Kinderverhütung
Sicherer als die Pille
Wer heiratet, um keine Kinder zu bekommen, ist mit der Natürlichen Empfängnisregelung bestens bedient. Eine sensationelle Studie bestätigt Altbekanntes.
Bei der Rötzer-Methode notiert die Frau die Veränderungen während ihres Zyklus in Tabellen
Bei der Rötzer-Methode notiert die Frau die Veränderungen während ihres Zyklus in Tabellen
(kreuz.net, Heidelberg) Die Universität-Frauenklinik in Heidelberg hat eine Studie zur Natürlichen Empfängnisregelung vorgelegt.

Die Frauenärztin Petra Frank-Herrmann wollte dabei deren Zuverlässigkeit testen.

Ihr Ergebnis veröffentlichte sie in der jüngsten Ausgabe des in Oxford erscheinenden Fachmagazins ‘Human Reproduction’.

Frau Frank-Herrmann stellte fest, daß bei korrekter Anwendung der Natürlichen Empfängnisregelung nur eine von 250 Frauen gegen ihren Wunsch schwanger wurde.

Die Natürliche Empfängnisregelung

Die Praxis der Natürlichen Empfängnisregelung beruht auf Erkenntnissen des österreichischen Arztes Josef Rötzer.

Rötzer untersuchte den biologischen Rhythmus des weiblichen Zyklus.

Josef Rötzer: Natürliche Empfängnisregelung
Josef Rötzer: Natürliche Empfängnisregelung
Die Frau kann ihre fruchtbaren von den unfruchtbaren Tagen durch zwei verschiedene Methoden unterscheiden:

· durch das morgentliche Messen der Körpertemperatur
· durch die Beobachtung der zyklischen Veränderungen des sogenannten Zervixschleims am Gebärmutterhals.

An den fruchtbaren Tagen wird vermehrt ein flüssigerer, glasiger Zervixschleim abgesondert. Der Körper der Frau erzeugt in der fruchtbaren Zeit optimale Bedingungen für das Fortkommen von Spermien. Ein eingedickter Zervixschleim könnte eine Barriere darstellen.

Details der Untersuchung

Für ihre Studie befragten die Heidelberger Wissenschaftler von 1985 bis 2005 rund 900 Frauen über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren.

322 Frauen benützten zur Kinderverhütung ausschließlich die Natürliche Empfängnisregelung.

Die Rate ungewollter Schwangerschaften lag dabei bei 0,4 pro hundert Frauen.

509 Teilnehmerinnen verwendeten an ihren fruchtbaren Tagen auch künstliche Verhütungsmittel. Die Rate ungewollter Schwangerschaften stieg auf 0,6 Prozent.

69 Frauen wollten sich nicht über ihr Eheleben äußern.

„Alles was unter einem Prozent liegt, gilt derzeit als sicher“ – erklärte Frau Frank-Herrmann.

Gerade bei jungen Frauen komme die Natürliche Empfängnisregelung sehr gut an: „Sie lernen sehr viel über die natürlichen Vorgänge im Körper.“

Verhütungsmittel im Vergleich

Die Ergebnisse der Studie sind nicht neu. Der sogenannte Pearl Index der Natürliche Empfängnisregelung ist seit Jahren mit 0,3 als sehr niedrig bekannt.

Der Pearl Index sagt aus, wie viele ungewollte Kinder gezeugt werden, wenn hundert Frauen ein Jahr lang eine bestimmte Verhütungsmethode anwenden.

Zum Vergleich: Der Perl Index der Antibaby-Pille liegt bei 0,1 – 0,9, beim Kondom bei 2 bis 12.

Die hormonelle Verhütung – zum Beispiel durch Pille, Verhütungspflaster, Implantate – gilt allgemein als sehr sicher. Der Grund: Die zugeführten Hormone verhindern nicht nur die Befruchtung, sondern töten auch bereits gezeugte Kinder.

Je nach Zusammensetzung des Präparates kann es nämlich trotz Verhütungsmittel bei der Frau zu einem Eisprung kommen.
      
