Die Taufe + Abtreibungsgesetz beim Alten belassen + Ökumenisches Gedenken + Die Homosexualität ist eine wahre Epidemie + Der Papst vor Gericht?
Die Taufe
Vatikan. Beim gestrigen Angelus-Gebet unterstrich der Heilige Vater, Papst Johannes Paul II.,
daß die Taufe nicht nur am Anfang des Lebens eines Christen stehe. Am Fest der Taufe des Herrn rief der
Heilige Vater dazu auf, dieses Sakrament wiederzuentdecken. Dies gelte nicht nur für Kinder, sondern
auch für Erwachsene, die sich auf die Bedeutung ihrer Taufe besinnen sollen. „Die Wiederentdeckung der
Taufe durch Erwachsenenkatechese ist ein wichtiger Aspekt der Neuevangelisierung. Die Zugehörigkeit zum
Glauben im Erwachsenenalter zu erneuern, ist eine wichtige Voraussetzung für die volle Teilnahme an der
Eucharistiefeier.“ Papst Johannes Paul II. ermunterte die Eltern und Paten, in Wort und Tat in den Kindern
den Samen des Glaubens zu pflegen.
Abtreibungsgesetz beim Alten belassen
Österreich. Der christdemokratische
Präsident des österreichischen Nationalrats, Dr. Andreas Khol (63), wurde am Sonntag in einer Sendung
des staatlichen Rundfunks zu seiner Haltung im Salzburger Abtreibungsstreit befragt. Die sozialistische
Landeshauptfrau will dort bekanntlich in der Landesklinik der Mozartstadt die Kinderabtreibung durchsetzen.
Der zweite Mann im Staat gab sich zur gestellten Frage zurückhaltend. Zum gegenwärtigen österreichischen
Abtreibungsgesetz meinte er, daß er „kein Fan“ desselben sei. Er sehe aber keinen Handlungsbedarf. Das
Strafgesetzbuch sei hier „absolut fehl am Platz“. Es dürfe aber auch kein Arzt gezwungen werden, einen
Schwangerschafsabbruch vorzunehmen.
Ökumenisches Gedenken der Opfer der Flutkatastrophe
Deutschland.
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, rief dazu auf, die Flutkatastrophe
in Südostasien als Chance für mehr internationale Solidarität zu nutzen. Mit einem ökumenischen Gottesdienst
ist in Berlin am Sonntag der Opfer der Flutkatastrophe in Südasien gedacht worden. Am Gottesdienst im
Berliner Dom nahmen unter anderem Bundespräsident Horst Köhler, Bundestagspräsident Wolfgang Thierse
und Bundeskanzler Gerhard Schröder teil. Auch die Botschafter Indonesiens, Sri Lankas, Indiens und Thailands
waren gekommen. Lehmann sprach von einer Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes. „Die elementare Wucht
der Naturgewalten gibt uns keine Erklärung und schenkt uns keinen Trost, macht uns sprachlos.“
Die Homosexualität
ist eine wahre Epidemie
Spanien. Seit dem 1. Januar 2005 ist es Homosexuellen in Spanien möglich, einen
staatlich anerkannten Konkubinatsvertrag zu unterschreiben. Der Vertrag erlaubt es Homosexuellen auch,
Kinder zu adoptieren. Nach einem gestrigen Bericht der niedersächsischen „Celleschen Zeitung“ bezeichnete
der Erzbischof von Pamplona, Fernando Sebastian, die Homosexualität als wahre Epidemie. Pamplona ist
die Hauptstadt der spanischen Autonomen Region Navarra im Norden des Landes. Das spanische Ehegesetz dürfe
sich nicht ändern. Die Kirche betrachte die Ehe als heilige Gemeinschaft von Frau und Mann. Homosexuelle
könnten, „wenn sie wollen, und mit gezielter Hilfe, ihre Situation ändern“, fügte Erzbischof Sebastian
hinzu. In Spanien bezeichnen sich nach ungeprüften Angaben der Zeitung angeblich rund vier Millionen
als homosexuell. Insgesamt hat Spanien 40 Millionen Einwohner.
Der Papst vor Gericht?
Deutschland. Ein
35-jähriger Belgier aus Lüttich hat vor knapp zwei Wochen Papst Johannes Paul II. verklagt. Diese Nachricht
wurde vergangenes Wochenende von mehreren Zeitungen verbreitet. Der Belgier soll behauptet haben, dem
Heiligen Vater einige Gemälde zur Signierung überlassen zu haben. Nach Aussage des Klägers soll der
Vatikan die Kunstwerke behalten haben. Normalerweise sei der Papst für derartiges nicht zu haben. Aber
Johannes Paul II. habe für ihn eine Ausnahme gemacht. Doch dann sei der Termin mit dem römischen Pontifex
verschoben worden. Er habe die Bilder darum in Italien gelassen und habe auf eine postalische Rücksendung
gewartet. Die Bilder seien aber nie eingetroffen. Darum hat der 35-jährige eine Klage wegen Unterschlagung
eingereicht. Ein verfrühter Faschingsscherz?
