In Frankreich wird eine katholische Gruppierung vom Staat mit schweren Geschützen verfolgt. Von Dr. Stephan Puls.
Kardinal Medina liest anläßlich der Einweihung des Studienzentrums der ‘Vereinigung zum Schutze von Tradition, Familie und Privateigentum’ eine Alte Messe
(kreuz.net) Am 11. Februar erhielt die französische ‘Vereinigung zum Schutze von Tradition, Familie und
Privateigentum’ einen Unterstützungs- brief.
Der Absender des Schreibens war der ehemalige Präfekt
der vatikanischen Liturgiekongregation, Kardinal Jorge Arturo Medina Estévez (80).
Die ‘Vereinigung
zum Schutze von Tradition, Familie und Privateigentum’ wurde ursprünglich in Brasilien gegründet. Es
handelt sich um einen Zusammenschluß von Katholiken, der den liberalistischen und sozialistischen Niedergang
der Gesellschaft bekämpft.
In seinem Brief erinnert Kardinal Medina an die von ihm vorgenommene Einweihung
des Studienzentrums der Vereinigung in der Gemeinde Creutzwald – an der deutschen Grenze bei Saarbrücken.
Die französische Sektion der ‘Vereinigung zum Schutze von
Tradition, Familie und Privateigentum’ wird seit dem „Rapport Guyard“ – dem Bericht einer parlamentarischen
Untersuchungskommission aus dem Jahre 1995 – von der französischen Regierung offiziell in der Liste der
Sekten geführt.
Zunächst wurde in demselben Bericht auch das Opus Dei als Sekte bezeichnet. Doch nach
Protesten der Nuntiatur wurde die Personalprälatur wieder entfernt.
Doch im Falle der ‘Vereinigung zum
Schutze von Tradition, Familie und Privateigentum’ blieb ein Protestschreiben des equatorianischen Kardinals
Bernardino Echeverria († 2000) an die französische Nationalversammlung ohne Erfolg.
Mitglieder der Vereinigung
leiten in Frankreich seit Ende der 70er Jahre die Pro-Life-Vereinigung ‘Droit de Naître’ sowie den Zusammenschluß
‘Avenir de la Culture’.
Diese Organisationen arbeiten gegen die zunehmende Gewalt und Unmoral im Fernsehen
und gegen die Propagandisten der Homo-Ideologie.
Die ‘Vereinigung zum Schutze von Tradition, Familie
und Privateigentum’ vertreibt gratis die Wundertätige Medaille, die 1830 nach den Erscheinungen in der
Pariser Rue du Bac geprägt wurde.
Die Vereinigung und von ihr betreute Organisationen arbeiten mit modernen
Apostolatsmethoden wie Mailing- und Protestbrief-Aktionen.
Auf diese Weise wurde der wegen sogenannt
homophober Äußerungen zu einer hohen Geldstrafe verurteilte Abgeordnete der Französischen Nationalversammlung
Christian Vanneste unterstützt.
Die französische Sektion der ‘Vereinigung zum Schutze von Tradition,
Familie und Privateigentum’ übersetzte im Jahr 2006 ein Buch aus den USA gegen das Homo-Konkubinat und
machte es über ihre Mailingaktionen einem breiten Publikum zugänglich.
Sie organisierte auch Protestaktionen
gegen den Haßfilm ‘Da Vinci Code’.
In den USA erhielt die ‘Vereinigung zum Schutze von Tradition, Familie
und Privateigentum’ für diese Kampagne mit Protestkarten und Hunderten Mahnwachen vor Kinos im ganzen
Land Dankschreiben vieler Bischöfe.
Schon zu Zeiten der Präsidentschaft von François Mitterrand in
Frankreich machte sich die Vereinigung durch öffentliche Proteste gegen die sozialokommunistische Regierungspolitik
unbeliebt. Seither ist sie – sehr im Gegensatz zur politisch angepaßten französischen Bischofskonferenz –
im Visier der Regierung.
Nach Angaben der Vereinigung geschieht die Verfolgung der französischen Regierung
teilweise sogar auf Anregung des Erzbischofs von Paris, Mons. André Vingt-Trois.
Die Vinzentinerinnen
der Rue du Bac, in deren Kapelle sich die Erscheinungen der Wundertätigen Medaille ereigneten, versuchten
sogar der ‘Vereinigung zum Schutze von Tradition, Familie und Privateigentum’ die Verteilung der Medaille
zu untersagen.
Die Vereinigung wird nach eigenen Angaben auch seit Jahren von Regierungsorganisationen
behindert.
Auf Veranlassung einer sogenannten Anti-Sekten-Abteilung des Departements Hauts-de-Seine bei
Paris wurde kürzlich sogar eine polizeiliche Untersuchung gestartet.
Vorwand dazu war der Vorwurf einer
angeblich „lügenhaften Werbung“. Darunter soll zum Beispiel die Verteilung der Wundertätigen Medaille
fallen.
Letztes Jahr wurde der französischen Sektion der Vereinigung zudem ohne Angabe von Gründen
und ohne Vorliegen von Unregelmäßigkeit ihr seit 30 Jahren bestehendes Postcheckkonto gekündigt.
Die
‘Vereinigung zum Schutze von Tradition, Familie und Privateigentum’ hat schon früher Polizeibesuche und
Hausdurchsuchungen erdulden müssen – zuletzt am 20. Juni 2006.
Gründe gab die Polizei keine an.
In
seinem Brief an die Vereinigung schreibt Kardinal Medina: „Ich weiß, daß die ‘Vereinigung zum Schutze
von Tradition, Familie und Privateigentum’ in Frankreich beschuldigt wird, eine Sekte zu sein.“
Die Art,
wie die Vereinigung in Frankreich die christliche Kultur sowie verschiedene Formen der Volksfrömmigkeit
zu verbreiten suche wie den Rosenkranz, die Wundertätige Medaille und die Verehrung des Herzens Jesu
verdient aber nach Ansicht des Kardinal Lob.
