umbauphase „größer und vor allem heller“ geworden sei.
Der Innenraum der von 1959 bis 1960 erbauten
Filialkirche der Pfarrei Heilig Kreuz Neuenbürg sei „kaum wiederzuerkennen“.
Schon das Foyer der Kirche
gestaltet sich mit rund 60 Quadratmetern Fläche gegenüber dem ursprünglich kleinen Eingangsbereich
recht großzügig.
Der „Besucher“ gelangt durch zwei Glastüren in den erweiterten Eingangsbereich, der
durch schalldämmende Glaswände und Glastüren vom quadratischen Kirchenschiff abgetrennt wurde.
Fenster
und Glaswände wurden vom Stuttgarter Künstler Lukas Derow bearbeitet.
Er verlieh ihnen – nach Angaben
der Kirchenzeitung – „ein abstrakt-modernes Farben- und Formenspiel“.
„Jetzt fällt schon vom Eingangsbereich
her Licht in die Kirche, und nach dem Gottesdienst haben die Besucher auch bei schlechtem Wetter noch
genügend Platz für ein Schwätzchen“ – freut sich Pfarrer Hansjörg Nothelfer vor der Kirchenzeitung.
„Die 234 Stühle mit grauen Sitzpolstern ermöglichen im Vergleich zu den zuvor fest eingebauten Bänken
viele Anordnungsvarianten“, begründet Hw. Nothelfer die Entscheidung des Kirchengemeinderates.
Im Normalfall
sind die Stühle leicht halbkreisförmig angeordnet. Ein weiterer Teil ist seitlich zu der jetzt um 90
Grad gedrehten und nach Osten gerichteten Altarinsel angeordnet.
Altar, Kreuz mit Tabernakel, Taufstein,
Lesepult und ewiges Licht sind aus Buchenholz, hellem Marmor und Edelstahl.
Diese „schlichte Materialkombination“
bei der Ausgestaltung der liturgischen Orte sei für den Kirchengemeinderat bei seiner Wahl des Bildhauers
Hubert Goeser aus Zimmern bei Rottweil ausschlaggebend gewesen.
Großen Wert haben der Esslinger Architekt
Helmut Habrik und die Kirchengemeinde auf die Lichtverhältnisse gelegt.
Für die Beleuchtung wurde ein
Lichtdesign-Unternehmen aus Stuttgart beauftragt. Es orientierte sich in der Konzeption am natürlichen
Tageslicht und unterstützte und ergänzte dieses mit künstlichen Lichtquellen.
So entsteht jetzt in
der Kirche auf den grauen Fliesen und an den weißen Wänden je nach Tageszeit ein anderes Lichtspiel.
Hw. Nothelfer bezeichnet St. Klara als eine offene Kirche, „in die man jederzeit rein kann“.
Aufsehen
erregte vor allem das lose Gestühl mit mehreren Anordnungsvarianten.
So fragt sich der 70jährige Klaus
Hetges aus Albstadt-Lautlingen in einem Leserbrief, wie die Gläubigen zur Wandlung und vor der Kommunionausteilung
knien sollen:
„Ich stimme zu, daß die äußere Gebetsform des Kniens jedem selber überlassen werden
kann. Dann sollte wenigstens dem, der das Bedürfnis hat, das Geheimnis des Glaubens auf den Knien anzubeten,
auch Gelegenheit dazu gegeben werden.“
„Junge knien da vielleicht flink auf den Boden nieder. Ich könnte
es nur noch mit Mühe.“
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37 Lesermeinungen
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@Dagmar Kunze sicher ist das „richtige Maß“ wichtig. Man kann durch zuviel-knien seine Eitelkeit befriedigen,
wie man durch zuwenig-knien seine Missachtung Gottes ausdrücken kann. Das Kinde mit dem Bade auszuschütten
ist so schlecht, wie es zu lange drinn zu lassen. Aber es ist nicht so schwer, den Mittelweg zufinden.