42 Lesermeinungen
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#43   Wolfgang Bastian   02:24:32 | Sonntag, 25. Februar 2007
Sicherer als die Pille
Die Untersuchung kann ich nur bestätigen. Im übrigen sind die Erkenntnisse von Herrn Dr. Rötzer schon lange bekannt. Diese Erkenntnisse werden nur nicht weiter vermittelt. Im Religionsunterricht, aber auch im Schulunterricht wäre das ein wichtiges Thema. Dann brauchten wir „Pro Familia“ und „Abtreibungskliniken“ nicht. Viel Not und Leid blieb vielen Menschen erspart.
Beste Grüße
Anka Bastian
Redaktion
Vogelsberger Online Zeitung
www.ngo-online.de/reg/?R=VB :(3
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#42   hans-jürgen   14:45:33 | Samstag, 24. Februar 2007
kinderwunsch
Eine wichtige Anwendung der natürlichen Empfängnisregelung wird in diesem Artikel komplett unberücksichtig gelassen. Paare die sich Kinder ersehnen oder Schwierigkeiten der Fertilität haben, können gerade mit dieser Methode die Wahrscheinlichkeit, Kinder zu bekommen, signifikant steigern.
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#40   methusalix †   17:21:08 | Freitag, 23. Februar 2007
@wsxyz
wsxyz: methusalix
… spielt wirklich keine Rolle.
Oh ja wsxyz, Das spielt eine Rolle! Mit der Sünde ist es wie mit einem Dogma. Das hört zu existieren auf, wenn keiner mehr dran glaubt. Nur die wirklich göttlichen Gebote existieren dann weiter, aber die gelten nicht nur im Katholizismus. Und ein Dogma hat Gott sowieso nicht gegeben. Die sind alle Menschenwerk.
…die unfehlbar von der Schrift und von der Kirche gelehrt wird.
Also dafür, dass da angeblich „unfehlbare Wahrheiten“ verkündet werden, ist mir die Kirche schon zu oft dem Irrtum verfallen. Denken Sie nur an das Zinsverbot. Das stand bis vor nicht einmal hundert Jahren sogar im Codex Iuris Canonici! Und jetzt? Aus und vorbei.
Und die heilige Schrift? Es wimmelt von Übersetzungsfehlern. Teilweise einfach geschlampt, teilweise absichtlich gefälscht. Zusätzlich sind nur die wenigsten Gebote der Bibel wirklich anwendbar. Oder wollen Sie ernsthaft „Zauberinnen“, also Hexen dem Henker überantworten?
Die Kirche lehrt, …
In der Bibel, die Sie ja so hoch schätzen steht schlicht und einfach: DU SOLLST NICHT EHEBRECHEN! Und genau das ist ein göttliches Gebot, das zu befolgen ist. Ob diese Ehe jetzt einem katholischen Pfaffen in den Kram passt, oder nicht, ist dem lieben Gott relativ wurscht; der schaut nicht auf Trauscheine, der schaut in die Herzen der Menschen und nicht auf deren Unterleib. Aber was schreib’ ich noch, Sie sind ja im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheiten.
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#39   DieFidele   08:56:54 | Freitag, 23. Februar 2007
Das war ein Plädoyer gegen die Pille, etc.
an den Gatten der Evelin:
Eine Frau kann in einem Zeitraum 12-18 Stunden pro Zyklus schwanger werden. So lange ist eine Eizelle befruchtungsfähig. Ich wollte damit verdeutlichen, welcher Aufwand an ungesunder hormoneller Kinderverhütung betrieben wird, nur um die Befruchtung für diesen kurzen Zeitraum zu verhindern (bzw. sogar die Frühabtreibung herbeizuführen). Nichts Anderes wollte ich damit verdeutlichen.
Dass bei NER andere Faktoren wie die Lebensdauer der Samenzellen miteinberechnet werden müssen, das habe ich ebenso dargelegt.
Ich möchte mir deshalb nicht vorwerfen lassen, ich hätte folgendes gesagt: Aber den Leuten zu sagen: 12 – 18 Stunden müßt Ihr durchhalten, vorher und nachher geht nichts, ist absolut irreführend.
Ich hoffe, jetzt ist alles klargestellt.
Schönen Tag noch
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#38   Veritatis †   02:15:24 | Freitag, 23. Februar 2007
XYZ-Blabla
