Wie bezwingt man den Teufel? + Manifest in Rom – Motu Proprio gestorben? + Neuer Fernsehstar + Kollegialität gefragt + Ein neuer Heiliger
Wie bezwingt man den Teufel?
Vatikan. Beim gestrigen Engel des Herrn bezeichnete Papst Benedikt XVI.
die von Christus geforderte Feindesliebe als „Magna Charta der christlichen Gewaltlosigkeit“. Sie bestehe
nicht in der Resignation vor dem Bösen, wie eine Fehlinterpretation des „Hinhaltens der anderen Wange“
unterstelle. Vielmehr müsse das Böse durch das Gute bezwungen werden. So werde die Kette der Ungerechtigkeit
zerbrochen. Politisch forderte der Papst ein Ende der Gewalt im westafrikanischen Staat Guinea.
Manifest
in Rom – Motu Proprio gestorben?
Deutschland. Ein von gut sechzig deutschsprachigen Intellektuellen unterzeichnetes
Manifest für die Wiederzulassung der Alten Messe ist inzwischen in Rom gelandet. Das berichtete die katholische
Zeitung ‘Tagespost’ am Samstag. Unter den Unterzeichnern sind der Trierer Theologieprofessor Pater Wolfgang
Ockenfels OP, der emeritierte Mainzer Kirchenrechtler Hw. Georg May, der St. Pöltner Dogmatiker Hw. Michael
Stickelbroeck, der Jurist Josef Isensee und die Historiker Theo Kölzer und Klaus Rosen. Gleichzeitig
hört man in Rom, daß der Papst aufgrund des bischöflichen Widerstandes auf die Freigabe der Alten Messe
verzichten will.
Neuer Fernsehstar
Schweiz. Der Schweizer Theologe, Hw. Hans Küng (79), wird Moderator
beim Schweizer Fernsehen. Im Frühjahr wird er an vier Sonntagen die Sendung „Sternstunde Religion“ leiten.
Das berichtete die Schweizer ‘SonntagsZeitung’. Hw. Küng wird als Gäste den früheren UNO-Generalsekretär
Kofi Annan, Novartis-Chef Daniel Vasella und den Trainer der Schweizer Fußballnationalmannschaft, Jakob
Kuhn, begrüßen.
Kollegialität gefragt
Italien. Der Vizepräsident der italienischen Bischofskonferenz,
Erzbischof Alessandro Plotti, warnte vor einem Konflikt zwischen Kirche und Gesellschaft: „Kreuzzüge
bringen nichts“, erklärte er vor der römischen Tageszeitung ‘La Repubblica’ zur Kritik der Kirche an
einem Gesetz über „Ehen ohne Trauschein“. Den Präsidenten der Italienischen Bischofskonferenz, Camillo
Kardinal Ruini, rief er im Interview dazu auf, eine angekündigte Erklärung zum Gesetz nicht alleine
zu verfassen, sondern die anderen Bischöfe zu Rate zu ziehen.
Ein neuer Heiliger
Deutschland. Im Kölner
Ortsteil Porz-Langel wurde in der dortigen katholischen Kirche St. Clemens ein neuer Heiliger aufgestellt.
Auf der Kanzel ist gegenwärtig nämlich eine Kölner Karnevalsfigur in Lebensgröße zu sehen. Auf der
rechten Seite im Kirchenschiff befindet sich ein Bündel mit Luftballons. Beobachter werten das als Zeichen,
daß der Ikonoklasmus – Bilderzerstörung – der Zeit nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil in der Katholischen
Kirche endgültig überwunden ist.
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Wickerl: BXVI Haben Sie vergessen, daß Kardinal Ratzinger während seiner Zeit als Vorsitzender der Glaubenskongregation
als „Panzerkardinal“ beschimpft wurde?
ich habe es schon immer geschrieben Widerstand zu überwinden oder gegen ihn anzugehen war nie die Eigenart
von Joseph Ratzinger. Die Zeiten scheinen vorbei zu sein, zu dem man zum Teil-Martyrium bereit war.
