Liturgie
„Laßt uns Narren sein“
Seit mehr als einem Vierteljahrhundert präsentiert ein bekannter Priester aus Deutschland seine Predigt zum Faschingssonntag in Reimen. Heute widmete er sich der „Gesundheitsreligion“.
Hw. Roland Breitenbach bei einer früheren Faschingsmesse
Hw. Roland Breitenbach bei einer früheren Faschingsmesse
(kreuz.net, Schweinfurt) Der Pfarrer von St. Michael in Schweinfurt, Hw. Roland Breitenbach (71), reimte zur heutigen Sonntagsmesse eine Büttenpredigt.

Schweinfurt liegt 40 Kilometer nordöstlich von Würzburg.

Pfarrer Breitenbach hält seit über 25 Jahren an den Faschingssonntagen Narrenmessen.

Er schreibt – mit schweigender Zustimmung des Würzburger Bischofs Friedhelm Hofmann – jede Woche ein eigenes Meßformular.

Der Text wird per Email vorab an mehrere hundert Interessenten gesendet. Im letzten sogenannten „Liturgieletter“ verbreitete er auch seine diesjährige Büttenpredigt.

Das Thema lautete „Mein Gott, die Gesundheitsreligion!“

Nach der Predigt spielte die Jugendgruppe „Funtasy“ das Werk „Imagine“ vom englischen Musiker John Lennon († 1980).

Das närrische Treiben und die Büttenrede lockten viele Schaulustige an. Die Kirche war bis über den letzten Platz gefüllt.

Büttenpredigt: „Mein Gott, die Gesundheitsreligion“

Pfarrer Breitenbach erklärt in Reimen, daß sich um die „richtige Religion“ Priester und Gelehrte streiten:

„Christentum? Gab’s zu lange schon.
Buddhismus? Nichts als alte Werte.
Im Terror der Islam versinkt.“

Der neue Stern am Himmel sei die Gesundheitsreligion. Als „Priesterin in dem Verein“ narrt Hw. Breitenbach die deutsche Gesundheitsministerin Ulla Schmidt.

„Sie schuf die Gesundheitsreform,
ihr ritueller Einsatz war enorm.
Drum konnte sie es nicht verwinden,
und zählt es zu den schwersten Sünden,
daß weder Kassen, Arzt noch Arbeitsbienen
zur Verehrung sind erschienen.
Wer möcht’ auch unter Pleitegeiern
mit dieser spröden Preußin feiern?“

Gesund in der Gesundheitsreligion sei nur wer gut betucht oder nicht allseits untersucht – zitiert Hw. Breitenbach den griechischen Heilgott Asklepios –.

Der Pfarrer hält der Gesundheitsreligion den Schutz durch die Heiligen entgegen:

„Gegen Schmerzen half der Mönch Eustach.
Blasiussegen für den Hals.
Sankt Klara, die half ebenfalls,
wenn wer vom Fieber arg betroffen.
Apollonia, die ließ hoffen,
wenn irgendwo ein ‘Werdich’ plagte.
Gabriel, wie schon Maria sagte,
beseitigt Kinderlosigkeit.“

Früher hätten Gebet und Kerzen und Wallfahrten nach „Mariä Schmerzen“ sowie Wadenwickel heiß oder kalt und ein Spaziergang durch den Wald ausgereiht. Heute heiße es –„fast bist du schon hie: Magnetresonanztomographie“.

Hw. Breitenbach reimt beispielhaft eine Fülle von alltäglichen Untersuchungen aneinander: „Ultraschall sei nicht vergessen, selbstverständlich Blutdruckmessen,
Röntgen, ein Katheder wird geschoben, einmal unten, einmal oben“.

Sündteuer sei die Gesundheitsreligion, baue sich Kathedralen aus Stahlbeton: „Kein Wunder, wenn selbst im Sonntagsblatt, trotz Bischofswort und Hofgesang, Gesundheit hält den ersten Rang.“

„Statt über Frömmigkeit, Gebet,
es um Gesunderhaltung geht.
Die Frohe Botschaft: Halleluja!
Endlich sind Knoblauchpillen da.
Das ist Gesundheit, die man riecht,
auch wenn die Umgebung siecht:
Garantie für langes Leben,
danach sollt ihr Christen streben.“

Die Sünder wollten wie die Frommen nicht zu schnell in den Himmel kommen – weiß der Büttenprediger: lieber fröhlich, dafür recht spät, am allerliebsten auf Rezept.

Wer ständig auf Gesundheit trinke, sehr bald in teurer Sucht versinke:

Drum fordere die Gesundheitsreligion Gehorsam im gestrengen Ton: „Heilfasten anstatt der Fastenzeit, zu Opfern sei man stets bereit.“

Am frühen Morgen laute das Gebot: ein paar Gramm Quark mit Knäckebrot: „Aerobic gibt’s dann kurz nach acht, kein Blick in die Zeitung wird gemacht.“

Um zehn könne eins nicht schaden: die Wallfahrt zum Naturkostladen – um Gesundheit einzukaufen, mit dem Auto, statt zu laufen.

