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Ein neues Wesen + Überdachtes Petrusgrab + Ei, ei die Wissenschaft + Wird England katholisch – oder moslemisch? + Bischof Kamphaus über die Kreuzzüge
Ein neues Wesen

Vatikan. Die Beichte sei „eine spirituelle Erneuerung, die den Bußgänger in ein neues Wesen verwandle“. Das sagte Papst Benedikt XVI. am gestrigen Montag bei einer Audienz für die Beichtväter der vier Römischen Basiliken. Priester, die Beichte hören, bezeichnete der Heilige Vater als „aktive Mitarbeiter der göttlichen Gnade“. Der Papst forderte auch, Seminaristen gut auf die Spendung dieses – in großen Teilen der Kirche ausgestorbenen – Sakraments vorzubereiten.

Überdachtes Petrusgrab

Vatikan. Kunstexperten haben im Vatikan ein wertvolles Flachrelief aus Marmor entdeckt. Es soll bis ins 17. Jahrhundert das Petrusgrab unter der Peterskirche überdacht haben. Es wurde Ende des 15. Jahrhunderts von Papst Sixtus IV. in Auftrag gegeben. Anfang des Monats berichtete die römische Tageszeitung ‘La Repubblica’ von einem weiteren interessanten Fund aus dem Vatikan: Experten entdeckten eine alte Quittung, die beweisen soll, daß der Renaissance-Künstler Michelangelo († 1564) während seiner Arbeiten am Petersdom im Inneren der Basilika wohnte.

Ei, ei die Wissenschaft

Großbritannien. In Großbritannien will man mit Geld entlohnte Spenden von Eizellen, die zu wissenschaftlichen Zwecken verbraucht werden, legalisieren. Laut dem britischen Magazin ‘The Observer’ plant die Regierung eine entsprechende Regelung. Bei den für die Gesundheit einer Frau nicht unbedenklichen Eizellenentnahmen sollen die Spenderinnen umgerechnet rund 370 Euro verdienen.

Wird England katholisch – oder moslemisch?

Großbritannien. Die Londoner Tageszeitung ‘Times’ stellte kürzlich die Frage, ob England katholisch werde. Dabei wurde vor allem auf die Einwanderungswelle aus Polen hingewiesen. Allein in London sollen mittlerweile über 600.000 Polen leben. Seit der Reformation könnte der Katholizismus – nach der ‘Times’ – zur vorherrschenden Glaubensrichtung werden. In England und Wales gibt es auf dem Papier 25 Millionen Anglikaner und 4,2 Millionen Katholiken. Wenn man den Berechnungen allerdings die Zahl der Praktizierenden zugrundelegt, stehen die Moslems, von denen es in England und Wales rund zwei Millionen gibt, deutlich an der Spitze.

Bischof Kamphaus über die Kreuzzüge

„Die Muslime sollten nicht vergessen, daß lange vor dem ersten Kreuzzug arabisch-muslimische Heere jenes Land erobert hatten, das Christen als ‘Heiliges Land’ galt und gilt. Damals fiel ihnen auch die Heilige Stadt Jerusalem mit ihren vielen heiligen Stätten in die Hände. Die Frage muß erlaubt sein, wie Muslime damals und heute auf die Einnahme Mekkas durch Christen reagieren würden.“

Aus einem Beitrag des emeritierten Limburger Bischofs, Mons. Franz Kamphaus, für die ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ vom 2. Februar.
      
10 Lesermeinungen
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#10   Benedikt   10:26:49 | Donnerstag, 22. Februar 2007
@ bonifatius
Woher wissen Sie, dass Kamphaus die Botschaft Christi nicht verkündet hat? Dass Ihnen seine Art und Weise nicht gepasst hat heißt noch lange nicht, dass so eine Verkündigung nicht stattgefunden hat.
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#9   Ydefix   20:23:25 | Dienstag, 20. Februar 2007
Was Belzebub-Ratzinger
nicht erwähnt ist der logische Hauptgrund, warum die Beichte in der „Konzils“-Sekte so gut wie ausgestorben ist: Weil es fast keine Priester mehr gibt. Ein nachgeordneter Grund ist, dass diese Leute ja in den allerwenigsten Fällen als Christen leben wollen.
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#8   Regina 1961   19:29:01 | Dienstag, 20. Februar 2007
@ sulpi…
Mein Gott, da haben wir sie ja wieder, die feine, hochgeistige Ausdrucksweise auf kreuz.net.
Regina 1961
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#7   Sulpicius   19:20:34 | Dienstag, 20. Februar 2007
Tja, Kamphaus…
… jetzt wo’s ihm selbst langsam an den Arsch geht, kommen natürlich solche Töne!
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#6   bonifatius   18:36:44 | Dienstag, 20. Februar 2007
Bemedikt: Äpfel sind keine Birnen
Die Wertungen der Kreuzzüge stimmen. Aber die Botschaft Christi zu verkünden – u. a. die Aufgabe eines Episkopus in einer total sexualisierten Welt – das hat leider ihr früherer Arbeitgeber versäumt. Übrigens steht er da mit wenigen Ausnahmen bei den Hochwürdigen Herren in guter Gesellschaft.
Lieber Benedikt, an unangeneheme Wahrheiten die Menschen erinnern, auch wenn sie dann als schmerzende giftige Pfeile zu rückkommen, wäre die Aufgabe eines Seelenführers und nicht Liebkind mit Popularität bei einer verlogenen Gesellschaft.
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#5   Benedikt   16:31:35 | Dienstag, 20. Februar 2007
Kaum…
…die Aussage passt zu Kamphaus. Man muss sich halt nur ein wenig mit ihm beschäftigen, dann erkennt man das.
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#4   ottaviani   11:33:45 | Dienstag, 20. Februar 2007
stimmt
dabb trifft wohl eher der vergleich vom blinden huhn zu daß ein korn findet
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#3   Karl Murx   10:17:52 | Dienstag, 20. Februar 2007
England: katholisch, moslemisch, konziliar?
Laut SPIEGEL und TIMES steht ja die Vereinigung von Frank’nchurch mit den Anglikanern kurz bevor.
Was geschieht, wenn man mit Leuten verhandelt, die Verhandlungspartner sind, kann man diesem Beitrag von VIRGO-MARIA entnehmen, der sich mit der traurigen Geschichte der Revolte von Lincolnshire 1536 (The Pilgrimage of Grace) auseinandersetzt.
www.virgo-maria.org/…et_Henri_VIII_V1.pdf
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#2   Desperatus †   10:02:41 | Dienstag, 20. Februar 2007
@Ottaviani
wenn der Artikel, wie hier steht, am 2. Februar in der FAZ erschien, hat er garnichts mit dem Ruhestand von Franz kanphaus zu tun, der erst mit Abglauf des 2. Fabruar begann. Sie müssen ihn schon noch der Zeit als Diözesanbischof zurechnen.
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#1   ottaviani   09:38:06 | Dienstag, 20. Februar 2007
Mgr kamphaus
scheint der ruhestand zu bekommen:-)
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