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Montag, 19. Februar 2007 15:29
Ende Januar verstarb in Wien ein bekannter katholischer Journalist und führender Leugner des Völkermordes an den Armeniern.
Zurück zum Artikel 92 Lesermeinungen:
Mittwoch, 7. März 2007 17:50
Krokodil †: Der kriminelle P.
dessen zahlreichen Lügen und Verleumdungen nachgewiesen werden konnten, kriecht natürlich jedem in den Hintern, der sich als seriöser Kontrahent meinerseits bereits disqualifiziert hat.
Mittwoch, 7. März 2007 17:35
Pünktchen: Politkommissarin Krokodil ermittelt:
Spätestens jetzt dürfte auch anderen klar sein, WAS sich hinter diesem „Doktor“ verbirgt …!!!

Jetzt ist es „auch anderen“ klar! Wirklich!

Kroko, Du bist unersetzbar! Wenn wir Dich nicht hätten !
Mittwoch, 7. März 2007 17:29
Krokodil †: Pseudo-Doktor Hegel
zeigt sein wahres Gesicht unter anderem hier:

http://www.kreuz.net/…ticle.4813-page.html

Zynisch und sarkastisch reagiert er auf Kommentare in Bezug auf antisemitische Klischees:

„Man weiß doch, daß nicht nur die einzelnen jüdischen Mitbürger, sondern auch die jüdischen Organisationen bettelarm sind und von den milden Zuwendungen der Bundesrepublik Deutschland und anderer leben.“

Mit diesen zynischen Reaktionen möchte er die „jüdische Geldmacht“ untermauern.

Weiter:

„Dabei ist es sonnenklar, daß zwar die Weltgeschichte voll ist von Verschwörungen, aber nie und nirgendwo sich Juden an ihnen beteiligt haben.“

Die „jüdische Weltverschwörung“ wird hier bemüht und ebenfalls duch zynisches Gesülze untermauert.

Spätestens jetzt dürfte auch anderen klar sein, WAS sich hinter diesem „Doktor“ verbirgt.
Mittwoch, 7. März 2007 12:10
HarroMeyer: Wirklich nicht?
Da sollte man den Bericht des damaligen Botschafters in der Türkei, des Mannheimers Morgenthau einmal genau durchlesen, über die Wikipedia im Internet, 20 Kapitel mit Bildern! einmal genau durchlesen.
Über die Schuld der Türken kann man streiten,
über den armenischen Völkermord NICHT!
Donnerstag, 22. Februar 2007 10:30
Benedikt: @ Stöhr
Also: Damit hat sich der Pseudo-Katholik Benedikt als radikaler Rechtspositivist entlarvt. Demnach waren also auch die Rassengesetze und ist jedes Gesetz der „BRD“ *nicht* rechtswidrig.

Reden Sie doch nicht so geschwollen daher. Ein Gesetz kann nicht rechtswidrig sein, weil es rechtsetzend ist. Es kann aber natürlich verfassungswidrig sein, oder ein Verstoß gegen höherrangiges Recht.

Der Vorwurf des Positivismus ist von einem Sedisvakantisten Ihrer Couleur übrigens reichlich grotesk.
Mittwoch, 21. Februar 2007 17:32
freddie schenk: SEHR INTERESSANT
Die Redaktion hat soeben still und leise den „Artikel“ „Auf einem Auge blind“ über den angeblichen Predigtskandal um Pfarrer Harald Fischer in Kassel sowie alle dazu geposteten Leserbeiträge vom Netz genommen.

Die Konsequenz, diesen hanebüchenden Unsinn zu entfernen sei ausdrücklich begrüßt; die Art und Weise, das ohne Kommentierung zu tun, zeugt von der „Aufrichtigkeit“ der Macher dieser Internetseite.
Mittwoch, 21. Februar 2007 15:53
Che Guevara: Seit ihr SCHIZOPHREN???
http://www.kreuz.net/article.2475.html

Ihr nennt einen MONARCHIE-NAZI-VÖLKERMORDLEUGNER katholisch und behauptet von euch selbst katholisch zu sein?

So viel DUMMHEIT und SELBSTERNIEDRIGUNG auf einem Fleck.

Kompliment.

HASTA LA VICTORIA SEMPRE
Mittwoch, 21. Februar 2007 15:33
Krokodil †: Auch durch spamartige Verbreitung
krimineller Auswürfe werden diese nicht besser, näheres siehe hier:

http://www.kreuz.net/bookentry.988.html
Mittwoch, 21. Februar 2007 09:33
Pünktchen: Die Opferverwurstungs-GmbH u.KoKG „Krokokodil“
verteidigt ihre angeblich exklusiven Verwertungsrechte an Nazi- und „Kirchen“opfern, es stellt sich jedoch mittlerweile ein fürchterlicher Verdacht ein: sie hat selber Leichen im Keller, sie geht über Leichen und sie übergeht Leichen!

Opfer“ sind für die Kroko GmbH nur unter dem Verwertungsgesichtspunkt interessant. Die Opfer der kommunistischen Diktaturen werden daher keines Blickes gewürdigt, diese Opfer waren offensichtliche der notwendige Tribut für eine Weltverbesserung im Namen der „wissenschaftlichen“ Weltanschauung des Kommunismus!

Auf „die Wissenschaft“ beruft sich die Kroko GmbH außerdem noch (aber in ebenso betrügerischer Form wie die o.g. „wissenschaftliche Weltanschuung“!), wenn es darum geht, jährlich mehrere Millionen Menschen ihres Menschseins zu berauben und sie zur Abschlachtung freizugeben!

Beim Holocaust dagegen hofft dieses Unternehmen bleibende Schürfrechte zu genießen und den Weltmarkt zu erobern! Diese Opfer werden zum archimedischen Punkt aller Debatten erklärt. Vom Hochplateau dieses Opferberges schaut das Krokodil befriedigt auf die zuvor „wissenschaftlich“ abgetragenen und definitorisch hinwegplanierten Opferberge herab und genießt befriedigt den „EINZIGARTIG„en Ausblick!

Im Keller der Kroko KG gibt es noch eine Leiche! Ganz weit unten und ganz klein – wirklich gar nicht der Rede wert – so klein, daß ein Schuft wäre, wer da von „Verdrängung“ sprechen wollte!

(Kroko wurde von Lesern auf eine eigene Abtreibung befragt. Peinliches Schweigen!)
Mittwoch, 21. Februar 2007 08:40
Dr. Christoph Heger: @Krokodil: Deutsche Mittäter immer unentbehrlicher.
An was Sie anstoßen, interessiert mich nicht,

Das überrascht inzwischen nicht mehr. Sie interessiert nur das eigene Brett vorm Kopf. Da kommt der menschliche Anstand natürlich abhanden.

ihre falschen Behauptungen einschl. Ihres Vorwurfs der Verleumdung wird nur entsprechend von mir erwidert.

Nun, die von Ihnen leichtfertig kolportierte Verleumdund gegen Bronsart von Schellendorf ist eben genau das: eine Verleumdung.

MfG
Christoph Heger
Mittwoch, 21. Februar 2007 00:39
Genoveva: @Daniel Stöhr: Sinnwidrig
Demnach waren also auch die Rassengesetze und ist jedes Gesetz der „BRD“ *nicht* rechtswidrig.
Natürlich waren die Rassengesetze nicht „rechtswidrig“, sondern unsittlich.

Der Begriff „rechtswidrig“ wird allgemein in Bezug auf das positive Recht verwendet – da hat Benedikt natürlich völlig recht.

