Wer heiratet, um keine Kinder zu bekommen, ist mit der Natürlichen Empfängnisregelung bestens bedient. Eine sensationelle Studie bestätigt Altbekanntes.
Bei der Rötzer-Methode notiert die Frau die Veränderungen während ihres Zyklus in Tabellen
(kreuz.net, Heidelberg) Die Universität-Frauenklinik in Heidelberg hat eine Studie zur Natürlichen Empfängnisregelung
vorgelegt.
Die Frauenärztin Petra Frank-Herrmann wollte dabei deren Zuverlässigkeit testen.
Ihr Ergebnis
veröffentlichte sie in der jüngsten Ausgabe des in Oxford erscheinenden Fachmagazins ‘Human Reproduction’.
Frau Frank-Herrmann stellte fest, daß bei korrekter Anwendung der Natürlichen Empfängnisregelung nur
eine von 250 Frauen gegen ihren Wunsch schwanger wurde.
Die Natürliche Empfängnisregelung
Die Praxis
der Natürlichen Empfängnisregelung beruht auf Erkenntnissen des österreichischen Arztes Josef Rötzer.
Rötzer untersuchte den biologischen Rhythmus des weiblichen Zyklus.
Josef Rötzer: Natürliche Empfängnisregelung
Die Frau kann ihre fruchtbaren
von den unfruchtbaren Tagen durch zwei verschiedene Methoden unterscheiden:
· durch das morgentliche
Messen der Körpertemperatur · durch die Beobachtung der zyklischen Veränderungen des sogenannten Zervixschleims
am Gebärmutterhals.
An den fruchtbaren Tagen wird vermehrt ein flüssigerer, glasiger Zervixschleim
abgesondert. Der Körper der Frau erzeugt in der fruchtbaren Zeit optimale Bedingungen für das Fortkommen
von Spermien. Ein eingedickter Zervixschleim könnte eine Barriere darstellen.
Details der Untersuchung
Für ihre Studie befragten die Heidelberger Wissenschaftler von 1985 bis 2005 rund 900 Frauen über einen
Zeitraum von bis zu zwei Jahren.
322 Frauen benützten zur Kinderverhütung ausschließlich die Natürliche
Empfängnisregelung.
Die Rate ungewollter Schwangerschaften lag dabei bei 0,4 pro hundert Frauen.
509
Teilnehmerinnen verwendeten an ihren fruchtbaren Tagen auch künstliche Verhütungsmittel. Die Rate ungewollter
Schwangerschaften stieg auf 0,6 Prozent.
69 Frauen wollten sich nicht über ihr Eheleben äußern.
„Alles
was unter einem Prozent liegt, gilt derzeit als sicher“ – erklärte Frau Frank-Herrmann.
Gerade bei jungen
Frauen komme die Natürliche Empfängnisregelung sehr gut an: „Sie lernen sehr viel über die natürlichen
Vorgänge im Körper.“
Verhütungsmittel im Vergleich
Die Ergebnisse der Studie sind nicht neu. Der
sogenannte Pearl Index der Natürliche Empfängnisregelung ist seit Jahren mit 0,3 als sehr niedrig bekannt.
Der Pearl Index sagt aus, wie viele ungewollte Kinder gezeugt werden, wenn hundert Frauen ein Jahr lang
eine bestimmte Verhütungsmethode anwenden.
Zum Vergleich: Der Perl Index der Antibaby-Pille liegt bei
0,1 – 0,9, beim Kondom bei 2 bis 12.
Die hormonelle Verhütung – zum Beispiel durch Pille, Verhütungspflaster,
Implantate – gilt allgemein als sehr sicher. Der Grund: Die zugeführten Hormone verhindern nicht nur
die Befruchtung, sondern töten auch bereits gezeugte Kinder.
Je nach Zusammensetzung des Präparates
kann es nämlich trotz Verhütungsmittel bei der Frau zu einem Eisprung kommen.
