(kreuz.net) Der österreichische Journalist, Schriftsteller, Historiker und Dokumentarfilmer Erich Feigl
(75) ist tot.
Er starb am 26. Januar in Wien an Nierenversagen.
Bereits als Student war Feigl schriftstellerisch
tätig.
Er verfaßte Biographien über das letzte österreichische Kaiserpaar Karl I. und Zita von Bourbon-Parma
sowie den derzeitigen Chef des Hauses Habsburg, Otto von Habsburg.
Schnell wandte er sich auch der Filmarbeit
zu. Er drehte eine Reihe bedeutender TV-Dokumentationen – unter anderem mit dem Dalai Lama, mit dem österreichischen
Thronfolger Otto von Habsburg und seiner Mutter, Kaiserin Zita.
Seit den 50er Jahren war er in der monarchistischen
Szene Österreichs aktiv.
Feigl war Bundesobmann der Paneuropa-Bewegung in Österreich, Ehrenmitglied
der Wiener Studentenverbindung Ottonia und Ehrenmitglied des monarchistischen Parteiprojektes Schwarz-Gelbe
Allianz.
1984 wurde sein langjähriger enger Freund, der türkische Diplomat Erdogan Özen, von Mitgliedern
der damaligen armenischen Gruppe Asala – Armenische Geheimarmee zur Befreiung Armeniens – in Wien getötet.
Anschließend recherchierte Feigl über den armenischen und kurdischen Widerstand in der Türkei und
schrieb mehrere Bücher.
Er ist der Autor des Buches „Ein Mythos des Terrors. Armenischer Terrorismus“.
Diese Veröffentlichung ist mittlerweile nicht mehr als eigenständiges Werk erhältlich, sondern wurde
in seinem Buch „Turkey, Europe and Public Opinion: A Myth of Error“ aufgenommen.
In dem Buch behauptet
er, daß der Völkermord an den Armeniern eine Erfindung europäischer Länder gewesen sei, um gegen die
türkische Regierung zu intrigieren.
Feigl erreichte seine Bekanntheit nicht zuletzt durch seine negationistischen
Äußerungen zum Völkermord an den Armeniern.
Er war Träger verschiedener Auszeichnungen, zum Beispiel
der Medaille für Fortschritt der Republik Aserbaidschan.
Email-Adressen der Empfänger
91 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Der kriminelle P. dessen zahlreichen Lügen und Verleumdungen nachgewiesen werden konnten, kriecht natürlich
jedem in den Hintern, der sich als seriöser Kontrahent meinerseits bereits disqualifiziert hat.
Politkommissarin Krokodil ermittelt: Spätestens jetzt dürfte auch anderen klar sein, WAS sich hinter
diesem „Doktor“ verbirgt … …!!! Jetzt ist es „auch anderen“ klar! Wirklich! Kroko, Du bist unersetzbar!
Wenn wir Dich nicht hätten !
Pseudo-Doktor Hegel zeigt sein wahres Gesicht unter anderem hier: www.kreuz.net/…ticle.4813-page.html
Zynisch und sarkastisch reagiert er auf Kommentare in Bezug auf antisemitische Klischees: „Man weiß doch,
daß nicht nur die einzelnen jüdischen Mitbürger, sondern auch die jüdischen Organisationen bettelarm
sind und von den milden Zuwendungen der Bundesrepublik Deutschland und anderer leben.“ Mit diesen zynischen
Reaktionen möchte er die „jüdische Geldmacht“ untermauern. Weiter: „Dabei ist es sonnenklar, daß zwar
die Weltgeschichte voll ist von Verschwörungen, aber nie und nirgendwo sich Juden an ihnen beteiligt
haben.“ Die „jüdische Weltverschwörung“ wird hier bemüht und ebenfalls duch zynisches Gesülze untermauert.
Spätestens jetzt dürfte auch anderen klar sein, WAS sich hinter diesem „Doktor“ verbirgt.
#89 HarroMeyer † 12:10:05 | Mittwoch, 7. März 2007
Wirklich nicht? Da sollte man den Bericht des damaligen Botschafters in der Türkei, des Mannheimers Morgenthau
einmal genau durchlesen, über die Wikipedia im Internet, 20 Kapitel mit Bildern! einmal genau durchlesen.
Über die Schuld der Türken kann man streiten, über den armenischen Völkermord NICHT!
#88 Benedikt 10:30:36 | Donnerstag, 22. Februar 2007
@ Stöhr Also: Damit hat sich der Pseudo-Katholik Benedikt als radikaler Rechtspositivist entlarvt. Demnach
waren also auch die Rassengesetze und ist jedes Gesetz der „BRD“ *nicht* rechtswidrig. Reden Sie doch
nicht so geschwollen daher. Ein Gesetz kann nicht rechtswidrig sein, weil es rechtsetzend ist. Es kann
aber natürlich verfassungswidrig sein, oder ein Verstoß gegen höherrangiges Recht. Der Vorwurf des
Positivismus ist von einem Sedisvakantisten Ihrer Couleur übrigens reichlich grotesk.
#87 freddie schenk 17:32:49 | Mittwoch, 21. Februar 2007
SEHR INTERESSANT Die Redaktion hat soeben still und leise den „Artikel“ „Auf einem Auge blind“ über den
angeblichen Predigtskandal um Pfarrer Harald Fischer in Kassel sowie alle dazu geposteten Leserbeiträge
vom Netz genommen. Die Konsequenz, diesen hanebüchenden Unsinn zu entfernen sei ausdrücklich begrüßt;
die Art und Weise, das ohne Kommentierung zu tun, zeugt von der „Aufrichtigkeit“ der Macher dieser Internetseite.
#86 Che Guevara 15:53:47 | Mittwoch, 21. Februar 2007
Seit ihr SCHIZOPHREN??? www.kreuz.net/article.2475.html Ihr nennt einen MONARCHIE-NAZI-VÖLKERMORDLEUGNER
katholisch und behauptet von euch selbst katholisch zu sein? So viel DUMMHEIT und SELBSTERNIEDRIGUNG auf
einem Fleck. Kompliment. HASTA LA VICTORIA SEMPRE
#84 Pünktchen 09:33:29 | Mittwoch, 21. Februar 2007
Die Opferverwurstungs-GmbH u.KoKG „Krokokodil“ verteidigt ihre angeblich exklusiven Verwertungsrechte
an Nazi- und „Kirchen“opfern, es stellt sich jedoch mittlerweile ein fürchterlicher Verdacht ein: sie
hat selber Leichen im Keller, sie geht über Leichen und sie übergeht Leichen! „Opfer“ sind für die
Kroko GmbH nur unter dem Verwertungsgesichtspunkt interessant. Die Opfer der kommunistischen Diktaturen
werden daher keines Blickes gewürdigt www.kreuz.net/article.4734.html, diese Opfer waren offensichtliche
der notwendige Tribut für eine Weltverbesserung im Namen der „wissenschaftlichen“ Weltanschauung des
Kommunismus! Auf „die Wissenschaft“ beruft sich die Kroko GmbH außerdem noch (aber in ebenso betrügerischer
Form wie die o.g. „wissenschaftliche Weltanschuung“!), wenn es darum geht, jährlich mehrere Millionen
Menschen ihres Menschseins zu berauben und sie zur Abschlachtung freizugeben! Beim Holocaust dagegen hofft
dieses Unternehmen bleibende Schürfrechte zu genießen und den Weltmarkt zu erobern! Diese Opfer werden
zum archimedischen Punkt aller Debatten erklärt. Vom Hochplateau dieses Opferberges schaut das Krokodil
befriedigt auf die zuvor „wissenschaftlich“ abgetragenen und definitorisch hinwegplanierten Opferberge
herab und genießt befriedigt den „EINZIGARTIG“en Ausblick! Im Keller der Kroko KG gibt es noch eine Leiche!
Ganz weit unten und ganz klein – wirklich gar nicht der Rede wert – so klein, daß ein Schuft wäre, wer
da von „Verdrängung“ sprechen wollte! (Kroko wurde von Lesern auf eine eigene Abtreibung befragt. Peinliches
Schweigen!)