Wenn Sie Jurist sind, dann bin ich Astronaut.
Mittwoch, 21. Februar 2007 00:38
Krokodil †: @ Agathänon
ich fliehe nicht in Scheindebatten, sondern kommentiere manche Kommentare nur, wenn ich sehe, dass ein Dialog keinen Sinn macht. Wenn ich während eines Dialoges sehe, dass mich jemand für dumm verkaufen möchte, lehne ich meistens auch einen weiteren Dialog ab. Wenn andere sehen, dass sie bei mir nicht durchkommen, lehnen sie ebenfalls einen Dialog ab, manche fordern auch den „Ausschluss“, Ideologisierung und stereotypes Ausgrenzungsdenken zeichnen diese Verhaltensmuster.
Mittwoch, 21. Februar 2007 00:27
Agathänon: @sulpicius
„hätte sehr wahrscheinlich auch kein Problem, entsprechenden Terror auszuüben, wäre sie an der Macht, die ihr vorschwebt…“

da kannst Gift drauf nehmen dass die kein Problem damit hätte. Diktaturen brauchen solche Leute wie die Lunge die Luft. In unserer kommenden „neuen Weltordnung“ sehe ich aber eine grosse weltliche Karriere fürs Krokodilchen. Obs dann noch reichen wird wenn man sich am Sterbebett kurz vor dem Abtritt bekehrt ?
Mittwoch, 21. Februar 2007 00:19
Sulpicius: @kroko
kroko wäre die richtige Einpeitscherin der obersten Führungsriege der Bolschewiki und hätte sehr wahrscheinlich auch kein Problem, entsprechenden Terror auszuüben, wäre sie an der Macht, die ihr vorschwebt…
Mittwoch, 21. Februar 2007 00:18
Daniel Stöhr: zitat Benedikt:
„Was den Buchstaben des Gesetzes entspricht kann per se nicht „rechtswidrig“ sein.“

Also: Damit hat sich der Pseudo-Katholik Benedikt als radikaler Rechtspositivist entlarvt. Demnach waren also auch die Rassengesetze und ist jedes Gesetz der „BRD“ *nicht* rechtswidrig. Das Naturrecht (Gottes Recht) hat sich vor dem Buchstaben des Gesetzes zu beugen. Ich werde das nicht mitmachen, selbst wenn es mich meine Existenz als Jurist kosten sollte!
Mittwoch, 21. Februar 2007 00:15
Agathänon: kroko
sag doch einfach: „Ich hasse euch alle weil ihr meinem postmodernen Emanzenweltbild nicht ins Auge passt. Im Übrigen sind mir alle konservativ-religiösen Menschen die an einen Gott glauben zuwider“
Das wär die ehrliche Wahrheit die wir respektieren würden
Warum fliehst du in Scheindebatten und tust so als wenn du an einem Dialog interressiert wärst ?
Mittwoch, 21. Februar 2007 00:06
Krokodil †: Ach was
und Du glaubst mit Deinen dummen Sprüchen und sachlich inhaltslosen Kommentaren, eben wie man es von Forentrollen gewohnt ist, würde deine „Motivation“ nicht von Anbeginn deines Auftretens klar sein?
Mittwoch, 21. Februar 2007 00:01
Agathänon: krokodil
der Grund deiner Motivation hier zu posten ist längst durchschaut.
Dienstag, 20. Februar 2007 23:45
Krokodil †: @ Dr. Heger
An was Sie anstoßen, interessiert mich nicht, ihre falschen Behauptungen einschl. Ihres Vorwurfs der Verleumdung wird nur entsprechend von mir erwidert. Hätten Sie nachgedacht, hätten Sie sich sicherlich nicht die Lächerlichkeit geleistet, mir Verleumdung vorzuwerfen.

„Die Zitate, die Sie unverständigerweise von deutschen Diplomaten anbringen, sagen ja genau das Gegenteil von Ihrer Mitschuld-These.“

In diesen Zitaten ging es um die Vertuschung der Mitschuld, das sollten Sie eigentlich verstanden haben. Es ist nur wieder eine schwachrhetorische Umkombinierung Ihrerseits.

„Ich kenne die Quellen auf die sich Heinsohn stützt, und zwar die genannten (Vahakn Dadrian) wie auch die nicht genannten (Christoph Dinkel). Dazu kann ich nur sagen: Christoph Dinkel hat (wohl ohne Arglist) seine Quellen überinterpretiert und zum Beispiel nicht unterschieden zwischen militärisch notwendigen Evakuierungen und Deportationen mit Mordabsicht.“

Aber klar doch, er hat „überinterpretiert“. Was glauben Sie, mit welch Dummheit ich beschlagen sein müsste, um darüber nicht herzzerbrechend zu lachen? Es passt nur nicht in IHR Konzept, die eindeutig mit historischen Fakten nachgewiesene Mitschuld Deutschland bestätigt zu sehen. Sie können mir viel von irgendwelchen Quellen erzählen, die ich nicht augenblicklich überprüfen kann, nur hilft Ihnen das hier auch nicht weiter, ich könnte ebenfalls auf Literatur verweisen, die das Gegenteil behaupten.

Meine Güte P., wie armselig…
Dienstag, 20. Februar 2007 22:25
Pünktchen: Dr. Heger über Krokodil
Zunächst einmal nehme ich Anstoß an dem unsachlichen und beleidigenden Stil Ihrer Auseinandersetzung.

Dem kann ich nur zustimmen!
Dienstag, 20. Februar 2007 22:17
Dr. Christoph Heger: @Krokodil: Deutsche Mittäter immer unentbehrlich
Zunächst einmal nehme ich Anstoß an dem unsachlichen und beleidigenden Stil Ihrer Auseinandersetzung.

Sodann hat sich ja inzwischen gezeigt, daß die deutsche Vorkriegspolitik einschließlich der Bagdad-Bahn überhaupt nichts Unanständiges an sich hatte. Daß die Türken im Krieg manche Armenier nicht gleich umbrachten, sondern erst an der Bagdad-Bahn schuften ließen, kann man nicht dem Deutschen Reich anlasten.

Die Zitate, die Sie unverständigerweise von deutschen Diplomaten anbringen, sagen ja genau das Gegenteil von Ihrer Mitschuld-These.

Was das Zitat von Prof. Heinsohn mit seiner monströsen Beschuldigung des nicht besonders sympathischen, aber mitnichten massenmörderisch gesonnenen Bronsart v. Schellendorf angeht: Ich kenne die Quellen auf die sich Heinsohn stützt, und zwar die genannten (Vahakn Dadrian) wie auch die nicht genannten (Christoph Dinkel). Dazu kann ich nur sagen: Christoph Dinkel hat (wohl ohne Arglist) seine Quellen überinterpretiert und zum Beispiel nicht unterschieden zwischen militärisch notwendigen Evakuierungen und Deportationen mit Mordabsicht. Dadrians „History of the Armenian Genocide“ ist dagegen ein ambitiöses Machwerk.

Die von anderer Seite gebrachte Vorstellung, das Deutsche Reich hätte seine Truppen aus der Türkei abziehen sollen: Nun, es gab überhaupt keine deutschen Truppeneinheiten in der Türkei. Die Friedensangebote des Deutschen Reichs wurden ausgeschlagen (s. Matthias Erzberger, Erinnerungen).

