Sozialismus
Sie schwiegen und schweigen betreten
Bei der Linken war und ist die Leugnung der sozialistischen Menschheitsverbrechen verbreitet. Eine Aufarbeitung der Geschichte steht immer noch aus. Von Hubert Hecker.
(kreuz.net) Von Anfang an verstand sich der Marxismus als Kind der Aufklärung.

Im Jahr 1917 machten sich die russischen Bolschewiken daran, die marxistischen Theorien in die Praxis umzusetzen.

Dabei lebten die schlimmsten Alpträume der aufklärerischen Vernunft wieder auf.

Die Schlächtereien der Französischen Revolution und alle Formen des neuzeitlichen Staatsterrorismus wurden in den Schatten gestellt.

Die Lenin-Stalin-Ära war gleichbedeutend mit Totalitarismus, Terror, Tod, Geheimpolizei, Bespitzelung, Umerziehung, Arbeitslager, Propaganda, Unterdrückung.

Das Rußland der „Ikonen und Kakerlaken“ müsse vernichtet werden – brüllte der bolschewistische Fanatiker Leo Trotzki († 1940).

Das geistlich-kirchliche Rußland wurde schon Anfang der 20er Jahre stranguliert, das russische Bürgertum enteignet, die russischen Bauern während der Kollektivierungsphase millionenfach ermordet.

Abweichler von der Parteilinie wurden während der Verfolgungsphase ab 1936 – die „Hölle auf Erden“, wie die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ im Dezember 2006 titelte – ausgemerzt.

Im roten Sowjetstaat gab es über 500 Konzentrationslager – sogenannte Gulags.

Während des Zweiten Weltkriegs waren die kommunistischen Barbaren gezwungen, eine Terrorpause einzulegen.

Doch bereits ab 1945 wütete die Rote Armee in den neuen besetzten Sowjetgebieten. Ab 1947 wurde der Staatsterror der Vorkriegszeit auch im Stammland wieder aufgenommen.

Kaum war der Stalinismus in der Sowjetunion teilrevidiert, lebte in China der kommunistische Terror unter dem Schlächterregime von Mao Zedong († 1976) auf.

Der Menschheitsverbrecher Mao Zedong inspirierte sich ebenfalls an der europäischen Aufklärung: Georg Friedrich Wilhelm Hegel, Karl Marx, Friedrich Engels und Ernst Haeckel seien seine Lehrmeister gewesen, verriet der alte Mao dem damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt.

Nicht anders die kommunistischen Bluthunde um Pol Pot († 1998) in Kambodscha. Sie folgten dem europäischen Marxismus, den sie als Studenten in Frankreich kennengelernt hatten.

Mehr als sechzig Jahre lang – von 1917 bis etwa 1980 – mordeten kommunistische Horden in unvorstellbaren Dimensionen: ein Jahrhundert-Blutbad, das seinen Ausgangspunkt in der europäischen Aufklärung nahm.

Doch wie reagierten die links-liberalen Denker des 20. Jahrhunderts auf die kommunistische Katastrophengeschichte?

Die tragische Antwort: Die meisten europäischen Linken der Zwischenkriegszeit ließen sich den Glauben an die unbedingte Richtigkeit des Marxismus auch nicht durch den Terror Stalins nehmen.

1926 weilte der deutsche Philosoph und Marxist Walter Benjamin († 1940) länger Zeit in der Sowjetunion.

Er war begeistert und überlegte sich ernsthaft, Mitglied der Stalin-Partei zu werden.

In den 30er Jahren lud Stalin mehrfach europäischer Schriftsteller nach Moskau ein.

Die Teilnehmer an den Propagandabesuchen wurden auch durch ein Muster-Gulag – Konzentrationslager – geführt. Anschließend waren sie über den kommunistischen Musterstaat begeistert und verbreiteten in ihren Heimatländern entsprechende Hurrah-Meldungen.

Der 1936 einsetzende totale sowjetische Terror ernüchterte nur wenige der damaligen Rußlandbesucher – etwa den französischen Dichter André Gide († 1951).

Gide verfaßte einen wenig euphorischen Reisebericht.

Ihm widersprach der deutsche Schriftsteller Lion Feuchtwanger († 1958) mit einer peinlichen Jubel-Schrift auf die Sowjetunion.

Alle deutschen Exilschriftsteller linker Couleur wußten um die stalinistische Verfolgungswelle.

Auch der Dramatiker Bertold Brecht († 1956) schrieb in seinen Briefen davon.

Doch in der Öffentlichkeit verschwieg diese Gruppe die furchtbaren Greuel oder propagierten sogar offen den Stalinismus.