@Krokodil: Deutsche Mittäter immer unentbehrlicher. An was Sie anstoßen, interessiert mich nicht, Das
überrascht inzwischen nicht mehr. Sie interessiert nur das eigene Brett vorm Kopf. Da kommt der menschliche
Anstand natürlich abhanden. ihre falschen Behauptungen einschl. Ihres Vorwurfs der Verleumdung wird nur
entsprechend von mir erwidert. Nun, die von Ihnen leichtfertig kolportierte Verleumdund gegen Bronsart
von Schellendorf ist eben genau das: eine Verleumdung. MfG Christoph Heger
#82 Genoveva 00:39:14 | Mittwoch, 21. Februar 2007
@Daniel Stöhr: Sinnwidrig Demnach waren also auch die Rassengesetze und ist jedes Gesetz der „BRD“ *nicht*
rechtswidrig. Natürlich waren die Rassengesetze nicht „rechtswidrig“, sondern unsittlich. Der Begriff
„rechtswidrig“ wird allgemein in Bezug auf das positive Recht verwendet – da hat Benedikt natürlich völlig
recht. Wenn Sie Jurist sind, dann bin ich Astronaut.
#81 Krokodil † 00:38:56 | Mittwoch, 21. Februar 2007
@ Agathänon ich fliehe nicht in Scheindebatten, sondern kommentiere manche Kommentare nur, wenn ich sehe,
dass ein Dialog keinen Sinn macht. Wenn ich während eines Dialoges sehe, dass mich jemand für dumm verkaufen
möchte, lehne ich meistens auch einen weiteren Dialog ab. Wenn andere sehen, dass sie bei mir nicht durchkommen,
lehnen sie ebenfalls einen Dialog ab, manche fordern auch den „Ausschluss“, Ideologisierung und stereotypes
Ausgrenzungsdenken zeichnen diese Verhaltensmuster.
#80 Agathänon 00:27:08 | Mittwoch, 21. Februar 2007
@sulpicius „hätte sehr wahrscheinlich auch kein Problem, entsprechenden Terror auszuüben, wäre sie
an der Macht, die ihr vorschwebt…“ da kannst Gift drauf nehmen dass die kein Problem damit hätte. Diktaturen
brauchen solche Leute wie die Lunge die Luft. In unserer kommenden „neuen Weltordnung“ sehe ich aber eine
grosse weltliche Karriere fürs Krokodilchen. Obs dann noch reichen wird wenn man sich am Sterbebett kurz
vor dem Abtritt bekehrt ?
#79 Sulpicius 00:19:24 | Mittwoch, 21. Februar 2007
@kroko kroko wäre die richtige Einpeitscherin der obersten Führungsriege der Bolschewiki und hätte
sehr wahrscheinlich auch kein Problem, entsprechenden Terror auszuüben, wäre sie an der Macht, die ihr
vorschwebt…
zitat Benedikt: „Was den Buchstaben des Gesetzes entspricht kann per se nicht „rechtswidrig“ sein.“ Also:
Damit hat sich der Pseudo-Katholik Benedikt als radikaler Rechtspositivist entlarvt. Demnach waren also
auch die Rassengesetze und ist jedes Gesetz der „BRD“ *nicht* rechtswidrig. Das Naturrecht (Gottes Recht)
hat sich vor dem Buchstaben des Gesetzes zu beugen. Ich werde das nicht mitmachen, selbst wenn es mich
meine Existenz als Jurist kosten sollte!
#77 Agathänon 00:15:40 | Mittwoch, 21. Februar 2007
kroko sag doch einfach: „Ich hasse euch alle weil ihr meinem postmodernen Emanzenweltbild nicht ins Auge
passt. Im Übrigen sind mir alle konservativ-religiösen Menschen die an einen Gott glauben zuwider“ Das
wär die ehrliche Wahrheit die wir respektieren würden Warum fliehst du in Scheindebatten und tust so
als wenn du an einem Dialog interressiert wärst ?
#76 Krokodil † 00:06:35 | Mittwoch, 21. Februar 2007
Ach was und Du glaubst mit Deinen dummen Sprüchen und sachlich inhaltslosen Kommentaren, eben wie man
es von Forentrollen gewohnt ist, würde deine „Motivation“ nicht von Anbeginn deines Auftretens klar sein?
#74 Krokodil † 23:45:17 | Dienstag, 20. Februar 2007
@ Dr. Heger An was Sie anstoßen, interessiert mich nicht, ihre falschen Behauptungen einschl. Ihres Vorwurfs
der Verleumdung wird nur entsprechend von mir erwidert. Hätten Sie nachgedacht, hätten Sie sich sicherlich
nicht die Lächerlichkeit geleistet, mir Verleumdung vorzuwerfen. „Die Zitate, die Sie unverständigerweise
von deutschen Diplomaten anbringen, sagen ja genau das Gegenteil von Ihrer Mitschuld-These.“ In diesen
Zitaten ging es um die Vertuschung der Mitschuld, das sollten Sie eigentlich verstanden haben. Es ist
nur wieder eine schwachrhetorische Umkombinierung Ihrerseits. „Ich kenne die Quellen auf die sich Heinsohn
stützt, und zwar die genannten (Vahakn Dadrian) wie auch die nicht genannten (Christoph Dinkel). Dazu
kann ich nur sagen: Christoph Dinkel hat (wohl ohne Arglist) seine Quellen überinterpretiert und zum
Beispiel nicht unterschieden zwischen militärisch notwendigen Evakuierungen und Deportationen mit Mordabsicht.“
Aber klar doch, er hat „überinterpretiert“. Was glauben Sie, mit welch Dummheit ich beschlagen sein müsste,
um darüber nicht herzzerbrechend zu lachen? Es passt nur nicht in IHR Konzept, die eindeutig mit historischen
Fakten nachgewiesene Mitschuld Deutschland bestätigt zu sehen. Sie können mir viel von irgendwelchen
Quellen erzählen, die ich nicht augenblicklich überprüfen kann, nur hilft Ihnen das hier auch nicht
weiter, ich könnte ebenfalls auf Literatur verweisen, die das Gegenteil behaupten. Meine Güte P., wie
armselig…
#73 Pünktchen 22:25:14 | Dienstag, 20. Februar 2007
Dr. Heger über Krokodil Zunächst einmal nehme ich Anstoß an dem unsachlichen und beleidigenden Stil
Ihrer Auseinandersetzung. Dem kann ich nur zustimmen! :)3
@Krokodil: Deutsche Mittäter immer unentbehrlich Zunächst einmal nehme ich Anstoß an dem unsachlichen
und beleidigenden Stil Ihrer Auseinandersetzung. Sodann hat sich ja inzwischen gezeigt, daß die deutsche
Vorkriegspolitik einschließlich der Bagdad-Bahn überhaupt nichts Unanständiges an sich hatte. Daß
die Türken im Krieg manche Armenier nicht gleich umbrachten, sondern erst an der Bagdad-Bahn schuften
ließen, kann man nicht dem Deutschen Reich anlasten. Die Zitate, die Sie unverständigerweise von deutschen
Diplomaten anbringen, sagen ja genau das Gegenteil von Ihrer Mitschuld-These. Was das Zitat von Prof.