MfG
Christoph Heger
Dienstag, 20. Februar 2007 21:17
Carina: Völkermord
Wie kann man nur so viel Dummheit verbreiten! Es gibt hinreichend Augenzeugenberichte über den Völkermord an den Armeniern. Und warum versucht die Türkeit, dieses Thema totzuschweigen? Bzw. alle, die im Lande wohnen, mundtot zu machen? Warum mußte erst kürzlich der Journalist sterben, der den Völkermord nicht nur nicht verschwieg, sondern darüber schrieb? „Wes Brot ich eß’, des Lied ich sing’.“
Dienstag, 20. Februar 2007 18:37
Krokodil †: Beginn der Vertuschung
Das Vertuschen der Mitschuld Deutschlands begann frühzeitig. Der deutsche Botschafter Wolf-Metternich an Reichskanzler Holweg 1915:

„Wir seien durchaus nicht gesonnen, die Verantwortung für die Armenierpolitik mit der türkischen Regierung zu teilen, und ich bäte ihn, diesen Gerüchten mit Nachdruck entgegenzutreten. Dem Großwesir war über derartige Gerüchte nichts bekannt. Er versprach aber ausdrücklich, sie dementieren zu lassen.“

Der gleiche Botschafter 1916:

„„Die türkische Regierung vertritt den Standpunkt, daß die Umsiedelungsmaßnahme nicht nur – wie wir zugegeben haben – in den Ostprovinzen, sondern im ganzen Reichsgebiet durch militärische Gründe gerechtfertigt war. Hieran wird sowohl die jetzige Regierung wie jede folgende, falls kein völliger Systemwechsel eintritt, mit größter Zähigkeit festhalten.“

So aus den Archiven des Auswärtigen Amtes in Berlin. Diese Vertuschungspolitik wurde in Deutschland weiter geführt, in einer Zeit, in der es noch kein Israel und keine jüdische Lobby gab und über diese Zeit hinweg. Später wollte man die deutsch-türkische Beziehung nicht gefährden, da in der Türkei äußerst sensibel auf dieses Thema reagiert wird. Und dass zum Beispiel in Brandenburg dieser Genozid 2002 vom Lehrplan genommen wurde, hat auch nichts mit Israel und jüdischer Lobby zu tun. Man sucht klar wieder nach dem Sündenbock für die Vertuschung: Juden

Auf den Unsinn der Stimme aus der Naziband gehe ich nicht ein.
Dienstag, 20. Februar 2007 18:08
Stimme aus dem Tradiland: Kroko ein Geschichtsfälscher
Aus der von Krokodil verlinkten Seite bagdadbahn.de:

So begann die Regierung (Anmerkung: natürlich die osmanisch-türkische) im Oktober 1914, alle Armenier zwischen 16 und 60 Jahren zu Arbeitseinsätzen zusammenziehen. Hatten sie ihre Arbeit erledigt, wurden sie häufig von den wachhabenden Soldaten einfach mit dem Bajonett ermordet.

Denn die Deportationen der Armenier sollten nach dem Willen der Regierungsspitze nicht mit einer Neuansiedlung enden, sondern; so Innenminister Talat Pascha: Im Nichts; Für den Bau der Bagdadbahn hatten die Armenier zu arbeiten, bis der Innenminister die Massendeportationen als erfolgreich und für abgeschlossen erklärte. Das war 1916.

Die letzten Armenier, die in diesem Genozid umgebracht wurden, waren denn auch die Arbeiter der Bagdadbahn.


Woran sind die Armenier gestorben: Wegen des Baus der Eisenbahn oder weil sie anschließend ermordet wurden?

Am allerwenigsten ist dabei von deutscher Verantwortlichkeit zu erkennen.

Die deutsche Verantwortlichkeit liegt darin, nicht sogleich aufgrund des Armenier-Massakers die deutschen Truppen aus der Türkei abgezogen und mit Rußland Frieden geschlossen zu haben. Zum Schutz der Armenier wäre Rußland wohl darauf eingegangen.

Das ist eine politische Verantwortlichkeit, weniger stark als jene der USA für die Shoa, insoferne die USA nicht mehr Juden als die Schweiz (!) erlaubten, in die USA einzuwandern.
Dienstag, 20. Februar 2007 18:02
Krokodil †: Wer Mitglied
im Vorstand der von Johannes Lepsius 1914 gegründeten Deutsch-Armenischen Gesellschaft und Schriftleiter von deren Vierteljahreszeitschrift Armenisch-Deutsche Korrespondenz (so die eigene Aussage von Dr. Heger) war, der kennt Prof. Dr. Gunnar Heinsohn und wirft einem Kontrahenten nicht „Verleumdung“ vor, wen dieser sich auf ihn bezieht.
Dienstag, 20. Februar 2007 17:49
Sulpicius: Prof. Dr. Gunnar Heinsohn
Ist das nicht der, der sich durch sämtliche Talk-Shows rumreichen läßt. Bedenklich…
Dienstag, 20. Februar 2007 17:41
Krokodil †: @ Dr. Heger,
„Keineswegs! Die von ihnen zitierte Stellungnahme von Reichskanzler v. Bethmann Hollweg hat ihre genaue Parallele in Reden und Handeln der Alliierten der Sowjetunion im 2. Weltkrieg.“

Mit völlig anderen historischen Hintergründen. Es gibt keine anderen plausiblen Erklärungen dafür, als die von mir genannten.

„Die Unterstützung des Osmanischen Reichs beim Bau der Bagdadbahn war Teil eines sehr vernünftigen deutschen Konzepts zur inneren Modernisierung“

Es geht um den Ausbau:

„Mit Beginn des Ersten Weltkrieges wurde die Zwangsarbeit zugunsten der Bagdadbahn ausgeweitet. Der forcierte Ausbau der Strecke, militärstrategisch geboten, verlangte mehr Arbeitskräfte. Die standen zur Verfügung, weil die osmanische Regierung 1914 entschieden hatte, alle Armenier aus ihren Siedlungsgebieten in Anatolien zu vertreiben. “

Ein sehr vernünftiges Konzept, nicht wahr? Was Sie betreiben ist Geschichtsrevisionismus pur.

„Betreffend Generalmajor Fritz Bronsart von Schellendorf: Für die von Ihnen gebrachte Verleumdung gibt es keine Rechtfertigung.“

Prof. Dr. Gunnar Heinsohn:

„Chef des Generalstabs des ottomanischen Feldheeres von 1914 bis 1917 – Generalmajor Fritz Bronsart von Schellendorf…Er war es, der am 25. Juli 1915 die Deportation der noch verbliebenen und längst entwaffneten Armenier aus den östlichen Provinzen der Türkei befahl und damit die Todesmärsche in die syrische Wüste mit zu verantworten hat.“

Vielen Dank für Ihre Selbstdarstellung.
Dienstag, 20. Februar 2007 17:29
Pünktchen: Freddie
Wenn wir wirklich eine „Unsicherheit“ / „Ungewißheit“ in der Frage des Lebensbeginns ansetzen wollten – schon das bestreite ich und in den Biologielehrbüchern finden Sie auch keine solche „Ungewißheit“ – dann bliebe das solange eine rein theoretische Frage, bis jemand an seine Auffassung der Dinge Handlungsfolgen knüpfen wollte. Wer den Beginn des Lebens mit der Zeugung gegeben sieht, wird einen chirurgischen Eingriff unterlassen, es sei denn er setzte sich über das Tötungsverbot hinweg. Wer dagegen den Beginn des Lebens später ansetzt, sieht sich dadurch ermächtigt, den Fötus durch Saugkürette und chirurgischem Besteck aus seinem „Biotop“ zu entfernen.

