Euthanasie
Am Anfang des nationalsozialistischen Mordens stand die ‘Aktion Gnadentod’
„Unheilbar Kranken sollte bei kritischster Beurteilung ihres Krankheitszustandes der Gnadentod gewährt werden.“ Von Leo G. Schüchter.
(kreuz.net) Am 1. September 1939 erklärte Reichskanzler Adolf Hitler pflegebedürftigen und behinderten Deutschen den Krieg.

„Nach menschlichem Ermessen unheilbar Kranken sollte bei kritischster Beurteilung ihres Krankheitszustandes der Gnadentod gewährt werden“.

Bis zum August 1941 fielen der anschließenden Mordaktion mehr als 70.000 Menschen zum Opfer.

Vorbereitet wurde die Aktion durch einen häßlichen Propagandafeldzug gegen „Ballastexistenzen“ und „lebensunwerte Menschen“ im Sinne der nationalsozialistischen Rassenhygiene.

Systematisiertes Eliminierungsverfahren

Mit Meldebögen erfaßte man zu Beginn der „Aktion Gnadentod“ in allen deutschen Psychiatrieanstalten die Insassen und Langzeitpatienten nach dem Grad ihrer Behinderung und Pflegebedürftigkeit.

Systemzuverlässige ärztliche Gutachter wurden mit der Selektion der Patienten beauftragt.

Wer auf den Meldebögen als „pflegebedürftig“ oder „arbeitsunwillig“ qualifiziert wurde, galt als „lebensunwert“.

Auf dem Meldebogen wurde das mit einem „+“ eingetragen.

Als einmal ein entfernter Verwandter von Reichsmarschall Hermann Göring († 1946) auf die Todesliste gelangte, intervenierte Göring nach dem Motto: Wer lebensunwert ist, bestimme ich.

Die gesammelten Daten wurden in der Organisationszentrale „Tiergartenstraße 4“ in Berlin gesammelt.

Die sogenannte „T4-Zentrale“ ordnete auch die Einrichtung von Tötungsanstalten an.

Diese entstanden in Brandenburg bei Berlin, Bernburg an der Saale, Sonnenstein-Pirna bei Dresden, Hadamar bei Limburg, Grafeneck in Württemberg und Hartheim/Linz in Österreich.

60 Patienten pro Tag

Rauch aus Hadamar
Rauch aus Hadamar
© Dioezesanarchiv Limburg
Im damals praktisch leerstehenden Landeskrankenhaus von Hadamar wurde ein Tötungstrakt eingerichtet. Er bestand aus den Vorbereitungsräumen, einer Gaskammer, einem Sezierraum und zwei Krematoriumsfluchten im Keller.

Aus logistischen Gründen und um die Angehörigen irrezuführen schaffte man die todgeweihten Patienten aus etwa dreißig Heilanstalten des mittelwestlichen Bereiches des Reiches in neun Zwischenanstalten in der Nähe der Kleinstadt Hadamar.

Aus diesen Anstalten brachten täglich drei Busse durchschnittlich sechzig Patienten in die Tötungsanstalt.

Das Personal spielte den Kranken das Ritual einer Neuaufnahme vor, bevor die Todgeweihten in den Keller „zum Duschen“ geführt wurden.

In die als Duschraum getarnte 14 Quadratmeter große Gaskammer preßten die Pfleger bis zu sechzig Menschen. Sie wurden dann durch Kohlenmonoxyd vergast.

Am Gashahn stand der Arzt Dr. Hans Bodo Gorgaß. Er war wie die meisten Angestellten der Tötungsanstalt Mitglied der SA und der NSDAP.

Die beiden Bürovorsteher Christian Wirth und Gottlieb Hering – beruflich Kriminalbeamte – nahmen obere SS-Ränge ein.

Nach 1942 wüteten sie in den Vernichtungslagern Treblinka, Belzec und Sobibor in Polen.

Die Leichen der Ermordeten wurden in den beiden Krematoriumsöfen in den Kellerräumen verbrannt. Vorher brach man den Toten die Goldzähne heraus.

Ausschnitt aus einem Propagandafilm der Nationalsozialisten
Ausschnitt aus einem Propagandafilm der Nationalsozialisten
Das Zahngold hat die Firma Degussa eingeschmolzen. Es war folglich Teil des sogenannten Nazigoldes, das zwecks Devisenbeschaffung an die Schweiz verkauft wurde.

Die Angehörigen der Ermordeten bekamen standardisierte Trostbriefe und standesamtliche Totenscheine mit gefälschten Todesursachen – auf Wunsch auch eine Urne mit Asche.

Meistens wurden die Habseligkeiten der getöteten Patienten von der Anstalt einbehalten.

Gleiches Personal – andere Zielgruppe

Im Herbst 1941 stellte man die Gasmordaktion – unter anderem aufgrund der mutigen Predigten des Münsteraner Bischofs Clemens August Graf von Galen – vorläufig ein.

Die beiden Krematoriumsöfen von Hadamar baute man ab, um sie „im Osten“ wiederzuverwenden.

Ein Teil des Hadamarer Personals wurde im Winter 1941/42 zu Einsätzen im Rückraum des seit Juni 1941 begonnenen Krieges gegen die Sowjetunion abkommandiert.

Mit den Ost-Deportationen der Juden im nationalsozialistischen Zugriffsbereich knüpfte Hitlers Mordbürokratie direkt an die Euthanasie-Gasmordaktion im Deutschen Reich an – teilweise mit dem gleichen Personal.

Die Euthanasierungen waren auch der Probelauf für den Völkermord an Zigeunern, Polen und Völkern im sowjetischen Machtbereich.

Die meisten Punkte, welche die sogenannte Holocaust-Ideologie für die Einzigartigkeit der Judenmorde anführt, treten im Massenmord an den Behinderten zu Tage:

Deportation von Patienten aus der Pflegeanstalt Liebenau (circa 1940)
Deportation von Patienten aus der Pflegeanstalt Liebenau (circa 1940)
© Stiftung Liebenau
Einer Gruppe von Menschen wurde allein wegen einer Eigenschaft – Behinderung und Pflegebedürftigkeit – das Lebensrecht abgesprochen.

Für die Ermordung baute der braune Terrorstaat spezielle Tötungseinrichtungen.

Die Mordaktionen wurden hochbürokratisch, fabrikmäßig und mit damals modernster Logistik und Technik durchgeführt.

Die Leichen wurden nach Zahngold geplündert und wegen der Gehirne „für Forschungszwecke“ seziert, bevor die Verbrennung die Spuren verwischen sollte.

Die „Aktion Gnadentod“ besaß keine gesetzliche Grundlage und wurde mit bürokratischen Falschinformationen und Geheimhaltungsbefehlen verschleiert.

Was war die Grundlage für die Judenvernichtung?

Auf diese Weise stellt die Liquidierung von Behinderten die behauptete unvergleichliche Einzigartigkeit der nationalsozialistischen Judenmorde – und damit das zivilreligiös aufgeladene Holocaustkonzept – in Frage.

Auch das zweite Dogma der Holocaust-Ideologie wird durch den rassenhygienisch motivierten Krankenmord in Frage gestellt:

Propagandisten der Holocaust-Ideologie behaupten, daß der Völkermord an den Juden nur aufgrund eines „zweitausendjährigen Antisemitismus“ möglich gewesen und daß sogar ein „ewiger Judenhaß“ darin kumuliert sei.

Nach Meinung des US-Hetzautors Daniel Goldhagen war ein angeblicher „eliminatorischer Antisemitismus der Deutschen“ Grundlage für das Gelingen des jüdischen Völkermordes.

Doch die nationalsozialistischen Massenmorde an Kranken und Pflegebedürftigen zeigen, daß diese trotz einer zweitausendjährigen Zivilisation der christlichen Nächstenliebe, der personalen Menschenwürde und des Tötungsverbotes durchgesetzt wurden.

In der Massenvernichtung der Behinderten zeigte sich der erschreckende Zivilisationsbruch, die Menschen nach ihrem Rassewert und ihrer ökonomischen Verwertbarkeit einzuschätzen.

Erst nachdem es Hitlers Mordbürokratie gelungen war, den Massenmord an den Kranken mitten in Deutschland und relativ reibungslos durchzuführen, ging man daran, die Juden im nationalsozialistischen Zugriffsraum zu liquidieren.

Die Krankenmorde von 1939 bis 1941 waren somit Bedingung, Anstoß und Vorbild für den nationalsozialistischen Massenmord an sechs Millionen Juden.
      