„So ermutige ich Sie von ganzem Herzen, Ihre Arbeit zur
Verteidigung der Tradition, der Familie und des Privateigentums fortzusetzen sowie zum Schutz der übrigen
christlichen und katholischen Grundsätze, die das Fundament jedes echten Humanismus bilden.“
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55 Lesermeinungen
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#59 emilpeisker 17:14:00 | Samstag, 10. Dezember 2011
Die Gründung derTFP in Brasilien erfolgte aus dem Bemühen heraus, die Landreform, die zur Teilenteignung
der brasilieanischen Großgrundbesitzer und zu Gunsten der Landarbeiter und Pächter geführt hätte,
zu verhindern. Der Gründer, Prof. Plinio Corrêa de Oliveira war Anhänger der These, dass Ungleichheit
ein generelles göttliches Gesetz sei, und daher jedem Menschen durch Geburt die ihm angemessene Stellung
im Leben von Gott zugedacht sei. Er sah im Adel, und besonders im Hochadel, die gerechte, von Gott gewollte
Elite der Menschen. Demokratie hielt für den Anfang vom Ende, der zu Liberalismus und zum Kommunismus
führe. Dass hielt ihn allerdings nicht davon ab, sich demokratisch zum Kongressabgeordneten wählen zu
lassen. Sein Kampf zielte politisch gegen den Kommunismus, aber schon die Landreform, die auch von katholischen
Priestern, die dem Volk nahe standen, unterstützt wurde, betrachtete er als Subversion von „Linkskatholiken“.
Das ist die wahre Geschichte hinter der Gründung der TFP. Ob die Moderatoren das durchgehen lassen? Ih
bin übrigens selbst bekennender Katholik, Unternehmer und sehe in den Regimen der 30er Jahre in Südamerika
wenig Unterstützenswertes. Und ich bin auch keiner, der irgendwelche Affinität zu Kommunisten hat, im
Gegenteil. Ich grüße alle hier im Forum, dies war mein erster Beitrag. Emil Peisker
@ Gersdorff: Was ich ersehen konnte, hat „itsme“ sehr wohl über Gegendarstellungen seitens der TFP berichtet…
Was halten Sie von dieser Idee: stellen Sie das Material online und posten Sie dann die Links hier bei
kreuz.net, – dann hat jeder etwas davon. ;)
Alles längst beantwortet Gegen diese alten Attacken auf die TFP (manche sind schon über 20 Jahre alt)
wurden umfassende Gegendarstellungen in Zeitungen veröffentlicht und ebenso Bücher, die positive Stellungnahmen
von Theologen enthalten. Die Kritiker der TFP kennen diese Texte, aber sie erwähnen sie nicht. Wieso?
Interessenten kann ich eine Zusammenfassung zusenden.
S.g. Herr Rosenbaum, Sca hat mit folgendem Satz etwas sehr richtiges ausgesprochen:„Wie Sie wissen, genügt
es nicht, eine Organisation nur nach ihrem öffentlichen Auftreten zu messen und zu beurteilen. – Dies
gilt sowohl für die Sekte der Freimaurerei, als auch für andere Organisationen, speziell in der heutigen
Zeit.“ Ja, nach unseren Gedanken, Worten und Werken wird jeder Mensch gerichtet werden… Achten Sie genau,
mit wem Sie sich einlassen, und prüfen Sie gewissenhaft sine ira et studio. www.kreuz.net/bookentry.1232.html www.kreuz.net/bookentry.1240.html www.kreuz.net/bookentry.1244.html www.kreuz.net/bookentry.1267.html
sowie: www.kreuz.net/bookentry.693.html
Eine Stellungnahme eines „insiders“ Als „Libero“ (sca) der TFP folgenden Stellnahme zu manchen niveaulosen
Betraegen: Nach unseren Worten und Werken werden wir bekanntlich alle gerichtet werden: Die Veroeffentlichungwn
bzw. der Beitag fuer eine christliche Zivilisation der TFP sind nachzulesen unter: www.tfp-deutschland.de/ www.tfp.at/ www.tfp.org/ – USA Wenn Ihnen die TFP nicht katholisch genug oder zu katholisch ist, dann
helf Ihnen Gott. Ob Dr. Plinio, seines Zeichen ein frommer Mann und ein Ritter unserer Zeit, Marienerscheinungen
gehabt hat, ja mai! Ich versuche gerade ein junge Dame vor einer Abtreibung zu bewahren und Sodomisten
im liberalen Klerus die Hoelle einzuheizen. D.h. ich habe andere Schwerpunkte in meinen Leben, als auf
Detailfragen einzugehen. Zu Herrn „sca“ und Konsorten: Wir wissen doch alle, dass sie es nie wagen wuerden,
die katholischen Position einer TFP oeffentlich (d.h. auch auf der Strasse) zu vertreten, da Sie -mit
Verlaub- feige Hosensch** sind. Aber auf einem kreuz.net-Forum sind sie natuerlich der Besserwisser vom
Dienst -das gestehe ich Ihnen auch zu. Danke Herrn Bastian fuer seine Klarstellung. Es ist schade, dass
die Feinde der Kirche in ihrem Hass stets geschlossen kaempfen. Wir dagegen in der Aussenperspektive wohl
nicht besseres als einen Haufen eitler und laecherlicher Spinner darstellen. Armes Abendland, gute Nacht.
Herr Gatte, Gruesse an Ihre Frau Gemahlin. In Christo et Mariae, Rembert Rosenbaum
Interessant Zu Risiken und Nebenwirkungen der TFP fragen Sie Ihren FSSPX-Priester. Es ist mir neu, daß
der Papst den Piusbrüdern die Glaubenskongregation übertragen hat.
Herr Orlando Fedeli ist keineswegs ein merkwürdiger und obskurer Zeuge. Er steht bzgl. TFP Rede und Antwort
www.montfort.org.br/index.php?secao=cartas&s…. Wie Sie wissen, genügt es nicht eine Organisation nur
nach ihrem öffentlichen Auftreten zu messen und zu beurteilen. – Dies gilt sowohl für die Sekte der
Freimaurerei als auch für andere Organisationen, speziell in der heutigen Zeit. Ja, die TFPs in Deutschland
und Österreich sind, abgesehen vom angestellten Personal (Sekretärin, Layouter, Liberos) mehr oder minder
ein-Mann Unternehmen. Herr Gersdorff ist Chilene. Auch die anderen, von Zeit zu Zeit zur Verstärkung
nach Deutschland respektive Österreich eingeschickten TFP-Mitglieder sind in der Regel Lateinamerikaner.