Welcher von den beiden ist nun beweispflichtig, daß seine Grundannahme zutreffend ist: derjenige, der menschliches Leben ohnehin nicht verletzen könnte, weil er den Beginn des Lebens mit der Zeugung gegeben sieht und menschliches Leben achtet oder derjenige, der einem biologischen Werdeprozeß mit chirurgischen oder chemischen Mitteln zu Leibe rücken will, weil dieser „Prozeß“ angeblich noch kein Leben sei? M.E. liegt die Beweispflicht bei Letzterem und der Beweis müßte vollständig und erschöpfend sein! Die Abtreibung wäre also nur gerechtfertigt, wenn restlose Sicherheit herrschte über diesen Punkt! Ansonsten kann die Antwort nur lauten: in dubio pro vita!

Was angeblich noch kein Leben ist, erweist sich immerhin als so lebendig, daß nur ein gewaltsamer Eingriff den Fortgang der Dinge aufhalten kann…
Dienstag, 20. Februar 2007 16:58
Dr. Christoph Heger: @sniperhdk: Rassistische Beschuldigungsmuster
Ich denke Täter überhaupt an ethnischen oder anderen willkürlichen Merkmalen fest zu machen, ist absurd.

Wenn mit „ethnischen Merkmalen“ biologische Abstammung gemeint ist, volle Zustimmung.

Hier steckt viel mehr die Ideologie bzw. geistigen Werte dahinter.

Völlig richtig. Jetzt ist aber zu beachten, daß sich Menschen in der (oft nur gefühlten und nicht reflektierten) Zustimmung zu jeweiligen Idealen zu Völkern vereinigen. Es ist möglich, daß dies mit einer schweren moralischen Verirrung verbunden ist.

Das Folgende ist aber wieder unbedingt richtig:

Die Behauptung einer genetischen Veranlagung ethnischer Gruppen zu bestimmten Ursachen ist rassistisch,…

MfG
Christoph Heger
Dienstag, 20. Februar 2007 16:15
sniperhdk: @Dr. C.H.
Ich denke Täter überhaupt an ethnischen oder anderen willkürlichen Merkmalen fest zu machen, ist absurd. Hier steckt viel mehr die Ideologie bzw. geistigen Werte dahinter. Die Behauptung einer genetischen Veranlagung ethnischer Gruppen zu bestimmten Ursachen ist rassistisch, was die Menschen immer noch nicht gelernt haben, besonders die nicht die es wissen sollten.
@Krokodil: Deutsche Mittäter unentbehrlich.
Dienstag, 20. Februar 2007 15:44
Dr. Christoph Heger: @Krokodil: Deutsche Mittäter unentbehrlich.
der Vergleich mit der Mittäterschaft der USA an den stalinistischen Massenverbrechen hinkt an allen Ecken,

Keineswegs! Die von ihnen zitierte Stellungnahme von Reichskanzler v. Bethmann Hollweg hat ihre genaue Parallele in Reden und Handeln der Alliierten der Sowjetunion im 2. Weltkrieg.

damit wird nur Augenwischerei betrieben um die Mittäterschaft Deutschlands am Armeniergenozid zu relativieren.

Das in solchen Zusammenhängen gern verwendete „Relativieren“ ist dummes Zeug. Ein Verbrechen ist immer absolut ein Verbrechen, nie relativ.

Eine Mittäterschaft des Deutschen Reichs hat es weder an der Entscheidung zum noch an der Ausführung beim Genozid an den Armeniern gegeben.

Als kompetente Person in dieser Angelegenheit wissen Sie sicher z. B. über die sog. „Bagdadbahn“. Das war keine Eisenbahn für eine Reise zum Vergnügen.

Die Unterstützung des Osmanischen Reichs beim Bau der Bagdadbahn war Teil eines sehr vernünftigen deutschen Konzepts zur inneren Modernisierung des Landes und der Erhaltung seiner äußeren Unabhängigkeit. Sie fand auch die Zustimmung armenischer politischer Kreise und hat mit dem Armeniergenozid nichts zu tun.

Betreffend Generalmajor Fritz Bronsart von Schellendorf: Für die von Ihnen gebrachte Verleumdung gibt es keine Rechtfertigung.

Schuld amTotschweigen des Armeniergenozids sind natürlich nicht nur jüdische/israelische Kreise, aber sehr wohl auch diese, und zwar ziemlich maßgebend.

MfG
Ch. Heger
Dienstag, 20. Februar 2007 15:07
freddie schenk: @Pünktchen
Die inkriminierten Vergleiche haben nicht den Zweck, die Scheußlichkeit der NaziVerbrechen zu leugnen oder zu relativieren, denn die argumentative Stoßkraft dieses Vergleiches ist ja eine Resultat des unbestrittenen Abscheus über die Naziuntaten. Der Hinweis aber, daß genauso wie damals die Menschen angeblich „nichts gewußt“ haben und „ohnehin nichts daran“ hätten „ändern“ können, auch heute Menschen „wegschauen“ oder sich dumm stellen, diesem Hinweis dient der Vergleich!

In dieser Deutlichkeit habe ich deine Stellungnahme zu deinem (unterstellten) vergleich Baby- vs. Holocaust bisher vermisst. Vielen dank für die Klarstellung.

Sieh es mir nach, dass ich die Zitationen deinerseits und die von Krokodil nicht nachgeprüft/abgeglichen habe.

Neben der Frage des o.g. Vergleiches dreht sich der Streitpunkt aber doch nicht unwesentlich um die Frage der Definition menschlichen Lebens. Während du behauptest, menschliches Leben bestehe vom Zeitpunkt der Befruchtung, also von Anfang an, stellt Krokodil das in Frage und behauptet, das sei wissenschaftlich nicht zweifelsfrei nachweisbar. Davon ausgehend, behauptet Kroko (in seiner/ihrer Diktion folgerichtig) weiter, dass es ergo eine Glaubensfrage sei, ob Abtreibung Mord sei oder nicht. Und daraus folgert Kroko dann, dass es sich um keinen objektiven Tatbestand handelt und deswegen kein Babycaust sei. In einer ihrer/seiner Äußerungen stellt Kroko aber richtig, dass sie/er deswegen aber keineswegs Abtreibungsbefürworter sei. Scheiß Zeich
Dienstag, 20. Februar 2007 15:02
Krokodil †: @ Dr. Heger
Verzeihen Sie mir bitte, wenn ich mit Ihrer Argumentation nicht konform gehen kann. Alleine der Vergleich mit der Mittäterschaft der USA an den stalinistischen Massenverbrechen hinkt an allen Ecken, damit wird nur Augenwischerei betrieben um die Mittäterschaft Deutschlands am Armeniergenozid zu relativieren. Als kompetente Person in dieser Angelegenheit wissen Sie sicher z. B. über die sog. „Bagdadbahn“. Das war keine Eisenbahn für eine Reise zum Vergnügen. Ebenso wissen Sie dann auch, wer diese Bahn baute: die Deutsche Bank so wie der Konzern Thyssen. Deutsche akzeptierten die Deportation nicht nur, sie schauten nicht nur zu, sondern leisteten aktive Unterstützung. Kanzler Hollweg im Dezember 1915: „Unser einziges Ziel ist, die Türkei bis zum Ende des Krieges an unserer Seite zu halten, gleichgültig ob darüber Armenier zu Grunde gehen oder nicht“. Wer war der Chef des Generalstabs des ottomanischen Feldheeres von 1914 bis 1917? Sie müssten es wissen: Generalmajor Fritz Bronsart von Schellendorf, der 1915 die Deportation der inzwischen längst entwaffneten Armenier aus den östlichen Regionen der Türkei befahl und damit die Todesmärsche in die syrische Wüste mit zu verantworten hatte.