@freddy schenk: Eben nicht! Das ist ein schwerwiegender Irrtum. Es ist eben nicht in Ordnung, daß die
Päpste Paul VI (?) und Johannes Paul II Mädchen als Meßdienerinnen zugelassen haben. Interessanterweise
folgte dem allerdings die Strafe auf den Fuß: Die Jungens bleiben weg, und damit versiegte eine früher
bedeutende Quelle von Berufungen zum Priestertum. MfG Christoph Heger
nur Mädchen am Altar Es ist schon interessant zu sehen, dass am Altar dieser Kirche offensichtlich zur
Mädchen stehen, der Länge der Haare nach zu urteilen. Aber das ist für die Protagonisten der Konzilskirche
(Paul VI.) ja völlig okey.
@Dagmar ob das wohl alles irgendwann von belang sein wird? Ganz klar: NEIN! Ich stimme den Kritikern dieser
Kirchenbestuhlung aber darin zu, dass Kniebänke zur Verfügung stehen sollten. Wer Knien möchte, weil
er/sie das als seine ihm angemessen Gebetshaltung empfindet, soll das tun können.
#29 Dagmar Kunze 10:25:40 | Sonntag, 18. Februar 2007
superkatholik ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass äussere benehmensarten während der messe
in hohem masse früher dazu dienten, sich als besonders zu qualifizieren. das knien war auch steigerungsfähig.
so prosternierte zur wandlung ein messebesucher aus einer besonders „guten katholischen familie“ in meiner
kirche jeden sonntag im mittelgang unter verehrung der anwesenden. meine mutter musste mit 15 jahren im
trierer kloster-pensionat zur strafe eine halbe stunde auf einem auf kante gedrehten balken knien. bei
der konstruktion halfen mehere nonnen. nur eine hatte mitleid und umwickelte den balken mit einem langen
altartuch. mein religionslehrer, der seine schüler bis zum nasenbluten zu ohrfeigen pflegte, stand unter
geräuschen sofort nach der wandlung, als alle anderen 500 messebesucher noch still knieten, kerzengerade
auf – 500 blicke lagen dann auf ihm. andere fielen durch überlanges und -häufiges knien auf. andere
knieten während der gesamten messe mit ausnahme der predigt. ob das wohl alles irgendwann von belang
sein wird?
#27 Rainer Tobak 23:11:48 | Samstag, 17. Februar 2007
Herr Dr. Heger Wenn auch in diesem Opfer der Priester und womöglich auch die Gläubigen von der Opferfrucht
essen, die hl. Messe also insofern ein Mahl enthält, so ist sie doch so wenig ein Mahl, wie eine Hochzeit
kein Buffet ist, obwohl die Gäste in ihrem Verlauf sich über ein Buffet hermachen können. Das ist tatsächlich
ein überzeugender Vergleich! Die Liturgieentwicklung der letzten Jahrzehnte ist dadurch bestimmt, daß
das Periphäre zum Zentralen umgedeutet wurde und umgekehrt!
#26 Malachias † 23:11:47 | Samstag, 17. Februar 2007
@Romulus 1.) Was bitte ist „gnadenlos“ „verkopft“? Verstehst Du „verkopft“ als krank? Unter „verkopft“
verstehe ich, daß sich der Glaube nur noch im Verstand abspielt, ohne daß Gefühl und Wille nennenswert
beteiligt sind. Das ist nicht im Sinne Gottes, d.h. auch nicht katholisch. Katholischer Glaube spielt
sich immer in allen drei Dimensionen ab und dazu gehört eben auch, daß er sich in der Körperhaltung
und anderen äußeren Zeichen „manifestiert“, besser gesagt vollzieht. Große Lehrmeister in dieser Hinsicht
sind für mich die heiligen Franz von Sales und Vinzenz Pallotti, aber auch P. Josef Kentenich. 2.) Kirchenvolk –
das Volk Gottes. Wenigstens hast Du die Ekklesiologie des 2. Vatikanischen Konzils bereits angenommen.
