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Gebet und Buße + Aschermittwochsmesse auf Plattdeutsch + Verhöhnung + Ungeduld + Fahrbare Drittklaßreliquie
Gebet und Buße

Vatikan. Bei der gestrigen Generalaudienz sprach Papst Benedikt XVI. über die Fastenzeit. Diese bestehe aus dem Hören des Gotteswortes und aus Gebet und Buße. Der Papst erinnerte daran, daß Adam und Eva die Freundschaft mit Gott aufgekündigt haben: „Durch das Erlösungsopfer Christi wurden wir aber von der Macht des Bösen losgekauft.“ Die Liturgie der Fastenzeit helfe, die Etappen der Erlösung neu zu erleben.

Aschermittwochsmesse auf Plattdeutsch

Deutschland. Am gestrigen Aschermittwoch um 18.30 Uhr feierte Domprobst Herbert Hammans im Aachener Dom mit dem ‘Ausschuß Aachener Karneval’ das Ende der närrischen Zeit. Das berichtete Radio Aachen. Der Gottesdienst wurde ausschließlich auf „Öcher Platt“ – dem nordmittelfränkischen Ortsdialekt von Aachen – zelebriert.

Verhöhnung

Österreich. Der homo-ideologische Verein ‘Homosexuelle Initiative Wien’ wirbt mit Religionsverhöhnung. Am 17. Februar veröffentlichte die Gruppe in der antikirchlichen Tageszeitung ‘Der Standard’ ein ganzseitiges Inserat mit dem Bild der Gottesmutter. Der nebenstehende Text: „Hat sie einen Mann gebraucht, um zu einem Kind zu kommen? Wir verlangen keine Wunder. Aber das Recht auf künstliche Befruchtung und Adoption.“

Ungeduld

Portugal. Der Präfekt der Kongregation für die Heiligsprechungen, Jose Kardinal Saraiva Martins, möchte die fünfjährige Frist bis zur Eröffnung des Seligsprechungsprozesses für die Seherin Schwester Lucia dos Santos abkürzen. Die Seherin von Fatima würde diese Dispensierung verdienen, „weil sie eine große Heilige war“. Die Entscheidung liege jedoch bei Papst Benedikt XVI.

Fahrbare Drittklaßreliquie

Italien. Gegenwärtig wird im Internet ein Fiat Topolino aus dem Jahre 1936 zum Verkauf angeboten. Das berichtete die Mailänder Tageszeitung ‘Corriere della Sera’. Die Besonderheit des Wagens besteht darin, daß er vom Heiligen Pater Pio von Petralcina gesegnet wurde. Einmal soll der Heilige sogar darin gefahren sein. Der Wagen wird nicht versteigert, sondern zum Festpreis von 950.000 Euro angeboten. Verkäuferin ist eine gewisse Frau Aloisa Panphili. Daß der Wagen wirklich vom Heiligen gesegnet wurde, bezeugt Giovanna Rizzani. Sie traf den Heiligen im Jahr 1922 in der römischen Peterskirche. Zuvor war er ihr am Todestag ihres Vaters in ihrem Haus in Udine – in der Nähe der slowenischen Grenze – erschienen. Dieser Besuch ereignete sich aufgrund der Gabe der Bilokation, die der Heilige besaß. Die Bilokation besteht in der Fähigkeit eines Menschen, gleichzeitig an verschiedenen Orten auftreten zu können.
      
5 Lesermeinungen
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#5   sacerdos helveticus   12:14:11 | Freitag, 23. Februar 2007
Plattdeutsch?
Eine Predigt in Plattdeutsch und Kirchenlieder in dieser Mundart mag zu besonderen Anlässen ja noch angehen.
Die Verwendung von plattdeutschen Messtexten (Kanon oder Hochgebet) ist aber selbstverständlich nicht gestattet. Dass so etwas in einer deutschen Kathedrale stattfindet, ist umso schlimmer.
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#4   Athanasius   09:51:24 | Freitag, 23. Februar 2007
@Krak des
Plattdeutsch ist gut, es ist aber partikularistisch und selbstverwirklichend die Liturgie der ganzen Kirche so auf ein Dialekt zu beschränken. Wie Sie schon sagen, hat heute Liturgie auf Plattdeutsch einen komischen Beigeschmack. Früher konnte eine Predigt auf PD aber manchmal für manche Leute besser zu verstehen gewesen sein. Übrigens wurde von Reval bis Stoke-upon-Trent in der mittelalterlichen Zeit der Hanse auf plattdeutsch gepredigt. Erst Luther hat das geändert.
Die hl. Messe ist der universelle Gottesdienst der Kirche. Man kann auf plattdeutsch den Rosenkranz beten oder persönlich mit Gott sprechen, aber für die hl. Messe ist es ungeeignet. Im Novus Ordo aber muss man immer wieder innovieren, sonst wird die Desakralisierung ja langweilig.
Zum Lateinischen Canon: darüber beschweren sich nur Anti-Katholiken, vor allem Geistliche und Anhänger von Kirche von Unten und Hw. Küng, die normalen Gläubigen sind damit entweder unbekannt oder schätzen es innerlich zutiefst. Also nicht über „die Leute“ sprechen. Nur bestimmte Leute greifen zum Telefon, und zwar diejenigen die auch immer bei der Welteinheitsmeditation und der Reiki-Master-Courses im Ordinariatssaal mitmachen. Nicht die Gläubigen.
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#3   Bruder Theophil   22:57:03 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Blasphemie
„Hat sie einen Mann gebraucht, um zu einem Kind zu kommen? Wir verlangen keine Wunder. Aber das Recht auf künstliche Befruchtung und Adoption.“
Solch ein Satz kann nur aus kranken Hirnen entspringen. Warum überrascht er mich in einer Homowerbung nicht ?…
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#2   Krak des Chevaliers   19:47:14 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Messen auf Plattdeutsch…
gibt es ja immer mal wieder und sie kommen gut bei den Leuten an. Nichts gegen diese sich in unzählige Einzeldialekte zergliedernde Mundart, die auch meine Großeltern, Onkel und Tanten noch in gemütlicher Runde um den Küchentisch pflegten, aber in einer Messfeier bekommt das ganze doch einen eher komischen Beigeschmack. Für mich jedoch ist das ganze ein Beweis, das erlaubt ist, was gefällt. Während die Leute nach plattdeutschen Messe Beifall klatschen, greifen sie nach einer Messe, in der auch nur das Hochgebet auf latein rezitiert wurde, empört zum Telefonhörer und rufen im Ordinariat an, um sich über diesen „Rückfall ins Mittelalter“ zu beschweren.
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#1   Rainer Tobak   09:44:28 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Zum Aschermittwoch
Fragt der eine Kannibale den anderen: Was machst Du eigentlich in der Fastenzeit? Sagt dieser: Da verzehre ich nur Vegetarier!
:-D
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