Es handelt sich hier um das deprimierendste und anstößigste Kapitel der deutschen Exilliteratur.

Zum Kreis dieser linksintellektuellen Blindgänger gehörte auch der Philosoph Theodor W. Adorno († 1969).

Während die Kommunistische Partei der Sowjetunion mittels Schauprozessen von Tausenden linken Juden gesäubert wurde, schrieb der deutsche Professor mit jüdischen Wurzeln im November 1936 aus dem englischen Exil an seinen Freund Max Horkheimer († 1973):

„In der gegenwärtigen Situation sollten wir – sei es auch um den schwersten Preis – Disziplin halten und nichts publizieren, was Rußland zum Schaden ausschlagen kann.“

Als die Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg die staatliche Terror- und Verfolgungsmaschinerie erneut anwarf, blieb Adorno dieser Linie treu.

Nach dem Zweiten Weltkrieg warb Adorno im US-Exil ausdrücklich für den Stalinismus.

Leider ist das Theaterstück „Der Philosoph. Oder: Durfte Adorno schweigen?“ nie geschrieben worden.

Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland änderten Adorno und Horkheimer ihre politische Publikationsstrategie. Fortan konzentrierten sie sich auf die Kritik des westlichen Kapitalismus.

Die „Dialektik der Aufklärung“ – das Hauptwerk der beiden Sozialphilosophen – entdeckt die finsteren Seiten der Aufklärung ausschließlich im Spätkapitalismus.

Mit ihrer exzessiven Kritik an „spätkapitalistischem Konsum- und Kulturterror“ präsentierten die beiden Professoren die sozialistische Barbarei als die bessere Alternative.

Die angeblich kritische Kompetenz ihrer „Kritischen Theorie“ – wie das Konzept der Frankfurter Schule auch genannt wurde – haben die beiden Propagandisten nie auf den real existierenden Sozialismus – Stalinismus und Maoismus – angewendet.
      