Schuld für das Totschweigen sollen wieder mal Juden sein. Es ist richtig, dass von jüdischer Seite aus widersprochen wurde, dass die Massaker an den Armeniern nicht als Genozid zu bezeichnen seien. Primär wegen der Befürchtung, dass damit der Genozid an Juden relativiert würde. Weiteres folgt…
Dienstag, 20. Februar 2007 13:02
Pünktchen: Freddie,
ich kann Dir in allem zustimmen, nicht aber in der Rekonstruktion der Streitigkeit, um die es geht. Du weißt, welche Aussage es war, die den Streit verursacht hat und in welche kindische Paraphrase sie die BHVB gebracht hat, um sie mir – wie in einer Schmierenkommödie – „vorhalten“ zu können. Die Aussage „X ist viel, viel schlimmer als Y“ von der BHVB wiederholt in Anführungszeichen, als Zitat also, wiedergegeben, hatte ich nie getätigt. Dies fiele mir auch gar nicht ein, denn es gibt keinen objektiven Maßstab zur „Bewertung“ von Kapitalverbrechen!
Was ich jedoch gesagt habe in Bezug auf den quantitativen Aspekt von Großverbrechen, dazu stehe ich und eine Widerlegung dieser Aussage ist auch niemandem gelungen.

Am besten hat es die Nachtlerne auf den Punkt gebracht:
„ holocaust nennt man die größtmöglichste vernichtung von menschen, aber die größtmöglichste vernichtung von menschen in der gegenwart darf man nicht holocaust nennen, selbst wenn sie den holocaust von damals noch übersteigt.“

Die inkriminierten Vergleiche haben nicht den Zweck, die Scheußlichkeit der NaziVerbrechen zu leugnen oder zu relativieren, denn die argumentative Stoßkraft dieses Vergleiches ist ja eine Resultat des unbestrittenen Abscheus über die Naziuntaten. Der Hinweis aber, daß genauso wie damals die Menschen angeblich „nichts gewußt“ haben und „ohnehin nichts daran“ hätten „ändern“ können, auch heute Menschen „wegschauen“ oder sich dumm stellen, diesem Hinweis dient der Vergleich!
Dienstag, 20. Februar 2007 12:37
freddie schenk: @Pünktchen
Erstmal vielen Dank für die

Gefahr laufend, dass diese Äußerung jetzt sofort wieder von Jedermann gegen mich verwendet wird, gebe ich zu, dass ich deine Sicht so nicht wahrnehmen kann. Vielleicht – Achtung: jetzt kommt die oben erwähnte Äußerung! – ist mein Horizont da beschränkt. Das mag ein Manko sein, ist aber erstens ehrlich und zweitens sicher nicht gotteslästerlich oder sonstwie verwerflich.

Ich erlebe dich hier sehr vehement in der Argumentation deiner Sichtweise. Krokodil hat eine andere, die sich mir als ebenso schlüssig darstellt. Du sagst, er/sie sei Abtreibungsbefürworter/in. Er/Sie sagt, dem sei nicht so, er/sie wehre sich nur gegen deine Darstellung der Abtreibungspraxis als „Babycaust“, die den Holocaust „in den Schatten stellen“ (O-Ton von dir) wolle. Ich verstehe Krokodil dahingehend, dass er/sie sich gegen diese Qualifizierung, gegen diesen Vergleich ausspricht.

Was mich anbelangt; ich verstehe mich grundsätzlich auch als Abtreibungsgegner. Mir fehlt die Radikalität Abtreibungen in so drastischer Weise zu sehen. Vielleicht, weil ich so nicht sehen will, das mag sein. Meine bereits dargestellte persönliche Situation (hier schon zur Genüge als Fake gemutmaßt) stellt mich ungeachtet möglicher Straftatbestände vor eine Gewissensentscheidung, gemeinsam mit meiner Ehefrau. Wir haben nicht das Recht, über das (Ab)Leben eines Kindes zu entscheiden. Wir haben aber auch die Pflicht, sorgsam mit unserem Leben und dem des bereits geborenen Kindes umzugehen!
Dienstag, 20. Februar 2007 12:22
Pünktchen: Freddie: Ja, wenn es bei der Meinungsgegnerin
wirklich nur um einen „Standpunkt“ ginge, dann …

Die BHVB hat aber ganz anderes im Sinn und erhebt sich zur Chefanklägerin, zur jakobinischen Tugendwächterin mit heißem Draht zum „Staatsanwalt“! Sie scheut dabei wirklich nicht vor „Stasimethoden“, Diffamierungen und Lügen zurück! Sie zitiert mich mit Äußerungen, die ich nie getan habe, wie Sie genau wissen! Sie reduziert jeden Themenkomplex auf „holocaustleugnungsverdächtig: ja oder nein“
und hat ein unsauberes persönliches Interesse daran, die Antwort auf diese oft vollkommen deplazierte Frage auf „Ja“ lauten zu lassen!

Solche reflexionsbehinderten Leute werden hier nicht mehr ernst genommen und sie verdienen den Hohn, der ihnen entgegenschlägt. Daß Sie die Partei dieser Leute ergreifen und die Stasimethoden der BHVB als Kampf um einen „Standpunkt“ betrachten wollen, bedauere ich, Freddie! Denn mit Ihnen kann man wenigstens noch reden über alle Meinungsverschiedenheiten und Frotzeleien hinweg!
Dienstag, 20. Februar 2007 12:10
Athanasius: Andenken
Gedenken wir dem Verstorbenen bitte im Gebet.

Auch wenn seine Haltung zum Massenmord an den christlichen Armeniern in Anatolien unhaltbar und falsch war.

Requiem aeternam dona ei Domine!
Dienstag, 20. Februar 2007 12:06
freddie schenk: Die Meise, Pünktchen,
will darauf aufmerksam machen, dass es sicher kein guter Stil ist, eine Diskutantin nur deshalb zu diskreditieren und in eine Schublade zu schieben, weil sie anderer Ansicht ist. Ich habe euren Disput verfolgt und mir scheint, dass beide Seiten einen je eigenen Standpunkt formulieren, von dem sie überzeugt sind und von dem sie um keinen Preis auch nur einen Deut abrücken können und wollen. So what! Mit deinen Anwürfen von eben zeigst du nicht gerade Größe, finde ich.
Dienstag, 20. Februar 2007 11:53
Pünktchen: Freddie
Das mit der Meise stimmt schon! Glücklicherweise aber habe ich noch einen eigenen Kopf, da wo andere nur noch eine Prothese tragen: z.B Du!
Dienstag, 20. Februar 2007 11:44
freddie schenk: @Pünktchen
Du solltest dringend mal zum Friseur – damit endlich die Meise unterm Pony mal zutage gefördert wird.
Dienstag, 20. Februar 2007 11:43
Pünktchen: Ganz recht, Agathänon,
die BHVB – BundesHolocaustVerwertungsBeauftragte „Kroko“ – sieht sich in einem Deutungs- und Verwertungsmonopol über Holocaustopfer! Man könnte regelrecht von „Leichenfledderei“ sprechen!
Dienstag, 20. Februar 2007 11:38
Agathänon: Pünktchen: das Traurige
ist dass die vielen Millionen Opfer des Naziterrors von Leuten für Ihre ideologischen Interessen instrumentalisiert werden.
Finde das genauso schlimm wie Verharmlosung oder Geschichtsklittierung
Dienstag, 20. Februar 2007 11:35
Pünktchen: Agathänon
mit Ihren Ausfällen überschreiten Sie die Grenzen des legitimen Humors! Glauben Sie etwa, wir würden nicht merken, daß Sie den Holocaust verharmlosen wollen?