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42 Lesermeinungen
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Sicherer als die Pille Die Untersuchung kann ich nur bestätigen. Im übrigen sind die Erkenntnisse von
Herrn Dr. Rötzer schon lange bekannt. Diese Erkenntnisse werden nur nicht weiter vermittelt. Im Religionsunterricht,
aber auch im Schulunterricht wäre das ein wichtiges Thema. Dann brauchten wir „Pro Familia“ und „Abtreibungskliniken“
nicht. Viel Not und Leid blieb vielen Menschen erspart. Beste Grüße Anka Bastian Redaktion Vogelsberger
Online Zeitung www.ngo-online.de/reg/?R=VB :(3
#42 hans-jürgen 14:45:33 | Samstag, 24. Februar 2007
kinderwunsch Eine wichtige Anwendung der natürlichen Empfängnisregelung wird in diesem Artikel komplett
unberücksichtig gelassen. Paare die sich Kinder ersehnen oder Schwierigkeiten der Fertilität haben,
können gerade mit dieser Methode die Wahrscheinlichkeit, Kinder zu bekommen, signifikant steigern.
#40 methusalix † 17:21:08 | Freitag, 23. Februar 2007
@wsxyz wsxyz: methusalix … spielt wirklich keine Rolle. Oh ja wsxyz, Das spielt eine Rolle! Mit der
Sünde ist es wie mit einem Dogma. Das hört zu existieren auf, wenn keiner mehr dran glaubt. Nur die
wirklich göttlichen Gebote existieren dann weiter, aber die gelten nicht nur im Katholizismus. Und ein
Dogma hat Gott sowieso nicht gegeben. Die sind alle Menschenwerk. …die unfehlbar von der Schrift und
von der Kirche gelehrt wird. Also dafür, dass da angeblich „unfehlbare Wahrheiten“ verkündet werden,
ist mir die Kirche schon zu oft dem Irrtum verfallen. Denken Sie nur an das Zinsverbot. Das stand bis
vor nicht einmal hundert Jahren sogar im Codex Iuris Canonici! Und jetzt? Aus und vorbei. Und die heilige
Schrift? Es wimmelt von Übersetzungsfehlern. Teilweise einfach geschlampt, teilweise absichtlich gefälscht.
Zusätzlich sind nur die wenigsten Gebote der Bibel wirklich anwendbar. Oder wollen Sie ernsthaft „Zauberinnen“,
also Hexen dem Henker überantworten? Die Kirche lehrt, … In der Bibel, die Sie ja so hoch schätzen
steht schlicht und einfach: DU SOLLST NICHT EHEBRECHEN! Und genau das ist ein göttliches Gebot, das zu
befolgen ist. Ob diese Ehe jetzt einem katholischen Pfaffen in den Kram passt, oder nicht, ist dem lieben
Gott relativ wurscht; der schaut nicht auf Trauscheine, der schaut in die Herzen der Menschen und nicht
auf deren Unterleib. Aber was schreib’ ich noch, Sie sind ja im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheiten.
#39 DieFidele 08:56:54 | Freitag, 23. Februar 2007
Das war ein Plädoyer gegen die Pille, etc. an den Gatten der Evelin: Eine Frau kann in einem Zeitraum
12-18 Stunden pro Zyklus schwanger werden. So lange ist eine Eizelle befruchtungsfähig. Ich wollte damit
verdeutlichen, welcher Aufwand an ungesunder hormoneller Kinderverhütung betrieben wird, nur um die Befruchtung
für diesen kurzen Zeitraum zu verhindern (bzw. sogar die Frühabtreibung herbeizuführen). Nichts Anderes
wollte ich damit verdeutlichen. Dass bei NER andere Faktoren wie die Lebensdauer der Samenzellen miteinberechnet
werden müssen, das habe ich ebenso dargelegt. Ich möchte mir deshalb nicht vorwerfen lassen, ich hätte
folgendes gesagt: Aber den Leuten zu sagen: 12 – 18 Stunden müßt Ihr durchhalten, vorher und nachher
geht nichts, ist absolut irreführend. Ich hoffe, jetzt ist alles klargestellt. Schönen Tag noch
methusalix „Die schwere Sünde der Unzucht“ lastet nur auf ganz besonders konservativ-katholischen Menschen.
Alle normalen Paare haben sich entschlossen, die Liebe mit ihren körperlichen Ausdrucksmöglichkeiten
nicht als Sünde zu betrachten. Wie Menschen eine Sünde betrachten spielt wirklich keine Rolle. Sünde
ist ein Verstoß gegen das Gesetz Gottes, die unfehlbar von der Schrift und von der Kirche gelehrt wird.
