Die Moslems werden in Österreich die Abtreibung abschaffen
Ein Vertreter der christdemokratischen Abtreibungspartei Österreichs bezeichnete die Abtreibung kürzlich heulend als „offene Wunde“. Leere Worte.
Die Legalisierung der Kinderabtreibung als gesetzlicher Meilenstein
(kreuz.net) Am 18. Februar antwortete der Salzburger Weihbischof, Mons. Andreas Laun (64), auf einen Kommentar
des ehemaligen österreichischen Nationalrats- präsidenten, Andreas Khol (65).
Der Nationalrat ist die
erste Kammer des Parlaments der Republik Österreich.
Khol bezeichnete kürzlich die Kinderabtreibung
in der Wiener Tageszeitung ‘Die Presse’ als „offene Wunde“ und versteckte sich sogleich hinter der Formulierung:
„Keine politische Partei im Lande möchte heute zur Strafverfolgung der Frau zurückkehren. Auch die
Bischofskonferenz ruft nicht mehr nach Verurteilung.“
Weihbischof Andreas Laun
Weihbischof Laun gibt dem von ‘Die Presse’ als
„Elder Statesman“ bezeichneten Politiker zuerst Nachhilfeunterricht in logischem Denken:
Wenn die – von
Khol bejammerte – „Wunde“ von der Fristenlösung geschlagen worden sei, dann werde sie ohne ein Verbot
der Kinderabtreibung nicht heilbar sein – so der Weihbischof.
In einem ersten Schritt müsse das herrschende
„Diskussionstabu“ überwunden werden.
Der Weihbischof legt den Finger in die offene Wunde:
„Khol unterwirft
sich dem Diskussionstabu mit dem Hinweis auf die Mehrheitsverhältnisse: Keine Partei und nicht einmal
die Bischofskonferenz wolle ein Zurück zur Strafverfolgung »der Frau«, glaubt er zu wissen.“
„Einspruch!“ –
kontert Mons. Laun:
„Die Formulierung »Strafverfolgung der Frau« läßt übersehen, daß ein Strafgesetz
niemals »Frauen« oder »Männer« bestraft, sondern immer nur Täter unabhängig von Geschlecht oder
anderen Eigenschaften.“
Als „Tat“ müsse auch „drängen“ und „erpressen“ gelten:
„Aber solange man sich
selber zensuriert und nur zu denken wagt, was die Mehrheit will, denkt und sagt, kann man Probleme nicht
sachgemäß lösen.“
Lebensschützer hätten schon vor dreißig Jahren die verheerenden
Wirkungen der Fristenlösung vorausgesagt:
„Sie kostet erstens viele Tausende Kinder das Leben, und zweitens
verändert sie das Denken der Menschen“:
Viele würden heute glauben, daß der Staat mit der nötigen
Mehrheit alles und jedes „machen“ könne.
Eine dritte und vierte katastrophale Folge hätten auch die
Gegner der Fristenlösung in den 70er Jahren nicht vorausgesehen – Khol erkenne sie auch heute noch nicht:
„Mit den getöteten Kindern vernichtet man die Träger der wirtschaftlichen Kraft Österreichs von morgen.“
Weil die Kinder fehlten, sei die Islamisierung Österreichs unaufhaltsam.
Wahrscheinlich werde die Fristenlösung
in Österreich von den Moslems abgeschafft werden: „Das ist gut, aber um welchen Preis?“
Daß ein prominenter
Politiker wie Andreas Khol das alles nicht bedenkt, ist nach Mons. Laun „tragisch“.
Die „offene Wunde“
der Abtreibung werde nicht nur für die Kinder, sondern auch auf andere Weise „für uns alle“ tödlich
werden.
Die Rettung liege in einer „entschlossenen Infragestellung der Fristenlösung“ und in einer entschlossenen
Förderung jeder Mutter, die Kinder gebiert und aufzieht.
Weil das alle Österreicher betreffe, sollten
sich darin alle einig sein – unabhängig von Religion und Parteienzugehörigkeit.
Khol stelle „resigniert
und ratlos“ die Frage: Wie heilen?
Die Antwort des Weihbischofs: „Mehr für die Mütter tun, Herr Khol,
und die »Wunde schließen« durch Abschaffung der Fristenlösung.“
„Den Versuch sollte es doch wert
sein!