85 Lesermeinungen
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#85   Marcelus   23:45:23 | Samstag, 18. April 2009
Einem Menschenleben, das nicht (mehr) menschenwürdig gelebt werden kann, den Gnadentod zu gewähren,
kann man, rein nach menschlichem Denken orientiert, als Akt der Barmherzigkeit bezeichnen, und nicht als feindliche Absicht diesem Menschenleben gegenüber.
Auch Führer-Reichskanzler Hitler (NSDAP-Führer) erklärt in seiner Führeranweisung, daß „nach menschlichem Ermessen unheilbar Kranken nach kritischster Beurteilung ihres Krankheitszustandes der Gnadentod gewährt werden kann“ de.wikipedia.org/…tei:Aktion_brand.jpg, und das ist, bei aller grundsätzlicher Bösartigkeit des NS-Führers und dessen Bewegung, sicher keine Kriegserklärung.
Auch heute ist es allgemein üblich, daß man schwer leidenden Tieren den Gnadentod gewährt.
Und warum muß man den Menschen dann leiden lassen, wenn dieser von Geburt an z.B. kein menschenwürdiges Leben führen kann, das jeder Menschenwürde spottet. :-[
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#84   Dr. Christoph Heger   08:58:05 | Donnerstag, 29. März 2007
@Alligator
Immerhin hat der Leblhuber einmal ein Post zusammengebracht indem das Wort „Antisemit“ nicht verwendet wurde.
Sobald ich wieder etwas mehr Zeit habe, werde ich ihm Gelegenheit geben, diesen „Fehler“ wiedergutzumachen.
MfG
Christoph Heger
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#83   GerdEric   00:09:38 | Donnerstag, 29. März 2007
der Weg eines Dr. Heger
ist der Weg der Römer, und der Weg ist auch schon 2500 Jahre alt,
aber was Jesus sagte, wenn interessiert das Geschwätz eines Juden, Herr Heger, ‘tschuldigung, Dr. Heger weiss das allemal besser?
Und was das mit dem Verwerfen zu tun hat?
Nun, das Volk ging nie sonderlich gut mit seinen Propheten um, warum sollte es da einen Jesus, der nur einer von vielen Predigern war, anders entgegen kommen, doch katholische, zumal römische, haben da Rote Teppische zu erwarten und willenlose Unterwerfung des Blöden Pöbels.
Und ein weiterer Unterschied ist, dass das Judentum auch die Drohungen der Schrift auf sich gemünzt annimmt, aber das Christentum, das sich ja das AT mein einverleiben zu dürfen, denkt nicht daran, wenn es darum das Volk G’TTES zu sein, auch die Schatten anzunehmen, das bleibt dem Judentum.
Da bin ich ganz in der Tradition des Juden Jesus, der auch sein Schiksal annahm, warum sollte ich mir da den „römischen“ Weg wählen, weit weg von G’TT dem HERRN, auf der Suche nach einem selbstgebastelten Dreiergott (aber das sind die „Römer“ ja gewohnt, schon die alte Mythenwelt war von einem Dreigestirn belebt).
PS.: Hier geht es nicht um den latenten Antisemitismus, hier geht es um Antijudaismus.
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#82   Leblhuber   23:09:08 | Mittwoch, 28. März 2007
@Heger:
Ich erwarte von Ihnen keine sachliche Argumentation und Sie liefern auch keine.
Schade, das Thema wäre hochinteressant.
Befürchten Sie, Ihr theologisches Gedankengebäude stünde vielleicht auf tönernen Füßen?
Unzählige Millionen handgeschriebene und gedruckte Seiten, geschrieben von wem auch immer und in welcher Absicht auch immer, wollen Jesus seinem Judesein entfremden. Jeder der die Evangelien mit Sachverstand liest, weiß es besser.
Die Wahrheit ist allen Menschen zumutbar.
Die RKK hat mit dem V2 ein Umdenken eingeleitet. 2000 Jahre zu spät! Aber immerhin!
Was hindert Sie daran, diesen Weg mitzugehen?
Diese Frage müssen Sie sich selbst beantworten!
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#81   Alligator   23:02:31 | Mittwoch, 28. März 2007
Immerhin, Dr.Heger
hat der Leblhuber einmal ein Post zusammengebracht indem das Wort „Antisemit“ nicht verwendet wurde.
Vermutete schon er hat eine Zwangsneurose durch die er diesen Begriff 30 Mal pro Tag schreiben muß.
Vielleicht ists aber auch nur das Tourett-Syndrom, – wer weiß…
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#80   Dr. Christoph Heger   22:42:01 | Mittwoch, 28. März 2007
@Leblhuber: Nachdem Sie …
… den sel. Kardinal von Galen verleumdet haben, sind Sie natürlich der rechte Mann, uns das Evangelium nach Leblhuber zu verkünden.
Zu dem Anlaß Ihres Beitrags, nämlich meinem Hinweis auf die Notwendigkeit, die verwirrende Äquivokation in der Verwendung des Begriffs „jüdisches Volk“ zu vermeiden, ist Ihnen natürlich nichts eingefallen. Das ist auch klar, denn trivialerweise ist Jesus nicht Angehöriger eines Volks, das sich durch seine Verwerfung und nachfolgende beständige Rechtfertigung dieser Verwerfung konstituiert hat.
MfG
Christoph Heger
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#79   Leblhuber   22:07:42 | Mittwoch, 28. März 2007
@Heger:
„Hier ist erneut Anlaß, auf eine Äquivokation aufmerksam zu machen.
Vom „jüdischen Volk“, dem die Verheißung gegeben war, enund vom „jüdischen Volk“, das sich durch die Verwerfung eben dieser Verheißung konstituiert hat, kann man nicht als von derselben Sache reden.
Jesus war Jude im erstgenannten Sinne, aber trivialerweise nicht im zweitgenannten Sinne. „
Die Mehrdeutigkeit des Begriffes „Jude“, die Sie theologisieren, ist eine Schimäre!
Matthäus 15, 24…
Ich bin nur gesandt zu den verloren Schafen des Hauses Israel. Sie kam aber und fiel vor ihm nieder und sprach: HERR, hilf mir! Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht fein, daß man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde.
Math., 10,5…
Diese zwölf sandte Jesus, gebot ihnen und sprach: Gehet nicht auf der Heiden Straße und ziehet nicht in der Samariter Städte, sondern gehet hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel. Geht aber und predigt und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.
Jesus hat seine Zugehörigkeit zum jüdischen Volk niemals aufgegeben. Er hat als Jude gelebt und gepredigt und ist als Jude gestorben.
Seine Gottessohnschaft, gekleidet in die Trinität, ist ein christliches Konstrukt und hat mit der Sohnschaft, wie das Judentum sie versteht und wie auch Jesus sie verstanden hat, nichts zu tun.
Das theologische Gebäude, in dem Sie sich so wohl fühlen, ist Menschenwerk!!
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#78   Dr. Christoph Heger   09:22:14 | Mittwoch, 28. März 2007
„Jude Jesus“?
Nach den wiederholten Versuchen von GerdEric, die Anhänger eines merkwürdigen „G’ttes“ zu den wahren Erben des „Juden Jesus“ zu erklären, wiederhole ich gern, was ich schon am Freitag, 16. März 2007 10:09 unter dem Thema „Erbe verraten und sich selber enterbt“ gesagt hatte:
Hier ist erneut Anlaß, auf eine Äquivokation aufmerksam zu machen.
Vom „jüdischen Volk“, dem die Verheißung gegeben war, und vom „jüdischen Volk“, das sich durch die Verwerfung eben dieser Verheißung konstituiert hat, kann man nicht als von derselben Sache reden.
Jesus war Jude im erstgenannten Sinne, aber trivialerweise nicht im zweitgenannten Sinne. Er wurde ja verworfen von denselben Juden (im zweiten Sinne), die dann zu ihrem eigenen Unglück einer Reihe von Messiasprätendenten aufsaßen – wie Jesus vorhergesagt hatte, einer Reihe von Gaunern.
MfG
Christoph Heger
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#77   GerdEric   09:00:04 | Mittwoch, 28. März 2007
@Aldigathor (ich heisse auch nicht Erich ;) )
Dienstag, 27. März 2007 22:08
Alligator: Erich
das ehrt dich aber dass bei dir alle Opfer gleich viel wert sind.
hui hui bist du ein guter Mensch…
Das ist eben der Unterscheid,
was nutzt es zu schreien: „Herr Jesus, Herr Jesus!“
wenn du doch nicht gewillt bist,
seinen Weisungen zu folgen?
Mir scheint, dass ich die Worte des Juden Jesus weit ernster nehme, als die kreuz.net-Aktivisten, die einer leeren Hülle, einem über die Jahrhunderte (20) selbstgebastelten Ritus folgen, um des Ritus Willen, mit all den katholischen Lehre und Dogmen, ihrem Goldenen Kalb.
Statt Gemeinsamkeiten im Kampf gegen G’TTlosigkeit und Falschauslegung (meist wohl Desinteresse) zu suchen, werden erstmal neue Gräben aufgeworfen, nicht nur zu Nicht-Christen, oder Nicht-Katholiken, sondern auch noch pfarrisäerhaft gegen die uninteressierten Katholiken, und zum Gipfel dann doch noch zwischen z.B. Opus Dei und Pius…
Wer da, wie User „Galen“, die NPD zur rettenden Partei des „christlichen Abendlandes“ beschwört, oder dem zustimmt, ist weit weg von dem Glauben und dem Juden Jesus.
(Alligator, warum versuchst du meine ernstgemeinten Worte lächerlich zu machen? denkst du etwa, wie „Galen“, dass die NPD dem Katholizismus helfen wird? doch wohl eher nur wie auch ein Hitler nützliche Idioten fand…)
