Wann wird es sich endlich herumsprechen, daß Kinder, Küche und Kirche wichtiger sind als die Geldarbeit? Ein Kommentar.
Links: Familienministerin Ursula von der Leyen Rechts: Der Augsburger Bischof Walter Mixa
(kreuz.net) Die letzten die es noch nicht eingesehen haben, sind die verhärteten Alt-68er: Die Geburtenrate
der Menschheit ist eine Überlebens- frage.
Die Einkindfamilie ist am Aussterben und führt zum Aussterben.
Die Zukunft gehört den Kindern, der Jugend, dem Leben – und somit den Müttern.
Für die wenigsten Mütter
ist ihre Mutterschaft etwas Grauenvolles. Sie freuen sich daran und sind dadurch erfüllt. Unzufriedene
gibt es im übrigen auf allen Gebieten.
Da der Mann weder gebären noch Mutter sein kann, liegt es –
leider – in erster Linie an ihm, seine Familie mit den Mitteln des täglichen Lebens zu versorgen.
Für
ihn bequemer ist allerdings, wenn seine Frau diese Aufgabe auch noch übernimmt.
Darum forderte die irischstämmige,
sozialistische Arbeiterführerin Mother Mary Jones († 1930) schon vor hundert Jahren das Ende der Doppelbelastung
der Mütter:
Frau Jones wollte, daß Frauen im Geldarbeitsleben weniger Lohn bekommen als die Männer,
damit sie so zum Mutterdasein ermutigt würden.
Denn im Leben ist es so, daß zuerst das Leben kommt –
das heißt: die Mutter, die Kinder, die Familie. Die Geldarbeit hat nur insofern einen Sinn, als sie im
Dienst des Lebens steht.
Es ist eine Tragik, daß man heute solche Binsenwahrheiten wiederholen muß.
Aber wenn es um Binsenwahrheiten geht, sind manche Leute empfindlich.
Der Bischof von Augsburg, Mons.
Walter Mixa, hat kürzlich lediglich den Willen der christdemokratischen Familienministerin Ursula von
der Leyen kritisiert, junge Frauen als Arbeitskräftereserve für die Industrie zu rekrutieren.
Das hat
die Industrie und ihre Wasserträger – die christdemokratischen und sozialistischen Blockparteien – mächtig
empört.
Der Industrie und ihren politischen Vertretern kommt es gelegen, daß Frau von der Leyen künftig
dreimal so viele Kinder wie bisher in Kinderkrippen packen und dafür andere Familienleistungen kürzen
will.
Damit degradiere die Familienministerin die Frauen zu Gebärmaschinen – analysierte Bischof Mixa
scharf.
Die Ministerin mißachte alle „wissenschaftlichen Erkenntnisse“ über die besondere Mutter-Kind-Beziehung
in den ersten Lebensjahren.
Wissenschaftliche Erkenntnisse sind bekanntlich vor allem dann nötig, wenn
der gesunde Menschenverstand nicht mehr arbeitet.
Wissenschaftliche Erkenntnisse konnte man kürzlich
in der evangelischen Nachrichtenagentur ‘idea’ lesen.
Die Agentur berichtete über eine Langzeitstudie
des Heidelberger Präventionsmediziners Professor Ronald Grossarth-Maticek.
Dessen Ergebnisse bestätigen,
was die deutsche Psychologin Christa Meves schon seit 30 Jahren anmahnt: Es gibt für einen Menschen nichts
Besseres als eine ununterbrochene Mutter-Kind-Beziehung in den ersten Lebensjahren. Kaum zu glauben –
nicht wahr?
Die Ergebnisse der Studie von Grossarth-Maticek: Von 1.000 Kindern, die eine gesunde Mutter-Beziehung
erlebten, werden später 48 rauchen, 34 alkoholsüchtig sein und 13 vor dem 60. Lebensjahr an Krebs erkranken.
Wenn die Beziehung zur Mutter traumatisch – auch nur wenige Tage durch einen Krankenhausaufenthalt –
unterbrochen wurde: Dann werden von 1.000 Kindern 330 rauchen, 212 alkoholsüchtig sein und 117 vor dem
60. Lebensjahr krebskrank.
Auch ohne die wissenschaftlichen Erkenntnisse von Grossarth-Maticek ist leicht
zu erkennen, daß Bischof Mixa Offensichtliches ausgesprochen hat.
Doch die Verteidiger der Großindustrie,
die sich vom Bischof auf den Schlips getreten fühlten, antworteten mit einem verbalen Amoklauf.
Der
Chef der bayerischen SPD-Landesgruppe im Bundestag, Florian Pronold, schimpfte, daß Mons. Mixa angeblich
eine „mediale Form der Hexenverbrennung“ betreibe.
Der Bischof wolle „Frauen zuhause anketten“.
Aber
Herr Pronold: Glauben Sie immer noch, daß die Kinder vom Storch gebracht – und vielleicht auch noch von
ihm aufgezogen – werden?
Die Vorsitzende der Frauen-Union, Maria Böhmer, polemisierte „sehr erschrocken“:
„Polemik hilft niemandem“.
Liebe Frau Böhmer: Ein Hinweis auf eine Binsenwahrheit ist noch keine „Polemik“.
Die Grünen-Parteivorsitzende und Zölibatsverstärkerin Claudia Roth, gab sich pastoral: Bischof Mixa
sei „ein kalter Krieger, kein guter Hirte und auch als Militärbischof ungeeignet.“
Sein Weltbild sei
„aus längst vergangenen Zeiten“. Er betreibe gar einen „Kreuzzug“ gegen Kinderbetreuungseinrichtungen.
Daß sie, Frau Roth, nichts von den „Kreuzzügen“ verstehen, ist schon klar: Aber verstehen sie etwas
von Kinderbetreuungseinrichtungen?
Die inhaltsleere Empörungsstrategie gegen den Bischof ist eine Tragödie.
Kinder gibt es keine mehr. Zukunft gibt es keine mehr.
Wozu dann sollen neue Menschenmassen der Industrie
zugeführt werden? Wozu?
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147 Lesermeinungen
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#147 methusalix † 18:04:01 | Montag, 26. Februar 2007
Zustimmung landorganist! Wenigstens waren es diesmal nicht schon wieder die Juden, so wie das bei den
Christen die letzten zweitausend Jahre immer der Fall war. Man muss auch den allerkleinsten Fortschritt
sehen und lobend anerkennen. Sonst kriegen diese Hexenverbrenner ja nur Zunder.
