Unmittelbar bevorstehend + Putin beim Papst? + Die Tiara ist zurück + Meßsimulation? + Liturgiker warnt vor Chaos
Unmittelbar bevorstehend
Vatikan. Bei einer Audienz für die Pfarrer der Diözese Rom am gestrigen Donnerstag
kündigte Papst Benedikt XVI. an, daß die apostolische Exhortation über die Heilige Eucharistie „unmittelbar
bevorsteht“. Das Schreiben ist eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte der Bischofssynode vom Oktober
2005 über die „Eucharistie: Lebendiges Brot für den Frieden der Welt“.
Putin beim Papst?
Vatikan.
Papst Benedikt XVI. wird laut Medienspekulationen am 13. März den Präsidenten der Russischen Förderation,
Wladimir Wladimirowitsch Putin, in Audienz empfangen. Der Besuch wurde weder von Rußland noch vom Vatikan
bestätigt. Das wäre der erste Besuch von Präsident Putin bei Papst Benedikt XVI. Putin spricht aufgrund
seiner langjährigen Geheimdiensttätigkeit in Dresden fließend Deutsch. In den Jahren 2000 und 2003
wurde der russische Präsident von Papst Johannes Paul II. in Audienz empfangen.
Petrusstatue mit der Tiara
Die Tiara ist zurück
Vatikan. Zweimal im Jahr wird eine sitzende Metallstatue des Apostels Petrus im Petersdom in festliche
Gewänder gehüllt: jeweils am gestrigen Fest Kathedra Petri und am 29. Juni, dem Fest der Apostelfürsten
Petrus und Paulus. In den letzten Jahren gab sich der Vatikan dabei mit Rauchmantel und Fischerring zufrieden.
Heuer wurde der Apostelfürst wieder wie vorher üblich mit der Tiara – der dreifachen päpstlichen Krone –
gekrönt. Weitere Bilder vom Fest Kathedra Petri
Meßsimulation?
Österreich. In der bekannten liturgisch
irregulären Pfarrei St. Franziskus in Wels bei Linz hat die Pastoralassistentin am Faschingssonntag einen
Wortgottesdienst mit Kommunionspendung gehalten. Die Faschingsliturgie erweckte den Eindruck einer Messe.
Die Diplomtheologin Irmgard Lehner spielte dabei in pseudoliturgischen Gewändern vor den gefüllten Hostienschalen
Priesterin. Der Bischof von Linz, Mons. Ludwig Schwarz, deckt das jahrelange Treiben in der Pfarrei durch
sein Schweigen.
„Gregorianik und Latein spielen eine gewisse Rolle, mehr aber noch ist es
ein Handeln des Priesters und ein Verhalten der Gemeinde, das etwas von der Heiligkeit des Geschehens
erahnen läßt. Das aber ist kein Privileg der ‘alten Messe’, und eine breite Wiederzulassung des Ritus
von 1962 brächte keineswegs automatisch mehr geistliche Tiefe. Es entstünde nur noch mehr Streit, Chaos,
Verwirrung und Verbitterung.“
Der Redaktor der vom ‘Deutschen Liturgischen Institut’ in Trier herausgegebenen
Zeitschrift ‘Gottesdienst’, Eduard Nagel.
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@Brigitte: ui, ui, ui Natürlich sollte durch das II Vatikanum, das ja ein ökumenisches Konzil war, auch
die Annährung beider Konfessionen, katholisch und evangelisch mehr möglich werden. Als „ökumenische
Konzilien“ werden Konzilien bezeichnet, an denen der Episkopat der Weltkirche teilnimmt (im Gegensatz
zu regionalen Konzilien, die es heute unter diesem Namen nicht mehr gibt). Selbstverständlich waren auch
das Konzil von Trient und das Vatikanuum I ökumenische Konzilien. Mit der Annäherung der christlichen
Konfessionen hat das nichts zu tun.