Und wen interessiert denn Schrift oder Kirche – Sie vielleicht, weil Sie eine Ausrede brauchen für Ihre Verweigerung. That’s it – BASTA!
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#37   wsxyz   02:11:37 | Freitag, 23. Februar 2007
methusalix
„Die schwere Sünde der Unzucht“ lastet nur auf ganz besonders konservativ-katholischen Menschen. Alle normalen Paare haben sich entschlossen, die Liebe mit ihren körperlichen Ausdrucksmöglichkeiten nicht als Sünde zu betrachten.
Wie Menschen eine Sünde betrachten spielt wirklich keine Rolle. Sünde ist ein Verstoß gegen das Gesetz Gottes, die unfehlbar von der Schrift und von der Kirche gelehrt wird. Die Kirche lehrt, dass vorehelicher Sex Unzucht und Sünde ist. Damit ist Ihre Meinung dazu überflüssig.
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#36   hildegard   01:38:57 | Freitag, 23. Februar 2007
Sich auf die Liebe freuen
Seit vielen Jahren leben mein Mann und ich nach der Rötzer-Methode.
Nie wieder würden wir etwas anderes machen.
Nach den paar Tagen der Enthaltsamkeit freut man sich einfach wieder auf den Partner.
In den enthaltsamen Tagen kann man ja auch vieles planen, z.B. Treffen mit Freunden und mal alleine was tun, was den Partner eh’ nicht so interessiert.
Also, es kommt nie Langeweile auf!
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#35   methusalix †   00:48:06 | Freitag, 23. Februar 2007
Hallo Bruder T.!
Bruder Theophil: @ methusalix
Na prima. Sie sind ja schon perfekt konditioniert.
Wenn jemand nicht Ihre oder des katholischen Klerus Meinung 200%ig teilt, ist er „konditioniert“? Ich nehme an, Sie meinen das negativ. Ist zwar verkürzt gedacht, aber sei’s drum.
Ihre Wortwahl lässt auf einen Jünger der Spassgesellschaft schliessen.
Also Spass hatten wir die letzten vierzig Jahre! Meine Frau und ich; mit Kindern; mit Eltern; mit Grosseltern; mit Onkeln und Tanten (auch wenn die sehr weit weg waren); und, und…
Ebenso Sorgen und Ängste, Trauer und Verzweiflung. Ein gerüttelt Mass an Leben.
Kinder – Last – Windeln – Ekel.
Kann ich bestätigen, bis auf den Ekel. Den gabs, im Zusammenhang mit Kindern NIE! Aber Kinder gab es, Last (denken Sie an die Krankheiten, die Kinder so im Laufe der Zeit anschleppen. Das geht ganz schön auf die Knochen; im Schichtdienst an den Bettchen wachen), Windeln -ohne Ende-, eine vertrug nur Stoffwindeln. Wir haben zwei Waschmaschinen verschlissen in der Zeit.
Und Freude und strahlendes Kinderlachen und … wenn Sie selbst Kinder haben, wissen Sie ja wie’s ist.
Schade, dass Sie keine Liebe empfangen haben,
Kommt drauf an, wie Sie Liebe empfinden. Da wird ja ohne Ende, auch im Klerus, theoretisiert. Denken Sie nur an Deus Caritas Est. Eine ganz exzellente akademische Abhandlung über die Liebe. Aber: Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, und grün des Lebens goldner Baum.
die Sie reflektieren und vor allem weitergeben können.
Bei der Praxis? Falsch!
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#34   Bruder Theophil   22:45:33 | Donnerstag, 22. Februar 2007
@ methusalix
Für Frauen sind Kinder eine grössere Last als für Männer, vor allem in den traditionell-katholisch geführten Ehen
Na prima. Sie sind ja schon perfekt konditioniert. Ihre Wortwahl lässt auf einen Jünger der Spassgesellschaft schliessen. Kinder – Last – Windeln – Ekel. Schade, dass Sie keine Liebe empfangen haben, die Sie reflektieren und vor allem weitergeben können.
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#33   Evelin   22:40:30 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Bevor Sie herumpöbeln, werte „Fidele“
sollten Sie sich einmal selbst informieren, z.B. hier beim Institut für Natürliche Empfängnisregelung (INER) www.iner.org/methode.shtml
