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Montag, 19. Februar 2007 15:29
Den armenischen Völkermord hat es nie gegeben
Ende Januar verstarb in Wien ein bekannter katholischer Journalist und führender Leugner des Völkermordes an den Armeniern.
Prof. Erich Feigl im Gespräch mit Kaiserin Zita
Prof. Erich Feigl im Gespräch mit Kaiserin Zita
(kreuz.net) Der österreichische Journalist, Schriftsteller, Historiker und Dokumentarfilmer Erich Feigl (75) ist tot.

Er starb am 26. Januar in Wien an Nierenversagen.

Bereits als Student war Feigl schriftstellerisch tätig.

Er verfaßte Biographien über das letzte österreichische Kaiserpaar Karl I. und Zita von Bourbon-Parma sowie den derzeitigen Chef des Hauses Habsburg, Otto von Habsburg.

Schnell wandte er sich auch der Filmarbeit zu. Er drehte eine Reihe bedeutender TV-Dokumentationen – unter anderem mit dem Dalai Lama, mit dem österreichischen Thronfolger Otto von Habsburg und seiner Mutter, Kaiserin Zita.

Seit den 50er Jahren war er in der monarchistischen Szene Österreichs aktiv.

Feigl war Bundesobmann der Paneuropa-Bewegung in Österreich, Ehrenmitglied der Wiener Studentenverbindung Ottonia und Ehrenmitglied des monarchistischen Parteiprojektes Schwarz-Gelbe Allianz.

1984 wurde sein langjähriger enger Freund, der türkische Diplomat Erdogan Özen, von Mitgliedern der damaligen armenischen Gruppe Asala – Armenische Geheimarmee zur Befreiung Armeniens – in Wien getötet.

Anschließend recherchierte Feigl über den armenischen und kurdischen Widerstand in der Türkei und schrieb mehrere Bücher.

Er ist der Autor des Buches „Ein Mythos des Terrors. Armenischer Terrorismus“. Diese Veröffentlichung ist mittlerweile nicht mehr als eigenständiges Werk erhältlich, sondern wurde in seinem Buch „Turkey, Europe and Public Opinion: A Myth of Error“ aufgenommen.

In dem Buch behauptet er, daß der Völkermord an den Armeniern eine Erfindung europäischer Länder gewesen sei, um gegen die türkische Regierung zu intrigieren.

Feigl erreichte seine Bekanntheit nicht zuletzt durch seine negationistischen Äußerungen zum Völkermord an den Armeniern.

Er war Träger verschiedener Auszeichnungen, zum Beispiel der Medaille für Fortschritt der Republik Aserbaidschan.

© Bild: www.monarchie.at
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 92 Lesermeinungen:
Mittwoch, 7. März 2007 17:50
Krokodil †: Der kriminelle P.
dessen zahlreichen Lügen und Verleumdungen nachgewiesen werden konnten, kriecht natürlich jedem in den Hintern, der sich als seriöser Kontrahent meinerseits bereits disqualifiziert hat.
Mittwoch, 7. März 2007 17:35
Pünktchen: Politkommissarin Krokodil ermittelt:
Spätestens jetzt dürfte auch anderen klar sein, WAS sich hinter diesem „Doktor“ verbirgt …!!!

Jetzt ist es „auch anderen“ klar! Wirklich!

Kroko, Du bist unersetzbar! Wenn wir Dich nicht hätten !
Mittwoch, 7. März 2007 17:29
Krokodil †: Pseudo-Doktor Hegel
zeigt sein wahres Gesicht unter anderem hier:

http://www.kreuz.net/…ticle.4813-page.html

Zynisch und sarkastisch reagiert er auf Kommentare in Bezug auf antisemitische Klischees:

„Man weiß doch, daß nicht nur die einzelnen jüdischen Mitbürger, sondern auch die jüdischen Organisationen bettelarm sind und von den milden Zuwendungen der Bundesrepublik Deutschland und anderer leben.“

Mit diesen zynischen Reaktionen möchte er die „jüdische Geldmacht“ untermauern.

Weiter:

„Dabei ist es sonnenklar, daß zwar die Weltgeschichte voll ist von Verschwörungen, aber nie und nirgendwo sich Juden an ihnen beteiligt haben.“

Die „jüdische Weltverschwörung“ wird hier bemüht und ebenfalls duch zynisches Gesülze untermauert.

Spätestens jetzt dürfte auch anderen klar sein, WAS sich hinter diesem „Doktor“ verbirgt.
Mittwoch, 7. März 2007 12:10
HarroMeyer: Wirklich nicht?
Da sollte man den Bericht des damaligen Botschafters in der Türkei, des Mannheimers Morgenthau einmal genau durchlesen, über die Wikipedia im Internet, 20 Kapitel mit Bildern! einmal genau durchlesen.
Über die Schuld der Türken kann man streiten,
über den armenischen Völkermord NICHT!
Donnerstag, 22. Februar 2007 10:30
Benedikt: @ Stöhr
Also: Damit hat sich der Pseudo-Katholik Benedikt als radikaler Rechtspositivist entlarvt. Demnach waren also auch die Rassengesetze und ist jedes Gesetz der „BRD“ *nicht* rechtswidrig.

Reden Sie doch nicht so geschwollen daher. Ein Gesetz kann nicht rechtswidrig sein, weil es rechtsetzend ist. Es kann aber natürlich verfassungswidrig sein, oder ein Verstoß gegen höherrangiges Recht.

Der Vorwurf des Positivismus ist von einem Sedisvakantisten Ihrer Couleur übrigens reichlich grotesk.
Mittwoch, 21. Februar 2007 17:32
freddie schenk: SEHR INTERESSANT
Die Redaktion hat soeben still und leise den „Artikel“ „Auf einem Auge blind“ über den angeblichen Predigtskandal um Pfarrer Harald Fischer in Kassel sowie alle dazu geposteten Leserbeiträge vom Netz genommen.

Die Konsequenz, diesen hanebüchenden Unsinn zu entfernen sei ausdrücklich begrüßt; die Art und Weise, das ohne Kommentierung zu tun, zeugt von der „Aufrichtigkeit“ der Macher dieser Internetseite.
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