Fastenzeit
Laien auf der Kanzel
Mitte März wird der gegenwärtige deutsche Verteidigungsminister in der Bonifatiuskirche in Wiesbaden eine Fastenpredigt halten.
Verteidigungsminister Dr. Franz-Josef Jung (57)
Verteidigungsminister Dr. Franz-Josef Jung (57)
© Deutscher Bundestag
(kreuz.net, Wiesbaden) Die Reihe von vier Fastenpredigten in der Bonifatiuskirche in Wiesbaden ist „hochkarätig“ besetzt.

Das berichtete die Webseite des Bistums Limburg am 22. Februar.

Die kreisfreie Stadt Wiesbaden ist die Landeshauptstadt Hessens und nach Frankfurt am Main die zweitgrößte Stadt des Landes.

Der Inhalt der vier Fastenpredigten sind die vier Kardinaltugenden.

Die Predigten werden an vier Fastensonntagen unter dem Motto „Weisheit der Antike für Leute von heute“ gehalten.

Den Anfang macht am 4. März Dr. Susanne Nordhofen mit einer Predigt über die „Klugheit“. Frau Nordhofen ist Studiendirektorin am Studienseminar für Gymnasien in Offenbach.

Am 11. März spricht der gegenwärtige deutsche Verteidigungsminister Dr. Franz-Josef Jung (57) über die Tugend der Tapferkeit.

Am 18. März spricht Günter Paul – Präsident des Hessischen Staatsgerichtshofes – zur Tugend der Gerechtigkeit.

Die Reihe geht am 25. März zuende. Dann wird Frankfurter Internistin Dr. Claudia Scheidt über „Zucht und Maß“ predigen.

Die Fastenpredigten beginnen jeweils um 18.30 Uhr.

Direkt an die Laienpredigten schließt sich eine Heilige Messe – ohne Predigt – an.

Die Diözese gab nicht bekannt, wann Kirchenvertreter Gegenrecht halten und Gelegenheit bekommen werden, sich in den entsprechenden Fachgebieten der Fastenprediger zu exponieren.
      