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#76   Alligator   22:08:30 | Dienstag, 27. März 2007
Erich
das ehrt dich aber dass bei dir alle Opfer gleich viel wert sind.
hui hui bist du ein guter Mensch…
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#75   GerdEric   21:03:44 | Dienstag, 27. März 2007
@Yakumo Cordless & @Alligator
Ein schöner Versuch, lieber Yakumo Cordless, aber was sollte das nun sein, ich bin wohl nicht so in der Schpassgesellschaft zuhause wie Sie…?
Mir geht es sehr wohl um das Gedenken der Opfer des Naziterrors,
seien es Juden,
Sinti und Roma,
Sozialisten und Kommunisten, oder
Kranke und auch
Christen,
!da sortiere ich nicht.
(so, und nun kommt der Teil für Alligator doch noch)
27. März 2007 19:15
Alligator: @Erich
Wo steht dass die Mehrheit im Recht ist ?
Am Ende der Endzeit wird das Volk Gottes eine kleine Minderheit sein –> Steht alles in der Offenbarung – Lesen Sie nach…
Ich weiss wohl ;-) dass das VOLK G’TTES ^-^ Israel :-$ eine kleine Minderheit ist :)3
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#74   Yakumo Cordless   20:43:30 | Dienstag, 27. März 2007
Lieber Gerderic,
„ich habe wenigstens noch einen deutschen Namen“, schrajbn Se. Aber mecht sajn, dass sonst nicht viel dajtsch ist, auch wänn ich lejse, was Se sonst schrajbn. Und Ihre antikatholische Häme: die geijt mer auf den Sänkel.
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#73   GerdEric   20:35:41 | Dienstag, 27. März 2007
@Yakumo Cordless & @Aldigator
Yakumo Cordless: Was geht Sie als Fremden,GerdEric, diese Sache eigentlich an?
Lieber Yakumo Cordless,
ich habe wenigstens noch einen deutschen Namen :-D
und was mich das angeht?
Ich lasse mir doch von der Minderheit (erzkonservativen) der 1/3 Minderheit der Katholiken (der Bevölkerung der BRD) nicht sagen, wie ich nach deren abwegigen Vorstellungen zu leben oder handeln habe, deshalb mische ich mich ein, zudem das Thema auch meine Sache ist „Am Anfang des nationalsozialistischen Mordens stand die ‘Aktion Gnadentod’’
benachrichtigenDienstag, 27. März 2007 19:15Alligator: @ErichWo steht dass die Mehrheit im Recht ist ?
Am Ende der Endzeit wird das Volk Gottes eine kleine Minderheit sein –> Steht alles in der Offenbarung – Lesen Sie nach… Redaktion benachrichtigen
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#72   Yakumo Cordless   19:26:41 | Dienstag, 27. März 2007
Was geht Sie als Fremden,
GerdEric, diese Sache eigentlich an?
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#71   Alligator   19:15:10 | Dienstag, 27. März 2007
@Erich
Wo steht dass die Mehrheit im Recht ist ?
Am Ende der Endzeit wird das Volk Gottes eine kleine Minderheit sein –> Steht alles in der Offenbarung – Lesen Sie nach…
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#70   GerdEric   19:06:56 | Dienstag, 27. März 2007
Einer der nur die Messe besucht weil sichs so gehört ist zb kein praktizierender Katholik.
Na, dann wird’s aber eng…
in der BRD sind ca. 1/3 der bewohner Katholiken, von denen die wenigsten in die Messe gehen, und wie Alligator feststellt, davon auch nicht alle praktizierende Katholiken sind, also was bleibt…
und dieser vernachlässigbaren Minderheit soll sich der Rest beugen?
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#69   Alligator   14:46:54 | Dienstag, 27. März 2007
@Wolke
ihre Schlichtheit in allen ehren aber ihre argumentationsweise ist nicht nur dümmlich sondern auch boshaft und niederträchtig. „Offiziell“ war das gros der Bevölkerung katholisch, nahezu jeder wurde getauft.
Sie meinten also dass alle praktizierenden Katholiken pöse Nazis waren. Wie stellt man denn genau fest ob jemand praktizierender Katholik ist oder nicht. Was macht denn einen praktizierenden katholiken aus. Einer der nur die Messe besucht weil sichs so gehört ist zb kein praktizierender Katholik.
Ihr krampfhafter Versuch die katholische Kirche zu diskreditieren funktioniert höchstens beim gutmenschlichen Dummvolk das auch einem Goldhagen bereitwillig glauben schenkt. Sie sollten ernsthaft an ihrer selektiven Wahrnehmung arbeiten.
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#68   PhilomenaWolkenstein   08:15:51 | Dienstag, 27. März 2007
@galliger Graf
Wollen Sie damit suggerieren,
daß überzeugte Katholiken sich freiwillig an den Verbrechen der Nationalsozialisten beteiligt haben ?
Das brauche ich nicht suggerieren, das war so.
Und viele gläubige Katholiken haben sich an den Arisierungen beteiligt, haben Behinderte zur Eutanasie gemeldet, haben Homosexuelle denunziert, haben in den „Verschubstellen“ die Todeslisten geführt, haben LKW’s für die Deportationen zur Verfügung gestellt und gefahren, haben dabeigestanden und jejohlt, wie Juden Straßengewaschen haben, haben jüdische Geschäfte und Wohnungen geplündert.
Auch wenn Sie es nicht wahrhaben wollen. Und dazu brauche ich keine jüdischen Zeugen, die christlichen, die sich nach dem Krieg noch ihrer Taten gerühmt haben, die reichen auch.
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#67   Leblhuber   00:59:54 | Dienstag, 27. März 2007
@Graf von Galen:
„Für ein freies und heiliges Deutschland“
Jeder hier hat verstanden, dass Ihre Sympathie der NPD gilt. Aber erklären Sie doch einmal, wodurch Ihr Deutschland frei und heilig wird. Frei von wem und wovon und für wen? Und in welchem Sinne heilig? Vielleicht heilig im Sinn eines germanischen Mythos? Oder heilig im Sinn von Stauffenberg? Wäre interessant, das zu erfahren!
„Und selbst wenn sich Katholiken zum Aufseher
haben pressen lassen, wer kann von sich ehrlicherweise
behaupten, daß er sich lieber an die Wand stellen ließe ?“
Zum KZ-Schergen wurde niemand gepresst. Das waren allesamt Freiwillige.
Wäre auch kontraproduktiv gewesen, weil man die Geheimhaltung der Verbrechen nur durch freiwillige überzeugte Nazis sicherstellen konnte.
Die Alternative war die Front, nicht die Wand!
Mit diesen Lügen können Sie nicht mehr punkten, außer vielleicht bei ein paar geistig unterpriviligierten Glatzköpfen.
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#66   Graf von Galen   23:04:42 | Montag, 26. März 2007
Für ein freies und heiliges Deutschland, Philomena Wolkenstein
Woher glauben Sie, das so genau zu wissen ?
Was heißt hier praktizierend ? Meßbesuch zu Ostern
oder zu Weihnachten ? Wollen Sie damit suggerieren,
daß überzeugte Katholiken sich freiwillig an den Verbrechen der Nationalsozialisten beteiligt haben ?
Oder reden Sie von den Aufsehern aus Polen, die nach
der Niederlage die Lager für Deutsche weiterbetrieben
haben ? Und selbst wenn sich Katholiken zum Aufseher
haben pressen lassen, wer kann von sich ehrlicherweise
behaupten, daß er sich lieber an die Wand stellen ließe ?
Wie viele von denen, die sich heute arrogant über ihre
Vorfahren moralisch entrüsten, haben selber Blut an den
Händen, da diese sich freiwillig an Abtreibungen beteiligt haben.
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#65   PhilomenaWolkenstein   21:10:06 | Montag, 26. März 2007
@Alligator
Es geht nicht um Taufscheinkatholiken. 1/3 der KZ Aufseher waren PRAKTIZIERENDE Katholiken, den kleinen Unterschied wollen Sie also überlesen. Warum wundert mich das nicht.
Übrigens warte ich immer noch auf die Anwort zu meiner Frage über das Neugebauer Urteil …
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#64   Dr. Christoph Heger   11:55:47 | Montag, 26. März 2007
@Alligator: Daniel Jonah Goldhagen
Leblhuber scheint der Ziehsohn von Daniel Jonah Goldhagen zu sein.
Ist dieser amerikanische Bubi nicht etwas zu jung dafür?
Aber wie vor ihm seinerzeit alles flachgelegen hat (mit Ausnahmen, ich denke da zum Beispiel an den unerschrockenen Arnulf Baring) – wer weiß!
MfG
Christoph Heger
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#63   Alligator   11:00:56 | Montag, 26. März 2007
@Heger
Leblhuber scheint der Ziehsohn von Daniel Jonah Goldhagen zu sein. Jedoch erscheinem ihm die Thesen seines Ziehvaters als zu wenig radikal und demagogisch ausgefeilt – was er verbessern will…
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#62   Dr. Christoph Heger   10:19:05 | Montag, 26. März 2007
Leblhubers Verleumdung des sel. v. Galen
Leblhuber ist ein hartnäckiger Verleumder des großen Kardinals. Er hat behauptet, v. Galen habe das Schicksal der Juden nicht interessiert. Einen Beweis hat er nicht angetreten; der Gegenbeweis ist leicht zu führen.