Stört es jemanden, daß all das ein katholischer Bischof sagt?
Wenn es brennt, sollte man nicht
diskutieren darüber, wer »Feuer!« rufen darf!“
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42 Lesermeinungen
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#42 Thaddäus 07:17:11 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Dreist? Dumm! Da „antwortet“ (@) jemand immer wieder Usern, die es hier gar nicht gibt , was bemerkenswerte
Rückschlüsse auf die geistige Befindlichkeit (Hmm… dumm? Aber „dreist“ wäre zu viel der Ehre!) jener
Schreiberin zulässt. Ich habe trotz Bemühens der Suchfunktion auf der Seite „Lesermeinungen“ zum Beispiel
den Lesernamen „Heinerle“ nicht gefunden.
@ methusalix Ich finde Ihre Interpretation nicht überzeugend. Gretchen läßt sich ja nicht auf einen
Teufelsbruder ein. Das klingt so als würde eine heutige 15-jährige gegen den Willen ihrer Eltern eine
Beziehung mit einem Punk beginnen. So harmlos war es damals aber bei weitem nicht! Gretchen ist 14 Jahre
alt und ziemlich christlich und gläubig. Außerdem ist sie naiv und wohl von ihrer Erziehung her daran
gewöhnt Männern mit Achtung und Respekt zu begegnen. Dann wird sie von einem skrupellosen wesentlich
älteren Mann verführt. Dr. Faust hatte ja schließlich Lebenserfahrung. Er wußte genau was eine Schwangerschaft
für ein junges, unverheiratetes Mädchen bedeutete. Trotzdem hat er seine Gelüste über jedes Mitgefühl
gestellt. Dann passierte was passieren mußte. Gretchen wird am Ende des Stücks zwar hingerichtet, vor
Gott aber als gerechtfertigt erklärt. Womit sie im Grunde sogar mit Jesus verglichen wird, der auch hingerichtet
wird, vor Gott aber gerechtfertigt ist. Faust fährt nicht zur Hölle weil er ein bißchen ausschweifend
gelebt hat, so wie Sie das gern sehen würden. Er landet in der Hölle weil er Gretchens Bruder ermordet
(der die gefährliche Lage in der sich seine Schwester befand völlig richtig eingeschätzt hat), Gretchens
Leben wider besseren Wissens zerstört hat und auch für den Tod ihres Kindes verantwortlich ist. Ihrer
Interpretation nach scheint Goethe sagen zu wollen: „Du mußt ein braves Biedermeierleben führen“. Ich
glaube nicht, daß das der Sinn des Stücks ist.
#39 methusalix † 21:13:53 | Mittwoch, 21. Februar 2007
Hallo Wolf, Naja sicher. Das habe ich ja gar nie bestritten. Ich frage mich bloß woraus Sie schließen,
daß Goethe etwas demonstrieren wollte. die einschlägige Interpretation des Faust ist doch die, dass
auf einen Pakt mit dem Teufel der Untergang des paktierenden folgt. Gretchen wird als abschreckendes Beispiel
verwendet: Sie lässt sich, unverheiratet, mit einem „Teufelsbruder“ ein. Die gerechte Strafe, oder was
man damals dafür hielt, so wie das sehr gute Christen auch heute noch tun, folgt auf dem Fuss. Faust
wird buchstäblich vom Teufel geholt, Gretchen hingerichtet. Die göttliche Ordnung ist wieder hergestellt.
Das wollte Goehte damit sagen. Sehr ähnlich übrigens, wie in Peer Gynt, dem „nordischen Faust“.