Schön, oder? Falsch! Ich habe hier „Kirchenvolk“ im Sinne von Laien (Nicht-Klerikder) verwendet. Diese
Unterscheidung ist viel älter als die dämliche judaisierte V2-Ekklesiologie!
@Gotthard: Kein Mahl! Welchen Unterschied macht ein Mahl im Gegensatz zu einem Opfer Ich will jetzt keine
definitorischen Unterscheidungen bringen. Ich erinnere mich nur einigermaßen zuverlässig, daß die Messe
kein Mahl ist, sondern das Opfer des Neuen Bundes. Wenn auch in diesem Opfer der Priester und womöglich
auch die Gläubigen von der Opferfrucht essen, die hl. Messe also insofern ein Mahl enthält, so ist sie
doch so wenig ein Mahl, wie eine Hochzeit kein Buffet ist, obwohl die Gäste in ihrem Verlauf sich über
ein Buffet hermachen können. MfG Christoph Heger
@Malachias sehr großer Teil unseres Klerus und unserer Bischöfe gnadenlos verkopft ist, wird diese Bedürfnis –
im Gegensatz zum gesund, d.h. unverkopft gebliebenen Kirchenvolk 1.) Was bitte ist „gnadenlos“ „verkopft“?
Verstehst Du „verkopft“ als krank? 2.) Kirchenvolk – das Volk Gottes. Wenigstens hast Du die Ekklesiologie
des 2. Vatikanischen Konzils bereits angenommen. Schön, oder?
#23 Malachias † 23:03:27 | Samstag, 17. Februar 2007
@Cives romanus Die äußere Haltung muß der inneren entsprechen, sie spiegelt sie wieder, ähnlich wie
auch die Kleidung (Kleriker und Frauen: sind nicht gekleidet als Kleriker bzw. Frauen, sondern als Männer)
das Seelische wiederspiegelt.
#21 Malachias † 22:56:56 | Samstag, 17. Februar 2007
Cives romanus: Es ist doch eine Frage der Haltung… …niemand geringerem als dem Dreifaltigen Gott gegenüber!
Wer von der besonderen Gegenwart Gottes in den eucharistischen Gestalten und damit auch im Tabernakel
überzeugt ist – und das sollte jeder Katholik sein, so er sich „katholisch“ nennen will und darf, der
hat doch schon fast von selbst das Bedürfnis, sich hinzuknien! Wer freilich wie ein sehr großer Teil
unseres Klerus und unserer Bischöfe gnadenlos verkopft ist, wird diese Bedürfnis – im Gegensatz zum
gesund, d.h. unverkopft gebliebenen Kirchenvolk – natürlich nicht so schnell verspüren…!
#20 cives_romanus 22:47:30 | Samstag, 17. Februar 2007
gebrechliche Gläubige Zählt nicht auch der Wille für das Werk? Hat Jesus nicht selbst gesagt, die alte
und arme Frau, welche nur eine Münze geopfert hat, hätte mehr gegegeben als alle anderen zusammen? Es
sind nicht die alten und gebrechlichen Menschen, die nicht knien können, das Problem der Kirche, wenden
wir doch den Focus auf die wohl knieenden Pharisaer unter den Kirchenbesuchern! Wer bestreitet, ernsthaft,
dass es diese gibt. Erst der Balken, dann der Splitter. Mir persönlich ist ein aufrichtiger, nicht knieender
Gottesdienstbesucher wertvoller, als jemand der nur zur Show und weil es für die persönliche Reputation
von Vorteil ist, kniet. Als jemand, der sich relativ oft in Rom aufhält, werfe ich auch ein, dass Kniebänke-gerade
in den großen Patriarchalbasiliken zu allen Zeiten nicht existierten.