43 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#50   Pünktchen   17:48:49 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Die Opferverwurstungs-GmbH u.KoKG „Krokokodil“
verteidigt ihre angeblich exklusiven Verwertungsrechte an Nazi- und „Kirchen“opfern, es stellt sich jedoch mittlerweile ein fürchterlicher Verdacht ein: sie hat selber Leichen im Keller, sie geht über Leichen und sie übergeht Leichen!
„Opfer“ sind für die Kroko GmbH nur unter dem Verwertungsgesichtspunkt interessant. Die Opfer der kommunistischen Diktaturen werden daher keines Blickes gewürdigt, diese Opfer waren offensichtlich der notwendige Tribut für eine Weltoptimierung im Namen der „wissenschaftlichen“ Weltanschauung des Kommunismus!
Auf „die Wissenschaft“ beruft sich die Kroko GmbH außerdem noch (aber genauso trügerisch wie die o.g. „wissenschaftliche Weltanschuung“!), wenn es darum geht, jährlich mehrere Millionen Menschen ihres Menschseins zu berauben und sie zur Abschlachtung freizugeben!
Beim Holocaust dagegen kämpft dieses Unternehmen umbleibende Schürfrechte Damit will es den Weltmarkt erobern. Diese Opfer werden zum archimedischen Punkt aller Debatten erklärt. Vom Hochplateau dieses Opferberges schaut das Krokodil auf die zuvor „wissenschaftlich“ abgetragenen und definitorisch hinwegplanierten Opferberge herab und genießt befriedigt den „EINZIGARTIG“en Ausblick!
Im Keller der Kroko KG gibt es noch eine Leiche! Ganz weit unten und ganz klein – wirklich gar nicht der Rede wert – so klein, daß ein Schuft wäre, wer da von „Verdrängung“ sprechen wollte!
(Kroko wurde von Lesern auf eine eigene Abtreibung befragt. Peinliches Schweigen!)
Redaktion benachrichtigen
#49   Arkanum †   17:56:16 | Mittwoch, 21. Februar 2007
Da hätte doch
unsere Beobachterin wirklich etwas zu beobachten:
Artikel im Bermuda-Dreieck verschwunden! :-D
Redaktion benachrichtigen
#48   freddie schenk   17:47:48 | Mittwoch, 21. Februar 2007
@Arkanum
Komisch; plötzlich sind die sonst so eifrigen Wahrheitspächter verdächtig still. Keine Postings zu meiner Skandalenthüllung. Vielleicht laufen die Mailboxen zwischen USA und D jetzt heiß um zu überlegen, wie man das am besten todschweigen kann. Aber vielleicht meldet Gotthard sich ja auch noch – der hatte auch erkannt, dass kreuz.net nur wieder eine neue Luftblase ins Netz gepustet hatte.
Redaktion benachrichtigen
#47   Arkanum †   17:37:54 | Mittwoch, 21. Februar 2007
Stimmt, freddie!
:)3 Beweis www.kreuz.net/article.4743.html
Redaktion benachrichtigen
#46   freddie schenk   17:30:52 | Mittwoch, 21. Februar 2007
SEHR INTERESSANT
Die Redaktion hat soeben still und leise den „Artikel“ „Auf einem Auge blind“ über den angeblichen Predigtskandal um Pfarrer Harald Fischer in Kassel sowie alle dazu geposteten Leserbeiträge vom Netz genommen.
Die Konsequenz, diesen hanebüchenden Unsinn zu entfernen sei ausdrücklich begrüßt; die Art und Weise, das ohne Kommentierung zu tun, zeugt von der „Aufrichtigkeit“ der Macher dieser Internetseite. :'(
Redaktion benachrichtigen
#45   Che Guevara   15:41:34 | Mittwoch, 21. Februar 2007
??????????????????
Auf was für einer reaktionären klerikalen Site is Che hier gelandet?
hasta la victoria siempre
Redaktion benachrichtigen
#44   Krokodil †   15:12:03 | Mittwoch, 21. Februar 2007
Wer da wo was bei P. „entdeckt“ hat
dürften vernunftbegabte Menschen inzwischen längst verstanden haben.
Redaktion benachrichtigen
#43   Desperatus †   21:59:34 | Dienstag, 20. Februar 2007
@Lorenz
Man braucht nur Gides Werke zu lesen einschließlich des Klappentextes. Das hat mit der Glaubwürdigkeit in meinen Augen garnichts zu tun. Auf dieser Seite hier werden doch Schwule ständig als unglaubwürdig (und das ist noch der freundlichste Ausdruck) hingestellt.
Redaktion benachrichtigen
#42   Pünktchen   21:31:11 | Dienstag, 20. Februar 2007
Interessant,
die BundesHolocaustVerwertungsBeauftragte Krokodil, die gewöhnlich auf jeden Artikel aufspringt, in dem es um systematische Großverbrechen und ihre propagandistische Verwertung gegen nicht-linke Meinungsgegner geht, hat hier noch keinen einzigen Beitrag gepostet! Haben wir in diesem Artikel etwa ihren blinden Fleck gefunden?