@Gotthard Was waren dies für Mißstände in der stillen Messe vor ca. 50 Jahren? Bitte ernsthaft um Antwort,
ich bin leider auch zu jung, um sie selbst miterlebt haben zu können…
Dr. Heger Dann wollen wir hoffen, daß sich der Papst an sein damaliges Wort als Kardinal erinnert. Denn
die Gründe für das Verbot sind, wie ich wiederholt ausgeführt habe, mehr als schwach.
@Jörg Guttenberger: Mehrere Gründe Die Anhänger der alten Liturgie können sich m. E. allerdings auch
nur auf das fehlende Angebot einer Hochform der neuen Liturgie berufen. Nein, das ist aus mehrfachem Grunde
unzutreffend. Ich nenne nur einen: Es ist, wie der jetzige Papst, als er noch nicht Papst war, gesagt
hat: Es ist unerhört, daß man eine Liturgie, die ein sattes Jahrtausend gefeiert wurde, verbieten will.
Damit ächtet die Kirche ihre eigene Vergangenheit. MfG Christoph Heger
Athanasius, Hacki: alte Messe An anderer Stelle habe ich schon an die missa cantata der Benediktiner von
San Anselmo/Rom in St. Georg in der Reihe „Alte Liturgien in romanischen Kirchen Kölns“ erinnert. Hier
wurde die gesamte Liturgie in lateinischer Sprache (greg. Choral) gesungen, die konzelebrierenden Priester
haben den Kanon abwechselnd und die Wandlungsworte gemeinsam gesungen. Es handel sich um eine Hochform
der Liturgie, wie sie sonst nirgendwo angeboten wird. Wieso das Mysterium hier weniger gut erlebbar ist,
als in einer alten Liturgie, ist für mich nicht nachvollziehbar. Würde die neue Liturgie in der oben
beschriebenen Form gefeiert, hätten die Pius-Brüder ganz sicher weniger Zulauf. Mir ist keine östliche
Tradition bekannt, die die „stille Messe“ als Regelfall feiert. Es gibt vielmehr ausschließlich die missa
cantata. Liturgie ist eben nicht nur die Vergegenwärtigung von Abendmahl, Tod und Auferstehung, sondern
auch Vorwegnahme dessen, was uns nach unserer Vollendung im Herrn erwartet. Dieser Gesichtspunkt geht
in der Kathechese m. W. heute völlig unter und ist ohne die Hochform der missa canata kaum vermittelbar.
Ich werde mich deswegen schwer hüten, gegen die Wiederzulassung der alten Messe zu polemisieren. Die
gegen die Wiederzulassung vorgebrachten Argmente sind, wie ich schon mehrfach in diesem Forum festgestellt
habe, mehr, als schwach. Die Anhänger der alten Liturgie können sich m. E. allerdings auch nur auf das
fehlende Angebot einer Hochform der neuen Liturgie berufen.
#50 Maledica 11:55:08 | Mittwoch, 21. Februar 2007
Stille Messe Die Mißstände für Teufelhard sind wohl, daß er in der stillen Messe nicht ständig beschallt
wird und nichts vor die Nase gesetzt bekommt und eigenmächtig beten muß und daß gerade diese Stille
das Kreuzesopfer Christi gewaltig vor Augen führt und den Mahlcharakter nicht deutlich genug zur Geltung
bringt.
@Gotthard Und was waren dies für Mißstände in der stillen Messe vor 50 Jahren? Bitte um Antwort, ich
bin leider auch zu jung, um sie selbst miterlebt haben zu können…
#47 Gotthard 21:35:57 | Dienstag, 20. Februar 2007
@hacki Schon eine „stille Messe“ im alten Ritus strahlt mehr Würde aus als ein Pontifikalamt im NOM.
wer es glaubt, darf selig sich nennen… diese berühmt berüchtigte „stille Messe“ war DER Missbrauch
der alten Messe …
#46 Maledica 15:53:04 | Dienstag, 20. Februar 2007
Gebet Welches Gebet? Ich kenne nur ein Fernsehbild, dass einige Gruppe je nach Belieben ausgeschlachtet
haben. Die Piushanseln haben doch ihr Lehramt in Williamson und Fellay und die verkünden ex cathedra,
daß der Papst ganz ganz böse ist. Pfui pfui pfui und das man dies gar nicht anders verstehen kann. Das
haben dann alle Piusgeschwister treu nachzuplappern.