Heinsohn mit seiner monströsen Beschuldigung des nicht besonders sympathischen, aber mitnichten massenmörderisch
gesonnenen Bronsart v. Schellendorf angeht: Ich kenne die Quellen auf die sich Heinsohn stützt, und zwar
die genannten (Vahakn Dadrian) wie auch die nicht genannten (Christoph Dinkel). Dazu kann ich nur sagen:
Christoph Dinkel hat (wohl ohne Arglist) seine Quellen überinterpretiert und zum Beispiel nicht unterschieden
zwischen militärisch notwendigen Evakuierungen und Deportationen mit Mordabsicht. Dadrians „History of
the Armenian Genocide“ ist dagegen ein ambitiöses Machwerk. Die von anderer Seite gebrachte Vorstellung,
das Deutsche Reich hätte seine Truppen aus der Türkei abziehen sollen: Nun, es gab überhaupt keine
deutschen Truppeneinheiten in der Türkei. Die Friedensangebote des Deutschen Reichs wurden ausgeschlagen
(s. Matthias Erzberger, Erinnerungen). MfG Christoph Heger
Völkermord Wie kann man nur so viel Dummheit verbreiten! Es gibt hinreichend Augenzeugenberichte über
den Völkermord an den Armeniern. Und warum versucht die Türkeit, dieses Thema totzuschweigen? Bzw. alle,
die im Lande wohnen, mundtot zu machen? Warum mußte erst kürzlich der Journalist sterben, der den Völkermord
nicht nur nicht verschwieg, sondern darüber schrieb? „Wes Brot ich eß’, des Lied ich sing’.“
#70 Krokodil † 18:37:22 | Dienstag, 20. Februar 2007
Beginn der Vertuschung Das Vertuschen der Mitschuld Deutschlands begann frühzeitig. Der deutsche Botschafter
Wolf-Metternich an Reichskanzler Holweg 1915: „Wir seien durchaus nicht gesonnen, die Verantwortung für
die Armenierpolitik mit der türkischen Regierung zu teilen, und ich bäte ihn, diesen Gerüchten mit
Nachdruck entgegenzutreten. Dem Großwesir war über derartige Gerüchte nichts bekannt. Er versprach
aber ausdrücklich, sie dementieren zu lassen.“ Der gleiche Botschafter 1916: „„Die türkische Regierung
vertritt den Standpunkt, daß die Umsiedelungsmaßnahme nicht nur – wie wir zugegeben haben – in den Ostprovinzen,
sondern im ganzen Reichsgebiet durch militärische Gründe gerechtfertigt war. Hieran wird sowohl die
jetzige Regierung wie jede folgende, falls kein völliger Systemwechsel eintritt, mit größter Zähigkeit
festhalten.“ So aus den Archiven des Auswärtigen Amtes in Berlin. Diese Vertuschungspolitik wurde in
Deutschland weiter geführt, in einer Zeit, in der es noch kein Israel und keine jüdische Lobby gab und
über diese Zeit hinweg. Später wollte man die deutsch-türkische Beziehung nicht gefährden, da in der
Türkei äußerst sensibel auf dieses Thema reagiert wird. Und dass zum Beispiel in Brandenburg dieser
Genozid 2002 vom Lehrplan genommen wurde, hat auch nichts mit Israel und jüdischer Lobby zu tun. Man
sucht klar wieder nach dem Sündenbock für die Vertuschung: Juden Auf den Unsinn der Stimme aus der Naziband
gehe ich nicht ein.
Kroko ein Geschichtsfälscher Aus der von Krokodil verlinkten Seite bagdadbahn.de: So begann die Regierung
(Anmerkung: natürlich die osmanisch-türkische) im Oktober 1914, alle Armenier zwischen 16 und 60 Jahren
zu Arbeitseinsätzen zusammenziehen. Hatten sie ihre Arbeit erledigt, wurden sie häufig von den wachhabenden
Soldaten einfach mit dem Bajonett ermordet. Denn die Deportationen der Armenier sollten nach dem Willen
der Regierungsspitze nicht mit einer Neuansiedlung enden, sondern; so Innenminister Talat Pascha: Im Nichts;
Für den Bau der Bagdadbahn hatten die Armenier zu arbeiten, bis der Innenminister die Massendeportationen
als erfolgreich und für abgeschlossen erklärte. Das war 1916. Die letzten Armenier, die in diesem Genozid
umgebracht wurden, waren denn auch die Arbeiter der Bagdadbahn. Woran sind die Armenier gestorben: Wegen
des Baus der Eisenbahn oder weil sie anschließend ermordet wurden? Am allerwenigsten ist dabei von deutscher
Verantwortlichkeit zu erkennen. Die deutsche Verantwortlichkeit liegt darin, nicht sogleich aufgrund des
Armenier-Massakers die deutschen Truppen aus der Türkei abgezogen und mit Rußland Frieden geschlossen
zu haben. Zum Schutz der Armenier wäre Rußland wohl darauf eingegangen. Das ist eine politische Verantwortlichkeit,
weniger stark als jene der USA für die Shoa, insoferne die USA nicht mehr Juden als die Schweiz (!) erlaubten,
in die USA einzuwandern.
#68 Krokodil † 18:02:51 | Dienstag, 20. Februar 2007
Wer Mitglied im Vorstand der von Johannes Lepsius 1914 gegründeten Deutsch-Armenischen Gesellschaft und
Schriftleiter von deren Vierteljahreszeitschrift Armenisch-Deutsche Korrespondenz (so die eigene Aussage
von Dr. Heger) war, der kennt Prof. Dr. Gunnar Heinsohn und wirft einem Kontrahenten nicht „Verleumdung“
vor, wen dieser sich auf ihn bezieht.
#66 Krokodil † 17:41:59 | Dienstag, 20. Februar 2007
@ Dr. Heger, „Keineswegs! Die von ihnen zitierte Stellungnahme von Reichskanzler v. Bethmann Hollweg hat
ihre genaue Parallele in Reden und Handeln der Alliierten der Sowjetunion im 2. Weltkrieg.“ Mit völlig
anderen historischen Hintergründen. Es gibt keine anderen plausiblen Erklärungen dafür, als die von
mir genannten. „Die Unterstützung des Osmanischen Reichs beim Bau der Bagdadbahn war Teil eines sehr
vernünftigen deutschen Konzepts zur inneren Modernisierung“ Es geht um den Ausbau: „Mit Beginn des Ersten
Weltkrieges wurde die Zwangsarbeit zugunsten der Bagdadbahn ausgeweitet. Der forcierte Ausbau der Strecke,
militärstrategisch geboten, verlangte mehr Arbeitskräfte. Die standen zur Verfügung, weil die osmanische
Regierung 1914 entschieden hatte, alle Armenier aus ihren Siedlungsgebieten in Anatolien zu vertreiben. „
www.bagdadbahn.de/ Ein sehr vernünftiges Konzept, nicht wahr? Was Sie betreiben ist Geschichtsrevisionismus
pur. „Betreffend Generalmajor Fritz Bronsart von Schellendorf: Für die von Ihnen gebrachte Verleumdung
gibt es keine Rechtfertigung.“ Prof. Dr. Gunnar Heinsohn: „Chef des Generalstabs des ottomanischen Feldheeres
von 1914 bis 1917 – Generalmajor Fritz Bronsart von Schellendorf…Er war es, der am 25. Juli 1915 die
Deportation der noch verbliebenen und längst entwaffneten Armenier aus den östlichen Provinzen der Türkei
befahl und damit die Todesmärsche in die syrische Wüste mit zu verantworten hat.“ …rmenische-gesellschaft.de/dag/rgenhein.htm
Vielen Dank für Ihre Selbstdarstellung.
#65 Pünktchen 17:29:25 | Dienstag, 20. Februar 2007
Freddie Wenn wir wirklich eine „Unsicherheit“ / „Ungewißheit“ in der Frage des Lebensbeginns ansetzen
wollten – schon das bestreite ich und in den Biologielehrbüchern finden Sie auch keine solche „Ungewißheit“ –
dann bliebe das solange eine rein theoretische Frage, bis jemand an seine Auffassung der Dinge Handlungsfolgen
knüpfen wollte. Wer den Beginn des Lebens mit der Zeugung gegeben sieht, wird einen chirurgischen Eingriff
unterlassen, es sei denn er setzte sich über das Tötungsverbot hinweg. Wer dagegen den Beginn des Lebens
später ansetzt, sieht sich dadurch ermächtigt, den Fötus durch Saugkürette und chirurgischem Besteck
aus seinem „Biotop“ zu entfernen. Welcher von den beiden ist nun beweispflichtig, daß seine Grundannahme
zutreffend ist: derjenige, der menschliches Leben ohnehin nicht verletzen könnte, weil er den Beginn
des Lebens mit der Zeugung gegeben sieht und menschliches Leben achtet oder derjenige, der einem biologischen
Werdeprozeß mit chirurgischen oder chemischen Mitteln zu Leibe rücken will, weil dieser „Prozeß“ angeblich
noch kein Leben sei? M.E. liegt die Beweispflicht bei Letzterem und der Beweis müßte vollständig und
erschöpfend sein! Die Abtreibung wäre also nur gerechtfertigt, wenn restlose Sicherheit herrschte über
diesen Punkt! Ansonsten kann die Antwort nur lauten: in dubio pro vita! Was angeblich noch kein Leben
ist, erweist sich immerhin als so lebendig, daß nur ein gewaltsamer Eingriff den Fortgang der Dinge aufhalten
kann…
@sniperhdk: Rassistische Beschuldigungsmuster Ich denke Täter überhaupt an ethnischen oder anderen willkürlichen
Merkmalen fest zu machen, ist absurd. Wenn mit „ethnischen Merkmalen“ biologische Abstammung gemeint ist,
volle Zustimmung. Hier steckt viel mehr die Ideologie bzw. geistigen Werte dahinter. Völlig richtig.