#19 Malachias † 22:47:01 | Samstag, 17. Februar 2007
@Gotthard Welchen Unterschied macht ein Mahl im Gegensatz zu einem Opfer … im Blick auf die reale Gegenwart
Jesu Christi? Wird – wie in der Konzilssekte, analog zu den anderen protestantischen Konfessionen – nur
der Mahlcharakter betont, gerät der Mensch und das Diesseitige in den Vordergrund, der geheimnisvoll-transzendente
Charakter der Messe in den Hintergrund. Bei der „alten“ Messe, d.h. dem katholischen Meßopfer, ist es
umgekehrt: Gott und das Erlösungsgeheimnis des Kreuzesopfers stehen im Vorderungrund, die Kommunion ist
eine Möglichkeit, an der Opferfrucht teilzunehmen…! o^/
@malachias die neue Messe wird ja auch eher als „Mahl“ denn als Opfer angesehen Welchen Unterschied macht
ein Mahl im Gegensatz zu einem Opfer wegen des Kniens im Blick auf die reale Gegenwart Jesu Christi?
#17 Malachias † 22:22:32 | Samstag, 17. Februar 2007
Scheinbischof Gebhard Fürst und seine pseudokatholischen Pfarrer sollen sich was schämen!! „…sollte
wenigstens dem, der das Bedürfnis hat, das Geheimnis des Glaubens auf den Knien anzubeten, auch Gelegenheit
dazu gegeben werden. Junge knien da vielleicht flink auf den Boden nieder. Ich könnte es nur noch mit
Mühe.“ Warum sollte es in Birkenfeld anders sein als im Theologenkonvikt „Wilhelmsstift“ in Tübingen
bereits vor 30 Jahren? Als ich vor 25 Jahren (damals war ich noch Priesteramtskandidat der Diözese Rottenburg-Stuttgart
und wohnte im „Wilhelmsstift“) per Aushang am Schwarzen Brett monierte, daß die in den 70er Jahren unter
Direktor Schupp umgebaute, mit Stühlen ausgestattete Hauskapelle des Konvikts nur vereinzelt Kniemöglichkeiten
bietet, wurde ich ausgelacht: Irgendjemand stellte vor die Stelle, an der mein Aushang hing, einen der
Stühle aus der Hauskapelle (mit Kniemöglichkeit). Neben meinem Aushang hatte man einen Ausschnitt aus
einem Flugblatt oder dgl. gehängt mit der Überschrift: „Das geht uns alle an!“… Ganz abgesehen davon,
daß in Birkenfeld wie an vielen anderen Orten der Diözese die katholische Theologie, die das Knien während
der Messe allen Teilnehmern – zu Recht – strikt vorschreibt, einfach mir nichts dir nichts über Bord
geworfen wird (die neue Messe wird ja auch eher als „Mahl“ denn als Opfer angesehen!), ist es äußerst
beschämend, aber auch bezeichnend, daß sogar alten, noch einigermaßen katholisch gebliebenen Menschen,
zugemutet wird, sich auf den Boden zu knien. Die Verantwortlichen in Pfarrei und Diözese sollen sich
was schämen!!
@Gotthard Knieen ist nicht die Körperhaltung in der Urkriche. Stehen ist die den Erlösten angemessene
Haltung – wie in allen orthodoxen Liturgien zu erleben ist. Richtig, aber warum Stehen? Das hat offensichtlich
etwas mit dem Kaiserkult und dem Niederwerfen und Niederknien der Heiden vor dem Kaiserbild zu tun. Man
wollte wohl der Gefahr einer Gleichsetzung Christus-Kaiser entgehen. Als die Gefahr einer Gleichsetzung
nicht mehr bestand, hat die Christenheit das Beispiel von Petrus und Thomas (Niederwerfen, Kniebeuge vor
Christus) nachgeahmt und eine theologisch tiefe Deutung geliefert.
@new Wo lebst Du eigentlich? In Zaitzkofen??? Weiter wage ich die Behauptung, dass in der hier genannten
Gemeinde kaum noch die hl. Beichte gehört wird und dass die Anzahl der zur hl. Kommunion schreitenden
Gläubigen in einem Mißverhältnis zu denen steht, die das Bußsakrament empfangen und sich bewußt sind,
welche Voraussetzungen zum Empfang der hl. Kommunion bestehen. Die Beichte wird vielleicht gehört, aber
es geht kaum einer hin. Zur Kommunion (= „Hostie abholen“) rennen sie alle. Warum soll das nur dort so
sein? Is doch mittlerweile leider überall so… Und kaum einen Popen juckt’s… Welcome to realitiy 2007!
