13:26:01 | Samstag, 24. Februar 2007
„Ich will keine verpflichtende Veranstaltung ‘Einführung in den Katholizismus’.“ Statt dessen will der Präsident der katholischen Universität Eichstätt eine diffuse „Vielfalt“. Im Gegensatz zu seinem Bischof.

Die ehemals fürstbischöfliche Sommerresidenz, Verwaltungsgebäude der Universität Eichstätt
© Pressestelle
der Katholischen Universität Eichstätt(kreuz.net, Eichstätt) Ruprecht Wimmer (64), Präsident der Katholischen Universität in Eichstätt-Ingostadt,
hat vor einem „zu scharfen Profil“ seiner Lehranstalt gewarnt.
Das berichtete die Tageszeitung ‘Eichstätter
Kurier’ kürzlich.
Wimmer ist Germanist und seit April 1996 Präsident der Universität Eichstätt. Er
wird im September emeritiert.
Das neue bayerische Hochschulrecht zwinge auch seine Universität zu Anpassungen.

Ruprecht Wimmer
© Pressestelle der Katholischen Universität EichstättAm vergangenen Dienstag abend sprach Wimmer bei einer Veranstaltung des CSU-Arbeitskreises „Hochschule
und Kultur“ in Eichstätt.
Die Universität Eichstätt sei bemüht, in ihrer eigenen Grundordnung an
ihrem Profil weiter zu feilen, um sich von staatlichen Universitäten zu unterscheiden.
Gleichzeitig
warnte Wimmer davor, der Universität ein „zu scharfes Profil“ zu verpassen.
Ein Profil sei „nicht mit
einem Strich zu zeichnen“ – so Wimmer:
„Ich will keine verpflichtende Veranstaltung ‘Einführung in den
Katholizismus’.“
Die Universität müsse vielmehr auf „Vielfalt“ in einem einheitlichen, an christlichen
Werten orientierten „Bewußtsein“ setzen.
Es dürfe nicht „das Profil“ geben. Vielmehr müsse es „viele
Profilelemente“ geben, von denen „eine ganze Reihe“ bereits vorhanden sei.
Die „Kernbereiche“ der katholischen
Universität Eichstätt sieht Wimmer in den Bereichen Theologie, Lehrerbildung und Wirtschaftswissenschaften.
Besonders die Bildung und Ausbildung von qualifizierten Pädagogen für alle Schularten ist dem Universitäts-Präsidenten
ein Anliegen.
Die Antwort des BischofsDagegen forderte der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke
ein „schärferes Profil“.
Das berichtete die Regionalzeitung ‘Donaukurier’. Der Bischof äußerte sich
nach 100 Tagen Amtszeit vor Journalisten.
Papst Benedikt XVI. habe beim Antrittsbesuch von Mons. Hanke
am 19. Februar großes Interesse an der katholischen Universität gezeigt.
Sollte es gelingen, die Universität
als Institution des Katholizismus in Deutschland zu etablieren, könnten auch finanzielle Engpässe der
Hochschule leichter überbrückt werden.
Andernfalls stelle sich die Frage: „Wozu leisten wir uns eine
katholische Universität, wenn es sich nur um eine outgescourcte staatliche Einrichtung handelt?“
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#12
Schüttel 08:20:57 | Mittwoch, 28. Februar 2007
#11
iustus 21:29:03 | Sonntag, 25. Februar 2007
#10
Sulpicius 21:48:46 | Samstag, 24. Februar 2007
#9
Schüttel 21:48:34 | Samstag, 24. Februar 2007
#8
Theresa von Avila 20:42:46 | Samstag, 24. Februar 2007
#7
iustus 19:06:23 | Samstag, 24. Februar 2007
#6
Wehrbauer 18:39:34 | Samstag, 24. Februar 2007
#5
Alanus ab Insulis 18:32:06 | Samstag, 24. Februar 2007
#4
Krak des Chevaliers 15:19:30 | Samstag, 24. Februar 2007
#3
Romulus 14:31:37 | Samstag, 24. Februar 2007
#2
Schüttel 13:53:03 | Samstag, 24. Februar 2007
#1
möchtegern-kathole 13:29:21 | Samstag, 24. Februar 2007