Redaktion benachrichtigen
#41   Lorenz   21:04:26 | Dienstag, 20. Februar 2007
Lieber Heinrich, liebe Lady, lieber Verzweifelter,
Danke zunächst, dass sie nur meine Deutung, nicht aber mich für zynisch halten. Das ist in diesem Forum ja nicht selbstverständlich. Fast scheint es mir, als hätten sie mein Argument ein wenig „zynisiert“.
Wenn Sie über den Stalinismus mehr als Zahlen wollen, Lady, also den Verusuch einer künstlerischen Bewältigung, was der Archipel ja auch sein will, lesen möchten, dann empfehle ich Kolyma Tales von Varlam Shalamov. Der legendäre erste Satz lautet, wenn ich mich recht erinnere: „Among all Sibirian trees I loved dwarf cedar most“.
Lieber Desperatus! Wo findet man denn nur solche Details über alle möglichen Leute heraus und hat die „Schwulizität“ des erwähnten Menschen etwas mit seiner Glaubwürdigkeit zu tun?
Redaktion benachrichtigen
#40   Desperatus †   19:24:12 | Dienstag, 20. Februar 2007
Verstehe ich das jetzt falsch.
ASndre Gide wird vom Verfasser als Kronzeuge gegen den stalinistischen Terror angefühjrt. Das ist gut so. Ist sich der Verfasser des Artikels auch bewußt – und sind es die Leser –, daß Andre Gide schwul war?
Redaktion benachrichtigen
#39   Lady Integra Wingates Hellsing   18:52:49 | Dienstag, 20. Februar 2007
@ Stimme aus dem Tradiland
Nur so, aber Alexander Solschenizyn bietet eine Alternative zu den Zahlen und Statistiken mit denen wir sonst die Verbrechen des Kommunismus beschreiben.
Redaktion benachrichtigen
#38   Aurelius   18:50:07 | Dienstag, 20. Februar 2007
@Tradiland
Und jetzt ernsthaft: Leugnen Sie etwa, Aurelius, dass Juden auch durch Erschiessen, Giftspritzen (Dr. Mengele), Verhungern lassen bzw. Unterlassung medizinischer Behandlung ermordet wurden? Leugnen Sie etwa die Existenz von SS-Einsatzgruppen, die hinter der Front im Gebiet der Sowjetunion Massenerschießungen durchgeführt haben?
Entschuldigung, aber haben Sie einen an der Waffel?
Derjenige, der die Vokabel „anheblich“ in Verbingung mit dem Vergasen von Juden gebraucht hat, sind Sie.
Redaktion benachrichtigen
#37   HeinrichvonOfterdingen   18:25:19 | Dienstag, 20. Februar 2007
Lieber Lorenz,
Eine genozidale Konsequenz macht aus einem historischen Ereignis noch keinen Genozid.
Am 9. Dezember 1948 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen in der Resolution 260 die „Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes“, die am 12. Januar 1951 in Kraft trat.
Die Konvention definiert Völkermord in Artikel II als „eine der folgenden Handlungen, begangen in der Absicht, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe ganz oder teilweise zu zerstören“:
a) das Töten von Angehörigen der Gruppe
b) das Zufügen von schweren körperlichen oder seelischen Schäden bei Angehörigen der Gruppe
c) die absichtliche Unterwerfung unter Lebensbedingungen, die auf die völlige oder teilweise physische Zerstörung der Gruppe abzielen
d) die Anordnung von Maßnahmen zur Geburtenverhinderung
e) die gewaltsame Überführung von Kindern der Gruppe in eine andere Gruppe
Ihre zynische Deutung läuft nun darauf hinaus, es handele sich vielleicht materiell um einen Völkermord. Da aber niemand die Absicht hatte die Ethnien auszurotten, sondern nur ein gleichgerichtetes Massenmorden Vieler aus ökonomischen Gründen stattfand, sei es final kein Völkermord. Dies greift aber zu kurz, weil eben kein gleichgerichtetes zufälliges Handeln Vieler vorliegt, sondern Handeln und Unterlassen von Regierungen, die um die Konsequenzen wissen mußten. Die Absicht darf ohne Weiteres unterstellt werden, wenn die Tat erfolgreich war.i
Redaktion benachrichtigen
#36   Arkanum †   18:01:31 | Dienstag, 20. Februar 2007
für alle Seiten
hier die gegenwärtig gültige Definition für Völkermord bundesrecht.juris.de/vstgb/__6.html laut Völkerstrafgesetzbuch.
Redaktion benachrichtigen
#35   Lorenz   17:54:42 | Dienstag, 20. Februar 2007
Lieber Heinrich,
gern annehmend, dass Sie mit allen Beispielen für Atrozitäten europäischer Siedler wider die Urbevölkerung recht haben, bestreite ich dennoch die Genozidthese. Eine genozidale Konsequenz macht aus einem historischen Ereignis noch keinen Genozid. Materialistische Geschichtsdeutungen werden viel zu oft ge- und missbraucht. Hier ist eine ökonomische Geschichtsdeutung wohl die tragfähigste.
