Die lustige Büttenpredigt eines Schweinfurter Pfarrers ist kürzlich in die Hände humorloser Fundamentalisten gefallen. Doch der fröhliche Geistliche weiß sich zu rächen.
(kreuz.net) Am 18. Februar 2007 veröffentlichte das Nachrichtenportal ‘kreuz.net’ den vollständigen
Text der gereimten Büttenpredigt von Pfarrer Roland Breitenbach (71).
Hw. Breitenbach wirkt in der Schweinfurter
Pfarrei St. Michael im Bistum Würzburg.
Nach der Publikation seiner Büttenpredigt auf ‘kreuz.net’ verrauschte
der Narrenspaß in St. Michael schnell.
Die Webseite ‘kreuz.net’ erhielt ein anonymes Schreiben, das
offenbar aus der Pfarrei stammte.
Titelzeile: „Abmahnung wegen Copyright Verletzung“. Der Originaltext:
Nun meine Lieben,
machen wir’s kurz. Solange Ihr mich nicht kennt und ich Euch nicht, können wir das
formlos machen (und für Euch kostenlos):
Ihr erhaltet hiermit Gelegenheit, den Beitrag über Pfarrer
Breitenbach, den ihr geklaut habt, binnen 12 Stunden vom Netz zu nehmen.
Sollte er danach noch da stehen,
werde ich über Euren Anonymizer „DomainByProxy“ dafür sorgen, daß
1. Eure Anonymität endet. 2. Ihr
für den Spaß bezahlt.
Antwort nicht erforderlich.
Nach Auskunft der Rechtsanwälte von ‘kreuz.net’
hätte die Drohung rechtlich keine Chancen gehabt.
Eine öffentlich gehaltene Rede, bei der jeder mitschreiben
könne und die zudem vorausgehend im Newsletter der Pfarrei ausgesendet und teilweise in der Lokalpresse
abgedruckt worden sei, könne für sich kein besonderes Copyright beanspruchen.
Der Zorn dampft in der
Gemeinde St. Michael trotzdem noch.
Das geht aus der letzten Ausgabe der „St. Michael Liturgie-Letter“
hervor, der letzte Woche von der Gemeinde an 454 Adressen ausgeschickt wurde.
Darin wird festgestellt,
daß sich „zwei, drei »Trojaner«“ unter den Empfängern des Rundbriefes befinden.
Für den Liturgieletter
sei es eine „ausgemachte Sache“, daß die Texte sowohl privat wie für den gottesdienstlichen Gebrauch
in der Gemeinde eingesetzt werden dürften – „auch ohne Herkunftsbenennung“.
Jede andere Verwendung –
wie zum Beispiel am Sonntag auf ‘kreuz.net’ – bedürfe einer „ausdrücklichen Zustimmung“ – so sei es
für alle Nutzer vereinbart:
Das sei eine wichtige Voraussetzung, „zumal wenn unser Liturgieletter in
die Hände der anerkannt humorlosen Fundamentalisten“ falle, die es dann noch fertig brächten, „in einer
kurzen Meldung drei sachliche Fehler unterzubringen“.
Wer sich zudem auf ‘kreuz.net’ das gegenseitige
„Gegeifere“ der Lesermeinungen ansehe, sei von dieser Art katholischer Nachrichten „bestens bedient“.
An die „restlichen 451 Bezieherinnen und Bezieher“ senden „Roland und Stefan“ fröhliche Fastengrüße
und fügt hinzu, daß die Fastenzeit die Fortsetzung „unseres Evangeliumswegs, wenn auch mit anderen Mitteln“ –
sei.
Dann wird auch eine fünfteilige Gottesdienst-Reihe erwähnt. Im ersten Gottesdienst werde es um
das Thema „Versuchung“ gehen.
Doch der Rundbrief ahnt Schlimmes:
Auch an dieser „Bearbeitung der Frohen
Botschaft“ würden „die zwei, drei Fundis“ keine „große Freude“ haben, weil dabei an ihrem „einseitigen,
veralteten Glaubensbild“ gerüttelt werde.
