kreuzmeldungen
Unmittelbar bevorstehend + Putin beim Papst? + Die Tiara ist zurück + Meßsimulation? + Liturgiker warnt vor Chaos
Unmittelbar bevorstehend

Vatikan. Bei einer Audienz für die Pfarrer der Diözese Rom am gestrigen Donnerstag kündigte Papst Benedikt XVI. an, daß die apostolische Exhortation über die Heilige Eucharistie „unmittelbar bevorsteht“. Das Schreiben ist eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte der Bischofssynode vom Oktober 2005 über die „Eucharistie: Lebendiges Brot für den Frieden der Welt“.

Putin beim Papst?

Vatikan. Papst Benedikt XVI. wird laut Medienspekulationen am 13. März den Präsidenten der Russischen Förderation, Wladimir Wladimirowitsch Putin, in Audienz empfangen. Der Besuch wurde weder von Rußland noch vom Vatikan bestätigt. Das wäre der erste Besuch von Präsident Putin bei Papst Benedikt XVI. Putin spricht aufgrund seiner langjährigen Geheimdiensttätigkeit in Dresden fließend Deutsch. In den Jahren 2000 und 2003 wurde der russische Präsident von Papst Johannes Paul II. in Audienz empfangen.

Petrusstatue mit der Tiara
Petrusstatue mit der Tiara
Die Tiara ist zurück

Vatikan. Zweimal im Jahr wird eine sitzende Metallstatue des Apostels Petrus im Petersdom in festliche Gewänder gehüllt: jeweils am gestrigen Fest Kathedra Petri und am 29. Juni, dem Fest der Apostelfürsten Petrus und Paulus. In den letzten Jahren gab sich der Vatikan dabei mit Rauchmantel und Fischerring zufrieden. Heuer wurde der Apostelfürst wieder wie vorher üblich mit der Tiara – der dreifachen päpstlichen Krone – gekrönt.
Weitere Bilder vom Fest Kathedra Petri

Meßsimulation?

Österreich. In der bekannten liturgisch irregulären Pfarrei St. Franziskus in Wels bei Linz hat die Pastoralassistentin am Faschingssonntag einen Wortgottesdienst mit Kommunionspendung gehalten. Die Faschingsliturgie erweckte den Eindruck einer Messe. Die Diplomtheologin Irmgard Lehner spielte dabei in pseudoliturgischen Gewändern vor den gefüllten Hostienschalen Priesterin. Der Bischof von Linz, Mons. Ludwig Schwarz, deckt das jahrelange Treiben in der Pfarrei durch sein Schweigen.

Vorgetäuschte Messe?
Faschingsgottesdienst am 18. Februar in der Welser Pfarrei St. Franziskus.Die Pfarrei gehört kirchlich zum Bistum Linz.Die Mißstände in der Pfarrei St. Franziskus sind seit Jahren bekannt.

Liturgiker warnt vor Chaos

„Gregorianik und Latein spielen eine gewisse Rolle, mehr aber noch ist es ein Handeln des Priesters und ein Verhalten der Gemeinde, das etwas von der Heiligkeit des Geschehens erahnen läßt. Das aber ist kein Privileg der ‘alten Messe’, und eine breite Wiederzulassung des Ritus von 1962 brächte keineswegs automatisch mehr geistliche Tiefe. Es entstünde nur noch mehr Streit, Chaos, Verwirrung und Verbitterung.“

Der Redaktor der vom ‘Deutschen Liturgischen Institut’ in Trier herausgegebenen Zeitschrift ‘Gottesdienst’, Eduard Nagel.
      
33 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#34   Genoveva   21:39:57 | Montag, 5. März 2007
@Brigitte: ui, ui, ui
Natürlich sollte durch das II Vatikanum, das ja ein ökumenisches Konzil war, auch die Annährung beider Konfessionen, katholisch und evangelisch mehr möglich werden.
Als „ökumenische Konzilien“ werden Konzilien bezeichnet, an denen der Episkopat der Weltkirche teilnimmt (im Gegensatz zu regionalen Konzilien, die es heute unter diesem Namen nicht mehr gibt). Selbstverständlich waren auch das Konzil von Trient und das Vatikanuum I ökumenische Konzilien. Mit der Annäherung der christlichen Konfessionen hat das nichts zu tun.