Zur Mittagsstund werde von Kloß und Schweinebraten abgeraten: „Krank ist, wer den Unsinn glaubt.“

„Von einem hat man mir berichtet,
der tagaus, tagein verzichtet,
um die Gesundheit zu bewahren:
Er wurd’ vom Traktor überfahren.“

Bei den Jüngern der Gesundheitsreligion sei der Arzt für das ewige Leben zuständig:

„Entsprechend wird der Mediziner, zum religiösen Kultusdiener.
Die ewige Glückseligkeit, hält der Psychotherapeut bereit.“

Hw. Breitenbach lieferte auch drei Gedanken von Doktor Luther: „Die Arznei erzeugt nur Kranke, traurig macht die Rechenkunst, Sünder schafft der Priester Zunft.“

Schließlich gibt der Büttenprediger sein Rezept als Pfarrer:

„Einmal täglich Gottvertrauen,
nicht dauernd auf die Waage schauen.
Zweimal beten, früh und zur Nacht
Struktur wird in den Tag gebracht.
Dreimal täglich herzhaft essen,
Wein vor’m Zubettgehn nicht vergessen.
Viermal am Tage fröhlich lachen.
Fünfe auch mal grad sein lassen.
Sex, zwar ist’s nicht mein Metier –
genießt in Lieb’, so lang es geht.
Siebenmal sollt ihr vergeben,
so erleichtert ihr das Leben.“

Hw. Breitenbach reimt abschließend, daß Gott uns in der Hand halte, ob wir gesund sind oder krank:

„Laßt uns Narren sein und Christen, von Gott geliebte Optimisten.“
      
60 Lesermeinungen
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#60   Johann Gambolputty   21:10:00 | Dienstag, 27. Februar 2007
Imagine
Ich glaube, dass John Lennon, als er Imagine schrieb, ganz fest an Jesus gedacht hat und er seine Inspiration war.
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#59   Benedikt   10:39:16 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Imagine
Man kann das Lied bringen wo man will. In einer Messe hat es wegen seines antireligiösen Charakters jedenfalls nichts verloren.
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#58   Lorenz   12:48:19 | Dienstag, 20. Februar 2007
Danke Adoro,
Das rührige Friedensliedchen, dass jene in ihrer Jugend sangen, die heute die Welt mit ihrem Gutmenschenmeinungsterror überziehen, passt mit seinem Wolfsgeheul nicht zu dem ernsten Thema des beschriebenen Gottesdienstes und auch nicht zu seinem unernsten Gewand. Es gibt im kreuz.net-forum einen zwar unvermeidlich tendenziösen und dennoch sehr informativenThread über Rockmusik, dessen Tenor mehr als Vorsicht beim gottesdienstlichen Gebrauch dieses Musikgenres nahelegt.
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#57   adoro te devote   11:39:51 | Dienstag, 20. Februar 2007
Imagine
Imagine there’s no heaven
It’s easy if you try
No hell below us
Above us only sky
Imagine all the people
Living for today yuhu
Imagine there’s no countries
It isn’t hard to do
Nothing to kill or die for
And no religion too
Was bitte ist an einem Lied katholisch, in welchem man aufgefordert wird, sich vorzustellen, dass es keinen Himmel (im theologischen Sinne(heaven)) sondern nur einen im naturwissenschaftlichen Sinne(sky) gibt?
Was bitte ist an einem Lied katholisch, in dem der Vorstellung gehuldigt wird, dass die Menschen nur im heute (Diesseits) leben sollen?
Was bitte ist an einem Lied katholisch, in dem man aufgefordert wird, sich vorzustellen, dass es keine Religion gibt?
Selbst wenn der Text in einem gregorianischen Choral vorgetragen worden wäre, hätte er in einer Hl. Messe nichts zu suchen.
Wenn jemand das als Glaubensausdruck empfindet, macht er sich selbst lächerlich.
PS:
Die Predigt empfinde ich inhaltlich gar nicht schlecht. Allerdings bleibt die Frage, ob die Kunstform der Büttenrede in der Hl. Messe ihren Platz haben sollte. Ich würde sagen eher nein. Bei einer angemessenen Karnevalssitzung aber auf jeden Fall.
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#56   Krak des Chevaliers   10:07:46 | Dienstag, 20. Februar 2007
Kirche ist pappnasenfreudige Zone
Von mir aus kann ein Pfarrer sich zum Gaudium der Frauengemeinschaft bei der Karnevalsfeier eine Pappnase oder Clownsnase oder sonst was aufsetzen oder ankleben, aber in der Heiligen Messe hat so ein Unfug nichts aber auch garnichts verloren. Damit gerät das ganze heilige Geschehen (so es denn überhaupt noch als solches wahrgenommen wird) in die Gefahr, ins Lächerliche abzurutschen. Ich habe bei manchen Pfarrern eh den Eindruck, sie wären besser Schauspieler oder Clowns geworden.
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#55   Marsilius Ficinus   09:35:14 | Dienstag, 20. Februar 2007
@Bernd Stromberg
Stimme Ihnen voll und ganz zu. Es muss nur CIC 1983 heißen;-) Ich denke auch, die Beatles gehören keineswegs in eine römische Messe. Es gibt wahrlich genug Kirchenmusik, Musik, die direkt für die Liturgie geschrieben ist, so dass man nicht auf die Beatles zurückgreifen braucht. Auch das dürfte eher dem schrägen 68er Ungeist entsprechen als dem Geist der römischen Liturgie, völlig egal ob Vetus oder Novus Ordo! Und kein Konzilsvater wäre auf die Idee gekommen, dass ein Beatleslied mal in einer römischen Messe erklingt. Mit dem Konzil und Sacrosanctum Concilium hat dies alles nichts zu tun. Das ist nichts anderes als die Beliebigkeit unserer Zeit, die die Gabe der Unterscheidung verlernt hat, nicht nur in der Liturgie.
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#54   Bernd Stromberg   09:28:12 | Dienstag, 20. Februar 2007
Imagine
Umgekehrt: Wieso sollte dieses Lied liturgisch sein?? Es ist doch nicht für die Liturgie konzipiert! Klar, es geht um Frieden, aber das alleine qualifiziert es doch nicht zum liturgischen Gebrauch! Demnächst wird auch noch Nenas 99 Luftballons in der Liturgie zum Besten gegeben;-) Nichts gegen die Beatles, aber wie Aurelius schon richtig sagt, sollte man dies eher vor der heimischen Stereoanlage hören oder auf entsprechenden Konzerten, in Kneipen etc.
Und nach der Predigt ist eigentlich gar kein Musikstück vorgesehen, sondern an Sonn- und Festtagen das Credo. Welche Instruktion sieht das vor, fragt Gotthard. Nun, der Ordo Missae natürlich. Sollte man wiedermal einen Blick reinwerfen. Und in das zugehörige Messbuch am besten auch gleich. Dann braucht man sich die Texte nicht selbst zu schreiben und in einem Liturgieletter zu verschicken. Entspricht übrigens auch besser CIC 1984, can. 846 $1. Ja ich weiß, für Hw. Breitenbach gelten diese Bestimmungen offenbar nicht. OK, da gibt es noch viele andere, die sich davon auch entbunden wissen. Liturgie ist eine offizielle Handlung der Kirche, und keine Privatveranstaltung, die dem Gusto des einzelnen Priesters anheimgestellt ist!