„Allen anderen – wie gesagt – von Herzen verbunden.“
Email-Adressen der Empfänger
41 Lesermeinungen
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#40 landorganist 15:55:35 | Donnerstag, 1. März 2007
Kund und zu wissen, sei allen, dass nonno zu den Subjekten gehört, die keiner Beachtung wert sind. Von
meiner Seite wird diesem Individuum zukünftig und wie bisher keinerlei Beachtung geschenkt, mag er seine
Hasspropaganda noch so sehr dublizieren.
#38 landorganist 12:53:03 | Donnerstag, 1. März 2007
Wenn Breitensbachs Äußerungen auf einen Hass gegenüber der röm.kath. Kirche schließen lassen, worauf
lässt dann nur +net schließen? Ganz sicher nicht, denn dieses „Organ“ hat nichts, aber auch garnichts
mit der römischen Kirche zu tun.
Nun ja, amadeus. Leider sind Sie meines Erachtens ein wenig oberflächlich, wenn es in Ihrer Beurteilung
um Pfr. Breitenbach geht. Breitenbach hat schon längst seinen römisch-katholischen Glauben „verraten“,
ja sogar auch abgelegt. Beispiele dafür lassen sich auf vielfältige Art finden, da ich Breitenbachs
Äußerungen schon seit Mitte der 90er Jahre kenne. Ein Anbiederung an den Zeitgeist mag ja noch nicht
einmal das schlimmste zu sein. Aber: – Breitenbach hat wiederholt die Wandlungsworte geändert, was er
in seinen damaligen, öffentlichen Webseiten veröffentlichte. – Breitenbach hat die Beichtstühle in
seiner Kirche rausreissen lassen. Von dem Sakrament der Beichte ist in seinen Pfarrbriefen oder Verlautbarungen
nichts mehr lesbar. Ob er sie überhaupt anbietet ist demnach fraglich. – Breitenbach steht den Initiativen
WsK und KvU äußerst zuvorkommend entgegen und baut auf den Thesen dieser antikatholischen Vereinigungen
zum überwiegenden Teil seine Verkündigung auf. – Breitenbachs Äußerungen im Forum von Partenia sind
selbstredend antikirchlich und antikatholisch geprägt, ja sie deuten von einem wirklichen Hass gegen
die römisch-katholische Kirche. Breitenbach wird mit seinen Thesen höchstens ein Schisma herbeiführen.
Aber ich bin da guter Hoffnung. Christus vincit – und nicht Breitenbach.
Nun ja, ich denke da geht es weniger um traditionalismus oder modernismus sondern eher um eine peinliche
anbiederung nach dem motto: ich setze mir eine clownnase auf und schon bin ich modern und gehe mit dem
zeitgeist. die innere haltung ist doch entscheidend und weniger die äusserlichkeiten. aber genau an denen
halten wir uns viel zu sehr auf. da machen es die protestanten manchmal besser.
Auch hier ist erkennbar, wie die modernistisch – homobefürwortende Lobby – usw. usf. – wieder mal tätig
wird. Drum: Alle modernistisch anmutenden Leser hier in einen Sack. Draufhauen. Man wird immer wieder
den richtigen treffen. Breitenbach ist der ewig-gestrige Alt68’er, einer, der zu den Erstunterzeichnern
des sogenannten Kirchenvolksbegehrens gehört. Und was das zu sagen hat, bleibt jedem selbst zu beurteilen.
Breitenbach hat sich – nicht nur durch seinen Red-Nose-Gottesdienst und seine alljährlich wiederkehrenden
„Narrengottesdienste“ – sondern auch durch seine MoGoDi und den weiteren, immer wieder häretischen Meinungen
und auch Gottesdiensten – „geoutet“. Dass gegen ihn schon seit Jahren nichts seitens des Ortsordinariats
unternommen wird, deutet darauf hin, daß er mächtige Befürworter scheinbar auch im Ordinariat hat.