Redaktion benachrichtigen
#33   Brigitte Bussmann   09:46:54 | Montag, 26. Februar 2007
Benedikt, Krak de Chevaliers
der Gruß „der Herr sei mit Euch“ und die Antwort „und mit deinem Geiste“ ist eine Einheit. So haben sich Urchristen begrüßt, nachdem sie am Zeichen des Fisches erkannten, dass das Gegenüber ein Christ ist. „Und mit deinem Geiste“ bedeutet nichts anderes als „und mit dir.“
Der Gottesdienst beginnt grundsätzlich : „der Herr sei mit Euch.“ Der erste Teil jeder Hl. Messe ist der Wortgottesdienst, also ist dieser Gruß zunächst ein Teil des Wortgottesdienstes. Seit dem II Vatikanum kann der Wortgottesdienst auch getrennt von der Hl. Messe gefeiert werden. Hiermit sollten die Laien in das priesterliche Handeln mehr aktiv mit einbezogen werden. Und insofern ist das II Vatikanum ein Segen für die Kirche.
Die Gemeiden, die ich erwähnte, sind katholisch. Natürlich sollte durch das II Vatikanum, das ja ein ökumenisches Konzil war, auch die Annährung beider Konfessionen, katholisch und evangelisch mehr möglich werden.
Was „in persona Christi“ anbelangt so kann logischerweise nach dem Galaterbrief „…alle sind einer in Christus“ auch ein Nichtpriester in persona Christi handeln. Dies wird auch, dank unseres Papstes in Zukunft noch anders werden. Beispiel: Über das Diakonat der Frau, wie es im Urchristentum Praxis war, wird im Vatikani in absehbarer Zeit neu nachgedacht werden. Also ist eine heutige Wortgottesdienstfeier unter Leitung einer Frau eine kleine Vorausschau auf die spätere Weihe zur Diakonin. Unter Papst Benedikt gab es schon Überraschungen und es werden weitere folgen.
Redaktion benachrichtigen
#32   Benedikt   18:40:29 | Sonntag, 25. Februar 2007
Liturgischer Gruß
Der lit. Gruß „der Herr sei mit euch“ ergibt mW keinen Sinn, wenn er von einem laien gesprochen wird. Die Antwort „und mit deinem Geiste spielt mW auf die Weihegewalt des Grüßenden an. Ein Laie hat eine solche Gewalt aber nicht. Falls dieser Gruß in einem Formular für Wortgottesdienste auftauchen sollte, so ist dies also ein Fehler.
Dies zeigt auch das Stundenbuch, in dem ebenfalls der lit. Gruß für Feiern unter Vorsitz eines Diakons oder Priesters reserviert ist.
Redaktion benachrichtigen
#31   Krak des Chevaliers   13:23:25 | Sonntag, 25. Februar 2007
Liebe Frau Bussmann…
Sie müssen wissen, was Sie und die von Ihnen benannten Gemeinden sein wollen, katholisch oder protestantisch. Ihren Aussagen nach zu urteilen, ziehen Sie die protestantische Variante vor, in der jeder und jede gleichsam in persona Christi dem Gottesdienst vorstehen kann. Das jedoch ist eindeutig nicht mehr katholisch, sondern glasklar protestantisch. Wenn das V II die Tendenz zu priesterlosen Gottesdiensten und zu Wortgottesdiensten gefördert hat, hat es keine guten Früchte gebracht. Es ist aber doch ganz klar, dass eine Hl. Messe, in der das Kreuzesopfer des Herrn hic et nunc vergegenwärtigt wird, haushoch über einem Wortgottesdienst steht. Ihre Statements hier machen deutlich, wie tief der protestantische Geist schon in die katholische Kirche eingedrungen ist und wie weit die Zerstörung der katholischen Kirche schon vorangeschritten ist. Gebe Gott, dass der jetztige Papst diese ungute Entwicklung zumindest abstoppt und einen Gesesungsprozess einleitet, der irgendwann einmal zur vollen Gesundung der Kirche führen wird.