Redaktion benachrichtigen
#34   Stimme aus dem Tradiland   17:39:39 | Dienstag, 20. Februar 2007
@ Lady Integra
Ich habe den „Archipel Gulag“ von Solschenizyn gelesen, warum?
Zum Kommunismus empfehlenswert ist immer das Schwarzbuch des Kommunismus www.amazon.de/…Terror/dp/3492046649.
Redaktion benachrichtigen
#33   HeinrichvonOfterdingen   17:30:09 | Dienstag, 20. Februar 2007
Lieber Lorenz,
Das annähernde Aussterben der nativen Bevölkerung des präkolumbianischen Nordamerikas im Zuge der Besiedlung durch Europäer, ist wohl kaum die Konsequenz eines Genozides. Eine Mordhandlung setzt die Existenz eines Mörders voraus. Hier müssen wir aber eher von ökonomischer Verdrängung einer Steinzeitkultur durch eine Industriegesellschaft mit Todesfolge für die Angehörigen der Steinzeitkultur sprechen. Diese Sichtweise widerspricht nebenbei bemerkt dem (linken) Zeitgeist.
präkolumbisch meinen Sie vermutlich. Und die Existenz vieler Mörder reicht auch schon aus. Steinzeitkultur, das ist die typische Argumentation von Völkermördern, Sie haben da ins Schwarze getroffen. Wenn Sie mit „ökonomischer Verdrängung“ Indianerkriege, Umsiedlung, Ausrottung durch Verbreitung von Infektionskrankheiten, gebrochene Verträge und gezielte Zerstörung der Lebensgrundlagen der Indianer meinen, dann haben Sie recht. Wenn Sie mit „Industriegesellschaft“ die Zerstörung von Familien, Zwangssterilisierung von indianischen Mädchen, Senkung der ausgehandelten Lebensmittelrationen unter das Existenzminimum meinen, dann haben Sie ebenfalls recht. Wenn Sie mit „Industriegesellschaft“ den Einsatz von industriellen Tötungsmitteln gegen Männer, Frauen und Kinder wie Gebirgshaubitzen, Hotchkiss-Schnellfeuerkanonen, die 100 Schuss pro Minute abfeuerten, sowie Gatling-Kanonen, eine frühe Form des Maschinengewehrs meinen, dann haben Sie ebenfalls recht. Viel Spaß noch beim in die eigene Tasche lügen.
Redaktion benachrichtigen
#32   Lady Integra Wingates Hellsing   17:22:56 | Dienstag, 20. Februar 2007
Hat irgendjemand hier…
mal ein Buch von Alexander Solschenyzin gelesen?
Redaktion benachrichtigen
#31   Dr. Christoph Heger   17:13:27 | Dienstag, 20. Februar 2007
@Lorenz: Genozid an Indianern
… Ihre Hinweise auf andere ähnliche Verbrechen wären richtig,
Sie „wären“ nicht richtig, sie sind richtig.
wenn sie nicht so aussähen, als ginge es Ihnen um Relativierung des nationalsozialistischen Zivilisationsbruches.
„Relativierung“ ist, man kann es nicht oft genug sagen, schlicht Quatsch. Ein Verbrechen ist immer absolut und nie relativ ein Verbrechen.
„Zivilisationsbruch“ ist gelehrt klingender Schmonzes. Wenn ich nicht irre, stammt er von Dan Diner, einem der als Historiker firmierenden Oberpriester der „Holocaust-Religion“.
Der Sache mit dem Völkermord an den Indianern, würde ich aber ein „angeblich“ voranstellen.
Mitnichten! Der Wille der USA-Führungen, die einheimische Bevölkerung zu eliminieren, ist womöglich nicht immer und überall wirksam gewesen, aber immerhin so weit, daß von einem Genozid gesprochen werden muß.
Hier müssen wir aber eher von ökonomischer Verdrängung einer Steinzeitkultur durch eine Industriegesellschaft mit Todesfolge für die Angehörigen der Steinzeitkultur sprechen.
So war es keineswegs typischerweise. Ich erinnere an den Fall der Cherokees.
Diese Sichtweise widerspricht nebenbei bemerkt dem (linken) Zeitgeist.
Da ich hier des öfteren als Nazi verunglimpft werde, amüsiert mich die Meinung, ich folge einem linken Zeitgeist, schon etwas.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen
#30   Lorenz   17:06:46 | Dienstag, 20. Februar 2007
Tradilandes Stimme,
Ihre Anmerkung zur amerikanischen Geschichte und ihrer etwaigen freimaurerischen Umdeutung kapier ich nicht. Was mir bisher dogmatisch vorgegeben wurde, ist die Schuld der Europäer am Niedergang der edlen Wilden mit ihren Menschenopferkulten. Mein Verdacht ist dagegen, dass das Aufeinanderprallen einer Kultur, die auf einem Quadratkilometer 100 Menschen ernährt und einer, die auf der gleichen Fläche einen satt kriegt, der weniger produktiven Kultur einen brutalen Anpassungsdruck abverlangt. Dass ich dies schreibe, bedeutet nicht, dass ich auf der Payroll irgendeiner verschwörerischen Sekte stehe. Im übrigen verbeuge ich mich vor Ihrer Geschichtkenntnis.