@Jörg Guttenberger, Köln Das Problem ist: Die neue Liturgie ist insuffizient, das Mysterium darzustellen.
Die alte Liturgie muß deshalb verboten bleiben, damit die neue Liturgie als billiger Ersatz weiterbestehen
kann. Schon eine „stille Messe“ im alten Ritus strahlt mehr Würde aus als ein Pontifikalamt im NOM.
kein „Schisma“ Zitat Athanasius: Ich weiss dass es Ihnen nicht ins antitraditionelle Weltbild passt, aber
es gibt nach Rom und der kompetenten Autorität Darío Kardinal Castrillón Hoyos gar kein „Schisma“,
zumindest kein Schisma der „Piusbrüder“ oder deren Weihbischöfe. Das ist wahr. Wahr ist aber auch, daß
die Einheit mit Rom noch ausbaufähiger sein können.
#43 Athanasius 23:15:15 | Montag, 19. Februar 2007
@Jörg Guttenberger Ich weiss dass es Ihnen nicht ins antitraditionelle Weltbild passt, aber es gibt nach
Rom und der kompetenten Autorität Darío Kardinal Castrillón Hoyos gar kein „Schisma“, zumindest kein
Schisma der „Piusbrüder“ oder deren Weihbischöfe. Ich will Sie bei Ihrer Hetze gegen traditionstreue
römisch-katholischen Priester aber weiter nicht stören. Schlaf gut, A.
Alte Liturgie Festzuhalten ist, daß die Kirche nicht wegen Zulassung der alten Liturgie, sondern wegen
deren Verbot gespalten ist! Gerade das Verbot hat war doch Ursache für das Schisma durch die Pius-Brüder!
Ohne ein solches Verbot hätte sich das Problem wegen Aussterbens der Anhänger der alten Litgurgie von
selbst erledigt. Da diese Gruppe nun eine eigene Organisation mit einem römischen Ableger (denn Petrus-Brüdern)
hat, ist der Fortbestand gesichert, denn Organisationen sind zäh, schon alleine zum Nachweis der Existenzberechtigung
ihrer Funktionsträger! Wir wissen doch aus der russischen Kirchengeschichte (Altgläubige), wie sich
so etwas fortentwickelt. Wieso lernt man nicht aus der Geschichte? Im Übrigen hat es bereits vor dem
Konzil verschiedene Liturgien innerhalb der Kirche gegeben, so z. B. die der Dominikaner, ohne kirchenspalterische
Auswirkung!
+++++++ Gleichzeitig hört man in Rom, daß der Papst aufgrund des bischöflichen Widerstandes auf die
Freigabe der Alten Messe verzichten will. Wenn der Papst wirklich diese Schwäche zeigen würde, so würde
wider besseres Wissen etwas von ihm selbst als Notwendiges bezeichnete unterlassen!!! Aber noch hoffe
ich, daß er weiß: dies ist die eigentliche Aufgabe seines Pontifikates! Entweder er geht als Benedikt
der Große in die Geschichte ein oder als der Gescheiterte. Vorallem würde es der Kirche auch nichts
nutzen der Erpressung durch die Bischöfe schon wieder nachzugeben. Die Kirche ist längst gespalten.
Kein Übel würde durch päpstliche Weichheit aufgehalten. Abgesehen davon, daß die Bischöfe offenbar
hinter den Kulissen etwas ganz anderes sagen als öffentlich! Diese Verlogenheit sind wir ja nun schon
gewohnt. Denn angeblich will doch niemand den Alten Ritus haben, also was soll schon dabei sein ihn allgemein
zu erlauben. Warum erpressen sie ihren Chef deswegen?