Redaktion benachrichtigen
#30   Brigitte Bussmann   13:04:32 | Sonntag, 25. Februar 2007
MöchtegernKathole, Alfredo Ottaviani, Benedikt
Woher wissen Sie, das von einer Hl. Messe mehr Gnade ausgeht, als von einem Wortgottesdienst?? In vielen Bistümern werden schon seit Jahren regelmäßige Wortgottesdienste mit Kommunionausteilung durch Laien gehalten, in manchen Bistümern oder Einzelgemeinden tragen die Laien dabei liturgische Gewänder.
Seit dem II. Vatikanum ist allgemein ausgesagt worden, dass Jesus Christus sowohl im Wort als auch im Sakrament gegenwärtig ist. Klar stehen die Laien, die einen Wortgottesdienst feiern am Altar, dort wo normalerweise der Priester steht und sie sagen auch „der Herr sei mit euch“, denn dies ist ein Bestandteil der Liturgie. Und sie halten auch die Hände wie ein Priester. Manche liturgischen Gebete werden in vielen Gemeinden mit dem ganzen Körper gebetet und da nimmt die ganze Gemeinde die sog. Priesterhaltung ein. Sind wir nicht alle gleich vor Gott?
Aber es ist richtig, Benedikt, viele Leute können nicht zwischen Wortgottesdienst und Hl. Messe unterscheiden oder zwischen Diakon und Priester.
Redaktion benachrichtigen
#29   Krak des Chevaliers   09:17:12 | Sonntag, 25. Februar 2007
diverse Fragen
Zu diesem „Karnevalsgottesdienst mit Kommunionausteilung“ stellen sich meiner Meinung nach gleich mehrere Fragen:
– Wo war der Pfarrer/Kaplan an diesem Tag (höchstwahrscheinlich ein Sonntag der Besucherzahl nach zu vermuten)?
– Warum kamen so viele Leute im Faschingskostüm zum Gottesdienst?
– Wo genau fand diese Feier statt?
– Warum wurde die Hl. Kommunion in Holzschalen aufbewahrt und nicht, wie üblich, in vergoldeten Gefäßen?
– welche Konsequenzen hatte das hier dokumentierte Geschehen?
– Wie häufig kommen solche Gottesdienste in dieser Pfarrei oder auch anderswo vor?
– Welche Legitimation hatte diese Frau für einen Wortgottesdienst mit Kommunionspendung?
– War der Bischof vorab informiert und um sein Einverständnis gebeten worden?
Welcher Leser kann wenigstens einige der hier aufgeführten Fragen beantworten? Danke schon mal im Voraus und schönen Sonntag
Redaktion benachrichtigen
#28   Benedikt   15:27:10 | Samstag, 24. Februar 2007
@ Bussmann
Für Leute, die wenig Ahnung haben, kann ein Wortgottesdienst natürlich den Eindruck einer „hl. Messe“ erwecken.
Das sind an die 50% der Gottesdienstbesucher. Die meisten können einen Diakon nicht von einem Pfarrer unterscheiden. Bei uns hieß es immer:
Grad war der Pfarrer da. –
Der Pfarrer? –
Ja genau, der Herr X. –
Das ist ein Gemeindereferent. –
Kein Pfarrer? –
Nein.
Redaktion benachrichtigen
#27   Alfredo Ottaviani   13:11:25 | Samstag, 24. Februar 2007
„Wortgottesdienst mit Kommunionspendung“
Bei einem Wortgottesdienst mit Kommunionspendung hat:
1. ein Laie nicht auf der Altarseite zu stehen, auf dem der geweihte Priester sonst steht!
2. ein Laie keine Orantenhaltung einzunehmen!
3. ein Laie nicht auf dem Priestersitz zu sitzen!
4. ein Laie kein „Der Herr sei mit euch“ zu sprechen!
5. ein Laie kein wie auch immer geartetes Hochgebet zu sprechen!
S O N D E R N:
Wenn ein Wortgottesdienst mit Kommunionspendung schon sein muss, dann:
1. ein Laie vor dem Altare mit der Gemeinde in eine Richtung kniet (wenn das Allerheiligste auf diesen übertragen wurde)!
2. ein Laie immer mit gefalteten Händen zu beten!
3. ein Laie immer in der Bank (im Schiff) zu sitzen, bzw. auf einem Messdienerhocker!
4. keine liturgischen Grüße und Segnungen zu erteilen!
5. wird nach dem Übertragen des Allerheiligsten auf den Altar ein danksagendes Gebet (z.B. aus der eucharistischen Andacht im Gotteslob) gesprochen, daß mit einem Hochgebet aber auch keine Ähnlichkeit hat!