Dies zeigt deutlich, daß die TFP in Mitteleuropa praktisch nicht über eigene Leute verfügt. – Zum Geldmachen
reicht dies aber allemal. Lg, sca. Zu Risiken und Nebenwirkungen der TFP lesen Sie die Publikationen und
fragen Sie Ihren FSSP- oder FSSPX-Priester.
#50 Sturmscharen 19:41:52 | Dienstag, 27. Februar 2007
Ein Zitat Ein Zitat vom Marschall der Katholischen Sturmscharen: „Ich brauche kein Reich Mariens, da ich
ja das Reich Christi bereits auf Erden habe, nämlich die Katholische Kirche!“
#49 Gersdorff 14:58:29 | Dienstag, 27. Februar 2007
@ Stephanus Ich weiß natürlich nicht, was Sie mit Herrn Hofschulte besprochen haben. Wenn Sie hier bei
„Gersdorff“ anklicken, können Sie mir eine E-Mail schicken. Wenn Sie möchten, schreiben Sie einen Brief
an Herrn Hofschulte und ich gebe es ihm. Oder Sie schreiben ihm direkt. Unsere Rundbriefe bekommt jemand
ziemlich lange, auch dann wenn er nicht spendet. Wenn aber nach einiger Zeit jemand nicht mehr reagiert,
wird nur gelegentlich angeschrieben. Das ist normal, denn schließlich sind unsere Ressourcen beschränkt.
Falls Sie geschrieben haben, und die Post blieb unbeantwortet, tut mir das leid. Sie können mir ja gerne
eine E-Mail schicken. Gegen die Aktion Leben habe ich nichts Grundsätzliches, doch sie hat uns in der
Vergangenheit immer wieder öffentlich angegriffen, ohne Anlaß dafür geboten zu haben. Inwiefern möchte
sie mit uns zusammenarbeiten? Möchte sie eine Postkartenaktion mit uns zusammen durchführen? Für Vorschläge
wäre ich dankbar. Ich habe überhaupt nichts gegen Pro Sancta Ecclesia. Möchte sie etwas zusammen mit
uns organisieren? Wir können uns gerne treffen und uns unterhalten, melden Sie sich bitte.
Herr v. Gersdorff ad 2.) Natürlich kommt weder eine Identitätsaufdeckung von mir noch die meines TFP-Informanten
in Frage. Übrigens auch nicht eine Aufdeckung jenes Informanten, der Plino Oliveira persönlich – und
nicht unbedingt von dessen angenehmster Seite – kennengelernt hat und länger mit ihm sprechen konnte.
Sie haben sich hier an einem offenkundig anonymen Forum beteiligt. Wenn Sie von vorneherein anonyme Argumente –
ungeachtet deren inhaltlicher Richtigkeit – nicht akzeptieren wollen, dann ist Ihr Beitrag hier nur Wichtigtuerei
und Scheinheiligkeit. Oder wollen Sie nur Zahlen, Daten, Fakten für eine allfällige Klageerhebung von
TFP gg. mißliebige Kritiker? ad 1.) kreuz.net-Leser Stephanus widerspricht Ihnen konkret anhand der Aktion
Leben (Deutschland) e.V. Ich widerspreche Ihnen konkret anhand der Pro Sancta Ecclesia e.V. Mit welchen
Organisationen arbeiten Sie also zusammen? Bitte keine Vereine nennen, die formaljuristisch unabhängig
sind („Österreich braucht Mariens Hilfe“), tatsächlich aber Klone von TFP sind!
#47 Stephanus 13:56:54 | Dienstag, 27. Februar 2007
lieber herr gersdorff… meine unterlagen über die TFP (mit den schönen roten bannern mit dem goldenen
löwen drauf) reicht bis in die achziger jahre zurück. ich habe damals ihrem mitstreiter herrn hofschulte
gesagt, daß ich eine andere art zu arbeiten nicht für sinnvoll erachte. sie waren damals aber der meinung,
daß deutschland nicht offen genug ist für derlei aktionen wie in amerika, spanien usw. usw. darum starten
sie unter der dvck ansich gute und wichtige aktionen. aber: wer ihren vorstellungen entsprechend zuwenig
spendet, den schließen sie von weiteren infoaktionen aus. irgendwann kommt dann wieder mal ein schreiben.
diesem folgen dann noch einige nach, kommt dann kein geld, man kann ihren forderungen ansonsten gerecht
werden wie sie wollen: karten zurückschicken, petitionen unterschreiben, adressen von freunden angeben
usw. wenn kein geld fließt, versiegt der strom der informationen. übers jahr kommt dann wieder eine
zeitlang post und so geht das schon jahre. auf persönliche anschreiben reagieren sie nicht! das weckt
den verdacht, hier handelt es sich um ein „1-Mann-Unternehmen“, es wird zwar gegen abtreibung, gegen sex
im fernsehen,falsche schulsexualerziehung usw angegangen, die unterlagen mit ihren aussagen sind ja auch
durchweg sehr ordendlich, aber das eigendliche ziel ist: „geldmachen“. als „aktion leben“ wollten wir
mit ihnen zusammenarbeiten, sie sind wütend dagegen vorgegangen. Und antworten auf gestellte fragen wurden
nie gegeben!!! schade! sehr sehr schade!!!
#46 Gersdorff 12:04:29 | Dienstag, 27. Februar 2007
Zusammenarbeit Sehr geehrte Stimme! Sie schreiben: Dass die TFP-Organisation nicht mit anderen Organisationen
zusammenarbeiten will – auch nicht mit gleichgerichteten – und zwar auch dann nicht, wenn einer ihrer
Mitarbeiter will, dafür bin ich z.B. persönlich Zeuge. Antwort: 1. Das stimmt nicht. 2. Wie möchten
Sie gleichzeitig „persönlicher Zeuge“ sein und dabei anonym bleiben? Das Wesen eines Zeugen ist, daß
er mit seinem Namen bürgt. Schönen Tag noch und freundliche Grüße Mathias v. Gersdorff
Statt sich auf Propaganda zu beschränken, Herr v. Gersdorff beantworten Sie doch lieber einmal die unten
gestellten Fragen. Vorher sind die von Ihnen behaupteten Umstände bestenfalls Teilaspekte bei der Bewertung
der ganzen TFP-Organisation. Dass die TFP-Organisation nicht mit anderen Organisationen zusammenarbeiten
will – auch nicht mit gleichgerichteten – und zwar auch dann nicht, wenn einer ihrer Mitarbeiter will,
dafür bin ich z.B. persönlich Zeuge. Den Unterschied von TFP zu Opus Dei würde ich so beschreiben:
TFP = Opus Dei + Alter Ritus (aber ohne traditionelle Lehre!). Macht die Sache besser, aber nicht gut.