Benedikt, Krak de Chevaliers der Gruß „der Herr sei mit Euch“ und die Antwort „und mit deinem Geiste“
ist eine Einheit. So haben sich Urchristen begrüßt, nachdem sie am Zeichen des Fisches erkannten, dass
das Gegenüber ein Christ ist. „Und mit deinem Geiste“ bedeutet nichts anderes als „und mit dir.“ Der
Gottesdienst beginnt grundsätzlich : „der Herr sei mit Euch.“ Der erste Teil jeder Hl. Messe ist der
Wortgottesdienst, also ist dieser Gruß zunächst ein Teil des Wortgottesdienstes. Seit dem II Vatikanum
kann der Wortgottesdienst auch getrennt von der Hl. Messe gefeiert werden. Hiermit sollten die Laien in
das priesterliche Handeln mehr aktiv mit einbezogen werden. Und insofern ist das II Vatikanum ein Segen
für die Kirche. Die Gemeiden, die ich erwähnte, sind katholisch. Natürlich sollte durch das II Vatikanum,
das ja ein ökumenisches Konzil war, auch die Annährung beider Konfessionen, katholisch und evangelisch
mehr möglich werden. Was „in persona Christi“ anbelangt so kann logischerweise nach dem Galaterbrief
„…alle sind einer in Christus“ auch ein Nichtpriester in persona Christi handeln. Dies wird auch, dank
unseres Papstes in Zukunft noch anders werden. Beispiel: Über das Diakonat der Frau, wie es im Urchristentum
Praxis war, wird im Vatikani in absehbarer Zeit neu nachgedacht werden. Also ist eine heutige Wortgottesdienstfeier
unter Leitung einer Frau eine kleine Vorausschau auf die spätere Weihe zur Diakonin. Unter Papst Benedikt
gab es schon Überraschungen und es werden weitere folgen.
Liturgischer Gruß Der lit. Gruß „der Herr sei mit euch“ ergibt mW keinen Sinn, wenn er von einem laien
gesprochen wird. Die Antwort „und mit deinem Geiste spielt mW auf die Weihegewalt des Grüßenden an.
Ein Laie hat eine solche Gewalt aber nicht. Falls dieser Gruß in einem Formular für Wortgottesdienste
auftauchen sollte, so ist dies also ein Fehler. Dies zeigt auch das Stundenbuch, in dem ebenfalls der
lit. Gruß für Feiern unter Vorsitz eines Diakons oder Priesters reserviert ist.
Liebe Frau Bussmann… Sie müssen wissen, was Sie und die von Ihnen benannten Gemeinden sein wollen,
katholisch oder protestantisch. Ihren Aussagen nach zu urteilen, ziehen Sie die protestantische Variante
vor, in der jeder und jede gleichsam in persona Christi dem Gottesdienst vorstehen kann. Das jedoch ist
eindeutig nicht mehr katholisch, sondern glasklar protestantisch. Wenn das V II die Tendenz zu priesterlosen
Gottesdiensten und zu Wortgottesdiensten gefördert hat, hat es keine guten Früchte gebracht. Es ist
aber doch ganz klar, dass eine Hl. Messe, in der das Kreuzesopfer des Herrn hic et nunc vergegenwärtigt
wird, haushoch über einem Wortgottesdienst steht. Ihre Statements hier machen deutlich, wie tief der
protestantische Geist schon in die katholische Kirche eingedrungen ist und wie weit die Zerstörung der
katholischen Kirche schon vorangeschritten ist. Gebe Gott, dass der jetztige Papst diese ungute Entwicklung
zumindest abstoppt und einen Gesesungsprozess einleitet, der irgendwann einmal zur vollen Gesundung der
Kirche führen wird.
MöchtegernKathole, Alfredo Ottaviani, Benedikt Woher wissen Sie, das von einer Hl. Messe mehr Gnade ausgeht,
als von einem Wortgottesdienst?? In vielen Bistümern werden schon seit Jahren regelmäßige Wortgottesdienste
mit Kommunionausteilung durch Laien gehalten, in manchen Bistümern oder Einzelgemeinden tragen die Laien
dabei liturgische Gewänder. Seit dem II. Vatikanum ist allgemein ausgesagt worden, dass Jesus Christus
sowohl im Wort als auch im Sakrament gegenwärtig ist. Klar stehen die Laien, die einen Wortgottesdienst
feiern am Altar, dort wo normalerweise der Priester steht und sie sagen auch „der Herr sei mit euch“,
denn dies ist ein Bestandteil der Liturgie. Und sie halten auch die Hände wie ein Priester. Manche liturgischen
Gebete werden in vielen Gemeinden mit dem ganzen Körper gebetet und da nimmt die ganze Gemeinde die sog.