Es ist überhaupt zu empfehlen in die Nachbarpfarrei zur Sonntagsmesse zu fahren, die ja meist nicht weit entfernt liegt. An Werktagen ist keine Notwendigkeit zur Kommunionspendung gegeben. Man denke bitte an den Zusammenhang von Opferhandlung und Kommunion, die ja gerade nach Aussage unserer modernen Liturgiker nicht voneinander zu trennen sind, außer bei Kranken und Sterbenden! Also was soll das? Wahrscheinlich reine liturgische Masturbation der Dame!!! (Wenn schon keine Priesterin, dann wenigstens Simulantin!
Redaktion benachrichtigen
#26   möchtegern-kathole   12:45:10 | Samstag, 24. Februar 2007
@Bussmann: wo immer …
… Gläubige auch eine Hl. Messe besuchen können, ist ein Wortgottesdienst nicht in Ordnung, da von der Hl. Messe in jedem Fall mehr Gnaden ausgehen, und weil Gott selbst dies so wollte.
Den Leib Christi zu den Gläubigen zu transportieren und fernab der Messe die Kommunion auszuteilen, ist deshalb nur in Sonderfällen sinnvoll, beispielsweise bei der Krankenkommunion, wenn der Kranke nicht zur Messe kommen kann (ähnliche Fälle können sein: Schmuggel in Gefängnisse, wenn dort Katholen verfolgt werden, oder Heilige Wegzehrung)
Redaktion benachrichtigen
#25   Brigitte Bussmann   11:07:22 | Samstag, 24. Februar 2007
Messsimultation
das ist doch in Ordnung, dass eine Pastoralassistentin einen Wortgottesdienst mit Kommunionausteilung hält. Jeder, auch nicht Theologe kann einen Wortgottesdienst feiern, wenn er vom zuständigen Pfarrer dazu beauftragt wurde. Der Wortgottesdienst ist nun mal ein Teil der Gesamtmesse und der Wortgottesdienst ist nicht an einen Priester gebunden. Für Leute, die wenig Ahnung haben, kann ein Wortgottesdienst natürlich den Eindruck einer „hl. Messe“ erwecken. o^/
Redaktion benachrichtigen
#24   möchtegern-kathole   23:07:26 | Freitag, 23. Februar 2007
@romulus
Wie ich aus gut informierter Quelle weiß, würden die Bischöfe die Wortgottesdienste mit Kommunionempfang am liebsten heute als morgen verbieten
Die Bischöfe haben jederzeit die Macht hierzu – ein rundschreiben genügt. Wenn sie schweigen, dann wollen sie nicht, oder sie trauen sich nicht. Beides passt nicht so recht auf den Bischofsstuhl.
Redaktion benachrichtigen
#22   wiener   16:38:22 | Freitag, 23. Februar 2007
@ nonno
offenbar vermissen sie mich.
oder sie leiden unter einem verfolgungswahn.
ich habe seit 10 tagen nichts mehr geschrieben und das wird auch eine weile so bleiben, da ich im realen leben derzeit viel beschäftigt bin.
und: ich schreibe nur unter einem account, nämlich diesem :-P
Redaktion benachrichtigen
#21   Romulus   14:29:36 | Freitag, 23. Februar 2007
@Benedikt @Sulpicius @zwobbel – Ihr alle drei seid spitze!
@Benedikt
Kann ich nur bestätigen! :)3
@Sulpicius
Da warten viele drauf. ^-^
@zwobbel
Prima erklärt! :(3
Redaktion benachrichtigen
#20   Benedikt   14:25:29 | Freitag, 23. Februar 2007
@ Romulus
Wie ich aus gut informierter Quelle weiß, würden die Bischöfe die Wortgottesdienste mit Kommunionempfang am liebsten heute als morgen verbieten und zwar genau aus dem Grund, den kreuz.net hier richtig beschreibt: Es besteht die Gefahr einer Meßsimulation.
Kann ich für das Bistum Limburg bestätigen. Aber nicht wegen der Gefahr von Messsimulationen, sondern weil in den Gemeinden Verwechslungsgefahr besteht. In den Gemeinden können heute viele einen Diakon oder einen Pastoralreferenten nicht von einem Priester unterscheiden. Der Unterschied zwischen einer Messe und einem Wortgottesdienst ist ebenfalls kaum noch präsent. Es ist wie immer: Die Bildung im Glauben ist das Problem der Kirche.