In seiner Verlegenheit verweist L. auf ein dünnes Artikelchen www.beucker.de/2005/taz05-10-08.htm in der TAZ, einem grün-alternativen Käseblatt, das aber auch nichts zur Sache beiträgt als die dümmliche Vermutung, „dass Galen selbst in antisemitischen Vorurteilen befangen war“ und ein weiteres unbelegtes Zitat aus einem angeblichen Hirtenwort noch 1940:
„Und auf dem Höhepunkt der Judenvernichtung goss Bischof von Galen in einem Hirtenwort zusätzlich Öl ins lodernde Feuer, als er gegen das ‘entartete Judentum’ polemisierte.“
Natürlich war Höhepunkt der Judenvernichtung nicht 1940? Aber auch sonst ist das „Zitat“ verleumderisch.
Dazu ein ausgewiesener Kenner, Professor Joachim Kuropka: „Der Propaganda gegen die Juden begegnete Bischof Galen [1936] mit einer Katechese-Aktion in den Kirchen des Bistums Münster: Jeder Mensch sei als Ebenbild Gottes geschaffen, mit einer unsterblichen Seele ausgestattet, zur Erlösung berufen.“ (FAZ 08.10.05).
Dr. Maria Anna Zumholz zitiert aus einem Nachkriegsbrief des Münsteraner Rabbiners Dr. Fritz Steinthal „Dankbar gedenken möchte ich … des Mannes, der in jener Zeit des Leides wahre Menschlichkeit bewährt und sie so vielen anderen bewahrt hat, des seligen Kardinals, des Grafen Clemens August von Galen.“ (FAZ 17.07.06).
Zum „entarteten Judentum“ später.
MfG
Ch.H
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#61   GerdEric   09:33:52 | Montag, 26. März 2007
@Daniel Stöhr
Montag, 26. März 2007 02:20
Daniel Stöhr: @Gerd-Eric:Es ist wirklich ekelhaft, wie Sie hier in selbstgerechter Gutmenschen-Manier über die katholische Kirche herziehen :-@
Montag, 26. März 2007 02:47
Daniel Stöhr: Der Widerpart des Gutmenschenist der gute Mensch.
Gut, das haben wir nun geklärt, und zu welcher Sorte gehören Sie, denn Sie gehören weder zur ersten noch zur zweiten Sorte :-P
und es gibt selbst hier Katholikern (ich wünschte, es wären mehr, die sich durch die hiesigen Artikel nicht erschrecken liessen), die sich der Schlechtmenschen :-! erwehren. :)3
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#60   Alligator   07:39:17 | Montag, 26. März 2007
Philomena
„Übrigens: 1/3 der Aufseher in den KZ’s waren praktizierende Katholiken, unter der Woche Juden vergasen, am Wochenende die Absolution erteilen lassen …“
Saublödes Argument das von den Feinden der Kirche immer gern wiedergekäuert wird. Nur weil ein paar Aufseher zufällig getauft waren sind sie für Sie Katholiken und machen die Kirche verantwortlich: Dumm-dümmer am dümmsten…
Schließlich will ich ja auch nicht behaupten die russische Revolution wurde von den Juden angezettelt da diese in der Bolschewistischen Partei stark vertreten waren…
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#59   Leblhuber   02:56:53 | Montag, 26. März 2007
@Daniel Stöhr:
„Der Widerpart des Gutmenschen ist der gute Mensch.“
Deutsche Sprache, schwere Sprache! Besonders für Stammtischbrüder!
:-D :-D :-D
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#58   Ydefix   02:47:48 | Montag, 26. März 2007
Der Widerpart des Gutmenschen
ist der gute Mensch.
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#57   Leblhuber   02:32:05 | Montag, 26. März 2007
@Daniel Stöhr:
Wer/was ist der Widerpart des Gutmenschen?
Wozu zählen Sie sich?
Denken Sie darüber nach, wenn Sie das können!
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#56   Ydefix   02:20:33 | Montag, 26. März 2007
@Gerd-Eric:
Es ist wirklich ekelhaft, wie Sie hier in selbstgerechter Gutmenschen-Manier über die katholische Kirche herziehen :-@
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#55   Leblhuber   02:08:45 | Montag, 26. März 2007
@DocRöntgen:
Vielen Dank!
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#54   DocRöntgen   02:04:27 | Montag, 26. März 2007
@Stephanus
Die wenigen (die tausende, die mehr oder weniger führend tätig waren im Dritten Reich)
Es waren schon ein paar mehr, die Hitler zugejubelt haben.
Und ihn gewählt haben. Der Streit um passive Schuld von Mitläufern wird uns wohl noch eine Weile beschäftigen. Klar ist, dass der Mensch zu Verdrängung neigt, wenn er Unschönes mitverantwortet hat. Ich sah’s und hörte es bei den eigenen Großeltern: Das Thema wurde praktisch nicht angesprochen. Meine Großmutter war Prokuristin in einem Betrieb, der zuvor enteigneten Juden gehörte. Einerseits verständlich, dass man daran irgendwann nicht mehr denken möchte. Andererseits sollte man sich immer wieder daran erinnern, was Manipulation aus Menschen machen kann. Die Anfälligkeit ist auch heute, wo wir es eigentlich besser wissen müßten, vorhanden.
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#53   Graf von Galen   00:42:43 | Montag, 26. März 2007
Für ein freies und heiliges Deutschland, @ Leblhuber
Sie haben vorbei geschossen und merken es nicht
einmal.
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#52   Stephanus   00:27:14 | Montag, 26. März 2007
GerdEric
…das sie, also unsere Elterngeneration nach dem Krieg sowenig der Opfer gedachten, daß hat sicher vor allem damit zu tun, daß sie selber Opfer waren.
Die wenigen (die tausende, die mehr oder weniger führend tätig waren im Dritten Reich) die hatten natürlich wenig Interesse daran, hätten sie doch eine Spur zu sich selbst gelegt, sie trachteten stattdessen danach in den im Aufbau befindlichen neuen Staatsapparaten untezukommen. Die einen hier, die anderen da, das hat parteienübergreifend und sogar systemübergreifend gut funktioniert (BRD:DDR)
Die „kleinen Leute“ waren samt und sonders selbst Opfer: nach millionen: Tod, schwer verwundet, ausgebomt, Eigentum zerstört, vertrieben, ca.2.000.000 Frauen vergewaltigt, Waisen, Witwen usw usw. Da beherrschten die Trümmer und der Hunger den Altag. Und als es dann nach Jahren der Drangsal wieder bergauf ging, da war auch immer noch die Arbeit das Alltagsbeherrschende Thema und das ging bis in die 70ziger Jahre so. Danach ging es schon wieder bergab, wirtschaftlich meine ich und das Gedächtnis von uns Menschen ist eher ein Kurzzeitiges und der Rutsch von der Arbeits-und Wirtschaftswundergesellschaft hinein in die Spaßgesellschaft und z.Z. geradewegs in die HartzIV-Gesellschaft, sind wir doch ehrlich. Dem Sommermärchen 2006, folgte das Handballmärchen und das Wintermärchen und wir wollen auch gar nicht immer an das Böse der Anderen erinnert werden, sind wir doch selber böse genug, nicht wahr?
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#51   Leblhuber   00:24:50 | Montag, 26. März 2007
@Galen:
„Ihr letzter Kommentar ist keine Widerlegung meiner Aussagen. Im Gegenteil. In gewisser Weise, wenn auch garniert mit verleumderischen Beschimpfungen, geben Sie mir in der Sache recht.“
Sind Sie Sekundäranalphabeth? Können Sie nicht lesen?
Ich verachte Menschen wie Sie! Sie ziehen alles in den Schmutz, was mir heilig ist.
Meine christlich- katholische Ethik unterscheidet sich von Ihrer, wie das Weihwasser vom Teufel.
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#50   Graf von Galen   00:06:27 | Montag, 26. März 2007
Für ein freies und heiliges Deutschland, @ Leblhuber
Ihr letzter Kommentar ist keine Widerlegung meiner
Aussagen. Im Gegenteil. In gewisser Weise, wenn auch
garniert mit verleumderischen Beschimpfungen, geben
Sie mir in der Sache recht.
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#49   GerdEric   23:55:53 | Sonntag, 25. März 2007
Ich frage mich bei der ganzen Sache…
was wird bezweckt?
Sollte dadurch der Opfer (egal ob Kranke oder Juden) gedacht werden (man könnte sich auch fragen, wie denn kirchliche z.B. Erziehungsanstalten nach 45 die dort „einsitzenden“ Jugendlichen „versorgten“, da war noch jede Menge Gedankenschlecht parat)?
Wie sollten Vorgänge wie eben auch in Afrika, nicht nur das Problem Hutu-Tutsi sondern auch Darfur, unmöglich gemacht werden können, wenn versucht wird, die Kräfte zu zerstreuen, statt sie zu bündeln.
Der Artikel hätte positivere Wirkung, wenn er sich einzig auf das Problem der Euthanasie beschränkt hätte (ich erinnere mich, dass das Thema schon in ARD oder ZDF behandelt wurde, und das es lange „tot“geschwiegen wurde, liegt auch an den betreiligten Kreisen) statt zu versuchen, die Opfer des Holokaust zu relativieren.
Dass Christen, hier Katholiken (auch ein „Lutheraner“ sollte sich an seine Nase fassen, denn nicht wenige evangelische Pastore waren Mitglieder der NSDAP), nach 45 wenig für die Aufarbeitung der Nazi-Zeit taten, ist für mich mehr als nur traurig, dass sie der Opfer so schlecht gedachten, ist kaum entschuldbar, dass sie aber die Opfer zur Aufrechnung, zur Relativierung der Schuld an anderen missbrauchen, statt gemeinsam der Menschenverachtung entgegen wirken zu wollen, lässt weiter Unheil über die Menschen kommen.