Die Kirche lehrt, dass vorehelicher Sex Unzucht und Sünde ist. Damit ist Ihre Meinung dazu überflüssig.
#36 hildegard 01:38:57 | Freitag, 23. Februar 2007
Sich auf die Liebe freuen Seit vielen Jahren leben mein Mann und ich nach der Rötzer-Methode. Nie wieder
würden wir etwas anderes machen. Nach den paar Tagen der Enthaltsamkeit freut man sich einfach wieder
auf den Partner. In den enthaltsamen Tagen kann man ja auch vieles planen, z.B. Treffen mit Freunden und
mal alleine was tun, was den Partner eh’ nicht so interessiert. Also, es kommt nie Langeweile auf!
#35 methusalix † 00:48:06 | Freitag, 23. Februar 2007
Hallo Bruder T.! Bruder Theophil: @ methusalix Na prima. Sie sind ja schon perfekt konditioniert. Wenn
jemand nicht Ihre oder des katholischen Klerus Meinung 200%ig teilt, ist er „konditioniert“? Ich nehme
an, Sie meinen das negativ. Ist zwar verkürzt gedacht, aber sei’s drum. Ihre Wortwahl lässt auf einen
Jünger der Spassgesellschaft schliessen. Also Spass hatten wir die letzten vierzig Jahre! Meine Frau
und ich; mit Kindern; mit Eltern; mit Grosseltern; mit Onkeln und Tanten (auch wenn die sehr weit weg
waren); und, und… Ebenso Sorgen und Ängste, Trauer und Verzweiflung. Ein gerüttelt Mass an Leben.
Kinder – Last – Windeln – Ekel. Kann ich bestätigen, bis auf den Ekel. Den gabs, im Zusammenhang mit
Kindern NIE! Aber Kinder gab es, Last (denken Sie an die Krankheiten, die Kinder so im Laufe der Zeit
anschleppen. Das geht ganz schön auf die Knochen; im Schichtdienst an den Bettchen wachen), Windeln -ohne
Ende-, eine vertrug nur Stoffwindeln. Wir haben zwei Waschmaschinen verschlissen in der Zeit. Und Freude
und strahlendes Kinderlachen und … wenn Sie selbst Kinder haben, wissen Sie ja wie’s ist. Schade, dass
Sie keine Liebe empfangen haben, Kommt drauf an, wie Sie Liebe empfinden. Da wird ja ohne Ende, auch im
Klerus, theoretisiert. Denken Sie nur an Deus Caritas Est. Eine ganz exzellente akademische Abhandlung
über die Liebe. Aber: Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, und grün des Lebens goldner Baum. die Sie
reflektieren und vor allem weitergeben können. Bei der Praxis? Falsch!
@ methusalix Für Frauen sind Kinder eine grössere Last als für Männer, vor allem in den traditionell-katholisch
geführten Ehen Na prima. Sie sind ja schon perfekt konditioniert. Ihre Wortwahl lässt auf einen Jünger
der Spassgesellschaft schliessen. Kinder – Last – Windeln – Ekel. Schade, dass Sie keine Liebe empfangen
haben, die Sie reflektieren und vor allem weitergeben können.
#33 Evelin 22:40:30 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Bevor Sie herumpöbeln, werte „Fidele“ sollten Sie sich einmal selbst informieren, z.B. hier beim Institut
für Natürliche Empfängnisregelung (INER) www.iner.org/methode.shtml Da können Sie von den Zeichen
der Fruchtbarkeit nachlesen – wie Sie am dortigen Beispiel eines ziemlich kurzen Zyklus von lediglich
24 Tagen ersehen, reichen die Zeichen der Fruchtbarkeit bis zum 13. und die fruchtbare Phase als solche
bis zum 15. Zyklustag (abends). Tradiland hat das richtig dargestellt. Unwahrheiten verbreiten Sie, wenn
sie von 12-18 Stunden Fruchtbarkeit pro Zyklus schreiben – das ist purer Nonsens und geradezu gemeingefährlich!
Der Gatte der Evelin
#32 DieFidele 20:27:41 | Donnerstag, 22. Februar 2007
wieder mal an die Stimme aus dem Tradiland: Aber den Leuten zu sagen: 12 – 18 Stunden müßt Ihr durchhalten,
vorher und nachher geht nichts, ist absolut irreführend. Das habe ich gar nicht gesagt und ich mag eigentlich
nicht mehr auf Ihre unwahren Behauptungen eingehen.