Priesterhaltung ein. Sind wir nicht alle gleich vor Gott? Aber es ist richtig, Benedikt, viele Leute können
nicht zwischen Wortgottesdienst und Hl. Messe unterscheiden oder zwischen Diakon und Priester.
diverse Fragen Zu diesem „Karnevalsgottesdienst mit Kommunionausteilung“ stellen sich meiner Meinung nach
gleich mehrere Fragen: – Wo war der Pfarrer/Kaplan an diesem Tag (höchstwahrscheinlich ein Sonntag der
Besucherzahl nach zu vermuten)? – Warum kamen so viele Leute im Faschingskostüm zum Gottesdienst? – Wo
genau fand diese Feier statt? – Warum wurde die Hl. Kommunion in Holzschalen aufbewahrt und nicht, wie
üblich, in vergoldeten Gefäßen? – welche Konsequenzen hatte das hier dokumentierte Geschehen? – Wie
häufig kommen solche Gottesdienste in dieser Pfarrei oder auch anderswo vor? – Welche Legitimation hatte
diese Frau für einen Wortgottesdienst mit Kommunionspendung? – War der Bischof vorab informiert und um
sein Einverständnis gebeten worden? Welcher Leser kann wenigstens einige der hier aufgeführten Fragen
beantworten? Danke schon mal im Voraus und schönen Sonntag
@ Bussmann Für Leute, die wenig Ahnung haben, kann ein Wortgottesdienst natürlich den Eindruck einer
„hl. Messe“ erwecken. Das sind an die 50% der Gottesdienstbesucher. Die meisten können einen Diakon nicht
von einem Pfarrer unterscheiden. Bei uns hieß es immer: Grad war der Pfarrer da. – Der Pfarrer? – Ja
genau, der Herr X. – Das ist ein Gemeindereferent. – Kein Pfarrer? – Nein.
„Wortgottesdienst mit Kommunionspendung“ Bei einem Wortgottesdienst mit Kommunionspendung hat: 1. ein
Laie nicht auf der Altarseite zu stehen, auf dem der geweihte Priester sonst steht! 2. ein Laie keine
Orantenhaltung einzunehmen! 3. ein Laie nicht auf dem Priestersitz zu sitzen! 4. ein Laie kein „Der Herr
sei mit euch“ zu sprechen! 5. ein Laie kein wie auch immer geartetes Hochgebet zu sprechen! S O N D E
R N: Wenn ein Wortgottesdienst mit Kommunionspendung schon sein muss, dann: 1. ein Laie vor dem Altare
mit der Gemeinde in eine Richtung kniet (wenn das Allerheiligste auf diesen übertragen wurde)! 2. ein
Laie immer mit gefalteten Händen zu beten! 3. ein Laie immer in der Bank (im Schiff) zu sitzen, bzw.
auf einem Messdienerhocker! 4. keine liturgischen Grüße und Segnungen zu erteilen! 5. wird nach dem
Übertragen des Allerheiligsten auf den Altar ein danksagendes Gebet (z.B. aus der eucharistischen Andacht
im Gotteslob) gesprochen, daß mit einem Hochgebet aber auch keine Ähnlichkeit hat! Es ist überhaupt
zu empfehlen in die Nachbarpfarrei zur Sonntagsmesse zu fahren, die ja meist nicht weit entfernt liegt.
An Werktagen ist keine Notwendigkeit zur Kommunionspendung gegeben. Man denke bitte an den Zusammenhang
von Opferhandlung und Kommunion, die ja gerade nach Aussage unserer modernen Liturgiker nicht voneinander
zu trennen sind, außer bei Kranken und Sterbenden! Also was soll das? Wahrscheinlich reine liturgische
Masturbation der Dame!!! (Wenn schon keine Priesterin, dann wenigstens Simulantin!
@Bussmann: wo immer … … Gläubige auch eine Hl. Messe besuchen können, ist ein Wortgottesdienst nicht
in Ordnung, da von der Hl. Messe in jedem Fall mehr Gnaden ausgehen, und weil Gott selbst dies so wollte.