#38 Agathänon 20:57:21 | Mittwoch, 21. Februar 2007
Auszu aus krokodils Schwachsinnigkeiten: Ob für oder gegen Abtreibung ist nur eine Frage der Moral; aus
wissenschaftlicher Hinsicht gibt es keine Gründe, dagegen zu sein. Es wird kein „Kind“ getötet, sondern
ein Fötus entfernt, bei dem in diesem Stadium noch kein eigenes „Ich“, noch kein Bewusstsein und keine
Wahrnehmungen wie Schmerzempfindungen existieren. Die „abendländische Kultur“ hat im Namen des Christentums
Millionen unschuldiger Menschen vernichtet, Heute redet die Kirche nicht mehr von Hexen, damit würde
sie heute nicht weit kommen. Als Ersatz dienen dafür u. a. schwangere Frauen, die abtreiben und genauso
verteufelt werden SIE werden mir gar nichts auf den Rüssel binden, denn Sie plappern nur das nach, was
Sie aus irgendwelchen Schmierblättern irgendwann mal gelesen haben. Ohne christliche Brille wäre Ihnen
diese Peinlichkeit erspart geblieben. Da es schlicht und einfach unmöglich ist, den Zeitpunkt zu bestimmen,
ab wann ein „menschliches Leben“ beginnt, kann auch nicht definitiv festgelegt werden, ab wann das „Lebensrecht“
Anwendung finden kann. Diese Schmerzen existieren bei einem Fötus und einem Embryo, der abgetrieben wird,
definitiv nicht. Unter anderem mit diesem Gedankengut hat das Christentum in zwei Jahrtausenden für seine
blutverschmierte Geschichte gesorgt. Die Kirche brauchst du nicht, aber ich denke, dass der Glaube an
einen Gott auch dann nicht schaden kann, ist aber jedermanns eigene Sache. Wenn eine notorische Lügnerin
von einer „Wahrheit“ spricht, kann das nur noch als zynischer Witz ver…
@ methusalix Dass Gretchen hingerichtet wird ist spätestens dann klar, als der „Rabenstein“ im Stück
auftaucht. Das ist nämlich der Platz, an dem die Raben um die Leichen der Gehenkten streifen. Naja sicher.
Das habe ich ja gar nie bestritten. Ich frage mich bloß woraus Sie schließen, daß Goethe etwas demonstrieren
wollte. Wenn Sie sich einen Film von Scorsese anschauen werden Sie doch auch nicht bei jedem Toten auf
die Idee kommen, daß der Regisseur es toll findet wenn Menschen sterben.
#36 methusalix † 19:41:15 | Mittwoch, 21. Februar 2007
@D. Stöhr und Agath. Daniel Stöhr: @methusalix: In der Tat wird man in Deutschland wieder „bestraft“,
wenn man sich z.B. öffentlich mittels einer Homepage zum kath. Glauben bekennt. Da wäre ich höchst
interssiert den einschlägigen Paragrafen des STgB und die entsprechende Sanktion zu erfahren. Wahrscheinlich
ist es der Papragraf 220 und das Strafmass ist Besuch einer NOM-Messe jeden Tag zweimal. Dabei führt
die Konzilssekte mittels des „Staates“ einen erbarmungslosen Vernichtungsfeldzug gegen eine kath. Priester:
www.Kirchenlehre.com Na also gegen die „Vernichtung“ spricht einmal der der Paragraf 102 Grundgesetz und
zu zweiten die Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen, die Deutschland unterezeichnet hat (und die
die römisch-katholische Kirche sich standhaft ziert zu unterzeichnen. Denen steht da zuviel von Freiheit
drin. Das ist nich wohlgelitten inder Hierarchie) Agathänon: Daniel&Methusalix … Aber Leuten wie „Methusalix“
scheint alles ein Dorn im Auge zu sein was konservativ und orthodox ist. Nicht unbedingt. Den amtierenden
Papst, dem wohl niemand „linksliberale“ oder gar „sozialistische“ Umtriebe im Geist der altbösen „68er“
unterstellen wird, der noch recht bei Verstand ist, schätze ich sehr. Ein messerschafer Verstand, inzwischen
wohl auch gepaart mit ein wenig zugelernter Diplomatie. Leider kein Seelsorger. Aber davon hatten wir
ja beim Woityla-Papst im Überfluss. Der hat sich sogar um Seelen gesorgt, die… aber alssen wir das;
ist off topic.
#35 Agathänon 18:39:17 | Mittwoch, 21. Februar 2007
Daniel&Methusalix Nunja wenn die Republik ein Problem mit einem gewissen Pater L. hat versteh ich dass
sogar noch da auf seiner Homepage teilweise auch sehr bedenkliche Inhalte zu finden sind. Aber Leuten
wie „Methusalix“ scheint alles ein Dorn im Auge zu sein was konservativ und orthodox ist.
@methusalix: In der Tat wird man in Deutschland wieder „bestraft“, wenn man sich z.B. öffentlich mittels
einer Homepage zum kath. Glauben bekennt. Dabei führt die Konzilssekte mittels des „Staates“ einen erbarmungslosen
Vernichtungsfeldzug gegen eine kath. Priester: www.Kirchenlehre.com
#33 methusalix † 18:25:47 | Mittwoch, 21. Februar 2007
Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst! Agathänon: Methusalix unser radikaler antiklerikaler Hassprediger.