#44 Gersdorff 11:20:33 | Dienstag, 27. Februar 2007
Plinio Correa de Oliveira Ich habe die diversen Anschuldigungen aufmerksam gelesen und eines fällt mir
auf: Die TFPs und die mit ihr befreundeten Organisationen existieren, um in der Öffentlichkeit zu wirken.
Wir geben Bücher heraus, wir machen öffentliche Aktionen, haben Zeitschriften usw. Doch die Anschuldigungen
verlieren darüber kein einziges Wort. Jede Organisation, die in der Öffentlichkeit wirkt, würde man
daran messen. Statt dessen verweist man auf merkwürdige und obskure Zeugen, wie der benannte Orlando
Fedelli, den ich persönlich nie kennengelernt habe. Wie erklärt sich das? Vielleicht liegt das an der
Art von Plinio Correa de Oliveira: Er war alles andere als extravagant. Sein Gebetsleben bestand aus den
klassischen Gebeten der Volksfrömmigkeit, Rosenkranz, Lauretanische Litanei u.a. und der Verehrung von
Volksheiligen wie die Hl. Theresia vom Kinde Jesu usw. Er hat auch nie Visionen oder Erscheinungen gehabt.
Kurz: Sein Leben als Katholik war völlig normal. Seine Spiritualität hatte nichts spezielles. Dennoch
war er eine außerordentliche Persönlichkeit, hat viel publiziert, hat jahrzehntelang gegen die diversen
Feinde der Kirche gekämpft und wurde von ihnen gehaßt, hat eine Organisation aufgebaut, die sich weit
verbreitet hat. Dieser Gegensatz scheint für manche ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Sie meinen,
hinter einem solchen Werk müsse etwas merkwürdiges sein und schieben das, was er vor den Augen aller
vollbracht hat, völlig beiseite.
Das ist nur die Spitze… …des Eisberges, Herr Bastian. Könnte Ihnen gerne mehr dazu in der Leserzeitung
präsentieren, aber leider verweigert mir kreuz.net die Veröffentlichung. Offensichtlich ist eine Diskussion
zur okkulten Seite der TFP unerwünscht… Wenn Sie die Thematik ernsthaft interessiert: Zu Risiken und
Nebenwirkungen der TFP lesen Sie die Publikationen und fragen Sie Ihren FSSP- oder FSSPX-Priester. @ Panetta:
Es gibt bereits einen deutschen Zweig der TFP, und Gersdorff ist ihr Kopf. Siehe hierzu auch: www.kreuz.net/bookentry.693.html
und dortiges Posting des Artois.
Dann ist Ihnen nicht zu helfen… @sca Wenn das alles ist, was Sie vorzubringen haben, dann ist dies mehr
als nur ein Trauerspiel. Was Sie anführen, sind keine Beweise, sondern Behauptungen die einer blühenden
Phantasie entspringen. Haben Sie eigentlich nicht mit sich selber genug zu tun, als Herrn Gersdorff unberechtigt
anzugreifen? Wolfgang Bastian
Beweise @ Wolfgang Bastian Die Beweise legen die Verfasser der von mir genannten Publikationen vor. !:)
Wenn Ihnen das nicht genügt, so ist Ihnen nicht zu helfen.
Lügen haben für gewöhnlich kurze Beine… @sca @artois Ihre Probleme müsste man haben! Aber wer keine
hat, schafft sich gern selber welche. Dies ergibt sich aus beiden Beiträgen. Es wird zwar viel behauptet,
aber nichts bewiesen. So ist das eben bei selbst ernannten Anklägern und Richtern. Wolfgang Bastian orthodoxkath.surfino.info …ergerzeitung.surfino.info Sonntag, 25. Februar 2007 16:23Artois: Auch ich kann nur vor Gersdorf warnen,
wie ich das hier schon einmal tat. Er sammelt Geld unter Vorspiegelung falscher Tatsachen, behauptet irgend
etwas zu tun, tut es aber nicht, weil er dazu objektiv und wegen Unwissenheit auch gar nicht in der Lgae
ist! Redaktion benachrichtigenSonntag, 25. Februar 2007 11:45sca: Wir lassen uns sehr gerne eines besseren
belehren… – Herr Gersdorff will aber nicht. Besagte Hymne wurde öffentliches Gut, als sie von Professor
Orlando Fedeli, seit über 30 Jahren Mitglied der TFP, enthüllt wurde, der Mons. Antonio de Castro Mayer
um seine Meinung bat, ob man sie als orthodox ansehen könne. Die TFP stritt die Darstellung nicht ab;
sie verlagerte nur die Schuld auf übereifrige junge Anhänger, und behauptete, die Hymne sei vollkommen
orthodox (Carlo Alberto Agnoli und Paolo Taufer, TFP: la maschera e il volto, Ed. Adveniat, S.Giustina
di Rimini, s.d., Seiten 17 ff). Lügen haben für gewöhnlich kurze Beine. Entweder hat also diese „Lüge“
sehr lange Beine, oder sie ist keine Lüge. Für letzteres spricht, daß die TFP die Darstellung nicht
abstritt.
Auch ich kann nur vor Gersdorf warnen, wie ich das hier schon einmal tat. Er sammelt Geld unter Vorspiegelung
falscher Tatsachen, behauptet irgend etwas zu tun, tut es aber nicht, weil er dazu objektiv und wegen
Unwissenheit auch gar nicht in der Lgae ist!