Dass sich kreuz.net von nationalistischen, sich Patrioten nennende Antichristen missbrauchen lässt, wirft schon heute Schatten voraus, was für mich das Desaster der Kirchen erklärt.
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#48   Leblhuber   23:49:11 | Sonntag, 25. März 2007
@Galen:
„…Wie Sie sich hier geben, wäre es Ihnen sicher lieber
gewesen, wenn die deutsche Wehrmacht die Rote Armee
bis Paris und Rom durchgewunken hätte.
Daß dies weder in deutschem noch im Interesse der
katholischen Kirche gewesen wäre, sollte einem
normal Denkenden eigentlich klar sein.“
Ich nenne Sie nicht Graf von Galen, weil ich, trotz meiner zwispältigen Einschätzung, den echten Grafen schätze. Er hat immerhin sein Leben riskiert.
Sie sind bloß ein verblendeter Geschichtsrevisionist, der vergeblich versucht, dem Hitlerismus nachträglich einen Glorienschein zu verpassen. Patriot sind sie keiner. Ein Patriot steht zur Geschichte seines Landes.
Der größenwahnsinnige Hitler hat in verbrecherischer Absicht und in Verkennung der Realität die Russen bis Berlin und Linz durchlassen müssen. Dass er sich der Verantwortung für diesen Angriffskrieg durch Selbstmord entzogen hat, richtet ihn mehr, als jedes Tribunal es könnte.
Menschen wie Sie verhöhnen die Opfer auf allen Seiten, insbesondere jene, die gegen dieses größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte bewusst ihr Leben im Widerstand aufs Spiel gesetzt haben.
Das sind die Helden, auf die sich echte Patrioten besinnen sollten.
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#47   PhilomenaWolkenstein   23:25:26 | Sonntag, 25. März 2007
@Alligator
Keine Antwort ist auch eine Antwort …
Übrigens: 1/3 der Aufseher in den KZ’s waren praktizierende Katholiken, unter der Woche Juden vergasen, am Wochenende die Absolution erteilen lassen …
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#46   Graf von Galen   23:12:13 | Sonntag, 25. März 2007
Für ein freies und heiliges Deutschland, @ Leblhuber
Ich halte fest, daß Sie Ihre Behauptung, daß von
Galen das Schicksal der verfolgten Juden nicht
interessierte in keinster Weise belegen können.
Es sich also um eine billige Verleumdung handelt.
Außerdem messen Sie und Ihresgleichen von Galen
mit Ihren antideutschen, antichristlichen Maßstäben.
Daß von Galen so Ihren „Heiligkeitsidealen“ nicht
entspricht, ehrt diesen.
Wie Sie sich hier geben, wäre es Ihnen sicher lieber
gewesen, wenn die deutsche Wehrmacht die Rote Armee
bis Paris und Rom durchgewunken hätte.
Daß dies weder in deutschem noch im Interesse der
katholischen Kirche gewesen wäre, sollte einem
normal Denkenden eigentlich klar sein.
Wenn man jedoch die dicke, rosarote Brille aufhat
und meint, sich 60 Jahre nach Hitlers Selbstmord als
Widerstandskämpfer profilieren zu müssen, fällt eine
objektive Wahrnehmung sichtlich schwer.
Sie heulen völlig risikofrei mit den Wölfen und fühlen sich auch noch groß dabei.
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#45   Leblhuber   22:59:27 | Sonntag, 25. März 2007
@DocRöntgen:
Es ist herzerfrischend, hier Gleichgesinnte zu finden. Auch Ihre Postings zum leidigen Homo-Thema lese ich gerne, obwohl mich dieses Thema eigentlich nicht interessiert. Man muss diesen Fundamentalneurotikern ab und zu widersprechen. Sonst glaubten sie noch, sie allein wären die kath. Kirche. Dabei sind sie nur der mikroskopisch kleine äußerste rechte Rand. Gott sei Dank!!!
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#44   DocRöntgen   22:43:17 | Sonntag, 25. März 2007
@Leblhuber
Das ist Perlen vor die…ähhhh…sagen wir mal so: Es ist vergebliche Müh, den Herren hier Nachhilfe zu geben. Obwohl sie sich als strenggläubige Katholiken ausgeben, neigen sie -entgegen klarer, biblischer Anweisung- dazu, sich einige „Götter“ aus der Geschichte heranzuziehen, die ihrem politisiertem Glauben den letzten Schliff geben sollen.
Ihre Quellen werden alsbald als unseriös abgestempelt werden. Das passiert hier immer, wenn einer der Geschichtskenner hier nicht weiter weiß. Bitter.
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#43   Leblhuber   21:11:22 | Sonntag, 25. März 2007
@Heger:
Sie können dem Seligen von Galen einen Glorienschein verpassen und ihn nach Gutdünken verehren. Ihre Sache!
Aber mit Ihren Anschuldigungen sollten Sie etwas zurückhaltender sein. Das würde Sie an Seriosität gewinnen lassen.
Und inzwischen langweilt mich dieses Thema!
„Was ihn zudem bis heute umstritten macht, ist sein Schweigen zu der Verfolgung der Juden. Dies dürfte auch darin begründet gewesen sein, dass Galen selbst in antisemitischen Vorurteilen befangen war. So sprach er in einem Hirtenwort noch 1940 vom „entarteten Judentum“. Von Galen, den die Nazis nicht zu verhaften gewagt hatten, starb kurz nach seiner Ernennung zum Kardinal 1946.“
www.beucker.de/2005/taz05-10-08.htm
„Und auf dem Höhepunkt der Judenvernichtung goss Bischof von Galen in einem Hirtenwort zusätzlich Öl ins lodernde Feuer, als er gegen das „entartete Judentum“ polemisierte. Zudem war er begeistert vom 2. Weltkrieg, v. a. vom Krieg Deutschlands gegen Russland. (Zeit, 29.9.2005)
Freundliche Grüße
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#42   Desperatus †   20:39:03 | Sonntag, 25. März 2007
@Johann Orth
Sie bestehen also darauf, Demokratie nicht verdient zu haben.
Sind Sie damit einverstanden, wenn ich in diesem Satz Subjekt und Objetkt austausche, also sozusagen das Kummutativgesetz anwende?
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#41   Johann Orth   20:24:49 | Sonntag, 25. März 2007
Aber, aber, Döckchen, das waren ja
so richtig tolle, schlagende Argumente!
Und was Ihre Art von Demokratie (andere sagen: Demokratur) anbetrifft, so bestehe ich sogar darauf, sie nicht verdient zu haben!
Einen schönen Abend im alternativen Café!
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#40   Dr. Christoph Heger   20:14:05 | Sonntag, 25. März 2007
Niederträchtige Verleumder
Ich stelle fest:
Leblhuber hat die ungeheuerliche Behauptung aufgestellt, daß den sel. von Galen das Schicksal der Juden nicht interessiert habe, wäre es an ihm gewesen, dafür einen Beweis anzutreten. Diesen Beweis hat er nicht angetreten.
Im Gegenteil konnte er der Erinnerung von Diskussionsteilnehmern, daß v. Galen von jüdischer Seite dringend gebeten wurde, nicht durch irgendwelche Aktionen Anlaß zu weiteren Gefährdungen zu geben, nichts entgegensetzen.
Ich wiederhole also meine Bewertung, daß Leblhuber ein niederträchtiger Verleumder ist.
Seine zutreffenden oder auch nicht zutreffenden Verweise auf v. Galens Sympathien für Franco oder Dollfuß sind ein dümmliches Ausweichmanöver. v. Galen war auf jeden Fall nicht so ein Hohlkopf, wie ihn Charaktere von der Art Leblhubers sich wünschen.
MfG
Christoph Heger
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#39   DocRöntgen   20:05:21 | Sonntag, 25. März 2007
johann, Sie wiederholen sich…
…aber witziger wird der Café-Vorschlag dadurch auch nicht. Wieso sollte ich jemandem wie Ihnen Geschichtsunterricht erteilen? Sie würden die Verfasser meiner Bücher sofort in die Schublade „linksradikal, liberal, kommunistisch…“ etc. stecken. Ich finde es nur erstaunlich, dass Sie einem Diktator zujubeln. Reicht es, dass er ein katholisches Land regiert hat? Adelt ihn das?
Ihre Logik- woraus auch immer sie sich nähren mag- ist mehr als merkwürdig. Aber wie Sie ja hier schon vielfach durchblicken liessen: Sie verachten die Demokratie. Und alles, was Demokratien hervorgebracht haben, erhält von Ihnen das o.g. Siegel. Leute wie Sie haben die Denokratie eigentlich nicht verdient. Sie nutzen deren Vorteile, um gleichzeititg dagegen zu wettern. Ein bisschen pervers ist das schon. Aber des Öfteren anzutreffen (nicht nur hier). Sie beweisen, dass der Mensch nicht gegen die Verführung des Bösen gewappnet ist. Ich kenne Ihren Hintergrund nicht, deshalb hake ich Sie als „Opfer schädlicher Einflüsse“ ab.
Aber ab und an, wenn es die Zeit erlaubt, möchte ich doch auf die Verlogenheit hinter Ihren Worten verweisen.
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#38   Johann Orth   19:53:41 | Sonntag, 25. März 2007
Vielleicht doch besser ins alternative Café statt sich hier immer und immer wieder zu blamieren?