Wieso antiklerikal? Weil ich die katholischen Fundamentalisten hier frontal angehe? Das sind doch keine
Kleriker. Das sind Clowns, die vom Leben keine Ahnung haben. Auf deine Verleumdungen gebe ich keinen Pfifferling.
Verleumdung? Weil ich drauf hinweise, dass es bei unskeine GESTAPO gibt, wie das bei Pinochet der Fall
war? Gott behüte dass ideologische Einpeitscher wie du jemals wieder was zu melden haben. Ich habe hier
genauso viel und genauso wenig zu melden, wie Sie Agathänon. Ich bin Unionsbürger und habe das aktive
und passive Wahlrecht. Ausserdem steht, mir, wie Ihnen auch, der Weg zu jedem ordentlichen Gericht offen.
Wenn Sie auf diese Rechte verzichten, ist das Ihr Bier. Aber jammern Sie dann bitte nicht über die „Machtlosigkeit
der wahren Katholiken“ Ps. Wenn du nix besseres weist wie deine antiklerikalen marxistischen Klischees
wie Hexenverbrennungen usw einfsch besser die Klappe halten… Mit Verlaub, hier ist von „Abtreibungsmord“
und „Babycaust“ die Rede. Ich nehme mir das Recht auf einen groben Klotz einen groben Keil zu setzen.
Dieses Recht nehmen Sie sich auch, wie Ihre letzte Zeile beweist: Ich sch…ß auf deine Meinung Echt
katholisch, Ihr Beitrag.
#32 Agathänon 18:15:25 | Mittwoch, 21. Februar 2007
Methusalix unser radikaler antiklerikaler Hassprediger. Auf deine Verleumdungen gebe ich keinen Pfifferling.
Gott behüte dass ideologische Einpeitscher wie du jemals wieder was zu melden haben. Ps. Wenn du nix
besseres weist wie deine antiklerikalen marxistischen Klischees wie Hexenverbrennungen usw einfsch besser
die Klappe halten… Ich sch…ß auf deine Meinung
#31 methusalix † 18:05:26 | Mittwoch, 21. Februar 2007
Wieso erst in fünfzig Jahren? Pünktchen und der Rest der ganzen… Agathänon: methusalix … werden
alle die bekennen dass es eine absolute Wahrheit gibt verfolgt werden. …Hexenverbrennerbande, brechen
doch jetzt schon in kompletter Hysterie zusammen, ob ihrer Verfolgung wie in der Nazizeit. Das ist doch
die reinste „Christenverfolgung“, wenn man nicht einmal mehr mit „christlich-katholischen Wahrheiten“
seinen Nächsten beleidigen darf! Wo kommen wir denn da hin, wenn die „katholische Wahrheit“ bestraft
wird, wenn man sie aussspricht???
#29 obelix † 17:38:26 | Mittwoch, 21. Februar 2007
Keine Angst Pünktchen! Was ich Ihnen im letzten Beitrag geschrieben habe, gibt es schon lange nicht mehr
bei uns! Bei Pinochet allerdings und Videla und Franco gab es das. Aber auch das ist, Dank sei Gott, Geschichte.
#28 methusalix † 17:36:00 | Mittwoch, 21. Februar 2007
Dann dürfte ja bald die GESTAPO an Ihre Türe klopfen, Pünktchen! Pünktchen: @Dr. HegerDie Kriminalisierung
von Meinungsgegnern ist eine weitere Parallele der heutigen Abtreibungsgesellschaft zur Nationalsozialistischen
Diktatur. Nehmen Sie sich in Acht, dass Sie nicht abgeholt werden von den Schergen, die Meinungsgegner
in Konzentrationslager bringen und dort millionenfach ermorden. Seien Sie wachsam, bald wird Ihnen ein
schwarzes Kreuz auf rotem Grund (die Farbe der Märtyrer!) vorgeschrieben werden, das Sie gut sichtbar
an Ihrer Kleidung tragen müssen. Und dann kommen Sie in ein Vernichtungslager. Dort werden dann alle
„Lebensschützer“ ums Leben gebracht. Von den heutigen und hiesigen Parallelen zu den Nazis. Morgen früh
um fünf kann es schon so weit sein. Sind Sie vorbereitet? Sünden bereut und bekannt? Gebeichtet? Heilige
Eucharistie empfangen? Seien Sie bereit!