Den Leib Christi zu den Gläubigen zu transportieren und fernab der Messe die Kommunion auszuteilen, ist
deshalb nur in Sonderfällen sinnvoll, beispielsweise bei der Krankenkommunion, wenn der Kranke nicht
zur Messe kommen kann (ähnliche Fälle können sein: Schmuggel in Gefängnisse, wenn dort Katholen verfolgt
werden, oder Heilige Wegzehrung)
Messsimultation das ist doch in Ordnung, dass eine Pastoralassistentin einen Wortgottesdienst mit Kommunionausteilung
hält. Jeder, auch nicht Theologe kann einen Wortgottesdienst feiern, wenn er vom zuständigen Pfarrer
dazu beauftragt wurde. Der Wortgottesdienst ist nun mal ein Teil der Gesamtmesse und der Wortgottesdienst
ist nicht an einen Priester gebunden. Für Leute, die wenig Ahnung haben, kann ein Wortgottesdienst natürlich
den Eindruck einer „hl. Messe“ erwecken. o^/
@romulus Wie ich aus gut informierter Quelle weiß, würden die Bischöfe die Wortgottesdienste mit Kommunionempfang
am liebsten heute als morgen verbieten Die Bischöfe haben jederzeit die Macht hierzu – ein rundschreiben
genügt. Wenn sie schweigen, dann wollen sie nicht, oder sie trauen sich nicht. Beides passt nicht so
recht auf den Bischofsstuhl.
@ nonno offenbar vermissen sie mich. oder sie leiden unter einem verfolgungswahn. ich habe seit 10 tagen
nichts mehr geschrieben und das wird auch eine weile so bleiben, da ich im realen leben derzeit viel beschäftigt
bin. und: ich schreibe nur unter einem account, nämlich diesem
@Benedikt @Sulpicius @zwobbel – Ihr alle drei seid spitze! @Benedikt Kann ich nur bestätigen! :)3 @Sulpicius
Da warten viele drauf. @zwobbel Prima erklärt! :(3
@ Romulus Wie ich aus gut informierter Quelle weiß, würden die Bischöfe die Wortgottesdienste mit Kommunionempfang
am liebsten heute als morgen verbieten und zwar genau aus dem Grund, den kreuz.net hier richtig beschreibt:
Es besteht die Gefahr einer Meßsimulation. Kann ich für das Bistum Limburg bestätigen. Aber nicht wegen
der Gefahr von Messsimulationen, sondern weil in den Gemeinden Verwechslungsgefahr besteht. In den Gemeinden
können heute viele einen Diakon oder einen Pastoralreferenten nicht von einem Priester unterscheiden.
Der Unterschied zwischen einer Messe und einem Wortgottesdienst ist ebenfalls kaum noch präsent. Es ist
wie immer: Die Bildung im Glauben ist das Problem der Kirche. @ Wels: Vielleicht sollte man den „Altar“
da mal traditionell weihen?
eine sogenannte „Missa praesanctificatorum“ Ja kann sein das meine Bezeichnung nicht so gebräuchlich
war wie Ihre. Aber es geht doch auch darum zu zeigen, daß die Feier vom Gründonnerstag Abend und die
vom Karfreitag Nachmittag zusammen gehören – eigentlich eins sind. Die hl. Messe ist Abendmahl, Kreuzopfer
und Auferstehung. Und um klar zumachen daß es das Abendmahl eben nur als Opfermahl – Frucht des Opfers –
gibt, werden z.B. am Karfreitag die am Vorabend konsekrierten Hostien konsumiert. Die Kirche verzichtet
aus Ehrfurcht vor dem historischen blutigen Ereignis auf den Vollzug des immerwährenden unblutigen Vollzuges.
(Auch mangels Sinn, Willen, Notwendigkeit und Möglichkeit das historische blutige Ereignis zu wiederholen.)