#146 BossCo139 14:11:05 | Montag, 26. Februar 2007
Zukunft durch Kinder? Wo es weder ausreichend Lehrstellen noch Arbeitsplätze für die Nachkommenschaft
der jetzigen Elterngeneration gibt, kann der Generationen-Vertag nicht eingehalten werden. Wohl oder Übel
ist der Zug wohl für DL in dieser Hinsicht abgefahren. Die Arbeitslosen und Sozialfälle von morgen werden
keineswegs imstande sein, die Zukunft Deutschlands zu sichern.
#144 Horst Metzker 13:06:20 | Montag, 26. Februar 2007
Denn sie wissen nicht, was sie tun. Weißes Papier ist dazu da bedruckt zu werden, und Sendezeiten, um
auch jedem ein Programm zu bieten, das möglichst ausgewogen ist. Dies trifft ja auch auf kreuz.net zu,
das so überflüssig wie ein Kropf ist. Jedoch, trifft Bischof Walter Mixa des Pudels Kern, wenn er von
Gebärmaschinen spricht. Wir haben doch schon die Generation erzogen, die nach dem Motto der Selbstverwirklichung
leben will, ohne Kompromisse. Wo waren denn die Aufschreie der Gesellschaft, als ein Vierfachehemann Bundeskanzler
wurde, und ein Fünffachehemann Außenminister? Da ist dagegen ja ein Horst Seehofer mit schwangerer Freundin
ein Kandidat für die nächst Seligsprechung. Die Frusti Alice Schwarzer sollte doch mal aufhören, den
Männern immer nur den Schwarzen Peter zuspielen zu wollen, und statt dessen ihre Geschlechtsschwestern
darüber aufklären, daß der Mann für seine Anatomie nichts kann. Es geht hier immer um die Homoidiologie,
die Alleinerziehenden, den Zusammenlebenden, und man versucht dies als gleichrangig zur Verbindung Mann
und Frau und Kind, darzustellen. Homos dürfen Kinder adoptieren, Alleinerziehende erwarten vom Staat,
daß ihre Kinder in der Schule erzogen werden, damit sie gleich nach Feierabend, den Maker treffen können.
„Ja das Kind hat den Fernseher, und ist sowieso so müde von der Straße, nachmittags.“ Dann sagt der
Bischof das Wort: Gebärmaschinen! Keine treusorgende, verantwortungsvolle Mutter, die in der Familie
mit einem sorgenden Mann lebt, hat bis jetzt widersprochen. Nur Medien.
Typ des ruhigen Seelsorgers (Christiansen) In der Christiansen-Sendung (es ist mir im Grunde peinlich,
mich auch nur als Gelegenheitszuschauer zu outen) wirkte der Bischof ganz wie ein ruhiger Seelsorger.
Das machte ihn stark und ließ das Gezeter dieser merkwürdigen, immer etwas schreihalsig wirkenden Frau
Schreinemakers im Ansatz entkräften. Wohl wegen dieser Schwäche hatte man bald den Eindruck, die Moderatorin
Griffe den Parteigängern der Krippenlobby im Laufe der Sendung immer mehr unter die Arme.
OK Genoveva, der Bischof darf weiter stänkern und ich stänker zurück! Können wir uns darauf einigen?
Ausserdem darauf, dass Frau von der Leyen, auch wenn sie für jedes Kind drei Gouvernanten hatte, von
dieser Materie vielleicht doch ein ganz klein wenig mehr versteht, als der Bischof. Und sie vielleicht
doch nicht so ideologisch vorbelastet ist. So ohne Weihe und als Frau und Protestantin. (Oder ist die
etwa katholisch? Das wäre dann der Super-GAU; nur für wen?) Jetzt zufrieden?
@methusalix u. @lorenz @methusalix: Was soll denn immer das Gerede, ein Bischof verstünde vom Thema nichts
und dürfe es auch gar nicht? Reden wir hier von Kinderzeugung oder von Kindererziehung und Familienpolik?
Von Kindererziehung und Familie versteht ein Bischof etwas, weil er a) selbst in einer Familie groß geworden
ist und b) als Seelsorger ständig mit dem Thema konfrontiert ist. Lassen Sie also bitte dieses peinliche
Getue auf dem Niveau von Herrn Beck! @Lorenz: Ich habe in den letzten Jahren einfach immer den Eindruck
gehabt, daß Rom eher auf den Typ des ruhigen Seelsorgers setzt.
#139 VirFortis 23:37:52 | Sonntag, 25. Februar 2007
wir brauchen wieder mehr gläubige Großfamilien mit 6 Kinder oder mehr. Am besten nicht in einer Großstatt
und befreundet mit anderen Großfamilien die gemeinam Gebetskreise bilden und das Christentum auch in
der Familie zelebrieren anstatt sich einen wirren Kopf um ein paar Euro mehr oder weniger zu machen…
@ makakema Für neue Feiertage sollte dann eine 5% Hürde gelten. Die schafft auch keine CSD Religion.
Weil man dann – insbesondere im rheinischen Raum – wieder den Karneval abziehen müsste. Stellt sich die
Frage: Warum muss man Narren so viel Freiheit gewähren ?
Nach dem Ausschluss aus der Rentenversicherung… …folgt der freiwillige (oder erzwungene) Verzicht
auf die kirchkichen Feiertage für alle diejenigen, die aus der Kirche ausgetreten sind. Bleiben ja noch
der 1. Mai und der Tag der deutschen Einheit um satt zu feiern. Ansonsten wird malocht. Oder will sich
jemand von diesen Schmarotzern den Vorwurf gefallen lassen, dass sie auch zu einer Geburtstagsfeier gehen
würden, auch wenn sie gar nicht eingeladen sind ???
#134 makakema 22:46:11 | Sonntag, 25. Februar 2007
@sulpicius War eh klar. Aber die Politiker von heute reden ja nur noch populistischen Scheiß. Wenn es
nach denen geht, fahren wir unseren Nachwuchs jeden Morgen im schadstofffreien Auto mit Energiesparlampen
ins Kinder-Guantanamo. Gefälschte Gutachten im Familienministerium, im Unweltministerium keine Ahnung
von Gesamtenergiebilanz und überhaupt scheint nur der politische Karriere zu machen, der sonst nix kann.
O tempora, o mores.
Ein Hoch auf die Betriebswirtschaft… …wo Kinder nix verloren haben. Ist ja auch nicht so wictig, wenn
man an dem Ast sägt, auf dem man sitzt. Alle die keine Kinder haben, sollten sofort aus der Rentenversicherung
ausgeschlossen werden. Es sei denn, sie können medizinisch nachweisen, dass sie keine Kinder bekommen
können. Das ist leicht. Alle anderen können sich um ihre Alterssicherung selber kümmern. Ich bins echt
Leid diesen Schmarotzern den Steigbügel zu halten.