Ich werde nicht zögern, Sie bei der BHVB anzuzeigen!
Dienstag, 20. Februar 2007 11:28
Agathänon: Krokodil
ist eine kleine Neobolschewikin
-eine kleine zornige linke Emanze und Hardcorefeministin die eine Kultur des Gesinnungsterrors und der Stasimethoden pflegt.
Auf solche Leute muß man obachtgeben…
Dienstag, 20. Februar 2007 11:16
Pünktchen: Heinrich, haben Sie das etwa ironisch gemeint?
Wissen Sie nicht, daß hier die BHVB hinter Ihnen her ist – die BundesHolocaustVerwertungsBeauftragte Kroko! Sehen Sie sich vor! Die BHVB arbeitet eng mit der Staatsanwaltschaft zusammen!
Dienstag, 20. Februar 2007 11:03
HeinrichvonOfterdingen: Bekanntlich war es ja auch die kleine DEUTSCHE Minderheit
in den USA, die sich um den Völkermord an den indigenen Völkern der USA besonders verdient gemacht hat. Friedrich Wilhelm von Steuben war so ein ganz berüchtigter Indianermörder. Paßt gut ins Bild, dass er wegen seiner Homosexualität nach Amerika geflohen ist und dass er seinen homosexuellen „Lebenspartnern“ sein Vermögen hinterließ. Wir Zeit dafür, dass die BRD endlich zu ihrer Mitschuld an den Verbrechen steht und der Regierung der USA wegen der Mitschuld an dem multiplen Völkermord eine Entschädigung zahlt.
Dienstag, 20. Februar 2007 10:28
Dr. Christoph Heger: @Krokodil: Deutsche Mittäter unentbehrlich.
Ich war einige Jahre Mitglied im Vorstand der von Johannes Lepsius 1914 gegründeten Deutsch-Armenischen Gesellschaft und Schriftleiter von deren Vierteljahreszeitschrift Armenisch-Deutsche Korrespondenz. Daher glaube ich, mir ein Urteil in Dingen des Genozids an den Armeniern erlauben zu können.

Prof. Meggle mengt unter vieles Richtiges auch einigen Unsinn nach dem Motto „Deutsche Mittäter sind unentbehrlich“.

Eine deutsche Mittäterschaft hat es in genau dem Sinne gegeben, wie es eine Mittäterschaft der USA an den Stalinschen Massenverbrechen gegeben hat – beide waren jeweils Verbündete im Krieg.

Für das spätere jahrzehntelange Verschweigen dieses Menschheitsverbrechens sind eine ganze Reihe von Verantwortlichen und Interessen zu nennen. Ich verweise auf seine jahrzehntelange Tabuierung in Israel und die regelmäßige Unterstützung, die die türkische Diplomatie von seiten der jüdischen Lobby in den USA erfährt, wenn es um die Verhinderung der Anerkennung des Genozids seitens des Präsidenten oder des Kongresses geht.

MfG
Christoph Heger
Dienstag, 20. Februar 2007 07:47
landorganist: Ähm…
steht der +net-Server nicht auch im Ausland? Warum nur?
Dienstag, 20. Februar 2007 07:46
Abu: Weder die Paneuropa-Union
noch Otto von Habsburg leugnen den Völkermord an den Armeniern. Beide engagieren sich auch nicht für einen EU-Beitritt der Türkei. Das sind krude Phantasien. Es werden auch nicht landauf-landab Coudenhove-Kalergi-Gedenkstätten eröffnet. Wer so etwas behauptet, möge mir mal aufzählen, wie viele in den letzten 10 Jahren eröffnet wurden. Absolut lächerlich.
Tatsache ist: Die Abgeordneten im Europäischen Parlament, die Mitglieder der Paneuropa-Union sind, gehören zu den wenigen Politikern Europas, denen jeder Christ seine Stimme geben kann, ohne seine Seele zu verkaufen. Und wenn Sie wieder einmal einen Bericht über eine Homo-Scheiße im Europäischen Parlament lesen, können Sie sich sicher sein: Diese Leute haben dagegen gekämpft. Das gilt auch für große Teile der EVP-Fraktion überhaupt. Der Sturz des Paneuropäers Rocco Buttiglione war eine Aktion der Leute, die von kreuz.net am heftigsten bekämpft werden. Und kein normaler Paneuropäer ist Freimaurer. Wer das glaubt, kann gleich zu den Sedisvakantisten gehen, die in jeder Geste und Briefmarke des Vatikans „geheime Freimaurer-Symbole“ sehen. Bitte zurück zur Realität!
Dienstag, 20. Februar 2007 02:25
Wolf: Von der Redaktion entfernt
Dienstag, 20. Februar 2007 00:39
Krokodil †: Hättest du wohl gerne
aber eine Sperre ist a) nicht begründet (wenn die Äußerungen zahlreicher anderer berücksichtigt werden) und würde b) nichts bringen.

Pech für dich.

Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem sachlichen Beitrag? Ich meine, was da aus der Liste Deiner Kommentare bis jetzt zu entnehmen ist, kann man getrost auf ein Toilettenpapier kritzeln und wegspülen
Dienstag, 20. Februar 2007 00:19
Sulpicius: Kann man diese unsägliche Bolschewikin…
… „Krokodil“ nicht mal sperren?
Dienstag, 20. Februar 2007 00:07
Krokodil †: @ agmen
„Das öffentliche Schweigen über diese Untaten und die Tabuisierung des Themas sind ebenso unverständlich und fatal wie das Thema brisant ist“

So unverständlich ist das nicht. Dieser Völkermord an den Armeniern wurde in Deutschland totgeschwiegen u. a. weil Deutschland selbst beteiligt war:

„III.4 Deutschlands Sonderrolle. Beim Völkermord an den Armeniern gab es nicht nur einen kollektiven Täter, sondern zwei: das jungtürkische Osmanische Reich – und das Deutsche. Auch Deutschland steht in Sachen Völkermord an den Armeniern vor dem Gericht der Geschichte (Völkermord verjährt nicht;“

Siehe auch:

Die Türkei, Deutschland und der Völkermord an den Armeniern.

Im Vorfeld des 24. April, des Gedenktages an den Völkermord an den Armeniern, setzte sich erstmals auch ein deutscher Bundestag mit den 90 Jahre zurückliegenden historischen Ereignissen auseinander, in die kein anderes europäisches Land damals so verstrickt war, wie das kaiserliche Deutschland…
.

Ein weiteres Problem sind die politischen Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland heute. Die Türkei reagiert äußerst empfindlich, wenn von diesem Genozid die Rede ist. Es wird lieber alles ein bisschen unter den Teppich gekehrt.
Montag, 19. Februar 2007 22:22
Athanasius: Nicht nur die Armenier
waren Opfer des türkisch-nationalistischen Wütens (der übrigens relativ unabhängig von islamischen Motiven geschah, die Islamisten waren eigentlich mehr tolerant damals zu den Christen und Juden als die Nationalisten)…

Hat jemand schon Kenntnis genommen von der Genozid [Völkermord] welche an Pontischen und Ionischen Griechen verübt wurde?

Von der Vernichtung der griechisch-orthodoxen Klöster und Kirche und Dörfer in Ostthrakien (‘Türkisches Europa’), Ionien und Pontus, sowie in weiteren mehrheitlich griechischen Gebieten Anatoliens/Klein Asiens?