Auf keinen Fall jedoch ist die Karfreitagsliturgie mit einer „Wort Gottes Feier“ im heutigen modernen
Sinn gleichzusetzen.
missa prae celebranda? Habe den Begriff „missa prae celebranda“ noch nie gehört und weiss auch nicht,
was dies bedeuten soll. Richtig ist: Der entsprechende Teil der Karfreitagsliturgie war bis zur Reform
durch Pius XII. eine sogenannte „Missa praesanctificatorum“ (es kommmunizierte auch nur der Zelebrant) ,
wurde dann aber dieses Charakters beraubt und zu einer „Kommunionfeier“ gewandelt und die Kommunion allgemein
ausgeteilt. Ob diese Änderung glücklich war oder nicht, ist umstritten. Selbstverständlich ist aber
nach dem liturgischen Recht die Kommunionausteilung am Karfreitag integraler Bestandteil der Liturgie
und es steht keinem Bischof geschwweige denn einem Pfarrer oder Zelebranten zu, diese Praxis zu ändern.
missa prae celebranda auch erwähnen, dass bei der Karfreitagsliturgie die Kommunionspendung abgeschafft
werden muss – denn hier ist es ja auch nur eine WGF! Nein die Karfreitagsliturgie ist eine sog. vorgefeierte
Messe: missa prae celebranda Da sieht man mal wieder wie schnell das Vergessen weiteres nach sich zieht.
Die hl. Messe ist das eine immerwährende, wirkliche vollkommene Sühn- Bitt- Lob und Dankopfer! Vielleicht
kann jemand von den Spezialisten die missa prae celebranda erklären.
@ Romulus: Lassen Sie mich eine Kleinigkeit zu Ihrer Anmerkung hinzufügen: Wenn Sie der Meinung sind,
dass bei einer WGF die Kommunion nicht gereicht werden soll, dann müssen Sie aber auch erwähnen, dass
bei der Karfreitagsliturgie die Kommunionspendung abgeschafft werden muss – denn hier ist es ja auch nur
eine WGF! Ich kenne viele Pfarreien, in denen es nicht möglich ist, dass am Sonntag eine Messe stattfinden
kann. Viele ältere Menschen haben jedoch nicht die Möglichkeit, dass sie mit dem Auto zur nächsten
Messe fahren können. Warum soll man ihnen den sonntäglichen Kommunionempfang dadurch verweigern, wenn
man die WGF abändert?????????????
Sehr interessant! Wortgottesfeiern sind nur noch nach diesen Richtlinien des Weihbischofs an Sonntagen
in Gemeinden gestattet, denen kein Priester zur Verfügung steht. Also ich komm ja nun aus der Diaspora
3% Katholiken. Nach dieser Aussage soll es also so sein, daß es für eine Wortfeier reicht, wenn kein
Priester in der Gemeinde zur Verfügung steht. (In unserem Bistum kommen im übrigen zwei aktive Geistliche
auf eine Pfarrstelle – lt. Statistik auf der Bistumsseite). Wenn man motorisiert ist, erreicht man Sonntags
aber von jedem Punkt in unserem Bistum mindestens 5 andere Kirchen unter ner Stunde. Das heißt also nach
traditioneller Lehre der Kirche müsste man sich dann aufmachen, die Wortfeier links liegen lassen und
zu einer richtigen Messe fahren, sofern eine unter einer Stunde ereichbar ist. In Ballungsräumen, trifft
diese Pflicht dann auch faktisch jeden, da dort das Erreichen einer Messe unter einer Stunde am So immer
möglich ist. Es ist interessant wie die traditionelle Lehre der Kirche hier ausgehebelt wird. Was der
NOM nicht geschafft hat, schafft also dann die Wortfeier.
Zum Geleit…das heutige Evangelium EVANGELIUM Matthäus 9, 14-15 In jener Zeit kamen die Jünger des
Johannes’ des Täufers zu Jesus und sagten: Warum fasten deine Jünger nicht, während wir und die Pharisäer
fasten? Jesus antwortete ihnen: Können denn die Hochzeitsgäste trauern, solange der Bräutigam bei ihnen
ist? Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam genommen sein; dann werden sie fasten.