#27 freddie schenk 17:29:56 | Mittwoch, 21. Februar 2007
SEHR INTERESSANT Die Redaktion hat soeben still und leise den „Artikel“ „Auf einem Auge blind“ über den
angeblichen Predigtskandal um Pfarrer Harald Fischer in Kassel sowie alle dazu geposteten Leserbeiträge
vom Netz genommen. Die Konsequenz, diesen hanebüchenden Unsinn zu entfernen sei ausdrücklich begrüßt;
die Art und Weise, das ohne Kommentierung zu tun, zeugt von der „Aufrichtigkeit“ der Macher dieser Internetseite.
#26 Pünktchen 15:54:25 | Mittwoch, 21. Februar 2007
@Dr. Heger Die Kriminalisierung von Meinungsgegnern ist eine weitere Parallele der heutigen Abtreibungsgesellschaft
zur Nationalsozialistischen Diktatur. Langsam, aber beständig wird um das Abtreibungsverbrechen ein strafrechtlicher
cordon sanitaire der Nichtkritisierbarkeit errichtet mit dem einzigen Ziel: das schmutzige Treiben ungestört
und ungemindert fortsetzen zu können. Die beunruhigten und noch nicht vollständig korrumpierten Gewissen
in dieser Gesellschaft müssen sich darauf gefaßt machen, daß demnächst nicht nur mit Filter-Software
gegen abtreibungskritische Internetseiten, Veranstaltungssprengungen wie an der Uni Wien durch militante
Abtreibungsbefürworter, sondern auch mit Mißbrauch der Justiz zum Zwecke des Meinungsterrors zu rechnen
ist. Der Staatsanwalt exekutiert bestehendes Recht: sei dieses gerecht oder nicht! Auch hier wieder sei
der Blick in jene dunkle Zeit der deutschen Geschichte empfohlen, als allzuviele bereit waren, ihre Nachbarn
und sogar engste Verwandte wegen „defätistischer Äußerungen“ oder gar „judenfreundlichen“ Akten anzuzeigen!
Schon ist es wieder soweit! Wehret den Anfängen!
@Pünktchen: Man braucht kein Prophet zu sein, … Der Fall der Karin Struck veranschaulicht zudem, daß
eine ganz gehörige Portion Mut dazu gehört, das Verbrechen der Abtreibung als solches zu bezeichnen!
Ganz offenbar! Allerdings geht die Bestrafung bisher über eine damnatio memoriae, die Nicht-Gewährung
eines Arbeitsplatzes und andere demokratische Freiheiten nicht hinaus. Es ist aber leicht absehbar, daß
auch eine regelrechte strafrechtliche Sanktion am Horizont steht. Dazu betrachte man nur die rechtspolitische
Entwicklung betreffend die Homosexualität. Hier hat das „Allgemeine Gleichstellungs-Gesetz“ schon Sanktionen
gegen „Diskriminieren“ geschaffen. Weitergehende Sanktionen gegen die öffentliche und womöglich auch
private Mißbilligung der Homosexualität hat das Europa-Parlament gefordert. Dergleichen wurde nur dadurch
möglich, daß mit der tatbestandlichen Ausweitung und Aufweichung des § 130 („Volksverhetzung“) das
Tor zur Aufhebung der Meinungs-, Wissenschafts- und Kunstfreiheit weit aufgestoßen worden ist. Selbstverständlich
werden in absehbarer Zeit auch die Abtreiber, ihre politischen Patrone usw. den Schutz vor „volksverhetzender“
Kritik verlangen. MfG Christoph Heger
#24 Pünktchen 14:31:47 | Mittwoch, 21. Februar 2007
@Dr. Heger: Der Fall der Karin Struck veranschaulicht zudem, daß eine ganz gehörige Portion Mut dazu
gehört, das Verbrechen der Abtreibung als solches zu bezeichnen! Und dies weil ein regelrechter medizinisch-industrieller
Komplex im Verein mit der habitualisierten Gewissenlosigkeit großer Teile der Gesellschaft die Lufthoheit
über Fernsehantennen und Stammtischen verteidigt. Wer Abtreibung wirklich als das bezeichnet, was sie
ist, ist „weg vom Fenster“: in der (ver-)öffentlich(t)en Meinung, im Medienbereich, in Parteien … Überall
heißt es zwar: >>Wer ist schon „für“ die Abtreibung, aber …<< Die gut funktionierende Schweigespirale
schraubt sich bis zu einem nicht erklärten, aber um so wirksameren Redeverbot hoch! Karin Struck, diese
couragierte Intellektuelle und Schriftstellerin mußte nach ihren Büchern: „Blaubarts Schatten“ und „Ich
sehe mein Kind im Traum“ den vorgewiesenen Weg in die öffentliche Ächtung durch die Medien gehen: am
Ende mußte sie sich und ihre Kinder als Putzfrau durchbringen! Sie verstarb 2006 in München. Die damnatio
memoriae folgt noch obendrein… Aber ihre Zeit wird noch kommen! Es wird die Zeit kommen, wo wir oder
unsere Kinder gefragt werden: Wie konntet ihr das zulassen? Warum hattet ihr geschwiegen?