27 Lesermeinungen
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#28   landorganist   08:34:46 | Dienstag, 6. März 2007
Mal wieder ein
Beweis, wie opportunistisch Tradis sind. Da wird Kaiser Wilhelm II. als gottgläubiger Politiker ins Feld geführt, aber nicht erwähnt das er Protestant war, was bei den hier vertretenen Tradis gleich nach dem Leibhaftigen kommt.
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#27   Genoveva   10:21:49 | Montag, 5. März 2007
@Isidor: Genau lesen
RS sagt, daß die Predigt von Laien in der Messe verboten ist. In diesem Fall findet die Predigt aber außerhalb des Gottesdienstes statt.
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#26   Isidor   08:55:27 | Montag, 5. März 2007
Laienpredigten sind laut „redemptoris sacramentum“ nicht erlaubt
Laut römischem Dekret kann man lesen: „Laienpredigten“ sind nicht erlaubt! Pardon, aber ich hatte wohl ganz vergessen – wir sind ja hier in der „Deutsch-katholischen-Kirche“ – da ist ja alles anders. Fragt einfach Herrn Kardinal Lehmann, er wird es „Allen“ recht machen, die sich auf dem „Irrwege“ befinden.
Seid also wachsam – denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde!
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#25   Benedikt   23:49:07 | Sonntag, 4. März 2007
Freimaurergesicht?
so sieht ein Freimaurergesicht aus.
Bl*der geht es wirklich nicht mehr. Kaffeesatzlesen ist dem Herrn ein Greuel.
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#24   Marina   20:43:32 | Sonntag, 4. März 2007
schaut ihn gut an!
so sieht ein Freimaurergesicht aus. Schwarzer Anzug, gestylter Mann von Welt, kluges und beinahe fratzenhaftes Grinsen mit einer gescheiten Brille auf der Nase. So sind viele Politiker, die notabene auch für solche Verbrechen wie die Gefangennahme der Melissa Busekros (siehe kreuznet) verantwortlich sind. Erkennt diese Gesichter! Auch Benedikt hat ein verstelltes Gesicht, nur ist es den Leuten ob ihrer Euphorie wegen der trid. Liturgie-Verhandlung noch nicht aufgefallen. Wenn er sich einen neuen Namen gibt, werden es alle erkennen, dass Benedikt mit gezinkten Karten ein doppeltes Spiel treibt.
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#23   sniperhdk   11:20:05 | Sonntag, 4. März 2007
@Defensor
Wem haben wir die eine gepflegte Erbfeindschaft mit Frankreich zu verdanken gehabt?
Nun in gewisser Weise war Bismarck tatsächlich für die ewige Feindschaft gegen Deutschland verantwortlich, da es ohne ihn ja gar kein Deutschland gäbe. Bismark sicherte Deutschland gegenüber seinen Feinden, welche nicht aus Nationen bestehen, sondern seit jeher eine bestimmte Blutlinie ist. Die tatsächliche Wahrheit, warum es zu den den Weltkriegen kam, ist viel älter als Bismarck. Vielleicht sollten Sie mal nachforschen, wer überhaupt Napoleon III war. Bismarck führte eine sehr gute Friedenspolitik, die die Feinde Deutschlands abschreckte, sonst wäre der Krieg viel früher ausgebrochen. Auch wusste er um Staatsfeinde innerhalb der eigenen Reihen(nicht die Katholiken), deren wirken er mit den Sozialistengesetzen einzuschränken suchte.
Bei den Weltkriegen ging es nicht um Politik sondern um Religion.
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#22   Heggi   09:26:06 | Sonntag, 4. März 2007
Es ist ein liturgischer Kunstkniff,
diese sog. Fastenpredigt vor die hl.Messe zu verlegen, obwohl ich Fastenpredigten eigenlich am Sonntagnachmittag gewohnt bin, und zwar in einer besonderen Fastenandacht.