#26 methusalix † 17:48:58 | Donnerstag, 22. Februar 2007
12345 (♥) pfläumchen: diefidele besser für das mädchen, damit es kein kind bekommt… …leider richtig!
Für Frauen sind Kinder eine grössere Last als für Männer, vor allem in den traditionell-katholisch
geführten Ehen, die ja sogar von Bischof Mixa als die allein seligmachende Ehe hingestellt werden, da
er sich derartig massiv gegen die Wahlmöglichkeiten der Eltern (vor allem der Frauen) sperrt. …besser
für beide wegen krankheiten… zweifellos richtig! …und besser für den frauenarzt *g* wegen geld da
hast du schon recht. Das ist falsch. Ein Gynäkologe, der Frauen in NFP/Selbstbeobachtung schult, kann
dies sehr wohl als IGEL (Individuelle GesundheitsLeistung) abrechnen und damit Geld verdienen. Ich kenne
nicht wenige Frauenarztpraxen in denen ganze Kurse zu dem Thema angeboten werden. wsxyz: pfläumchen Und
besser noch ist kein Sex vor der Ehe. So gibt es keine Schwangerschaften und keine Krankheiten. Und so
vermeidet man auch die schwere Sünde der Unzucht auf der Seele. „Die schwere Sünde der Unzucht“ lastet
nur auf ganz besonders konservativ-katholischen Menschen. Alle normalen Paare haben sich entschlossen,
die Liebe mit ihren körperlichen Ausdrucksmöglichkeiten nicht als Sünde zu betrachten. (♥) pfläumchen:
wsxyz so kann man es auch machen. Stimmt Man kann es so versuchen, pfläumchen. Die Versagerquote liegt
bei 76%.
@ DieFidele Ich wollte natürlich überhaupt nichts gegen die NER sagen, im Gegenteil. Aber den Leuten
zu sagen: 12 – 18 Stunden müßt Ihr durchhalten, vorher und nachher geht nichts, ist absolut irreführend.
Im allgemeinen muß man ca. 2/3 des Zyklus als potentiell fruchtbar ansehen (wenn auch mit sehr unterschiedlicher
Fruchtbarkeit, ist klar!). Außerdem ist Ihr Begriff „Fruchtbarkeit“ falsch und entspricht nicht der Methodik
der NER. Denn es geht darum, ob bei einem GV eine Schwangerschaft eintreten kann oder nicht und falls
ja, mit welcher Wahrscheinlichkeit. Je nach Lage des Paares kann auch ein „Restriskio“ für eine Schwangerschaft
von z.B. 0,4 % noch problematisch sein, wenn moraltheologisch gravierende Gründe gegen eine momentane
Schwangerschaft sprechen. Potentiell fruchtbar sind also sehr viel mehr Tage als von Ihnen behauptet und
gut fruchtbar wenigstens 6 Tage (3 Tage vor und nach dem Fruchtbarkeitshöhepunkt, diesen selbst nicht
gezählt). Wie lange eine Eizelle befruchtungsfähig ist, ist jedenfalls von sekundärer Bedeutung.
#24 DieFidele 15:56:17 | Donnerstag, 22. Februar 2007
NER… Pro Zyklus und nicht pro Monat ist natürlich korrekt, mein Fehler. Miteinrechnen in die Abstinenzzeit
muß man die Überlebensdauer der Samenzelle, das stimmt, jedoch die Fruchtbarkeitsdauer von 12-18 Stunden
bleibt davon unberührt. Zum Rest Ihrer Stellungnahme: der Pearl Index sagt mehr als 1000 Worte.