Politisches Komplizenschaffen Es ist eine altbekannte Tatsache – und zum Beispiel in Dostojewskis „Dämonen“
thematisiert –, daß Geheimgesellschaft einen neuen Adepten an sich binden, indem sie ihn ein Verbrechen
begehen lassen. Die Politik handelt seit Jahrzehnten nicht anders. Sie fördert die Abtreibung auf vielfältige
Weise, entzieht auch den zur Abtreibung Gedrängten den Schutz des Strafrechts – und erzeugt weitere Propagandisten
des „Mein Bauch gehört mir“, weil nur wenige die Größe einer Karin Struck www.kreuz.net/article.2673.html
aufbringen, sich öffentlich von ihrem Verbrechen loszusagen. Natürlich hat die deutsche Medien- und
Verlegermafia Karin Struck nie verziehen, daß aus der linken Aktivistin eine Katholikin und bedeutende
und eindringliche Kritikerin der Kinderabtreibung wurde, und sie zur literarischen Unperson gemacht. MfG
Christoph Heger
#21 wolfgang e. 09:57:19 | Mittwoch, 21. Februar 2007
lilith, methusalix etc. wo ist die kirche, wenn kinder verwahrlost werden? wenn zuwenig pflegefamilien
da sind und die heime einfach überlaufen? wenn frauen, und im endeffekt stehen sie alleine da, nicht
einmal für ihr eigens leben finanziell aufkommen können? Durchaus eine Frage, die sich jeder Christ
(und auch jeder Mensch, nicht nur die Cristen) stellen muss. Tatsächlich tut jeder von uns viel zu wenig,
um die Not der andern zu lindern. Versuchen Sie doch mal einer Frau zu verbieten ein eigenes Konto zu
eröffen. Versuchen Sie einer Frau zu verbieten einen Arbeitsvertrag abzuschliessen. Versuchen Sie einer
Frau zu verbieten einen Mietvertrag abzuschliessen. Bestenfalls ernten Sie ein mitleidiges Lächen. Schlimmstenfalls
küssen Sie den Watschenbaum, dass Sie nicht mehr wissen, ob Sie Manderl oder Weiberl sind. Ja, unsere
Welt ist besser geworden. Ja, in vielerlei Hinsicht ist unsere Welt auch besser geworden. Auch meine Frau
hat ein eigenes Konto, ist Wohnungseigentümerin etc. Und das ist auch gut so. Nur, was hat das alles
aber konkret mit Abtreibung zu tun? Kind ist man von Geburt an bis zum 18. Lebensjahr mit verschiedenen
rechtlichen Abstufungen. Also geht es hier bestimmt nicht um Kinder. Vielleicht einigen wir uns darauf,
dass es sich bereits vor der Geburt um Menschen handelt, das steht sowohl biologisch als auch rechtlich
fest. Und ob man diesen Menschen dann als Kind oder als Fötus definiert ist ziemlich belanglos. Die Definition
ändert nichts daran, was der Mensch tatsächlich ist.
