Erzbischof Zollitsch
Dem Tod mit Mühe entronnen
Ein deutscher Erzbischof erzählte kürzlich vor Schülern von den unglaublichen Schrecken, die er in seiner Kindheit erleben mußte.
Erzbischof Robert Zollitsch von Freiburg
Erzbischof Robert Zollitsch von Freiburg
© Gugganij, GNU-Lizenz
(kreuz.net) Der Erzbischof von Freiburg, Mons. Robert Zollitsch (68), war kürzlich zu Gast in der Alfred-Delp-Realschule in Ubstadt im Landkreis Karlsruhe.

Dabei kam er auch auf seine Kindheit zu sprechen.

Das berichtet das Freiburger Diözesanzeitung ‘Konradsblatt’ in seiner jüngsten Ausgabe.

„Gestatten Sie, daß ich etwas persönlicher werde, was ich sonst selten tue“ – erklärte der Erzbischof vor den Schülern:

„Ich habe selber als Kind mehrfach dem Tod in die Augen gesehen und unter einem menschenverachtenden System im Angesicht des Todes gelebt“ – erzählte der Erzbischof, der 1938 im Ort Filipovo/Philipsdorf in der nordserbischen Provinz Wojwodina geboren wurde.

Dort verbrachte er als Angehöriger der volksdeutschen Bevölkerungsgruppe seine frühe Kindheit.

Gedenkstätte für die Opfer von Gakovo. Die Donauschwaben stammen von den Kolonisten ab, die im 18. Jahrhundert von den Habsburgern in der pannonischen Ebene angesiedelt wurden. Das Lager Gakovo bestand vom März 1945 bis Januar 1948.
Gedenkstätte für die Opfer von Gakovo. Die Donauschwaben stammen von den Kolonisten ab, die im 18. Jahrhundert von den Habsburgern in der pannonischen Ebene angesiedelt wurden. Das Lager Gakovo bestand vom März 1945 bis Januar 1948.
© www.tschonopl.de
Doch im Herbst 1944 marschierten die Partisanen des kommunistischen Banditen, Josip Broz Tito († 1980), ein.

Kaltblütig ermordeten sie 212 Männer des Dorfes. Unter den Toten war auch der 16jährige Bruder von Erzbischof Zollitsch:

„Ich war damals sechs Jahre alt und erinnere mich an viele Details“ – berichtet er.

„Ich höre die Schüsse heute noch, als wir aus unserem Dorf hinausgetrieben wurden. In meinen Ohren klingen noch die bangen Fragen, das Weinen und die Verzweiflung der Mütter der Ehefrauen, der Kinder.“

Am Ostersonntag 1945 wurde der sechsjährige Robert Zollitsch zusammen mit seiner Großmutter und drei Cousinen in das kommunistische Vernichtungslager Gakovo eingeliefert.

Gakovo ist ein Dorf, das sich ebenfalls in der Provinz Wojwodina befindet. Von März 1945 bis Januar 1948 bestand dort ein Todeslager, in dem über 8000 Donauschwaben ermordet wurden.

Auch hier war der spätere Erzbischof mit völlig willkürlicher Gewalt konfrontiert – mit der wahllosen Erschießung von Menschen. Er mußte mit ansehen wie Tausende Kinder und alte Menschen jämmerlich verhungerten.

„Die Leichen wurden in die Massengräber geworfen, bis diese voll waren, und dann mit Erde zugedeckt“ – so der Erzbischof.

Erzbischof Zollitsch vermittelte seinen jugendlichen und erwachsenen Zuhörern in Ubstadt in zwei Sätzen, was er aus seinen Erfahrungen im Vernichtungslager gelernt hat:

„Wer sich von der Angst lähmen läßt und resigniert, geht unter.

Wer sich nicht kleinkriegen läßt, hat die Chance, durchzuhalten und zu überleben – vor allem dann, wenn er weiß, wofür er lebt und wofür er eintritt.“

"Die Leichen wurden in die Massengräber geworfen, bis diese voll waren, und dann mit Erde zugedeckt"
„Die Leichen wurden in die Massengräber geworfen, bis diese voll waren, und dann mit Erde zugedeckt“
© www.tschonopl.de
      