Wir lassen uns sehr gerne eines besseren belehren… … – Herr Gersdorff will aber nicht. Besagte Hymne
wurde öffentliches Gut, als sie von Professor Orlando Fedeli, seit über 30 Jahren Mitglied der TFP,
enthüllt wurde, der Mons. Antonio de Castro Mayer um seine Meinung bat, ob man sie als orthodox ansehen
könne. Die TFP stritt die Darstellung nicht ab; sie verlagerte nur die Schuld auf übereifrige junge
Anhänger, und behauptete, die Hymne sei vollkommen orthodox (Carlo Alberto Agnoli und Paolo Taufer, TFP:
la maschera e il volto, Ed. Adveniat, S.Giustina di Rimini, s.d., Seiten 17 ff). Lügen haben für gewöhnlich
kurze Beine. Entweder hat also diese „Lüge“ sehr lange Beine, oder sie ist keine Lüge. Für letzteres
spricht, daß die TFP die Darstellung nicht abstritt. Herr Gersdorff, wir warten auf Sie, überzeugen
Sie uns!
Antworten Sie, Herr Gersdorff Na, was hier als feige bezeichnet oder als sachlich betrachtet wird, ist
mehr als nur mit einem Fragezeichen zu versehen. Warum sollte Herr Gersdorff Mitmenschen antworten, die
eh alles besser wissen, sich als Ankläger und Richter aufspielen? Nein, Herr Gersdorff hat mehr als nur
richtig gehandelt, dass er sinnlosen Diskussionen keinen Raum gibt. Dann die sogen. Aussteiger und deren
Berichte, na, solche finden Sie bei allen Aussteigern. Sie machen es sich sehr einfach! Wolfgang Bastian orthodoxkath.surfino.info
@ Herr Gersdorff: Evelins Fragen sind sachlich und die Beschuldigungen durch TFP-Aussteiger belegt. Von
Gersdorff will nicht antworten. Will er als feige gelten? Antworten Sie, Herr Gersdorff.
Herr Gersdorff Die Angriffe gegen Herrn Gersdorff, verbunden mit der Verdrehung von Sachverhalten und
unhaltbaren Vorwürfen, zeigen deutlich, wo manche Forenteilnehmer stehen. Dass es einen Niedergang, einen
Untergang christlichen Glaubens zu geben scheint, sowie eine Vernachlässigung moralischer, ethischer
Werte nicht nur in Deutschland gab und gibt ist allen bekannt. Was Herr Gersdorff macht, was er sagt und
schreibt, ist nicht nur richtig, sondern wichtig und nötig und eben auch, unterstützenswert. Ankläger,
also selbsternannte Staatsanwälte und Richter gibt es schon genug. Manche Forenteilnehmer scheinen da
keine Ausnahme zu sein. Wolfgang Bastian Orthodoxe Katholische Gemeinde Lauterbach-Bregana orthodoxkath.surfino.info
Jurisdiktion: Erzbischof ++ Kyrillos Primas Apostolic Orthodox Catholic Church in Europa groups.msn.com/ORTODOXI
Diskussionsbedarf Bedauerlicherweise steht Herr von Gersdorff nicht mehr zu seiner bekundeten Bereitschaft,
auf Fragen bezüglich der von Ihm vertetenen Bewegung einzugehen. Da dieses Forum jedem zugänglich ist
und die Redaktion nur wenig moderiert, lässt es sich nicht ausschliessen, dass auch weniger sachliche
Beiträge gepostet werden. Die kann man doch einfach ignorieren. Es liegt doch eine ganze Reihe sachlicher
Fragen vor (von Evelin und mir), die doch einer Antwort harren.
#32 Stephanus 20:19:30 | Freitag, 23. Februar 2007
monolito, herr von gersdorff …bitte… bedenken sie, daß man die menschen da abholen muß wo sie stehen.
bei aller lieber für gehobenen standard, wenn hier mehr oder weniger wahrheitswidrige behauptungen aufgestellt
werden, dann ist es notwendig, die kurz und klar zu widerlegen. sonst kommen wir nicht weiter. sehr geehrter
herr von gersdorf. schon vor vielen jahren war ich bei ihnen bzw. ihrem vorgänger in frankfurt, damals
gefiel mir der rote banner mit dem goldenen löwen so gut,daß sie mir mal einen vorbeischicken wollten.
das ist bis heute nicht geschehen. bin deshalb aber nicht böse, wollte nur andeuten, daß ich schon lange
ihre bewegung kenne und auch wie ein vorredner sagen möchte: viel feind-viel ehr!!! oder sage mir wer
dich anfeindet und ich sage dir wie gut katholisch du bist. wir haben uns damals über die verschiedenen
kulturen unterhalten, über mentalitätsprobleme und das sie schwierigkeiten hatten mit ihrer art zu werben,
hier im doch sehr protestantischen deutschland, anzukommen. es gab viele sympathisanten, aber erfolge
wie in z.b. in spanien blieben hier aus. daher kämpfen sie unter dvck für christliche werte und zum
erhalt bzw. dem wiederaufbau wirklicher moral. ich hatte das eingangs des forums schon mal vermerkt. ich
finde das gut! mit der art und weise, wie dabei geld gefordert wird, daß mag im amerikanischen kulturraum
ankommen, ich fühle mich da eher bedroht als verstanden und ich weiß aus meiner früheren politischen
arbeit,daß postkartenaktionen nicht so ankommen wie von uns gewünscht.
Gersdorff Vor einiger Zeit ging ich auch davon aus, daß hier (in diesem Forum) eine „normale“ Diskussion
möglich sei! Aber was ist in dieser Zeit, in diesem Land inzwischen noch „normal“? Ich habe es aufgegeben
mich mit Egomanen zu streiten, es ist wirklich sinnlos! Deshalb volles Verständnis für Sie.
#29 Gersdorff 12:26:09 | Freitag, 23. Februar 2007
Antwort Als ich mich bereit gestellt habe, Fragen zu beantworten, ging ich davon aus, daß eine normale
Diskussion möglich sei. Statt dessen sind nur anonyme Fragen und Anschuldigungen gestellt worden, von
Millenarismus bis hin zu Mordanschlägen. Das ist unterstes Niveau und macht eine weitere Diskussion unmöglich.
Mathias von Gersdorff Emil-von-Behring Str. 43 60439 Frankfurt
Litanei! Die Litanei wie sie unter dem von sca geposteten Link zu finden ist, ist äusserst bedenklich,
ja geradezu haeretisch und würde -falls sie authentisch ist und nicht nur das Werk einzelner übereifriger
Mitglieder- in der Tat einen sektierischen Charakter der Bewegung offenbaren. Vielleicht kann der Leiter
des deutschen Zweiges der Bewegung in seiner angekündigten Antwort auf dieses Thema eingehen.