#131 Sulpicius 22:11:09 | Sonntag, 25. Februar 2007
Methu… …läßt die Katze aus dem Sack. Er ist ein Kirchenhasser par exellence. Hast Du Dir schon ein
Jakobinermützchen gekauft? Und die Moral von der Geschicht’: Hüte Dich vor einem Menschen, der nur das
Beste für die Menschheit will… Grauenhaft!
@ Sulpicius Man muss nur Eltern sein, dann braucht man keinen Link. Bussmann und Co geben ihre Kinder
gern in Abschiebehaft. Dort sind sie hermetisch abgeriegelt, indoktriniert und scheinbar versorgt. Daran
glauben diese Menschen. Dafür gönnen sie sich den dritten Urlaub und das zweite Auto. Muss man ja haben.
Wenn’s die anderen auch schon haben… Also her damit. Koste es was es wolle…
#128 Benedikt 18:34:32 | Sonntag, 25. Februar 2007
@ Serendipity Na ja Gott sei Dank gibt es in Deutschland eine Trennung zwischen Kirche und Staat So getrennt
sind Kirche und Staat in Deutschland nicht. Im Gegensatz zu Frankreich gibt es in Deutschland keinen Verfassungsgrundsatz
der „laicité“.
Haben der Bischof und die Ministerin Recht? Lieber Horst, Sie haben da etwas bedenkenswertes gesagt. Immerhin
sind die, die erziehung heute leisten müssen, ihrerseits oft in recht verluderten Familien groß geworden
und in erziehungsdingen total verunsichert. Ich denke aber, dass Kinderkrippen nur in den wenigsten Fällen
eine Besserstellung für das kind bedeuten. Für diese wenigen Fälle sollte es sie geben, aber eben nicht
als staatlich vorgegebenr sozialer Standard für eine jede Familie. Hoffen wir, dass Sie Recht haben,
wenn Sie mutmaßen, dass der sittliche und soziale Tiefpunkt unserer Gesellschaft bereits erreicht wurde.
#125 Horst Metzker 16:34:19 | Sonntag, 25. Februar 2007
Und wenn beide Recht haben? Vielleicht will Frau von der Leyen denen helfen, die schon von den eigenen
Eltern in Sachen Erziehung, vernachläßigt wurden, und so nicht wissen können, wie es gehen könnte?
Vielleicht will Bischof Walter Mixa sagen, daß Beine breit, 9 Monate Trächtigkeit, Geburt und Tschüß,
nichts mit Mutter und erst Recht nichts mit Familie zu tun hat. So, wie ein hohes Maß unserer Familien,
durch eine säkularisierte Gesellschaft, sittlich und sozial am Tiefpunkt ist, ist es unser Staatsgefüge,
bei dem kaum mehr einer weiß, wo es „lang geht.“ Frau Ursula von der Leyen ist sich dessen bewußt, und
auch Bischof Walter Mixa. Nur, die Ministerin muß es dem Wähler richten, der Bischof hat sich Gott zu
verantworten. Ist es denn nicht tragisch Frau Bussmann, daß wir Männleins keine Kinder bekommen können?
Klagen sie da mal Gott an, aber nicht uns schwache Männer! Übrigens: Gehören sie auch noch den Alt68igern
an?
Lieber Private-Notes, wenn zu dem vermeintlich schmalen Gehalt, dass Sie für unauskömmlich halten, auch
noch Kinder durchzufüttern, Kindergeld und die Pro-Kind-Subvention eines Kindergartens (Vollkostenkalkül)
hinzukommt, sollte die gröbste Not abwendbar sein.
#123 private-notes 15:50:19 | Sonntag, 25. Februar 2007
Leistbar? Ich habe heute mit einem etwa 70jährigen Bekannten gesprochen. Er meint, dass heute ein Gehalt
von 1400 Euro Brutto Durchschnitt ist. Ein junger Angestellter bei der Wagon Lits verdient als Lagerkraft
etwa 850 € netto. Würde seine Frau nicht auch arbeiten gehen, könnten die beiden sich nicht einmal
die Wohnung leisten. Der Traum von der Familie, in der der Mann dem Broterwerb nachgeht und die Gattin
sich um Haushalt und Kinder kümmert, ist bei diesen Rahmenbedienungen nicht mehr haltbar. Da geht es
nicht mehr um Egoismus und Selbstverwirklichung, sondern schlicht und einfach ums überleben. Ich weiß
ja nicht, was ihr Leute so verdient – aber vielleicht sollte man berücksichtigen, dass man zu leicht
anderen Menschen seine eigenen Moralvorstellungen überstülpen kann, wenn man selbst in der Lage ist,
sich diesen Standard leisten zu können.
*********************** Strauß nannte die weichen nördlichen Unionspolitiker Albrecht , Hamburg und
Bremen, deren Namen habe ich vergessen „ Nordlichter“ und sie , Albrechts Tochter ist ihm nicht nur äußerlich
ähnlich, wobei beide gutaussehend waren und sind.
@ Bussmann Ja klar. Immer schön die Qualifikation und den Egoismus im Blick behalten. Bloss nicht das
Wohl der Kinder. Sie sind ein echtes Paradebeispiel für familiäre trostlosigkeit. Dass Kinder in ihren
ersten Lebensjahren bei einer Mutter besser aufeghoben sind, als bei einem Vater als ständigen Bezugspunkt,
wird Ihnen jeder Psychologiestudent im 1. Semester leicht erklären können. Aber das interessiert Sie
vermutlich nicht besonders. Aber wozu die Psychologie bemühen, wenn die Betriebswirtschaft doch so viel
aussagekräftiger ist.
Liebe Genoveva, Gestatten sie mir neben einem Lob für Ihre sehr sachlichen Wortmeldungen folgende frage.
Wieso empfiehlt man sich nur für die zweite Reihe der Kurie, wenn man es als Bischof auf sich nimmt,
öffentlichkeitswirksamer Poltikschelte zu betreiben und die sicher belastende Kontroverse auf sich zu
nehmen? Einen gesegneten Sonntag, L.
#118 Lucie Fehr 13:13:59 | Sonntag, 25. Februar 2007
Vielen Dank auch für das heutige Evangelium. Ich vermute, dass wir uns noch des öfteren in diesen Foren
treffen und auf der gleichen Seite kämpfen werden. Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich mich wieder
zu Wort melden. Ihre Aufmunterung tut gut, besonders auf – ich muss es sagen – inzwischen feindlichem
Terrain. Fortis in fide! Lucie
Die drei K’s wann spricht sich in der Männerwelt endlich herum, dass Frauen auch über die tägliche
Berufsarbeit sich qualifizieren wollen. Was spricht dagegen, dass die Männer zu Hause bleiben und die
drei K’s leben. Es gibt viele Ehepaare, wo die Frau besser verdient als der Mann. Frauen, die eine hochqualifizierte
Ausbildung haben, und es werden immer mehr, wollen nicht mehr nur Heimchen am Herd sein. Ob es manchen
Bischöfen passt oder nicht, sie sollten sich mal damit abfinden, denn Frauen schweigen nicht mehr länger
und auch nicht mehr in der Kirche.