Und das Bistum Würzburg (auch schon unter Bischof Scheele) schweigt. Somit sind die Verantwortlichen
dort mitschuldig an der Verwirrung, die durch Breitenbach entsteht.
Oh, oh, oh Liebe Brigitte Bußmann; derr Kölner Kardinal ist hier ein schlechtes Beispiel – den haben
die Fundis hier auch längst auf dem Kieker und bereits hier www.kreuz.net/…99.htmlausführlichst abgekanzelt.
Krak de Chevaliers, Schüttel in erster Linie geht es mir bei der Kritik an Pfr. Breitenbach darum, dass
Sie mit Ihren Stellungnahmen verletzend sind. Wie würden Sie empfinden, wenn jemand so über Sie urteilen
würde. Pfr. Breitenbach gibt z.B. durch Texte, die psychologisch einfühlsam sind und die die heutigen
Menschen anzieht, neue Gottesdienstimpulse. Privat würde ich Ihnen gern solche Texte mal zusenden, denn
ich erhalte sie von Pfr. Breitenbach regelmäßig. Somit wären ja alle Priester, die ähnliche Gottesdienste
gestalten auch klerikale Neurotiker. Dann waren Sie nie in solchen ansprechenden Gottesdiensten. Herr
Schüttel, Sie kennen Pfr. Breitenbach sicherlich nicht, sonst würden Sie ihn nicht Neurotiker nennen.
Das ist er sicherlich nicht. Wenn Sie von kindischem Fastnachtsgetue sprechen, so sind sie sicherlich
kein Rheinländer. Kardinal Meisner z.B. hat sich als Bauer verkleidet, der Bauer gehört zu dem Kölner
Dreigestirn. Kardinal Meisner hat auch einen Narrengottesdienst gehalten und ein Fässchen Kölsch war
auch zu sehen. Ist er vielleicht auch in Ihren Augen ein klerikaler Neurotiker? Aber hier noch eine private
Mailadresse von mir: Rumswiddel@gmx.de
#32 nonnobisdomine 19:21:44 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Schüttel schreibt: „… der Schweinfurter Pfarrer ist doch ein klerikaler Neurotiker, der durch sein
kindisches liturgisches Fasnachtsgetue seine Minderwertigkeitskomplexe abreagiert.“ Oder sein sich selbst
aufgesetzter Heiligenschein drückt ihn …
#29 Schüttel 14:42:07 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Frau Bussmann, unter uns: der Schweinfurter Pfarrer ist doch ein klerikaler Neurotiker, der durch sein
kindisches liturgisches Fasnachtsgetue seine Minderwertigkeitskomplexe abreagiert. Es gibt genug ähnlich
strukturierte Leute, die bilden dann sein Publikum und kaufen seine albernen Bücher über einen „kleinen
Bischof“. Ansonsten sagt Nietzsche genug dazu …
Pfr. Breitenbach da gibt es doch gewisse Leute, die schon wieder über einen Pfarrer herziehen, obwohl
sie gar nicht das Recht dazu haben. Ich kann Ihnen nur sagen, dass dieser Pfarrer großartige Gottesdienste
hält, die von seinem tiefen Glauben geprägt sind. Diese Gottesdienste enthalten viele wertvolle Impulse,
die auch für andere Gemeindegottesdienste übernommen werden können.
#27 Athanasius 13:48:43 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Kindisch Wie hier der Diözesanpriester „Gotthard“ (der der apostatische Gotthold Hasenhüttl sein könnte)
und (Breitenbach) „Wolf“ berichten, ist Herr Breitenbach angeblich „beliebt“. Von wem? Von den Medien?