@ Wels: Vielleicht sollte man den „Altar“ da mal traditionell weihen? :-$ :-#
Redaktion benachrichtigen
#19   Sulpicius   14:09:59 | Freitag, 23. Februar 2007
Wann wird diese Welser Pfarrei…
… endlich ausgeräuchert?
Redaktion benachrichtigen
#18   zwobbel   13:07:37 | Freitag, 23. Februar 2007
eine sogenannte „Missa praesanctificatorum“
Ja kann sein das meine Bezeichnung nicht so gebräuchlich war wie Ihre.
Aber es geht doch auch darum zu zeigen, daß die Feier vom Gründonnerstag Abend und die vom Karfreitag Nachmittag zusammen gehören – eigentlich eins sind.
Die hl. Messe ist Abendmahl, Kreuzopfer und Auferstehung.
Und um klar zumachen daß es das Abendmahl eben nur als Opfermahl – Frucht des Opfers – gibt, werden z.B. am Karfreitag die am Vorabend konsekrierten Hostien konsumiert.
Die Kirche verzichtet aus Ehrfurcht vor dem historischen blutigen Ereignis auf den Vollzug des immerwährenden unblutigen Vollzuges. (Auch mangels Sinn, Willen, Notwendigkeit und Möglichkeit das historische blutige Ereignis zu wiederholen.)
Auf keinen Fall jedoch ist die Karfreitagsliturgie mit einer „Wort Gottes Feier“ im heutigen modernen Sinn gleichzusetzen.
Redaktion benachrichtigen
#17   sacerdos helveticus   12:32:09 | Freitag, 23. Februar 2007
missa prae celebranda?
Habe den Begriff „missa prae celebranda“ noch nie gehört und weiss auch nicht, was dies bedeuten soll.
Richtig ist: Der entsprechende Teil der Karfreitagsliturgie war bis zur Reform durch Pius XII. eine sogenannte „Missa praesanctificatorum“ (es kommmunizierte auch nur der Zelebrant) , wurde dann aber dieses Charakters beraubt und zu einer „Kommunionfeier“ gewandelt und die Kommunion allgemein ausgeteilt.
Ob diese Änderung glücklich war oder nicht, ist umstritten.
Selbstverständlich ist aber nach dem liturgischen Recht die Kommunionausteilung am Karfreitag integraler Bestandteil der Liturgie und es steht keinem Bischof geschwweige denn einem Pfarrer oder Zelebranten zu, diese Praxis zu ändern.
Redaktion benachrichtigen
#16   zwobbel   12:20:45 | Freitag, 23. Februar 2007
missa prae celebranda
auch erwähnen, dass bei der Karfreitagsliturgie die Kommunionspendung abgeschafft werden muss – denn hier ist es ja auch nur eine WGF!
Nein die Karfreitagsliturgie ist eine sog. vorgefeierte Messe:
missa prae celebranda
Da sieht man mal wieder wie schnell das Vergessen weiteres nach sich zieht.
Die hl. Messe ist das eine immerwährende, wirkliche vollkommene Sühn- Bitt- Lob und Dankopfer!
Vielleicht kann jemand von den Spezialisten die missa prae celebranda erklären.
Redaktion benachrichtigen
#15   Frater Meinrad   11:48:14 | Freitag, 23. Februar 2007
zu Die Tiara ist zurück
Leider ist der Link zu den weiteren Bilder nicht aktuell bzw. funktionstüchtig.
?:)
Redaktion benachrichtigen
#14   Gregorius magnus   11:25:54 | Freitag, 23. Februar 2007
@ Romulus:
Lassen Sie mich eine Kleinigkeit zu Ihrer Anmerkung hinzufügen: Wenn Sie der Meinung sind, dass bei einer WGF die Kommunion nicht gereicht werden soll, dann müssen Sie aber auch erwähnen, dass bei der Karfreitagsliturgie die Kommunionspendung abgeschafft werden muss – denn hier ist es ja auch nur eine WGF! Ich kenne viele Pfarreien, in denen es nicht möglich ist, dass am Sonntag eine Messe stattfinden kann. Viele ältere Menschen haben jedoch nicht die Möglichkeit, dass sie mit dem Auto zur nächsten Messe fahren können. Warum soll man ihnen den sonntäglichen Kommunionempfang dadurch verweigern, wenn man die WGF abändert?????????????