Nun gut, die Fastenpredigt mit Herrn Jung wird man auch nicht als sog. Statio begreifen können. Denn eine Statio soll keine Homilie ersetzen. Da aber die Predigt tatsächlich ausfallen soll, wenn Herr Jung spricht, kann es sich bei dem, was Herr Jung sagt, nicht mehr um eine Statio handeln, sondern nur um irgendeine Rede. (Ohne Predigt keine Statio!) Und bei einer Rede kann ich ggf. meine Ablehnung zumindest in gesitteter Form kund tun. Aus dem Bundestag ist das Herr Jung doch gewohnt. Konkret: Warum nicht Zwischenrufe machen, wenn man das aus inhaltlichen für notwendig hält. Den Redner bitten, Zwischenfragen zuzulassen etc. Da gibt es eine dosierte und durchaus noch gesittete Form von Unterbrechung, die man vom Pfarrer oder PGR-Vorsitzenden, der vielleicht als Versammlungsleiter vor der Messe fungiert, kaum beanstanden, und wenn mehrere von diesem Recht als Zuhörer Gebrauch machen, kaum unterbinden können.
Als Hinweis: Ich rede hier nicht wie ein Blinder von der Farbe.
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#21   Graf von Galen   22:49:23 | Samstag, 3. März 2007
Für ein freies und heiliges Deutschland, @ möchtegern-kathole
Ihrem u.g. Beitrag stimme ich voll zu. Beim Thema
„Tapferkeit“ sollte unsere US- Hilfskrieger besser den Mund halten.
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#20   Aurelius   21:10:07 | Samstag, 3. März 2007
@ Defensor Fidei
Unter [dem Kaiser] gab es dann die längste Friedenszeit seit langem. Nach dem Krieg wurde er dann zum Sündenbock.
Nun Bismarck hatte definitiv das Heft in der Hand, was bei dem politisch schwachen Wilhelm I. eben nicht nur zu den Sozialistengestzen geführt hat, sondern auch dazu, daß die Katholiken zu sogenannten „Reichsfeinden“ erklärt wurden. Das war wohl kaum im Sinne des Kaisers. Ebensowenig begeistert war der alte Monarch (zu dem Zeitpunkt noch König von Preußen) dann aber auch darüber, daß Bismarck den Krieg gegen Frankreich 1870/71 vom Zaun gebrochen hat.
Nachdem der „Lotse“ dann von Bord gegangen (worden) war, bemühte sich Wilhelm II. dann auch um die Aussöhnung mit den Arbeitern und ebenso mit den Katholiken.
Leider ist das Bild unseres letzten Kaisers wirklich sehr verzerrt. Es wäre schön, wenn man mit etwas weniger Ideologie und dafür mit etwas mehr Sachlichkeit an die Person Wilhelms II. rangehen würde. Eine meines Erachtens sehr gute Darstellung und interessante Dokumentation findet sich auf …w.deutschlanddokumente.de/.
Wenn man es liest, dann wird schnell klar, was die beiden Religionen unterscheidet. Für die Freunde der interkonfessionelle Ökumene wird die Luft da ziemlich dünn
Wahr ist es.
Doch mir scheint, daß die Zeit der religiösen political correctness sich den Ende neigt.
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#19   möchtegern-kathole   20:50:47 | Samstag, 3. März 2007
solange sich …
… die Bundeswehr zum Affen Amerkias macht sollten die deutschen Verteidigungsminister die klappe halten und dafür sorgen, damit die Bundeswehr wenig ausrichtet, und wenige Soldaten bei dem Wahnsinn am Hindukusch und sonst wo sterben.
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#18   Defensor Fidei   20:31:16 | Samstag, 3. März 2007
@ Aurelius
ich nehme an, Sie sprechen über Wilhelm II.? Nun, immerhin hat Seine Majestät im niederländischen Exil jeden Tag mit einem Gottesdienst begonnen, den er selber gehalten hat
Recht so Aurelius! Leider hat aber auch Dagmar das vollkommen verzerrte Geschichtsbild übernommen, das über Wilhelm II. verbreitet wird. Um Bismarck weiter hochleben zu lassen, muß der Kaiser schlechtgemacht werden.
Aber: Wer hat denn mehr Kriege geführt? Wem haben wir die eine gepflegte Erbfeindschaft mit Frankreich zu verdanken gehabt? Wer hat den unehrlichen Makler gespielt und sich damit Rußland verärgert? Wer hat die Sozialistengesetze erlassen und sie dadurch erst stark gemacht? Wer hat den Kulturkampf geführt? Bismarck war es, nicht der Kaiser. Unter dem gab es dann die längste Friedenszeit seit langem. Nach dem Krieg wurde er dann zum Sündenbock.
Ich finde es eine gute Sache, wenn Politiker öffentlich für ihren Glauben Zeugnis ablegen