@ Athanasius: Gebet? Ein Gebet in Richtung Mekka neben einem Imam ist nur graduell ‘weniger schlimm’ als
das Küssen des Korans durch JP II. Welches Gebet? Ich kenne nur ein Fernsehbild, dass einige Gruppe je
nach Belieben ausgeschlachtet haben.
es ist eben kein problem der liturgie sonder ein problem des glaubens die messe freuizugeben hätte den
sinn in verhandlungen mit der fssüx dieses problem nicht diskutieren zu müssen sondern sich den problemen
zuwendenm zu können die dignitatis humanae gaudium et spes und ähnliche werke aufwerden
Warum Warum nicht ständig Fragen und besserwissen! Rom hält die Welt in den Händen. Die Piushanseln
wollen natürlich nicht seiner Heiligkeit einen weltumspannenden Blick zugestehen, sondern sehen nur alles
aus ihrer einzementierten beschränkten Sichtweise. Doch in Geduld üben, das können die Piusler nicht,
da weiht man einfach Bischöfe. Die Piushanseln haben eine sehr auffällige Parallele zu den linken Kirchenfeinden,
welche Pius XII auch stets vorwerfen, warum dieser geschwiegen habe! warum, warum, warum???!!!
@Maledica, die Conclusio ihrer Beiträge ist, dass die zuständigen kirchlichen Oberen dass „Problem“
FSSPX ganz einfach lösen könnten, wenn sie nur die traditionelle Messe und das traditionelle kirchliche
Leben allen Gläubigen, die dies wünschen zugänglich machen würden. Also zumindest den „Indult“ zumindest
überall dort gewähren, wo er nachgefragt wird. Warum erkennen die zuständigen kirchlichen Oberen nicht,
das die Lösung so einfach ist?
Einigung? Ich glaube, dass die Piusbruderschaft garnicht so sehr an einem MP interessiert sein kann weil
ihr dann wahrscheinlich die Priester in hellen Scharen davon laufen würden. Wieso dann? Die Priester
laufen doch schon fort und bekehren sich. Diese werden dann von den Piushanseln als Verräter stigmatisiert.
Seit eine Einigung mit den Piushanseln in Aussicht ist, brüllen doch die Schreihälse Fellay und Williamson
immer lauter gegen Rom. Der Piusbruderschaft ist an einer Einigung nichts gelegen, denn diese wäre dann
ja überflüssig. So muß halt weiterhin Rom und seine Heiligkeit stets für üble Verleumdungen hinhalten
Quelle? Ich habe heute mit dem Prior von Berlin telefoniert und er hat mir gesagt, dass die Information,
die auf kreuz.net zu lesen ist und die auch der Priesterbruderschaft St. Pius X. zu Ohren gekommen sei,
von Dr. Klaus Berger stamme.
Bernardo Bernardo! Hoffentlich haben Sie Recht! Ich glaube, dass die Piusbruderschaft garnicht so sehr
an einem MP interessiert sein kann weil ihr dann wahrscheinlich die Priester in hellen Scharen davon laufen
würden.
#28 Beobachterin 13:20:59 | Montag, 19. Februar 2007
Heiliger auf Zeit Die Zeit dieses neuen „Heiligen“, der in dieser Kölner Kirche an der Kanzel befestigt
ist, läuft bald ab, vermutlich übermorgen. Aber der Pfarrer, der solche neuen Figuren in seine Kirche
bringt, bleibt vermutlich … hoffentlich ist er selbst keine Karnevalsfigur.
sektiererische Piushanseln Gleichzeitig hört man in Rom, daß der Papst aufgrund des bischöflichen Widerstandes
auf die Freigabe der Alten Messe verzichten will. Man hört… hahahaha. Sehr fundiert zum ersten mal
wieder in wien in der Indultmesse so kann die lösung für die familie der tradition nicht ausschauen
ein liturgisches reservat Stimmt, die sind ja mit Rom verbunden. So kann der richtige Katholizismus nicht
aussehen, mit dem Papst verbunden zu sein. Nach den dogmatischen Aussagen des Schreihalses Fellay haben
ja nur die Piushanseln die Wahrheit inne und die anderen sind nur Verräter und Trachtenvereine. Es hat
sich im Vergleich zu Johannes-Paul II. fast nichts gebessert. Ein Gebet in Richtung Mekka neben einem
Imam ist nur graduell ‘weniger schlimm’ als das Küssen des Korans durch JP II. und die Lobpreisung für