Der grundsätzliche Ehezweck ist die Fortpflanzung @ DieFidele: 12 – 18 Stunden Fruchtbarkeit pro Zyklus
(nicht pro Monat) ist sicherlich zu wenig, da die männlichen Samen mehrere Tage überleben können. Außerdem
sind nur die Tage am Ende eines Zyklus (ab dem Abend des dritten Tages mit Temperaturhochlage, im Einzelfall
ab dem vierten) hundertprozentig unfruchtbar, während es am Anfang des Zyklus keine hundertprozentig
unfruchtbaren Tage gibt; letzteres deswegen, weil der Verlauf des Zyklus nicht vorhersehbar ist (der Zyklus
kann unerwartet kurz ausfallen) – auch bei sonst regelmäßigen Zyklen. Wann ein Eisprung erfolgt, ist
überhaupt nicht näher bestimmbar (nur mit einem wahrscheinlichen Zeitraum annäherbar) und ob ein solcher
eingetreten ist, nur im nachhinein bei eingetretener Schwangerschaft beweisbar. Außerdem gibt es noch
Eisprünge, bei denen überhaupt kein befruchtungsfähiges Ei „spingt“, also unfruchtbare Zyklen, die
nicht vorhersehbar sind. @ Sirilo: In der Tradition ist der vorrangige Zweck der Ehe die Fortplanzung
(zuletzt ausdrücklich Papst Pius XI. in Casti Conubii 1930, danach noch Papst Pius XII. in verschiedenen
Ansprachen). Andere Ehezwecke, insb. die gegenseitige Heiligung sind subsdiär, untergeordnet. Seit V2
herrschen auch diesbezüglich Unklarheit und Verwirrung.
pfläumchen Und besser noch ist kein Sex vor der Ehe. So gibt es keine Schwangerschaften und keine Krankheiten.
Und so vermeidet man auch die schwere Sünde der Unzucht auf der Seele.
diefidele besser für das mädchen, damit es kein kind bekommt besser für beide wegen krankheiten und
besser für den frauenarzt *g* wegen geld da hast du schon recht.
doppelt genäht hält besser mein frauenarzt hat mir gesagt, dass es besser ist, das mädchen nimmt die
pille und der junge benützt ein kondom. das ist viel sicherer als nur eine methode alleine
#17 methusalix † 13:10:46 | Donnerstag, 22. Februar 2007
@r.ruhrgebietler r.ruhrgebietler: @methusalix – vielleichtfalschen Köder für den Storch ausgelegt??
Das könnte richtig sein. Wir haben dann eine kleine Veränderung vorgenommen und schwupps, war unsere
Tochter da! Ein erfrischendes Thema in dieser staubtrockenen Zeit! Aber es funktioniert. So sehe ich das
auch. Am lustigsten sind immer die Einlassungen von Klerikern. Da kann man dann raten: wissen die wirklich
so gut Bescheid (wenn ja, woher nur?), oder tun die nur so, als wüssten sie Bescheid. Auch dann kann
ich mir schlechterdings nicht vorstellen, dass dieses Thema in Priesterseminaren erschöpfend behandelt
wird; in Theorie und Praxis? Weiss Gott.
#16 DieFidele 12:52:35 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Ist das nicht schön ? Den Dualismus baut der auf, der eben die beiden Komponenten voneinander trennt.
Ich nenne diese Tatsache lediglich beim Namen. Ansonsten Sirilo schön gesagt. Noch eine kleine Ergänzung
zur Liebe zwischen Mann und Frau: Diese soll eingebettet sein, den Rahmen erhalten durch den unauflöslichen
Bund der Ehe. Mit der Hilfe Gottes wird uns das gelingen und die Kinder dürfen aufwachsen in dieser sicheren
Geborgenheit einer intakten Familie. Schönen Tag wünsche ich noch.
#15 Sirilo 12:43:55 | Donnerstag, 22. Februar 2007
@DieFidele Ich stimme Ihrem Beitrasg von 12:01 zu. Allerdings sollte man nicht einen Dualismus Fortpflanzung –
Lustbefriedigung aufbauen, denn das Wichtigste ist Liebe (Zärtlichkeit, Annehmen des Anderen, Hingabe,
Öffnung, Geborgenheit usf.). Die menschliche Sexualität dient der Liebe zwischen den Menschen, und in
diese Liebe ist die Fortpflanzung eingebettet.