Sagt das viel? Von den Menschen? Ist Jesus den Menschen immer gefallen, hat Er sich immer angepasst, ihnen
keine „Vorwürfe“ gemacht? Hat er die Wahrheit für ein Kasperltheater an die Seite geschoben? Wirklich
Popularität, die auch nur behauptet wird von Progressisten hier, sagt nichts. Und ich mir sicher, daß
vernünftige Leute den Herrn Breitenbach auch nicht mögen, weil sie Authenzität schätzen und Herr Breitenbach
alles tut um die Sakrament, die Kirche und den Glauben lächerlich zu machen und den Leuten etwas in der
Trend von „Tu doch was ihr wollt, fickt euch nur“ sagt. Modernistische Kleriker gefallen keinem meiner
oft sehr liberalen Freunden, sogar Sozialisten sehen das oft ein (obwohl weniger, das Inauthentizität
ja echt sozialistisch ist, Vortäuschung). Solche „Pfarrer“ sind für mich und jeden Katholiken Kasperl,
keiner römisch-katholische Priester mehr (abgesehen von character indelibilis) sondern humorlose Selbstverwirklicher
auf Kosten anderer (u.a. der Kirchensteuerbezahler).
Gotthard@Die Früchte des Pfarrer Breitenbach Lieber Gotthard!Was sind denn die Früchte von Pfarrer Breitenbach?
Hat sich Jesus eine Clownsnase aufgesetzt oder Faschingssketsche mit seinen Jüngern vorgeführt? Ganz
im Gegenteil: Er hat die Menschen zu Umkehr und Buße aufgerufen; er hat Kranke geheilt und Menschen,
die sich durch die Sünde von Gott entfernt hatten, mit dem Vater versöhnt. Er hat am Ende gar die Händler
und Geldwechsler aus dem Tempel getrieben und Gottes Haus zu dem gemacht, was es ursprünglich sein sollte:
Ein Haus des Gebetes. Jesus hätte heute viel zu tun, wenn er sich manche Aktiönchen in unseren Kirchen
und Gottesdiensten ansähe mit denen Pfarrer die Menschen locken wollen. Ich bezweifle jedenfalls, dass
die Faschingsnasen des Pfarrers Breitenbach die vom hl. Paulus genannten Früchte hervorbringen: Frieden,
Freude im Heiligen Geist, Anbetung und Frömmigkeit. Aber, das sind vielleicht auch Angebote, von denen
viele Zeitgenossen heute nichts mehr wissen wollen.
Narren stehen in fast allen Kirchen auf der „Altar-Bühne“ Was machen sogenannte „Geistliche“ um die 15-25-jährigen
Jugenlichen für die Gemeinden/Kirche zu begeistern? Das was der Schweinfurter Pfarrer macht ? – Irrwege
aufzeigen!?…Es sind halt nur Narren, die man nicht für ernst nehmen kann. Auch in Bochum gibt es einen
„Narren-Propst“(kreuz-net berichtete) der mit der Ü30-Kirche (die ist sogar vom Bischof der Diözese
Dr. Felix Genn erlaubt ist!) die Menschen (volle Kirche einmal im Monat) auf „Irrwege“ bringt. Wie steht
es mit der Sonntagspflicht der Katholiken?…nur einmal im Monat? Aller „Fun“ verpufft nach ganz kurzer
Zeit – das was Kirche bleibend vermittlen sollte – wird in keinster Weise auch nur „angerührt“ von diesen
„Veranstaltungsleitern“ – die viele ins Verderben reissen…denn sie wissen nicht was sie tun…! Armes
Deutschland – aber die „Wende“ hat bereits begonnen – bleibt im Gebet verbunden.
#23 landorganist 07:58:49 | Mittwoch, 28. Februar 2007
@athanasius Den Pfarrer in Verbindung mit Hitler zu nennen, zeugt von Ihrer völligen geistigen und geistlichen
Unterbelichtung. Aber das ist mir bei Ihnen schon lange klar. Warum gehen Sie nicht in Ihren Keller und
bügeln Spitzenrochetts? Sie täten der Welt und Ihren Pius-Brüdern einen guten Dienst.
@ Athanasius Herr Breitenbach ist hier in der Gegend beliebt. Ich kann das beurteilen, weil ich hier lebe.