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#53   Aurelius   23:44:48 | Montag, 19. Februar 2007
@Gotthard: Imagine
warum unliturgisch ist immer noch die Frage…
Tja, da werden Sie ebenso eine Antwort drauf bekommen wie auf die Frage, was denn eine Schulleiter und Lehrer mitten im Schuljahr in Namibia macht…
Ich persönlich halte „Imagine“ für nicht unliturgisch, halte es aber bei einem Glas Wein vor der heimischen Stereoanlage für passender.
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#52   Gotthard   23:39:29 | Montag, 19. Februar 2007
@aurelius
„Imagine“ ist von John Lennon solo.
Danke für die Info …
warum unliturgisch ist immer noch die Frage…
„Nun nimm denn meine Hände“ ist bei einer Trauung absolut unliturgisch … bei einer Beerdigung allerdings nicht.
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#51   Aurelius   23:28:50 | Montag, 19. Februar 2007
@Gotthard: John Lennon
Was einen Titel der Beatles unliturigisch macht, möge man mir bitte erklären…
„Imagine“ ist von John Lennon solo.
(Soll keine Begründung sein, daß der Song „unliturgisch“ sei, nur so als Anmerkung).
^-^
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#50   Gotthard   20:58:53 | Montag, 19. Februar 2007
klasse Predigt
Hw Breitenbach hat eine tolle Predigt gehalten … viel Tiefgang und viel Wahres…also sehr katholisch.
Es steht in keiner traditionellen Predigt-Dienstanweisung, dass eine „deftige Predigt gegen den Zeitgeist“ nicht gereimt sein darf – und dass dabei nicht auch geschmunzelt werden darf!
Was einen Titel der Beatles unliturigisch macht, möge man mir bitte erklären… und wo steht in welcher Instructio, dass nach der Predigt kein Musikstück gespielt werden darf – bei den Tradis wird ja meist nach dem Einsetzungsbericht das Benediktus vom Chor gesungen…
ich kann keinerlei Missbrauch entdecken … aber viel Zuspruch von seiten der katholischen Menschen. Der Bischof sollte hoch zufrieden sein – und ist es wohl auch.
Wer Sühneandachten wegen Karneval halten will, möge es bitte tun…
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#49   Arkanum †   20:55:49 | Montag, 19. Februar 2007
Nonno alaaaaaf!
:-# Hallo freddie – du betrittst Seuchengebiet! Mundschutz nicht vergessen. Der nächste Ausbruch von Sockenfieber www.kreuz.net/reader.151.html ist da! Du sollst auch schon infiziert sein. Impfung vergessen…?
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#48   freddie schenk   20:45:18 | Montag, 19. Februar 2007
Lieber Nonno
ich habe nach einem Arzt gerufen, aber leider hat sich keiner für dich gefunden. Ich kann dir nicht helfen, dafür bin ich nicht ausgebildet. Soll ich dir noch schnell die Nummer der Telefonseelsroge besorgen, bevor der Wahn dich ganz gefangen nimmt?
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#47   Lorenz   18:18:39 | Montag, 19. Februar 2007
Opa Bisdomine,
Sehen Sie mir den Tippfehler bitte nach. A dopo
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#46   nonnobisdomine   17:50:39 | Montag, 19. Februar 2007
Heißen Brüdern …
gebe ich niemals Recht.
:-$
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#45   Veritatis †   17:48:10 | Montag, 19. Februar 2007
NONNO – 14h55 / Rechtschreibung!
Gejammer zu ORTHO + GRAPHIE (=GRAFIE) kommt da aus der passenden Ecke! ES bringt zwar selbst nicht einen einzigen sinnvollen Satz zusammen (siehe 14h55), wirft aber anderen verbale Mängel vor. ES hat wohl keine Erinnerungen mehr an seine fehlgeschlagenen Versuche, den Hilfsschul-Abschluss zu schaffen, möchte nun aber in der gerontologischen Abteilung seines rk Hilflosenheimes nachholen, wofür’s längst zu spät ist…
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#44   Bruder Thermophil   17:02:39 | Montag, 19. Februar 2007
nonnimuswobistu
Man sollte schon der Rechtschreibung mächtig sein …
Da gebe ich ihn folkommen Recht! :)3
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#43   nonnobisdomine   16:54:49 | Montag, 19. Februar 2007
Was ist …
Sontext?
Man sollte schon der Rechtschreibung mächtig sein …
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#42   Lorenz   15:25:22 | Montag, 19. Februar 2007
Sind Homoschimpfierer…
… Anhänger der Gesundheitsreligion? Sie verstehen doch Homosexualität als Krankheit. Das Kranke auszumerzen ist Anspruch der Volksgesundheitsideologen. Entspringt die an Hass grenzende Homoverachtung hier gar dem gleichen Hygienewahn, dem die Mundkommunion zum Opfer fällt? Noch etwas zum Text: der Sontext von Imagine scheint mir gelinde gesagt einigermaßen unkatholisch. Vielleicht kann die Kritiklust sich hieran noch ein wenig kühlen.
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#41   Arkanum †   15:12:32 | Montag, 19. Februar 2007
Welche
Homos denn bitte?
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#40   nonnobisdomine   15:11:29 | Montag, 19. Februar 2007
Damit wird von den Homos
mal wieder die Berichterstattung von kreuz.net zerstört.
Die Diskussion zum Bericht von kreuz.net wird durch die HOMO-Liga verunmöglicht.