Redaktion benachrichtigen
#29   Arkanum †   16:54:53 | Dienstag, 20. Februar 2007
Aurelius
leugnet hier doch keine Naziverbrechen! Richtig ist allerdings, Stimme aus dem Tradiland, daß nicht alle von den Nazis ermordeten Juden durch Vergasen ums Leben gekommen sind.
Redaktion benachrichtigen
#28   _Player fighter   16:47:58 | Dienstag, 20. Februar 2007
ooohhhhh
das ist aber lieb von dir! da freue ich mich aber!
dankeschön!
Redaktion benachrichtigen
#27   WolframKirchberger   16:44:50 | Dienstag, 20. Februar 2007
player
ist zu unwichtig fürs löschen.
heut ist faschingsdienstag – deshalb hast du heute eine existenzberechtigung hier…
Redaktion benachrichtigen
#25   Stimme aus dem Tradiland   16:35:06 | Dienstag, 20. Februar 2007
Game over?
@ Player: that means: Game over? Übrigens: die Priesterbruderschaft St. Pius X. kommt nur auf 214 Treffer, womit sich ein weiteres Mal bestätigt, dass die FSSPX nicht die Herausgeberschaft und Verantwortung für kreuz.net trägt. Das angeblich so abhängige „Kreuzforum“ kommt gar nur auf 3 Treffer…
@ Lorenz: Von amerikanischer Geschichte haben Sie offenkundig noch viel weniger Ahnung als von der Zeitgeschichte, wo Sie scheinbar nur nachbeten, was Ihnen „dogmatisch vorgegeben wird“ (copyright für den letzten Ausdruck unter Anführungszeichen: John Gudenus – wo er Recht hat, hat er Recht). „Dogmatisch vorgeben“ von den Freimaurermedien und den Pseudodemokraten der „öffentlichen Sachen“ („Republiken“)
Redaktion benachrichtigen
#24   WolframKirchberger   16:33:48 | Dienstag, 20. Februar 2007
die--
Salonbolschewiken unter den Postern werden aber krurren wenn sie den Artikel lesen…
Redaktion benachrichtigen
#22   Player fighter †   16:25:18 | Dienstag, 20. Februar 2007
ja gäääähhhhn
toll Tradi.
meinetwegen.
Du hast gewonnen
Redaktion benachrichtigen
#21   Stimme aus dem Tradiland   16:23:32 | Dienstag, 20. Februar 2007
@ dummer Spieler – falsch
V2-Kirche hat viel mehr Treffer, nämlich 3.011, ein Mehrfaches von „homosexuell“. Dieser Begriff stammt übrigens aus den Postings, während der Begriff Kirche – hauptsächlich in Artikeln verwendet, auf praktisch gleichviele, nämlich 3.012 Treffer, kommt.
Noch mehr hat der Begriff „Kreuz“, welcher 4.507 Treffer aufweist (no na!), gut liegen auch Papst (2.147), Kardinal (1.520), Vatikan (1.767), Messe (1.009) und auch Christus (643), Homo-Unzucht (536) und Maria (521) liegen noch deutlich vor „homosexuell“ (438), auch Jesus liegt davor (440).
Was ist damit erwiesen? Dass es sich um eine katholische Webseite handelt – war ja auch Sinn des „Spiels“ oder?
Redaktion benachrichtigen
#20   _Player fighter   16:22:19 | Dienstag, 20. Februar 2007
na toll
den hab ich schon
Redaktion benachrichtigen
#18   Lorenz   16:17:21 | Dienstag, 20. Februar 2007
Tradilandes Stimme,
Ihre Rede von den „angeblich“ 6 Millionen Shoah-Opfern klingt etwas irritierend. Sicher gibt es keine wirklich exakten Zahlen, jedoch bewirkt Exaktheit hier auch kein neues Urteil über die Sache. Ihre Hinweise auf andere ähnliche Verbrechen wären richtig, wenn sie nicht so aussähen, als ginge es Ihnen um Relativierung des nationalsozialistischen Zivilisationsbruches. Der Sache mit dem Völkermord an den Indianern, würde ich aber ein „angeblich“ voranstellen. Das annähernde Aussterben der nativen Bevölkerung des präkolumbianischen Nordamerikas im Zuge der Besiedlung durch Europäer, ist wohl kaum die Konsequenz eines Genozides. Eine Mordhandlung setzt die Existenz eines Mörders voraus. Hier müssen wir aber eher von ökonomischer Verdrängung einer Steinzeitkultur durch eine Industriegesellschaft mit Todesfolge für die Angehörigen der Steinzeitkultur sprechen. Diese Sichtweise widerspricht nebenbei bemerkt dem (linken) Zeitgeist.
Redaktion benachrichtigen
#17   Player fighter †   16:16:55 | Dienstag, 20. Februar 2007
huch…