Von den Pogromen die sogar nach dieser Genozid 1920-1960 in Konstantinopel/Istanbul sowie in Smyrna (heute: Izmir) stattfanden?
Montag, 19. Februar 2007 21:33
Arkanum †: @ gunther maria michel
Montag, 19. Februar 2007 21:31
Sirilo: @agmen
Ein öffentliches Schweigen über den Massenmord an den Armeniern gibt es zumindest in Deutschland nicht. Schon Franz Werfels Roman „Die vierzig Tage des Musa Dagh“ (der 1933 erschien und den ich in jungen Jahren las) hat darauf aufmerksam gemacht; Artikel in Organen wie der „Süddeutschen Zeitung“ greifen das Thema immer wieder auf, und es hat meines Wissens auch schon eine entsprechende Resolution des Deutschen Bundestages dazu gegeben.
Montag, 19. Februar 2007 20:13
gunther maria michel: Wenn hier schon…
… auf Zündel verwiesen wurde, dann auch auf diese Seiten:

„Holocaust-Konferenz: Argumente gegen Auschwitzleugner“:

http://www.h-ref.de/…st/holocaust-101.php
Montag, 19. Februar 2007 19:48
agmen: Der Vökermord an den Armeniern
Das öffentliche Schweigen über diese Untaten und die Tabuisierung des Themas sind ebenso unverständlich und fatal wie das Thema brisant ist. Seltsam ist, dass der türkische Ministerpräsident in aller Welt verkünden darf, den Völkermord an den christlichen Armeniern hätte es nicht gegeben bzw. es keinen Aufschrei gibt, wie es den bei Leugnung der Schoah gegeben hätte.

In den Wirren des 1. Weltkrieges sahen Talaat, Enver und Djamal einen günstigen Zeitpunkt um mit der armenischen Frage ein für alle Male Schluss zu machen.

Am 24.4.1915 begann mit der Massakrierung der intellektuellen und polit. Elite Istanbuls das Unheil der Türken. Durch systematische Deportation und Vernichtung der armenischen Bevölkerung starben ca. 1.500.000 von den 2.300.000 Armeniern, die im osmanischen Reich lebten. Die dem Genozid entrinnnen konnten, flüchteten in den Kaukasus, in den Iran oder in den Okzident.

Die Gesamtzahl der armenischen Opfer war kurz nach dem 1.Weltkrieg noch unbekannt und somit unvollständig. Alleine in den Vernichtungslagern der syrischen Wüste kam der größte Teil der dorthin geführten Deportierten ums leben. Außer den Armeniern wurden weitere 500.000 assyro-chaldäische und syrisch-orthodoxe Christen in der süd-östlichen Türkei vernichtet.

Interessant ist es die Augenzeugenberichte von Henry Morgenthau, dem amerik. Botschafter in der Türkei von 1913-1916 und die des Dominkanerpaters Hyacinth Simon, die das grauenvolle Schicksal der Armenier hautnah vor Ort erlebten, zu lesen.
Montag, 19. Februar 2007 19:44
Lorenz: Den Umgang mit ihrer Gründungsgewalt…
…sollte die Türkei nach dem Vorbild der BRD üben. Warum hat man dort vor einem mea culpa solche Angst? Eine Kultur des Hinschauens auf die eigene Schuld ist so heilsam, dass man sie auf Grundlage deutscher Erfahrungen allen Nationen empfehlen kann. Die Strafbarkeit der Shoah-Leugnung ist wohl nur wegen dieses besonderen Wertes der mea-culpa-Kultur und der besonderen deutschen Verantwortung für die Pflege des Respekts vor den Opfern zu rechtfertigen. Ansonsten wüsste ich nicht, wie sich dieser Straftatbestand von der Verbreitung populärer, gleichwohl blödsinniger Verschwörungstheorien, die landauf und -ab zirkulieren, unterscheiden sollte.
Montag, 19. Februar 2007 19:26
Catholicus: Neue Perspektiven
Die Haltung Erich Feigls zum armenischen Völkermord war mir bis jetzt nicht bekannt. Dies wirft ein trübes Licht auf den Habsburg-Historiker Feigl. – Interessant ist in diesem Fall auch, dass kreuz.net seine Informationen fast 1:1 vom ansonsten viel geschmähten Wikipedia abgekupfert hat
Montag, 19. Februar 2007 19:04
Benedikt: @ Athanasius
wie das mit ‘Holocaustleugnern’ in Deutschland auf rechtswidriger Weise geschieht, sieh den Fall Zündel

Was den Buchstaben des Gesetzes entspricht kann per se nicht „rechtswidrig“ sein.
Montag, 19. Februar 2007 18:48
Arkanum †: Mensch Jürgen
lad deinen Frust über die Justiz bitte woanders ab. Das gilt für alle deine Accounts.
Montag, 19. Februar 2007 18:37
Artois †: Wenn Dummheit Strafbar wäre,
dann müßten Arkanum und Aurelius nicht 7,5 Jahre wie Zündel, sondern mind. 75 Jahre bekommen …
Montag, 19. Februar 2007 18:25
Aurelius: @ Athanasius
Danke für die Antwort und die Erklärung.

Ernst Zündel ist als Autor jahrzehntelang in das rechtsradikale Lager hineinpositioniert von den Medien, er geniesst es offensichtlich heute sogar öffentlich sich dazu zu bekennen. Schade für ihn.

Nun, ein paar Blicke auf seine Website reichen aus, um festzustellen, daß er mitten drin steckt im neu-braunen Sumpf.
Montag, 19. Februar 2007 18:16
Arkanum †: Korrektur
es sollte „…dein Sockenpuppentheater, Orth“ heißen.
Montag, 19. Februar 2007 18:15
Johann Orth: Falscher Strang! Sie verlieren die Übersicht.
Nehmen Sie doch zu Erholungszwecken eine längere Pause. Ihr infantiles Geschreibsel nervt. Sehr.
Montag, 19. Februar 2007 18:14
Athanasius: @Aurelius
Auf Ihre Frage zur Unterscheidung zwischen ‘Holocaust’ und ‘Schoah’, sage ich, dass ich den Begriff Holocaust als populäres Substantiv nicht ‘leugne’, sondern die Bedeutung dieses Wortes (Brennopfer) historisch gesehen zurückweise. Schoah bedeutet kein Brennopfer, sondern Unheil auf hebräisch. Würden die armenischen Nachfolgeorganisationen den Massenmord an den Armeniern als „Holocaustum“ bezeichnen, der den Staat Armenien wiederbegründet habe in aller Freiheit 1990, würde ich das auch bestreiten.

Ernst Zündel ist als Autor jahrzehntelang in das rechtsradikale Lager hineinpositioniert von den Medien, er geniesst es offensichtlich heute sogar öffentlich sich dazu zu bekennen. Schade für ihn.

Ich mag die meisten Sprachstile der ‘Holocaustrevisionisten’ auch nicht besonders gerne, die meisten Argumente sind polemischer und nicht wissenschaftlicher Art. Leider für sie.

Den armenischen Völkermord hat es gegeben. Fertig. Da kann mir keine Paneuropa-Union was absprechen. Leider ist die Paneuropa-Jugend nicht besonders römisch-katholisch geprägt von der Führung her, obwohl SKH Otto von Habsburg sehr wohl frommer Katholik ist und war. Paneuropa ist heute aber rasch verdächtigt und mit der Einen-Welt-Ideologie der Freimaurerei assoziiert. Keiner sieht das positive, nämlich die europäische Völkerversöhnung auf christlicher Grundlage, noch darin.
Montag, 19. Februar 2007 18:11
Arkanum †: Das Thema
ist etwas zu ernst für den Sockenpuppentheater, Orth.
Montag, 19. Februar 2007 18:09
Artois †: Zündel mag ein
verwirrter Geist sein, das ist allerdings gottlob nicht strafbar. Ethisch steht er trotzdem meilenweit über euch Schgnapsdrosseln. Ihr kotzt ja wohl täglich eure Tastatur und den Rest eurer verrottenen Umgebung voll.
Richter Meinerzhagen dürfte als der „Freisler der BRD“ in die Geschichte eingehen. Das einzig Gute an seinem „Urteil“ ist das factum, das ein Staat, in dem solche Volksverhetzung als „Recht“ ausgegeben werden kann, alsbald vom Vater der Barmherzigkeit terminiert werden wird. Den Rest der brd-Geschichte dürfen wir wohl als Agonie miterleben!
Montag, 19. Februar 2007 17:51
Arkanum †: Alles klar,
wird gemacht!
Montag, 19. Februar 2007 17:50
Aurelius: Na toll,
jetzt wo ich alles weggewischt habe, ist es eh schon zu spät.