Kreuz.net schreitet nicht ein. Das spricht natürlich FÜR die Qualität von Kreuz.net.
Aber zum Thema: Breitenbach ist selbst der Narr, der sich selbst die rote Nase aufsetzt. Er treibt das Christentum ins Ruin.
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#39   Arkanum †   15:09:11 | Montag, 19. Februar 2007
Eigentlich, Agathänon,
hattest du doch einen Club für Heteros empfohlen! :-D
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#38   Krak des Chevaliers   15:08:17 | Montag, 19. Februar 2007
Karnevalsmesse okey – Alte Messe njet!
Ja, Freddie, ist ja wieder alles ganz nett, was du da sagst. Ich habe ja auch garnichs gegen eine geistreiche Predigt, von mir aus auch in gereimter Form. Auch ich habe schon mal bei der Predigt eines Pius-Priesters geschmunzelt, weil seine Bemerkungen wirklich sehr treffend waren. Aber wenn es so wäre, wie du sagst, wär’s ja noch okey: Jeder geht dahin, wo er den größten spirituellen Gewinn für sich findet. Jedoch gilt diese Freiheit nur für eine Seite. Die Gläubigen der Tradition finden sich meistens in der „Schismatikerecke“, weil sie zur „alten“ Messe gehen, die ja in der Regel von Piusleuten zelebriet wird weil die Bischöfe sehr restriktiv sind mit der Erlaubnis. Das macht dann schon etwas brastig auf diese Herren. Die handeln nach dem Motto: Karnevalsmesse okey aber keine tridentinische Messe; die spaltet und polarisiert.
In diesem Sinne Hellau und Allaf :-S
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#37   nonnobisdomine   15:07:37 | Montag, 19. Februar 2007
Die Obertunten, Schwuchteln, Homos und wie sie sich sonst nennen …
ins Gästebuch geschrieben:
Ihr Perversen Homos, die entgegen der göttlichen Ordnung handeln, interessiert mich überhaupt,
ÜBERHAUPT gar nicht in diesem Thread.
Geht doch in eure perverse Welt.
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#36   Arkanum †   15:04:29 | Montag, 19. Februar 2007
Keine Ahnung
Der Tip kam doch von dir, nonno!
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#35   nonnobisdomine   15:04:03 | Montag, 19. Februar 2007
Breitenbach ist und bleibt …
ein SATANIST.
Ein Teufelsanbeter, der sich dem Menschentum mehr hinwendet und diesem zugeneigt ist.
Gott kommt in seinem Konzept nicht vor.
Warum ist Breitenbach nicht hier im Forum?
Ach ja, er spricht ja auch in seinem HETZ-Forum vom kreuz.net als „hetz.net“.
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#34   Agathänon   15:03:26 | Montag, 19. Februar 2007
arkanum
wieviel isn Eintritt bei Euch?
Sind eh nicht nur alte verrunzelte Mumien drin ????
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#33   leshandl1   15:01:18 | Montag, 19. Februar 2007
Bravo Breitenbach!
Klar, dass den Tradis hier wieder mal zunächst die Spucke wegbleibt, aber dann kommt der Geifer schon wieder.
Faktum ist: Breitenbach hat für Christus wesentlich mehr Menschen gewonnen als die hieramtlichen Tradis. Klar, dass die auch darauf neidisch sind und ihn mit allem Dreck bewerfen, den sie in ihrem Fundus ausgraben können. Satanisten?!
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#32   Arkanum †   15:00:48 | Montag, 19. Februar 2007
Tut euch keinen Zwang an!
Wird wohl aus biologischen Gründen ein Handkuß. :-$
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#31   Agathänon   14:59:09 | Montag, 19. Februar 2007
nonno
darf ich Dir ein Bussi geben ?
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#30   Arkanum †   14:58:05 | Montag, 19. Februar 2007
Da beschwert sich der Richtige!
;-) Wirbt per Sockenpuppe für Swingerclubs und schimpft dann über Schwule, die gar nicht da sind!
Bis später dann…
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#29   nonnobisdomine   14:55:56 | Montag, 19. Februar 2007
An die Kreuz.net – Redaktion
Wenn das kreuz.net und diese Redaktion hier weiterhin Äußerungen von schwachsinnigen Postern, die sich als Homos oder deren Befürwortern posten weiterhin Zugriff in den Lesermeinungen erteilt, dann ist kreuz.net wirklich ein mitschuldiges Organ zur Zerstörung des eigentlichen „kreuz.net“.
Weiter so. Lesermeinungen werden von Ihnen, kreuz.net-Redaktion nicht gelesen. Hunderte Postings der Homos werden stehengelassen. Ihre Homo-Perversion bleibt stehengelassen. Und kreuz.net wird mitschulig an der Perversität.
Weiter so.
Kreuz.net ist ein homo.net???????????????
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#28   Unschuld   14:55:45 | Montag, 19. Februar 2007
Beten
Liebe Mitchristen,
man sollte für Menschen wie Herrn Breitenbach beten, so dass sie zu der Erkenntnis gelangen mögen, dass ihr Tun unwürdig und unsinnig ist. Die Kirche Christi braucht vom Heiligen Geist beseelte Priester und keine Faschingsnarren.
Viele Grüße
Unschuld
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#27   Bernd Stromberg   14:55:01 | Montag, 19. Februar 2007
Pfr. Breitenbach
Also, ein Satanist ist Pfr. Breitenbach wohl nun wirklich nicht, schon aber ein theologischer Alt-68er, der seine Ideen munter propagiert. Seine Postings in Partenia demonstrieren dies überdeutlich. Lest dort einfach mal etwas von ihm und Ihr werdet es schnell merken. Es gibt ja nicht nur rechte Fundis, wie man hier auf Kreuznet sehen kann, sondern genauso linke Fundis, die einem in Reinkultur mit wenigen Ausnahmen in Partenia begegnen. Zu ausgewogenen Diskussionen sind beide Gruppen oftmals nicht fähig.