Jetzt ist aber zu beachten, daß sich Menschen in der (oft nur gefühlten und nicht reflektierten) Zustimmung
zu jeweiligen Idealen zu Völkern vereinigen. Es ist möglich, daß dies mit einer schweren moralischen
Verirrung verbunden ist. Das Folgende ist aber wieder unbedingt richtig: Die Behauptung einer genetischen
Veranlagung ethnischer Gruppen zu bestimmten Ursachen ist rassistisch,… MfG Christoph Heger
#63 sniperhdk 16:15:39 | Dienstag, 20. Februar 2007
@Dr. C.H. Ich denke Täter überhaupt an ethnischen oder anderen willkürlichen Merkmalen fest zu machen,
ist absurd. Hier steckt viel mehr die Ideologie bzw. geistigen Werte dahinter. Die Behauptung einer genetischen
Veranlagung ethnischer Gruppen zu bestimmten Ursachen ist rassistisch, was die Menschen immer noch nicht
gelernt haben, besonders die nicht die es wissen sollten. @Krokodil: Deutsche Mittäter unentbehrlich.
@Krokodil: Deutsche Mittäter unentbehrlich. der Vergleich mit der Mittäterschaft der USA an den stalinistischen
Massenverbrechen hinkt an allen Ecken, Keineswegs! Die von ihnen zitierte Stellungnahme von Reichskanzler
v. Bethmann Hollweg hat ihre genaue Parallele in Reden und Handeln der Alliierten der Sowjetunion im 2.
Weltkrieg. damit wird nur Augenwischerei betrieben um die Mittäterschaft Deutschlands am Armeniergenozid
zu relativieren. Das in solchen Zusammenhängen gern verwendete „Relativieren“ ist dummes Zeug. Ein Verbrechen
ist immer absolut ein Verbrechen, nie relativ. Eine Mittäterschaft des Deutschen Reichs hat es weder
an der Entscheidung zum noch an der Ausführung beim Genozid an den Armeniern gegeben. Als kompetente
Person in dieser Angelegenheit wissen Sie sicher z. B. über die sog. „Bagdadbahn“. Das war keine Eisenbahn
für eine Reise zum Vergnügen. Die Unterstützung des Osmanischen Reichs beim Bau der Bagdadbahn war
Teil eines sehr vernünftigen deutschen Konzepts zur inneren Modernisierung des Landes und der Erhaltung
seiner äußeren Unabhängigkeit. Sie fand auch die Zustimmung armenischer politischer Kreise und hat
mit dem Armeniergenozid nichts zu tun. Betreffend Generalmajor Fritz Bronsart von Schellendorf: Für die
von Ihnen gebrachte Verleumdung gibt es keine Rechtfertigung. Schuld amTotschweigen des Armeniergenozids
sind natürlich nicht nur jüdische/israelische Kreise, aber sehr wohl auch diese, und zwar ziemlich maßgebend.
MfG Ch. Heger
#61 freddie schenk 15:07:22 | Dienstag, 20. Februar 2007
@Pünktchen Die inkriminierten Vergleiche haben nicht den Zweck, die Scheußlichkeit der NaziVerbrechen
zu leugnen oder zu relativieren, denn die argumentative Stoßkraft dieses Vergleiches ist ja eine Resultat
des unbestrittenen Abscheus über die Naziuntaten. Der Hinweis aber, daß genauso wie damals die Menschen
angeblich „nichts gewußt“ haben und „ohnehin nichts daran“ hätten „ändern“ können, auch heute Menschen
„wegschauen“ oder sich dumm stellen, diesem Hinweis dient der Vergleich! In dieser Deutlichkeit habe ich
deine Stellungnahme zu deinem (unterstellten) vergleich Baby- vs. Holocaust bisher vermisst. Vielen dank
für die Klarstellung. Sieh es mir nach, dass ich die Zitationen deinerseits und die von Krokodil nicht
nachgeprüft/abgeglichen habe. Neben der Frage des o.g. Vergleiches dreht sich der Streitpunkt aber doch
nicht unwesentlich um die Frage der Definition menschlichen Lebens. Während du behauptest, menschliches
Leben bestehe vom Zeitpunkt der Befruchtung, also von Anfang an, stellt Krokodil das in Frage und behauptet,
das sei wissenschaftlich nicht zweifelsfrei nachweisbar. Davon ausgehend, behauptet Kroko (in seiner/ihrer
Diktion folgerichtig) weiter, dass es ergo eine Glaubensfrage sei, ob Abtreibung Mord sei oder nicht.
Und daraus folgert Kroko dann, dass es sich um keinen objektiven Tatbestand handelt und deswegen kein
Babycaust sei. In einer ihrer/seiner Äußerungen stellt Kroko aber richtig, dass sie/er deswegen aber
keineswegs Abtreibungsbefürworter sei. Scheiß Zeich
#60 Krokodil † 15:02:51 | Dienstag, 20. Februar 2007
@ Dr. Heger Verzeihen Sie mir bitte, wenn ich mit Ihrer Argumentation nicht konform gehen kann. Alleine
der Vergleich mit der Mittäterschaft der USA an den stalinistischen Massenverbrechen hinkt an allen Ecken,
damit wird nur Augenwischerei betrieben um die Mittäterschaft Deutschlands am Armeniergenozid zu relativieren.
Als kompetente Person in dieser Angelegenheit wissen Sie sicher z. B. über die sog. „Bagdadbahn“. Das
war keine Eisenbahn für eine Reise zum Vergnügen. Ebenso wissen Sie dann auch, wer diese Bahn baute:
die Deutsche Bank so wie der Konzern Thyssen. Deutsche akzeptierten die Deportation nicht nur, sie schauten
nicht nur zu, sondern leisteten aktive Unterstützung. Kanzler Hollweg im Dezember 1915: „Unser einziges
Ziel ist, die Türkei bis zum Ende des Krieges an unserer Seite zu halten, gleichgültig ob darüber Armenier
zu Grunde gehen oder nicht“. Wer war der Chef des Generalstabs des ottomanischen Feldheeres von 1914 bis
1917? Sie müssten es wissen: Generalmajor Fritz Bronsart von Schellendorf, der 1915 die Deportation der
inzwischen längst entwaffneten Armenier aus den östlichen Regionen der Türkei befahl und damit die
Todesmärsche in die syrische Wüste mit zu verantworten hatte. Schuld für das Totschweigen sollen wieder
mal Juden sein. Es ist richtig, dass von jüdischer Seite aus widersprochen wurde, dass die Massaker an
den Armeniern nicht als Genozid zu bezeichnen seien. Primär wegen der Befürchtung, dass damit der Genozid
an Juden relativiert würde. Weiteres folgt…
#59 Pünktchen 13:02:22 | Dienstag, 20. Februar 2007
Freddie, ich kann Dir in allem zustimmen, nicht aber in der Rekonstruktion der Streitigkeit, um die es
geht. Du weißt, welche Aussage es war, die den Streit verursacht hat und in welche kindische Paraphrase
sie die BHVB gebracht hat, um sie mir – wie in einer Schmierenkommödie – „vorhalten“ zu können. Die
Aussage „X ist viel, viel schlimmer als Y“ von der BHVB wiederholt in Anführungszeichen, als Zitat also,
wiedergegeben, hatte ich nie getätigt. Dies fiele mir auch gar nicht ein, denn es gibt keinen objektiven
Maßstab zur „Bewertung“ von Kapitalverbrechen! Was ich jedoch gesagt habe in Bezug auf den quantitativen
Aspekt von Großverbrechen, dazu stehe ich und eine Widerlegung dieser Aussage ist auch niemandem gelungen.
Am besten hat es die Nachtlerne auf den Punkt gebracht: „ holocaust nennt man die größtmöglichste vernichtung
von menschen, aber die größtmöglichste vernichtung von menschen in der gegenwart darf man nicht holocaust
nennen, selbst wenn sie den holocaust von damals noch übersteigt.“ Die inkriminierten Vergleiche haben
nicht den Zweck, die Scheußlichkeit der NaziVerbrechen zu leugnen oder zu relativieren, denn die argumentative
Stoßkraft dieses Vergleiches ist ja eine Resultat des unbestrittenen Abscheus über die Naziuntaten.