Hallo Lucie… …vielen Dank für die aufbauenden Worte. Sowas hört man selten genug. Aber ich denke,
dass gerade die Fastenzeit zur Umkehr anregen muss. Das bedeutet, dass wir verstärkt hier tätig sein
müssen. Schliesslich geht der Arzt ja auch nicht zu den Gesunden. Also versuchen wir gemeinsam SEINE
Nachfolge anzutreten. Mit allen Schwächen, die wir haben und auch mit der Versuchung im Nacken, es uns
einfach zu machen und die Beine hochzulegen…
#115 Lucie Fehr 13:03:36 | Sonntag, 25. Februar 2007
Bruder Theophil, nutzen Sie die Gelegenheit! Anscheinend sind wenigstens die beiden gottlosen Turteltäubchen
ausgeflogen. Das Forum leidet darunter nicht. Sie werden verstehen, dass ich diese Sorte von Spöttern
vermehrt seit meiner Heirat kenne, und wünsche Ihnen viel Erfolg im Kampf gegen die Mächte des Bösen.
Solche Zyniker befinden sich unter den Gründen, aus denen ich mich in dieses Forum begeben habe. Ich
war mir sicher, dass mein Ehename Sarkasmus herausfordern würde. Arbeiten Sie weiter mit Beharrlichkeit.
Lucie
Mixa geht es NICHT um das Kindeswohl, sondern darum, Frauen an Haus und Herd zu binden. Wäre es Herrn
Mixa wirklich um das Kindeswohl gegangen, so hätte er auch die Männer in die Pflicht gerufen. Aber nein,
auf solche Ideen kommt er ja erst gar nicht.
#110 methusalix † 12:17:01 | Sonntag, 25. Februar 2007
Hallo Genoveva! Mich ärgert die leichtfertige Art, mit der Sie auf Bischof Mixa einschlagen. Es ist klar,
dass Sie den guten Bischof unter allen Umständen verteidigen müssen, auch wenn er noch so viel Unsinn
redet auf Gebieten, von denen er nichts verstehen darf! Die Engländer haben für dieses Verhalten einen
alten Spruch: „Right or wrong, my country!“ Leider ist dieses Verhalten wenig hilfreich, wenn es darum
geht Menschen, jetzt insbesondere Frauen, das Leben leichter zu machen. Und da ist ein verbessertes Angebot
an Kinderbetreuung sicher hilfreicher, als Frauen als „Gebärmaschinen“ zu beschimpfen und Frau von der
Leyen „ideologische Verblendung“ zu unterstellen. Die Glaubwürdigkeit der Kleriker in der katholischen
Hierarchie nimmt dabei Schaden, weil er versucht sein mittelalterliches Weltbild, allen Frauen die Wahlmöglichkeiten
zu erschweren, bzw. eine Verbesserung der Wahlmöglichkeiten durchzusetzen, als das allein seligmachende
zu betonieren.
Beck über Mixa: mit einem Witz auf Mixas Wortmeldungen: Eine einsame Frau habe sich als Gesellschaft
einen Kater gekauft, der aber jeden Abend unterwegs gewesen sei und sie alleine gelassen habe. Auf Rat
einer Freundin habe sie ihn daraufhin kastrieren lassen. Als sie später der Freundin klagte, der Kater
sei weiterhin jeden Abend unterwegs, habe diese ungläubig gefragt: „Wieso denn, der kann doch gar nicht
mehr?“ Darauf habe die Frau gesagt: „Das nicht, aber er berät jetzt.“ Beck erntete lautes Gelächter
und großen Applaus.
#108 Genoveva 11:48:05 | Sonntag, 25. Februar 2007
@methusalix: Ihr Versuch, das Absinken der Geburtenrate nach dem Anschluss zu katholisch begründen ist
zwar ehrenvoll, aber erklärt immer noch nicht, warum die armen, sozialistisch erzogenen Frauen in der
DDR deutlich mehr Kinder hatten, als die Frauen im Kapitalismushimmel in Westdeutschland. Ich wüßte
nicht, was an meiner Erklärung katholisch sein sollte – das sind Ergebnisse soziologischer Studien (u.a.
der FU Berlin). Von einem „Kapitalismushimmel“ habe ich nicht gesprochen und würde ich auch nie. Das
frühe Erstgebären (und das ist nun einmal erwiesermaßen ein Faktor) begründen die Soziologen mit den
geringeren Lebensoptionen in der DDR. Darüber hinaus war das System in der DDR mit der staatlich zentralisierten
Kindererziehung natürlich bequemer – das bestreite ich ja nicht grundsätzlich. Aber die DDR war trotzdem
kein demographisches Paradies (die Reproduktionsquote lag schon vor der Wiedervereinigung deutlich unterhalb
der Erhaltungsgrenze von 2,1). Mich ärgert die leichtfertige Art, mit der Sie auf Bischof Mixa einschlagen.
Er hat sich an keiner Stelle gegen die Vereinbarkeit von Kindererziehung und Beruf ausgesprochen – er
sagt nur, daß es in einer humanen Gesellschaft möglich sein sollte, diese Dinge nacheinander tun zu
können. Die meisten Frauen wollen ja die vom Bischof genannten drei Jahre mit ihren Kindern verbringen,
können es aber aufgrund von ökonomischen Zwängen nicht. In diese Wunde den Finger zu legen, hat mit
Hexenverbrennung nichts zu tun.
#106 methusalix † 03:04:57 | Sonntag, 25. Februar 2007
Ich wusste doch, dass ich Ihnen noch eine Antwort auf einen Ihrer berüchtigten Zweizeiler schulde! Sulpicius:
Sicher, bestimmt Frau Leyen… … mit ihren Kindermädchen und Gouvernanten… O weia, methu! Na Sie
wissen ja Bescheid im Hause von der Leyen, Sulpi! Die Kinder hat sie aber schon selber bekommen dürfen?
Und gab es gleich nach der Entbindung eine Amme? Oder hat sie doch selber gestillt. Ach herrje, Sulpi,
selbst wenn sie für jedes Kind eine Gouvernante gehabt hätte (was nicht der Fall war, nachzulesen in
etlichen bunten Blättern), hätte sie doch hundertfach mehr Ahnung von Ehe, Familie und Kindern, als
der Oberhexenverbrenner von Augsburg.