Warum unternimmt der Bischof von Würzburg nichts gegen die Freistilliturgie von Pfr. Breitenbach? Vermutlich, weil dann mit einem gewaltigen Aufschrei der linken Presse zu rechnen wäre. Und eine dezente Ermahnung würde wohl eh nichts bringen. Wahrscheinlich wird er eh bald in Ruhestand gehen. Ich denke, darauf wartet das bischöfliche Ordinariat schon ganz ungeduldig;-)
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#26   Arkanum †   14:53:16 | Montag, 19. Februar 2007
Nein, nonno, bisher nicht…
:)3 :-) aber danke für den Tip!
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#25   Agathänon   14:51:37 | Montag, 19. Februar 2007
bist du
ein Fan des Arkanums hier?
www.swingersclublist.com/…lub_description.html
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#24   freddie schenk   14:51:03 | Montag, 19. Februar 2007
Also nicht schizo
sondern multiple Persönlichkeiten? :-$
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#23   nonnobisdomine   14:50:58 | Montag, 19. Februar 2007
Freddie Schenk
ist nicht kommunikationsfähig. Und auch lehnt er sich gegen die Lehr der katholischen Kirche auf.
Er ist ein nichternstzunehmendes Element.
Ein Zerstörer der ernsthaften Diskussionen zur Artikeln im kreuz.net.
Warum löschen die Verantwortlichen von kreuz.net nicht derartige Elemente?
Elemente sind es, diese Typen.
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#22   Arkanum †   14:49:02 | Montag, 19. Februar 2007
Agathänon und nonnobisdomine
;-) ergänzen einander irgendwie besser als Agathänon und Agathenon!
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#21   freddie schenk   14:47:05 | Montag, 19. Februar 2007
Ich vergaß,
der Arzt muss vorkonziliarer Überzeugung und darf keinesfalls schwul sein – da verreckt der nonno lieber!
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#20   Agathänon   14:43:45 | Montag, 19. Februar 2007
na aber
den Freddie will auch niemand geschenkt…
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#19   nonnobisdomine   14:43:10 | Montag, 19. Februar 2007
Freddi Schenk
… ist ein Blubberkopf. Ohne theologische Kenntnisse. Ein Verteidiger des Teufels. Somit Satanist.
Verachtenswürdig.
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#18   freddie schenk   14:41:35 | Montag, 19. Februar 2007
HILFEEEEEEEEEEEEEe
Ist ein Arzt im Netz? Nonno braucht dringend medizinische Hilfe, bei dem brennen gerade sämtliche Sicherungen durch. Also: Es geht um Leben und Tod! :-D
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#17   nonnobisdomine   14:38:37 | Montag, 19. Februar 2007
Breitenbach ist erkannt.
– Er ist nicht mehr römisch-katholisch.
– Er scheut sich nicht, seine Unkatholizität zu äußern.
– Sein Bischof schweigt zu seinen kirchenzerstörerischen Aussagen, was ihn zu einem Mitschuldigen macht.
– Breitenbach äußert sich auf Anfragen nicht. Somit ist er ein Fundamentalist der äußerst linken Ecke.
– Fazit: Breitenbach gehört somit in die Satanisten-Szene. Er handelt nach der Devise: „Ich mache, was ich will.“
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#16   freddie schenk   14:26:27 | Montag, 19. Februar 2007
@Krak
Die Frage ist nur, ob die Kirche deswegen mit ihrem Niveau und ihrem Anspruch immer weiter runter gehen soll. Mit Narretei und Ringelpietz am Altar ist niemandem geholfen.
Denkst du, dass Pfarrer Breitenbach mit seiner Narretei auf der Kanzel auf „das große Publikum“ außerhalb der Kirche abzielt? Ich habe eher das Gefühl, dass der Pfarrer mit seiner jährlichen Karnevalspredigt – die ja viel geistreiches enthält – seiner Gemeinde ein Bonbon schenkt, das ankommt, weil es ihn menschlich und nahbar macht.
Die Kirche muss doch gerade mit ihrer Liturgie ein Lichtblick für die Menschen sein gerade in Zeiten, in denen viele den Blick für den Himmel verloren haben.
Ich selber durfte schon viele dieser Lichtblicke erleben und den Himmel erleben (jedenfalls habe ich das so empfunden). Dazu zählen auch Erlebnisse mit Sacro Pop.
Heute jedoch wird die Liturgie infantilisiert und banalisiert in dem falschen Glauben, dadurch den Menschen etwas „für die Woche“ mitzugeben. Es ist eine schale und gehaltlose Kost, die dort verteilt wird.
Das ist dein Empfinden. Deshalb gehst du vermutlich in die alte Messe und feierst diese freudig und erfüllt.
Die „alte“ Liturgie in ihrer ganzen Erhabenheit hat den Menschen immer viel mehr Kraft und Zuversicht geschenkt als der Klamauk, der heute vielerorts in den Kirchen veranstaltet wird.
Wie gesagt – jeder hat die Wahl, welche Messe er besuchen möchte. Für mich kommt diese Form der Frömmigkeit und Spiritualität nicht in Frage!
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#15   Krak des Chevaliers   13:44:07 | Montag, 19. Februar 2007
Freddie