Redaktion benachrichtigen
#13   adoro te devote   10:35:07 | Freitag, 23. Februar 2007
Sehr interessant!
Wortgottesfeiern sind nur noch nach diesen Richtlinien des Weihbischofs an Sonntagen in Gemeinden gestattet, denen kein Priester zur Verfügung steht.
Also ich komm ja nun aus der Diaspora 3% Katholiken. Nach dieser Aussage soll es also so sein, daß es für eine Wortfeier reicht, wenn kein Priester in der Gemeinde zur Verfügung steht. (In unserem Bistum kommen im übrigen zwei aktive Geistliche auf eine Pfarrstelle – lt. Statistik auf der Bistumsseite). Wenn man motorisiert ist, erreicht man Sonntags aber von jedem Punkt in unserem Bistum mindestens 5 andere Kirchen unter ner Stunde. Das heißt also nach traditioneller Lehre der Kirche müsste man sich dann aufmachen, die Wortfeier links liegen lassen und zu einer richtigen Messe fahren, sofern eine unter einer Stunde ereichbar ist. In Ballungsräumen, trifft diese Pflicht dann auch faktisch jeden, da dort das Erreichen einer Messe unter einer Stunde am So immer möglich ist.
Es ist interessant wie die traditionelle Lehre der Kirche hier ausgehebelt wird. Was der NOM nicht geschafft hat, schafft also dann die Wortfeier.
Redaktion benachrichtigen
#12   Bruder Theophil   10:30:24 | Freitag, 23. Februar 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Matthäus 9, 14-15
In jener Zeit kamen die Jünger des Johannes’ des Täufers zu Jesus und sagten: Warum fasten deine Jünger nicht, während wir und die Pharisäer fasten?
Jesus antwortete ihnen: Können denn die Hochzeitsgäste trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam genommen sein; dann werden sie fasten.
Redaktion benachrichtigen
#11   st.georg   10:20:42 | Freitag, 23. Februar 2007
regelung in D schon in Kraft
Erzbischof Card. Sterzinsky hat Ende 2006 verfügt, dass in Wortgottesdiensten an Werktagen keine hl. Kommunion mehr gespendet werden darf. Der Bischofsvikar für Liturgie, Weihbischof Wolfgang Weider, hat dazu ein Orientierungspapier erarbeitet, das diese Entscheidung erläutert. Nach einem geschichtlichen Rückblick auf die Entstehung von eigenen Wortgottesdiensten auf Außenstationen, wenn kein Priester für eine Eucharistiefeier zur Verfügung steht, führt er weiter aus:
Diese haben sich „zu eigenständigen Wortgottesdiensten oder Wort-Gottes-Feiern entwickelt. Diese wurden schließlich auch bei manchem Ausfall eines Priesters an Sonn- oder Werktagen in der Pfarrkirche durch Ständige Diakone oder vom Bischof beauftragte Männer und Frauen gehalten. Da in diesen Feiern auch vielfach die hl. Kommunion gespendet wird, konnte bei manchen Gläubigen der Eindruck entstehen, als sei hier eine echte Alternative gefunden, die die Feier der hl. Messe nicht mehr unersetzbar macht…
Die hl. Kommunion hat ihren eigentlichen Ort in der Feier der heiligen Messe, weil sie die Frucht der Opferhingabe Christi ist, die durch den Dienst des Priesters in der Eucharistiefeier gegenwärtig wird.
Wortgottesfeiern sind nur noch nach diesen Richtlinien des Weihbischofs an Sonntagen in Gemeinden gestattet, denen kein Priester zur Verfügung steht.
Redaktion benachrichtigen
#10   Romulus   10:12:38 | Freitag, 23. Februar 2007
Wortgottesdienste mit Kommunionfeier gehören verboten!