#105 obelix † 03:00:53 | Sonntag, 25. Februar 2007
Hallo Genoveva! (und sulpi natürlich!) Genoveva: @Methusalix: Du redest chronisch dummes Zeug Mit der
Kinderkrippe hat das alles nur sehr wenig zu tun. Tut mir leid, wenn ich Ihnen mit dem „dummen Zeug“ zu
nahe getreten bin Genoveva, aber diese Aussagen stammen von meinen Kolleginnen, die in der DDR aufgewachsen
sind und jetzt dort eigene Familien gegründet haben. Noch mal im Klartext für Sie: Diese Frauen haben
die Kinderbetreuung der DDR am eigenen Leib erlebt, sind nach dem Anschluss dort geblieben, haben jetzt
selbst Kinder und freuen sich sehr, dass Frau von der Leyen wenigstens ansatzweise die Möglichkeiten
zur Kinderbetreuung, die sie aus ihrer Jugend kennen, wieder schaffen will. Dass dann dort weder sozialistische
noch katholische Indoktrination betrieben wird, versteht sich von selbst, da sie von Indoktrination JEDER
ART die Schnauze voll haben. Ihr Versuch, das Absinken der Geburtenrate nach dem Anschluss zu katholisch
begründen ist zwar ehrenvoll, aber erklärt immer noch nicht, warum die armen, sozialistisch erzogenen
Frauen in der DDR deutlich mehr Kinder hatten, als die Frauen im Kapitalismushimmel in Westdeutschland.
PS an Sulpi: ausserordentlich argumentativ und gehaltvoll Ihr Zweizeiler. Sie können das doch besser.
Geben Sie sich einfach mehr Mühe und nehmen Sie sich ein Beispiel an Genoveva. Nur Mut!
#104 makakema 00:53:35 | Sonntag, 25. Februar 2007
@wehrbauer Ja, da könnte was dran sein, wenn man – auch nur im entferntesten – von einem intelektuellem
Diskurs ausgehen könnte. Dazu fehlen jenem Mittelschüler aber die Grundlagen. Großgeworden in den Komsomolbünden
der Gewerkschaft fehlt im wohl auch der katholische Unterbau.
#103 Wehrbauer 00:38:12 | Sonntag, 25. Februar 2007
ich finde man sollte vielmehr froh sein wenn ein Geistlicher von Politikern attakiert wird. Gefährlicher
ist es wenn Politiker den Geistlichen zu ihren Aussagen applaudieren
@ Wehrbauer Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Es geht um Kurt Beck von der SPD und nicht um Volker Beck
von den Grünen. Von dem hätte ich sowieso keine andere Äusserung erwartet. @ makakema Ja. Jeremia lässt
hoffen. Lassen Sie uns gemeinsam beten.
Beck’sche Ausfälle @Bruder Theophil – Na ja, ich glaube an die Kraft des Gebetes. Und sagt nicht Jeremia
35,20-21 „Und du, weissage ihnen alle diese Worte und sprich zu ihnen: Der HERR brüllt aus der Höhe
und erhebt seine Stimme aus seiner heiligen Wohnung. Laut brüllt er über seine Weide; ein Jauchzen wie
die Kelterer stimmt er an gegen alle Bewohner der Erde. Ein Getöse dringt bis ans Ende der Erde, denn
einen Rechtsstreit hat der HERR mit den Nationen, er hält Gericht mit allem Fleisch; die Gottlosen gibt
er dem Schwert preis, spricht der HERR.“ Und in Jeremia 35,33 geht es dann weiter: „Und die Erschlagenen
des HERRN werden an jenem Tag daliegen von einem Ende der Erde bis zum andern Ende der Erde. Sie werden
nicht beklagt, und [ihre Leichen] werden weder eingesammelt noch begraben; zu Dünger auf der Fläche
des Erdbodens sollen sie werden.“ Das läßt mich hoffen.
@ makakema Ihr Wort in GOTTES Ohr. Aber er hat auf die erste Arche auch die Zecken und Mücken gelassen.
Warum sllte er uns dann vor den Beck’s dieser Welt verschonen ?
ein neues opfer erst waren der bischof von fulda und der bischof von regensburg im mittelpunkt dieser
internetseite. jetzt ist es der bischof von augsburg. es kommt mir ein wenig komisch vor, wenn hier menschen,
insbesondere bischöfe angegrffen werden, die eigendlich nur die meinung der kirche darstellen und auslegen.
bischof mixa hatte recht mit seiner äußerung. zumal er nicht gesagt hat, dass die frau wieder hinter
den herd gehört. wir sollten alle mal den blick auf die politiker werfen, denn sie zerstören das bild
und das ansehen unserer kirche in deutschland mehr, als die kirchlichen würdenträger!!!!!!!!!!!!
Jetzt lassen sie die Maske fallen SPD-Beck bezeichnete Mixa in einer Rede vor der Programmkonferenz der
SPD in Berlin als „kastrierten Kater“. Wo führt das noch hin? Haben wir denn nur noch populistisches
Pack in den verantwortlichen Positionen? Eine Freude bleibt aber; bei den zukünftigen Herrn Deutschlands,
den Moslems wird Herr Beck mit dieser Aüßerung noch nicht mal als Dhimmi durchgehen. Wenn es stimmt,
das jedes Volk die Regierung bekommt, die es verdient, dann muß das deutsche Volk böses verbrochen haben.
Wenn ich jetzt an Karma glauben würde … So kann ich nur hoffen, daß G’tt meine Gebete erhört, Berlin
mit einer Sintflut überzieht und vergißt, je zwei von jeder Politikersorte in die Arche zu packen.
@shuca Klar bin ich traditionell . Ich betrachte den liberalen Katholiken als einen nützlichen Idioten
Satans . Du bist gesund, nüchtern und sonst auch gut dabei?
Der Bischof hat vollkommen recht, leider wird er von seinen „ feigen“ Amtskollegen im Stich gelassen.
Was Frau Leyen von sich gibt ist purer Blödsinn und kostet den Steuerzahler viel zu viel. Dieses Geld
sollte den betroffenen Familien zufließen, der Staat würde entlastet werden und es gäbe wieder gesunde
Familien.
Hoffnung Meine Kinder sind nicht in die Ganztagsschule gegangen , meine Kinder sind von 2 Jugendämter
von 2 völlig verschiedenen gottlosen Systemen angegriffen worden . Mit Hilfe der Heiligen Mutter habe
ich zwei perverse Systeme besiegt . Klar bin ich traditionell . Ich betrachte den liberalen Katholiken
als einen nützlichen Idioten Satans .