Dr. Martin Luther, archihaeret. i.R. Ein Gebet Richtung Osten ist wohl nicht schlimm, doch die Piusgeschwister
sehen in Allem, was nicht Williamson und Fellay machen eine Häresie mit der Exkommunizierung des heiligmässigen
Erzbischofs Lefebvre Heilige sind demütig und unterwerfen sich den Oberen. Heiligmäßige Menschen spalten
nicht die Kirche und weihen eigenmächtig Bischöfe. Das Gelabere von Notstand ist ausgelutscht Niemals
liegt das Problem in Rom selbst. Immer nur bei den bösen Ortsbischöfen oder bei der ‘schismatischen,
abgefallenen’ FSSPX, oder sogar bei den Sedisvakantisten. Weil Andere Fehler machen, heißt das noch lange
nicht, alles eigenmächtig zu machen
Das Gerücht, das Motu Proprio sei gestorben, ist nur hier auf kreuz.net zu lesen -keine der sonst gut
informierten Quellen im Netz hat davon gehört. Allerdings gibt es eine bestimmte Richtung in der Piusbruderschaft
und natürlich bei den Sedisvakantisten, die dieses Grücht schon mehrfach gestreut hat – vermutlich weil
sie das Wiedervereinigungsangebot des Papstes fürchtet. Nun, allen, die glauben, das MP sei von Anfang
an nur ein Gerücht gewesen, empfehle ich noch mal die Lektüre des Interviews mit Kardinal Castrillion
Hoyos in der Tagespost vom 6. 2., in dem er mit der größten Selbstverständlichkeit über den Inhalt
und die Zielsetzung dieses Dokumentes spricht. Oder den Gedanken an die Exhortation zur Synode über die
Eucharistie – die ja auch noch nicht veröffentlicht ist, die aber so sicher kommen wird, wie das Amen
in der Kirche (oder ist das auch schon wegreformiert?) Der hl. Vater sieht klar, wo die Widerstände sitzen,
und er hat auch zur Kenntnis genommen, daß das MP seines Vorgängers durch den Widerstand ungehorsamer
Bischöfe fast wirkungslos geblieben ist. Anscheinend hat er daraus eine Strategie entwickelt: Die Diskussion
kommt vor dem Motu Proprio – schon jetzt hat das offiziell noch gar nicht exisitierende Dokument die allgemeine
Klimalage sehr positiv verändert. Nur noch offene Vertreter der vom Papst verurteilten Hermeneutik des
Bruches wagen es, die alte Messe frontal zu attackieren. Wenn das MP dann kommt, wird es auf einen gut
vorbereiteten Boden fallen.
ruhe haben traditionalisten viel zu lange gegeben es ist richtig man braucht etwas was nicht verboten
ist zu erlauben ich war gestern nach 2 jahren zum ersten mal wieder in wien in der Indultmesse so kann
die lösung für die familie der tradition nicht ausschauen ein liturgisches reservat
Ruhe bewahren! Jedes Gebet der Anhänger der überlieferten Messe nützt mehr als diese Aufgeregtheit
wegen eines Satzes. Zunächst sollte die Redaktion erst einmal substantiiert darlegen, woher sie wissen
will, das es jetzt mit der „Freigabe“ doch nichts wird. Im übrigen wäre dies ohnehin keine Freigabe
sondern die Herstellung eines Rechtsfriedens für die Anhänger der überlieferten Messe. Man kann nichts
erlauben was nicht verboten werden konnte, aber man kann Rechtsfrieden herstellen, den die Tradition für
eine weitere Stärkung auch braucht. Weiterhin ist natürlich klar, dass Papst Benedikt mit jeder Handlung
zu Gunsten der „alten Messe“ eines der fundamentalen Probleme der „Verfasstheit“ der heutigen Kirche „aufdecken“
würde, nämlich dass die kirchliche Autorität faktisch bei den Bischöfen liegt. Man erinnere sich,
dass Papst Johannes Paul II fast acht(sic!) Jahre benötigte um die dt. Bischöfe auf Linie zu bringen,
in einer eindeutigen Frage. Trotzdem treibt „Donum Vitae“ fröhlich sein Unwesen. Papst Benedikt ist von
seiner Mentalität leider nicht geeignet, das Anliegen der überlieferten Messe gegen Bischöfe, die geistig
in den 70igern stehen geblieben sind, konsequent durchzusetzen. Allerdings ist der Papst auch einer der
wenigen, die zumindest die Legitimität der traditionellen Liturgie als Glaubenszeugnis der Kirche anerkennt.