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3 Lesermeinungen
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Ökumenisches Gedenken der Flutkatastrophe Es ist schlicht zum Weinen! Da sagt ein Kirchenführer so etwas
Banales wie’s kein Politiker schlechter könnte: >Die elementare Wucht der Naturgewalten gibt uns keine
Erklärung und schenkt uns keinen Trost, macht uns sprachlos< Können diese Leute nur von Sprachlosigkeit
reden wo Sie die Sprecher sein sollen? Die Sprecher des Wortes Gottes das alleine Trost gibt. Wie wäre
es denn, wenn unser höchster evangelischer Bischof Huber und unser Kardinal Lehmann, statt wie Huber
sogar Zweifel an Gott anzumelden, Zweifel an unserem heutigen Menschsein angemeldet hätten? An unserem
nur fragmentarischen Menschsein nach Gottes Wille? An unserem mangelhaften Leben in Gott und dem Wort
Jesu? Wie wäre es, wenn unsere Kirchenführer den Menschen ermahnt hätten, endlich zurückzufinden zu
Gott und nur dort Trost zu suchen und zu finden? Die entsetzlich dumme; dumm, weil nie von Menschen zu
beantwortende Frage – WARUM, wird statt dessen auch von ihnen gestellt. Der Mensch wird von dem beherrscht,
von was es sich beherrschen lässt. Seien es Naturgewalten, Begierden, Sehnsüchte nach der Welt Freuden,
oder einem Leben mit und in Gott. Wer Erklärungen sucht in dem was ihn beherrscht – und es nicht sein
Verlangen nach Gott ist, wird nie Erklärungen finden sondern allenfalls ein Schwarzes Loch, das den Menschen
ins Nichts saugt. Als 1997 mein Sohn ermordet wurde („ungeklärter, angeblicher »Treppensturz«“) klatschte
ich Beifall in der überfüllten Kirche bei der Trauerfeier vor dem Sar des Sohnes, als der Priester sagte:
BJÖRN – WIR WERDEN UNS WIEDERSEHEN. Das ist die Freude in der Trauer die nur dem gegeben ist, der das
Göttliche in einem Leben in Jesus Christus sucht. Wenn er es sucht, findet er es. Hat er es gefunden,
wird er es erkennen. Das und nur das ist Trost und tatsächlich einzig handfester, realer Trost. Hätte
ich dort keinen greifbaren Trost gefunden, als mein geliebter Sohn mit 26 starb, wäre ich entweder psychisch
sehr krank geworden, oder gestorben auf irgendeine Weise. Daher WEISS ICH (und nicht nur daher) dass nur
ein Leben in Gott lebenswert ist – alles Andere ist dahin vegetieren! In Leere, die oft mit möglichst
lautem Leben, übertönt wird Nicht nur ich weiß es – jeder der das Wort Gottes hört und es annimmt –
weiß es. Bruno-Maria Schulz
Die ÖVP, eine Partei ohne Nutzen, deswegen verliert sie die nächste Wahl Das war 30 Jahre das Dilemma
der einstigen Kanzlerpartei: Niemand wußte mehr, zumindest im zunehmenden Fortschreiten des Niedergangs
dieser Partei, wozu die ÖVP eigentlich da ist. Katholiken wählen sie aus Tradition. Nur vertritt die
ÖVP die Katholiken genauso wenig wie FPÖ, SPÖ, Grün oder das Gott sei Dank untergegangene LiF. In
den USA fände sich sicher ein Bischof, der das feststellen müßte, was man bei Kerry auch gemacht hat:
Auch die Katholiken Schüssel, Khol, Pröll, Liese Prokopp (kath.?) etc. sind exkommuniziert. Es brächte
der Durchsetzung der Wahrheit mehr, wenn dies öffentlich erklärt würde. Es gäbe einen Kirchenkampf,
ja, es gäbe einen Einbruch im Mitgliedsbeitrag … aber ist die Kirche zum Diener Mammons geworden? Tausende
würden ihre Kinder aus dem Religionsunterricht nehmen, gut so, denn der ist ohnehin nur mehr eine Beschäftigungstherapie
und ein Jobbeschaffungsprogramm …
Tja Bischöfe u. Wissenschaft ja was Bischöfe alles so von sich lassen, anscheinend wurde mit der Weihe
gleich ein globales wissenschaftliches Wissen bei einigen eingepflanzt. So wird aus ner Neigung gleich
ne Epedemie – In meinem Umfeld ha sich noch keiner bei mir Angesteckt, naja haben wohl gute Antikörper
gegen den Virus. Und schlimmstenfalls lässt es sich ja „wegtherapieren“. Tja Merkwürden Bischof sollte
mal nach Rom reisen und seine großartigen Erkentnisse auch dem hl. Vater & Co miteilen den noch immer
ist die Meinung der Kriche „Homosexuell sind Beziehungen von Männern oder Frauen, die sich in geschlechtlicher
Hinsicht ausschließlich oder vorwiegend zu Menschen gleichen Geschlechtes hingezogen fühlen. Homosexualität
tritt in verschiedenen Zeiten und Kulturen in sehr wechselhaften Formen auf. Ihre psychische Entstehung
ist noch weitgehend ungeklärt.“ (KKK §2357) Schuster bleib bei deinen Leisten oder „Je nach der Gnade,
die uns verliehen ist, sind wir verschieden begabt.“ (Röm 12,6) LG Fiore