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Mittwoch, 21. Februar 2007 13:32
Zuerst in Wien – jetzt in London
Am Valentinstag erlaubte der Wiener Kardinal einen Gottesdienst, bei dem Homo-Unzüchtige als angebliche Liebende gesegnet wurden. Jetzt fand der Kardinal Nachahmer.
Cormac Kardinal Murphy-O'Conno
Cormac Kardinal Murphy-O’Conno
(kreuz.net, London) Das Wiener Beispiel macht Schule. Das berichtete das Internet-Tagebuch ‘Cathcon’ am Sonntag.

Zukünftig sollen im sehr zentralen Londoner Stadtteil Soho regelmäßig Messen für Leute abgehalten werden, die der homosexuellen Unzucht verfallen sind.

In Soho befindet sich auch das Londoner Homosexuellen-Ghetto.

Die Londoner Homo-Gottesdienste wurden vom Kardinalerzbischof von Westminster Cormac Murphy-O’Connor am 2. Februar abgesegnet.

Bei dieser Gelegenheit wiederholt der Kardinal Aussagen aus dem ‘Katechismus der Katholischen Kirche’ und aus Dokumenten der Glaubenskongregation.

Er äußerte sich auch zur konkreten Homo-Pastoral.

Als „praktischen Schritt“ erlaubt Kardinal Murphy-O’Connor der Homo-Gruppierung ‘Soho Masses Pastoral Council’, in der zentralen Londoner Assumpta-Kirche regelmäßig – am 1. und 3. Sonntag im Monat – sogenannte Homo-Messen abzuhalten.

In den vergangenen sechs Jahren zelebrierte die Gruppierung ihre Homo-Ideologie in einer anglikanischen Kirche.

Der erste Homo-Gottesdienst in einem katholischen Gotteshaus findet am 4. März statt. Dazu werden auch Vertreter des Kardinals anwesend sein.

Ausdrücklich geladen sind „lesbische, schwule, bisexuelle und transgender Katholiken“ sowie ihre Freunde und Familien.

Der Kardinal behauptet, daß „die Feier der Messe nicht als Kampagne zur Änderung oder Verwässerung der katholischen Lehre benützt“ werde. Doch die Wahrheit ist eine andere.

Die Homo-Gruppe ‘Soho Masses Pastoral Council’ veröffentlicht auf ihrer Homepage Gebetstexte, die jeweils bei den Messen am dritten Sonntag des Monats verwendet werden sollen.

Dabei wird für „unsere Brüder und Schwestern [Namen]“ gebetet, „die ihre Partnerschaft[en] im letzten Monat eingetragen haben“.

Die Gebetstexte äußern den Wunsch, daß diese Homo-Paarungen sich „in derselben Liebe“ wie die heiligen Märtyrer Sergius und Bacchus, Felizitas und Perpetua alle Tage ihres Lebens „treu“ bleiben mögen. Ihre „Liebe“ möge sein wie starke Bäume, die gute Früchte tragen.

Auch vor dem Schlußsegen wird für jene gebetet, die im vorausgegangenen Monat ein Homo-Konkubinat staatlich anerkennen ließen.

Sie sollen – so die Gebetstexte – „Quellen der Heilung füreinander und die ganze Gemeinschaft“ sowie „Propheten einer Vision von versöhnten Beziehungen“ sein.

Abschließend verpflichten sich alle, das Band der Freundschaft als Geschenk Gottes zu feiern und zu schätzen. Sie wollen „unsere Verschiedenheit als Schwestern und Brüder – jeder beschenkt mit einer einzigartigen Würde in einer Regenbogen-Schöpfung“ – begrüßen.

Noch vor wenigen Wochen hat der gleiche Kardinal Murphy-O’Connor vergeblich gegen Pläne der britischen Regierung gekämpft, katholische Adoptionsagenturen zu zwingen, Kinder an Homo-Unzüchtige auszuliefern.