_____ Man könnte jetzt mal in den Evangelien nachschauen, wer wie oft vor Jesus niederfiel. Aber bleiben
wir doch beim „Kulturkreis“. In unserem Kulturkreis – jedenfalls in meinem in Deutschland – ist das Knien
Ausdruck von höchster Wertschätzung und Anbetung. Deshalb ist es in der lateinischen Kirche so, dass
es schon immer Kniegelegenheiten gab oder in nicht bestuhlten Kirchen die Leute auf dem Boden knieten,
damit sie im Angesicht des Allerhöchsten in der kleinen Hostie auch knien können. Gleichwohl ist der
Realpräsenzglaube seit dem Konzil drastisch abgefallen und liegt nach mir bekannten Umfragen im nur noch
einstelligen Bereich der Personen, die Sonntags die hl. Messe besuchen. Für jemanden, für den die Hostie
nur noch ein Zeichen oder gar nur ein Stück Brot ist, erübrigt sich eine Kniebank natürlich. Ich wage
die Behauptung, dass alle Anwesenden in dieser hier beschriebenen ach so modernen Kirche auf den Boden
niederknien würden, wenn sich vor ihren Augen ein eucharistisches Wunder ereignen würde und ihnen somit
die Realpräsenz vor Augen geführt würde, wie es schon einige Male in der Kirchengeschichte vorkam.
Weiter wage ich die Behauptung, dass in der hier genannten Gemeinde kaum noch die hl. Beichte gehört
wird und dass die Anzahl der zur hl. Kommunion schreitenden Gläubigen in einem Mißverhältnis zu denen
steht, die das Bußsakrament empfangen und sich bewußt sind, welche Voraussetzungen zum Empfang der hl.
Kommunion bestehen. Aber ich mag mich gerne irren.
Knien Knieen ist nicht die Körperhaltung in der Urkriche. Stehen ist die den Erlösten angemessene Haltung –
wie in allen orthodoxen Liturgien zu erleben ist. Die Tradition, die auf den Apostel Petrus zurückgeht,
kennt nur das Stehen! Stehen ist der Tradition angemessen – knien ist eine modernistische Tradition.
@Desperatus In den Hauptschiffen hat es meines Wissens gar nie Bänke gegeben und in den Seitenkapellen
gibt es sie auch heute noch. Findet eine Messfeier am Hochaltar statt, so knien dort die Leute zur hl.
Wandlung nieder, auch ohne Kniebänke (hab ich selber erlebt).
wie immer aktuell… Wiedereinweihung Bericht vom 16.12. Wir sind noch ganz erledigt von den gestrigen
Einweihungsfeierlichkeiten. aber wir vermitteln Ihnen ein paar Fotos von der Einweihung. Wenn Sie dabei
sein konnten, werden diese Fotos Sie an dieses festliche Ereignis erinnern, wenn nicht, dann sollen Sie
dadurch einen kleinen Eindruck gewinnen von unserer schönen Kirche. Kommen Sie doch irgendwann mal vorbei
und schauen Sie sich die Kirche an, noch besser: Sie feiern mit uns Gottesdienst. Wann das ist, sehen
Sie in unserem Kalender oder Sie laden sich einfach unsere Gemeindenachrichten 8/2006 herunter. von der
internetseite der gemeinde …vom 16.12. ( 15.12. einweihung ) – also wieder einmal kreuz.net ganz aktuell
und die gemeinde freut sich über ihre kirche…also, was solls hier wieder…
@röm-kath Ich habe oft auch den Eindruck, dass sich die Leute schämen, wenn sie sich auf den Boden knien.