Der Hinweis aber, daß genauso wie damals die Menschen angeblich „nichts gewußt“ haben und „ohnehin nichts
daran“ hätten „ändern“ können, auch heute Menschen „wegschauen“ oder sich dumm stellen, diesem Hinweis
dient der Vergleich!
#58 freddie schenk 12:37:07 | Dienstag, 20. Februar 2007
@Pünktchen Erstmal vielen Dank für die :(3 Gefahr laufend, dass diese Äußerung jetzt sofort wieder
von Jedermann gegen mich verwendet wird, gebe ich zu, dass ich deine Sicht so nicht wahrnehmen kann. Vielleicht –
Achtung: jetzt kommt die oben erwähnte Äußerung! – ist mein Horizont da beschränkt. Das mag ein Manko
sein, ist aber erstens ehrlich und zweitens sicher nicht gotteslästerlich oder sonstwie verwerflich.
Ich erlebe dich hier sehr vehement in der Argumentation deiner Sichtweise. Krokodil hat eine andere, die
sich mir als ebenso schlüssig darstellt. Du sagst, er/sie sei Abtreibungsbefürworter/in. Er/Sie sagt,
dem sei nicht so, er/sie wehre sich nur gegen deine Darstellung der Abtreibungspraxis als „Babycaust“,
die den Holocaust „in den Schatten stellen“ (O-Ton von dir) wolle. Ich verstehe Krokodil dahingehend,
dass er/sie sich gegen diese Qualifizierung, gegen diesen Vergleich ausspricht. Was mich anbelangt; ich
verstehe mich grundsätzlich auch als Abtreibungsgegner. Mir fehlt die Radikalität Abtreibungen in so
drastischer Weise zu sehen. Vielleicht, weil ich so nicht sehen will, das mag sein. Meine bereits dargestellte
persönliche Situation (hier schon zur Genüge als Fake gemutmaßt) stellt mich ungeachtet möglicher
Straftatbestände vor eine Gewissensentscheidung, gemeinsam mit meiner Ehefrau. Wir haben nicht das Recht,
über das (Ab)Leben eines Kindes zu entscheiden. Wir haben aber auch die Pflicht, sorgsam mit unserem
Leben und dem des bereits geborenen Kindes umzugehen!
#57 Pünktchen 12:22:06 | Dienstag, 20. Februar 2007
Freddie: Ja, wenn es bei der Meinungsgegnerin wirklich nur um einen „Standpunkt“ ginge, dann … Die BHVB
hat aber ganz anderes im Sinn und erhebt sich zur Chefanklägerin, zur jakobinischen Tugendwächterin
mit heißem Draht zum „Staatsanwalt“! Sie scheut dabei wirklich nicht vor „Stasimethoden“, Diffamierungen
und Lügen zurück! Sie zitiert mich mit Äußerungen, die ich nie getan habe, wie Sie genau wissen! Sie
reduziert jeden Themenkomplex auf „holocaustleugnungsverdächtig: ja oder nein“ und hat ein unsauberes
persönliches Interesse daran, die Antwort auf diese oft vollkommen deplazierte Frage auf „Ja“ lauten
zu lassen! Solche reflexionsbehinderten Leute werden hier nicht mehr ernst genommen und sie verdienen
den Hohn, der ihnen entgegenschlägt. Daß Sie die Partei dieser Leute ergreifen und die Stasimethoden
der BHVB als Kampf um einen „Standpunkt“ betrachten wollen, bedauere ich, Freddie! Denn mit Ihnen kann
man wenigstens noch reden über alle Meinungsverschiedenheiten und Frotzeleien hinweg!
#56 Athanasius 12:10:47 | Dienstag, 20. Februar 2007
Andenken Gedenken wir dem Verstorbenen bitte im Gebet. Auch wenn seine Haltung zum Massenmord an den christlichen
Armeniern in Anatolien unhaltbar und falsch war. Requiem aeternam dona ei Domine!
#55 freddie schenk 12:06:33 | Dienstag, 20. Februar 2007
Die Meise, Pünktchen, will darauf aufmerksam machen, dass es sicher kein guter Stil ist, eine Diskutantin
nur deshalb zu diskreditieren und in eine Schublade zu schieben, weil sie anderer Ansicht ist. Ich habe
euren Disput verfolgt und mir scheint, dass beide Seiten einen je eigenen Standpunkt formulieren, von
dem sie überzeugt sind und von dem sie um keinen Preis auch nur einen Deut abrücken können und wollen.
So what! Mit deinen Anwürfen von eben zeigst du nicht gerade Größe, finde ich.
#52 Pünktchen 11:43:32 | Dienstag, 20. Februar 2007
Ganz recht, Agathänon, die BHVB – BundesHolocaustVerwertungsBeauftragte „Kroko“ – sieht sich in einem
Deutungs- und Verwertungsmonopol über Holocaustopfer! Man könnte regelrecht von „Leichenfledderei“ sprechen!
#51 Agathänon 11:38:55 | Dienstag, 20. Februar 2007
Pünktchen: das Traurige ist dass die vielen Millionen Opfer des Naziterrors von Leuten für Ihre ideologischen
Interessen instrumentalisiert werden. Finde das genauso schlimm wie Verharmlosung oder Geschichtsklittierung
#50 Pünktchen 11:35:18 | Dienstag, 20. Februar 2007
Agathänon mit Ihren Ausfällen überschreiten Sie die Grenzen des legitimen Humors! Glauben Sie etwa,
wir würden nicht merken, daß Sie den Holocaust verharmlosen wollen? Ich werde nicht zögern, Sie bei
der BHVB anzuzeigen!
#49 Agathänon 11:28:26 | Dienstag, 20. Februar 2007
Krokodil ist eine kleine Neobolschewikin -eine kleine zornige linke Emanze und Hardcorefeministin die
eine Kultur des Gesinnungsterrors und der Stasimethoden pflegt. Auf solche Leute muß man obachtgeben…
#48 Pünktchen 11:16:46 | Dienstag, 20. Februar 2007
Heinrich, haben Sie das etwa ironisch gemeint? Wissen Sie nicht, daß hier die BHVB hinter Ihnen her ist –
die BundesHolocaustVerwertungsBeauftragte Kroko! Sehen Sie sich vor! Die BHVB arbeitet eng mit der Staatsanwaltschaft
zusammen!
Bekanntlich war es ja auch die kleine DEUTSCHE Minderheit in den USA, die sich um den Völkermord an den
indigenen Völkern der USA besonders verdient gemacht hat. Friedrich Wilhelm von Steuben war so ein ganz
berüchtigter Indianermörder. Paßt gut ins Bild, dass er wegen seiner Homosexualität nach Amerika geflohen
ist und dass er seinen homosexuellen „Lebenspartnern“ sein Vermögen hinterließ. Wir Zeit dafür, dass
die BRD endlich zu ihrer Mitschuld an den Verbrechen steht und der Regierung der USA wegen der Mitschuld
an dem multiplen Völkermord eine Entschädigung zahlt.