Ein anderer Hass-Kandidat für kreuz.net wäre übrigens der Kunstreferent der Diözese, Dr.Lensen. Der
hatte es tatsächlich gewagt unter den ehemaligen Bischof von Würzburg einen splitterfasernackten Jesus
in’s kirchliche Museum zu nehmen. Der neue Bischof von Würzburg, ehemals Weihbischof der Diözese Köln,
ließ den nackten Jesus schleunigst entfernen. Was zu einem „Krieg“ zwischen Bischof und säkularen Medien
(namentlich Main-Post) führte. Die Main-Post befürchtete eine Übernahme des „traditionell liberalen
Bistums“ durch das Opus Dei und brachte – quasi als vorauseilenden Akt des Widerstands – den nackten Jesus
als überdimensionales Farbposter als Wochenendbeilage. Pfarrer Breitenbach war sich für ein Interview
nicht zu schade. Es hat mich damals ehrlich gewundert, daß kreuz.net nicht einen einzigen Artikel über
diesen wirklich skandalösen Vorgang gebracht hat. Und das obwohl die Piusbruderschaft doch in der Kaiserstraße
in Würzburg eine Art „Kapelle“ unterhält…
#21 Gotthard 00:19:54 | Mittwoch, 28. Februar 2007
an ihren Früchten an ihren Früchten sollen doch die Menschen und die Priester erkannt werden … habe
ich hier gelernt. In St. Michael Schweinfurt ist die Kirche immer voll … wie soll ich das beurteilen?
Gebt mir doch mal eine Entscheidungshilfe …
#20 Athanasius 23:29:43 | Dienstag, 27. Februar 2007
Beliebt Wolf, Herr Breitenbach ist nicht beliebt. Er wird gerne gesehen, weil er die Kirche lustig macht
und so die Gedanken der Leute, dass sie den Lehren der Kirche auch praktizieren müssten, beruhigt und
drogiert. Und Beliebtheit sagt natürlich nur wenig. Simon der Zauberer, Herodes, Adolf Hitler, Charles
Manson, Marilyn Manson, Napoleon usw. usw. waren auch sehr beliebt. Im Himmel ist man nicht populistisch
und auch Ergebnisse von Umfragen haben da keinen Wert. Ebenso für römisch-katholische Christen sollte
„Beliebtheit“ kein Massstab sein. Christus fiel selbst der Unbeliebtheit beim Klerus und bestimmten Gruppen
zum Opfer und war auch unter den Heiden nicht „beliebt“, was man bei Suetonius und Tacitus ja deutlich
lesen kann.
@ Athanasius Deutsche (vor allem Preußische) Modernisten haben am wenigsten Humor, von allen Menschen
in der ganzen Welt. Hw. Breitenbach und seine Gemeinderäte sind dafür ein Beispiel. Also erstens ist
es nicht mehr als ein dummes Vorurteil, daß die Deutschen keinen Humor hätten. Ich zum Beispiel bin
der Ansicht, daß es auf der ganzen Welt kein humorloseres Volk gibt als die sowieso unausstehlichen Niederländer…
Nicht wahr, Athanasius? Und zweitens und vor allem haben Sie von Geografie nicht den Dunst einer Ahnung.
Herr Breitenbach ist Pfarrer in Schweinfurt und schreibt bspw. auch Kolumnen für die Lokalzeitung „Main-Post“.
Zufälligerweise liegt Schweinfurt knapp zwanzig Kilometer von hier und ich bin sicher, daß wir uns hier
keineswegs in Preußen befinden. Mal abgesehen davon, daß Preußen eher in Brandenburg (das liegt bei
Berlin, oder in kreuz.net Formulierung: „Brandenburg liegt zwischen Paris und Peking.“) zu finden sein
dürften, ist Schweinfurt eine fränkische Industriestadt mit vielleicht 70 000 Einwohnern. Franken ist
ein Teil Bayerns. Bayern liegt nördlich von Östereich und Herr Breitenbach ist, wie ich Ihnen versichern
kann überaus beliebt!
