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Montag, 10. Januar 2005 08:59
kreuzmeldungen
Die Taufe + Abtreibungsgesetz beim Alten belassen + Ökumenisches Gedenken + Die Homosexualität ist eine wahre Epidemie + Der Papst vor Gericht?
Die Taufe

Vatikan. Beim gestrigen Angelus-Gebet unterstrich der Heilige Vater, Papst Johannes Paul II., daß die Taufe nicht nur am Anfang des Lebens eines Christen stehe. Am Fest der Taufe des Herrn rief der Heilige Vater dazu auf, dieses Sakrament wiederzuentdecken. Dies gelte nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene, die sich auf die Bedeutung ihrer Taufe besinnen sollen. „Die Wiederentdeckung der Taufe durch Erwachsenenkatechese ist ein wichtiger Aspekt der Neuevangelisierung. Die Zugehörigkeit zum Glauben im Erwachsenenalter zu erneuern, ist eine wichtige Voraussetzung für die volle Teilnahme an der Eucharistiefeier.“ Papst Johannes Paul II. ermunterte die Eltern und Paten, in Wort und Tat in den Kindern den Samen des Glaubens zu pflegen.

Abtreibungsgesetz beim Alten belassen

Österreich. Der christdemokratische Präsident des österreichischen Nationalrats, Dr. Andreas Khol (63), wurde am Sonntag in einer Sendung des staatlichen Rundfunks zu seiner Haltung im Salzburger Abtreibungsstreit befragt. Die sozialistische Landeshauptfrau will dort bekanntlich in der Landesklinik der Mozartstadt die Kinderabtreibung durchsetzen. Der zweite Mann im Staat gab sich zur gestellten Frage zurückhaltend. Zum gegenwärtigen österreichischen Abtreibungsgesetz meinte er, daß er „kein Fan“ desselben sei. Er sehe aber keinen Handlungsbedarf. Das Strafgesetzbuch sei hier „absolut fehl am Platz“. Es dürfe aber auch kein Arzt gezwungen werden, einen Schwangerschafsabbruch vorzunehmen.

Ökumenisches Gedenken der Opfer der Flutkatastrophe

Deutschland. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, rief dazu auf, die Flutkatastrophe in Südostasien als Chance für mehr internationale Solidarität zu nutzen. Mit einem ökumenischen Gottesdienst ist in Berlin am Sonntag der Opfer der Flutkatastrophe in Südasien gedacht worden. Am Gottesdienst im Berliner Dom nahmen unter anderem Bundespräsident Horst Köhler, Bundestagspräsident Wolfgang Thierse und Bundeskanzler Gerhard Schröder teil. Auch die Botschafter Indonesiens, Sri Lankas, Indiens und Thailands waren gekommen. Lehmann sprach von einer Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes. „Die elementare Wucht der Naturgewalten gibt uns keine Erklärung und schenkt uns keinen Trost, macht uns sprachlos.“

Die Homosexualität ist eine wahre Epidemie

Spanien. Seit dem 1. Januar 2005 ist es Homosexuellen in Spanien möglich, einen staatlich anerkannten Konkubinatsvertrag zu unterschreiben. Der Vertrag erlaubt es Homosexuellen auch, Kinder zu adoptieren. Nach einem gestrigen Bericht der niedersächsischen „Celleschen Zeitung“ bezeichnete der Erzbischof von Pamplona, Fernando Sebastian, die Homosexualität als wahre Epidemie. Pamplona ist die Hauptstadt der spanischen Autonomen Region Navarra im Norden des Landes. Das spanische Ehegesetz dürfe sich nicht ändern. Die Kirche betrachte die Ehe als heilige Gemeinschaft von Frau und Mann. Homosexuelle könnten, „wenn sie wollen, und mit gezielter Hilfe, ihre Situation ändern“, fügte Erzbischof Sebastian hinzu. In Spanien bezeichnen sich nach ungeprüften Angaben der Zeitung angeblich rund vier Millionen als homosexuell. Insgesamt hat Spanien 40 Millionen Einwohner.

Der Papst vor Gericht?

Deutschland. Ein 35-jähriger Belgier aus Lüttich hat vor knapp zwei Wochen Papst Johannes Paul II. verklagt. Diese Nachricht wurde vergangenes Wochenende von mehreren Zeitungen verbreitet. Der Belgier soll behauptet haben, dem Heiligen Vater einige Gemälde zur Signierung überlassen zu haben. Nach Aussage des Klägers soll der Vatikan die Kunstwerke behalten haben. Normalerweise sei der Papst für derartiges nicht zu haben. Aber Johannes Paul II. habe für ihn eine Ausnahme gemacht. Doch dann sei der Termin mit dem römischen Pontifex verschoben worden. Er habe die Bilder darum in Italien gelassen und habe auf eine postalische Rücksendung gewartet. Die Bilder seien aber nie eingetroffen. Darum hat der 35-jährige eine Klage wegen Unterschlagung eingereicht. Ein verfrühter Faschingsscherz?
3 Lesermeinungen:
Montag, 10. Januar 2005 18:06
Bruno-Maria Schulz: Ökumenisches Gedenken der Flutkatastrophe
Es ist schlicht zum Weinen!
Da sagt ein Kirchenführer so etwas Banales wie’s kein Politiker schlechter könnte:
>Die elementare Wucht der Naturgewalten gibt uns keine
Erklärung und schenkt uns keinen Trost, macht uns sprachlos<

Können diese Leute nur von Sprachlosigkeit reden wo Sie die Sprecher sein sollen? Die Sprecher des Wortes Gottes das alleine Trost gibt.