Wie ich aus gut informierter Quelle weiß, würden die Bischöfe die Wortgottesdienste mit Kommunionempfang am liebsten heute als morgen verbieten und zwar genau aus dem Grund, den kreuz.net hier richtig beschreibt: Es besteht die Gefahr einer Meßsimulation. Ginge es nach den Bischöfen gäbe es nur noch Wortgottesdienste ohne Kommunionfeier, um den Unterschied zwischen Messe deutlich werden zu lassen. Doch warum tun die Bischöfe nichts? Ich kenne einen Bischof, der es nur annähernd versucht hat, in einem Hirtenwort den Sachverhalt zu verdeutlichen. Er wurde schon allein deswegen in der Presse öffentlich fertig gemacht und zwar von den eigenen Leuten. Die Mobilisierungskraft der linken Wühler in der Kirchen ist enorm hoch und wirkt zersetzend. Das ist das Gefährliche daran und deswegen schweigen die Bischöfe noch. Aber die Zeiten ändern sich.
Redaktion benachrichtigen
#9   RuthSchell   10:11:20 | Freitag, 23. Februar 2007
Liturgiker warnt vor Chaos
Warum wird vertuscht, dass man von der Seite des Institut abgekupfert hat? Will man vorlügen man sei allumfassend informiert? Peinlich. Eine wichtige Frage: Sind Sie überhaupt katholisch? Eine berechtigte Frage, die sich ein Leser bei den meisten Beiträgen und Kommentaren stellt. Schade, und das alles unter dem heiligen Kreuz.
Redaktion benachrichtigen
#8   st.georg   10:07:44 | Freitag, 23. Februar 2007
@nonno…
Math 18, 21+22:
Da fragte Petrus: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er mir Unrecht tut? Ist 7 mal denn nicht genug? Nein, antwortete Jesus. Nicht nur 7 mal. Es gibt gar keine Grenze. Du musst bereit sein, ihm immer wieder zu vergeben.
1.Joh 4, 7+11:
Meine Freunde! Lasst uns einander lieben, denn die Liebe kommt von Gott. Wer seinen Bruder liebt, beweist damit, dass er ein Kind Gottes ist und Gott wirklich kennt…Meine Freunde, wenn uns Gott so sehr liebt, dann müssen wir auch einander lieben.
als geleit zum tage für nonnobis… – und bitte nicht täglich die gleichen entgleisungen… es langweilt !
Redaktion benachrichtigen
#7   nonnobisdomine   10:04:43 | Freitag, 23. Februar 2007
wiener …
seien Sie doch still.
Scheinbar sind Sie doch der Rechtschreibung / Großschreibung mächtig.
Ha… Ha… Ha…
Redaktion benachrichtigen
#6   adoro te devote   09:58:47 | Freitag, 23. Februar 2007
Nein, werte Redaktion!
Wenn ich mir die Bilder betrachte, komme ich nicht auf die Idee, dass es sich dort um eine Hl. Messe gehandelt haben könnte. Jeder der schon mal einer Hl. Messe beiwohnen durfte, weiß, daß eine solche dort nicht mal ansatzweise nachgeäfft wurde. Für mich sieht das eher nach einem indianischen Regentanz oder ähnlichem Firlefanz aus. Mit einer Hl. Messe oder der göttlichen Liturgie etwa hätt ich das nie assoziiert.
@Gregor magnus
Wo bitte im deutschen Sprachraum ist der NOM mehr als eine Stunde entfernt, so dass man eine solche WFG bräuchte? Eher wär das doch Ersatz für die Alte Liturgie, die manchmal sehr weit weg ist für die Gläubigen. ;-)
Redaktion benachrichtigen
#5   Krak des Chevaliers   09:57:04 | Freitag, 23. Februar 2007
Danke Kreuz.net…
dass Sie uns immer wieder solche Bilder presentieren. Sie legen damit den Finger in eine der vielen blutenden Wunden unserer heiligen Kirche. Diese Gemeindereferentin am Altar in Pseudoalbe und Orantenhaltung mit Hostienschale macht deutlich, wie die Zerstörer der Kirche vorgehen. Es geht nach dem Motto: Steter Tropfen höhlt den Stein. Die Bischöfe stehen einem solchen Tun taten- und wohl auch machtlos gegenüber. Was sind das für Hirten, die die vielen Wölfe im Schafspelz in der Herde wüten lassen? Man kann nur noch mit dem Kopf schütteln.