Aus ist’s mit dem Humor Tja, wer austeilt, muß auch einstecken können… Is auch in Schweinfurt so.
Außerhalb ihrer Narrenmessen haben diese Leute meist überhaupt keinen Humor. Da wird dann gleich mit
Konsequenzen gedroht … mein Gott, wegen ner Lachnummer…
@Typ Kirche und Karneval Hallo! Und diese ganzen, von Ihnen angeführten Dinge, fanden während der Heiligen
Messe statt? Da bin ich mir nicht so sicher. Klar gab es Osterspiele, genauso, wie es die Baseler Fassenett
und viele andere altüberlieferte Volksbräuche. Dagegen ist auch garnichts zu sagen und ich wäre der
letzte, der das abschaffen würde. Solche Volksbräuche wurden übrigens eher in streng protestantisch-puritanischen
Zeiten verboten, wie in England unter Master Cromwell, wo die Leute nichts zu lachen hatten. In durch
und durch katholischen Ecken wurde und wird immer viel gelacht. Nicht von ungefähr ist das katholische
Rheinland eine Karnevalshochburg. Dafür fanden früher in katholischen Gegenden während der Karnevalstage
Anbetungsgottesdienste statt, wie es heute nur noch bei der Piusbruderschaft üblich ist. In den meisten
anderen katholischen Kirchen wird nicht mehr angebetet. Schade, jammerschade! Das Vakuum meint manch ein
Pfarrer durch dumm-platte Fastnachtsgags ersetzen zu müssen. Diesen Menschen fehlt schlichtweg das rechte
Maß für die Dinge.
Bütt in der Kirche Ein zünftiges Helau und Alaaf kann doch auch in der Kirche nicht schaden. Bei einer
schönen Bütt geht einem doch das Herz auf und der Herr Pfarrer macht sich doch sehr gut. Auch finde
ich, dass beispielsweise ein Clownskostüm durchaus auch in der narrenfreien Zeit in der Kirche getragen
werden könnte.
#15 Athanasius 20:54:49 | Dienstag, 27. Februar 2007
Humor… Deutsche haben oft keinen Humor. Modernisten haben auch keinen Humor, vor allem dann nicht wenn
sie entlarvt werden – wobei doch nur ihre eigene Beschimpfung und Lächerlichmacherei der heiligen Liturgie
der katholischen Kirche berichtet wird und direkt zitiert bzw. photographiert. Deutsche (vor allem Preußische)
Modernisten haben am wenigsten Humor, von allen Menschen in der ganzen Welt. Hw. Breitenbach und seine
Gemeinderäte sind dafür ein Beispiel. Leider. Beten wir für ihn. Gott liebt jeden und bietet jedem
die Erlösung an, wenn man doch nur Ja auf Seine Liebe sagt. Und Ihn nicht aktiv verspottet wie in den
„modernen“ Pfarreien der ewig gestrigen Mai-1968er geschieht (ja, bewusst!).
nun ein Copyright … … entsteht ja sowieso erst dann, wenn eine gewisses intellektuelles Niveau (eine
„Schaffenshöhe“) vorhanden ist, das Hr. Breitenbach aber ganz sicher kreuz.net absprechen wird O:O
Hw. Breitenbach Ich denke, die ganze Aufregung lohnt sich nicht. Hw. Breitenbach ist einfach ein typischer
Vertreter der 68er Theologen, wie sie es heute immer noch gibt, auch wenn die nachrückende Generation
diesen schon sehr viel kritischer gegenübersteht. Im bischöflichen Ordinariat in Würzburg wird man
wahrscheinlich eine große Jubelfeier veranstalten, wenn er in den wohlverdienten Ruhestand geht. Die
Liturgieletter dürften dann auch ganz schnell in Vergessenheit geraten. Er ist sehr von sich und seinen
schrägen Ansichten allerdings sehr überzeugt. Schaut mal auf Partenia vorbei. Ist immer wieder lustig
dort! Ernstnehmen kann man das zwar nicht, was man da so liest, aber es ist zumindest Ausdruck einer antikatholischen
Gesinnung. Im Moment werden Thesen diskutiert, von denen die eine aberwitziger ist als die andere. Müsst
Ihr unbedingt mal reinschauen: Partenia www.partenia.org/phorum/list.php?f=1. Wer mal das andere Extrem
erleben will, wird dort schnell fündig.