Ja, Freddie! Ist alles richtig, was du da sagst. Diese Beobachtungen mache ich jeden Tag. Die Frage ist nur, ob die Kirche deswegen mit ihrem Niveau und ihrem Anspruch immer weiter runter gehen soll. Mit Narretei und Ringelpietz am Altar ist niemandem geholfen. Die Kirche muss doch gerade mit ihrer Liturgie ein Lichtblick für die Menschen sein gerade in Zeiten, in denen viele den Blick für den Himmel verloren haben. Die Menschen des Mittelalters, die ja in bedrückten und ärmlichen Verhältnissen lebten, konnten in den Kathedralen zum Himmel aufschauen, wobei ihnen auch die Liturgie geholfen hat. Heute jedoch wird die Liturgie infantilisiert und banalisiert in dem falschen Glauben, dadurch den Menschen etwas „für die Woche“ mitzugeben. Es ist eine schale und gehaltlose Kost, die dort verteilt wird. Die „alte“ Liturgie in ihrer ganzen Erhabenheit hat den Menschen immer viel mehr Kraft und Zuversicht geschenkt als der Klamauk, der heute vielerorts in den Kirchen veranstaltet wird. Ich will das jetzt natürlich auch nicht verallgemeinern. Aber leider hat das Gespür für das Sakrale spürbar nachgelassen, wie Bischof Schlembach feststellt (siehe Artikel in kreuz.net). Bei der Frage nach den Ursachen kommt man nicht um die Liturgiereform herum.
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#14   Lorenz   10:44:17 | Montag, 19. Februar 2007
Gesundheitsreligion
Kanzelrufe wider die Volksgesundheitsideologie sind wichtig. Da schau ich nicht so genau auf’s Versmaß. Mir bereitet die Formvergessenheit aber auch Sorge. Die Kirche wäre sicher auch „formgerecht“ (z.B. ohne Imagine-no-religion-Dudelei) voll geworden, wenn der potenzielle Gottesdienstbesucher mit einer scharfen, unmissverständlichen Philippika an die Adresse der die Gesundheit verehrenden Menschheit hätte rechnen können.
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#13   freddie schenk   10:05:46 | Montag, 19. Februar 2007
Hallo Krak!
Ja sicher hat Luther kein Plädoyer für Karnevalsgottesdienste gehalten. Schon klar. Ich wollte ja auch nur darauf aufmerksam machen, dass es nicht verwerflich ist, wenn Priester auch mal Humor beweisen.
Bist du ganz sicher, dass am „Niedergang“ der Kirche ausschließlich ein neuer Messritus „Schuld“ ist? Könnte es nicht auch sein, dass es u.a. gesellschaftliche und soziologische aber auch wirtschaftliche Veränderungen gegeben hat, die dazu geführt haben, dass wir Menschen heute einen anderen – nicht immer besseren – Umgang mit der Religion und ein anderes Bewußtsein für unseren Glauben und dessen umsetzung im leben gefunden haben? Anders als noch vor, sagen wir, 100 Jahren, können wir heute frei entwscheiden ob und inwiefern wir uns in einer/der Kirche engagieren wollen. Gesellschaftliche Zwänge sind weit weniger geworden und die Kirche hat nicht mehr das Alleinstellungsmerkmal als sinngebende Institution, der man dem guten Ton entsprechend, beinahe automatisch angehört.
Könnte es also sein, dass die Kirche heute auch deswegen weit weniger Zulauf (und Zuspruch) hat als früher, weil Menschen weniger gesellschaftlichen Zwängen unterliegen, dieser Kirche angehören zu „müssen“? Anders formuliert: Vielleicht sind die Kirchen leer, weil Menschen sich gegen die Kirche entschieden haben – egal, ob alte oder neue Messe!
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#12   Johann Orth   09:46:48 | Montag, 19. Februar 2007
Leute wie dieser Herr Breitenbach sind es, die
mir immer wieder bestätigen (wenn ich sie mit Priestern nach dem Bild und Willen Christi vergleiche), wie richtig es ist, dass ich schon seit langem auf die „Dienste“ der Konzilskirche verzichte und dankbar bin für Weitsicht und Werk Erzbischof Lefebvres.
Insofern ist auch Herr Breitenbach ein Werkzeug Gottes. Abewr auch nur insofern.
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#11   Krak des Chevaliers   09:39:57 | Montag, 19. Februar 2007
dem Volk aufs Maul scheuen
Hallo Freddie! Luther meinte mit seiner Losung „dem Volk aufs Maul scheuen“ sicherlich keine Karnevalsgottesdienste. Es gibt ihm dabei in erster Linie um die Formung der deutschen Sprache, zu er der mit seiner Bibelübersetzung einen Beitrag geleistet hat. Wenn Sie mal sehen wollen, wohin Anbiederung der hier beschriebenen Art die Kirche gebracht hat, dann machen Sie doch mal eine Rundreise durch die Niederlande. Dieses Land, in dem die Kirche einmal eine starke Institution war, ist mittlerweile bis auf den Grund entkirchlicht. Die Muslime werden dort immer stärker. Die halten allerdings keine albernen Karnevalsgottesdienste in ihrem Moscheen und die sind trotzdem gut gefüllt. Das sollte uns zu denken gaben.
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#10   Bernd Stromberg   09:18:40 | Montag, 19. Februar 2007
Auch Breiti liest Kreuznet!!