Die kommunistische Regierung war keineswegs demokratisch gewählt (über den Wert einer demokratischen Wahl unterhalten wir uns mal nach einer genaueren Analyse dessen, was heute in diesem Land los ist). In Spanien herrschte damals Terror, Mord und Totschlag von links (wie üblich). Der Name Calvo Sotelo sagt Ihnen natürlich nichts: wenn Sie jetzt googlen müssen, sollten Sie ehrlich genug sein, Ihr phrasenhaftes Schablonenwissen zuzugeben.
Der Caudillo hat Spanien modernisiert und durch seinen Kampf gegen die kommunistische Umklammerung Europas dieses gerettet. Das konnte er, und hatte bis zu seinem Tod Erfolg damit, weil er ein tiefgläubiger Mann war. Daß er verteufelt wird und die kommunistischen Verbrecher zu idealistischen Kämpfern für das Gute hochstilisiert werden, das ist auch typisch für die heutige Geschichtslügerei.
Angesichts aber- und abertausender geschändeter und ermordeter Katholiken, Priester und Nonnen, sagte jemand, das sei es wohl wert gewesen.
Dieser jemand war später dann Kanzler dieser Republik und nannte sich Willi Brand.
Da stehen Sie aber in einer feinen Tradition!
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#37   Alligator   19:40:27 | Sonntag, 25. März 2007
@DogRöntgen
ehrlich gesagt mir war Dollfuß auch sympathischer als Franko…
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#36   DocRöntgen   19:37:38 | Sonntag, 25. März 2007
Interessant, wie ein Herr Orth Franco eine weiße Weste verschaffen will…
…einem Diktator, der mit militärischer Gewalt eine demokratisch gewählte Regierung aushebelte. Auf dessen Konto Folterung und Mord von politischen Gegnern geht. Wer so jemandem so undiferrenziert zujubelt, wie Johann Orth, und dann noch die Frechheit besitzt, anderen mangelnde Geschichtskenntnisse vorzuwerfen, ist einfach nur peinlich. Sieht man seine Stellungnahmen zu anderen Themen, erkennt man die Leere seiner Worte ganz schnell.
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#35   Lutheraner   18:56:47 | Sonntag, 25. März 2007
Christoph Heger
Wenn Sie mir bitte noch verraten könnten, was Ihr nebulöses Bildungsbürgergeschwätz zu bedeuten hat?
Oder fühlten Sie sich Ihren bessermenschlichen Schwanz getreten und da mangelte es im Zorn an geistiger Klarheit?
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#34   Johann Orth   18:19:08 | Sonntag, 25. März 2007
Der gute Herr Leblhuber
hat so einige Denkprothesen verinnerlicht, die jetzt, wenn sie bei ihm aufgerufen werden, Beißreflexe hervorrufen. Eine dem pawlowschen Reflex vergleichbare Reaktion.
Eine solche Haltung hat mehrere Vorteile:
–> man muß nicht selbst denken und evtl. gegenteilige Positionen für richtig erkennen, sondern kann ohne Mühe geistiges Fertigfutter schlucken und auf Knopfdruck wieder aus“geben“;
–> man hat ein klar definiertes Feindbild und kann sich so richtig als aufrechter Kämpfer für das Gute fühlen;
–> man kann, indem man beides vereint, so richtig schön verleumden und schimpfen, dabei aber sich moralisch anständig fühlen.
Der Gedanke, daß man wohl eine ziemlich unwürdig kriechende Kreatur ohne Rückgrat und aufrechten Gang ist, der kommt einen nur in nanosekundenkurzen, lichten Augenblicken.
Der Antisemitismusvorwurf gegen den hochverehrten Cardinal von Galen ist so abstrus wie längst widerlegt.
Die Faschismuskeule gegen den Caudillo Franco (der Hitler und Mussolini verachtete und sein Land nach der Befreiung vom Kommunismus – was die ihm bis heute nicht verzeihen – aus dem Krieg heraushielt) und den erzkatholischen Dollfus ist hohles Wortgeklingel, wenn man weiß, daß die heutigen Erfolge Spaniens auf Francos Leistung beruht – trotz der Erpressungsversuche der USA (u.a. Kreditsperrung nach dem Krieg) und daß ein Eintreten für einen ständisch geordneten Staat (Dollfus) mit Faschism. nichts, nichts zu tun hat.
Leblhuber: ein aggressiv dummschwätzender Politkorrekter.
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#33   Alligator   17:54:27 | Sonntag, 25. März 2007
ui Herr Leblhuber
gleich eine handvoll Beleidigungen und Beschimpfungen in einem Posting
1.) „Aula“ ist ein „Neonazi-Blatt“
2.) Galen war ein reaktionärer Faschist
3.) Bezeichung Anderer Als „Antisemit“
4.) Bezeichnung Anderer als „Judenhasser“
5.) Bezeichnung Anderer als „niederträchtig“
warum kann diese Type hier so hetzen ?
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#32   Leblhuber   17:32:22 | Sonntag, 25. März 2007
@Heger:
„Da Leblhuber die ungeheuerliche Behauptung aufgestellt hat, daß … von Galen das Schicksal der Juden nicht interessiert habe, wäre es an ihm gewesen, dafür einen Beweis anzutreten. Stattdessen möchte er einfach die von Alligator genannte Aula als Quelle ausschließen.“
Heger, Sie nerven! Das Neonazi-Blatt Aula befasst sich nicht mit der Verteidigung von Klerikern, auch nicht mit der von Galen. Die Aula kann ich daher bezüglich Galen gar nicht als Quelle ausschließen wollen. Lesen Sie die Postings, bevor Sie Ihre Sprechblasen loslassen.
Die Aula desavouiert grundsätzlich jeden, der sie als Quelle nennt.
Und was Galen betrifft: Ich will ihm seinen Widerstand gegen die Nazis nicht absprechen. Dieser bezog sich aber einzig und allein auf die Nazipolitik gegenüber der kath. Kirche. Ansonsten war er ein reaktionärer, die Diktatur befürwortender Faschist. Seine Sympathie für Dollfuß und Franco sind Beweis genug. Seine antisemitische Haltung ist genügend dokumentiert. Dafür brauche ich keinen Beweis anzutreten.
Sie berufen sich auf irgendwelche Erinnerungen. Das taugt nicht zur Untermauerung eines bloß persönlichen Geschichtsbildes.
Die dänische Bevölkerung beweist, dass Widerstand auch Rettung sein konnte.
Ihr letzter Satz allein weist Sie als unverbesserlichen Judenhasser aus, der selbst die Niedertracht zu seiner Argumentationslinie erhebt.
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#31   Dr. Christoph Heger   15:14:07 | Sonntag, 25. März 2007
Nicht erst die Nazis und auch heute noch!
Es gehört zu den weniger bekannten Peinlichkeiten, daß es auch schon vor der Herrschaft der National-Sozialisten, also in der Zeit der Weimarer Republik gesetzgeberische Vorbereitungen für „eugenische“ Zwangsmaßnahmen gegen Geisteskranke, Erbkranke usw. gab. Dergleichen auch in anderen „volksherrschaftlichen“ Staaten. So erinnere ich mich, daß in Schweden noch in den 50er oder 60er Jahren Zwangssterilisierungen vorgenommen wurden usw.
Das alles verblaßt allerdings vor der erschreckenden Tatsache, daß im „demokratischen Rechtsstaat“ Bundesrepublik Deutschland (vermutlich) behinderte Ungeborene bis kurz vor der Geburt ermordet werden dürfen.
MfG
Christoph Heger
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#30   DocRöntgen   14:54:36 | Sonntag, 25. März 2007
Ich habe mich schon gewundert, dass ein Herr Schüchter ausgerechnet Lektionen in NS-Geschichte…
…erteilen will. Natürlich nur, um gleich wieder die systematische Ermordung der Juden kleinzureden. Gott (!) sei Dank, und seriösen (!) Geschichtsquellen sei Dank, dass dieser Mensch als Geschichtsverdreher längst bekannt ist.
Wir brauchen wohl noch ein paar Jahrzehnte, bis auch solche Stimmen Geschichte sind. Die zeit heilt alle Wunden. Auch die Wunden, die von propagandistischen Hetzern gerissen werden.
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#29   Dr. Christoph Heger   14:06:37 | Sonntag, 25. März 2007
Täglich wachsender Widerstand
Lutheraner hat mal wieder die Tour drauf, aus weiter Entfernung ein gruppenweises Fehlverhalten diffus zu insinuieren:
Ja, ja, die mutigen Katholiken stellten sich den bösen Nazis in den Weg.
In der Tat. Das braucht in Zeiten, da der Gratismut im Widerstand gegen die Nazis täglich wächst, nicht gering geschätzt zu werden.
Wo aber waren sie in Ruanda?
Sie waren eben in Ruanda, weit weg von Lutheraner.
MfG
Christoph Heger
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#28   timpressum †   13:52:02 | Sonntag, 25. März 2007
Äpfel und Birnen
Herr Schüchter vergleicht mal wieder Äpfel und Birnen – und das, ohne von Obst irgendeine Ahnung zu haben.
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#27   Lutheraner   12:31:44 | Sonntag, 25. März 2007
Aktion Gnade vor historischen Einseitigkeiten
Beim Völkermord in Ruanda 1994 wurden eine Million Menschen ermordet. Das Morden hielt 3 Monat an, ohne daß die Internationale Gemeinschaft eingriff.
Die Täter gingen mit unglaublicher Grausamkeit vor. An manchen Orten beteiligten sich selbst Priester und Nonnen an der Verfolgung der Tutsi.