#20 rote lilith 09:15:44 | Mittwoch, 21. Februar 2007
blind durchs leben… ich werde das gefühl nicht los, dass viele menschen blind durchs leben gehen…
wo ist die kirche, wenn kinder verwahrlost werden? wenn zuwenig pflegefamilien da sind und die heime einfach
überlaufen? wenn frauen, und im endeffekt stehen sie alleine da, nicht einmal für ihr eigens leben finanziell
aufkommen können? nun oft sterben kinder (und seien sie bereits erwachsen) später einen oder meherer
tode (keine perpektive im leben, in armut leben, unter gewalt aufwachsen müssen, unerwünscht sich vorkommen).
laut gegen abtreibung schreien ist leicht, aber auch existenzsichernd zu arbeiten ist schon etwas anstrengender –
und genau das erkenne ich nicht bei den „lebensschützern“ ich hebe meinen hut vor pflegeeltern, vor mitarbeiterInnen
in pflegewgs, vor menschen die ihren teil einfach auch nach der geburt erbringen!
#19 obelix † 08:55:22 | Mittwoch, 21. Februar 2007
@Wolf Dass Gretchen hingerichtet wird ist spätestens dann klar, als der „Rabenstein“ im Stück auftaucht.
Das ist nämlich der Platz, an dem die Raben um die Leichen der Gehenkten streifen. Guckst Du hier: Man
spricht deshalb auch unterscheidend von der „Gretchentragödie“ und der „Gelehrtentragödie“. Mit Gretchens
Hinrichtung und der Errettung ihrer Seele endet der erste Teil des Faust; die Gelehrtentragödie findet
ihre Fortsetzung und Erfüllung im zweiten Teil. de.wikipedia.org/wiki/Faust_I
#18 methusalix † 02:31:45 | Mittwoch, 21. Februar 2007
Fragen Sie die Frauen, Sulpicius, ob sie wieder verboten bekommen wollen, eigene Konten zu eröffnen,
Arbeitsverträge abzuschliessen und ob ihnen verboten werden soll, die Einverständniserklärung für
die Zahnspange der kleinen Tochter und die Blinddarmoperation für den Sohn zu unterschreiben. Fragen
Sie die Frauen, die regelmässig von den Männern verprügelt werden, ob sie dafür sind das Wegweisungsrecht
durch die Polzei wieder aufzuheben und die Zustände einzuführen, die vor dreissig, vierzig oder fünfzig
Jahren geherrscht haben; oder auch nur vor fünfzehn Jharen. Ob sie wollen, dass die Strafbarkeit für
Vergewaltigung in der Ehe aufgehoben werden soll. Ob sie auf Gedeih und Verderb jedem versoffenen Ehemann
mitsamt den Kindern bis an ihr gewaltsames Ende ausgeliefert sein wollen, oder ob sie doch eher das Scheidungsrecht
auf Zerrüttungsbasis präferieren. Ob sie lieber in eine Ehe gezwungen werden wollen, oder ihren Ehemann
lieber selber aussuchen wollen. Die Prügelstrafe für Kinder wurde verboten etc. pp. Ja, unsere Welt
ist besser geworden. Allerdings nicht für diejenigen, die diese Verbesserungen hysterisch bejammern.
Für die ist diese Welt natürlich schlechter geworden. Aber das haben die sich redlichst verdient.
@ methusalix Jetzt enttäuschen Sie mich aber! Woraus wollen Sie das denn schließen? Wäre es so, hätte
Goethe sich wohl die Stimme aus dem Himmel gespart. Natürlich ist es klar, daß er im Sinne einer guten
Story keine Engel herabstürzen lassen konnte die das arme Gretchen befreien. Trotzdem läuft die Moral
der Geschichte eher darauf hinaus Gretchen als unschuldiges Opfer eines gewissenlosen Menschen darzustellen.
Nirgendwo kann man entdecken, daß Goethe Gretchens Hinrichtung gutheißt. Im Gegenteil, er prangert sie
an.
#15 methusalix † 02:07:26 | Mittwoch, 21. Februar 2007
@Wolf: Goethe hielt die Todesstrafe für angemessen. Wolf: @ allBevor ich zu Bett gehe und mit meiner
Süßen kuschle hätte ich noch zwei Fragen bzw. Anmerkungen: 1. Welche Strafe wäre für das Gretchen
aus Gothes’ „Faust“ angemessen? Die Todesstrafe? Gretchen wurde der Kopf abgeschlagen.