@Krokodil: Deutsche Mittäter unentbehrlich. Ich war einige Jahre Mitglied im Vorstand der von Johannes
Lepsius 1914 gegründeten Deutsch-Armenischen Gesellschaft und Schriftleiter von deren Vierteljahreszeitschrift
Armenisch-Deutsche Korrespondenz. Daher glaube ich, mir ein Urteil in Dingen des Genozids an den Armeniern
erlauben zu können. Prof. Meggle mengt unter vieles Richtiges auch einigen Unsinn nach dem Motto „Deutsche
Mittäter sind unentbehrlich“. Eine deutsche Mittäterschaft hat es in genau dem Sinne gegeben, wie es
eine Mittäterschaft der USA an den Stalinschen Massenverbrechen gegeben hat – beide waren jeweils Verbündete
im Krieg. Für das spätere jahrzehntelange Verschweigen dieses Menschheitsverbrechens sind eine ganze
Reihe von Verantwortlichen und Interessen zu nennen. Ich verweise auf seine jahrzehntelange Tabuierung
in Israel und die regelmäßige Unterstützung, die die türkische Diplomatie von seiten der jüdischen
Lobby in den USA erfährt, wenn es um die Verhinderung der Anerkennung des Genozids seitens des Präsidenten
oder des Kongresses geht. MfG Christoph Heger
Weder die Paneuropa-Union noch Otto von Habsburg leugnen den Völkermord an den Armeniern. Beide engagieren
sich auch nicht für einen EU-Beitritt der Türkei. Das sind krude Phantasien. Es werden auch nicht landauf-landab
Coudenhove-Kalergi-Gedenkstätten eröffnet. Wer so etwas behauptet, möge mir mal aufzählen, wie viele
in den letzten 10 Jahren eröffnet wurden. Absolut lächerlich. Tatsache ist: Die Abgeordneten im Europäischen
Parlament, die Mitglieder der Paneuropa-Union sind, gehören zu den wenigen Politikern Europas, denen
jeder Christ seine Stimme geben kann, ohne seine Seele zu verkaufen. Und wenn Sie wieder einmal einen
Bericht über eine Homo-Scheiße im Europäischen Parlament lesen, können Sie sich sicher sein: Diese
Leute haben dagegen gekämpft. Das gilt auch für große Teile der EVP-Fraktion überhaupt. Der Sturz
des Paneuropäers Rocco Buttiglione war eine Aktion der Leute, die von kreuz.net am heftigsten bekämpft
werden. Und kein normaler Paneuropäer ist Freimaurer. Wer das glaubt, kann gleich zu den Sedisvakantisten
gehen, die in jeder Geste und Briefmarke des Vatikans „geheime Freimaurer-Symbole“ sehen. Bitte zurück
zur Realität!
#42 Krokodil † 00:39:08 | Dienstag, 20. Februar 2007
Hättest du wohl gerne aber eine Sperre ist a) nicht begründet (wenn die Äußerungen zahlreicher anderer
berücksichtigt werden) und würde b) nichts bringen. Pech für dich. Wie wäre es zur Abwechslung mal
mit einem sachlichen Beitrag? Ich meine, was da aus der Liste Deiner Kommentare www.kreuz.net/reader.62.html
bis jetzt zu entnehmen ist, kann man getrost auf ein Toilettenpapier kritzeln und wegspülen
#40 Krokodil † 00:07:31 | Dienstag, 20. Februar 2007
@ agmen „Das öffentliche Schweigen über diese Untaten und die Tabuisierung des Themas sind ebenso unverständlich
und fatal wie das Thema brisant ist“ So unverständlich ist das nicht. Dieser Völkermord an den Armeniern
wurde in Deutschland totgeschwiegen u. a. weil Deutschland selbst beteiligt war: „III.4 Deutschlands Sonderrolle.
Beim Völkermord an den Armeniern gab es nicht nur einen kollektiven Täter, sondern zwei: das jungtürkische
Osmanische Reich – und das Deutsche. Auch Deutschland steht in Sachen Völkermord an den Armeniern vor
dem Gericht der Geschichte (Völkermord verjährt nicht;“ www.heise.de/…ikel/19/19959/1.html Siehe auch:
„Die Türkei, Deutschland und der Völkermord an den Armeniern. Im Vorfeld des 24. April, des Gedenktages
an den Völkermord an den Armeniern, setzte sich erstmals auch ein deutscher Bundestag mit den 90 Jahre
zurückliegenden historischen Ereignissen auseinander, in die kein anderes europäisches Land damals so
verstrickt war, wie das kaiserliche Deutschland… …nen-aus-der-geschichte.de/?site=ne_import…. Ein
weiteres Problem sind die politischen Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland heute. Die Türkei
reagiert äußerst empfindlich, wenn von diesem Genozid die Rede ist. Es wird lieber alles ein bisschen
unter den Teppich gekehrt.
#39 Athanasius 22:22:17 | Montag, 19. Februar 2007
Nicht nur die Armenier waren Opfer des türkisch-nationalistischen Wütens (der übrigens relativ unabhängig
von islamischen Motiven geschah, die Islamisten waren eigentlich mehr tolerant damals zu den Christen
und Juden als die Nationalisten)… Hat jemand schon Kenntnis genommen von der Genozid [Völkermord] welche
an Pontischen und Ionischen Griechen verübt wurde? en.wikipedia.org/…ontic_Greek_Genocide Von der Vernichtung
der griechisch-orthodoxen Klöster und Kirche und Dörfer in Ostthrakien (‘Türkisches Europa’) en.wikipedia.org/wiki/Eastern_Thrace,
Ionien en.wikipedia.org/wiki/Ionia und Pontus en.wikipedia.org/wiki/Pontus, sowie in weiteren mehrheitlich
griechischen Gebieten Anatoliens/Klein Asiens? Von den Pogromen die sogar nach dieser Genozid 1920-1960
en.wikipedia.org/wiki/Istanbul_Pogrom in Konstantinopel/Istanbul sowie in Smyrna (heute: Izmir) stattfanden?
@agmen Ein öffentliches Schweigen über den Massenmord an den Armeniern gibt es zumindest in Deutschland
nicht. Schon Franz Werfels Roman „Die vierzig Tage des Musa Dagh“ (der 1933 erschien und den ich in jungen
Jahren las) hat darauf aufmerksam gemacht; Artikel in Organen wie der „Süddeutschen Zeitung“ greifen
das Thema immer wieder auf, und es hat meines Wissens auch schon eine entsprechende Resolution des Deutschen
Bundestages dazu gegeben.
Wenn hier schon… … auf Zündel verwiesen wurde, dann auch auf diese Seiten: „Holocaust-Konferenz:
Argumente gegen Auschwitzleugner“: www.h-ref.de/…st/holocaust-101.php
Der Vökermord an den Armeniern Das öffentliche Schweigen über diese Untaten und die Tabuisierung des
Themas sind ebenso unverständlich und fatal wie das Thema brisant ist. Seltsam ist, dass der türkische
Ministerpräsident in aller Welt verkünden darf, den Völkermord an den christlichen Armeniern hätte
es nicht gegeben bzw. es keinen Aufschrei gibt, wie es den bei Leugnung der Schoah gegeben hätte. In
den Wirren des 1. Weltkrieges sahen Talaat, Enver und Djamal einen günstigen Zeitpunkt um mit der armenischen
Frage ein für alle Male Schluss zu machen. Am 24.4.1915 begann mit der Massakrierung der intellektuellen
und polit. Elite Istanbuls das Unheil der Türken. Durch systematische Deportation und Vernichtung der
armenischen Bevölkerung starben ca. 1.500.000 von den 2.300.000 Armeniern, die im osmanischen Reich lebten.
Die dem Genozid entrinnnen konnten, flüchteten in den Kaukasus, in den Iran oder in den Okzident. Die
Gesamtzahl der armenischen Opfer war kurz nach dem 1.Weltkrieg noch unbekannt und somit unvollständig.
Alleine in den Vernichtungslagern der syrischen Wüste kam der größte Teil der dorthin geführten Deportierten
ums leben. Außer den Armeniern wurden weitere 500.000 assyro-chaldäische und syrisch-orthodoxe Christen
in der süd-östlichen Türkei vernichtet. Interessant ist es die Augenzeugenberichte von Henry Morgenthau,
dem amerik. Botschafter in der Türkei von 1913-1916 und die des Dominkanerpaters Hyacinth Simon, die
das grauenvolle Schicksal der Armenier hautnah vor Ort erlebten, zu lesen.
Den Umgang mit ihrer Gründungsgewalt… …sollte die Türkei nach dem Vorbild der BRD üben. Warum hat
man dort vor einem mea culpa solche Angst? Eine Kultur des Hinschauens auf die eigene Schuld ist so heilsam,
dass man sie auf Grundlage deutscher Erfahrungen allen Nationen empfehlen kann. Die Strafbarkeit der Shoah-Leugnung
ist wohl nur wegen dieses besonderen Wertes der mea-culpa-Kultur und der besonderen deutschen Verantwortung
für die Pflege des Respekts vor den Opfern zu rechtfertigen. Ansonsten wüsste ich nicht, wie sich dieser
Straftatbestand von der Verbreitung populärer, gleichwohl blödsinniger Verschwörungstheorien, die landauf
und -ab zirkulieren, unterscheiden sollte.