#12 Burgorus 19:04:50 | Dienstag, 27. Februar 2007
@makakema Sie haben mich folgendermaßen zurechtgewiesen: Ich finde Burgorus jetzt werden Sie unverschämt.
Wie soll denn ein reimender Pfarrer auch noch Zeit finden die Bibel zu lesen geschweige denn so unwichtige
Stellen wie die vom verlorenen Sohn oder den Kranken die des Arztes bedürfen auswendig zu kennen. Das
ist nicht fair von Ihnen. Ich weiß, ich weiß. Man muss da Präferenzen setzen, zumal dann, wenn man
von der Faschingsarbeit zu sehr in Anspruch genommen wird. Werde in Zukunft keine so harten Forderungen
mehr in den Raum werfen. Übrigens, es stimmt: Durch bloßes Ändern von sechs Buchstaben kommt man von
CHRIST auf TEUFEL. Hab’s selbst nachkontrolliert.
Copyright für ein E-mail @ copyright: Muß dort drauf stehen, wo es gelten soll. Die Ausführungen des
nächsten Liturgienewsletters von Breitenbach sprchen aber eine andere Sprache: Für den Liturgieletter
sei es eine „ausgemachte Sache“, daß die Texte sowohl privat wie für den gottesdienstlichen Gebrauch
in der Gemeinde eingesetzt werden dürften – „auch ohne Herkunftsbenennung“. D.h. nicht einmal letzteres
wird – etwa vorab mit Zustimmungserklärung der Empfänger – zutreffen. Gar nichts ist „ausgemacht“. Ein
„copyright“ liegt offenkundig gar nicht vor. Sogar auf die „Herkunftsbenennung“ wird da verzichtet. Rechtlich
ist das Ganze ein Schuß in den Ofen. @ makama: Zustimmung!
#10 freddie schenk 18:48:48 | Dienstag, 27. Februar 2007
copyright Eine öffentlich gehaltene Rede, bei der jeder mitschreiben könne und die zudem vorausgehend
im Newsletter der Pfarrei ausgesendet und teilweise in der Lokalpresse abgedruckt worden sei, könne für
sich kein besonderes Copyright beanspruchen. Na, wenn kreuz.net sich da mal nicht vertut. Nicht alles
ist schon deshalb öffentliches eigentum, bloß weils mal irgendwo veröffentlicht wurde. Wäre mal interessant
zu wissen, was jemand dazu sagt, der sich mit dem deutschen Urheberecht wirklich auskennt, denn die kreuz.net-Anwälte
scheinen da ja eher etwas unterbelichtet, gibt es in deutschland doch überhaupt kein Copyright.
@burgorus „Sollten Sie, Hochwürden, nicht lieber die 448-449 braven Pfarrbriefempfänger in der Steppe
zurücklassen und den zwei bis drei Kreuznet-Schafen nachgehen?“ Ich finde Burgorus jetzt werden Sie unverschämt.
Wie soll denn ein reimender Pfarrer auch noch Zeit finden die Bibel zu lesen geschweige denn so unwichtige
Stellen wie die vom verlorenen Sohn oder den Kranken die des Arztes bedürfen auswendig zu kennen. Das
ist nicht fair von Ihnen. (Unglaublich: Wenn man im Wort CHRIST sechs Buchstaben verändert, erhält man
das Wort TEUFEL)
„Allen anderen – wie gesagt – von Herzen verbunden.“ Warum nur allen anderen? Sollten Sie, Hochwürden,
nicht lieber die 448-449 braven Pfarrbriefempfänger in der Steppe zurücklassen und den zwei bis drei
Kreuznet-Schafen nachgehen? Obwohl ich nicht zu Ihrer Pfarrgemeinde gehöre, fühle ich mich da betroffen,
wenn gerade diese von Ihrer Verbundenheit ausgeschlossen werden. Bin nämlich auch so ein Kreuznet-Schaf.