#26 Tridentinus 11:13:14 | Freitag, 23. Februar 2007
Höfliche Bitte an Herrn Mathias von Gersdorff, seine bekundete Bereitschaft, Fragen zu beantworten, freundlicherweise
in Bälde betätigen zu wollen. Sie wurden ja bereits präzise gestellt! Danke im voraus!
#24 verecundus 00:52:48 | Freitag, 23. Februar 2007
Sektenhype Lieber Vorredner, es ist ja alles recht interessant, was Sie zu dieser Frage geschrieben haben
(freilich meine ich damit nur die seriösen, gesittenen Beiträge und nicht die unappetitlichen Flegeleien
eines Gotthards oder anderer Blindgänger). Eines würde ich indessen noch zu bedenken geben: wir leben
in so perversen Zeiten, daß der Widerstand und die Verfolgung, die solche Vereine verursachen, eigentlich
schon wieder für diese Gruppen sprechen. Möglicherweise fühlt sich da jemand auf seine Bocksfüße
getreten und deswegen der ganze Aufruhr. Vielleicht ist man am besten beraten, wenn man abwartet und sieht,
was sich im laufe der Zeit ergibt.
#23 Evelin 22:46:19 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Von „lächerlich“ werter Athanasius sollten Sie nicht sprechen, bevor Matthias v. Gersdorff nicht irgendwelche
nachvollziehbaren Antworten auf meine unten gestellten Fragen gegeben hat – wie von ihm zugesagt. Nicht
alles, was traditionalistisch ist, ist deswegen auch katholisch. Und nicht alles ist aus Gold, was glänzt.
Zum Unterschied von Ihnen kenne ich jemanden, der auf Einladung von TFP einige Tage in Brasilien und bei
Plinio de Oliveira verbracht hat und stehe ich mit einem TFP-Mitarbeiter in laufendem Kontakt. Der Gatte
der Evelin
#22 Athanasius 22:29:47 | Donnerstag, 22. Februar 2007
@sca… Für Ihre Vorwürfe, die geradezu lächerlich wirken, brauchen Sie Beweise. Also eine schriftliche
Version dieser „Litanei“. Was dem Milleniarismus angeht: die verurteilte Häresie hatte mit der Aufnahme
der Gerechten zu tun, nicht mit der Zahl der Jahre (1000), oder einem Glauben an 1000-jähriges Reich,
wohl aber an der Aufnahme der Gerechten und ein irdisches Weiterlebendes Reich von nur Gutem. Ich glaube
selber nicht an ein Reich Mariens das 1000 Jahre dauern wird, aber schon an eine Wiederherstellung durch
Mariä Fürbitte bei ihrem Sohne, eine kurze Zeit des Friedens, wie in Fatima versprochen. Ich bin kein
Anhänger der TFP, ihren Zielen aber wohlgesonnen und positiv gegenüber.
@ Stimme aus dem Tradiland Danke für Ihre Antwort! Die TFP ist insofern häretisch, als sie dem Millenarismus
anhängt und an die Aufrichtung eines tausendjährigen „Reich Mariens“ glaubt. – Der Millenarismus ist
eine durch die Kirche verurteilte Häresie. Aber das ist nur ein häretischer Aspekt der TFP. Der Personenkult
rund um PC De Oliveira treibt skurrile Blüten und unterstreicht die häretische sektiererische Natur
der TFP, welche die TFP jedoch gut unter einer Maske konservativ-katholischer Aufmache zu verbergen weiß.
Bischof Dom Antonio de Castro Mayer (Campos), dessen Wappen die TFP heute noch als Logo verwendet, unterstützte
in der Anfangszeit die TFP und diente ihr quasi als „Feigenblatt“ ähnlich wie es offensichtlich Kardinal
Medina heute tut. Castro Mayer distanzierte sich aber kategorisch von der TFP, als er von einem der Mitglieder,
Orlando Fedeli, 1983 erfuhr, daß Litaneien zu Ehren der Mutter PC De Oliveiras, Frau Lucilia, in der
TFP gebetet wurden.
#20 VirFortis 22:08:23 | Donnerstag, 22. Februar 2007
@Gerstorff Es lebe die christliche Gegenrevolution !!! Nieder mit dem 68er Kulturbruch – Nieder mit Voltaire,
Hegel, Marcuse, Feuerbach, Frankfurter Schule und Konsorten… Die Zeit ist reif !!!
#19 Evelin 21:52:56 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Der Gatte der Evelin frägt Matthias v. Gersdorff Grüß Gott, Herr v. Gersdorff! Ich habe in Österreich
früher Ihre Aussendungen erhalten (als Sie noch für den österr. Bereich zuständig waren), 1. Warum
arbeitet TFP niemals mit anderen – gleichgerichteten – Organisationen zusammen, auch nicht punktuell (bei
einem Projekt)? 2. Wird Plinio de Oliveira innerhalb von TFP als Heiliger/Seliger angesehen und wie äußert
sich das? Wo ist er begraben und wird an seinem Grab ein Verehrungskult getrieben? 3. hatte Plinio de
Oliveira jemals übernatürliche Erscheinungen, Botschaften, Visionen, Manifestationen? Zutreffendenfalls,
wo kann man sich über deren Inhalt informieren? Wieder zutreffendenfalls: Welche kirchliche Untersuchung
wurden durchgeführt? Hat TFP die Einleitung einer kirchl. Untersuchung beantragt? Falls nicht, warum
nicht? 4. Werden TFP-Mitarbeiter oder -mitglieder von ihren Familien abgesondert und an einer regulären
Ausbildung gehindert – inwiefern und warum? 5. Welche Schriften von Plinio de Oliveira sind auf Deutsch –
und wo – erhältlich ? 6. Warum verkleiden sich TFP-Mitarbeiter und ihre Anhänger bei ihren Festen als
Ritter bzw. nach der Mode der Ritterzeit? 7. Stimmt es, dass Plino de Oliveira in sehr scharfen Worten
Papst Johannes Paul II. (oder andere Päpste seit V2) kritisiert hat? Warum geschah dies? War Plinio de
Oliveira Sedisvakantist oder hielt er JoPaII. für den Papst? 8. Wo sind die Priester, die für TFP tätig
sind, inkardiniert? Der Gatte der Evelin
#18 Gersdorff 21:22:54 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Tradition, Familie und Privateigentum Mein Name ist Mathias v. Gersdorff und bin der Vorsitzende der „Deutschen
Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum“. Da hier zum Teil völlig abstruse
Dinge über die TFP geschrieben werden, bin ich gerne bereit, Fragen zu beantworten. Ich bitte das aber
in einer sachlichen Art und Weise zu tun.