@Shuca u. Theophil Bruder Theophil schrieb:Nein. Meine Frau hat mit unseren zwei Kindern nämlich genau
das gemacht, was ich hier schreibe. Die ersten Jahr strikt sich um das Wohl der Kinder kümmern. Alles
andere ist nachrangig. Sie dürfen aber weiterhin gerne 3 mal pro Jahr an Ihren liebsten Strand fliegen.
Danke! Wofür auch immer. Da Sie sich zutiefst in meinen Urlaubsgewohnheiten irren, sollten Sie Eure weiteren
Auslegungen auch überdenken. Kümmer mich selber strikt um das Wohl der Kinder, während meine Frau arbeiten
geht. Shuca: Ehe und KinderAlso ich bin der Meinung … Es gibt Momente im Leben zu reden und zu schreiben,
und Momente es nicht zu tun. Letzteres haben Sie verpasst.
@ Hoffnung Wieso legt Ihr an alles Andere höhere Maßstäbe an als Ihr selber bereit seid zu erfüllen?
Nein. Meine Frau hat mit unseren zwei Kindern nämlich genau das gemacht, was ich hier schreibe. Die ersten
Jahr strikt sich um das Wohl der Kinder kümmern. Alles andere ist nachrangig. Sie dürfen aber weiterhin
gerne 3 mal pro Jahr an Ihren liebsten Strand fliegen.
Ehe und Kinder Also ich bin der Meinung jeder Vater sollte seinen Sohn wenn er sich mit den Gedanken trägt
eine Ehe in Deutschland einzugehen und vielleicht zwei oder mehrere Kinder haben zu wollen , daß er ihn
die Scheidungsrate in diesem Land plausibel erklärt , das er ihn die Düsseldorfer Tabelle vorlegen tut
und ihm einen gut funktionierenden Taschenrechner zur Verfügung stellt . Und wenn der junge Mann dann
seine Chancen aussrechnen tut wann er im Pappkarton unter Brücke schlafen wird , dann wird er seinen
Vater sagen . Vater ich gehe lieber ins Bordell , das ist viel billiger und ich bin auf der sicheren Seite .
Frau von der Leyen die Sache ist nicht so einfach wie es oberflächlich aussieht .
@Shuca … Es gab sogar Eltern die ihre Kinder Montagsfrüh dem Staat übergeben haben und Freitagsabend
nicht mehr abholen konnten weil sie besoffen waren . Genau, das können wir doch nicht wirklich machen!!!
Die Kinder Deutschlands sollten soviel Zeit als möglich mit Ihren besoffenen Eltern verbringen. Mal
ehrlich, denkt hier einer von den KKK Tradis mal über das nach was Sie sagen oder redet Ihr nach was
euch vorgegeben ist? Wieso legt Ihr an alles Andere höhere Maßstäbe an als Ihr selber bereit seid zu
erfüllen? Die „Heilige römisch katholische Kirche“ hat sich im Namen Christi schon sehr oft versündigt,
aber wenn ihr einen fehlerhaftes Beispiel für die Ganztagesbetreuung entdeckt veranstaltet Ihr den Tanz
ums goldene Kalb. Wenn durch das Angebot der Ganztagesbetreung die ein oder andere Frau Ihr Kind nicht
abtreiben würde, würdet Ihr Sie anprangern dass Sie es in die Ganztagesbetreuung gibt. Wenn es heisst
das die Wissenschaft etwas empfiehlt was in eurem Kram passt, da haltet Ihr sie hoch. Tut Sie es nicht,
da sagt Ihr Sie Irrt oder sei dämonisch. Es fehlt euch halt am Vertrauen in Gottes wirken, und das wahrscheinlich
weil es sich mit eurem Tun nicht deckt. Strebt ihr nach dem Heiligen Schein der Scheinheiligkeit?
@ Gallowglas Geht mindestens drei mal pro Jahr in Urlaub, kauft Euch ein besseres Auto als Euer Nachbar
hat ebenfalls wenig mit religiösen Realitäten zu tun. Denn nur dadurch wird ein Kind zur Last. Zur persönlichen
Imponderabilie. Auch Ihre ?
@romulus In der Ex-DDR gibt es das Angebot der Kleinkindbetreuung zuhauf. Trotzdem hauen die aus Neufünfland
ab und zwar gerade junge Familien und ziehen in Länder, wo es diese Einrichtungen kaum gibt. Was willst
Du Genie nun mit dieser Beschreibung einer innerdeutschen Wanderungsbewegung sagen? „Junge Familien fliehen
aus Brandenburg mit Zwangskinderfrippen in den krippen-freien Westen – speziell nach Bayern?“ … so wolltest
du doch verstanden werden, oder?
#81 Gallowglas 22:45:05 | Samstag, 24. Februar 2007
@romulus In der Ex-DDR gibt es das Angebot der Kleinkindbetreuung zuhauf. Trotzdem hauen die aus Neufünfland
ab und zwar gerade junge Familien und ziehen in Länder, wo es diese Einrichtungen kaum gibt. Wie wärs,
wenn du mal versuchen würdest zu denken, soll ab und an helfen … Logischerweise ziehen viele junge
Leute aus dem Osten weg … es gibt dort einfach keine Arbeitsplätze, und die Leute können nunmal nicht
nach dem „Jesus-Prinzip“ („Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie
sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch.“) leben, sie brauchen Arbeit …
Mit dem Angebot an Krippenplätzen hat das nun wirklich nichts zu tun …
Ex – DDR Nun die staatliche Aufbewahrung von Kindern hat die kommunistische DDR nicht vor dem Bankrott
und dem Zusammenbruch bewahrt . Es gab sogar Eltern die ihre Kinder Montagsfrüh dem Staat übergeben
haben und Freitagsabend nicht mehr abholen konnten weil sie besoffen waren . Na gut warum sollte das die
säkulare BRD nicht auch mal machen . Aber die Lufthoheit über die Kinderbetten wird am Ende durch die
Kriminalität der Versuchskinder nicht mehr zu bezahlen sein . Ich bin in der DDR aufgewachsen . Gott
schütze uns vor die Liebe des Staates zu unseren Kindern .
Gotthard frag die CDU-Barbie Gotthard, du bist ein Penner. In der Ex-DDR gibt es das Angebot der Kleinkindbetreuung
zuhauf. Trotzdem hauen die aus Neufünfland ab und zwar gerade junge Familien und ziehen in Länder, wo
es diese Einrichtungen kaum gibt. Am besten wäre es die CDU-Barbie Leyen mal zu fragen, ob sie Ihre Kinder
in so ein Loch gegeben hätte…
@Gotthard: Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem Argument? Wie kommen Sie dazu, die Äußerung von
Bischof Mixa als Privatmeinung abzutun? Er hat ersichtlich als Bischof zu einer Frage der Soziallehre
Stellung genommen. Lesen Sie bitte die Zusammenfassung seiner Aussagen auf den Seiten des Bistums Augsburg,
bevor Sie hier mit Begriffen wie „Knalltüten-Jargon“ um sich werfen. Dann würden Sie sehen, daß er
zunächst auf der reinen Sachebene die Familienpolitik der Koalition kritisiert hat und bestimmte dahinter
sichtbar werdende Haltungen vor dem Hintergrund eines christlich-humanen Menschen- und Gesellschaftsbildes
polemisch zugespitzt aufs Korn genommen. Was ist dagegen bitte einzuwenden?