Von daher tut Gebet not! Im übrigen immer daran denken: Gottes Mühlen mahlen langsam, aber gerecht!
klugheit vielleicht ist der heilige vater auch nur klug : wegen 300.000 tradis nicht eine weltkirche von
1.3 milliarden in unruhe zu bringen… es gibt sicher 100x mehr anhänger des nom als der alten messe
Als Tiger gesprungen … und als Bettvorleger gelandet. Das muß man wohl leider von Papst Benedikt XVI.
sagen, wenn das Gerücht sich bewahrheiten sollte, daß er vor dem Widerstand seiner bischöflichen „Kollegen“
kneift und sein Motu proprio nicht veröffentlichen wird. MfG Christoph Heger
#21 Athanasius 12:01:52 | Montag, 19. Februar 2007
@ottaviani Wenn Johannes-Paul II. die Frauenweihe verurteilen konnte (mit Recht), und in Assisi eine sehr
schlimme, indifferentistische objektiv sakrilegische Konferenz berufen konnte, mit der Exkommunizierung
des heiligmässigen Erzbischofs Lefebvre (‘ein Heiliger’, so Kardinal Silvio Oddi) und seines treuen Mitarbeiters
und Rates Bischofs de Castro Mayer Millionen von Gläubigen stigmatisieren konnte, gibt es heute immer
noch Leute, die glauben dass es wegen der ‘bösen Bischöfe’ (alle immerhin vom ‘guten Rom’ ernannt!)
diese beschränkte Freigabe der überlieferten römischen Liturgie nicht geben kann. Niemals liegt das
Problem in Rom selbst. Immer nur bei den bösen Ortsbischöfen oder bei der ‘schismatischen, abgefallenen’
FSSPX, oder sogar bei den Sedisvakantisten. Man war sicherlich in den letzten vier Jahrzehnten nicht im
Vatikan, hat nicht die Desakralisierung und die Revolution mit eigenen Augen feststellen können (oder
nicht wóllen?)…? Es ist sehr Schade, aber vielleicht will Gott damit auch ein Zeichen setzen, dass
es erstens keiner ‘Freigabe’ bedarf, zweitens keine Entsakralisierung als gleichwürdig neben dem Allerheiligsten
geben kann, drittens einer bewusste Entscheidung für Ausgrenzung durch die Modernisten für echte Priester
bedarf Römisch-katholisch bleiben, keine Revolution mitmachen. Das ist unsere Aufgabe. Dazu gehört auch
keine tridentinische hl. Messe an einem Seitenaltar in einem grossen Pantheon von Liturgien und häret.
Theologien zu akzeptieren.
#19 Athanasius 11:46:20 | Montag, 19. Februar 2007
Revolution Bei der ‘Mainstream’-isierung der französischen Revolution hat Napoleon sich auch nicht alles
zu Gunsten der damaligen ‘Traditionalisten’ (Vendée-Bauern, Landes-Arbeiter u. – Handwerksmänner, und
v.a. Adel) entfallen lassen. Heute will Benedikt XVI. das ‘1789 in der Kirche’ (Vatikanum II. únd seine
Auswirkungen in praktischer Weise, z.B. unter Joh. Pa. II.) unter allen Katholiken akzeptiert machen,
auch unter den Widerständlern. Dass es 1789 in der Kirche ist, sagte Kardinal Suenens, ein Liberaler,
selber sehr deutlich. (Kardinal Ottaviani: ‘Planen die verehrten Väter etwa eine Revolution?’) Dabei
geht bei ihm aber immer noch die Vertretung des Ökumenismus mit sowohl den christlichen Denominationen
(v.a. den Orthodoxen) als mit den Weltreligionen (v.a. Judentum und Islam), sowie die unaufhörliche Verkündigung
eines Rechts auf ‘Religionsfreiheit’ (und zwar nicht so abgegrenzt – also rein politisch, nicht moralisch –
wie in Dignitatis Humanae selbst!). Dabei sind die Liturgien die er öffentlich gefeiert hat, mit der
Handkommunion, Messdienerinnen (WJT Köln, 08-2005) und modernen ELementen zusammen gegangen. Es hat sich
im Vergleich zu Johannes-Paul II. fast nichts gebessert. Ein Gebet in Richtung Mekka neben einem Imam
ist nur graduell ‘weniger schlimm’ als das Küssen des Korans durch JP II. und die Lobpreisung für Dr.