Die Webseite ‘Cathcon’ vergleicht die widersprüchliche Vorgangsweise des Kardinals mit dem alten Großherzog von York:

„Der alte Großherzog von York
Besaß zehntausend Mann.
Er führte sie auf den Hügel hinauf
Und führte sie wieder hinab.
Und als sie oben waren, waren sie oben.
Und als sie unten waren, waren sie unten.
Und als sie auf halber Höhe waren,
Waren sie weder oben noch unten.“

Bereits im vierten Jahrhundert erklärte der berühmte Kirchenlehrer Johannes Chrysostomus († 407) in seiner vierten Predigt zum Römerbrief, daß die homosexuelle Unzucht schlimmer ist als Mord und Totschlag.

Sie sei so heruntergekommen, daß sie schon in sich selber eine Bestrafung darstelle.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 271 Lesermeinungen:
Mittwoch, 16. Mai 2007 20:19
matt2 †: @marki: und gleich danach steht…
Wer also Gottes Willen nicht beachtet und gegen seine Gebote handelt, wird sein Leben auf ewig verlieren.

muss man schon im Zusammenhang lesen. Die Gleichheit der Menschen meint hier die Irrelevanz der kulturellen oder rassischen Herkunft in der Hinwendung des Menschen zu Gott.
Mittwoch, 16. Mai 2007 20:14
marki-cool: Unmenschlich
Ich zitiere die AGB: „e) Beschimpfungen, rechtlich und moralisch bedenkliche oder grob unsachliche Beiträge sind nicht gestattet. Der Benutzer verpflichtet sich, die Beiträge sachlich, fair und freundlich zu schreiben.“ – Diese Geschäftsbedingung wird nicht einmal von der Seite selbst eingehalten: Auf dieser Seite hier wimmelt es geradezu von Beschimpfungen, moralisch bedenklichen und grob unsachlichen Beiträgen. Was hier über Homosexuelle geschrieben wird, ist absolut menschenverachtend und hat mit Glaube nichts mehr zu tun. Das sind einfach nur absolut hinterweltlerische und völlig hirnlose Bemerkungen. Dass in eurer tollen Bibel steht: „Vor Gott sind alle Menschen gleich“ habt ihr wohl alle überlesen.
Sonntag, 11. März 2007 12:44
Veritatis †: Für DIDDI
Für SCHWULE sind natürlich Männer Thema Nr. 1 – selbst wenn es verklemmte Schwule sind wie die bei kreuz.net beheimateten „Brüder“, die wohl eher Schwestern sind.
LESBEN, werden in diesem Forum, wo’s bei sexuell besetzten Themen prompt um (Männer-)Ärsche geht, kaum wahrgenommen – das für Frauen übliche rk Los.
Sonntag, 11. März 2007 11:34
diddi: hups, jetzt ist es soweit
soweit habt ihr mich als schwulen, öhm, entschuldigung, ich mein natürlich als anhänger der „schwulen-unzucht“ jetzt schon, mich auf einer katholischen nachrichtenseite anzumelden.
ich bin so froh, dass mein vorredner sich mal allein über die begriffswahl hier ausgelassen hat. ich habe mich immer gefragt in welchem jahrhundert ihr noch lebt bzw. in welchem ihr hängen geblieben seid, aber das habt ihr mir jetzt endgültig beantwortet. ist schon irgendwie lächerlich sich auf eine rede aus dem vierten jahrhundert zu berufen oder? – nya, viel erfolg noch, wenn ihr weiter mit so rießigen schritten richtung anerkennung homosexueller paare lauft, dann müsstet ihr im 38. jahrhundert auf dem stand von heute sein und sie anerkennen. zu hoffen bleibt nur, dass die menschheit überhaupt noch so lange bestehen bleibt! ;)

ach übrigens: es gibt auch frauen, die homosexuell sind, wann sprecht ihr eigentlich mal über die? wahrscheinlich nie, dass empfinden die katholischen priester in ihrem pseudo-keuschen leben wohl eher als erotisierend.
Donnerstag, 8. März 2007 08:05
lowrider: *kotz*
…wenn ich schon so wörter wie unzucht und homo-GHETTO (!!!) höre! soviel dummheit in einem artikel is unfassbar! wer schreibt eigentlich so ne scheiße?
Samstag, 24. Februar 2007 23:40
Arkanum †: Fertig!
Bin drüben im Exorzismusthread. Die Diskussion über Dämonen wäre hier im Forum zur Homosexualität böse deplaziert, weshalb ich jetzt hinüberwechsle. Sehen wir uns dort?
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