…wollte mich gerade korrigieren.
richtige Antwort in richtiger Reihenfolge:
c)
a)
b)
ich dummchen ;-)
Redaktion benachrichtigen
#15   Player fighter †   16:08:38 | Dienstag, 20. Februar 2007
das weiß ich
das ist einfach
Antwort a:
Homosexuell
Redaktion benachrichtigen
#14   WolframKirchberger   16:04:29 | Dienstag, 20. Februar 2007
na hui
Die Salonbolschewiken unter uns hier werden aber über dieses Artikelchen nicht sehr erfreut sein…
Redaktion benachrichtigen
#13   Stimme aus dem Tradiland   16:00:23 | Dienstag, 20. Februar 2007
Leugnet Aurelius Nazi-Verbrechen?
Zitat Stimme aus dem Tradiland:
das – angebliche – Vergasen
Herr Zündel? Ich dachte, Sie säßen im Knast? Oder haben Sie da auch Internetzugang?
Nachdem in den westlichen Gefängnissen mittlerweile Kopulationsräume für die Gefangenen eingerichtet wurden, wäre das gar nicht so unwahrscheinlich.
Und jetzt ernsthaft: Leugnen Sie etwa, Aurelius, dass Juden auch durch Erschiessen, Giftspritzen (Dr. Mengele), Verhungern lassen bzw. Unterlassung medizinischer Behandlung ermordet wurden? Leugnen Sie etwa die Existenz von SS-Einsatzgruppen, die hinter der Front im Gebiet der Sowjetunion Massenerschießungen durchgeführt haben?
Sind Sie also ein Leugner bekannter Nazi-Verbrechen und allenfalls identisch mit Gerd Honsik oder Gottfried Küssel, die beide sich übrigens in Freiheit befinden und daher auch ohne Schwierigkeiten accounts einrichten können?
Wenn Sie aber von 6 Millionen sprechen, können sie keinesfalls nur von Vergasen sprechen, das ist mit Gewißheit – egal welchen Wissenstand man da haben kann – falsch!
Redaktion benachrichtigen
#11   Arkanum †   15:52:34 | Dienstag, 20. Februar 2007
Aufrechnung, Pegasus & Stimme, verlangt auch niemand.
Und die Erwähnung Hitlers wäre überflüssig, wenn nicht kurz vorher getitelt würde „Den Holocaust hat es nie gegeben“ – und dann entsprechende Postings, siehe das von „Wahrheit“, nicht gelöscht würden. Nur ein Beispiel für das Treiben krimineller Forentrolle. Ansonsten begrüße ich die Aufklärung über die Verbrechen von Stalin, Mao und Pol Pot. Gar keine Diskussion.
Redaktion benachrichtigen
#10   Aurelius   15:52:17 | Dienstag, 20. Februar 2007
@Stimme aus dem Tradiland: Sind Sie’s, Herr Zündel?
Zitat Stimme aus dem Tradiland:
das – angebliche – Vergasen
Herr Zündel? Ich dachte, Sie säßen im Knast? Oder haben Sie da auch Internetzugang?
Redaktion benachrichtigen
#9   Maledica   15:46:18 | Dienstag, 20. Februar 2007
Totalitarismus
Ob der Sozialismus in der nationalen oder internationalen Couleur daherkommt- die Ideologie ist die selbe.
Doch die Inter-Nazis versuchen stets immer von ihren eigenen Verbrechen abzulenken.
So versuchen diese auch peinlichst genau sich nicht mit den NationalSozialisten zu vergleichen und vermeiden so auch diesen Begriff.
Es ist fortan nur noch die Rede von Nazis, wo wird sonst noch offiziell ein Abkürzungsname verwendet als bei den NationalSozialisten!?
Oftmals ist auch von Faschisten die Rede, diese hat es aber weder in Deutschland noch in Österreich gegeben, sondern einzig und alleine in Italien- diese Ausdrucksweise wurde von den Sowjets eingeführt, um von ihren scheußlichen Verbrechen abzulenken.
Und die Linke hat es aufgenommen und die Gesellschaft seit 68 unterwandert und unterjocht.
Es ist an der Zeit auch mal diese „Rotfaschisten“ bloszustellen und die Realität darzulegen.
Totalitarismus ist in jeder Richtung verwerflich.
Der NationalSozialismus ist in der Gesellschaft zu Recht geächtet.
Doch bei den Inter-Nazus besteht noch ein sehr großer Nachholbedarf
Redaktion benachrichtigen
#8   Stimme aus dem Tradiland   15:39:04 | Dienstag, 20. Februar 2007
kreuz.net ist kein Projekt zur Stützung des Zeitgeistes,
weswegen von daher keine Antifa-„Berichterstattung“ zu erwarten ist. kreuz.net akzentuiert die unterdrückten Wahrheiten und berichtet über jene Begebenheiten aus der Geschichte, über welche gar nicht oder falsch und wahrheitswidrig von den mit Zwangsbeiträgen und staatlichen Subventionen unterhaltenen Staats- und Zeitgeistmedien „berichtet“ wird.
In Bezug auf den Kommunismus ist jedenfalls festzuhalten, dass dieser mehr Opfer forderte als der Nationalsozialismus – wenn auch über einen längeren Zeitraum.