Martin Luther, archihaeret. i.R. Wiesehr würde es aber die anti-tradi ‘Konservativen’ wachrütteln wenn
das ersehnte Indult einfach ausbleibt. Verraten…
#18 Tridentinus 11:20:01 | Montag, 19. Februar 2007
Wozu braucht man ein Motu proprio und ein Indult, um einen ritus receptus et probatus der Kirche zu benutzen???
Eher bräuchte man ein Indult (Straffreiheit), um einen Novus Ordo einzusetzen oder zu benutzen! Ob ein
solches Indult möglich wäre, ist zudem zweifelhaft!
@freddie schenk stimmt doch ganz genau. Der hl. Schrift wird direkt widersprochen. Für die heutige „Kompromisstheologengeneration“
ist das Kreuz überflüssig. Ohne Erbsünde braucht es auch keine Erlösung. Alle kommen in den Himmel
(außer die Piusbrüder natürlich). Das Bekenntnis Jesu als Gott und Erlöser fehlt heute.
_____ Keine Panik Leute, noch ist die Regierungszeit von seiner Heiligkeit Benedikt XVi nicht vorbei.
Es ist doch klar, dass eine theoretische Freigabe der trid. Liturgie nach jetzigem Stand der Dinge genauso
kaum beachtet würde wie Redemptoris Sacramentum etc. pp… Der hl. Vater wird sich darüber im klaren
sein, dass es im Glaubensleben einer praktischen Änderung bedarf und deshalb Art und Zeit seines Handels
sehr gut abwägen. In Deutschland gibt es m.e. nur einen Bischof (Eichstätt) der der trid. Messe positiv
gegenübersteht und eine halbe Handvoll weitere, die ihr neutral gegenüberstehen und sie jedenfalls nicht
zu torpedieren versuchen. Alleine in Deutschland könnten aber die nächsten Bischofsernennungen diese
Situation verändern.
@Hacki Sorry; Jesus wäre das Kreuz erspart geblieben????? Hat sich mit dem Kreuzestod Christi nicht die
Schrift erfüllt? Was redest du denn für ein Zeugs?
die hoffnungen die in das pontifikat Benedikt XVI gesetzt wurde sind zerplatzt wie seifenblasen es hat
sich in den fast 2 jahren bisher nichts zum besseren gewendet
@freddy schenk da haben wir es ja. Dieser Kardinal hat nicht nur in diesem Punkt die Lehre der Bibel und
der Kirche verlassen. Er ist geradezu ein Musterbeispiel an falschem Irenismus. Hätte Jesus so geredet
und gehandelt, wäre ihm das Kreuz erspart geblieben. Die Theologen und Pharisäer hätten im Lob und
Ehre erwiesen.
#12 Freinsberg 10:19:08 | Montag, 19. Februar 2007
Motu proprio? Hat vielleicht das geplante Motu proprio nur in den Köpfen rechter Gruppen (wie KreuzNet,
Priesterbruderschaft St. Pius X. etc.) existiert?
@Hacki Missstände, ob empfunden oder objektiv sei mal dahingestellt, anzuprangern ist das eine, die Schikane
der Tradis besteht darin, wenn hier zum Beispiel ein Kardinal der Kirche als „Homo-Kardinal“ bezeichnet
wird. Das ist bewusste Schikane und verleumdung, impliziert die Bezeichnung doch, der Kardinal sei homosexuell
veranlagt, während aus dem folgenden „Artikel“ lediglich hervorgeht, dass kreuz.net behauptet, der Kardinal
lasse die Segnung homosexueller Paare zu, was wohl auch nicht stimmt, weil, Aussagen zufolge, keine homosexuellen
Paare sondern Einzelpersonen gesegnet wurden.
turk. Die Argumente, die zählen, dürften doch wohl der Inhalt des Manifestes sein! Die Unterzeichner
signalisieren dem Papst zudem, daß die Umsetzung früherer päpstlicher Verlautbarungen in Deutschland
desavouiert wird durch viele Bischöfe! (Z.B. die geforderte „Großzügigkeit“ in der Zulassung der alten
Messe!)