So ist es. Nur leider machen es viel zu wenige. Mag aber auch daran liegen, daß nicht mehr besonders viele wirklich eng mit der Kirche verbunden sind.
Ich möchte noch kurz was zum letzten Mitteilungsblatt der FSSPX anmerken […] sehr lesenswert.
Da kann ich Ihnen nur zustimmen. Das letzte Mitteilungsblatt war wirklich sehr gelungen. Islam und Christentum sind sehr gut gegenübergestellt worden. Wenn man es liest, dann wird schnell klar, was die beiden Religionen unterscheidet. Für die Freunde der interkonfessionelle Ökumene wird die Luft da ziemlich dünn
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#17   Aurelius   19:47:16 | Samstag, 3. März 2007
Kaiser Wilhelm auf der Kanzel
Liebe Dagmar,
ich nehme an, Sie sprechen über Wilhelm II.? Nun, immerhin hat Seine Majestät im niederländischen Exil jeden Tag mit einem Gottesdienst begonnen, den er selber gehalten hat.
Ich weiß nicht, ob unser Verteidigungsminister sich geehrt fühlen würden, wenn er wüsste, daß Sie ihn hier mit unserem letzten Kaiser in quasi einem Atemzug nennen. Ich bezweifele aber, daß, wenn Jung „Gott mit uns“ sagt, es denselben dramatischen Effekt hat, wie wenn es von Queen Victoria’s favourite grandson kam.
Ad rem.
Ich finde das eine gute Sache, wenn Politiker öffentlich für ihren Glauben Zeugnis ablegen. Vielleicht wird das den einen oder anderen auch bewegen, dieses zu tun. Wir haben es bitter nötig, uns zu unserem Christentum zu bekennen. Vor allem in Zeiten, in denen wir auf dem besten Weg sind, vom Isalm zu unterwandert werden.
Ich möchte noch kurz was zum letzten Mitteilungsblatt der FSSPX anmerken. Wie jeder weiß, stehe ich der Priesterbruderschaft St. Pius X. nicht gerade nahe sondern sogar sehr kritisch gegenüber. Das letzte Mitteilungsblatt ist aber sehr lesenswert…
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#16   Appendix   19:13:43 | Samstag, 3. März 2007
Helau Herr Verteidigungsminister.
Wird der „Verteidigungsminister“ VOR oder NACH seiner Kanzelrede den Einsatzbefehl geben und er in Afghanistan oder Irak oder Kosovo oder wo immer er die Interessen der USA wahrnimmt mit Bomben und Kugeln AUCH Unschuldige hinmorden läßt?
Nun, wie auch immer, ich schlage vor, daß er bei seiner „Kanzelrede“ zumindestens eine Pappnase aufsetzen wird.
Das würde die Heuchelei zumindestens zur Satire abmildern.
Helau Herr Verteidigungsminister.
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#15   Defensor Fidei   17:35:23 | Samstag, 3. März 2007
@ Dagmar Kunze
wie standen die deutschen militärhelden 1990 und stotterten und schluckten vor den kameras auf die frage, wozu noch bundeswehr?
Das ist kein Argument gegen eine Armee, sondern höchstens ein Argument für eine bessere Bildung der Soldaten. Vermutlich wird man aber noch nicht einmal einen Offizier gefragt haben, sondern lediglich Soldaten der unteren Ränge. Wäre ja auch schlimm, wenn die mehr denken würden als die Offiziere.
wie sagte kanzelredner jung in hamburg im feinen übersee-club
Bloß keinen Neid. Ich selber schätze die hanseatischen Tugenden aber auch die Lebensart sehr. Das hat noch Stil!
unter warmen beifall, wir sind jetzt schon an 10 stellen militärisch in der welt tätig…
…und die Bevölkerung vor Ort ist heilfroh über den Einsatz der Bundeswehr.
heh, wie sagte brecht den müttern, sagt nein!
Brecht sagte viel, wenn der Tag lang war. Als aber die Arbeiter 1953 beim Volksaufstand in der Ostzone zu ihm kamen und wirklich mal etwas hätte sagen können, da hat er sein Maul nicht aufgemacht.
hoffentlich sagen alle rechtzeitig NEIN!
Genau. Und wenn sich die strategische Großwetterlage ändert, dann haben wir halt alle Pech gehabt. Oder aber wir bitten um einen Aufschub, damit wir auch wir noch unsere Verteidigungsarmee aufbauen können. Wenn man uns diese Zeit nicht geben will, dann können wir nur noch auf unsere Freunde hoffen. Vielleicht sind die ja so blöd und halten dann die für uns den A… hin. Auch für SIE !!