26 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#28   Dr. Christoph Heger   11:06:10 | Montag, 18. Februar 2008
Vorgetäuschter Beitrag – nicht von mir!
Hier hat jemand am Sonntag, 25. Februar 2007 20:37 unter Vortäuschung meines Namens einen an Rudolfo Panetta gerichteten Beitrag eingestellt. Ich habe mit diesem Beitrag nichts zu tun und kreuz.net gebeten, ihn zu löschen und zu eruieren, wie diese Täuschung möglich war.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen
#27   Stimme aus Wien   20:25:59 | Montag, 26. Februar 2007
Lorenz
Danke für den Tipp. :(3
Redaktion benachrichtigen
#26   kali   19:53:58 | Montag, 26. Februar 2007
fehlerhafter Link
Bei meinem letzten Beitrag war leider die Velinkung fehlerhaft, deshalb hier noch einmal.
die gleichen Ursachen
Auch heute bedienen sich die Weltherrscher noch den selben Methoden um ihre Geldmacht www.spatzseite.de/ über die verdummten Massen zu behalten. Für diese Massen wird natürlich die „Wahrheit“ Weltweit festgelegt.
Redaktion benachrichtigen
#25   Lorenz   19:14:58 | Montag, 26. Februar 2007
Literatur (Stimme aus Wien)
Es ist vielleicht etwas gefahrvoll, auf ein Buch hinzuweisen, das man nicht gelesen hat. Mehr bei einem so sensiblen Thema. Dieses hier scheint das Thema der Repressalien im Nachkriegsjugoslawien aber zumindest breit aufzuarbeiten:
Titos Kriegsgefangene. Folterlager, Hungermärsche und Schauprozesse (Sondereinband); von Roland Kaltenegger
Redaktion benachrichtigen
#24   Isidor   15:50:09 | Montag, 26. Februar 2007
Erzbischof Zollitsch scheint wenigsten sein guter Berichterstatter zu sein
Der Erzbischof erzählt von seinen Kindheitstagen. Fürchterliche menschenverachtende Verbrechen – die die Westpreussen, Ostpreussen, Schlesier und viele andere Millionen von Vertriebenen erfahren mußten.
Das viele tausend Ostpreussen von 1945 – 1948 in Lagern in Skargen in Dänemark gefangen gehalten wurden (unter furchtbaren Umständen) und dieses nur so eben überlebt haben, darüber weiss anscheinend „Niemand“ mehr etwas.
Es gibt noch einige Zeitzeugen, die darüber berichten könnten. Die deutsche Geschichte wird allerdings zu vertuschen versucht – besonders durch die sogenannten „Politiker“ unseres Landes – aber auch die „Politiker“ die als Kirchenfunktionäre in irgenwelchen hohen Ämtern der Kirche viel Geld kosten und nichts sinnvolles leisten.
Leider ist Erzbischof Robert Zollitsch auch kein „Musterbeispiel“ für einen guten Hirten. Erst in jüngster Zeit wurde die Altarzone des Münsters zu Freiburg total „neumodern“ entstellt für „UNsummen“ von Geld, welches einfach „verschwendet“ wurde.
Redaktion benachrichtigen
#23   kali   14:07:29 | Montag, 26. Februar 2007
die gleichen Ursachen
Auch heute bedienen sich die Weltherrscher noch den selben Methoden um ihre Geldmacht www.kreuz.net/www.spatzseite.de über die verdummten Massen zu behalten. Für diese Massen wird natürlich die „Wahrheit“ Weltweit festgelegt.
Redaktion benachrichtigen
#22   Stimme aus Wien   12:06:20 | Montag, 26. Februar 2007
Erinnerung
Ich glaube – die Holocaustleugner haben in Angesicht dieser Berichte Probleme mit ihrer Einstellung: es wäre nur logisch auch diese Berichte nur als ein Produkt einer Phantasie hinzustellen – das geht aber nicht.
Es ist in der Tat so, dass der Schicksal der deutschen Minderheit in Ex-Jugoslawien weitgehend unbekannt ist – mir ist kaum eine Literatur zu diesem Thema bekannt.
Es war zweifellos ein Verbrechen, was diesen unschuldigen Menschen angetan wurde – man darf jedoch nicht ausblenden, woher dieser Hass auf die Deutschen kam – es ist nämlich bekannt, dass die deutsche Wehmacht sowie die berüchtigte 7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division „Prinz Eugen“ in Jugoslawien eine blutige Spur hinterlassen haben.
Auch in diesem Licht ist die Reaktion der Partisanen nicht zu entschudligen, sie wird aber verständlich.
Redaktion benachrichtigen