Da können Sie von den Zeichen der Fruchtbarkeit nachlesen – wie Sie am dortigen Beispiel eines ziemlich kurzen Zyklus von lediglich 24 Tagen ersehen, reichen die Zeichen der Fruchtbarkeit bis zum 13. und die fruchtbare Phase als solche bis zum 15. Zyklustag (abends).
Tradiland hat das richtig dargestellt. Unwahrheiten verbreiten Sie, wenn sie von 12-18 Stunden Fruchtbarkeit pro Zyklus schreiben – das ist purer Nonsens und geradezu gemeingefährlich!
Der Gatte der Evelin
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#32   DieFidele   20:27:41 | Donnerstag, 22. Februar 2007
wieder mal
an die Stimme aus dem Tradiland:
Aber den Leuten zu sagen: 12 – 18 Stunden müßt Ihr durchhalten, vorher und nachher geht nichts, ist absolut irreführend.
Das habe ich gar nicht gesagt und ich mag eigentlich nicht mehr auf Ihre unwahren Behauptungen eingehen.
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#31   lifecons   20:14:39 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Empfehlenswertes zum Thema
www.teenstar.at/
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#30   Wolf   19:19:42 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Sinn?
Wer heiratet, um keine Kinder zu bekommen, ist mit der Natürlichen Empfängnisregelung bestens bedient.
Welchen Sinn hat dieser Satz?
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#29   (♥) pfläumchen †   18:36:00 | Donnerstag, 22. Februar 2007
das finde ich auch
vielen dank für eure tips, waren sicher alle gut gemeint *fg*
ps ich lese asterix & obelix auch gerne! :-]
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#28   DieFidele   18:30:39 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Na sowas …
Es ist immer wieder erfrischend zu sehen, wie hier Leute Antworten suchen und auch finden… :-D
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#27   (♥) pfläumchen †   18:16:21 | Donnerstag, 22. Februar 2007
danke dir methusalix
dann werde ich es doch lieber machen wie der frauenarzt empfohlen hat.
ist wohl sicherer
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#26   methusalix †   17:48:58 | Donnerstag, 22. Februar 2007
12345
(♥) pfläumchen: diefidele
besser für das mädchen, damit es kein kind bekommt…
…leider richtig! Für Frauen sind Kinder eine grössere Last als für Männer, vor allem in den traditionell-katholisch geführten Ehen, die ja sogar von Bischof Mixa als die allein seligmachende Ehe hingestellt werden, da er sich derartig massiv gegen die Wahlmöglichkeiten der Eltern (vor allem der Frauen) sperrt.
…besser für beide wegen krankheiten…
zweifellos richtig!
…und besser für den frauenarzt *g* wegen geld da hast du schon recht.
Das ist falsch. Ein Gynäkologe, der Frauen in NFP/Selbstbeobachtung schult, kann dies sehr wohl als IGEL (Individuelle GesundheitsLeistung) abrechnen und damit Geld verdienen. Ich kenne nicht wenige Frauenarztpraxen in denen ganze Kurse zu dem Thema angeboten werden.
wsxyz: pfläumchen
Und besser noch ist kein Sex vor der Ehe. So gibt es keine Schwangerschaften und keine Krankheiten. Und so vermeidet man auch die schwere Sünde der Unzucht auf der Seele.
„Die schwere Sünde der Unzucht“ lastet nur auf ganz besonders konservativ-katholischen Menschen. Alle normalen Paare haben sich entschlossen, die Liebe mit ihren körperlichen Ausdrucksmöglichkeiten nicht als Sünde zu betrachten.
(♥) pfläumchen: wsxyz
so kann man es auch machen. Stimmt
Man kann es so versuchen, pfläumchen. Die Versagerquote liegt bei 76%.
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#25   Stimme aus dem Tradiland   17:40:46 | Donnerstag, 22. Februar 2007
@ DieFidele
Ich wollte natürlich überhaupt nichts gegen die NER sagen, im Gegenteil.