@sulpicius Falsch, Frau von der Leyen tut dies durch ihr Handeln… absolut falsch! Die Regierung kommt
endlich dem Wunsch so vieler Familien nach mehr und früherer Kinderbetreuung entgegen… viel zu lange
mußten Familien darauf warten. Weißt Du eigentlich, dass ganz viele katholische Kindertagesstätten
in den Startlöchern stehen, um dieses Angebot für unter Dreijährige endlich starten zu können – weil
dann auch Gelder dafür bereitgestellt werden? Diese Angebote werden viele Einrichtungen in ihrem Bestand
sichern. Im Bistum Augsburg wird das wohl untersagt werden – wegen Mixa’s Weltbild.
@Methusalix: Du redest chronisch dummes Zeug Genau; die Geburtenrate in der ex DDR ist um 90% gefallen.
Dreimal dürfen Sie raten, warum das so war. Die Geburtenrate in der DDR ist nach der Wiedervereinigung
zunächst um 50% zurückgegangen und hat sich mittlerweile wieder dem West-Niveau angegelichen. Bezüglich
der Gründe muß man nicht raten, dahinter stehen nachvollziehbare Fakten: Der wichtigste Faktor liegt
darin, dass es in den Jahren nach 1989 zu einer massenweisen Übersiedlung junger Menschen (und darunter
noch einmal überproportional Frauen!) nach Westdeutschland gekommen ist. Darüber hinaus haben sich die
Lebensgewohnheiten im Osten sehr schnell an deutsche Standards angepaßt – dazu gehört auch die Erhöhung
des Erstgeburtsalters bei Frauen von 22,9 auf 26,9 Jahre. Mit der Kinderkrippe hat das alles nur sehr
wenig zu tun.
@sulpicius Wieso soll die Kirche (hier vertreten durch Mixa) nicht Stellung zu gesellschaftlichen Fragen
nehmen, soll sie und muss sie … aber dann fundiert und nicht mit Mixa’s Privatmeinung und Mixa’s Knalltüten-Jargon …
katholische Panzerkreuzer können wir nicht gebrauchen, die Millionen Frauen als „Gebärmaschinen“ verunglimpfen…
#72 Sulpicius 21:31:04 | Samstag, 24. Februar 2007
Hä?… kirchlich ist diese Meinung nicht gedeckt! sprach das Gotthard’sche Lehramt. Wieso soll die Kirche
(hier vertreten durch Mixa) nicht Stellung zu gesellschaftlichen Fragen nehmen, auch pointiert?
#71 Serendipity 21:29:28 | Samstag, 24. Februar 2007
Das mit dem „höchstens ein Hauptschulabschluss für Frauen“ … nett nur in dieser bösen liberalen Welt…Wie
wäre es wenn Frauen exkummuniziert werden, sobald sie sich an ne Uni einschreiben…Diese intelligenten
Hexen braucht die katholische Kirche nicht…zudem haben solche Frauen eh ein Bündnis mit dem Teufel
geschlossen…wie sonst würde ne Frau wohl das Abitur schaffen… Na ja Gott sei Dank gibt es in Deutschland
eine Trennung zwischen Kirche und Statt
Mixa’s Meinung Wer gegen den Unfung von Mixa zu Felde zieht, ist nun wahrhaft nicht anti-kirchlich. Keine
falschen Martyrer an falscher Stelle zur falschen Zeit. … Wenn Mixa meint, sich politisch sooo äußern
zu müssen – bitte sehr. Dann muss er auch mit entsprechender Kritik umgehen können. Er hat schließlich
keinerlei christliche oder rein-katholische Lehre verkündet oder verteidigt. Er hat sein ganz persönliches
Bild von Familie und Kinderbetreuung kundgetan. Das hat er aber nicht als Bischof sondern als Bürger
Mixa vermeldet … kirchlich ist diese Meinung nicht gedeckt!
#69 Sulpicius 21:18:02 | Samstag, 24. Februar 2007
Tja, das sagt alles über unsere Republik Im „Gebärmaschinen“-Streit hat SPD-Chef Beck mit einem derben
Witz auf die scharfe Kritik des Augsburger Bischofs Mixa reagiert. Darin verglich Beck den Bischof indirekt
mit einem kastrierten Kater – und erntete lautes Gelächter und großen Applaus unter den mehreren hundert
Zuhörern.
dieser tage hat sich so mancher judas zu wort gemeldet. dabei sind alle im bundestag vertretenen parteien
dabei, selbst die ekd lässt sich des antikirchismus nicht lumpen. die spreu hat sich gezeigt.
es ist an der zeit die ehrenhaften sturmscharren zu reaktivieren. so wie sie ehrenhaft gegen hitlers antikirchliche
politik kämpften, ist es wieder an der zeit, gegen die antikirchliche politik der cdu/spd regierung zu
kämpfen. o^/ gottes wort hat schließlich offenbart, dass der judas nicht weit kommt. :)3
#62 Sulpicius 20:49:33 | Samstag, 24. Februar 2007
@pfläumchen email-Adresse in das Mailprogramm kopieren. Erst nachdenken, dann schreiben… SPD-Volker-Beck
hat Bischof Mixa als „kastrierten Kater“ verunglimpft!
#58 methusalix † 20:11:39 | Samstag, 24. Februar 2007
@möchtegern möchtegern-kathole: @obelix was haben Sie denn dagegen, den Menschen das Geld zu geben,
und frei entscheiden zu lassen? Na und können das die Frauen jetzt? Können sie wählen? Kann eine Frau
ihren erlernten Beruf problemlos ausüben, wenn sie zwei Kinder hat? Wird sie dann als Mitarbeiterin,
Kollegin und Mutter hoch geschätzt? Nix da! Rabenmutter wir sie genannt, wenn sie mit Mühe und Not ihre
Kinder untergebracht hat, um zum oder den Familienunterhalt zu verdienen. In Ihrem Kopf spukt noch, genau
wie beim Bischof, das katholisch-fundamentalistische Frauenbild herum, das uns in die „demografische Misere“
geführt hat, die hier so hysterisch beklagt wird. Erinnern sich, was am 4. Oktober 1990 passiert ist?