Wie wäre es denn, wenn unser höchster evangelischer Bischof Huber und unser Kardinal Lehmann, statt wie Huber sogar Zweifel an Gott anzumelden, Zweifel an unserem heutigen Menschsein angemeldet hätten? An unserem nur fragmentarischen Menschsein
nach Gottes Wille? An unserem mangelhaften Leben in Gott und dem Wort Jesu?
Wie wäre es, wenn unsere Kirchenführer den Menschen ermahnt hätten, endlich zurückzufinden zu Gott und nur dort Trost zu suchen und zu finden?
Die entsetzlich dumme; dumm, weil nie von Menschen zu
beantwortende Frage – WARUM, wird statt dessen auch von ihnen gestellt.

Der Mensch wird von dem beherrscht, von was es sich
beherrschen lässt. Seien es Naturgewalten, Begierden,
Sehnsüchte nach der Welt Freuden, oder einem Leben mit und in Gott.
Wer Erklärungen sucht in dem was ihn beherrscht – und es nicht sein Verlangen nach Gott ist, wird nie Erklärungen finden sondern allenfalls ein Schwarzes Loch, das den Menschen ins Nichts saugt.

Als 1997 mein Sohn ermordet wurde („ungeklärter, angeblicher »Treppensturz«“) klatschte ich Beifall in der überfüllten Kirche bei der Trauerfeier vor dem Sar des Sohnes, als der Priester sagte:
BJÖRN – WIR WERDEN UNS WIEDERSEHEN.

Das ist die Freude in der Trauer die nur dem gegeben ist, der das Göttliche in einem Leben in Jesus Christus sucht. Wenn er es sucht, findet er es. Hat er es gefunden, wird er es erkennen. Das und nur das ist Trost und tatsächlich einzig handfester, realer
Trost.

Hätte ich dort keinen greifbaren Trost gefunden, als mein geliebter Sohn mit 26 starb, wäre ich entweder psychisch sehr krank geworden, oder gestorben auf irgendeine Weise.
Daher WEISS ICH (und nicht nur daher) dass nur ein Leben in Gott lebenswert ist – alles Andere ist dahin vegetieren! In Leere, die oft mit möglichst lautem Leben, übertönt wird

Nicht nur ich weiß es – jeder der das Wort Gottes hört und es annimmt – weiß es.

Bruno-Maria Schulz
Montag, 10. Januar 2005 11:42
Dolfus: Die ÖVP, eine Partei ohne Nutzen, deswegen verliert sie die nächste Wahl
Das war 30 Jahre das Dilemma der einstigen Kanzlerpartei: Niemand wußte mehr, zumindest im zunehmenden Fortschreiten des Niedergangs dieser Partei, wozu die ÖVP eigentlich da ist.
Katholiken wählen sie aus Tradition. Nur vertritt die ÖVP die Katholiken genauso wenig wie FPÖ, SPÖ, Grün oder das Gott sei Dank untergegangene LiF.
In den USA fände sich sicher ein Bischof, der das feststellen müßte, was man bei Kerry auch gemacht hat: Auch die Katholiken Schüssel, Khol, Pröll, Liese Prokopp (kath.?) etc. sind exkommuniziert. Es brächte der Durchsetzung der Wahrheit mehr, wenn dies öffentlich erklärt würde. Es gäbe einen Kirchenkampf, ja, es gäbe einen Einbruch im Mitgliedsbeitrag … aber ist die Kirche zum Diener Mammons geworden? Tausende würden ihre Kinder aus dem Religionsunterricht nehmen, gut so, denn der ist ohnehin nur mehr eine Beschäftigungstherapie und ein Jobbeschaffungsprogramm …
Montag, 10. Januar 2005 11:26
FioreGraz: Tja Bischöfe u. Wissenschaft
ja was Bischöfe alles so von sich lassen, anscheinend wurde mit der Weihe gleich ein globales wissenschaftliches Wissen bei einigen eingepflanzt. So wird aus ner Neigung gleich ne Epedemie – In meinem Umfeld ha sich noch keiner bei mir Angesteckt, naja haben wohl gute Antikörper gegen den Virus. Und schlimmstenfalls lässt es sich ja „wegtherapieren“. Tja Merkwürden Bischof sollte mal nach Rom reisen und seine großartigen Erkentnisse auch dem hl. Vater & Co miteilen den noch immer ist die Meinung der Kriche

„Homosexuell sind Beziehungen von Männern oder Frauen, die sich in geschlechtlicher Hinsicht ausschließlich oder vorwiegend zu Menschen gleichen Geschlechtes hingezogen fühlen. Homosexualität tritt in verschiedenen Zeiten und Kulturen in sehr wechselhaften Formen auf. Ihre psychische Entstehung ist noch weitgehend ungeklärt.“ (KKK §2357)

Schuster bleib bei deinen Leisten oder
„Je nach der Gnade, die uns verliehen ist, sind wir verschieden begabt.“ (Röm 12,6)

LG
Fiore
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