Aber den Leuten zu sagen: 12 – 18 Stunden müßt Ihr durchhalten, vorher und nachher geht nichts, ist absolut irreführend. Im allgemeinen muß man ca. 2/3 des Zyklus als potentiell fruchtbar ansehen (wenn auch mit sehr unterschiedlicher Fruchtbarkeit, ist klar!).
Außerdem ist Ihr Begriff „Fruchtbarkeit“ falsch und entspricht nicht der Methodik der NER. Denn es geht darum, ob bei einem GV eine Schwangerschaft eintreten kann oder nicht und falls ja, mit welcher Wahrscheinlichkeit.
Je nach Lage des Paares kann auch ein „Restriskio“ für eine Schwangerschaft von z.B. 0,4 % noch problematisch sein, wenn moraltheologisch gravierende Gründe gegen eine momentane Schwangerschaft sprechen.
Potentiell fruchtbar sind also sehr viel mehr Tage als von Ihnen behauptet und gut fruchtbar wenigstens 6 Tage (3 Tage vor und nach dem Fruchtbarkeitshöhepunkt, diesen selbst nicht gezählt).
Wie lange eine Eizelle befruchtungsfähig ist, ist jedenfalls von sekundärer Bedeutung.
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#24   DieFidele   15:56:17 | Donnerstag, 22. Februar 2007
NER…
Pro Zyklus und nicht pro Monat ist natürlich korrekt, mein Fehler. Miteinrechnen in die Abstinenzzeit muß man die Überlebensdauer der Samenzelle, das stimmt, jedoch die Fruchtbarkeitsdauer von 12-18 Stunden bleibt davon unberührt.
Zum Rest Ihrer Stellungnahme: der Pearl Index sagt mehr als 1000 Worte.
:-)
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#23   Stimme aus dem Tradiland   15:33:44 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Der grundsätzliche Ehezweck ist die Fortpflanzung
@ DieFidele: 12 – 18 Stunden Fruchtbarkeit pro Zyklus (nicht pro Monat) ist sicherlich zu wenig, da die männlichen Samen mehrere Tage überleben können. Außerdem sind nur die Tage am Ende eines Zyklus (ab dem Abend des dritten Tages mit Temperaturhochlage, im Einzelfall ab dem vierten) hundertprozentig unfruchtbar, während es am Anfang des Zyklus keine hundertprozentig unfruchtbaren Tage gibt; letzteres deswegen, weil der Verlauf des Zyklus nicht vorhersehbar ist (der Zyklus kann unerwartet kurz ausfallen) – auch bei sonst regelmäßigen Zyklen.
Wann ein Eisprung erfolgt, ist überhaupt nicht näher bestimmbar (nur mit einem wahrscheinlichen Zeitraum annäherbar) und ob ein solcher eingetreten ist, nur im nachhinein bei eingetretener Schwangerschaft beweisbar. Außerdem gibt es noch Eisprünge, bei denen überhaupt kein befruchtungsfähiges Ei „spingt“, also unfruchtbare Zyklen, die nicht vorhersehbar sind.
@ Sirilo: In der Tradition ist der vorrangige Zweck der Ehe die Fortplanzung (zuletzt ausdrücklich Papst Pius XI. in Casti Conubii 1930, danach noch Papst Pius XII. in verschiedenen Ansprachen). Andere Ehezwecke, insb. die gegenseitige Heiligung sind subsdiär, untergeordnet. Seit V2 herrschen auch diesbezüglich Unklarheit und Verwirrung.
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#22   (♥) pfläumchen †   15:28:30 | Donnerstag, 22. Februar 2007
wsxyz
so kann man es auch machen. stimmt
ich bin jetzt erstmal weg
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#21   wsxyz   15:00:41 | Donnerstag, 22. Februar 2007
pfläumchen
Und besser noch ist kein Sex vor der Ehe. So gibt es keine Schwangerschaften und keine Krankheiten. Und so vermeidet man auch die schwere Sünde der Unzucht auf der Seele.
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#20   (♥) pfläumchen †   13:59:07 | Donnerstag, 22. Februar 2007
diefidele
besser für das mädchen, damit es kein kind bekommt
besser für beide wegen krankheiten
und besser für den frauenarzt *g* wegen geld da hast du schon recht. :-)