Ja, ja, die mutigen Katholiken stellten sich den bösen Nazis in den Weg. Wo aber waren sie in Ruanda?
Anstatt sich am Psychokrieg gegen die Bevölkerung zu beteiligen, sollte die Kirche vor der eigenen Tür kehren. Da gäbe es genug aufzuarbeiten.
Terror, Gewalt in Schulen und auf der Straße, Korruption und Lügen in Wirtschaft und Politik, illegale Kriege, CIA-Entführungen und Folterkeller unter Mittäterschaft hochrangiger Politiker, und schlußendlich sind da noch die Kinderschänder in katholischen Röcken – diese Nazigräuelkampagnen entsprechen weder einer historischen Wahrheit, noch machen sie Gesellschaften besser. Was zu beweisen war.
Lediglich vom Schmutz auf dem eigenen Hemdkragen läßt sich mit derartigen Schuldzuweisungen prima ablenken.
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#26   PhilomenaWolkenstein   11:02:59 | Sonntag, 25. März 2007
@Alligator
Ich habe hier das Urteil vor mir liegen. Ich würde Sie bitten, mir zu sagen, auf welcher Seite genau Ihr Zitat steht. Vor allem „Es kann straffrei festgestellt werden, weil es ein Werturteil ist, vor allem aber, weil es detailliert belegbar ist:“.
Bei mir steht nämlich auch seltsamerweise drinnen: Romig ist schuldig …
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#25   Alligator   01:01:36 | Sonntag, 25. März 2007
@Desperatus
gesamtzitat der aula – nicht meines
www.dieaula.at/…Artikel%204_text.htm
sie müssen sich bei „der aula“ beschweren oder beim og wien wenn ihnen das nicht gefällt
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#24   Dr. Christoph Heger   00:59:48 | Sonntag, 25. März 2007
Betreffend den sel. Kardinal v. Galen
Wem hat Kardinal v. Galen das konkret angeboten? Wann? Nennen Sie ein historisch verifizierbares Dokument!
Da Leblhuber die ungeheuerliche Behauptung aufgestellt hat, daß den sel. Grafen von Galen das Schicksal der Juden nicht interessiert habe, wäre es an ihm gewesen, dafür einen Beweis anzutreten. Stattdessen möchte er einfach die von Alligator genannte Aula als Quelle ausschließen.
Nun, ich erinnere mich an einen Leserbrief eines ausgewiesenen Historikers in der FAZ, der es genau so darstellte, daß v. Galen inständig gebeten wurde, keine die Juden nur weiter gefährdende Schritte zu unternehmen. Die Aula hat also offenbar ganz zuverlässig berichtet.
Wie richtig diese Warnung war, zeigt das Beispiel der holländischen Bischöfe, deren gutgemeinte öffentliche Aktion bekanntlich nach hinten losging und u.a. die sel. Edith Stein das Leben kostete.
Ich erinnere mich weiter an ein Radio-Interview mit einem älteren jüdischen Herrn aus dem Münsterland, der seinerzeit fliehen konnte und voll höchster Wertschätzung gegen v. Galen war.
Was folgt daraus? Nun, es ist allen Juden und um Juden ernsthaft Besorgten dringend zu raten, daß sie von einer gewissen niederträchtigen Sorte judaisierender „Anti-Antisemiten“ möglichst weiten Abstand nehmen.
MfG
Christoph Heger
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#23   Desperatus †   00:55:17 | Sonntag, 25. März 2007
@Alligator
in Ihrem Posting von 22.45 scheiben Sie
„Es kann straffrei festgestellt werden, weil es ein Werturteil ist, vor allem aber, weil es detailliert belegbar ist:“
Der fett gedruckte Text sagt deutlich aus, daß Sie kein Werturteil abgeben, sondern ein Tatsachenbehauptung. Und genau das ist der Punkt. Allein schon mit der Formulierung „vor allem aber“ verlassen Sie den Boden des vom Gericht noch geduldeten Werturteils.
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#22   Alligator   00:49:33 | Sonntag, 25. März 2007
@Desperatus
welche schriftlichen Äusserungen meinen Sie genau ?
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#21   Desperatus †   00:39:57 | Sonntag, 25. März 2007
Sie können noch so viele
beleidigende Werturteile abgeben, der Wahrheit kommen Sie damit nicht näher, weil die Wahrheit kein Werturteil ist, sondern eine Tatsache.
Allein die Tatsache, daß Sie kein Politiker sind, schützt Sie davor, daß ich über Sie auf der Grundlage Ihrer schriftlichen Äusserungen ein Werturteil abgebe, denn, um weiter zu zitieren:
Die Gerichte sind damit einer mit der einschlägigen österreichischen Rechtstradition brechenden Judikatur gefolgt, die durch die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte entwickelt worden ist. Dieser hatte in mehreren Verfahren – unter anderem auch in jenem, in dem ein österreichischer Politiker als „Trottel“ bezeichnet worden war – zum Ausdruck gebracht, daß „die Grenzen akzeptabler Kritik in bezug auf einen Politiker, der in seiner öffentlichen Funktion handelt, weiter zu ziehen seien, als in bezug auf eine Privatperson.
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#20   Alligator   00:33:49 | Sonntag, 25. März 2007
@Desperatus
ja und ?
hat auch niemand gesagt dass DAS GERICHT diese Auffassung hat.
Es hat nur bestätigt dass die Auffassung des DÖW als einer kommunistischen Tarnorganisation die ein Klima des Gesinnungsterrors schaft als Werturteil zulässig ist…
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#19   Desperatus †   00:30:27 | Sonntag, 25. März 2007
Na, lesen wir doch mal selber nach
auf dem angebenen Link:
Es trifft nicht zu, daß das OLG Wien in seinem Urteil vom 4. Mai 1998, 18 Bs 384/97, die in der Einleitung der Anfrage getroffenen Feststellungen getroffen hat. Es gibt somit kein Gerichtsurteil, das festgestellt hat, daß das „Dokumentationszentrum des österreichischen Widerstandes“ (richtig: „Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes“) eine „kommunistische Tarnorganisation“ und daß deren Leiter Dr. Wolfgang NEUGEBAUER ein „Denunziant“ sei.
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#18   Alligator   00:23:09 | Sonntag, 25. März 2007
@Leblhuber
was war meine Aussage ?
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#17   Leblhuber   00:19:55 | Sonntag, 25. März 2007
@Alligator.
„vom 4.Mai 1998 erlaubt diese Aussagen über das DÖW als
WERTURTEIL !
www.doew.at/frames.php?/projekte/…loe…
Capito ?“
Sie posten hier einen Link, der für jemanden, der der deutschen Sprache mächtig ist, das Gegenteil Ihrer Aussagen beweist.
Für wie dumm halten Sie uns eigentlich?
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#16   Alligator   00:08:38 | Sonntag, 25. März 2007
falsch Leblhuber
ich habe unter anderm ihr hochgeschütztes DÖW (laut Werturteil eine kommunistische Tarnorganisation die ein Klima des Gesinnungsterrors schafft) selber als Quelle genannt
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#15   Leblhuber   00:05:41 | Sonntag, 25. März 2007
@Graf von Galen:
„Kardinal v. Galen hat den Juden angeboten, öffentlich
für diese einzutreten, diese jedoch auf die Gefahr
hingewiesen, daß dies deren Verfolgung noch steigern
könnte. Darauf hin haben diese Kardinal von Galen
gebeten, davon abzusehen.
Es stimmt allerdings, daß der Bischof von Münster
Franco unterstützt hat und dies war auch gut so, da
Franco dem mörderischen, gottlosen Treiben der roten
Volksfront ein Ende bereitet hat.“
Wem hat Kardinal v. Galen das konkret angeboten? Wann?
Nennen Sie ein historisch verifizierbares Dokument!
Alligator nennt die „Aula“ als Quelle. Was bieten Sie an?
Einen Verbrecher wie Franco zu unterstützen, diskreditiert jeden Namen.
Dafür gibt es keine ethische (christliche) Rechtfertigung.
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#14   Desperatus †   23:57:17 | Samstag, 24. März 2007
@Alligator
Die Aussage ist als Werturteil zulässig, was noch lange keine Tatsachenfeststellung ist.
Ein solches Wertzurteil wäre auch:
1. Die kathlische Kirche ist eine verknöcherte Altherrenrunde zur Pflege traditionellen Liedguten
2. Bischöfe sind kastrierte Kater
3. Die Sonne ist ein Dummschwätzer
Da ein Werturteil die Einschätzung des Sprechenden wiedergibt, muß diese Einschätzung noch lange nicht die Wahrheit sein.
Und um noch ein Beispiel zu nennen: „Soldaten sind Mörder“ darf gesagt werden, denn es ist ein Zitat.
Redaktion benachrichtigen
#13   Leblhuber   23:52:50 | Samstag, 24. März 2007
@Stimme aus dem Kreuts.net:
„Zur Information: Ich bezweifle, daß es sich bei „Alligator“ und „Krokodil“ um die gleiche Person handle.
Wo die „Aula“ politisch einzuordnen ist, dazu brauche ich Ihnen wohl keine Informationen mehr nachzuliefern!“
Das „Sockenfieber“ interessiert mich nicht. Ich verschwende keine kostbare Zeit mit Kindergartengeplänkel
Über die Aula bin ich hinlänglich informiert.
Danke!