#33 Catholicus 19:26:28 | Montag, 19. Februar 2007
Neue Perspektiven Die Haltung Erich Feigls zum armenischen Völkermord war mir bis jetzt nicht bekannt.
Dies wirft ein trübes Licht auf den Habsburg-Historiker Feigl. – Interessant ist in diesem Fall auch,
dass kreuz.net seine Informationen fast 1:1 vom ansonsten viel geschmähten Wikipedia abgekupfert de.wikipedia.org/wiki/Erich_Feigl
hat
@ Athanasius wie das mit ‘Holocaustleugnern’ in Deutschland auf rechtswidriger Weise geschieht, sieh den
Fall Zündel Was den Buchstaben des Gesetzes entspricht kann per se nicht „rechtswidrig“ sein.
@ Athanasius Danke für die Antwort und die Erklärung. Ernst Zündel ist als Autor jahrzehntelang in
das rechtsradikale Lager hineinpositioniert von den Medien, er geniesst es offensichtlich heute sogar
öffentlich sich dazu zu bekennen. Schade für ihn. Nun, ein paar Blicke auf seine Website reichen aus,
um festzustellen, daß er mitten drin steckt im neu-braunen Sumpf.
#26 Athanasius 18:14:15 | Montag, 19. Februar 2007
@Aurelius Auf Ihre Frage zur Unterscheidung zwischen ‘Holocaust’ und ‘Schoah’, sage ich, dass ich den
Begriff Holocaust als populäres Substantiv nicht ‘leugne’, sondern die Bedeutung dieses Wortes (Brennopfer)
historisch gesehen zurückweise. Schoah bedeutet kein Brennopfer, sondern Unheil auf hebräisch. Würden
die armenischen Nachfolgeorganisationen den Massenmord an den Armeniern als „Holocaustum“ bezeichnen,
der den Staat Armenien wiederbegründet habe in aller Freiheit 1990, würde ich das auch bestreiten. Ernst
Zündel ist als Autor jahrzehntelang in das rechtsradikale Lager hineinpositioniert von den Medien, er
geniesst es offensichtlich heute sogar öffentlich sich dazu zu bekennen. Schade für ihn. Ich mag die
meisten Sprachstile der ‘Holocaustrevisionisten’ auch nicht besonders gerne, die meisten Argumente sind
polemischer und nicht wissenschaftlicher Art. Leider für sie. Den armenischen Völkermord hat es gegeben.
Fertig. Da kann mir keine Paneuropa-Union was absprechen. Leider ist die Paneuropa-Jugend nicht besonders
römisch-katholisch geprägt von der Führung her, obwohl SKH Otto von Habsburg sehr wohl frommer Katholik
ist und war. Paneuropa ist heute aber rasch verdächtigt und mit der Einen-Welt-Ideologie der Freimaurerei
assoziiert. Keiner sieht das positive, nämlich die europäische Völkerversöhnung auf christlicher Grundlage,
noch darin.
Zündel mag ein verwirrter Geist sein, das ist allerdings gottlob nicht strafbar. Ethisch steht er trotzdem
meilenweit über euch Schgnapsdrosseln. Ihr kotzt ja wohl täglich eure Tastatur und den Rest eurer verrottenen
Umgebung voll. Richter Meinerzhagen dürfte als der „Freisler der BRD“ in die Geschichte eingehen. Das
einzig Gute an seinem „Urteil“ ist das factum, das ein Staat, in dem solche Volksverhetzung als „Recht“
ausgegeben werden kann, alsbald vom Vater der Barmherzigkeit terminiert werden wird. Den Rest der brd-Geschichte
dürfen wir wohl als Agonie miterleben!
Lieber Dr. Heger, Danke für den Hinweis auf den Art. von Zastrow, einen Journalisten, den ich sehr schätze.
Zwischen Ihrem „Fall“ und dem von Z. sehe ich denn doch einen großen Unterschied! Ich würde Ihnen nämlich
in dem unter zweitens behaupteten Sachverhalt widersprechen. Zündel hatte doch einen regelrechten Schriften-
und Medienvertrieb mit Deutschland als Hauptabsatzgebiet. Ich erinnere mich da an einen Dokumentarfilm
über den Neonazi Bela Althans de.wikipedia.org/…i/Bela_Ewald_Althans, der in München eine regelrechte
Vertriebsgesellschaft für Zündel-Materialien unterhielt mit mehreren Mitarbeitern! Seitdem hat Z. offenbar
auch noch das Internet als weitere Propagandaplattform entdeckt! Okay, meine grundsätzlichen Bedenken
gegen die Befassung von Gerichten mit Streitfragen über historische Fakten hatte ich ja geäußert! Aber
Zündel war wirklich ein Propagandist! (Nomen est omen! ) MfG .chen
Zündels Internetseite liegt in den USA und konnte deshalb in Kanada nicht strafrechtlich verfolgt werden;
sie war auch nicht auf kanadische Leser gerichtet und als Betreiberin fungiert Zündels Ehefrau Ingrid
Rimland. An der seit 1994 bestehenden Strafbarkeit von Holocaustleugnung innerhalb Kanadas ändert das
nichts. Pünktchen hat Recht: Die Zundelsite war für deutsches Publikum bestimmt, denn sie umfaßt einen
großen deutschsprachigen Teil. Wer sich das Machwerk antun will, kann es tun, da es aus den eingangs
genannten Gründen nicht abgeschaltet werden konnte.
@Pünktchen: Nein. es macht aber einen Unterschied, daß Zündel das Ausland lediglich als Operationsbasis
für eine ganze auf Deutschland gerichtete publizistische Maschinerie genutzt hat, oder? Nein. Erstens
war Zündels Tätigkeit an seinem Wohnort nicht strafbar, wie das oberste kanadische Gericht festgestellt
hat. Zweitens war sie weder in ihrer Absicht noch in ihrer Wirkung auf D beschränkt. Drittens könnten
mir die vorgestellten saudi-arabischen Richter auch vorhalten, meine Seite sei auf die islamische Welt
gerichtet. Im ganzen: Die Strafbarkeit angeblich oder tatsächlich falscher historischer Behauptungen
ist ein Unding. Dazu auch Volker Zastrow in der FAZ www.faz.net/…common~Scontent.html. MfG Christoph
Heger
Holocaustleugnung ist auch in Kanada (nicht aber in den USA) strafbar. de.wikipedia.org/…ki/Holocaustleugnung
Im übrigen muß ich Aurelius beipflichten: Völkermordleugnung ist keine Meinungsäußerung mehr und
sollte generell strafbar sein, wie es in der Schweiz vom Volk mit absoluter Mehrheit beschlossen wurde.
Auf die Verurteilung Zündels werde ich heute noch ein Gläschen trinken.
Herr Dr. Heger, es macht aber einen Unterschied, daß Zündel das Ausland lediglich als Operationsbasis
für eine ganze auf Deutschland gerichtete publizistische Maschinerie genutzt hat, oder?