#14 obelix † 02:04:35 | Mittwoch, 21. Februar 2007
Wieso Turbo-Emanzen-Gewäsch, Sulpi? Tatsachen! Sulpicius: @philoKeine Macht mehr über Frauen, arme Männleins …
Boaaah! Dieses Turbo-Emanzen-Gewäsch! Schauderhaft! Sie leben ja vierzig Jahre hinter dem Mond! Versuchen
Sie doch mal einer Frau zu verbieten ein eigenes Konto zu eröffen. Versuchen Sie einer Frau zu verbieten
einen Arbeitsvertrag abzuschliessen. Versuchen Sie einer Frau zu verbieten einen Mietvertrag abzuschliessen.
Bestenfalls ernten Sie ein mitleidiges Lächen. Schlimmstenfalls küssen Sie den Watschenbaum, dass Sie
nicht mehr wissen, ob Sie Manderl oder Weiberl sind. Das alles war vor vierzig Jahren noch gang und gäbe.
Und ist vorbei. Sie leben hinter dem Mond, mit Ihren seltsamen Ansichten zu dem, was man Menschen, vor
allem Frauen, verbieten kann oder nicht.
@ all Bevor ich zu Bett gehe und mit meiner Süßen kuschle hätte ich noch zwei Fragen bzw. Anmerkungen:
1. Welche Strafe wäre für das Gretchen aus Gothes’ „Faust“ angemessen? Die Todesstrafe? 2. Wahrscheinlich
werde die Fristenlösung in Österreich von den Moslems abgeschafft werden: „Das ist gut, aber um welchen
Preis?“ Diese Aussage ist deshalb falsch, weil nach moslemischer Überzeugung das Kind nicht bereits direkt
nach der Zeugung eine Seele besitzt, sondern erst nach einem betimmten im Koran genannten Zeitraum. In
vielen islamischen Ländern ist deshalb eine Abteibung innerhalb dieses Zeitraums problemlos möglich.
#10 Leblhuber 01:13:32 | Mittwoch, 21. Februar 2007
@Thaddäus: Eine lachende Kuh und als Ergebnis Käse: Trifft punktgenau Ihr Posting! Etwas französisch
und schon scheint man mehr, als man ist. Und Ihr Lebensmotto: „Lieber tot als rot“! Wie heroisch! Sie
sind der letzte Faschingsscherz vor Aschermittwoch. Österreich ist kein Gottesstaat. Sie leben in einer
Demokratie und genießen die Segnungen des Rechtsstaates! Nichts steht dagegen, dass Sie persönlich einen
Fonds gründen, der Frauen dabei unterstützt, die Schwangerschaft nicht abzubrechen. Sie wollen lieber
tot als rot sein? Um wie viel leichter dürfte es Ihnen fallen, alles Materielle hinter sich zu lassen
und ganz Ihren Idealen zu leben. Oder sind Sie doch bloß ein Schwätzer, der Sprechblasen wirft.
Wider den Mord an den Ungeborenen Herzlichen Dank an Weihbischof Laun für seine mutigen Worte gegen den
Mord an den Unge- borenen. Dies sollte jedoch kein Grund sein, Deutschland den Mohammedanern zu überlassen.
Der Kampf in beide Richtungen ist notwendig.
Weihbischof Laun geht den richtigen Weg. Es ist richtig, die verantwortlichen Politiker zu stellen und
ihre beschwichtigenden Aussagen zu widerlegen. Khol und die übrigen werden sich kaum beeindrucken lassen,
aber die Wahrheit muß auf den Tisch. Weiter so, Monsignor Laun!
Ich bin kein Österreicher. Aber was da in Österreich geschieht. … Abtreibung ist nicht bloße Schwangerschaftsunterbrechung,
sondern Abtreibung ist und bleibt MORD. Und das kann nicht verharmlost werden. Abtreibung ist Mord.
Faschingsscherz Der Nationalrat ist die erste Kammer des Parlaments der Republik Österreich. Ich hau
mich ab vor lauter Lachen … Abgesehen von dem Blödsinn, der sonst noch im Artikel steht. Die alten
Herren können nix gegen die Fristenlösung tun, und das nervt sie. Keine Macht mehr über Frauen, arme
Männleins …
Weihbischof Laun Liebe Mitchristen, schön, dass es aufrechte Kleriker gibt wie Weihbischof Laun. Er spricht
aus, was viele Menschen denken, aber sich nicht getrauen zu sagen. Unschuld