#14 DieFidele 12:19:02 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Kinder sind vorrangig ein Segen! Meiner Ansicht nach ist so eine Methode weniger belastend als mit Nebenwirkungen,
Nachwirkungen erst nach Jahren (Krebs) und frühabgetriebenen Kindern körperlich und seelisch kämpfen
zu müssen. Der Zeit- und Aufmerksamkeitswert wiegt das auf jeden Fall auf! Abgesehen davon jetzt, dass
der Kindersegen immer noch die beste Option darstellt, außer eben bei schwerwiegenden Gründen (da fällt
aber nicht der Urlaub und das 2. Auto drunter…)
Pear Index Die Methodensicherheit der symptothermalen Methode (nach AG NFP) liegt bei einem Pearl-Index
(PI) von 0,3.Die Gebrauchssicherheitliegt jeodch nur bei 2,2 (PI), wobei es keinen signifikanten Unterschied
gibt zwischen Mix-Anwendern (Kombination mit Barrieremethoden) und solchen, die Enthaltsamkeit in der
fruchtbaren Zeit bevorzugen. Damit gehört sie natürlich zu den sehr sicheren Verhütungsmethoden man
sollte jeodch keine Augenwischerrei betreiben und so tun als sei diese Methode genauso sicher oder sogar
noch sicherer als die Pille. Nur so neben bei angefügt sei das die symptothermalen Methode äußerets
Zeit-und Aufmerksamkeitsintensiv ist und wahrscheinlich nicht gerade zu einem unbelasteten gemeinschaftlichen
Sexualleben beiträgt.
#12 DieFidele 12:01:40 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Der Mensch steht in der Verantwortung! an Sirilo: Ich stimme Ihnen zu, dass Sexualität nicht ausschließlich
zur Fortpflanzung da ist. Ergänzend sei erwähnt, dass die menschliche Sexualität jedoch auch nicht
ausschließlich zur Lustbefriedigung, künstlich abgekoppelt von der Fortpflanzung, da ist.
#11 Defensor Fidei 11:39:01 | Donnerstag, 22. Februar 2007
@ Benedikt …Familienplanung Ich höre immer Familienplanung – das hört sich nach langfristigen Strategien
und Plänen an. …und langfristige Pläne und Strategien schließen oftmals Gott aus, obwohl es doch
heißt: Dein Wille… Mittelpunkt der ganzen Planung ist ja selten das Kind, sondern das materielle Wohlergehen
der Eltern. Zuerst die Karriere und dann vielleicht – sozusagen als Krönung – noch das eigene Kind produzieren.
Mit 37 oder 38 – frühestens. Aber auf gar keinen Fall vor Fertigstellung des eigenen Hauses. Ein Kind
braucht schließlich eine solche Umgebung. In einer schnöden Mietwohnung wäre das Leben ja nicht wirklich
lebenswert. Schließlich aber bitte auch nicht mehr als ein Kind, höchstens zwei, weil sonst die Urlaubspl.
und die Freizeitgestaltung zu stark durcheinandergerät. Aber auch dieses eine Kind nur, wenn sichergestellt
wird, daß es spätestens ab dem ersten Lebensjahr „outgesourst“ werden kann, indem man es um 7:30 abgibt
und nicht vor 17:00 wieder abholen muß. Und wehe, wenn das Kind von der Schule nicht fürs Abitur fit
gemacht wird. Dann ist aber was gefällig. Blöd nur, daß im fortgeschrittenen Alter und verbunden mit
dem Streß im Beruf die Aktion „Kind“ nicht gleich auf Anhieb klappen will. Zum Glück gibt es da ja noch
die künstl. Befruchtung. Schließlich hat man ja ein Recht auf sein eigenes Kind! Das läßt man sich
von niemandem verbieten. Schon gar nicht von der Kirche, die sich aus diesen Privatangel. eh rauszuhalten
hat. Erst zur Ausgestaltung der Tauffeier braucht man sie wieder.
#10 freddie schenk 11:29:18 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Umkehrschluss Wer heiratet, um keine Kinder zu bekommen, ist mit der Natürlichen Empfängnisregelung
bestens bedient. Im Umkehrschluss bekommen Unverheiratete also Kinder? Und wenn sie keine wollen, dann
sollen sie heiraten und die Empfänbgnis natürlich regeln? Hä?
@DieFidele Daß die Frau nur an ca. 18 Stunden (von ca. 720) im Monat schwanger werden kann – wie Sie
schreiben –, ist doch wohl ein klarer Beweis dafür, daß die menschliche Sexualität nicht ausschließlich
für die Fortpflanzung da ist, oder?