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#19   DieFidele   13:56:09 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Frauenärzte
Besser für wen? Dass ein Frauenarzt mit NER nichts verdient, liegt wohl auf der Hand …
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#18   (♥) pfläumchen †   13:47:23 | Donnerstag, 22. Februar 2007
doppelt genäht hält besser
mein frauenarzt hat mir gesagt, dass es besser ist, das mädchen nimmt die pille und der junge benützt ein kondom.
das ist viel sicherer als nur eine methode alleine
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#17   methusalix †   13:10:46 | Donnerstag, 22. Februar 2007
@r.ruhrgebietler
r.ruhrgebietler: @methusalix – vielleichtfalschen Köder für den Storch ausgelegt??
Das könnte richtig sein. Wir haben dann eine kleine Veränderung vorgenommen und schwupps, war unsere Tochter da!
Ein erfrischendes Thema in dieser staubtrockenen Zeit!
Aber es funktioniert.
So sehe ich das auch. Am lustigsten sind immer die Einlassungen von Klerikern. Da kann man dann raten: wissen die wirklich so gut Bescheid (wenn ja, woher nur?), oder tun die nur so, als wüssten sie Bescheid. Auch dann kann ich mir schlechterdings nicht vorstellen, dass dieses Thema in Priesterseminaren erschöpfend behandelt wird; in Theorie und Praxis? Weiss Gott.
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#16   DieFidele   12:52:35 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Ist das nicht schön ?
Den Dualismus baut der auf, der eben die beiden Komponenten voneinander trennt. Ich nenne diese Tatsache lediglich beim Namen.
Ansonsten Sirilo schön gesagt. :-] Noch eine kleine Ergänzung zur Liebe zwischen Mann und Frau: Diese soll eingebettet sein, den Rahmen erhalten durch den unauflöslichen Bund der Ehe. Mit der Hilfe Gottes wird uns das gelingen und die Kinder dürfen aufwachsen in dieser sicheren Geborgenheit einer intakten Familie.
Schönen Tag wünsche ich noch.
:-)
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#15   Sirilo   12:43:55 | Donnerstag, 22. Februar 2007
@DieFidele
Ich stimme Ihrem Beitrasg von 12:01 zu. Allerdings sollte man nicht einen Dualismus Fortpflanzung – Lustbefriedigung aufbauen, denn das Wichtigste ist Liebe (Zärtlichkeit, Annehmen des Anderen, Hingabe, Öffnung, Geborgenheit usf.). Die menschliche Sexualität dient der Liebe zwischen den Menschen, und in diese Liebe ist die Fortpflanzung eingebettet.
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#14   DieFidele   12:19:02 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Kinder sind vorrangig ein Segen!
Meiner Ansicht nach ist so eine Methode weniger belastend als mit Nebenwirkungen, Nachwirkungen erst nach Jahren (Krebs) und frühabgetriebenen Kindern körperlich und seelisch kämpfen zu müssen.
Der Zeit- und Aufmerksamkeitswert wiegt das auf jeden Fall auf! Abgesehen davon jetzt, dass der Kindersegen immer noch die beste Option darstellt, außer eben bei schwerwiegenden Gründen (da fällt aber nicht der Urlaub und das 2. Auto drunter…)
:-)
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#13   christianstratz   12:04:46 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Pear Index
Die Methodensicherheit der symptothermalen Methode (nach AG NFP) liegt bei einem Pearl-Index (PI) von 0,3.Die Gebrauchssicherheitliegt jeodch nur bei 2,2 (PI), wobei es keinen signifikanten Unterschied gibt zwischen Mix-Anwendern (Kombination mit Barrieremethoden) und solchen, die Enthaltsamkeit in der fruchtbaren Zeit bevorzugen. Damit gehört sie natürlich zu den sehr sicheren Verhütungsmethoden man sollte jeodch keine Augenwischerrei betreiben und so tun als sei diese Methode genauso sicher oder sogar noch sicherer als die Pille.