Hier meldet sich Hw. Breitenbach zu Wort: Parteniaforum www.partenia.org/phorum/read.php?f=1&i=11607&t=…. Er ist also auch ein eifriger Leser von Kreuznet. Wer übrigens einen Einblick in die Gedankenwelt von Breiti nehmen will, braucht bloß ein paar Statements von ihm auf Partenia zu lesen. Ist übrigens ein ganz typischer Vertreter der „68er“ Theologie, obendrein recht bissig und uneinsichtig, wenn er kritisiert wird. Die Reimpredigt selbst ist gar nicht schlecht, aber die Beatles haben in einem katholischen Gottesdienst nichts, aber auch gar nichts verloren, eine Band „Funtasy“ natürlich auch nicht! Man muss wahrlich keiner dieser Hardcoretradis sein, um die peinliche und entwürdigende Anbiederungsmasche zu durchschauen. Die Liturgie wird auf das niedrige Niveau der Spaß- und Erlebnisgesellschaft herabgedrückt. Da ist oft nichts Erhebendes mehr zu finden! Hat übrigens mit Sacrosanctum Concilium nichts zu tun. Man muss solchen Leuten, die sich immer auf den angeblichen Geist des Konzils berufen, endlich den Wind aus den Segeln nehmen! Der allergrößte Teil der Konzilsväter wäre entsetzt und könnte es gar nicht glauben, wie die römische Liturgie von ignoranten Priestern verhunzt und bis zur Unkenntlichkeit entstellt wird!
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#9   freddie schenk   09:13:53 | Montag, 19. Februar 2007
@Krak
Der nachkonziliaren Kirchen bleibt in vielen Orten offensichtlich nur Anbiederung bis zum Anschlag, um bei den Leuten anzukommen und noch die Kirchen voll zu bekommen. Der Niedergang der 2000 Jahre alten Institution Katholische Kirche ist gerade in diesen Karnevalstagen mit Händen zu greifen. Schade, schade!
Luther (ich weiß, der ist ja fern jeden Wirklichkeitsanspruches) war es, der sagte, man solle dem Volk aufs Maul schauen.
Da gibt es also einen Pfarrer, der genau das tut und so seine Kirche voll bekommt … und euch fällt hier nix anderes ein, als, statt sich darüber zu freuen, vom Untergang der Kirche zu faseln. Aber so ist das wohl, wenn man dem Leben fern steht. Arme Menschen.
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#8   Krak des Chevaliers   08:05:48 | Montag, 19. Februar 2007
Anbiederung bis zum Erbrechen
Der nachkonziliaren Kirchen bleibt in vielen Orten offensichtlich nur Anbiederung bis zum Anschlag, um bei den Leuten anzukommen und noch die Kirchen voll zu bekommen. Der Niedergang der 2000 Jahre alten Institution Katholische Kirche ist gerade in diesen Karnevalstagen mit Händen zu greifen. Schade, schade!
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#7   Benedikt   23:03:11 | Sonntag, 18. Februar 2007
Lied…
Nach der Predigt spielte die Jugendgruppe „Funtasy“ das Werk „Imagine“ vom englischen Musiker John Lennon († 1980).
Ui toll. Passt gut in eine Hl. Messe.
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#6   Romulus   22:23:12 | Sonntag, 18. Februar 2007
Recht hat er
Die Predigt war super! Wo er Recht hat, da hat er Recht. Das Bild ist veraltet und nicht aktuell. Er hatte keine Pappnase im Gesicht dieses Jahr. Ich weiß das aus sicherer Quelle. Das Bild ist nur da, um den Hw. zu desavouieren.
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#5   freddie schenk   22:02:20 | Sonntag, 18. Februar 2007
@Mitten drin…
Ach was; es geht nicht um die Predigt. Häretisch ist, dass der Pfarrer eine Clownsnase im Gesicht und ein furchtbar buntes Messgewand trägt. Das regt den wahren Tradi doch viel mehr auf. Das ist unwürdig, infam, gotteslästerlich und sowieso und überhaupt… :-D
Und am Ende schafft kreuz.net was, wofür ihm unendliche Anerkennung gebührt:
Das närrische Treiben und die Büttenrede lockten viele Schaulustige an. Die Kirche war bis über den letzten Platz gefüllt.
Die schaffens tatsächlich eine gut besuchte Messe so umzudeuten, dass da kein einziger Gläubiger gesessen hat; nur Schaulustige!!!
Mensch, is ja wie hier: kein einziger Gläubiger weit und breit; alles nur Schaulustige! Lassen wir uns diesen häretischen Vorwurf etwa gefallen? :-(
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#4   Arkanum †   21:59:09 | Sonntag, 18. Februar 2007
In Vertretung der Stimme aus dem Tradiland stelle ich ausdrücklich fest
Hetz.net ist hier www.hetz.net/
und Kreuts.net entsteht hier! www.kreuts.net/ :-D
@ mittendrin: In der Sache widerspreche ich Ihnen nicht.
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#3   Mitten drin statt nur dabei   21:51:28 | Sonntag, 18. Februar 2007
Wo liegt das Problem?
Also mal ehrlich: dieses Scheiß Portal möchte doch nur wieder dumme Leute aufhetzen, die es nicht schaffen, die Predigt bis zum Ende zu lesen. Denn wer es trotz Alter und Krankheit bis dorthin schafft, wird kein Problem erkennen:
Hw. Roland Breitenbach nimmt ein aktuelles Thema, umschreibt es und bringt es zu einem christlichen Ende!
Und er erreicht viele Leute – wie hetz.net selber schreibt.
Das war dann wohl ein Eigentor!
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#2   Ydefix   21:45:23 | Sonntag, 18. Februar 2007
Breitenbach
diente vor 3 Jahren einmal als Aufhänger für eine Predigt:
www.kirchenlehre.com/p_031214.htm
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#1   iustus   20:42:53 | Sonntag, 18. Februar 2007
Nicht schlecht …
… wo er Recht hat, hat er recht.
Ich wag’s
und sag’s
offen, Ihr Leut:
Über diese Red’ bei einer Kappensitzung
hätt’ ICH mich gefreut.
Der gute Pfarrer hat wohl Anfang Januar „Lebenslust“ mit Manfred Lütz auf K-TV geschaut und das Ganze in Reimform gepackt. Er sollte noch viel mehr K-TV sehen ;-) – vielleicht vermag er dann eines Tages Dienst und Schnaps zu trennen.
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