regelung in D schon in Kraft Erzbischof Card. Sterzinsky hat Ende 2006 verfügt, dass in Wortgottesdiensten
an Werktagen keine hl. Kommunion mehr gespendet werden darf. Der Bischofsvikar für Liturgie, Weihbischof
Wolfgang Weider, hat dazu ein Orientierungspapier erarbeitet, das diese Entscheidung erläutert. Nach
einem geschichtlichen Rückblick auf die Entstehung von eigenen Wortgottesdiensten auf Außenstationen,
wenn kein Priester für eine Eucharistiefeier zur Verfügung steht, führt er weiter aus: Diese haben
sich „zu eigenständigen Wortgottesdiensten oder Wort-Gottes-Feiern entwickelt. Diese wurden schließlich
auch bei manchem Ausfall eines Priesters an Sonn- oder Werktagen in der Pfarrkirche durch Ständige Diakone
oder vom Bischof beauftragte Männer und Frauen gehalten. Da in diesen Feiern auch vielfach die hl. Kommunion
gespendet wird, konnte bei manchen Gläubigen der Eindruck entstehen, als sei hier eine echte Alternative
gefunden, die die Feier der hl. Messe nicht mehr unersetzbar macht… Die hl. Kommunion hat ihren eigentlichen
Ort in der Feier der heiligen Messe, weil sie die Frucht der Opferhingabe Christi ist, die durch den Dienst
des Priesters in der Eucharistiefeier gegenwärtig wird. Wortgottesfeiern sind nur noch nach diesen Richtlinien
des Weihbischofs an Sonntagen in Gemeinden gestattet, denen kein Priester zur Verfügung steht.
Wortgottesdienste mit Kommunionfeier gehören verboten! Wie ich aus gut informierter Quelle weiß, würden
die Bischöfe die Wortgottesdienste mit Kommunionempfang am liebsten heute als morgen verbieten und zwar
genau aus dem Grund, den kreuz.net hier richtig beschreibt: Es besteht die Gefahr einer Meßsimulation.
Ginge es nach den Bischöfen gäbe es nur noch Wortgottesdienste ohne Kommunionfeier, um den Unterschied
zwischen Messe deutlich werden zu lassen. Doch warum tun die Bischöfe nichts? Ich kenne einen Bischof,
der es nur annähernd versucht hat, in einem Hirtenwort den Sachverhalt zu verdeutlichen. Er wurde schon
allein deswegen in der Presse öffentlich fertig gemacht und zwar von den eigenen Leuten. Die Mobilisierungskraft
der linken Wühler in der Kirchen ist enorm hoch und wirkt zersetzend. Das ist das Gefährliche daran
und deswegen schweigen die Bischöfe noch. Aber die Zeiten ändern sich.
#9 RuthSchell 10:11:20 | Freitag, 23. Februar 2007
Liturgiker warnt vor Chaos Warum wird vertuscht, dass man von der Seite des Institut abgekupfert hat?
Will man vorlügen man sei allumfassend informiert? Peinlich. Eine wichtige Frage: Sind Sie überhaupt
katholisch? Eine berechtigte Frage, die sich ein Leser bei den meisten Beiträgen und Kommentaren stellt.
Schade, und das alles unter dem heiligen Kreuz.
@nonno… Math 18, 21+22: Da fragte Petrus: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er mir
Unrecht tut? Ist 7 mal denn nicht genug? Nein, antwortete Jesus. Nicht nur 7 mal. Es gibt gar keine Grenze.
Du musst bereit sein, ihm immer wieder zu vergeben. 1.Joh 4, 7+11: Meine Freunde! Lasst uns einander lieben,
denn die Liebe kommt von Gott. Wer seinen Bruder liebt, beweist damit, dass er ein Kind Gottes ist und
Gott wirklich kennt…Meine Freunde, wenn uns Gott so sehr liebt, dann müssen wir auch einander lieben.
als geleit zum tage für nonnobis… – und bitte nicht täglich die gleichen entgleisungen… es langweilt
!
Nein, werte Redaktion! Wenn ich mir die Bilder betrachte, komme ich nicht auf die Idee, dass es sich dort
um eine Hl. Messe gehandelt haben könnte. Jeder der schon mal einer Hl. Messe beiwohnen durfte, weiß,
daß eine solche dort nicht mal ansatzweise nachgeäfft wurde. Für mich sieht das eher nach einem indianischen
Regentanz oder ähnlichem Firlefanz aus. Mit einer Hl. Messe oder der göttlichen Liturgie etwa hätt
ich das nie assoziiert. @Gregor magnus Wo bitte im deutschen Sprachraum ist der NOM mehr als eine Stunde
entfernt, so dass man eine solche WFG bräuchte? Eher wär das doch Ersatz für die Alte Liturgie, die
manchmal sehr weit weg ist für die Gläubigen.