Nur so neben bei angefügt sei das die symptothermalen Methode äußerets Zeit-und Aufmerksamkeitsintensiv ist und wahrscheinlich nicht gerade zu einem unbelasteten gemeinschaftlichen Sexualleben beiträgt.
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#12   DieFidele   12:01:40 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Der Mensch steht in der Verantwortung!
an Sirilo: Ich stimme Ihnen zu, dass Sexualität nicht ausschließlich zur Fortpflanzung da ist. Ergänzend sei erwähnt, dass die menschliche Sexualität jedoch auch nicht ausschließlich zur Lustbefriedigung, künstlich abgekoppelt von der Fortpflanzung, da ist.
:-)
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#11   Defensor Fidei   11:39:01 | Donnerstag, 22. Februar 2007
@ Benedikt …Familienplanung
Ich höre immer Familienplanung – das hört sich nach langfristigen Strategien und Plänen an.
…und langfristige Pläne und Strategien schließen oftmals Gott aus, obwohl es doch heißt: Dein Wille…
Mittelpunkt der ganzen Planung ist ja selten das Kind, sondern das materielle Wohlergehen der Eltern. Zuerst die Karriere und dann vielleicht – sozusagen als Krönung – noch das eigene Kind produzieren. Mit 37 oder 38 – frühestens. Aber auf gar keinen Fall vor Fertigstellung des eigenen Hauses. Ein Kind braucht schließlich eine solche Umgebung. In einer schnöden Mietwohnung wäre das Leben ja nicht wirklich lebenswert.
Schließlich aber bitte auch nicht mehr als ein Kind, höchstens zwei, weil sonst die Urlaubspl. und die Freizeitgestaltung zu stark durcheinandergerät. Aber auch dieses eine Kind nur, wenn sichergestellt wird, daß es spätestens ab dem ersten Lebensjahr „outgesourst“ werden kann, indem man es um 7:30 abgibt und nicht vor 17:00 wieder abholen muß. Und wehe, wenn das Kind von der Schule nicht fürs Abitur fit gemacht wird. Dann ist aber was gefällig.
Blöd nur, daß im fortgeschrittenen Alter und verbunden mit dem Streß im Beruf die Aktion „Kind“ nicht gleich auf Anhieb klappen will. Zum Glück gibt es da ja noch die künstl. Befruchtung. Schließlich hat man ja ein Recht auf sein eigenes Kind! Das läßt man sich von niemandem verbieten. Schon gar nicht von der Kirche, die sich aus diesen Privatangel. eh rauszuhalten hat. Erst zur Ausgestaltung der Tauffeier braucht man sie wieder.
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#10   freddie schenk   11:29:18 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Umkehrschluss
Wer heiratet, um keine Kinder zu bekommen, ist mit der Natürlichen Empfängnisregelung bestens bedient.
Im Umkehrschluss bekommen Unverheiratete also Kinder? Und wenn sie keine wollen, dann sollen sie heiraten und die Empfänbgnis natürlich regeln? Hä?
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#9   Sirilo   11:29:01 | Donnerstag, 22. Februar 2007
@DieFidele
Daß die Frau nur an ca. 18 Stunden (von ca. 720) im Monat schwanger werden kann – wie Sie schreiben –, ist doch wohl ein klarer Beweis dafür, daß die menschliche Sexualität nicht ausschließlich für die Fortpflanzung da ist, oder?
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#8   apex   11:16:03 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Fruchtbarkeit der Ehe
Wer heiratet, um keine Kinder zu bekommen, ist mit der Natürlichen Empfängnisregelung bestens bedient.
Wer kirchlich heiraten will, der muss den Willen äußern und bereit sein, Kinder zu bekommen. Andernfalls hat die Kirche das Recht, dem Brautpaar die kirchlichen Eheschließung zu verweigern.
KKK 1652 „Durch ihre natürliche Eigenart sind die Ehe als Institution und die eheliche Liebe auf die Zeugung und Erziehung von Nachkommenschaft hingeordnet und finden darin gleichsam ihre Krönung“.