@ Maledica Hatte EB Lefebvre auch einen pensionierten General, welcher während der hl. Messe hinter ihm
stand und ihm mit einem großen Fächer aus Straußenfedern (wenigstens 1,5 m lang) Kühlung zufächelte?
Offenkundig definiert sich Ihr „Katholisch-Sein“ über das „Anti-FSSPX-Sein“, ähnlich wie die Protestanten
ihre theologische Identität über das antikatholisch-sein definieren.
#14 Beobachterin 15:03:27 | Donnerstag, 22. Februar 2007
nicht das Feld räumen! Ruhrgebietler: Sich daran gewöhnen müssen, daß in Zukunft immer öfter die
christliche Kultur und Religion, insbesondere der Katholizismus, behindert wird – das heißt ja nicht,
das Feld zu räumen. Im Gegenteil! Genau das Gegenteil tun wir ja hier.
#13 simandron 12:01:53 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Wolfgang Kirchmeier Eigenartigerweise hat sich der hier sonst sehr intensiv mitredende „Sektenexperte“
aus Rimerling bisher noch nicht zu diesem Thema zu Wort gemeldet. Wenn die TFP schon aus Brasilien kommt,
wird es ihm doch sicher leicht gelingen, eine Verbindung um Engelwerk zu konstruieren. Stichwort Anapolis.
Daß die TFP-Kämpfer die Engelverehrung ablehnen, dürfte wahrscheinlich nicht der Fall sei. Vermutlich
wird er uns heute noch erzählen wollen, daß das Engelwerk hinter der TFP steht und die Fäden in der
Hand hat. Also: Wo bist Du? Kläre uns auf! Verweise uns bitte auch auf die entsprechende Seite Deiner
Webseite. Danke. schmunzelt Simandron
#12 Maledica 10:19:02 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Personenkult @Stimme aus dem Tradiland – was ich sicher weiß und auch von jemandem bestätigt bekommen
habe, der Plinio Corrêa De Oliveira persönlich kennengelernt hat, ist der geradezu unglaubliche Personenkult,
welcher um ihn gemacht wurde; das ist kein gutes Zeichen und entspricht aber andererseits vielen der neuen
Bewegungen wie auch den ganz anders gelagerten Fällen der Communione e liberazione, den Fokolaren, dem
Neokatechumenat usw. Das ist die Frucht davon, dass man sich postsynodal nicht mehr auf die – sichtbare –
Kirche verlassen kann und nur ein beschränktes Gottvertrauen hat; komisch wie die Piusbruderschaft sich
in der Aufzählung so treffend einreihen kann
TFP ist auch eine bedenkliche Frucht von V2! @ sca: Danke für den Link mit den in der Leserzeitung enthaltenen
Hinweisen. Häresie kann ich darin nicht erkennen und würde ich auch nicht von schismatischen Zügen
sprechen. Die Probleme liegen woanders: – was ich sicher weiß und auch von jemandem bestätigt bekommen
habe, der Plinio Corrêa De Oliveira persönlich kennengelernt hat, ist der geradezu unglaubliche Personenkult,
welcher um ihn gemacht wurde; das ist kein gutes Zeichen und entspricht aber andererseits vielen der neuen
Bewegungen wie auch den ganz anders gelagerten Fällen der Communione e liberazione, den Fokolaren, dem
Neokatechumenat usw. Das ist die Frucht davon, dass man sich postsynodal nicht mehr auf die – sichtbare –
Kirche verlassen kann und nur ein beschränktes Gottvertrauen hat; – richtig ist auch, dass TFP völlig
abgesondert existiert – jede Zusammenarbeit mit gleichgerichteten Organisationen wird abgelehnt – das
mußte ich lustiger Weise sogar einem Mitarbeiter von TFP mitteilen, der von sich aus mit anderen zusammenarbeiten
wollte; nach meinem Hinweis, dass das aber nicht der Linie seiner Organisation entspräche, erkundigte
er sich und fand meinen Wissenstand bestätigt (wobei er dies bedauerte, aber akzeptierte); – offenbar
spielen auch falsch Erscheinungen eine Rolle, die aber eindeutig falsifiziert sind; – die Geldsammelgeschichte
ist mir auch aufgefallen; – die Abtrennung von TFP-Aktivisten von ihren Familien und vernünftiger Ausbildung
ist auf alle Fälle schädlich. Vieles erinnert mich an OD
@Beobachterin – warum? – Ich werde mich nicht daran gewöhnen! – Ich werde weiterhin ganz klar Stellung
beziehen gg. die Irrgläubigen – seien diese eingeladen sich zu bekehren. Es gibt nur eine Religion –
die des einen Gottes dessen Sohn Jesus Christus ist. – Ich werde auch weiterhin die Klare Darstellung
über das Wesen eines röm.-kath. Priesters vertreten: Der rk. Priester hat sich Jesus Christus bis in
den Tod verschrieben und nicht dem PGR oder der Frauengemeinschaft oder einer sonstigen charismatischen
Bewegung. Seine Heimat ist der Beichtstuhl! Seine Wirkstädte der Altar, seine Arbeit die würdige Zelebrierung
des hlg. Messopfers, seine Freizeitbeschäftigung ist das sammeln von Seelen für den Himmel, seine Kleidung
das Skapulier. Sein Gürtel ist der Rosenkranz, seine Mutter ist die Jungfrau Maria! Sein Knappe im Kampfe
gg. den Satan ist der hlg. Erzengel Michael! Sein Banner in den Wogen der Welt ist Jesus Christus im allerheiligsten
Altarsakrament und auf den Prozessionen! Er ist unermüdlich um die Seelenrettung seiner Gemeinde bemüht.