Redaktion benachrichtigen
#4   sani †   09:24:28 | Freitag, 23. Februar 2007
Na ja die bunten Bildchen
aber keiner weiß, wass sie gesprochen hat. Ich nehme mal an einen Lobpreis auf den in der Eucharistie gegenwärtigen Herrn. Wahrscheinlich in Litaneiform – und die Orantenhaltung ist kein Privileg des Priesters. Also – what’s the problem ?:) (ich liebe diese Smilies – das nahezu beste in diesem Forum)
Redaktion benachrichtigen
#3   Athanasius   09:23:07 | Freitag, 23. Februar 2007
Pantheon
Der Name der Exhortation ist sehr traurig. Brot für den Frieden der Welt? Warum in dieser Zeit, wo der Glaube an die Transsubstantation, die wahrhaften Wandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Christi, völlig dúrch und wégen Priester und Bischöfe ausgerottet bzw. unterdrückt ist, só einen Namen an eine Exhortation verleihen?
Daneben ist es angesichts des weiterhin vertretenen Ökumenismus völlig unmöglich, dass römische Katholiken in einem Pantheon platz nehmen, wie es ‘Neurom’ anscheinend erwartet. Die Zustände aus Linz beweisen das. Am einen Samstag kommt Mons. Schwarz und weiht im alten römischen Ritus zwei Priester der viel zu oft kompromittierten Priesterbruderschaft St. Petrus, am nächsten tauscht er die römische Kasel und die katholische Liturgie ein für gelben Sack und Holzstock und tritt mit Messdienerinnen in Mels ein um dort eine Mahlfeier abzuhalten auf dem oben gesehenen Glastisch.
Wer hält er ernsthaft für möglich dass die ewig römisch-katholische Priesterbruderschaft St. Pius X. sich mit solchen Strukturen und Vertretern blicken lässt und in deren Pantheon einen Platz an einem ‘umstrittenen’ Seitenaltar einnimmt. Ich nicht.
Dazu lassen sich die quasihäretischen gemeinsamen Erklärungen mit den Protestanten zur Rechtfertigung und den Anglikanern zum ‘Primat’ und den ‘orthodoxen’ ‘Schwester’-Kirchen nicht rechtfertigen, weniger doch das Anbiedern dem Islam und Judentum gegenüber. Es reicht einmal.
Semper fidelis, semper romano-catholicus,
Athanasius.
Redaktion benachrichtigen
#2   Gregorius magnus   09:15:25 | Freitag, 23. Februar 2007
Gespielte Messe??????
Die Gemeindereferentin hat sih nichts vorzuwerfen. Wer die liturgischen Normen für Wort-Gottes-Feiern kennt, weiß, dass sie sich daran gehalten hat. Mir ist bekannt, dass es immer wieder Menschen gibt, die angeblich nichts damit anfangen können. Doch ist die WGF eine Möglichkeit, den Menschen einen Gottedienstbesuch zu ermöglichen, wenn keine Messe stattfinden kann.
Redaktion benachrichtigen
#1   nonnobisdomine   08:57:33 | Freitag, 23. Februar 2007
Mich wundert es nicht mehr …
daß durch das Treiben der liturgie“freudigen“ selbsternannten und für katholische Christen sonderbar anmutenden Weiber die Ehrfurcht immer mehr verloren geht.
Anbetung und Ehre dem Schöpfer gegenüber wird gezielt vernichtet. Österreich wird zum zweiten Holland.
Pfui, Spinne.
N.S.: Ich hoffe wieder auf Kommentare aus der sich selbst nennenden „Schwulen“-Lobby oder auch von Antichristen, die hier auch posten.
Redaktion benachrichtigen
Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
kreuzmeldungenGebet und Buße + … kreuzmeldungenVerdorbene Kirche + … kreuzmeldungenEin neues Wesen + … kreuzmeldungenWie bezwingt man den Teufel? + … kreuzmeldungenWahre Identität + … kreuzmeldungenScheinwerte + … kreuzmeldungenWechsel in der Kurie + … kreuzmeldungenUnersetzlicher Beitrag + … kreuzmeldungenUmzug + … kreuzmeldungenRütteln an den Fundamenten + … kreuzmeldungenSchmerztherapie und Kreuz Christi + … kreuzmeldungenGeld, Macht und Gefühlschaos + … kreuzmeldungenVerletzte Familie + … kreuzmeldungenGeschenk des Geistes + kreuzmeldungenDie einzige Herrschaft + …
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net