Danke Kreuz.net… dass Sie uns immer wieder solche Bilder presentieren. Sie legen damit den Finger in
eine der vielen blutenden Wunden unserer heiligen Kirche. Diese Gemeindereferentin am Altar in Pseudoalbe
und Orantenhaltung mit Hostienschale macht deutlich, wie die Zerstörer der Kirche vorgehen. Es geht nach
dem Motto: Steter Tropfen höhlt den Stein. Die Bischöfe stehen einem solchen Tun taten- und wohl auch
machtlos gegenüber. Was sind das für Hirten, die die vielen Wölfe im Schafspelz in der Herde wüten
lassen? Man kann nur noch mit dem Kopf schütteln.
Na ja die bunten Bildchen aber keiner weiß, wass sie gesprochen hat. Ich nehme mal an einen Lobpreis
auf den in der Eucharistie gegenwärtigen Herrn. Wahrscheinlich in Litaneiform – und die Orantenhaltung
ist kein Privileg des Priesters. Also – what’s the problem ?:) (ich liebe diese Smilies – das nahezu beste
in diesem Forum)
#3 Athanasius 09:23:07 | Freitag, 23. Februar 2007
Pantheon Der Name der Exhortation ist sehr traurig. Brot für den Frieden der Welt? Warum in dieser Zeit,
wo der Glaube an die Transsubstantation, die wahrhaften Wandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Christi,
völlig dúrch und wégen Priester und Bischöfe ausgerottet bzw. unterdrückt ist, só einen Namen an
eine Exhortation verleihen? Daneben ist es angesichts des weiterhin vertretenen Ökumenismus völlig unmöglich,
dass römische Katholiken in einem Pantheon platz nehmen, wie es ‘Neurom’ anscheinend erwartet. Die Zustände
aus Linz beweisen das. Am einen Samstag kommt Mons. Schwarz und weiht im alten römischen Ritus zwei Priester
der viel zu oft kompromittierten Priesterbruderschaft St. Petrus, am nächsten tauscht er die römische
Kasel und die katholische Liturgie ein für gelben Sack und Holzstock und tritt mit Messdienerinnen in
Mels ein um dort eine Mahlfeier abzuhalten auf dem oben gesehenen Glastisch. Wer hält er ernsthaft für
möglich dass die ewig römisch-katholische Priesterbruderschaft St. Pius X. sich mit solchen Strukturen
und Vertretern blicken lässt und in deren Pantheon einen Platz an einem ‘umstrittenen’ Seitenaltar einnimmt.
Ich nicht. Dazu lassen sich die quasihäretischen gemeinsamen Erklärungen mit den Protestanten zur Rechtfertigung
und den Anglikanern zum ‘Primat’ und den ‘orthodoxen’ ‘Schwester’-Kirchen nicht rechtfertigen, weniger
doch das Anbiedern dem Islam und Judentum gegenüber. Es reicht einmal. Semper fidelis, semper romano-catholicus,
Athanasius.
Gespielte Messe?????? Die Gemeindereferentin hat sih nichts vorzuwerfen. Wer die liturgischen Normen für
Wort-Gottes-Feiern kennt, weiß, dass sie sich daran gehalten hat. Mir ist bekannt, dass es immer wieder
Menschen gibt, die angeblich nichts damit anfangen können. Doch ist die WGF eine Möglichkeit, den Menschen
einen Gottedienstbesuch zu ermöglichen, wenn keine Messe stattfinden kann.
Mich wundert es nicht mehr … daß durch das Treiben der liturgie“freudigen“ selbsternannten und für
katholische Christen sonderbar anmutenden Weiber die Ehrfurcht immer mehr verloren geht. Anbetung und
Ehre dem Schöpfer gegenüber wird gezielt vernichtet. Österreich wird zum zweiten Holland. Pfui, Spinne.
N.S.: Ich hoffe wieder auf Kommentare aus der sich selbst nennenden „Schwulen“-Lobby oder auch von Antichristen,
die hier auch posten.