(ein solcher Hochwürden ist vor kurzem erst tödlich verunglückt. r.i.p.) – werde auch weiterhin die
Familie propagieren, gg. Eingriffe des Staates in die Familie. Diese Ansichten sind natürlich den meisten
unbequem. Weil es etwas mit Demut zu tun hat. ego non servant – des Satans Spruches – hat sich in den
Herzen der Menschen tief eingegraben. Doch wer ist wie Gott?? Der Mensch sicherlich nicht. Euch/Ihnen
allen einen demütigen Tag unter dem Segen Jesu Christi
#9 Beobachterin 00:52:24 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Was Kardinal Medina sagt Wir werden uns daran gewöhnen müssen, daß in Zukunft immer öfter die christliche
Kultur und Religion, insbesondere der Katholizismus, behindert werden wird. Kardinal Medina sagt: Geben
wir uns keiner Illusion hin: Wenn es eine Zeit gab, in der die Christen durch ihre bedeutende Mehrheit
das Umfeld prägten, dann ist es heute nicht mehr so: Wir sind eine Minderheit, eine „kleine Herde“, wie
das Evangelium sagt, und wir sollten uns nicht vom kulturellen Morphium juridischer, diplomatischer, ökonomischer
oder sozialer Betrachtungen einschläfern lassen, die uns glauben ließen, dass die Welt noch durch das
Evangelium zusammengehalten wird. Es ist in der Tat erschreckend, dass sogar Menschen, die sich für Christen
halten, Verhaltensweisen annehmen, die radikal dem Evangelium widersprechen. Die Arbeit des „Vaters der
Lüge“ und der „Macht der Finsternis“ führt zu einer unglaublichen Verwirrung, zu Zweideutigkeiten, zu
fehlender Kohärenz und zu Relativismus. Unser Leben entwickelt sich progressiv, es wird immer schwieriger.
Es wird schwieriger, unsere christliche und katholische Identität zu bewahren. Wir müssen das Unverständnis
ertragen, als töricht und verrückt zu gelten. Man wird uns als Moralapostel und Fundamentalisten bezeichnen …
man darf sich (auch) nicht auf Kompromisse einlassen, die der Wahrheit, die uns die Kirche lehrt, entgegenstehen.
#6 Dr. Lindemann 21:58:20 | Mittwoch, 21. Februar 2007
Sklaverei Der Onkel des Gründers der TFP war der Minister, der das Gesetz zur endgültigen Abschaffung
der Sklaverei in Brasilien unterzeichnet und durchgeführt hat, der Gründer der TFP hat das immer sehr
gelobt. Die endgültige Abschaffung der Sklaverei hat die brasilianische Monarchie die Unterstützung
des Großgrundbesitzes und damit ihren Thron gekostet. Die TFP verteidigt weniger den Großgrundbesitz
als vielmehr das Prinzip des Privateigentums.
Wenn die Sache nicht so ernst wäre, könnte man beinahe darüber lachen: Ein Angehöriger einer Sekte
wird von seiner Sekte verdächtigt eine Sekte zu unterstützen.
Brasilien Wenn der Chef des brasilianischen Kaiserhauses (diesem importieren) Mitglied dieser Vereinigung
ist, kann ich mir schon fast vorstellen, welche Ideen von „Tradition“ und „Familie“ und „Privateigentum“
von diesem Verein vertreten werden. Gehört Sklaverei zur Tradition? Gehört das Patriarchat zur Vorstellung
von Familie und Tradition? Gehört die Verteidigung des Großgrundbesitzes zur Tradition und zum Privateigentum?
Katholisch ist daran nun nichts.
#3 Athanasius 21:04:09 | Mittwoch, 21. Februar 2007
Typisch Typisch ist, dass der „konservative“ Bischof von Paris, André Vingt-Trois, die Verfolgung und
Ausgrenzung unterstützt und die angeblichen Nachfolgerinnen der hl. Catharine Labouré dazu auch noch
beitragen, wo einst doch die Verbreitung der Wundertätigen Medaille durch andere Kongregationen und Vereine
unterstützt wurde. Die französische Bischofskonferenz hat sich nicht nur angepasst, sondern verbreitet
aktiv liberalsozialistisches Gedankengut und trägt so aktiv zum Verfall der Gesellschaft bei (neben ihrer
Vernichtung von Kirche, Liturgie und Familie seit vierzig Jahren). Hier einige Webseiten der ‘Vereinigung
zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum’. www.tfp-deutschland.de/ www.tfp.at/ www.tfp.org/ –
USA Affiliierter Verband „Tradition in Action“, welcher 1995 errichtet wurde als kritischere Organisation
von Mitarbeitern von Prof. Dr. Plinio Corrêa de Oliveira. www.traditioninaction.org/ Erklärung des Unterschieds
zwischen Tradition in Aktion und VSTFPE. www.traditioninaction.org/…estions/A004_tfp.htm
#1 Stephanus 20:37:49 | Mittwoch, 21. Februar 2007
der deutsche ableger… wäre die DVCK mit sitz in frankfurt. als man sich (vor vielen jahren) noch so
nannte wie heute in frankreich oder anderswo auf der welt, da haben mir die publikationen und die art
des auftretens sehr zugesagt. die publikationen tun es immer noch, nur ist das was der autor im artikel
mit modernen werbemethoden usw. umschreibt für uns deutsche irgendwie bedrohlich. es sind zudem keine
modernen methoden, dann müßten ja andere werbemethoden altmodisch sein, von gestern eben. unsinnig,nicht
effizient genug usw. modern ist nicht das wort das bei mir trifft: bei mir trifft eher ein begriff wie
„pressing“ , jedenfalls wird man nur dann fortlaufend informiert, wenn man auch ordendlich spendet und
das auf eine art und weise und in einer höhe,daß schon einmal der verdacht aufkam, der eigendliche sinn
des ganzen wäre das geldeinsammeln. eine zusammenarbeit z.b. als aktion leben, oder aktion lebensrecht
mit dvck ist praktisch unmöglich. und das ist schade. bleibt unterm strich die feststellung: getrennt
maschieren, vereint schlagen, denn inhaltlich handelt es sich sicherlich um eine katholische ausrichtung,
sagen wir: eine christliche, aber die vorgehensweise ist gute amerikanische schaumschlägerei, ein riesentamtam
und ehrlich: was wirklich dabei herauskommt, bei all den hunderttausend und millionen postkarten die aus
protest an verantwortliche stellen geschickt werden, da habe ich mittlerweile so meine zweifel.