Ein erschreckendes Urteil Ich kenne das Buch von Feigl, habe es von der türkischen Botschaft zugesandt
bekommen – ein Machwerk, dumm und schändlich. Das Leugnen des Armeniergenozids ist in D durch das Recht
auf freie Meinungsäußerung gedeckt, wie mir das Bundesverfassungsgericht erklärt hat, als ich eine
türkische Leserbriefschreiberin angezeigt hatte, die ihn in einem frechen Ton leugnete. Ich halte das
auch für richtig. Daß die Strafbarkeit einer Meinungsäußerung gegen die grundgesetzliche Verheißung
des Rechts auf freie Meinungsäußerung verstößt, ist schon oft angemerkt worden. Was den Nazis das
Heimtücke-Gesetz war, ist den demokratischen Meinungsaufpassern der Volksverhetzungsparagraph. Hier möchte
ich aber die Aufmerksamkeit auf einen anderen, erschreckenden Aspekt lenken: Die nach der Gesetzesverschärfung
von 1994 strafbare Meinungsäußerung erfolgte im Falle Zündels im Ausland, nämlich an dem seinerzeitigen
Wohnort Zündels in Kanada, wo sie nicht strafbar ist. Das Gericht stellte nun – wie in anderen ähnlich
gelagerten Prozessen auch – darauf ab, daß die inkriminierte „Zundelsite“ im Internet auch in Deutschland
einzusehen ist. Nun halte man sich vor Augen: Ich habe eine Internetseite www.christoph-heger.de/Islamic_Matters.htm,
die auch in Saudi-Arabien und ähnlichen Ländern eingesehen werden kann und dort strafbar ist. Werde
ich demnächst nach Saudi-Arabien ausgeliefert, wo ich dann nach dem Beispiel der Mannheimer Richter nach
lokalem (Scharia-)Recht verurteilt und hingerichtet werden kann? MfG Ch.Heger
@stimme aus dem tradiland Werte Stimme, wenn Du einmal die Bücher von Coudenhove-Kalergi liest, insbespondere
sein „Praktischer Idealismus“, wirst selbst Du feststellen, daß eine Gruppierung, die sich Coudenhove-Kalergies
Weltanschauung beruft, wohl kaum als christlich zu bezeichnen ist. Die Paneuropa-Union ist höchstens
als „christdemokratisch“ zu bezeichnen, weil sie das Wort „christlich“ diesbezüglich mißbraucht. Coudenhove-Kalergie
träumte von der „Agonie des Christentums“… Nur wer seine Gehirn gegen ein Parteibuch getauscht hat
oder prinziell nichts liest, fällt darauf herein. Fortis in fide! Cyprian
das klingt ja fast als würde in Deutschland jemand den Holocaust leugnen! In Deutschland steht das unter
Strafe! Deutschland ist in der EU! In der Türkei steht das nicht unter Strafe => die Türkei kommt niemals
in die EU! Gelobt sei Jesus Christus! Betet für die Irrgläubigen auf das sie sich bekehren!
Ich finde auch das Leugnen von historisch gut belegten Fakten schändlich und kritikwürdig! Auf der anderen
Seite ist die Verständigung über historische Tatsächlichkeiten keine Aufgabe von Parlamenten und Gerichten.
Wer – gegen alle Evidenzen – etwas leugnet, der exkommuniziert sich aus der wissenschaftlichen Community
ganz von alleine! Dazu braucht es keinen Staatsanwalt. Im Gegenteil: der Ruf nach dem Staatsanwalt verleiht
manchen Dummdreisten sogar einen Märtyrerstatus!
Gehört die Leugnung des Armenier-Völkermordes zum Programm der Paneuropaunion? Nach dem enthusiastischen
Einsatz Ottos v. Habsburg für den EU-Beitritt der Türkei (O.v.H. ist seit Jahrzehnten Mitglieder der
islamischen Gesellschaft der Türkei) muß man es fast annehmen. Wie die Paneuropa-Union ja auch schon
durch ihren Gründer, den okkultistischen Freimaurer Richard Graf v. Coudenhove-Kalergi, anrüchig ist.
Für letzteren fährt Otto v.H. seit Jahr und Tag über die Lande und eröffnet Coudenhove-Kalergi-Gedenkstätten
und -büsten…
@Athanasius Danke für die Antwort. Ich finde es hinsichtlich der armenischen Opfer und Überlebende skandalös
den Massenmord zu leugnen, so wie ich es skandalös finde den Massenmord an den Juden im II. WK zu leugnen
In verschiedenen Postings von Ihnen habe ich gelesen, daß Sie zwischen „Shoa“ und „Holocaust“ unterscheiden.
In meinem Sprachgebrauch meinen beide Ausdrücke das Gleiche, d.h. den Massenmord an den Juden im II.
WK. Könnten Sie mir bitte erklären, wo der Unterschied zwischen den Begriffen liegt (oder sagen Sie
einfach, wo ich das nachschauen kann)? Ich persönlich denke, daß sowohl das Leugnen des Einen wie des
anderen Massenmordes unter Strafe gestellt werden soll. Egal wo.
@Aurelius Ich habe keine Sympathie für ‘Holocaustleugner’. Sie müssen mich wohl falsch verstanden haben.
Ich finde aber, dass man jeden offen reden lassen müsse (damit sind meine jüdische Freunde ja völlig
einverstanden), wenn man wirklich Redefreiheit als „Grundprinzip“ handhaben will. Ich finde es hinsichtlich
der armenischen Opfer und Überlebende skandalös den Massenmord zu leugnen, so wie ich es skandalös
finde den Massenmord an den Juden im II. WK zu leugnen („Die sind alle ausgewandert nach Israel und lebten
in Birkenau wie Gott-in-Frankreich“). Ich bin aber bereits zum armenischen Massenmord eine historische
Revision der Opferzahl entgegenzunehmen, ebenso der Opferzahl der im 2.WK getöten und dem rassistischen
Terror erliegenen Juden. Deswegen finde ich es gerade lächerlich, dass man in der BR Deutschland die
Existenz Napoleons leugnen darf, aber die Zahl der jüdischen Opfer des antisemitischen NS-Terrors nicht
revidieren darf. In Deutschland kann man straffrei Armenier verleumden und den Massenmord von 1915 leugnen
en.wikipedia.org/…ki/Armenian_Genocide, fliegt man aber wegen „Holocaust-Revisionismus“ in den Kerker.
Wegen Hassparolen muss man in die Zelle gehen, aber wegen historischen Schriften und Theorien wohl kaum.
Das ist moralisch unhaltbar. Ich finde das lächerlich, es zeigt auch, dass man wenig Vertrauen in der
Wahrheitssuche der Menschen hat. Man muss keine Zahlen verteidigen, sondern das Gedächtnis an die Opfer
(egal ob armenisch, jüdisch, assyrisch [suryoye, christl.-aramäisch] en.wikipedia.org/…ki/Assyrian_Genocide
oder griechisch en.wikipedia.org/…ontic_Greek_Genocide).
Falls die Türkei tatsächlich der Europ. Union beitritt – wovor uns ein gütiges Schicksal behüten möge! –
erleben wir eine absurde Situation: in einem Mitgliedsstaat der Union wäre das Leugnen eines geschichtlichen
Ereignisses strafbar (Frankreich), dessen Behauptung in einem anderen (der Türkei) ebenso unter Strafe
stünde! Wenige Flugstunden entscheiden darüber, was ich über die Tatsächlichkeit eines historischen
factums im Einklang mit den Landesgesetzen öffentlich äußern darf!
Wieder einmal… …verstößt Kreuz.net gegen elementare Grundsätze des seriösen Journalismus. Hätte
die Redaktion die Überschrift des Artikels korrekt in Anführungszeichen gesetzt („Den armenischen Völkermord
hat es nie gegeben“), so hätte es sich dabei um ein Zitat aus den Aussagen eines dritten gegeben. Ohne
Anführungszeichen wird eine Tatsachenbehauptung daraus; d.h. Kreuz.net leugnet den Völkermord an den
Armeniern. (Will sich die Redaktion jetzt bei türkischen Nationalisten einschleimen?)
Unsinn Requiescat in pace. Die Leugnung des armenischen Völkermordes ist einfach historischer Unsinn.
Deswegen sollte man noch nicht eingekerkert werden (wie das mit ‘Holocaustleugnern’ in Deutschland auf
rechtswidriger Weise geschieht, sieh den Fall Zündel), aber es ist nun einmal so dass die Armenier –
nach deutschen Quellen (also Zentralmächte!) – zu hunderttausenden ermordert wurden von den Jungtürken
ab 1915. Eine totale SUmme von 1,5 Million Mordopfer ist realistisch. Wer sein Geschichtsbild von seinen
Freunden usw. bestimmen lässt, denkt nicht nach. Dann dürfte ich nicht einmal an Jesus Christus glauben,
weil ich zufällig jüdische Freunde habe… Es war Völkermord. Übrigens gab es dazu die Völkermorde
an den Assyrern (Christen, sowohl an den Monophysiten wie an den Syro-Katholiken), an den Griechen von
Pontus und Smyrna, usw. usw. Dabei fielen noch eine weitere zwei Millionen an nichttürkischen Minderheiten
dem türkischen Treiben zum Opfer. Kurden waren damals Mittäter, keine Opfer, damals noch verbündet
mit den Türken. Aber: Nur weil die radikale zionistische Gruppe Lehi 1948 in Jerusalem den Graf de Bernadotte
ermordete, kann man doch auch den Massenmord an den europäischen Juden im II. Weltkrieg nicht leugnen!
Das wäre genauso gut riesigen Unsinn. Gedenket allen Opfern von Verbrechen gegen die Menschlichkeit!