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#14   kreuzi   17:15:57 | Samstag, 3. März 2007
die kirche
muss den berufspolitikern, die ihre mitgleidschaft in der kirche, wie einen werbebanner um sich hertragen den kopf waschen. nur wenige monate liegt die beleidigung des bundestagspräsidenten zurück, als er in einem kloster die vom staat beschlossene abtreibung verteidigte und die kirchliche ablehnung dieser kritisierte. dieser judas gehörte auf der stelle vom rednerpult und aus dem kloster rausgetreten. :-@
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#13   Dagmar Kunze   16:46:25 | Samstag, 3. März 2007
kaiser wilhelm auf der kanzel,
das war beliebt, flotte miltärmusik, das hörte man gerne, deutschland militärisch in aller welt, das war chic, es ging um hehere ziele, das rechtfertigte vieles, wachsender militäretat, das rechnete sich, feinde auszumachen, wo es keine gab, das war ehrenhaft.
wie standen die deutschen militärhelden 1990 und stotterten und schluckten vor den kameras auf die frage, wozu noch bundeswehr? ihnen fiel nichts ein, nur allgemeines gefasel von risiken in der welt. dann kam schrittweise die deutsche hinführung in den krieg: erst humanitäre und hospitale aufgaben – strikt nach grundgesetz, dann beobachtung auf see, dann der risikoreiche erstflug nach serbien rein, dann kosovo verwicklungen – und das militante „robuste mandat“, hiess: endlich, es darf geschossen werden. und immer weiter in kampfhandlungen heinein.
wie sagte kanzelredner jung in hamburg im feinen übersee-club unter warmen beifall, wir sind jetzt schon an 10 stellen militärisch in der welt tätig.
und dann das noch, amerikanischen untersuchungen zufolge sind die deutschen schisserig geworden. in konsequenz kommen entsprechend filme, die grausamkeiten wieder in die gute stube bringen, bis hin zu laufenden tierfilmen, wo ein tier das andere brutal zerreisst. das muss in deutschen hirnen wieder ertragbar werden, dazu lustige militärmusik-festivals zum marschieren und mitmachen.
heh, wie sagte brecht den müttern, sagt nein!
hoffentlich sagen alle rechtzeitig NEIN! macht euch von den kanzeln und arbeitet am frieden
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#12   Typ   16:30:43 | Samstag, 3. März 2007
Wieso das?
Diese „Fastenpredigten“ von „Möchtegernpriestern“ gehören verboten.
1. Wieso verbieten? So schlimm, wenn Christen anderen Christen ihren Glauben bezeugen? Wenn das so ist, dann gehört es auch verboten, dass Eltern ihren Kindern etwas von Jesus Christus erzählen oder dass auf FSSPX-Tagungen Menschen miteinander über ihren Glauben reden.
2. Wieso „Möchtegernpriester“? Das Priesteramt und die Beauftragung zum Predigtdienst hängen zwar – im gegenwärtigen Kirchenrecht – miteinander zusammen, sachlich notwendig ist das aber nicht. Unter Ambrosius von Mailand war es den Priestern sogar verboten zu predigen. Und in der Schweiz ist es derzeit per Sondergenehmigung erlaubt. Und wenn der Papst will, könnte er diese Rechtsvorschrift morgen anders fassen. Wo sehen Sie also den Zusammenhang zwischen „Predigen“ und „Möchtegernpriestertum“? Woran erkennen Sie, dass exakt die genannten vier Personen Priester sein möchten? Ich sehe nur, dass sie eine Anfrage, eine Fastenpredigt zu halten, angenommen haben.
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#11   agmen   16:02:18 | Samstag, 3. März 2007
Gemeindesaal
Diese „Fastenpredigten“ von „Möchtegernpriestern“ gehören verboten. Herr Dr. Jung sollte, wenn überhaupt, seine Gedanken im Gemeindesaal offenbaren…
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#9   Typ   13:59:21 | Samstag, 3. März 2007
@adoro
Das bringt keine Seele extra in den Himmel.