@freddy schenk welchen Priester, oder Bischof kann ein Tradi wirklich schikanieren? Bitte ein Beispiel.
Oder ist es für euch Modernisten Schikane, wenn wir eklatanteste Mißstände anprangern? Allein die Existenz
von dieser winzigen Minderheit ist ein unerträgliches Ärgernis. -claro!- …deposuit potentes de sede,
et exaltavit humiles…
Es ist gar nichts gestorben, denn was war denn geboren? Eher ist es leider so, daß solche Manifeste –
wenn nicht gar nicht – dann sogar eher verzögernd wirken. Es zählen Argumente und nicht Personen-Unterschriften.
Dieses demokratistisch angehauchte Manifeste-Wesen hat seine Grenzen.
@Hacki Also ich erlebe in diesem Forum eher, dass die Tradis schikanieren, verleumden und beschimpfen.
Aber das ist ja vermutlich rechtens, weil sie halt rechtgläubig sind, oder was?
Was der Papst denkt, sagt, schreibt oder tut ist unseren Herren Bischöfen sowieso schnurz-egal, -seit
Jahrzehnenten! Die „Richtlinienkompetenz“ haben in der heutigen Kirche Bischöfe und Theologen, die längst
den Glauben an den dreifaltigen Gott hinter sich gelassen haben. Die wahren papsttreuen Christen sind
die traditions- und glaubenstreuen, z.B. Pius- und Petrusbrüder. Daß diese natürlich in jeder erdenklichen
Weise verleumdet und schikaniert werden ist selbstverständlich. Das wird noch ein böses Ende nehmen
für diese Frevler. „Judica me Deus et discerne causam meam de gente non sancta: ab homine iniquo et doloso
erue me.“ Wen wunderts, daß man diesen Satz nicht mehr ertragen kann!
Wer sich so positiv als Kardinal über den „tridentinischen“ Messritus geäußert und die Freigabe als
Willen Gottes erkannt hat, wird ihn als Papst allgemein erlauben. Klugheit gebietet, den rechten Augenblick
abzuwarten. Oremus…
Zerstörung des Tempels noch nicht weit genug Offensichtlich ist der Tempel noch nicht zerstört genug
um endlich das Ruder herumzuwerfen. Es ist mehr als bedauerlich, wenn Benedikt XVI. nun vor Bischöfen
einknickt. Auch Israel war erst dann zu Reue und Umkehr bereit, als der Tempel und als Jerusalem vollkommen
zerstört und das Volk im Exil war. Nebukatnezar hat in diesem Lande bereits ein Banner errichtet und
es wird nicht mehr lange dauern, dass wir seinen Siegesruf über unseren Städten und Dörfern hören
werden.
Piushanseln wenn dem wirklichso ist…sieht man wie gold richtig die FSSPX liegt. Eine Abspaltung von
der Kirche ist mit nichts zu rechtfertigen. Petrus hat sämtliche Schlüsselgewalt überreicht bekommen
und nicht ein schismatischer Bischof. Die Piushanseln versuchen indem sie jedes Wort des Papstes zerpflücken
ihre Abtrünnigkeit zu rechtfertigen, doch es gelingt ihnen nicht.
#2 thaumaturgos 09:16:27 | Montag, 19. Februar 2007
und man sieht wie goldrichtig der papst liegt der sich nicht von einem laut schreienden grüppchen schismatikern
(ihr williamson ist auch ein knallhaerrter sedi) vor sich hertreiben lässt
wenn dem wirklich so ist und der Papst und der Hl. Vater von der „bischöflichen Kollegialität „ kapituliert
sieht man wie gold richtig die FSSPX liegt das sie sich auf nichts einläßt bevor die alte Messe freigegeben
ist, den wenn der Papst entweder nicht willens oder fähig ist sich gegen bischöfe durchzusetzten ist
er auch nicht willens oder fähig die familie der Tradition zu schützen vor den modernistischen Ortsbischöfen
und es war golfrichtig was Mgr Lefebvbre Johannes PaulII 1988 schrieb „wir ziehen es vor uns zurück zu
ziehen“