Fruchtbarkeit der Ehe Wer heiratet, um keine Kinder zu bekommen, ist mit der Natürlichen Empfängnisregelung
bestens bedient. Wer kirchlich heiraten will, der muss den Willen äußern und bereit sein, Kinder zu
bekommen. Andernfalls hat die Kirche das Recht, dem Brautpaar die kirchlichen Eheschließung zu verweigern.
KKK 1652 „Durch ihre natürliche Eigenart sind die Ehe als Institution und die eheliche Liebe auf die
Zeugung und Erziehung von Nachkommenschaft hingeordnet und finden darin gleichsam ihre Krönung“.
#7 DieFidele 11:04:03 | Donnerstag, 22. Februar 2007
12-18 Stunden kann eine Frau im Monat schwanger werden Eine Frage wird hier aber ausgeblendet, nämlich:
Kann man den Paaren zumuten, an fruchtbaren Tagen der Frau keinen Sex zu haben? Welch eine Vorstellung!
Die Frau schluckt hier jahrelang eine Hormonpille, läßt sich ein Pflaster aufpicken oder eine Hormonspirale
einsetzen mit all ihren Nebenwirkungen, nur um die Fruchtbarkeit von ca. 12 bis 18 Stunden im Monat auszuschalten.
Eine vernünftige Lösung ist das nicht. Da braucht es gar keine große Moralpredigt, Hirn einschalten
wäre hier auch schon ein Schritt!
#6 RuthSchell 10:56:27 | Donnerstag, 22. Februar 2007
abgekupfert „Kreuz.net hat hier übrigens bei Spiegel Online abgekupfert“ Schon einmal hier ein Text,
Bild gesehen was nicht geklaut wurde? Einfach eine Schande diese Seite
@methusalix – vielleicht falschen Köder für den Storch ausgelegt?? Oder nicht rechtzeitig in der Nacht
das Licht angemacht, damit der Storch die Einflugschneise für die Zustellung erwischen konnte? Ein erfrischendes
Thema in dieser staubtrockenen Zeit! Aber es funktioniert.
#4 Benedikt 10:23:52 | Donnerstag, 22. Februar 2007
Familienplanung Ich höre immer Familienplanung – das hört sich nach langfristigen Strategien und Plänen
an. Wie aber ist es zu erklären, dass ein mehrtägiger Stromausfall im Münsterland zu einem deutlichen
Anstieg der Geburtenrate führt? Haben die im Dunkeln die Verhüterli nicht mehr gefunden, oder was? Scheint
mir doch sehr überschätzt zu sein.
#3 methusalix † 10:13:12 | Donnerstag, 22. Februar 2007
@adoro… das ist vollkommen richtig… …die bestätigen, das diese Methoden bei korrekter Anwendung
sehr präzise funktionieren… …und gilt selbstverständlich auch für Kondome. Bei korrekter Anwendung
bieten die ausserdem noch zusätzlichen Schutz vor STDs. Familienplanung, Verhütung (igitt, igitt, meiner
Abscheu sei hiermit Ausdruck verliehen) und die Liebe ganz allgemein, sind sehr individuelle Dinge. Man
kann sich dabei keineswegs auf den Storch verlassen. Das sind höchst unzuverlässige Viecher. Meine Frau
und ich mussten dieser rotbeinigen Mischpoke ein dreiviertel Jahr zureden wie einem kranken Pferd, bis
sie sich herabliessen uns ein Baby zuzustellen.
Gunsen(d)um, Sie leiden unter Realitätsverweigerung! Es gibt zum Thema NER bzw. NFP (was nicht unbedingt
das selbe darstellt) mittlerweile verschiedenste Studien, die bestätigen, das diese Methoden bei korrekter
Anwendung sehr präzise funktionieren, übrigens auch in umgekehrter Richtung um dem Kinderwunsch zum
Durchbruch zu verhelfen. Dies wird in fast jeder gängigen Publikation zum Thema zugestanden. Kreuz.net
hat hier übrigens bei Spiegel Online abgekupfert: www.spiegel.de/…,1518,467527,00.html Dass Ihnen diese
Erkenntnisse nichts nützen, da Sie ja anderen Praktiken huldigen, sollte hier für eine objektive Beurteilung
keine Rolle spielen, oder etwa doch?