Ich kann z.B. nicht erkennen, warum das Verhungernlassen von – angeblich – 6 Millionen Ukrainern Anfang der 1930er-Jahre ein geringeres Verbrechen sein soll als das – angebliche – Vergasen – von – angeblich – 6 Millionen Juden (bzw. was man dafür hielt) in der ersten Hälfte der 1940er Jahre.
Wenn es um den Anteil an der jüdischen Bevölkerung vor dem II. Weltkrieg, welche von der Shoa betroffen waren (angeblich ein Drittel der vorher gezählten 18 Millionen Juden in Europa) geht, so wurde dieser Anteil von einer ganzen Reihe von Völkermorden vom 19. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts erreicht und übertroffen:
Der Völkermord an den Indianern durch die USA; der Völkermord an den Iren durch die Briten; der Völkermord an den Armeniern d. d. Türken; der Völkermord an den Khmern durch ihre eigenen Landsleute, die Roten Khmer; sowie einige Verbrechen in der „3. und 4. Welt“.
Wer atemlos dem Zeitgeist hinterherhechelt (Aurelius, Arkanum), soll sich halt eine andere Webseite suchen!
Redaktion benachrichtigen
#7   PegasusNbW   15:37:43 | Dienstag, 20. Februar 2007
@Arkanum
Nun ja – ich möchte eigentlich nicht, dass dann bei jeder Aufzählung der (bei weiterm nicht so stark geleugneten) Verbrechen des Nationalsozialismus gleich Kommentare wie „ich würde mir bei Stalin dieselben klaren Verurteilungen wie bei Hitler wünschen“ kommen.
Beide Regime waren verbrecherisch und menschenverachtend. Beide forderten Millionen von Opfern. Beide leugneten grundlegende Menschenrechte. Nichtsdestotrotz kann man doch nicht die Opfer gegeneinander aufrechnen.
Die Verbrechen der Nationalsozialisten werden nun ja von den meisten denkenden Menschen als solche betrachtet – aber gerade in der linken Reichshälfte kommt bei jeder Diskussion über die Verbrechen Lenins, Stalins, Maos, … reflexartig „aber der Nazis…“ um von den Verbrechen der eigenen Leute abzulenken…
Redaktion benachrichtigen
#5   Arkanum †   15:09:51 | Dienstag, 20. Februar 2007
Zustimmung, Aurelius
:)3 Man würde sich bei Hitler die gleiche Deutlichkeit wie bei Stalin wünschen.
Redaktion benachrichtigen
#4   Lorenz   15:07:23 | Dienstag, 20. Februar 2007
Jewski Wopros
„Während die Kommunistische Partei der Sowjetunion mittels Schauprozessen von Tausenden linken Juden gesäubert wurde[…]“
Der Text lässt hier offen, ob die „linken Juden“ säubernde oder gesäuberte waren. Nach Solschenizyn begann mit Stalin 1924 die Russifizierung der Revolution, deren führende Protagonisten zunächst tatsächlich Juden zu sein schienen (man erinnere sich an die Hohmann-Rede). Es liegt daher nahe zu vermuten, dass die Juden als die „gesäuberten“ anzusehen seien.
Redaktion benachrichtigen
#3   Aurelius   15:06:53 | Dienstag, 20. Februar 2007
Bin mal gespannt, wann Hubert Hecker…
… mal in einem Artikel über die abscheulichen Verbrechen der Nazis berichtet.
Redaktion benachrichtigen
#2   Beobachterin   14:41:52 | Dienstag, 20. Februar 2007
Der Kommunismus ist nicht tot
Im Gegenteil. Er stellt neben dem Islamismus die größte Gefahr für den Weltfrieden dar.
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 7 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
Erich Feigl R.I.P.Den armenischen Völkermord hat es nie gegeben Holocaust-IndustrieDen Holocaust hat es nie gegeben NationalsozialismusEin Bischof über den nationalsozialistischen Kirchenkampf Spanischer BürgerkriegHat vielleicht der „Volkszorn“ 7.000 Priester und Nonnen umgebracht? NationalsozialismusZivilreligiöser Holocaust-Glauben NationalsozialismusEine antikatholische Webseite? NationalsozialismusEin Ablenkungsmanöver? NationalsozialismusWo der Hund begraben liegt NationalsozialismusKann die Holocaust-Religion alles Böse heilen? NationalsozialismusDer sogenannte Holocaust als neue Religion NationalsozialismusEinzigartig NationalsozialismusDie deutsche Sprache ist eine Schande NationalsozialismusWar der Bischof von Limburg ein Nazi-Scherge? NationalsozialismusDie SPD sang das Horst-Wessel-Lied NationalsozialismusDie älteste Fassung der Bergpredigt
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net