Zu Weihnachten oder Ostern, wenn in meiner Heimatpfarre die Kirche überfüllt ist und manche Leute deswegen
auf einem Stuhl anstatt in den Kirchenbänken Platz nehmen, habe ich auch bei sehr frommen Leuten ohne
Knieprobleme beobachtet, dass sie während der Wandlung sitzen blieben. (Tja, da sieht man wieder, wie
fromm ich mich auf die Gegenwart Christi konzentriert habe …) Wenn keine Kniebänke vorhanden sind,
hat man automatisch den Eindruck, es sei nicht erwünscht/angebracht, zu knien. Deswegen kostet es vielen
(ohne Knieprobleme) Überwindung, sich trotzdem hinzuknien.
@romulus Ich denke, Sie haben schon verstanden, was ich meine. Nämlich, dass eine solche Bestuhlung nicht
gerade förderlich ist für das Knien, welches nun mal zur katholischen Liturgie gehört. Es wäre ja
schön, wenn die Leute auch ohne Kniebänke auf den Boden knien würden. Das dies aber älteren Menschen
mit Gebrechen vielleicht nicht so leicht fällt, kann ich noch nachvollziehen.
Wie der Herr so’s Gscherr… … sagt man im Schwäbischen. Man schaue sich nur den neugestalteten Dom
zu Rottenburg an. Das Allerheiligste in einem winzigen Raum des zur „Kapelle“ aufgebrochenen Turmsockels,
in dem gerade einmal ein (!) Stuhl Platz findet. Das Gestühl im Schiff, wie auch das Chorgestühl sehen
aus wie von Ikea. Das Chorgestühl ist derart formlos, daß man es auch für ein Lattenlager halten könnte.
Einzig des Bischofs Thron wuchtig in Stein im Zentrum der Apsis. Das sagt einiges über die „Gewichtungen“
aus. Vielleicht entwirft ja Ikea demnächst günstige Kirchenmöbel. Zb. Sitzbank „Gebhard“. Es muß ja
nicht alles auf schwedisch bezeichnet werden…
Seltsam… ist schon, daß Kreuz.net als einzigen Kritiker der neuen Kirchgestaltung Herrn Hetges zu Wort
kommen läßt, der ca. 132 km von Birkenfeld entfernt in Lautlingen wohnt, also in der Regel gar nicht
in Birkenfeld die Messe besuchen dürfte. Gibt es keine Stimmen direkt aus der Birkenfelder Gemeinde?
#3 Beobachterin 15:39:20 | Samstag, 17. Februar 2007
rücksichtslos! Es fällt doch älteren Leuten schwer, sich auf den Boden zu knien und vor allen Dingen,
dann wieder aufzustehen. Eine solche Bestuhlung einer katholischen Kirche ist eine große Rücksichtslosigkeit.
In der katholischen Kirche gehört das Knien zur Tradition und zur Meßfeier dazu, und dies ist nun erschwert
und manchen unmöglich gemacht worden. Ich würde in diese Kirche nicht gehen.
@römisch-katholisch Es ist nun mal eine Tatsache, dass im deutschprachigen Raum niemand mehr auf den
nackten Boden kniet! Was macht Dich da so sicher? Warst Du schon mal in allen Kirchen des deutschen Sprachraums
und hast während der Wandlung alle anwesenden Gläubigen kontrolliert?
Absolut unpraktisch Das ist nun wieder so typischer Fall, wo die Wirkungen des 68er-Virus voll zur Geltung
kommen. Im Artikel wird das Knien erwähnt bei der Wandlung. Es ist nun mal eine Tatsache, dass im deutschprachigen
Raum niemand mehr auf den nackten Boden kniet! Und wie will man in einer solchen Kirche noch eine würdige
Anbetung durchführen, bei der auch mal längeres Knien angebracht wäre? Das Ganze ist absolut nicht
durchdacht, da geht es wieder mal einigen Leuten darum, sich selbst zu verwirklichen. Wo bleibt hier aber
der Glaube und die Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten Altarsakrament? Wäre der Glaube bei den Verantwortlichen
noch vorhanden, so wären jetzt mit absoluter Sicherheit noch Bänke zum Abknien drin! Es ist meiner Meinung
nach die Pflicht des Bischofs hier einen Riegel zu schieben.