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#12   Alligator   23:45:31 | Samstag, 24. März 2007
das Gerichtusurteil
vom 4.Mai 1998 erlaubt diese Aussagen über das DÖW als
WERTURTEIL !
www.doew.at/frames.php?/projekte/rech…
Capito ?
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#11   Leblhuber   23:41:08 | Samstag, 24. März 2007
@Alligator:
Sie zitieren die „Aula“.
Chefredakteur der Aula ist Martin Pfeiffer, seine Vorgänger waren der unter anderem wegen NS-Wiederbetätigung verurteilte Herwig Nachtmann, gefolgt vom ehemaligen NSDAP-Mitglied und SA-Sturmführers Otto Scrinzi[2][3], der gleichzeitig Herausgeber und Verleger ist.
Darauf wollen Sie Ihre Argumentation stützen?
Sie zitieren ein rechtsextremes Blatt, dessen Intention durch Gerichtsurteile mehrfach bestätigt wurde.
Ihre Quelle ist diskreditiert.
Es war nicht anders zu erwarten!
Wo ist das Gerichtsurteil?
Redaktion benachrichtigen
#10   Desperatus †   23:40:21 | Samstag, 24. März 2007
Quellen
Es ist einfach unerträglich, wenn mit zweifelhaften Quellen argumentiert wird. Aktenmaterial und Zeitzeugnisse sind die einzig zuverlässigen Quellen. Jede Darstellung der Ereignisse ist immer auch Interpretation, jeder Bericht eines Zeitzeugen ist subjektiv gefärbt. Und sich gar auf nicht nachprüfbare Quellen zu berufen ist an Ende jeder intellektuellen Redlichkeit.
Redaktion benachrichtigen
#9   Stimme aus dem kreuts.net   23:32:42 | Samstag, 24. März 2007
Guten Abend, Herr Leblhuber.
Zur Information: Ich bezweifle, daß es sich bei „Alligator“ und „Krokodil“ um die gleiche Person handle.
Wo die „Aula“ politisch einzuordnen ist, dazu brauche ich Ihnen wohl keine Informationen mehr nachzuliefern!
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#8   Graf von Galen   23:28:30 | Samstag, 24. März 2007
Für ein freies und heiliges Deutschland, @ Leblhuber
Kardinal v. Galen hat den Juden angeboten, öffentlich
für diese einzutreten, diese jedoch auf die Gefahr
hingewiesen, daß dies deren Verfolgung noch steigern
könnte. Darauf hin haben diese Kardinal von Galen
gebeten, davon abzusehen.
Es stimmt allerdings, daß der Bischof von Münster
Franco unterstützt hat und dies war auch gut so, da
Franco dem mörderischen, gottlosen Treiben der roten
Volksfront ein Ende bereitet hat.
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#7   Alligator   23:27:17 | Samstag, 24. März 2007
@Leblhuber
hier die Quelle:
www.dieaula.at/…Artikel%204_text.htm
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#6   Leblhuber   23:23:15 | Samstag, 24. März 2007
@Alligator.
„Das DÖW ist nicht geeignet zur Untermauerung eigener Thesen.
Dem Gerichtsurteil vom 4. Mai 1998 des Oberlandesgerichts Wien ist folgendes zu entnehmen: Es kann straffrei festgestellt werden, weil es ein Werturteil ist, vor allem aber, weil es detailliert belegbar ist:
1. das DÖW ist eine Art Privat-Stasi
2. das DÖW ist eine kommunistische Tarnorganisation
3. das DÖW ist eine polypenartige Institution
4. das DÖW betreibt linksextreme Subversion vor allem im Kulturbereich
5. das DÖW betreibt gesinnungsterroristische Kampagnen vor allem gegen Haider und die FPÖ
6. das DÖW schafft dabei ein Klima des Gesinnungs- und Meinungsterrors
7. das DÖW würde sich an erster Stelle finden, gäbe es in Österreich so etwas wie den jährlichen Verfassungsschutzbericht
8. das DÖW erscheint in pseudowissenschaftlicher Aufmachung
9. und Punkt 10. das DÖW betreibt Geschichtsfälschungen und Geschichtsverdrehungen
11. das DÖW arbeitet mit einem Gemisch aus Lüge, Fälschung und Denunziation.“
Nennen Sie Ihre Quelle!
Wir werden dann sehen, was von Ihrer Polemik übrig bleibt.
Alles, was Sie schreiben, ist unseriös. Das DÖW liefert die Grundlage für richterliche Entscheidungen in Neo-Nazi-Prozessen. Es gibt kein Urteil österr. Gerichte, das Ihre Darstellung bestätigt.
Sie sind ein Lügner! Widerlegen Sie meine Aussage!
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#5   Desperatus †   22:47:34 | Samstag, 24. März 2007
Euthanasie?
Ich finde es schon sehr befremdlich, daß in diesem Artikel euphemistisch von Euthanasie und Euthanasierung gesprochen wird.
Desweiteres nimmt es mich wunder, wenn der Autor aus seiner Sicht der Ermordung von Kranken eine neue Deutung der Ermordung von Juden und eine neue Deutung der Schoah ableiten will.
Warum ist es so schwer, Mord Mord sein zu lassen und angesichts tausend- und Millionenfachen Mordes nicht einfach zu schweigen?
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#4   Alligator   22:45:42 | Samstag, 24. März 2007
@Leblhuber
Das DÖW ist nicht geeignet zur Untermauerung eigener Thesen.
Dem Gerichtsurteil vom 4. Mai 1998 des Oberlandesgerichts Wien ist folgendes zu entnehmen: Es kann straffrei festgestellt werden, weil es ein Werturteil ist, vor allem aber, weil es detailliert belegbar ist:
1. das DÖW ist eine Art Privat-Stasi
2. das DÖW ist eine kommunistische Tarnorganisation
3. das DÖW ist eine polypenartige Institution
4. das DÖW betreibt linksextreme Subversion vor allem im Kulturbereich
5. das DÖW betreibt gesinnungsterroristische Kampagnen vor allem gegen Haider und die FPÖ
6. das DÖW schafft dabei ein Klima des Gesinnungs- und Meinungsterrors
7. das DÖW würde sich an erster Stelle finden, gäbe es in Österreich so etwas wie den jährlichen Verfassungsschutzbericht
8. das DÖW erscheint in pseudowissenschaftlicher Aufmachung
9. und Punkt 10. das DÖW betreibt Geschichtsfälschungen und Geschichtsverdrehungen
11. das DÖW arbeitet mit einem Gemisch aus Lüge, Fälschung und Denunziation.
Soweit das Gerichtsurteil.
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#3   Leblhuber   22:39:20 | Samstag, 24. März 2007
Leo G. Schüchter, ein Geschichtsverfälscher!
Leo G. Schüchter ist ein bekannter Geschichtsrelativierer, der die Verbrechen Nazi-Deutschlands in einen
die Geschichte verfälschenden Kontext stellt und den millionenfachen, industriellen Massenmord an den Juden durch unzulässige Vergleiche zu bagatellisieren versucht.
Nicht umsonst wird er von Neonazis vereinnahmt.
www.doew.at/frames.php?/aktuell/aktio…
Aber seine Exkulpierungsversuche sind zum Scheitern verurteilt. Jeder anständige Deutsche und Österreicher bekennt sich zu den begangenen Verbrechen, ohne wenn und aber.
Auch in obigem Artikel wird manipuliert.
Die Euthanasie – und Tötungsanstalt Hartheim bei Linz stoppte zwar 41 die Tötung Behinderter und Kranker, die Sonderbehandlung von KZ-Häftlingen (Mauthausen, Gusen, Dachau ua.) ging allerdings bis 45 ungehindert weiter.
Galen ua. hatten sich zwar gegen die Euthanasie öffentlich ausgesprochen, das Schicksal der Juden interessierte sie allerdings nicht.
Der spanische Putschist, Falangistenführer und Diktator Francisco Franco wurde von ihm als der „spanische Befreier“ bezeichnet und die Hitlerdiktatur bezeichnete er als „rechtmäßig eingesetzte Obrigkeit“ , auf die er immerhin einen Eid leistete.
Die Euthanasie (Rassenhygiene) war, wie der Antisemitismus, im Bewusstsein der Bevölkerung stark verankert (Haeckel, Tille, Ploetz, Jost ua.) Das war das ideologische Fundament , auf dem die Nazis aufbauten.
Die Wahrheit ist jedem zumutbar. Auch uns „Nachgeborenen“!
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#2   elisabeth19   22:22:29 | Samstag, 24. März 2007
Richtig !! Die Euthanasie führte zur „Endlösung“
Näher an diesem Thema Interessierten sei folgendes Buch empfohlen:
Henry Friedlander: Der Weg zum NS – Genozid – Von der Euthanasie zur Endlösung, dt. Übers. Berlin 1997. 640 Seiten, Berlin-Verlag.
Der Autor ist Jude, 1930 in Berlin geboren, selbst Auschwitz-Überlebender und lehrt Zeitgeschichte am Brooklyn College, City University of New York.
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#1   iustus   20:18:40 | Samstag, 24. März 2007
Proteste der katholischen Kirche
portal.bildung.hessen.de/…on/events/1152953749:
Der Limburger Bischof Antonius Hilfrich wendet sich in einem Protestschreiben an den Reichsjustizminister gegen das „himmelschreiende Unrecht“ der Euthanasie-Aktion; in der Heil- und Pflegeanstalt Hadamar werden 1941 mehr als 10.000 Kranke aus hessischen und außerhessischen Anstalten durch Gas ermordet. Auf Grund der Proteste wird die Euthanasie-Aktion Ende August 1941 offiziell eingestellt, in Hadamar wird das Töten mit Tabletten und Spritzen fortgesetzt.
hr
Das Schreiben von Bischof Antonius findet sich hier www.digam.net/dokument.php?ID=483&lput=59….
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