Äh, ja und? Meinen Sie, wenn ein Lefebvre-Sektierer die Predigt hielte, würde die himmlische Registratur gleich mal wieder abzählen und Seelen abhaken? Was haben Sie denn für eine Vorstellung von dem Sinn einer Predigt?
Im übrigen ist das Konzept Laienpredigt vor der Messe um formal nicht gegen Redemptionis Sacramentum zu verstoßen, dann aber in der Messe keine Predigt, sehr sehr durchsichtig.
Äh, ja, genau. Da die Laien nicht in der Messe predigen dürfen, lagert man die Predigt aus, macht daraus einen eigenen Gottesdienst. Wer zur Messe gehen will, kann dies tun; wer nur die Predigt hören will, kann dies tun; wer beides will, kann beides tun. Dass in einer Messe keine Predigt stattfindet, hat gerade die Katholiban noch nie gestört – für die ist die Predigt ja ohnehin kein liturgischer Akt. So what?
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#8   Romulus   13:46:43 | Samstag, 3. März 2007
Was sucht dieser Typ auf der Kanzel?
Dieser Minister hat es gerade nötig über Tapferkeit zu parlieren… Solche Leute gehören nicht auf eine Kanzel. Natürlich wo? Wiesbaden mal wieder… blinde Hesseköpp…
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#7   PetrusX   13:14:32 | Samstag, 3. März 2007
Das ist das Ende
… ein Laie und dann auch noch ein Minister auf
der Kanzel.
Welch eine Tragödie für die eifrigsten unter den
Eifrigen hier auf dieser Seite.
Sozusagen der Untergang des christlichen
Abendlandes…:-)
Nur Mut Herr Minister.
Und katholisch sind die auf dieser Seite sowieso nicht.
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#6   freddie schenk   12:52:34 | Samstag, 3. März 2007
Endlich
hat kreuz.net Fastenpredigten gefunden, über die es „berichten“ kann, nachdem der „Artikel“ über den angeblichen Fastenpredigt-Skandal in Kassel von der Redaktion sofort wieder gelöscht worden ist. Weiter so, wer suchet, der findet.
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#5   sniperhdk   12:38:22 | Samstag, 3. März 2007
Relegion des weltlichen und geistlichen
Das Geheuchel der Politiker müßen wir jetzt wirklich schon zu Genüge ertragen und muß nicht noch in den Gottesdienst getragen werden, vielleicht wählen wir ja bald den Priesterkanzler.
Der Volksverräter Rothschild-Schröder hat ja auch die ganze Zeit von Tugenden gesülzt.
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#4   adoro te devote   11:59:41 | Samstag, 3. März 2007
Ganz Toll!
So wenig ich Herrn Jung schätze, so sehr muss ich doch darauf hinweisen, dass jener Bundesminister der Verteidigung ist. Die Tatsache, dass sich militärische Verbände der Bundesrepublik Deutschland an – aus meiner Sicht unnötigen – de facto Kriegseinsätzen beteiligen, ändert hieran nichts.
Also werte Redaktion: Gegen den Strom zu schwimmen, heißt nicht (sic!) unsachlich zu sein.
Ansonsten eine unnötige Idee der Kirchgemeinde. Das bringt keine Seele extra in den Himmel. Im übrigen ist das Konzept Laienpredigt vor der Messe um formal nicht gegen Redemptionis Sacramentum zu verstoßen, dann aber in der Messe keine Predigt, sehr sehr durchsichtig.
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#3   Gunsenum   11:52:00 | Samstag, 3. März 2007
Gute Idee!
ich finde diese Idee hervorragend. Gehen Sie doch mal davon aus, dass sich die Prediger inhaltlich und glaubensfachlich mit den Thematiken auseinandersetzen werden.
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#2   r.ruhrgebietler   11:42:45 | Samstag, 3. März 2007
@Gotthard – Sind Sie nicht zu Zeit in Therapie?
Gotthard, wie konnten Sie Freigang bekommen?
Ihre Anmerkung zu diesem Thread ist, wie üblich, Müll!
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#1   Gotthard   11:26:31 | Samstag, 3. März 2007
Fastenpredigt
eine sehr gute Initiative … nicht nur Kleriker sind „Vertreter der Kirche“.
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