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#7   DieFidele   11:04:03 | Donnerstag, 22. Februar 2007
12-18 Stunden kann eine Frau im Monat schwanger werden
Eine Frage wird hier aber ausgeblendet, nämlich: Kann man den Paaren zumuten, an fruchtbaren Tagen der Frau keinen Sex zu haben? Welch eine Vorstellung!
Die Frau schluckt hier jahrelang eine Hormonpille, läßt sich ein Pflaster aufpicken oder eine Hormonspirale einsetzen mit all ihren Nebenwirkungen, nur um die Fruchtbarkeit von ca. 12 bis 18 Stunden im Monat auszuschalten.
Eine vernünftige Lösung ist das nicht. Da braucht es gar keine große Moralpredigt, Hirn einschalten wäre hier auch schon ein Schritt!
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#6   RuthSchell   10:56:27 | Donnerstag, 22. Februar 2007
abgekupfert
„Kreuz.net hat hier übrigens bei Spiegel Online abgekupfert“
Schon einmal hier ein Text, Bild gesehen was nicht geklaut wurde? Einfach eine Schande diese Seite
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#5   r.ruhrgebietler   10:46:06 | Donnerstag, 22. Februar 2007
@methusalix – vielleicht
falschen Köder für den Storch ausgelegt??
Oder nicht rechtzeitig in der Nacht das Licht angemacht, damit der Storch die Einflugschneise für die Zustellung erwischen konnte?
Ein erfrischendes Thema in dieser staubtrockenen Zeit!
Aber es funktioniert.
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#4   Benedikt   10:23:52 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Familienplanung
Ich höre immer Familienplanung – das hört sich nach langfristigen Strategien und Plänen an. Wie aber ist es zu erklären, dass ein mehrtägiger Stromausfall im Münsterland zu einem deutlichen Anstieg der Geburtenrate führt? Haben die im Dunkeln die Verhüterli nicht mehr gefunden, oder was?
Scheint mir doch sehr überschätzt zu sein.
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#3   methusalix †   10:13:12 | Donnerstag, 22. Februar 2007
@adoro… das ist vollkommen richtig…
…die bestätigen, das diese Methoden bei korrekter Anwendung sehr präzise funktionieren…
…und gilt selbstverständlich auch für Kondome. Bei korrekter Anwendung bieten die ausserdem noch zusätzlichen Schutz vor STDs.
Familienplanung, Verhütung (igitt, igitt, meiner Abscheu sei hiermit Ausdruck verliehen) und die Liebe ganz allgemein, sind sehr individuelle Dinge. Man kann sich dabei keineswegs auf den Storch verlassen. Das sind höchst unzuverlässige Viecher. Meine Frau und ich mussten dieser rotbeinigen Mischpoke ein dreiviertel Jahr zureden wie einem kranken Pferd, bis sie sich herabliessen uns ein Baby zuzustellen.
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#2   adoro te devote   09:57:20 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Gunsen(d)um, Sie leiden unter Realitätsverweigerung!
Es gibt zum Thema NER bzw. NFP (was nicht unbedingt das selbe darstellt) mittlerweile verschiedenste Studien, die bestätigen, das diese Methoden bei korrekter Anwendung sehr präzise funktionieren, übrigens auch in umgekehrter Richtung um dem Kinderwunsch zum Durchbruch zu verhelfen.
Dies wird in fast jeder gängigen Publikation zum Thema zugestanden. Kreuz.net hat hier übrigens bei Spiegel Online abgekupfert:
www.spiegel.de/…,1518,467527,00.html
Dass Ihnen diese Erkenntnisse nichts nützen, da Sie ja anderen Praktiken huldigen, sollte hier für eine objektive Beurteilung keine Rolle spielen, oder etwa doch? ;-)
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#1   Gunsenum   09:44:24 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Und die Kinder…
bringt der Storch!
Wie schaffen sie es eingeltich immer, die Realität in ihrem Denken derart geschickt auszublenden?
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