Genau; die Geburtenrate in der ex DDR ist um 90% gefallen. Dreimal dürfen Sie raten, warum das so war.
Warum wollen Sie Vorschriften machen? Warum wollen Sie Doppelverdiener unterstützen und Einfachverdiener
nicht? Wie kommen Sie auf die Wahnidee, dass Einfachverdiener nicht unterstützt werden? Meine Frau und
ich profitieren (ungerechter weise) sehr vom Ehegatten-Splitting. Ihre Allgemeinplätze (‘Frau Leyen hat
mehr Erfahrung’) bitte ich Sie hier nicht zu posten – die tragen nichts zur Sache bei – dadurch machen
Sie sich nicht authentischer … Und ich dachte immer, einfache Wahrheiten sind in bei den Hexenverbrennern.
Dass Sie diese Wahrheit nicht goutieren, kann ich allerdings verstehen, möchtegern.
@Genoveva Als „junge, gutausgebildete Frau“ gehöre ich ja zur Klientel von Frau von der Leyen – muß
mich in dieser Sache aber klar distanzieren. Du gehörst nun zu den 70%, für die keine Einrichtungen
für Kinder von 0 bis 3 Jahren vor gesehen sind…
Eine Lanze für den Herrn Bischof! Was wird hier mal wieder für ein Schwachsinn verzapft. Als „junge,
gutausgebildete Frau“ gehöre ich ja zur Klientel von Frau von der Leyen – muß mich in dieser Sache aber
klar distanzieren. Der Herr Bischof (übrigens kein Kardinal, daher auch keine Eminenz, wie hier zu lesen
war) hat nicht ansatzweise von „Kinder, Küche, Kirche“ gesprochen, sondern lediglich eine Politik kritisiert,
die die Doppelverdiener-Ehe mit einer maximal 1-jährigen Elterngeld-alimentierten Kinderbetreuungsphase
bevorzugt. Was soll also das ganze Geblubber vor allem der Obe- und Methusalixe hier? Übrigens: Bischof
Mixa wird nicht Erzbischof von München und Freising werden und offensichtlich ist es auch nicht sein
Ziel. Denn für solche Posten empfiehlt man sich sicher nicht, indem man einen solchen Skandal anzettelt.
Gerade die Berufung nach Augsburg war ja das klare Zeichen, dass er für M-F nicht in der Auswahl ist.
Also: Ich bin richtig stolz auf unseren Bischof :(3 . Der Politik mal richtig in den Allerwertesten treten,
gehört meines Erachtens durchaus zu den Aufgaben eines Bischofs. Zumal er – im Gegensatz zu dem abstoßenden
Seehofer-Bashing der Kölner Eminenz – voll und ganz im Recht ist.
#54 Che Guevara 18:30:23 | Samstag, 24. Februar 2007
Lieber Arkanum: Ich spreche kein spanisch. hab bloss das doofe hasta la victoria sempre von meiner Che-Flagge
abgeschrieben Bonnã Notce seinore sieht wenigstens spanisch aus gg*
#53 Arkanum † 18:18:18 | Samstag, 24. Februar 2007
Venceremos, Che… und ich Hirni rede sie noch höflich mit Frau Fehr an! Hoffentlich heißt sie nicht
wirklich so, dann hätten wir ein Problem… Wenigstens hat mich pfläumchen aufmerksam gemacht. Der nächste
Name, über den sich die Dame echauffieren könnte! So, werde mich mal ausloggen, la cena ya está en
la mesa… :)3
#52 Mens Sana 18:17:59 | Samstag, 24. Februar 2007
@Knecht Ruprecht: Arbeitskräftemangel? Knecht Ruprecht – einmal kann ich Dir von ganzem Herzen zustimmen.
Aber ich gehe davon aus, dass Dir die Intention der Täter nicht verborgen blieb. Konsorten wie D. Hundt,
M. Kannegiessser, M. Rogowski, J. Thumann und die von Ihnen bezahlten Schergen M. Miegel, H.-W. Sinn,
B. Rürup, N. Walter (um nur ein paar zu nennen) werden nie aufhören ganz laut zu brüllen: „Arbeitskräftemangel!
Denn Je höher die Zahl der Arbeitslosen, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass man einen findet, der
den gleichen Job für noch weniger macht. Und nur bei riesigem Überangebot findet man auch einen, der
zuvor zufällig genau das gemacht hat, was gerade gefragt ist. ERGO hat man weniger Einarbeitungsaufwand.
Menschen – Diese Leute interessieren doch keine Menschen. Vielleicht sind das die Teufelchen, die ihr
überall am Werk seht. MS Der Gesunde Menschenverstand ist ein mächtig Instrument, so man gewillt ist,
ihn auch zu nutzen.
#51 Che Guevara 18:14:13 | Samstag, 24. Februar 2007
@Lucie: Che Geuevara Passt dieser Name in ein katholisches Forum? Darfst mich Chico nennen, wenn du lieber
willst Und zum Glück gibts hier noch so katolische Namen wie Lucie Fehr :(3
arbeitskräftemangel? gibt es in deutschland ein arbeitskräftemangel? komisch bei der realexsistierenden
massenarbeitslosigkeit und das schon bei dem zustand dass nur 1/3 der bevölkerung auf dem arbeitsmarkt
ist. es braucht weder zuwanderung, noch jungmutter, oder möchte man demnächst 10 millionen arbeitslose
in der brd?
#48 Wehrbauer 17:32:03 | Samstag, 24. Februar 2007
Der Teufel hasst die Familie und bekämft diese. Dies macht er nicht direkt indem er sagt: Ich hasse den
gebärenden Schoss zukünftiger getaufter sondern indirekt indem er sagt: die katholische Kirche ist aus
dem finstersten Mittelalter. Mach doch das ruhig, es machen doch alle. Verwirkliche dich selbst (Egosimus).
Du hast doch nur ein Leben. Jeder ist sich selbst der Nächste. Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben(Ehebruch).
Und sei nicht so prüde, denn Du lebst doch im 21. Jahrhundert. Schäme Dich nicht. Sei ehrlich zu deinen
Wünschen(Kinder sind im Weg). Kein Mitleid, sondern Hilfe zur Selbsthilfe. Setz Dich durch. Gebrauche
Deinen Ellenbogen. Verehre die Mutter Natur und bewahre die Schöpfung. Und glaub ja nicht, daß es Satan
und die Hölle gibt, so kannst du alles Übel dieser Welt ruhigen Gewissens Gott in die Schuhe schieben.
Und wenn alles den Bach runtergeht, kannst du frei rufen: wo ist denn nur dieser Gott, warum läßt er
das zu? Ich habe doch alles gemacht, was modern und kuhl ist.