#21   r.ruhrgebietler   11:26:47 | Montag, 26. Februar 2007
@Graf von Galen – Sie haben Recht
aber aufgemerkt: der Verfassungschutz liest mit!
Nachtrag: Es fehlen auch Denkmäler, die an die Opfer unter deutschvertriebenen aus den immer schon deutschen Gebieten erinnern! Hundertausende Menschen wurden aus ihrer Heimat vertrieben (Polen, Tschechei, etc…) Wer gedenkt des Unrechts, das an diesen Menschen vollzogen wurde??
Redaktion benachrichtigen
#20   Graf von Galen   22:56:42 | Sonntag, 25. Februar 2007
Für ein freies und heiliges Deutschland
Also in Köln gibt es zig Denkmäler in Bezug auf die
Verbrechen der Nationalsozialisten inkl. wohl tausender
sogenannter „Stolpersteine“ vor Häusern, in denen
früher Juden gewohnt haben, aber nicht eine einzige
Gedenkstätte für die vielen Opfer der kriegsrechts-widrigen Bombardierungen durch die Alliierten.
Das alles hat mittlerweile paranoide Züge.
So viel zum Thema ausgewogenes Gedenken.
Redaktion benachrichtigen
#19   möchtegern-kathole   22:45:24 | Sonntag, 25. Februar 2007
ich …
… habe auch den Eindruck, dass „man“ (= Presse, Politik) die Opfer der Kommunisten bereits weitgehend vergessen hat – in der Bundesrepublik.
Redaktion benachrichtigen
#18   Bruder Theophil   22:15:39 | Sonntag, 25. Februar 2007
Dank an den Bischof…
…für die Beschreibung seines Leidensweges. Und allen anderen, die ihn der Relativierung des Holocausts bezichtigen die Kraft des Heiligen Geistes zur Einsicht, dass das Schicksal immer individuell und individuell schmerzlich ist. Jede Unterstellung an einen Bischof in dieser Hinsicht ist eine Sünde.
Redaktion benachrichtigen
#17   Gotthard   21:45:24 | Sonntag, 25. Februar 2007
@Panetta
Die heute in allen etablierten politischen Parteien herrschenden 68er-Ideologen und ihre unkritischen bürgerlichen Mitläufer hatten noch nie ein Interesse daran, die Opfer des Kommunismus wahrzunehmen.
Deinen Bücherschrank möchte ich ja nicht sehen …
in meinem halten sich die Bücher über diese beiden Schreckenssysteme des 20. Jahrhunderts allerdings die Waage.
Interessanterweise wurden die Bücher über den GULAG in den 68ern veröffentlicht…
Redaktion benachrichtigen
#15   Rodolfo Panetta   20:37:52 | Sonntag, 25. Februar 2007
Kommunistische Opfer werden kaum beachtet
Die heute in allen etablierten politischen Parteien herrschenden 68er-Ideologen und ihre unkritischen bürgerlichen Mitläufer hatten noch nie ein Interesse daran, die Opfer des Kommunismus wahrzunehmen. Lieber bewältigen sie von morgens bis abends den Nationalsozialismus.
Redaktion benachrichtigen
#14   Sirilo   19:16:54 | Sonntag, 25. Februar 2007
@Athanasius
>Über die Opfer sowjetischer Vergewaltigung wird nicht berichtet.<
Das stimmt doch gar nicht! Darüber gibt es zig Artikel, Bücher und Filme. Erst jetzt wurde im Fernsehen wieder ein Film darüber gezeigt, „Die Flucht“, mit Maria Furtwängler…
Und vor vielen Jahren hat Hannelore Kohl über ihre traumatischen Erlebnisse bei der Flucht aus Ostpreußen berichtet.
(Ich bin selbst Flüchtling aus Schlesien und weiß ein wenig Bescheid.)
Redaktion benachrichtigen
#13   Benedikt   18:20:53 | Sonntag, 25. Februar 2007
Verbot?
Weitere Forschung ist verboten und wird streng bestraft.
Unsinn.
Redaktion benachrichtigen
#12   Athanasius   17:45:49 | Sonntag, 25. Februar 2007
Erschütternd
Die Geschichte ist nicht schwarz-weiss, Völker sind nicht nur Opfer oder nur Täter.
Die traurige Ermordung von fast zwei Millionen Deutschen in den ehemaligen deutschen Ostprovinzen und in den deutschen Siedlungsgebieten Osteuropas und Rußlands, bezeugt dies. Darüber wird gerne geschwiegen.
Die Sieger (ich bin Kind einer Siegernation) schreiben die Geschichte. So geht es nun einmal. Aber der Tyrann Hitler hat nie bereut und nie von den polnischen und jüdischen Opfern des Rassenwahns gesprochen, oder etwas eingestanden.