In gewisser Weise sind auch Sie ein Kreuznet-Schaft, da sie gegen diese genauso geifern wie es die Kreuznet-Schafe
gegen die Lüge tun. Aber nichts für ungut: Natürlich gilt Ihre Verbundenheit allen Menschen. Dass sie
nur allen „anderen“ gälte, war ja ein Faschingsscherz. Vielleicht verspätet und etwas trocken, aber
wer ihn verstehen will, wird ihn verstehen.
Stimmt so nicht In der Messe jedoch stelle ich mich unter das Kreuz des Herrn und da haben Pappnasen oder
andere Dummheiten nichts aber auch garnichts zu suchen! Aha. Also es gibt schon mittelalterliche Faschingspredigten,
in denen Könige, Reiche, Prälaten etc. mit Spott und Hohn überzogen wurden. Es gab jahrhundertelang
den Brauch des Osterlachens – ich stell mir gerade vor, wie ein FSSPX-Sektierer eine Zeitreise ist Hohe
Mittelalter macht und dann merkt, dass es mit seiner selbstgestrickten Lefebvre-„Tradition“ doch nicht
so weit her ist… Dann hätten wir da noch die Osterspiele, von denen lebhafte zeitgenössische Schilderungen
existieren, wie sich da die frommen Nonnen gegenseitig über den Haufen rannten – alles während des Osteramtes,
und ja, sogar die Kirchen wurden so gebaut, dass man tolle Osterspiele vorführen konnte. Und von den
Heiligenfesten, an denen ebenfalls schon seit Jahrhunderten in den Klöstern irgendwelche albernen Rituale
gepflegt werden, ganz zu schweigen.
Unfug und Klamauk mit Duldung der Hirten Die Heilige Messe ist kein Ort für irgendwelche Karnevalsscherze,
meine Lieben! Ihr scheint da was nicht auseinanderhalten zu können! Den schlimmen „Fundies“ Humorlosigkeit
vorzuwerfen, nur, weil sie diesen unseeligen Karnevalsklamauk kritisieren, können nur Leute, die jeglichen
Sinn für das eigentliche der Heiligen Messe oder der Liturgie insgesamt verloren haben! Wenn ich Humur
will, ziehe ich mir die 7 Zwerge oder Shreck rein. In der Messe jedoch stelle ich mich unter das Kreuz
des Herrn und da haben Pappnasen oder andere Dummheiten nichts aber auch garnichts zu suchen! Die Bischöfe
sollten solche Priester zur Rechenschaft ziehen, die mit ihren Dummheiten die Hl. Liturgie verhunzen und
zur Bühne für ihre Auftritte machen. ABer leider haben sich die Bischöfe selbst entmannt! Sie gleichen
zahnlosen Papiertigern die nur dann fauchen, wenn „Fundies“ und „Ewig-Gestrige“ nach der tridentinischen
Liturgie verlangen weil sie den Unfug, der häufig in Messfeiern verzapft wird, nicht mehr ertragen können.
Humor Es könnte tatsächlich sein, dass die „Fundis“ für diesen Humor nichts übrig haben. U.a. vielleicht
auch deshalb, weil der typisch postvatikanische kirchenfunktionäre „Humor“ nicht wirklich anspruchsvoller
Humor ist, sondern infantile Langeweile ohne Form und Inhalt, siehe Textproduktion dieser modernistischen
Funktionäre. Auch Humor erfordert Tiefgang. Das haben die Modernisten nicht.
#3 thaumaturgos 16:54:06 | Dienstag, 27. Februar 2007
copyright ein (pfarrbrief) darf, wenn namentlich unterfertigt, nicht so ohne weiters verwendet werden
aber hass.net anerkennt doch nie etwelche regeln …