Ich bitte das nächste Mal um Brechreiz-Warnung.

Montag, 19. Februar 2007 17:48
Arkanum †: Ja, ich
hätte darauf hinweisen müssen, vorher eine Kotztüte bereitzuhalten, schon um die Tastatur zu schonen. Entschuldigung…
Montag, 19. Februar 2007 17:45
Aurelius: @Arkanum
Ich habe mir mal Zündels Website angeschaut.

Vor allem das schwarze Z im weißen Kreis auf rotem Grund spricht Bände
Montag, 19. Februar 2007 17:43
Pünktchen: Lieber Dr. Heger,
Danke für den Hinweis auf den Art. von Zastrow, einen Journalisten, den ich sehr schätze.

Zwischen Ihrem „Fall“ und dem von Z. sehe ich denn doch einen großen Unterschied! Ich würde Ihnen nämlich in dem unter zweitens behaupteten Sachverhalt widersprechen. Zündel hatte doch einen regelrechten Schriften- und Medienvertrieb mit Deutschland als Hauptabsatzgebiet. Ich erinnere mich da an einen Dokumentarfilm über den Neonazi Bela Althans, der in München eine regelrechte Vertriebsgesellschaft für Zündel-Materialien unterhielt mit mehreren Mitarbeitern! Seitdem hat Z. offenbar auch noch das Internet als weitere Propagandaplattform entdeckt!

Okay, meine grundsätzlichen Bedenken gegen die Befassung von Gerichten mit Streitfragen über historische Fakten hatte ich ja geäußert! Aber Zündel war wirklich ein Propagandist! (Nomen est omen! )

MfG
.chen
Montag, 19. Februar 2007 17:36
Arkanum †: Zündels Internetseite
liegt in den USA und konnte deshalb in Kanada nicht strafrechtlich verfolgt werden; sie war auch nicht auf kanadische Leser gerichtet und als Betreiberin fungiert Zündels Ehefrau Ingrid Rimland. An der seit 1994 bestehenden Strafbarkeit von Holocaustleugnung innerhalb Kanadas ändert das nichts. Pünktchen hat Recht: Die Zundelsite war für deutsches Publikum bestimmt, denn sie umfaßt einen großen deutschsprachigen Teil. Wer sich das Machwerk antun will, kann es tun, da es aus den eingangs genannten Gründen nicht abgeschaltet werden konnte.
Montag, 19. Februar 2007 17:28
Dr. Christoph Heger: @Pünktchen: Nein.
es macht aber einen Unterschied, daß Zündel das Ausland lediglich als Operationsbasis für eine ganze auf Deutschland gerichtete publizistische Maschinerie genutzt hat, oder?

Nein.

Erstens war Zündels Tätigkeit an seinem Wohnort nicht strafbar, wie das oberste kanadische Gericht festgestellt hat.

Zweitens war sie weder in ihrer Absicht noch in ihrer Wirkung auf D beschränkt.

Drittens könnten mir die vorgestellten saudi-arabischen Richter auch vorhalten, meine Seite sei auf die islamische Welt gerichtet.

Im ganzen: Die Strafbarkeit angeblich oder tatsächlich falscher historischer Behauptungen ist ein Unding. Dazu auch Volker Zastrow in der FAZ.

MfG
Christoph Heger
Montag, 19. Februar 2007 17:16
Arkanum †: Holocaustleugnung
ist auch in Kanada (nicht aber in den USA) strafbar. Im übrigen muß ich Aurelius beipflichten: Völkermordleugnung ist keine Meinungsäußerung mehr und sollte generell strafbar sein, wie es in der Schweiz vom Volk mit absoluter Mehrheit beschlossen wurde. Auf die Verurteilung Zündels werde ich heute noch ein Gläschen trinken.
Montag, 19. Februar 2007 17:13
Pünktchen: Herr Dr. Heger,
es macht aber einen Unterschied, daß Zündel das Ausland lediglich als Operationsbasis für eine ganze auf Deutschland gerichtete publizistische Maschinerie genutzt hat, oder?
Montag, 19. Februar 2007 17:08
Agathänon: sie---
zeigen Leute an?
Na du bist mir ja ein feiner Christ…
Montag, 19. Februar 2007 17:04
Dr. Christoph Heger: Ein erschreckendes Urteil
Ich kenne das Buch von Feigl, habe es von der türkischen Botschaft zugesandt bekommen – ein Machwerk, dumm und schändlich.

Das Leugnen des Armeniergenozids ist in D durch das Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt, wie mir das Bundesverfassungsgericht erklärt hat, als ich eine türkische Leserbriefschreiberin angezeigt hatte, die ihn in einem frechen Ton leugnete. Ich halte das auch für richtig.

Daß die Strafbarkeit einer Meinungsäußerung gegen die grundgesetzliche Verheißung des Rechts auf freie Meinungsäußerung verstößt, ist schon oft angemerkt worden. Was den Nazis das Heimtücke-Gesetz war, ist den demokratischen Meinungsaufpassern der Volksverhetzungsparagraph.

Hier möchte ich aber die Aufmerksamkeit auf einen anderen, erschreckenden Aspekt lenken: Die nach der Gesetzesverschärfung von 1994 strafbare Meinungsäußerung erfolgte im Falle Zündels im Ausland, nämlich an dem seinerzeitigen Wohnort Zündels in Kanada, wo sie nicht strafbar ist. Das Gericht stellte nun – wie in anderen ähnlich gelagerten Prozessen auch – darauf ab, daß die inkriminierte „Zundelsite“ im Internet auch in Deutschland einzusehen ist.

Nun halte man sich vor Augen: Ich habe eine Internetseite, die auch in Saudi-Arabien und ähnlichen Ländern eingesehen werden kann und dort strafbar ist. Werde ich demnächst nach Saudi-Arabien ausgeliefert, wo ich dann nach dem Beispiel der Mannheimer Richter nach lokalem (Scharia-)Recht verurteilt und hingerichtet werden kann?

MfG
Ch.Heger
Montag, 19. Februar 2007 16:54
Cyprian: @stimme aus dem tradiland
Werte Stimme,

wenn Du einmal die Bücher von Coudenhove-Kalergi liest, insbespondere sein „Praktischer Idealismus“, wirst selbst Du feststellen, daß eine Gruppierung, die sich Coudenhove-Kalergies Weltanschauung beruft, wohl kaum als christlich zu bezeichnen ist.

Die Paneuropa-Union ist höchstens als „christdemokratisch“ zu bezeichnen, weil sie das Wort „christlich“ diesbezüglich mißbraucht.

Coudenhove-Kalergie träumte von der „Agonie des Christentums“… Nur wer seine Gehirn gegen ein Parteibuch getauscht hat oder prinziell nichts liest, fällt darauf herein.

Fortis in fide!
Cyprian
Montag, 19. Februar 2007 16:50
Arkanum †: Stimmt, Sirilo
und beim Thema Holocaust fehlten die Gänsefüßchen auch…
Montag, 19. Februa