Winston Churchill dagegen, der verantwortlich war für die verbrecherischen Massenbombardierungen von Zivilzielen in Deutschen Städten bis Mai 1945, hat 1946 eingestanden, daß die Behandlung der Deutschen ab Ende 1944 falsch gewesen ist, vor allem die Vertreibung der Ostdeutschen nannte er ein grosses Verbrechen in der gleichen Rede in der er vom eisernen Vorhang sprach.
Über die Opfer sowjetischer Vergewaltigung wird nicht berichtet. Obwohl der Krieg an beiden Seiten grausam war, auch wenn Deutschland wenigstens in der direkten Auslösung, dem Beginnen, der Kriege 1939-1945 Verantwortlichkeit trägt.
Lasset uns es in der Zukunft besser machen.
Redaktion benachrichtigen
#11   Rainer Tobak   17:19:13 | Sonntag, 25. Februar 2007
fette sau
Sie haben recht, so geht das nicht! Ob der Erzbischof den Holocaust relativieren will? Wetten, er wird hier gleich „entlarvt“?
Redaktion benachrichtigen
#9   Krak des Chevaliers   16:49:03 | Sonntag, 25. Februar 2007
was ist das?
um was geht es hier?
Redaktion benachrichtigen
#8   Robert Ketelhohn   16:48:59 | Sonntag, 25. Februar 2007
–--
Zitat „Timpressum“: »Berichten Sie auch mal so ausführlich über die Shoa.«
Darüber gibt’s nichts zu berichten, denn die Fakten sind gesetzlich fixiert und werden jedermann obrigkeitlich vermittelt. Weitere Forschung ist verboten und wird streng bestraft. Somit ist doch alles bestens, oder biste etwa anderer Meinung?
Redaktion benachrichtigen
#7   Lauschi   16:34:44 | Sonntag, 25. Februar 2007
@ Lorenz
Wenn es um die Rehabilitierung geht, unterstütze ich den Bericht. Auch was Berichterstattung über kommunistische Verbrechen angeht! Allerdings kann ich mich nicht ganz des Eindrucks erwehren, daß oft (nicht von Ihnen) mit zweierlei Maß gemessen wird. Insofern schließe ich mich timpressum an.
Redaktion benachrichtigen
#6   Lorenz   16:31:28 | Sonntag, 25. Februar 2007
Lauschi und Timpressum,
Vielleicht geht es den kreuz.net-Autoren ja um die Rehabilitierung der weniger prominenten Opfer. Es scheint doch einigermaßen fix geschlussfolgert, einem, der über die Repressionen im Stalinismus oder im Nachkriegsosteuropa schreibt, Revisionismus zu unterstellen. Wenn wir dadurch etwas über die Lüge unserer Gewalt lernen können, ist doch einer jeden Gewalthandlung Analyse wertvoll.
Redaktion benachrichtigen
#5   Lauschi   16:18:54 | Sonntag, 25. Februar 2007
@ timpressum
Allerdings…
vielleicht sollte man nicht ausgerechnet Herrn Schüchter schreiben lassen!
Redaktion benachrichtigen
#4   timpressum †   16:16:31 | Sonntag, 25. Februar 2007
Wahrheitsgemäß…
…fände ich auch schick. Aber bei den Revisionisten hier ist das leider nicht nicht so leicht.
Redaktion benachrichtigen
#3   Lauschi   16:14:05 | Sonntag, 25. Februar 2007
Und bitte wahrheitsgemäß.
@ timpressum: :)3
Fortis in fide…
Redaktion benachrichtigen
#2   timpressum †   16:11:21 | Sonntag, 25. Februar 2007
Bitte kreuz.net
Berichten Sie auch mal so ausführlich über die Shoa.
Fortis in Fide
Redaktion benachrichtigen
#1   Lucie Fehr   16:03:32 | Sonntag, 25. Februar 2007
Danke, Kreuz.net
Bitte berichten Sie mehr über die Verbrechen des Kommunismus.
Fortis in fide
Lucie
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
Kardinal MeisnerWas soll ein Ehebrecher über eheliche Treue sagen? DeutschlandWie groß ist der Einfluß der Bistümer auf das Buchangebot im Weltbild-Katalog? DeutschlandBonn ist sauer Deutschland„Machen Sie weiter als Bischof von Limburg“ Mons. KamphausDer Bischof geht live Bistum MünsterWie man drei Pfarreien zusammenlegt Priesterseminar schließtHerr, rechne ihnen diese Sünde nicht an Priesterseminar schließtAbschied aus Bonn Erzbistum KölnEin feierliches Abendmahl mit dem Kardinal Kardinal LehmannEs gibt keine Legitimation, nicht an Gott zu glauben DeutschlandVerraten Sie uns, wie Sie Weihnachten feiern? Altarweihe in FreiburgSehr schlicht Deutschland„Gott ist kein Neoliberaler“ Erzbistum KölnZutiefst empört Eichstätter BischofFinstere Machenschaften
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net